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Auster

Auster

Austern (Ostreidae) gehören zur Klasse der Muscheln. Der wissenschaftliche Name leitet sich von lateinisch ostreum, aus griechisch ostéon für 'Knochen' ab. Man findet sie rund um die Welt an den Felsen flacher Tidengewässer. Die Schale ist von innen mit Perlmutt ausgekleidet. Das Perlmutt der Austern kann auch eingedrungene Fremdkörper vollständig umschließen und so Perlen bilden, diese Eigenschaft macht man sich in asiatischen Gewässern auch zur Perlenzucht zunutze. Austern werden roh und lebendig (meist mit Zitrone) oder überbacken verzehrt und gelten heutzutage als Delikatesse. Sie enthalten viele Nährstoffe, die Vitamine A, B1 und B2, sowie Magnesium, Calcium, Zink, Phosphor und Jodid. Im 19. Jahrhundert waren Austern, z. B. in England, ein Essen für arme Leute. Als die Mehrzahl der Austernbänke durch die zunehmende Verschmutzung der Meere abstarben, fiel diese Möglichkeit weg. Später konnte die steigende Nachfrage nicht befriedigt werden, was zu hohen Preisen führte. Lagerung Austern lassen sich am besten bei 3° oder 5°C bis zu 9 Tage lagern. Sie werden zur Lagerung in Körben verpackt, dies verhindert, dass sich diese zu früh öffnen. Es ist wichtig, dass die Auster ihr salziges Meerwasser behält, ansonsten wird diese schnell ungeniesbar. Am besten schmecken sie zwischen Ende September und Ende April, im Sommer sind die Austern mit der Fortpflanzung beschäftigt, dem Melken, und sind dann eher etwas mager.

Gattungen (Auswahl)


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Crassostrea
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Cryptostrea
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Dendostrea
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Lopha
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Ostrea
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Ostreola
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Saccostrea
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Teskeyostrea

Siehe auch


- Verschlossene Auster
- Meeresfrucht
- Chesapeake Bay
- Austernsoße Kategorie:Muscheln Kategorie:Speisefisch und Meeresfrucht ja:カキ (貝) ko:굴 zh-min-nan:Ô-á

Muscheln

Die Muscheln (Bivalvia) stellen eine Klasse der Weichtiere (Mollusca) dar. Der wissenschaftliche Name ist von der zweigeteilten Kalkschale abgeleitet, die ihren Körper (mehr oder weniger) schützend umhüllt. Der deutsche Name ist mißverständlich, da zum Teil auch andere Tiere (beispielsweise die zu den Krebsen gehörenden Entenmuscheln) so bezeichnet werden.

Merkmale

Muscheln leben als erwachsene Tiere überwiegend sessil (festsitzend), teils an festen Oberflächen, beispielsweise Felsen oder Steinen, teils im Sand oder Schlick. Sie gehören also zum Benthos. Der Fuß ist häufig als Grabfuß umgebildet und kann begrenzt zur Fortbewegung dienen. Die zwei Klappen der Schale sind durch ein biegsames Ligament miteinander verbunden, dem sog. "Schloßband", das den Antagonisten zum schließenden Muskel darstellt. Einige Bivalvier, beispielsweise die Kammmuscheln, können durch ruckartiges Zusammenklappen der Schalenhälften einen gerichteten Wasserstrom erzeugen und sich so nach dem Raketenprinzip ein Stückchen durch das Wasser bewegen. Andere Bivalvier, beispielsweise die Miesmuschel, sind in der Lage, so genannte Byssusfäden zu spinnen, mit denen sie sich aneinander und an der Unterlage festkleben. Das Nervensystem ist vergleichsweise einfach. Nur wenige Muscheln besitzen Punktaugen. Eine Radula fehlt. Die Nahrung, meistens Plankton, wird mit dem Atemwasser eingesaugt. Die Atmung erfolgt durch Kiemen. Muscheln entlassen Sperma und Eizellen in das freie Wasser. Aus den befruchteten Eizellen entwickeln sich Larven mit Cilien, die im Plankton treiben. Später bilden sie die Schalen und setzen sich an einem geeigneten Untergrund fest.

Verbreitung

Muscheln sind an das Leben im Wasser gebunden. Sie kommen sowohl im Salzwasser, Brackwasser als auch Süßwasser vor, von der Arktis und Antarktis bis in die Tropen. Besonders im Wattenmeer findet man sehr große Mengen an Muscheln (beispielsweise Herzmuscheln und Miesmuscheln) im beziehungsweise auf dem Watt. Sie stellen eine wichtige Nahrung für Seevögel dar. Auch der Mensch nutzt Muscheln als Nahrung. Durch Gewässerverschmutzung und Flussbegradigungen sind die großen Süßwassermuscheln (Überfamilie: Unionacea), zu denen auch die Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) zählt, vielerorts sehr stark in ihrem Bestand bedroht. Hinzu kommt die weitere Dezimierung durch den 1905 nach Eurasien eingeschleppten Bisam, der als Haupt-Fraßfeind dieser Muschelarten zählt. Die ältesten Fossilien von Bivalviern sind etwa 500 Millionen Jahre alt. In vielen Gesteinen zählen Muscheln zu den besonders häufigen Fossilien, da ihre Schale sich gut erhält. Sie dienen deswegen oft als Leitfossilien.

Systematik

Leitfossil Die Systematik der Muscheln beruht auf Form und Funktion der Kiemen, so werden Filibranchien (Fadenkiemen) und Eulamellibranchien (Blattkiemen) unterschieden. Auch auf die Anzahl und Form der Schlosszähne kommt es an. So existieren verschiedene Typen von Schlosszähnen:
- taxodont: Zahlreiche Zähne sind in einer (meist abnehmenden) Reihe am Rand der Muschel platziert.
- desmodont: Die Zähne sind reduziert oder auch ganz verschwunden.
- schizodont: Große und kleine Zähne nebeneinander.
- heterodont: Andere Anordnung der Zähne. Des weiteren ist auch die Anzahl und Form der Schließmuskelabdrücke von Wichtigkeit.
- Unterklasse Protobranchia
  - Solemyoida
  - Nuculoida
- Unterklasse Pteriomorphia
Austern
  - Arcoida
  - Mytiloida
  - Pterioida
- Unterklasse Paleoheterodonta
Muscheln
  - Trigoinoida
  - Unionoida
- Unterklasse Heterodonta
Venus-, Zebramuscheln
  - Veneroida
    - Sphaeriidae
      - Pisidium
  - Myoida
- Unterklasse Anomalosdesmata
  - Pholadomyoida

Vertreter

Zu den Vertretern der Filibranchia (Arten mit Fadenkiemen) gehören unter anderem :
- Mytilis edulis
- Ostrea edulis Zu den Vertretern der Eulamellibranchia (Arten mit Blattkiemen) gehören unter anderem :
- Unio pictorum
- Anodonta anatina
- Sphaerium corneum
- Arctica islandica
- Dreissena polymorpha
- Arenomya arenaria weitere bekannte Gattungen:
- Kammmuschel Chlamys zh-min-nan:Siang-khak-kong


Perlmutt

Perlmutt oder auch Perlmutter ist ein schillerndes, biogenes Material an der Innenseite einiger schalenbildender Mollusken wie Austern und anderen Muscheln, das oft als Schmuck Verwendung findet.

