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Austin (Texas)

Austin (Texas)

Austin ist die Hauptstadt und mit 681.804 Einwohnern (Stand 1. Juli 2004) die viertgrößte Stadt von Texas. Sie liegt am Colorado River und hat eine Fläche von 669,3 km².

Geschichte

1835 wurde die Stadt unter dem Namen Waterloo ([]) gegründet, 1838 jedoch zu Ehren von Stephen F. Austin, dem Gründer des damals unabhängigen Texas, umbenannt. Seit 1839 ist Austin Hauptstadt von Texas...

Wirtschaft

Große Arbeitgeber der Stadt sind Dell Computer, Motorola, IBM und Hewlett-Packard. Wegen dieser Anhäufung wird Austin, in Anlehnung an Silicon Valley und in Anspielung auf die hügelige Landschaft, auch "Silicon Hills" genannt.

Wissenschaft und Forschung

Bekannt ist in Austin vor allem die Universität von Texas. Sie ist mit rund 50000 Studenten auf dem Campus eine der größten Universitäten der Vereinigten Staaten, und unter den besten öffentlichen Schulen des Landes. Daneben sind in Austin noch etliche kleinere Privatuniversitäten angesiedelt, darunter Concordia University und Saint Edward's, beides christliche Colleges.

Medien

Die Tageszeitung für Austin ist der Austin-American Statesman. Das lokale Veranstaltungsmagazin ist der wöchentlich erscheinende Austin Chronicle. Der lokale Radiosender KGSR bietet lokale Nachrichten aus Politik, Gesellschaft und vor allem einen Auszug aus dem heimischen Musikangebot. Nationale und internationale Nachrichten sendet KUT, der lokale Sender des National Public Radio Netzwerkes.

Freizeit

Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten gehört im Sommer ein Besuch von Barton Springs, eines Freibades, das aus einer natürlichen Quelle gespeist wird. In der Innenstadt ist die Sixth Street (6. Straße) wegen ihrer zahlreichen (Musik-)Kneipen einer der Hauptanziehungspunkte. Mehrere Seen in der näheren Umgebung bieten Bademöglichkeiten und Möglichkeiten für Wassersport. Am Abend laden die unzähligen Musik-Bars zum zuhören bzw. tanzen ein. Traditionell wird in Ihnen Blues-Rock und Country von den vielen einheimischen als auch mehr oder weniger weltbekannten Stars geboten. Lange Jahre war das "Armadillo" eine für die USA wichtige Besucherstätte für Musikveranstaltungen. Jetzt befindet sich auf dem Gelände ein Parkplatz. Die selbsternannte "Live Music Capital of the World" (Welt-Hauptstadt der Live-Musik) behauptet von sich, dass dort mehr Live-Bands zu sehen sind als beispielsweise in Nashville, Memphis, Los Angeles, Las Vegas oder New York. Demzufolge ist eines der wichtigsten Veranstaltungen, die jährlich in Austin stattfinden das "South by Southwest (SXSW)-Festival" im März. Empfehlungen:
- Das "Antones" an der Fifth Street (5. Straße), als Mekka von Südstaaten-Rock und Blues-Musik.
- Der "Continental-Club" in der South Congress Avenue bietet seit 1957 Rock-Events.
- Der "Saxon-Pub" in der South Lamar als Heimat der traditionellen Sänger und Liederschreiber der Country-Musik.

Umgebung

Entgegen landläufiger Meinung ist Texas nicht überall trocken. Der östliche Teil Texas' ist sogar recht grün und feucht, und die Umgebung von Austin ist durch viele Flüsse und Seen sowie eine beinahe das ganze Jahr über grüne Landschaft geprägt. Ein beliebter Zeitvertreib in der warmen Jahreszeit ist dementsprechend Schwimmen, Wassersport, Kanufahren, oder „Tubing“ (sich auf aufgepumpten Autoreifen einen Fluss hinuntertreiben lassen). Während die Landschaft östlich von Austin recht flach und nicht sehr interessant ist, befindet sich westlich von Austin Hill Country. Die rund 100 Meter hohen Hügel dieser Gegend, überwiegend von grünen niedrigen Bäumen bewachsen ist nur sehr dünn besiedelt, und gilt als eine der schönsten Gebiete in Texas. Im Herzen von Hill Country, rund 160 km westlich von Austin, befindet sich Enchanted Rock, ein aus der Landschaft herausragender 150 Meter hoher, halbrunder Granitfels. Enchanted Rock ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Söhne und Töchter der Stadt


- Ciara, US-amerikanische R&B Sängerin
- Bryan Clay, US-amerikanische Meister im Zehnkampf
- Carly Fiorina, CEO (1999 bis 2005) von Hewlett-Packard
- Michelle Forbes, Schauspielerin
- Tom Ford, US-amerikanischer Modedesigner
- Ethan Hawke, Schauspieler und Schriftsteller
- Tobe Hooper, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- Calvin Russell, Vertreter des Roots Rock
- Rick Trevino, Country-Sänger mexikanischer Abstammung
- John Varley, Science Fiction Autor
- Teddy Wilson, Jazz-Pianist

Weblinks


- [http://www.ci.austin.tx.us/ Offizielle Internetpräsenz der Stadt Austin]
- [http://www.austintexas.org/home/ Offizielle Internetpräsenz des Fremdenverkehrsamts von Austin] Kategorie:Hauptstadt in den USA Kategorie:Ort in Texas ja:オースティン

Texas

Texas (The Lone Star State) ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas liegt im Südwesten der USA und grenzt im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas, im Osten an Louisiana, im Südosten an den Golf von Mexiko, im Südwesten an Mexiko und im Westen an New Mexico. Texas ist, nach Alaska, flächenmäßig der zweitgrößte Staat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist es der zweitgrößte Staat, nach Kalifornien.
- Fläche: 692.405 km²
- Einwohner: 20.851.820 (2000)
- Hauptstadt: Austin

Geographie

Austin Texas besteht aus drei verschiedenen Klimagebilden. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relatives Flachland, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst, großenteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. "llano estacado", engl. "staked plain"). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert. An Flüssen ist Texas reich, wenn auch die wenigsten während des gesamten Jahres schiffbar sind. Der Red River scheidet es von dem Indianergebiet, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von Mexiko. Das Klima gilt im Vergleich zu den übrigen südlichen Staaten der USA als gesund. Die größte Stadt Houston liegt geografisch im Südosten des Landes. Dallas, die zweitgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.

