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| Böschung |
BöschungEine Böschung ist eine geneigte, unbefestigte Seite eines künstlich erstellten Erdkörpers oder eine abfallende Fläche im Gelände, ein natürlicher oder künstlicher Geländesprung oder ein Absatz zwischen einer höher und einer tiefer gelegenen schwächer geneigten oder ebenen Fläche.
Eine Böschung ist durch die Böschungsneigung und den Höhenunterschied charakterisiert. Die Neigungen werden in Grad gegen die Horizontale oder als Steigungsverhältnis angegeben. Eine Böschung von 1:2 zum Beispiel bedeutet 1 m Höhenunterschied auf 2 m horizontaler Länge.
Die mögliche Neigung einer Böschung hängt von den Eigenschaften des Materials ab.
Böschungen entstehen auf natürliche Weise durch geomorphologische Vorgänge (zum Beispiel Erosion, Bodenhebung, Sedimentation) oder bauliche Maßnahmen (zum Beispiel Dammschüttungen, Einschnitte, Baugruben). Eine natürliche Böschung ist auch als "Hang" bekannt.
Zu Böschungen gehören ihre Oberflächen, aber auch die darunter liegenden Erd- und Felsmassen, soweit sie rutschgefährdet sind.
Die Berechnung ihrer Standsicherheit ist eine Aufgabe des Bauingenieurs oder Geotechnikers.
Böschungswinkel
Geotechnik
Für die Stabilität der Böschung ist neben dem Bewuchs der Böschungswinkel
maßgeblich verantwortlich. Eine natürliche Böschung aus rolligem Material hat die Böschungsneigung, die dem Winkel der inneren Reibung entspricht (dem Reibungswinkel). Auch eine künstliche Böschung kann höchstens diese Neigung haben. Wäre sie steiler, würde sie abrutschen.
Bindiges Material, das feine Bestandteile wie Ton und Schluff enthält, hat zusätzlich eine Kohäsion, durch die das Material zusammengehalten wird. Dadurch kann die Böschung einen steileren Winkel haben. Gleiches gilt auch für feuchten Sand, wenn er zusammen gedrückt wird. Trocknet er aber aus, bricht die Böschung zusammen.
Beispiele
bricht die Böschung
Der Böschungswinkel bei lockerer Schüttung, der sogenannte Schüttwinkel, liegt im Bereich von 25-45°.
Einige Beispiele:
: Salz, Zement: 40°
: Trockene Erde, Lehmboden: 35-45°
: Trockener Sand, Kies: 30-35° (siehe Foto)
: Feuchter Sand, feuchte Erde (lockere Schüttung!): 25°
Böschungswinkel der Pyramiden in Ägypten: zunächst 52°, später 43° (siehe auch Meidum-Pyramide)
Siehe auch:
- Böschungsbruch
Weblinks
[http://www.gb.bv.tum.de/download/Skript/vorl-g-o.pdf TUM Zentrum Geotechnik München]
Kategorie:Geomorphologie
GeländeUnter Gelände versteht man:
- in der Kartografie die Erdoberfläche (siehe Gelände (Kartografie)).
- in den Geowissenschaften die Topografie (die in der Nähe des Betrachters liegende natürliche Landschaft)
- ein Grundstück, oder das einem Bauwerk zugeordnete Baugrundstück
- technisch bearbeitete Landschaftsteile im Sinn von Übungsgelände.
Siehe auch: Digitales Geländemodell, Kulturlandschaft, Naturlandschaft
Erosion
Erosion (von lat.: erodere = abnagen) ist die Abtragung von meist verwitterten Feststoffen (Boden, Schlamm, Gestein usw.) durch die natürlichen Kräfte des Windes, Wassers, oder der Bodenbewegung infolge von Gravitation (Steinschlag, Lawine, Mure). Bei der Erosion handelt es sich um einen wichtigen natürlichen Prozess, der aber in vielen Fällen durch menschliche Aktivitäten ausgelöst bzw. verstärkt wird. Einige dieser Aktivitäten beinhalten Abholzung, Überweidung und Straßen- oder Eisenbahnbau. Verschiedene Kulturen haben versucht, die Erosion durch Terrassenfeldbau und Wiederaufforstung zu begrenzen.
aufforstung]
Unterscheidung
aufforstung
Die marine Erosion, oder auch Abrasion genannt, ist eine flächenhafte Erosion aufgrund des Kollidierens von Wasser mit Hindernissen und des damit verbundenen Abtragens. Sie entsteht durch Brandung oder in Fließgewässern.
Beispiel: die durch die Brandung entstehende Erosion des Untergrundes. Dabei kann es zur Ausbildung von Abrasionsflächen oder Abrasionsplatten kommen. Die daraus resultierende Küstenform bezeichnet man als Abrasionsküsten.
