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Bose

Bose

Unter dem Namen Bose sind folgende Personen bekannt:
- Satyendra Nath Bose (1894-1974), indischer Physiker;
- Amar Bose MIT Professor und Gründer der Bose Corporation eines Herstellers von Unterhaltungselektronik
- Rahul Bose, indischer Schauspieler
- Ânanda Mohan Bose (1847-1906) indischer Staatsmann und Mathematiker
- Jagadis Chandra Bose (1858-1937) ein Physiker und Botaniker
- Nandalal Bose (1882-1966) war ein Maler
- Rashbehari Bose, Revolutionär und Terrorist (~1886-1945)
- Samaresh Bose, Schriftsteller
- Subhash Chandra Bose (1897–1945) auch (Netaji)- Führer der Indischen Unabhängigkeitsbewegung
- Julius von Bose, preußischer General; # Lucia Bosé, eine italienische Schauspielerin # Miguel Bosé ein spanischer Musiker und Sohn von Lucia Bosé ja:BOSE

Satyendra Nath Bose

Satyendra Nath Bose (bengali: সত্যেন্দ্রনাথ বসু, Satyendranāth Basu;
- 1. Januar 1894 in Kalkutta; † 4. Februar 1974 in Kalkutta) war ein indischer Physiker, der wichtige Beiträge zur Mathematischen und Statistischen Physik lieferte. Insbesondere ist seine Zusammenarbeit mit Albert Einstein zur Gasförmigkeit der elektromagnetischen Strahlung anerkannt worden. Ein kurzer Artikel über die Quantenstatistik der Photonen, den er im Alter von 27 Jahren verfasste, als er an der Universität von Dhaka arbeitete, erregte die Aufmerksamkeit von Albert Einstein. Einstein übernahm die Idee und wandte sie auch auf Atome an. Damit sagte er die Existenz der so genannten Bose-Einstein-Kondensate voraus. Nach Bose sind die Bose-Einstein-Statistik sowie die Bosonen (von Paul Dirac) benannt. Auf einer Reise durch Europa 1924 arbeitete er mit Marie Curie zusammen. Er war auch Mitarbeiter von Albert Einstein. Bose wurde 1958 zum Fellow of the Royal Society gewählt und 1959 ernannte ihn die Regierung von Indien zum National Professor. Er wurde auch vom indischen Präsidenten geehrt. Im Alter von 80 Jahren im Jahre 1974 starb Satyendra Nath Bose in Kalkutta.

Weblinks


- [http://www-history.mcs.st-andrews.ac.uk/history/Mathematicians/Bose.html Satyendra Nath Bose (englisch bei MacTutor)] Bose, Satyendra Nath Bose, Satyendra Nath Bose, Satyendra Nath Bose, Satyendra Nath ja:サティエンドラ・ボース

Bose Corporation

Die Bose Corporation ist ein 1964 vom späteren MIT-Professor Amar G. Bose gegründetes Unternehmen, das unter anderem HiFi-Komponenten wie Lautsprecher und Verstärker herstellt, vorrangig aber eher bekannt ist als Hersteller kompletter Audio-Systeme und/oder Komponenten wie zb. kompletten Heimkino - Systemen. Der Stammsitz der Firma ist in Framingham, Massachusetts USA. Zur Zeit (2004) hat das Unternehmen weltweit mehr als 8.000 Mitarbeiter. Sitz der deutschen Bose GmbH ist Friedrichsdorf. Das Unternehmen betonte von Anfang an den wissenschaftlichen, sog. "psycho-akustischen" Aspekt der Lautsprecherentwicklung. Dabei entstanden viele unkonventionelle Konzepte, die die Fachwelt bis heute polarisieren und insbesondere bei Hifi-Puristen umstritten sind: Zum Beispiel der Einsatz mehrerer, einfacher Breitbandlautsprecher in einem Gehäuse, die Einbeziehung von indirekt abgestrahlten Schallanteilen und Integration von elektronischen Equalizern, um Frequenzgänge auszugleichen. Im Car-Hifi-Bereich war Bose ebenfalls Pionier beim Einsatz aktiver Lautsprechersysteme mit vielen kleinen, verteilten Lautsprechern und fahrzeugspezifischer Frequenzgang-Entzerrung. In jüngerer Zeit kam der stark wachsende Markt für Heimkino-Anlagen hinzu. Die Auseinandersetzungen mit Schwingungsproblemen jeder Art in den Laboratorien von Bose resultierten unter anderem 2005 in einem neuartigen Radaufhängungssystem für Fahrzeuge, das anstatt mit Federelementen Bodenunebenheiten aktiv durch ein System aus Sensoren und Elektromotoren ausgleicht. Bose stellt in Sonderanfertigungen ebeso Beschallungssysteme für Kirchen (z.B im Petersdom in Rom) her. Im Spaceshuttle wurden zum Teil ebenfalls Bose-Lautsprecher eingesetzt.

