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BAC 1-11

BAC 1-11

Die BAC One-Eleven (eigentlich BAC 1-11) ist ein zweistrahliges Düsenpassagierflugzeug des britischen Herstelles British Aerospace Corporation in Tiefdeckerauslegung. Mit seitlich im Heck angebrachten Triebwerken und T-Leitwerk entsprach sie im Aussehen etwa das Douglas DC-9.

Entwicklung

Die Maschine entstand als strahlgetriebene Nachfolgerin des Turboprop-Musters Vickers Viscount. Mit 232 verkauften Maschinen ist die BAC 1-11 bislang das erfolgreichste britische Strahlverkehrsflugzeug. Die Ursprünge der 1-11 gehen auf den von der Hunting Percival Ltd. ausgearbeiteten Entwurf P-107 (später H-107) des Jahres 1956 zurück. Ursprünglich war vorgesehen, das Flugzeug mit zwei Bristol Orpheus-Turbinen auszurüsten, doch wechselte man im September 1958 auf das Mantelstromtriebwerk Bristol Siddeley BS-75. Die Entwicklungsarbeiten wurden jedoch bis 1960, als Hunting von der British Aerospace Corporation (BAC) übernommen wurde, aus Kostengründen eingestellt. Unter der Bezeichnung BAC-107 erhielt das Projekt nun größere Abmessungen zur Aufnahme von 65 Passagieren und ein T-Leitwerk. Weitere Veränderungen an der Konstruktion führten schließlich zur BAC-111 (BAC 1-11), die im Mai 1961 angekündigt wurde. Als Triebwerke waren die damals für die HS.121 Trident in Entwicklung stehenden Rolls-Royce Spey-Triebwerke vorgesehen. Die Passagierkabine wurde für 69 Fluggäste ausgelegt. Zeitgleich mit der Veröffentlichung der ersten Detailangaben über das neue Flugzeug gab BAC am 9. Mai 1961 die Bestellung von 10 Exemplaren für die British United Airways (BUA) bekannt. Schon mit der zweiten Bestellung über sechs Flugzeuge für die Braniff Airways konnte BAC in den amerikanischen Markt eindringen. Bis die 1-11 ihren Erstflug ausgeführt hatte, lagen bereits Bestellungen für 45 Flugzeuge vor. Der Marktdurchbruch deutete sich an, als American Airlines, eine der Big Five, 15 One-Eleven fest bestellte und auf weitere 15 optionierte. Die Bestellung von American war die erste für die Series 400, eine speziell auf den amerikanischen Markt zugeschnittene Variante mit einigen Änderungen (unter anderen an den Landeklappen und am Bremssystem) zur Erfüllung der besonderen amerikanischen Lufttüchtigkeitsbestimmungen. Im Mai 1963 hatte BAC die ursprüngliche Serienausführung in Series 200 und die Variante mit den stärkeren Spey-Triebwerken, einem zusätzlichen Treibstofftank im Mittelflügel und höherem Startgewicht (39.463 kg) zur Verbesserung der Reichweite in Series 300 benannt. Die Series 400 besaß dieselben Triebwerke und Zelle wie die Series 300, doch wurde das maximale Startgewicht auf 35.835 kg reduziert, um den amerikanischen Fluggesellschaften den Betrieb des Flugzeugs mit einer zweiköpfigen Besatzung zu ermöglichen.

Einsatz

Der Erstflug des Prototyps G-ASHG fand am 20. August 1963 statt, doch das Flugzeug ging bereits am 22. Oktober 1963 durch Absturz verloren, weil es in ein unerwartetes Überziehverhalten, den sogenannten Deep Stall, gekommen war. Nachdem umfangreiche System-Modifikationen vorgenommen worden waren, erfolgte die britische Verkehrszulassung für die 1-11 am 6. April 1965. Bereits drei Tage später, am 9. April 1965, konnte die BUA ihre ersten 1-11 im Streckendienst einsetzen, gefolgt von Braniff am 25. April 1965. Die amerikanische Verkehrszulassung war zuvor, am 15. April 1965, erteilt worden. Die erste für American bestimmte Maschine der Series 401 absolvierte am 13. Juli 1965 ihren Erstflug, und die US-Verkehrszulassung für diese Version wurde am 22. November 1965 erteilt. Der erste Streckeneinsatz bei American erfolgte am 6. März 1966. Die Flugzeuge der Serien 200, 300 und 400 hatten dieselben Abmessungen, doch die Series 400 war die erfolgreichste. Von ihr kamen 69 Exemplare zur Auslieferung, wohingegen von der Series 200 56 Maschinen und von der Series 300 nur 9 Flugzeuge verkauft werden konnten. Die Serie 500 hatte einen längeren Rumpf und konnte bis zu 97, in enger Bestuhlung sogar 119 Passagiere aufnehmen. BAC trug sich schon eine geraume Zeit mit dem Gedanken zur Produktion einer gestreckten Variante, doch konnte diese Idee erst durch eine Bestellung der BEA über vorerst 10 Maschinen realisiert werden. Der Rumpf der Series 500 wurde gegenüber den übrigen Modellen um 4,11 m und die Spannweite um 1,20 m vergrößert. Als Triebwerk kam das leistungsstärkere Spey 512-14 mit einer Startleistung von 43,55 kN zum Einbau. Ein firmeneigenes Flugzeug der Series 400 wurde zum Prototyp der Series 500 umgebaut und absolvierte seinen Jungfernflug bereits am 30. Juni 1967, zunächst mit Spey-511-Triebwerken. Das erste Serienflugzeug der Series 500 flog erstmals am 7. Februar 1968 und wurde am 18. August 1968 für die BEA mit einem maximalen Startgewicht von 41.950 kg zugelassen. Anschließend erfolgte die erweiterte Zulassung mit Spey-512-14DW-Triebwerken und Wassereinspritzung bei einer Startleistung von 54,5 kN, wodurch das maximale Startgewicht auf 45.200 kg angehoben werden konnte. Durch die Installation eines zusätzlichen Treibstofftanks im hinteren Frachtraum konnte die Reichweite vergrößert werden, und das Muster wurde für ein maximales Startgewicht von 47.400 kg zugelassen. Diese Leistungsmerkmale machten die Series 500 zum bevorzugten Flugzeug der Fluggesellschaften und als besonders populär erwies sich das Muster im Charterverkehr von kleineren Flughäfen zu Sonnenzielen im südlichen Europa. Zu den Gesellschaften, welche die Series 500 flogen, gehörten neben BEA (später British Airways) die British Caledonian Airways, British Midland Airways, und Philippine Air Lines (PAL), sowie viele Charterairlines. Auch die Swissair setzte die One-Eleven (1 Series 400, 1 Series 500) für einen kurzen Zeitraum testweise ein, entschied sich aber dann zum Kauf des Konkurrenzmusters Douglas DC-9-30/50. In Deutschland flog die Series 500 bei Bavaria-Germanair, Hapag-Lloyd und Paninternational im Charterdienst. Die letzte One-Eleven-Version war die Series 475 für den Betrieb von hochgelegenen und heißen Flughäfen. Das Muster vereinigt in sich den kurzen Rumpf der Series 400 mit dem größeren Flügel und den stärkeren Triebwerken der Series 500. Hinzu kamen Niederdruckreifen, die eine Änderung der Radschächte erforderlich machten. Das Entwicklungsflugzeug der Serien 400/500 wurde abermals einem Umbau unterzogen und flog am 27. August 1970 als Prototyp der Serie 475, gefolgt von der ersten Serienmaschine am 5. April 1971. Das Muster erhielt seine Luftverkehrszulassung im Juni 1971, und die peruanische Faucett de Aviacion erhielt die erste 475 im darauffolgenden Monat. Da BAC für die Series 475 keinen ausreichenden Kundenkreis aufbauen konnte, wurden nur wenige Maschinen gebaut.

