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| BMW-Williams |
BMW-WilliamsWilliams F1 ist ein britisches Formel 1-Rennteam. Die offizielle Bezeichnung lautete von 2000 bis 2005 BMW WilliamsF1 Team, zuvor Williams Grand Prix Engineering.
Das Rennteam wurde 1977 von Frank Williams und Patrick Head gegründet.
Entwicklung des Teams
Die erste Formel-1-Saison bestritt das Team im Jahr 1978 mit dem FW06, der von einem Ford Cosworth Motor angetrieben wurde. 1980 wurde Alan Jones auf einem Williams Formel-1-Weltmeister und das Team gewann auch die Konstrukteursmeisterschaft, ebenso wie 1981. 1986 und 1987 gewann Williams mit Honda-Motoren (die seit 1983 eingesetzt wurden) die Konstrukteursmeisterschaft. 1987 wurde Nelson Piquet Weltmeister vor seinem Teamkollegen Nigel Mansell. Die Saison 1988 bestritt das Team mit einem Judd Motor (nachdem die Turbomotoren verboten wurden), ab 1989 fuhr man dann mit Renault Motoren.
1992 war dann das große Jahr von Williams: Mit ihren Autos mit der revolutionären aktiven Aufhängung dominierten sie die Saison quasi nach belieben. Nigel Mansell gewann als erster Fahrer die ersten 5 Rennen der Formel-1-Saison in Folge. Er gewann insgesamt 9 Rennen und hatte 14 mal die Pole Position inne, Riccardo Patrese wurde am Ende zweiter. 1993 fuhren Alain Prost und Damon Hill für das Williams-Team und Prost wurde in diesem Jahr zum 4. Mal Weltmeister. Im dritten Rennen der Saison 1994 in Imola verunglückte Ayrton Senna tödlich mit seinem Williams. Auch in diesem Jahr wurde das Team wieder Konstrukteurs-Weltmeister, ebenso wie in den Jahren 1996 und 1997, als man auch den Weltmeister stellte: 1996 Damon Hill, 1997 Jacques Villeneuve.
Die Jahre 1998 und 1999 bestritt man mit Meccachrome/Supertec Motoren. Seit dem Jahr 2000 liefert BMW die Motoren für das Formel-1-Team Williams, dessen Autos deshalb heute als BMW-Williams bezeichnet werden.
Geschichte des Teams
1977-1980
WilliamsF1 (ehemals Williams Grand Prix Engineering) wurde 1977 von Frank Williams und Patrick Head gegründet. Die beiden ließen sich in einer kleinen Gewerbeeinheit in der Station Road in Didcot, Oxfordshire nieder und machten sich mit einer 17-köpfigen Mannschaft daran, als eigenständiger Rennstall in der Formel 1 mitzufahren.
Zum Saisonstart 1978 rollte der erste von Patrick Head entworfene Formel-1-Bolide, der FW06, auf die Rennpiste. Gleichzeitig gelang es Frank Williams Sponsoren zu finden, so dass sich der Australier Alan Jones überzeugen ließ, bei Williams als Fahrer einzusteigen. Dies war eine Entscheidung, die das Team nie bereuen würde, denn die Kombination des FW06 mit Alan Jones am Lenkrad zeigte sich bald als ernstzunehmende Konkurrenz.
Auch 1979 blieb Jones als Fahrer bei Williams und bekam Clay Regazzoni als Teamkollegen zur Seite gestellt. Der Durchbruch gelang dem Team 1979 beim Grand Prix von Großbritannien, als Jones zwar die Führung aufgeben musste, aber Regazzoni am Ende den Sieg einfuhr. Für Frank Williams war dies der allererste Formel-1-Sieg, der einen Siegeszug einläuten sollte, denn Jones gewann vier der verbleibenden sechs Rennen dieser Saison.
1980-1981
In den 80er Jahren setzte das Williams Team den Maßstab in der Formel 1. Mit einer bisher unerreichten Zuverlässigkeit erzielte das Team beinahe unangefochtene Siegesserien und konnte die Konstrukteursweltmeisterschaft in den Jahren 1980, 1981, 1986 und 1987 für sich entscheiden.
1982-1983
Im Jahre 1982 hatte sich das Team zum Ziel gesetzt, als erster Rennstall die Konstrukteursweltmeisterschaft zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Auch wenn man dieses Ziel knapp verfehlte, gelang es dennoch dem für den zurückgetretenen Alan Jones neu unter Vertrag genommene Finnen Keke Rosberg in einem bis zum letzten Moment spannenden Finale die Fahrerweltmeisterschaft für sich zu entscheiden.
Anfang der 80er Jahre lief die Ära der Saugmotoren im Motorsport langsam aus und die Saison 1983 stellte eine zunehmende Herausforderung dar. Obwohl es Keke Rosberg noch einmal gelang, den Grand Prix von Monaco im „Großen“ Stile zu gewinnen, war die Zeit der Saugmotoren dennoch abgelaufen, so dass Frank Williams eine neue Kooperation mit Honda einging. Der Anglo-Japanische Turbowagen feierte seine Rennpremiere auf dem Kurs in Kyalami in Südafrika.
1983-1984
1984 lernte das Team, mit dem neuen Turboboliden zu arbeiten und krönte seine Bemühungen mit Rosbergs Sieg in Dallas. Gleichzeitig bezog das Team maßgefertigte neue Rennwerkstätten knapp 2 Kilometer außerhalb seines ursprünglichen Firmensitzes in Didcot.
1985
1985 – Siegesserien mit Honda, Rosberg und Mansell
1985 stand das Team im aufregenden neuen Gewand: Keke Rosberg erhielt mit Nigel Mansell einen neuen Fahrerkollegen und das neue Kohlefaser-Chassis des FW10 wurde von einem Honda-Motor angetrieben. Nach einer anfänglichen Eingewöhnungsphase konnten bald neue Triumphe erzielt werden. Die beiden Williams-Fahrer standen insgesamt vier Mal zusammen auf dem Siegertreppchen. Rosberg konnte den USA East Grand Prix für sich entscheiden und Mansell feierte seine ersten beiden Siege in der Formel 1 in Folge in Brands Hatch und Kyalami. Rosbergs Sieg in Australien rundete die erfolgreiche Saison mit einem Hattrick für Williams ab.
1986
Unmittelbar vor dem Saisonauftakt 1986 hatte die Mannschaft des Williams Rennstalls einen herben Schlag zu verkraften. Auf dem Rückweg von Testfahrten auf der französischen Paul-Ricard-Rennstrecke überschlug sich der Wagen von Frank Williams. Die Folgen des Unfalls kosteten Frank Williams beinahe das Leben und fesselten ihn für immer an den Rollstuhl. Frank war aber keiner, der mit seinem Schicksal haderte. Er kämpfte sich ins Leben zurück und übernahm wieder die Führung der Firma wie in alten Zeiten. 1986 stieß der ehemalige brasilianische Weltmeister Nelson Piquet als Neuzugang zum Team hinzu. Bereits bei seinem Debüt in Brasilien zeigte er sein Geschick im Umgang mit dem neuen FW11 und errang den ersten Sieg. In dieser Saison konnte das Team neun der Rennen gewinnen und damit die begehrte Konstrukteursweltmeisterschaft für sich entscheiden.
1987
1987: Konstrukteurs- und Fahrerweltmeisterschaftstitel
Dieser Erfolg setzte sich auch in der Saison 1987 fort, als das Team mit dem leicht modifizierten FW11 wiederum neun Siege einfuhr (Mansell mit sechs und Piquet mit drei ersten Plätzen). In diesem Jahr sicherte man sich den Titelgewinn nicht nur in der Konstrukteurs- sondern auch in der Fahrermeisterschaft. Piquet gewann seinen insgesamt dritten Weltmeisterschaftstitel und Mansell wurde zum zweiten Mal hintereinander Zweiter.
1988
Im Jahr 1988 kamen viele Veränderungen auf Williams zu. Mansell bekam mit dem Italiener Riccardo Patrese einen äußerst erfahrenen neuen Fahrerkollegen zur Seite und die vierjährige Zusammenarbeit mit Honda wurde eingestellt. Der neue Bolide, der FW12, wurde von einem 3,5-Liter Judd-Saugmotor angetrieben. Die Saison war allerdings von anhaltenden mechanischen Problemen gekennzeichnet. Umso bedeutender waren daher Mansells zweite Plätze in Silverstone und Jerez und Patreses Saisonbestleistung mit einem vierten Platz in Adelaide.
Frank Williams erkannte bald, dass um mit den mittlerweile standardmäßigen Turbomotoren der Formel-1-Boliden mitzuhalten, eine Kooperation mit einem größeren Motorenhersteller unumgänglich war. Dieses Ziel wurde im Juli 1988 erreicht, als ein Dreijahresvertrag mit Renault unterzeichnet werden konnte, deren neuer V10-Motor von nun an in die Williams-Chassis eingebaut wurde. Der ursprüngliche Exklusivvertrag wurde zwar nur auf die Saison 1989 beschränkt, doch beim Großen Preis von Kanada teilte Renault mit, dass Williams auch für die folgenden zwei Jahre alleiniger Nutznießer seiner Motoren sein werde
1989-1993
Der technische Direktor Patrick Head entwarf daraufhin das neue Chassis des FW13 speziell für den neuen Renault-Motor. Der belgische Fahrer Thierry Boutsen wurde 1989 als Ersatz für Nigel Mansell in die Dienste von Williams aufgenommen und fuhr im Team mit Riccardo Patrese.
