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Augustin Robespierre

Augustin Robespierre

Augustin Bon Joseph de Robespierre (
- 21. Januar 1763 in Arras; † 28. Juli 1794 Paris) war ein französischer Politiker während der Zeit der Französischen Revolution und jüngerer Bruder des Maximilien de Robespierre. Augustin Robespierre war wie sein berühmter älterer Bruder, in dessen Schatten er Zeit seines Lebens stand, Schüler am Pariser College Louis le Grand. Im Oktober 1792 wurde er als Abgeordneter der Stadt Paris in den Nationalkonvent gewählt, machte sich aber, im Gegensatz zu seinem kühlen, unbestechlichen Bruder, ein Lebemann und Verehrer des Militärs, nicht viel aus der Politik. Als Dèputè-en-Mission war Augustin 1793 bei der Befreiung von Toulon zugegen. Robespierres Berichten hinsichtlich der militärischen Verdienste des jungen Napoleon Bonaparte verdankte dieser den Rang eines Gardegenerals, allerdings auch die kurzzeitige Inhaftierung als Robespierreianer im Sommer 1794. Als Maximilien de Robespierre am 27. Juli 1794 (9. Thermidor) verhaftet wurde, forderte Augustin den Konvent auf, mit ihm genauso zu verfahren, obwohl er nicht unter Anklage gestellt werden sollte. So wurde er am 28. Juli 1794 mit seinem älteren Bruder und dessen engsten Gefolgsleuten auf dem Place de la Revolution guillotiniert.

Weblink

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21. Januar

Der 21. Januar (in Österreich: 21. Jänner) ist der 21. Tag des Gregorianischen Kalenders.

Ereignisse


- 1216 - Erste urkundliche Erwähnung von Schönfeld
- 1276 - Innozenz V. wird als Nachfolger von Papst Gregor X. gewählt.
- 1643 - Abel Tasman entdeckt Tonga.
- 1720 - Schweden und Preußen unterzeichnen den Frieden von Stockholm.
- 1793 - Der französische König Ludwig XVI. wird in Paris guillotiniert.
- 1899 - Der Autobauer Opel (heute bei General Motors) nimmt seine Tätigkeit auf.
- 1904 - Uraufführung der Oper Jenufa
- 1924 - UdSSR. Tod Lenins (Wladimir Iljitsch Uljanow)
- 1925 - Die Republik Albanien wird ausgerufen.
- 1950 - Gründung der "Deutschen Reichspartei (DRP) durch Fusion der DKP-DRP mit der NDP.
- 1954 - Das erste atomgetriebene U-Boot, die "Nautilus", läuft in der USA vom Stapel.
- 1960 - Japan und die USA unterzeichnen einen Sicherheitsvertrag, der den USA weiterhin die Möglichkeit gibt, Truppen in Japan zu stationieren.
- 1997 - Deutschland und Tschechien unterzeichnen die deutsch-tschechische Aussöhnungserklärung.
- 1999 - Version 2.2 des Betriebssystem-Kernels Linux wird freigegeben.
- 2000 - Quito, Ecuador. Demonstrierende Indios sperren sämtliche Zufahrtsstraßen. Es kommt zum Putsch und Staatspräsident Jamil Mahuad Witt wird abgesetzt.
- 2002 - Bundespräsident Johannes Rau trifft zu einem offiziellen Besuch in Südafrika ein
- 2002 - Estland. Siim Kallas wird neuer Regierungschef.
- 2004 - Das Auswärtige Amt finanziert zwei Justizaufbauprojekte des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg) in Afghanistan.

Wirtschaft


- 1976 - Die ersten beiden Flüge der Concorde starten zeitgleich in London und Paris.

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1801 - Uraufführung der Oper Le Grand Deuil von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1841 - Uraufführung der komischen Oper Le Guittarero von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1904 - Uraufführung der Oper Jenufa von Leoš Janáček in Brünn, (Brno)
- 1908 - Uraufführung der Operette Der Mann mit den drei Frauen von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1920 - Uraufführung der Oper Der Schatzgräber von Franz Schreker in Frankfurt am Main.
- 1980 - Die Chinesische Mauer wird unter Denkmalschutz gestellt

Religion


- 1998 - Papst Johannes Paul II. besucht Kuba

Katastrophen


- 1917 - Ein Erdbeben unbekannter Stärke auf Bali, Indonesien fordert etwa 15.000 Todesopfer.
- 1980 - Nähe Teheran, Iran. Absturz einer iranischen Verkehrsmaschine. 128 Tote.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2001 - Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Paris-Dakar.
- 2005 - Der Fußballschiedsrichter Robert Hoyzer legt sein Amt nieder nachdem Vorwürfe bekannt werde, er habe den Ausgang von ihm geleiteter Fußballspiele beeinflusst, um bei Fußballwetten Gewinne zu erreichen.

