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Augusto Pinochet Ugarte
Augusto José Ramón Pinochet Ugarte [] ( - 25. November 1915 in Valparaíso) ist ein chilenischer General und Politiker. Vom 11. September 1973 bis zum 11. März 1990 regierte er Chile mit diktatorischen Mitteln, nachdem er maßgeblich am Putsch gegen den 1970 mit 36 Prozent der Stimmen gewählten Präsidenten Salvador Allende beteiligt war.
Pinochet spaltet sowohl die chilenische Öffentlichkeit als auch die internationale Meinung: Einige, wie etwa Friedrich Hayek, halten ihm zugute, er habe Chile vor einem wirtschaftlichen und politischen Chaos bewahrt und sei entschlossen gegen die Linken vorgegangen. Für andere ist aber die Brutalität, mit der er die Opposition in Chile verfolgt hat, wichtiger; sie sehen in ihm einen typischen Militärdiktator, der sein Land mit Folter und Mord regiert hat. Nachdem bekannt wurde, dass er Millionen von US-Dollars verdeckt im Ausland angelegt hatte, sank sein Ansehen auch in konservativen Kreisen. Momentan laufen Prozesse wegen Steuerhinterziehung und Untersuchungen zum Korruptionsverdacht.
Biographie bis 1973
Pinochet wurde am 25. November 1915 in Valparaíso geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Nach dem Schulabschluss ging er an die chilenische Militärakadamie, schlug die Offizierslaufbahn ein und wurde 1936 mit 21 Jahren Leutnant. Pinochet heiratete 1943 Lucía Hiriart Rodríguez, mit der er mehrere Kinder hat. Im Jahr 1953 wurde er zum Major befördert und machte einen Universitäts-Abschluss im Fach Jura.
Nach kurzer Lehrtätigkeit an der Militärakademie und einem Aufenthalt in Ecuador diente er 1956 als Militärattaché an der chilenischen Botschaft in Washington, D.C.. Ab 1965 besuchte Pinochet mehrfach Schulungen der US Army; man vermutet, dass seine engen Verbindungen zu hochrangigen US-Militärs und dem Geheimdienst CIA aus dieser Zeit stammen.
Eduardo Frei ernannte ihn kurz vor Ende seiner Amtszeit 1970 zum Brigadegeneral, sein Nachfolger Salvador Allende übertrug ihm im Januar 1971 das Kommando über die Heeresgarnison in Santiago de Chile und beförderte ihn zum Divisionsgeneral.
Am 23. August 1973, einen Tag nachdem der Kongress die Regierung ultimativ zum Rücktritt aufgefordert hatte, wurde Pinochet vom amtierenden Präsidenten Allende zum Nachfolger des zurückgetretenen Generals Carlos Prats bestellt und damit zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Putsch von 1973
Carlos Prats
Am 11. September 1973 bombardierten Kampfjets den Präsidentenpalast Moneda. Es kam zum Sturz und Tod des demokratisch gewählten Präsidenten Allende. Kurze Zeit später übernahm eine Militärjunta die Macht und ernannte Pinochet zum Präsidenten Chiles.
Anders als die meisten anderen südamerikanischen Staaten hatte Chile ein lange demokratische Tradition, in der es keine Versuche der Machtübernahme durch das Militär oder andere Kräfte gab. Doch ein großer Teil der Bevölkerung erwartete zu dieser Zeit eine Intervention des Militärs, da das in Allendes Wirtschafts- und Außenpolitik begründete, von den USA verhängte und militärisch durchgesetzte Wirtschaftsembargo sowie Streiks und Anschläge der Opposition das Land in ernsthafte Schwierigkeiten brachten. Pinochet versprach „keine Nation der Arbeiter, sondern eine Nation der Unternehmer“ zu bilden.
Gleich nach seiner Amtsübernahme ging Pinochet mit großer Härte gegen die bisherige Regierung und ihre Unterstützer vor. Das Militär verhaftete Tausende tatsächlicher oder vermeintlicher Sympathisanten Allendes, die in den ersten Tagen im Fußballstadion von Santiago de Chile eingesperrt wurden. In den Gefangenenlagern der Armee und der Carabineros - dies ist die chilenische Polizei, die damals dem Verteidigungsministerium unterstellt wurde - gab es in diesen Tagen Menschenrechtsverletzungen, Folter und Mord. In der Karawane des Todes trieb das Militär einen Teil der Gefangenen in den Norden. Jahrelang waren sie in Lagern in der Wüste eingesperrt. Zwischen 2.500 und 80.000 Menschen wurden getötet oder verschwanden spurlos. Die genaue Zahl lässt sich heute nicht mehr exakt ermitteln. In den 1990er Jahren wurden Massengräber entdeckt. Das brutale Regime löste eine Massenflucht aus Chile aus.
Bei der Verfolgung von chilenischen Oppositionellen griff das chilenische Militär auch auf das Ausland über, als im September 1976 der ehemalige chilenische Botschafter in den USA, Orlando Letelier, durch eine Autobombe getötet wurde. Bereits zwei Jahre zuvor starb General Carlos Prats, Pinochets Vorgänger als Armeebefehlshaber, auf dieselbe Weise in Buenos Aires. Für beide Anschläge macht man heute den chilenischen Geheimdienst DINA verantwortlich.
Während fast der gesamten Herrschaftszeit von Pinochet wurden Oppositionelle oder vermutete Oppositionelle von seinem Regime verschleppt, gefoltert und ermordet. Zu den Folteropfern gehörten auch Kinder.
Wirtschaftliche Folgen
Parallel zu seinen repressiven politischen Maßnahmen leitete Pinochet eine Reihe neoliberaler Wirtschaftsreformen ein. Er begrenzte die öffentlichen Ausgaben und forcierte die Reprivatisierung der Industrie. Er holte die so genannten Chicago Boys – Wirtschaftswissenschaftler, die an der Universität von Chicago (bekannt durch Milton Friedman) studiert hatten – als Berater ins Land. Die Wiedererstarkung der chilenischen Wirtschaft wurde auch mit dem umstrittenen Begriff „Wunder von Chile“ bezeichnet.
Mit der ökonomischen Liberalisierung erlangte Chile bemerkenswerte Wachstumszahlen, aber die sozialen Gegensätze im Land nahmen dadurch weiter zu. Im Mai 1983 organisierte die Opposition deshalb Demonstrationen und Streiks, was wiederum zu erheblichen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitstruppen führte. Im September 1986 wurde durch die "Frente Patriótico Manuel Rodríguez" (FPMR) ein Mordversuch auf Pinochet unternommen, bei dem dieser jedoch nur leichte Verletzungen davontrug.
Die Verfassung von 1980
1978 wurde die Regierung Pinochet bei einer Volksabstimmung im Amt bestätigt, die aber nach Ansicht ausländischer Beobachter nicht die Kriterien einer demokratischen Wahl erfüllte: Unter den Bedingungen der Militärdiktatur kamen die Gegner Pinochets nicht zu Wort, und die Wahlzettel sollen so dünn gewesen sein, dass die Bedingungen einer geheimen und freien Wahl nicht erfüllt waren. 75 Prozent der abgegebenen Stimmen unterstützten die Regierung.
1980 stellte die Regierung Pinochet eine neue Verfassung (Carta fundamental) zur Abstimmung, die mit Zwei-Drittel-Mehrheit unter ähnlichen Bedingungen vom Volk verabschiedet wurde. Pinochet konnte nun mit Rückendeckung der Verfassung bis 1989 im Amt bleiben und hatte zugleich erhebliche Kompetenzen zugesprochen bekommen.