So begann die Saison 1990 verheißungsvoll mit Boutsens drittem Platz in Phoenix, den er in seinem neuen FW13B erzielte. Beim dritten Rennen des Jahres in San Marino erfüllt sich ein Traum, als Patrese seinen dritten Formel-1-Sieg erzielte, nachdem er seinen letzten Sieg sieben Jahre zuvor errungen hatte. Boutsen war als nächster an der Reihe und sicherte sich in Ungarn seine erste Pole-Position. Von dort an war er nicht mehr zu halten und fuhr einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg ein. Mit diesen beiden Siegen und weiteren Plätzen auf den vorderen Reihen schloss Williams die Saison als vierter in der Konstrukteursmeisterschaft ab.
Mansell kehrte zurück und brach alle Rekorde
Mitten in der Saison 1990 erklärte Mansell nach einem enttäuschenden Rennen beim Grand Prix von Großbritannien seinen Rücktritt. Mansell hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 28 Formel-1-Siege für sich verbuchen können. Frank Williams allerdings gelang es, Mansell zum Umdenken zu bewegen und ihn erneut für Williams zu verpflichten. Mansell wird nun zum erfolgreichsten Williams-Fahrer. Einen ersten Geschmack des FW13B bekam Mansell in Estoril bereits am 20. November 1990. Gespannt erwartete er die Fertigstellung des neuen FW14. Dieser Wagen bot zu diesem Zeitpunkt die modernste Entwicklung dar, die Patrick Head und der mittlerweile ebenfalls im Design-Team aufgenommenen Adrian Newey zu bieten hatten. Der Wagen war mit einem brandneuen Renault RS3-Motor und einem halbautomatischen Schaltgetriebe ausgestattet.
Das von Canon gesponserte Team der Saison 1991 erwies sich mit Mansells fünf und Patreses drei Siegen als äußerst erfolgreiche Kombination. Das Team ist in dieser Saison das einzige, das McLaren ernsthaft unter Druck setzen kann und erzielt sowohl in der Konstrukteurs- wie auch der Fahrerweltmeisterschaft den zweiten Platz, wobei Mansell Zweiter und Patrese Dritter wird.
Die Wende kam mit der Saison 1992. Beim ersten Rennen in Südafrika fuhren Mansell und Patrese den mit aktiver Federung ausgestatteten FW14B als Erster und Zweiter ins Ziel. Dieses Chassis ist bis heute das technisch ausgefeilteste Rennchassis, das je gebaut wurde.
Mit diesem Sieg läutete Mansell auch eine persönliche Siegesserie ein. Er wurde zum ersten Formel-Rennfahrer, der die ersten fünf Rennen in Folge gewinnen konnte. Nicht genug damit, er gewann auch noch als erster Fahrer insgesamt neun Rennen in einer Saison und erzielte 14-mal die Pole Position.
Mit seinem zweiten Platz auf dem Hungaroring sicherte er sich frühzeitig den Fahrertitel und wurde damit der erste britische Formel-Eins-Weltmeister seit James Hunts Triumph im Jahre 1976. Bereits beim belgischen Grand Prix desselben Jahres hatte WilliamsF1 ebenfalls die Konstrukteursmeisterschaft gewonnen und bescherte damit Renault den ersten Meistertitel in der Königsklasse des Motorsports. Dieses überaus erfolgreiche Jahr wurde mit Patreses zweitem Platz in der Fahrerwertung abgerundet.
Die fünfte Konstrukteursmeisterschaft mit Prost und Hill
Für die Saison 1993 wurden die Fahrerplätze bei Williams neu belegt. Der dreimalige französische Weltmeister Alain Prost und der offizielle Testfahrer, Damon Hill, lösten Mansell und Patrese ab. Sie knüpften nahtlos am Erfolg von Mansell und Patrese an und verteidigten erfolgreich den Konstrukteurstitel. Prost errang seinen vierten Weltmeistertitel und Hill konnte seinen ersten Grand Prix Sieg am Hungaroring feiern. Mit dem Gewinn seiner vierten Meisterschaft beschloss Prost seine Karriere nach der Saison 1993 zu beenden. Damit eröffnete er dem dreimaligen Weltmeister Ayrton Senna den Weg, dem Williams-Team beizutreten. Die Saison 1994 sah ein neues Rothmans Williams Renault Team, das die Fahrer Ayrton Senna und Damon Hill ins Rennen schickte und mit seinem neuen offiziellen Testfahrer David Coulthard über einen begabten dritten Fahrer verfügte.
1994-1997
Imola 1994
Im dritten Rennen der Saison verunglückte Ayrton Senna tödlich im Imola. Er führte das Rennen an, als sein Wagen in der berüchtigten Tamburello-Kurve scheinbar steuerlos aus der Kurve flog und an einer ungeschützten Betonmauer zerschellte. Die Welt des Motorsports war tief geschockt. Der tragische Tod des Rennfahrers, der für viele der beste aller Zeiten war, ließ das eng und freundschaftlich verbundene Team am Boden zerstört zurück.
Es war vor allem dem Mut und der Führung von Frank Williams zu verdanken, dass sich das Team wieder zurück in die Arbeit des Rennsports kämpfte. Als Zeichen des Respekts schickte Williams beim nächsten Grand Prix in Monaco nur einen Boliden ins Rennen. Vier Wochen nach dem tragischen Unfall in Imola gewann Damon Hill den spanischen Grand Prix in Barcelona und widmete den Sieg spontan Ayrton Senna sowie dem gesamten Team.
Bei diesem Rennen wie auch in den verbleibenden acht weiteren Läufen der Saison übernahm David Coulthard den zweiten Startplatz neben Damon Hill. Bei vier weiteren Rennen der Saison übernahm Nigel Mansell das Steuer im zweiten Wagen. Für die Grand Prixs in Frankreich, Spanien, Japan und Australien reiste er aus den USA an, wo er an der Indy Car Rennserie teilnahm. Nach seinem Sieg in Barcelona konnte Hill noch weitere fünf Siege einfahren, musste sich aber in der Fahrerweltmeisterschaft wegen eines einzigen fehlenden Punktes hinter Michael Schumacher geschlagen geben. Dieser hatte sich die Fahrerweltmeisterschaft nach einer umstrittenen Kollision mit Hill beim letzten Rennen in Adelaide gesichert. Das Rennen selber gewann Mansell. In diesem tragischen Jahr zeigte das gesamte Team enorme Stärke und Teamgeist und konnte den Konstrukteurstitel erfolgreich verteidigen. Eine unvergessliche Saison fand darin ihren würdigen Abschluss.
In der Saison 1995 bestritten die Fahrer Hill und Coulthard die Rennen im neuen FW17. Zusammen errangen sie fünf Siege, wovon der junge Schotte seinen ersten beim Großen Preis von Portugal feiern konnte. Im Kampf um die Fahrerweltmeisterschaft war Hill der einzige Fahrer im Feld, der Schumacher wirklich das Wasser reichen konnte. Am Schluss musste sich Hill noch einmal vor dem Deutschen bei dessen Titelverteidigung geschlagen geben, als Schumacher mit seinem Sieg in Aida die Weltmeisterschaft für sich entschied. Auch wenn der Verlust beider Titel enttäuschend war, bot Hill bis zum Schluss ein spannendes Rennen und beendete die Saison mit einem aufbauenden Sieg in Adelaide.
Bereits seit einiger Zeit war die Zentrale des Williams Rennstalls in Didcot zu klein für das gesamte Team geworden. Auf der Suche nach einem neuen Standort wurde Mitte des Jahres 1995 ein ideales Gelände in Grove gefunden, das nur knappe 17 Kilometer von Didcot entfernt lag. Während der Wintermonate 1995/96 zog das gesamte Team um. Der abschließende Transport des Windkanals wurde während des Rennwochenendes vom Grand Prix in San Marino über die Bühne gebracht. Am 29. Oktober 1996 weihte Ihre Majestät The Princess Royal die neue Fabrik in Grove offiziell ein.
1996 stieß der Sohn des verstorbenen Giles Villeneuve und Sieger der Indy Car Serie 1995, Jacques Villeneuve, zum Team dazu. Bereits im Vorfeld der Saison hatte er in Testfahrten beeindruckende Ergebnisse geliefert. Doch das volle Leistungsspektrum des FW18 zeigte sich erst beim Eröffnungsrennen in Melbourne. Mit seiner Pole-Position genoss der Neuling Jacques einen unumstrittenen Starauftritt. Damon folgte unmittelbar dahinter auf Startplatz 2. Die beiden Fahrer des Williams-Lagers hatten der Konkurrenz über eine halbe Sekunde abgenommen. Sie setzten diese Dominanz auch während des Rennens fort. Damon gewann am Ende und Jacques erzielte den zweiten Platz, nachdem der Kanadier in den letzten Runden seine Führung aufgrund eines Problems in der Ölleitung an seinen Teamkameraden abgegeben hatte.
Damon verlängerte die Erfolgsserie mit Siegen in Brasilien und Argentinien, bevor Jacques seinen ersten Formel-1-Grand-Prix auf dem Nürburgring gewann. Das Team gewann in diesem Jahr 12 der 16 Rennen. Damon verbucht dabei acht und Jacques vier erste Plätze. Den Konstrukteurstitel hatte Williams bereits mit dem Großen Preis von Ungarn für sich entschieden.
Auch in der Fahrerwertung führte Damon von Anfang bis Ende. Jacques folgte ihm dicht auf den Fersen. Die endgültige Entscheidung blieb bis zum letzten Rennen in Suzuka offen. Während Damon nur noch einen Punkt für den Weltmeistertitel benötigte, musste Jacques alles oder nichts geben. Schlussendlich fuhr Damon einen Start-Ziel-Sieg ein während Jacques das Rennen frühzeitig beenden musste. Damon hatte damit seinen ersten und für das Team den sechsten Fahrertitel errungen.
