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| BZF I |
BZF IDas Beschränkt gültige Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst, abgekürzt
BZF, ist Voraussetzung zur Teilnahme am Flugfunk und wird nach bestandener Prüfung von der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) erteilt.
Bei dem "Beschränkt gültigen Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst I (BZF I)" wird die Befähigung zur Durchführung des Flugfunks im Sichtflug (VFR) geprüft, wobei sowohl die deutsche als auch die außerhalb Deutschlands obligatorische englische Sprache enthalten ist.
Das BZF II wird ausschließlich in deutscher Sprache absolviert und berechtigt daher lediglich zum Flugfunk innerhalb Deutschlands sowie teilweise innerhalb des deutschsprachigen Auslands.
Die Prüfung, die in einer Außenstelle der BNetzA abgelegt wird, besteht aus einem theoretischen Teil mit deutschen Multiple-Choice-Fragen (100 Fragen mit je 4 Antworten von insgesamt ca. 280 Fragen), von denen 75% innerhalb von 60 Minuten korrekt beantwortet werden müssen. Für das BZF I erfolgt anschließend ein Englischtest, der aus dem Vorlesen und anschließendem mündlichen Übersetzen eines englischen Fachtextes aus der Luftfahrt besteht. Hinzu kommt für beide Zeugnisse eine praktische Flugfunkprüfung, in der ein Sichtflug simuliert wird.
Zusätzlich existiert noch das Allgemeine Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (AZF), das für den Instrumentenflug notwendig ist.
Kategorie:Flugsicherung
Kategorie:Luftfahrtpersonal
SprechfunkUnter Sprechfunk bzw. Telefonie in Funkdiensten versteht man das drahtlose Übertragen von gesprochenen Informationen mittels Handfunkgeräten, Mobilfunkgeräten oder Feststationen. In den meisten Fällen ist Sprechfunk Wechselverkehr (Halbduplex-Betrieb), es kann nur einer gleichzeitig sprechen. Einige wenige Technologien erlauben auch Vollduplexbetrieb, vergleichbar mit einem Telefon, wo man gleichzeitig hören und sprechen kann.
Zum Bereich des Sprechfunks gehören zum Beispiel CB-Funk, Taxi-Funk, Teilbereiche des Bahn-Funks, Walkie-Talkies, BOS-Funk, Bündelfunk, Flugfunk, Seefunk, Teilbereiche des Amateurfunks und vieles mehr.
Wenn man größere Entfernungen überbrücken, oder über Berge hinweg senden möchte, muss man eine "Vermittlungsstelle" dazwischenschalten, ein so genanntes Relais bzw. eine Relaisfunkstelle. Diese nimmt die Funkwellen des Senders auf und sendet diese auf einer anderen Frequenz direkt weiter, meist mit höherer Sendeleistung. Das bedingt, dass die teilnehmenden Sprechfunkgeräte alle auf der Sendefrequenz des Relais empfangen und auf der Empfangsfrequenz des Relais senden. Dieses Prinzip wird vorwiegend im BOS-Bereich (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) verwendet, also im Bereich Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz. Meist wird dort innerhalb eines Landkreises ein Gleichwellenfunknetz betrieben, bei dem mehrere Sender auf den selben Frequenzen senden und von der Leitstelle als Relaisstation gesteuert werden.
Verkehrsarten
Im Sprechfunk kennt man verschiedene Verkehrsarten, die abhängig von der technischen Ausstattung der Funkgeräte eingesetzt werden.
Richtungsverkehr (Simplex)
Die Übertragung ist in nur einer einzigen Richtung möglich. Es gibt einen Sender und üblicherweise viele Empfänger. Dies ist Beispielsweise beim Einsatz von Funkmeldeempfängern oder Pagern der Fall.
Die gängigste Betriebsart ist Wechselverkehr, auch Wechselsprechen genannt. Bei dieser senden und empfangen alle Teilnehmer auf der selben Frequenz. Wenn ein Teilnehmer etwas sendet, hören die anderen zu. Nachdem dieser fertig ist kann erst ein anderer Teilnehmer senden. Das findet man zum Beispiel im CB-Funk, im BOS-Funk beim FuG 10 oder bei einfachen Kinder-Sprechfunkgeräten (Walkie-Talkies).