Vorkommen

Perlmutt wird von Perlmuscheln, Kreisel- oder Kegelschnecken (Trochiden), Rundmundschnecken (Turbiniden), dem Seeohr (Haliotis), sowie dem Perlboot (auch Nautilus oder Burgos genannt) gebildet. Die Farben des Perlmutts unterscheiden sich je nach Spezies und geographischer Herkunft.

Aufbau

Perlmutt besteht im lebenden Organismus aus drei Schichten.

Cuticula

Die äußere (der Schale zugewandte) Schicht, die Cuticula, besteht aus Conchyolin, einer organischen Verbindung, die mit dem Dentin in Elfenbein sowie dem Keratin in Schildpatt verwandt ist. Die Cuticula, auch Periostracum genannt, ist gewöhnlich braun, grün oder schwarz.

Ostracum

Die mittlere Schicht, auch Prismenschicht genannt, besteht aus prismenförmigen Calciumcarbonat-Kristallen von ca. 0,001 mm Dicke, die in einen organischen "Mörtel" eingebettet sind.

Hypostracum

Die innere, der Molluske zugewandte Schicht, ist das "eigentliche" Perlmutt. Sie besteht zu 95 % aus rhombischen Calciumcarbonat-Kristallen von ca. 0,0006 mm Dicke und 0,01 mm Durchmesser. Diese Kristalle sind ebenfalls in ein organisches Gemisch aus Proteinen und Chitin eingebettet, was die mechanische Stabilität der Schicht gegenüber "reinen" Calciumcarbonat-Kristallen um das etwa 3000fache erhöht. Dieser organische "Mörtel" umgibt die Kristalle mit einer elastischen Hülle und verhindert die Ausbreitung von Rissen im Material. Die Proteine, von denen bislang neun bekannt sind, steuern die Bildung der Kristallplättchen, da Calciumcarbonat normalerweise nur nadelförmig kristallisiert.

Anwendungen

Die geschliffenen und polierten Schalen der Perlaustern war ein gängiges Währungsmaterial z.B. in der polynesischen Welt. Noch heute haben sie dort vereinzelt einen derartigen Stellenwert. Eine andere Währungsform waren die Perlmutt-Chips in vielen europäische Casinos bis Ende des 19. Jahrhunderts. Perlmutt wird wegen seiner irisierenden optischen Eigenschaften seit langer Zeit auch zur Herstellung von Schmuck verwendet. Früher waren Fischköder aus Perlmutt in Gebrauch. Das prismatische Schimmern täuschte vielen Raubfischarten erfolgreich einen kleinen Leckerbissen vor. Zudem mochten Angler diese Perlmutt-Köder, da Perlmutt gewichtig genug ist, um es mit der Rute samt Angelleine weit (genug) hinaus in in den See oder das Meer zu befördern. Beim Bau hochwertiger Musikinstrumente findet Perlmutt auch heute noch breite Anwendung. Auch zu Verzierung von Möbeln und Holzschachteln (Intarsie) wurden neben Furnieren aus Edelhölzern ebenfalls Plättchen aus Perlmutt angewandt. Es wird auch untersucht, ob sich künstlich hergestelltes Perlmutt als korrosionsbeständige Schutzschicht auf Schiffsrümpfen eignet. Für hochwertige Hemden und Blusen werden häufig Knöpfe aus Perlmutt verwendet. Perlmutt ist als Material zur Herstellung von Löffeln von Vorteil, weil es in Berührung mit Eiern oder Kaviar geschmacksneutral ist.

Siehe auch


- Perle Kategorie:Organischer Werkstoff Kategorie:Schmuckstein Kategorie:Nicht essbares Tierprodukt

Perle

Eine Perle ist ein fester, oft runder Fremdkörper aus Perlmutt der in bestimmten perlbildenden Mollusken heranwächst.thumb

Kulturelle Bedeutung

Erste Überlieferungen, in denen Perlen erwähnt werden, stammen aus dem Chinesischen Geschichtsbuch von Shu King aus dem Jahr 2206 vor unserer Zeitrechnung „...erhielt König Yu Perlen als Tribut vom Fluss Hwai..." Im gesamten Altertum ob in der arabischen Welt, Persien oder Indien waren Perlen hoch geschätzt. In der islamischen Perlensymbolik wird die Perle in der Regel mit Jungfräulichkeit verbunden. Für die kurdischen Mystiker ist die Perle wie ein Embryo, das am Grund seines Muscheluterus schlummert. Auch bei Griechen und Römern waren Perlen sehr begehrt. Die Römer übernahmen den griechischen Namen "margarita" für Perlen. Auch als Bezeichnung für die Geliebte. Eine ganze Reihe von Muscheln erhielt später den Namenszusatz "margaritifera". Ein Begriff, der sich bis heute im Namen Margarethe erhalten hat. In vielen Kulturen hatte und hat die Perle einen tiefen Symbolcharakter. So sind Perlen in China z.B. das Symbol für Reichtum, Weisheit und Würde; in Japan bedeutet sie Glück, in Indien Kinderreichtum. In den arabischen Kulturen werden Frauen oder bestimmte Körperpartien wie z.B. Zähne oft mit Perlen verglichen. Die Perle galt darüber hinaus sowohl als Aphrodisiakum wie als Heilmittel für Melancholie und Wahnsinn. Sie war auch immer Symbol für Tränen. Im Mittelalter erhält sie zudem einen sakralen Charakter. Perlen galten als Zeichen der Liebe zu Gott. So finden sie auch im Neuen Testament Erwähnung. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, je eines der Tore war aus einer Perle, und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas. (Offenbarung). Sie waren nicht zuletzt durch die Erwähnung in der hl. Schrift unverzichtbarer Teil der Machtdemonstration christlicher Herrscher, die sie vorwiegend im Sinne der Zahlensymbolik einsetzten. Die Margaritomantik befasst sich mit der Weissagung mit Hilfe von Perlen. Unter arabischem Einfluß beginnt ab dem 8. Jahrhundert die Verwendung als Heilmittel. In Europa wurden Flussperlen zur Herstellung von Perlmilch verarbeitet und ,das „aqua perlata“ des Mittelalters verwendete Perlenpulver, Essig oder Zitronensaft, Zucker und Kräuter. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nehmen Perlen einen festen Platz in den Lehrbüchern der Pharmazie ein.

Entstehung

Perlen bilden sich in der Natur unter nicht genau geklärten Umständen. Die frühere Vermutung, ein in die Muschel eingedrungenes Sandkorn sei der Auslöser zur Bildung einer Perle wird heute von der Wissenschaft mehrheitlich verworfen. Man geht davon aus, dass ein Sandkorn, einem dem Leben am Boden angepassten Tier wie der Muschel, keinerlei Schwierigkeiten bereitet.

