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Awn Shawkat Al-Khasawneh

Awn Shawkat Al-Khasawneh

Aun Schaukat al-Chasauneh (
- 22. Februar 1950 in Amman/Jordanien) ist ein jordanischer Diplomat und Jurist. Nach dem Studium in Cambridge trat er 1975 in den diplomatischen Dienst Jordaniens ein und bekleidete verschiedene ranghohe Posten in Diplomatie und juristischen Gremien Jordaniens. 2000 wurde er zum Richter am Internationalen Gerichtshof gewählt.

Weblinks


- [http://www.lawschool.cornell.edu/library/cijwww/icjwww/igeneralinformation/icvjudge/Al-Khasawneh.html Biographie] (englisch) Chasauneh, Aun Schaukat al- Chasauneh, Aun Schaukat al- Chasauneh, Aun Schaukat al- Chasauneh, Aun Schaukat al-

22. Februar

Der 22. Februar ist der 53. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 312 Tage (in Schaltjahren 313 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1142 - Das Kloster Roßleben (Thüringen) erhält Bestätigungsurkunde durch Papst Innozenz II. (siehe auch Klosterschule Roßleben)
- 1371 - Großbritannien. Robert Stuart wird König von Schottland.
- 1819 - USA. Spanien verkauft Florida an die USA.
- 1894 - Honduras. Policarpo Bonilla wird Staatspräsident.
- 1901 - Ausschluss des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi aus der russisch-orthodoxen Kirche wegen "blasphemischer Äußerungen". Es kommt zu Menschenaufläufen und Demonstrationen für Tolstoi in Moskau und St. Petersburg.
- 1943 - Die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst von der Widerstandsgruppe Weiße Rose werden von Roland Freisler zum Tode verurteilt und im Gefängnis München-Stadelheim hingerichtet.
- 1952 - Nicaragua wird Mitglied in der UNESCO.
- 1967 - Jamaika. Premierminister Alexander Bustamante tritt zurück.
- 1972 - Scheich Khalifa übernimmt die Staats- und Regierungsgewalt in Katar
- 1993 - Tschechien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1995 - Burundi. Antoine Nduwayo wird neuer Staatspräsident.
- 1995 - Die Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP) wird rechtskräftig verboten.
- 1996 - Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus.
- 1996 - Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac gibt die Abschaffung der Wehrpflicht bekannt.
- 1999 - Brüssel, Belgien. Über 10.000 Bauern demonstrieren gegen die geplante Agrarreform der EU.
- 2002 - Angola. UNITA-Führer Jonas Savimbi wird erschossen.
- 2003 - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 nach Richter entlang des Rheins zwischen Basel und Freiburg mit Epizentrum bei Straßburg erschüttert die Rheinregion und richtet geringen Schaden im Elsass an.
- 2005 - George W. Bush besucht Deutschland.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1607 - Uraufführung der Oper "L’Orfeo" (Orpheus) von Claudio Monteverdi im Palazzo ducale in Mantua.
- 1722 - Uraufführung der Oper "Griselda" von Giovanni Bononcini am King's Theatre in London.
- 1734 - Uraufführung der Oper "The tragedy of Chrononhotonthologos" von Henry Carey in London.
- 1825 - Uraufführung der Oper "Der Holzdieb" von Heinrich Marschner an der Hofoper in Dresden.
- 1929 - Uraufführung der Operette "Rosen aus Florida" von Leo Fall in Wien.
- 1936 - Uraufführung der Oper "Judith" von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm.
- 1948 - Uraufführung des musikalischen Dramas "Die Nachtschwalbe" von Boris Blacher in Leipzig.
- 1998 - Der brasilianische Regisseur Walter Salles gewinnt den Goldenen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin.

Religion


- 1940 - Tenzin Gyatso wird im Alter von 4½ Jahren als der XIV. Dalai Lama inthronisiert.

Katastrophen


- 1890 - Der Walnut-Grove-Staudamm in Arizona, USA, bricht. Durch die Flutwelle kommen zwischen 50 und 150 Menschen um.
- 1960 - Schlagwetterexplosion auf dem Karl-Marx-Schacht I in Zwickau - 123 Tote.
- 2005 - Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran) - 420 Tote.
- 2005 - Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Troy Roberts in der Sporthalle Wandsbek, Hamburg, Deutschland, durch KO