Beim Gegenverkehr (auch Gegensprechen genannt) sendet und empfängt das Funkgerät auf zwei unterschiedlichen Frequenzen, die als Oberband und Unterband bezeichnet werden. Während das Funkgerät auf der einen Frequenz sendet, kann es gleichzeitig auf der anderen Frequenz empfangen.
Relais-Verkehr
Durch das Zwischenschalten eines Relais können grössere Entfernungen überbrückt, und bauliche bzw. landschaftliche Hindernisse bewältigt werden. Das Relais empfängt hierzu die Sprachnachricht des Senders und sendet diese selber weiter. Ein Relais wird dafür meist auf einer Erhöhung angebracht.
bedingter Gegenverkehr
Die Funkgeräte senden und empfangen wie auch beim Gegenverkehr auf zwei unterschiedlichen Frequenzen, jedoch ist es technisch nicht möglich, während des Sendens auch zu empfangen. Meist haben die Funkgeräte eine Antennenweiche, die die Antenne entweder mit dem Empfangs- oder dem Sendeteil verbindet. Die Umschaltung erfolgt über die Betätigung der Sprechtaste.
Verkehrsformen
Anhand der Kommunikationsform, also wer mit wem spricht, unterscheidet man verschiedene Verkehrsformen
Richtungsverkehr
Beim Richtungsverkehr spricht ein Partner einen anderen an, wobei der andere technisch nicht antworten kann. Hierunter fällt der Hörfunk, aber z.B. auch Funkmeldeempfänger.
Linienverkehr
Beim Linienverkehr kommunizieren zwei gleichberechtigte Partner miteinander.
Sternverkehr
Eine zentrale Leitstelle kann von jedem anderen Teilnehmer gehört werden. Beim Sternverkehr hören zwar alle Teilnehmer mit, es müssen aber alle Gespräche über eine Leitstelle abgewickelt werden.
Kreisverkehr
Jeder kann jeden hören. Dies ist die normale Verkehrsform bei Wechselverkehr. Bei Gegenverkehr wird eine Relaisstation benötigt. Hierzu sendet die Relaisfunkstelle die empfangenen Signale wieder auf ihrer Sendefrequenz aus, sodass diese wieder von jedem anderen Teilnehmer empfangen werden können. Diese Betriebsart wird beim BOS-Funk üblicherweise von der Leitstelle eingeschaltet, wenn ein Einsatz im Gange ist, damit die verschiedenen Einsatzfahrzeuge sich gegenseitig Kommandos geben können, und über deren Tätigkeiten informiert sind.
Querverkehr
Der Sprechfunkverkehr wird zwischen unterschiedlichen Funknetzen von den Leitzellen weitervermittelt. So kann beispielsweise ein direkter Funkkontakt zwischen der Feuerwehr und der Polizei ermöglicht werden. Der Querverkehr bedarf immer einer Genehmigung.
Siehe auch: Funkalphabet, Funkrufname, Funkdienst, MPT 1327
Kategorie:Funktechnik
FlugfunkDer mobile Flugfunkdienst (kurz: Flugfunk) ist ein Funkdienst zur Kommunikation zwischen Bodenpersonal und fliegendem Personal in der Luftfahrt.
Frequenzbereiche
Der Flugfunk wird in Frequenzen oberhalb des normalen UKW-Radio betrieben und ist weltweit sowohl sprachlich als auch im Frequenzbereich einheitlich geregelt. Er ist immer amplitudenmoduliert. Der Flugfunksprechverkehr liegt zwischen 117,975 MHz und 137,000 MHz. Die internationale Notfrequenz liegt bei 121,500 MHz.
Sprachen
Weltweite Sprache im oberen Luftraum ist englisch, im unteren Luftraum stets zusätzlich auch noch die Landessprache. Sämtliche Luftfahrzeug-Kennungen und Lufträume werden mit Hilfe des ICAO Alphabets ausgesprochen. Da der Flugfunk eine auf Englisch zwar weltweit einheitlich formalisierte Sprachform hat, aber dennoch auch landesspezifisch organisiert ist, kommt es immer wieder zu Problemen, wenn im unteren Luftraum Piloten die Landessprache benutzen, die jedoch von anderen, landesfremden Piloten nicht verstanden wird.
Problematisch ist weiterhin, dass neben englisch auch spanisch, französisch, arabisch, russisch und chinesisch offizielle ICAO-Sprachen sind und der Funkverkehr auch in diesen Sprachen erfolgen darf.