Der Transport des verwitterten Materials kann erfolgen durch
- gravitative Erosion (Massenbewegung bedingt durch Schwerkraft): flächenhafter Abrutsch (Hangrutsch, Mure, Denudation)
- Wind / Äolischer Transport: Sandstürme wirken wie Sandstrahlgebläse.
- Deflation: Ausblasung verwitterten Materials (Wüste, Steppe).
- Wasser / Fluviatiler Transport: Verlagerung von Material, Abtragung durch fließendes Wasser (Kerbtal, Muldental, Flüsse), abfließendem Regenwasser oder bei chemischer Verwitterung auch durch Sickerwasser.
- Abrasion: Abtragung durch Meeresbrandungen (Kliff).
- Abspülung: Durch starken Niederschlag (pflanzenarmen Gebieten).
- Eis: Gletscher fließen langsam talwärts und zerstören die Oberfläche durch ihr großes Gewicht und mitgeführtes Gesteinsmaterial (Trogtal, Moränen, Glazialerosion).
- Auflockerung der Gesteine durch Tektonik, z.B. entlang von Störungslinien, und nachfolgende Flusserosion (siehe Durchbruchstal).
Beim Transport erfolgt meist eine Sortierung nach Korngröße und Gewicht der Partikel, wobei Art und Umfang vom Transportmedium, dessen Strömungseigenschaften und Geschwindigkeit abhängen.
Ablagerung
Die Ablagerung des abtransportierten Materials wird auch als Sedimentation, das Ergebnis als Sediment bezeichnet. Sedimentgestein oder Sedimentit entsteht aus Sedimenten infolge von Diagenese.
Die Ablagerung findet meist an einem niedriger gelegenen Ort statt, deswegen wird durch Erosion Material von oben nach unten verfrachtet und somit Höhenunterschiede in der Landschaft ausgeglichen. Die Erosion wirkt damit hebenden geologischen Prozessen wie der Auffaltung von Gebirgen durch tektonische Bewegungen oder der Bildung von Vulkanen entgegen. Mit den Eigenschaften der Sedimente und den Rückschlüssen aus ihnen auf Art, Zeit und Umstände der Sedimentation, befasst sich die Sedimentologie.
Bedeutung der Erosion
Sedimentologie
Speziell die Bodenerosion, das Abtragen der fruchtbaren Erdschicht durch Wind und Regenwasser, richtet große Schäden an. Wald ist die zur Verhinderung von Erosion wirksamste Vegetationsform, da die Wurzeln der Bäume dem Boden Halt geben (Verminderung der Erosion durch Hangneigung), die Bäume die Windgeschwindigkeit am Boden reduzieren (in Verbindung mit Bodenvegetation und Humusauflage die Ausschaltung von Winderosion) sowie durch Abbremsung des Niederschlags und durch die erheblichen Pufferkapazitäten die Wassererosion minimieren.
Die Vernichtung von Wald führt besonders in niederschlagsreichen Regionen wie den Tropen zu einer verheerenden Beschleunigung der Erosion mit entsprechenden Folgen für den Boden.
Aber auch aus historischer Zeit sind schwerwiegende Erosionsschäden durch Entwaldung in den deutschen Mittelgebirgen bekannt. Dabei rissen viele Meter tiefe Erosionsschluchten, sogenannte Runsen, Tilken, Sieke oder Gullies ein.
Die Ablagerung von Erosionsmaterial führt zur Versandung von Flüssen und Häfen, weswegen Schifffahrtswege immer wieder ausgebaggert werden müssen. Die erodierten Sedimente können wiederum zu Störungen in anderen Ökosystemen wie Korallenriffen führen.
Erosionsvorgänge sind Bestandteile des Kohlenstoffkreislaufs.
Siehe auch
Abrasion, Auswaschung (Geologie), Ablation, Korrasion, Sedimentation, Bodenerosion, Rodung, Flurbereinigung, Desertifikation, Ökosystem, FAO, Monokultur, Bewässerung, Dürre, Düne, Hecke, Permakultur, Versteppung, Vetiver, Deich,
Literatur
- Bork, H.-R., H. Bork, C. Dalschow (1998): Landschaftsentwicklung in Mitteleuropa. Gotha
- Richter, G. [Hrsg.] (1998): Bodenerosion. – Analyse und Bilanz eines Umweltproblems. Darmstadt.