Geboren

Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland
- 1161 - Innozenz III., Papst 1198-1216
- 1403 - Karl VII. (Frankreich), König von Frankreich
- 1440 - Ladislaus Postumus, Herzog von Österreich, König von Böhmen und als Ladislaus V. König von Ungarn
- 1455 - Johannes Reuchlin, deutscher Philosoph und Humanist
- 1567 - Erich Hedemann, deutscher Jurist
- 1645 - Johann Christoph Bach d. Ä., Onkel von Johann Sebastian Bach
- 1723 - Peter Anich, Pionier der Hochgebirgskartographie
- 1732 - George Washington, erster US-amerikanischer Präsident
- 1749 - Johann Nikolaus Forkel, deutscher Musiker und Musikhistoriker
- 1760 - Sophie von Sachsen-Hildburghausen, Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld
- 1761 - Erik Tulindberg, Komponist
- 1785 - Jean Peltier, französischer Physiker
- 1788 - Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph
- 1793 - Friedrich Harkort, deutscher Unternehmer und Politiker
- 1796 - Adolphe Quetelet, belgischer Mathematiker, Statistiker und Astronom
- 1810 - Frédéric Chopin, polnischer Komponist und Pianist
- 1817 - Carl Wilhelm Borchardt, deutscher Mathematiker
- 1817 - Ottilie Wildermuth, deutsche Schriftstellerin
- 1817 - Niels Wilhelm Gade, dänischer Komponist und Dirigent
- 1821 - Ludmilla Assing, deutsch-italienische Schriftstellerin
- 1822 - Adolf Kussmaul, deutscher Arzt und medizinischer Forscher
- 1840 - August Bebel, Führer der Arbeiterbewegung, sozialdemokratischer Politiker
- 1843 - Alexander Schnütgen, deutscher Theologe, Priester, Kunstsammler
- 1857 - Heinrich Rudolf Hertz, deutscher Physiker
- 1857 - Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung
- 1861 - Hans Schöttler, deutscher protestantischer Geistlicher
- 1861 - Marie von Miller, deutsche Malerin und die Ehefrau von Oskar von Miller
- 1864 - Jules Renard, französischer Schriftsteller
- 1865 - Otto Modersohn, deutscher Maler
- 1876 - Ita Wegman, Mitbegründerin der Anthroposophischen Medizin
- 1879 - Johannes Nicolaus Brønsted, dänischer Chemiker und Künstler
- 1882 - Eric Gill, britischer Bildhauer, Grafiker und Schriftentwerfer
- 1886 - Hugo Ball, Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung
- 1887 - Savielly Tartakower, Schachspieler
- 1889 - Olave Baden-Powell, Mitbegründerin der Pfadfinderinnenbewegung
- 1893 - Lucien Buysse, belgischer Radrennfahrer
- 1900 - Luis Buñuel, spanischer Filmregisseur
- 1900 - Sean O'Faolain, irischer Schriftsteller
- 1902 - Fritz Straßmann, deutscher Chemiker
- 1903 - Frank Plumpton Ramsey, britischer Mathematiker und Logiker
- 1903 - Morley Callaghan, kanadischer Schriftsteller
- 1904 - Ernst Jakob Henne, deutscher Motorsportler († 2005)
- 1907 - Heinrich Schneider, deutscher Politiker im Saarland
- 1909 - Daniel Biasone, US-amerikanischer Unternehmer
- 1919 - Jiři Pauer, tschechischer Komponist
- 1921 - Giulietta Masina, italienische Schauspielerin
- 1921 - Jean-Bédel Bokassa, Präsident und später Kaiser der Zentralafrikanischen Republik
- 1922 - André Asriel, österreichisch-deutscher Komponist
- 1923 - Billy Mo, Jazz-Trompeter und Schlagersänger
- 1926 - Kenneth Williams, britischer Komiker
- 1927 - Florencio Campomanes, philippinischer Schachspieler und -funktionär
- 1932 - Edward Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1933 - Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger
- 1936 - Ernie K-Doe, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Karin Dor, deutsche Schauspielerin
- 1936 - Martin Mußgnug, deutscher NPD-Politiker
- 1938 - Bobby Hendricks, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Rafael Hipólito Mejía Domínguez, Präsident der Dominikanischen Republik
- 1941 - Jürgen Nöldner, deutscher Fußballspieler (DFV)
- 1943 - Bill Barclay, britischer Musiker
- 1943 - Horst Köhler, deutscher Bundespräsident
- 1943 - Louise Lopez, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Jonathan Demme, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1945 - William Oliver Swofford, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Dieter Scholz, deutscher Politiker
- 1949 - Amin Maalouf, libanesisch-französischer Schriftsteller
- 1949 - Joachim Witt, deutscher Musiker
- 1949 - Manfred Deix, österreichischer Karikaturist und Cartoonist
- 1949 - Niki Lauda, österreichischer Pilot, Unternehmer und dreimaliger Formel 1-Weltmeister
- 1949 - Ray Dorey, britischer Musiker
- 1950 - Awn Shawkat Al-Khasawneh, jordanischer Diplomat und Jurist
- 1950 - Julius Erving, US-amerikanischer Basketballspieler der NBA
- 1950 - Miou-Miou, französische Filmschauspielerin
- 1952 - Thomas Wessinghage, deutscher Leichtathlet
- 1956 - Eva Bulling-Schröter, deutsche Politikerin und MdB
- 1959 - Kyle MacLachlan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - William Tanui, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - Alf Poier, österreichischer Künstler und Stand-up Comedian
- 1968 - Bradley Nowell, Mitbegründer und Sänger/Gitarrist der US-amerikanischen Punk-Band Sublime
- 1968 - Jeri Ryan, US-amerikanische Schauspielerin
- 1970 - Wolfram Waibel junior, österreichischer Sportschütze
- 1972 - Claudia Pechstein, deutsche Eisschnellläuferin
- 1975 - Drew Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 1975 - Thomas Meggle, deutscher Fußballspieler
- 1977 - Hakan Yakin, Schweizer Fußballspieler mit türkischer Herkunft
- 1981 - Jeanette Biedermann, deutsche Schauspielerin und Pop-Sängerin
- 1982 - Jenna Haze, US-amerikanische Pornodarstellerin

Gestorben

Jenna Haze Jenna Haze Jenna Haze († 1943)]] Jenna Haze
- 606 - Sabinianus, Papst 604-606
- 1371 - David II. (Schottland), Sohn von Robert I. und dessen zweiter Gemahlin Elisabeth de Burgh
- 1512 - Amérigo Vespucci, italienischer Kaufmann und Seefahrer (Namensgeber Amerikas)
- 1550 - Francesco III. Gonzaga, ältester Sohn des Herzogs Federico II
- 1627 - Olivier van Noort, niederländischer Seefahrer
- 1629 - Hans Friedrich von Drachsdorf, Hofmarschall und Hauptmann
- 1671 - Adam Olearius, deutscher Schriftsteller und Diplomat
- 1721 - Johann Christoph Bach d.J., ältester Bruder des Johann Sebastian Bach
- 1780 - Francesco III. d'Este, Herzog von Reggio, Modena
- 1784 - Sophie Volland, Geliebte des französischen Philosophen Denis Diderot
- 1794 - Caspar Friedrich Wolff, deutscher Physiologe und Begründer der modernen Embryologie
- 1797 - Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen, Baron Münchhausen
- 1804 - Joseph Benda, böhmisch-deutscher Musiker
- 1806 - James Barry, britischer Maler
- 1822 - Ali Pascha Tepelena, Großgrundbesitzer und osmanischer Pascha
- 1827 - Charles Wilson Pealé, US-amerikanischer Porträt- und Landschaftsmaler
- 1837 - Juri Fjodorowitsch Lisjanski, russischer Marineoffizier und Entdecker
- 1875 - Charles Lyell, britischer Geologe
- 1875 - Jean-Baptiste Camille Corot, französischer Landschaftsmaler
- 1890 - Carl Bloch, dänischer Maler
- 1900 - Ernst Christian Carl Kruse, war Arzt und Politiker
- 1903 - Hugo Wolf, österreichischer Komponist
- 1912 - Richard Andree, deutscher Geograph und Ethnograph
- 1913 - Ferdinand de Saussure, Schweizer Sprachwissenschaftler
- 1913 - Francisco Madero, mexikanischer Revolutionär, Staatsmann und Präsident
- 1919 - Christian Dietrich, von 1897 1919 Leiter des schwäbischen Altpietismus
- 1919 - Perito Moreno, argentinischer Geograph, Anthropologe und Entdecker
- 1939 - Antonio Machado, spanischer Lyriker
- 1943 - Christoph Probst, Mitglied der Weißen Rose
- 1943 - Hans Scholl, deutscher Widerstandskämpfer in der Zeit des Dritten Reiches
- 1943 - Sophie Scholl, deutsche Widerstandskämpferin im Dritten Reich
- 1953 - Albertine Assor, deutsche baptistische Diakonisse
- 1959 - Robert Noorduyn, Pilot und Flugzeugkonstrukteur
- 1967 - Fritz Erler, deutscher Politiker
- 1969 - Johannes Dieckmann, Präsident der DDR-Volkskammer
- 1971 - Rudolf Mauersberger, deutscher Komponist und Kreuzkantor
- 1975 - Adolf Hennecke, deutscher Bergmann
- 1976 - Michael Polanyi, ungarisch-britischer Chemiker und Philosoph
- 1978 - Harold Glen Borland, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1980 - Oskar Kokoschka, österreichischer Maler und Schriftsteller
- 1981 - Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1983 - Adrian Boult, englischer Dirigent
- 1983 - Romain Maes, belgischer Radrennfahrer
- 1985 - Efrem Zimbalist, US-amerikanischer Geigenvirtuose russischer Herkunft, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
- 1987 - Andy Warhol, Künstler der Pop-Art
- 1987 - Hildegard Domizlaff, deutsche Bildhauerin, Holzschnitt- und Schmuckkünstlerin
- 1989 - Otar Taktakischwili, georgischer Komponist
- 1989 - Sándor Márai, ungarischer Schriftsteller
- 1991 - Ladislav Fialka, tschechischer Mime und Clown
- 1992 - Tadeusz Lomnicki, polnischer Schauspieler
- 1994 - Hans Hürlimann, Schweizer Politiker
- 1994 - Lore Lorentz, deutsche Kaberettistin
- 2000 - Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker
- 2000 - Hubert Aratym, österreichischer Maler
- 2001 - Evelyn Holt, deutsche Schauspielerin
- 2002 - Barbara Valentin, deutsche Schauspielerin
- 2002 - Chuck Jones, US-amerikanischer Comiczeichner und Filmregisseur
- 2002 - Jonas Savimbi, angolanischer Politiker und Rebellenführer
- 2003 - Daniel Taradash, US-amerikanischer Autor
- 2003 - Kurt Gscheidle, deutscher Politiker
- 2004 - Rolf Gillhausen, deutscher Journalist
- 2005 - Simone Simon, französische Schauspielerin
- 2005 - Zdzislaw Beksinski, polnischer Maler und Grafiker

