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Austrofaschismus
Austrofaschismus ist eine Bezeichnung für das ab 1933 in Österreich etablierte Herrschaftssystem, entwickelt und getragen von Engelbert Dollfuß, bzw. nach dessen Ermordung 1934 maßgeblich von Kurt Schuschnigg, der Christlichsozialen Partei, der Heimwehr und dem Landbund. Sammelbewegung und Einheitspartei war von 1933 bis 1938 die Vaterländische Front. Am 11. März 1938 wurde der Austrofaschismus durch den Nationalsozialismus abgelöst.
Die Entstehung des austrofaschistischen Systems
Nationalsozialismus
Mit dem Korneuburger Eid der Heimwehr vom 18. Mai 1930 wurde die Ausschaltung des Parlaments und ein antidemokratischer Kurs, der sich in erster Linie gegen die oppositionelle Sozialdemokratie richtete, erstmals als Programm formuliert. „Wir verwerfen den westlich-demokratischen Parlamentarismus und den Parteienstaat“ war eine der Formeln, die neben Heimwehrverbänden aus dem gesamten Bundesgebiet auch viele junge Christlichsoziale Politiker wie die späteren Bundeskanzler Leopold Figl und Julius Raab schworen.
Als 1932 nach den Wahlen in Wien klar war, dass die aus Christlichsozialen, Landbund und Heimwehren bestehende Regierung bei den nächsten Nationalratswahlen ihre ohnehin knappe Mehrheit verlieren würde, setzten sich zunehmend Bestrebungen zur Errichtung eines faschistischen Regimes durch. Außenpolitisch wurde dieses Vorhaben insbesondere von Benito Mussolini unterstützt. Den Anlass zur totalen Machtübernahme bot am 4. März 1933 die in der austrofaschistischen Propaganda als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnete Geschäftsordnungskrise im Österreichischen Nationalrat.
In der Folge regierte das Dollfuß-Regime auf Basis des noch aus der Monarchie stammenden Kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes. Dieses Gesetz war 1917 während des ersten Weltkriegs beschlossen worden, um die Versorgung der Bevölkerung durch Notverordnungen sicherstellen zu können. Auf Basis dieses Notverordnungsrechts schuf Engelbert Dollfuß 15 Jahre nach Beendigung des Weltkriegs einen autoritären Führerstaat.
Am 7. März 1933 erließ der Ministerrat ein Versammlungs- und Aufmarschverbot und führte die Zensur für österreichische Zeitungen wieder ein. Der letzte Versuch der Opposition, die Geschäfte des Nationalrats 15. März 1933 wieder aufzunehmen, wurde mit Polizeigewalt vereitelt. Als sich sozialdemokratische und großdeutsche Abgeordnete vor dem Parlament einfanden, schickte die Regierung 200 Kriminalbeamte in das Hohe Haus, welche die Abgeordneten am Betreten des Sitzungssaals hinderten.
Am 31. März 1933 löste die Regierung den Republikanischen Schutzbund auf. Mit 10. April 1933 wurde die zwangsweise Teilnahme an religiösen Übungen durch Aufhebung des so genannten Glöckel-Erlass wieder eingeführt. Ein Monat später – am 10. Mai 1933 – verordnete die Regierung die Aussetzung aller Wahlen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene. Am 26. Mai wurde die Kommunistische Partei Österreichs aufgelöst, am 19. Juni die NSDAP und einen Tag später - auf Wunsch der katholischen Kirche - der Freidenkerbund.
Als 1934 ein Linzer Parteiheim der Sozialdemokraten von der Polizei durchsucht werden sollte, kam es zum Februaraufstand der auch als Österreichischer Bürgerkrieg in die Geschichte eingehen sollte. Nach der militärischen Niederschlagung des sozialdemokratischen Aufstandes durch Bundesheer und Heimwehr, wurde schließlich auch die Sozialdemokratische Partei verboten.
In einer letzten Nationalratssitzung wurde am 30. April 1934 von den Abgeordneten der Vaterländischen Front ein Gesetz beschlossen, dass die Regierung mit allen Befugnissen ausstattete, die zuvor Nationalrat und Bundesrat oblagen. Die Mandate der Sozialdemokraten wurden vor zusammentreten des „Rumpfparlaments“ für erloschen erklärt.
Der austrofaschistische Staat
Die Vollendung dieses Staatsstreichs stellte die austrofaschistische Verfassung dar, die am 1. Mai 1934 – nicht zufällig an einem der wichtigsten Feiertage der niedergeschlagenen Arbeiterbewegung – erlassen wurde. Aus “Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volk aus.“ wurde in der neuen Verfassung: „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, von dem alles Recht ausgeht, erhält das österreichische Volk für seinen christlichen deutschen Bundesstaat auf ständischer Grundlage diese Verfassung“. Die Staatsbezeichnung „Republik Österreich“ wurde durch „Bundesstaat Österreich“ ersetzt.
Justiz
1934
Nachdem das Parlament ausgeschaltet war, entledigte sich die Regierung auch des Verfassungsgerichtshofs. Die vier christlichsozialen Verfassungsrichter wurden zum Rücktritt bewegt, womit die Regierung einer sehr wahrscheinlichen Aufhebung der „Notverordnungen“ zuvorkam, auf deren Grundlage sie seit einigen Monaten regierte. Die Ausschaltung des Verfassungsgerichtshofs wurde rechtlich abgesichert, indem Neuernennungen von Verfassungsrichtern per Verordnung untersagt wurden.
Im September 1933 ließ die Regierung mehrere Anhaltelager zur Internierung politischer Gegnerinnen und Gegner einrichten. Neben Sozialdemokraten, Sozialisten, Kommunisten und Anarchisten wurden dort nach dem Juliputsch 1934 auch Nationalsozialisten eingesperrt.
Am 11. November 1933 führte die Regierung Dollfuß die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und “öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums“ wieder ein. Nach den Ereignissen des Februar 1934 wurde die Todesstrafe zudem auf das Delikt „Aufruhr“ erweitert. In standrechtlichen Prozessen hatten drei Richter drei Tage lang Zeit einen Angeklagten entweder freizusprechen oder zum Tod durch den Strang zu verurteilen. Dauerte der Prozess länger als drei Tage, war nicht mehr das Standgericht, sondern ein ordentliches Schwurgericht zuständig, das die Todesstrafe nicht mehr verhängen konnte. Die Bundesregierung sicherte sich die Möglichkeit dem Bundespräsidenten Begnadigungen vorschlagen zu können und bewahrte auf diesem Weg mehrmals Personen, die den Christlichsozialen politisch nahe standen, vor der Todesstrafe. Als erstes Todesopfer der Standgerichte ging der geistig behinderte Peter Strauß in die Geschichte ein. Prominente politische Opfer der standrechtlichen Todesstrafe während des Austrofaschismus waren unter Anderem Josef Ahrer, Anton Bulgari, Johann Hoys, Karl Münichreiter, Alois Rauchenberger, Josef Stanek, Emil Swoboda, Kolomann Wallisch und Georg Weissel.
Bildungspolitik
Bereits im Zuge des turbulenten Jahres 1933 wurde eine Reihe Gesetze erlassen, welche die österreichische Bildungspolitik austrofaschistischen Grundsätzen gemäß umgestalten sollten. Der katholischen Kirche wurde dabei starker Einfluss auf das zuvor säkulare Bildungssystem eingeräumt. Wer in Österreich nun mit Matura aus einer höheren Schule ausscheiden wollte, musste den Religionsunterricht besucht haben. Auch Mädchen wurde das Erreichen eines höheren Bildungsgrades wieder erschwert, da die austrofaschistischen Machthaber das klassische Frauenbild der Hausfrau und Mutter favorisierten.
Auch auf Hochschulebene erließ die Bundesregierung 1933 mehrere Gesetze. Zunächst wurde die Zahl der Hochschullehrer und Assistenten vermindert, womit insbesondere regimekritische Lehrende auf legalistischem Wege ihrer Ämter enthoben werden konnten. Mit einem weiteren Gesetz wurden Disziplinarverfahren, die bisher der jeweils betroffenen Universität oblagen, der Kontrolle des Bundesministerium unterstellt, was sich ebenfalls zum Nachteil kritischer Mitarbeiter der Universitäten auswirkte. Akademische Funktionäre konnten von nun an ausschließlich Personen werden, die Mitglied der Vaterländischen Front waren. “Jede freiwerdende Lehrkanzel muss, wenn der entsprechende Mann vorhanden ist, mit einem Hochschullehrer von Vaterlandstreuer und womöglich auch noch besonders christlicher Gesinnung besetzt werden“, ließ Unterrichtsminister Hans Prentner nach Beschluss der neuen Hochschulgesetze verlautbaren.
Zur ideologischen Schulung der Studierenden führte die Regierung Pflichtvorlesungen zu den „ideellen und Geschichtlichen Grundlagen des österreichischen Staates und zur weltanschaulichen und staatsbürgerlichen Erziehung“ ein und errichtete verpflichtende militärisch geführte Hochschullager. Im Gesetzestext, der die Einführung militärischer Hochschullager regelte, heißt es: “Jedes Hochschullager soll einen militärischen und einen pädagogischen Leiter, also Offiziere und Erziehungsleiter, erhalten, wobei ersteren das militärische Kommando und die vormilitärische Schulung, letzteren das Vortragswesen und die Freizeitgestaltung obliegt.“ Ein solches Hochschullager umfasste jeweils etwa 100 Studierende.