Zusammensetzung

Wahnsinn Die Perle hat eine kristalline Struktur und besteht wie die Muschelschale zu 80 -92% aus Calciumcarbonat (CaCO3) in seiner primären Form des sogenannten Aragonit. Sekundär ist Calciumcarbonat als Calcit vertreten hinzu kommt ein kleiner Prozentsatz an Wasser. Die Kristalle wachsen in Form von Plättchen, sind schichtweise geordnet und werden von einer organischen Mischung aus Proteinen und sogenanntem "Conchin" (bzw. "Conchiolin") gewissermaßen lose miteinander "verkittet". Dadurch entsteht eine hohe Bruch- und stoßfestigkeit. Die Bestandteile von Perlmutt und die Bestandteile der Perlen sind identisch jedoch ist das "Rezept" bzw. die respektiven Prozente der "Zutaten" etwas anders. Perlmutt enthält z.B. etwas mehr Wasser im "Rezept". Perlen sind härter bzw. widerstandsfähiger als Perlmutt. Ihre Mohs'sche Härte beträgt 3,5-4. Sie wachsen in Schichten, die bei einer durchgesägten Perle ähnlich wie Baumringe zu sehen sind. Der Glanz, Lüster genannt, entsteht durch die Lichtreflexion und -Brechung an den Kristallgrenzen des Calciumcarbonats wie an den dort eingelagerten Wassermolekülen und wird um so feiner, je dünner und zahlreicher die Schichten sind. (Interferenz) Durch das "Austrocknen" und eine Veränderung der organischen Bestandteile kann ein Alterungsprozess bei Perlen eintreten. Die Farbe ist abhängig von der Art der Perlmuschel, ihrem Lebensraum und der Wassertemperatur. Sie reicht von Weis über Gelb, Rosa bis Grau. Perlen können nachdem sie aus der Muschel genommen wurden in nahezu allen Farben gefärbt werden. Sie vertragen jedoch weder Hitze, Laugen noch Säuren. (Man denke an Cleopatra und ihre legendäre Wette mit Marcus Antonius)

Bezeichnungen

Als "Echte Perle" dürfen nur natürlich entstandene, also nicht gezüchtete Perlen bezeichnet werden. Vereinzelt werden sie auch als Orient-Perlen bezeichnet. Akoya-Perle ist eine generelle Handelsbezeichnung für im Meer gewachsene Zuchtperlen. Unregelmäßig geformte Perlen nennt man Barock-Perlen. Als Biwa-Perlen werden Japanische Süßwasserperlen aus dem Biwa-See bezeichnet. Buton-Perlen sind cabochonförmige Perlen, die an der Muschelschaleninnenseite gewachsen sind und aus der Schale herausgesägt werden. Mabé-Perlen sind ebenfalls Halb-Perlen in untypischen Formen wie z.B. Halbkugeln, Herzen, Quadrate etc. Keshi-Perlen entstehen ohne menschliches Zutun, zusätzlich bei der Zucht.

Zuchtperlen

Marcus Antonius Fast alle Perlen, die heutzutage für die Schmuckherstellung verwendet werden, werden gezüchtet, indem man einen Nukleus in Form eines gedrechselten runden Kerns aus der Schale der Mississippi-Muschel - einer amerikanischen Süßwassermuschel - zusammen mit einem Stück Mantelgewebe einer Spendermuschel in das Tier opperiert, worauf es einige Jahre in frei hängenden Muschelkörben im Meer heranwächst. Der Japaner Kokichi Mikimoto schaffte es, in den frühen zwanziger Jahren die ersten vollrunden Zuchtperlen auf den Markt zu bringen. Zehn Jahre zuvor, 1913, hatte der deutsche Zoologe Friedrich Alverdes nachgewiesen, daß Perlen durch die Verlagerung von Epithelzellen in das Bindegewebe des Mantels der Muschel entstehen. Das letzten Endes von Mikimoto verwendete Verfahren geht auf zwei andere Japaner, Tokichi Nishikawa und Tatsuhei Mise, zurück, die es ihrereseits wahrscheinlich von dem Australier William Saville-Kent übernommen haben. Allerdings wurden bereits im 5. Jahrhundert n. Chr. in China so genannte "Buddha-Perlen" in Süßwassermuscheln (wie z.B. "Hyriopsis cumingii") gezüchtet. Dabei handelte es sich um in die Muscheln eingefügte kleine Buddha-Figuren aus Elfenbein, Gips oder Blei, die mit der Zeit durch Perlmutt beschichtet wurden. Dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linné war es schon im Jahre 1758 gelungen, mit einem T-förmigen Silberdraht einen Kern aus Gips in eine Süßwasser-Miesmuschel ("Unio pictorum") einzufügen, um runde Perlen zu züchten. Später verkaufte er das patentierte Verfahren. Das Patent wurde jedoch nie praktisch eingesetzt und geriet in Vergessenheit. Die Muscheln können im Meer etwa zwei Jahre lang im so genannten Perlsack eine Perlmuttschicht um den Nukleus ausbilden wobei nicht jede Muschel den Nukleus annimmt, oder die Opperation überlebt. Nur 30% der Muscheln produzieren Perlen. 10% sind kommerziell Nutzbar, lediglich 3% sind perfekt Rund. Und nur 0,5% erreichen die höchste Qualitätsstufe. Das bedeutet: Rund 25 000 Nukleus-Einsetzungen ergeben etwa 125 perfekte Perlen. Die Zahlen varieren je nach Muschelart, Ort und Bedingungen der Zucht. Neben der Zuchtperle kann die Muschel in dieser Zeit auch eine Reihe sehr kleiner Perlen, den so genannten Saatperlen ausbilden. Sie kann theoretisch mehrmals "geimpft" werden bzw. kann mehrere Nukleuse gleichzeitig aufnehmen. Nur einige wenige von weltweit 10.000 Muschelarten können Schmuckperlen hervorbringen. Bei der Zucht kommen Muscheln der Gattung Pinctada, der Perlauster zum Einsatz. Sie sind allerdings nicht mit den als Delikatesse geltenden europäischen Austern, (Ostrea edulis) oder den Pazifischen Austern (Crassostrea gigas) zu verwechseln. Der Wert einer Perle wird auf Grund von Lüster, Farbe, Größe, Makellosigkeit und Symmetrie ermittelt. Das Gewicht der Perle wird in Grain angegeben (1 Grain= 0,06479891 gr.) Nicht handelbare Perlen werden bereits in den Perlfarmen aussortiert und geschreddert. Das Pulver wird von der Kosmetikindustrie weiter verarbeitet.

