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| Börsenverein Der Deutschen Buchhändler |
Börsenverein der Deutschen BuchhändlerDer Börsenverein der Deutschen Buchhändler war von 1825 bis 1990 ein Interessenverband der deutschen Buchhändler und Verleger mit Sitz in Leipzig.
Gegründet wurde der Verein am 30. April 1825 in Leipzig als Buchhändlervereinigung. Vorläufer war die Buchhändler-Börse, die seit 1792 die Abrechnung der Leipziger Buchmesse durchführte.
Der Börsenverein initiierte 1912 die Gründung der Deutschen Bücherei.
Da der Börsenverein in der sowjetischen Besatzungszone lag, wurde im Jahr 1948 in den westlichen Besatzungszonen die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände als Gegengründung gebildet, die 1955 in Börsenverein des Deutschen Buchhandels umbenannt wurde (Sitz: Frankfurt am Main).
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde der Leipziger Börsenverein der Deutschen Buchhändler am 1. Januar 1991 an den Frankfurter Börsenverein des Deutschen Buchhandels angeschlossen.
Kategorie:Leipzig
Kategorie:Buchhandel
1825
- 25. Januar: Costa Rica Staatsgrundgesetz
- 26. Februar: Das Stück König Ottokars Glück und Ende von Franz Grillparzer wird uraufgeführt
- 25. Juni: Die erste Einschienenbahn der Welt nach einem Patent von Henry Robinson Palmer wird in Cheshunt, England, in Betrieb genommen
- 6. August: Bolivien erhält die Unabhängigkeit
- 27. September Offizielle Eröffnungsfahrt auf der ersten öffentlichen Eisenbahn der Welt, der Stockton and Darlington Railway
- russischer Dekabristenaufstand
- Die Stadt Witten erhält das Stadtrecht
Kultur
- 11. Februar: Uraufführung der Oper Adelson e Salvini von Vincenzo Bellini im Collegio di San Sebastiano in Neapel
- 22. Februar: Uraufführung der Oper Der Holzdieb von Heinrich Marschner an der Hofoper in Dresden
- 3. Mai: Uraufführung der Oper Der Maurer von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris
- 10. Juni: Uraufführung der Oper Pharamond von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 17. Oktober: Uraufführung der Oper Don Sanche, ou Le château d'amour von Franz Liszt in Paris
- 19. November: Uraufführung der Oper L'ultimo giorno di Pompei von Giovanni Pacini am Teatro San Carlo in Neapel
- 11. Januar: Bayard Taylor, US-amerikanischer Autor († 1878)
- 25. Januar: George Edward Pickett, Major-General in der Armee der Konföderierten Staaten von Amerika († 1876)
- 27. Januar: Balduin Möllhausen, deutscher Reisender und Schriftsteller († 1905)
- 1. Februar: James W. Throckmorton, 13. Gouverneur von Texas († 1894)
- 2. Februar: Karl Racké, Bürgermeister der Stadt Mainz († 1898)
- 2. Februar: William Young Sellar, schottischer Altphilologe († 1890)
- 7. Februar: Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe († 1908)
- 17. Februar: Albrecht Weber, deutscher Sanskritist und Historiker
- 26. Februar: Jan Balatka, US-amerikanischer Komponist († 1899)
- 12. März: Graf Alexei Sergejewitsch Uwarow, russischer Archäologe († 1884)
- 15. März: Aníbal Pinto Garmendia, chilenischer Politiker
- 23. März: Franz Freiherr von Roggenbach, badischer Politiker († 1907)
- 23. März: Theodor Bilharz, deutscher Mediziner und Naturwissenschaftler († 1862)
- 11. April: Ferdinand Lassalle, deutscher Politiker und Publizist († 1864)
- 17. April: Johann Fürst, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor († 1882)
- 23. April: Emil Welti, Schweizer Politiker († 1899)
- 25. April: Federico Errázuriz Zañartu, chilenischer Politiker († 1877)
- 1. Mai: Johann Jakob Balmer, Schweizer Mathematiker und Physiker († 1898)
- 4. Mai: Thomas Henry Huxley, britischer Biologe († 1895)
- 5. Mai: Wilhelm Friedrich Hertenstein, Schweizer Politiker († 1888)
- 9. Mai: Rudolf Mosse, deutscher Geschäftsmann und Verleger († 1920)
- 11. Mai: Wilhelm Bogler, deutscher Architekt († 1906)
- 17. Mai: Johann Jakob Egli, schweizerischer Geograph († 1905)
- 20. Mai: Antoinette Brown Blackwell, erste ordinierte Pastorin der USA († 1921)
- 5. Juni: Louis Victor Robert Schwartzkopff, deutscher Unternehmer († 1892)
- 6. Juni: Friedrich Bayer, Gründer der Farbenfabrik Friedrich Bayer, heutige Bayer AG († 1880)
- 28. Juni: Emil Erlenmeyer, deutscher Chemiker († 1909)
- 14. Juli: Adolf Cluss, deutsch-amerikanischer Architekt († 1905)
- 31. Juli: August Beer, deutscher Chemiker, Mathematiker und Physiker († 1863)
- 22. August: Julius Schulhoff, tschechischer Pianist und Komponist († 1895)
- 28. August: Karl Heinrich Ulrichs, Vorkämpfer der Schwulen-Bewegung († 1895)
- 11. September: Eduard Hanslick, österreichischer Musikwissenschaftler und -kritiker († 1904)
- 12. September: Karl Doppler, deutscher Komponist († 1900)
- 13. September: Rudolf Henneberg, Maler († 1876)
- 16. September: Simeon Bavier, Schweizer Politiker († 1896)
- 25. September: Joachim Heer, Schweizer Politiker († 1879)
- 10. Oktober: Paul Kruger, südafrikanischer Politiker und Gründer des Kruger-Nationalparks († 1904)
- 11. Oktober: Conrad Ferdinand Meyer, Schweizer Dichter des Realismus († 1898)
- 15. Oktober: Marie Friederike Franziska Hedwig von Preußen, Königin von Bayern († 1889)
- 18. Oktober: Claire von Glümer, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin († 1906)
- 22. Oktober: Friedrich von Schmidt, deutscher Architekt († 1891)
- 23. Oktober: Julius Kühn, Begründer des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften († 1910)
- 25. Oktober: Johann Strauß (Sohn), österreichischer Komponist und „Walzerkönig“ († 1899)
- 1. November: Friedrich Haase, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor († 1911)
- 6. November: Charles Garnier, französischer Architekt († 1898)
- 9. November: Ambrose Powell Hill, US-amerikanischer General (Konföderation) († 1865)
- 10. November: Johann Jakob Scherer, Schweizer Politiker († 1878)
- 20. November: António de Serpa Pimentel, portugiesischer Politiker († 1900)
- 29. November: Jean-Martin Charcot, französischer Neurologe († 1893)
- 30. November: William Adolphe Bouguereau, französischer Maler († 1905)
- 2. Dezember: Peter II., Kaiser von Brasilien († 1891)
