Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Backfire

Backfire

Backfire war eine Militäroperation, die hauptsächlich von den Briten durchgeführt wurde. Bei der Operation Backfire starteten drei V2-Raketen im Oktober 1945 von einer eigens hierfür errichteten Abschussrampe, die sich in der Nähe von Arensch bei Cuxhaven (Geographische Koordinaten: ) befand. Aufgabe der Operation Backfire war, Vertretern der alliierten Besatzungsmächte die Technik und Funktion der "Wunderwaffe" V2 zu demonstrieren. An der Stelle der einstigen Startstelle befindet sich heute eine Bodenmulde. Außerdem sind noch einige Bunkerreste vorhanden.

Im Rahmen der Operation Backfire durchgeführte Raketenstarts

Siehe auch: Raketenstarts in Cuxhaven

Weblinks


- Nach http://www.rocketservices.co.uk/spacelists/sounding_rockets/decades/1944-1949.htm soll am 17. Oktober 1945 noch eine vierte A4 erfolgreich gestartet worden sein.
- Quelle: http://www.modellraketenbau.de/countdown/cdo030301.htm
- http://www.v2rocket.com/start/makeup/backfire.html
- http://www.relikte.com/arensch/index.htm Kategorie:Zweiter Weltkrieg

A4 (Rakete)

] Das A4 (Aggregat 4), bekannter als die "V2" (Vergeltungswaffe 2), war die erste funktionierende Groß-Rakete. Sie wurde vom NS-Regime als Artillerie-Rakete großer Reichweite konzipiert und gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in großer Zahl entsprechend als 'Wunderwaffe' eingesetzt.

Entwicklung

Entwickelt wurde die V2 durch ein Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren um Wernher von Braun, dem Leiter der Raketenabteilung in der Heeresversuchsanstalt_Peenemünde. Ihre Vorgängermodelle waren nur teilweise erfolgreich: A1 (bei Brennversuch in Kumersdorf explodiert), A2 (1934 zwei erfolgreiche Starts auf Borkum), und A3 (vier Fehlstarts im Dezember 1937), erst als A5 1938 erfolgreich. Die V2 (A4) wurde erstmals im März 1942 getestet. Aber erst am 3. Oktober gelang ein erfolgreicher Start. Bei diesem Testflug erreichte sie mit einer Spitzengeschwindigkeit von Mach 4 eine Gipfelhöhe von 84,5 km. Nach dem ersten Luftangriff auf Peenemünde am 17. August 1943 wurden aus Tarngründen viele Versuchsstarts der V2, insbesondere zur Ausbildung der Raketeneinheiten, in Blizna und auf der Tucheler Heide durchgeführt. Allerdings ging auch in Peenemünde (einschließlich der Greifswalder Oie) der Start von Versuchsraketen bis zum 21. Februar 1945 weiter.

Aufbau

1945 Die A4 war 14 m hoch und hatte eine Masse von 13,5 Tonnen. Sie bestand aus Spanten und Stringern, die mit dünnem Stahlblech beplankt waren. Die Rakete bestand aus 4 Baugruppen: Dem Segment mit dem Raketenmotor, der Schubdüse und den Lenk- und Stabilisierungsflossen, der Treibstoffzelle, welche die beiden Kraftstofftanks aufnahm, dem Geräteträger, der die Steuerung beherbergte und dem nicht abtrennbaren Gefechtskopf an der Spitze.

Steuerung

Vier Strahlruder aus Graphit direkt im Gasstrom und die vier Leitwerke sorgten für die Stabilisierung des Flugs. Sie wurden über Servomotoren bewegt, welche ihre Steuerinformationen von den zwei Kreiseln in der Raketenmitte erhielten. Ein Kreisel war für die Pitch-Achse und der andere für die Roll- und Yaw-Achse zuständig. Wenn die Rakete aus der eingestellten Route hinausflog, wurde das von den Gyroskopen registriert und die Servomotoren der Strahlruder und Leitwerke zur Korrektur des Kurses angesteuert. Die beim Start eingestellte Zeitschaltuhr sorgte dafür, dass der Neigungswinkel über dem Ziel verändert wurde, also die Rakete auf das Ziel kippte. Bild:V2-Ein_Kreisel_der_Steuerung.jpg|Einer der zwei Kreisel (Gyroskope) in einer A4, die für die Kurskorrekturen sorgten. Bild:V2-Zeitschaltuhr.jpg|Die Zeitschaltuhr in einer A4 Bild:V2-Servomotor.jpg|Einer der vier Servomotoren für das Leitwerk Bild:V2-Pumpe.jpg|Die Treibstoffpumpe einer A4 (teilweise aufgesägt, Sauerstoff (rot), Alkohol (gelb))

Antrieb

Das Aggregat 4 war eine Flüssigkeitsrakete und wurde mit Alkohol und Sauerstoff angetrieben. Die Rakete erreichte nach einer Brenndauer des Raketentriebwerks von ca. 60 Sek. ihre Höchstgeschwindigkeit von ca. 5.500 km/h (etwa Mach 5). Da der gesamte Flug bei einer Reichweite von 250-300 km nur 5 Minuten dauerte, gab es keine Abwehrmöglichkeit gegen die Rakete.

Sprengstoff

Die 1.000 kg Sprengstoff waren in der Raketenspitze untergebracht. Es handelte sich dabei um eine Amatol-Mischung. Da die Raketenspitze während des Zielanflugs durch die Reibungshitze sich merklich aufheizte, konnten nur Sprengstoffmischungen verwendet werden, deren Zündtemperatur über 200 Grad Celsius liegen. (Quelle: Roger Ford: Die deutschen Geheimwaffen im 2. WK).