Rückkehr zur Demokratie
Entsprechend der Verfassung von 1980 wurde im Oktober 1988 eine Volksabstimmung durchgeführt, bei der gefragt wurde, ob Pinochet der einzige Kandidat bei den Präsidentenwahlen von 1989 sein dürfte. Dabei überwogen jedoch die „Nein“-Stimmen, worauf es ein Jahr später zu freien Wahlen kam. Pinochet wurde am 11. März 1990 von Patricio Aylwin als Präsident abgelöst. Doch gemäß der von ihm maßgeschneiderten Verfassung konnte er Senator auf Lebenszeit bleiben und blieb außerdem Chef der Streitkräfte.
Haft in Großbritannien 1998 bis 2000
Ende September 1998 reiste Pinochet nach Großbritannien als Senator und Mitglied des Verteidigungsausschusses. Eine Woche zuvor war das britische Außenministerium wie immer davon informiert worden. Pinochet ließ sich in Großbritannien seinen kranken Rücken behandeln und traf sich mit der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher, die mit ihm u.a. wegen seiner Unterstützung im Falkland-Krieg freundschaftlich verbunden war.
Der spanische Untersuchungsrichter Báltasar Garzón hatte schon seit längerem gegen Pinochet wegen Völkermord, Staatsterrorismus und Folter ermittelt, da auch spanische Staatsbürger unter den Opfern der Militärdiktatur waren. Während Pinochets Aufenthalt in London stellte Spanien daher ein Auslieferungsbegehren, aufgrund dessen Pinochet am 16. Oktober von der britischen Polizei in London verhaftet wurde.
Die Verhaftung löste in Chile Unruhen aus. Das Land war tief gespalten in Pinochet-Gegner und -Anhänger. Präsident Eduardo Frei Ruiz-Tagle forderte die Freilassung Pinochets, angeblich um ihn vor ein chilenisches Gericht zu bringen.
Auch die Schweiz hatte ein Auslieferungsgesuch gestellt. Das spanische Gesuch hatte Priorität, doch wenn Spanien es zurückgezogen hätte, wäre Pinochet für das Verschwinden des Schweizers Alexi Jaccard eventuell an die Schweiz ausgeliefert worden. Alexi Jaccard wurde – mutmaßlich im Auftrag Pinochets – in Argentinien verhaftet und ist dort „verschwunden“.
Seine Haft in England verbrachte Pinochet unter sehr komfortablen Bedingungen unter Hausarrest. Er durfte unbegrenzt Besuch empfangen; unter anderem ließ er zu Weihnachten extra einen Priester aus Chile einfliegen.
Das britische Urteil, ob Pinochet nach Spanien ausgeliefert werden sollte oder nicht, folgte nicht sofort. Es gab ein langes Tauziehen zwischen England, Spanien, Chile und weiteren Ländern, die ein Auslieferungsgesuch gestellt hatten. Das waren neben der Schweiz auch Frankreich und Belgien.
Im November 1998 kam es zu einem ersten Urteil, wonach Pinochet die Immunität verloren hätte. Dieses Urteil wurde wegen möglicher Befangenheit eines der Richter aufgehoben, der Verbindungen zu der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte, die als Nebenklägerin gegen Pinochet auftrat. In einer zweiten Verhandlung im März 1999 entschied das Gericht, dass Pinochet keine diplomatische Immunität besitze. Jedoch dürfte er nicht für Taten vor 1988 belangt werden, da Großbritannien erst 1988 einer Anti-Folterkonvention beigetreten ist. Außerdem wurden viele Anklagepunkte der spanischen Justiz verworfen.
Im April 1999 entschied der britische Innenminister Jack Straw, dass Pinochet an Spanien ausgeliefert werden dürfe. Die chilenische Regierung bat London daraufhin, Pinochet aus humanitären Gründen freizulassen. Die Regierung in Santiago führte das hohe Alter und den schlechten Gesundheitszustand Pinochets als Argumente an. Auch die USA forderte die Freilassung Pinochets, angeblich aus Angst vor weiteren Enthüllungen über die Verwicklung Amerikas in die Menschenrechtsverletzungen unter Pinochets Herrschaft. Ebenso machte sich der Vatikan für eine Freilassung des Katholiken Pinochet stark.
Nach Prüfung der Gesundheit Pinochets wurde ihm eine schwere Erkrankung attestiert. Er wurde auf Entscheidung von Jack Straw am 2. März 2000 freigelassen und kehrte sofort nach Chile zurück, wo er relativ gesund wirkend von begeisterten Anhängern empfangen wurde.
Zur Zeit steht er dort wieder unter Hausarrest.
Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen
Die Causa Pinochet
Ende 1998 lässt der spanische Sonderstaatsanwalt Baltazar Garzón Augusto Pinochet in einem Krankenhaus in London festnehmen, um ihn wegen Verbrechen an spanischen Bürgern zu belangen. Ein langwieriges Tauziehen über die Verhandlungsfähigkeit des Ex-Doktators beginnt.
Am 3. März 2000 kehrt Pinochet nach Chile zurück und wird mit militärischen Ehren empfangen. Menschenrechtsgruppen und die Angehörigen der Opfer von Pinochets Diktatur antworteten mit Protesten und Mahnwachen, allerdings gibt es auch Solidaritätskundgebungen mit mehreren Hundert Teilnehmern. Zwei Tage später entzieht das Berufungsgericht in Santiago auf Antrag des Ermittlungsrichters Juan Guzmán Tapia mit 13:9 Stimmen Pinochet seine Immunität. Es geht um die so genannte „Todeskarawane“, den Mord an 75 Regimegegnern im Oktober 1973, von denen 18 Leichname noch nicht aufgetaucht sind und die deshalb nicht unter das Amnestiegesetz von 1978 fallen. Eine Spezialeinheit der Armee unter dem Kommando des Generals Arellano Stark, dem Delegierten Pinochets, hatte die Menschen ermordet.
Am 1. Dezember 2000 leitet Guzmán überraschend das Verfahren ein. Am 5. Januar 2001 veröffentlicht das Militär einen Bericht, in dem sie erstmals das Schicksal der Verschwundenen untersuchen (allerdings nur von 200 von mehr als 1100): Angelbich wurden von den 18 Leichnamen 17 über dem Meer abgeworfen, was sich allerdings nicht belegen lässt. Die Militärs verlangen trotzdem die Einstellung nach dem Amnestiegesetz.
Die Anwälte setzten trotzdem weiter auf die Prozessunfähigkeit. Am 18. Januar attestiert ein Ärzteteam „subkortikale, gefäßbedingte Demenz“ – in Chile (anders als in Großbritannien) zu wenig für eine Verfahrensunfähigkeit. Am 29. Januar erhebt Guzmán Anklage, und löst eine Solidaritätswelle unter Generälen und RN- und UDI-Politikern aus. Am 12. März kommt Pinochet gegen eine Kaution von 2.000.000 Pesos (etwa 3.500 Euro) frei. Im Juli 2001 erklärt ein Gericht Pinochet für nicht verhandlungsfähig. Damit ist das endgültige Ende der juristischen Verfolgung Pinochets wegen Menschenrechtsverletzungen beschlossen. Allerdings bedeutet das gleichzeitig das Ende der politischen Karriere als Senator auf Lebenszeit. Am 15. September 2005 wurde die Aufhebung der Immunität von Pinochet durch das Oberste Gericht bestätigt.
Kommission über die Folterung
Am 30. November 2004 veröffentlichte die staatliche chilenische Comisión Nacional sobre Prisión Política y Tortura (etwa: Nationale Kommission für politische Inhaftierung und Folter) ihren Bericht über die Greueltaten des Pinochet-Regimes. In dem Bericht wird belegt, dass Menschen einfach aufgrund des Verdachts „links“ zu sein, von der Geheimpolizei verschleppt, gefoltert und getötet wurden. Es wird ebenfalls belegt, dass die Folterungen regimeweit eingesetzt wurden und keinesfalls Ausnahmen waren: sämtliche Teilstreitkräfte der Armee und alle Sicherheitsorgane – Polizei und Geheimdienste – waren beteiligt. Ebenso legt der Report dar, dass die Foltermethoden im Laufe der Zeit ständig weiterentwickelt wurden.