Funk zu Navigationszwecken
Der Flugfunk und sein Frequenzband beinhaltet auch Frequenzbereiche zu Navigationszwecken, die Funkfeuer (VOR, NDB, DME, ILS).
Funkverkehr Flugplatz/Flughafen und Luftfahrzeug
Jedem Flugplatz steht mindestens eine feste Frequenz zur Kommunikation mit den Piloten zu Verfügung, diese heißt bei unkontrollierten Plätzen immer den Namen des Flugplatzes mit dem Zusatz INFO, bei kontrollierten immer den Zusatz TOWER. Bei unkontrollierten Flugplätzen dient der Flugfunk vor allem zur Kommunikation zwischen den Piloten, da die Flugaufsicht nur Fluginformationen, keine steuernden Anweisungen, geben darf. Hier melden Piloten vor allem ihre Position in der Platzrunde um Kollisionen zu vermeiden und erfragen die Landerichtung bei der INFO.
Flughäfen haben, um auf dem Vorfeld die Bewegungen zu koordinieren, die Rollkontrolle. Im Nahbereich der Turm oder auch Tower. Der Tower wie auch Lotsenstationen haben eigene Frequenzen. Auf größeren Flughäfen gibt es eine automatische, auf einer bestimmten Frequenz ausgestrahlte Wetterdurchsage, das ATIS (Automated Terminal Information Service). Jeder Pilot, der starten oder landen will, ist angewiesen, zunächst das ATIS abzuhören. Ein ATIS bekommt bei einer Aktualisierung fortlaufende Buchstaben aus dem ICAO Alphabet.
Bei Erstmeldung (Einleitungsanruf)wird nur bestätigt , dass der Kontakt hergestellt ist.
Beispiel:
Luffahrzeug : Hamburg Turm, D-EEIM
Hamburg Turm : D-EEIM, Hamburg Turm
Die angerufenen Stellen unterscheiden folgende Typen (z.B. "Frankfurt Tower", "Frankfurt Delivery"):
Daneben sind in Deutschland noch folgende Rufnamen zugelassen:
Funksprechzeugnis
Zur Nutzung des Flugfunks ist ein Funksprechzeugnis erforderlich. Unerlaubte Nutzung dieser Frequenzen gilt als gefährlicher Eingriff in die Flugsicherheit und wird als solcher geahndet. Auch das Abhören des Flugfunks ohne Flugfunkzeugnis ist in der Bundesrepublik strafbar. Lediglich die Verfolger von Ballonen und die Rückholer von Segelflugzeugen benötigen zum Nutzen und Abhören des Flugfunks am Boden kein Flugfunksprechzeugnis.
Ein solches Flugfunkzeugnis ist in Deutschland in den drei Arten BZF I, BZF II und AZF absolvierbar. Bei dem "Beschränkt gültigen Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst I (BZF I)" wird die Befähigung zur Durchführung des Flugfunks im Sichtflug (VFR) geprüft, wobei sowohl die deutsche als auch die außerhalb Deutschlands obligatorische englische Sprache enthalten ist. Der BZF II wird ausschließlich in deutscher Sprache absolviert und berechtigt daher lediglich zum Flugfunk innerhalb Deutschlands (sowie teilweise innerhalb des deutschsprachigen Auslands). Das "Allgemeine Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (AZF)" berechtigt zur Durchführung des Funks im Instrumentenflug (IFR) in englischer und deutscher Sprache und ist daher obligatorisch für die Erlangung einers Berufspilotenscheins (CPL und ATPL).
Historisches
Kurz nach der Öffnung des "Eisernen Vorhanges" kam es zu erhöhten Flugbewegungen von Piloten aus den ehemaligen Ostblock-Staaten. Hier wurde vorwiegend russisch für den Flugfunk genutzt. Da die Piloten mit der englischen Sprache nicht gut vertraut waren, kam es hier häufig zu Problemen. Deshalb wurden zeitweise Fluglotsen mit der Fähigkeit russisch zu sprechen bevorzugt eingestellt.