- 4. Dezember: Franz Heinrich Reusch, deutscher alt-katholischer Kirchenhistoriker († 1900)
- 5. Dezember: Eugenie Marlitt, deutsche Schriftstellerin des Biedermeier († 1887)
- 19. Dezember: George Frederick Bristow, US-amerikanischer Komponist († 1898)
- 20. Dezember: Friedrich Grillo, deutscher Industrieller († 1888)
- 31. Dezember: James Hobrecht, deutscher Stadtplaner († 1902)
- José Joaquín Guarín, kolumbianischer Komponist († 1854)
- 4. Januar: Ferdinand IV. (Neapel), war König von Neapel ( - 1751)
- 27. Januar: August Ferdinand Ludwig Dörffurt, Apotheker und Bürgermeister von Wittenberg ( - 1767)
- 10. März: Carl Brandan Mollweide, Mathematiker und Astronom ( - 1774)
- 3. April: Otto Graf von Loeben, deutscher Dichter ( - 1786)
- 23. April: Maler Müller, deutscher Maler, Kupferstecher und Dichter des Sturm und Drang ( - 1749)
- 7. Mai: Antonio Salieri, italienisch-österreichischer Komponist, Kapellmeister und Musikpädagoge ( - 1750)
- 19. Mai: Claude-Henri Comte de Saint-Simon, Offizier bei den amerikanischen Befreiungskriegen ( - 1760)
- 31. Mai: George Chalmers, englischer politischer Schriftsteller ( - 1742)
- 2. Juni: Karl Wilhelm Contessa, deutscher Novellist und Lustspieldichter ( - 1777)
- 5. Juni: Ferdinand von Bubna und Littitz, österreichischer Feldmarschallleutnant ( - 1768)
- 13. Juni: Johann Peter Melchior, Bildhauer ( - 1747)
- 17. Juni: Helias Meder, reformierte Theologe ( - 1761)
- 10. Juli: Ludwig Fischer, deutscher Opernsänger (Bass) ( - 1745)
- 6. Oktober: Bernard de Lacépède, französischer erster Großkanzler des Ordens der Ehrenlegion ( - 1756)
- 10. Oktober: Dmytro Bortnjanskyj, ukrainischer Komponist ( - 1751)
- 12. Oktober: Franz Joseph Müller von Reichenstein, Naturwissenschaftler ( - 1740 oder 1742)
- 13. Oktober: Maximilian I., König von Bayern ( - 1756)
- 14. November: Jean Paul, deutscher Schriftsteller ( - 1763)
- 19. November: Jan Václav Voříšek, böhmischer Komponist ( - 1791)
- 24. November: Karl Friedrich Hensler, Theaterdirektor ( - 1759)
- 29. November: William Hull, US-amerikanischer Politiker und Offizier ( - 1753)
- 28. Dezember: James Wilkinson, US-amerikanischer General und erster Gouverneur von Louisiana ( - 1757)
- 29. Dezember: Jacques-Louis David, französischer Maler ( - 1748)
ko:1825년
Leipzig
Leipzig ist die größte Stadt in Sachsen sowie eines der sechs Oberzentren dieses Bundeslandes. Zusammen mit Halle bildet Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle. Leipzig ist Bestandteil der „Metropolregion Sachsendreieck“.
Der Name der Stadt leitet sich vom slawischen Lipsk (Linden-Ort) - so die bis heute im Sorbischen übliche Bezeichnung - ab. Poetisch spricht man seit Goethe von „Klein-Paris“ oder auch „Pleiß-Athen“ (nach dem Fluss Pleiße).
Im Jahre 1165 verlieh Markgraf Otto der Reiche von Meißen Leipzig das Stadtrecht und das Marktprivileg. Heute hat Leipzig den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz eines der drei Regierungsbezirke des Freistaates Sachsen. Nächstgrößere Städte sind Berlin, etwa 145 km nordöstlich; Prag, etwa 195 km südöstlich und Frankfurt am Main, etwa 295 km südwestlich von Leipzig. Die Einwohnerzahl Leipzigs überschritt etwa 1870 die Grenze von 100.000, wodurch sie offiziell zur Großstadt wurde. Heute hat Leipzig knapp eine halbe Million Einwohner.
Geografie
Großstadt
Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht einem Teil der Norddeutschen Tiefebene und fast im Schwerpunkt der drei benachbarten Landeshauptstädte Dresden, Magdeburg und Erfurt. Durch die Stadt fließt die Weiße Elster, in die hier die Pleiße, die Luppe und die Parthe münden. Mit Leipzig wird vor allem die Pleiße in Verbindung gebracht, die unmittelbar am Stadtzentrum vorbeifließt. Anfang der 1950er Jahre wurden die Pleiße und ein Teil des Elstermühlgrabens wegen der Wasserverschmutzung durch die Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt und teilweise auch zugeschüttet, sodass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt verlor. Seit den 1990er Jahren werden die Flussläufe nach und nach wieder freigelegt.
Die höchsten Erhebungen sind der Monarchenhügel (159 m), der Fockeberg (153 m) sowie der Galgenberg (163 m, knapp außerhalb der Stadtgrenze).
Leipzig zählt aktuell nach umfangreichen Eingemeindungen (Ende der 1990er Jahre) zu den flächengrößten Städten Deutschlands. Vorher war es, im Gegensatz dazu, eine der kompaktesten Großstädte. Die heutige Bevölkerungszahl hatte Leipzig bereits vor 1914 erreicht; vor Beginn des Zweiten Weltkriegs sogar über 700.000. Nach kriegsbedingtem Rückgang hat Leipzig vor allem seit Ende der 1980er Jahre erheblichen Bevölkerungsschwund zu verzeichnen, sodass heute die halbe Million Einwohner knapp unterschritten wurde, obwohl die kürzlichen Eingemeindungen die Fläche der Stadt etwa verdoppelten und mehrere große Industriegemeinden hinzukamen. Momentan steigt die Einwohnerzahl Leipzigs aber wieder langsam an.
Natur
Entlang der Flüsse zieht sich ein ausgedehntes Auwaldgebiet mitten durch die Stadt. Durch den Braunkohlentagebau wurde südlich von Leipzig ein Teil davon zerstört. Nach 1989 wurde der weitere Abbau gestoppt und mit der Rekultivierung der Tagebaurestlöcher begonnen. Inzwischen sind aus den gefluteten Tagebauen mehrere Seen als Leipziger Neuseenland entstanden, die eine gute Wasserqualität haben und der Naherholung dienen. Weitere Tagebaue befinden sich noch in der Flutung. Der Cospudener See liegt dem Leipziger Stadtzentrum am nächsten und dient schon gegenwärtig als Naherholungsgebiet.
Nachbargemeinden
Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Leipzig. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:
- im Muldentalkreis (MTL): Borsdorf, Stadt Brandis und Stadt Naunhof
- im Leipziger Landkreis (L): Großpösna, Stadt Markkleeberg, Stadt Zwenkau, Kitzen und Stadt Markranstädt
- im Landkreis Delitzsch (DZ): Stadt Schkeuditz, Rackwitz, Krostitz, Jesewitz und Stadt Taucha
Stadtgliederung
Leipzig besteht aus 10 Stadtbezirken mit 63 Ortsteilen, siehe Liste der Ortsteile Leipzigs.