Operation Condor
Am 14. Dezember 2004 erhob der zuständige Untersuchungsrichter in Santiago de Chile, Juan Guzmán, Anklage wegen Entführung von neun Personen (im Rahmen der Operation Condor) und Mord bei einem der Entführungsopfer und wegen der Ermordung von 119 Regimegegnern im Jahr 1975.
Pinochets Sichtweise
Die Pinochet-Stiftung verbreitete Ende 1998 eine Erklärung General Pinochets, er habe niemals jemandem den Tod gewünscht, und er empfinde Schmerz für jeden Chilenen, der in diesen Jahren sein Leben verloren habe. Er rechtfertigt seinen Militärputsch gegen Salvador Allende damit, dass die Bevölkerung an die Kasernentore klopfte. Es sei keineswegs eine Musterdemokratie zerstört worden. Vielmehr sei Chile davor bewahrt worden, in die Abhängigkeit der Sowjetunion zu geraten. Er habe das Land vor einem Bürgerkrieg gerettet. Diejenigen, die damals für alle Übel verantwortlich gewesen seien und den Marxismus gepredigt hätten, würden sich heute zu seinen Richtern aufschwingen.
Nach seiner sensationellen Verhaftung sagte Pinochet selber: „Die Geschichte lehrt uns, dass Diktatoren nie ein gutes Ende finden.“
Schmiergeldzahlung
2005 wurde bekannt, dass der britische Luftfahrt- und Waffenkonzern British Aerospace (BAe) insgesamt 1,1 Millionen Pfund (rund 1,5 Millionen Euro) im Zeitraum zwischen Dezember 2004 und Oktober 2005 an Pinochet gezahlt haben soll. Im Gegenzug habe Pinochet Waffenverträge vermittelt. Das Geld wurde mit vierzehn Überweisungen an Pinochet zugeordnete Firmen - Takser Investment, Cornwall Overseas Corporation und Eastview Finance - gezahlt.
Zitate zum Fall Pinochet
- Für die einen wird Pinochet immer ein brutaler Diktator sein, die anderen feiern ihn als Retter des Vaterlandes. Es wird hundert Jahre dauern, bis wir Chilenen uns über seine Rolle einig werden. (Isabel Allende, Nichte Salvador Allendes, im Spiegel 44/1998)
- Auf beiden Seiten kocht das Blut. Die Freunde meines Vaters sind wütend und bereit, auf die Straße zu gehen. ... Opfer gab es auf beiden Seiten. Wir hatten hier einen Untergrundkrieg. Aber mein Vater hat niemanden umbringen lassen. (Lucía Pinochet Hiriart, Tochter Augusto Pinochets, im Spiegel 47/1998)
- Die Vorstellung, dass so ein brutaler Diktator wie Pinochet diplomatische Immunität beanspruchen könnte, ist für die meisten Menschen in diesem Land wohl ziemlich zum Kotzen. (Peter Mandelson, britischer Minister, 18. Oktober 1998)
- Mit allem Respekt, Euer Ehren, ich erkenne die Jurisdiktion von keinem anderen Gericht als in meinem Land an, wenn es darum geht, mich gegen die spanischen Lügen zu verteidigen. (Augusto Pinochet am Belmarsh Magistrates Court, 11. November 1998)
- Das internationale Recht bedeutet, dass bestimmtes Verhalten einschließlich Folter und Geiselnahme von niemandem hingenommen werden kann. Das gilt für Staatschefs ebenso wie für andere Menschen oder ganz besonders für sie. (Lordrichter Nicholls, 25. November 1998)
- Dass der Konsul ein Antisemit sei ist eine blanke Lüge. ... Er hat stets den höchsten Respekt der jüdischen Gemeinde genossen. (David Feuerstein, einer der Honoratioren der jüdischen Gemeinde in Chile. In London zeigte er dazu Fotos von Besuchen Pinochets in Synagogen und bei jüdischen Organisationen, "Spiegel" 4/1999)
- ... General Augusto Pinochet, der unser Land vor dem Kommunismus gerettet und in die Normalität zurückgeführt hat. ... Das Volk hat die Streitkräfte gerufen. ... Es war ein Bürgerkrieg mit Opfern auf beiden Seiten. (Stiftungsmanager Perez der Fundacion Augusto Pinochet Ugarte, die 1997 zum 80. Geburtstag von General Pinochet gegründet wurde., Süddeutsche Zeitung 19. Februar 1999)
- Ich werde erniedrigt. Ich bin ein Gentleman, der eine Ehre hat. (Augusto Pinochet, 16. April 1999)
- General Pinochet wird natürlich zum Sündenbock gestempelt, weil die internationale Linke Rache nehmen will. (Margaret Thatcher, 6. Juli 1999)
- Ein früherer Staatschef kann nicht behaupten, dass das Verüben eines international geächteten Verbrechens zu seinen Aufgaben gehört, die von der Immunität geschützt werden. (Lordrichter Browne-Wilkinson, 24. März 1999)
- An einem unbekannten Tag im Juli 1989 haben Sie Edmundo Meza foltern lassen, indem er aufgehängt wurde, ihm elektrische Schläge versetzt wurden, ein Schlauch in seinen After eingeführt wurde und er in einem Zustand akuten Unwohlseins gehalten wurde... (Ein britischer Richter am Bow Street Magistrates Court zu einem von 35 Ausweisungsgründen, 8. Oktober 1999)
- Unserer Ansicht nach ist er zu keinem Zeitpunkt geistig in der Lage, an einem Verfahren teilzunehmen und zu wissen, worum es geht. (Britische Fachärzte, Januar 2000)
Siehe auch: Geschichte Chiles, Unidad Popular
Weblinks
-
- [http://www.economiaysociedad.com/declaration_german.html Aufruf des Chilenischen Parlamentes an Militär und Polizei vom 22. August 1973, das Allende-Regime zu beenden] (deutsch/englisch/spanisch)
- [http://www.comisiontortura.cl/inicio/index.php Bericht der Comisión Nacional sobre Prisión Politíca y Tortura über die Folterungen des Pinochet-Regimes (PDF, spanisch, 16,7 MB)]
- [http://www.economiaysociedad.com/vhist.htm Texte von Pinochet-Unterstützern] (englisch/deutsch/spanisch)
Pinochet, Augusto
Pinochet, Augusto
Pinochet, Augusto
Pinochet, Augusto
Pinochet, Augusto
Pinochet, Augusto
Pinochet, Augusto
ko:아우구스토 피노체트
ja:アウグスト・ピノチェト
nb:Augusto Pinochet
simple:Augusto Pinochet
zh-min-nan:Augusto Pinochet
25. NovemberDer 25. November ist der 329. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 330. in Schaltjahren)- somit bleiben noch 36 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1120 - Beim Untergang des White Ship stirbt Englands Kronprinz Wilhelm Atheling, Sohn Heinrichs I. von England.
- 1915 - Am Stone Mountain im US-Bundesstaat Georgia wird der Ku-Klux-Klan neu gegründet.
- 1918 - Paul von Lettow-Vorbeck ergibt sich - zwei Wochen nach dem offiziellen Waffenstillstand in Europa - mit den deutschen Schutztruppen in Deutsch-Ostafrika.
- 1945 - In Österreich gewinnt die ÖVP unter Leopold Figl die ersten Nationalratswahlen der Nachkriegszeit.
- 1945 - Operation Deadlight, die Versenkung erbeuteter deutscher U-Boote durch die britischen Streitkräfte, beginnt.
- 1960 - die drei Schwestern Mirabal werden in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert
- 1970 - Der japanische Schriftsteller Mishima Yukio nimmt sich per Seppuku das Leben.
