Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::

Eine Bö ist eine heftige Luftbewegung (Windstoß) von kurzer Dauer. Es gibt
- Regenböen
- Graupelböen
- Hagelböen
- Schneeböen
- Gewitterböen (Downburst) Manche Böenauftritte tragen eigene Namen, z. B. der Boorga in Alaska. Böen mit vertikaler Strömungsrichtung bezeichnet man als Fallböe. Böen werden unter anderem mit einem Böenschreiber untersucht, der im Gegensatz zum Anemographen nur die augenblickliche Windgeschwindigkeit aufnimmt und den Weg und die Richtung des Windes wegläßt. Kategorie:Wind ja:スコール

Schneebö

, Nipigon, Erie, St.Clair und Ontario. Die Windrichtung ist Nordwest mit Wechsel zu West im Bereich der sich nach Osten ausbreitenden Wolken (rechts unten).]] Vor allem im Gebiet der Großen Seen in Nordamerika tritt ein meteorologischer Effekt auf, den man hier als Lake effect snow oder snowsquall bezeichnet. Eine deutsche Bezeichnung für dieses Phänomen gibt es nicht, man kann die englischen Bezeichnungen jedoch mit Seeeffekt-Schnee oder Schneebö übersetzen. Dieser Effekt tritt auf, wenn im Winter kalte Winde über große Seeflächen mit warmen Wasser strömen. Dabei wird über dem See Wasserdampf aufgenommen, der jedoch schnell gefriert und am Lee-Ufer des Sees als Schnee niedergeht. Verstärkt wird der Effekt durch orografisch bedingte Aufwärtsbewegungen der Luftströmung entgegen der Windrichtung, wodurch es zu schmalen aber dafür sehr intensiven Niederschlagsbändern mit Ablagerungsraten von mehreren Dezimetern Schnee pro Stunde kommen kann (siehe rechts). orografisch Kaltluftwinde wehen im Winter der nördlichen Westwindzone typischerweise von West-Südwest bis Nordwest, weshalb sich die stärksten Schneefälle an den Nordost- bis Südostufern der Seen ereignen. Die Folge ist ein signifikanter Unterschied in den Niederschlagsmengen der gegenüberliegenden Ufer und ihres direkten Hinterlandes. Ist die Lufttemperatur dabei zu niedrig, um das Wasser gefrieren zu lassen, zeigt sich der gleiche Effekt auch in Bezug auf die Regenmengen, hat aber wesentlich geringere Folgen. Die Wetteraufzeichnungen des Tug Hill Plateau im Südosten des Ontariosees weisen immer wieder die höchsten Schneefallwerte der gesamten USA auf. Ein anderes Beispiel ist das Gebiet im Südosten des Eriesees, mit einer ungefähren Ausbreitung von Cleveland bis South Buffalo, wobei der Eriesee aufgrund seiner geringen Tiefe jedoch auch leicht gefriert und sich der Effekt dann nicht mehr zeigt. Auch an der Süd- und Südostküste des Großen Salzsees in Utah kann lake effect snow auftreten, jedoch ist dieser hier wesentlich weniger stark ausgeprägt als im Vergleich zu den Großen Seen. Diese Einflussgebiete des lake effect snow bezeichnet man im englischen als snowbelts (dt. Schneegürtel). Der snowbelt mit dem größten Aufkommen an lake effect snow liegt in der Oberen Halbinsel von Michigan, nahe der Städte Houghton, Marquette und Munising. Diese Gebiete weisen häufig Schneehöhen von im Mittel 5 oder gar 7,5 Metern im Jahr auf, erreichen durch ihre geringe Besiedelung jedoch nicht die Bekanntheit der anderen Gebiete rund um die Großen Seen. Da der angrenzende Lake Superior aufgrund seiner Größe und Tiefe selten zufriert, zeigt sich der Effekt hier oft kontinuierlich über die gesamten Wintermonate. Im frühen Winter kann extrem kalte Luft über sommerbedingt noch recht warmen Wasserflächen zu starken Gewitterstürmen führen, die man als thunder snow bezeichnet. Doch auch wenn kein Niederschlag auftritt, so verursacht kalte Luft über wärmerem Wasser immer eine starke Bewölkung über den Südostküsten der Großen Seen, weshalb man hier den Ausdruck The Great Gray Funk als Synonym für den Winter gebraucht. Als Folge des Lichtmangels kommt es in diesen Gebieten daher häufig zu Winterdepressionen. Gleichartige Schneefälle können auch in der Nähe von großen Inlandbuchten auftreten, wobei man sie dann als bay effect snow bezeichnet. Ist die Ursache ein Tiefdruckgebiet auf dem Ozean, das feuchte und instabile Luftmassen oft entgegen der vorherrschenden Windrichtung auf die Küstengebiete lenkt, spricht man auch von einem ocean effect snow. Kategorie:Schnee Kategorie:Meteorologie