Wirtschafts- und Sozialpolitik
Im Bereich des Außenhandels wandte man sich bereits 1930 vom liberalen Freihandelssystem ab und führte ein Autarkiemodell ein. Oberste Maxime war die Abschottung des österreichischen Marktes vom Weltmarkt, wovon man sich einen wirtschaftlichen Aufschwung erhoffte. Weltwirtschaftlicher Hintergrund war dabei der New Yorker Börsenkrach im Jahr 1929.
1932 waren im Jahresdurchschnitt 468 000 Menschen in Österreich arbeitslos. Im Jahr 1933 stieg die Zahl der Arbeitslosen auf 557 000 Menschen an, was einem Prozentsatz von 25,9 entspricht. Die Situation wurde dadurch verschlimmert, dass immer mehr Arbeitslose als ausgesteuert galten. Sie verloren jeglichen Anspruch auf staatliche Unterstützung. In den folgenden Jahren (1933 bis 1937) sank der staatliche Sozialausgabenindex von 100 auf 79,42.
Ziel der Christlichsozialen und der Heimwehr war die „Abschaffung des Klassenkampfes“. Zu diesem Zweck wurden Zwangsverbände aus ArbeiterInnen und UnternehmerInnen eingerichtet, so genannte Kooperationen, die die Gewerkschaftliche Organisation der Arbeiterinnen und Arbeiter unterminieren sollten. Die soziale Verantwortung wurde vom Staat auf „ständische“ Untereinheiten delegiert.
Dahingegen wurde dem Gewerbesektor die Schutzfunktion des Staates im großen Ausmaß zuteil. 1933 führte die Regierung eine Gewerbesperre ein, 1934 folgte das Untersagungsgesetz, das in den folgenden Jahren mehrmals verschärft wurde. Diese Politik stellte eine radikale Abkehr von der seit Jahrzehnten gültigen liberalen Gewerbeordnung dar, die 1935 in die Wiedereinführung des Zunftwesen gipfelte. “Mit dem Beharren auf orthodoxe Muster wurde für die Wirtschaftspolitik im Österreichischen Ständestaat eine Zwangslage geschaffen, die die inneren Widersprüche auf allen Ebenen überhand nehmen ließ“, resümiert der Wirtschaftswissenschaftler Gerhard Senft die austrofaschistische Wirtschaftspolitik.
Kulturpolitik
Die offizielle Kulturpolitik während des Austrofaschismus war von einer Affirmation des Barocks und anderer „Vorrevolutionärer“ Stilrichtungen geprägt. Mit „Vorrevolutionär“ ist hier die Zeit vor der französischen Revolution von 1789 gemeint. In diesem Zusammenhang kam es immer wieder zu positiven Bezugnahmen auf die „Wehrhaftigkeit“ Österreichs während der Türkenbelagerung um das Bild der „Bedrohung aus dem Osten“ wach zu halten bzw. erneut in Erinnerung zu rufen und auf die Sowjetunion zu projizieren.
Großen Einfluss auf die austrofaschistische Kulturpolitik hatten Ernst Kreneks Streitschriften. Er wandte sich darin besonders gegen einen vermeintlichen „Kulturbolschewismus“, der als besondere Ausformung des Unheils über Österreich hereinzubrechen drohe. Er betrachtete insbesondere moderne Kunstzweige als kommunistisch unterwandert und bildete damit ein Fundament für die kulturelle Rückwärtsgewandtheit der austrofaschistischen Regimes. Der Autor Robert Musil kommentierte die austrofaschistische Kulturpolitik 1934 mit den berühmten Worten „Es ist nicht der böse Geist, sondern die böse Geisteslosigkeit der österreichischen Kulturpolitik“.
Ideologische Elemente
Die Volksgemeinschaftsideologie der Austrofaschisten unterschied sich kaum von jener der Nationalsozialisten. Ziel war in beiden Fällen die scheinbare Aufhebung der Klassengegensätze auf Grundlage einer Fiktion von Unterwerfung des Individuums unter einen autoritär geführten Staat. Ziel des Austrofaschismus war, die Nationalsozialisten zu "überhitlern", wie Dollfuß es nannte. In diesem Zusammenhang ist die autoritäre Führerideologie als auch die Errichtung der Vaterländischen Front, die als Massen- und Einheitspartei gedacht war, zu sehen.
Stützen des Systems
Kirche
Die römisch-katholische Kirche begrüßte den austrofaschistischen Staatsstreich von der ersten Sekunde an. „Das Jahr 1933 hat der ganzen Christenheit reichen Gnadensegen, unserem Vaterland Österreich überdies viele Freuden gebracht (...) Sie (die Regierung, Anm.) kann schon jetzt auf eine Reihe von segensreichen Taten hinweisen, die das wahre Wohl sichern und fördern“, heißt es im Weihnachtsbrief der Österreichischen Bischöfe im Jahr in dem Dollfuß das demokratisch gewählte Parlament ausschaltete.
Der Wiener Kardinal Innitzer begrüßte die Ausschaltung des Parlaments am 12. März 1933 als „Anbruch einer neuen Zeit“, die mit dem Zeitalter der Gegenreformation verglich. Den von Taras Borodajkewycz organisierte Katholikentag im Oktober 1933 stellte er unter das Motto „Numquam retrorsum“ („Niemals zurück“).
Am 10. Mai 1933 unterzeichnete Justizminister Kurt Schuschnigg das Konkordat, am 16. August erschwerte die Regierung den Austritt aus der katholischen Kirche. Von nun an mussten alle Menschen die gewillt waren aus der katholischen Kirche den Rücken zu kehren, eine Prüfung ihres “Geistes- und Gemütszustand“ über sich ergehen lassen. Die für den Austritt zuständigen Bezirkshauptmannschaften konnten dieses Verfahren beliebig lange hinausziehen.
Nicht zuletzt deshalb, bekam das austrofaschistische Regime auch aus dem Vatikan offizielle Unterstützung. Papst Pius XI erteilte bereits am 28. Oktober 1933 seinen Segen den „vornehmen Männern, die Österreich in dieser Zeit, in diesen Tagen regieren, die Österreich so gut, so entschieden, so christlich regieren“ und sogar noch während der Februarkämpfe 1934 erhielt Dollfuß den apostolischen Segen des Papstes.
Dollfuß selbst war stark an einer katholischen Renaissance interessiert. Schon während der Trabrennplatzrede am 11. September 1933 kündigte er einen „sozialen, christlichen deutschen Staat Österreich auf ständischer Grundlage, unter starker autoritärer Führung“ als seine Zielvorstellung an. Aber auch auf Seiten der Kirche war das Interesse an einem klerikalfaschistischen Österreich beträchtlich. So beteiligten sich kirchliche Würdenträger in Ebensee und Steyr an der Säuberung von Arbeiterbüchereien. In Steyr wurden die Bestände von 4000 auf 900 Bücher reduziert, von denen weitere 200 gesperrt wurden. Betroffen war neben explizit linker Literatur auch Schriften jüdischer Autorinnen und Autoren. In kirchlichen Berichten zu diesen Ereignissen heißt es: “Vier Kisten mit Büchern wurden der Polizei zum Vernichten übergeben. Es handelte sich um die rein sozialistischen, erotischen und glaubensfeindliche Bücher. Die ärgsten erotischen und kirchenfeindlichen Bücher wurden in zerrissenem Zustand der Polizei übergeben“.
Cartellverband
Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) nahm während der Zeit des Austrofaschismus eine intellektuelle Trägerfunktion des Regimes wahr. Nicht zuletzt aus diesem Grund fiel der gesellschaftliche Aufstieg des Verbands zeitlich mit der Ausschaltung der parlamentarischen Demokratie und der Etablierung des austrofaschistischen Systems zusammen.
Zwischen 1933 und 1938 waren fast alle öffentlichen Ämter von größerer Bedeutung mit ÖCV-Mitgliedern besetzt. Engelbert Dollfuß wurde Zeit seines Lebens in der offiziellen Sprachregelung des ÖCV als „Führer“ gesehen und auch so bezeichnet. Im Gegenzug sorgte Dollfuß dafür, dass junge Akademiker, die dem ÖCV angehörten, schnell zu Spitzenpositionen in Politik und Verwaltung vordringen konnten. Weiters wurde dem Regierungschef ein Mitspracherecht bei der Besetzung von Ämtern innerhalb des ÖCV eingeräumt.
Dem Historiker Stephan Neuhäuser zu Folge „unterstützten mindestens 37 % aller studierenden Mitglieder des ÖCV in verschiedenen Wehrformationen Bundesheer und Heimwehr während der Februarereignisse 1934 (…) In Graz beteiligten sich 70 % der aktiven ÖCVer auf Seiten der Regierungstruppen und Heimwehren, in Leoben 45 %, in Wien 33 % und in Innsbruck 29 %. Die größten Kontingente stellten Babenberg Graz (40), Carolina Graz (40), Austria Wien (53), Austria Innsbruck (49), Norica Wien (64) und Rudolfina Wien (54)“. Nach dem Februar übernahm die dem ÖCV nahe stehende Akademikerhilfe die zuvor sozialistischen Akademikerheime in der Säulengasse 18 sowie der Billrothstraße 9 in Wien.