Fertigung

Amatol Gefertigt wurde die Raketenwaffe ab 1944 in einem unterirdischen Industriekomplex im Dora-Mittelbau in Nordhausen. Hier wurden während des Zweiten Weltkrieges 5.975 Raketen [http://volkerradke.looplab.org/peenemuende.html] von den Häftlingen gebaut. Neben den unmenschlichen Bedingungen für die Häftlinge, der schlechten Bekleidung für die kalten Stollensysteme und der miserablen Verpflegung wurden bei Sabotage, aber auch bei jedem Blindgänger unter den Raketen die Insassen schwer bestraft. Beim Bau der V2-Rakete sind ca. 10.000 Zwangsarbeiter ums Leben gekommen. Dem stehen ca. 8000 Opfer durch den Einsatz der Waffe gegenüber.

Startliste der Versuchsstarts in Peenemünde

Für den Zeitraum zwischen Juli 1943 und Februar 1945 liegen keine kompletten Startlisten vor. Bei einem Versuchsstart am 13. Juni 1944 zur Erprobung von Komponenten der Flugabwehrrakete Wasserfall stürzte eine von Peenemünde aus gestartete A4-Rakete in Südschweden ab.

Einsatz

Mit Sprengköpfen bestückt, wurden mit ihr ab 6. September 1944 englische und belgische Städte bombardiert, vor allem London und Antwerpen von mobilen Startrampen aus. Zwar war die Treffergenauigkeit gering, aber die plötzlichen Einschläge ohne Vorwarnung hatten vor allem psychologische Wirkung auf die Zivilbevölkerung, wenn wohl auch weniger als die der V1. Während es bei Angriffen der V1 noch Fliegeralarm gab und jeder wusste, dass die Rakete sehr schwer abzufangen war, gab es bei der V2 eine plötzliche Explosion. Insgesamt kamen etwa 3.200 Raketen zum Einsatz, die sich wie folgt verteilten:
- V2 Angriffe auf England
  - London 1.358
  - Norwich/Ipswich 44
- V2 Angriffe auf Frankreich
  - Lille 25
  - Paris 22
  - Tourcoing 19
  - Arras 6
  - Cambrai 4
- V2 Angriffe auf Belgien
  - Antwerpen 1.610
  - Liege 27
  - Hasselt 13
  - Tournai 9
  - Mons 3
  - Diest 2
- V2 Angriffe auf die Niederlande
  - Maastricht 19
- V2 Angriffe auf Ziele in Deutschland
  - Remagen 11 (nachdem die Brücke von Remagen von den Alliierten eingenommen war) Die letzte Rakete wurde am 27. März 1945 von den Deutschen gestartet. Insgesamt forderte der Einsatz der A4-Rakten mehr als 8.000 Menschenleben, in der Hauptsache Zivilisten.

Weiterentwicklung

1945 von Cape Canaveral]] 1945 Wernher von Braun hat von den Militärs den Auftrag erhalten, eine Waffe zu bauen mit der Reichweite von 300 km und einer Sprengkraft von ca. 1 Tonne. Und nur dafür hat er Geld und Menschen vom Militär und später von der SS bekommen. So trat er auch in die NSDAP ein und wurde Mitglied der SS. Am 24. Januar 1945 wurde in Peenemünde eine geflügelte Version der A4-Rakete, die A4b, erstmals erfolgreich gestartet. Sie sollte die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzte allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kam zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr.

Nach dem Krieg

Am 2. Mai 1945 stellte sich von Braun der US-Army und wurde zusammen mit anderen Wissenschaftlern aus seinem Team in die USA geschickt. Die Briten ließen im Oktober 1945 die V2 in der Nähe von Cuxhaven starten, um Vertretern der alliierten Besatzungsmächte die "Wunderwaffe" V2 beim Start zu demonstrieren (Operation "Backfire"). Etwa 100 Beuteexemplare der V2 wurden noch vor dem Einmarsch der Roten Armee von den Amerikanern in Nordhausen demontiert und in die USA verfrachtet. Sie bildeten die Basis der Raumfahrtentwicklungen in den USA. Eines dieser Exemplare kann im National Air and Space Museum in Washington DC begutachtet werden, ein weiteres kam anläßlich von Filmarbeiten Ende der fünfziger Jahre wieder nach Deutschland zurück und landete schließlich im Deutschen Museum in München. Die Übersiedlung der führenden Raketentechniker ab Sommer 1945 in die USA lief im Rahmen der geheimen Operation Overcast. Teststarts mit erbeuteten V2-Raketen in den USA erfolgten von White Sands in New Mexico. Die Modifizierung der V2 mit einer WAC Corporal-Rakete als 2. Stufe nennt man Bumper. Die ersten Raketenstarts von Cape Canaveral in Florida wurden 1950 mit Bumper-Raketen durchgeführt. In Huntsville, Alabama wurde ein neues Raketenzentrum gegründet, und zusammen mit den deutschen Wissenschaftlern wurden hier auf dem Testgelände insgesamt 67 V2 Raketen abgefeuert. Sie bildeten den Grundstock für die späteren Redstone-Raketen und für diverse Weiterentwicklungen ähnlicher Kriegswaffen, letztlich aber auch für die Saturn V-Mondraketen. Ebenso wurde von der UdSSR eine große Anzahl von deutschen Wissenschaftlern und die Reste der Raketentechnik in die Sowjetunion gebracht, um dort ebenfalls den Grundstock für spätere Entwicklungen zu bilden. Die sowjetische R-1 Rakete war der direkte Nachbau der V2. Sie wurde erstmals 1947 vom Testgelände Kapustin Jar gestartet. Die Firma Canadian Arrow ([http://www.canadianarrow.com www.canadianarrow.com]) baute im Rahmen des Ansari X-Prize eine (um 2 m verlängerte) V2-Rakete nach, die Touristen ins All bringen sollte.

Siehe auch


- Waffe
- Geschichte der Raumfahrt

Modellbau

A5 (Rakete) Flugfähige Modelle der A4-Rakete können von NORIS als Bausatz in 3 Größen bezogen werden. Allerdings kann die größte Ausführung nur von Inhabern eines T2-Scheins in Deutschland geflogen werden. Dies gilt auch für die meisten ausländischen Modelle.