Perlaustern


- Pinctada maxima (Jameson, 1901) Bei der Perlausternart Pinctada maxima handelt es sich um eine ausserordentlich große Auster. Sie kann über 5 kg wiegen. Sie kommt im Ostindischen Ozean bis hin zum tropischen westlichen Pazifik vor. Die Perlen dieser gut zur Zucht geeigneten Auster können bis 20 mm. groß werden.
- Pinctada margaritifera (Linnaeus, 1758) Diese Auster ist an der Ostküste Afrikas, dem Roten Meer, im Persischen Golf, Indischen Ozean, westlichen und mittleren pazifischen Raum beheimatet. Es handelt sich bei Pinctada margaritifera eher um eine Gruppe ähnlicher, jedoch leicht unterschiedlicher Austern. So wird z.B. die "Schwarzlippige Perlauster" aus dem polynesischen Raum als "Pinctada margaritifera cumingi" geordnet. Kulturhistorisch dürften die kostbarsten und berühmtesten Perlen der Antike (wie z.B. die legendären Perlen-Ohrringe der Königin Cleopatra) von dieser Austernart stammen.
- Pinctada radiata (Leach, 1814) Ist im Persischen Golf, Roten Meer, Indischen Ozean und, seit dem Bau des Suez Kanals, stellenweise nun auch im Mittelmeer beheimatet. Die meisten Perlen der Antike dürften dieser Austernart zu verdanken gewesen sein. Der Umfang der Kultivierung dieser Austernart im Sinne der Zuchtperlen gilt als unbemerkenswert. Ihre Naturperlen genießen jedoch noch heute einen hohen Stellenwert.
- Pinctada imbricata (Röding, 1798) Bei der Austernart Pinctada imbricata handelt es um jene Perlauster, welche für die ersten Perlen aus der "Neuen Welt" (Amerika) sorgte. Der Weltentdecker Kolumbus hatte Perlen dieser Austernart bei Indianern an der Küste Venezuelas vorgefunden. Sie wird auch als "Atlantische Perlauster" bezeichnet, da sie im westlichen Atlantik beheimatet ist (Bermuda, Florida und nördliches Südamerika). Die natürlichen Bestände dieser Austernart gelten durch Überfischung vielerorts als ausgerottet oder sehr gefährdet, zumal diese Austernart im Sinne der Zuchtperlen nicht kultiviert wird.
- Pinctada fucata (Gould, 1857) Die Perlausternart Pinctada fucata könnte als die bedeutendste Austernart in der Geschichte der Perlenzucht gelten. Mit dieser Austernart eröffnete der japanische Perlenzüchter Mikimoto bereits Anfang des 20. Jahrhunderts den Weltmarkt der Zuchtperlen. Sie ist auch als die "Akoya-Auster" bekannt. Die Bezeichnung "Pinctada fucada" ist wissenschaftlich noch etwas unstabil. Sie ist in den Meeresgewässern von Japan, China, Taiwan, Vietnam und Australien beheimatet.
- Pinctada mazatlanica ((Hanley, 1855) Die Perlausternart Pinctada mazatlanica wird manchmal auch als die "La Paz Perlauster" bezeichnet. Die wohl berühmteste tropfenförmige (halbbarocke) Perle aller Zeiten, La Peregrina, dürfte vermutlich von dieser Austernart stammen. Das Verbreitungsgebiet dieser ostpazifischen Austernart erstreckt sich von der Westküste Mexikos (Baja California) bis nach Peru. Sie kann eine Größe von über 20 cm erreichen. Natürliche Perlen können über 10 mm groß sein. Neben weissen Perlen bringt diese Austernart auch dunkelfarbige Perlen hervor.

Süßwasserperlen

Süßwasserperlen unterscheiden sich von anderen Zuchtperlen dadurch, dass sie nicht mit einem Nukleus versehen werden. Stattdessen wird nur ein kleiner Schnitt im Gewebe vorgenommen, in den ein Gewebeteilchen einer anderen Muschel eingesetzt wird. Dieser Vorgang wird bis zu 25 Mal an jeder Hälfte der Muschel (Hyriopsis schlegelii (Martens, 1861) vorgenommen, so dass bis zu 50 Perlen entstehen können. Die Muscheln werden dann zurück in ihren Lebensraum im Süßwasser gesetzt und zwischen 2 und 6 Jahren gehegt. Die Perlen bestehen aus solidem Perlmutt, sind aber nur selten rund, da kein Nukleus eingepflanzt wurde, der die Form beeinflussen konnte. Die Muscheln sind auch viel leichter anzubauen. Ihre Sterberate ist deutlich niedriger, als die der mit Nukleus bestückten. Außerdem werden Süßwassermuscheln viel seltener Opfer von Naturkatastrophen, wie Taifunen und Flutwellen, die Meerwasser-Perlenfarmen plagen. Die meisten Süßwasserperlen kommen heutzutage aus China nachdem Anfang der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts die ersten kernlosen Süßwasserzuchtperlen in den Handel kamen. Heute ist es möglich, semirunde Perlen bis zu 12mm Größe mit feinem Lüster zu züchten. Dazu werden geerntete Perlen mit neuem Epithelmaterial ein zweites oder auch drittes Mal in eine Perlmuschel (Hyriopsis cumingii (Lea,1852) eingepflanzt. In neuerer Zeit werden Süßwasserperlen auch mit Nukleus gezüchtet und sind der japanischen Salzwasserzuchtperle sehr ähnlich.

Flussperlen

Die Flussperlmuschel (Margaritifera (M.) margaritifera (L.,1758)) ist maximal 14 cm groß. Sie bildet meist kleine nicht ganz runde Perlen mit einem etwas schwacheren Lüster als bei Meerwasserperlen aus und kommt in den Flüssen und Bächen der nördlichen Hemisphäre vor. Für das Wachstum einer Perle von 4 mm wird mit einer Wachstumszeit von 20 bis 25 Jahren gerechnet, für Perlen von 6–7 mm mit 40 bis 50 Jahren. Die Muschel benötigt absolut saubere, kalkarme Gewässer, die im Urgestein entspringen und gilt deshalb als bester "Umweltindikator". Die Muschel hat einen sehr komplizierten Fortpflanzungsmechanismus. Das Perlmuschelweibchen sendet bis zu vier Millionen Glochidien ins Wasser, die 0,05 mm groß sind. Diese müssen von den Bachforellen eingeatmet werden. Bis zu 350 setzen sich in den Kiemen der meist einjährigen Fische fest.(Das Tier nimmt die Parasiten nur ein- bis zweimal auf, später entwickelt der Fisch Antikörper gegen das Larven-Eiweiß.) In einigen Monaten entwickeln sie sich hier zu Perlmuscheln und fallen ab - in den Bachboden.Parasiten

Vorkommen in Deutschland

In Deutschland sind noch Vorkommen in Bayern, Sachsen und der Lüneburger Heide zu finden. In Bayern konzentrierte die Muschel sich ursprünglich auf drei Gebiete, von denen heute der Bayerische Wald und Oberfranken noch eine Bedeutung haben. In der Oberpfalz gibt es keine Perlmuscheln mehr. Im Bayerischen Wald ist das Gebiet der linken Donauzuflüsse zwischen Regensburg und Passau zu nennen, die Einzugsgebiete des Regen und der Ilz im ehemaligen Fürstbistum Passau haben besonders reiche Erträge geliefert.