1997: Der neunte Konstrukteurstitel als neuer Rekord
In diesem Jahr kam der Deutsche Heinz-Harald Frentzen als zweiter Fahrer neben Jacques neu ins Team. Von Anfang an versprach diese Saison einen heißen Kampf. Zur Halbzeit lag das Team trotz größter Anstrengungen noch immer hinter dem führenden Ferrari-Team. Das Rennen in Silverstone lieferte einen ersten guten Grund zum Feiern, als der 100. Sieg in der Formel 1 eingefahren werden konnte, genau auf der Rennstrecke, wo der erste Sieg 18 Jahre zuvor erzielt wurde. Die berühmte Willensstärke von WilliamsF1 hatte endlich Zähne gezeigt. Beim 14. Rennen in Österreich schließlich eroberte das Team wieder die Tabellenspitze und blieb dort bis zum Saisonende. Der neunte Konstrukteurstitel wurde beim Großen Preis von Japan eingefahren, womit Williams einen neuen Rekord aufgestellt hatte. In einem höchst spannenden und emotionalen Finale sicherte sich Jacques zur Freude des gesamten Teams den Fahrertitel beim letzten Rennen in Jerez.
1998-1999
1998: Ein neues Image und neue Bedingungen.
Die Konkurrenz hatte nicht geschlafen. Beim ersten Rennen in Australien deutete alles darauf hin, dass diese Saison ein Durchmarsch für das McLaren-Team werden würde. Eine ganze Welle an neuen Bestimmungen im Jahre 1998 hatte alle Teams vor neue Herausforderungen gestellt. Besonders die Auflagen, die Breite der Boliden von zwei auf 1,8 Meter zu verkleinern, strengere Crashtests und Profilreifen zu verwenden, machten sich bemerkbar. McLaren meisterte diese Veränderungen am besten und die anderen Teams konnten nur versuchen, den Vorsprung von McLaren wieder wett zu machen. Nach einer einmalig erfolgreichen Zusammenarbeit mit insgesamt neun Titeln für die beiden Firmen hatte sich WilliamsF1 von Renault 1997 getrennt.
Anfangs verwendete das Team Mecachrome/Supertec-Motoren, bevor der neue technische Partner, BMW, im Jahre 2000 wieder in die Formel 1 zurückkehrte. Ohne einen Motorenhersteller als Partner kämpfte das Team tapfer darum, den Anschluss an das dominierende McLaren-Team und das stark aufstrebende Ferrari-Team zu halten. Am Ende der Saison machten McLaren und Ferrari die Weltmeisterschaft unter sich aus während das „Winfield WilliamsF1 Team“ um den dritten Platz kämpfte. Die ständigen Verbesserungen am FW20 brachten dem Team den benötigten Antrieb, so dass am Ende tatsächlich der dritte Platz erfolgreich erobert werden konnte. Auch die Saison 1999 versprach wieder eine enorme Herausforderung zu werden, als noch weitere Veränderungen gemeistert werden mussten.
Mit einer komplett neuen Fahreraufstellung kamen der amtierende CART-Weltmeister Alex Zanardi und Ralf Schumacher ins Team, wobei insbesondere Zanardi einen schweren Stand hatte. Der Wechsel von der CART-Serie in die moderne Formel 1 stellte den Italiener vor eine enorme Aufgabe, bei der er viel Neues lernen musste. Als 1998 Profilreifen und schmalere Boliden in die Formel 1 eingeführt wurden, mussten die Fahrer ihren Fahrstil komplett ändern, um diese neuen Wagen adäquat zu steuern. Zanardi musste sich einem gewaltigen Lernprozess stellen.
Die ersten Rennen der Saison waren wie vom Pech verfolgt. Erst beim Großen Preis von Belgien bekam er den Wagen in Griff. Eine starke Vorstellung beim nächsten Rennen in Italien schien die Wende zu bringen. Doch leider folgten noch weitere Enttäuschungen, so dass das letzte Rennen in Japan bereits in der erste Runde aufgrund eines elektrischen Defekts aufgegeben werden musste und dem Italiener eine miserable Saison endgültig verhagelte ...
1999 Ralf Schumacher greift nach seinem ersten Sieg in der Formel 1
Schumacher andererseits entwickelte sich zum Star des Jahres und überzeugt mit atemberaubenden Leistungen. Er fuhr regelmäßig in die Punkteränge und hätte beim Großen Preis von Europa beinahe seinen Saisonhöhepunkt erlebt, wenn ihm nicht ein platter Reifen den Sieg geraubt hätte. Sein großes fahrerisches Talent bescherte ihm den sechsten Platz in der Fahrerwertung und dem Team den fünften Platz in der Konstrukteurswertung.
Rechtzeitig zum neuen Jahrtausend bahnte sich für WilliamsF1 eine neue Ära an. Nach fast zwei Jahren intensiver Mitarbeit im Hintergrund kehrte BMW als Partner des WilliamsF1-Teams auf die Formel-1-Bühne zurück. Die auf ursprünglich fünf Jahre angesetzte Partnerschaft startete bereits in der Saison 2000 mit einem viel versprechenden dritten Platz für das BMW WilliamsF1-Team in der Konstrukteursmeisterschaft:
Ab 2006
Aufgrund interner Querelen zwischen BMW und Williams werden beide Parteien ab der Saison 2006 getrennte Wege gehen. BMW hat diesen Schritt mit dem Kauf des Formel-1-Rennstalles von Peter Sauber deutlich untermauert.
Aktuelle Infos zum Formel-1-Team (Stand:2005
Auto:
- Modell: FW27
- Motor: BMW P 84/5
- Reifen: Michelin
- Konstrukteur: Gavin Fisher
Fahrer:
Mark Webber (27. August 1976)
- Nationalität/Wohnort: australisch, Buckingham (GB)
- Größe/Gewicht: 1,85 m, 75,0 kg
- WM-Titel: -
- Jahreseinkommen: ca. 5 Mio. Euro
- WM-Punkte: 50
- Pole-Positionen: -
- Siege: -
- GP: 62
- Formel-1-Debüt: 3. März 2002, GP von Australien (5. Platz)
Nick Heidfeld (10. Mai 1977)
- Nationalität/Wohnort: deutsch, Stäfa (CH)
- Größe/Gewicht: 1,64 m, 59,0 kg
- WM-Titel: -
- Jahreseinkommen: ca. 3,5 Mio. Euro
- WM-Punkte: 56
- Pole-Positionen: 1
- Siege: -
- GP: 96
- Formel-1-Debüt: 12. März 2000, GP von Australien (9. Platz)
WM-Titel:
- 7 Fahrertitel (1980, 1982, 1987, 1992, 1993, 1996, 1997)
- 9 Konstrukteurs Titel (1980, 1981, 1986, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997)
Team:
- Teamchef: Frank Williams
- Formel-1-Debüt: 1969
- GP-Einsätze: 537
- GP-Siege: 113
- WM-Punkte: 2516,5
- WM-Punkte pro Rennen: 5,45
- Pole-Positionen: 124
- Hauptsponsoren: Hewlett Packard, RBS, Allianz AG
- Jahresetat: 250 Mio. Euro
- Teststrecke: Silverstone
- Testpiloten:
- Antonio Pizzonia (BRA)
- Nico Rosberg (GER)
Formel-1-Debüt: 1973
GP-Einsätze: 488 (mit Iso-Williams 1973, 1974 und Williams-Wolf 1976), 446 (als Williams) (Stand: 1. Januar 2005)
Weblinks
- [http://www.bmw.williamsf1.com Homepage des BMW WilliamsF1 Teams]
Kategorie:Formel-1-Team
ja:ウイリアムズ
Formel 1
Die Formel 1 (oder F1) wird als Königsklasse des Automobil-Motorsports bezeichnet, da die vom Automobil-Dachverband FIA ausgeschriebene Weltmeisterschaft an Fahrer und Konstrukteure die höchsten technischen und fahrerischen Anforderungen aller Rennserien stellt.
Die offizielle Bezeichnung ist FIA Formula One World Championship, das aktuelle Regelwerk trägt den Titel 2005 FORMULA ONE SPORTING REGULATIONS.
Von einer relativ unbekannten Reglementskategorie entwickelte sich F1 zu einem heute weltweit bekannten Markenzeichen und zum Synonym für die Weltmeisterschaft, ähnlich wie dies bei Grand Prix (GP) der Fall ist.
Die WM-Läufe nennen sich Formula One Grand Prix races. Allerdings zählten auch schon Rennen mit anderen Fahrzeugen zur Fahrer-WM. Zudem war bzw. ist nicht jedes Rennen mit F1-Fahrzeugen automatisch ein WM-Lauf, wie es z.B. die außer Konkurrenz stattfindenden Rennen in den 1950er-Jahren oder die bis Anfang der 1980er-Jahre stattfindenden Grand Prix in Goodwood oder Oulton Park waren. Bis Anfang der 1980er Jahre waren auch F1-Rennen üblich, bei denen nur um Preisgeld gefahren wurde.
Die Auflistung von Rekorden und Statistiken findet sich unter Formel 1/Statistik.
Entwicklung der Formel 1
Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es neben den Regeln für reinrassige Grand-Prix-Fahrzeuge auch einen kostengünstigeren Unterbau, die sog. Voiturettes, bei denen mit Kompressoren aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt waren (im Gegensatz zum doppelten Hubraum der GP-Boliden, der bis 1937 sogar unbegrenzt war).