Stadtökologie
Die zu DDR-Zeiten betriebene Energiepolitik setzte sehr stark auf Braunkohle – so bezog Leipzig über 75% seines Stromverbrauchs aus dem „braunen Gold“. Als Teil der mitteldeutschen Straße der Braunkohle gab es gerade im Süden von Leipzig viele Tagebaue, der Grundwasserspiegel wurde abgesenkt und Biotope wurden zerstört. Doch auch die Fabrikabwässer hatten eine verheerende Wirkung für die Leipziger Umwelt. So wurde die Pleiße in den 1950er Jahren quasi für „tot“ erklärt, wenngleich heutzutage eine leichte Wiederbelebung des Flusses festzustellen ist. Doch dies waren nicht die einzigen Gründe dafür, dass die Region Leipzig-Halle zu den schmutzigsten Regionen der ehemaligen DDR gehörte. Die Altindustrie führte ebenso wie die Braunkohlekraftwerke zu einer enorm hohen Luftverschmutzung. Unsanierte Altbauwohnungen schluckten Energie ohne Ende und auch die Fernheizsysteme waren energetisch nicht sonderlich effektiv. Altlasten beeinflussten die Bodenqualität negativ - auch gab es wenige geordnete Mülldeponien. Das Grünfläche-je-Einwohner-Verhältnis ist 1990 sehr gering, ebenso wie der Pflegegrad der Wälder. Es gab kaum Nachpflanzungen für abgeholzte Bäume und großflächige Bodenversiegelungen vertrieben ganze Tierarten. Nach der Wende entstanden große Einkaufsparks auf der grünen Wiese und der Autoverkehr nahm stark zu. Doch auch die Arbeitslosigkeit stieg stark an, wobei die vielen Fabrikschließungen der Umwelt eine kleine Erholung gönnten. Ebenso wirkten sich die Abwanderungen in den Westen und die Umstellung von Kohle auf Erdgas positiv aus. Die Leipziger Wirtschaft stellt sich von Industrie auf Handel und Dienstleistung um, was wiederum zu einem Bauboom, gerade in der Innenstadt, führt. Die Verkehrsnetze werden ausgebaut, die Bodenversiegelung nimmt zu und auch die Lärmbelästigung steigt an. Dennoch kehren einige Tierarten zurück, so wurden 2001 bspw. 175 Käferarten in der Innenstadt entdeckt. Auch die grünen Innenhöfe der Großsiedlungen bilden wieder wichtige Stadtbiotope, da sie den Tieren Wärme und Futter bieten. Das Kleinklima der Stadt sollte aber auch durch Gebäudebegrünungen verbessert werden – jedoch machten die neuen Parkplatzmassen viele Erfolge wieder kaputt. Da bleibt es fast unnötig zu sagen, dass trotzdem 50 % der Stadtfläche Grünflächen sind. Allerdings ist ein Drittel auf Kleingartenvereine zurückzuführen (ca. 26% waren als Mitglied in einem Kleingartenverein aktiv). In den letzten Jahren setzt auch Leipzig verstärkt auf erneuerbare Energien – Schulen haben Solaranlagen auf dem Dach und Bauern stellen sich Windräder aufs Feld.
Geschichte und Religionen in Leipzig
Hauptartikel: Geschichte Leipzigs
Als Gründungsjahr des Ortes an der Kreuzung der Via Imperii und der Via Regia gilt das Jahr 1165.
Wappen
Das Wappen der Stadt Leipzig zeigt in gespaltenem Schild, vorn in Gold einen rot gezungten und bewehrten schwarzen Löwen; hinten in Gold zwei blaue Pfähle. Der Löwe der Markgrafen zu Meißen und die sogenannten "Landsberger Pfähle" des Grafen von Landsberg sind alte wettinische Wappenbilder, die auf die Einbindung der Stadt Leipzig ins mittelalterliche Kursachsen verweisen. Nachweisen lässt sich das heutige Wappen erstmals 1468 als Siegel, auf denen vorher (um 1287) nur eine Burg bzw. eine Burg mit dem Löwen der Markgrafen zu sehen war.
Der Unterschied zum Dresdner Wappen besteht lediglich in der Tingierung der Landsberger Pfähle, der zum Chemnitzer und DelitzscherWappen in der Anordnung der Schilde - beim Wappen des Leipziger Lands wurde dem Leipziger Wappen noch ein Fluss hinzugefügt.
Die Stadtfarben sind blau-gelb.
Namensentwicklung
Einwohnerentwicklung
¹ Quelle: [http://www.statistik.sachsen.de/ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]
Politik
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst der Stadtpräsident: (1990-1994) Friedrich Magirius (parteilos). Seit 1994 ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom Volk gewählt.
In den letzten Jahren wurde die Leipziger Kommunalpolitik von einer informellen Koalition der großen Parteien CDU und SPD geprägt, in die fallweise auch die PDS einbezogen wurde (so genanntes Leipziger Modell). Dadurch wurde die Kontrollfunktion des gewählten Stadtrats weitgehend ausgehebelt. Es kam deshalb zum überraschenden Konkurs städtischer Unternehmen und verschiedenen Korruptionsfällen, die 2004 zur Beurlaubung des Stadtkämmerers und 2005 zur Beurlaubung eines beigeordneten Bürgermeisters führten.
Ergebnis der Stadtratswahl vom 13. Juni 2004
1994
Die Wahlbeteiligung sank von 42,3 auf 38,6 %.
Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl vom 10. April 2005
Die Wahlbeteiligung betrug 43,9 % gegenüber 50,6 % im Jahr 1998.
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Leipzig seit 1778
Siehe Hauptartikel: Bürgermeister der Stadt Leipzig
Die Stadt Leipzig hatte seit 1778 26 Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister. Letzter gewählter Oberbürgermeister war von 1998 bis zum 22. November 2005, dem Tag seiner Vereidigung zum Bundesverkehrsminister, Wolfgang Tiefensee. Seitdem ist der Posten des Oberbürgermeisters vakant. Ein neues Stadtoberhaupt wird erst im Februar 2006 gewählt. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten derzeit Burkard Jung (SPD) und Robert Clemen (CDU).
Städtepartnerschaften
Leipzig unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:
Nach Leipzig benannte Ortschaften
In der kanadischen Provinz Saskatchewan gibt es eine Kleinstadt namens Leipzig.
Außerdem befinden sich mehrere nach Leipzig benannte Ortschaften in den USA. So tragen zwei Orte, in Delaware (203 Einwohner; Stand: 2000) und in Ohio (2.236 Einwohner; Stand: 2000), den der englische Aussprache angepassten Namen Leipsic. Außerdem gründeten Russlanddeutsche im Jahre 1901 in North Dakota ein New Leipzig , welches heute 326 Einwohner zählt.
Wirtschaft und Infrastruktur
North Dakota
Die Stadt Leipzig ist über die Grenzen Deutschlands hinaus vor allem durch die Leipziger Messe bekannt. Zu den wichtigsten Messen des Jahres zählen die Automobil International, die Leipziger Buchmesse, die Games Convention Leipzig und die Touristikmesse.
Ansässige Unternehmen
In Leipzig befinden sich auch große Industrieansiedlungen, darunter Siemens, Porsche und BMW.
Auch Unternehmen der Kommunikations- und Informationstechnologien, wie Tochterunternehmen der Telekom (T-Systems) oder die PC-Ware AG sitzen in Leipzig. Das umsatzstärkste ostdeutsche Unternehmen (2003: 3,3 Mrd. Euro), der Energieversorger Verbundnetz Gas AG, hat hier ebenfalls seinen Sitz. Neben Frankfurt am Main, München und Stuttgart gilt Leipzig als überregional bedeutsamer Bankenstandort.
Stuttgart
Mit der Ansiedlung von einem BMW- und einem Porschewerk gelang es der Stadt, sich als Automobilstandort zu etablieren.
Ab 2008 geht dort das internationale Luftdrehkreuz der Post-Frachttochter DHL in Betrieb, das bisher in Brüssel beheimatet war. Damit sollen 3500 Arbeitsplätze direkt am Flughafen entstehen und schätzungsweise 7000 in der näheren Umgebung.
Medien
Leipzig ist Hauptsitz des Mitteldeutschen Rundfunks. Die Media City, ein Studiokomplex für Fernseh- und Filmproduktionen, an der der MDR beteiligt ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe.
Die Privatsender Radio PSR, Energy Sachsen, Radio Sachsen und Leipzig 91.3, das Lokalradio der Universität Mephisto 97.6 und das Freie Radio Radio BLAU produzieren hier ihr Programm. Auch einen lokalen Fernsehsender hat die Stadt - Leipzig Fernsehen sendet rund um die Uhr ein lokales Fernsehprogramm für die Messestadt. Die Leipziger Volkszeitung erscheint als einzige regionale Tageszeitung, produziert und gedruckt von der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft. Das bedeutendste Leipziger Stadtmagazin ist der Kreuzer. Außerdem erscheint vierteljährlich REGJO- Das Regionaljournal für den Wirtschaftsraum Leipzig/Halle.