Verwendung

Bereits Plinius und Tacitus beschrieben die Flussperle, die aber bei beiden keine große Begeisterung erkennen ließ. Suetonius, der Sekretär von Kaiser Hadrian, schreibt allerdings in seiner Geschichte der römischen Kaiser, dass die britischen Perlen seinerzeit den »göttlichen Julius zum Englandfeldzug bewogen hatten«. Die Perlen waren immer sehr rar und damit überaus kostbar obwohl sie bereits im 19. Jahrhundert gezüchtet wurden. So führte Sachsen bei einer Fischerei-Ausstellung 1880 in Berlin seine Zuchtperlen vor. Es dürfte als gesichert gelten, dass die europäischen Zuchtperlenmethoden auch japanischen Naturwissenschaftlern bekannt waren, zumal die Beschaffung jeglichen westlichen Wissens eines der Hauptanliegen der "Meiji-Restauration" unter Kaiser Meiji (1868-1912) war. Auf Grund des sehr langsamen Wachstums und der hohen ökologischen Anforderungen war die Zucht der Flussperle aber wahrscheinlich nicht rentabel. Die Geschichte der sächsischen Perlenfischerei beginnt im 16. Jahrhundert und hält bis zum Ende des 19. Jahrhunderts an. Zwischen 1719 und 1879 wurden insgesamt 22.732 Perlen gefunden, im Grünen Gewölbe in Dresden liegt eine Kette aus Flussperlen, die Berühmtheit erlangt hat, sie geht auf das Jahr 1734 zurück. In Russland hat es in den vergangenen Jahrhunderten die reichhaltigsten Perlenfunde gegeben. Die sakrale Goldschmiedekunst griff früh auf Perlen zurück, und einzigartige Exemplare sind heute in der Rüstkammer des Kreml in Moskau und in den Museen von St. Petersburg und Nowgorod und anderen Städten zu sehen. Kunsthandwerliche Arbeiten mit Flussperlen besitzen in Deutschland u.a. die Schatzkammer der Residenz in München, die Schatzkammer Altötting, das Bayerische Nationalmuseum in München, das Schloß Kronburg südlich von Memmingen, der Hildesheimer Domschatz, das Kloster Ebstorf in der Lüneburger Heide, das Grünen Gewölbe in Dresden sowie das Kestnermuseum in Hannover.

Perl-Anekdoten

Eine der bekanntesten schwarzen Orient-Perlen ist die berühmte "Azra". Sie ist das Herzstück einer Kette der russischen Kronjuwelen. Schätzungen zufolge müssen mehr als 15.000 Perlaustern aus der Natur geöffnet werden, um eine dieser erlesenen Perlen zu finden. Legenden um die schwarze Perle Einer polynesischen Legende nach wurde die Perlauster den Menschen von "Oro" (dem Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit) gegeben, der über einen Regenbogen auf die Erde hinabstieg. Es geht auch die Geschichte um, dass er dieses Geschenk aus Liebe zur schönen Prinzessin der Insel Bora-Bora machte. Im Kaiserreich China wurde die schwarze Perle - ein Symbol der Weisheit - von den Zähnen eines Drachen gehalten, den es zu besiegen galt, um die Perle und damit Weisheit zu erringen. Den Chinesischen Kaisern wurde bei deren Ableben eine große Perle in den Mund gelegt. Cleopatras Essig Plinius der Ältere berichtete über die berühmten tropfenförmigen Perlen an den Ohrringen der ägyptischen Königin Cleopatra. Er schätzte den Wert dieses Perlen-Sets auf ca. 60 Mio. Sesterzen (also ca. 1,9 Mio. Unzen feines Silber). Er erzählt, daß Cleopatra, um ihre Liebe dem römischen Feldherrn Marcus Antonius zu beweisen, mit ihm eines Tages wettete, ihm das teuerste Festessen aller Zeiten bereiten zu können. Marcus Antonius nahm die Wette an. Verblüfft war der berühmte Feldherr, als er nur leere Teller und zwei Gläser Wein bei diesem Festessen vorfand. Die Königin löste eine der beiden Perlen ihrer Ohrringe in ihrem Glas Wein auf und trank es. Dann reichte sie Marcus Antonius die zweite Perle um selbiges zu tun. Er gab sich augenscheinlich geschlagen und reichte der Königin die verbleibende Perle zurück. Perlen in Rom Der berühmt-berüchtigte römische Kaiser Gaius Caligula (12 - 41 n. Chr) beförderte sein Lieblingspferd Incitatus zynisch zum Amt eines Senators und schmückte es anschließend mit einer Perlenkette. Seine dritte Ehefrau, Lollia Paulina, war ein regelrechter Perlenfanatiker. Plinius erzählt von einer eher peinlichen Begegnung mit ihr bei einem völlig informellen Anlass. Sie war am Kopf, Hals, Ohren, Handgelenken und Fingern mit Perlen und Smaragden im Werte von 40 Mio. Sesterzen ausgestattet. Er erwähnt, daß sie sogar Quittungen von diversen Schmuckhändlern mit sich trug um zu beweisen, wie wertvoll ihr Schmuck tatsächlich war. Happy Valentine
- s Day La Peregrina ist wohl die berühmtest Perle der Welt. Sie wurde im 16. Jahrhundert wahrscheinlich an der Küste Panamas gefunden. Die Ei-förmige Perle wiegt über 10 gr. und ist für ihre außerordentliche Schönheit berühmt. Sie war im Besitz der Spanischen Krone. Prinz Philipp II. von Spanien schenkte sie seiner Braut Maria Tudor der Tochter Heinrich VIII. Von da an „pilgerte“ die Perle durch viele königliche Schmuckschatullen unter anderem die Napoléons III. oder die von Queen Victoria. 1969 kam sie bei Sotheby's „unter den Hammer“ und wurde von dem Schauspieler Richard Burton für 37.000 US Dollar als „Valentine's Day Gift“ für Elizabeth Taylor erworben, die die Perle bei Cartier in ein Collier fassen ließ.

Weblinks


- [http://www.perlen-info.com Perlen-Informationen]
- [http://www.perlen-perlenketten.de/ Informationen über Perlen, Perlenketten und Perlenschmuck] Kategorie:Schmuck Kategorie:Nicht essbares Tierprodukt ja:真珠 ko:진주

Roh

Das Adjektiv roh (v. althochdeutsch: blutig) bezeichnet einen unbearbeiteten Zustand von Etwas.
- In der Kochkunst ist ein rohes Nahrungsmittel, das nicht gekocht wurde (siehe z.B. Rohkost).
- Auch in anderen Handwerken wird der Begriff in demselben Sinne verwendet. Man spricht beispielsweise von rohem Holz im Schreinerhandwerk oder von einem Rohbau im Bauwesen. Umgangssprachlich wird eine ungehobelte, "ungeschliffene" oder grobe Person als roher Mensch bezeichnet. Siehe auch: Rau, ROH (Band)