Literatur


- Gerhard Reisig: Raketenforschung in Deutschland. Wie die Menschen das All eroberten. Agentur Klaus Lenser, Münster, 1997, ISBN 3-89019-500-8
- Michael J. Neufeld: Die Rakete und das Reich. Wernher von Braun, Peenemünde und der Beginn des Raketenzeitalters. Henschel Verlag, Berlin, 1999, ISBN 3-89487-325-6
- Rainer Eisfeld: Mondsüchtig. Wernher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei, rororo 2000
- Tracy Dungan: V-2: A Combat History of the First Ballistic Missile. Westholme Publishing ([http://www.westholmepublishing.com/id19.html]) 2005, ISBN 1594160120

Weblinks


- http://www.peterhall.de/srbm/v2/v21.html
- http://www.V2Werk-Oberraderach.de/
- http://www.v2rocket.com/
- http://www.raumfahrtgeschichte.de/space1/peenemuende1.htm (Wernher von Braun; A1 bis A9)
- http://users.pandora.be/v2raket/
- http://www.bernd-leitenberger.de/a4.html Kategorie:Kurzstreckenrakete Kategorie:Raketentyp ja:V2ロケット

1945

Ereignisse

2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd

Politik


- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles
- 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli–2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)

Kultur


- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York

Katastrophen


- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.

Vereinte Nationen


- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
  - : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
  - : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)

Militärisch


- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.–15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien

Technik


- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker

2. Halbjahr


- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie

Gestorben


- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker (
- 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer (
- 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer (
- 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin (
- 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer (
- 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer (
- 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist (
- 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose (
- 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker (
- 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (
- 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1884)
- 2. Februar – Friedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg (
- 1859)
- 3. Februar:

Cuxhaven

Cuxhaven ist eine
große selbständige Stadt und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises (siehe auch: Landkreis Cuxhaven) in Niedersachsen. Die Stadt liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee und hat rund 52.400 Einwohner. Cuxhaven hat einen wichtigen Fischereihafen und eine Schiffsmeldestation für Hamburg und den Nord-Ostsee-Kanal. Daneben ist der Tourismus von großer Bedeutung . Die Stadt gehörte lange zu Hamburg. Vor Cuxhaven in der Nordsee befindet sich die zu Hamburg gehörende Insel Neuwerk. Sie ist entweder zu Fuß oder mit dem Wattwagen zu erreichen (bei Ebbe), bei Flut per Schiff. Das Wahrzeichen Cuxhavens ist die Kugelbake, das hölzerne Seezeichen an der Elbmündung. Es befindet sich auch auf dem Wappen der Stadt.

Geografie

Cuxhaven liegt an der nördlichsten Spitze Niedersachsens und ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Diese geographische Lage verleiht der Stadt für den Fremdenverkehr einen besonderen Reiz, beschert ihr aber hinsichtlich der wirtschaftlichen Verbindung zum Hinterland auch besondere Probleme. Bedingt durch die Randlage und die historische Zugehörigkeit der Stadt zu Hamburg entwickelten sich zwei Wirtschaftsschwerpunkte: die Fischerei und der Fremdenverkehr.

Fremdenverkehr

Fremdenverkehr Fremdenverkehr Die Ursprünge des Fremdenverkehrs gehen auf das Jahr 1816 zurück, in dem in Cuxhaven ein Seebad errichtet wurde. Seit 1964 ist Cuxhaven ein staatlich anerkanntes Seeheilbad. Mit jährlich über 3 Millionen Übernachtungen liegt Cuxhaven heute an der Spitze aller Kurorte in Deutschland. Es gelang in Cuxhaven, den Bereich des Fremdenverkehrs und den Kurbetrieb in geradezu idealer Weise räumlich scharf vom Industriegebiet zu trennen. Die Einrichtungen des Fremdenverkehrs sowie Sport- und Freizeitanlangen der Stadt und deren kulturelles Engagement garantieren einen sehr hohen Freizeit- und Wohnwert für Einwohner und Besucher der Stadt.

Geschichte

Während Urnenfunde und ein auf 4000 v. Chr. datiertes Großsteingrab eine lange Siedlungsgeschichte dokumentieren, ist die Stadt Cuxhaven im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands noch relativ jung. (Zur Geschichte des Gebietes vor 1866, siehe auch: Geschichte von Hadeln und Wursten; für die Zeit danach: siehe auch: Landkreis Cuxhaven#Geschichte. 1394 traten die Herren Lappe das Schloß Ritzebüttel an Hamburg ab. Der daraus entstehende Flecken Ritzebüttel wurde am 04.Dezember 1872 mit der Hafensiedlung Cuxhaven zur hamburgischen Landgemeinde Cuxhaven vereinigt. Mit der Eingemeindung von Döse (1905) war eine Einwohnerzahl von 10.000 erreicht. Am 15. März 1907 wurden die Stadtrechte verliehen. Bis zum Groß-Hamburg-Gesetz, 1937, gehörte Cuxhaven politisch zu Hamburg. Hamburg behielt sich aber einige Rechte an den Häfen vor. So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerika-Hafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obgleich sie zum Cuxhavener Stadtgebiet gehörten. Eine Revierwache der Hamburger Wasserschutzpolizei befindet sich immer noch in Cuxhaven. Am 1. Oktober 1969 wurden die Inseln Neuwerk und Scharhörn zusammen mit Wattflächen an die Freie und Hansestadt Hamburg zurückgegeben, die dort plante einen Tiefwasserhafen anzulegen. Zwischen 1945 und 1964 wurden in der Nähe von Cuxhaven diverse Raketenexperimente durchgeführt. Siehe auch: Raketenstarts in Cuxhaven Ihre heutige Ausdehnung von 162 km², mit ca. 21 km Ost-West- und 14,5 km Nord-Süd-Ausdehnung, erreichte die Stadt durch zahlreiche Eingemeindungen zwischen 1935 und 1972. Bis 1977 war Cuxhaven eine kreisfreie Stadt, heute gehört sie zum neugebildeten Landkreis Cuxhaven und ist Sitz der Kreisverwaltung. Raketenstarts in Cuxhaven Raketenstarts in Cuxhaven

Windsemaphor

Am Hafen findet sich die Alte Liebe, sowie der sogenannte Windsemaphor. Dabei handelt es sich um einen Windstärken- und Windrichtungsanzeiger aus dem Jahr 1884. Der Semaphor zeigt die jeweiligen Windrichtungen und -stärken auf den Inseln Borkum und Helgoland an. Das technische Denkmal wird täglich nach den aktuellen Wettermeldungen eingestellt.