Downburst

Ein Downburst ist eine „schwere Fallböe“, die meist bei Gewittern auftritt, in abgeschwächter Form aber auch bei Schauern vorkommen kann. Dabei wird der Abwind so stark beschleunigt, dass eine konzentrierte Böe wie ein „Sack“ aus dem Niederschlagsbereich ausfällt und am Boden unter einer starken Zunahme der Windgeschwindigkeit divergiert. Dabei sind Downbursts häufig für schwere Schäden verantwortlich, die lokal jene eines Tornados übersteigen können. Ursache ist ein trockener Wind im mittleren Wolkenniveau (rear inflow jet), der im Niederschlagsbereich Verdunstungskälte hervorruft und den Abwind beschleunigt. Die erste Beschreibung von Downbursts geht auf Tetsuya Theodore Fujita zurück, der sie 1974 entdeckte und 1978 nachweisen konnte.

Arten

Tetsuya Theodore Fujita Es wird in erster Linie zwischen feuchten und trockenen Downbursts unterschieden. Feuchte Downbursts sind sehr plötzlich auftretende und sehr starke Abwinde im Bereich einer Gewitterzelle, die in kurzer Zeit äußerst viel Regen bringen und dessen Winde auch zerstörerische Kräfte entwicklen können. Trockene Downbursts, die die Bedingungen einer durchweg trockenen, aber gleichzeitig labilen Atmosphäre benötigen, treten in den USA häufiger, in Europa hingegen vergleichweise selten auf. Downbursts sind zusärtlich je nach Wirkungsbereich und Dauer unterteilt in Microbursts (0,4 bis 4 km, 5 bis 15 min) und Macrobursts (mehr als 4 km, bis 60 min). Der Starburst stellt eine Spezialform dar und kann tornadische Fallmuster erzeugen.

Schäden

Downbursts zeigen sich im Schadensbild oft durch flächenhafte Schäden, in Wäldern oft Bruch-, Wurf- und Druckschäden. Letztere überwiegen am Ende einer Schadensstelle, die auch schneisenförmig sein kann. Innerhalb eines Downbursts nehmen die Windgeschwindigkeiten oft stark zu. Der Mehrzahl von Downburstschäden sind die einheitlichen Fallrichtungen (Wald) gemeinsam, wobei Abweichungen von Fallrichtungen meist geländebedingt sind und auf Verwirbelung beruhen. Eine gängige Theorie geht von den stärksten Schäden zu Beginn einer Schadensstelle aus, die sich als so genanntes „Ausfließen“ abschwächen. Im Zweifelsfall einer Schadensanalyse ohne Augenzeugen ist der Fall eines Downbursts eher anzunehmen als der eines Tornados, da sie weitaus häufiger vorkommen. Downbursts und Tornados werden jedoch häufig verwechselt.