Ende der Produktion und Verbleib des Musters

In Großbritannien endete die Serienproduktion der One-Eleven im Jahre 1980, obwohl noch im Februar und April 1984 zwei Maschinen der Series 400/475 als Geschäftsreiseflugzeuge fertiggestellt wurden. Im Jahre 1979 schloss British Aerospace eine Vereinbarung mit dem nationalen Zentrum der rumänischen Flugzeugindustrie (CNIAR), auf Grund derer in Rumänien eine Fertigungsstraße für die BAC 1-11 Series 500 eingerichtet werden sollte. Der Vertrag beinhaltete die Lieferung von drei kompletten One-Eleven und 22 Bausätzen aus England. Im Anschluss an deren Fertigung sollte CNIAR 60 ROMBAC 670 für den rumänischen Eigenbedarf und den Export in die Staaten des damaligen Ostblocks herstellen. Diese großen Pläne konnten aber nicht verwirklicht werden, so dass nur neun Exemplare der als One-Eleven 561RC bezeichneten Flugzeuge in Rumänien für die nationale TAROM gebaut wurden. Von einer geplanten Frachtversion der 1-11 wurde nur ein Exemplar der Series 400 gebaut, welches im Juli 1981 an TAROM zur Ablieferung kam. In den USA wurden 1990 zwei Exemplare der Series 400 als One-Eleven-2400 von der Firma Dee Howard mit modernen Fanjet-Triebwerken vom Typ Rolls-Royce Tay 650 ausgerüstet. Der Erstflug dieser Variante (N650DH) erfolgte am 2. Juli 1990 und die Luftverkehrszulassung wurde für 1991 angestrebt. Mit Ausnahme von Kiwi International Air Lines (11 Bestellungen, plus fünf Optionen) fanden sich aber keine Abnehmer für dieses als Gebrauchtmodell zu teure Flugzeugmuster. Anschließend projektierte man die erfolgversprechende One-Eleven-2500, die aus der Series 561RC unter Einbeziehung der CNIAR entwickelt werden sollte. Als Antrieb wurde, wie für die –2400, das Tay 650-Triebwerk ausgewählt. Da das Kundeninteresse für die –2500 ebenfalls ausblieb, wurde das Projekt aus ökonomischen Gründen 1995 endgültig gestoppt. British Airways, die einmal mit 40 Maschinen über die größte 1-11-Flotte verfügten, musterten den Flugzeugtyp zum Jahresende 1992 aus. Fast die gesamte Flotte wurde von der in Bournemouth ansässigen European Aviation übernommen. Um das Einsatzleben der doch recht lauten One-Eleven zu verlängern, entwickelt diese Firma seit 1995 zusammen mit Quiet Technologies of Florida einen Schalldämpfer nach ICAO Annex Stage 3. Mitte 1999 standen von insgesamt 232 gebauten One-Eleven noch 131 Exemplare weltweit im Einsatz.

Technische Daten (Series 500)


- Antrieb: 2 Rolls-Royce Spey 512DW Mantelstromtriebwerke, je 5.690 KP (55,8 kN) Standschub.
- Spannweite: 28,50 m
- Länge: 32,61 m
- Höhe 7,47 m
- max. Startgewicht: 47.700 kg
- ökon. Reisegeschwindigkeit: 790 km/h
- Gipfelhöhe: 9.000 m
- Reichweite: 2.800 km
- Besatzung: 2+3
- Passagiere: 98-119

Weblinks

Hier gibt es Bilder und eine kleine Beschreibung der Historie des Flugzeuges:
- [http://www.airlines-airliners.de/airliners/bac111.htm BAC 1-11] Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp

Großbritannien

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland - meist verkürzt zu United Kingdom oder UK) ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland. __TOC__ Im deutschen Sprachraum wird der Name oft auf Vereinigtes Königreich, entsprechend den amtlichen Kurzformen verkürzt. Die Bezeichnung Großbritannien wird ugs. oft als Synonym verwendet, bezeichnet aber nur Teile der britischen Inseln, nämlich nur die Insel, auf der England, Wales und Schottland liegen, und nicht noch das benachbarte Nordirland. Die Bezeichnung England schränkt das Vereinigte Königreich noch mehr ein. Zwar ist England der größte und nach wie vor beherrschende Landesteil, aber eben nur ein Teil des Landes und der Insel. So würde sich ein Schotte oder Nordire selbst nicht als Engländer bezeichnen. Woher das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.