Museen

Das Fort Kugelbake
eine historische Marinefestung vom Beginn des 20.Jhdts. Das Schiffsmuseum Duhnen
mit Schiffsmodellen, nautischen Instrumenten, Marinemalerei, Buddelschiffen und Scrimshaw Die Schneidemühler Heimatstuben
Archivmaterial der Stadt Schneidemühl / Hinterpommern Das Stadtmuseum
eine Sammlung der Schifffahrt, der Hafen sowie dem Bürgermilitär und der Bürgerkultur des 19. Jahrhunderts. Eine Reise von der Kaiserlichen Marine zur heutigen Bundeswehr. Das U-Boot-Archiv
in Altenbruch mit Fotos, Literatur einigen Ausstellungsstücken der Entstehungsgeschichte der U-Boote Das Wrackmuseum
Viele Gegenstände von gesunkenen Schiffen beherbergt das kleine Museum, es gibt Aufschluß über Schicksale vieler Schiffe und Menschen. Im Außengelände ist u.a. ein kleines U-Boot zu sehen. Das Schloß Ritzebüttel mit Schloßgarten
Die Hapag Hallen
Cuxhavens historische Auswanderungsanlage Muschelmuseum
Mehr als 3000 "Hinterlassenschaften" der Meeresbewohner sowie skurrile Standfunde werden von Ostern bis Oktober in Nordholz gezeigt. Das etwas andere Museum auf ungewöhnliche Art präsentiert.

Marinestandort

U-Boote Eine wichtige Rolle in Cuxhaven spielte von jeher auch das Militär. Die ersten Minensucheinheiten der deutschen Marine wurden in Cuxhaven aufgestellt. Im Hafen erinnert ein Mahnmal an deren Einsätze im 1. und 2. Weltkrieg. Cuxhaven ist ein Bundeswehrstandort. Allerdings wurden die schwimmenden Verbände 1968 aus strategischen Gründen nach Wilhelmshaven und Emden verlegt. Cuxhaven auch ein Standort des Bundesgrenzschutzes (jetzt: Bundespolizei).

Persönlichkeiten


- Reinhard Woltmann, deutscher Wasserbauingenieur
- Carsten Niebuhr (1733 - 1815), Arabienforscher aus Lüdingworth

Söhne und Töchter der Stadt


- Rainer Feist, Stellvertreter des Oberbefehlshabers Alliierte Streitkräfte Europa (DSACEUR) im NATO Hauptquartier SHAPE
- Peter Hertel (Schach), deutscher Schach-Großmeister im Fernschach und ein internationaler Meister im Turnierschach
- Klaus Höpcke, deutscher Politiker
- Bruno Peyn, deutscher Schriftsteller
- Jochen Fraatz, Ex-Handballnationalspieler ; zu seiner Zeit weltbester Spieler auf seiner Position

Interessantens aus Cuxhaven in eigenen Artikeln

Jochen Fraatz
- Backfire
- Feuerschiff
- Friedrich-Clemens-Gerke-Turm
- Hamburger_Leuchtturm
- Kugelbake
- Raketenstarts in Cuxhaven
- Städtische Bahn Cuxhaven
- Steubenhöft
- Wernerwald

Kirchen in Cuxhaven

Wernerwald Altenbruch St. Nicolai Kirche Die westlichste Gemeinde des alten Land Hadeln beheimatet eines der so genannten "Bauerdome" der Gegend. Die aus dem 13 Jahrhundert stammende romanische Feldsteinkirche mit ihren Doppeltürmen, (eine Spende reicher Altenbrucher Schwestern) ist ein Schmuckstück der Nordseeküste, eine vergleichbare gibt es nicht. Im Kirchturm befand sich früher das Landesarchiv mit dem Landessiegel. Diese Landessiegel zeigte den heiligen Bischof Nikolaus, den Schutzpatron der Landes Hadeln. Somit auch die Wappenfigur des Landes Hadeln, heute ist er es auch für den Landkreis Cuxhaven. Die Einmaligkeit dieser Kirche wird an ihrer Inneneinrichtung deutlich. 1727 wurde sie als Backsteinrohbau erneuert, Die kostbaren gotischen Altarschreine aus dem 15 Jahrhundert sind die bedeutendsten Arbeiten dieser Art im Norddeutschen Raum. Im Chor von 1710 und im Altarraum befinden sich Priechen, mit Rankenwerk und Wappen geschmückte logenartige Pastoren- und Patronastsitze. Als der in seiner Zeit (1650) sehr berühmte Bildschnitzer Jürgen Heydtmann von Holstein nach Otterndorf kam, schuf er auch für diese Kirche verschieden Kostbarkeiten, die stupsnäsigen Puten und den Holzaufsatz des Taufkessels. Mit über 500 Jahren eines der ältesten Orgel Europas beheimatet diese Kirche. Die Ursprünge der Orgel gehen auf die Jahre 1497/98 zurück, als der Orgelbauer Johann Coci den Grundstein legte. In den Jahren 1727/28 von Hinrich Klappmeyer, einem Schüler des bekannten Orgelbauers Arp Schnitger gründlich umgebaut, zeigt sie noch heute im Wesendlichen seine Arbeit. Lüdingworth St. Jacobi Kirche Auf einer Dorfwurt wurde schon vor 1200 diese romanische Feldsteinkirche errichtet. Sie ist einer der bekanntesten und schönsten „Bauerndöme“ des Hadelner Landes, zu dem Lüdingworth Jahrhunderte gehörte. Der Chorraum wurde erst 1609 fertig gestellt, der Backsteinturm kam im 17. Jahrhundert hinzu. Der „Lüdestkooper Altar“, ein gotischer Flügelaltar aus der Zeit zwischen 1420 und 1430, ist der älteste des Hadelner Landes. Das Hauptaltarbild mit den geschwundenen Säulen und den reichen Knopelornamente stammen aus dem Jahre 1665, ebenso die drei Epitaphen und der Engel des Jüngsten Gerichtes aus der Werkstatt von Jürgen Heydtmann, einem bekannten Bildschnitzer aus Otterndorf. Ein weiterer Otterndorfer, Michael Rinkmaker, schuf 1607 die prächtige Kanzel. Als Musterbeispiel für die Orgelbaukunst des Frühbarocks gilt die von Antonius Wilde 1598/99 gebaute Orgel. Arp Schnitger und dessen thüringer Geselle Andreas Weber restaurierten und erweiterten die Orgel um zwei Pedale und dem Rückpositiv. 1982 und 1999 restaurierte sie der Leerer Orgelbaumeister Jürgen Ahrend ein weiteres mal.

