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Bad Homburg Vor Der Höhe

Bad Homburg vor der Höhe

Bad Homburg vor der Höhe ist die Kreisstadt des Hochtaunuskreises in Hessen und eine von sieben Sonderstatusstädten des Landes. Sie liegt in 137 bis 250 m Höhe (ü. NN) (im Mittel 192 m) und hat etwa 52.000 Einwohner. Bad Homburg liegt im Ballungsraum Rhein-Main und grenzt direkt an Frankfurt am Main.

Geografie

Stadtgliederung


- Innenstadt
- Dornholzhausen
- Gonzenheim
- Kirdorf
- Ober-Erlenbach
- Ober-Eschbach

Eingemeindungen

Ober-Eschbach Die Eingemeindung der umliegenden Dörfer setzt 1901 mit Kirdorf ein. 1937 folgt Gonzenheim und 1972 Ober-Eschbach, Ober-Erlenbach und Dornholzhausen. Bereits in mittelalterlicher Zeit kam es zur Übernahme des Dorfes Mittelstedten, wobei hier lediglich die Bevölkerung in die Stadt umgesiedelt und das Dorf aufgegeben wurde. Neben den Eingemeindungen sind vor allem die in der Zeit der Hugenottenansiedlung von Homburg ausgehende Neugründung Friedrichsdorf (heute selbstständig), sowie die Wiederansiedlung von Menschen auf dem Gebiet der Wüstung Dornholzhausen (heute Stadtteil von Bad Homburg) zu nennen.