Größte Städte


- Liste der Städte in Texas
- Liste der Countys in Texas

Geschichte

Die Geschichte von Texas (oder auch
Tejas, von ind. Techas, Freunde) beginnt bereits 10.000 Jahre vor Christus. In dieser Zeitperiode erreichten die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexiko. Im Jahre 1519 entstand durch den Spanier Pineda die erste kartografische Erfassung der texanischen Küste. Dies war auch der Beginn der spanischen Besitznahme des Territoriums. Neun Jahre später, im Jahre 1528 erreichte der Spanier Cabeza de Vaca die Gegend des heutigen Galveston. Er erlitt mit seinem Schiff Schiffbruch. Die kleine Gruppe Überlebender marschierte quer durch die Indianergebiete bis nach Mexiko-Stadt und sorgte später für die Verbreitung der Legende von den „Sieben Städten aus Gold“. Der spanische Abenteurer Coronado, angezogen durch die Geschichten über die sieben Städte, durchquerte den westlichen Teil von Texas und Teile des heutigen Neu-Mexiko bis hinauf nach Kansas. Er fand keine goldenen Städte. Das Gerücht hielt sich trotzdem über die Jahrhunderte. In der Folgezeit wurden viele Ortschaften und vor allem Missionen im heutigen Staatsgebiet von Texas gegründet. 1621 gründeten spanische Einwanderer, beziehungsweise spanische Mexikaner, die Stadt Corpus Christi de la Isleta. Corpus Christi Zu einem französischen Kolonisierungsversuch auf dem Territorium von Texas kam es 1685. Der Abenteurer René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle erreichte per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. Die Ansiedlung litt jedoch stark unter Indianerangriffen, Krankheiten und dem Verlust wichtigen Materials durch Schiffbrüche. Bereits zwei Jahre später wurde La Salle von seinen eigenen Leuten ermordet, als er versuchte, Hilfe zu holen. St. Louis wurde daraufhin aufgegeben. Texas war wieder spanisch. In den Besiedelungen im Delta des Mississippi jedoch konnten sich die Franzosen behaupten. 1718 wurde die Mission San Antonio de Valero gegründet. Über 100 Jahre später wird diese Mission in die Geschichte eingehen als The Alamo. 1821 wurde Texas ein Teil des von Spanien unabhängig gewordenen Mexiko. Schon während des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes sammelten sich hier viele Abenteurer aus den Vereinigten Staaten an. Nachdem der nordamerikanische Oberst Stephen F. Austin 1823 die Genehmigung der Zentralregierung Mexikos erhalten hatte, mit 300 Familien im Staatsgebiet von Texas zu siedeln, gründete er die Stadt San Felipe de Austín. Die Vereinbarung mit Austin war sehr einfach. Er musste seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft gegen eine mexikanische eintauschen. Er unterstand somit der mexikanischen Gerichtsbarkeit. Immer mehr Siedler aus dem Norden erreichen den Golf von Mexiko. Es ist der Beginn der angloamerikanischen Kolonisation. Bis 1835 siedelten etwa 45.000 Menschen aus dem Norden in Texas. Mexiko Die Spannungen zwischen amerikanischen Siedlern auf der einen und den Mexikanern und der mexikanischen Regierung unter Präsident Santa Anna auf der anderen Seite wurden immer heftiger. Besonders religiöse, kulturelle und politische Probleme schienen unüberbrückbar. Stephen F. Austin wurde bei einem Besuch in Mexiko-Stadt sogar inhaftiert. Santa Anna entsandte kurz darauf Truppen (4.000 – 5.000 Mann) in den mexikanischen Bundesstaat. Am 2. Oktober 1835 kam es zur ersten Schlacht zwischen den Parteien. Die Schlacht von Gonzales ist der erste Kampf zur Unabhängigkeit Texas'. Am 2. März 1836 erklärten sich die Texaner, im Vertrauen auf den Beistand der herrschenden Partei in den Vereinigten Staaten, welche eine Vermehrung der Sklavenstaaten wünschte, für unabhängig und ernannten den General Sam Houston (Namenspatron der Stadt Houston) zum militärischen Oberbefehlshaber. Das mexikanische Heer unter dem Präsidenten und General Santa Anna besetzte im Zuge der Feindseligkeiten die Hauptstadt von Texas, San Felipe de Austín. San Felipe de Austín Am 6. März 1836 wurde die Missionsstadt Alamo (bei San Antonio) von den Mexikanern nach dreizehntägiger Belagerung eingenommen. Dabei kamen alle Verteidiger (weniger als 190) ums Leben, unter ihnen waren auch David Crockett, Jim Bowie (der Erfinder des Bowie Messers) und William B. Travis. Die mexikanischen Truppen (etwa 1.600 Soldaten) wurden am 21. April 1836 nahe dem Río San Jacinto River (heute östlich von Houston gelegen) von den Texanern unter Sam Houston überraschend geschlagen, wobei der mexikanische Präsident General A. L. de Santa Anna in Gefangenschaft der Texaner kam. Weitere Expeditionen der Mexikaner in den folgenden Jahren scheiterten ebenfalls. Als unabhängige Republik wurde Texas von Frankreich und England am 23. November 1839 beziehungsweise am 14. November 1841 anerkannt. Erster Präsident der unabhängigen Nation und Republik Texas wurde der General Sam Houston. Mit Unterbrechung war er es bis kurz vor dem Zusammenschluss mit den USA. Von 1856 – 1861 war Sam Houston Gouverneur des US-Bundesstaates. Stephen F. Austin wurde Außenminister seines Staates, starb aber bereits zwei Monate nach Amtsantritt an einem Lungenleiden. In Texas selbst aber verlangte die Mehrheit den Anschluss an die Vereinigten Staaten. Das Land wurde darauf am 19. Februar 1845 von den USA annektiert (Billigung durch den US-Kongress am 1. März 1845). Die förmliche Aufnahme in den Staatenbund erfolgte am 29. Dezember 1845. Hierüber entbrannte 1846 ein Krieg zwischen den USA und Mexiko, der am 2. Februar 1848 mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo endete. Mexiko verzichtete auf seine Ansprüche auf Texas und das Gebiet zwischen Rio Grande und Nueces River, doch schlug die Regierung der USA durch Beschluss vom 7. September 1850 einen Teil dieses Gebiets New Mexico zu, das inzwischen als Territorium an die Union angegliedert worden war. Texas erhielt hierfür eine Entschädigung von 10 Millionen Dollar. New Mexico Im amerikanischen Bürgerkrieg gehörte Texas zur der Südstaaten-Konföderation. Texas durfte erst als letzter Kriegsgegner als Bundesstaat zurück in die Union (15. Februar 1876). Seit 1977 ist Chili con Carne offiziell das "State Food" des Bundesstaates, nachdem sich mehrere Hersteller von Chili (unter anderem der Hersteller des heute in den USA noch weit verbreiteten Wolf Brand Chilis) durch starke Lobbyarbeit vor der Regierung Texas' für dieses Gericht eingesetzt haben. Deutsche Einwanderer haben den US-Bundesstaat nicht unwesentlich geprägt. Die organisierte deutsche Einwanderung begann 1834 und ist vor allem dem "Verein zum Schutze deutscher Einwanderer in Texas" zu verdanken, auch bekannt als "Mainzer Adelsverein". Noch um die Wende zum 20. Jahrhundert waren etwa 100.000 Texaner deutschsprachig. Die meisten siedelten in Zentraltexas im sogenannten "Texas Hill Country" im Bereich von Austin und San Antonio. Vor allem der Einfluss des Ersten Weltkriegs führte zu einem rapiden Rückgang des deutschsprachigen Elements in Texas. Den Einfluss deutscher Einwanderer kann man heute an Ortsnamen wie New Braunfels (Neu-Braunfels – gegründet 1845 vom Prinzen Carl zu Solms-Braunfels) oder dem des Wasserparks "Schlitterbahn" ablesen. In New Braunfels, etwa 65 km südlich der Hauptstadt Austin, wird alljährlich das "Wurstfest" gefeiert. Im Ortsteil Gruene, gegründet 1872 von Henry D. Gruene, befindet sich die älteste erhaltene Dance Hall in Texas, die "Gruene Hall". Sie ist noch heute ein historischer Ort von Live-Musik und Tanzveranstaltungen. Auch bei Fredericksburg (Friedrichsburg – gegründet 1846 und zu Ehren des ranghöchsten Mitgliedes des Adelsvereins, des Prinzen Friedrich von Preußen (1794-1863), benannt) ist eine deutsche Kolonie. Die Homepage der Stadt begrüßt Besucher noch heute mit "Willkommen", die Speisekarten der Restaurants sind teilweise noch zweisprachig. Bekannt wurde hier auch die Ansiedlung Luckenbach, welche in einem Lied, interpretiert von Waylon Jennings und Willie Nelson mit dem Titel "Luckenbach, Texas" erwähnt wurde. Das Lied brachte es immerhin zur Nummer 1 der US-Country-Charts. Etwa 10-20.000 ältere Texaner sind heute noch deutschsprachig, weil sie in ihrer Kindheit mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. (siehe auch: Texasdeutsch) Liste der Gouverneure von Texas

Rechtsordnung

In Texas ist die Todesstrafe möglich. Sie wird von den Strafgerichten bei entsprechender Schwere des Vergehens verhängt und kann z.B. durch Begnadigung durch den Gouverneur wieder aufgehoben werden. Bei der Zahl der auf die Todesstrafe wartenden sowie bei der Zahl der Vollstreckungen nimmt Texas die Spitzenposition in den USA ein. Wie auch bei den einfachen Gefängnisinsassen sind in Texas die farbigen Menschen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, bei weitem in der Überzahl. Züchtigungen von Schülerinnen und Schülern durch das sogenannte Paddle sind erlaubt und werden praktiziert.

Nationalflaggen von Texas

Die erste Nationalflagge von Texas diente als "bürgerliche Flagge" seit November 1835. Sie zeigte die Nationalfarben von Mexiko mit der Aufschrift "1824" (Jahr der mexikanischen Verfassung). Eine weitere angebliche Nationalflagge vom März 1836 - blau, mit weißem Stern und den kreisförmig angeordneten Buchstaben "T","E","X","A","S" - stellte sich als "Machwerk" heraus und wurde nie als Nationalflagge benutzt.