Medienspiegel


- Thomas E. Schmidt in der Zeit 36/2004: Geduldiges Genie (Portrait von Amar G. Bose)

Weblinks


- [http://www.bose.de/ Website der Bose Corporation] Kategorie:Gerätehersteller-Audiotechnik

Jagadis Chandra Bose

Jagadis Chandra Bose (Mymensingh, Bengalen, heute in Bangladesch,
- 30. November 1858 - Giridih, Bengalen, heute in Indien, † 23. November 1937) war ein indischer Physiker und Botaniker. Er war einer der Pioniere des Radio. Bose verbrachte seine Kindheit in Faridpur wo sein Vater Magistrat war. Mit neun Jahren wurde er nach Kalkutta zur Schule geschickt. Nachdem er 1877 seinen Abschluss machte, begann er 1880 ein Medizinstudium in London. Er brach nach einem Jahr sein Studium aus gesundheitlichen Gründen ab, da er an Malaria litt, was ihm Zeit seines Lebens sehr viele Probleme bereitete. In den Folgejahren studierte er im Christ's College in Cambridge bei berühmten Persönlichkeiten wie Lord John William Strutt Rayleigh, James Dewar, Michael Foster und Francis Darwin. Er kehrte mit einem Diplom in der Tasche nach Kalkutta zurück und erhielt einen Posten als Professor der Physik am Presidentcy College, wo er die folgenden 30 Jahre unterrichtete und forschte. Jedoch sollte er Anfangs nur die Hälfte des Gehalts der britischen Kollegen bekommen. Aus Protest lehnte er das Gehalt ab und arbeitete drei Jahre ohne Entlohnung und ohne einen Tag zu fehlen, bis ihm die Verantwortlichen Twany und Croft aufgrund seiner tadenlosen Disziplin das selbe Gehalt aus- und nachzahlten wie seinen englischen Kollegen. Raleigh folgend machte er während seiner Vorlesungen wichtige Experimente und hintelies den Eindruck eines leidenschaflichen Professors. Unter seinen Schülern befand sich Satyendra Nath Bose, bekannt wegen der Bose-Einstein-Statistik. Von 1894 bis 1900 erstellte er einge wichtige Publikationen über elektromagnetischen Wellen bevor Guglielmo Marconi auf diesem Gebiet zu Berühmtheit gelangte. Er demonstriete die Fernwirkung der elektromagnetischen Wellen 1894 indem er eine Glocke aus der Ferne läuten liess und ferngesteuert eine Sprengladung zündete. 1896 berichtete der Daily Chronicle of England das Folgende: "Der Erfinder (J.C.Bose) sendete ein Signal über eine Distanz von ungefähr einem Kilometer und beschaffte damit die erste offensichtliche und als überragend wertbare Anwendung dieser neuen hervorragenden Theorie (Die Theorie der elektromagnetischen Wellen von Heinrich Hertz)". Alexander Popov machte in Russland vergleichbare Experimente, doch er schrieb im