Der Anteil von ÖCVern in verschiedenen Gremien des austrofaschistischen Staates war enorm hoch. Im Bundesrat lag er bei 90 Prozent. Mit Otto Kemptner wurde ein Bundesbruder von Engelbert Dollfuß mit dem Aufbau der Vaterländischen Front beauftragt. Für Mitglieder des ÖCV bestand ab 1933 Beitrittspflicht.
Der Einfluss des ÖCV auf die österreichische Regierungspolitik war offensichtlich. In der Regierung Dollfuß I gehörten sechs von zehn Ministern dem Verband an, nach drei Regierungsumbildungen waren es schließlich acht von zehn. Die Regierung Dollfuß II bestand ausschließlich aus Mitgliedern des ÖCV, in der Regierung Dollfuß III waren immerhin noch sechs von 13 Ministern Korporierte. Ähnlich verhielt es sich in den Regierungen Schuschnigg, in denen der ÖCV jeweils etwa die Hälfte der Ministerposten besetzen konnte. Auch als 1936 Nationalsozialisten in die Regierung aufgenommen wurden, waren immer noch vier Minister aus dem ÖCV Teil des Kabinetts und sogar noch in der nationalsozialistischen Marionettenregierung unter Arthur Seyß-Inquart fanden sich mit Wilhelm Wolf und Oswald Menghin zwei ÖCVer.
Nach der Absetzung des sozialdemokratischen Wiener Bürgermeisters in Folge des Februars 1934 wurde mit Richard Schmitz ein Mitglied des Cartellverbandes neuer Bürgermeister. Bereits 1933 kamen die Landeshauptleute des Burgenlands, Niederösterreichs, Oberösterreichs, Tirols, Salzburgs, der Steiermark und Vorarlbergs aus dem ÖCV.
“Einer der besten des CV, unser verewigter Kanzler Dr. Dollfuß“, hieß es im Juni 1935 im Mitteilungsblatt des ÖCV – und noch 1937 konnte man dort lesen: “Die Dollfußstraße ist keine andere als die traditionelle CV-Straße.“
Die Bereits vor der austrofaschistischen Machtergreifung vorhandene Diskriminierung von Juden im öffentlichen Leben wurde nach 1933 weiter verschärft. Regelmäßig kam es zu Boykottaufrufen gegen jüdische Unternehmer und sogar zu Geschäftsblockaden.
Besonders in der öffentlichen Verwaltung setzte ab 1933 eine massive Diskriminierung jüdischer Beamter ein. 1935 befanden sich unter den 160 700 öffentlichen Bediensteten in Österreich gerade noch 682 Jüdinnen und Juden. Zuvor waren viele unter dem Vorwand, sie würden der sozialdemokratischen oder der kommunistischen Partei nahe stehen, aus ihren Posten entlassen worden. Die Historikerin Sylvia Maderegger schreibt dazu: “Vier Fünftel der entlassenen Juden – erklärte die Zeitschrift ‚Der jüdische Weg’ – hatten mit Politik nichts zu tun und wurden nur entlassen, weil sie Juden waren“ („Die Juden im Österreichischen Ständestaat 1934 - 1938“).
Die Bundesländerversicherung – heute Uniqa –, die dem Regime sehr nahe stand, bezeichnete sich in Inserattexten als „rein arische Anstalt“. Oftmals wurden auch Sozialdemokraten mit Juden gleichgesetzt. Beispielsweise im Februar 1934, als sozialdemokratische Funktionäre unter Parolen wie “Judengesindel, wir werden es euch schon zeigen!“ in die Gefängnisse getrieben wurden.
Dennoch unterschied sich der Antisemitismus während des Austrofaschismus in seiner Intensität deutlich vom Vernichtungsantisemitismus der Nationalsozialisten. Auch wenn das Regime eine starke strukturelle Diskriminierung von Jüdinnen und Juden im öffentlichen Leben verfolgte, kam es nur selten zu offenen Gewaltakten. Ein Beispiel für gewalttätige antisemitische Ausschreitungen während des Austrofaschismus ist ein Überfall, der von Seiten des ÖCV 1935 auf eine jüdische Studentenverbindung an der Universität Wien verübt wurde. (Mitteilungsblatt 9/1935 des ÖCV).
Das Ende
Universität Wien
Dem im Juli 1934 bei einem Putschversuch österreichischer Nationalsozialisten ums Leben gekommene Engelbert Dollfuß folgte der vormalige Justizminister Kurt Schuschnigg als Bundeskanzler. Dieser schloss im Juli 1936 ein Abkommen mit dem Deutschen Reich in dessen Folge 17.000 österreichische Nazis amnestiert wurden und der Nationalsozialist Arthur Seyß-Inquart als Staatsrat in das austrofaschistische Regierungskabinett kam. Weiters wurde ein „Volkspolitisches Referat“ als Teilorganisation der Vaterländischen Front geschaffen, mit der man die illegale nationalsozialistische Opposition in die Partei eingliederte. Zahlreiche zuvor verbotene nationalsozialistische Zeitungen wurden legalisiert. Im Gegenzug akzeptierte Adolf Hitler die Unabhängigkeit Österreichs.
Durch das so genannte Juliabkommen erhielt die nationalsozialistische Opposition zusehends Auftrieb sowohl auf der Straße als auch in der Schuschnigg-Regierung. Am 12. Februar 1938 kam es schließlich zu einem weiteren Abkommen, dass sowohl das Ende des Austrofaschismus als auch das Ende eines eigenständigen österreichischen Staates mit sich brachte.
Seyß-Inquart wurde Innen- und Sicherheitsminister in der Schuschnigg-Regierung. Für den 13. März wurde eine Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich angesetzt, die jedoch erst im April 1938 unter anderen Vorzeichen stattfand. Der Austrofaschismus wurde bereits am 11. März 1938 – zwei Tage vor der geplanten Volksabstimmung - durch den Nationalsozialismus ohne Einsatz von Waffengewalt und begleitet von dem Jubel hunderttausender Österreicherinnen und Österreicher abgelöst.
Nachwirkung
Politische Debatte
Nationalsozialismus
Die Zeit des Austrofaschismus ist insbesondere in Österreich selbst sehr schlecht aufgearbeitet. Die realpolitische Aufarbeitung hinkt dabei der historischen immer noch weitgehend hinterher.
Insbesondere Politikerinnen und Politiker aus den Reihen der ÖVP vermeiden das Wort „Faschismus“ gänzlich und verwenden stattdessen Begriffe wie Ständestaat (die Eigenbezeichnung des Regimes), wenn es um die Jahre 1933 bis 1938 geht. Lange Zeit war in konservativen Kreisen auch die „These der geteilten Schuld“ populär, die den Sozialdemokraten eine Teilschuld an den politischen Entwicklungen der 1930er gab und den Austrofaschismus als Reaktion darauf darstellte. Von Seiten der Sozialdemokraten war vor der austrofaschistischen Machtübernahme lediglich beschlossen worden, im Falle einer gewalttätigen Ausschaltung des Parlaments den Generalstreik auszurufen. Als Selbiges am 15. März 1933 tatsächlich passierte, blieb sogar der zuvor angedrohte Generalstreik aus und die sozialdemokratische Parteispitze gab sich weiter verhandlungsbereit.
Bis heute wird der Austrofaschismus von ÖVP-nahen Historikern wie Gottfried-Karl Kindermann als Bollwerk gegen den Nationalsozialismus dargestellt, obwohl diese These bereits seit Jahrzehnten als fragwürdig gilt und intensive Kooperationen zwischen austrofaschistischen und nationalsozialistischen Politikern – besonders in der Endphase des Regimes – nachgewiesen werden konnten. Oftmals Gegenstand politischer Debatten ist die Tatsache, dass ein Bild des austrofaschistischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß im Parlamentsclub der Österreichischen Volkspartei hängt. Auch der nach wie vor der ÖVP nahe stehende Österreichische Cartellverband legt jährlich Kränze am Grab von Engelbert Dollfuß nieder. Bis heute ist Dollfuß Ehrenmitglied in 16 ÖCV-Verbindungen, sein Nachfolger Kurt Schuschnigg bringt es auf neun Ehrenmitgliedschaften.
In den letzten Jahren wird jedoch auch in der politischen Debatte der Umgang konservativer Kreise mit der austrofaschistischen Vergangenheit zunehmend kritisiert. Ein Gedenkgottesdienst, den die ÖVP im Juli 2004 anlässlich des 70. Todestages von Engelbert Dollfuß veranstaltete, löste abermals eine breite politische Debatte aus, in deren Folge der Umgang der Partei mit ihrer eigenen Vergangenheit größtenteils verurteilt wurde. Dennoch gibt es bis heute keine allgemeine Sprachregelung unter den politischen Parteien, wenn es um die Jahre des Austrofaschismus geht. Während Dollfuß von manchen immer noch als „Heldenkanzler“ und „Märtyrer“ gesehen wird, bezeichnen ihn andere als „Diktator“, „Arbeitermörder“ und „Faschist“.