Weiterhin ist Leipzig traditionell Sitz vieler Verlage, darunter unter anderem Reclam, Gustav Kiepenheuer, die Evangelische Verlagsanstalt oder Benedictus Gotthelf Teubner, sowie Niederlassungen des Auer Verlag, von R. Brockhaus Verlag GmbH & Co.KG und Insel-Verlag.
Öffentliche Einrichtungen
Die Stadt Leipzig ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:
- Bundesverwaltungsgericht, im Reichsgerichtsgebäude (vorher in Berlin, 1997 Umzugsgesetz, 26. August 2002 offizieller Sitzwechsel)
- 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs
- Bundesvermögensamt Leipzig
- Sächsische Akademie der Wissenschaften
- Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank für die Freistaaten Sachsen und Thüringen
- Sächsische Landesbank - Girozentrale (Sachsen LB)
- Sparkasse Leipzig (für die Stadt Leipzig und die Landkreise Delitzsch, Leipziger Land und Torgau-Oschatz)
- Handwerkskammer zu Leipzig
- Hauptzollamt Leipzig
- IHK zu Leipzig
- Kreiswehrersatzamt Leipzig
Architektur
Die kompakten Bauviertel der Gründerzeit wurden zu DDR-Zeiten vernachlässigt und verfielen. Stattdessen setzte man zwischen 1960 und 1980 auf Großsiedlungen, wie bspw. Leipzig-Grünau, die ca. 40 % der nach 1945 in Leipzig entstandenen Wohnungen darstellten. Nach der Wende wurden viele Gründerzeithäuser aufwendig wiederbelebt und auch in den Großsiedlungen begannen Rückbau und Sanierung.
Bildung und Forschung
1945
- Universität Leipzig; Die 1409 gegründete Universität ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Hier studierten unter anderem Georgius Agricola, Tycho Brahe, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang Goethe, Ulrich von Hutten, Erich Kästner, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gotthold Ephraim Lessing, Karl Liebknecht, Thomas Müntzer, Friedrich Nietzsche, Novalis, Robert Schumann, Johann Gottfried Seume, Georg Philipp Telemann, Edvard Grieg und Richard Wagner. 1953 wurde sie in Karl-Marx-Universität umbenannt, doch erhielt sie 1991 wieder ihren alten Namen (Alma mater lipsiensis). Anfang der 1990er Jahre wurde ihr die ehemalige Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) und die ehemalige Pädagogische Hochschule Clara Zetkin angeschlossen.
1991
- Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig; die traditionsreiche Hochschule wurde bereits 1764 als Akademie für Malen, Zeichnen und Architektur gegründet. Einer ihrer berühmtesten Studenten war Johann Wolfgang Goethe. 1901 wurde die Akademie in "Königliche Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe" umbenannt und 1947 erhielt sie ihre heutige Ausprägung. Sie zählt zu den renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands.
- Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig; die Hochschule wurde als erste höhere musikalische Bildungsstätte in Deutschland im Jahre 1843 als "Leipziger Konservatorium" gegründet. Einer ihrer Mitbegründer war Felix Mendelssohn Bartholdy. 1992 wurde die damalige Theaterhochschule "Hans Otto" eingegliedert. Ferner entstanden neue Studiengänge.
- Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK); Die HTWK Leipzig trägt seit 1992 ihren heutigen Namen und entstand aus der Technischen Hochschule Leipzig (gegründet 1977 aus der Hochschule für Bauwesen Leipzig und der Ingenieurhochschule Leipzig), der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler Leipzig, der Fachschule für wissenschaftliches Bibliothekswesen sowie dem Institut für Museologie.
- Handelshochschule Leipzig (HHL); Die Handelshochschule wurde am 25. April 1898 gegründet. Sie ist die älteste Wirtschaftshochschule Deutschlands.
- Deutsche Telekom Fachhochschule Leipzig; Die Fachhochschule in privater Trägerschaft der Deutschen Telekom AG wurde 1991 als "Fachhochschule der Deutschen Bundespost TELEKOM" durch den Freistaat Sachsen staatlich anerkannt.
- AKAD Fachhochschule Leipzig
- Hochschule für Kreativitätspädagogik (HfK), private Hochschule gegründet von der Mehlhorn-Stiftung
- Studienakademie Leipzig (Zweigstelle der Berufsakademie Sachsen)
- UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle
- Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie
- Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften
- Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (dieses hat in München einen weiteren Sitz)
- Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie
- Leibniz-Institut für Troposphärenforschung
Leibniz-Institut für Troposphärenforschung
Sonstige
- Deutsches Literaturinstitut Leipzig; gegründet 1991 als Teil der Universität Leipzig. Vorgängereinrichtung war das 1955 gegründete Literaturinstitut, das 1958 Hochschulstatus erhielt und 1959 unter dem Namen "Johannes R. Becher" geführt wurde.
- Deutsche Bücherei Leipzig; gegründet 1912, seit 1990 Teil der "Deutschen Bibliothek", zu der neben der Deutschen Bücherei Leipzig die 1947 gegründete Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main und das 1970 gegründete Deutsche Musikarchiv Berlin gehört. Die 3 Standorte erfüllen gemeinsam die gesetzlich festgelegten Aufgaben (Sammeln, Erschließen und bibliografisches Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen Literatur ab 1913).
- Stadtbibliothek
Verkehr
Leipzig war schon immer durch die Lage an der Kreuzung der Fernstraßen Via Regia und Via Imperii ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die erste deutsche Fernbahnstrecke führte von Leipzig nach Dresden.
Öffentlicher Verkehr
Dresden
Der 1915 eröffnete Leipziger Hauptbahnhof ist der flächenmäßig größte Kopfbahnhof Europas und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt für den Personenverkehr.
Seit 2003 wird der Citytunnel vom Hauptbahnhof zum Bayerischen Bahnhof gebaut (vorgesehene Kosten: 571 Millionen Euro). Mit dem Bau wird erstmals eine durchgängige Nord-Süd-Achse hergestellt, die durch den nach Norden ausgerichteten Kopfbahnhof bisher nicht existiert. Die Anbindung an den Südraum von Leipzig wird dadurch stark verbessert. Eine erhebliche Zeitersparnis für den Zugverkehr Richtung Südsachsen und Bayern ist damit verbunden, da die Züge keine Umwege um ganz Leipzig mehr fahren müssen.
Neben der S-Bahn haben besonders Straßenbahnen und Busse der Leipziger Verkehrsbetriebe eine große Bedeutung für den Leipziger Nahverkehr.
Für den Güterverkehr gibt es Güterbahnhöfe in den Stadtteilen Wahren und Engelsdorf. Außerdem wurde in der nähe des Schkeuditzer Kreuz für den Warenumschlag zwischen Straße und Bahn ein großes Güterverkehrszentrum eingerichtet.
Autobahnen und Bundesstraßen
An Leipzig führen mehrere Autobahnen vorbei: im Norden die A 14 (Dresden - Magdeburg), im Westen die A 9 (München - Berlin) und die A 38 (im Bau) (Leipzig - Göttingen) (Mitteldeutsche Schleife). Im Süden ist außerdem die A 72 (Leipzig - Chemnitz) teilweise im Bau beziehungsweise Planung.
Durch die Stadt führen die Bundesstraßen B 2, B 6, B 87, B 95, B 181, B 184 und B 186.
Flughafen
Im Einzugsgebiet von Leipzig befinden sich 2 Flughäfen. Zum einen der Interkontinentalflughafen Leipzig/Halle nordwestlich der Stadt am Schkeuditzer Kreuz, der über eine direkte Eisenbahn- und Autobahnanbindung verfügt. Außerdem befindet sich der Flughafen Altenburg-Nobitz (Thüringen) ca. eine Autostunde südlich der Stadt. Hier startet und landet zur Zeit einmal täglich eine Maschine des Billigfliegers Ryanair.