Wirtschaft

Arp Schnitger Die Fischwirtschaft kann in Cuxhaven ebenfalls auf eine lange Tradition zurückblicken. Im Jahre 1885 wurde der Fischereihafen errichtet. Bis heute hat sich Cuxhaven neben Bremerhaven zum bedeutendsten Fischereistandort Deutschlands entwickelt. Trotz des Rückgangs der Fischerei sind 35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten in Cuxhaven beheimatet. Neben dem Seefischmarkt, den Hafen- und Fremdenverkehrsbetrieben und der Bundeswehr haben sich auch mehrere bedeutende Industrieunternehmen in Cuxhaven angesiedelt. Sehr wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Cuxhaven und ihres Umlandes ist der neue Hafen, der Herbst 1997 in Betrieb genommen wurde. Das Gelände des neuen Hafens gehörte bis 1993 der Freien und Hansestadt Hamburg. Erst nach langen und zähen Verhandlungen mit den Hamburgern ging diese Fläche in den Besitz des Landes Niedersachsen über, das dann rund 280 Millionen DM in den Bau der neuen Hafenanlangen investierte. Cuxhaven ist durch seine günstige Lage an der Elbmündung der ideale Standort für Umschlag-, Lager- und Logistikunternehmen sowie für einen Off-Shore-Basishafen (Windenergie).

Verkehr

Off-Shore Zu erreichen ist Cuxhaven über die A 27, die B73 oder mit der Eisenbahn von Bremerhaven (Nordseebahn) und Hamburg (Niederelbebahn) aus. Cuxhaven hat einen Flughafen bei Nordholz. Von Cuxhaven verkehrte bis Anfang November 2005 eine Fähre nach Harwich (England), welche jedoch eingestellt wurde. Zwischen dem 6. Juli und dem 2. August 1914 existierte in Cuxhaven für rund vier Wochen eine Straßenbahnlinie, die sogenannte Kanonenbahn, zwischen dem Hauptbahnhof und dem Fort Kugelbake. Das Steubenhöft ist eine Pier in Cuxhaven.

Ansässige Unternehmen


- Plambeck Umwelt- und Bautechnik sowie Windenergie
- Ludwig Voss GmbH & Co. KG (Ing.-Wasserbau, Hochbau, Tischlerei u. Projektentwicklungen)
- Mützelfeldtwerft GmbH [http://www.muetzelfeldtwerft.de zur Homepage]
- VOCO GmbH [http://www.voco.de zur Homepage]
- Plambeck Erd- und Tiefbau GmbH
- CETITEC GmbH IT Netze und Kommunikation [http://www.cetitec.de zur Homepage]
- Lohmann Wesjohann Gruppe (TAD/Animal Health)
- Machulez GmbH & Co. KG [http://www.machulez.de zur Homepage]
- Restaurant "De lütte Schün" Sahlenburg
- Ferienwohnungen Berger [http://www.fewo-berger.de zur Homepage]
- Maass GmbH & Co. Internationale Spedition KG
- S.R.S. GmbH - Subasic Rohrleitungsbau & Schweißtechnik [http://www.srs-gmbh.net zur Homepage]
- Ferienwohnungen Haus Anneliese [http://www.haus-anneliese.de]
- NuBo Design GbR - Webdesign und Printmedien [http://www.nubo-design.de zur Homepage] Pier

Bildungseinrichtungen


- Berufsbildende Schulen Cuxhaven [http://www.bbs-cuxhaven.de zur Homepage]
- Lichtenberg-Gymnasium Cuxhaven [http://www.lichtenberg-gymnasium.de zur Homepage]
- Amandus-Abendroth-Gymnasium Cuxhaven [http://www.aag-cuxhaven.net zur Homepage]
- Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde
- Franzenburger Schule
- Realschule Cuxhaven [http://www.realschule-cuxhaven.de zur Homepage]
- Volkshochschule der Stadt Cuxhaven [http://www.cuxhaven.de/vhs/ zur Homepage]
- Staatliche Seefahrtschule Cuxhaven [http://www.seefahrtschule.de zur Homepage]

Stadtgliederung

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

Städtepartnerschaften

Sagen und Legenden

Quelle:
„Hake Betken siene Duven“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung
ISBN 3-931771-16-4 von den Männern vom Morgenstern

Sonstiges

Mit dem Wernerwald befindet sich in Cuxhaven (Kurteil Sahlenburg) neben einem Wald bei Sankt Peter-Ording das einzige Waldgebiet Deutschlands, das direkt an der Nordseeküste liegt. In diesem Waldgebiet befindet sich unmittelbar westlich neben dem Waldweg Arensch-Sahlenburg eine u-förmige Bodenmulde, welche durch Beseitigung der Startstelle der Operation Backfire (genaue Lage, siehe [http://www.modellraketenbau.de/countdown/images/karte.gif] ) entstand. In Cuxhaven befindet sich der 230 Meter hohe Friedrich-Clemens-Gerke-Turm, ein für die Öffentlichkeit nicht zugänglicher Fernmeldeturm.