Dezember 1895, dass er immer noch die Hoffnung hegt, eine Signalübertragung über eine gewisse Distanz mit Radiowellen durchzuführen. Marconi machte seine erste Demonstration im Mai 1897 in Salisbury, England (er arbeitete aus mangelndem Intresse der Italiener an seinen Forschungsergebnissen in England). Im Gegensatz zum italienischen Naturwissenschaftler hatte Bose keinerlei Intresse einer Kommerzialisierung seiner Entdeckung und bekräftigte, dass er nur für die Grundlagenforschung arbeitete. Er schrieb 1901 an Rabindranath Tagore nachdem er seine Forschungen über die Radiowellen beendete: "Ich wünschte, Sie könnten diese grässliche Anhänglichkeit sehen, die man in diesem Land für den Profit hat ... diese Gier wegen dem Geld...Einmal in dieser Falle, gäbe es für mich keinerlei Entrinnen mehr. ('I wish you could see that terrible attachment for gain in this country....that lust for money...Once caught in that trap there would have been no way out for me). Während seiner Arbeiten erzeugte er Wellen mit einer Wellenlänge von 5mm, untersuchte Refraktion, Diffraktion und Polarisation. Er benutzte auch den Bleiglanz als eine primitive Form einer Diode als Wellendetektor. 1954 beschieben Gerald Pearson und Walter Brattain in "Hisory of Semiconductors Research" die Verwendung von Kristallen als Wellendetektor in Boses Arbeiten. Nevill F. Mott, Physiknobelpreisträger von 1977, sagte: "J.C.Bose war 60 Jahre seiner Zeit voraus" und "er bereitete die Halbleiter des Typs P und N vor". Nach 1900 wandte sich Bose der Physik ab und forschte längere Zeit über die Physiologie der Pflanzen. Auch dort leistete er Pionierarbeit. Er veröffentlichte Publikationen über die Einwirkung der elektromagnetischen Strahlen auf Pflanzen und deren Wachstum. Er entwickelte Instrumente um den Einfluss der Strahlen auf die Pflanzen zu messen, insbesonderen einen Apparat, den er "Crescograph" nannte und mit dem er den Wachstum von Pflanzen mit bis zu 10millionenfacher Verstärkung beobachten konnte. Bose wurde mehrfach für seine Arbeiten von der britischen Regierung ausgezeichnet: 1903 mit der Companionship of the British Empire, 1912 mit der Companionship of the Star of India Die Royal Society gab ihm dem Titel Fellow. Er ging 1915 in Pension, arbeitete aber weitere 5 Jahre und wurde im Folgejahr mit dem Titel Sir ausgezeichnet. Er gründete in Kalkutta das Bose-Institut, das erste Forschungszentrum Indien's. Es wurde as am 30. November 1917 eingeweiht. Das Magazin Nature hatte 27 seiner Puplikationen veröffentlicht.