Am 25. Mai 2000 stießen, am Aéroport Charles de Gaulle in Paris, eine Shorts 330 der Fluggesellschaft Stream Line mit einer Air Liberté MD-80 zusammen. Alle Maschinen auf dem Flughafen waren mit französischen Crews besetzt und mit ihnen wurden auf französisch Anweisungen erteilt. So bekam die britische Crew der Stream Line nicht mit, dass eine andere Maschine eine Freigabe für die gleiche Startbahn bekommen hat. Bei diesen Unfall starb der Co-Pilot der Stream Line. Der verletzte Pilot wurde noch vor der Entlassung aus dem Krankenhaus wegen Totschlages verhaftet. Die Polizei ließ ihn aber später wieder frei und begründete den Unfall durch die Nutzung der landesüblichen Sprache.
Wenige Wochen zuvor hatte die Air France eine Versuchsphase gestartet, in der sie anordnete, dass der Flugfunk auf englisch abgehalten werden sollte, statt dem üblichen französisch. Aufgrund aufgebrachter Bürger und dem zunehmenden politischen Druck wurde dieser Versuch nach 8 Tagen abgebrochen. Die Öffentlichkeit war der Meinung, dass sich die Piloten von ihrer Muttersprache distanzieren würden. Bis heute (2004) wird mit französischen Piloten an französischen Flughäfen auf Französisch gesprochen, was immer noch häufig zu Problemen führt und nicht der Flugsicherheit dient.
Beispiele für deutsche Sprechgruppen (OHNE Flugverkehrskontrolle)
Weblinks
- [http://www.surfmusik.de/flug.htm Live Flugfunk Übertragungen verschiedener Flughäfen]
- [http://members.e-media.at/Flugfunk/infepage.asp Flugfunk Witze]
- [http://members.e-media.at/Flugfunk Flugfunk in Österreich]
- [http://radiocheck.at Radiocheck - Das Portal für den österreichischen Flugfunk]
Siehe auch: Flugfunkprüfung
Kategorie:Flugsicherung
Kategorie:Luftfahrt
Kategorie:Funktechnik
SichtflugUnter Sichtflug versteht man den Flug nach VFR (englisch: Visual Flight Regulations, Sichtflugregeln).
Grundprinzip des Sichtfluges ist es, dass der Pilot optisch die Raumlage des Luftfahrzeuges erkennen können muss und dies die Grundlage zur Führung des Luftfahrzeugs bildet. Hinzu kommt, dass für Hindernisfreiheit und Mindestabstände von anderen Luftfahrzeugen ebenfalls vom Pilot selbst gesorgt werden muss. Ausnahmen hiervon sind für die Abstandshaltung von anderen Luftfahrzeugen, in bestimmten Lufträumen, möglich. Dort wird eine Staffelung des Verkehres von der zuständigen Luftverkehrskontrollstelle vorgenommen.
Der verantwortliche Luftfahrzeugführer ist vor Antritt des Fluges (im Rahmen der Flugvorbereitung) verpflichtet zu prüfen, ob die meteorologischen Bedingungen für die Sicht (VMC Visual Meteorological Conditions) für den geplanten Flug garantiert sind.
Je nach Luftraum sind minimale Sichtbedingungen und feste Wolkenabstände festgelegt, die eingehalten werden müssen.
Luftraum D
Lufträume D sind um Flughäfen zu finden.
- Flugsicht 8 km (unter FL100 genügen 5 km)
- 1500 Meter horizontaler und 1000 ft (ca. 300 Meter) vertikaler Wolkenabstand.
Luftraum G
Dieser unkontrollierte Luftraum beginnt direkt über dem Boden und wird nach oben meist durch einen Luftraum E begrenzt.
- 1,5 km Flugsicht (für Drehflügler, Luftschiffe, Freiballone reichen nur 800 m)
- 1,5 km Bodensicht
- ständige Erdsicht
- Flug frei (also außerhalb) von Wolken.
Kontrollzone, Luftraum C/D-CTR
Nur wenn am Flugplatz die Hauptwolkenuntergrenze mindestens 1500 ft (ca. 450 m) über Grund liegt und die Bodensicht mindestens 5 km beträgt. Bei Bodensicht >1,5 km oder Hauptwolkenuntergrenze > 150m ist aber eine Freigabe für einen Sonder-VFR-Flug möglich.