Überdachter Spielplatz

Um Kindern auch bei schlechten Wetter einen großen Spielplatz bieten zu können, wurde unter dem Namen " Käpt's Cux's Hafen" in der Abschnede auf ca. 2.400 m² Platz für ca. 300 Kinder geschaffen.

Angelgewässer


- Altenwalder Angelpark
Karpfen, Aal und Forelle
- Hahn am Blink in Wehldorf
Aal, Barsch, Brasse, Forelle, Hecht, Karpfen und Weissfisch
- Altenbrucher Kanal, Brake
Aal, Barsch, Brasse, Forelle, Hecht, Karpfen, Rotfeder, Rotauge, Weissfisch und Zander
- Elbe
Aal, Herring, Stint oder Scholle

Hochseeangeln

Auf verschiedenen Schiffen, wie etwas der 24m lange, und 11kn schnelle MS "Jan Cux" oder der neun Meter längeren MS "Jan Cux II" können Fahrten rund um Helgoland zum Hochseeangeln unternommen werden. Auf diesen Tagenstouren kann jagt auf Markrelle, Dorsch oder Katzenhai gemacht werden. Bild:Cuxhaven-Doese-Beach.JL.jpg|Strand in Cuxhaven-Döse Bild:Kurhaus.cuxhaven.JL.jpg|Kurpark in Döse Image:Cuxhaven_heine.jpg|Heinrich Heines Cuxgedicht Image:Cuxhaven_elbe_1.jpg|Das Museumsschiff "Feuerschiff Elbe 1" Image:Cuxhaven_Kugelbake_01.jpg |Kugelbake am Abend Image:Cuxhaven_kontrollzentrum.jpg|Das Kontrollzentrum für die Schifffahrt in der Deutschen Bucht Image:Cuxhaven_rammpfahl.jpg|Die Spitze eines Rammpfahls der "Alten Liebe" Image:Luedingworth_windmuehle_01.jpg|Eine Windmühle in Lüdingworth Image:altenbruch_leuchtturm.jpg |der alte Leuchtturm in Altenbruch Image:Cuxhaven_hapag_hallen_01.jpg|Die Hapag Hallen, früher der Abschiedsbahnhof der Auswanderer Image:Cuxhaven_steubenhoeft.jpg|Der Steubenhöft, für Auswanderer im 19. Jahrhundert der Abschied von Deutschland

Weblinks


- [http://www.cuxhaven.de/ Städtische Webseite]
- [http://www.torzursee.de/cuxhaven.htm Impressionen bei www.torzursee.de]
- [http://www.cuxiland.de Cuxhaven im Bild]
- [http://www.stadt-eintrag.de/satelitenbilder/27472_Cuxhaven_15358.html Satellitenbild von Cuxhaven] Kategorie:Ort in Niedersachsen Kategorie:Raketenstartplatz Kategorie:Ort mit Seehafen

Raketenstarts in Cuxhaven

Zwischen 1933 und 1964 wurden im Großraum Cuxhaven zahlreiche Raketenexperimente durchgeführt.

30er und 40er Jahre

Im April 1933 startete Gerhard Zucker eine Postrakete, die von Duhnen nach Neuwerk fliegen sollte. Allerdings stürzte der Flugkörper schon nach wenigen Metern ab. Im Zweiten Weltkrieg erfolgten vom Schießplatz Altenwalde aus einige Versuchsflüge der FI-103 (V1). 1945 wurde Kurt Debus beauftragt, als Ersatz für den Prüfstand VII in Peenemünde eine Abschußrampe zur Erprobung der A4-Rakete in der Nähe von Cuxhaven aufzubauen. Dieses Vorhaben konnte wegen der fortschreitenden Kriegsereignisse nicht vollendet werden. Allerdings lieferten diese Arbeiten eine Grundlage für die Operation Backfire, der Demonstration von drei startenden A4-Raketen vor Militärvertretern der alliierten Streitkräfte im Oktober 1945. Für die Operation "Backfire" wurde entlang des Weges zwischen Arensch und Sahlenburg eine Abschußrampe und zwei Betonbunker errichtet, von denen heute noch einige Überreste vorhanden sind.

50er Jahre

Die Anfänge in Hespenbusch

1952 begann Karl Poggensee in Hespenbusch mit der Entwicklung und den Start kleiner Feststoffraketen. Er gründete im gleichen Jahr auch einen raketentechnischen Verein, die "DAFRA", die später in "Deutsche Raketengesellschaft" und "Hermann-Oberth-Gesellschaft" umbenannt wurde.
- Schon nach kurzer Zeit baute diese Gesellschaft Raketen mit Gipfelhöhen von einigen Kilometern, für deren Start das in Hespenbusch zu Verfügung stehende Areal allmählich zu klein wurde und ein neues Startgebiet gefunden werden mußte. Auf Anraten des Cuxhavener Stadtrates Geveke, der im Zweiten Weltkrieg bei der Entwicklung von Raketenwaffen arbeitete, wurde das Wattengebiet von Cuxhaven gewählt. Dieses Gebiet hielt man nicht nur deshalb für geeignet, weil hier schon die Raketen der Operation "Backfire" gestartet wurden, sondern auch, weil man sowohl in nördliche als auch in westliche Richtung freie Schußbahn hat.