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Kathedra Petri (katholisch)
- Washingtons Geburtstag (USA) (wird allerdings seit der Reform immer am 3. Montag im Februar als President's Day gefeiert)
- Nordfriesischer Feiertag (Petritag)
- Thinking Day

Siehe auch


- 21. Februar - 23. Februar
- 22. Januar - 22. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0222 ja:2月22日 ko:2월 22일 simple:February 22 th:22 กุมภาพันธ์

1950

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Max Petitpierre wird Bundespräsident der Schweiz
- 4. Januar: Israel erklärt Jerusalem zur Hauptstadt von Israel
- 21. Januar: Gründung der "Deutschen Reichspartei (DRP) durch Fusion der DKP-DRP mit der NDP
- 26. Januar: Mit Inkrafttreten der neuen Verfassung (verabschiedet 26. November 1949) wird Indien offiziell zur Republik. Erster Präsident wird Rajendra Prasad
- 15. März: Der 1948 ausgearbeitete Kopenhagener Wellenplan tritt in Kraft. Da Deutschland in diesem Plan nur wenige Frequenzen im Mittelwellenbereich zugeteilt werden, wird der zügige Aufbau der UKW-Sendernetze favorisiert. Allerdings wird dieser sehr umstrittene Wellenplan in vielen Ländern kaum eingehalten
- 18. März: In Kairo gibt es ein Aufführungsverbot für Filme mit Elizabeth Taylor, da sie an einer Galaveranstaltung zur finanziellen Unterstützung Israels teilgenommen hat
- 16. April: Die Briten unterbrechen ihre Bombenabwürfe auf Helgoland, seit Kriegsende Übungsziel
- 5. Mai: Thailand. Krönung von König Rama IX.
- 9. Mai: Robert Schuman legt mit seiner Idee eines vereinten Europas den Grundstein für die heutige Europäische Union
- 15. Juni: Der Deutsche Bundestag beschließt den Beitritt der Bundesrepublik zum Europarat
- 25. Juni: Beginn des Koreakriegs (Ende des Krieges: 17. Juli 1953)
- 28. Juni: Nordkoreanische Streitkräfte nehmen die südkoreanische Hauptstadt Seoul ein
- 4. Juli: Sendebeginn von Radio Free Europe in München
- 6. Juli: Im Görlitzer Vertrag zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen wird die Oder-Neiße-Linie als neue polnische Westgrenze festgelegt
- 17. Juli: Afghanistan. 1. Transit-Abkommen mit der UdSSR
- 19. Juli: Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet
- 25. Juli: In der DDR wird Walter Ulbricht auf der konstituierenden Sitzung des neuen Zentralkomitees der SED Generalsekretär
- 5. August: Veröffentlichung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen
- 22. August: Gründung des THW (Technisches Hilfswerk)
- 25. August: Friedrich Flick wird begnadigt
- 31. August: Die Zeugen Jehovas werden in der DDR verboten, worauf es zu Hunderten von Verhaftungen und Schauprozessen kommt
- 13. September - Die erste Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland wird durchgeführt.
- 15. September: Mit der Landung bei Incheon beginnt die Gegenoffensive der alliierten Truppen im Koreakrieg
- 26. September - Die USA erklären die zwei Tage zuvor geschehene Bombardierung der Stadt Antung (Mandschurei) zum Irrtum und erklären sich zu Schadensersatz gegenüber der Volksrepublik China bereit.
- 28. September: Indonesien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. September - Die DDR wird Mitglied im Comecon.
- 8. Oktober - In Karlsruhe beginnt die Tätigkeit des Bundesgerichtshofs.
- 9. Oktober: Rücktritt des deutschen Innenministers Gustav Heinemann wegen des Bestrebens des Kanzlers Konrad Adenauer nach Wiederbewaffnung
- 19. Oktober: Mit der Überschreitung des Grenzflusses Yalu durch Freiwilligenverbände beginnt die Teilnahme Chinas am Koreakrieg
- 4. November: Die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) wird unterzeichnet

Katastrophen


- 12. März: Sigginston, Wales, Großbritannien. Eine Avro Tudor V stürzte während des Landeanflugs ab. Alle 83 Menschen an Bord starben dabei
- 24. Juni: Lake Michigan, USA. Eine DC-4 der Northwest Airlines explodierte und stürzte in den Michigansee, ca. 30 km nördlich von Benton Harbor. Alle 58 Menschen starben
- 21. Juli: Der Elefant Tuffi springt aus der fahrenden Wuppertaler Schwebebahn
- 15. August: Erdbeben der Stärke 8,6 in Assam, Indien, 1.530 Tote

Wirtschaft


- In Deutschland ersetzen mit Bundesrepublik Deutschland geprägte Münzen die der Bank deutscher Länder
- 31. Januar: In der Bundesrepublik Deutschland werden die Lebensmittelkarten abgeschafft
- 15. Mai: Die Sowjetunion erlässt der DDR und der BRD die Hälfte der noch zu zahlenden Reparationsleistungen. Die BRD allerdings hatte jedoch bisher noch keine Reparationen dorthin geleistet, auch später nicht mehr

Kultur


- 2. Januar: Guatemala wird Mitglied in der UNESCO
- 10. Januar: Panama wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Januar: Schweden wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Mai: Uraufführung der Oper Don Juan und Faust von Hermann Reutter an der Staatsoper in Stuttgart
- 16. Mai: Uraufführung der musikalischen Komödie Das Feuerwerk von Paul Burkhard in München
- 19. Mai: Costa Rica wird Mitglied in der UNESCO
- 27. Mai: Indonesien wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Juni: Jordanien wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Juni: Republik Korea wird Mitglied in der UNESCO
- 25. September: In Hamburg nimmt der Westdeutsche Rundfunk den ersten Fernsehsender in Betrieb
- Eine Forschungsgruppe der UNESCO kommt zu dem Ergebnis, dass der Rassebegriff wissenschaftlich nicht haltbar ist
- Namensänderung „Freie Protestanten“ in Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft (siehe Unitarier)
- Lafayette Ronald Hubbard, der Gründer der Scientology-Sekte, veröffentlicht sein Werk „Dianetics: The Modern Science of Mental Health“
- Eröffnung des Georg-Kolbe-Museum