Geschichte

Die traditionelle lokale Geschichtsschreibung ging bisher davon aus, dass die dokumentierte Geschichte der Stadt Bad Homburg mit der Erwähnung der Villa Tidenheim im Lorscher Codex, verbunden mit dem Jahr 782, beginnen würde. Diese "Villa Tidenheim" wurde mit der als "Dietigheim" bezeichneten Altstadt gleichgesetzt. Auch in Straßennamen kam dies zum Ausdruck. Die durch den Lehrer Rüdiger Kurth initiierten archäologischen Ausgrabungen der Universität Frankfurt im Jahre 2002 haben jedoch gezeigt, dass es dort zwischen der Zeitenwende und dem 13. nachchristlichen Jahrhundert keine Hinweise auf eine Ansiedlung gibt. Insofern ist die Erwähnung des (W)Ortwin von Hohenberch in der Eberbacher Zeugenreihe von etwa 1180 der erste konkrete urkundliche Beleg für die Stadt. Bei Grabungen der Universität Frankfurt im Homburger Schloss soll 2006 versucht werden, Überreste der "ersten" Homburger Burg zu finden und zu datieren, was die bisherigen Vermutungen untermauern soll. Die Stadt Homburg erlangte um 1330 Marktrechte, wobei die Verleihungsurkunde als verschollen gilt. Der Name der Stadt Homburg leitet sich von der Burg Hohenberg ab. Der Zusatz vor der Höhe (von Frankfurt aus gesehen vor dem Taunus) wird etwa um 1530 erstmalig verwendet. Mit Aufkommen des Kurbetriebs ab Mitte des 19. Jahrhunderts, der sehr von der Einrichtung einer Spielbank profitierte, wandelte sich die Stadt zu einem international berühmten Bad. Insbesondere vom russischen Adel wurde Bad Homburg als Kurort geschätzt. Seit 1912 ist der amtliche Name Bad Homburg vor der Höhe. 1912 1912 Das Landgrafengeschlecht Hessen-Homburg wurde 1622 mit Friedrich I. begründet. Friedrich II. (1680 - 1708) erreichte Berühmtheit als Prinz von Homburg. 1866 wird Homburg in Folge des preußisch-österreichischen Kriegs preußisches Hoheitsgebiet. Mit der Entdeckung des Elisabethenbrunnens 1834 begann der Kurbetrieb. Das erste Kursaalgebäude und die erste Spielbank in Homburg wurden 1841/42 durch die Gebrüder François Blanc (1806-1877) und Louis Blanc (1806-1852) errichtet (die später auch das Kasino in Monte Carlo (Spielbank von Monte Carlo) übernahmen, weswegen die Bad Homburger Spielbank auch als Mutter von Monte Carlo bekannt ist). 1860 wird die Stadt durch eine Bahnlinie (Homburger Bahn) mit Frankfurt verbunden. 1888 wird Bad Homburg im ganzen Kaiserreich bekannt, weil Wilhelm II. das Bad Homburger Schloss zu seiner Sommerresidenz erklärt. Auch seine Mutter, die Kaiserwitwe Viktoria wohnte mehrere Jahre dort. Ein häufiger Gast war auch König Eduard VII., der den Homburger Hut und die „umschlagfreie Gesellschaftshose“ einführte. Er weilte 32 mal in Bad Homburg zur Fastenkur. Der im Bad Homburger Stadtteil Dornholzhausen in den Röderweisen gelegene Golfclub "Bad Homburger Golf Club 1899 e.V." ist der älteste Golfclub in Deutschland. 1899 wird auch die Russische Kapelle im Bad Homburger Kurpark durch das russische Zarenpaar geweiht. Russische Kapelle Horex war eine bekannte deutsche Motorradmarke der "Horex - Fahrzeugbau AG", die 1923 von Fritz Kleemann in Bad Homburg gegründet wurde. Während der Kurbetrieb als Folge der beiden Weltkriege jahrelang stark zurückging, nahm die Bedeutung der Stadt als Sitz von Behörden und Verwaltungen zu. Schon im Herbst 1946 ordnete die Militärregierung die Gründung bizonaler Behörden an. Sitz der Verwaltungsstelle für Finanzen wurde Bad Homburg. Hier richtete am 23. Juli 1947 der Wirtschaftsrat der Bizone zur Vorbereitung der Währungsreform die "Sonderstelle Geld und Kredit" ein, deren Leiter Ludwig Erhard wurde. Nach der Gründung der Bundesrepublik mit der Hauptstadt Bonn blieben in Bad Homburg noch die Bundesschuldenverwaltung, das Amt für Wertpapierbereinigung und das Bundesausgleichsamt. Im 20. Jahrhundert wurde Bad Homburg zu einem bevorzugten Wohnsitz der Frankfurter Oberschicht. Am 30. November 1989 wurde eines ihrer Mitglieder, der hier wohnende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG Alfred Herrhausen von Terroristen der Rote Armee Fraktion ermordet.

Politik

Oberbürgermeisterin ist Dr. Ursula Jungherr (CDU). Seit dem Bruch der schwarz-grünen Koalition im Frühjahr 2005 wechseln die Mehrheiten im Stadtparlament.

Wirtschaft

Kurbetrieb (Heilquellen), Sitz der Bundeswertpapierverwaltung, des Bundesausgleichsamtes, der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, der Spielbank Bad Homburg und des Fernsehsenders rheinmaintv. In Bad Homburg sind unter anderen die Unternehmen Fresenius AG, Altana AG, Viatris, Deutsche Leasing, Amadeus Germany, Basler Securitas, LUK Fahrzeug-Hydraulik, Lilly, PIV-Drives GmbH, Ringspann GmbH, der Internetdienstleister Syzygy, Fujitsu Siemens Computers und die Quandt-Gruppe beheimatet. Als Hochschulstandort hat sich Bad Homburg mit der [http://www.accadis.com/ accadis - Private Hochschule für Internationales Management] qualifiziert.