Geographie

Bretagne Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne. Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste. Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen. Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry. Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien

Klima und Vegetation

Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden. Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten. Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut. Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.

Bevölkerung

Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner. Sie gliedert sich in Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) und Andere 7,9 %.

Sprachen

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit hinein empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel. Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language. Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall). Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:
- United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
- Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
- An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
- Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
- An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
- Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)

Minderheiten

Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten: Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen) Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Inder (über 1 Million - 2001) Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle. Pakistaner (747.285 - 2001) Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam. Bengalen (283.063 - 2001) Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Einwanderung waren der Bürgerkrieg und die Abspaltung Bangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Suche nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind ebenfalls Muslime. Chinesen (247.403 - 2001) Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens. Sinti & Roma (ca. 120.000) Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Nach Schätzungen der UNO leben in Großbritannien mehrere hunderttausend Menschen polnischer Herkunft.

Religion

Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion. Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden. Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in
- England die
  - Church of England (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert)
- Schottland die
  - Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
  - Methodistische Kirche
- Wales die
  - Church in Wales (Anglikanisch)
  - United Reformed Church (Reformiert)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
- Nordirland die
  - Church of Ireland (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Verschiedene Presbyterianische Kirchen Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten und Heiden). Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland In der Antike waren weite Teile der Insel Großbritannien, abgesehen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Insel und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte. Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet. Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Kriegen erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, obwohl es beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis heute bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Mitglied der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente. Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005

Politik

Hauptartikel: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Britische Monarchie Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (House of Lords: Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (House of Commons: nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung. Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.

Militär

Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird. Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Großbritanniens und Nordirlands Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question). Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen sind in der Zukunft zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties). Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet. Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):
- Anguilla
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Britisches Antarktis-Territorium
- Britisches Territorium im Indischen Ozean
- Kaimaninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Montserrat
- Pitcairninseln
- St. Helena
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Turks- und Caicosinseln Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):
- Kanalinseln
- Man Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten. Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, sondern auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten. Siehe auch: Liste der Städte in Großbritannien und Nordirland, Kronkolonie

Infrastruktur

Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung. Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert. Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden. Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren pro Jahr (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester. Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen. Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 wieder verstaatlicht wurde. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten. Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.

Siehe auch


- Kfz-Kennzeichen (UK)
- Straßensystem in Großbritannien
- Liste der Autobahnen in Großbritannien
- Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland

Wirtschaft

Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas. In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin. Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace, BP, Shell und HSBC. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 23.080 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 % (2004).

Kultur

Höchste Bauwerke


- Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Großbritanniens und der EU
- VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
- (Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas (in Planung))
- Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
- Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
- Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter

Weitere Themen


- Portal:Großbritannien
- Anglozentrismus

Weblinks

Geschichte Großbritanniens


- http://www.schottlandgeschichte.de/ – Umfangreiche Zeittafel und Informationen zu Schottland (deutsch)
- http://www.britannia.com/ – UK Travel & British History (englisch)
- http://www.historic-uk.com/ – history and heritage accommodation guide (englisch)
- http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/geography/unionjack.html – Union Jack: die britische Flagge (englisch)
- http://www.royal.gov.uk – Monarchy Today: Vergangenheit und Gegenwart des englischen Köngigshauses (englisch)
- http://www.britishbattles.com/ – British Battles (englisch)

Landschaft und Natur


- http://www.beautifulbritain.co.uk/ – Beautiful Britain (englisch)

Politik


- http://www.politik.uni-koeln.de/jaeger/links/britauspol – Linksammlung zur Britischen Außenpolitik
- http://www.fco.gov.uk – Britisches Außenministerium
- http://www.parliament.uk – Britisches Parlament
- http://www.number-10.gov.uk – No. 10 Downing Street (Britische Regierung)

Institutionen


- http://www.statistics.gov.uk/products/p5703.asp – Britain 2004: Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
- http://www.agf.org.uk – Anglo-German Foundation (Deutsch-Britische Stiftung)
- http://www.gbf.com – Deutsch-Britisches Forum
- http://www.britischebotschaft.de/ – Britische Botschaft in Berlin

Reisen


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=189 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.nationalexpress.com – National Express: bekanntester britischer Reisebus-Service (englisch)
- http://www.schottlandportal.de/ – Schottland: Portal und Informationsseite zu Urlaub, Reisen, Land und Leute
- http://www.vereinigtes-königreich.de/ – Vereinigtes Königreich

Vermischtes


- http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GBR,00.html – Spiegel online / Jahrbuch / Großbritannien
- http://www.career-contact.de/laenderinfos/grossbritannien/uebersicht.php – Jobs und Praktikum in Großbritannien - Das Infoportal
Kategorie:Monarchie Kategorie:Staat Kategorie:Land in der EU als:Grossbritannien und Nordirland ja:イギリス ko:영국 ms:United Kingdom simple:United Kingdom th:สหราชอาณาจักร zh-min-nan:Liân-ha̍p Ông-kok

Douglas DC-9

Die Douglas DC-9 wurde in den frühen Sechziger Jahren als Kurzstrecken-Verkehrsflugzeug entwickelt. Die Entwicklungstätigkeit begann im April 1963, ihr folgte schon bald die erste Bestellung durch den Erstkunden Delta Air Lines. Die DC-9 war eine komplette Neuentwicklung mit am Heck angebrachten Triebwerken und einem T-förmigen Höhen- und Seitenleitwerk. In der ursprünglichen Version konnten Sitze für 90 Passagiere in Fünfer-Reihen angebracht werden. Die Konstruktion des Prototyps begann im Juli 1963, der Erstflug fand im Februar 1965 statt. Es folgte schon bald die Zertifizierung durch die Federal Aviation Administration (FAA) und im Dezember 1965 wurde endlich die erste DC-9 in Dienst gestellt. Von der DC-9 abgeleitet wurde die Nachfolgemodelle der Baureihe MD-80/MD-83/MD-87/MD-88, die MD-90 und schließlich die Boeing 717. Es handelt sich dabei jeweils um technisch verbesserte Modelle mit in der Regel höherer Passagierkapazität. Das Prinzip der Fünfer-Passagierreihen und der Hecktriebwerke ist jedoch allen Versionen eigen. Die spätere Typenbezeichnung MD rührt daher, dass Douglas 1967 mit McDonnell zu McDonnell Douglas fusionierte. McDonnell Douglas wiederum wurde 1997 von Boeing übernommen, die die letzte Version der DC-9 erneut modernisierten und als Boeing 717 vertreiben.