Historische Einordnung
Die Frage ob es sich bei dem Austrofaschismus um einen „echten“ Faschismus handelte ist insbesondere in der innerösterreichischen Debatte umstritten. Es wird argumentiert, dass dem System wesentliche Merkmale eines faschistischen Regimes fehlten, da es keine wirklich fassbare Ideologie, keine Massenpartei, vor allem aber keine Massenbasis gegeben habe. Ebenso blieben auch die geplanten Institutionen des Ständestaates bestenfalls ein Torso. Der Historiker Ernst Hanisch spricht etwa von Halbfaschismus, um die Jahre 1933 bis 1938 zu charakterisieren.
Von anderen Historikern wird der radikale Antiparlamentarismus sowie die gewaltsame Niederschlagung und Unterdrückung der Arbeiterbewegung ins Zentrum gestellt. Historiker wie Jill Lewis gehen davon aus, “dass die von den Christlich-Sozialen betriebene Zerstörung der demokratischen Institutionen auf das Auslöschen der Sozialdemokratie und nicht, wie apologetisch behauptet, auf den Schutz Österreichs vor dem Faschismus zielte“.
Seine Bezugnahme auf die katholische Soziallehre macht den Austrofaschismus zu einer spezifischen Form des Klerikalfaschismus. Ideologisch vergleichbar ist der Austrofaschismus mit der im italienischen Faschismus und auch im Nationalsozialismus existierenden "Traditionalistische Schule", die etwa in Italien von Julius Evola und im Deutschen Reich von Carl Schmitt vertreten wurden. Sehr deutliche Anklänge gibt es an den Franquismus in Spanien und den Estado Novo in Portugal.
Siehe auch: Geschichte Österreichs, Ständestaat
Literatur
- Stephan Neuhäuser (Hrsg.): “Wir werden ganze Arbeit leisten“- Der austrofaschistische Staatsstreich 1934, ISBN 3-8334-0873
- Emmerich Tálos, Wolfgang Neugebauer (Hrsg.): Austrofaschismus. Politik, Ökonomie, Kultur. 1933-1938. 5. Aufl., Lit, Münster u. a. 2005, ISBN 3-8258-7712-4
- Jill Lewis: Austria: Heimwehr, NSDAP and the Christian Social State (in Kalis, Aristotle A.: The Facism Reader. London/New York)
- Lucian O. Meysels: Der Austrofaschismus - Das Ende der ersten Republik und ihr letzter Kanzler. Amalthea, Wien-München 1992
Weblinks
- [http://www.austrofaschismus.at www.austrofaschismus.at] Der austrofaschistische Staatsstreich 1934
- [http://no-racism.net/thema/89/ www.no-racism.net] Artikelsammlung zum Thema Austrofaschismus
Kategorie:Österreichische Geschichte
Kategorie:Faschismus
Kategorie:Austrofaschismus
Engelbert Dollfuß
Engelbert Dollfuß ( - 4. Oktober 1892 in Texing, Niederösterreich; † 25. Juli 1934 in Wien) war österreichischer Bundeskanzler. Ursprünglich auf demokratischem Weg in sein Amt gelangt, regierte er nach der sogenannten Selbstausschaltung des Parlaments per Notverordnungen (siehe Austrofaschismus). Dem italienischen Faschismus nahestehend, lehnte er einen Nationalsozialismus deutscher Prägung und die Sozialdemokratie ab.
Im Zuge eines Putschversuches österreichischer Nationalsozialisten wurde er am 25. Juli 1934 ermordet.
Leben
Dollfuß war das uneheliche Kind der Bauerntochter Josepha Dollfuß und wuchs in Kirnberg bei seinem Ziehvater Leopold Schmutz auf. Ein Stipendium ermöglichte ihm 1904 den Eintritt in das f. e. Knabenseminar der Erzdiözese Wien in Oberhollabrunn. Er studierte am dortigen k. k. Staatsgymnasium und legte 1913 die Reifeprüfung ab.
Für einige Monate trat er in das Wiener Priesterseminar ein und studierte Theologie, wechselte dann zum Studium der Rechtswissenschaften in Wien und Berlin. Er war Mitglied der K.Ö.H.V. Franco-Bavaria Wien und der K.D.St.V Germania Wien, beide damals im CV, und war 1919 Mitbegründer der Deutschen Studentenschaft. 1920 stellte er auf der Generalversammlung des CV den Antrag, dass kein Mitglied von CV-Verbindungen bis zur Generation der Großeltern direkte jüdische Verwandte haben dürfte. Der Antrag wurde nicht angenommen, weshalb Dollfuß ihn ein Jahr später wieder zurückzog. In den 1930er Jahren wurde er als Ehrenmitglied in die K.Ö.St.V. Amelungia Innsbruck aufgenommen. Ursprünglich Bauernfunktionär für die Christlichsoziale Partei Niederösterreichs wurde er nach dem Scheitern der Regierung Buresch am 20. Mai 1932 überraschend Bundeskanzler und übernahm auch das Außen- und Landwirtschaftsministerium.
Wegen seiner Kleinwüchsigkeit erhielt er von der Bevölkerung den Spitznamen Millimeternich in Anspielung auf den Politiker Klemens Wenzel Fürst von Metternich.
Von Anfang an stand Dollfuß den Sozialdemokraten unversöhnlich gegenüber. Er versuchte eine Allianz mit dem faschistischen Italien zu bilden, um Österreichs Unabhängigkeit gegenüber dem Deutschen Reich zu erhalten. Die Westmächte wollten Österreich nicht unterstützen. Mussolini versprach damals, die Selbständigkeit Österreichs zu garantieren.
Dabei war die Umwandlung der Republik in einen Ständestaat, d.h. einen autoritären Staat auf der Basis berufsständischer Gliederung vorgesehen, wie dies auf der programmatischen Rede auf dem Trabrennplatz am 11. September 1933 dargelegt wurde.
Politisch stützte er sich neben seiner eigenen Partei, hinter der die Katholische Kirche stand, vor allem auf die von Ernst Rüdiger Starhemberg aufgebauten Heimwehren, einem Bund von Kriegsveteranenorganisationen, die schon seit langem für einen Umbau des Staates nach italienischem Muster kämpften.
Ein Zufall ebnete Dollfuß den Weg: am 4. März 1933 traten alle drei Präsidenten des Nationalrates nacheinander von ihrem Amt zurück. Die Abgeordneten traten anschließend auseinander, ohne die Sitzung formal beendet zu haben. Dollfuß interpretierte dies als Selbstauflösung des Nationalrats; ein versuchtes Neuzusammentreten desselben ließ er durch die Polizei verhindern (siehe „Selbstausschaltung des Parlaments“).
Auf Grund der Ausschaltung der Demokratie kam es vom 12. bis zum 15. Februar 1934 zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzung zwischen Heimwehr und Republikanischem Schutzbund, den die Heimwehr militärisch für sich entscheiden konnte (siehe Februarkämpfe). In weiterer Folge wurde die sozialdemokratische Partei verboten und deren Führer verhaftet bzw. hingerichtet.
Sein größter außenpolitischer Gegner war Hitler, der zum Anschluss seiner Heimat Österreich an das Deutsche Reich drängte. Dollfuß lehnte sich daraufhin mehr und mehr an Mussolini an, der als einziger Nachbar Schutz vor den Nationalsozialisten versprach. Der Nationalsozialismus hatte damals bereits mehrere Tausend Anhänger in Österreich und drohte bei Neuwahlen zu einer starken politischen Kraft zu werden; deren Partei wurde allerdings mit der Errichtung des Ständestaates gleichfalls verboten. Ein von längerer Hand vorbereiteter Putschversuch fand 25. Juli 1934 statt. Der "Juliputsch" war erfolglos, weil das Militär loyal blieb, aber die Putschisten konnten bis ins Bundeskanzleramt vordringen, wo Dollfuß kurz nach 13 Uhr erschossen wurde. Die Untersuchung seiner Leiche erfolgte durch den Gerichtsmediziner Professor Anton Werkgartner.
Die Beurteilung seines Regimes schwankt heute noch sehr stark: er hat zweifellos einen Bürgerkrieg vom Zaun gebrochen und eine Diktatur errichtet, aber hat auch gegen den Nationalsozialismus und für die Eigenständigkeit Österreichs gekämpft. Er wird von ÖVP-nahen Kreisen als Märtyrer und Patriot gesehen. Im Parlamentsklub der ÖVP hängt sein Bild bis heute. Die Sozialdemokraten werfen ihm allerdings vor, durch den Bürgerkrieg die Widerstandskraft gegen den Nationalsozialismus entscheidend geschwächt zu haben.