Zitrone

Die Zitrone (Citrus limon) ist eine Zitruspflanze mit etwa faustgroßer Frucht, länglich-oval mit gelber oder grün-gelber Schale, Fruchtfleisch mit sehr saurem Geschmack (Zitronensäure) und hohem Vitamin C-Anteil. Sie wächst an einem Baum. Zitronensaft wird (gesüßt) vielfältig für die Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet, siehe Limonade. Die abgeriebene Schale der Zitrone wird gerne als aromatisierende Zutat in der Küche und beim Backen verwendet, siehe Zitronengelb. Zum Verzehr geeignet ist nur die Schale einer unbehandelten Zitrone; allerdings werden Zitrusfrüchte vor dem Transport meist mit einer wachsartigen Schutzschicht überzogen und die Schale wird mit Konservierungsmitteln wie Biphenyl (E230) oder Thiabendazol (E233) besprüht. Der Verzehr dieser behandelten Schalen ist ungesund. Zitronenlorbeer und Zitronenblätter werden vor allem in der thailändischen Küche benutzt. Zitronenbäume gedeihen in Kübeln auch in Mitteleuropa, wenn man etwas Sorgfalt walten lässt; früher waren sie fester Bestandteil von Orangerien. Eine botanische Besonderheit des Zitronenbaums ist, dass dieser ganzjährig gleichzeitig Blüten wie Früchte trägt.

Inhaltsstoffe

Wie alle Zitrusfrüchte ist die Zitrone reich an Pektin, Phosphor für Zähne und Knochen. Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG) & REWE Nährwerttabelle Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG) Umgangssprachlich steht der Begriff als Preis für fehlerhafte oder minderwertige Produkte und Dienstleistungen("silberne Zitrone"). Bild:Lemon.jpg|ganze und aufgeschnittene Zitrone Bild:Zitronen_abends.jpg|Zitronenbaum aus Griechenland Image:Lemon_tree_flowers_with_ant.jpg|Zitronenblüten

Weblinks


- [http://www.hausgarten.net/glossar/garten-z/zitronenbaum.html Pflege des Zitronenbaumes]
- [http://www.lemonlovers.de/ Rezepte mit Zitrone]
- [http://www.villedementon.com/citron_uk.html Zitronenfest] in Menton Siehe auch: Portal:Essen & Trinken Kategorie:Baum Kategorie:Rautengewächse Kategorie:Obst ja:レモン simple:Lemon

Delikatesse

Als Delikatesse (frz. délicat "zart", "fein", délicatesse "Feinheit", "Subtilität") bezeichnet man im Deutschen seit dem späten 16. Jahrhundert alle erlesene Dinge, die einen besonderen Lebensgenuss bieten. In seiner ursprünglichen Bedeutung bezog es sich auf die ästhetischen Einflüsse der französischen Kultur während des Absolutismus, die für Deutschland ein Vorbild darstellten. So wurde dem Lehnwort von den Sprachgesellschaften des Barock auch zunächst die Prägung "Zartgefühl" gegenübergestellt.

Spracheinengung auf Lebensmittel

Im heutigen Sprachgebrauch sind Delikatessen Speisen und Getränke, die durch einen besonderen Wohlgeschmack erfreuen, so genannte "Gaumenkitzel" oder "Leckereien". Obwohl die Delikatesse bis auf wenige Ausnahmen wie Austern, Kaviar oder geriebene Trüffeln eigentlich eine Leistung der Kochkunst ist, gelten zunehmend nur noch luxuriöse und entsprechend kostspielige Nahrungs- und Genussmittel als Delikatessen.

Delikatessen im Wandel der Zeit

Dabei ist die Auffassung, was eine Delikatesse ist, zunehmend Trends unterworfen, die auch historische und außereuropäische Essgewohnheiten einbeziehen. So waren viele auf Steinpilzen und Pfifferlingen basierende Gerichte lange Zeit ein Arme-Leute-Essen und sind heute aufgrund ihres Preises zu Delikatessen avanciert. Kategorie:Esskultur

England

England ist das größte und am dichtesten besiedelte Gebiet des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Fälschlicherweise wird England oft als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder die Insel Großbritannien gebraucht.

Geografie

England umfasst die südlichste Hälfte der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal.

Politik

Die Regierung des Königreichs hat, ebenso die königliche Familie, ihren Sitz in der englischen Hauptstadt London. England hat - im Gegensatz zu Schottland, Wales oder Nordirland - kein Landesparlament oder eine Landesregierung. Deren Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches wahrgenommen. Dabei ist es heute üblich, dass sich bei Abstimmungen im Parlament, die nur England betreffen, die Abgeordneten der anderen Landesteile ihrer Stimme enthalten. Jedoch ist in Planung, England in verschiedene administrative Regionen mit eigener Verwaltung aufzuteilen (Devolution). Siehe auch: Liste der britischen Premierminister.

Heraldik

Liste der britischen Premierminister Die englische Flagge, bekannt als St. Georgs-Kreuz, ist ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund. Weitere heraldische Symbole sind die Tudor-Rose und die Drei Löwen.

> Konstitutionelle Demokratie

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Englands

Sport

Siehe: Fußball in England, Rugby, Cricket, Snooker, Fernwanderwege (Vereinigtes Königreich) Können nicht Fußball spielen, obwohl sie es erfunden haben.

Verwaltungsgliederung

Die 39 historischen Grafschaften (engl. Counties)

Diese 39 historischen Grafschaften bestehen seit dem hohen Mittelalter. In ihrer Funktion als Verwaltungsbezirke sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehrmals neu gegliedert worden, jedoch bestehen die historischen Grafschaften im Bewusstsein der Bevölkerung weithin fort. Größere Städte galten als Teil der Grafschaften, wurden jedoch als Boroughs eigenständig verwaltet.
- Siehe Traditionelle Grafschaften Englands

Die gegenwärtige Verwaltungsgliederung

Traditionelle Grafschaften Englands Traditionelle Grafschaften Englands Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Verwaltungsgliederung teilweise den neu entstandenen Ballungsgebieten angepasst. Dadurch veränderten sich auch die Grenzen der oben genannten 39 (historischen) Grafschaften (Counties). So wurde z.B. 1965 die Verwaltungseinheit Greater London eingerichtet. 1974 entstanden 6 Metropolitan Counties und die so genannten Non-Metropolitain Counties, darunter auch einige kleinere neue Grafschaften wie Avon, Humberside und Cleveland, die jedoch in den 1990er Jahren zum Teil wieder aufgelöst wurden (so auch Rutland oder Westmorland). Die Counties untergliedern sich in Bezirke (Metropolitain Districts bzw. Districts), die aufgrund ihrer Aufgabenstellung etwa den Stadtverwaltungen Deutschlands entsprechen. Diese Distrikte bestehen meist aus einer Vielzahl von Städten und kleineren Siedlungen, die jedoch keine eigene Verwaltung haben. Man spricht von einer "zweistufigen Verwaltung" (1. Stufe Grafschaften; 2. Stufe Districs) 1986 wurden die Grafschaftsräte bzw. -verwaltungen der Metropolitain Counties aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden an die untergliederten Metropolitain Districts delegiert, so dass diese alle Aufgaben der Grafschaften und der Districs erledigen ("einstufige Verwaltung"). In ihrer Funktion können die Metropolitain Districts seither als "Unitary Authorities" bezeichnet werden. Dennoch wurde die Bezeichnungen der 6 Metropolitain Counties beibehalten und ist seither aber nur noch für die Beschreibung der geografischen Lage bzw. für statistische Zwecke von Bedeutung. Zahlreiche Non-Metropoltain Distrikts wurden Mitte der 1990er Jahre als Unitary Authorities aus den Grafschaften ausgegliedert. Sie erledigen seither die Verwaltungseinheiten der Grafschaften mit und sind somit den Metropolitain Districts vergleichbar. Die Grafschaften und Unitary Authorities Englands sind heute zu 9 Regionen zusammen gefasst. Zur Untergliederung der Regionen und Grafschaften siehe Verwaltungsgliederung Englands und Verwaltungsgrafschaften Englands.