Verkehr

Quandt Von 1899 bis 1935 gab es hier eine elektrische Straßenbahn Bad Homburg vor der Höhe der EAG vorm. W. Lahmeyer & Co. Dazu gehörte die 1900 eröffnete Saalburgbahn zum Römerkastell Saalburg im Taunus. Von 1910 bis 1962 fuhren elektrische Züge der Frankfurter Lokalbahn AG von Frankfurt kommend entlang der Louisenstraße bis zum Markt, dann nur noch zum Alten Bahnhof (heute Rathaus). Die Strecke wird seit dem 19. Dezember 1971 von der Stadtbahnlinie U2 nur noch bis in die Stadtteile Ober-Eschbach und Gonzenheim befahren. Zu Beginn des Jahres 2005 wird erneut diskutiert, die Stadtbahnlinie U2 bis zum Bad Homburger Bahnhof weiterzuführen. Im Falle einer Umsetzung dieser Pläne, wird mit einer Fertigstellung bis 2010 gerechnet. Außerdem ist Bad Homburg durch die S-Bahnlinie S5 mit Frankfurt verbunden. Bad Homburg ist weiterhin Endbahnhof der kommunalen Taunusbahn, die die Kreisstadt mit den Orten des Hintertaunus verbindet und in den Hauptverkehrszeiten nach Frankfurt Hauptbahnhof weitergeführt wird. In Bad Homburg existiert ein Stadtbusnetz, welches neun Tages- und sechs Abendlinien umfasst sowie an Wochenenden einen Nachtbus nach Frankfurt am Main. Betreiber der Busse ist die Connex-Tochter Alpina Bad Homburg GmbH im Auftrag der Stadt. Seit 1995 sind alle Verkehrslinien im RMV zusammengefasst.

Kirchen, Freikirchen und Religionsgemeinschaften

RMV

Kirchen


- Christuskirche (evangelisch, Berliner Siedlung)
- Englische Kirche (1868-1914 als Gotteshaus für englische und amerikanische Kurgäste genutzt, heute Kulturzentrum, Stadtmitte)
- Erlöserkirche (evangelisch, Stadtmitte)
- Gedächtniskirche (evangelisch, Kirdorf)
- Herz-Jesu Kirche (katholisch, Gartenfeldsiedlung)
- Zur Himmelspforte (evangelisch, Ober-Eschbach)
- St. Elisabeth (katholisch, Ober-Eschbach)
- St. Marienkirche (römisch-katholisch, Stadtmitte)
- Allerheiligenkirche Russische Kirche (Russische Kapelle) (russisch-orthodox, Stadtmitte/Kurpark)
- St. Johanneskirche (katholisch, Kirdorf)
- St.Martin (römisch-katholisch, Ober Erlenbach)
- Waldenserkirche (evangelisch, Dornholzhausen)

Freikirchen


- Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde - In Bad Homburg befindet sich auch der Sitz der Europäisch-Baptistische Föderation und der Spar- und Kreditbank Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten

Bekannte kulturelle Veranstaltungen


- "Fugato" - seit 1995, alle zwei Jahre stattfindendes internationales Orgelfestival mit weltbekannten Musikern sowie einem Förderpreis
- "Blickachsen" - seit 1997, alle zwei Jahre stattfindende Skulpturenausstellung mit renommierten Bildhauern der Gegenwart sowie einem Förderpreis

Bad Homburger Stiftungen


- Bleib Gesund Stiftung ("Oskar-Kuhn-Preis")
- BMW Stiftung Herbert Quandt
- Else Kröner-Fresenius-Stiftung
- Flersheim Stiftung
- Fritz-Acker-Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung zum Nutzen der Allgemeinheit
- Herbert-Quandt-Stiftung der Altana AG
- Johanna-Quandt-Stiftung
- Martin-Carl-Adolf-Böckler-Stiftung ("Homburger Gespräche")
- Patienten-Heimversorgung Gemeinnützige Stiftung
- Rotary-Bad Homburg-Schloss-Stiftung
- Werner Reimers Stiftung