Literatur
ÖVP
- Heinrich Bußhoff: Das Dollfuß-Regime in Österreich. Duncker & Humblot, Berlin 1968
- Ulrich Eichstädt: Von Dollfuß zu Hitler. Geschichte des Anschlusses Österreichs 1933 - 1938. Steiner, Wiesbaden 1955
- Wolfgang Maderthaner (Hrsg.): "Der Führer bin ich selbst." Engelbert Dollfuß - Benito Mussolini. Briefwechsel. Löcker, Wien 2004
- Dieter Ross: Hitler und Dollfuss. Die deutsche Österreich-Politik 1933 - 1934. Leibniz, Hamburg 1966
- Emmerich Tálos, Wolfgang Neugebauer (Hrsg.): Austrofaschismus. Politik, Ökonomie, Kultur. 1933-1938. 5. Aufl., Lit, Münster u. a. 2005, ISBN 3-8258-7712-4
- Gudula Walterskirchen: Engelbert Dollfuss. Arbeitermörder oder Heldenkanzler. Molden, Wien 2004
Weblinks
-
- [http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/dollfuss.htm www.wienerzeitung.at] Engelbert Dollfuß Biographie
- [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/DollfussEngelbert/ www.dhm.de] Engelbert Dollfuß Biographie
- [http://www.aeiou.at/aeiou.film.data.film/f029a.mpg www.aeiou.at] Video: Dollfuß bei einer Veranstaltung im Burgenland um 1933 (mpeg, 6,1 kb)
- [http://www.austrofaschismus.at www.austrofaschismus.at] Der austrofaschistische Staatsstreich
Dollfuß, Engelbert
Dollfuß, Engelbert
Dollfuß, Engelbert
Dollfuss
Dollfuß, Engelbert
Dollfuß, Engelbert
Dollfuß, Engelbert
Dollfuss, Engelbert
Dollfuss, Engelbert
ja:エンゲルベルト・ドルフース
Kurt Schuschnigg
Kurt Alois Josef Johann Edler von Schuschnigg ( - 14. Dezember 1897 in Riva del Garda bei Trient (damals Südtirol); † 18. November 1977 in Mutters bei Innsbruck) war während der Zeit des austrofaschistischen Ständestaates Bundeskanzler von Österreich.
Leben
Er war Sohn einer in Tirol ansässigen altösterreichischen Offiziersfamilie, die am 2. April 1898 in den Adelsstand erhoben wurde. Die Wurzeln der Familie liegen aber am Radsberg bei Klagenfurt. Die Familie ist ursprünglich slowenisch-kärntnerischer Abstammung (slowenische Schreibung des Namen Schuschnigg: "Sušnik").
Kurt Schuschnigg besuchte das Jesuitengymnasium "Stella Matutina" in Feldkirch. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau und Innsbruck eröffnete er 1924 eine Rechtsanwaltskanzlei. In Innsbruck war er Mitglied der A.V. Austria Innsbruck, damals im CV, heute im ÖCV. 1926 heiratete er seine erste Frau Herma Masera, mit der einen Sohn hatte (sie verstarb 1935). Gleichzeitig engagierte er sich auch in der Christlichsozialen Partei. Ab 1927 war er der jüngste Abgeordnete im Nationalrat. Da er der Heimwehr misstraute, gründete er 1930 einen eigenen Kampfverband, die betont katholischen und antisemitischen Ostmärkischen Sturmscharen.
1932 wurde er Justizminister im Kabinett von Bundeskanzler Karl Buresch, 1933 zusätzlich Unterrichtsminister. Nach dem Februaraufstand von 1934 weigerte er sich in seiner Eigenschaft als Justizminister, dem Bundespräsidenten Gnadengesuche von Februarkämpfern vorzulegen.
Nach der Ermordung von Engelbert Dollfuß – der das Parlament ausgeschaltet, alle Parteien verboten und den Verfassungsgerichtshof aufgelöst hatte – folgte er diesem 1934 im Amt des Bundeskanzlers nach und versuchte, den Ständestaat nach seinen Vorstellungen zu formen, was ihm aber nicht gelang. Er versuchte, Österreich als zweiten, christlichen, "besseren deutschen Staat", als es das Deutsche Reich war, zu positionieren.
Auf eine Schutzmacht angewiesen, begab er sich in noch stärkere Abhängigkeit von Benito Mussolinis Italien, als dies unter Dollfuß der Fall gewesen war. Nach der Besetzung Äthiopiens brauchte Mussolini aber Hitlers Rückendeckung, wodurch Österreich unter immer stärkeren Druck des deutschen Reichs kam. 1936 kam es daher zum so genannten Juliabkommen, in dem Hitler zwar die Souveränität Österreichs anerkannte und die Tausend-Mark-Sperre aufhob, dafür aber verlangte, dass die österreichische Außenpolitik der deutschen entsprechen müsse. Zusätzlich wurde der Nationalsozialist Edmund Glaise-Horstenau Minister; viele Nazis mussten im Rahmen der Einheitspartei Vaterländische Front unter dem Deckmantel des so genannten "Volkspolitischen Referats" oberflächlich ins Regime integriert werden. Schwierigkeiten hatte Schuschnigg auch mit den Vertretern der Heimwehr in der Regierung.
Der Druck Hitlers wurde seit Anfang 1938 immer größer und im Berchtesgadener Abkommen vom 12. Februar 1938 zwang Hitler Schuschnigg Arthur Seyß-Inquart als Innenminister auf. Schuschnigg versuchte noch eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Österreichs auszurichten und auch die immer noch verfolgten Sozialdemokraten zögerlich für seinen Kampf um die Selbstständigkeit des Landes zu gewinnen. Angesichts des beginnenden deutschen Einmarsches trat er am 11. März 1938 zurück, wobei er seine berühmte Rundfunkrede hielt, worin er vor der Welt festhielt, dass die Regierung "vor der Gewalt weiche", doch wolle er unter keinen Umständen "deutsches Blut" vergießen. Er schloss mit den Worten "Gott schütze Österreich". Die Nationalsozialisten vollzogen den Anschluss Österreichs am 12. März.
Kurz darauf heiratete er seine zweite Frau Vera Fugger, mit der er eine Tochter hatte. Den Zweiten Weltkrieg musste er in verschiedenen Konzentrationslagern verbringen, ein geplanter Schauprozess fand aber nicht statt. 1948 ging er in die USA und wurde Professor für Staatsrecht an der Universität von St. Louis, Missouri, wobei er auch die amerikanische Staatsbürgerschaft erwarb. Trotzdem kehrte er 1968 nach Österreich zurück, betätigte sich aber nicht mehr politisch.
Siehe auch
- Geschichte Österreichs
Weblinks
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- [http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/schuschnigg.htm Biografie bei der Wiener Zeitung]
- [http://oe1.orf.at/konsole/oton?id=18149 Historische Radio-Ansprachen im Jahr 1938] (aus OE1-Serie zu 80 Jahre Radio in Österreich)
Schuschnigg, Kurt
Schuschnigg, Kurt
Schuschnigg, Kurt
Schuschnigg
Schuschnigg, Kurt
Schuschnigg, Kurt
Schuschnigg, Kurt
ja:クルト・シュシュニック
HeimwehrEine Heimwehr ist im allgemeinen eine paramilitärische Einheit.
In Österreich bildeten sich nach Ende des ersten Weltkriegs Heimwehren in einzelnen Gebieten aus verschiedenen Selbstschutzverbänden, die sich später zuerst in Tirol auch zusammenschlossen. Sie wurden auch von einigen Industriellen vor allem aus der Steiermark unterstützt. Dadurch bildeten sie ein Gegengewicht des Schutzbundes. Durch ihre uniformähnliche Tracht mit einem Hut mit einer Feder, wurden sie auch Hahnenschwanzler genannt.
So waren Heimwehrgruppem in Grenzstreitigkeiten mit ungarischen und Truppen des SHS-Staats (späteres Jugoslawien) involviert. Nach Einstellung der Kampfhandlungen wurden sie zum militärischen Arm des Christlichsozialen sowie des Deutschnationalen (Großdeutschen) Lagers. Im Jahr 1927 wurde nach dem Justizpalastbrand die Lage zwischen Schutzbund und Heimwehr zunehmend radikalisiert. Politisch wurden sie von Ignaz Seipel unterstützt und wurden dadurch politisch stärker. 1930 folgte das Korneuburger Programm, in dem sie sich als Gegengewicht zum Linzer Programm der Sozialdemokraten zum Austrofaschismus bekannten.
Im Ständestaat 1934 - 1938 hatten sie polizeiliche und sicherheitstechnische Aufgaben, später gingen sie in der Vaterländischen Front bzw. in der "Frontmiliz" auf, da Dollfuß alle Wehrverbände verboten hatte.
Kategorie:Österreichische Geschichte
Kategorie:Österreichische Militärgeschichte
Kategorie:Austrofaschismus
Landbund (Österreich)Der Landbund wurde 1919 als "Deutsche Bauernpartei" gegründet und war eine politische Partei der freisinnigen oder evangelischen Bauern der Steiermark, von Kärnten und Oberösterreich. Sie trat für den Anschluss ans Deutsche Reich ein und bekannte sich zum Antimarxismus und Ständegedanken, lehnte aber die Heimwehr ab. 1927-1933 gehörte sie der Regierung an und stellte den Vizekanzler oder Innenminister. Ab 1930 bildete sie mit den Großdeutschen die Wahlgemeinschaft "Nationaler Wirtschaftsblock", der 1934 aufgelöst wurde. Obwohl bei der Bildung der provisorischen Regierung 1945 ein Sitz für den Landbund vorgesehen war, fand die Partei in der Zweiten Republik keine Fortsetzung mehr.