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gewinnt das Nachbarland Uruguay. Der Gastgeber wird nur Zweiter
- 3. Juni Erstbesteigung der/des Annapurna und des ersten Achttausenders, des zehnthöchsten Berges der Erde
- 2. September: Der Deutsche Turnerbund wird wieder gegründet

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Morgan Fisher, britischer Keyboarder
- 3. Januar: Christoph Delz, Schweizer Komponist und Pianist († 1993)
- 4. Januar: Christel Happach-Kasan, deutsche Politikerin und MdB
- 5. Januar: Chris Stein, Gitarrist und Mitbegründer der Band Blondie
- 7. Januar: Harry Böseke, deutscher Schriftsteller
- 9. Januar: Wolfgang Rohde, deutscher Musiker
- 9. Januar: Norbert Leisegang, deutscher Musiker (Keimzeit)
- 9. Januar: Willi Zylajew, deutscher Politiker
- 9. Januar: Rio Reiser, deutscher Rockmusiker (Ton Steine Scherben) († 1996)
- 10. Januar: Winfried Schäfer, Fußballtrainer
- 10. Januar: Carlo Siliotto, italienischer Komponist hauptsächlich von Filmmusik
- 13. Januar: Wolfgang Holzhäuser, deutscher Fußball-Funktionär
- 13. Januar: Bernd Wippich, deutscher Musiker
- 14. Januar: Hanne Haller, deutsche Schlagersängerin, Komponistin, Texterin († 2005)
- 16. Januar: Damo Suzuki, Sänger der Krautrockgruppe Can
- 16. Januar: Caroline Munro, Schauspielerin
- 20. Januar: Udo Röbel, Journalist und Autor
- 20. Januar: Mahamane Ousmane, nigerischer Politiker und Präsident des Landes
- 21. Januar: Marion Becker, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 21. Januar: Silke Maier-Witt, Krankenschwester, Psychologin, RAF-Terroristin
- 21. Januar: Agnes van Ardenne, niederländische Politikerin
- 21. Januar: Billy Ocean, Popsänger aus Trinidad
- 22. Januar: Werner Schulz, deutscher Politiker
- 23. Januar: Luis Alberto Spinetta, argentinischer Rockmusiker und -komponist
- 23. Januar: Richard Dean Anderson, US-amerikanischer Schauspieler
- 24. Januar: Daniel Auteuil, französischer Schauspieler
- 26. Januar: Ivan Hlinka, tschechischer Eishockeyspieler und -trainer († 2004)
- 26. Januar: Jörg Haider, österreichischer Politiker und Großgrundbesitzer
- 27. Januar: Günter Gloser, deutscher Politiker der SPD und MdB
- 28. Januar: Hamad ibn Isa Al Chalifa, König von Bahrain
- 28. Januar: Heinz Wewering, Trabrennfahrer und -trainer
- 30. Januar: Karlheinz Weimar, deutscher Politiker und MdL
- 31. Januar: Wilfried Nippel, deutscher Althistoriker
- 2. Februar: Barbara Sukowa, deutsche Schauspielerin
- 2. Februar: Serafim Urecheanu, moldawischer Politiker und Bürgermeister
- 4. Februar: Freya Klier, deutsche Autorin und Regisseurin
- 4. Februar: Leo Dautzenberg, deutscher Politiker
- 5. Februar: Franz Schausberger, österreichischer Politiker
- 6. Februar: Mike Batt, englischer Musiker und Komponist
- 6. Februar: René Fasel, Präsident der IIHF
- 6. Februar: Natalie Cole, US-amerikanische Sängerin und Filmschauspielerin
- 7. Februar: Marilyn Cochran, US-amerikanische Skirennläuferin
- 8. Februar: Jochen Leiß, deutscher Tischtennisspieler
- 8. Februar: Marcel Ospel, UBS-Verwaltungsratspräsident
- 10. Februar: Mark Spitz, Schwimmer, Olympiasieger
- 11. Februar: Jewgeni Sweschnikow, russisch-lettischer Schachmeister
- 12. Februar: Steve Hackett, britischer Musiker
- 12. Februar: Detlev Meyer, deutscher Dichter († 1999)
- 12. Februar: Angelo Branduardi, italienischer Musiker
- 13. Februar: Peter Gabriel, britischer Pop-Musiker
- 13. Februar: Keiko Takemiya, japanische Mangaka
- 15. Februar: Berthold Huber, deutscher Gewerkschafter
- 19. Februar: Yvonne Gunner, britische Künstlerin
- 19. Februar: Takanohana Kenshi, japanischer Sumo-Ringer († 2005)
- 20. Februar: Tony Wilson, britischer Musikmanager, Nachtclubbetreiber und TV-Journalist
- 20. Februar: Walter Becker (Musiker), Musiker
- 21. Februar: Richard Tarnas, Professor für Philosophie and Psychologie
- 22. Februar: Julie Walters, britische Schauspielerin
- 22. Februar: Miou-Miou, französische Schauspielerin
- 22. Februar: Aun Schaukat al-Chasauneh, jordanischer Diplomat und Jurist
- 22. Februar: Julius Erving, US-amerikanischer Basketballspieler
- 23. Februar: Klaus Brasch, deutscher Schauspieler († 1980)
- 23. Februar: Michel Meynaud, Musiker
- 24. Februar: Richard Bandler, Mitentwickler der Neurolinguistischen Programmierung
- 25. Februar: Neil Jordan, irischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 25. Februar: Néstor Kirchner, Politiker, Präsident von Argentinien
- 25. Februar: Francisco Fernández Ochoa, spanischer Skirennläufer
- 26. Februar: Helen Clark, Premierministerin von Neuseeland
- 3. März: Karl Goldammer, österreichischer Maler
- 5. März: Willy Matheisl, Fotograf
- 5. März: Tom Russell, Sänger, Songwriter
- 6. März: Felix Genn, Bischof von Essen
- 6. März: Berthold Tillmann, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Münster
- 7. März: Paul Krüger, deutscher Politiker
- 7. März: Reinhard Kaiser, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 10. März: Karlheinz Klotz, deutscher Leichtathlet
- 11. März: Carlo Schmid-Sutter, Schweizer Politiker
- 11. März: Bobby McFerrin, US-amerikanischer Vokalkünstler
- 13. März: André Brie, deutscher Politiker, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 13. März: Charles Krauthammer, US-amerikanischer Kolumnist
- 13. März: Robert Brandom, US-amerikanischer Professor für Philosophie
- 13. März: William H. Macy, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. März: Kurt Koch, Bischof des Bistums Basel
- 16. März: Joe Bugner, Profi-Boxer
- 17. März: Rötger Feldmann, Comiczeichner
- 18. März: Claudia Winterstein, deutsche Politikerin
- 18. März: Peter Funke, deutscher Althistoriker
- 18. März: James Conlon, US-amerikanischer Dirigent
- 18. März: Brad Dourif, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. März: Kurt Weigel, katholischer Priester, Urlauberseelsorger und Buchautor
- 20. März: Franz Josef Radermacher, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler
- 20. März: Carl Palmer, Rockmusiker
- 20. März: William Hurt, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. März: Roger Hodgson, britischer Musiker
- 21. März: Horst Hoffmann, deutscher Schriftsteller
- 21. März: Elvira Grudzielski, Heimatforscherin
- 22. März: Goran Bregović, Bosnischer Musiker und Komponist
- 22. März: Pieke Biermann, deutsche Krimi-Schriftstellerin und Übersetzerin
- 22. März: Hugo Egon Balder, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 23. März: Michael Easley, US-amerikanischer Politiker und Gouverneur von North Carolina
- 24. März: Claudia Lux, deutsche Bibliothekarin
- 26. März: Martin Short, Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent
- 26. März: Alan Silvestri, US-amerikanischer Komponist
- 27. März: Burk Mertens, deutscher Radiomoderator und Karnevalist († 2004)
- 27. März: Tony Banks, Keyboarder der britischen Band Genesis