Die Versionen der klassischen DC-9

Von der DC-9 Reihe wurde von 1965 bis 1982 in Long Beach 976 Flugzeuge produziert.

DC-9 Serie 10

Die erste DC-9 machte ihren Erstflug am 25. Februar 1965, sie konnte 90 Passagiere transportieren. Angetrieben wurden alle DC-9 von dem Pratt & Whitney JT8D.

DC-9 Serie 20

Dieses Modell (1968) erhielt mehr Spannweite (28,4 m) und stärkere Triebwerke, um auch hochgelegene Flughäfen erreichen zu können.

DC-9 Serie 30

Die verlängerte Version -30 für 115 Passagiere bekam Vorflügel, die kürzere Startbahnen ermöglichten. Die 1967 erstmals in Dienst gestellte DC-9 Serie 30 ist die häufigste Variante der DC-9.

DC-9 Serie 40

Der 1968 für die Serie 40 nochmals verlängerte Rumpf fasste 125 Passagiere.

DC-9 Serie 50

Die Serie 50 von 1975 konnte 139 Passagiere und auch mehr Fracht aufnehmen.

C-9A Nightingale

Vorflügel Die als Sanitätsflugzeug ausgerüstete DC-9 Series 30 wurde von der US Air Force betrieben.

C-9B Skytrain II

Flugzeuge der Serie 30 and Serie 40 wurden als Transportflugzeug für die US Navy und die US Marines geliefert.

VC-9

Ein VIP Flugzeug der US Air Force.

Weiterentwicklungen

1980 absolvierte die als DC-9-80 entwickelte McDonnell Douglas MD-80 ihren Erstflug. Sie löste die DC-9 ab 1982 endgültig in der Produktion ab. Zwei weitere Entwicklungen waren die McDonnell Douglas MD-90 sowie die als MD-95 entwickelte Boeing 717.

Weblinks


- [http://www.boeing.com/commercial/dc-9/index.html Die DC-9 auf der Boeing-Website] Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp ja:DC-9

Mantelstromtriebwerk

] ] Ein Turbofan ist ein Strahltriebwerk mit mindestens zwei Wellen und einer stark vergrößerten ersten Kompressorstufe (englisch Fan für Gebläse). Man spricht auch vom Zweistrom-Strahltriebwerk oder Mantelstromtriebwerk. Praktisch alle heute mit Strahlturbinen hergestellten Flugzeuge werden mit Turbofans ausgerüstet. Die erste Stufe der Gasturbine ist jedoch nicht nur Teil des Kompressors, sondern sie teilt den Luftstrom auf in einen
- inneren Luftstrom (Primärstrom) , der in die Gasturbine gelangt (mit Verdichter, Brennkammer und Turbine), und einen
- äußeren Luftstrom (Nebenstrom oder Sekundärstrom), der durch den Fan außen an der Turbine vorbeigeführt wird. Er wirkt dabei wie ein ummantelter Propeller. Charakteristisch für einen Turbofan ist ein hohes Nebenstromverhältnis. Das ist das Verhältnis der Luftmenge, die außen durch den Fan strömt, zu der Luftmenge, die durch die Gasturbine strömt. Moderne Turbofans in Zivilflugzeugen haben ein Nebenstromverhältnis (engl. Bypass ratio) von 80:20 = 4 bis 90:10 = 9. Sekundär- und Primärstrom zusammen bilden den Gesamtrückstoß. Eine extreme Auslegung zeigt das Samara NK-93 Triebwerk, bei der eine Propellerturbine auf zwei gegenläufige, gekapselte Propeller arbeitet. Hier wird bereits jetzt ein Bypassverhältniss von 16,6 (ca. 94,3:5,7) erreicht. Der Turbofan wird wegen seines zweiten Luftstroms auch Mantelstrom- oder Bypasstriebwerk genannt. Weist das Triebwerk ein besonders hohes Nebenstromverhältnis auf, so spricht man vom einem Fan- oder Bläsertriebwerk. Im Vergleich zu anderen Strahltriebwerksarten hat es einen größeren Durchmesser. Grund dafür ist der Fan, der sich meist ganz vorn befindet. Man unterscheidet Niederdruck- (ND) und Hochdruck- (HD) Kompressor, sowie Niederdruck- und Hochdruckturbine. Generell ist die dem Triebwerk über die Turbine entzogene Rückstoßenergie größer, als bei einem Einstrom-Strahltriebwerk, da mit ihr der Fan angetrieben werden muss. Der Fan hat die Aufgabe, große Luftmassen anzusaugen, und zum Kompressor und in den Nebenstrom zu leiten. Aufgrund des großen Fandurchmessers (beispielsweise beim Rolls Royce Trent 900 2,95 m) kann dieser nicht mehr über eine Welle mit dem Kompressor und der Turbine gekoppelt werden, da die Schaufelspitzen eine zu hohe Geschwindigkeit erreichen würden. Man nutzt daher entweder ein Untersetzungsgetriebe oder zwei, bzw. 3 Wellen, um die beiden Komponenten mit unterschiedlichen Drehzahlen betreiben zu können. Realisiert wird dies durch eine verschachtelte Wellenanordnung: Ein Rundprofil als Primär- und ein Rohrprofil als Sekundärwelle. Die Primärwelle führt durch die Sekundärwelle und ist länger als diese. Neben einer unterschiedlichen Drehzahl ist auch eine entgegengesetzte Drehrichtung möglich, wodurch die zu transportierenden Luftmassen stabilisiert werden. Üblich ist es, die unterschiedlichen Drehrichtungen durch die Veränderung der Schaufelwinkel von Kompressor und Turbine zu erreichen. In einigen Turbofan-Triebwerken befinden sich drei Wellensysteme. Dies ermöglicht eine weitere Unterteilung von Kompressor und Turbine. Mit Zweistromtriebwerken kann bei Geschwindigkeiten zwischen 600 bis 850 km/h mit geringem Kraftstoffverbrauch und Kosten ein hoher Luftdurchsatz erzielt werden. Die Luft des Sekundärstroms kann entweder direkt ausgestoßen oder dem Primärstrom beigefügt werden. Der Vorteil der zweiten Vorgehensweise ist die Bildung einer Pufferschicht zwischen den heißen Abgasen und der kalten Umgebungsluft (-60° C in 11.000 m Höhe), was die starke Lärmentwicklung bei der schlagartigen Entspannung der Abgase verhindert. Heute werden fast ausschließlich Zweistromtriebwerke genutzt, da sie einen höheren Wirkungsgrad und höhere Sicherheit bieten als Einstromtriebwerke. Je nach Verwendungszweck ist das Nebenstromverhältnis unterschiedlich. Für hohe Geschwindigkeiten, wie beispielsweise beim EJ200 für den Eurofighter Typhoon steht die Rückstoßenergie im Vordergrund, weswegen das Nebenstromverhältnis gering ist. Bei zivilen oder auch militärischen Flugzeugen wie Passagier- und Transportmaschinen stehen niedrige Verbrauchs- und Verschleißwerte im Vordergrund, weswegen hier das Nebenstromverhältnis sehr hoch ist. Nachteilig ist die im Vergleich zu Propellerantrieben größere Gefahr einer Beschädigung durch das Einsaugen fremder Objekte, der sog. Foreign Object Damage (FOD). Vogelschlag spielt hier eine besondere Rolle. Moderne Triebwerke müssen eine Resistenz gegenüber einem 1,8 kg schweren Vogel aufweisen. Um die Aspekte der biologischen Flugsicherheit kümmert sich in Deutschland der Deutsche Ausschuss zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr e.V. Bekannte Hersteller von Zweistromstrahltriebwerken sind
- Rolls-Royce
- Pratt & Whitney
- General Electric
- Snecma
- MTU Aero Engines und Kooperationen derselben zu
- CFM International
- International Aero Engines
- Engine Alliance Kategorie:Triebwerkstyp Kategorie:Luftfahrt