Geboren

Robert Hoyzer
- 1277 - Galeazzo I. Visconti, Regent von Mailand von 1322 bis 1328
- 1338 - Karl V., der Weise, König von Frankreich
- 1489 - Sebastian Münster, deutscher Kosmograph und Hebraist († 1552)
- 1673 - Johann Georg Fischer, deutscher Baumeister des Barock
- 1675 - Franziska Sibylla Augusta, Regentin von Baden
- 1732 - Friedrich Eugen (Herzog von Württemberg), Herzog von Württemberg
- 1754 - Johann Kaspar Riesbeck, Jurist, deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Illuminat
- 1756 - Claude Chauveau-Lagarde, französischer Advokat
- 1763 - Augustin Robespierre, französischer Politiker
- 1784 - Georg Moller, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1794 - Adolf Ludwig Follen, deutscher Burschenschafter, Schriftsteller und Verleger
- 1800 - Theodor Fliedner, Begründer der evangelischen Diakonissenbewegung
- 1802 - Adolphe Monod, Schweizer reformierter Erweckungsprediger
- 1804 - Moritz von Schwind, deutsch-österreichischer Maler
- 1810 - Pierre Louis Charles Achille de Failly, französischer General
- 1811 - Roderich Benedix, deutscher Schauspieler, Theaterleiter und Stückeschreiber
- 1815 - Elisabeth Koch, Nonne und Ordensgründerin
- 1820 - Egide Walschaerts, belgischer Maschinenbau Ingenieur
- 1821 - John Cabell Breckinridge, US-amerikanischer General und Staatsmann
- 1823 - Imre Madách, ungarischer Dichter
- 1824 - Thomas Jonathan Jackson, Südstaaten-Kommandeur im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1826 - Carl Johann Bogislaw Lüdecke, deutscher Architekt
- 1829 - Oskar II., König von Schweden und König von Norwegen
- 1829 - Paul Leopold Haffner, Theologe
- 1843 - Émile Levassor, französischer Automobilpionier und Rennfahrer
- 1845 - Harriet Backer, norwegische Malerin
- 1846 - Albert Lavignac französischer Musikwissenschaftler und Komponist
- 1850 - Paul Vinzenz Busch, deutscher Zirkusdirektor
- 1855 - John Moses Browning, US-amerikanischer Erfinder
- 1855 - Rudolf Cronau, Journalist und Maler
- 1858 - André Antoine, französischer Theaterdirektor und Filmregisseur
- 1867 - Ludwig Thoma, deutscher Schriftsteller
- 1868 - Felix Hoffmann, deutscher Chemiker
- 1874 - Johannes Warns, evangelischer Theologe
- 1878 - Egon Friedell, österreichischer Schriftsteller
- 1882 - Pawel Florenski, russischer Religionsphilosoph, Theologe
- 1883 - Michail Fabianowitsch Gnessin, russischer Komponist
- 1885 - Umberto Nobile, italienischer Luftschiffkonstrukteur und -pionier
- 1887 - Wolfgang Köhler, Mitbegründer der Gestaltpsychologie bzw. der Gestalttheorie
- 1889 - Edith Mary Tolkien, Ehefrau von J. R. R. Tolkien
- 1889 - Hermann Glöckner, deutscher Maler
- 1895 - Cristóbal Balenciaga, spanischer Modedesigner der Haute Couture
- 1896 - Artur Anders, deutscher Politiker und MdB
- 1896 - Paula Hitler, Schwester von Adolf Hitler
- 1900 - Bernhard Rensch, deutscher Evolutionsbiologe
- 1900 - Werner Schwarz, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1901 - Ricardo Zamora, spanischer Fußballspieler
- 1903 - John Carew Eccles, australischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1905 - Christian Dior, französischer Modeschöpfer
- 1905 - Wanda Wasilewska, polnische und sowjetische Schriftstellerin.
- 1907 - Dixie Dean, englischer Fussballspieler
- 1908 - Bengt Strömgren, Ein Bruce-Medailliengewinner
- 1908 - Else Moshammer, deutsche Schneiderin und Philanthropin
- 1909 - Fritz Polcar, österreichischer Politiker
- 1912 - Konrad Bloch, deutsch-US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger
- 1915 - Josef Oberhauser, Mitglied der SS-Totenkopfverbände
- 1922 - Paul Scofield, britischer Schauspieler
- 1924 - Benny Hill, britischer Komiker
- 1924 - Friedrich Feustel, Bankier und Förderer der Bayreuther Festspiele
- 1924 - Telly Savalas, US-amerikanischer Schauspieler
- 1925 - Charles Aidman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Truck Branss, deutscher Rundfunk- und Fernsehregisseur
- 1928 - Heinrich Franke, deutscher Politiker
- 1929 - Bibi Johns, schwedische Schlagersängerin
- 1930 - Günter Lamprecht, deutscher Schauspieler
- 1931 - Anatol Herzfeld, deutscher Bildhauer
- 1934 - Franz Böhmert, Sportfunktionär
- 1938 - Wolfman Jack, amerikanischer DJ
- 1939 - Anna Polony, polnische Schauspielerin
- 1939 - Friedel Lutz, deutscher Fußballspieler
- 1939 - Heinz Hornig, deutscher Fußballspieler
- 1940 - Eberhard Weber, deutscher Musiker
- 1940 - Jack Nicklaus, US-amerikanischer Golfer
- 1941 - Plácido Domingo, spanischer Opern-Sänger (Tenor)
- 1941 - Richie Havens, US-amerikanischer Folk-Sänger
- 1942 - Edwin Starr, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Freddy Breck, deutscher Schlagersänger
- 1942 - Mac Davis, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1944 - Hasso Plattner, deutscher Manager
- 1944 - Joe Frazier, US-Boxer
- 1945 - Chris Britton, britischer Musiker
- 1945 - Kristian Schultze, deutscher Musiker
- 1945 - Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 1945 - Peter Lauster, deutscher Psychologe
- 1946 - Johnny Oates, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1947 - Michel Jonasz, französischer Sänger und Songschreiber
- 1947 - Pye Hastings, britischer Musiker
- 1949 - Kristín Marja Baldursdóttir, isländische Schriftstellerin
- 1950 - Agnes van Ardenne, niederländische Politikerin
- 1950 - Marion Becker, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 1950 - Silke Maier-Witt, Krankenschwester, Psychologin, RAF-Terroristin und Friedensfachkraft
- 1951 - Jeff Koons, US-amerikanischer Künstler
- 1952 - Billy Ocean, Musiker aus Trinidad
- 1952 - Werner Grissmann, österreichischer Schirennläufer
- 1953 - Paul Allen, mit Bill Gates Mitbegründer des Unternehmens "Microsoft"
- 1954 - Thomas de Maizière, deutscher Politiker
- 1955 - Jeff Koons, amerikanischer Künstler
- 1955 - Nikolina Schtereva, bulgarische Leichtathletin und Olympionikin
- 1956 - Geena Davis, US-amerikanische Schauspielerin
- 1956 - Jürgen Kehrer, deutscher Krimi-Schriftsteller
- 1959 - Günter Nooke, DDR-Oppositioneller und deutscher Politiker
- 1959 - Oskar Roehler, deutscher Filmregisseur
- 1960 - Jacek Wójcicki, polnischer Sänger und Schauspieler
- 1961 - Cornelia Pröll, österreichische Skirennläuferin
- 1961 - Manfred Müller, deutscher Lokalpolitiker im Kreis Paderborn
- 1962 - Marie Trintignant, französische Schauspielerin
- 1962 - Peter Lohmeyer, deutscher Schauspieler
- 1963 - Detlef Schrempf, deutscher Basketballer in der NBA
- 1963 - Hakeem Olajuwon, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1964 - Marianne Tritz, deutsche Politikerin
- 1970 - Michael Jakosits, deutscher Sportler
- 1972 - Sabina Valbusa, italienische Skilangläuferin
- 1974 - Kim Schmitz, Hacker und Unternehmer
- 1976 - Emma Bunton, britische Sängerin
- 1977 - Phil Neville, englischer Fußballspieler
- 1977 - Ralf Schmitt, deutscher Fußballspieler
- 1981 - Dany Heatley, Eishockeyspieler
- 1981 - Marko Babic, kroatischer Fußballspieler
- 1982 - Simon Rolfes, deutscher Fußballspieler
- 1983 - Moritz Volz, deutscher Fußballspieler
- 2004 - Ingrid Alexandra von Norwegen, Thronfolgerin von Norwegen