- 30. März: Robbie Coltrane, schottischer Schauspieler
- 31. März: András Adorján (Schachspieler), ungarischer Schachspieler
- 1. April: Lothar Binding, deutscher Politiker und MdB
- 1. April: Ed Nijpels, niederländischer Politiker
- 3. April: Diether Dehm, deutscher Politiker, auch Liedermacher und Autor
- 3. April: Georges Christoffel Maria Evers, Pflegewissenschaftler († 2003)
- 4. April: Roswitha Müller-Piepenkötter, deutsche Politikerin
- 5. April: Agnetha Fältskog, Sängerin, ABBA Mitglied
- 6. April: Ulrich Barnickel, deutscher Künstler
- 7. April: Günther Friedrich Nolting, deutscher Politiker
- 7. April: Cyriak Schwaighofer, österreichischer Politiker
- 7. April: Franz Wittmann (Rallyefahrer), österreichischer Rallyefahrer
- 8. April: Margrit Wetzel, deutsche Politikerin und MdB
- 8. April: Martin Grzimek, deutscher Schriftsteller
- 8. April: Grzegorz Lato, polnischer Fußballspieler
- 9. April: Wolfram Kuschke, deutscher Politiker und Minister des Landes Nordrhein-Westfalen
- 10. April: Eddie Hazel, US-amerikanischer Gitarrist († 1992)
- 11. April: Paul Fromin, französischer Komponist und Dirigent
- 12. April: Joachim Knape, deutscher Professor für Allgemeine Rhetorik
- 12. April: Flavio Briatore, Playboy und Formel 1 Manager
- 12. April: David Cassidy, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 13. April: Ron Perlman, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. April: Péter Esterházy, ungarischen Schriftsteller
- 18. April: Grigori Sokolow, russischer Pianist
- 20. April: Alexander Iwanowitsch Lebed, russischer Politiker und Gouverneur von Krasnojarsk († 2002)
- 22. April: Peter Frampton, britischer Rockmusiker
- 23. April: Maria Böhmer, deutsche Politikerin, MdB († 2005)
- 23. April: Rolf Schilling, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 24. April: Anita Lochner, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin
- 24. April: Helmut Rau, deutscher Politiker und MdL
- 25. April: Peter Hintze, deutscher Politiker
- 25. April: Heribert Rech, deutscher Politiker und Innenminister des Landes Baden-Württemberg
- 25. April: Helmut Draxler, österreichischer Manager
- 28. April: Jay Leno, US-amerikanischer Komiker und Fernsehmoderator
- 29. April: Phillip Noyce, australischer Regisseur
- 29. April: Bjarne Reuter, dänischer Schriftsteller
- 30. April: Pedro Barceló, Althistoriker
- 30. April: Christine Hohmann-Dennhardt, deutsche Politikerin und Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 2. Mai: Angela Krauß, deutsche Schriftstellerin
- 2. Mai: Manfred Maurenbrecher, deutscher Liedermacher und Autor
- 2. Mai: Ulrich Goll, deutscher Politiker, Justizminister von Baden-Württemberg
- 5. Mai: Mary Hopkin, britische Sängerin
- 5. Mai: Barbara Salesch, deutsche Richterin
- 5. Mai: Maggie MacNeal, niederländischer Sängerin
- 5. Mai: Morton Rhue, US-amerikanischer Schriftsteller
- 6. Mai: Stelian Moculescu, Trainer der Deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Männer
- 6. Mai: Samuel K. Doe, Präsident von Liberia († 1990)
- 7. Mai: Elisabeth Gürtler-Mauthner, österreichische Unternehmerin
- 9. Mai: Angelika Buck, deutsche Eiskunstläuferin
- 12. Mai: Renate Stecher, deutsche Leichtathletin
- 12. Mai: Dieter Borst, deutscher Maler
- 12. Mai: Bruce Boxleitner, ein US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Mai: Gabriel Byrne, Irischer Filmschauspieler
- 13. Mai: Danny Kirwan, britischer Musiker
- 13. Mai: Laszlo Lajos Kletz, ungarischer Maler
- 13. Mai: Stevie Wonder, US-amerikanischer Pop-Sänger
- 15. Mai: Ernst Dörfler, deutscher Autor und Umweltschützer
- 15. Mai: Bernd Schröder (Politiker), deutscher Politiker
- 16. Mai: Johannes Georg Bednorz, deutscher Physiker
- 16. Mai: Billy West, Sprecher für Zeichentrickserien und Filme in den USA
- 17. Mai: Janez Drnovšek, slowenischer Politiker und Staatsmann
- 18. Mai: Mark Mothersbaugh, US-amerikanischer Musiker, Komponist und Sänger
- 19. Mai: Kirsten Boie, deutsche Schriftstellerin
- 19. Mai: Tadeusz Ślusarski, polnischer Leichtathlet (Stabhochsprung) († 1998)
- 23. Mai: Matthias Holtmann, deutscher Hörfunk-Redakteur
- 26. Mai: Ewa Klamt, deutsche Europaabgeordnete
- 27. Mai: Heinz Lanfermann, deutscher Politiker
- 27. Mai: Dee Dee Bridgewater, US-amerikanische Jazz-Sängerin
- 29. Mai: Lothar Hay, deutscher Politiker
- 29. Mai: Rebbie Jackson, US-amerikanische Sängerin und Musikerin
- 30. Mai: Bertrand Delanoë, Bürgermeister von Paris
- 30. Mai: Peter van Roye, deutscher Ruderer
- 1. Juni: Bill Young, australischer Schauspieler und Regisseur
- 1. Juni: Roger van Gool, belgischer Fußballspieler
- 1. Juni: Peter Hans, deutscher Politiker und Mitglied der CDU
- 1. Juni: Annemarie Jorritsma, niederländische Politikerin
- 2. Juni: Jonathan Evans, britischer Europaabgeordneter
- 3. Juni: Marianne Bachmeier, deutsche Mutter, die im Gerichtssaal den Mörder ihrer Tochter erschoss († 1996)
- 3. Juni: Suzi Quatro, US-amerikanische Sängerin
- 5. Juni: Thea Dückert, deutsche Politikerin
- 5. Juni: Albrecht Beutelspacher, deutscher Mathematiker
- 5. Juni: Johannes Voggenhuber, österreichischer Politiker
- 5. Juni: Ronnie Dyson, US-amerikanischer Popsänger († 1990)
- 6. Juni: Chantal Akerman, belgische Filmregisseurin und Professorin für Film
- 9. Juni: Ulrich Adam, deutscher Politiker und MdB
- 10. Juni: Anna Jantar, polnische Schlagersängerin († 1980)
- 11. Juni: Lynsey De Paul, britische Sängerin und Songschreiberin
- 11. Juni: Bjarne Stroustrup, dänischer Informatiker
- 13. Juni: Gerd Zewe, deutscher Fußballspieler
- 14. Juni: Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury
- 15. Juni: Cosey, Schweizer Comic-Zeichner und Illustrator
- 17. Juni: Thomas Freitag, deutscher Kabarettist
- 18. Juni: Annelie Ehrhardt, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Juni: Ann Wilson, Frontsängerin der Gruppe Heart
- 20. Juni: Gudrun Landgrebe, deutsche Schauspielerin
- 21. Juni: John Paul Young, australischer Popsänger
- 21. Juni: Rainer Arnold, deutscher Politiker und MdB
- 22. Juni: Adrian Năstase, rumänischer Politiker
- 23. Juni: Wolfgang Herrmann, deutscher Sänger, Komponist, Texter und Arrangeur
- 24. Juni: Wilfried (Austropop), österreichischer Sänger
- 25. Juni: Paul Breuer, Derzeit (2003) amtierender Landrat Siegen-Wittgenstein
- 26. Juni: Makgatho Mandela, Anwalt, Geschäftsmann, Sohn von Nelson Mandela († 2005)
- 26. Juni: Peter Gaymann, deutscher Cartoonist und Autor
- 27. Juni: Renate Gradistanac, deutsche Politikerin
- 27. Juni: Clay Blaker, US-amerikanischer Country-Musiker
- 28. Juni: Ernst Kranz, deutscher Politiker
- 28. Juni: Marlene Streeruwitz, österreichische Schriftstellerin
- 29. Juni: Gerald Thalheim, deutscher Politiker
- 30. Juni: Bodo Fürneisen, deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor

2. Halbjahr


- 1. Juli: Reinhard Mirmseker, Eiskunstläufer
- 2. Juli: Annika Thor, schwedische Schriftstellerin
- 3. Juli: James Hahn, ehemaliger Bürgermeister von Los Angeles
- 5. Juli: Manfred Schütz, deutscher Unternehmer in der Musikbranche
- 5. Juli: Huey Lewis, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler
- 7. Juli: Gerda Hasselfeldt, deutsche Politikerin
- 9. Juli: Adriano Panatta, Tennisspieler
- 9. Juli: Wiktor Janukowytsch, ukrainischer Politiker
- 18. Juli: Richard Branson, englischer Unternehmer, Ballonfahrer
- 18. Juli: Mark Udall, US-amerikanischer Politiker
- 19. Juli: Per-Kristian Foss, norwegischer konservativer Politiker
- 20. Juli: Elfriede Kern, österreichische Schriftstellerin
- 20. Juli: Eric Carr, US-amerikanischer Musiker und Schlagzeuger († 1991)
- 21. Juli: Hans-Kurt Hill, deutscher Politiker
- 23. Juli: Konrad Nabel, deutscher Politiker
- 23. Juli: Pavel Gililov, russischer Pianist
- 24. Juli: Walter Schachermayer, Mathematiker
- 26. Juli: Jenny Holzer, US-amerikanische Konzeptkünstlerin
- 28. Juli: Hellmut Königshaus, deutscher Politiker und MdB
- 29. Juli: Helmut Schmitzberger, österreichischer Komponist und Dirigent
- 29. Juli: Maricica Puica, rumänische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. Juli: Frank Stallone, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1. August: Stephan Braunfels, deutscher Architekt
- 1. August: Roy Williams, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2. August: Mathieu Carrière, deutscher Schauspieler
- 3. August: Waldemar Cierpinski, deutscher Marathonläufer
- 3. August: Ernesto Samper Pizano, Staatspräsident der Republik Kolumbien
- 4. August: István Jónyer, ungarischer Tischtennisspieler
- 5. August: Frank Terletzki, deutscher Fußballer
- 7. August: Rodney Crowell, US-amerikanischer Country-Sänger, Songwriter und Produzent
- 7. August: David Wottle, US-amerikanischer Golfspieler, Leichtathlet und Olympiasieger
- 8. August: Jamie O'Hara, Country-Sänger und -Songwriter
- 8. August: Martine Aubry, französische Politikerin und Bürgermeisterin von Lille
- 8. August: Ken Kutaragi, Manager
- 11. August: Elmar Kraushaar, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 11. August: Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple Computer
- 12. August: Iris Berben, deutsche Schauspielerin
- 14. August: Gary Larson, US-amerikanischer Comic-Zeichner und Cartoonist
- 15. August: Anne Mountbatten-Windsor, Princess Royal, englische Prinzessin und Tochter von Elisabeth II
- 15. August: Jorma Ollila, Unternehmer
- 16. August: Josef Göppel, deutscher Politikerin
- 16. August: Hasely Crawford, ehemaliger Leichtathlet aus Trinidad und Tobago
- 16. August: Wiltrud Drexel, österreichische Skirennläuferin
- 18. August: Ingo Stawitz, Politiker
- 18. August: Jeffrey Burns, US-amerikanischer Komponist und Pianist († 2004)
- 20. August: Petra Vogt, deutsche Leichathletin
- 21. August: Patrick Juvet, Schweizer Sänger, Pianist und Songschreiber
- 26. August: Ahmet Özhan, türkischer Sänger der klassischen türkischen und mystischen Musik
- 28. August: Thomas Duttenhoefer, deutscher Bildhauer
- 29. August: Manfred Helmut Zöllmer, deutscher Politiker
- 29. August: Norbert Rüther, deutscher SPD-Politiker
- 30. August: John Landis, US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1. September: Stefan Junge, deutscher Leichtathlet
- 1. September: Michail Jefimowitsch Fradkow, Ministerpräsident Russlands
- 1. September: Familie Walfridsson, schwedischer Autosportler und war ein Rallye- und Rallycross-Fahrer
- 2. September: Michael Rother, Musiker
- 3. September: Jean-Pierre Abelin, französischer Abgeordneter
- 13. September: Włodzimierz Cimoszewicz, polnischer Politiker
- 16. September: Loyola de Palacio, spanische Politikerin
- 18. September: Shabana Azmi, indische Filmschauspielerin und Sozialaktivistin
- 19. September: Erkki Liikanen, finnischer Politiker
- 19. September: André Lombard, Schweizer Meister im Schach
- 21. September: Charles Clarke, britischer Politiker
- 21. September: Bill Murray, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. September: Hans Demant, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG
- 22. September: Max Färberböck, deutscher Filmregisseur
- 26. September: Bärbel Struppert, deutsche Leichtathletin
- 27. September: Fabienne Pakleppa, Autorin
- 28. September: Josef Tošovský, tschechischer Bankier und Politiker
- 28. September: John Sayles, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler
- 30. September: Mariano García Remón, spanischer Fußballtrainer
- 1

Jordanien

Jordanien (arab.: الأُرْدُن al-Urdun) ist ein Staat in Vorder-
Asien. Es grenzt an Israel, die Palästinensischen Autonomiegebiete, Syrien, den Irak, Saudi-Arabien und das Rote Meer (Golf von Akaba, dort Seegrenze zu Ägypten).