Sichtflug darf zwar in jedem Luftraum (außer LR Alpha) durchgeführt werden, allerdings ist für die Benutzung des Luftraums Charly eine spezielle Ausbildung, die CVFR-Berechtigung (controlled) notwendig. Mit dieser Berechtigung und einer kleinen, praktischen Zusatzausbildung darf dann auch nachts nach Sichtflugregeln geflogen werden (NVFR, night), wobei für Nachtflüge stets ein Flugplan aufgegeben werden muss. VFR-Flüge bei Nacht sind nur von/nach dafür zugelassenen Flugplätzen zugelassen (ausgenommen Such-, Rettungsflüge usw.), der Pilot benötigt dafür die NVFR-Berechtigung, der Flugplatz eine Landebahnbefeuerung.
Kategorie:Luftfahrt
Multiple ChoiceDas Multiple Choice-Verfahren (kurz: MC) (deutsch: mehrfache Auswahl im Sinne von mehreren Möglichkeiten, die zur Auswahl stehen) wird bei Tests bzw. Prüfungen verwendet. Hierbei werden zu einer Frage verschiedene Antwortmöglichkeiten vorgegeben, aus denen der Prüfling eine oder mehrere auswählen muss, die er für richtig hält.
Meist stehen drei oder vier Antwortmöglichkeiten zur Auswahl, es können aber auch wesentlich mehr sein. Für die Punktevergabe gibt es vor allem zwei Varianten, die hauptsächlich angewandt werden. Entweder werden nur richtige Antworten gewertet und falsch gesetzte Kreuzchen ignoriert, oder aber die falschen Kreuze führen zu einem Punktabzug. Um zu vermeiden, dass ein Partizipant Antworten nur errät, statt Sachkenntnis an den Tag zu legen, wird die zweite Methode in der Regel bevorzugt. Normalerweise wird jedes Kästchen mit einem Punkt gewertet, man kann einen Multiple-Choice-Test aber auch gewichten, indem man schwereren oder wichtigeren Fragen mehr Punkte zuweist. Der Schwierigkeitsgrad kann trotz der eingeschränkten Wahlmöglichkeiten stark variieren.
Mit MC-Tests können die meisten Lernziele (mit Ausnahme von kreativen Leistungen) abgefragt werden. Darüber hinaus lassen sie sich in der Regel maschinell auswerten. Sie werden deshalb sehr häufig eingesetzt (z.B. beim IQ-Test, bei der Führerscheinprüfung und verschiedenen Qualifikationsprüfungen). Beim medizinischen Staatsexamen nach der Approbationsordnung sind MC-Tests für den schriftlichen Teil vorgeschrieben. Aber auch Prüfungen an Schulen und Universitäten werden manchmal auf diese Weise abgehalten. Bei Auswahlverfahren von Firmen erfreut sich dieser Test zunehmend wachsender Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der sehr einfachen Auswertung: man benötigt lediglich eine Lösungsschablone. In einer Variante müssen Kreuzchen in einer Matrix gesetzt werden. So kann man mehr Kombinationsmöglichkeiten realisieren.
Die Konstruktion von MC-Fragen ist aufwendig, weil die richtige(n) Lösung(en) nicht ohne Fachwissen (das ja geprüft werden soll) ersichtlich sein sollen. Die falschen Antwortmöglichkeiten (Distraktoren) sollten auf Anhieb plausibel wirken, mit dem entsprechenden Wissen aber schnell als solche entlarvt werden können.
Eine nachlässige Auswahl der Distraktoren kann sich negativ auf die Aussagekraft des MC-Tests auswirken.
Kategorie:Pädagogik
InstrumentenflugUnter Instrumentenflug versteht man das Fliegen nach Instrumenten. Der Pilot navigiert nicht nach Sicht anhand von auffälligen Landschaftsmerkmalen (z.B. Flüssen, Autobahnen, Kirchtürmen), sondern hält sein Flugzeug mithilfe von Instrumenten auf Kurs.
Instrument Flight Rules
Fliegen nach Instrument Flight Rules (IFR) bedeutet, dass ein Flugzeug nach den Regeln für den Instrumentenflug geführt wird. In aller Regel wird dabei auch der Flugsicherungsdienst des jeweiligen Staates in Anspruch genommen.
Im "kontrollierten Luftraum" bewegen sich Flugzeuge unabhängig von der Bodensicht, das heißt, sie fliegen über den Wolken, in den Wolken oder im Nebel. Die Navigation erfolgt bordautonom, jedoch gestützt durch die Fluglotsen der Kontrollzentren (DFS, [http://www.skyguide.ch/scripts/ Skyguide], [http://www.austrocontrol.at/ Austrocontrol], Eurocontrol, etc.), die auf ihren Radarschirmen den Verkehr beobachten und kontrollieren können.