- 1973 - Georgios Papadopoulos wird in Griechenland durch einen Militärputsch gestürzt und durch General Phaidon Gizikis ersetzt.
- 1975 - Suriname erlangt seine Unabhängigkeit; Johan Ferrier, der bisherige Gouverneur, wird erster Staatspräsident.
- 1975 - Richtungskämpfe in der Folge der Nelkenrevolution in Portugal: Offizier António Ramalho Eanes entmachtet die Fraktion um Hauptmann Otelo Saraiva de Carvalho im MFA.
- 1980 - In Obervolta stürzt Saye Zerbo in einem unblutigen Militärputsch Präsident Sangoulé Lamizana.
- 1986 - John Poindexter tritt aufgrund der Iran-Contra-Affäre als US-Sicherheitsberater zurück.
- 1988 - Rita Süssmuth wird als Nachfolgerin von Philipp Jenninger zur deutschen Bundestagspräsidentin gewählt.
- 1990 - Polens Dritte Republik: Im ersten Wahlgang der ersten freien Präsidentenwahl erreicht der polnisch-kanadische Geschäftsmann Stanisław Tymiński überraschend den zweiten Platz hinter Lech Wałęsa und damit die Stichwahl.
- 1992 - Das tschechoslowakische Parlament billigt die Auflösung der Tschechoslowakei zum 1. Januar 1993.
- 2001 - Bei einer Revolte inhaftierter Taliban-Kämpfer in der Stadt Masar-i-Scharif werden 600 Menschen getötet.
Wirtschaft
- 1973 - Das erste Sonntagsfahrverbot für den Individualverkehr in Deutschland und der Schweiz soll die Auswirkungen der ersten Ölkrise lindern helfen.
Wissenschaft, Technik
Kultur
- 1722 - Uraufführung der Oper Die betrogene und nachmals vergötterte Ariadne von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1766 - Uraufführung der romantischen und komischen Oper Lisuart und Dariolette oder Die Frage und die Antwort von Johann Adam Hiller in Leipzig.
- 1847 - Martha oder Der Markt zu Richmond, eine romantisch-komische Oper in 4 Akten von Friedrich von Flotow und Friedrich Wilhelm Riese wird im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt.
Wien
- 1920 - Der Maler Paul Klee wird von Walter Gropius - zunächst als Formmeister - an das Bauhaus in Weimar berufen.
- 1952 - Uraufführung des Bühnenstücks Die Mausefalle (orig. The Mousetrap) von Agatha Christie im „Ambassadors Theatre“ in London, das in der Folge zum längstlaufenden Bühnenstück der Welt wird.
- 1984 - Auf Initiative von Bob Geldof und Midge Ure zustande gekommen, nimmt in London Band Aid Do They Know It's Christmas? auf, um Geld gegen die Hungerkatastrophe in Äthiopien zu sammeln.
- 2000 - Der Wiener Künstler Friedrich Hundertwasser eröffnet in Uelzen den neuen Hundertwasser-Bahnhof.
Religion
- 1185 - Urban III. wird in Verona als Nachfolger des am gleichen Tage verstorbenen Papst Lucius III. gewählt; sein Amt als Erzbischof von Mailand behält er gleichwohl bei.
Katastrophen
- 2000 - Ein Erdbeben der Stärke 6,3 im Kaukasus fordert 31 Todesopfer.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1983 - Larry Holmes gewinnt seinen Boxkampf und damit den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Marvis Frazier im Caesars Palace, Las Vegas, durch technischen KO.
Geboren
- 1547 - Samuel Fischer (Pfarrer), deutscher Theologe
- 1562 - Lope de Vega, spanischer Dichter
- 1609 - Henriette Maria, Königin von England
- 1697 - Gerhard Tersteegen, Prediger und Dichter von Kirchenliedern
- 1738 - Thomas Abbt, deutscher Schriftsteller und Philosoph
- 1739 - Philipp Matthäus Hahn, Pfarrer, Konstrukteur und Erfinder
- 1752 - Johann Friedrich Reichardt, Komponist und Musikschriftsteller
- 1766 - Johann Maria Farina, italienischer Parfumeur
- 1787 - Franz Xaver Gruber, österreichischer Organist
- 1814 - Julius Robert von Mayer, deutscher Arzt und Physiker
- 1835 - Andrew Carnegie, US-amerikanischer Unternehmer
- 1838 - Elisabeth Werner, deutsche Schriftstellerin
- 1841 - Ernst Schröder, deutscher Mathematiker und Logiker
- 1844 - Carl Benz, deutscher Automobilentwickler
- 1847 - Philipp Biedert, deutscher Kinderarzt und Hochschullehrer
- 1878 - Georg Kaiser, deutscher Dramatiker
- 1881 - Peder Gram, dänischer Komponist
- 1881 - Johannes XXIII. (Angelo Giuseppe Roncalli), Papst
- 1895 - Wilhelm Kempff, deutscher Pianist und Komponist
- 1900 - Rudolf Höß, Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz
- 1901 - Arthur Liebehenschel, deutscher Nationalsozialist
- 1904 - Ba Jin, chinesischer Schriftsteller
- 1904 - Lillian Copeland, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1911 - Kurt Lütgen, deutscher Schriftsteller
- 1912 - Francis Durbridge, britischer Kriminalschriftsteller
- 1914 - Joe DiMaggio, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1914 - Eddie Boyd, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1915 - Augusto Pinochet, chilenischer General und Diktator
- 1917 - Luigi Poggi, Kardinal der katholischen Kirche
- 1920 - Ricardo Montalban, Mexico Schauspieler
- 1922 - Ilja Hurník, tschechischer Komponist
- 1923 - Mauno Koivisto, finnischer Politiker und Regierungschef
- 1924 - Paul Desmond, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Annemarie Düringer, schweizerische Schauspielerin
- 1926 - Poul Anderson, US-amerikanischer Schriftsteller († 2001)
- 1926 - Tsung-Dao Lee, US-amerikanischer Physiker
- 1930 - Jan Peder Syse, norwegischer konservativer Politiker
- 1931 - Nat Adderley, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Joseph Zoderer, österreichisch-italienischer Schriftsteller
- 1938 - Hans Brenner, deutscher Schauspieler
- 1940 - Reinhard Furrer, deutscher Wissenschaftsastronaut
- 1942 - Rosa von Praunheim, deutscher Regisseur
- 1943 - Dante M. Caputo, argentinischer Politiker
- 1943 - Roy Lynes, britischer Musiker
- 1944 - Ben Bevan, britischer Musiker (Electric Light Orchestra)
- 1944 - Bob Lind, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Maarten 't Hart, niederländischer Schriftsteller
- 1947 - Michael Albrecht, deutscher Politiker
- 1947 - Val Fuentes, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Eckhard Cordes, deutscher Manager, derzeit bei Daimler-Chrysler
- 1951 - Del Bromham, britischer Musiker
- 1952 - Thomas Ledin, schwedischer Sänger und Songschreiber