Geographie

Landschaftsbild

Der sich in Nordsüdrichtung hinziehende 6 bis 20 km breite Jordangraben teilt das Land in Westjordanien und Ostjordanien. Auf den westjordanischen Landesteil hat Jordanien 1988 alle staatsrechtlichen Ansprüche aufgegeben. Über dem Jordangraben steigen steil die Bergländer Ostjordaniens auf, die 1.000 bis 1.700 m Höhe erreichen. Sie gehen nach Nordost und Ost in die syrisch-arabischen Steppen und Wüsten über, die etwa ein Drittel der Landesfläche einnehmen. Der Nordwesten des Landes hat Mittelmeerklima mit Buschwald als natürlicher Vegetation, der Süden und Osten vorwiegend kontinentaltrockenes Wüsten- und Steppenklima.

Städte

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Amman 1.217.924 Einwohner, Zarqa 890.000 Einwohner, Irbid 750.962 Einwohner, Ar-Rusayfah 261.843 Einwohner, Wadi as-Sir 193.613 Einwohner, Aqaba 101.769 Einwohner, Madaba 82.457 Einwohner und Al-Baq'ah 80.231 Einwohner.
- Siehe auch: Liste der Städte in Jordanien

Bevölkerung

Die Jordanier sind Araber, abgesehen von einer kleinen tscherkessischen, kurdischen und armenischen Minderheit von jeweils etwa einem Prozent der Bevölkerung. 86% bekennen sich zum sunnitischen Islam. Die Christen stellen etwa 11% der Bevölkerung da, die sich in folgende Konfessionen teilen: Syrische Christen (4,1% der Bevölkerung), assyrische Assyrer (2,9%), Orthodoxe Griechen (2%) und die armenischen Armenier (2%). 1,8% bilden noch alewitische Kurden und 0,2% sind Schiiten. Die restlichen 1% verteilen sich auf Mandäer, Zoroastrier, Baha'i und Yeziden. Etwa die Hälfte der Bevölkerung kommt ursprünglich aus Palästina und wurde von dort vertrieben oder ist nach Jordanien geflohen. Die Palästineser sind in Jordanien jedoch im Gegensatz zu den meisten anderen Palästinensern in arabischen Staaten bis auf eine kleine Minderheit gut integriert. Die Palästinenser in Jordanien sind insofern ein Politikum, als Israel oft behauptet, es gebe bereits einen palästinensischen Staat, nämlich Jordanien, da die Palästinenser dort die Bevölkerungsmehrheit stellten. Israel Israel

Geschichte

Das Jordantal gehört zu den ersten Gebieten, in denen die Menschen vom Jagen und Sammeln zum Ackerbau übergingen. Aus dem dort seit Jahrtausenden geübten Sammeln (ältester Nachweis in der benachbarten Levante 17.000 v. Chr.) von Wildgetreide (Weizen und Gerste) entwickelte sich um 9.000 v. Chr. der Ackerbau. Die älteste bekannte Stadt der Welt Jericho (seit 8.000 v. Chr.) liegt unmittelbar im benachbarten Israel westlich des Jordan. Um 9.000 v. Chr. wurden auch erstmals Mufflons und Bezoar-Ziegen domestiziert. Eines der ältesten Dörfer der Welt Ain-Ghazal wurde in Jordanien ausgegraben (7.500-5.500 v. Chr.). Östlich des Jordan entstanden die Staaten (von Süd nach Nord) Edom, Moab, Ammon und Gilead und später das Reich der arabischen Nabatäer. Das Staatsgebiet des heutigen Jordaniens kam schon in der Anfangsphase der islamischen Expansion im 7. Jahrhundert unter die Herrschaft der Muslime und teilte seitdem die Geschichte mit Palästina und Syrien. Seit dem Untergang der Mamelucken von Ägypten 1517 war das Gebiet Teil des Osmanischen Reiches. Nachdem im 1. Weltkrieg britische und arabische Truppen unter Lawrence von Arabien die Osmanen vertrieben hatten, kam das Gebiet 1920 gegen den Willen der Bevölkerung als Mandat Palästina des Völkerbundes an Großbritannien. Dieses teilte das Land in Palästina westlich des Jordans und Transjordanien östlich des Jordan. In Transjordanien wurde 1921 Abdallah ibn al-Hussain als Emir eingesetzt, der die Dynastie der Haschemiten begründete. Während des 2. Weltkriegs unterstützte Transjordanien Großbritannien und rückte 1941 mit der Arabischen Legion unter Glubb Pascha in den deutschfreundlichen Irak ein. 1945 war Transjordanien Gründungsmitglied der Arabischen Liga. Am 25. Mai 1946 gab Großbritannien das Mandat des Völkerbundes über Transjordanien auf und Abdallah ibn Hussain wurde zum König von Jordanien ausgerufen. Während des 1. Palästinakrieges der Araber gegen Israel eroberte die jordanische Armee, die Arabische Legion, das zentrale Palästina und die Altstadt von Jerusalem. Nach dem Waffenstillstand mit Israel wurden die besetzten Gebiete 1950 annektiert. Nach der Ermordung Abdallas (1951) folgte sein Sohn Talal als König, bis dieser 1952 wegen Krankheit abgesetzt wurde. Nachfolger wurde sein Sohn Hussain II. (1952 - 1999). Nach der Union zwischen Ägypten und Syrien (Vereinigte Arabische Republik) bildeten Jordanien und der Irak ein konservatives Gegenbündnis, das aber schon bald durch die Revolution im Irak 1958 zerbrach. Seit Mitte der 1960er Jahre verstärkten sich die Spannungen mit Israel u. a. wegen der Nutzung des Jordanwassers durch Israel und der Unterstützung der PLO durch Jordanien. Während des Sechstagekriegs im Juni 1967 wurde die Altstadt Jerusalems und das Westjordanland durch Israel erobert. Dies führte zu einer neuen Flüchtlingswelle von 400.000 Palästinensern nach Jordanien. Seit 1970 kam es zu heftigen Kämpfen mit der PLO, die den Sturz Hussain II. anstrebten und von Syrien unterstützt wurden. Bis 1971 wurden die militärischen Organisationen der Palästinenser in Jordanien aber mit Hilfe der Beduinen, die loyal zu Hussain II. standen, zerschlagen (siehe Schwarzer September). Erst 1974 erkannte Jordanien die PLO als alleiniger Vertreter der Palästinenser an und verzichtete 1988 auf alle Ansprüche auf das Westjordanland zu Gunsten der PLO. Während der Kuwaitkrise (1990-1991) versuchte Jordanien vergeblich, zwischen dem Irak und den Alliierten zu vermitteln und geriet dadurch in zunehmende politische Isolation. 1991 begann eine Demokratisierung mit der Aufhebung des Verbots aller politischer Parteien. 1994 wurde ein Frieden mit Israel geschlossen, wobei auch das Problem der Nutzung des Jordanwassers geregelt wurde. Nach dem Tod Hussain II. wurde Abdullah II. König von Jordanien. Er ist verheiratet mit Rania Al-Yasin. Zur Dynastie siehe auch Haschemiten und Quraisch.