Weblinks


- [http://www.traveltex.com/ Travel Texas (Touristik-Auskunft des Fremdenverkehrsamts von Texas)]
- [http://www.germantexans.org German-Texan Heritage Society]
- [http://www.texasgermansociety.com Texas German Society]
- [http://www.usatourist.com/deutsch/places/texas/germany.html Deutschland in Texas]
- [http://www.texancultures.utsa.edu/publications/texansoneandall/german.htm The German Texans]
- [http://www.fredericksburg-texas.com/visitor/index.asp Fredericksburg (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.friedrichsburg-texas.com Friedrichsburg]
- [http://www.nbcham.org/visitor/index.asp New Braunfels (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.wurstfest.com/ New Braunfels Wurstfest]
- [http://www.gruenetexas.com/ Gruene]
- [http://www.luckenbachtexas.com Luckenbach] Kategorie:US-Bundesstaat ja:テキサス州 ko:텍사스 주 simple:Texas th:มลรัฐเทกซัส


1835

Ereignisse


- 30. Januar: Attentat auf US-Präsident Andrew Jackson
- 28. Juni: Die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank wird in München gegründet und ist damit älteste deutsche Hypothekenbank auf Aktien
- Am 1. Juli gründet Carl Bertelsmann in Gütersloh den C. Bertelsmann Verlag mit angeschlossener Druckerei, aus dem später die Bertelsmann AG entsteht
- 25. Juli: Der Schotte James Bowman Lindsay führt in Dundee erstmals öffentlich mittels einer Glühlampe elektrisches Licht vor
- 28. Juli: Attentat auf König Ludwig Philipp von Frankreich durch Josephe Marie Fieschi
- 14. August: Jacob Perkins erhält ein Patent auf die erste Äthereismaschine
- 7. Dezember: Die Bayerische Ludwigsbahn nimmt erstmals in Deutschland mit einer Lokomotive, dem „Adler“, den Verkehr zwischen Nürnberg und Fürth auf
- Clemens August II. Droste zu Fischering wird Erzbischof von Köln
- Gründung des Benediktinerklosters Abtei St. Bonifaz (München)

Kultur


- 24. Januar: Uraufführung der Oper I puritani (Die Puritaner) von Vincenzo Bellini am Théâtre-Italien in Paris
- 23. Februar: Uraufführung der Oper La Juive (Die Jüdin) von Fromental Halévy in Paris
- 29. Oktober: Uraufführung der Oper The Siege of Rochelle von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London
- 16. Dezember: Uraufführung der komischen Oper L'Éclair (Der Blitz) von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- Hegel, G. W. F.: Vorlesungen über Ästhetik

Geboren


- 5. Januar: Richard Faltin, finnischer Komponist, Musikprofessor und Sammler finnischer Volksmusik († 1918)
- 6. Januar: Martin Kähler, deutscher protestantischer Theologe († 1912)
- 14. Januar: Ludwig Abel, deutscher Violinist und Komponist († 1895)
- 18. Januar: César Cui, russischer Komponist und Musikkritiker († 1918)
- 15. Februar: Demetrius Vikelas, erster Präsident des IOC († 1908)
- 25. Februar: Christoph Theodor Äby, Anthropologe († 1885)
- 26. Februar: Richard Andree, deutscher Geograph und Ethnograph († 1912)
- 12. März: Gregorio María Aguirre García, Erzbischof von Toledo und Kardinal († 1913)
- 14. März: Giovanni Schiaparelli, italienischer Astronom († 1910)
- 15. März: Eduard Strauß, österreichischer Komponist und Kapellmeister († 1916)
- 24. März: Josef Stefan, österreichischer Mathematiker und Physiker († 1893)
- 4. April: John Hughlings Jackson, englischer Neurologe († 1911)
- 8. April: Anna Schramm, deutsche Soubrette und Schauspielerin († 1916)
- 9. April: Leopold II. (Belgien), König der Belgier († 1909)
- 19. April: Hermann Landois, deutscher Zoologieprofessor († 1905)
- 30. April: Franz Defregger, Genre- und Historienmaler († 1921)
- 10. Mai: Wilhelm Hermann von Blume, preußischer General
- 15. Mai: Emile Leonard Mathieu, französischer Mathematiker († 1890)
- 26. Mai: Carl Bruno Troendlin, Politiker und Oberbürgermeister von Leipzig († 1908)
- 31. Mai: Johannes Karl Friedrich Hesekiel, evangelischer Theologe († 1918)
- 2. Juni: Giuseppe Sarto, Papst von 1903 bis 1914 († 1914)
- 2. Juni: Pius X., Papst († 1914)
- 9. Juni: Ramón Barros Luco, chilenischer Politiker († 1919)
- 10. Juni: Ferdinand IV. (Toskana), Großherzog von Toskana
- 14. Juni: Adolf Stern, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker († 1907)
- 17. Juni: Eugène Borel, Schweizer Politiker († 1892)
- 24. Juni: Carl Faulmann, Schriftsetzer, Privatgelehrter und Stenograph († 1894)
- 1. Juli: Carl Friedrich Koepe, deutscher Pionier der Bergbautechnik
- 10. Juli: Henryk Wieniawski, polnischer Violinist und Komponist († 1880)
- 27. Juli: Giosuè Carducci, italienischer Dichter und Redner († 1907)
- 28. Juli: Karl Beurmann, Afrikareisender († 1863)
- 2. August: Elisha Gray, US-amerikanischer Lehrer, Erfinder und Unternehmer († 1901)
- 4. September: Leopold Grützmacher, deutscher Cellist und Komponist († 1900)
- 7. Oktober: Bernhard Draeseke, deutscher Komponist († 1913)
- 8. Oktober: Christian Otto Mohr, deutscher Ingenieur und Statiker († 1918)
- 9. Oktober: Camille Saint-Saëns, französischer Pianist, Organist und Komponist († 1921)
- 17. Oktober: Alexandrine Tinné, niederländische Entdeckerin und Afrikaforscherin († 1869)
- 22. Oktober: Johann Grill, Bergsteiger, Bergführer († 1917)
- 25. Oktober: William Mactaggart, britischer Maler († 1910)
- 27. Oktober: Simon Jenko, slowenischer Dichter († 1869)
- 31. Oktober: Johann Friedrich Wilhelm Adolf von Baeyer, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger († 1917)
- 5. November: Moriz Szeps, österreichischer Journalist und Zeitungsverleger († 1902)
- 6. November: Albert Bitzius (Sohn), Schweizer protestantischer Theologe und Politiker († 1882)
- 9. November: Davorin Jenko, slowenischer Komponist und Dirigent († 1914)
- 11. November: Matthías Jochumsson, isländischer Dichter († 1920)
- 16. November: Eugenio Beltrami, italienischer Mathematiker († 1900)
- 21. November: Walter William Skeat, englischer Philologe
- 25. November: Andrew Carnegie, Industrieller, damals reichster Mensch und Philanthrop († 1919)
- 29. November: Cixi, Chinesische Kaiserwitwe der Qing-Dynastie († 1908)
- 30. November: Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller († 1910)
- 11. Dezember: Adolf Stoecker, deutscher Theologe († 1909)
- 14. Dezember: Hubert Theophil Simar, Erzbischof des Erzbistums Köln († 1902)
- 18. Dezember: Lyman Abbott, US-amerikanischer Religionsphilosoph († 1922)
- 20. Dezember: Mendele Moicher Sforim, jiddischer Schriftsteller († 1917)

Gestorben


- 2. Januar: August Friedrich Langbein, deutscher Dichter und Schriftsteller (
- 1757)
- 4. Februar: Wade Hampton I., US-amerikanischer Großgrundbesitzer, General und Politiker (
- 1754)
- 2. März: Franz II. Joseph Karl (HRR), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Kaiser von Österreich (
- 1768)
- 25. März: Friederike Brun, dänische Schriftstellerin (
- 1765)
- 26. März: Karl Heinrich Ritter von Lang, Historiker und Publizist (
- 1764)
- 8. April: Wilhelm von Humboldt, deutscher Philosoph und Staatsmann (
- 1767)
- 18. April: William Cobbett, englischer Schriftsteller (
- 1763)
- 2. Juni: François-Etienne Kellermann, französischer Kavalleriegeneral (
- 1770)
- 6. Juli: John Marshall, US-amerikanischer Jurist und Politiker (
- 1755)
- 2. August: Ferdinand August von Spiegel, Erzbischof des Erzbistums Köln (
- 1764)
- 11. August: Olof Åhlström, schwedischer Komponist (
- 1756)
- 23. September: Georg Adlersparre, schwedischer General, Politiker und Schriftsteller (
- 1760)
- 23. September: Vincenzo Bellini, italienischer Komponist (
- 1801)
- 20. November: Joseph von Baader, Ingenieur (
- 1763)
- 5. Dezember: August von Platen, deutscher Dichter (
- 1796) ko:1835년 simple:1835 th:พ.ศ. 2378