9. Mai

Der 9. Mai ist der 129. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 130. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 236 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1911 - In Belgrad wird die Schwarze Hand gegründet, die 1914 mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand den Anlass zum Beginn des Ersten Weltkriegs liefern wird.
- 1945 - Kurz nach Mitternacht wird im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst durch Unterzeichnung einer weiteren Kapitulationserklärung, diesmal durch Generalfeldmarschall Keitel sowie Generaladmiral von Friedeburg und Generaloberst Stumpff, der Kapitulationsakt von Reims ratifiziert.
- 1945 - Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark.
- 1949 - Fürst Rainier III. wird Staatsoberhaupt von Monaco.
- 1950 - Schuman-Plan: Aufbauend auf Jean Monnets Idee schlägt Frankreichs Außenminister Robert Schuman als Keimzelle einer europäischen Zusammenarbeit die Schaffung einer Kohle- und Stahl-Produktionsgemeinschaft vor.
- 1955 - Bundesrepublik Deutschland wird Mitglied der NATO.
- 1978 - Aldo Moro wird nach 55 tägiger Entführung von den Roten Brigaden mit 11 Schüssen hingerichtet und im Kofferraum eines Autos aufgefunden.
- 1980 - Griechenland. Konstantinos Karamanlis wird Staatspräsident. Giorgios Rallis wird Regierungschef.
- 1984 - Der bayerische Landtag hebt die Immunität von CSU-Generalsekretär Otto Wiesheu auf. Er wird wegen eines tödlichen Autounfalls unter Alkoholeinfluss zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt.
- 1989 - Slobodan Milošević wird Staatspräsident von Serbien.
- 1991 - Der tschechische Staatspräsident Václav Havel wird mit dem Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet.
- 1993 - In Paraguay finden die ersten freien Parlamentswahlen statt.
- 1994 - Nach dem Sieg des ANC bei den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika wird Nelson Mandela zum Präsidenten gewählt.
- 1994 - Finnland tritt dem PfP (Partnership for Peace Programm) bei.
- 2000 - Italien. Der ehemalige Regierungschef Silvio Berlusconi wird in einem Berufungsverfahren wegen Bestechung von Steuerbeamten freigesprochen.
- 2004 - Der Tschetschenien Präsident Achmed A. Kadyrow wird ermordet.
- 2005 - Weltweites Gedenken an das Ende des II. Weltkrieges ( Kapitulation der deutschen Wehrmacht im sowjetischen Hauptquartier Berlins und in Reims. Das offizielle Moskau feiert um 8 Uhr mit einer Militärparade und einem großen Bankett, an dem über 50 Regierungs- und Staatschefs teilnehmen - u.a. die Präsidenten Bush und Putin, Jacques Chirac, Horst Köhler und Heinz Fischer.
Die Vertreter Estlands und Litauens bleiben dem "Tag der Befreiung" fern, weil die baltischen Länder den russischen Nationalfeiertag als Beginn der neuerlichen Besatzung durch Russland (1945 - 1989) betrauern.

Wirtschaft


- 1951 Gründung der FOGRA, damals als "Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Forschung im graphischen Gewerbe".