- 1959 - Steve Rothery, britischer Musiker (Marillion)
- 1960 - John Fitzgerald Kennedy Jr., Sohn von John F. Kennedy
- 1964 - Armin Eiberger, deutscher Musiker, Esslingen
- 1964 - Mark Lanegan, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 1966 - Stacy Lattisaw, US-amerikanische Sängerin
- 1971 - Christina Applegate, US-amerikanische Schauspielerin
- 1980 - Simon Grötz, deutscher Medienriese
Gestorben
- 1076 - Egbert von Münsterschwarzach, in Münsterschwarzach; Abt, Seliger der katholischen Kirche ( - um 1010)
- 1560 - Andrea Doria, in Genua; genuesischer Flottenführer und Staatsmann ( - 30. November 1466)
- 1755 - Johann Georg Pisendel, Violinvirtuose und Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle
- 1786 - Nathanael Gottfried Leske, deutscher Naturforscher
- 1865 - Heinrich Barth, in Berlin; deutscher Afrikaforscher ( - 16. Februar 1821)
- 1881 - Theobald Böhm, deutscher Flötenbauer und Erfinder
- 1884 - Mathilde F. Anneke, Herausgeberin einer der ersten deutschen Frauenzeitungen ( - 1817)
- 1884 - Adolph Wilhelm Hermann Kolbe, deutscher Chemiker
- 1885 - Nicolás Avellaneda, argentinischer Präsident
- 1887 - Johann Jakob Bachofen, in Basel; schweizerischer Anthropologe ( - 22. Dezember 1815)
- 1900 - Willibald Beyschlag, deutscher evangelischer Theologe
- 1901 - Joseph Rheinberger, liechtensteinischer Komponist ( - 1839)
- 1903 - Sabino Arana Goiri, spanisch-baskischer Autor und Politiker ( - 1865)
- 1916 - Eduard Züblin, schweizerischer Ingenieur und Unternehmer ( - 11. März 1850)
- 1925 - Rama VI., König von Siam
- 1927 - József Rippl-Rónai, in Kaposvár; ungarischer Maler, Graphiker und Kunsthandwerker ( - 23. Mai 1861)
- 1947 - Léon-Paul Fargue, in Paris; französischer Lyriker ( - 4. März 1878)
- 1956 - Alexander Dowschenko, in Moskau; ukrainischer Filmregisseur und Drehbuchautor ( - 11. September 1894)
- 1959 - Jean Grémillon, in Paris; französischer Filmregisseur und Komponist ( - 3. Oktober 1901)
- 1965 - Alfred Nissle, deutscher Arzt und Wissenschaftler
- 1967 - Ossip Zadkine, in Paris; weißrussischer Maler und Bildhauer ( - 14. Juli 1890)
- 1967 - Heinz Hilpert, deutscher Theaterregisseur ( - 1. März 1890)
- 1968 - Upton Sinclair, in Bound Brook, New Jersey; US-amerikanischer Schriftsteller ( - 20. September 1878)
- 1973 - Laurence Harvey, in London; britischer Filmschauspieler und Regisseur ( - 1. Oktober 1928)
- 1974 - Nick Drake, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1974 - Sithu U Thant, in New York City; 3. UN-Generalsekretär ( - 22. Januar 1909)
- 1975 - Yukio Mishima, in Tokyo; japanischer Schriftsteller ( - 14. Januar 1925
- 1981 - Morris Kirksey, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1983 - Lotte Eisner, deutsche Schriftstellerin und Filmkritikerin
- 1985 - Elsa Morante, in Rom; italienische Schriftstellerin ( - 18. August 1918)
- 1993 - Anthony Burgess, in London; britischer Schriftsteller ( - 25. Februar 1917)
- 1998 - Enrico Sabbatini, italienischer Kostüm- und Produktionsdesigner für Bibelfilme
- 1999 - Angelika Hurwicz, deutsche Schauspielerin
- 1999 - Pierre Bézier, französischer Mathematiker
- 2002 - Karel Reisz, englischer Regisseur
- 2003 - Anneliese Römer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Vladimir Rivero Hernandez, portugiesischer Handballspieler ( - 1971)
- 2005 - George Best, nordirisches Fußball-Idol ( - 22. Mai 1946)
- 2005 - Richard Burns, englischer Ralleyfahrer ( - 17. Januar 1971)
Feiertage und Gedenktage
- Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (UNO)
- In der katholischen, evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche Gedenktag für die heilige Katharina von Alexandrien
Siehe auch
- 24. November - 26. November
- 25. Oktober - 25. Dezember
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1125
ja:11月25日
ko:11월 25일
simple:November 25
th:25 พฤศจิกายน
1915
Politik
- 1. Januar: Giuseppe Motta wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Island tritt das Gesetz über das Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken in Kraft
- 1. Januar: Moritz Freiherr von Bissing, Generalgouverneur in Belgien (1914–1917), verbietet die Verlesung des Hirtenbriefs des Erzbischofs
- 1. Januar: Im besetzten Belgien wird der Eisenbahnbetrieb wieder aufgenommen
- 1. Januar: Papst Benedikt XV. schlägt allen Kriegsbeteiligten den Austausch der kriegsunfähigen Gefangenen vor
- 2. Januar: Fehlgeschlagene Militärrevolte in Paraguay
- 28. Januar: Bildung der United States Coast Guard, der Küstenwache der USA
- 24. April: Der türkische Genozid an den Armeniern. Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts, bei dem mehr als 1,5 Millionen Armenier umkommen
- 3. Mai: Italien tritt der Entente bei und verlässt damit den Dreibund mit Deutschland und Österreich-Ungarn
- 5. Juni: Die dänischen Frauen erhalten das Wahlrecht
- 13. Juni: „Baden verboten“ heißt es ab heute auf allen deutschen Nordseeinseln und der Nordseeküste. An der Ostsee gestattet demgegenüber das preußische Kriegsministerium, von wenigen gesperrten Gebieten abgesehen, den Badebetrieb
- 6. September - Die Mittelmächte Deutschland, Österreich-Ungarn und Bulgarien verbünden sich.
- 14. September - Das Osmanische Reich tritt dem Pakt der Mittelmächte bei.
Militärisch
- 1. Januar: Das deutsche U-Boot „U-24“ versenkt das britische Linienschiff HMS Formidable vor Plymouth
- 24. Januar: Im Gefecht auf der Doggerbank erleidet die deutsche Kaiserliche Marine eine Niederlage gegen die britische Royal Navy
- 18. März: 1. Weltkrieg: Der britische Angriff auf die Dardanellen scheitert
- 22. April: Erster Giftgaseinsatz: Deutschland setzt im 1. Weltkrieg bei Ypern in Belgien als erstes Land Giftgas ein
- 23. Juni: Italien eröffnet die erste Isonzoschlacht gegen Österreich
- 14. August: Deutsches U-Boot versenkt in der Ägäis das britische Truppentransportschiff Royal Edward mit 1.700 Mann am Bord
- 8. Oktober - Die serbische Hauptstadt Belgrad wird von Deutschen und Österreichern eingenommen.