- Stolz, C. (2005): Historisches Grabenreißen im Wassereinzugsgebiet der Aar zwischen Wiesbaden und Limburg. Diss. Mainz 2005. (Elektron. Ressource: http://ubm.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2005/703/)
Kategorie:Geologie
Kategorie:Land- & Forstwirtschaft
Kategorie:Naturschutz
SedimentationAls Sedimentation bezeichnet man das Ablagern/Absetzen von Teilchen aus Flüssigkeiten oder Gasen unter dem Einfluss der Schwerkraft und anderen Kräften, wie zum Beispiel der Zentrifugalkraft in einer Zentrifuge (hier nicht näher erläutert). Bildet sich zuunterst eine Schicht von Schwebstoffen, so nennt man diesen Bodensatz auch Sediment oder Dekantat.
Dabei schichten sich die abgelagerten Teilchen nach ihrer Dichte und ihrer Größe und haben daher auch eine unterschiedliche Sedimentationsgeschwindigkeit (Absinkgeschwindigkeit). Die „schwersten“ und „größten“ Teilchen lagern sich zuerst ab, liegen also zuunterst, was auch dazu benutzt werden kann die verschiedenen Stoffe eines Gemenges zu trennen (siehe Dekantieren).
Sedimente werden, im Falle von Fließgewässern, hauptsächlich durch die Erosion des Querschnittes eingetragen. Ein weiterer Effekt ist der Sedimenteintrag. Hier werden Sedimente (und andere Feststoffe) aus dem Einzugsgebiet eingetragen.
Im Mühlenlabor wird ein Sedimentationstest durchgeführt, bei dem das Volumen des Sediments einer Mehl-Wasser-Suspension als Maß für die Quellfähigkeit der Eiweißstoffe im Mehl gilt. In der Bodenkunde dienen Sedimentationsversuche der Bestimmung der Korngrößenverteilung eines Bodens.
Natürliche Sedimente
Als Sonderfall ist zu beachten, dass es neben der oben beschriebenen „normalen“ auch zu einer sogenannten inversen Gradierung kommen kann, welche sich zum Beispiel bei eruptiven Bimssteinen zeigt. Da Bims ein aufgeschäumtes, glasiges Gestein ist, besitzen größere Bimslapilli eine geringere Dichte als kleinere Lapilli, welche sich daher als erstes ablagern.
Herangeführt werden die Schwebstoffe im Falle einer natürlichen Sedimentation in der Regel durch Erosionsprozesse und hierbei vor allem durch fluviatilen Transport, welchen ihrerseits in der Regel eine Verwitterung des Ausgangsgesteins vorausgegangen ist. Je nach Entfernung zum Abtragungsort und der damit meist zunehmend geringeren Strömungsgeschwindigkeit, weist die Korngrößenverteilung der im Wasser mitgeführten Partikel deutliche Unterschiede auf. Hierbei gilt das die Korngröße der Partikel mit der Entfernung und einer absinkenden Strömungsgeschwindigkeit abnimmt, da die größten bzw. schwersten Partikel (Geschiebe) zuerst sedimentieren und die Strömung oft nicht mehr in der Lage ist diese vom Gewässergrund aufzuwirbeln.
Besonders in stehenden Gewässern bilden diese Schwebstoffe durch gravitative Ablagerung Sedimentschichten (Warven) aus, die zum Teil zur Altersbestimmung (Stratigrafie) verwendet werden. Dies liegt vor allem daran, das hier im Gegensatz zu Fließgewässern keine Strömung mehr vorliegt und sich daher auch sehr kleine Partikel ablagern können. Zusätzlich zeigt die Sedimentation je nach Klimasystem oft ein unterschiedliches Muster im Jahresgang, da sich beispielsweise im Winter bei einem zugefroren Gewässer die feineren Teilchen absetzen. Somit entstehen, ähnlich den Jahresringen bei Bäumen, gröbere und feinere Schichten pro Jahr, welche als Warven bezeichnet werden. Diese schließen oft Lebewesen oder deren Spuren mit ein, welche sich im Zuge der Fossilisation zu Fossilien entwickeln können. Auch die Entstehungsbedingungen (Paläoklima) der einzelnen Sichten sind in diesen oft dokumentiert, weshalb Sedimente wichtige Klimaarchive darstellen. Besonders marine, flachmarine und seeische Ablagerungen haben diesbezüglich eine hohe Aussagekraft, weshalb sie auch das Hauptziel von klimatologischen Forschungsbohrungen darstellen.
Im Zuge der Sedimentation erfahren die zuunterst liegenden Schichten einen immer höheren Druck, welcher im Zusammenhang mit diagentischen Prozessen zur Bildung von Sedimentgesteinen führen kann. Einen Sonderfall stellt hierbei der Schnee dar, welcher ebenfalls geschichtet und unter Druckeinfluss zu Eis verdichtet werden kann. Hält dieser Effekt über mehrere Jahre an, so kann dies zur Ausbildung eines Gletschers führen.