Klassifizierung

Die Klassifizierung von Downbursts erfolgt nach der Fujita-Skala; in Europa ist daneben auch die doppelt so feine TORRO-Skala gebräuchlich. Laut TorDACH zählt eine schwere Fallböe ab 119 km/h, also Beaufort 12 (F1 bzw. T2) als Downburst. Schwächere Fälle kommen zu häufig vor und verweichen daher die Statistik, weshalb man sie nach dieser Definition nicht mit einschließt. Für die wesentlich selteneren Tornados gilt dagegen als Untergrenze 65 km/h (Beaufort 8), also F0 bzw. T0.

Weblinks


- [http://www.tordach.org/topics/tornadodef_de.htm Informationen bei TorDACH]
- [http://www.cimms.ou.edu/~doswell/barcelona/Barcelona_Wind.html Extreme Convective Windstorms (engl.)] Kategorie:Meteorologie ja:ダウンバースト

Alaska

Alaska [] (aleut. alyeska: Großes Land) ist der flächenmäßig größte (etwa 20 %) und nördlichste und westlichste Bundesstaat der USA sowie die größte Exklave der Erde.

Geographie

Lage

liegt als geographisch getrennter US-Bundesstaat im äußersten Nordwesten Nordamerikas. Es grenzt im Osten an das kanadische Territorium Yukon, im Süden an den Golf von Alaska im Pazifischen Ozean, im Westen an das Beringmeer, die Beringstraße und den Tschuktschensee sowie im Norden an die Beaufortsee im Nordpolarmeer.

Landesgestalt / Gebirge / Berge

Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska Peninsula, an die sich die Alëuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Alëutenkette, die im Mount Redoubt bis 3.109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats befinden sich die Berge der Alaskakette, zu der auch der Mount McKinley - mit 6.194 m der höchste Berg dieser Kette und Nordamerikas - gehört. Im arktischen Norden erhebt sich die Brookskette, die bis 2.749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4.996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3.261 m und die an Kanada grenzenden Saint Elias Mountains mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5.489 m hoch auf. Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle (Landzipfel), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, dessen Orte größtenteils nur per Schiff/Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alskas sind von teils sehr dicht bewaldeten Hügelländern und zahllosen Fjorden an der Küste gekennzeichnet. Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit seinem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarsee. Das Gebirgssystem entlang der Pazifikküste ist ein geologisch instabiles Gebiet, in dem es gelegentlich zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt. Die Südseite dieses Gebirgssystems ist stark vergletschert: Der Malaspina im Südosten Alaskas nahe der Küste am Golf von Alaska ist mit 4.275 km² der größte außerpolare Gebirgsgletscher der Erde. An seiner dicksten Stelle weist der etwa 100 km lange und bis 65 km breite Gletscher eine Mächtigkeit von mehr als 600 m auf. Zum mittleren Teil des Bundesstaates gehören die Niederungen des Yukon und des Kuskokwim River. Die Küstenebene im Norden fällt von der Brookskette allmählich zum Nordpolarmeer ab. Auf dem Gebiet von Alaska befinden sich Tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) befinden sich auf der Alaska Peninsula bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.

Der größte Fluss

Der größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt und die Mitte Alaskas in Richtung Westen fließend durchschneidet und in das Beringmeer mündet.

Die größten Städte

Neben der Hauptstadt Juneau sind Anchorage und Fairbanks wichtige Städte.
- Liste der Städte in Alaska

Zucht und Anbau

Nur in den Flusstälern (beispielsweise am Yukon) sind Anbaugelegenheiten möglich. Angebaut werden Getreide, Gemüse und Futterpflanzen, wobei es nur sehr wenige Anbauflächen gibt. Gezüchtet werden vorwiegend Pelztiere.

Industrie und Wirtschaft

Wegen der großen Waldgebiete ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. In den Bergen wird Gold, Kupfer, Silber, Blei, Zinn und Eisen abgebaut. In der Fischerei wird überwiegend Lachs und Kabeljau exportiert. In gibt es Kohlevorkommen und eine 1968 entdeckte Erdöllinie. Dies lässt Alaska und der Trans-Alaska-Pipeline eine wichtige Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt zukommen.