Katastrophen
- 13. Januar: Erdbeben in den Abruzzen bei Avezzano, Italien fast 30.000 Tote
- 27. Mai: Explosion der Seeminen auf dem Minenleger „Princess Irene“ (Großbritannien) im Hafen von Sheerness. 400 Tote und Totalverlust des Schiffs
- 23. Juni: Erdbeben unbekannter Stärke in Imperial Valley, Kalifornien, USA, 6 Tote
- 24. Juli: Der Passagierdampfer Eastland kentert in Chicago (USA). 1810 Menschen sterben
Wissenschaft und Technik
- 15. Januar: Die Erstausgabe der Proceedings of the National Academy of Sciences erscheint
- Deutsche Afghanistanexpedition unter Leitung des Legationsrats Werner Otto von Hentig
- November/Dezember: Albert Einstein veröffentlicht seine Allgemeine Relativitätstheorie
- 11. November: Zur Allgemeinen Relativitätstheorie. (In: Sitzungsberichte der Preußischen Akademie der Wissenschaften Berlin (1915), 778–786)
- 18. November: Zur Allgemeinen Relativitätstheorie (Nachtrag). (In: Sitzungsberichte der Preußischen Akademie der Wissenschaften Berlin (1915), 799–801)
- 25. November: Erklärung der Perihelbewegung des Merkur aus der allgemeinen Relativitätstheorie. (In: Sitzungsberichte der Preußischen Akademie der Wissenschaften Berlin (1915), 831–839)
- 2. Dezember: Die Feldgleichungen der Gravitation. (In: Sitzungsberichte der Preußischen Akademie der Wissenschaften Berlin (1915), 844–847)
Kultur
- 26. September: Uraufführung der Oper Mona Lisa von Max von Schillings an der Hofoper in Stuttgart
- 2. Oktober: Uraufführung der Operette Der künstliche Mensch von Leo Fall in Berlin
- 8. Oktober: Uraufführung der Oper Isabella von Ludolf Nielsen an der Königlichen Oper in Kopenhagen
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 10. April: Wegen des Krieges zieht das Internationale Olympische Komitee von Paris nach Lausanne in die neutrale Schweiz um
- 5. Januar: Fritz Holthoff, deutscher Politiker, Kultusminister Nordrhein-Westfalens
- 5. Januar: Humberto Teixeira, Musiker und Komponist († 1979)
- 6. Januar: Peter Ahrweiler, deutscher Schauspieler und Theaterdirektor († 2004)
- 6. Januar: John Cunningham Lilly, US-amerikanischer Neurophysiologe († 2001)
- 7. Januar: Erwin Wickert, deutscher Diplomat und Schriftsteller
- 11. Januar: Luise Krüger, deutsche Leichtathletin
- 14. Januar: Felix Kaspar, österreichischer Eiskunstläufer († 2003)
- 18. Januar: Syl Apps, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer († 1998)
- 18. Januar: Boris Wiktorowitsch Rauschenbach, Physiker, Begründer der sowjetischen Raumfahrt († 2001)
- 20. Januar: C. W. Ceram, deutscher Journalist und Wissenschaftsautor († 1972)
- 22. Januar: Heinrich Albertz, deutscher Politiker († 1993)
- 23. Januar: William Arthur Lewis, britischer Nobelpreisträger und Ökonom († 1991)
- 24. Januar: Robert Motherwell, US-amerikanischer Maler († 1991)
- 27. Januar: Ernst Schröder (Schauspieler), deutscher Schauspieler († 1994)
- 29. Januar: Victor Mature, US-amerikanischer Filmdarsteller († 1999)
- 30. Januar: John Profumo, britischer Politiker
- 30. Januar: Horst Feistel, deutscher Kryptologe († 1990)
- 30. Januar: Joachim Peiper, Obersturmbannführer der Waffen-SS († 1976)
- 31. Januar: Thomas Merton, Mystiker († 1968)
- 31. Januar: Alan Lomax, US-amerikanischer Folklore- und Musikforscher († 2002)
- 1. Februar: Stanley Matthews, englischen Fußballspieler († 2002)
- 1. Februar: Artur London, tschechischer Kommunist und Diplomat († 1986)
- 2. Februar: Abba Eban, israelischer Diplomat, Minister und Abgeordneter († 2002)
- 3. Februar: Ingeborg Hunzinger, deutsche Bildhauerin
- 5. Februar: Robert Hofstadter, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger († 1990)
- 7. Februar: Georges-André Chevallaz, Schweizer Politiker (FDP) († 2002)
- 11. Februar: Richard Hamming, US-amerikanischer Mathematiker († 1998)
- 12. Februar: Lorne Greene, kanadischer Schauspieler († 1987)
- 13. Februar: Ludwig Ratzel, Politiker († 1996)
- 13. Februar: Aung San, Birmanischer Nationalheld († 1947)
- 14. Februar: Georg Thomalla, deutscher Schauspieler († 1999)
- 14. Februar: Johannes Duft, von 1948 bis 1981 Stiftsbibliothekar in der Stiftsbibliothek St. Gallen († 2003)
- 15. Februar: Roland von Hößlin, eine der Hauptpersonen des militärischen Widerstands gegen Adolf Hitler († 1944)
- 15. Februar: Abel Ferreira, brasilianischer Komponist, Klarinettist und Saxophonist († 1980)
- 21. Februar: Godfrey Brown, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1995)
- 21. Februar: Jewgeni Michailowitsch Lifschitz, sowjetischer Physiker († 1985)
- 21. Februar: Ann Sheridan, US-amerikanische Schauspielerin († 1967)
- 23. Februar: Heinrich Schirmbeck, deutscher Schriftsteller († 2005)
- 23. Februar: Paul Tibbets, US-Amerikaner Pilot und Soldat
- 25. Februar: Zero Mostel, US-amerikanischer Schauspieler († 1977)
- 28. Februar: Karl Leisner, Märtyrer der katholischen Kirche († 1945)
- 3. März: Herbert Tiede, deutscher Schauspieler († 1987)
- 5. März: Friedrich Meyer, Komponist, Arrangeur und Bandleader († 1993)
- 5. März: Laurent Schwartz, Mathematiker, Fields-Medaillenträger († 2002)
- 7. März: Rudolf Thaut, Baptistenpastor, Präsident der Europäisch-Baptistischen Föderation († 1982)
- 7. März: Jacques Chaban-Delmas, französischer Politiker († 2000)
- 8. März: Tapio Rautavaara, finnischer Leichtathlet, Musiker und Schauspieler († 1979)
- 11. März: Karl Krolow, deutscher Schriftsteller († 1999)
- 11. März: Vijay Samuel Hazare, indischer Cricket-Spieler († 2004)
- 11. März: Werner Böhmer, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 12. März: Arthur Henkel, deustcher Germanist und Literaturhistoriker († 2005)
- 14. März - Eunice Katunda, brasilianische Komponistin († 1990)
- 15. März: Heinrich List, Richter des Bundesfinanzhofs
- 16. März: Kunihiko Kodaira, japanischer Professor der Mathematik († 1997)
- 16. März: Haldun Taner, türkischer Schriftsteller († 1986)
- 18. März: Lorenz Giovanelli, italienischstämmiger Schweizer Volksmusiker und Komponist († 1976)
- 20. März: Rudolf Kirchschläger, Diplomat, Politiker, österreichischer Bundespräsident († 2000)
- 20. März: Swjatoslaw Teofilowitsch Richter, sowjetischer Pianist. († 1997)
- 21. März: Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator († 1991)
- 23. März: Wassili Grigorjewitsch Saizew, sowjetischer Scharfschütze im 2. Weltkrieg († 1991)
- 27. März: Erik Blumenfeld, deutscher Kaufmann und Politiker der CDU († 1997)
- 30. März: Pietro Ingrao, italienischer Journalist und Politiker
- 1. April: Liebherr, deutscher Unternehmer († 1993)
- 1. April: O. W. Fischer, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 4. April: Muddy Waters, Bluesmusiker († 1983)
- 4. April: Lars Ahlin, schwedischer Schriftsteller
- 7. April: Billie Holiday, US-amerikanische Jazzsängerin († 1959)
- 7. April: Henry Kuttner, US-amerikanischer Schriftsteller († 1958)
- 8. April: Karl Wilhelm Berkhan, deutscher Politiker († 1994)
- 12. April: Ernst Wilhelm Julius Bornemann, deutscher Filmemacher († 1995)
- 12. April: Lujo Tončić-Sorinj, Politiker, österreichischer Außenminister, Diplomat († 2005)