1839

Ereignisse


- 12. Januar: Niederlage der peruanischen Flotte im Peruanisch-Bolivianischen Konföderationskrieg
- 20. Januar: Niederlage der bolivianischen Armee, Ende der Konföderation Peru-Bolivien und des Peruanisch-Bolivianischen Konföderationskrieges
- 18. März: Der Kaiser von China untersagt ausländischen Handelsgesellschaften, Opium nach China zu importieren
- 13. April: Guatemala. Austritt aus der Zentralamerikanischen Föderation
- 19. April: Belgien wird völkerrechtlich anerkannt (siehe Londoner Protokoll)
- Gründung des Erzbistum Addis Abeba

Technik und Wissenschaft


- 31. Dezember: Betriebsaufnahme der 1. deutschen Pferdeomnibuslinie zwischen Hamburg und dem dänisch-holsteinischen Altona
- Entdeckung der Vulkanisation durch Charles Goodyear

Kultur


- 8. Januar: Uraufführung der Oper Romilda von Ferdinand Hiller am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 8. Februar: Uraufführung der romantichen Oper Die Genueserin von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater am Kärntnertor in Wien
- 9. März: Uraufführung der Oper Il Bravo von Saverio Mercadante am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 21. März: Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert die postume Uraufführung von Franz Schuberts Große Sinfonie C-Dur im Gewandhaus zu Leipzig
- 15. April: Uraufführung der komischen Oper Les Treize von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 20. Mai: Uraufführung der Oper Die Regenbrüder von Ignaz Lachner in Stuttgart
- 20. September: Uraufführung der komischen Oper Caramo oder Das Fischerstechen von Albert Lortzing am Stadttheater in Leipzig

Geboren


- 1. Januar: Ouida, englische Schriftstellerin
- 4. Januar: Carl Humann, deutscher Ingenieur, Architekt und Archäologe († 1896)
- 8. Januar: Hans Guido von Bülow, deutscher Komponist, Pianist, Dirigent und Kapellmeister († 1894)
- 9. Januar: John Knowles Paine, US-amerikanischer Komponist († 1906)
- 19. Januar: Paul Cézanne, französischer Maler († 1906)
- 2. Februar: Wolfgang Helbig, deutscher Archäologe († 1915)
- 11. Februar: Josiah Willard Gibbs, US-amerikanischer Physiker († 1903)
- 14. Februar: Hermann Hankel, deutscher Mathematiker († 1873)
- 15. Februar: Hieronymous Georg Zeuthen, dänischer Professor der Mathematik († 1920)
- 19. Februar: Friedrich Althoff, preußischer Kulturpolitiker
- 8. März: James Mason Crafts, US-amerikanischer Chemiker († 1906)
- 9. März: Maria Zanders, Kulturstifterin († 1904)
- 10. März: Joaquin Miller, US-amerikanischer Schriftsteller († 1913)
- 16. März: Sully Prudhomme, französischer Dichter († 1907)
- 17. März: Joseph Rheinberger, liechtensteinischer Komponist († 1901)
- 21. März: Modest Mussorgski, russischer Komponist († 1881)
- 23. März: Julius von Hann, Mathematiker, Meteorologe († 1921)
- 25. März: Marianne Hainisch, österreichische Begründerin und Führerin der Frauenbewegung
- 12. April: Nikolai Michailowitsch Prschewalski, russischer Forschungsreisender († 1888)
- 18. April: Henry Kendall, australischer Schriftsteller († 1882)
- 20. April: Carol I., Fürst und König von Rumänien († 1914)
- 25. April: Ernst Faber, deutscher Sinologe und Missionar († 1899)
- 1. Mai: Adolf Guyer-Zeller, Schweizer Unternehmer († 1899)
- 5. Mai: Henry Nettleship, englischer klassischer Philologe († 1893)
- 13. Mai: Franz Michael Felder, († 1869)
- 6. Juni: Julius Petersen, dänischer Mathematiker († 1910)
- 9. Juni: Paul Sorauer, Botaniker
- 18. Juni: Oskar Becker, († 1868)
- 21. Juni: Joaquim Maria Machado de Assis, brasilianischer Autor († 1908)
- 21. Juni: Machado de Assis, brasilianischer Autor von Romanen († 1908)
- 27. Juni: George Mary Searle, US-amerikanischer Astronom und Geistlicher († 1918)
- 8. Juli: John D. Rockefeller, US-amerikanischer Unternehmer († 1937)
- 11. Juli: Julius Euting, Bibliothekar († 1913)
- 14. Juli: Alexander Linnemann, deutscher Architekt, Glasmaler und Kunstgewerbler († 1902)
- 17. Juli: Friedrich Gernsheim, deutscher Pianist, Dirigent und Komponist († 1916)
- 25. Juli: Francis Garnier, französischer Forschungsreisender († 1871)
- 8. August: Otto Finsch, deutscher Forschungsreisender († 1917)
- 28. August: Maximilian Steiner, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor († 1880)
- 2. September: Bernhard Naunyn, deutscher Internist und Krebsforscher († 1925)
- 7. September: Gustav Mützel, deutscher Maler
- 10. September: Charles Peirce, Mathematiker, Philosoph und Logiker († 1914)
- 2. Oktober: Hans Thoma, Maler und Graphiker († 1924)
- 7. Oktober: Justus Knecht, katholischer Theologe und Schriftsteller († 1921)
- 8. Oktober: Johannes Otzen, deutscher Architekt († 1911)
- 10. Oktober: Francisco Giner de los Ríos, spanischer Philosoph und Pädagoge († 1915)
- 21. Oktober: Georg von Siemens, deutscher Bankier († 1901)
- 30. Oktober: Alfred Sisley, französischer Maler des Impressionismus († 1899)
- 15. November: Emmy von Rhoden, deutsche Schriftstellerin († 1885)
- 18. November: August Kundt, deutscher Physiker († 1894)
- 19. November: Ludwig Anzengruber, österreichischer Dramatiker und Erzähler († 1889)
- 5. Dezember: George Armstrong Custer, Kavalleriegeneral im amerikanischen Bürgerkriegs († 1876)
- 18. Dezember: Théodule Ribot, französischer Psychologe und Philosoph († 1916)
- Almon B. Strowger, US-amerikanischer Erfinder (†1902)

Gestorben


- 4. Januar: Jean Augustin Franquelin, französischer Kunstmaler (
- 1798)
- 8. Januar: Christian Jacob Wagenseil, Schriftsteller, Aufklärer und Publizist (
- 1756)
- 12. Januar: Joseph Anton Koch, österreichischer Maler (
- 1768)
- 26. Januar: Stephen Van Rensselaer III., US-amerikanischer Politiker, General, Großgrundbesitzer und Philantroph (
- 1764)
- 14. Februar: Gottlieb Friedrich Wagner, erster frei gewählter Schultheiß in Maichingen; schwäbischer Mundartdichter (
- 1744)
- 16. Februar: Ludwig Berger, deutscher Komponist, Pianist und Klavierpädagoge (
- 1777)
- 24. Februar: Roch-Amboise-Auguste Bébian, erster Beherrscher der Gebärdensprache, ohne selbst behindert zu sein (
- 1789)
- 19. März: Johann Stephan Schütze, deutscher Schriftsteller, gehörte zum Goethekreis (
- 1771)
- 17. April: Johanna Schopenhauer, deutsche Schriftstellerin und Mutter des Philosophen Arthur Schopenhauer (
- 1766)
- 21. Mai: Johann Christoph Friedrich Guts Muths, deutscher Pädagoge und Mitbegründer des Turnens (
- 1759)
- 25. Mai: Karl Joseph von Riccabona, Bischof von Passau (
- 1761)
- 8. Juni: Fernando Sor, spanischer Gitarrist und Komponist (
- 1778)
- 23. Juni: Hester Stanhope, US-amerikanische Abenteurerin (
- 1776)
- 1. Juli: Mahmud II., 1808 bis 1839 Sultan des Osmanischen Reiches (
- 1785)
- 28. August: François Régis de La Bourdonnaye, comte de La Bretèche, war französischer Minister (
- 1767)
- 28. August: William Smith, Englischer Ingenieur und Geologe (
- 1769)
- 9. September: Johannes Hegetschweiler, Schweizer Mediziner, Botaniker und Politiker (
- 1789)
- 20. September: Thomas Hardy, britischer Marineoffizier, Admiral (
- 1769)
- 28. September: William Dunlap, US-amerikanischer Maler und Schriftsteller (
- 1766)
- 29. September: Friedrich Mohs, deutscher Mineraloge (
- 1773)
- 3. Dezember: Friedrich VI. (Dänemark), war König von Dänemark von 1808 bis 1839 und von Norwegen (
- 1768)
- 6. Dezember: Christoph Wilhelm Zuckermandel, deutscher Schneider und Mathematiker (
- 1767)
- 21. Dezember: Andreas Dung-Lac, vietnamesischer katholischer Priester (
- um 1785) ko:1839년 th:พ.ศ. 2382

Motorola

Motorola ist ein international operierender Hersteller elektronischer Systeme und Bauelemente mit Schwerpunkten in den Bereichen Mobile Kommunikation, Halbleiter, Netzwerke und Embedded Systems mit Sitz in Schaumburg, Illinois in den USA. Hauptsitz der deutschen Niederlassung ist Taunusstein. Im Jahr 2004 wurden nach Unternehmensangaben weltweit 31,3 Milliarden Dollar Umsatz erzielt. In Deutschland ist das Unternehmen durch die Motorola GmbH präsent. Zu ihr zählen die Bereiche Halbleiter, Funk, TK-Lösungen, Mobiltelefone, Computersysteme, Breitbandkommunikation, Telematik sowie Kfz- und Industrie-Elektronik. Die Gesellschaft erzielte 2004 (2002 noch 3500) mit ca. 2.500 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,3 (2,6) Milliarden Euro.