Weblinks


- [http://www.ieee-virtual-museum.org/collection/people.php?taid=&id=1234735&lid=1 Kurze Biografie (en)]
-
[http://www.infinityfoundation.com/ECITboseframeset.htm The Work of Jagadis Chandra Bose. 100 Years of MM-Wave Research]
-
[http://www.iisc.ernet.in/insa/ch2.pdf The Torch Bearers of Indian Renaissance] Bose, Jagadis Chandra Bose, Jagadis Chandra Bose, Jagadis Chandra Bose, Jagadis Chandra Bose, Jagadis Chandra

Subhash Chandra Bose

Subhash Chandra Bose (bengali: সুভাষ চন্দ্র বসু, Subhāṣ Candra Basu; genannt: Netaji (Führer);
- 23. Januar 1897 in Cuttack, Orissa; † 18. August 1945 bei Flugzeugabsturz über Taiwan) war Vorsitzender der indischen Kongresspartei, ein Führer der Indischen Unabhängigkeitsbewegung und später Mitbegründer und Anführer der Indian National Army, einer Hilfstruppe der japanischen Armee zur Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Leben und Wirken

Subhash Chandra Bose wurde in eine bengalische Familie in Cuttack im heutigen Bundesstaat Orissa als neuntes von vierzehn Kindern geboren. In seiner Jugend war er stark von den Lehren Swami Vivekanandas beeinflusst. Der beabsichtigte Einstieg in den britischen Verwaltungsdienst kam trotz begonnener Ausbildung nicht zustande. Bose begegnete Mahatma Gandhi und trat in den Indian National Congress ein. Unter Gandhis Vermittlung arbeitete er für den Bengalen Chittaranjan Das, den er später als seinen politischen Lehrer bezeichnete. Bose entwickelte großes Talent in organisatorischen Angelegenheiten und wurde Führer des Jugendflügels seiner Partei. Seine unverhohlen stark anti-britische Haltung brachte ihm zwischen 1920 und 1941 elf Gefängnisaufenthalte, jeweils zwischen sechs Monaten und drei Jahren Dauer. 1927 wurde er gemeinsam mit Jawaharlal Nehru Generalsekretär der Kongresspartei. Radikaler als die anderen Führungsmitglieder des Indian National Congress bestand Bose auf sofortiger und umfassender Souveränität für Indien. Es gelang ihm, jüngere Mitglieder der Parteispitze wie Nehru für seine Position zu gewinnen, so dass dieses Ziel letztendlich ins Parteiprogramm aufgenommen wurde. Er trat in Opposition zu den Ideen Gandhis. Von 1933 bis 1936 hielt sich Bose in Europa auf, wo er unter anderem Benito Mussolini, Edvard Beneš, Clement Attlee und Romain Rolland traf. Er war davon überzeugt, dass die Freiheit Indiens nur mit außenpolitische Unterstützung zu verwirklichen sei. Daneben glaubte er an die Notwendigkeit einer zunächst stark autoritären Führung des unabhängigen Indiens nach dem Vorbild der Türkei Kemal Atatürks. Subhash Chandra Bose heiratete 1937 die Österreicherin Emilie Schenkl in Bad Gastein mit der er die gemeinsame Tochter Anita Bose Pfaff, später Augsburger Universitätsprofessorin, hat. Er protestierte schriftlich gegenüber der deutschen Regierung gegen die deutschen Rassengesetze, von denen auch die in Deutschland lebenden Inder betroffen waren. Mit Herannahen des Zweiten Weltkrieges warnte Bose Inder wie auch Briten davor, Indien in einen Krieg hineinzuziehen. Bose wurde in dieser Zeit zweimal zum Parteivorsitzenden gewählt, 1937 und 1939, wobei er sich bei der zweiten Wahl gegen den von Mahatma Gandhi unterstützten Kandidaten durchsetzte. Nach seiner zweiten Wahl versuchte er eine Resolution einzubringen, die die Briten unter Androhung einer Revolte zur Übergabe Indiens an die Inder innerhalb von sechs Monaten zwingen sollte. Er stieß dabei auf starken Widerstand in den eigenen Reihen und trat daraufhin vom seinem Posten zurück. Bose gründete dann 1939 die progressive Parteiströmung Forward Block. Wie von ihm befürchtet, erklärte der britische Generalgouverneur, ohne die führenden politischen indischen Kräfte zu konsultieren, nach Kriegsausbruch den Kriegszustand auch für Indien zugunsten Großbritanniens. Daraufhin traten die Regierungen der Kongresspartei in den sieben von ihnen regierten Staaten Indien zurück und Bose initiierte eine Massenbewegung gegen die Benutzung indischer Ressourcen und Soldaten für den Krieg und für die Stützung des britischen Imperiums. Er wurde erneut inhaftiert und nach einem Hungerstreik dann unter Hausarrest gestellt, da die Briten Ausschreitungen befürchtetet, sollte ihm in der Haft etwas zustoßen. 