1937
Aufgrund der Dominanz der beiden deutschen GP-Teams von Mercedes-Benz und Auto Union, die im Ausland sowohl politisch als auch sportlich nicht zufriedenstellend war, gab es Ende der 1930er Jahre Bestrebungen, die bisherigen GP-Regeln abzuschaffen und die Voiturettes zur GP-Kategorie zu erheben. Neben der deutlich besseren Wettbewerbsfähigkeit der italienischen, französischen und englischen Hersteller konnte diese Änderung auch mit Sicherheitsverbesserungen begründet werden, da die damaligen Silberpfeile Leistungen erzielten, die in der F1 erst wieder in den 1970er Jahren üblich wurden.
So wurde der GP von Tripoli 1939 von den damals dort herrschenden Italienern für die Voiturettes ausgeschrieben, aber trotzdem überraschend von Mercedes-Benz mit einem eigens dafür neu entwickelten Fahrzeug gewonnen.
Direkt nach dem Krieg wurden insbesondere von Alfa Romeo weiterhin Voiturettes-Rennfahrzeuge gebaut, so dass der Automobil-Dachverband FIA das 1947 in Kraft tretende neue Regelwerk für Grand-Prix-Rennwagen entsprechend formulierte: in der nun Formel 1 genannten Kategorie waren Kompressor-aufgeladene Motoren mit bis zu 1500 cm3 erlaubt, sowie Saugmotoren bis 4500 cm3. Zudem wurde auch eine Formel 2 definiert, mit Saugmotoren bis zu 2000 cm3.
Formel 2
Formel 2
Wie bisher üblich wurden einzelne Grand Prix-Rennen nach diesen Regeln ausgetragen, eine Serie oder Europameisterschaft wie vor dem Krieg gab es nicht mehr. Als der Motorrad-Dachverband FIM für das Jahr 1949 jedoch eine Weltmeisterschaft ausschrieb, reagierte die FIA mit der Ausschreibung einer Fahrer-WM für das Jahr 1950 (siehe Formel-1-Saison 1950). Das erste zu der neuen Weltmeisterschaft zählende Rennen wurde am 13. Mai 1950 in Silverstone (England) ausgetragen.
Um den Anspruch auf eine Weltmeisterschaft zu untermauern, obwohl neben den regelmäßigen Rennen in Argentinien fast nur Grand Prix in Europa stattfanden, wurden in den Jahren von 1950 bis 1960 zudem für das 500-Meilen-Rennen in Indianapolis WM-Punkte vergeben, obwohl dort nach ganz anderen Regeln gefahren wurde. In diesen Jahren gab es zwar einige Versuche von Ferrari dort wettbewerbsfähig zu sein, die jedoch allesamt an den sehr unterschiedlichen Voraussetzungen scheiterten. Außerdem gab es vereinzelte Versuche US-amerikanischer Piloten mit ihren Boliden in Monza zu bestehen, die jedoch ebenso zum Scheitern verurteilt waren.
In den ersten beiden Jahren dominierten weiterhin die von Kompressor-Motoren angetriebenen Alfetta von Alfa Romeo, die noch starke Ähnlichkeit mit den Vorkriegskonstruktionen aufwiesen, da sie im eigentlichen Sinne nur geradlinige Weiterentwicklungen waren. Allerdings zog sich Alfa Romeo Ende 1951 nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten von GP-Rennsport zurück. Da nur noch der ehemalige Alfa-Rennleiter Ferrari konkurrenzfähige F1-Rennautos an den Start bringen konnte, wurde übergangsweise die Fahrer-Weltmeisterschaften der Jahre 1952 und 1953 für die preiswerteren Formel 2-Fahrzeuge ausgeschrieben. Trotzdem dominierte Ferrari auch in diesen Jahren, da man auch zuvor das Formel-2-Klassement in den beiden Vorjahren beherrscht hatte und gewann mit Alberto Ascari jeweils die Weltmeisterschaft.
Für das Jahr 1954 wurden neue, kostengünstigere Regeln (F1 mit Saugmotoren bis zu 2500 cm3 oder aufgeladenen Motoren bis 750 cm3, F2 bis 1500 cm3) eingeführt, worauf sich u.a. Mercedes zum Wiedereinstieg entschloss.
Mercedes
Von 1961 bis 1965 wurden die ehemaligen Formel-2-Regeln zur F1 erhoben, zum Ärger der inzwischen dominierenden kleinen britischen Teams, die keine eigenen Motoren bauen konnten. Da Porsche bereits seit einigen Jahren erfolgreiche F2-Rennfahrzeuge baute, lag nun der Aufstieg in die Formel 1 nahe. Doch der bisher verwendete Vierzylinder, der noch vom Volkswagen abstammte, war nicht konkurrenzfähig. Auch das Chassis vom Typ 718 war im Vergleich zu den schlanken Konkurrenten zu plump. Im neuen Modell 804 mit einem Achtzylinder gelang lediglich ein Sieg in einem WM-Lauf, dem GP von Frankreich in Rouen 1962, durch den Amerikaner Dan Gurney. In der Woche darauf, beim nicht zur WM zählenden F1-Rennen auf der Stuttgart Solitude konnte dieser Erfolg vor heimischen Publikum wiederholt werden. Am Saisonende zog sich Porsche jedoch aufgrund der hohen Kosten und der nicht gegebenen Seriennähe aus der F1 zurück und konzentrierte sich wieder auf die angestammten Sportwagen.
Da Rennsportwagen und selbst einige Serienfahrzeuge in dieser Zeit mehr Leistung als die sogenannte Königsklasse mit ihren gut 220 PS leistenden fragilen 1500er-Achtzylindern aufwiesen, wurden für 1966 die Regeln wieder geändert, und zwar gleich durch Verdoppelung der Hubräume (3000 cm³ Saugmotor, 1500 cm³ aufgeladen).
Der relativ simple Repco-Motor dominierte in den ersten beiden Jahren der Dreiliter-Formel, da nach der kurzfristigen Regeländerung wiederum keine geeigneten Motoren zu Verfügung standen, und selbst Ferrari mit einem verkleinerten Sportwagen-Motor eine schwere und schwache Fehlkonstruktion an den Start brachte. BRM stapelte gar zwei Achtzylinder übereinander zu einem H16 genannten Ungetüm, Maserati reaktivierte einen V12 aus der 2500-cm³-Ära der 1950er Jahre. Siege errangen meist weiterhin die bewährten, aber auf ca. zwei Liter aufgebohrten Motoren von Coventry-Climax, die u.a. im Lotus zum Einsatz kamen. Diese Firma wollte jedoch nicht in die Neuentwicklung eines Dreiliter-Motoren investieren und zog sich zurück.
In den Jahren von 1968 bis 1982 dominierte der frei verkäufliche Ford Cosworth DFV-V8-Motor die F1, da mehrere Teams mit diesem Motor insgesamt 155 Rennen sowie 12 Fahrer-WM-Titel gewinnen konnten. Nur Ferrari konnte mit einem etwas leistungsstärkeren V12 auch WM-Titel erringen, BRM mit ihrem V12 einige Siege.
Ender der 70er bzw. Anfang der 80er-Jahre dominierten die so genannten "Groundeffect"-Rennwagen, bei denen durch maximale Seitenschürzen ein möglichst optimaler Anpressdruck per Abtrieb unterhalb des Wagenbodens erzielt wurde, und dadurch erst die hohen Kurvengeschwindigkeiten ermöglichte. Zum Teil bizarre Konstruktionen wie der scherzhaft so genannte "Staubsauger"-Brabham, mit dem Mario Andretti beim Rennen im schwedischen Anderstorp die gesammte Elite distanzieren konnte und der Doppelboden-Lotus waren überzüchtete und bald verbotenene Ausnahmeerscheinungen.
Lotus
Ab 1977 führte Renault Turbo-Motoren ein, mit denen 1979 der erste Sieg gelang. Noch im Jahre 1982 behielten die leichter zu fahrenden, kostengünstigeren, zuverlässigeren und sparsameren Saugmotoren in der Endabrechnung die Überhand, trotz immer deutlicherem Leistungsdefizit. Ab 1983 dominierten endgültig die leistungsstärkeren Turbos, die im Training kurzfristig weit über 1000 PS freisetzen konnten und somit die Sauger-Piloten in den hinteren Teil der Startaufstellung verdrängten. Exorbitante Leistungsangaben sind dabei mit Vorsicht zu genießen, da kaum ein Prüfstand für die Messung von derart hohen PS-Zahlen ausgelegt war. Die Zuwächse bei den Höchstgeschwindigkeiten waren jedenfalls nicht so groß wie es eine doppelte oder gar dreifache Motorstärke erwarten lassen würde. Die Spitzenleistung wurde bald durch Ladedruckbegrenzung gesenkt, im Rennen musste zusätzlich auf den Verbrauch geachtet werden, da die Tankgrößen begrenzt bzw. verringert wurden.
1983
Die bewährten Cosworth-Aggregate mit ca. 500 PS wurden daraufhin in der Formel 3000 eingesetzt, die die damalige Formel 2 mit ihren Rennmotoren (2000 cm3, 320 PS) ablöste.
Der stärkste Rennwagen aller Zeiten in der Formel 1 war 1986 der Benetton-BMW mit 1350 PS, der vom Österreicher Gerhard Berger gefahren wurde und damit im selben Jahr den Großen Preis von Mexiko gewann. Später berichtete Berger, dass dieses Auto "eigentlich vor lauter Kraft kaum noch laufen konnte", das heißt sich nur mit großer Mühe beherrschen ließ.