Geschichte

Motorola wurde 1928 von den Brüdern Paul V. Galvin und Joseph E. Galvin als Galvin Manufacturing Corporation (GMC) gegründet und 1947 in Motorola umbenannt. Galvin MFG. Corp. baute 1930 das erste kommerziell erfolgreiche Autoradio der Welt. Das Modell 5T71 kostete 110 - 130 US-Dollar, damals eine horrende Summe, dennoch ein Verkaufsschlager. Sie nannten diesen, damals noch sehr schweren und voluminösen Kasten, „Motorola“. Es war eine Wortschöpfung aus Motor (motorcar, motion) und ola (Schall, Welle, la ola). Der Erfolg war so groß, dass er bald in den USA zum Synonym für den Hersteller und für ein Autoradio überhaupt wurde. Erfolgreich wurde die Firma durch Geräte der Unterhaltungselektronik und Funkgeräte für den Einsatz bei Polizei und Militär. Bei der Entwicklung von mobilen Telefonen nahm Motorola eine führende Stellung ein. Viele Missionen der frühen US-amerikanischen Raumfahrt hatten Funkeinrichtungen an Bord, die von Motorola entwickelt wurden. Breite Verwendung fanden und finden die Mikroprozessoren der Serie Motorola 68000, der PowerPC-Serie und die Digitalen Signalprozessoren (DSP) der Motorola 56000-Reihe. Der Semiconductor Products Sector (SPS), der Halbleiterbereich von Motorola, wurde mit zwei Börsengängen ausgegliedert: Aus dem Teilbereich Semiconductor Components Group (SCG), der hauptsächlich diskrete Bauelemente und Standardprodukte herstellte, entstand im April 2000 die ON Semiconductor Corp mit Sitz in Phoenix, Arizona. Der Rest der SPS, der die komplexeren Produkte wie Prozessoren produzierte, bildete Mitte Juli 2004 die Freescale Semiconductor Inc mit Sitz in Austin, Texas.

Hauptprozessoren

In der frühen Entwicklungsphase von Prozessoren war Motorola, damals noch deutlich vor Intel, die wesentliche Kraft für Neuentwicklungen von CPUs. Durch die Dynamik dieser beiden Firmen entstanden weitere Hersteller von CPUs, die aber meist nur über eine schmale, wenn zum Teil auch durchaus erfolgreiche, Produktpalette verfügten. Verbreitete Beispiele aus dem „Motorola-Lager“ sind MOS Technologies und Rockwell International, die u.a. den MOS Technologies 6502 (Apple II) oder 6510 (Commodore C64) produzierten. Erst die Verwendung von Intel-Prozessoren in den von IBM Anfang der 1980er Jahre erfolgreich auf dem Markt gebrachten PCs drängte Motorola von der Führungsposition ab. Architektonisch hoben sich Motorola-CPUs und deren Verwandte deutlich von denen aus dem Intel-Lager ab. Auffällig ist zum Beispiel der lineare Adressbereich, der ohne eine Segment-Offset-Adressierung auskommt und somit leichter in Assemblercode zu programmieren ist und häufig auch an die Anzahl der Bauteile zur Busanbindung weniger Aufwand stellt. Während Intel lange Zeit einen multiplexten Adress-/Datenbus verwendete, bei dem nacheinander Adressbus und Datenbus auf den gleichen Leitungen der CPU angelegt wurden, trennte Motorola den externen Adress- und Datenbus vollständig. Bis heute durchgängig ist die unterschiedliche Art, in der Daten, die länger als 8-bit (1 Byte) sind, gespeichert und übertragen werden. Motorola-Prozessoren sind Big Endian. Siehe hierzu: Byte-Reihenfolge.

Motorola-CPUs


- Motorola 6800 8 Bit-Prozessor, der sich wenig verbreitete. Nachfolge-CPUs waren der Motorola 6802 und der sehr erfolgreiche Motorola 6809, der erstmals indizierte Adressierung bot.
- Motorola 68000 CPU mit 32-Bit-Datenregistern, 24-Bit-Adress- und 16-Bit-Datenbus. Wurde unter anderem in den ersten Apple Macintosh, in den Atari ST und in den ersten Commodore Amiga verwendet. Diese CPU trennte als eine der ersten zwischen Supervisor- und User-Mode, das in Unix-Systemen erste große Verbreitung fand.
- Motorola 68000er-Familie Derivate aus dem 68000-Core wurden immer leistungsfähiger und behaupteten sich lange im Wettkampf mit den x86-Prozessoren von Intel und AMD.
- Motorola 88000
- Der PowerPC-Pozessor löste die sehr erfolgreiche 68000-Familie in Apples Macintosh-Computern ab. Wesentliches Merkmal gegenüber aktuellen Intel-CPUs ist die traditionell geringe Leistungsaufnahme, weshalb der Power-PC auch in Embedded-Anwendungen immer häufiger eingesetzt wird, in denen die geringe Erwärmung der CPU meist von großer Bedeutung ist.

Grafikprozessor

Kaum bekannt sind die Grafikprozessoren von Motorola aus den 1980er-Jahren. Aber sie waren weit verbreitet. Der Motorola 6845 war Herzstück der Standard-IBM-Grafikkarten MDA und CGA und außerdem der weitverbreiteten Grafikkarte HGC von Hercules. Auch im Schneider/Amstrad-Homecomputer CPC tat er seinen Dienst.

Mobiltelefone

Hier führte Motorola in Europa lange eher ein "Schattendarsein", unter anderem, weil Konkurrenten wie Nokia in Sachen Multimedia-Funktionen Motorola weit voraus waren. Erst in den letzten Jahren hat Motorola in diesem Bereich etwas aufgeholt, zum Beispiel mit dem Modell E398. Im zweiten Quartal 2005 hat es Motorola geschafft, seinen Marktanteil um über 2% auf 17,9% zu steigern, nicht zuletzt durch durch die Windows Mobile Smartphones (MPx200 und MPx220). In Amerika ist Motorola Marktführer in dieser Sparte und kann sich dort zum Beispiel auch gegen Nokia behaupten. Motorola produzierte mit dem StarTAC das erste Klapp-Handy, und mit dem MicroTAC 8900 das erste Dual-Band Gerät. Motorola stellte auch als erstes Unternehmen serienreife UMTS-Mobiltelefone her. Auf der Motorola Plattform basieren auch die ersten UMTS Handys von Siemens. Motorola ist unter anderem mit dem V980, dem E1000 und der A-Serie (A920, A925, A1000) am Europäischen UMTS-Markt vertreten und setzt hier derzeit neue Maßstäbe. Das A780 war das erste auf Linux basierende Mobiltelefon das in Europa erhältlich war. Aber nicht nur in der Neuzeit ist Motorola Vorreiter. Motorola brachte 1983 das erste kommerzielle Mobiltelefon, das dynatac 8000x, auf den Markt.