Fortsetzung in Cuxhaven

Am 24. August 1957 erfolgten die ersten Raketenstarts. Es wurden einige Ölsprühraketen und einige Versuchsraketen mit Gipfelhöhen von 4 Kilometern gestartet. Wegen schlechten Wetters wurde der ursprünglich geplante Start einer Rakete von Ernst Mohr mit einer Gipfelhöhe von 20 Kilometern abgesagt. Der Startplatz dieser Raketen befand sich in der Nähe des Bauhofs von Arensch. Im Unterschied zur Operation "Backfire" gab es keine feste Abschußrampe, allerdings wurde in einem verfallenen Bunker der Marine aus dem 2. Weltkrieg der Leitstand installiert. Am 8. Juni 1958 erfolgte ein erster Startversuch von Raketen von Ernst Mohr. Diese Raketen wurden zwischenzeitlich so weit verbessert, daß sie Gipfelhöhen von 50 Kilometern erreichen konnten. Allerdings gab es Probleme mit der Flugstabilität und die Raketen stürzten ab. Am 14. September 1958 gelang ein erfolgreicher Flug von Ernst Mohrs Raketen. Am 16. Mai 1959 erfolgte der erste Start einer Postrakete. Diese Rakete beförderte 5000 Postkarten über eine Entfernung von 3 Kilometern. Die mit dieser Rakete transportierten Briefe erhielten einen besonderen Stempel und sind heute begehrte Sammlerobjekte bei Philantelisten. Mit den Postraketenstarts wurde auch die Finanzierung der Raketenexperimente unterstützt. Am 1. November 1959 erfolgte der erste Start der Kumulus, bei dem allerdings der Sender versagte. Es wurde eine Gipfelhöhe von 15 Kilometern erreicht.

60er Jahre


- Am 11. und 12. Februar 1961 gelang erstmals der Start von Kumulus-Raketen mit wissenschaftlichen Experimenten und die Funkverfolgung der Flugkörper.
- Im Mai und Juni 1961 wurde erstmals mit Raketen Post über eine größere Entfernung transportiert und zwar zu den Inseln Neuwerk und Scharhörn.
- Am 16. September 1961 erfolgte der Start von zwei Kumulus-Raketen mit biologischen Experimenten an Bord und zwar den Salamander Max und den Goldfisch Lotte. Lotte landete nach vollbrachten Flug weich, während Max wegen eines Fallschirmdefekts eine harte Landung erlebte. Am gleichen Tag erfolgte der Jungfernflug der Höhenforschungsraketen Cirrus I und II mit Gipfelhöhen von 35 bzw. 50 Kilometern.
- 1961 begann der Raketenkonstrukteur Berthold Seliger, der im gleichen Jahr ein Unternehmen für Raketenbau, die "Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH" gründete, mit den Starts von eigenentwickelten Raketen: waren es zuerst nur Nachbauten der Kumulus, so startete er am 19. November 1962 erstmals drei Einstufenraketen mit einer Länge von 3,4 Meter und einer Gipfelhöhe von 40 Kilometern, deren Signale u.a. von der Bochumer Sternwarte empfangen wurden. Diese Raketen waren vollständig wiederverwendbar und kehrte nach vollbrachten Flug an einem Fallschirm zurück.
- Am 7. Februar 1963 erfolgte der Jungfernflug von Berthold Seligers Zweistufenrakete. Diese Rakete mit einer Länge von 6 Metern erreichte eine Gipfelhöhe von 80 Kilometern. Wie bei den einstufigen Vorläufermodellen konnten deren Signale von der Bochumer Sternwarte empfangen werden. Vor diesen Start erfolgte erst ein Start einer seiner Einstufenraketen um die Windverhältnisse in der Hochatmosphäre zu untersuchen.
- Am 2. Mai 1963 startete Berthold Seliger seine eigenentwickelte Dreistufenrakete. Diese Rakete, die mit verminderter Treibladung gestartet wurde, erreichte eine Gipfelhööhe von 110 Kilometern.
- Bis dato waren alle seit 1957 in Cuxhaven durchgeführten Raketenexperimente rein ziviler Natur: allerdings begann nach diesen Erfolgen die "Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH" militärisch verwertbare Raketen zu entwickeln. Am 5. Dezember 1963 gab die "Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH" eine Flugvorführung ihrer Erzeugnisse vor Vertretern von Militärs aus Nicht-NATO-Staaten. Obwohl keine dieser Raketen eine gebrauchsfertige Waffe darstellte und die Flugkörper nach vollbrachten Flug an Fallschirmen landeten, wurde die nach alliierten Recht gültige maximale Flughöhe von 30 Kilometern für diese Raketen festgelegt. Trotzdem gab es einige diplomatische Verstimmungen, u.a. mit der ehemaligen Sowjetunion, welche hier eine den alliierten Bestimmungen zu wider laufende Entwicklung militärischer Raketen in Deutschland fürchtete. Diese Bedenken waren nicht von der Hand zu weisen, da die am 5. Dezember 1963 vorgeführten Raketen Reichweiten von 160 Kilometern hatten, wenn sie mit voller Treibladung gestartet wurden.
- Trotz dieser Bedenken gehen die Raketenstarts im Cuxhavener Wattengebiet zunächst weiter. Am 22. März 1964 startete die Hermann-Oberth-Gesellschaft 10 Versorgungsraketen, von denen einige im Gleitflug landen sollten.
- Am 7. Mai 1964 gab es bei einer Raketenvorführung von Gerhard Zucker in Braunlage einen tödlichen Unfall bei einem Postraketenstart auf dem Hasselkopf in Braunlage, weil eine seiner Raketen kurz nach den Start explodierte und Trümmer in die Zuschauermenge, die viel zu nahe an die Abschußrampe heran durften, stürzten. Obwohl Gerhard Zucker nicht mit der Hermann-Oberth-Gesellschaft und der Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH kooperierte, wurden nach diesem Unfall alle Starts mit Flughöhen von über 100 Metern im Cuxhavener Wattengebiet untersagt, wobei man sich auf das Luftrecht und nicht - was eigentlich viel näher liegen würde - auf das Sprengstoffrecht berief. Im Unterschied zu den Raketen von Gerhard Zucker, dessen Raketen schon einige Male für Zwischenfälle sorgten, gab es bei der Hermann-Oberth-Gesellschaft und der Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH nie einen Unfall mit Personenschaden und beide Gesellschaften genossen hohes Ansehen bei ihren Versicherungen!