Ab 1989 wurden die aufwendigen Turbos verboten und nur noch Sauger bis 3500 cm3 erlaubt (zur Unterscheidung von der F3000 mit 3000 cm3 Hubraum), die in den Bauformen V8, V10, V12 und sogar W12 eingesetzt wurden. Von Renault wurde dabei die pneumatische Ventilbetätigung eingeführt, die die bisherigen Stahlfedern ersetzte und eine deutliche Steigerung der Drehzahlen über die bis dahin üblichen 12.000 U/min hinaus erlaubte.
Nach der von Unfällen überschatteten Saison 1994 wurde der Hubraum ab 1995 wieder auf 3000 cm3 reduziert, die Leistung sank von ca. 750 auf 650 PS.
Ab 1996 wechselte auch Ferrari vom traditionellen, aber schweren und durstigen V12 auf den vorherrschenden V10, womit der neue Pilot Michael Schumacher drei Rennen gewinnen konnte. Schon 1997 hatte man schon wieder das alte Niveau von ca. 750 PS erreicht, mittels Drehzahlen über 17.000.
Drehzahl
Seit der Saison 2005 müssen die Aggregate, bei denen die Zylinderzahl V10 inzwischen begrenzt ist, zwei Rennwochenenden (bis zu 1200 km) ohne Wechsel durchhalten, um Kosten zu senken und die weitere Leistungssteigerung (derzeit ca. 900 PS bei 19.000 U/min) zu bremsen. Zum Ende der Formel-1-Saison 2005 hatten die besten Teams nach Messungen eines unabhängigen Motoreningenieurs jedoch bereits wieder rund 925 PS bei 19:800 U/min erzielt. Ein Schlupfloch im Reglement, dass es den Teams ermöglichte in der Schlussrunde durch eine vermeintliche Aufgabe doch zum nächsten Rennen einen neuen Motor einzubauen, wurde nach dem ersten Saisonrennen spezifiziert. Seit 2005 ist auch der Reifenwechsel im Rennen verboten. Diese Anforderung stellte Reifenhersteller und Teams aber vor massive Probleme, die schließlich im Grand Prix von Indianapolis eskalierten. Die Reifen von Michelin waren den Belastungen, die insbesondere in der Steilkurve entstanden, nicht gewachsen und es kam zu Reifendefekten, die unter anderem zu einem schweren Unfall von Ralf Schumacher führten. Nachdem Michelin das Problem nicht zeitgerecht beheben konnte, wurde seitens des Reifenherstellers die Empfehlung gegeben, mit den Reifen nicht an den Start zu gehen. So kam es dazu, dass nur die 6 Fahrer, deren Boliden mit Bridgestone-Reifen ausgestattet waren, den Grand Prix bestritten (Die Fahrer der Teams Ferrari, Jordan, Minardi). Das entsprechend unspannende Rennen wurde von den Zuschauern mit Unmutsäußerungen und Forderungen nach der Rückzahlung des Ticket-Preises laut, zu denen der Reifenhersteller Michelin sich schließlich bereit erklärte.
In der F1 wurden öfters technische Spielereien wie Allradantrieb, Gasturbine oder Vierradlenkung ausprobiert, die sich jedoch nicht durchsetzten oder nach Unfällen verboten wurden. Entwicklungen wie die Aktive Radaufhängung verschafften einseitige Vorteile und wurden daher ebenfalls verboten. Andere Innovationen wie Drive-by-Wire waren längst im Flugzeugbau üblich.
Beispiele moderner Formel-1-Rennwagen
Bild:Salon-de-lauto-2002-formule-face.jpg|Renault, 2002
Bild:M_schumacher2.jpg|Ferrari, 2004
Bild:Williams_f1.jpg|BMW-Williams, 2003
Bild:Coulthard.jpg|McLaren-Mercedes, 1998
Bild:Toyota_f1_usgp_2004.jpg|Toyota, 2004
Bild:Sauber petronas 04.jpg|Sauber-Petronas, 2004
Bild:Jordangp.jpg|Jordan, 2003
Bild:Minardi_usgp_2004.jpg|Minardi, 2004
Technisches Reglement und Entwicklung
Reglement
siehe Formel-1-Regeln
Siehe auch Formel-1-Saisonüberblick und Geschichte der Grands Prix vor 1950.
2006: Änderung des Qualifyingmodus, um höhere Zuschauerquoten zu erzielen. Nach momentanen Stand (Beschluss der FIA vom 26. Oktober 2005) ist ein dreigeteilter Modus mit Ausscheidungsverfahren geplant. In den ersten 20 Minuten Qualifyings können alle Fahrer mit der Spritmenge ihrer Wahl auf die Strecke. Die fünf Schlechtplatziertesten fallen durch das Raster für die eigentliche Pole-Position, dürfen dafür aber für das Rennen nachtanken. In einem weiteren 20-minütigen Ausscheidungsqualifying scheiden nun wieder fünf Piloten aus. Während des ganzen Qualifyings herrschen Parc Fermé-Bedingungen. Dies bedeutet, dass an den Wagen keine technischen Änderungen außer der Änderung der Spritmenge und Reifenwechsel in den ersten 40 Minuten mehr vorgenommen werden dürfen. Die 10 besten Piloten fahren hingegen auch im Rennen mit der identischen Spritmenge des Qualifyings. Außerdem soll das Wechseln der Reifen während des Rennens nun auch Sicherheitserwägungen wieder erlaubt sein, was auf nicht ungeteilte Begeisterung aller Konstrukteure und Reifenausrüster stieß. Im Zusammenhang mit der Einführung von V8-Motoren könnten sich dadurch die Kräfteverhältnisse innerhalb der Formel 1 erneut verschieben
2008: Für diese Saison sind breitere Einheitsreifen, vermutlich Slicks für alle Teams vorgesehen. Höchstwahrscheinlich wird dies Bridgestone sein, da Michelin aus Marketinggründen keine Interesse daran bekundet Alleinausrüster zu sein und der japanische Reifenhersteller bereits die GP2-Serie alleine betreut. Nur durch Konkurrenz und Wettbewerb lasse sich Kompetenz laut Michelin vermarkten.
Außerdem soll die Einführung des „CDG wing“, eines zweigeteilten Heckflügels, wieder für verringerte Downforce und größere Überholmöglichkeit dank eines im Zentrum sicheren Windschattens sorgen. Somit würde nach den Studien eines Expertenteams der seit den 1960er-Jahren etablierte große Heckfügel zwei kleinen Flügel direkt hinter den Hinterreifen Platz machen, was das Erscheinungsbild der Monoposti gravierend verändern könnte.
Flaggen
Die Flaggen dienen zur Kommunikation der Streckenposten bzw. der Rennleitung mit den Fahrern, um diese z. B. auf Gefahrensituationen hinzuweisen.
Für eine übersichtliche Erklärung der Flaggen siehe Formel-1-Regeln
Strafen
Wenn sich die Fahrer unerlaubt verhalten, z.B. wenn sie einen Frühstart verursachen oder die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse (60-100 km/h) überschreiten, werden gegen sie von der Rennleitung Strafen verhängt. Die Schwere des Vergehens entscheidet, welche Strafe ausgesprochen wird.
Für eine genauere Erklärung der Strafen siehe Formel-1-Regeln
Wirtschaft
Die Sportveranstaltungen der Formel 1 werden durch das Formula One Management durchgeführt. Besitzer dieses Unternehmens ist die Slec Holdings, deren Geschäftsführer Bernie Ecclestone ca. 25 % der Firmenanteile besitzt. Weiterhin sind folgende Banken an Slec Hd. beteiligt: BayernLB, Lehman Brothers und JPMorgan Chase. Die Formel-1-Teams besitzen nur einen Anteil, der mit einem Vetorecht versehen ist. Die Kontrolle über den Bankenanteil lag seit dem 19. Oktober 2005 vorübergehend bei der Bayerischen Landesbank.
Am 25. November 2005 kaufte sich die Investmentgruppe CVC über die neu gegründete Firma Alpha Prema in die SLEC-Holding ein. Alpha Prema übernahm dabei die 50 Prozent der Bayerischen Landesbank und die 25 % von Bernie Ecclestones so genannter Bambino Holding. Allerdings haben sowohl Ecclestone persönlich als auch die Bambino Holding Anteile bei Alpha Prema. Der Vorstand setzt sich voraussichtlich aus dem Geschäftsführer Ecclestone, dem derzeitigen SLEC-Vorsitzenden Gerhard Gribowsky, Donald Mackenzie von CVC und einem noch nicht benannten Mitarbeiter der Bambino-Holding zusammen. Der Deal ist vor allen Dingen auf Betreiben Gribkowskys, einem Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesbank in die Wege geleitet worden, die nun die branchenfremden Anteile, zu denen sie in erster Linie durch die Kirch-Altlasten als Aktivposten gekommen war, ohne Verluste an einen seriösen Investor mit langfristigen Zielen und Erfahrungen im Motorsport veräußern konnte.
Angeblich hatte Ecclestone zuvor ein Angebot der asiatischen Investmentgruppe Hutchinson Whampoa über 1,2 Milliarden Euro abgelehnt. Durch die neue Verpflechtung ist ein verstärktes Drängen auf ein stabiles Reglement aus Sicht der Motoren- und Chassishersteller zu erwarten, was in einer baldigen Verabschiedung eines neuen Concorde Agreements gipfeln sollte.
Die FIA vermarktet die Fernseh- und Werberechte an den Formel-1-Veranstaltungen.