Mobilfunkbasisstationen

Auch kaum bekannt ist, dass Motorola einer der größten Lieferanten von Mobilfunkbasisstationen ist. Hier kommt Motorola das gigantische Know-How aus dem Bereich der Signalprozessoren zu gute. Neben der Fabrikation von AMPS und CDMA-Systemen für den amerikanischen Markt stellt Motorola auch GSM- und UMTS-Basisstationen her. Die derzeit aktuelle Serie ist die Produktfamilie "Horizon II" (GSM850/900/1800/1900) und "Aspira" (WCDMA, CDMA2000). Frühere Serien waren "Incell" und "Mcell" aber auch zahlreiche Basisstationen für analoge Systeme wie "NMT" oder "TACS". Für die Produktion dieser "europäischen" Funksysteme hat Motorola eine eigene Niederlassung in England gegründet. Zu den Kunden zählen in Europa T-Mobile, Vodafone, Orange, Mobilkom Austria, uvm. Motorola ist auch Lieferant für digitale Funksysteme nach dem TETRA-Standard. Diese werden, besonders in Europa und Asien bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr usw.) eingesetzt. Mit dem neuen Handy Motorola RAZRV3 versucht Motorola neue Maßstäbe in der mobilen Kommunikation zu setzen.

Professioneller Mobilfunk

Als Hersteller der GP & GM Serie professioneller Funkgeräte versorgt Motorola einen Großteil der Anwender von Betriebsfunk und Bündelfunk in Deutschland. Varianten dieser Geräte besitzen eine Zulassung nach der TR-BOS und sind damit bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten im Einsatz. Ein weiteres BOS-Funkgerät stammt aus der MX Serie. Zudem hat Motorola die BOS-Sparte von Bosch Telecom übernommen und damit ein Beinahe-Monopol bei der Neubeschaffung von Fahrzeugfunkgeräten für die BOS.

Siehe auch


- andere Prozessorhersteller: AMD, Intel, VIA, Transmeta

Weblinks


- [http://www.motorola.de Motorola Deutschland]
- [http://www.motorola.com Motorola weltweit]
- [http://www.batlabs.com Umfassende Informationen über Motorola Funkgeräte]
- [http://www.batnet.com/mfwright/HT220.html Motorola HT-220 Page] Kategorie:CPU-Hersteller Kategorie:Hardwarehersteller Kategorie:Unternehmen (USA) Kategorie:Unternehmen (Hessen) ja:モトローラ ko:모토롤라

IBM

International Business Machines (IBM) ist eine der ältesten Computerfirmen, die anfangs mit ihren Lochkartensortiermaschinen und später mit ihren Großrechnern, z. B. der Serie 360, eine marktbeherrschende Stellung einnahm.

Firmengeschichte

IBM geht zurück auf die von Herman Hollerith 1896 gegründete Tabulating Machine Company. Diese Firma stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung von per Lochkarten eingegebenen Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Herstellerfirmen für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht wurden. 1924 erfolgte dann die Umbenennung der Firma in IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Firmen bestand, wie Locher, Prüfer, Sortier- und Tabelliermaschinen, welche im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet wurden. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. DEHOMAG Thomas J. Watson (1874 - 1956) wurde 1914 Chef der Computing-Tabulating-Recording Company, eine der Firmen aus denen die IBM hervorging, und leitete die IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Firmenkultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Ein interessantes Dokument dieser Firmenkultur ist das [http://barry_froggatt.users.btopenworld.com/songbook.html IBM-Songbook]. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: "I think there is a world market for maybe five computers." ("Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer."). Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. In den fünfziger und frühen sechziger Jahren wurden erste Computer (701 und 1401) und die zugehörige Peripherie (Magnetplatten- und Trommelspeicher, Bandstationen), sowie Drucker entwickelt. Im Jahr 1964 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360 auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär weiter entwickelt (S/370, S/390, zSeries, System z9). Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiter entwickelt. Das blaue Logo der Firma führte zu dem Spitznamen Big Blue oder auch Mother Blue. z/OS Im Jahr 1981 brachte IBM dann den ersten IBM-PC als Konkurrenten zum Apple II auf den Markt. Die damals von IBM entwickelten Standards und Schnittstellen prägen noch immer die heutigen Computer. Daher spricht man auch von IBM-kompatibel, auch wenn IBMs Bedeutung im PC-Markt durch zahllose Nachbauten und Weiterentwicklungen anderer Firmen deutlich zurückgegangen ist. Dies wurde durch eine Fehleinschätzung des Marktes seitens IBM und der daraufhin erfolgten Freigabe von Schnittstellen- und Standardspezifikationen ermöglicht. Aus der Arbeit in den Laboratorien (allein vier aus dem IBM-Forschungslabor Zürich in Rüschlikon) rund um die Welt gingen mehrere Physik-Nobelpreise hervor. Die Preisträger waren: Leo Esaki (1973, experimenteller Nachweis von Tunnelphänomenen in Halbleitern und Supraleitern), Gerd Binnig und Heinrich Rohrer (1986, für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops) sowie Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller (1987, für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleiter). 2004 war IBM für das zwölfte Jahr in Folge das Unternehmen weltweit mit den meisten Patentanmeldungen. Seit Ende der 1990er Jahre setzt sich IBM massiv für die Entwicklung der Open Source Projekte ein, so wurde Linux unter Beteiligung von IBM stark ausgebaut und zu einem Serversystem entwickelt, das auch für Unternehmensanwendung tauglich ist. Andere Open source Projekte, die von der IBM stark unterstützt wurde, war zum Beispiel das Eclipse Projekt. Diese Anstrengungen waren allerdings auch nicht immer ganz unproblematisch, so verklagte die Firma SCO Group seit 2003 die IBM wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung in den Codes, die IBM zu Linux beigetragen hat. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 90er Jahren radikal umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting (ca. 30.000 Mitarbeiter weltweit) im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit Personal Computern und verkaufte die PC-Sparte zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2004 erreichte IBM mit weltweit 329.001 Mitarbeitern, die in 170 Ländern tätig sind, einen Umsatz von 96,293 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 8,448 Milliarden US-Dollar. IBM ist damit der weltweit größte Anbieter im Bereich Informationstechnik (Hardware, Software und Services). Seit März 2002 ist Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano ist der Nachfolger von Louis Gerstner Jr. der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmalig nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt.

Unternehmensbereiche

IBM Business Consulting Services (vormals PwC Consulting) CEO Mit Beratungsexperten in über 160 Ländern ist IBM Business Consulting Services ([http://www.ibm.com/services/bcs/de/index.html www.ibm.com/services/bcs/de]) die größte Unternehmensberatung der Welt. IBM Systems and Technology Group Die IBM STG ist für die Entwicklung und den Vertrieb von IT Infrastrukturlösungen mit den eServer Systemen, TotalStorage Speichersystemen und Drucksystemen verantwortlich. iSeries mit dem Betriebssystem i5OS wird als integriertes Rechnersystem häufig im Mittelstandsbereich eingesetzt. pSeries mit AIX ist das Unix-basierte System. xSeries mit Microsoft Windows sind die Intelsysteme der IBM. zSeries mit z/OS bzw. z/VM oder z/VSE sind die Mainframesysteme. Auf allen eServern stehen weiterhin unterschiedliche Linux Distributionen zur Verfügung. Zu den IBM Speicherlösungen gehören Plattensubsysteme wie FAStT oder ESS, die Bandsysteme 3590 oder VTS, optische Systeme und SAN Infrastrukturkomponenten. IBM Software Group bestehend aus den Marken:
- DB2 Information Management
- Lotus
- Rational
- Tivoli
- WebSphere

IBM Deutschland

Der Sitz der IBM Deutschland GmbH befindet sich in Stuttgart. 1990 beschäftigte IBM Deutschland 31.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 13,324 Milliarden DM. Heutige Tochtergesellschaften:
- csg Computer Service GmbH
- IT-Services and Solutions GmbH
- SerCon Service-Konzepte für Informationssysteme GmbH
- IBM Deutschland Entwicklung GmbH
- IBM Deutschland Kreditbank GmbH
- IBM Mittelstand Systeme GmbH
- IBM Business Services (BS) GmbH
- IBM Application Services (AS) GmbH In den Dotcom-Boomjahren hatte IBM und ihre Tochterfirmen in vielen deutschen Städten Niederlassungen geöffnet. Nach 2000 jedoch wurden viele wieder geschlossen. Davon waren auch einige größere Standorten betroffen, wie zum Beispiel Hannover und Schweinfurt, in denen mehreren hundert Mitarbeiter beschäftigt waren. Im Zuge des Outsourcings des europäischen Rechenzentrums der Deutschen Bank an IBM wurde 2003 die IBM Business Services GmbH gegründet, in der sämtliche Outsourcing Bestrebungen der IBM zusammengefasst wurden. Dazu gehören unter anderem die ehemalige DVO und IBB.