Kategorie:Österreichische Partei
Kategorie:Österreichische Geschichte
Kategorie:Austrofaschismus
1938
Politik
- 1. Januar: Der chinesische Ministerpräsident Chiang Kai-shek legt sein Amt nieder
- 1. Januar: Änderung des dänischen Erbgesetzes. Uneheliche Kinder werden ehelichen Kindern gleichgestellt
- 1. Januar: Johannes Baumann wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Aufgrund der steigenden Zahl von Verkehrsopfern treten neue Verkehrsregeln in Kraft. Dazu gehört vor allem das unbedingte Rechtsfahrgebot auf allen Straßen
- 1. Januar: Alle nach den Nürnberger Gesetzen jüdischen Ärzte werden aus der Ersatzkassenpraxis im Deutschen Reich ausgeschlossen
- 1. Januar: Juden im Deutschen Reich wurde das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften und Handwerksbetrieben, das Anbieten von Waren und Dienstleistungen untersagt
- 20. Februar: Rätoromanisch wird vierte Landessprache der Schweiz
- 12. März: Hitler lässt reichsdeutsche Wehrmachtstruppen in Österreich einmarschieren und vollzieht damit den ersten Schritt für den Anschluss an das Deutsche Reich (Großdeutsches Reich)
- 26. Mai: Grundsteinlegung für die Stadt Wolfsburg und des Volkswagen-Werkes
- 28. Mai: Hitler befiehlt den Ausbau des vor 1937 begonnenen Westwalls zu Frankreich
- 6. Juli bis 15. Juli: Konferenz von Evian
- 15. Juli: Es kommt zum japanisch-russischen Grenzkonflikt
- 29. September: Münchener Abkommen. Die Tschechoslowakei wird gezwungen die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten
- 1. Oktober: Einmarsch der Wehrmachtstruppen in das Sudetenland
- 9. November auf 10. November „Reichskristallnacht“: Pogrom gegen die Juden im Deutschen Reich
- 12. November: Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben; Abschluss der Arisierung
- 23. November: Die deutschen Feuerwehren werden reichsweit der Polizei unterstellt. Es wird festgelegt, dass alle Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn zu kennzeichnen sind
- Ungarns Reichsverweser Miklós Horthy in Berlin
Wissenschaft und Technik
- 20. Juni: Karl Bode flog mit seinem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 230,3 km: Weltrekord
- 6. Juli: Seth Barnes Nicholson entdeckt den Jupitermond Lysithea (Jupiter X)
- 14. Dezember: Otto Hahn und Fritz Straßmann führen zufällig die erste Kernspaltung herbei
- Konrad Zuse stellt die Zuse Z1 fertig
Kultur
- 13. Februar: Uraufführung der Operette Les Petites Cardinal von Arthur Honegger am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 21. April: „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, ein Theaterstück des deutschen Dramatikers Bertolt Brecht, wird in einigen Szenen in Paris uraufgeführt
- 28. Mai: Uraufführung der Oper Mathis der Maler von Paul Hindemith am Stadttheater in Zürich
- 24. November: Uraufführung der Oper Peer Gynt von Werner Egk an der Staatsoper unter den Linden in Berlin
- In den USA erscheint das erste Superman-Comic
Katastrophen
- 24. Juli: Bogota, Kolumbien. Eine kolumbianische Militärmaschine stürzte während einer Kunstflug-Vorführung ab. 1 Toter
- 21. September: Ein großer Hurrikan trifft von Nordost Long Island(bei NY), 600 Todesopfer
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 28. Januar: Auf dem Autobahnabschnitt Frankfurt/Main: Darmstadt: Heidelberg kommt der Rennfahrer Bernd Rosemeyer bei Weltrekordversuchen in einem Auto-Union Rennwagen ums Leben
- 4. Juni bis 19. Juni: Italien gewinnt die Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich
- 21. Juli bis 24. Juli Erstbegehung der Eigernordwand durch Heinrich_Harrer und Fritz Kasparek (Österreich), Anderl Heckmair und Ludwig Vörg (Deutsches Reich)
1. Halbjahr
- 2. Januar: Hans Herbjørnsrud, norwegischer Autor von Erzählungen und Kurzgeschichten
- 2. Januar: Goh Kun, südkoreanischer Politiker
- 5. Januar: Ngugi wa Thiong'o, kenianischer Schriftsteller und Kulturwissenschaftler
- 5. Januar: Juan Carlos I. (Spanien), Staatsoberhaupt, König
- 6. Januar: Karl-Heinz Kunde, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 6. Januar: Jozef Golonka, ehemaliger slowakischer Eishockeyspieler und -trainer
- 6. Januar: Adriano Celentano, italienischer Sänger und Schauspieler
- 7. Januar: Christfried Berger, deutscher evangelischer Theologe († 2003)
- 7. Januar: Patrick John, dominicanischer Politiker und Ministerpräsident von Dominica
- 7. Januar: Roland Topor, französischer Autor, Schauspieler und Maler († 1997)
- 10. Januar: Renate Schostack, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 10. Januar: Donald Ervin Knuth, emeritierter Professor für Informatik an der Stanford University
- 11. Januar: Arthur Scargill, gründer der Socialist Labour Party
- 11. Januar: Fischer Black, Wirtschaftswissenschaftler († 1995)
- 13. Januar: Richard Anthony, französischer Sänger
- 13. Januar: Shiv Kumar Sharma, indischer Santurvirtuose
- 14. Januar: Jack Jones, US-amerikanischer Sänger
- 16. Januar: Hermann Seimetz, deutscher Politiker und MdL
- 18. Januar: Anthony Giddens, britischer Soziologe
- 18. Januar: Werner Olk, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 19. Januar: Hartwig Henze, Richter am Bundesgerichtshof
- 19. Januar: Manfred Osten, deutscher Autor und Kulturhistoriker
- 21. Januar: Wolfman Jack, US-amerikanischer Discjockey († 1995)
- 23. Januar: Georg Baselitz, deutscher Maler und Bildhauer
- 23. Januar: Theo-Ben Gurirab, Premierminister der Republik Namibia
- 24. Januar: Arndt von Bohlen und Halbach, letzter Spross der Krupp-Dynastie († 1986)
- 25. Januar: Leiji Matsumoto, japanischer Mangaka
- 25. Januar: Vladimir Vysotzkij, russischer Sänger, Poet und Schauspieler († 1980)
- 25. Januar: Wladimir Semjonowitsch Wyssozki, russischer Schauspieler, Dichter und Sänger († 1980)
- 25. Januar: Etta James, US-amerikanische R&B, Blues und Gospel Sängerin
- 28. Januar: William Voltz, deutscher Schriftsteller († 1984)
- 29. Januar: James Jamerson, US-amerikanischer Bassist († 1983)
- 31. Januar: Eike Reuter, deutscher Kirchenmusiker, Landeskirchenmusikdirektor von Thüringen († 2005)
- 31. Januar: Beatrix (Niederlande), Königin der Niederlande
- 1. Februar: Edith Mathis, Schweizer Sopranistin
- 2. Februar: Sergio Ortega, chilenischer Komponist und Pianist († 2003)
- 2. Februar: Ian Brady, ging als Moormörder in die englische Kriminalgeschichte ein
- 3. Februar: Tony Marshall, deutscher Schlagersänger
- 5. Februar: John Guare, US-amerikanischer Bühnenautor
- 7. Februar: Friedrich Karl Barth, Pfarrer und Liedautor
- 11. Februar: Mohamed Gammoudi, tunesischer Leichtathlet
- 13. Februar: Oliver Reed, britischer Schauspieler († 1999)
- 13. Februar: Carmela Corren, israelische Schlagersängerin
- 16. Februar: John Corigliano, US-amerikanischer Komponist
- 18. Februar: Elke Erb, deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin
- 18. Februar: Louis-Marie Billé, Erzbischof von Lyon und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2002)
- 18. Februar: István Szabó, Filmregisseur
- 19. Februar: Josef Duchač, deutscher Politiker
- 20. Februar: Inge Lønning, norwegischer Theologe und konservativer Politiker
- 20. Februar: Richard Beymer, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Lester Bird, antiguanischer Politiker
- 22. Februar: Christa Luft, deutsche Politikerin, Wirtschaftsministerin
- 22. Februar: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister († 1996)
- 23. Februar: Paul Eich, deutscher Fußballspieler
- 23. Februar: Paul Morrissey, US-amerikanischer Filmregisseur
- 24. Februar: Philip Knight, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Nike Inc
- 25. Februar: Herb Elliott, australischer Mittelstreckenläufer
- 25. Februar: Reinhold Wosab, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 26. Februar: Hans Haid, österreichischer Volkskundler, Bergbauer und Mundartdichter
- 28. Februar: Klaus Staeck, politischer Graphiker
- 1. März: Adi Rinner, österreichischer Komponist und Dirigent
- 2. März: Egon Matzner, österreichischer Volkswirtschaftler und Finanzwissenschaftler († 2003)