Siehe auch
- Seifen (Mineralogie)
Literatur
- Schäfer, Andreas: Klastische Sedimente - Fazies und Sequenzstratigraphie. Spektrum Akademischer Verlag. 2004 ISBN 3-8274-1351-6
Kategorie:Geologie
Kategorie:Limnologie
Kategorie:Ozeanologie
Kategorie:Trennverfahren
BauingenieurEin Bauingenieur löst ingenieurtechnische Fragestellungen bei der Konzeption, der Planung, dem Bau, Umbau, Betrieb, Instandhaltung und Abbruch von Bauwerken.
Der Beruf ist aus dem Beruf des Baumeisters hervorgegangen. Die Berufsbezeichnung "Bauingenieur" ist in Deutschland gesetzlich geschützt und setzt in der Regel ein Ingenieur-Diplom einer staatlich anerkannten (Fach-)Hochschule voraus (Diplomingenieur).
Je nach Arbeitsgebiet kann sich der Bauingenieur z. B. auch als
- Tragwerksplaner bzw. umgangssprachlich Statiker
- Bauleiter / Projektmanager
- Bauphysiker
- Wasserbauingenieur
- Verkehrswegeplaner
- Facheinkäufer für Bauleistungen
- Bodengutachter
- Tiefbauingenieur oder
- Facility Manager
spezialisieren.
Bauingenieure können tätig werden bei:
- Baufirmen (z. B. Generalunternehmern, Generalübernehmern)
- Behörden und Ämtern (z. B. Bauverwaltung, Umweltbehörden)
- Ingenieurbüros oder in freiberuflicher Tätikgkeit
- Auftraggebern (z. B. Öffentliche Hand, Investoren, Eisenbahngesellschaften)
- Versicherungen (z. B. als Gutachter)
- Sonstigen
Berühmte und bedeutende Bauingenieure findet man unten unter "Einordnung: Bauingenieur".
Siehe auch
- Studium des Bauingenieurs
- Bauwesen
- Portal:Architektur und Bauwesen
Weblinks
- Fachzeitschrift Bauingenieur, http://www.technikwissen.de/bauing/suche/suche.asp
- Webseite zum Thema Bauingenieur, http://www.werde-bauingenieur.de/
- Online-Magazin für Bauingenieure, http://www.bauingenieur24.de
Kategorie:Technik
Kategorie:Bauingenieurwesen
!
Kategorie:Beruf
GeotechnikGeotechnik ist ein Oberbegriff für die Einzeldisziplinen im Bauingenieurwesen, welche sich mit der Gründung von Bauwerken im Untergrund befassen.
Geotechnik ist außerdem eine moderne Bezeichnung beispielsweise von Lehrstühlen und Instituten, die sich früher nach den Einzeldisziplinen nannten: Erd- und Grundbau, Bodenmechanik, Fels- und Tunnelbau, Verkehrswasserbau, usw...
Geotechnik ist eine junge, interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft, die sich aus dem Bauingenieurwesen entwickelt hat und Elemente aus dem Bauwesen, den Geowissenschaften und dem Bergbau in sich vereint. Sie beschäftigt sich mit dem Einfluss von Bauwerken auf den Baugrund. Dabei ergeben sich beispielsweise folgende Kernaufgaben:
- Gründung von Bauwerken, beispielsweise Brücken, Tunnel und Straßen (Grundbau, Erd- und Tunnelbau),
- Wasserbauwerken wie zum Beispiel Schleusen, Wehre, Düker,
- Sicherung von Geländesprüngen, beispielsweise Baugruben und Kaimauern,
- Standsicherheit von Böschungen, zum Beispiel Straßen, Uferbefestigungen und Dämme,
- Herstellung von Bauwerken aus Boden, beispielsweise Dämme, Deiche und Deponien,
- Untersuchung und Beurteilung des Untergrunds und der Grundwasserverhältnisse,
- Untersuchung und Beurteilung von gedichteten oder durchströmten Erdbauwerken wie zum Beispiel Kanalseitendämmen,
- Messung, Prognose und Beurteilung von dynamischen Belastungen wie Rammerschütterungen, Sprengungen und Verkehrsbelastungen,
- Boden- und Grundwasserschutz (Umweltgeotechnik).
Diplom-Ingenieure für Geotechnik werden im Grundstudium in naturwissenschaftlichen, geowissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern ausgebildet. Sie erhalten Spezialwissen in den Teildisziplinen Ingenieurgeologie, Bodenmechanik, Geophysik, Gebirgs- und Felsmechanik sowie Grund- und Felsbau. :)
Kategorie:Bauingenieurwesen
ReibungswinkelDer Reibungswinkel oder Winkel der inneren Reibung ist der Winkel, unter dem ein Festkörper oder ein körniges Material belastet werden kann, ohne abzurutschen oder zu versagen. Er ist ein Maß für die Glätte bzw. Rauhigkeit ihrer Oberflächen.