Bevölkerung

hat 655.435 Einwohner (Stand: 2004), davon sind 69,3 % Weiße, 15,6 % Indianer, ca. 50.000 Inuit, Aleuten und Indianer (höchster Prozentsatz in den USA), 4,1% Hispanics, 4,0 % Asiaten, 3,5 % Afroamerikaner, 0,5 % Hawaiianer und von anderen Pazifkinseln. Es gibt 221.600 Haushalte.

Verkehr

Nur sehr wenige befestigte Straßen erschließen den riesigen Bundesstaat. Seit 1942 gibt es den Alaska Highway, der Alaska mit dem US-amerikanischen Festland verbindet. Ebenfalls von Bedeutung ist der Alaska-Marine-Highway - eine Fährverbindung von Bellingham im US-Bundesstaat Washington bis zu den Aleuten - der zahlreiche Ortschaften entlang der Inside Passage // ansteuert.

Ökologie

siehe Arctic National Wildlife Refuge

Geschichte

Besiedlung und Ureinwohner

Arctic National Wildlife Refuge] Alaska war der erste Teil des amerikanischen Kontinents, der von Menschen besiedelt wurde. Aus Sibirien kommend, erreichten die ersten Nomaden die Gegend vor etwa 16.000 bis 12.000 Jahren über die damals noch bestehende Beringia, eine Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika. Erst mit dem Ende der Eiszeit hob sich der Meeresspiegel, und vor rund 10.000 Jahren wurden die beiden Kontinente durch die heutige Beringstraße getrennt. Zunächst verhinderte noch eine Eisbarriere ein weiteres Vordringen, erst nach einer zwischenzeitlichen Warmzeit öffnete sich ein Korridor und ermöglichte die Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents. Die heutigen Indianerstämme der Südostküste (Tlingit, Haida, Tsimshian) und des Inlandes (Athabasca) sind Nachfahren dieser ersten Siedler, die Inuit (Inupiat, Yupik) stammen von einer späteren Siedlungswelle ab. Die Vorfahren der heutigen Unangan besiedelten die Aleuten vor rund 4000 Jahren von Sibirien aus. Diese Völker gehören verschiedenen Kulturarealen an und haben entsprechend erheblich verschiedene Sozialstrukturen, religiöse und kulturelle Eigenheiten. Einige Stämme der Pazifikküste sind vor allem für ihre reichhaltige Schnitzkunst bekannt, die sie sich bis in die heutige Zeit bewahrt haben.