- 2. März: Ricardo Lagos, Präsident von Chile
- 3. März: Bruno Bozzetto, italienischer Cartoonanimator
- 4. März: Werner Jacob, deutscher Organist und Komponist
- 4. März: Adam Daniel Rotfeld, polnischer Politiker
- 4. März: Kito Lorenc, sorbisch-deutscher Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer
- 7. März: David Baltimore, US-amerikanischer Mikrobiologe
- 8. März: Friedrich Laux, deutscher Prähistoriker
- 11. März: Christian Wolff (Schauspieler), deutscher Schauspieler
- 13. März: Hans-Joachim Hespos, deutscher Komponist und Verleger
- 14. März: Glauber Rocha, brasilianischer Filmregisseur († 1981)
- 14. März: Günter Harder, deutscher Mathematiker
- 15. März: Jürgen Schweinebraden, Galerist und Publizist
- 15. März: Dieter Hömig, seit 1995 Richter am Bundesverfassungsgericht
- 17. März: Rudolf Chametowitsch Nurejew, Ballett-Tänzer († 1993)
- 17. März: Keith Michael Patrick O'Brien, Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh und Kardinal
- 18. März: Álfrún Gunnlaugsdóttir, Schriftstellerin
- 18. März: Charley Pride, US-amerikanischer Country-Sänger
- 23. März: Federica de Cesco, Schweizer Schriftstellerin
- 24. März: David Irving, britischer Historiker und Holocaustleugner
- 25. März: Dietrich Stobbe, deutscher Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin
- 25. März: Daniel Buren, französischer Maler und Bildhauer
- 25. März: Hoyt Axton, US-amerikanischer Country-Musiker († 1999)
- 26. März: Anthony James Leggett, Professor für Physik und Nobelpreisträger
- 27. März: Hansjörg Schneider, Schweizer Schriftsteller und Dramatiker
- 30. März: Klaus Schwab, Schweizer Wirtschaftswissenschaftler, Gründer des Weltwirtschaftsforums
- 31. März: Dietmar Schlee, deutscher Politiker († 2002)
- 1. April: Ali MacGraw, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. April: Ralf Petersen, deutscher Komponist
- 2. April: Hans-Michael Rehberg, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 2. April: Martine Franck, Fotografin
- 7. April: Freddie Hubbard, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 7. April: Spencer Dryden, US-amerikanischer Schlagzeuger († 2005)
- 8. April: Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Friedensnobelpreisträger
- 8. April: Thomas Langhoff, Theaterregisseur
- 9. April: Wiktor Tschernomyrdin, ist ein russischer Politiker
- 11. April: Kurt Moll, deutscher Opernsänger
- 11. April: Eckart Kuhlwein, deutscher Politiker
- 11. April: Franz Nuscheler, deutscher Politologe
- 12. April: Norman Paech, deutscher Völkerrechtler, Professor und MdB
- 13. April: Klaus Lehnertz, deutscher Leichtathlet
- 14. April: Bruce Alberts, US-amerikanischer Biochemiker und Präsident der National Academy of Sciences
- 15. April: Manfred Zucker, deutscher Schachproblemkomponist
- 15. April: Walter Scholz, deutscher Trompeter (volkstümliche Musik)
- 17. April: Teddy Parker, deutscher Sänger und Rundfunkmoderator
- 18. April: Hannes Androsch, Politiker, Unternehmer
- 20. April: Betty Cuthbert, australische Leichtathletin
- 20. April: Manfred Kinder, deutscher Leichtathlet
- 24. April: Michael Koser, deutscher Schriftsteller
- 26. April: Ellen Schlüchter, deutsche Rechtswissenschaftlerin († 2000)
- 26. April: Heinz Strehl, ehemaliger Fußballspieler († 1986)
- 26. April: Duane Eddy, US-amerikanischer Gitarrist
- 27. April: Reinhard von Schorlemer, deutscher Politiker
- 29. April: Klaus Voormann, deutscher Musiker und Grafiker
- 30. April: Jürgen Schmidt, deutscher Schauspieler († 2004)
- 30. April: Larry Niven, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 1. Mai: Renate Köhler, Rechtsextreme Politikerin (DVU)
- 2. Mai: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho († 1996)
- 8. Mai: Jean Giraud, Franko-belgischer Comic-Zeichner
- 10. Mai: Manuel Santana, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 10. Mai: Marina Vlady, französische Schauspielerin
- 11. Mai: Carla Bley, US-amerikanische Musikerin und Komponistin
- 13. Mai: Horst Tappe, deutscher Fotograf († 2005)
- 15. Mai: Mireille Darc, französische Schauspielerin
- 16. Mai: Albrecht Müller, deutscher Politiker und MdB
- 16. Mai: Monique Laederach, Schweizer Schriftstellerin und Literaturkritikerin († 2004)
- 16. Mai: Ivan Sutherland, US-amerikanischer Pionier der Computergrafik
- 18. Mai: Erich Arndt, deutscher Tischtennisspieler
- 18. Mai: Ole Haldrup, ein Limerickautor
- 18. Mai: Giuliano Amato, italienischer Politiker; Ministerpräsident
- 20. Mai: Astrid Kirchherr, Fotografin und Künstlerin
- 21. Mai: Urs Widmer, Schweizer Schriftsteller
- 23. Mai: Gisela Babel, deutsche Politikerin und MdB
- 24. Mai: Kai Simons, finnischer Mediziner & Biochemiker
- 24. Mai: Tommy Chong, Schauspieler und Musiker
- 25. Mai: John Davies, neuseeländischer Leichtathlet, Olympiamedaillengewinner († 2003)
- 25. Mai: Raymond Carver, US-amerikanischer Autor von Kurzgeschichten und Gedichten († 1988)
- 26. Mai: Teresa Stratas, kanadische Sopranistin griechischer Abstammung
- 26. Mai: William Bolcom, US-amerikanischer Komponist
- 28. Mai: Prince Buster, jamaikanischer Ska-Musiker
- 28. Mai: Jerry West, US-amerikanischer Basketballspieler
- 30. Mai: Hanns-Ekkehard Plöger, deutscher Rechtsanwalt und Notar († 2005)
- 31. Mai: John Prescott, britischer Politiker, stellvertretender Premierminister
- 5. Juni: Karin Balzer, deutsche (DDR) Leichtathletin
- 7. Juni: Joel Blahnik, US-amerikanischer Komponist und Lehrer
- 9. Juni: Charles Wuorinen, US-amerikanischer Komponist
- 10. Juni: Alexander von Stahl, deutscher Jurist
- 11. Juni: Peter Eigen (Jurist), deutscher Jurist
- 16. Juni: Joyce Carol Oates, US-amerikanische Schriftstellerin
- 19. Juni: Karl Moik, österreichischer Fernsehmoderator und Entertainer
- 22. Juni: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor († 1996)
- 27. Juni: Konrad Kujau, Fälscher der Hitler-Tagebücher († 2000)
- 28. Juni: Gerhard Dickel, Kirchenmusikdirektor, Kantor, Organist und Musikprofessor († 2003)
- 29. Juni: Rolf Peffekoven, deutscher Finanzwissenschaftler
- 30. Juni: William Mills, ehemaliger Leichtathlet aus den USA
2. Halbjahr
- 2. Juli: Hauke Strübing, deutscher Radiomoderator und Herausgeber
- 2. Juli: David Owen, britischer Außenminister, EU-Sonderbeauftragter für den Balkan
- 2. Juli: Alexander von Schlippenbach, Jazzpianist und Komponist
- 3. Juli: Bolo Yeung, chinesischer Filmschauspieler
- 4. Juli: Bill Withers, Sänger und Songschreiber
- 4. Juli: Jerry Rubin, US-amerikanischer Sozial-Aktivist († 1994)
- 8. Juli: Günter Lüttge, deutscher Politiker
- 9. Juli: Sanjeev Kumar, indischer Filmschauspieler († 1985)
- 9. Juli: Brian Dennehy, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Juli: Christoph Lindert, deutscher Schauspieler († 2005)
- 13. Juli: Michael Verhoeven, deutscher Filmregisseur
- 13. Juli: Helga Königsdorf, thüringische Mathematikerin und Schriftstellerin
- 15. Juli: Enrique Figuerola, kubanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 16. Juli: Frank Hoffmann, Schauspieler
- 17. Juli: Hartmut Bagger, deutscher General und Generalinspekteur der Bundeswehr
- 17. Juli: Franz Alt (Journalist), deutscher Journalist und Buchautor
- 18. Juli: Ian Stewart (Musiker), britischer Pianist († 1985)
- 18. Juli: Paul Verhoeven (Niederlande), niederländischer Filmregisseur
- 19. Juli: Dom Moraes, indischer Schriftsteller, Poet und Journalist († 2004)
- 19. Juli: Richard Jordan, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 19. Juli: Kurt van Haaren, Vorsitzender der Deutschen Postgewerkschaft († 2005)
- 20. Juli: Aslan Abaschidse, adscharischer Staatspräsident
- 20. Juli: Diana Rigg, britische Schauspielerin
- 20. Juli: Dennis Budimir, Jazzgitarrist
- 20. Juli: Natalie Wood, US-amerikanische Schauspielerin († 1981)
- 21. Juli: Hermann Schulz, deutscher Schriftsteller und Verleger
- 21. Juli: Francesco Gioia, Erzbischof der römisch-katholischen Kirche
- 21. Juli: Les Aspin, US-Politiker und -Verteidigungsminister († 1995)
- 23. Juli: Götz George, deutscher Schauspieler