1941 floh Subhash Chandra Bose von den Briten unbemerkt und tauchte erst in Kabul wieder auf. Auf dem Landweg über Moskau und Rom ging er nach Deutschland, von wo aus er im November 1941 in einer Radioansprache zur Befreiung Indiens aufrief. Mehr nach dem Motto: der Feind meines Feindes ist mein Freund, als aus innerer Überzeugung für den deutschen Nationalsozialismus, bemühte sich Bose um Unterstützung bei den deutschen Machthabern für sein Vorhaben der Erlangung der Unabhängigkeit Indiens. Nach einigen erfolglosen Versuchen unter der Vermittlung von Adam von Trott zu Solz gelang es ihm, ein Treffen mit Adolf Hitler zu bekommen. Dieser war aber nur halbherzig von Boses Plänen zu überzeugen. Aufgrund seiner rassistischen Grundeinstellung konnte Hitler Bose schwerlich als gleichrangigen Partner akzeptieren, vielmehr glaubte Hitler zu dieser Zeit wohl noch daran, die seiner Ansicht nach rassisch nahestehenden Briten noch auf seine Seite ziehen zu können. Er willigte aber schließlich darin ein, aus indischen Kriegsgefangenen ein Freiwilligenkorps - Legion "Freies Indien" - zu bilden, das zunächst auf deutscher Seite und eventuell später auch in Indien kämpfen sollte. Im Übrigen verwies Hitler Bose an die Japaner, die auf dem asiatischen Kontinent Indien viel näher gekommen waren und bereits niederländische, britische und französische Kolonien besetzt hielten. Bose warb unter den indischen Kriegsgefangenen um Freiwillige für seine Idee. Die Indische Legion wurde dann im anhaltinischen Annaburg und im sächsischen Königsbrück (Anfang 1944 auf dem Gelände des dortigen Truppenübungsplatzes) aufgebaut und der Waffen-SS unterstellt. Die indischen Soldaten trugen Wehrmachtsuniform und viele dazu auch Turban. Ihren Fahneneid legten sie sowohl auf Hitler als auch auf Bose ab. 1943 verließ Bose Deutschland per U-Boot in Richtung Japan, wo er wohlwollend empfangen wurde. Er wurde zum Führer der indischen Armee erklärt, einer japanischen Hilfstruppe bestehend aus ungefähr 40 000 Indern aus Singapur, die er in Indian National Army (INA) umbenannte. Subhash Chandra Bose gründete am 21. Oktober 1943 eine Exilregierung unter dem Namen Azad Hind (Freies Indien). Die Indian National Army befreite die Andamanen und Nikobaren von den Briten und sollte von Osten her auch den gesamten Subkontinent einnehmen. Das Hauptquartier der INA und der provisorischen Regierung wurde auf den Andamanen aufgeschlagen. Während der großen bengalischen Hungersnot 1943 bot Bose der britischen Kolonialregierung die Lieferung von Reis aus Burma an. Diese Hilfsaktion wurde von den Briten in Indien und Großbritannien abgelehnt; 2 Millionen Bengalen kamen ums Leben. Die Japaner, selbst an Indien wenig interessiert, da inzwischen auch vom Kriegsgeschehen und eigenen Niederlagen gegen die westlichen Alliierten geschwächt, überließen das Regiment den Indern, die von Burma aus bis über die indische Grenze marschierten. Die japanische Kapitulation nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki änderte die Situation und brachte den beabsichtigten Vormarsch auf Delhi zum Stillstand. Die Indian National Army kapitulierte gleichsam.