Wasserwege
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert wurde der Bau des Elster-Saale-Kanals, der Weiße Elster und Saale verbinden sollte, begonnen, um Leipzig an das Wasserstraßennetz anzuschließen. Der Beginn des Zweiten Weltkrieges unterbrach die Arbeiten, die bis jetzt nicht wieder aufgenommen wurden.
Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten
Das alltägliche kulturelle Leben spielt sich vor allem in der Innenstadt, der Südvorstadt (Südmeile) und im Stadtteil Connewitz ab. Die Stadt hat ein bemerkenswertes und reges Nachtleben.
Über Pfingsten ist Leipzig jährlich Austragungsort eines der größten Gothik-Veranstaltungen, dem Wave-Gotik-Treffen (WGT).
Sprache
In Leipzig wird vorwiegend osterländisch gesprochen. Dieser Dialekt gehört zur thüringisch-obersächsischen Dialektgruppe und stellte vor einigen hundert Jahren, als Sprache Martin Luthers, den Vorreiter für das spätere Hochdeutsch dar.
Theater
Hochdeutsch)]]
Hochdeutsch
Orchester und Chöre
Hochdeutsch
- Gewandhausorchester Leipzig - Das Orchester wurde 1781 gegründet und führt im Gewandhaus seine Konzerte auf. Es gehört zu den berühmtesten Orchestern der Welt. Chefdirigenten waren unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Wilhelm Furtwängler, Václav Neumann und Kurt Masur.
- MDR Sinfonieorchester - Das 1924 als Leipziger Sinfonieorchester gegründete Orchester wurde 1925 von der damaligen Mitteldeutschen Rundfunk AG übernommen und als Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig weithin bekannt. Es trat die Nachfolge des seit 1915 existierenden Orchesters des Konzertvereins an. Chefdirigent war unter anderem Herbert Kegel. Nach Gründung des MDR in den 1990er Jahren erhielt es seinen heutigen Namen.
- Neues Bachisches Collegium Musicum zu Leipzig - Das 1979 aus dem Gewandhaus heraus gegründete "historische Bachorchester" kombiniert moderne Instrumente und "historische" Spielweise. Seit 2003 wird das NBCM von Prof. Albrecht Winter geleitet.
- Capella Fidicinia am Musikinstrumenten-Museum der Universität Leipzig - Das von Hans Grüß 1957 gegründete Kammerorchester spielt Werke alter Meister auf Originalinstrumenten.
- Akademisches Orchester Leipzig - 1954 von Dr. Horst Förster an der Universität Leipzig gegründet, das er bis heute leitet. Es gibt jährlich 6 "Akademische Konzerte" im großen Saal des Gewandhauses.
- Jugendsinfonieorchester der Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig - 1985 von Iwan Iwanow an der damaligen Landesmusikschule Johann Sebastian Bach gegründet. Derzeitiger Leiter ist Ron-Dirk Entleutner.
- Thomanerchor Leipzig - Der Chor wurde 1212 zusammen mit einer Schule für 12 Knaben gegründet und 1519 vom Stadtrat übernommen. Er ist einer der weltberühmtesten Chöre. Thomaskantor war unter anderem Johann Sebastian Bach.
- Gewandhauschor Leipzig - Der Chor wurde 1869 aus Anlass der Uraufführung des "Deutschen Requiems" von Johannes Brahms gegründet und wurde 1920 in den 1875 gegründeten Bach-Verein integriert. Seither trägt er seinen heutigen Namen.
- MDR Rundfunkchor Leipzig - Der 1946 gegründete Chor ist Nachfolger des Leipziger Rundfunkchores.
- MDR Kinderchor - Der 1948 von Hans Sandig gegründete Chor zählt zu den bekanntesten Kinderchören Deutschlands und ist heute der einzige Kinderchor der ARD. Derzeitiger Leiter ist Gunter Berger.
- Leipziger Universitätsorchester - 2003 als Leipziger studentisches Orchester gegründet und studentisch besetzt, gibt es ein großes Sinfoniekonzert pro Semester und auch Kammermusikabende.
- Leipziger Universitätschor - 1926 aus dem Madrigalkreis Leipziger Studenten hervorgegangen, Leiter Universitätsmusikdirektor David Timm, 1987 - 2004 unter der Leitung des inzwischen verstorbenen Wolfgang Unger. Der Chor erhielt im Jahr 2001 den von der Deutschen Phono-Akademie vergebenen Echo-Klassik-Preis. Ab 2005 wird der Chor von dem neu ernannten Universitätsmusikdirektor David Timm geleitet.
- Pauliner Kammerorchester - 1992 gegründet und bis 2004 unter der Leitung von Wolfgang Unger steht es dem Universitätschor mit modernen Instrumenten zur Verfügung.
- Pauliner Barockensemble - 1994 aus dem Pauliner Kammerorchester herausgegründet, musiziert es ausschließlich auf historischem Instrumentarium.
- Max-Klinger-Chöre - als Schulchöre der Max-Klinger-Schule (Gymnasium) von Frank Hirsch gegründet.
- Leipziger Streichquartett - 1988 von damaligen Studenten der Leipziger Musikhochschule und späteren Mitgliedern des Gewandhausorchesters gegründet, ist es ein heute international anerkannter Bestandteil der Kammermusikszene.
- Friedenskantorei Leipzig - Chor der Michaelis-Friedens Gemeinde Leipzig, Leiter Veit-Stephan Budig
Nachtleben (Clubs, Bars, Discos)
Museen
Friedenskantorei
- Ägyptisches Museum der Universität Leipzig
- Antikenmuseum und Abgußsammlung der Universität Leipzig
- Automatik-Museum der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)
- Bach-Museum im Bach-Archiv Leipzig
- Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig
- Deutsches Kleingärtnermuseum
- Galerie für Zeitgenössische Kunst
- Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker Machern, ehemalige Ausweichführungsstelle
- Kamera- und Fotomuseum Leipzig-Mölkau
- Museum an und für sich
- Museum der bildenden Künste mit einer der bedeutendsten Bildersammlungen Deutschlands
- Museum für Druckkunst
- Museum für Kunsthandwerk (ab 2005 wieder im Grassimuseum)
- Museum für Völkerkunde zu Leipzig (Teil der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen und ab 2005 wieder im Grassimuseum)
- Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig (ab 2005 wieder im Grassimuseum)
- Naturkundemuseum Leipzig
- Sammlung Sächsisches Psychiatriemuseum
- Sächsisches Apothekenmuseum Leipzig
- Schulmuseum und Werkstatt für Schulgeschichte
- Stadtgeschichtliches Museum Leipzig mit Nebenstellen
- Museum Zum Arabischen Coffe Baum
- Schillerhaus
- Sportmuseum Leipzig (gegründet 1977)
- Völkerschlachtdenkmal
- Zeitgeschichtliches Forum Leipzig der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (insbesondere mit Darstellung der Geschichte der DDR und der Teilung Deutschlands)
Sportanlagen
- Das Leipziger Sportforum umfasst das Leipziger Zentralstadion, die Arena Leipzig und die Festwiese.
- Das Bruno-Plache-Stadion ist das Stadion des 1. FC Lokomotive Leipzig (vormals VfB Leipzig).
- Der Alfred-Kunze-Sportpark ist das Heimstadion des FC Sachsen Leipzig (vormals BSG Chemie Leipzig), die Spiele der ersten Mannschaft werden jedoch im Leipziger Zentralstadion ausgetragen.
- Das Stadion der Freundschaft liegt im Stadtteil Gohlis.