- 12. April: Wolfhart Burdenski, Richter am deutschen Bundessozialgericht
- 12. April: Kurt Früh, Schweizer Filmregisseur
- 13. April: Stephan Hermlin, deutscher Schriftsteller († 1997)
- 16. April: Johannes Leppich, deutscher Priester, Jesuit und Wanderprediger († 1992)
- 16. April: Alfred Otto Schwede, deutscher Schriftsteller
- 18. April: Cläre Schmitt, deutsche Politikerin und MdB
- 21. April: Anthony Quinn, US-amerikanischer Filmschauspieler († 2001)
- 23. April: Christine Busta, eine österreichische Lyrikerin († 1987)
- 23. April: Fritz Pröll, Mitglied der Roten Hilfe, KZ-Häftling in Dora-Mittelbau († 1944)
- 24. April: Paul Rinkowski, Liegerad-Pionier aus Leipzig († 1986)
- 26. April: Johnny Shines, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1992)
- 30. April: Hermann Aumer, deutscher Politiker († 1955)
- 1. Mai: Hanns-Martin Schleyer, deutscher Manager, getötet von der RAF († 1977)
- 1. Mai: Archibald Williams, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1993)
- 6. Mai: Orson Welles, US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Autor († 1985)
- 10. Mai: Denis Thatcher, Geschäftsmann, Ehemann von Margaret Thatcher († 2003)
- 12. Mai: Frère Roger, Gründer des ökumenischen Männerordens von Taizé († 2005)
- 15. Mai: Mario Monicelli, italienischer Regisseur
- 15. Mai: Paul A. Samuelson, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- 16. Mai: Ezra Stoller, US-amerikanischer Architekturfotograf († 2004)
- 17. Mai: Hans Joachim Faller, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 18. Mai: Heinz Funk, deutscher Filmkomponist
- 20. Mai: Mosche Dajan, israelischer General und Politiker († 1981)
- 27. Mai: Herman Wouk, US-amerikanischer Autor
- 29. Mai: Karl Münchinger, deutscher Dirigent († 1990)
- 31. Mai: Heinz Zahrnt, deutscher evangelischer Theologe, Schriftsteller und Publizist († 2003)
- 31. Mai: Bernard Schultze, deutscher Maler der Kunstrichtung Informel († 2005)
- 2. Juni: Josef Metternich (Sänger), deutscher Opernsänger († 2005)
- 4. Juni: Heinrich Tenhumberg, Bischof von Münster. († 1979)
- 4. Juni: Modibo Keïta, ehemaliger Präsident von Mali († 1977)
- 4. Juni: Günther Sabetzki, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, IIHF-Präsident († 2000)
- 6. Juni: Vincent Persichetti, US-amerikanischer Komponist und Professor († 1987)
- 10. Juni: Josef Bauer, deutscher Politiker, MdB († 1989)
- 10. Juni: René Joffroy, französischer Archäologe
- 10. Juni: Saul Bellow, US-amerikanischer Schriftsteller († 2005)
- 13. Juni: Donald Budge, US-amerikanischer Tennisspieler († 2000)
- 14. Juni: Nicolaas Cortlever, niederländischer Schachspieler († 1995)
- 15. Juni: Thomas Huckle Weller, US-amerikanischer Bakteriologe
- 16. Juni: Marga Faulstich, deutsche Glaschemikerin († 1998)
- 17. Juni: Geno Hartlaub, deutsche Schriftstellerin
- 18. Juni: Joan Trimble, irische Komponistin († 2000)
- 18. Juni: Paul Neal Adair, US-amerikanischer Feuerwehrmann († 2004)
- 24. Juni: Fred Hoyle, britischer Astronom, Mathematiker und Autor († 2001)
- 28. Juni: Garoto, Musiker, Komponist († 1955)
- 28. Juni: David Honeyboy Edwards, US-amerikanischer Delta-Blues-Musiker
- 29. Juni: Ruth Warrick, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 30. Juni: Oskar-Hubert Dennhardt, deutscher Politiker
- 30. Juni: Kurt Angstmann, deutscher Politiker († 1978)
- 1. Juli: Hermann Vetters, österreichischer Archäologe († 1993)
- 1. Juli: Willie Dixon, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1992)
- 2. Juli: Arthur Valerian Wellesley, 8. Herzog von Wellington, Brigadier, General und Unternehmer
- 4. Juli: Christine Lavant, österreichische Künstlerin und Schriftstellerin († 1973)
- 5. Juli: John Woodruff, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 6. Juli: Willy Guhl, Schweizer Möbeldesigner († 2004)
- 7. Juli: Erich Deisler, deutscher Tischtennisspieler († 1999)
- 9. Juli: David Diamond, US-amerikanischer Komponist († 2005)
- 10. Juli: Rudolf Singer, deutscher Funktionär und Vorsitzender des Staatliches Komitee für Rundfunk († 1980)
- 12. Juli: Otto Steinert, deutscher Fotograf († 1978)
- 15. Juli: Klaus Miedel, Schauspieler und Synchronsprecher († 2000)
- 18. Juli: Karl Bednarik, österreichischer Maler und Schriftsteller († 2001)
- 18. Juli: Philip Graham, US-amerikanischer Verleger († 1963)
- 25. Juli: Joseph Patrick Kennedy jr., ältester Sohn von Joseph und Rose Kennedy († 1944)
- 27. Juli: Josef Priller, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg († 1961)
- 27. Juli: Rolf Moebius, deutscher Schauspieler († 2004)
- 27. Juli: Mario del Monaco, italienischer Opernsänger (Tenor) († 1982)
- 28. Juli: Charles H. Townes, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 28. Juli: Richard Kerry, Vater des US-Präsidentschaftskandidat John Kerry († 2000)
- 30. Juli: Herbert Jobst, deutscher Schriftsteller († 1990)
- 1. August: Hann Trier, deutscher Maler, unter anderem des Informel, und Grafiker († 1999)
- 3. August: Peter Newell, kanadischer Basketballtrainer
- 9. August: Michael Young, einflussreicher britischer Soziologe († 2002)
- 10. August: Carlos Menditéguy, Formel-1-Rennfahrer, Polo-Spieler († 1973)
- 15. August: Herbert Hupka, deutscher Journalist und Politiker
- 18. August: Joseph Arthur Ankrah, ehemaliger Staatschef von Ghana († 1992)
- 19. August: Jay M. Gould, US-amerikanischer Ökonom, Statistiker und Epidemiologe und Autor († 2005)
- 23. August: Paul Schneider-Esleben, Architekt († 2005)
- 23. August: Antonio Innocenti, Kardinal
- 24. August: Wynonie Harris, US-amerikanischer Blues-Sänger († 1969)
- 24. August: James Tiptree, Jr, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller († 1987)
- 25. August: Georg Freiherr von Boeselager, deutscher Kavallerieoffizier († 1944)
- 26. August: Humphrey Searle, englischer Komponist und Schüler von Anton von Webern († 1982)
- 26. August: Boris Feoktistowitsch Safonow, sowjetischer Pilot († 1942)
- 27. August: Holger Hagen, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1996)
- 27. August: Norman Foster Ramsey, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 28. August: Gerda Johanna Werner, deutsche Malerin, Modell für das 50-Pfennig-Stück († 2004)
- 28. August: Hans Jakob Schudel, Schweizer Schachfunktionär und Schachspieler († 2004)
- 29. August: Ingrid Bergman, schwedische Schauspielerin († 1982)
- 31. August: Alice Schwarz-Gardos, israelische Journalistin
- 1. September: Ken Aston, Fussballschiedsrichter († 2001)
- 2. September: Hans-Joachim Koellreutter, deutsch-brasilianischer Komponist, Dirigent und Musikprofessor
- 2. September: Martin Rickelt, deutscher Schauspieler († 2004)
- 3. September: Memphis Slim, US-amerikanischer Bluessänger und -pianist († 1988)
- 4. September: Rudolf Schock, deutscher lyrischer Tenor, Opern-, Lied- und Operettensänger († 1986)
- 5. September: Horst Sindermann, deutscher Politiker und Präsident der Volkskammer der DDR († 1990)
- 6. September: Franz Josef Strauß, deutscher Politiker († 1988)
- 7. September: Itō Kiyoshi, japanischer Mathematiker
- 10. September: Robert Sparr, US-amerikanischer Filmregisseur, Cutter und Drehbuchautor († 1969)