Gestorben


- 917 - Erchanger, Herzog von Schwaben
- 1118 - Paschalis II., Papst
- 1354 - Balduin von Luxemburg, war Erzbischof von Trier
- 1519 - Vasco Núñez de Balboa, spanischer Entdecker
- 1609 - Joseph Justus Scaliger, französischer Philosoph und Naturwissenschaftler
- 1628 - Gregor Aichinger, deutscher Komponist
- 1773 - Alexis Piron, französischer Jurist und Schriftsteller
- 1774 - Mustafa III., Sultan des Osmanischen Reiches (1757 bis 1774)
- 1775 - Jemeljan Iwanowitsch Pugatschow, russischer Don-Kosake und Anführer des Bauernaufstands
- 1789 - Abdülhamid I., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1789 - Paul Heinrich Dietrich von Holbach, in Paris lebender deutschstämmiger Baron
- 1793 - Ludwig XVI. (Frankreich), König von Frankreich von 1774 bis 1792
- 1814 - Henri Bernardin de Saint-Pierre, französischer Schriftsteller
- 1815 - Matthias Claudius, deutscher Schriftsteller
- 1831 - Ludwig Achim von Arnim, deutscher Dichter
- 1848 - John Vincent, britischer General
- 1851 - Albert Lortzing, deutscher Komponist
- 1856 - Benedictus Gotthelf Teubner, Buchhändler, Verlagsgründer
- 1860 - Ludwig Benjamin Henz, deutscher Eisenbahningenieur
- 1861 - Ernst Friedrich August Rietschel, deutscher Bildhauer des Spätklassizismus
- 1872 - Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller
- 1881 - Wilhelm Matthias Naeff, Schweizer Politiker
- 1883 - Karl von Preußen, Sohn Friedrich Wilhelms III. und Königin Luise
- 1891 - Calixa Lavallée. kanadischer Komponist
- 1894 - Carl Johann Bogislaw Lüdecke, deutscher Architekt
- 1901 - Elisha Gray, US-amerikanischer Lehrer, Erfinder und Unternehmer
- 1918 - Emil Jellinek, deutscher Geschäftsmann und Konsul
- 1922 - Marie Ennemond Camille Jordan, französischer Mathematiker
- 1924 - Lenin, russischer Politiker, Kopf der Oktoberrevolution
- 1926 - Camillo Golgi, italienischer Mediziner und Physiologe
- 1931 - Felix Michailowitsch Blumenfeld, russischer Komponist
- 1932 - Lytton Strachey, englischer Schriftsteller
- 1933 - George A. Moore, irischer Schriftsteller ("Confessions of a Young Man")
- 1934 - Paul Ludwig Troost, deutscher Architekt
- 1938 - Georges Méliès, ursprünglich Magier und Regisseur
- 1948 - Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist
- 1950 - George Orwell, britischer Schriftsteller und Essayist
- 1954 - Billy Jenkins, Kunstschütze, Lassowerfer (Trick-Roper) und Greifvogeldresseur
- 1955 - Archie Hahn, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1957 - Adolf Ahrens, deutscher Politiker und MdB
- 1958 - Josef Brönner, deutscher Politiker
- 1959 - Cecil B. DeMille, US-amerikanischer Regisseur
- 1961 - Blaise Cendrars, schweizerisch-französischer Schriftsteller
- 1961 - Heinrich Studer, schweizerischer Verleger
- 1961 - Heinrich Wienken, von 1951 bis 1957 Bischof des Bistums Meißen
- 1961 - John J. Becker, US-amerikanischer Komponist
- 1963 - Franz Jung, deutscher Schriftsteller, Ökonom und Politiker
- 1964 - Josef Baumgartner, deutscher Politiker
- 1968 - Georg Dertinger, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
- 1969 - Giovanni Comisso, italienischer Schriftsteller
- 1979 - Hermann Gösmann, 6. Präsident des DFB
- 1984 - Jackie Wilson, US-amerikanischer Sänger
- 1985 - Josef Dahmen, deutscher Schauspieler
- 1988 - Werner Nachmann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland
- 1989 - Billy Tipton, transsexuelle(r) US-amerikanische(r) Jazz-Musikerin/-er
- 1989 - Harald Zusanek, österreichischer Schriftsteller
- 1990 - Wilhelm Flitner, Pädagoge
- 1992 - Edmund Collein, deutscher Architekt
- 1992 - Champion Jack Dupree, US-amerikanischer Blues-Sänger
- 1993 - Leo Löwenthal, Soziologe
- 1996 - Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist
- 1997 - Hans Egon Holthusen, deutscher Schriftsteller
- 1997 - Ernst von Khuon, deutscher TV-Journalist
- 1997 - Colonel Tom Parker, Manager von Elvis Presley
- 1998 - Jack Lord, US-amerikanischer Schauspieler (Hawaii 5-0)
- 1999 - Jacques Chailley, französischer Musikwissenschaftler und Komponist
- 1999 - Susan Strasberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 2001 - Sandy Baron, US-amerikanischer Schauspieler
- 2001 - Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer
- 2002 - Peggy Lee, US-amerikanische Sängerin
- 2003 - Ulrich Berger, deutscher Politiker, MdB und Gewerkschafter
- 2005 - Parveen Babi, indische Schauspielerin
- 2005 - René Bardet, Schweizer Musiker und Pressesprecher des Schweizer Fernsehens
- 2005 - Maria Milde, deutsche Schauspielerin
- 2005 - Theun de Vries, niederländischer Schriftsteller

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Meinrad von Einsiedeln (katholisch)
  - Hl. Agnes von Rom (katholisch, anglikanisch, orthodox) - siehe auch: Sankt Agnes
- Namenstage: Agnes, Hartmut, Ines, Klara, Meinrad, Valerian

Siehe auch


- 20. Januar - 22. Januar
- 21. Dezember - 21. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0121 ja:1月21日 ko:1월 21일 simple:January 21 th:21 มกราคม

Arras

Arras (ndl.-fläm.: Atrecht) ist eine Stadt im Norden Frankreichs. Sie ist Verwaltungssitz des Départements Pas-de-Calais. 1999 betrug die Einwohnerzahl 43.567. Ursprünglich war Arras eine keltische Siedlung. Später wurde sie von den Römern zur Garnisonsstadt Atrebatum ausgebaut. Arras lag über viele Jahrhunderte an der Grenze zwischen Frankreich und den Niederlanden. Die Herrschaft über die Stadt wechselte häufig. Schließlich wurden von dem Architekten Sébastien Le Prestre de Vauban Wehranlagen gebaut, die halfen, die Stadt dauerhaft unter französischer Herrschaft zu halten. Mit Hilfe eines Mediators kam 1435 der Frieden von Arras zustande. Wirtschaftlich lebte die Stadt lange vom Handel mit Flandern und wurde später ein wichtiges Zentrum für den Anbau und die Verarbeitung von Zuckerrüben. Während des Ersten Weltkriegs lag Arras nahe der Front. In der Schlacht von Arras, von den Deutschen Lorettoschlacht genannt, lieferten sich die französischen und deutschen Truppen heftige Kämpfe. Die Stadt wurde schwer beschädigt, jedoch nach dem Krieg wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt von den Nationalsozialisten besetzt. 240 Franzosen, die man für Mitglieder der Résistance hielt, wurden in der Zitadelle von Arras exekutiert. Wahrzeichen der Stadt sind zwei große Plätze im Zentrum, die Grande Place und die Place des Héros. Sie sind von einem Ensemble restaurierter Gebäude umgebeben. Die bedeutsamsten Gebäude der Stadt sind das gotische Rathaus und der Dom. Seit 1967 unterhält Arras eine Städtepartnerschaft mit Chemnitz und seit 1984 auch mit Herten.