Großstädte

Verwaltungsgrafschaften Englands In der englischen Sprache macht man einen Unterschied zwischen den Begriffen City und Town, was, ins Deutsche übersetzt, beides "Stadt" bedeutet. Das Recht, als "City" bezeichnet zu werden, besiegelt eine königliche Ernennungsurkunde, die so genannte Royal Charter. Meist orientierte man sich dabei daran, ob die betreffende Ansiedlung eine Kathedrale besitzt. Während beispielsweise das kleine Hereford mit nicht einmal 60.000 Einwohnern eine "City" darstellt, ist Stockport mit seinen 285.000 Einwohnern "Town". Die folgende Liste der "Großstädte" Englands beinhaltet auch die so genannten Metropolitan Boroughs. Manche dieser einzelnen Verwaltungsbezirke bestehen aus mehren Städten ("Town" oder "City"). So besteht der Metropolitan Borough Salford aus der City of Salford und anderen Städten, die man als "Town" bezeichnet, während der Metropolitan Borough Manchester lediglich aus der City of Manchester besteht. Diese Metropolitan Boroughs sind einstufige Verwaltungseinheiten, die man mit unseren kreisfreien Städten vergleichen kann. Metropolitan Boroughs fasst man in England zu Metropolitan Counties zusammen, die allerdings als Gebietskörperschaften keine Rolle mehr spielen. (Mehr dazu siehe: Verwaltungsgliederung Englands). Siehe auch: Greater London, Unitary Authority Die größten städtischen Verwaltungsbezirke in England mit mehr als 200 000 Einwohner (gemäß dem UK Census 2001 in tausend) sind:
- London (7 172)
- Birmingham (977)
- Leeds (715)
- Sheffield (513)
- Bradford (468)
- Liverpool (439)
- Manchester (393)
- Kirklees (389)
- Bristol (381)
- Wakefield (315)
- Wirral (312)
- Dudley (305)
- Wigan (301)
- Coventry (301)
- Doncaster (287)
- Stockport (285)
- Sefton (283)
- Sandwell (283)
- Sunderland (281)
- Leicester (279)
- Nottingham (266)
- Bolton (261)
- Newcastle-upon-Tyne (260)
- Walsall (253)
- Rotherham (248)
- Kingston upon Hull (244)
- Stoke-on-Trent (241)
- Plymouth (240)
- Wolverhampton (237)
- Derby (222)
- Barnsley (218)
- Southampton (217)
- Oldham (217)
- Salford (216)
- Tameside (213)
- Trafford (210)
- Milton Keynes (210)
- Rochdale (205)
- Solihull (200) Kultur

Das Gärtnern ist eine englische Leidenschaft; es stehen auch eine Vielzahl von Gärten für die Besichtigung offen.

Weblinks

als:England ja:イングランド ko:잉글랜드 ms:England simple:England th:แคว้นอังกฤษ zh-min-nan:England

Meeresfrucht

Als Meeresfrüchte bezeichnet man in der Regel alle essbaren Tiere aus dem Meer, die keine Wirbeltiere (Fische oder Wale) sind. Typische Meeresfrüchte sind Muscheln und Wasserschnecken, Tintenfische und Kalmare, Garnelen, Krabben, Langusten und Hummer. Meeresfrüchte können Fang- oder Zuchtprodukte sein. Aus dieser Bezeichnung spricht ein deutlich agrarisch geprägtes Verständnis vom Fischfang, wie es sich idealerweise im Mittelmeerraum, speziell in Italien, ausprägen konnte. Insbesondere die Römer verstanden diese Nahrung als Segen der Meere und ihrer Götter, was z. B. die mehrmalige Benutzung der Muschel in der antiken Mythologie belegt. In der christlichen Heiligenverehrung wurde die Muschel gleichermaßen übernommen. (siehe = Jakobsmuschel) Selbst in der Architektur des Barock und des Rokoko wurde die Muschel als vollkommenes Produkt der Natur neben anderen vegetabilischen Motiven zu einem der herausragenden Ornamente erkoren. (siehe Rocaille) Nach den traditionellen jüdischen Speisegesetzen gelten Meeresfrüchte in der Regel als rituell unrein (tame) und kommen daher im koscheren Speiseplan nicht vor. Der Begriff Meeresfrüchte ist enger gefasst als das englische Seafood: Zum Seafood zählen alle essbaren Tiere aus dem Meer, also auch Fische und Wale. In zweiter Linie ist darunter ein beliebtes belgisches Pralinenprodukt aus hochwertiger dunkler und heller Schokolade bekannt geworden, dessen Formen ebenfalls gut erkennbar Früchtes des Meeres darstellen: Seepferdchen, Venusmuschel, Miesmuschel, Seestern. Kategorie:Speisefisch und Meeresfrucht simple:Seafood

Chesapeake Bay

Die Chesapeake Bay ist die größte Flussmündung in den USA und eine der bedeutendsten Naturlandschaften Nordamerikas. Sie ist quasi ein Teil des Atlantiks, der von Virginia und Maryland umgeben ist. Maryland Der Name Chesepiooc der Algonkin sprechenden Indianerstämme der Powhatan und Nanticok bedeutete Mächtiger Fluss, reich an Fisch mit harter Schale. Kapitän John Smith, der den meisten aus der Pocahontas-Legende bekannt ist, erkundete die Bucht als erster Weißer 1608 und empfand die Bucht überwältigt als einen „Siedlungsplatz für Menschen, auf den sich Menschen und Himmel noch nie besser geeinigt“ hätten.

Lage

Die Wasseroberfläche der Bucht bedeckt 12.000 km² und grenzt an den District of Columbia sowie an sechs weitere Bundesstaaten der USA bzw. deren Einzugsgebiet: New York, Pennsylvania, Delaware, Maryland, Virginia und West Virginia. Das Einzugsgebiet umfasst 165.800 km². Mehr als 150 Flüsse und Bäche münden in die Bucht, die selbst vom Susquehanna River im Norden bis zum Atlantischen Ozean im Süden 311 km lang ist. Im geologischen Sinne ist die Bucht eigentlich das ursprüngliche Tal des Susquehannas, in das sich der Fluss vor 15.000 Jahren während der letzten Eiszeit eingegraben hatte, als der Meeresspiegel ca. 100 m niedriger lag. An ihrem engsten Punkt, in der Nähe von Annapolis, Maryland, ist die Bay nur 6,5 km breit und wird von der Bay Bridge überspannt. Nahe bei der Mündung stellen die Chesaspeake Bay Bridge und Tunnel die Verkehrsverbindungen her.