- 23. Juli: Juliet Anderson, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 26. Juli: Lothar Böhme, deutscher Maler
- 27. Juli: Gary Gygax, Erfinder des Fantasy-Rollenspiels Dungeons and Dragons
- 27. Juli: Jerry Juhl, US-amerikanischer Drehbuchautor († 2005)
- 28. Juli: Alberto Fujimori, peruanischer Politiker und Präsident Perus (1990–2000)
- 28. Juli: Chuan Leekpai, thailändischer Staatsmann, Premierminister
- 29. Juli: Klaus Töpfer, deutscher Politiker
- 29. Juli: Enzo G. Castellari, italienischer Regisseur
- 29. Juli: Peter Jennings, US-amerikanischer Journalist († 2005)
- 2. August: Brunhilde Hendrix, deutsche Leichtathletin
- 2. August: Friedhelm Konietzka, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 3. August: Ingrid Caven, deutsche Chanson-Sängerin und Schauspielerin
- 4. August: Bernd Wiesemann, deutscher Komponist, Pianist, Musikpädagoge und Konzeptkünstler
- 7. August: Giorgio Giugiaro, italienischer Industriedesigner
- 9. August: Robert Zollitsch, 14. Erzbischof der Erzdiözese Freiburg
- 9. August: Otto Rehhagel, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 9. August: Rod Laver, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 9. August: Leonid Kutschma, ukrainischer Politiker
- 10. August: Grit Boettcher, deutsche Schauspielerin
- 10. August: Grit Böttcher, deutsche Schauspielerin
- 10. August: Lars Amble, schwedischer Schauspieler und Theaterregisseur
- 16. August: Rocco Granata, Unterhaltungskünstler und Schlagersänger
- 17. August: Hubert Markl, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG)
- 21. August: Nicolás Ardito Barleta Vallarino, 39. Staatspräsident von Panama
- 21. August: Kenny Rogers, US-amerikanischer Countrysänger und Schauspieler
- 21. August: Wolfgang Wiltschko, Zoologe und Verhaltensforscher
- 24. August: Elmar Altvater, deutscher Politikwissenschaftler
- 25. August: Frederick Forsyth, britischer Schriftsteller
- 28. August: Paul Martin (Politiker), kanadischer Politiker, Premierminister
- 28. August: Hans-Peter Kirchhof, Richter am Bundesgerichtshof
- 29. August: Elliott Gould, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. August: Martin Bell (Politiker), ehemaliger britischer Nachrichtensprecher und Politiker
- 2. September: Ursula Lillig, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 3. September: Caryl Churchill, englische Autorin von Dramen
- 5. September: Piotr Lachert, polnischer Komponist, Pianist sowie Dichter
- 8. September: Wibke Bruhns, deutsche Journalistin
- 8. September: Wolfgang Bötsch, deutscher Politiker
- 9. September: Henri-Claude Fantapié, französischer Dirigent
- 10. September: Karl Lagerfeld, Modeschöpfer, Designer und Fotografen
- 13. September: John Smith (Politiker), britischer Politiker († 1994)
- 13. September: Janusz Głowacki, polnischer Schriftsteller
- 15. September: Rafael Osuna, mexikanischer Tennisspieler († 1969)
- 22. September: Dean Reed, US-amerikanischer Schauspieler, Rock-'n'-Roll-Star und Countrysänger († 1986)
- 23. September: Maria Perschy, österreichische Filmschauspielerin († 2004)
- 26. September: Egon Eigenthaler, Werbegrafiker und Politiker
- 27. September: Günter Brus, österreichischer Aktionskünstler und Maler
- 28. September: Mjetschyslau Hryb, Präsident von Weißrussland
- 28. September: Ben E. King, schwarzer Soulsänger
- 29. September: Michael Stürmer, deutscher Historiker
- 29. September: Wim Kok, niederländischer Politiker, 1994–2002 Ministerpräsident
- 30. September: Dieter Hundt, deutscher Unternehmer
- 30. September: Gerd Aberle, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 30. September: Kees Vlak, niederländischer Komponist und Musiker
- 1. Oktober: Gerhard Schwenzer, deutscher Theologe
- 1. Oktober: Stella Stevens, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Oktober: Günther Storck, katholischer Priester und sedisvakantistischer Bischof († 1993)
- 3. Oktober: Eddie Cochran, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Star († 1960)
- 4. Oktober: Willi Schulz, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 4. Oktober: Kurt Wüthrich, Schweizer Chemiker
- 6. Oktober: Peter Gosse, deutscher Lyriker, Prosaautor und Essayist
- 7. Oktober: Ann Haydon-Jones, britische Tennis- und Tischtennisspielerin
- 8. Oktober: Fred Stolle, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 9. Oktober: Arno Wyzniewski, deutscher Schauspieler († 1997)
- 9. Oktober: Heinz Fischer, österreichischer Bundespräsident
- 10. Oktober: Horst Rehberger, deutscher Politiker
- 10. Oktober: Daidō Moriyama, japanischer Fotograf
- 13. Oktober: Christiane Hörbiger, österreichische Schauspielerin
- 14. Oktober: John Dean, Rechtsberater von Richard Nixon
- 14. Oktober: Melba Montgomery, US-amerikanischere Country-Musikerin
- 16. Oktober: Christa Päffgen, deutsches Model und Sängerin († 1988)
- 17. Oktober: Evel Knievel, US-amerikanischer Motorradstuntman
- 18. Oktober: Guy Roux, ehemaliger französischer Fußballtrainer
- 19. Oktober: Renata Adler, US-amerikanische Journalistin und Schrifstellerin
- 22. Oktober: Claus Hipp, deutscher Unternehmer
- 22. Oktober: Christopher Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Oktober: Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator († 1991)
- 25. Oktober: Michael Buselmeier, deutscher Schriftsteller
- 25. Oktober: Basile Georges Casmoussa, irakischer katholischer Erzbischof
- 26. Oktober: Wolfgang Behrendt (Politiker), deutscher Politiker, MdB
- 26. Oktober: Bernadette Lafont, französische Theater- und Filmschauspielerin
- 27. Oktober: Edda Moser, deutsche Sängerin
- 27. Oktober: Elliot del Borgo, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 28. Oktober: Jan-Jürgen Wasmuth, deutscher Komponist und Kirchenmusiker
- 28. Oktober: Peter Krassa, österreichischer Autor († 2005)
- 29. Oktober: Gerhard Neuser, ehemaliger deutscher Fußballspieler († 1993)
- 29. Oktober: Ralph Bakshi, US-amerikanischer Filmregisseur
- 30. Oktober: Werner Lensing, deutscher Politiker und MdB
- 31. Oktober: Henning Scherf, Bremer Politiker
- 2. November: Sophia von Griechenland, Königin von Spanien
- 2. November: Lutz von Rosenstiel, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie
- 2. November: Pat Buchanan, US-Politiker, Journalist
- 3. November: Wolfgang Gerber, Richter am Bundesgerichtshof
- 5. November: Joe Dassin, französischer Sänger († 1980)
- 6. November: Joachim Starck, deutscher Richter am Bundesgerichtshof
- 7. November: Barry Newman, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. November: Murtala Mohammed, Militärdiktator und Staatspräsident von Nigeria († 1976)
- 10. November: Fethullah Gülen, moderner Denker aus der Türkei
- 10. November: Eberhard Rinne, Richter am Bundesgerichtshof von 1986 bis 2003
- 12. November: Richard May, britischer Jurist und Politiker. Internationaler Strafgerichtshof († 2004)
- 12. November: Benjamin William Mkapa, tansanischer Politiker
- 13. November: Jean Seberg, US-amerikanische Schauspielerin († 1979)
- 14. November: Karla Schneider, deutsche Schriftstellerin
- 16. November: Robert Nozick, US-amerikanischer Philosoph († 2002)
- 17. November: Gordon Lightfoot, kanadischer Folk-Musiker
- 18. November: Karl Schranz, österreichischer Skirennläufer
- 22. November: Eleanor Rosch, US-amerikanische Psychologin
- 23. November: Herbert Achternbusch, deutscher Schriftsteller
- 24. November: Francisco Rodríguez, 42. Staatspräsident von Panama
- 24. November: Oscar Robertson, US-amerikanischer Basketballspieler
- 24. November: Charles Starkweather, US-amerikanischer Serienmörder († 1959)
- 25. November: Hans Brenner, österreichischer Schauspieler († 1998)
- 26. November: Hans Georg Wagner, deutscher Politiker
- 26. November: Rich Little, kanadischer Komiker
- 26. November: Porter Johnston Goss, US-amerikanischer Politiker
- 29. November: Eberhard Hertel, deutscher Sänger
- 30. November: Jean Eustache, französischer Filmregisseur († 1981)
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