Söhne und Töchter der Stadt


- Robert François Damiens, Franzose, der 1757 durch ein Attentat auf Ludwig XV. bekannt wurde
- Charles de l'Ecluse, Gelehrter, Arzt und Botaniker
- Adam de la Halle, französischer Trouvère
- Augustin Robespierre, französischer Politiker während der Zeit der Französischen Revolution
- Maximilien de Robespierre (1758-1794), Führer der Französischen Revolution. Siehe auch: Abtei Saint-Vaast Kategorie:Ort in Nord-Pas-de-Calais Kategorie:Résistance ja:アラス

28. Juli

Der 28. Juli ist der 209. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 210. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 156 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1353 - Anna von Schweidnitz wird zur Königin von Böhmen gekrönt.
- 1794 - Maximilien de Robespierre wird hingerichtet. Damit endet die Zeit des Terrors in Frankreich
- 1800 - Erstbesteigung des Großglockners, höchster Berg Österreichs
- 1821 - José de San Martín ruft die Unabhängigkeit Perus von Spanien aus.
- 1914 - Österreich-Ungarn erklärt Serbien den Krieg: Der erste Weltkrieg beginnt.
- 1924 - Erstmalige Übertragung eines Konzerts im Rundfunk
- 1945 - Ein Militärflugzeug rast in das Empire State Building. Dabei nimmt das Gebäude keinen Schaden, jedoch gibt es Todesopfer.
- 1951 - Der Disney-Film "Alice im Wunderland" hat in den USA Premiere.
- 1955 - Der US-amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower läßt durch den Sprecher des Weißen Hauses, James Hagerty, verkünden, dass er als nationalen Beitrag der USA zum Internationalen Geophysikalischen Jahr einen Erdsatelliten in Auftrag geben werde.
- 1969 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Jugoslawien. In Kraft seit dem 26. Januar 1970
- 1977 - Antrag Spaniens auf Beitritt zu EG
- 1984 - Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Los Angeles.
- 1993 - Andorra wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2001 - Dr. Alejandro Toledo Manrique wird Staatspräsident in Peru
- 2004 - Ärzte ohne Grenzen verkündet das Ende seiner 24-jährigen Tätigkeit in Afghanistan aufgrund anhaltender Gefährdung der Helfer durch die Propaganda der Koalitionstruppen unter Führung der USA.
- 2005 - Die IRA erklärt offiziell das Ende des bewaffneten Kampfes gegen die britischer Herrschaft in Nordirland.

Kultur


- 1929 - Uraufführung der Oper Lehrstück von Paul Hindemith in Baden-Baden.

Katastrophen


- 1566 - Durch einen Sturm sinken zahlreiche Schiffe der vor Gotland liegenden dänisch-lübeckischen Flotte. Etwa 6.000 Seeleute und Soldaten sollen dabei den Tod gefunden haben.
- 1943 - In Hamburg lösen die bis dahin schwersten Luftangriffe der Geschichte einen verheerenden Feuersturm aus.
- 1945 - New York, USA: Ein B-25 Bomber kollidiert mit dem Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten.
- 1947 - Explosion des mit Ammoniumnitrat beladenen Frachtschiffs Ocean Liberty (Norwegen) im Hafen von Brest (Frankreich). 21 Tote, über 100 Verletzte und 2 Millionen Pfund Sterling Schaden an Land.
- 1948 - Bei einer Explosion auf dem Gelände der BASF-Nitrolackfabrik in Ludwigshafen am Rhein kommen 207 Menschen ums Leben.
- 1976 - Erdbeben der Stärke 8,2 in Tangshan, Volksrepublik China. Offiziell 242.000 Tote, inoffiziell bis zu 800.000 Tote.
- 1981 - Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, ca. 1.500 Tote.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1456 - Jacopo Sannazaro, italienischer Dichter
- 1761 - Karl Joseph von Riccabona, Bischof von Passau
- 1783 - Friedrich Wilhelm Graf von Bismark, deutscher Generalleutnant und Militärschriftsteller
- 1804 - Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph
- 1812 - Józef Ignacy Kraszewski, polnischer Schriftsteller, Historiker und Publizist
- 1835 - Karl Beurmann, deutscher Afrikareisender
- 1859 - Franz Eugen Schlachter, Evangelist, Altphilologe und Übersetzer der Schlachter-Bibel
- 1866 - Beatrix Potter, britische Autorin
- 1868 - Leonhard Ragaz, Schweizer Theologe
- 1874 - Ernst Cassirer, deutscher Philosoph in der Emigration
- 1887 - Marcel Duchamp, französischer Maler und Objektkünstler
- 1893 - Meinrad Inglin, schweizer Schriftsteller
- 1893 - Rued Langgaard, dänischer Komponist und Organist
- 1900 - Hanns Otto Münsterer, deutscher Mediziner, Schriftsteller und Volkskundler
- 1902 - Karl Raimund Popper, österreichisch-britischer Philosoph
- 1903 - Ernst Wilhelm Bohle, NS-Gauleiter und Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP
- 1904 - Pawel Alexejewitsch Tscherenkow, russischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1907 - Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist
- 1907 - Earl Tupper, Erfinder der Tupperware
- 1909 - Aenne Burda, deutsche Verlegerin
- 1909 - Malcolm Lowry, britischer Schriftsteller
- 1910 - Erich Kuby, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1915 - Charles H. Townes, US-amerikanischer Physiker
- 1915 - Richard Kerry, Vater von US-Präsidentschaftskandidat John Kerry
- 1922 - Jacques Piccard, Schweizer Tiefseeforscher und Ozeanograph
- 1924 - Luigi Musso, italienischer Rennfahrer
- 1924 - Wes Craven, amerikanischer Filmregisseur, -produzent
- 1925 - Baruch S. Blumberg, US-amerikanischer Mediziner
- 1925 - Rolf Ludwig, deutscher Schauspieler
- 1925 - Juan Schiaffino, uruguayischer Fußballspieler
- 1927 - Hans Bauer, deutscher Fußballspieler
- 1928 - Griselda Gambaro, argentinischer Dramatiker
- 1929 - Jacqueline Lee Bouvier, Ehefrau von John Fitzgerald Kennedy (JFK)
- 1936 - Milan Uhde, tschechischer Schriftsteller und Politiker
- 1938 - Alberto Fujimori, Präsident Perus
- 1938 - Chuan Leekpai, thailändischer Staatsmann und Premierminister
- 1938 - George Cummings, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Colin Higgins, australischer Schriftsteller
- 1941 - Ricardo Muti, italienischer Dirigent
- 1943 - Michael Bloomfield, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Jim Davis (Cartoonist), amerikanischer Zeichner ([[Garfield]])
- 1945 - Rick Wright, britischer Musiker
- 1946 - Jonathan Edwards (Musiker), US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1947 - Barbara Ferrell, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1949 - Peter Doyle, australischer Sänger
- 1949 - Simon Kirke, britischer Musiker
- 1949 - Steven Peregrine Took, britischer Musiker und Sänger
- 1951 - Veronika Fischer, deutsche Sängerin
- 1951 - Gregg Guiffria, US-amerikanischer Musiker
- 1951 - Santiago Calatrava, spanischer Architekt, Künstler und Bauingenieur
- 1953 - Krista Sager, deutscher Politiker
- 1954 - Gerd Faltings, deutscher Physiker und Mathematiker
- 1954 - Hugo Chávez, venezolanischer Staatspräsident
- 1957 - Georgi Parwanow, bulgarischer Historiker, Politiker und Staatspräsident
- 1960 - Chris Reece, US-amerikanischer Musiker (Social Distortion)
- 1960 - Harald Lesch, deutscher Physiker, Astronom, Philosoph, Autor und Fernsehmoderator
- 1962 - Torsten Gütschow, deutscher Fußballspieler
- 1965 - Lori Loughlin, US-amerikanische Schauspielerin
- 1975 - Imke Duplitzer, deutsche Degenfechterin
- 1977 - Emanuel Ginóbili, argentinischer Basketballspieler