Betriebssysteme

IBM hat zusammen mit Microsoft OS/2 als ein Desktopbetriebssystem für IBM-kompatible PCs entwickelt. Jedoch stieg Microsoft aus diesem Geschäft aus, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren. Obwohl IBM mit OS/2 ein Betriebssystem auf den Markt brachte, das seiner Zeit weit voraus war, konnte es sich aufgrund von Marketingschwächen nicht durchsetzen. Stattdessen wird der Markt heute von Microsoft Windows dominiert. Bei Banken, Versicherungen und Fluggesellschaften ist OS/2 noch anzutreffen. Ebenfalls findet es seinen festen Platz in der Fertigungs-Industrie. Bei den Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. IBM kündigt im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen und gehört schon bald zu den größten Förderern. 2000 investiert der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung des freien Betriebssystems. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf z/Series - Rechnern zu betreiben, wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Mainframe möglich. Die meisten Linux Distributionen sind heute auch für z/Series erhältlich. Auf den Power Prozessor basierenden Workstations und Enterpriseservern (z.B. RS/6000 oder pSeries) von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl von meist durch Linux bekannte freie Software vorkompiliert bereit. Dazu gibt es auf den Webseiten von IBM die so genannte AIX Toolbox (siehe [http://www-1.ibm.com/servers/aix/products/aixos/linux/download.html Weblink]). Auch ein reines 64-bit Linux kann auf allen modernen pSeries Servern eingesetzt werden. Zum Einsatz von Linux auf pSeries siehe folgendes [http://publib-b.boulder.ibm.com/Redbooks.nsf/0/26f1894118a9ba5485256d9f0065d032 Redbook] Weiterhin werden die POWER-CPUs in den iSeries-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem OS400 auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können.

Firmenkultur


- 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor der Firma Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: "Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten."
- 1953 verpflichtete sich die Firma in eine Erklärung, dass die Firma Leute nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, "ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse". 1984 wurde sexuelle Orientierung zu dieser Antidiskriminierungsregel aufgenommen.
- Am 10. Oktober 2005 gab IBM als erste multinational operierende Firma eine Erklärung ab, in der sie sich verpflichtete, weder im Rahmen von Neueinstellungen noch für sonstige personelle Entscheidungen genetische Daten der Mitarbeiter oder Bewerber zu verwenden.

Siehe auch


- IBM Visual Age
- ThinkPad
- Stempeluhr
- developerWorks
- DEHOMAG
- SCO gegen Linux

Literatur


- Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen?, Stuttgart, 2002, ISBN 342105696X
- Doug Garr: Der IBM-Turnaround, Wien, 2000, ISBN 3706406462
- Paul Carroll: Der Computerkrieg, München, 1998, ISBN 3453091728
- Thomas J. Watson: Der Vater, der Sohn & die Firma, München, 1997, ISBN 3453117573

Weblinks


- [http://www.ibm.com/de/ IBM Deutschland]
- [http://www.ibm.com/ IBM weltweit]
- [http://www.zurich.ibm.com/ IBM Research Laboratory in Zürich]
- [http://www.weller.to/his/h06-meilensteine-ibm.htm Meilensteine der IBM-Geschichte]
- [http://www.dfki.de/~winter/papers/hollerith-ibm/ Von Hollerith zu IBM - Die Geschichte der kommerziellen Datenverarbeitung]
- [http://www.geschichte-des-computers.de/pc.php Der PC - Die Geschichte des Computers]
- [http://www.8bit-museum.de/?page=docs/ibm1.htm Von Hollerith zu IBM - Herman Holleriths Tabelliermaschinen] Kategorie:Hardwarehersteller Kategorie:Softwarehersteller Kategorie:Unternehmen (Stuttgart) Kategorie:Markenname ja:IBM ko:아이비엠 th:ไอบีเอ็ม

Silicon Valley

Silicon Valley [] (deutsch etwa: „Silizium-Tal“) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das südliche Gebiet der „San Francisco Bay“, geprägt durch den Journalisten Don C. Hoefler im Jahre 1971. Es umfasst das Santa Clara Valley und die südliche Hälfte der Halbinsel von San Francisco. Es reicht ungefähr von Menlo Park bis nach San Jose und konzentriert sich auf Sunnyvale. Der Namensteil Silicon („Silizium“) rührt von der hohen Konzentration Halbleiter und Computer herstellender Industrie in dem Gebiet her, und Valley („Tal“) steht für das Santa Clara Valley. Die Bezeichnung kann mittlerweile auch auf die umgebenden Gebiete angewendet werden, da viele Unternehmen expandiert haben. Viele Jahre, vor allem während der 1970er und 1980er, wurde das Tal fälschlicherweise Silicone Valley („Silikontal“) genannt, hauptsächlich von Journalisten, bis der Name ein bekannter Begriff der US-amerikanischen Sprache wurde.

Geschichte

Die Konzentration der Computerindustrie auf das Tal geht hauptsächlich auf zwei Männer zurück, William Shockley und Frederick Terman. Frederick Terman begann.]] Terman, ein Professor an der Stanford University, meinte, dass die großen, ungenutzten Flächen Land, die der Universität gehörten, perfekt für die Ansiedlung von Immobilien und Unternehmen geeignet seien. Er rief ein Programm ins Leben, welches Studenten ermutigen sollte, in dem Gebiet zu bleiben, indem es ihnen Kapital zur Verfügung stellte. Eine der größten Erfolgsgeschichten des Programms war die Bindung der Studenten William Hewlett und David Packard. Hewlett-Packard sollte zur ersten großen „High-Tech“-Firma in der Umgebung werden, die nicht in direkter Verbindung zur NASA oder der US Navy stand. 1951 wurde das Programm durch die Schaffung des Stanford Industrial Park erneut erweitert, eine Anzahl kleiner Industriegebäude, die zu sehr geringen Kosten an Technologieunternehmen vermietet wurden. 1954 kam das „Honors Cooperative Program“ dazu, heutzutage bekannt unter dem Namen „co-op“, welches Vollzeit–Angestellten der Unternehmen erlaubte auf Teilzeit–Basis an der Universität zu studieren. Mitte der 1950er entwickelte sich die Infrastruktur des späteren „Silicon Valley“ dank Termans Bemühungen hervorragend. Aufgrund dieser Aufbruchsstimmung entschied sich ein gewisser William B. Shockley, in diese Gegend zu ziehen. Er hatte 1953 Bell Laboratories aufgrund persönlicher Differenzen verlassen. Nach der Scheidung von seiner Frau kehrte er zum California Institute of Technology zurück, wo er seinen Bachelor of Science erlangt hatte. 1956 zog er dann nach Mountain View, um Shockley Semiconductor als Teil von Beckman Instruments zu gründen und um näher bei seiner alternden Mutter zu leben. Dort begann er einen neuartigen Transistor zu entwickeln, heutzutage bekannt als Shockley-Diode. Die Theorie war vielversprechend, die Herstellung jedoch war bedeutend komplizierter als die herkömmlicher Transistoren. Als das Projekt zu scheitern drohte, wurde Shockley immer paranoider. Er verlangte Lügendetektortests von den Angestellten, veröffentlichte ihre Gehälter und verärgerte seine Mitmenschen. 1957 verließen ihn acht seiner talentiertesten Mitarbeiter und gründeten Fairchild Semiconductor. Die nächsten Jahre sollten sich ähnliche Vorgänge wiederholen. Wissenschaftler verloren die Kontrolle über von ihnen begründete Unternehmen an externe Manager, verließen die Firma und gründeten erneut ein eigenes Unternehmen. AMD, Signetics, National Semiconductor, Intel wurden alle als solche Neugründungen von ehemaligen Fairchild-Mitarbeitern gegründet. In den frühen 1970er-Jahren war das gesamte Tal mit Halbleiter-, Computer- und Softwareunternehmen belegt. Es gab jedoch noch reichlich Fläche in der Umgebung und der Wohnraum war immer noch günstig zu mieten. Das Wachstum wurde von der neu entstandenen Risikokapitalindustrie angetrieben, welche bereitwillig Geld an die Unternehmen verlieh. :„Obwohl das Silicon-Valley üblicherweise als Motor der globalen High-Tech-Ökonomie und als Erzeuger des Wohlstands für Millionen gepriesen wird, ist das Valley auch der Sitz einer der giftigsten Industrien des Landes und vielleicht der Welt. Gleich nach der Nuklearindustrie verschmutzt die Produktion von elektronischen Bauteilen und Computerkomponenten die Luft, das Land, das Wasser und menschliche Körper mit einer Intensität, an die sonst nahezu nichts heranreicht. :Das Valley ist auch der Ort extremer sozialer Ungleichheit. Es beherbergt mehr Millionäre pro Kopf als jede andere Region der Vereinigten Staaten, aber das Gebiet hat auch einige der größten Rückgänge in den Löhnen für Einwohner aus der Arbeiterklasse erlebt, verglichen mit jeder anderen Stadt des Landes. Jeden Tag werden Häuser für Millionen Dollars gekauft und verkauft, und dennoch gibt es in San Jose, der selbsterklärten 'Hauptstadt des Silicon Valley', Tausende von Vollzeitbeschäftigten, die in Unterkünften für Obdachlose leben. Silicon Valley führt das Land auch was die Zahl der Leiharbeiter pro Kopf und bei geschlechtsbezogenen Ungerechtigkeiten angeht an. Darüber hinaus ist die Arbeitskraft der Region gar nicht gewerkschaftlich organisiert und rassisch so getrennt wie in dem meisten großen städtischen Zentren.“