Der Reibungswinkel wird in Grad gemessen. In Berechnungen verwendet man immer den Tangens des Reibungswinkels, der dimensionslos ist. Der Tangens des Reibungswinkels ist das Verhältnis von Horizontalkraft zu Vertikalkraft, mit denen der Körper belastet wird. Er gibt auch direkt die Neigung der resultierenden Kraft an.
Reibung von Festkörpern
Liegen zwei feste Körper an einer ebenen Fläche aufeinander, so ist der Reibungswinkel der Winkel der resultierenden Kraft aus Horizontalkraft und Vertikalkraft, die zwischen den beiden Körpers wirken, ohne dass sie ins Rutschen geraten. Die Horizontalkraft, die in Richtung der ebenen Fläche wirkt, versucht, den oberen Körper wegzuschieben. Die Vertikalkraft, die senkrecht auf die Fläche wirkt, drückt beide Körper aneinander und verhindert das Wegrutschen. Je glatter die Fläche ist, desto kleiner ist der Reibungswinkel und desto geringer ist die mögliche Horizontalkraft.
Reibung bei körnigem Material
Ein körniges, rolliges Material wie zum Beispiel Sand hat einen inneren Reibungswinkel, der unter anderem von der Rauhigkeit der Körner abhängt. Schüttet man das Material auf einen Haufen, so entsteht ein Schüttkegel, der genau den Winkel der inneren Reibung hat.
Abhängig ist der Reibungswinkel von folgenden Eigenschaften:
- Rauhigkeit (je rauher, desto größer ist der Winkel)
- unterschiedliche Körnung (je mehr verschiedene Korngrößen vorhanden sind, um so größer ist der Winkel)
- Verdichtung (je mehr die Schüttung verdichtet wird, um so größer ist der Winkel)
- Feuchtigkeitsgehalt (verändert nicht die Reibung sondern hat Auswirkung auf die Kohäsion)
Typische Reibungswinkel sind:
- rundkörniger Sand mit einheitlicher Korngröße: 27,5° - 30°
- eckiger, scharfkantiger Sand: 32° - 35°
- sandiger Kies: 32° - 37°
- scharfkantiges Geröll: 37° - 45°
Schergerade eines Bodens
Der innere Reibungswinkel eines Bodens kann im Labor im Scherversuch mit Versuchsgeräten festgestellt werden. Die Bodenprobe wird (z.B. im Dreiaxialgerät (Triaxialgerät) oder Kastenschergerät) vertikal und horizontal bis zum Bruch belastet. Dabei ermittelt man mit Hilfe der Mohr'schen Spannungskreise die Parameter der Schergeraden des zweidimensionalen Spannungszustandes. Im Spannungsdiagramm wird die Vertikalspannung auf der horizontalen x-Achse aufgetragen, und die Schubspannung auf der vertikalen y-Achse. Die Schergerade ist gekennzeichnet durch ihre Steigung (der Winkel zur Horizontalen ist der Reibungswinkel) und durch den Abstand, in dem die Schergerade die vertikale Achse schneidet. Dieser Abstand ist die Kohäsion. Körnige (rollige) Böden haben keine Kohäsion, sondern nur einen Reibungswinkel, das heißt, die Schergerade geht durch den Nullpunkt des Spannungsdiagramms.
Coulomb'sche Bruchbedingung
Ein Boden, der sich in einem Spannungszustand unterhalb der Schergeraden befindet, hält der Belastung stand. Oberhalb der Schergeraden versagt er. Je größer der Reibungswinkel und/oder die Kohäsion ist, desto höher ist die Belastbarkeit.
Gleitsicherheitsnachweis
Der Reibungswinkel wird zusammen mit der Köhäsion gebraucht, um den Widerstand eines Bauwerks gegen horizontales Verschieben zu berechnen (z.B. bei Fundamenten, (Winkel)stützmauern, Talsperren). Diesen Nachweis nennt man Gleitsicherheitsnachweis oder auch Scherfestigkeitsnachweis.
Böschungen
Kohäsion und Reibungswinkel sind dafür verantwortlich, in welchem Winkel eine Böschung aus Bodenmaterial angelegt werden kann, ohne zusammen zu brechen.
Auch beim Nachweis einer Böschung gegen Böschungsbruch ist der Reibungswinkel neben der Kohäsion und der Wichte des Bodens ein wichtiger Parameter.