Russische Kolonisation

Der erste Europäer, der Alaska sichtete, war möglicherweise der russische Entdecker Semjon Iwanowitsch Deschnjow, der 1648 die Tschuktschenhalbinsel umschiffte und so die These widerlegte, dass Amerika und Asien zusammenhängen. 1728 und 1729 scheiterte der im Auftrag des russischen Zaren segelnde Däne Vitus Bering bei dem Versuch, Alaska zu erreichen. Erst 1741 gelang das Unterfangen im Ramen der Zweiten Kamtschatka-Expedition. Den ersten Landgang unternahm am 15. Juli des Jahres allerdings der Russe Aleksei Tschirikow, Kapitän der St. Paul, des zweiten Schiffs von Berings Expedition, in der Nähe des heutigen Sitka. Bering erreichte tags darauf die Küste rund 600km weiter nördlich - die Schiffe waren zuvor bei einem Sturm getrennt worden. Auf der Rückfahrt musste die St. Peter, das Schiff Berings auf der später nach ihm benannten Insel anlanden, wo er am 19. Dezember 1741 verstarb. Der Rest der Besatzung kam im August 1742 wieder im Ausgangshafen, dem heutigen Petropawlowsk auf Kamtschatka, an. Von Bedeutung waren bei dieser Expedition auch die Beobachtungen des Botanikers und Zoologen Georg Wilhelm Steller, der einige amerikanische Tier-und Pflanzenarten erstmals beschrieb, darunter auch die nach ihm benannte und heute ausgerottete Stellersche Seekuh. Ab 1745 ergründeten die Russen ihre spätere Kolonie Russisch-Alaska auf der Suche nach Seeottern und ihren wertvollen Pelzen. Weil Alaska aber allzu unerschlossen und abgelegen war, waren diese Unternehmungen kaum profitabel. 1783 landete Grigori Iwanowitsch Schelikow mit zwei Schiffen auf der Insel Kodiak. Nach feindlichen Übergriffen der Koniag-Indianer ließ er das Feuer auf sie eröffnen und tötete und verwundete Hunderte. Nachdem er so seine Autorität sichergestellt hatte, gründete er die erste permanente Siedlung in Alaska an der heutigen Three Saints Bay. 1792 wurde die Siedlung an die Stelle der heutigen Stadt Kodiak verlegt, die sich zum Hauptumschlagsplatz für Pelze auch vom Festland entwickelte. Nach einiger Zeit gestaltete sich auch das Zusammenleben von Einheimischen und Russen halbwegs harmonisch. Der russischen Expansion traten bald Spanien und Großbritannien entgegen. Spanien erhob Anspruch auf die gesamte amerikanische Pazifikküste. Um diese zu verdeutlichen, entsandte König Karl III. zwischen 1774 und 1791 mehrere Expeditionen zu deren Erkundung. Eines von zwei Schiffen der zweiten Expedition erreichte unter Francisco de la Bodega y Quadra 1775 auch Alaska, 1791 gelang dies auch Alessandro Malaspina, der im Auftrag der Krone nach der Nordwestpassage suchte. Letztlich erscheinen den Spaniern die Anstrengungen im Nordpazifik jedoch zu kostspielig, und 1819 gab es seine Ansprüche auf. Das Erbe der Spanier beschränkt sich auf einige Ortsnamen, darunter der Malaspina-Gletscher und die Ortschaft Valdez. 1778 kartografierte der Brite James Cook den Verlauf der Pazifikküste von Kalifornien bis zur Beringstraße und entdeckte dabei den nach ihm beannten Cook Inlet, George Vancouver setzte diese Unternehmungen 1791-1795 fort. Zunehmend drängten in den nächsten Jahren auch britische Felljäger und -händler nach Alaska. Die englische Hudson Bay Company unterhielt im gesamten frühen 19. Jahrhundert Handelsposten in Fort Yukon, am Stikine River und in Wrangell. 1795 gründete Alexander Baranow rund 10km nördlich des heutigen Sitka die erste Niederlassung auf dem Festland, um den russischen Alleinanspruch zu verdeutlichen. Schelikow gründete gemeinsam mit Nikolai Rezanov die Russisch-Amerikanischen Kompanie, eine Handelsgesellschaft, die 1799 von Zar Paul I. auf zwanzig Jahre das Monopol für den Pelzhandel in Alaska erhielt. Rezanov schmiedete Pläne, die gesamte Pazifikküste Nordamerikas für Russland in Besitz zu nehmen, nachdem er 1805 die Bucht von San Francisco erreicht hatte, musste er dieses Vorhaben aber auf spanischen Druck hin aufgeben. Noch 1812 errichtete seine Kompanie jedoch einen Handelsposten in Kalifornien - Fort Ross bestand bis 1841. Die Aktivitäten der Kompanie waren kaum profitabel, und so übernahm 1818 die russische Regierung die Kontrolle über sie und setzte Ferdinand von Wrangel als Gouverneur ein.