Sportvereine
Bauwerke
Leipziger Zentralstadion
Leipziger Zentralstadion
Leipziger Zentralstadion
Leipziger Zentralstadion
- Auerbachs Keller in der Mädlerpassage
- Specks Hof
- Barthels Hof
- Opernhaus am Augustusplatz
- Neues Gewandhaus
- Thomaskirche
- Nikolaikirche und Alte Nikolaischule
- Völkerschlachtdenkmal, ein Wahrzeichen der Stadt
- Altes Rathaus am Markt
- Alte Börse mit Goethe-Denkmal am Naschmarkt
- Alte Waage
- Bosehaus
- City-Hochhaus Leipzig
- Fregehaus
- Krochhochhaus, erstes Hochhaus Leipzigs
- Neues Rathaus
- Deutsche Bücherei Leipzig
- Universitätsbibliothek Albertina
- Haus des Buches
- Gohliser Schlösschen
- Hauptbahnhof, einer der größten Kopfbahnhöfe Europas, zugleich Einkaufszentrum Promenaden Hauptbahnhof
- Bayerischer Bahnhof, der älteste erhaltene Kopfbahnhof Deutschlands
- Reichsgerichtsgebäude (Sitz des Bundesverwaltungsgerichts)
- Russische Gedächtniskirche
- Städtisches Kaufhaus, erstes Mustermessehaus der Stadt, Kaiser Maximilian-Statue
- Mendebrunnen
- Mendelssohn-Haus
- Schillerhaus
- Romanushaus
- Ringbauten
- Kongresshaus am Zoo
- Leipziger Großmarkthallen, auch Kohlrabizirkus genannt (beherbergen jetzt eine Eislaufanlage)
Kinos
- CineStar (Petersbogen, Zentrum)
- Regina Filmpalast (Reudnitz)
- Passage Kinos (Zentrum)
- Filmpalast Leipzig (Allee-Center, Grünau)
- UT Connewitz (Connewitz)
- Kinobar Prager Frühling (Connewitz)
- naTo (Südvorstadt)
- Cineding (Plagwitz)
- Schaubühne Lindenfels (Plagwitz)
- Schauburg (Plagwitz)
- Cinenova (Plagwitz)
Sonstige Sehenswürdigkeiten
- Zoo mit größter Primatenanlage der Welt (s.a. Michael Tomasello)
- Wildpark Leipzig
- Große Sporttraditionen zum Beispiel im Fußball (Zentralstadion, Gründungsort des DFB, des ersten Deutschen Fußballmeisters VfB Leipzig, des Zonenmeisters Chemie Leipzig)
- Straße der Stars, Ausstellung von Handabgüssen und Devotionalien prominenter Personen, im Städtischen Kaufhaus, Eintritt frei
- Alte Fachdrogerie im Zentrum Leipzigs: Drogerie Linke
Regelmäßige Veranstaltungen
Regelmäßige Sportveranstaltungen
Kulinarische Spezialitäten
- Leipziger Allerlei
- Leipziger Lerche
- Gose
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Die Stadt Leipzig hat seit 1945 folgenden Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen:
- Denis Nowell Pritt, Kronanwalt (1957)
- German Titow, Kosmonaut (1961)
- Bruno Apitz, Schriftsteller (1975)
- Nikolai Iwanowitsch Trufanow, 1. Stadtkommandant nach dem Zweiten Weltkrieg (1975)
- Kurt Masur, Dirigent, ehem. Gewandhauskapellmeister (1989)
- Erich Loest, Schriftsteller (1996)
- Hinrich Lehmann-Grube, ehem. Oberbürgermeister (1999)
- Hans Mayer, Literaturwissenschaftler (2001, posthum)
Alle Ehrenbürger seit 1832 siehe Liste der Ehrenbürger von Leipzig
Prominente Bewohner
Diese Übersicht zeigt bedeutende Persönlichkeiten, die in Leipzig gelebt und gewirkt haben, jedoch nicht hier geboren sind.
- Johann Sebastian Bach, Komponist, wirkte in Leipzig von 1723 bis 1750 als Thomaskantor
- Tilo Baumgärtel, Maler der "neuen Leipziger Schule".
- Ferdinand Braun, Physiker, 1873-1876 Gymnasiallehrer an der Thomasschule, 1909 Nobelpreis
- Friedrich Arnold Brockhaus, seit 1817 Verleger in Leipzig
- Sethus Calvisius, eigentlich: Seth Kalwitz, 1594-1615 Thomaskantor
- Ulrich Rülein von Calw (Humanist, Arzt, Montanwissenschaftler, Mathematiker, Geodät, Astrologe)
- Hedwig Courths-Mahler, Schriftstellerin, 1867-1950
- Hans Adolf Eduard Driesch, Naturphilosoph, einer der Wegbereiter der Molekularbiologe, von 1921 bis zu seiner von den Nazis erzwungenen vorz. Emeritierung 1933 Professor für Philosophie in Leipzig
- Gustav Theodor Fechner, 1801 - 1887, bedeutender Physiker und Philosoph, erster Direktor eines physikalischen Institutes in Deutschland (Universität Leipzig)
- Christian Fürchtegott Gellert, Dichter, Professor für Philosophie an der Leipziger Universität
- Carl Friedrich Goerdeler, Politiker und Widerstandskämpfer, 1930 Oberbürgermeister von Leipzig
- Johann Wolfgang von Goethe, Dichter, studierte von 1765 bis 1768 in Leipzig
- Kurt Grahl, Komponist und Kirchenmusiker, geboren 1947 in Markneukirchen
- Samuel Hahnemann, von 1789 bis 1821 Arzt in Leipzig, Begründer der Homöopathie
- Samuel Heinicke, "Erfinder" der Deutschen Methode der Gehörlosenpädagogik, von 1778 bis zu seinem Tod 1790 als Pädagoge in Leipzig
- Werner Heisenberg, Physiker, Prof. an der Uni Leipzig im Alter von 26 Jahren 1927, Nobelpreisträger
- Bernhard Heisig, Maler, schuf und lehrte vom 2. Weltkrieg bis 1992 in Leipzig
- Henri Hinrichsen, Verleger, wirkte als Stifter zwischen der Jahrhundertwende bis 1939 in Leipzig
- August Horch, dt. Automobilbauer
- Ludwig Heinrich Ihmels, evangelisch-lutherischer Theologe, Professor, seit 1922 erster Landesbischof Sachsens
- Roland Kirberg, Schriftsteller
- Angela Krauß, Schriftstellerin und Bachmann-Preisträgerin
- Karl Lamprecht, Historiker, Begründer des Instituts für Universalgeschichte an der Universität Leipzig
- Bernd-Lutz Lange, Kabarettist
- Hugo Licht, Architekt und Stadtbaurat in Leipzig (1879–1906)
- Hieronymus Lotter, 1497?-1580, Bedeutender Baumeister der Renaissance in Sachsen (u.a. für "Altes Rathaus" verantwortlich), mehrfacher Bürgermeister von Leipzig
- Heinrich Marschner, Komponist
- Wolfgang Mattheuer, Maler
- Erhard Mauersberger, Organist, von 1961 bis 1972 Thomaskantor
- Wilhelm Maurenbrecher, Reformationshistoriker
- Felix Mendelssohn Bartholdy, Komponist, Gewandhauskapellmeister, Wiederentdecker von Bach
- Herrmann Julius Meyer, Verleger in Leipzig (Bibliographisches Institut)
- August Ferdinand Möbius, Astronom und Mathematiker an der Universität Leizig (1816-1868)
- Friedrich Nietzsche, Philologe und Philosoph, studierte von 1865 bis 1869 in Leipzig bei Ritschl, lernte in Leipzig auch R. Wagner kennen, hält sich auch später des Öfteren dort auf
- Arthur Nikisch, von 1878-1889 Kapellmeister des Leipziger Stadttheaters, dirigierte 1884 die Uraufführung von Bruckners 7. Symphonie
- Adam Friedrich Oeser, Maler, 1. Direktor der Kunstakademie
- Wilhelm Ostwald, Wissenschaftler und Nobelpreisträger. Wirkte von 1887-1906 als Professor für physikalische Chemie an der Leipziger Universität
- Louise Otto-Peters, Frauenrechtlerin
- Johannes Adolph Overbeck, Archäologe, 1863-1895 Professor der Archäologie und Vorstand der archäologischen Sammlung an der Universität Leipzig
- Wilhelm Pfeffer, 1845-1920, bedeutender Botaniker und Pharmakologe, Begründer der modernen Pflanzenphysiologie, Entdecker der Osmose, Professor in Leipzig
- Günther Ramin, Organist, 1939-1956 Thomaskantor
- Friedrich Ratzel, 1844-1904, Bedeutender Geograph, Ordinarius für Geographie an der Universität Leipzig
- Hugo Riemann, Musiktheoretiker, wirkte ab 1895 bis zu seinem Tode 1919 in Leipzig
- Friedrich Wilhelm Ritschl, Philologe, lehrte von 1865 bis 1875 in Leipzig und verstarb dort
- Arwed Rossbach, Architekt, wirkte vornehmlich in Leipzig, gest. daselbst 1904
- Uwe Scholz (1958-2004), Choreograf von internationalem Rang und Direktor des Leipziger Balletts von 1991 bis zu seinem Tod.