Kategorie:Physik
TonmineralAls Tonminerale bezeichnet man wasser- und hydroxidhaltige Alumosilikate mit geringen Mengen an Magnesium, Eisen, Natrium, Kalium und Calcium. Sie kommen als feinkörnige Minerale in der Tonfraktion (Korngröße < 2µm) vor.
Die meisten Tonminerale gehören zur Gruppe der Schichtsilikate/"Phyllosilikate".
Tonminerale entstehen an der Erdoberfläche durch Verwitterung von Silikatmineralen (siehe auch: Modellfall der Silikatverwitterung). Sie bilden sich aber auch während der Diagenese, der Umwandlung eines Locker- in ein Festgestein, wo das Auftreten bestimmter Tonminerale als Anzeiger für den Diagenesefortschritt verwendet werden kann.
Tonminerale im Boden
Tonhaltige Böden zeichnen sich dadurch aus, dass sie leicht Wasser und mineralische wie organische Nährstoffe binden können. Die hohe spezifische Oberfläche der sehr feinkörnigen Minerale und die Polarität der Mineralflächen ermöglicht Stoffadsorption an den Aussenflächen. Einige Tonminerale können Wasser, Kationen und organische Moleküle reversibel in ihre Struktur einlagern. Dieses Verhalten ist besonders bei Smectiten und Montmorillonit-Mineralien zu beobachten, bei denen der Einbau mit einer Quellung des Schichtstapels einhergeht.
Beispiele für Tonminerale
- Kaolinit: Al2[(OH)4|Si2O5]
- Halloysit: Al2[(OH)4|Si2O5] - n H2O (Wasserverlust ist irreversibel)
- Montmorillonit: (Al,Mg)2[(OH)2|Si4O10](Na,Ca)x - n H2O durch reversiblen Einbau von Wasser und Mg- und Na-Ionen dehnt sich das Kristallgitter
- Vermiculit: (Mg,Ca)0,31(H2O)n
- Allophan:Al2O3.SiO2.2,5H2O
Verwendung
- Ton wird zu Ziegelsteinen und Dachziegeln gebrannt.
- Ton wird zur Keramik-Fertigung verwendet. Mit Kalkstein und anderen Zusätzen vermischt dient Ton auch zur Zement-Herstellung.
- Ton eignet sich hervorragend zur Herstellung von Tonmodellen in der Industrie, Formenbau und Kunst. Der Bildhauer verwendet Ton sowohl für die Herstellung einer Originalskulptur wie auch für die Herstellung eines Tonmodells für einen späteren Abguss.
- Tonminerale werden wegen ihrer Eigenschaft als Ionentauscher verwendet, z.B. zur Säuberung von Trinkwasser und zum Entfärben von Lösungen.
- Kaolin (Porzellanerde) ist besonders reiner (eisenfreier) Ton, enthält Kaolinit und ist ein wichtiger Grundstoff der Keramikindustrie - es dient zur Porzellanherstellung.
- Kaolinit macht Papieroberflächen glatt und nimmt Tinte auf.
- Blähton (stark porös gebrannter Ton) dient als isolierender Baustoff und für die Hydrokultur.
- Tone dienen als Abdichtung in Deponien
- Tone sind Füll- und Zuschlagstoffe in Farben und pharmazeutischen Produkten
- Tone werden als Katalysatoren eingesetzt
Siehe auch
- Kies
- Lehm
- Mergel
- Sand
- Siderolith
- Silt (Schluff)
Kategorie:Geologie Kategorie:Bodenkunde Kategorie:Baustoff
ja:粘土
ms:Tanah liat
Kohäsion (Bodenmechanik)Die Kohäsion (auch Haftfestigkeit oder Scherfestigkeit) in der Bodenmechanik sind die zusammenhaltenden Kräfte in bindigen Böden, d.h. bei Böden, die sehr kleine Körner enthalten, wie z.B. Ton und Schluff. Die Kohäsion sorgt für den inneren Zusammenhalt der einzelnen Teilchen des Bodens untereinander.
Die Kohäsion hat meist das Zeichen "c" und die physikalische Einheit einer Spannung; sie ist eine Schubspannung.
Schergerade
Die Kohäsion eines Bodens kann im Labor im Scherversuch mit Versuchsgeräten festgestellt werden. Die Bodenprobe wird (z.B. im Dreiaxialgerät oder Triaxialgerät) vertikal und horizontal bis zum Bruch belastet. Dabei ermittelt man mit Hilfe der Mohr'schen Spannungskreise die Parameter der Schergeraden des zweidimensionalen Spannungszustandes. Im Spannungsdiagramm wird die Vertikalspannung auf der horizontalen x-Achse aufgetragen und die Schubspannung auf der vertikalen y-Achse. Die Schergerade ist gekennzeichnet durch ihre Steigung (das ist der Reibungswinkel) und durch den Abstand, in dem sie die vertikale Achse schneidet. Dieser Abstand ist die Kohäsion.