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1805 - Uraufführung der Oper Délia et Verdikan von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1812 - "La scala di seta" (Die seidene Leiter), eine Farsa comica in einem Akt von Gioacchino Rossini wird im Teatro San Moisé in Venedig uraufgeführt.
- 1957 - Uraufführung der komischen Oper Der Revisor von Werner Egk bei den Festspielen in Schwetzingen.
- 1957 - Uraufführung der Oper The Visitors von Carlos Chávez Ramírez in New York.

Religion


- 1985 - Die Kongregation für die Glaubenslehre erlegt Leonardo Boff, einem der Hauptvertreter der Befreiungstheologie, eine einjährige „Schweigebuße“ auf.

Katastrophen


- 1987 - Eine gecharterte Verkehrsmaschine Iljuschin Il-62 der polnischen LOT, stürzt kurz nach dem Start von Warschau. 183 Menschen sterben.
- 2001 - Accra, Ghana. Panik im Fußballstadion. 130 Tote.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1964 - Der 1. FC Köln wird erster Deutscher Meister der neu gegründeten Fußball-Bundesliga.
- 1998 - Der 1. FC Kaiserslautern mit Trainer Otto Rehhagel wird als erster Aufsteiger in der Geschichte der Fußball-Bundesliga Deutscher Fußballmeister.

Geboren


- 1740 - Giovanni Paisiello, italienischer Komponist
- 1775 - Heinrich Karl Ludwig Bardeleben, deutscher Jurist und Politiker
- 1796 - August Friedrich Pauly, klassischer Philologe August Friedrich Pauly
- 1796 - Joseph Meyer, deutscher Verleger
- 1800 - John Brown, US-amerikanischer radikaler Abolitionist
- 1803 - António Bernardo da Costa Cabral, portugiesischer Politiker, Ministerpräsident
- 1810 - Marianne von Oranien-Nassau, Prinzessin von Preußen
- 1813 - Gustav Blaeser, deutscher Bildhauer
- 1814 - Adolf Henselt, deutscher Komponist und Klaviervirtuose
- 1837 - Adam Opel, Gründer der Firma Opel
- 1843 - Belle Boyd, Südstaaten-Spionin
- 1843 - Anton von Werner, preußischer Historienmaler
- 1857 - Luigi Illica, italienischer Librettist Luigi Illica
- 1870 - Hans Baluschek, deutscher Maler, Graphiker und Schriftsteller
- 1873 - Howard Carter, britischer Archäologe bzw. Ägyptologe
- 1875 - Friedrich Horn, deutscher evangelischer Theologe
- 1876 - Ernst Hardt, deutscher Schriftsteller
- 1883 - Armin Berg, österreichischer Kabarettist
- 1883 - José Ortega y Gasset, spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist
- 1886 - Edu Snethlage, niederländischer Fußballspieler
- 1886 - Francis A. Biddle, US-amerikanischer Richter während der Nürnberger Prozesse
- 1891 - May Warden, britische Schauspielerin
- 1891 - Oswald Boelcke, deutscher Jagdpilot
- 1892 - Hans Domizlaff, deutscher Schöpfer bekannter Marken und Markenartikel
- 1892 - Walter Zimmermann, deutscher Biologe, Botaniker und Universitätsprofessor
- 1892 - Zita von Bourbon-Parma, Kaiserin von Österreich
- 1904 - Gregory Bateson, britischer Anthropologe
- 1907 - Baldur von Schirach, Nazi-Funktionär, "Reichsjugendführer"
- 1908 - August-Martin Euler, deutscher Politiker und MdB
- 1912 - Frank Seiboth, deutscher Politiker und MdB
- 1914 - Carlo Maria Giulini, italienischer Dirigent
- 1914 - Hank Snow, US-amerikanischer Musiker
- 1914 - Josef Müller-Brockmann, schweizer Grafikdesigner, Typograph
- 1920 - Celia Sánchez, kubanische Revolutionärin und Politikerin
- 1920 - Richard Adams, britischer Schriftsteller
- 1921 - Daniel Berrigan, US-amerikanischer Jesuit, Schriftsteller und Friedensaktivist
- 1921 - Sophie Scholl, deutsche Widerstandskämpferin des Dritten Reiches
- 1923 - Militades Caridis, griechischer Dirigent
- 1924 - Bulat Okudschawa, russischer Chansonnier
- 1925 - Heimrad Bäcker, österreichischer freier Schriftsteller und Herausgeber
- 1927 - Manfred Eigen, deutscher Biophysiker und Direktor des Göttinger Max-Planck-Instituts
- 1927 - Wim Thoelke, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 1928 - Colin Chapman, britischer Rennwagen-Konstrukteur
- 1928 - Peter Merseburger, deutscher Journalist und Autor
- 1929 - Wolfgang Gress, Wirtschaftsfunktionär der DDR
- 1936 - Albert Finney, britischer Schauspieler
- 1936 - Glenda Jackson, britische Schauspielerin
- 1936 - Ulrich Kienzle, deutscher Journalist, Publizist und Experte des Nahen Osten
- 1937 - Dave Prater, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Sonny Curtis, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Ion Tiriac, rumänischer Tennisspieler
- 1939 - Nokie Edwards, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Ralph Boston, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1941 - Pete Birrell, britischer Musiker
- 1942 - John Ashcroft, US-amerikanische Justizminister in der Bush-Regierung
- 1942 - Mike Millward, britischer Musiker
- 1942 - Tommy Roe, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Don Dannemann, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Petra Roth, deutsche CDU-Politikerin, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main
- 1944 - Richie Furry, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 1945 - Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1945 - Steve Katz, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Candice Bergen, US-amerikanische Schauspielerin
- 1946 - Clint Holmes, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Drafi Deutscher, deutscher Sänger, Songschreiber und Musikproduzent
- 1947 - Steffi Stephan, deutscher Musiker
- 1948 - Richard Houston, britischer Musiker
- 1949 - Billy Joel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1953 - Johannes Singhammer, deutscher Politiker
- 1955 - Bernd Kießling, deutscher Schriftsteller
- 1955 - Meles Zenawi, äthiopischer Politiker und Regierungschef
- 1959 - János Áder, ungarischer Politiker
- 1959 - Ulrich Matthes, deutscher Schauspieler
- 1962 - Dave Gahan, Sänger und Frontmann der Synthie-Pop-Band Depeche Mode
- 1965 - Steve Yzerman, kanadischer Eishockeyspieler
- 1968 - Marie-Josée Perec, französische Leichtathletin
- 1972 - Tommy Krappweis, deutscher Autor und Regisseur
- 1978 - Joscha Sauer, deutscher Cartoonist
- 1980 - Grant Hackett, australischer Schwimmer