Der Krater

Annapolis Im Eozän vor 35 Millionen Jahren wurde der Eingang der Bucht von einem Meteoriten getroffen. Der 85 km breite und 1,3 km tiefe Krater hat sein Zentrum acht Kilometer westlich von Cape Charles und wurde aufgrund seiner heute unterseeischen Lage erst 1993 bei Ölbohrungen entdeckt. Der Krater besteht aus Breccie, die im Laufe der Zeit von einer 300 bis 500 Meter dicken Schicht Sedimente überlagert wurden. Diese Breccie sind auch für die Unterbrechung der natürlichen Aquifer und den 1,5 Mal höheren Salzgehalt des Grundwasser verantwortlich. Den Bewohnern der betroffenen Gebiete war der hohe Salzgehalt schon lange bekannt. Größten Teils ist das Grundwasser unnutzbar, aber erst mit der Entdeckung des Kraters konnte dieser Sachverhalt erklärt werden. Erste Hinweise auf den Krater gab es bei einer Bohrung im entfernten Atlantic City, bei der eine 20 cm dicke Schicht Auswurfmaterials das Zeichen eines massiven Einschlags ist. Der Einschlag ist trotz seines frühen Auftreten höchst wahrscheinlich für die Entstehung der heutigen Bucht verantwortlich.

Charakteristik

Über weite Strecken hinweg bildet das Ufer als Steilküste gleichsam die Falllinie von höher gelegenem Piedmont Plateau zur eigentlichen Küstenebene. In der Nähe des westlichen Ufers liegen die größten Städte und Häfen: Annapolis, Baltimore, Washington, D.C. sowie der städtische Knotenpunkt um die Hampton Roads. An der zerklüfteten Ostküste gibt es nur kleinere Orte, malerische Fischerdörfer oder pittoreske Kleinstädte, in deren Marinas unzählige Yachten und die Boote der Fischer dümpeln. Auf der sich anschließenden und weitestgehend unter Naturschutz stehenden Delmarva-Halbinsel bildeten sich ausgedehnte Marschlandschaften, Sümpfe, Wälder und Weidegebiete aus. Sümpfe Die Marschen werden regelmäßig von den Gezeiten überflutet, wobei ihre Gräser gegen das Salzwasser resistent sind. Diese besondere Landschaft bietet einen nährstoffreichen Schutz für diverse Vogelarten (Blaureiher, Weißkopfseeadler, kanadische Wildgänse, Störche, Tundraschwäne und etliche Zugvögel)auf dem Weg in die Karibik) und für Fische (Flundern, Barsche, Alsen, Elritzen) sowie für Krebse und Austern.

Mündungsflüsse


- Susquehanna
- Potomac River
- James River
- Appomattox River
- Rappahannock River
- Patuxent River
- Choptank River
- York River mit dem Pamunkey River und Mattaponi River

Fischgründe im Wandel der Zeit

Die Bucht war lange Zeit berühmt für ihre großartigen Fanggründe, insbesondere Meeresfrüchte wie Krabben, Venusmuscheln und Austern. Der Journalist H. L. Mencken aus Baltimore bezeichnete Anfang des 20. Jahrhunderts die Chesaspeake Bay als natürliche Proteinfabrik. In jener Ära waren die wohlschmeckenden Austern (Crassotrea virginia) derart zahlreich, dass die Austernbänke als gefährliche Hindernisse bei dem oft nur zwei bis sechs Meter tiefen Wassers für die Schifffahrt in den Seekarten vermerkt wurden. Auf dem Zenit des Austernfangs Mitte des 19. Jahrhunderts lebten 7.000 Fischer von den Erträgen. Heute sind aufgrund der jahrhundertelangen Überfischung, der Überdüngung durch die Landwirtschaft gerade an der Ostküste und die Umweltverschmutzung im Zuge der Urbanisierung speziell an der Westküste der Bucht die Bestände signifikant zurückgegangen. Dennoch ist sie zum heutigen Zeitpunkt immer noch die schalentierreichste Flussmündung der USA, was allerdings den amerikanischen Bemühungen kein gutes Zeugnis ausstellen sollte. Denn unter dem Strich hat das so genannte Chesaspeake Bay Agreement von 1987, in dem sich die Anrainerstaaten auf höhere Richtwerte zur Rettung der Bucht einigten, keine besondere Wirkung gezeigt, wenn man den ursprünglichen Bestand berücksichtigt. Zur Zeit werden jährlich immer noch 45.000 Tonnen Krabbenfleisch aus der Chesapeake Bay gefischt, was die USA nach wie vor zum größten Krabbenfleisch-Exporteur der Welt macht. Der Gouverneur Marylands Robert L. Ehrlich hatte seinen Wahlkampf in jüngster Zeit auch mit dem Thema Umweltschutz im Dienste der Chesaspeake Bay gewonnen. Für einen Republikaner war es ein ungewöhnliches Wahlkampfmotiv - aber Ehrlich zeigte sich damit seinem Heimatstaat instinktiv verbunden, was seine Wähler honorierten.

Sonstiges

Die Bucht war Schauplatz der gleichnamigen Seeschlacht von Chesapeake Bay 1781, in der die Französische Flotte die Royal Navy schlug, sodass die Landtruppen des britischen General Charles Cornwallis keine Unterstützung bekamen und letztendlich die USA ihre Unabhängigkeit von England erreichten. Aus der Gegend stammt auch die Hundezüchtung Chesapeake Bay Retriever.

Literatur


- James A. Michener: Die Bucht, zahlreiche Auflagen (belletristischer, aber kenntnisreicher Einblick in die ereignisreiche Geschichte der Chesaspeake Bay).

Weblinks


- [http://www.chesapeakebay.net/ Chesapeake Bay Program ]
- [http://www.cbf.org/ Chesapeake Bay Foundation ]
- [http://www.acb-online.org/ Alliance for the Chesapeake Bay] Kategorie:Aquifer Kategorie:Bucht ja:チェサピーク湾

Austernsoße

Für die asiatische Würzsoße siehe Austernsoße (Würzsoße) ---- Austernsoße (Sauce aux huitres) ist eine helle Soße der klassischen französischen Küche, die zu Fisch und Wildgeflügel gereicht wird. Zur Zubereitung werden frische Austern kurz in Weißwein steifgekocht und herausgenommen, der Wein mit der Flüssigkeit aus den Austernschalen und weißer Grundsauce vermischt, die Soße durchgekocht, mit Sahne und Eigelb gebunden und mit Zitronensaft und etwas Cayennepfeffer gewürzt. Kategorie:Sauce Kategorie:Französische Küche

Kategorie:Muscheln

Kategorie:Weichtiere

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