- Clara Schumann, geb. Wieck. (1819-1896) Berühmte Pianistin, heiratet 1840 Robert Schumann
- Robert Schumann, Komponist, wirkte von 1828-1844 in Leipzig, unter anderem als Lehrer am Konservatorium
- Daniel Gottlob Moritz Schreber, Arzt und Reformpädagoge, seit 1836 in Leipzig, Begründer der
1825
- 25. Januar: Costa Rica Staatsgrundgesetz
- 26. Februar: Das Stück König Ottokars Glück und Ende von Franz Grillparzer wird uraufgeführt
- 25. Juni: Die erste Einschienenbahn der Welt nach einem Patent von Henry Robinson Palmer wird in Cheshunt, England, in Betrieb genommen
- 6. August: Bolivien erhält die Unabhängigkeit
- 27. September Offizielle Eröffnungsfahrt auf der ersten öffentlichen Eisenbahn der Welt, der Stockton and Darlington Railway
- russischer Dekabristenaufstand
- Die Stadt Witten erhält das Stadtrecht
Kultur
- 11. Februar: Uraufführung der Oper Adelson e Salvini von Vincenzo Bellini im Collegio di San Sebastiano in Neapel
- 22. Februar: Uraufführung der Oper Der Holzdieb von Heinrich Marschner an der Hofoper in Dresden
- 3. Mai: Uraufführung der Oper Der Maurer von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris
- 10. Juni: Uraufführung der Oper Pharamond von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 17. Oktober: Uraufführung der Oper Don Sanche, ou Le château d'amour von Franz Liszt in Paris
- 19. November: Uraufführung der Oper L'ultimo giorno di Pompei von Giovanni Pacini am Teatro San Carlo in Neapel
- 11. Januar: Bayard Taylor, US-amerikanischer Autor († 1878)
- 25. Januar: George Edward Pickett, Major-General in der Armee der Konföderierten Staaten von Amerika († 1876)
- 27. Januar: Balduin Möllhausen, deutscher Reisender und Schriftsteller († 1905)
- 1. Februar: James W. Throckmorton, 13. Gouverneur von Texas († 1894)
- 2. Februar: Karl Racké, Bürgermeister der Stadt Mainz († 1898)
- 2. Februar: William Young Sellar, schottischer Altphilologe († 1890)
- 7. Februar: Karl August Möbius, Zoologe und Ökologe († 1908)
- 17. Februar: Albrecht Weber, deutscher Sanskritist und Historiker
- 26. Februar: Jan Balatka, US-amerikanischer Komponist († 1899)
- 12. März: Graf Alexei Sergejewitsch Uwarow, russischer Archäologe († 1884)
- 15. März: Aníbal Pinto Garmendia, chilenischer Politiker
- 23. März: Franz Freiherr von Roggenbach, badischer Politiker († 1907)
- 23. März: Theodor Bilharz, deutscher Mediziner und Naturwissenschaftler († 1862)
- 11. April: Ferdinand Lassalle, deutscher Politiker und Publizist († 1864)
- 17. April: Johann Fürst, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor († 1882)
- 23. April: Emil Welti, Schweizer Politiker († 1899)
- 25. April: Federico Errázuriz Zañartu, chilenischer Politiker († 1877)
- 1. Mai: Johann Jakob Balmer, Schweizer Mathematiker und Physiker († 1898)
- 4. Mai: Thomas Henry Huxley, britischer Biologe († 1895)
- 5. Mai: Wilhelm Friedrich Hertenstein, Schweizer Politiker († 1888)
- 9. Mai: Rudolf Mosse, deutscher Geschäftsmann und Verleger († 1920)
- 11. Mai: Wilhelm Bogler, deutscher Architekt († 1906)
- 17. Mai: Johann Jakob Egli, schweizerischer Geograph († 1905)
- 20. Mai: Antoinette Brown Blackwell, erste ordinierte Pastorin der USA († 1921)
- 5. Juni: Louis Victor Robert Schwartzkopff, deutscher Unternehmer († 1892)
- 6. Juni: Friedrich Bayer, Gründer der Farbenfabrik Friedrich Bayer, heutige Bayer AG († 1880)
- 28. Juni: Emil Erlenmeyer, deutscher Chemiker († 1909)
- 14. Juli: Adolf Cluss, deutsch-amerikanischer Architekt († 1905)
- 31. Juli: August Beer, deutscher Chemiker, Mathematiker und Physiker († 1863)
- 22. August: Julius Schulhoff, tschechischer Pianist und Komponist († 1895)
- 28. August: Karl Heinrich Ulrichs, Vorkämpfer der Schwulen-Bewegung († 1895)
- 11. September: Eduard Hanslick, österreichischer Musikwissenschaftler und -kritiker († 1904)
- 12. September: Karl Doppler, deutscher Komponist († 1900)
- 13. September: Rudolf Henneberg, Maler († 1876)
- 16. September: Simeon Bavier, Schweizer Politiker († 1896)
- 25. September: Joachim Heer, Schweizer Politiker († 1879)
- 10. Oktober: Paul Kruger, südafrikanischer Politiker und Gründer des Kruger-Nationalparks († 1904)
- 11. Oktober: Conrad Ferdinand Meyer, Schweizer Dichter des Realismus († 1898)
- 15. Oktober: Marie Friederike Franziska Hedwig von Preußen, Königin von Bayern († 1889)
- 18. Oktober: Claire von Glümer, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin († 1906)
- 22. Oktober: Friedrich von Schmidt, deutscher Architekt († 1891)
- 23. Oktober: Julius Kühn, Begründer des Universitätsstudiums der Agrarwissenschaften († 1910)
- 25. Oktober: Johann Strauß (Sohn), österreichischer Komponist und „Walzerkönig“ († 1899)
- 1. November: Friedrich Haase, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor († 1911)
- 6. November: Charles Garnier, französischer Architekt († 1898)
- 9. November: Ambrose Powell Hill, US-amerikanischer General (Konföderation) († 1865)
- 10. November: Johann Jakob Scherer, Schweizer Politiker († 1878)
- 20. November: António de Serpa Pimentel, portugiesischer Politiker († 1900)
- 29. November: Jean-Martin Charcot, französischer Neurologe († 1893)
- 30. November: William Adolphe Bouguereau, französischer Maler († 1905)
- 2. Dezember: Peter II., Kaiser von Brasilien († 1891)
- 4. Dezember: Franz Heinrich Reusch, deutscher alt-katholischer Kirchenhistoriker († 1900)
- 5. Dezember: Eugenie Marlitt, deutsche Schriftstellerin des Biedermeier († 1887)
- 19. Dezember: George Frederick Bristow, US-amerikanischer Komponist († 1898)
- 20. Dezember: Friedrich Grillo, deutscher Industrieller († 1888)
- 31. Dezember: James Hobrecht, deutscher Stadtplaner († 1902)
- José Joaquín Guarín, kolumbianischer Komponist († 1854)
- 4. Januar: Ferdinand IV. (Neapel), war König von Neapel ( - 1751)
- 27. Januar: August Ferdinand Ludwig Dörffurt, Apotheker und Bürgermeister von Wittenberg ( - 1767)