Gestorben


- 1282 - Volkmar, Benediktinermönch und Abt des Klosters Niederaltaich
- 1590 - Charles II. de Bourbon, Kardinal, Erzbischof von Rouen und päpstlicher Legat von Avignon
- 1638 - Friedrich I. von Hessen-Homburg, Begründer des Adelsgeschlechts Hessen-Homburg
- 1688 - Friedrich Wilhelm (Brandenburg), Kurfürst von Brandenburg
- 1707 - Dietrich Buxtehude, dänisch-deutscher Organist und Komponist
- 1745 - Tommaso Antonio Vitali, italienischer Violinist und Komponist
- 1760 - Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, lutherisch-pietistischer Theologe
- 1786 - Johann Melchior Goeze, protestantischer Theologe
- 1805 - Friedrich Schiller, deutscher Dichter, Dramatiker und Historiker
- 1821 - Christian Adolph Overbeck, deutscher Bürgermeister und Dichter
- 1849 - Wilhelm Adolph Haußner, Arzt und Stadtverordneter in Pirna
- 1861 - Peter Ernst von Lasaulx, Philosoph und Philologe
- 1862 - Theodor Bilharz, deutscher Mediziner und Naturwissenschaftler
- 1864 - John Sedgwick, US-amerikanischer General der Nordstaaten
- 1879 - Karolina Gerhardinger, Ordensschwester und Kongregations-Gründerin
- 1894 - Friedrich Alexander Graf von Bismarck-Bohlen, preußischer General
- 1906 - Fritz Stavenhagen, deutscher Dramatiker
- 1915 - Anthony Wilding, neuseeländischer Tennisspieler
- 1915 - François Faber, luxemburgischer Radrennfahrer
- 1931 - Albert Abraham Michelson, US-amerikanischer Physiker
- 1937 - Walter Mittelholzer, schweizerischer Luftfahrtpionier
- 1941 - Gregor Pinke, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime
- 1945 - Fritz Fink, deutscher Schriftsteller, Buchhändler und Heimatforscher
- 1951 - Leo Bosschart, niederländischer Fußballspieler
- 1952 - Kurt Beyer, deutscher Bauingenieur und Professor
- 1965 - Leopold Figl, österreichischer Politiker und Bundeskanzler
- 1967 - Oskar Hergt, deutscher Politiker
- 1968 - Mercedes de Acosta, Schriftstellerin, Modedesignerin
- 1970 - Franz Etzel, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1973 - Käte Schaller-Härlin, deutsche Portraitmalerin
- 1976 - Floyd Council, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1976 - Ulrike Meinhof, Journalistin und Mitbegründerin der Rote_Armee_Fraktion
- 1977 - James Jones, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1978 - Aldo Moro, italienischer christdemokratischer Politiker
- 1978 - George Maciunas, US-amerikanischer Künstler
- 1980 - Joseph Breitbach, deutscher Schriftsteller und Literaturpreis-Stifter
- 1981 - Nelson Algren, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1986 - Tenzing Norgay, Bergsteiger, Erstbesteiger des Mount Everest
- 1988 - Georg Moser, katholischer Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart
- 1988 - Robert A. Heinlein, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 1989 - Heinz Moog, österreichischer Schauspieler
- 1994 - Anni Albers, deutsch-US-amerikanische Textilkünstlerin
- 1994 - Heinz-Werner Meyer, deutscher Gewerkschafter, DGB-Vorsitzender
- 1999 - Jürgen Fuchs, deutscher Bürgerrechtler und Schriftsteller
- 2001 - Nikos Sampson, zypriotischer Politiker, Präsident der Republik Zypern
- 2003 - Jack Gelber, US-amerikanischer Dramatiker
- 2003 - Walter Koschatzky, österreichischer Kunsthistoriker
- 2004 - Achmat Abdulchamidowitsch Kadyrow, Präsident der Republik Tschetschenien
- 2004 - Alan King, Schauspieler
- 2004 - Percy Young britischer Musikschriftsteller und Komponist
- 2005 - Kurt Brumme, deutscher Sportreporter

Feier- und Gedenktage


- Europatag (seit 1985 in Erinnerung an den Aufruf Robert Schumans 1950), europäischer Feiertag, (vergleiche 5. Mai)
- Tag des Sieges: Feiertag in der Russischen Föderation zum Gedenken an den Sieg über die Faschisten.

Siehe auch


- 8. Mai - 10. Mai
- 9. April - 9. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0509 ja:5月9日 ko:5월 9일 simple:May 9 th:9 พฤษภาคม

American Airlines

American Airlines ist eine internationale US-amerikanische Fluggesellschaft. Sie ist ist die größte Fluggesellschaft der Welt. Ihr Tochterunternehmen für regionale Zubringerflüge in den USA heißt American Eagle.

Geschichte

wurde am am 11. April 1934 gegründet und der erste CEO war C. R. Smith. Im Zweiten Weltkrieg absolvierte die Airline viele Truppentransporte. Das erste Turboprop-Flugzeug war die Lockheed L-188 Electra. Am 25. Januar 1959 wurde dann die Boeing 707 in Betrieb genommen. hatte in den frühen 1960ern zusammen mit IBM das erste elektronische Buchungssystem Sabre entwickelt. Die Boeing 747 wurde am 2. März 1970 gekauft. 1999 war American Airlines Gründungsmitglied der Allianz Oneworld. Im April 2001 wurde die in Konkurs gegangene Trans World Airlines (TWA) aufgekauft. American Airlines ist Erstkunde der Douglas DC-2, DC-3, DC-6, DC-7 und DC-10.