Wichtige Unternehmen

Tausende Technologieunternehmen befinden sich im Silicon Valley. Die wichtigsten sind (in alphabetischer Reihenfolge):
- 3Com
- Adobe Systems
- AMD
- Apple Computer
- Applied Materials
- Borland
- Cisco Systems
- eBay
- Electronic Arts (EA)
- Fujitsu
- Google
- Hewlett-Packard (HP)
- Intel
- Network Appliance (NetApp)
- Oracle Corporation
- Philips
- SanDisk
- Sharp
- Sony
- Sun Microsystems
- Symantec
- Trend Micro
- Yahoo!

Universitäten


- San Jose State University
- Santa Clara University
- Stanford University

Städte

Stanford University] Folgende Städte befinden sich im Silicon Valley (in alphabetischer Reihenfolge):
- Alviso
- Atherton
- Cupertino
- Fremont
- Los Altos
- Los Gatos
- Menlo Park
- Mountain View
- Milpitas
- Newark
- Palo Alto
- San José
- Santa Clara
- Saratoga
- Sunnyvale
- Union City

Nachahmer

In der Hoffnung, den Erfolg des ursprünglichen Silicon Valley zu wiederholen, haben viele andere Regionen Gebiete mit „High-Tech“-Unternehmen geplant und gefördert. Häufig werden im inoffiziellen Namen der Region „Silicon“ oder „Valley“ geführt, um eine Verbindung zum Original herzustellen. Einige der Namen wurden von öffentlichen Institutionen aus Marketing-Gründen eingeführt, andere wurden durch die Medien geprägt.
- Brasilianisches Silicon Valley - Campinas, Brasilien
- Etna Valley - Catania, Italien
- Mexikanisches Silicon Valley - Jalisco, Mexiko
- Multimedia Super Corridor - Kuala Lumpur, Malaysia
- Research Triangle - North Carolina, USA
- Route 128 - Massachusetts, USA (bekannt als das „Silicon Valley der amerikanischen Ostküste“)
- Silicon Alley - New York, USA
- Silicon Forest - Portland (Oregon), USA
- Silicon Prairie – Die Region um Schaumburg (Illinois), Dallas (Texas), und Ames (Iowa), USA
- Silicon Saxony - Die Region um Dresden im Freistaat Sachsen, Deutschland
- Silicon Sentier - Frankreich
- Silicon Glen - Schottland
- Silicon Hills - Texas, USA
- Silicon Valley North - Kanata (Ontario), Kanada und Ottawa, Kanada
- Indisches Silicon Valley - Bangalore, Indien
- Wireless Valley - Stockholm, Schweden (diese Bezeichnung ist durch Wireless Valley Communications gesetzlich geschützt und wird noch verhandelt werden)
- Medical Valley - Die Region um Erlangen in Bayern
- Black Forest Silicon Valley - St. Georgen im Schwarzwald in Baden-Württemberg mit seiner Software-Industrie

Literatur


- Dennis Hayes: Behind the silicon curtain. The seductions of work in a lonely era. Free Association Books, London 1989
- David Naguib, Lisa Pellow, Sun-Hee Park: The Silicon Valley of Dreams. Environmental Injustice, Immigrant Workers, and the High-Tech Global Economy. University Press, New York 2003

Weblinks


- [http://www.tbtf.com/siliconia.html Comprehensive list of „Silicon" names (englisch)]
- [http://www.netvalley.com/donhoefler.html References about Don C. Hoefler and 'Silicon valley' (englisch)]
- [http://c3o.org/siliconvalley/inhalt.htm Facharbeit zum Thema] Kategorie:Kalifornien ja:シリコンバレー ko:실리콘 밸리

National Public Radio

Das National Public Radio (NPR) ist ein lose organisiertes, öffentliches Radio-Netzwerk in den USA. Es wurde in Folge des "Public Broadcasting Act (1967)" gegründet, der eine Kooperation für öffentlichen Rundfunk etablierte und auch zu einem allgemeinen privat-rechtlichen Rundfunk führte. Dieses Netzwerk wurde am 24. Februar 1970 gegründet, mit 90 öffentlichen Radiosendern als eingetragene Mitglieder. Es bildet einen gewissen Gegenpol zu den zahlreichen kommerziellen Nachrichtenanbietern in den USA, auch in speziellen Themen wie der Kriegsberichterstattung und der offiziellen Meinung dazu. Eine internationale Verbreitung erfolgt direkt über NPR Worldwide (Satellit) und indirekt über American Forces Network AFN und World Radio Network WRN.

Weblinks


- http://www.npr.org Kategorie:Hörfunksender

Blues

Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. Allerdings verbindet er sehr viel Folklore aus der ganzen Welt in sich. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären US-amerikanischen Musik. Jazz, Rock und Soul sind eng mit dem Blues verwandt. Selbst in aktuellen Stilrichtungen wie Hip Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren.

Geschichte des Blues

Frühe Formen des Blues entstanden in den südlichen Teilen der Vereinigten Staaten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Ursprünge des Blues lassen sich nicht originär auf andere afroamerikanische Musikformen wie Gospel, Negro Spiritual, Worksong oder Fieldholler zurückführen. Der Blues (Plural: die Blues) ist eine eigenständige Form schwarzer US-amerikanischer Folklore, die sowohl Elemente ursprünglich afrikanischer Musik als auch europäischer Musik beinhaltet. Frühe Blues sind bereits in Vaudeville- und Minstrel-Shows des späten 19. Jahrhunderts dokumentiert. In der Frühphase machten die Blues im Repertoire afroamerikanischer Musiker nur einen Teil aus. Sie wurden ergänzt durch Tages-Schlager, Ragtime, Country-Songs und zeitgenössische Popmusik. Die Musiker dieser Zeit waren eher Songster denn Blueser. Erst mit der einsetzenden Kommerzialisierung durch die Plattenlabels in den 1920er Jahren erfolgte eine Spezialisierung auf ausschließlich Blues-Songs. Im Zuge dieser Kommerzialisierung entwickelten sich die Blues langsam zu der Form, in der wir sie heute kennen. Mit Beginn der 1920er Jahre entwickelte sich die (akustische) Gitarre zum stilprägenden Instrument des Delta-Blues. Bis dahin wurden Blues häufig von Tanz-Orchestern gespielt. Bei der Besetzung gab es offenbar keine festen Vorgaben, wenn auch die Klarinette, die Fiddle sowie das Banjo in den meisten Orchestern dieser Art vertreten gewesen sein dürften. Für die Basslage wurde entweder eine Tuba, ein Tonnenbass oder der Jug eingesetzt. Gitarren wurden seit Ende des 19. Jahrhunderts durch die industrielle Produktion und den Versandhandel selbst im rückständigen Delta erschwingliche Begleitinstrumente. Hinzu kam, dass Gitarren mit den klimatischen Extrembedingungen im feucht-heißen Süden der USA besser zurecht kamen als bspw. ein Piano oder ein Banjo. Gespielt wurden fast ausschließlich offene Stimmungen. Die heutige Standardstimmung der Saiten nach E-A-D-G-H-E begann sich erst später bei den Bluesern durchzusetzen. Das häufig gezeichnete Bild des einsamen Blues-Sängers, der nur von seiner Gitarre begleitet den Blues singt, ist ein Klischee. Gemeinsame Auftritte mit anderen Blues-Sängern waren genau so häufig, wie Soloauftritte. Dabei waren die Songs oft so aufgebaut, dass der Sänger eine Zeile sang und die Gitarre dann darauf antwortete (call and response). Um 1910 hatte sich das Wort 'Blues' zum allgemeinen Sprachgebrauch entwickelt. Sängerinnen wie Bessie Smith und Big Mama Thornton machten den Blues unter den Afroamerikanern sehr populär. Der schwarze Musiker und Komponist W.C. Handy (1873-1958) trug wesentlich dazu bei, den Blues popul