- 15. September: Helmut Schön, deutscher Fußballtrainer und -spieler († 1996)
- 15. September: Meindert Boekel, niederländischer Komponist und Dirigent († 1989)
- 15. September: Albert Aloysius Casey, US-amerikansicher Jazzgitarrist († 2005)
- 20. September: Kurt Graunke, deutscher Orchestergründer und Komponist († 2005)
- 23. September: Clifford Shull, Physiker († 2001)
- 30. September: Ernst Müller-Hermann, deutscher Politiker († 1994)
- 1. Oktober: Skeets McDonald, US-amerikanischer Country-Musiker († 1968)
- 6. Oktober: Edgardo Martín, kubanischer Komponist († 2004)
- 9. Oktober: Henner Henkel, deutscher Tennisspieler
- 11. Oktober: Gustav Zumsteg, Schweizer Kunstsammler († 2005)
- 13. Oktober: Terry Frost, britischer Künstler
- 15. Oktober: Jitzhak Schamir, israelischer Politiker
- 15. Oktober: Carl Szokoll, Widerstandskämpfer, Autor († 2004)
- 17. Oktober: Arthur Miller, US-amerikanischer Schriftsteller († 2005)
- 30. Oktober: Ben Carnevale, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2. November: Douglas Lilburn, neuseeländischer Komponist († 2001)
- 2. November: Sidney Luft, US-amerikanischer Filmproduzent († 2005)
- 4. November: Wee Kim Wee, Präsident Singapur († 2005)
- 7. November: Philip Morrison, US-amerikanischer Atomwaffenforscher († 2005)
- 11. November: Bernhard Heiliger, deutscher Bildhauer († 1995)
- 12. November: Roland Barthes, französischer Literaturkritiker, Schriftsteller, Philosoph und Semiotiker († 1980)
- 23. November: Herbert Schneider, deutscher Politiker († 1995)
- 25. November: Augusto Pinochet, chilenischer General und Politiker
- 26. November: Earl Wild, US-amerikanischer Pianist und Komponist
- 29. November: Billy Strayhorn, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1967)
- 29. November: Earl Wilbur Sutherland, US-amerikanischer Physiologe († 1974)
- 30. November: Henry Taube, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 30. November: Robert Lax, US-amerikanischer Autor, Lyriker und Publizist († 2000)
- 2. Dezember: Nico Richter, Komponist († 1945)
- 3. Dezember: Andrew J. Goodpaster, US-General und ehemaliger Alliierter Oberkommandierende für Europa
- 7. Dezember: Eli Wallach, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Dezember: Ernest Lehman, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 9. Dezember: Elisabeth Schwarzkopf, deutsche Opern- und Liedsängerin
- 10. Dezember: Karl Fruchtmann, deutscher Regisseur und Filmemacher († 2003)
- 12. Dezember: Frank Sinatra, US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer († 1998)
- 13. Dezember: Curd Jürgens, deutscher Bühnen- und Filmschauspieler († 1982)
- 13. Dezember: Balthazar Johannes Vorster, Politiker, südafrikanischer Staatspräsident († 1983)
- 16. Dezember: Georgi Wassiljewitsch Swiridow, russischer Komponist († 1998)
- 17. Dezember: André Claveau, französischer Chansonnier († 2003)
- 19. Dezember: Edith Piaf, französische Chansonsängerin († 1963)
- 20. Dezember: Ilija Dzuvalekovski, Mazedonischer Film und Fernsehschauspieler († 2004)
- 25. Dezember: Per Hækkerup, dänischer sozialdemokratischer Politiker († 1979)
- 2. Januar: Karl Goldmark, österreichischer Komponist ( - 1830)
- 4. Januar: Anton von Werner, preußischer Historienmaler ( - 1843)
- 15. Januar: George Nares, britischer Admiral und Polarforscher ( - 1831)
- 24. Januar: Arthur Auwers, deutscher Astronom ( - 1838)
- 26. Januar: Akaki Zereteli, georgischer Schriftsteller und Politiker ( - 1840)
- 4. Februar: Franz Adickes, deutscher Politiker ( - 1846)
- 8. Februar: Justus Brinckmann, gründete das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ( - 1843)
- 12. Februar: Émile Waldteufel, war Elsässer Musiker und Komponist ( - 1837)
- 17. Februar: Francisco Giner de los Ríos, spanischer Philosoph und Pädagoge ( - 1839)
- 1. März: Walter Crane, britischer Maler
- 3. März: Frederick Winslow Taylor, US-amerikanischer Ingenieur ( - 1856)
- 13. März: Sergei Juljewitsch Witte, russischer Politiker ( - 1849)
- 31. März: Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1882)
- 1. April: Johann Joseph Abert, tschechischer Komponist ( - 1832)
- 3. April: Itzhok Lejb Perez, jiddischer Schriftsteller ( - 1851)
- 27. April: Alexander Skrjabin, russischer Pianist und Komponist ( - 1872)
- 9. Mai: François Faber, luxemburgischer Radrennfahrer ( - 1887)
- 9. Mai: Anthony Wilding, neuseeländischer Tennisspieler ( - 1883)
- 10. Mai: Karl Lamprecht, war Professor für Geschichte an der Universität Leipzig ( - 1856)
- 10. Mai: Albert Weisgerber, deutscher Maler und Grafiker ( - 1878)
- 15. Juni: Hans Dülfer, deutscher Bergsteiger ( - 1892)
- 20. Juni: Emil Rathenau, (Gründer der AEG) ( - 1838)
- 2. Juli: Porfirio Díaz, mexikanischer staatspräsident ( - 1830)
- 16. Juli: Ellen Gould White, Mitbegründerin und Prophetin der Siebenten-Tags-Adventisten ( - 1827)
- 10. August: Henry Moseley, britischer Physiker ( - 1887)
- 19. August: Tevfik Fikret, türkischer Dichter ( - 1867)
- 20. August: Paul Ehrlich, deutscher Medizinnobelpreisträger, Begründer der Chemotherapie ( - 1854)
- 31. August: Greene Vardiman Black, US-amerikanischer Mediziner ( - 1836)
- 1. September: August Stramm, deutscher Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus ( - 1874)
- 11. September: William Cornelius Van Horne, US-amerikanischer, später kanadischer, Eisenbahnpionier und Unternehmer ( - 1843)
- 19. September: David Friedrich Weinland, deutscher Zoologe und Schriftsteller ( - 1829)
- 29. September: Rudi Stephan, deutscher Komponist ( - 1887)
- 7. Oktober: Friedrich Hasenöhrl, Physiker ( - 1874)
- 15. Oktober: Paul Scheerbart, war Schriftsteller fantastischer Literatur und Zeichner ( - 1863)
- 20. Oktober: Josef Ruederer, deutscher Schriftsteller ( - 1861)
- 22. Oktober: Wilhelm Windelband, deutscher Philosoph ( - 1848)
- 26. Oktober: August Bungert, deutscher Komp
Chile
Chile (amtlich República de Chile, deutsch: Republik Chile) ist ein Staat im Südwesten Südamerikas, der sich annähernd in Nord-Süd-Richtung zwischen den Breitengraden 17°3'S und 56°30'S erstreckt. Das Land grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru, im Nord-Osten an Bolivien und im Osten an Argentinien. Des Weiteren gehören zu Chile noch die im Pazifik gelegene Osterinsel (Rapa Nui), die Juan-Fernández-Inseln (einschließlich der Robinson-Crusoe-Insel), die Inseln San Felix und San Ambrosio, die Insel Salas y Gómez, sowie die Diego-Ramirez-Inseln. Ferner beansprucht Chile einen Teil der Antarktis.
Etymologie
Die Herkunft des Wortes Chile ist nicht eindeutig nachgewiesen. Die verbreitetste Erklärung ist, dass sich das Wort aus der Sprache der Aymara herleitet. Dort bedeutet das Wort chilli "Land, wo die Welt zu Ende ist". Dies würde durch die Tatsache unterstützt, dass die ersten Spanier, die nach Chile kamen, von den Siedlungsgebieten der Aymara aus aufbrachen. Die Spanier bezeichneten seit Anbeginn der Kolonisation Südamerikas das Land südlich der Atacama-Wüste mit dem Namen Chile. In den chilenischen Schulen wird außerdem noch die Var | | |