- 10. März: Carl Brandan Mollweide, Mathematiker und Astronom ( - 1774)
- 3. April: Otto Graf von Loeben, deutscher Dichter ( - 1786)
- 23. April: Maler Müller, deutscher Maler, Kupferstecher und Dichter des Sturm und Drang ( - 1749)
- 7. Mai: Antonio Salieri, italienisch-österreichischer Komponist, Kapellmeister und Musikpädagoge ( - 1750)
- 19. Mai: Claude-Henri Comte de Saint-Simon, Offizier bei den amerikanischen Befreiungskriegen ( - 1760)
- 31. Mai: George Chalmers, englischer politischer Schriftsteller ( - 1742)
- 2. Juni: Karl Wilhelm Contessa, deutscher Novellist und Lustspieldichter ( - 1777)
- 5. Juni: Ferdinand von Bubna und Littitz, österreichischer Feldmarschallleutnant ( - 1768)
- 13. Juni: Johann Peter Melchior, Bildhauer ( - 1747)
- 17. Juni: Helias Meder, reformierte Theologe ( - 1761)
- 10. Juli: Ludwig Fischer, deutscher Opernsänger (Bass) ( - 1745)
- 6. Oktober: Bernard de Lacépède, französischer erster Großkanzler des Ordens der Ehrenlegion ( - 1756)
- 10. Oktober: Dmytro Bortnjanskyj, ukrainischer Komponist ( - 1751)
- 12. Oktober: Franz Joseph Müller von Reichenstein, Naturwissenschaftler ( - 1740 oder 1742)
- 13. Oktober: Maximilian I., König von Bayern ( - 1756)
- 14. November: Jean Paul, deutscher Schriftsteller ( - 1763)
- 19. November: Jan Václav Voříšek, böhmischer Komponist ( - 1791)
- 24. November: Karl Friedrich Hensler, Theaterdirektor ( - 1759)
- 29. November: William Hull, US-amerikanischer Politiker und Offizier ( - 1753)
- 28. Dezember: James Wilkinson, US-amerikanischer General und erster Gouverneur von Louisiana ( - 1757)
- 29. Dezember: Jacques-Louis David, französischer Maler ( - 1748)
ko:1825년
1792
- 24. März: Alessandro Volta beginnt seine Experimente zu den Entdeckungen von Luigi Aloisio Galvani und diese führen zur Hypothese der Berührungselektrizität
- 20. April: Beginn des 1. Koalitionskrieges der verbündeten Monarchien Österreich und Preußen gegen das revolutionäre Frankreich
- 18. Mai: USA: Die Börse von New York wird gegründet
- 10. August: Frankreich. Die Sansculotten erstürmten die Tuilerien und setzten den König Ludwig XVI. gefangen
- 20. September: Kanonade von Valmy, erste Niederlage Österreichs und Preußens gegen die französische Revolutionsarmee
- 21. September: Frankreich. Beschluss über die Abschaffung der Monarchie. Frankreich wird eine Republik
- 22. September: Frankreich. Ausrufung des „Année Première“, dem Jahr Eins der Republik
- 21. Oktober: Kapitulation der Festung Mainz vor den französischen Revolutionstruppen
- Frankreich: Javellewasser wird fabrikmäßig hergestellt
- Dänemark. Verbot des Sklavenhandels
Kultur
- 19. Mai: Uraufführung der Komödie Les Deux Sous-lieutenants ou Le Concert interrompu von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 4. November: Uraufführung der Oper Elfrida von Giovanni Pacini am Teatro San Carlo in Neapel
- 8. Januar: Lowell Mason, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge († 1872
- 12. Januar: Johan August Arfvedson, schwedischer Chemiker († 1841)
- 24. Januar: Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg, preußischer General und Staatsmann († 1850)
- 1. Februar: Johann Friedrich Dieffenbach, deutscher Mediziner und Chirurg († 1847)
- 14. Februar: Friedrich Landolin Karl Freiherr von Blittersdorf, badischer Beamter († 1861)
- 28. Februar: Karl Ernst von Baer, estnischer Naturforscher († 1876)
- 29. Februar: Gioacchino Antonio Rossini, italienischer Komponist († 1868)
- 7. März: John Herschel, englischer Astronom († 1871)
- 11. März: Natale Abbadia, italienischer Komponist und Gesangslehrer († 1861)
- 14. März: Friedrich Stapß, deutscher Attentäter († 1809)
- 18. März: António José de Sousa Manoel de Menezes Severim de Noronha, portugiesischer Staatsmann und General († 1860)
- 21. März: Gustav Adolf Harald Stenzel, deutscher Geschichtsforscher († 1854)
- 14. April: Friedrich Bruckbräu, deutscher Schriftsteller und Übersetzer († 1874)
- 22. April: Wilhelm Stern, deutscher Pädagoge († 1873)
- 7. Mai: Blasius Höfel, österreichischer Kupferstecher († 1863)
- 13. Mai: Giovanni Maria Mastai-Ferretti, Papst von 1846 bis 1878 († 1878)
- 13. Mai: Pius IX., Papst ab 1846 († 1878)
- 21. Mai: Gaspard Gustave de Coriolis, französischer Mathematiker († 1843)
- 25. Mai: Hans Georg Meyer, königlicher hannoverscher Generalleutnant († 1863)
- 30. Mai: Karl Bernhard zu Sachsen-Weimar-Eisenach, königlich niederländischer General († 1862)
- 16. Juni: Thomas Livingstone Mitchell, britischer Forscher († 1855)
- 19. Juni: Gustav Schwab, deutscher Schriftsteller († 1850)
- 8. Juli: Therese von Sachsen-Hildburghausen
- 10. Juli: Frederick Marryat, englischer Marineoffizier und Schriftsteller († 1848)
- 4. August: Percy Bysshe Shelley, britischer Schriftsteller († 1822)
- 19. August: Edward Hincks, irischer Assyriologe und einer der frühesten Entzifferer der Keilschrift († 1866)
- 24. August: Joaquim António de Aguiar, portugiesischer Politiker († 1884)
- 5. September: Andrés de Santa Cruz, Präsident von Peru und Bolivien
- 21. September: Johann Peter Eckermann, deutscher Dichter († 1854)
- 27. September: George Cruikshank, britischer Karikaturist († 1878)
- 3. Oktober: Francisco Morazán, Präsident der Zentralamerikanischen Föderation († 1842)
- 17. Oktober: John Bowring, britischer Staatsmann, Reisender und Schriftsteller († 1872)
- 20. Oktober: Colin Campbell, Britischer Feldmarschall († 1863)
- 20. November: Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski, russischer Mathematiker († 1856)
- 6. Dezember: Wilhelm II. (Niederlande)
- 10. Dezember: Friedrich von Gärtner, deutscher Baumeister († 1847)
- 26. Dezember: Charles Babbage, britischer Erfinder und Mathematiker († 1871)
- 23. Februar: Joshua Reynolds, britischer Maler ( - 1723)
- 1. März: Leopold II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches ( - 1747)
- 29. März: Gustav III., König von Schwe | | |