Gestorben


- 450 - Theodosius II., Kaiser des oströmischen Reiches
- 1057 - Viktor II., Papst von 1055 bis 1057
- 1230 - Leopold VI., Herzog von Österreich und der Steiermark
- 1357 - Bartolus de Saxoferrato, italienischer Rechtsgelehrter
- 1527 - Rodrigo de Bastidas, spanischer Eroberer
- 1540 - Thomas Cromwell, englischer Staatsmann
- 1617 - Felix Platter, schweizer Arzt und Schriftsteller
- 1655 - Cyrano de Bergerac, französischer Schriftsteller
- 1720 - Johann Samuel Welter, deutscher Komponist
- 1721 - Pir Nureddin al-Dscherrahi, Gründer des Dscherrahi-Derwisch-Ordens in Istanbul
- 1741 - Antonio Vivaldi, italienischer Komponist
- 1750 - Johann Sebastian Bach, deutscher Komponist, Organist und Cembalist
- 1794 - Antoine de Saint-Just, französischer Revolutionär
- 1794 - Maximilien de Robespierre, französischer Politiker
- 1799 - Johann Georg Distler, österreichischer Geiger und Komponist
- 1811 - Heinrich Joseph von Collin, Schriftsteller
- 1817 - Jane Austen, englische Schriftstellerin
- 1818 - Gaspard Monge, französischer Mathematiker und Physiker
- 1842 - Clemens Brentano, deutscher Schriftsteller
- 1844 - Joseph Bonaparte, König von Neapel und Spanien
- 1849 - Carlo Alberto I., König von Piemont-Sardinien und Herzog von Savoyen
- 1849 - Gabriel-Jean-Joseph Molitor, französischer General, Marschall und Pair von Frankreich
- 1864 - Johann Hermann Kufferath, deutscher Komponist
- 1875 - Johann Baptist von Schweitzer, deutscher Politiker und Mitglied des Reichstages
- 1885 - Henri Milne-Edwards, französischer Naturforscher
- 1885 - Moses Montefiore, britischer Unternehmer und jüdischer Philanthrop
- 1897 - Etienne Vacherot, französischer Gelehrter und Philosoph
- 1930 - Allvar Gullstrand, schwedischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin 1910
- 1942 - William Matthew Flinders Petrie, englischer Archäologe
- 1944 - Ernst Lejeune, deutscher Kaufmann und Münzsammler
- 1944 - Sir Ralph Howard Fowler, britischer Physiker
- 1946 - René Mazaud, französischer Rennfahrer
- 1951 - Kurt Bürger, Ministerpräsident von Mecklenburg
- 1957 - Edith Abbott, US-amerikanische Sozialwissenschaftlerin und Sozialreformerin
- 1958 - Jeanne Berta Semmig, deutsche Schriftstellerin und Dichterin
- 1963 - Carl Borgward, deutscher Automobilkonstrukteur
- 1965 - Kurt Hueck, deutscher Botaniker
- 1968 - Ángel Herrera Oria, Erzbischof von Quebec und Kardinal
- 1968 - Corneille Heymans, belgischer Physiologe, Nobelpreis für Medizin 1938
- 1968 - José Arce, argentinischer Politiker
- 1968 - Otto Hahn, deutscher Physiker und Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1944
- 1969 - Frank Loesser, US-amerikanischer Komponist
- 1970 - John Barbirolli, britischer Dirigent
- 1975 - Walter Hellman, der am längsten amtierende Weltmeister im Damespiel
- 1976 - Lucie Mannheim, deutsche Schauspielerin
- 1994 - Erwin Ringel, österreichischer Tiefenpsychologe und Neurologe
- 1997 - Seni Pramoj, thailändischer Premierminister
- 1998 - Consalvo Sanesi, italienischer Formel 1-Rennfahrer
- 1998 - Zbigniew Herbert, polnischer Schriftsteller
- 1999 - Manfred Schmidt, Comic-Zeichner und humoristischer Reiseschriftsteller
- 2000 - Abraham Pais, niederländischer Physiker
- 2002 - Archer John Porter Martin, britischer Chemiker, Nobelpreis für Chemie 1952
- 2004 - Curth Anatol Tichy, österreichischer Schauspieler
- 2004 - Eugene Roche, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Francis Crick, britischer Physiker und Biochemiker, Nobelpreisträger
- 2004 - Olivier von Winterstein, Intendant der Dresdner Philharmonie
- 2004 - Tiziano Terzani, italienischer Journalist

Feier- und Gedenktage

Nationaler Feiertag in Peru (1821)

Siehe auch

:27. Juli - 29. Juli :28. Juni - 28. August :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0728 ja:7月28日 ko:7월 28일 simple:July 28 th:28 กรกฎาคม

1794

Ereignisse


- 1. Juni: Inkrafttreten des bis 1900 gültigen Allgemeinen Landrechts für die preußischen Staaten
- 27. Juli: Robespierre, Blutrichter der französischen Revolution, wird verhaftet, nachdem sich seine Terrorherrschaft durch das 22.Prairial verschärft hatte
- 3. Oktober: Die Zitadelle von Jülich wird an die Franzosen übergeben
- 4. Oktober: Die Franzosen marschieren in Mönchengladbach ein
- 23. Oktober: Die Franzosen erobern Koblenz und vertreiben den Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen
- 19. November: In London unterzeichnen US-Unterhändler John Jay und der Außenminister des Königreichs Großbritannien den Jay-Vertrag
- In Frankreich endet das Schreckensregime der Jakobiner

Kultur


- 26. Februar: Uraufführung der Oper Le Congrès des rois von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 1. Juli: Uraufführung der Komödie Agricol Viala ou Le Héros de la Durance von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 26. August: Uraufführung der musikalischen Komödie Le astuzie femminili (Die weiblichen Listen)]] von Domenico Cimarosa am Teatro dei Fiorentini in Neapel
- 13. Dezember: Uraufführung der Oper Eliza ou Le Voyage au glaciers du Mont Saint-Bernard (Elisa oder Die Reise auf den Großen St. Bernhard) von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris

Geboren


- 7. Januar: Eilhard Mitscherlich, deutscher Chemiker und Mineraloge († 1863)
- 16. Januar: Maximilian Joseph von Chelius, deutscher Augenarzt und Chirurg († 1867)
- 8. Februar: Friedlieb Ferdinand Runge, deutscher Chemiker († 1867)
- 17. Februar: Heinrich Schmieder, Theologe und Ehrenbürger Wittenbergs († 1893)
- 21. Februar: Antonio López de Santa Anna, mexikanischer Offizier und Politiker († 1876)
- 15. März: Felician Martin von Zaremba, russischer Diplomat, Prediger und Missionarpolnischer Herkunft († 1874)
- 9. April: Theobald Böhm, bekannter Flöt- und Flötenbaumeister († 1881)
- 10. April: Matthew Perry (Offizier), US-amerikanischer Marineoffizier († 1858)
- 12. April: Germinal Pierre Dandelin, belgischer Mathematiker († 1847)
- 17. April: Carl Friedrich Philipp von Martius, deutscher Naturforscher, Botaniker und Ethnograph († 1868)
- 26. April: Bernhard Thiersch, Gymnasiallehrer und der Dichter des Preußenliedes († 1855)
- 12. Mai: George Cathcart, britischer General († 1854)
- 27. Mai: Cornelius Vanderbilt, einer der erfolgreichsten und reichsten Unternehmer der USA († 1877)
- 29. Mai: Johann Heinrich von Mädler, deutscher Astronom († 1874)
- 28. Juni: John Biscoe, englischer Entdecker († 1843)
- 6. Juli: Wilhelm Hensel, Deutscher Maler († 1861)
- 25. Juli: Amalie Sieveking, Mitbegründerin der organisierten Diakonie in Deutschland († 1859)
- 29. Juli: Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General, Marschall von Frankreich († 1870)
- 30. Juli: Johann Martin Lappenberg, deutscher Historiker († 1865)
- 4. August: Josef Proksch, tschechisch-deutscher Komponist († 1864)
- 10. August: Leopold Zunz, deutscher Wissenschaftler († 1886)
- 15. August: Elias Magnus Fries, schwedischer Botaniker († 1878)
- 2. September: Friedrich August Köttig, Erfinder an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Meissen († 1864)
- 10. September: François Benoist, französischer Komponist († 1878)
- 15. September: Heinrich Emanuel Merck, Chemiker und Fabrikant († 1855)
- 1. Oktober: Leopold IV., Herzog von Anhalt-Dessau († 1871)
- 7. Oktober: Johann Ludwig Wilhelm Müller, deutscher Dichter († 1827)
- 7. Oktober: Wilhelm Müller, deutscher Dichter († 1827)
- 19. Oktober: Nikolaus München, Kölner Dompropst († 1881)
- 3. November: William Cullen Bryant, US-amerikanischer Dichter und Journalist († 1878)
- 6. Dezember: Luigi Lablache, italienischer Opernsänger (Bassist) († 1858)

Gestorben


- 4. Januar: Nicolas Luckner, deutscher General in französischen Diensten, Marschall von Frankreich (
- 1722)
- 8. Januar: Justus Möser, deutscher Schriftsteller und Politiker (
- 1720)
- 10. Januar: Johann Georg Adam Forster, deutscher Naturforscher, Ethnologe, Journalist und Revolutionär (
- 1754)
- 16. Januar: Edward Gibbon, britischen Historiker (
- 1737)
- 16. Februar: Étienne Charles de Loménie de Brienne, französischer Politiker und Kleriker (
- 1727)
- 22. Februar: Caspar Friedrich Wolff, deutscher Physiologe und Begründer der modernen Embryologie (
- 1734)
- 24. März: Jacques-René Hébert, französischer Revolutionär (
- 1757)
- 28. März: Marie-Jean-Antoine-Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet, französischer Philosoph, Mathematiker, Politiker und Kommunikationstheoretiker (
- 1743)
- 5. April: Marie-Jean Hérault de Séchelles, Politiker während der Französischen Revolution (
- 1759)
- 5. April: Georges Danton, war einer der Führer der Französischen Revolution (
- 1759)
- 5. April: Camille Desmoulins, Führer der Französischen Revolution (
- 1760)
- 13. April: Chamfort, französischer Schriftsteller (
- 1740)
- 15. April: Fabre d'Églantine, französischer Dichter (
- 1750)
- 27. April: James Bruce, schottischer Reisender (
- 1730)
- 27. April: William Jones, Richter am Obersten Gericht in Kalkutta (
- 1746)
- 30. April: Johann Daniel Müller, Theologe (
- 1721)
- 8. Mai: Antoine Laurent de Lavoisier, einer der Begründer der neuzeitlichen Chemie (
- 1743)
- 8. Juni: Gottfried August Bürger, deutscher Dichter (
- 1747)
- 18. Juni: François-Nicolas-Léonard Buzot, französischer Revolutionär (
- 1760)
- 27. Juni: Claude-Victor de Broglie, französischer Politiker und General (
- 1756)
- 27. Juni: Wenzel Anton Graf Kaunitz, österreichischer Politiker (
- 1711)
- 14. Juli: Jean Frédéric Edelmann, elsässischer Komponist (
- 1749)
- 23. Juli: Alexandre de Beauharnais, nahm am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil (
- 1760)
- 25. Juli: Friedrich Freiherr von der Trenck, (
- 1726)
- 25. Juli: André Chénier, französischer Schriftsteller (
- 1762)
- 28. Juli: Maximilien de Robespierre, französischer Politiker (
- 1758)
- 28. Juli: François Henriot, französischer Politiker (
- 1761)
- 28. Juli: Antoine de Saint-Just, französischer Politiker (
- 1767)
- 14. August: George Colman der Ältere, englischer Schriftsteller (
- 1732)
- 13. September: Jean-Pierre Claris de Florian, französischer Dichter (
- 1755)
- 28. November: Cesare Beccaria, Bedeutender italienischer Rechtsphilosoph (
- 1738)
- 28. November: Friedrich Wilhelm von Steuben, deutscher Auswanderer und US-amerikanischer Oberst (
- 1730)
- 2. Dezember: Johann Gottlob Leidenfrost, deutscher Mediziner und Theologe (
- 1715) ko:1794년 simple:1794

Paris

Paris (dt. [], frz. []) ist die Hauptstadt Frankreichs und der Region Île-de-France. Der Fluss Seine teilt die Stadt in einen nördlichen Teil (rive droite „rechtes Seineufer“) und einen südlichen Teil (rive gauche „linkes Seineufer“). Paris hat im separat verwalteten Stadtgebiet offiziell 2.138.551 Einwohner, in der Agglomeration leben 11.564.680 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005). Die außerhalb der Ringautobahn (französisch boulevard périphérique, umschließt die 20 arrondissements) liegenden Ortschaften der Banlieue sind selbständig verwaltet und zählen dadurch nicht zur Stadt Paris im verwaltungsrechtlichen Sinne. Paris ist eine der bedeutendsten Weltstädte und das überragende politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum eines zentralistisch organisierten Landes und sein größter Verkehrsknotenpunkt (unter anderem mit drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfen). Paris ist auch UN-Stadt (UNESCO).

Geografie

Geografische Lage

UNESCO UNESCO] Die Stadt liegt im Zentrum des Pariser Beckens durchschnittlich 65 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist umgeben von großen Wäldern, die der Bevölkerung als Naherholungsgebiete dienen. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 105,4 Quadratkilometern. Die höchste natürliche Erhebung innerhalb der Stadtgrenzen ist der Hügel Butte Montmartre mit einer Höhe von 129 Metern.

Stadtgliederung

Im Jahre 1790 wurde Paris Verwaltungssitz des Départements Seine (75). Seit der Neugliederung der Départements der Île-de-France im Jahre 1968 ist Paris gleichzeitig Stadt und Département. Die Stadt ist in 20 nummerierte Gebiete aufgeteilt, die Arrondissements genannt werden und die Postleitzahlen 75001 bis 75020 tragen. Jedes Arrondissement besteht aus vier Quartiers. Die Arrondissements von Paris sind: Louvre, Bourse, Temple, l'Hôtel de Ville, Panthéon, Luxembourg, Palais Bourbon, l'Élysée, l'Opéra, l'Entrepôt, Popincourt, Reuilly, Gobelins, l'Observatoire, Vaugirard, Passy, Batignolles-Monceaux, Butte-Montmartre, Buttes-Chaumont und Ménilmontant.