Bekannte Sportvereine


- Homburger Golf Club 1899 e.V. (ältester Golfclub in Deutschland)
- Hockey-Club Bad Homburg (HCH), gegründet am 10. Juli 1921
- TC Bad Homburg, Tennisclub im Kurpark

Denkmäler


- Naturdenkmal "Krausbäumchen" (Süntelbuche) im Forstgarten
- Naturdenkmal "Felsengruppe Rabenstein" in Kirdorf
- Herzbergturm, ein 1910/11 errichteter Aussichtsturm auf dem 591,40 m üNN hohen Herzberg

Schulen

Grundschulen


- Friedrich-Ebert-Schule
- Hölderlin-Schule
- Ketteler-Francke-Schule
- Landgraf-Ludwig-Schule
- Grundschule Im Eschbachtal
- Paul-Maar-Schule (Ober-Erlenbach)
- Grundschule Dornholzhausen

Realschulen & Gymnasien


- Gesamtschule am Gluckenstein
- Humboldtschule
- Kaiserin-Friedrich-Gymnasium
- Maria-Ward-Schule

Partnerstädte


- Chur in der Schweiz
- Dubrovnik in Kroatien
- Exeter in Großbritannien
- Marienbad in Tschechien
- Mayrhofen in Österreich
- Peterhof in Russland
- Terracina in Italien
- Bad Mondorf in Luxemburg
- Cabourg in Frankreich
- Projektpartnerschaften
- Greiz im Vogtland/Thüringen
- Niš in Serbien
- Patenstadt der Heimatvertriebenen Marienbader (seit 1953), später Partnerstadt, siehe oben.

Persönlichkeiten

Bekannte Söhne und Töchter

(Folgende Persönlichkeiten sind in Bad Homburg geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Bad Homburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich)
- Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, Prinz von Homburg (1633–1708)
- Isaac von Sinclair (1775–1815), Diplomat und Dichter
- Prinzessin Marianne von Preußen (1785-1846), (eigtl. Maria Anna Amalie, Prinzessin von Hessen-Homburg)
- Peter Baumgras (1827-1903), Maler, Kunstprofessor und Teilnehmer des Amerikanischer Bürgerkriegs 1861-1865
- Fritz Scheller, Unternehmer, Gründer der Weinbrennerei und Likörfabrik "Reich-Post-Bitter" im Jahre 1843 [http://www.reichspostbitter.com/de/index.html]
- Adolf Baumbach (1874-1945), Jurist und preußischer "Sparkommissar"
- Oscar AH Schmitz (1873-1931), Philosoph und Schriftsteller "Bürgerliche Bohème"
- Willi Born (1911-2005), Unternehmer und Gründer der "Holex Schokoladenfabrik Bad Homburg"
- Tilly Lauenstein (1916-2002), Bühne- und Filmschauspielerin
- Judith Hemmendiger, (
- 1923), Autorin "Die Kinder von Buchenwald"
- Andreas von Schoeler (
- 1948), Staatssekretär a.D., Frankfurter Oberbürgermeister a.D.
- Hella Elges (
- 1949), Schauspielerin
- Reinhard Genzel (
- 1952), Astrophysiker
- Egon Hofmann (
- 1952), Schauspieler
- Cornelia Füllkrug-Weitzel (
- 1955), Pfarrerin und Direktorin der Aktion Brot für die Welt
- Thomas Reiner (
- 1959), Komponist
- Ulli Brenner (
- 1962), Diskjockey und Musikproduzent "La Bouche"
- Anke Doberauer (
- 1962), Künstlerin
- Susanne Klatten (
- 1962), Unternehmerin aus der Familie Quandt
- Klaus Peter Kofler (
- 1964), Gastronom (u.a. Staatsbankett für die Queen 2004 in Berlin)
- Martin Schneider (
- 1964), Schauspieler und Comedian
- Tom Wolf (
- 1964), Literaturwissenschaftler und Krimiautor (PreussenKrimi)
- Stefan Quandt (
- 1966), Unternehmer aus der Familie Quandt
- Jo van Nelsen (
- 1968), Schauspieler, Chansonsänger und Regisseur
- Sascha Karabey (
- 1978), Mehrfacher Deutscher Meister im Standardtanz
- Natascha Karabey (
- 1980), Mehrfache Deutsche Meisterin im Standardtanz