Der Ver-/Ankauf von Alaska

Alaska war für die aufstrebende Weltmacht Russland die einzige Übersee-Kolonie, die aber kaum rentabel und schwierig zu verwalten war. Da die Passage durch das Eismeer zu gefährlich war, führte der einzige Weg dorthin von der damaligen russischen Hauptstadt Sankt Petersburg rund um das Kap der Guten Hoffnung und dauerte mehr als ein halbes Jahr. Mit der Zeit wurden die Pelztiere, insbesondere der Seeotter, in Folge der Bejagung immer seltener und das Territorium für Russland immer schwieriger zu unterhalten. Zudem machten die einheimischen Indianer, vornehmlich die Tlingit, den Russen immer wieder Schwierigkeiten. Um die Staatskasse nach dem verlorenen Krimkrieg wieder aufzufüllen, stimmte Zar Alexander II. einem Vertrag zu, den sein Botschafter in den USA, Baron Eduard von Stoeckl, am 30. März 1867 mit US-Außenminister Seward in Washington unterzeichnet hatte. Danach verkaufte das Zarenreich Alaska für 7,2 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten. Der Ankauf war in den USA sehr umstritten. Der Senat stimmte dem Kaufvertrag mit nur einer Stimme Mehrheit zu, und Spötter nannten das erworbene Land Seward's ice box ("Sewards Gefriertruhe") oder auch "Johnsons Eisbärengehege". Am 18. Oktober 1867 ging Alaska offiziell in amerikanischen Besitz über; in Sitka wurde die russische Fahne eingeholt und die Flagge der USA gehisst. die Datumsgrenze wurde gen Westen verschoben und der gregorianische Kalender in Alaska eingeführt. So kam es auch, dass die Bewohner Alaskas am 6. Oktober 1867 (nach dem julianischen Kalender) zu Bett gingen und tags darauf am 18. Oktober 1867 aufwachten. Der 18. Oktober ist als "Alaska Day" bis heute ein Feiertag und wird vor allem in der alten Hauptstadt Sitka gefeiert. 1867-77 wurde Alaska von der US-Armee, 1877-79 vom Finanzministerium und 1879-1884 von der Kriegsmarine verwaltet. Bis 1884 war der Name des Gebiets Department of Alaska. Erst danach entdeckte man das erste Gold, was zum bekannten Goldrausch führte. Besonders die Goldgewinnung im Klondikegebiet von 1896 war bis etwa 1945 sehr wichtig. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika.

Politik

Am 19. Oktober 2005 tritt im US-Bundesstaat Alaska ein Waffengesetz in Kraft, das sowohl den Waffenbesitz von Handfeuerwaffen, als auch ihr Mitführen im PKW liberalisiert. Das Bundesgesetz war auf Betreiben der National Rifle Association verabschiedet worden, um den restriktiveren lokalen Grundsätzen der Kommunen und Counties zuvor zu kommen. Alaska soll nach dem Willen der NRA Vorbild für die anderen Bundesstaaten werden.
- Liste der Boroughs und Census Areas in Alaska (Verwaltungseinheiten)
- Liste der Gouverneure von Alaska

Literatur

Sachbücher


- Littke, Peter: Vom Zarenadler zum Sternenbanner. Die Geschichte Russisch-Alaskas. Magnus-Verlag, Essen, 2003, ISBN 3884000195.

Romane


- Boyle, Thomas Coraghessan: "Drop City". Auseinandersetzung mit einer Hippie-Kommune und einer Trappergesellschaft in Alaska. Hanser Verlag, München.
- Krakauer, Jon: "In die Wildnis". Die Geschichte des Top-Studenten Christopher McCandless, der sein ganzes Vermögen einer Hilfsorganisation spendet, aufbricht und in Alaska verhungert. Piper Verlag, München. ISBN 3-492-22708-2

Spiel

Es existiert ein Brettspiel des englischen Spieleerfinders Eric Solomon mit dem Namen Alaska. Siehe dazu auch Alaska (Spiel).