Klima

Paris befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 10,6 Grad Celsius und die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge 639 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit 18,4 Grad Celsius im Mittel, der kälteste der Januar mit durchschnittlich 3,4 Grad Celsius. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juni mit 65 Millimeter im Mittel, der wenigste im Februar und April mit jeweils durchschnittlich 45 Millimeter.

Geschichte

April]] Die Stadt entwickelte sich seit Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. aus der keltischen Siedlung Lutuhezi des Stammes der Parisier auf der Seine-Insel, die heute Île de la Cité heißt. Der erste Bestandteil des Namens stammt von der keltischen Wurzel luta „Sumpf“, so dass der gesamte keltisch-römische Name Lutetia Parisiorum, also „Sumpfebene der Parisier“ bedeutet. Der Hinweis auf den Sumpf ging im Laufe der Zeit verloren. Nach der Eroberung der Siedlung durch die Römer im Jahr 52 v. Chr. brannten die Parisii ihr Inselfort nieder und überließen es den Römern. Diese bauten die Stadt als Lutetia wieder auf und dehnten die nunmehr befestigte Stadt auf das linke Seineufer aus. Dort entstanden Thermen, ein Forum und ein Amphitheater. Die Stadt wurde im römischen Reich als Civitas Parisiorum oder Parisia bekannt, blieb aber im besetzten Gallien zunächst recht unbedeutend. 52 v. Chr. Im 5. Jahrhundert wurde die römische Herrschaft durch die Merowinger beendet. Im Jahre 508 ist Paris Hauptstadt des Merowingerreiches unter Chlodwig I. (466-511) geworden. Danach wurde sie unter einem seiner Söhne zu einem fränkischen Teilkönigreich Paris. Während der Karolingerherrschaft überfielen die Normannen wiederholt die Stadt. Die Kapetinger machten Paris zur Hauptstadt Frankreichs. Philipp II. Augustus (1165-1223) ließ die Stadt befestigen. 1190 wurden eine Mauer am rechten Ufer der Seine und im Jahre 1210 ein Wall am linken Ufer errichtet. Zu jener Zeit gab es am rechten Seineufer zahlreiche Händler. Auf Veranlassung Philipp II. entstand am westlichen Stadtrand der Louvre. 1181 ist die erste überdachte Markthalle eröffnet worden und 1301 ist auf der Île de la Cité ein Königspalast gebaut worden. Die Sorbonne im Süden von Paris hat sich aus mehreren kleinen Schulen entwickelt. Karl V. (1338-1380) ließ am linken Seineufer die Mauer zum Schutz der Stadt vor den Engländern erneuern. 1370 ist auf seine Veranlassung am rechten Ufer, wo heute die grands boulevards verlaufen, ebenfalls eine Mauer errichtet worden. Während des Hundertjährigen Krieges war Paris von 1420 bis 1436 von englischen Streitkräften besetzt. 1436] Während der Hugenottenkriege zwischen 1562 und 1598 blieb die Stadt in katholischem Besitz. In der Bartholomäusnacht am 24. August 1572 sind in Paris Tausende von Hugenotten ermordet worden. Auf Veranlassung Ludwig XIV. (1638-1715) sind Straßenbeleuchtungen angebracht, die Wasserversorgung modernisiert und die Krankenhäuser Invalides und Salpêtrière erbaut worden. Er ließ die Stadtmauern von Paris abtragen und an deren Stelle die „Großen Boulevards“ errichten. Die Residenz des Königs wurde nach Versailles verlegt. Dennoch blieb Paris das politische Zentrum Frankreichs, was auf seine hohe Bevölkerungszahl und seine führende wirtschaftliche Rolle im Land zurückzuführen war. Als im Jahre 1789 die Französische Revolution ausbrach, war es die Bevölkerung von Paris, die den Weg zur Abschaffung der Monarchie und zur Einführung der ersten französischen Republik ebnete. 1844 ist zu Verteidigungszwecken an Stelle des heutigen Boulevard Périphérique eine neue Stadtbefestigung errichtet worden. Diese hatte eine Länge von 39 Kilometern und ist mit ihren 94 Bastionen und 16 Forts die größte Befestigungsanlage der Welt gewesen. Paris war in den Jahren 1855, 1867, 1878, 1889, 1900 und 1937 Veranstaltungsort von sechs Weltausstellungen, welche die kulturelle und politische Bedeutung der Stadt unterstrichen. Nach dem Niedergang des 2. Kaiserreiches und der Einnahme der Stadt durch deutsche Truppen erhob sich 1871 die so genannte Pariser Kommune, die sich aus Arbeitern, Handwerkern und Kleinbürgern zusammensetzte, gegen die konservative provisorische Regierung der Republik. Paris erlebte zwischen 1871 und 1914 eine Blütezeit in der belle époque. Am Gare de Lyon, der Pont Alexandre III. und den U-Bahnstationen ist der Stil dieser Zeit beispielhaft zu erkennen. 1921 hatte Paris mit knapp drei Millionen die höchste Einwohnerzahl seiner Geschichte erreicht. Der städtische Wohnungsbau konnte mit der Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Während des 2. Weltkrieges war die Stadt zwischen 1940 und 1945 von der deutschen Wehrmacht besetzt. 1968 kam es in der Stadt zu Studentenrevolten und Massenstreiks. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Paris zu einer multikulturellen, kosmopolitischen Stadt. Kamen anfangs noch Italiener, so gibt es mittlerweile eine kulturelle Vielfalt, die in einigen Gegenden die Quartiers dominiert. Sehr bekannt sind vor allem das ostasiatisch-chinesisch geprägte 13. Arrondissement und das afrikanisch-maghrebinisch geprägte 18. Arrondissement. Darüber hinaus gibt es auch jüdisch, japanisch und tamilisch dominierte Viertel. 2005 kommt es zu großen Ausschreitungen von Randalierern in den Vorstädten von Paris, die sich zu einem Flächenbrand über ganz Frankreich ausweiteten.

Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1784 handelt es sich um Schätzungen, von 1790 bis 1999 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Ausschreitungen

Politik

Städtepartnerschaften

Paris unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften. In Klammern das Jahr der Etablierung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Sehenswürdigkeiten in Paris

Theater

Sehenswürdigkeiten in Paris Die wichtigsten Musical- und Theaterensembles des Landes haben ihren Sitz in Paris. Die Comédie-Française oder Théâtre français ist ein Nationaltheater mit vorwiegend klasssischem Repertoire in der Tradition von Molière. Es entstand 1680; berühmte Schauspieler waren unter anderem Sarah Bernhardt und Jean-Louis Barrault. Weitere Theater sind das Moulin Rouge, das Théâtre des Bouffes-Parisiens, das Théâtre des Champs-Elysées und das Théâtre Feydeau.

Museen

Die Vielzahl bedeutender Museen in Paris ist einzigartig. Der 1793 eröffnete Louvre mit über 30000 Exponaten von der Antike bis zum Ende des 19. Jhds zählt zu größten und wichtigsten Museen der Welt. In einem ehemaligen Bahnhof am linken Seineufer befindet sich seit 1986 das Musée d'Orsay, welches gemalte und plastische Werke von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg beherbergt. Das 1977 eröffnete Centre National d’Art et de Culture Georges-Pompidou (Centre Pompidou) ist eine der touristischen Hauptattraktionen der Stadt. Im Jahre 1985 ist das Picasso-Museum, das die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers beherbergt, eröffnet worden. Es ist im Hôtel Salé untergebracht. Anfang des Jahres 1997 öffnete das Musée de la Musique seine Tore für die interessierte Öffentlichkeit.