Außenpolitik

Jordanien gilt als einer der wichtigsten Verbündeten der USA, zu denen sich Jordanien um gute Bindungen bemüht, nicht nur in der arabischen Welt. Dies ist vermutlich der Hauptgrund weswegen die Terror Organisation Al-Kaida am Abend des 9.11.05 drei Selbstmord Attentäter in der Hauptstadt Amman, in vorwiegend von westlichen Touristen besuchten Hotels, in die Luft sprengen liesen. Zwischen 57 und 67 Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Verwaltungsgliederung

Jordanien gliedert sich in zwölf Gouvernorate. Diese sind: Ajlun, Al-Fuhais, Al-Balqa, Al-Karak, Al-Mafraq, Amman, Aqabah, At-Tafilah, Irbid, Jarash, Ma'an, Madaba und Zarqa.

Wirtschaft

Quraisch
- Landwirtschaft: Die Landwirtschaft macht ca. 6-7 % des Bruttosozialprodukts Jordaniens aus. Das trockene Klima und die Wasserknappheit in der Region beschränken die Möglichkeiten einer sinnvollen Landwirtschaft. Es wird künstlich bewässert.
- Industrie: Ca. 26 % des BSP. Hauptsächlich Bergbau: Jordanien ist ein bedeutender Phosphat-Produzent. Außerdem wird Pottasche exportiert. Es gibt keine nennenswerten Ölvorkommen. Ein Teil (17 %) der Energieversorgung kann jedoch durch Erdgas abgedeckt werden.
- Handel: Der Handelssektor war schwer von den UN-Sanktionen über den Irak getroffen, da der Irak vor dem Golfkrieg zwei Fünftel der gesamten Handelsübersicht Jordaniens ausmachte. Im Jahre 1997 unterzeichneten Jordanien und die Europäische Union (EU) eine Teilhaberschaftsvereinbarung, die den Weg für eine Freihandelszone bis zum Jahr 2010 ermöglicht. Dieses Abkommen, das Anfang 1999 in Kraft trat, soll auch die Vermittlungen für den Beitritt Jordaniens zur Welthandelsorganisation (WTO) beschleunigen. Im Jahre 1996 schlossen Jordanien und Ägypten eine Teilhaberschaftsvereinbarung, welche die bilateralen ökonomischen Mitarbeitsverträge regelte und beabsichtigte den Handel zu liberalisieren, indem sie eine Freihandelzone aufstellten. Zahlreiche Geschäftsprotokolle und Vereinbarungen sind mit dem Libanon, Syrien, dem Irak, dem Jemen, Saudi-Arabien, Bahrein, Tunesien, Ägypten, Marokko, Libyen und dem Sudan zustande gekommen.
- Mineralien: Jordaniens Rohstoffquellen sind knapp. Bis jetzt sind keine Mineralien außer Phosphate und Kali auf einer kommerziellen Ebene entdeckt und ausgenutzt worden. Jordanien rangiert allerdings unter den oberen drei Exporteuren in der Welt, die Phosphat ausführen. Es gibt zwei große Düngemittelfabriken im Land, eine jordanisch-indische sowie eine jordanisch-japanische Fabrik. 1997 machten allein 49,6 % der jordanischen Exporte die Minenindustrien aus. Die Exporte der industriegefertigten Güter stellten 47,5 % von den Gesamtexporten 1997 dar.
- Tourismus: Ca. 10 % des BSP und zweitwichtigste Devisenquelle. Obwohl in Jordanien selbst seit über 30 Jahren Frieden herrscht, reagieren die Touristenströme sehr empfindlich auf die politischen Entwicklungen im Nahen Osten. So blieb die von der jordanischen Regierung nach dem Friedensschluss mit Israel erhoffte "Friedensdividende" aus dem Tourismus bisher weitgehend aus. Das Land hat zum Teil einzigartige, obwohl nur wenig bekannte touristische Attraktionen zu bieten:
  - Antike Stätten und archäologische Ausgrabungen, vor allem
    - die Felsenstadt Petra,
    - das antike Gerasa (Jerash)
    - die Zitadelle von Amman
    - die Mosaiken von Madaba
    - die Kreuzfahrerburgen Shobeq und Kerak
    - die byzantinische Kirche auf dem Berg Nebo
    - das omaijadische Wüstenschloss Qasr Amra.
  - Landschaften
    - die Wüstenlandschaft von Wadi Rum
    - das Tote Meer am tiefsten Punkt der Erde
    - das Taucherparadies bei Akaba am Roten Meer mit den nördlichsten Korallenriffen der Welt

Kultur

Der Nationalfeiertag ist der 25. Mai. Bekannt ist auch das Jerash Festival in jedem Sommer, bei dem Musiker aus vielen arabischen Nationen zusammenkommen.

Weblinks


- http://www.jordanienonline.de
- http://www.jordanien.com
- http://www.pervan.de/reiseberichte/reise.jsp?i=677

Literatur

Olaf Köndgen: Jordanien. München (1999), ISBN 3-406-39865-0 Kategorie:Staat Kategorie:Monarchie Kategorie:Nahost ! ja:ヨルダン ko:요르단 ms:Jordan th:ประเทศจอร์แดน zh-min-nan:Jordan

Jordanien

Jordanien (arab.: الأُرْدُن al-Urdun) ist ein Staat in Vorder-Asien. Es grenzt an Israel, die Palästinensischen Autonomiegebiete, Syrien, den Irak, Saudi-Arabien und das Rote Meer (Golf von Akaba, dort Seegrenze zu Ägypten).

Geographie

Landschaftsbild

Der sich in Nordsüdrichtung hinziehende 6 bis 20 km breite Jordangraben teilt das Land in Westjordanien und Ostjordanien. Auf den westjordanischen Landesteil hat Jordanien 1988 alle staatsrechtlichen Ansprüche aufgegeben. Über dem Jordangraben steigen steil die Bergländer Ostjordaniens auf, die 1.000 bis 1.700 m Höhe erreichen. Sie gehen nach Nordost und Ost in die syrisch-arabischen Steppen und Wüsten über, die etwa ein Drittel der Landesfläche einnehmen. Der Nordwesten des Landes hat Mittelmeerklima mit Buschwald als natürlicher Vegetation, der Süden und Osten vorwiegend kontinentaltrockenes Wüsten- und Steppenklima.

Städte

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Amman 1.217.924 Einwohner, Zarqa 890.000 Einwohner, Irbid 750.962 Einwohner, Ar-Rusayfah 261.843 Einwohner, Wadi as-Sir 193.613 Einwohner, Aqaba 101.769 Einwohner, Madaba 82.457 Einwohner und Al-Baq'ah 80.231 Einwohner.
- Siehe auch: Liste der Städte in Jordanien

Bevölkerung

Die Jordanier sind Araber, abgesehen von einer kleinen tscherkessischen, kurdischen und armenischen Minderheit von jeweils etwa einem Prozent der Bevölkerung. 86% bekennen sich zum sunnitischen Islam. Die Christen stellen etwa 11% der Bevölkerung da, die sich in folgende Konfessionen teilen: Syrische Christen (4,1% der Bevölkerung), assyrische Assyrer (2,9%), Orthodoxe Griechen (2%) und die armenischen Armenier (2%). 1,8% bilden noch alewitische Kurden und 0,2% sind Schiiten. Die restlichen 1% verteilen sich auf Mandäer, Zoroastrier, Baha'i und Yeziden. Etwa die Hälfte der Bevölkerung kommt ursprünglich aus Palästina und wurde von dort