Tod

Bose befand sich zu dieser Zeit in Singapur und wollte im August, noch vor der Kapitulation Japans, nach Tokio fliegen. Sein Flugzeug soll am 18. August über Taiwan abgestürzt sein. Seine Leiche und auch das Wrack der Maschine wurden jedoch nie gefunden, was Spekulationen über seinen Verbleib in Indien hervorgerufen hat. Sein Tod wurde vielfach geleugnet. Beflügelt von der Aussage der taiwanesischen Regierung, dass es zwischen dem 14. August und 20. September 1945 keine Flugzeugabstürze auf taiwanesischem Gebiet gegeben habe, geht eine der indischen Verschwörungstheorien sogar davon aus, Bose sei in sowjetischer Gefangenschaft in Sibirien gestorben. Hierfür gibt es aber ebenfalls keine Anhaltspunkte. Der Bericht einer Untersuchungskommission über Boses Tod soll im November 2005 der indischen Regierung übergeben werden.

Nachwirken

Die Generäle der Indian National Army wurden von der britischen Kolonialmacht vor Gericht gebracht; zu einer Verurteilung kam es jedoch nicht, da die Briten landesweite Proteste zu befürchten hatten, denen sie nicht gewachsen gewesen wären. Sie erließen deshalb eine Generalamnestie für die Armeeangehörigen. Während Boses Beitrag zur indischen Unabhängigkeit, insbesondere für das Freiheitsbewusstsein der Inder, heute unbestritten ist, werden die von ihm bevorzugten Mittel noch immer kontrovers diskutiert. Er wurde jedoch besonders in seiner bengalischen Heimat zur Legende und wird auch heute noch respektvoll als Netaji (in etwa: verehrter Führer) bezeichnet. Der internationale Flughafen von Kolkata in Dum Dum heißt heute Netaji Subhash Chandra Bose International Airport, eine Universität wurde ebenfalls nach ihm benannt. Die bereits von der provisorischen Regierung Azad Hind benutzte Hymne Jana Gana Mana wurde als Nationalhymne des Staates Indien übernommen, ebenso die Trikolore der indischen Nationalflagge. Insbesondere in Westbengalen sind zahlreiche Statuen von Subhash Chandra Bose errichtet worden. Eine posthume Verleihung des Bharat Ratna an Bose durch die indische Regierung im Jahr 1992 wurde wieder zurückgenommen, da der Nachweis seines Todes nicht geführt wurde und somit entsprechend einer Direktive des Supreme Court of India die posthume Natur der Auszeichnung als nicht begründet erachtet wurde. Über Boses Leben gibt es mehrere Kinoverfilmungen, die erste 1950 von Bimal Roy und zuletzt 2005 durch Shyam Benegal. Bose, Subhash Chandra Bose, Subhash Chandra Bose, Subhash Chandra Bose, Subhash Chandra Bose, Subhash Chandra ja:スバス・チャンドラ・ボース

Julius von Bose

Julius Graf von Bose (
- 12. September 1809 in Sangerhausen; † 22. Juli 1894 in Hasserode, einem Stadtteil von Wernigerode) war ein preußischer General der Infanterie. Infanterie Seit 1821 war Bose Page am Hof zu Weimar und trat 1826 in das preußische 26. Infanterieregiment ein. Bose wurde 1829 Offizier und besuchte zwischen 1832 und 1835 die Allgemeine Kriegsschule. Von seinem Abgang aus der Kriegsschule bis 1852 war er Adjutant, zuletzt im Generalkommando des 4. Armeekorps. Im Anschluss war er etwa ein Jahr Kompaniechef im 27. Infanterieregiment und wurde 1853 als Major in den Generalstab versetzt. 1858 wurde er Chef des Generalstabes des 4. Armeekorps. Nachdem er seit 1860 als Oberst das hohenzollersche Füsilierregiment Nr. 40 geführt hatte, wurde er 1861 ins Kriegsministerium berufen und vertrat bei den Landtagsverhandlungen die Position der Regierung mit großer Energie. Seit 1864 war Bose Generalmajor, er führte im Deutschen Krieg 1866 die 15. Infanteriebrigade hervorragend. Im Kampf bei Podol schritt er seinen Truppen voran mit einem Gewehr in der Hand zum Nachtangriff. Auch in den Schlachten von Münchengrätz, Königgrätz, Göding, Holitsch und bei Blumenau nahm er teil und wurde dafür ausgezeichnet. Nach dem Frieden wurde Bose zum Generalleutnant und Komandeur der 20. Division in Hannover befördert. Beim Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges erfolgte die Ernennung zum kommandierenden General des 11. Armeekorps. Am 6. August 1870 wurde Bose in der Schlacht bei Wörth zweimal verwundet. So konnte er erst wieder 1871 an die Spitze seiner Truppen gehen. 1873 wurde Bose zum General der Infanterie ernannt. 1880 wurde Bose in den Grafenstand erhoben. Julius Graf von Bose starb am 22. Juli 1894 in Hasserode bei Wernigerode. Bose, Julius von Bose, Julius von Bose, Julius von Bose, Julius von Bose, Julius von

Avstånd

Avstånd: sträckan från en punkt till en annan, mäts i längdenheter som exempelvis mil, kilometer och meter. Kategori:Fysik

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- 1995-96 SC Heerenveen (Pays-Bas)
- 1996-97 SC Heerenveen (Pays-Bas)
- 1997-98 Ne
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