Chronologischer Überblick
Rennstrecken
Wertung Formel-1-Weltmeisterschaft
Generell werden Punkte bei der Formel-1-WM nur für das Rennen, jedoch nicht für das Qualifying vergeben. Für folgende Platzierungen gibt es Punkte:
- 1. Platz: 10 Punkte
- 2. Platz: 8 Punkte
- 3. Platz: 6 Punkte
- 4. Platz: 5 Punkte
- 5. Platz: 4 Punkte
- 6. Platz: 3 Punkte
- 7. Platz: 2 Punkte
- 8. Platz: 1 Punkt
Wenn ein Rennen z. B. wegen starken Regens oder eines schweren Unfalls abgebrochen werden muss, und nicht 75 % des Rennen absolviert wurden, werden die Punkte halbiert. Der Erste erhält demnach 5 Punkte, der Achte einen halben Punkt.
Siehe auch
- Formel 1/Statistik
- Liste der Formel-1-Rennfahrer
- Liste der Formel-1-Weltmeister
- Liste der tödlich verunglückten Formel-1-Fahrer
- Geschichte der Grands Prix vor 1950
- Formel 3000, Formel GP2, Formel 2
- Formel-1-Regeln
Literatur
- Peter Gruner, Das Formel-1-Lexikon, ECON : Düsseldorf 1997, 474 S., ISBN 3-612-26353
- Jörg-Thomas Födisch/Erich Kahnt: 50 Jahre Formel 1. Die Sieger, Heel : Schindellegi 1999, 215 S., ISBN 3-893-656154
- Kampf am Limit. Die Formel 1 Chronik 1950-2000, hrsg. v. Willy Knupp, RTL Buchedition : Zeitgeist Verlag : Düsseldorf/Gütersloh 2000, ISBN 3-89748-277-0
- Peter Scherer, 50 Years of British Grand Prix Drivers, o. O., 1999, 233 S., ISBN 0953005283
- Achim Schlang, Die Formel-1-Asse unserer Zeit, Motorbuch Verlag : Stuttgart 1984, 213 S., ISBN 3-61301-035-6
- Koen Vergeer, Formel 1. Geschichte einer fanatischen Liebe, Rütten & Loening : Berlin 2001, 270 S., ISBN 3-352-00638-5
Weblinks
- [http://www.formula1.com/ Offizielle Website der Formel 1] (englisch)
- [http://www.fia.com/ Offizielle Website der FIA] (englisch)
- [http://www.f1total.com/ Umfangreiches Newsportal mit Archiv und Statistikdatenbank] (deutsch)
- [http://www.adrivo.com/ Berichterstattung und Foren zur Formel 1] (deutsch)
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2000
Jahreswidmungen
- 2000 ist „Internationales Jahr der Physik“
- Der Königs-Fliegenpilz (Amanita regakis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Rotmilan (Milvus milvus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sandbirke (Betula pendula) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Rote Waldvöglein (Cephalanthera rubra) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Die Äskulapnatter (Elaphe longissima longissima) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Fetthenne (Sedum) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
Januar
- 1. Januar: Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die USA übergeben den Panamakanal, der seit seiner Fertigstellung am 15. August 1914 unter US-amerikanischer Hoheit stand, an Panama. 12.000 amerikanische Soldaten verlassen daraufhin die Militärbasen, die einst zum Schutz des Kanals errichtet worden waren
- 1. Januar: Die neue Bundesverfassung in der Schweiz tritt in Kraft
- 1. Januar: Turkmenistan schafft die Todesstrafe ab
- 7. Januar: Monaco. Eigene Vertretung in der EU in Brüssel
- 9. Januar: Islam Abduganijewitsch Karimow wird erneut als Staatspräsident in Usbekistan in seinem Amt bestätigt
- 21. Januar: Putsch und Sturz des Präsidenten in Ecuador
- 24. Januar: Der Fernseh-Sender N24 nimmt den Sendebetrieb auf
Februar
- 8. Februar: Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird wieder als Staatspräsident gewählt
- 15. Februar: Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und Lettland beginnen
- 15. Februar: Mandé Sidibé wird Staatspräsident von Mali
- 15. Februar: Die Slowakei beginnt mit den Beitrittsverhandlungen mit der EU
- 18. Februar: Stjepan Mesic wird Staatspräsident in Kroatien
- 20. Februar: Parlamentswahlen in Kirgisistan
- 27. Februar: Parlamentswahlen in Tadschikistan
März
- 1. März: Finnland. Tarja Halonen wird Staatspräsidentin
- 1. März: Vertrag über Freihandelszone zwischen der EU und Marokko bis 2010
- 1. März: Patrick Leclercq wird Staats- und Außenminister von Monaco
- 1. März: Dr. Jorge Batlle wird Staatspräsident von Uruguay
- 11. März: Chile. Neuer Ministerpräsident ist Ricardo Lagos
- 11. März: Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Eritrea und Dschibuti
- 18. März: Machtwechsel in Taiwan
- 20. März: Lehrer- und Schulabkommen zwischen Bulgarien und Deutschland
- 23. März: Ruanda. Rücktritt von Staatspräsident Pasteur Bizimungu
- 26. März: Griechenland. Schengener Abkommen voll umgesetzt
April
- 1. April: Abdoulaye Wade wird Staatspräsident in Senegal
- 8. April: Parlamentswahlen in Nauru
- 9. April: Georgien. Eduard Schewardnadse wird erneut zum Staatspräsident gewählt
- 15. April: Neues Museum Nürnberg wird eröffnet
- 20. April: Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Bernard Dowiyogo
- 22. April: Paul Kagame wird Staatspräsident von Ruanda
Mai
- 1. Mai: Horst Köhler, Deutschland, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 4. Mai: Großbritannien. Erste Direktwahl des Bürgermeisters von Groß-London
- 13. Mai: Eine Explosion in einer Feuerwerksfabrik zerstört Teile der Stadt Enschede
- 13. Mai: Dänemark gewinnt zum 2. Mal den Eurovision_Song_Contest
- 15. Mai: Armenien. Regierungschef wird Andranik Margarjan
- 17. Mai: Ahmet Necdet Sezer wird Staatspräsident in der Türkei
- 19. Mai: Putsch auf Fidschi
- 20. Mai: Chen Shui-bian wird Staatsoberhaupt in Taiwan
- 25. Mai: Kroatien wird Mitglied im PfP (Partnership for Peace) der NATO
- 25. Mai: Israel zieht sich aus dem Süden Libanons zurück und beendet die Besetzung
- Erstmaliges stattfinden der Blauen Nacht in Nürnberg
Juni
- 1. Juni: Das Assoziationsabkommen zwischen Israel und der EU tritt in Kraft
- 1. Juni: die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover wird eröffnet (bis 31. Oktober 2000)
- 12. Juni: Jemen erkennt im Vertrag zu Dschidda den Grenzverlauf zu Saudi-Arabien an
- 13. Juni: Staatsstreich auf den Salomonen
- 14. Juni: Georgien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation (WTO)
- 21. Juni: Der erste Rundbrief der ISO erscheint
- 23. Juni: Äthiopien unterzeichnet das Cotonou-Abkommen mit der EU
Juli
- 1. Juli: Das Recht auf gewaltfreie Erziehung wird in Deutschland gesetzlich festgeschrieben (vergleiche Kinderrechte)
- 1. Juli: Die Öresundbrücke, eine 16 Kilometer lange Verbindung von Kopenhagen nach Malmö, wird durch Königin Margrethe II. von Dänemark und König Carl Gustaf XVI. von Schweden eröffnet
- 2. Juli: Präsidentschaftswahlen in Mexiko
- 8. Juli: „Harry Potter und der Feuerkelch“ erscheint mit einer Startauflage von 3,8 Million Exemplaren in den USA und 1,5 Millionen Exemplaren in England
- 13. Juli: Am zweiten „Sozialen Tag“ von Schüler Helfen Leben tauschen 100.000 Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein und Hamburg Ihre Schulbank gegen einen bezahlten Job und spenden über 2,1 Millionen Euro für mildtätige Zwecke
- 17. Juli: Dr. Baschar al-Assad wird Staatspräsident von Syrien
- 25. Juli: Concorde-Absturz bei Paris mit 117 Toten
- 25. Juli: Mazedonien. Neues Schulgesetz
- 26. Juli: Nambariin Enkhbayar wird Regierungspräsident der Mongolei
- 26. Juli: Die Pharma- und Chemiekonzerne Novartis und AstraZeneca können nach einer Entscheidung der EU-Kommission den neuen weltgrößten Pflanzenschutzmittel-Produzenten Syngenta bilden
- 27. Juli: Mazedonien. 4. Umbildung der Regierung
August
- 1. August: Moshe Katsav wird Staatspräsident von Israel
- 16. August: Dominikanische Republik. Rafael Hipólito Mejía Domínguez wird Staatspräsident
- 18. August: Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Deutschland geht mit einem Erlös von 50,8 Milliarden Euro zuende
- 27. August: Brand im Moskauer Fernsehturm Ostankino
September
- 5. September: Tuvalu wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 23. September: Wrackteile des seit 1947 verschwundenen Flugzeugs Star Dust werden gefunden
- 24. September: Jugoslawien. Vorgezogene Präsidentschaftswahlen und Wahlen zum jugoslawischen Bundesparlament
- 28. September: Durch den Besuch Ariel Scharons auf dem Tempelberg in Jerusalem wird die 2. Intifada ausgelöst; welche aber nachgewiesenermaßen von den Palästinensern schon davor längst geplant war, der Besuch Sharons dienste lediglich als Vorwand
- 28. September: Dänemark - In einer Volksabstimmung lehnen die dänischen Wähler die Einführung der Gemeinschaftswährung Euro ab.