Weblinks


- [http://www.state.ak.us/ Homepage Alaskas]
- [http://www.alaska-info.de/ Deutschsprachige Infos]
- [http://www.dot.state.ak.us/amhs/ Alaska Marine Highway System]
- [http://www.hicker.de/alaska-bilder.html Alaska Bilder] Kategorie:US-Bundesstaat Kategorie:Ehemalige Kolonie ja:アラスカ州 ko:알래스카 주 ms:Alaska simple:Alaska th:มลรัฐอะแลสกา

Fallböe

Fallböen sind starke Abwinde, welche widerum abwärts gerichtete Luftströmungen sind. Tritt ein Flugzeug in eine solche Luftströmung, bekommt es nicht genug Auftrieb und sinkt, wovon die Insassen das Gefühl des freien Falls bekommen. Kategorie:Wind

Windgeschwindigkeit

Die Windgeschwindigkeit ist der Weg, den Luft pro Zeiteinheit im Raum zurücklegt. Sie ist allgemein als Vektor mit sowohl horizontalen als auch vertikalen Komponenten definiert. Dieser wird jedoch in der Praxis meist auf seine horizontale Komponente beschränkt und durch bestimmte Geschwindigkeitsintervalle in eine Windstärke kategorisiert. Es wird dadurch möglich, den Geschwindigkeitsvektor anwendungsorientiert aufzubereiten, um die jeweils relevanten Elemente hiernach beispielsweise in Wetterkarten eintragen zu können. Für bestimmte Anwendungen wie die Luftfahrt ist jedoch auch die vertikale Komponente der Windgeschwindigkeit wichtig, beispielsweise um Aufwinde für Segelflieger oder Paragleiter abzuschätzen.

Messung

Die Windgeschwindigkeit kann mit einem Windsack oder phänomenologisch beispielsweise über die Beaufort-Skala abgeschätzt werden. Aufwinde lassen sich über Wolkenformationen abschätzen und auch für zahlreiche andere Spezialfälle sind solche mit wenig Aufwand verknüpfte Hinweise hilfreich. Genauer gemessen wird die Windgeschwindigkeit üblicherweise mit einem kleinen rotierenden Windmessgerät, dem Schalenkreuzanemometer. Es existieren inzwischen jedoch auch genauere Ultraschallanemometer und SODAR-Systeme, die die Ausbreitung von Schallwellen zur Erfassung der Windgeschwindigkeit nutzen und auf diese Weise oft auch in der Lage sind, vertikale Profile zu messen.

Einheiten

Die Windgeschwindigkeit wird oft in Meter pro Sekunde (m/s), Knoten (kn) = Seemeilen/Stunde (sm/h) und in den USA auch oft in Meilen pro Stunde (mph) ausgedrückt. Die verschiedenen Einheiten lassen sich wie folgt umrechnen:
- 1 kn = 1 nm/h = 0,514 m/s = 1,852 km/h (exakt)
- 1 m/s = 1,944 kn = 3,6 km/h (exakt) = 2,237 mph
- 1 km/h = 0,540 kn = 0,278 m/s = 0,621 mph
- 1 mph = 0,8690 kn = 0,447 m/s = 1,609344 km/h (exakt)

Klassifikation

Windgeschwindigkeiten werden heute in der Regel nach der Beaufortskala klassifiziert. Sie wurde 1806 von Sir Francis Beaufort entwickelt und ihre Einheit trägt daher auch dessen Namen. Es handelt sich um eine phänomenologische Skala, die entwickelt wurde indem die Auswirkungen des Windes auf Segel und Seegang studiert wurden. Einen Vorläufer bildete die Smeaton-Rouse-Skala von John Smeaton und Rouse, die 1759 das Verhalten von Windmühlenflügeln beschrieben hatten. Andere Klassifikationssysteme bilden die Fujita-Tornado-Skala für Tornados und Downbursts sowie die Saffir-Simpson-Skala für tropische Wirbelsturme.