Coulomb'sche Bruchbedingung
Ein Boden, der sich in einem Spannungszustand unterhalb der Schergeraden befindet, hält der Belastung stand. Oberhalb der Schergeraden versagt er. Je höher die Kohäsion und/oder der Reibungswinkel, desto höher ist die Belastbarkeit.
Gleitsicherheitsnachweis
Die Kohäsion wird zusammen mit dem Reibungswinkel (Winkel der inneren Reibung) gebraucht, um den Widerstand eines Bauwerkes gegen horizontales Verschieben zu berechnen (z.B. bei Fundamenten, (Winkel)stützmauern, Talsperren). Diesen Nachweis nennt man Gleitsicherheitsnachweis oder auch Scherfestigkeitsnachweis.
Böschungen
Kohäsion und Reibungswinkel sind dafür verantwortlich, in welchem Winkel eine Böschung aus Bodenmaterial angelegt werden kann, ohne zusammenzubrechen.
Auch beim Nachweis einer Böschung gegen Böschungsbruch ist die Kohäsion neben dem Reibungswinkel und der Wichte des Bodens ein wichtiger Parameter.
Scheinbare Kohäsion
Feuchter Sand hat eine scheinbare Kohäsion. Er wird durch Kapillarkräfte zusammengehalten. Sobald der Sand trocken ist, hat er keine Kohäsion mehr, sondern wird nur noch durch Reibungskräfte zusammengehalten. Er kann dadurch keine so steile Böschung mehr bilden.
Kategorie:Festigkeitslehre
Kategorie:Geologie
BöschungsbruchAls Böschungsbruch bezeichnet man das Abrutschen eines Gleitkörpers auf einer Gleitfläche, in der der Scherwiderstand des Bodens überwunden wird. Also das Versagen der Standfestigkeit einer Böschung. Ein Böschungsbruch wird ausgelöst durch:
- zu großen Böschungswinkel
- zu große Böschungshöhe
- zu geringe Scherfestigkeit des Bodens
- Belastung oberhalb der Böschung
- Erschütterungen
- Veränderungen der Wasserverhältnisse
Geländebruch bezeichnet das gleich Phänomen, Böschungsbruch und Geländebruch unterscheiden sich nur durch das Stützbauwerk.
Kategorie:Geowissenschaft
Meidum-Pyramide
Die Meidum-Pyramide wurde unter Pharao Snofru (4. Dynastie) in Meidum erbaut. Sie war die fünfthöchste der ägyptischen Pyramiden.
Die Pyramide war konzipiert für einen Böschungswinkel von 52°.
Wahrscheinlich rutschten bereits während des Baus die äußeren Steine ab und hinterließen eine kolossale Ruine. Der innere Kern der Pyramide blieb stehen, umgeben von einer gewaltigen Trümmerhalde des Pyramidenmantels. Möglicherweise war der Unfall der Grund, bei der gleichzeitig in Bau befindlichen Pyramide in Dahschur den Winkel von 52° auf 43° zu verringern (Knickpyramide).
siehe auch: Liste der Pyramiden, Pyramide
Weblinks
- [http://www.pyramidenbau.info/index.php?id=75 Die Pyramide von Meidum - bei Pyramidenbau.info]
- [http://www.cheopspyramide.de/inhalt/inhalt420/html420g/inhalt420g.htm Fotos und Fakten von dem Pyramidenrest des Snofru]
Kategorie:Pyramide
BöschungsbruchAls Böschungsbruch bezeichnet man das Abrutschen eines Gleitkörpers auf einer Gleitfläche, in der der Scherwiderstand des Bodens überwunden wird. Also das Versagen der Standfestigkeit einer Böschung. Ein Böschungsbruch wird ausgelöst durch:
- zu großen Böschungswinkel
- zu große Böschungshöhe
- zu geringe Scherfestigkeit des Bodens
- Belastung oberhalb der Böschung
- Erschütterungen
- Veränderungen der Wasserverhältnisse
Geländebruch bezeichnet das gleich Phänomen, Böschungsbruch und Geländebruch unterscheiden sich nur durch das Stützbauwerk.
Kategorie:Geowissenschaft
Kategorie:GeomorphologieDie Geomorphologie beschreibt und erklärt die Formen der Erdoberfläche
Kategorie:Geographie
Kategorie:Erde Wikipedia:Articles for deletion/Moran
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The result of the debate was Keep -- Allen3 talk 10:10, August 6, 2005 (UTC)
This article gives the definition for a different word. It should not be wikipedia's place to give new definitions to different words.
64.109.253.204 06:32, 17 July 2005 (UTC)
What, no vote?