Bauwerke


- Straßen und Plätze Die Avenue des Champs-Élysées ist die wahrscheinlich berühmteste Straße der Welt. Der 71 Meter breite Boulevard bildet das Rückgrat einer einzigartigen südöstlich-nordwestlichen Sichtachse, die beim Louvre und den Tuilerien beginnt, der Place de la Concorde und den Arc de Triomphe umfasst und bis zur Grande Arche im neuen westlichen Stadtteil La Défense reicht. Der Place de la Concorde ist der größte und letzte der Königsplätze von Paris. Ab 1755 errichtet, war während der Revolutionszeit auf dem in Place de la Révolution umbenannten Platz die Guillotine aufgestellt. Seit 1836 wird der Platz vom Obelisk von Luxor dominiert. Neben dem 23 Meter hohen Obelisken befinden sich zwei aufwändig gestaltete Brunnen. Der Place des Vosges ist ein unter Heinrich IV. angelegter quadratischer Platz im Distrikt Marais. Der Platz bietet heute ein einzigartig geschlossenes Ensemble von Bauten des frühen 17. Jahrhunderts. Das Ensemble der Place Vendôme wurde für den „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. zwischen 1690 und 1720 erbaut. Der von einem geschlossen erhalten gebliebenen, harmonisch angeordneten Palais umfasste Platz wird heute von einer 44 Meter hohen Triumphsäule dominiert, die Napoléon Bonaparte 1806 errichten ließ. Der Pont Neuf (Neue Brücke) ist die älteste noch erhaltene Brücke über die Seine. Auf dem Place Igor Strawinsky neben dem Centre Pompidou sieht man den bekannten Strawinsky-Brunnen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle.
- Weltliche Bauwerke Niki de Saint Phalle]] Das Wahrzeichen der Stadt ist der Eiffelturm, eine Stahlkonstruktion aus dem Jahre 1889, die für die Weltausstellung eigentlich nur temporär errichtet werden sollte. Der Triumphbogen wurde von 1806 (unter Napoléon) bis 1836 (unter Louis-Philippe) errichtet. Als Inspiration diente der allerdings deutlich kleinere Titusbogen in Rom. Das Hôtel de Ville ist das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete neoklassizistische Rathaus von Paris. Paris hat eine Reihe kunstgeschichtlich bedeutender Adelspaläste, ehemalige Stadtresidenzen bedeutender Adliger, Prälaten und Ministerialen. Erhalten sind zahlreiche Bauwerke aus dem späten 15. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in den Distrikten Marais und St-Germain-des-Près. Das Panthéon, errichtet von 1764 bis 1790, wechselte mehrmals seine Bestimmung: Als Kirche konstruiert, wurde der Kuppelbau nach der französischen Revolution 1789 zur nationalen Ruhmeshalle erklärt. Nach mehreren Umwidmungen im 19. Jahrhundert ist sie seit 1885 erneut Ruhmeshalle Frankreichs. Entsprechend illuster ist die Liste hier beigesetzten Personen: Voltaire, Victor Hugo, Émile Zola, Jean-Jacques Rousseau, Marie Curie. 1849 gelang dem Physiker Foucault mit dem nach ihm benannten Pendel hier der empirische Nachweis der Erdrotation. Das Pendel befindet sich heute in der Kapelle des Musée des arts et métiers. Im ausgehenden 19.Jahrhundert entstand auch der so typische Pariser Haussmann-Stil. Die Sorbonne ist die älteste Universität nördlich der Alpen. Sie wurde im 13. Jahrhundert im Quartier Latin gegründet. An der Universität studierten und lehrten einige der bedeutendsten Philosophen des Mittelalters. Der heutige Bau der Sorbonne wurde 1885 bis 1901 errichtet. Im seit Ende der 1950er Jahre im Westen von Paris entstandenen Büro- und Geschäftsviertel La Défense, in dem Wolkenkratzer dominieren, befindet sich als westliche Fortführung der berühmten Pariser Achse die so genannte Grande Arche. Der gigantische, 110 Meter hohe Kubus des dänischen Architekten Johann Otto von Spreckelsen wurde 1989 eingeweiht. Der Elysée-Palast ist der Amtssitz des französischen Präsidenten. Das [http://fr.wikipedia.org/wiki/Grand_Palais| Grand Palais] war Ausstellungshalle zur Weltausstellung vergleichbar mit dem Londoner Spiegelpalast. Im Unterschied dazu - er steht noch.
- Kirchen Elysée-Palast] Die ehemalige Abteikirche Saint-Denis nördlich von Paris war seit dem 8. Jahrhundert Grablege fast aller französischen Könige. Der 1147 begonnene Neubau der Klosterkirche markierte überdies den Beginn der Gotik. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris gilt allgemein als der Inbegriff frühgotischer Baukunst. Sie wurde als Bischofskirche im 12. und 13. Jahrhundert auf der Île de la Cité erbaut und erreicht eine Höhe von 69 Metern. Die gotische Kirche Sainte-Chapelle, in einer kurzen Zeitspanne in den 1240er Jahren entstanden, liegt gegenüber von Notre-Dame auf der Île de la Cité. Sie diente dem König als Aufbewahrungsort für religiöse Reliquien. Der Invalidendom wurde im 17. und 18. Jahrhundert errichtet. Die prächtige Kuppelkirche dient als Grabstätte bedeutender französischer Feldherren, darunter Napoléon, der 1840 hierher überführt wurde. Die zwischen 1876 und 1914 im Zuckerbäckerstil errichtete Kuppelkirche Sacré-Cœur befindet sich weithin sichtbar auf dem Hügel Montmartre. Im Quartier Latin befinden sich St. Séverin-et-St-Nicolas, St. Julien-le-Pauvre und St. Etienne-du-Mont, im Marais Temple des Filles de la Visitation Sainte-Marie, St. Paul-et-St-Louis und St-Gervais-et-St-Protais sowie im Stadtteil St-Germain-des-Prés die Kirchen St. Germain-des-Prés und St. Sulpice. Weitere bedeutende Kirchen in Paris sind St. Nicolas-des-Champs, St. Martin-des-Champs, St. Eustache, St. Germain-l'Auxerrois, St. Roch, Ste-Marie-Madeleine, Chapelle Expiatoire, St. Augustin und Ste-Trinité.
- Friedhöfe Zu den bekanntesten religiösen Bauwerken zählen in Paris auch die neuen Friedhöfe, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die alten ersetzten. Außerhalb der damaligen Grenzen der Hauptstadt wurden der Cimetière de Montmartre im Norden, der Cimetière du Père Lachaise im Osten, der Cimetière du Montparnasse im Süden, sowie im Zentrum der Stadt der Cimetière de Passy angelegt. Die Bekanntheit dieser Friedhöfe beruht im Wesentlichen darauf, dass hier eine große Anzahl von berühmten Persönlichkeiten beerdigt sind.
- Hotels Paris ist bekannt für seine vornehmen und eleganten Hotels, die hauptsächlich um die „Tuilerien“ und die „Place Vendôme“ angesiedelt sind. Hier findet man beispielsweise d