Die Flugsicherung schützt alle nach IFR fliegenden Luftfahrzeuge vor möglichen Kollisionen durch folgende Maßnahmen:
- Übernahme und Abstimmung der einzelnen VFR/IFR-Flugpläne
- Zuweisung von Luftstraßen (Airways, abgekürzt AWY)
- Zuweisung von Flughöhen; oberhalb der Übergangshöhe (in Deutschland üblicherweise 5.000 ft MSL) wird diese auf die Standarddruckhöhe von 1.013,2 hPa bezogen, weshalb dann von Flugfläche (Flightlevel) gesprochen wird (siehe auch: Altimeter, QNH)
- Kontrolle und Hilfestellung bei Start und Landung in der jeweiligen Flugplatz-Kontrollzone
- Zuweisung des gewünschten Landeanflugverfahrens
- gegebenenfalls Anordnung von Warteschleifen, Geschwindigkeiten, etc.
Das Gegenteil von IFR sind die Sichtflugregeln (VFR, Visual Flight Rules), die gewisse Sichtbedingungen voraussetzen. Nach diesen Sichtflug-Regeln fliegen die meisten Privatflugzeuge bei schönem Wetter und in niedrigeren Flughöhen (unter ca. 3.000 m, genauer: 10.000 ft oder Flightlevel 100; in Gebirgsregionen teilweise um 3.000 ft auf Flightlevel 130 angehoben).
Zur Durchführung des IFR-Fluges benötigt man als Pilot eine Instrumentenflugberechtigung und bei deutschen Lizenzen ein sogenanntes Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst (AZF).
Instrumente
Die gesetzliche Minimalausstattung für Instrumentenflug ist für in Deutschland zugelassene Flugzeuge in §3 der
FSAV (Verordnung über die Flugsicherheitsausrüstung der Luftfahrzeuge) festgelegt.
Literatur
- Andreas Fecker: Fluglotsen. GeraMond Verlag, München, ISBN 3-7654-7217-4
Websites
- [http://www.dfs.de/dfs/internet/deutsch/index.html Deutsche Flugsicherung]
- [http://www.austrocontrol.at/ Österreichische Flugsicherung]
- [http://luftrecht-online.de/regelwerke/uebersicht-read/000read-d-verordnungen.htm FSAV bei Luftrecht Online]
Kategorie:Flugnavigation
ja:計器飛行方式
Kategorie:FlugsicherungKategorie:Luftfahrt LissodelphisCatégorie:Mammifère (noms vernaculaires)Catégorie:Mammifère marin catégorie:Cétacé
liste des espèces
- Lissodelphis borealis (Peale, 1848) - dauphin du Nord,
- Lissodelphis peronii (Lacépède, 1804) - dauphin du Pérou
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Elstead is a village in Surrey, United Kingdom, with shops and cottages mainly clustered around a central green, close to the River Wey. These buildings include a forge, built in 1686.
Elstead's relative prosperity over the centuries can be partly attributed to the existence of a large watermill and a significant bridge over the river, parts of which are thought to be
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Bezymianny
Bezymianny is an active stratovolcano in Kamchatka, Russia. The volcano's name means "nameless".
Bezymianny is located on the southeast slope of the extinct volcano Kamen.
Its greatest eruption happened in 1955-1956 which lowered the top of the mountain by about 200 m (600 ft).
External links
- [http://data.emsd.iks.ru/videokzy/
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Moultonborough is a town located in Carroll County, New Hampshire. As of the 2000 census, the town had a total population of 4,484. Moultonborough is bounded in part by Lake Winnipesaukee in the southwest, and Squam Lake in the northwest corner. Ossipee Mountain Ski Area is in the eastern center. The town includes Long Island, the largest in Lake Winnipesaukee, con
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Spring Heeled Jack (also Springheel Jack, Spring-heel Jack, etc.) is a character said to have existed in England during the Victorian era. The first recorded claimed sighting of Spring Heeled Jack occurred in 1837. Later sightings were reported from all over England, from London up to Sheffield and
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Campsis grandiflora, also known as the Chinese trumpet vine, is a fast growing, deciduous creeper with large, orange, trumpet-shaped flowers in summer. It can grow to a height of 9 meters. A native of East Asia, China and Japan it is less hardy than its relative Campsis radicans.
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