Variabilität und Extremwerte

tropische Wirbelsturme Der Tagesgang der Windgeschwindigkeit, der im Sommer wesentlich ausgeprägter ist als im Winter, zeigt ein Minimum in den Nachtstunden und eine Auffrischung am Tag. Im Jahresgang, basierend auf entweder Tages- oder Monatsmitteln als langjährige Durchschnittswerte, zeigt ein Minimum im Sommer und zwei Maxima im Frühjahr und Winter. Die höchste Windgeschwindigkeit, die in Deutschland bislang gemessen wurde, lag bei 335 km/h. Sie wurde am 12. Juni 1985 auf der Zugspitze registriert. Sie entsprach rechnerisch dem Beaufort-Wert 23,1.
Die höchste Windgeschwindigkeit in der Schweiz wurde während des Orkans Wiebke auf dem Jungfraujoch mit 285 km/h (Nacht vom 26. auf den 27. Februar 1990) gemessen.

Souris

Souris was a former federal electoral district represented in the Canadian House of Commons, and located in the province of Manitoba. This riding was first created in 1903 for the Canadian federal election of 1904.

See also


- List of Canadian federal electoral districts
- Past Canadian electoral districts

External links


- [http://www.parl.gc.ca/information/about/process/house/hfer/hfer.asp?Language=E&Search=Det&Include=Y&rid=691 Riding history for Souris (1903–1952) from the] Library of Parliament Category:Defunct Manitoba federal electoral districts

narty we francji warsaw bars and cafes Dorota Rabczewska szkoy policealne poker










































:: RELATED NEWS ::
Under dubbelgöken
Under dubbelgöken var Hasseåtages kortaste revy, som pågick en timme vid lunch på Berns 1979-80. Revyn var ovanligt partipolitiskt engagerad. Tage lanserade sin mest kända monolog "Om sannolikhet" och Hasse kommenterade partiledares bristande kunskaper om både mjölkpriser och kärnkraftens farlighet - "Det var det jävligaste. Det hade jag ingen a-a-aning om". Bägge nummer ska ses mot bakgrund av debatterna och folkomröstningen om kärnkraft som hölls i ma
Lovikkavanten
Lovikkavanten, världsberömd tumvante, designad av Erika Aittamaa i Lovikka 1892. Få saker från Tornedalen och Norrbotten har blivit så populära som Lovikkavantar. Erika Aittamaas man arbetade i skogen och familjen var ganska fattig med många barn. För att tjäna pengar brukade Erika sticka för försäljning.
Lovikkavante
Lovikkavanten, världsberömd tumvante, designad av Erika Aittamaa i Lovikka 1892. Få saker från Tornedalen och Norrbotten har blivit så populära som Lovikkavantar. Erika Aittamaas man arbetade i skogen och familjen var ganska fattig med många barn. För att tjäna pengar brukade Erika sticka för försäljning.
Fröken Fleggmans mustasch
Fröken Fleggmans mustach är inte en revy så mycket som ett spexartat musikaliskt lustspel som skildrar 60 års svensk socialhistoria, till musik av Gunnar Svensson. Vid premiären 1982 på Göta Lejon delade AB Svenska Ords främsta komiska krafter Hasse Alfredson, Tage Danielsson, Lena Nyman och

Lista över kattraser

Raskategori I: perser/exotic

perser
exotic

Raskategori II: semilånghår

Birma
helig birma
maine coon
norsk skogskatt
ragdoll
sibirisk katt
Hasseåtage-revy på Berns 1963 med Lasse O'Månsson, Monica Zetterlund, Toots Thielemans och Lissi Alandh. Här ingår bl.a. sketchen om "Notan" med sin mycket beskedliga slutpoäng "Det är din krona, det står Gustaf på den".
Manx (kattras)
Manx är en kattras som oftast saknar svans. I vissa fall kan de ha svans och brukar delas in i olika kategorier beroende på svanslängd: "Rumpy," "Rumpy-riser," "Stumpy" och "Longy." Den kommer ursprungligen från ön Isle of Man i Irländska sjön. Manx-katter har längre bakben än andra katter, vilket gör att de ser
Democraten 66
Democraten 66, förkortat D66, är ett socialliberalt politiskt parti i Nederländerna. Partiet bildades 1966. Det ingår i den nuvarande (2004) nederländska regeringen tillsammans med CDA och VVD. Kategori:Politiska partier i Nederländerna