Delete - dicdef. -- pile0nadestalk | contribs 15:35, 21 July 2005 (UTC)
Delete - -- Sneeper 06:29, 23 July 2005 (UTC)
Keep - legitimate disambiguation page now Av 00:29, 27 July 2005 (UTC)
I read a few years back that there were about 16,000 people with the name Moran. These would surely be unhappy to see that their name only means "moron" in wikipedia. The name is an english adaptation to several Irish names similar O'Moran, Morrigan, Mograine, and similar names. One family Moran was mentioned in Sherlock Holmes "The hound of Basqerville"). The family arms is a black background with three stars, and the motto is "Lucent in Tenebris", which might roughly translated to "A shining light in the darkness".
I do not know if such a short description as above might be a suitable replacement. If yes, then replace it, if not, then please delete.
I just googled the word "Moran" and got about 5 million hits. The first page , at least, was from people with the name, starting with congressman Jim Moran.
DanielDemaret 00:25, 18 July 2005 (UTC)
I've been meaning to replace this page with a history of the Moran family surname.. I wasn't sure whether the "moron" misspelling was worth splitting into a seperate disambugation page with Moran_(Surname) and Moran_(intentional_misspelling) or something like that. I completely missed that 'famous' photo and the "sub-moronic" that followed. But in a short time, nobody will even remember it and that picture link is broken anyway. I vote we get rid of it entirely and create a surname page. But since my last name is Moran, I might be biased on it. :)
By the way, "Lucent in Tenebris" more accurately translates to "They shine in darkness".
-- Sneeper 21:28, 18 July 2005 (UTC)
- Extremely strong keep - There are so many Morans in Wikipedia. Legitimate disambig page that I'm currently expanding. -- Plutor 13:38, 27 July 2005 (UTC)
- : Wikipedia:No personal attacks :) Gazpacho 01:12, 28 July 2005 (UTC)
- Keep. Legit disambig page. -- Scimitar parley 14:01, 27 July 2005 (UTC)
- Keep I was the first to start changing this into a disambiguation page, the results are great - there is no longer a reason to delete this article. — Wackymacs 15:26, 27 July 2005 (UTC)
- Keep, WP:NOT a genealogy database, but this is evidently a very 'popular' surname. - Splash 00:37, 28 July 2005 (UTC)
- Should I remove the VFD? 64.108.212.56 06:04, 1 August 2005 (UTC)
- Strong keep. Punkmorten 09:37, 5 August 2005 (UTC)
: The above discussion is preserved as an archive of the debate. Please do not modify it. Subsequent comments should be made on the appropriate discussion page (such as the article's talk page or in an undeletion request). No further edits should be made to this page.
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Priority contest
An interference proceeding, also known as priority contest, is an inter partes proceeding to determine the priority issues of multiple patent applications. It is a unique patent law concept of the United States. Unlike most other country that adopts the first to file system, the first to invent
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Transaction Workflow Innovation Standards Team
Transaction Workflow Innovation Standards Team (Twist) is a not-for-profit industry standards group. It does not charge anything for involvement. The main goal of Twist is to create XML message standards that are not proprietary for the financial services industry. To this end it provides a message format validation service.
It’s focus on financial transaction processing covers the aspects of
- Payments and collections (on invoices to suppliers and from customers)
- Cash mana
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Lum Harris
Chalmer Luman Harris (January 17, 1915 - November 11, 1996) was an American right-handed pitcher, coach, manager and scout in Iran, took place on January 25, 1980, and resulted in the election of Abolhassan Banisadr with 76% of the votes.
The presidential candidates for the 1980 elections were Ahmad Madani, Hassan Habibi,
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Wikipedia:Featured article candidates/Ed Wood, Jr.
- This is an excellently contructed article on a cult figure.
- Doesn't seem to omit anything important.
- Is concise and comprehensive.
- Provides information researched from several non-internet sources.
- Appropriate use of pictures.
- Fleshy bibliography/filmography sections, which don't just consist of long lists of titles.
- Plenty of links to other appropriate articles, which have also been written well.
- Would make a refreshing change from having other more famous Hollywo
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Herman Branover
Professor Herman Branover is known in the Jewish communities of Israel, Russia, and the West as an inspiring author, translator, publisher, and educator. He is known in the world scientific community as the leading pioneer of the field of
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Wikipedia:Articles for deletion/Andrea fraguas
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Pyongyang Film Festival
The Pyongyang International Film Festival is a biennial cultural exhibition held in Pyongyang, the capital of North Korea. The film festival is an unusually cosmopolitan event for a state known to be reclusive to Western contact.
The event originated in 1987 as the Pyongyang Film Festival of the Non-aligned a
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