Oktober
- 3. Oktober: Rücktritt des Premierministers Tang Fei in Taiwan
- 5. Oktober: Friedliche Massenproteste in Serbien und Montenegro
- 7. Oktober: Großherzog Henri, Herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, wird Staatsoberhaupt in Luxemburg
- 7. Oktober: Vojislav Koštunica wird neuer Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien
- 8. Oktober: Aleksander Kwaśniewski wird als Staatspräsident in Polen im Amt bestätigt
- 10. Oktober: Oman wird in die WTO (Welthandelsorganisation) aufgenommen
- 14. Oktober: „Harry Potter und der Feuerkelch“ erscheint mit einer Startauflage von einer Million Exemplaren in Deutschland
- 22. Oktober: Côte d'Ivoire. Präsidentschaftswahlen
- 26. Oktober: Côte d'Ivoire. Laurent Gbagbo wird Staatspräsident
- 26. Oktober: Serbien und Montenegro wird Mitglied im Stabilitätspakt für Südosteuropa
- 26. Oktober: Der Euro erreicht mit 0,8225 US-Dollar sein bisheriges Allzeittief gegenüber dem US-Dollar
- 29. Oktober: Kirgisistan. Askar Akajew wird erneut als Staatspräsident bestätigt
- 29. Oktober: Präsidentschaftswahlen in Kirgisistan
November
- 1. November: Serbien und Montenegro wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Parlamentswahlen in Aserbaidschan
- 7. November: Präsidentschaftswahlen in den USA
- 13. November: Finnland wird Mitglied der WEAG (Western European Armament Group)
- 21. November: Peru. Der Kongress enthebt Staatspräsident Alberto Fujimori seines Amtes
- 24. November: Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 26. November: Parlamentswahlen in Rumänien
- 27. November: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der OSZE
- 27. November: Der längste Straßentunnel der Welt, der 24,5 Kilometer lange Lærdaltunnel wird für dem Verkehr übergeben
- 30. November: Mazedonien. Aufhebung der Regierungskoalition
Dezember
- 1. Dezember: Beginn der Beitrittsverhandlungen zwischen Bulgarien und der EU
- 1. Dezember: Beschluss der EU: Ende der Visapflicht für bulgarische Staatsbürger
- 1. Dezember: Vicente Fox Quesada wird Staatspräsident von Mexiko
- 6. Dezember: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der UNIDO
- 10. Dezember: Ion Iliescu wird Staatspräsident in Rumänien
- 11. Dezember: Frankreich macht Zusage über 440 Mio USD Hilfe für Burundi
- 12. Dezember: Friedensvertrag von Algier zwischen Äthiopien und Eritrea
- 12. Dezember: Eine Entscheidung des Supreme Court macht George W. Bush zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten
- 20. Dezember: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der UNESCO
- 28. Dezember: Prof. Dr. Adrian Năstase wird Premierminister in Rumänien
Katastrophen
- 30. Januar: Dammbruch einer Absetzanlage in Baia Mare (Rumänien), der eine schwere Umweltkatastrophe zur Folge hat
- 23. Februar: Mosambik versinkt im Wasser, mehr als eine Million Menschen sind vom Hochwasser betroffen, es gibt Hunderte Tote
- 19. April: Insel Samal, Philippinen. Eine Boeing 737 stürzte während des Landeanflugs ca. 6 km vor der Start- und Landebahn ab. Alle 131 Personen an Bord starben
- 4. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 auf Sulawesi, Indonesien. 46 Tote
- 13. Mai: Bei der Explosion einer Feuerwerkskörperfabrik in der niederländischen Stadt Enschede sterben 22 Menschen und über 1000 werden verletzt. Ein ganzer Stadtteil wird zerstört
- 25. Mai: Am Aéroport Charles de Gaulle in Paris, stießen eine Shorts 330 der Fluggesellschaft Stream Line mit einer Air Libert MD-80 zusammen. Alle Maschinen auf dem Flughafen waren mit französischen Crews besetzt und ihnen wurden auf Französisch Anweisungen erteilt. So bekam die britische Crew der Stream Line nicht mit, dass eine andere Maschine eine Freigabe für die gleiche Startbahn bekommen hat. Bei diesen Unfall starb der Co-Pilot der Stream Line. Der Unfall ließ sich auf die Benutzung unterschiedlicher Sprachen im Flugfunk zurückführen. Bis heute ist es in einigen Ländern immer noch üblich, dass mit Piloten in ihrer Muttersprache gesprochen wird und nicht auf Englisch
- 4. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra, Indonesien. 103 Tote
- 25. Juli: Bei dem Absturz einer französischen Concorde am 25. Juli 2000 bei Paris kamen 113 Menschen ums Leben. Air France stellte daraufhin den Flugbetrieb der Concorde ein, die britische Flugaufsicht entzog der Concorde die Bescheinigung der Flugtauglichkeit, die sie erst nach zahlreichen Konstruktionsänderungen wieder erlangte
- 12. August: Untergang des russischen U-Boots Kursk, 118 Tote
- 23. August: Oman. Absturz eines Airbus A320 der Gulf Air während des Landeanflugs ca. 3 km vor der Start- und Landebahn. Alle 143 Menschen an Bord starben
- 11. November: Bei einem Brand in der Gletscherbahn Kaprun sterben 155 Menschen
- 25. November: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 im Kaukasus, Russland. 31 Tote
- 6. Dezember: Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Turkmenistan. 11 Tote
- 27. Dezember: In Grosny werden bei einem Bombenanschlag 83 Menschen getötet
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 18. März: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Paea Wolfgramm in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg, Deutschland, durch KO
- 1. April: Vitali Klitschko verliert seinen Boxkampf gegen Chris Byrd im Estrel Convention Center, Berlin, Deutschland, durch technischen KO
- 29. April: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen David Bostice im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 29. April: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Michael Grant im Madison Square Garden, New York, USA, durch KO
- 2. Juli: Frankreich wird in Rotterdam Fußball-Europameister
- 15. Juli: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Monte Barrett in der London Arena in London, Großbritannien, durch technischen KO
- 15. Juli: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Francois Botha in der London Arena, London, Großbritannien, durch technischen KO
- 15. September bis 1. Oktober: Die XXVII. Olympischen Sommerspiele finden in Sydney statt
- 14. Oktober: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Chris Byrd in der Kölnarena in Köln, Deutschland, durch einen Punktesieg
- 11. November: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen David Tua in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 25. November: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Timo Hoffmann in der Preussag Arena, Hannover, Deutschland, durch einen Punktesieg
Gesellschaft
- 8. April: Einrichtung der ersten deutschen Babyklappe in Hamburg-Altona
- Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch
- 13. Mai: Lukas Marie, Sohn von Prinzessin Tatjana von Liechtenstein und Philipp von Lattorf
- 9. September: Victoria Federica de Marichalar y de Borbón, Tochter von Infantin Elena von Spanien und Jaime de Marichalar
- 6. Dezember: Pablo Nicolás Urdangarín Borbón, Sohn von Infantin Cristina von Spanien und Iñaki Urdangarín
- 6. Dezember: Prinz Nikolaus Sohn von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern
- 1. Januar: Nat Adderley, US-amerikanischer Jazz-Kornettist und -Trompeter ( - 1931)
- 2. Januar: Patrick O’Brian, Schriftsteller ( - 1914)
- 4. Januar: Reinhard Riegel, deutscher Rechtswissenschaft und Datenschutzexperte ( - 1942)
- 5. Januar: Diether Krebs, deutscher Schauspieler und Kabarettist ( - 1947)
- 5. Januar: Bernhard Wicki, österreichischer Schauspieler und Filmregisseur ( - 1919)
- 6. Januar: Don Martin, Cartoonist des MAD-Magazins ( - 1931)
- 7. Januar: Klaus Wennemann, deutscher Schauspieler ( - 1940)
- 8. Januar: Henry Eriksson, schwedischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1920)
- 8. Januar: Herbert Turnauer, österreichischer Industrieller ( - 1907)
- 8. Januar: Fritz Thiedemann, deutscher Springreiter ( - 1918)
- 9. Januar: Bruno Zevi, italienischer Architekt, Architekturhistoriker, Autor und Universitätsprofessor ( - 1918)
- 10. Januar: John Newland, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor ( - 1917)
- 17. Januar: Philip Jones, englischer Trompeter und Gründer des Philip Jones Brass Ensemble ( - 1928)
- 18. Januar: Sadayoshi Tanabe, ältester Mann der Welt vom 29. April 1999 bis zu seinem Tod ( - 1888)
- 18. Januar: Margarete Schütte-Lihotzky, erste weibliche österreichische Architektin ( - 1897)
- 18. Januar: Francis Haskell, englischer Kunsthistoriker ( - 1928)