Daten

Beförderte Passagiere
- 88,8 Milo. (2003)
- 98,271 Mio. (2004)

Flotte

Im Oktober 2004 bestand die gesamte Flotte aus 710 American Airlines und 286 American Eagle Maschinen. Die Flotte der American Airlines besteht aus (Stand Okt. 2004) :
- 34 x Airbus A300-600R
- 77 x Boeing 737-823
- 143 x Boeing 757-223
- 16 x Boeing 767-223
- 58 x Boeing 767-323ER
- 45 x Boeing 777-223ER
- 250 x McDonnell Douglas MD-82
- 87 x McDonnell Douglas MD-83 Bestellungen
- 18 x Boeing 737-823
- 9 x Boeing 777-223ER

Destinationen

Asien


- Japan
  - Tokio (Narita International Airport)

Europa


- Belgien
  - Brüssel (Flughafen Brüssel)
- Frankreich
  - Paris (Aéroport international Roissy/Charles-de-Gaulle)
- Deutschland
  - Frankfurt am Main (Flughafen Frankfurt)
- Italien
  - Rom (Leonardo Da Vinci International Airport)
- Spanien
  - Madrid (Barajas)
- Schweiz
  - Zürich (Flughafen Zürich)
- Vereinigtes Königreich
  - Glasgow (Glasgow International Airport)
  - London (Heathrow und Gatwick)
  - Manchester (Flughafen Manchester)

Nordamerika

Vereinigte Staaten, U.S.-Territorien, Kanada und Mexiko


- Kanada
  - Alberta
    - Calgary/Banff (Calgary International Airport)
  - British Columbia
    - Vancouver (Vancouver International Airport)
  - Ontario
    - Toronto (Flughafen Toronto)
  - Québec
    - Montréal (Aéroport international Pierre-Elliott-Trudeau de Montréal)
- Mexiko
  - Baja California Sur
    - San José del Cabo
  - Distrito Federal
    - Mexiko-Stadt (Benito Juarez International Airport)
  - Guanajuato
    - León
  - Guerrero
    - Acapulco
    - Ixtapa/Zihuatenejo
  - Jalisco
    - Guadalajara
    - Puerto Vallarta
  - Nuevo León
    - Monterrey
  - Quintana Roo
    - Cancún
    - Cozumel
- Vereinigte Staaten
  - Alabama
    - Huntsville/Decatur
  - Alaska
    - Anchorage (Flughafen Anchorage)
  - Arkansas
    - Fayetteville (Northwest Arkansas Regional Airport)
  - Arizona
    - Phoenix/Scottsdale (Sky Harbor International Airport)
    - Tucson (Tucson International Airport)
  - Kalifornien
    - Burbank (Bob Hope Airport)
    - Fresno (Fresno Yosemite International Airport)
    - Long Beach (Long Beach Municipal Airport)
    - Los Angeles (Los Angeles International Airport)
    - Oakland (Oakland International Airport)
    - Ontario (Ontario International Airport)
    - Palm Springs
    - Sacramento (Sacramento International Airport)
    - San Diego (San Diego International Airport)
    - San Francisco (San Francisco International Airport)
    - San José (San José International Airport)
    - Santa Ana, Orange County (John Wayne Airport)
  - Colorado
    - Colorado Springs (Colorado Springs Airport)
    - Denver (Denver International Airport)
    - Hayden/Steamboat Springs
    - Montrose/Telluride
    - Vail (Eagle County Airport
  - Connecticut
    - Hartford/Springfield (Bradley International Airport)
  - Florida
    - Fort Lauderdale (Fort Lauderdale-Hollywood International Airport)
    - Fort Myers (Southwest Florida International Airport)
    - Jacksonville (Jacksonville International Airport)
    - Miami (Miami International Airport)
    - Orlando (Orlando International Airport)
    - Tampa/Saint Petersburg/Clearwater (Tampa International Airport)
    - West Palm Beach (Palm Beach International Airport)
  - Georgia
    - Atlanta (Hartsfield-Jackson International Airport)
  - Hawaii
    - Honolulu (Honolulu International Airport)
    - Kahului (Kahului Airport)
    - Kailua-Kona (Kona International Airport)
    - Lihue (Lihue Airport)
  - Illinois
    - Chicago (O'Hare International Airport und Midway Airport)
  - Indiana
    - Indianapolis (Indianapolis International Airport)
  - Kansas
    - Wichita
  - Kentucky
    - Louisville (Louisville International Airport)
  - Louisiana
    - New Orleans (Louis Armstrong New Orleans International Airport)
  - Maryland
    - Baltimore (Baltimore/Washington International Airport)
  - Massachusetts
    - Boston (Logan International Airport)
  - Michigan
    - Detroit (Detroit Metropolitan Wayne County Airport)
  - Minnesota
    - Minneapolis/Saint Paul (Minneapolis-Saint Paul International Airport)
    - Rochester (Rochester International Airport)
  - Missouri
    - Kansas City (Kansas City International Airport)
    - Saint Louis (Lambert-Saint Louis International Airport, Hub)
  - Nebraska
    - Omaha
  - Nevada
    - Las Vegas (McCarran International Airport)
    - Reno (Reno/Tahoe International Airport)
  - New Jersey
    - Newark (Newark Liberty International Airport)
  - New Mexico
    - Albuquerque (Albuquerque International Sunport)
  - New York
    - New York City (John F. Kennedy International Airport, LaGuardia Airport)
    - White Plains, Westchester County (Westchester County Airport)
  - North Carolina
    - Charlotte (Charlotte Douglas International Airport)
    - Raleigh/Durham (Raleigh-Durham International Airport)
  - Ohio
    - Cleveland (Hopkins International Airport)
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