Einstellung der Raketenversuche

Die Einstellung der Raketenversuche im Wattengebiet von Cuxhabven, welche von der "Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH", der "Hermann-Oberth-Gesellschaft mbH" und einiger anderer Experimentatoren durchgeführt wurden, ging offiziell auf einen Unfall mit Todesfolge von Gerhard Zucker bei einer Vorführung von Postraketen auf dem Hasselkopf bei Braunlage zurück. Allerdings arbeitete Gerhard Zucker weder mit der "Seliger Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH", der "Hermann-Oberth-Gesellschaft mbH" und den anderen Raketenentwicklern zusammen, welche zwischen 1957 und 1964 ca. 500 Raketen der verschiedensten Größen im Wattengebiet von Cuxhaven starteten. Die Hermann-Oberth-Gesellschaft mbH hatte einen guten Ruf bei ihren Versicherungen, da es bei den von ihr durchgeführten Flügen nie einen Unfall gab und die Sicherheitsstandards sehr hoch waren. Der wahrscheinlichere Grund für die Einstellung der Raketenversuche in Cuxhaven dürfte in der Flugvorführung militärisch verwertbarer Raketen der Berthold-Seliger-Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH vor Militärvertretern aus nicht-NATO Staaten am 5. Dezember 1963 zu finden sein. Obwohl die vorgeführten Raketen nicht mit Sprengköpfen ausgerüstet waren und nicht gegen die alliierten Gesetze bezüglich der Entwicklung militärischer Raketen in Deutschland verstießen, konnten sie leicht in militärische Raketen umgebaut werden, welche gegen die alliierten Gesetze bezüglich der Entwicklung militärischer Raketen in Deutschland verstoßen würden. Aus diesem Grund war diese Flugvorführung sehr umstritten und es gab einige Proteste von Seiten der Sowjetunion. Da kein alliiertes Gesetz durch die gestarteten Raketen direkt verletzt wurden, gingen die Raketenversuche in Cuxhaven, welche wegen der auch durchgeführten Postraketenstarts bei den Touristen sehr beliebt waren, zuerst weiter. Allerdings wurden sie mit großem Argwohn beobachtet, da man fürchtete, dass unter dem Denkmantel von Post- und Höhenforschungsraketen, militärische Raketen entwickelt werden könnten. Am 7. Mai 1964 explodierte eine Postrakete von Gerhard Zucker kurz nach dem Start auf dem Hasselkopf bei Braunlage in einer Höhe von einigen Metern und Trümmerteile töteten drei Menschen in der Zuschauermenge, welche sich in viel zu geringer Distanz zur an Abschußrampe aufhielt. Wie oben erwähnt, arbeitete Gerhard Zucker nicht mit den Experimentatoren, die wie die Hermann-Oberth-Gesellschaft zu Beginn der 60er Jahre im Wattengebiet von Cuxhaven Raketen starteten. Die Argumente mit denen das Verbot der Raketenversuche im Cuxhavener Wattengebiet im Juni 1964 begründet wurden, zeigen einige Ungereimtheiten; obwohl der Unfall in Braunlage ein typisches Explosionsunglück am Boden war (die Rakete befand sich mit einer Flughöhe von einigen Metern weit unterhalb des kontrollierten Luftraums), wurde für die Begründung des Verbots der Raketenversuche das Luftrecht und nicht das Sprengstoffrecht herangezogen. (In der Tat war dieses Verbot nicht ein generelles Verbot von Raketenversuchen im Wattengebiet von Cuxhaven. Raketenversuche mit Flughöhen von bis zu 100 Metern waren nach wie vor zulässig. Allerdings waren derartige Versuche ohne praktische Bedeutung). Interessanterweise hieß es im Juni 1964, dass die Raketenversuche im Cuxhavener Wattengebiet weitergeführt werden könnten, sobald neue Sicherheitsmaßnahmen ausgearbeitet worden sind, was aber bis heute nicht geschah. Eine weitere interessante Tatsache ist, dass weder der Hermann-Oberth-Gesellschaft noch der Seliger Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH gestattet wurde, bei den deutschen Beiträgen zu ESA-Projekten mitzuarbeiten, obwohl beide Gesellschaften umfangreiche praktische Erfahrungen beim Entwurf und beim Start von Raketen hatten.

Heutiger Zustand

Das Startareal ist heute Teil eines Nationalparks.

Literatur


- Harald Lutz: Die vergessenen Raketenexperimente von Cuxhaven. Sterne und Weltraum 44(3), S. 40 - 45 (2005), ISSN 0039-1263

Weblinks


- [http://www.raketen-modellbau-technik.de/geschichte/cuxhaven/bericht.htm Geschichte der Raketenexperimente]
- [http://www.astronautix.com/sites/cuxhaven.htm Zeitlicher Ablauf der Raketenversuche in Cuxhaven]
- [http://www.modellraketenbau.de/countdown/cdo030301.htm Die Raketenversuche von Cuxhaven]
- [http://www.astronautix.com/astros/zucker.htm Biografie von Zucker] (englisch) Kategorie:Raketenstartplatz

Margaret Newsham

Margaret Newsham claims to have designed the software for Echelon.

External links

[http://cryptome.org/menwith-mn60.htm Return to NSA by Margaret Newsham]

jastrzêbia góra pensjonat hosting online blackjack rozstêpy online slots










































:: RELATED NEWS ::
Escorpit II
Escorpit II fou un sobirà egipci, que governava vers el 3200 aC. El rei Escorpit II es conegut amb seguretat per un sol objecte, si be algun altra potser se li podria atribuir ja que sen proposen algunes mes. La datació dels experts el situen entre Horus-Ka i Narmer. Es creu que fou un rei pròsper i amb bastant poder, però potser era d’un llinatge menor (d’una ciutat secundaria). Dreyer pensa que encara que no estigui enterrat a Abidos, donat que les



Grup de discussió
Un grup de notícies és un magatzem per missatges enviats per usuaris i al qual aquests poden accedir-hi per llegir-los o enviar-ne de nous. Quan es parla de grups de notícies generalment és referit als grups pertanyents al sistema Usenet. Tot i anomenar-se grups de notícies es tracta en realitat de grups de discussió, i de vegades s'els anomena així. Sovint es fa servir el seu nom en anglès newsgroup. El seu funcionament intern no té res a veure amb els fòr
Grups de