- 19. Januar: Bettino Craxi, italienischer sozialistischer Politiker ( - 1934)
- 19. Januar: G. Ledyard Stebbins, US-amerikanischer Biologe, Botaniker ( - 1906)
- 19. Januar: Hedy Lamarr, Schauspielerin und Erfinderin ( - 1913)
- 20. Januar: John Donald Abney, US-amerikanischer Jazzpianist ( - 1923)
- 26. Januar: Donald Budge, US-amerikanischer Tennisspieler ( - 1915)
- 26. Januar: Alfred Elton van Vogt, kanadischer Science Fiction Autor ( - 1912)
- 27. Januar: Mae Faggs, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin ( - 1932)
- 27. Januar: Friedrich Gulda, österreichischer Pianist und Komponist ( - 1930)
- 29. Januar: Hannes Schmidhauser, Schweizer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Regisseur ( - 1926)
- 31. Januar: Gil Kane, Comiczeichner ( - 1926)
- 31. Januar: Martin Benrath, deutscher Schauspieler ( - 1926)
- 1. Februar: Wilhelm Kümpel, Domorganist und Kirchenmusikdirektor ( - 1920)
- 3. Februar: Alla Rakha, indischer Musiker (Tabla) ( - 1919)
- 4. Februar: Joachim-Ernst Berendt, deutscher Musikjournalist und -kritiker ( - 1922)
- 4. Februar: Henry Jaeger, deutscher Schriftsteller ( - 1927)
- 4. Februar: Lothar Alisch, deutscher Politiker ( - 1951)
- 5. Februar: George Koltanowski, belgisch-US-amerikanischer Schachspieler ( - 1903)
- 5. Februar: Claude Autant-Lara, französischer Filmregisseur ( - 1901)
- 7. Februar: Big Punisher, US-amerikanischer Rapper ( - 1971)
- 7. Februar: Dave Peverett, englischer Blues- und Hard Rock-Musiker ( - 1943)
- 7. Februar: Sid Abel, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer ( - 1918)
- 8. Februar: Angelika Mechtel, deutsche Schriftstellerin ( - 1943)
- 9. Februar: Hans Platschek, deutscher Maler und Publizist ( - 1923)
- 11. Februar: Dieter Pavlik, deutscher Politiker ( - 1935)
- 11. Februar: Roger Vadim, französischer Filmregisseur ( - 1928)
- 11. Februar: Jacqueline Auriol, durchbrach als erste Frau die Schallmauer ( - 1917)
- 12. Februar: Jalacy Hawkins, US-amerikanischer Sänger ( - 1929)
- 13. Februar: James Cooke Brown, US-amerikanischer Soziologe und Science-Fiction-Autor ( - 1921)
- 13. Februar: Charles M. Schulz, Erfinder der Comicserie „Die Peanuts“ ( - 1922)
- 16. Februar: Lila Kedrova, russische Schauspielerin ( - 1918)
- 19. Februar: Anatoli Alexandrowitsch Sobtschak, russischer Politiker ( - 1937)
- 19. Februar: Friedensreich Hundertwasser, Mahler und Architekt ( - 1928)
- 21. Februar: Constance Cummings John, sierra leonische Frauenrechtlerin, Politikerin und Lehrerin ( - 1918)
- 22. Februar: Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker ( - 1928)
- 22. Februar: Hubert Aratym, österreichischer Maler ( - 1926)
- 23. Februar: Ofra Haza, israelische Sängerin ( - 1959)
- 23. Februar: Albrecht Goes, deutscher Schriftsteller und protestantischer Theologe ( - 1908)
- 26. Februar: Franz Fuchs, Briefbombenattentäter ( - 1949)
- 2. März: Franz Stadler, deutscher Funktionär, ADAC-Präsident 1972-89 ( - 1913)
- 3. März: Otto Grünmandl, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller ( - 1924)
- 5. März: Daniel Abraham Yanofsky, kanadischer Schachspieler ( - 1925)
- 6. März: Lolo Ferrari, französische Pornodarstellerin und Sängerin ( - 1970)
- 7. März: William D. Hamilton, englischer Biologe ( - 1936)
- 9. März: René Gardi, Reiseschriftsteller ( - 1909)
- 10. März: Ivo Robić, kroatischer Schlagersänger ( - 1926)
- 12. März: Ignatius Kung Pin-Mei, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal ( - 1901)
- 14. März: Anne Wibble, schwedische Politikerin, Finanzministerin 1991–94 ( - 1943)
- 17. März: Harry Blum, deutscher Politiker ( - 1944)
- 18. März: Eberhard Bethge (Theologe), deutscher evangelischer Pastor und Theologe ( - 1909)
- 21. März: Wolfgang Gress, Wirtschaftsfunktionär der DDR ( - 1929)
- 22. März: Max Epstein, US-amerikanischer Klenzmer-Musiker. ( - 1912)
- 22. März: Mark Lombardi, US-amerikanischer Künstler ( - 1951)
- 22. März: Hans-Günter Hoppe, deutscher Politiker ( - 1922)
- 26. März: Werner Zeyer, deutscher Politiker ( - 1929)
- 27. März: Ian Dury, englischer Musiker, Songwriter und Schauspieler ( - 1942)
- 27. März: Frank Strecker, deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor ( - 1941)
- 29. März: Karl-Heinz Lauterjung, deutscher Physiker ( - 1914)
- 30. März: Rudolf Kirchschläger, Diplomat, Politiker, österreichischer Bundespräsident ( - 1915)
- 31. März: Gisèle Freund, deutsch-französische Fotografin und Fotohistorikerin ( - 1908)
- 6. April: Bernardino Echeverría Ruiz, Erzbischof von Guayaquil und Kardinal ( - 1912)
- 6. April: Habib Bourguiba, tunesischer Präsident (1957–1987) ( - 1903)
- 9. April: Tony Cliff, britischer Sozialist ( - 1917)
- 10. April: Walter Stöhrer, deutscher Maler ( - 1937)
- 10. April: Larry Linville, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1939)
- 13. April: Giorgio Bassani, italienischer Schriftsteller und Publizist ( - 1916)
- 13. April: Aivars Gipslis, lettischer Schach-Grossmeister ( - 1937)
- 14. April: Phil Katz, Erfinder der ZIP-Kompression ( - 1962)
- 15. April: Edward Gorey, US-amerikanischer Autor und Illustrator ( - 1925)
- 16. April: Rudolf Grenz, Historiker und Autor
- 18. April: Martin Mailman, US-amerikanischer Komponist und Professor ( - 1932)
- 20. April: Eugene Hartzell, US-amerikanischer Komponist ( - 1932)
- 25. April: Niels Viggo Bentzon, ein dänischer Komponist und Pianist ( - 1919)
- 27. April: Lothar Herbst, polnischer Poet und führender Oppositioneller ( - 1940)
- 28. April: Federico Brito Figueroa, venezolanischer marxistischer Historiker und Anthropologe ( - 1921)
- 28. April: Jerzy Einhorn, Professor für Strahlentherapie und Politiker (Kristdemokrat) ( - 1925)
- 3. Mai: John Joseph O'Connor, Erzbischof von New York und Kardinal ( - 1920)
- 4. Mai: Hendrik Casimir, Niederlaendischer Physiker ( - 1909)
- 4. Mai: Gino Bartali, italienischer Radrennfahrer ( - 1914)
- 7. Mai: Douglas Fairbanks jr., US-amerikanischer Filmschauspieler ( - 1909)
- 8. Mai: Coutoucou Hubert Maga, ehemaliger Präsident von Benin ( - 1916)
- 14. Mai: Obuchi Keizō, 84. japanischer Premierminister ( - 1937)
- 16. Mai: Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller ( - 1924)
- 21. Mai: John Gielgud, britischer Schauspieler ( - 1904)
- 21. Mai: Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR ( - 1907)
- 21. Mai: Barbara Cartland, Autorin romantischer Literatur ( - 1901)
- 22. Mai: Ernst Dieter Lueg, Journalist ( - 1930)
- 25. Mai: Nicholas Clay, englischer Schauspieler ( - 1946)
- 27. Mai: Maurice Richard, kanadischer Eishockeyspieler ( - 1921)
- 28. Mai: Vincentas Sladkevicius, Erzbischof von Kaunas und ein Kardinal ( - 1920)
- 28. Mai: Donald Watts Davies, Physiker ( - 1924)
- 29. Mai: Dieter Ordelheide, deutscher Ökonom ( - 1939)
- 30. Mai: Jürgen von Woyski, deutscher Bildhauer und Maler ( - 1929)
- 31. Mai: Tito Puente, Jazz-, Salsa- und Mambo-Musiker ( - 1923)
- 3. Juni: Merton H. Miller, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger ( - 1923)
- 4. Juni: Paul Zougrana, Erzbischof von Ouagadougou und Kardinal ( - 1917)
- 5. Juni: Huschang Golschiri, Iranischer Schriftsteller ( - 1937)
- 5. Juni: Martin „Kleinti“ Simon, deutscher Liedermacher ( - 1966)
- 8. Juni: Joachim von Elbe, Jurist und Diplomat ( - 1902)
- 9. Juni: Ernst Jandl, Dichter ( - 1925)
- 9. Juni: Alfred Weidenmann, deutscher Jugendbuchautor und Regisseur ( - 1916)
- 9. Juni: Ereignisse
Jahreswidmungen
- Die Schleiereule (lat. Tyto alba) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Kurt Furgler wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Bürgerrechtsgruppe Charta 77 wird in Prag gegründet
- 4. Januar: Sprengstoffanschlag auf ein militärisches Tanklager und Angriff auf ein amerikanisches Atomwaffenlager in Gießen durch Revolutionäre Zellen (RZ)
- 6. Januar: Die Europäische Kommission nimmt als Organ der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) die Arbeit auf
- 20. Januar: Die Republik Niger wird Mitglied in der BAD (Afrikanische Entwicklungsbank)
- 20. Januar: Vereinbarung über Regierungsausschuss für Wirtschaftsfragen zwischen Deutschland und Schweden
- 1. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Mexiko. In Kraft seit dem 3. März 1978
- 11. März: Angola wird Mitglied in der UNESCO
- 18. März: In Windhuk wird ein Verfassungsplan ausgearbeitet („Turnhallen-Konferenz“)
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