Bekannte Bewohner


- Friedrich Hölderlin (1770-1843), deutscher Dichter
- Carl Friedrich Emil von Ibell (1780-1834), leitete als Regierungspräsident die Verwaltung der Landgrafschaft Hessen-Homburg 1828-1830
- Siegmund Peter Martin (1780-1834), liberaler Politiker und Amtsadvokat in Homburg
- François Blanc (1806-1877), Mathematiker und Finanzier sowie Gründer der Spielbank Bad Homburg (1841) sowie der Spielbank Monte Carlo in Monaco (1856)
- Fried Lübbecke (1883-1965), Kunsthistoriker mit einigen Veröffentlichungen über Bad Homburg
- Ernst Zindel (1897-1978), Ingenieur und Konstrukteur der JU 52 ("Tante JU")
- Jürgen Seydel (
- 1917), Vater des Karate in Deutschland mit dem erste Karate-Dojo Deutschlands in Bad Homburg im Jahre 1959
- Henry F. Sherwood (1921-2005), Computerpionier und Gründer der Firma Sherwood & Associates mit Sitz in Bad Homburg
- Christof Krause (1928-2005), Bildhauer
- Johanna Quandt (
- 1929), Unternehmerin
- Alfred Herrhausen (1930-1989), Bankier, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG
- Fritz Rau (
- 1930), Konzertveranstalter
- Isolde Schmitt-Menzel (
- 1930), Künsterlin und Erfinderin der "Maus" (Die Sendung mit der Maus)
- Irene Ruttmann (
- 1933), Schriftstellerin
- Bärbel Sothmann (
- 1939), Politikerin MdB
- Ted Herold (
- 1942), Sänger
- Bernhard Walter (
- 1942), ehem. Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank AG, Vorsitzender des Stiftungsrates "Stiftung Frauenkirche Dresden"
- Nikolaus Schweickart (
- 1943), Vorstandsvorsitzender der Altana AG, Vorstand der Herbert-Quandt-Stiftung
- Hugo Müller-Vogg (
- 1947), Publizist
- Thomas Holtrop (
- 1954), Vorstandvorsitzender der Thomas Cook AG
- Peter Kloeppel (
- 1958), Nachrichtensprecher und Chefredakteur beim Fernsehsender RTL
- Andreas Möller (
- 1967), Fußballspieler
- Rainer Schüttler (
- 1976), Tennisspieler beim Bundesligaverein TC Bad Homburg

Lokale Presse


- Taunus Zeitung (Lokalausgabe für Bad Homburg der Frankfurter Neue Presse)
- Homburger Woche (Anzeigenblatt)
- Kommunalbeilage der Frankfurter Rundschau
- Kommunalbeilage der FAZ

Siehe auch


- Artikel mit Bezug zu Bad Homburg sammelt das Portal:Frankfurt Rhein-Main.
- Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg
- Homburger Hut
- Gotisches Haus
- Kastell Saalburg
- Kurpark (Bad Homburg)
- Schloss Bad Homburg
- Liste der größten Städte in Hessen

Weblinks


- [http://www.bad-homburg.de/ Offizielle Webseite Stadt Bad Homburg]
- [http://www.kaiserinfriedrich.de/walsh.html Gerta Walsh: Victoria Kaiserin Friedrich]
- [http://www.hochtaunus.de/kb/artikel.php3?id=1514 "Was die Bad Homburger mit der Kaiserin Friedrich verband"]
- [http://www.orgelfestival-fugato.de/ Internetpräsenz des Orgelfestival Fugato]
- [http://www.blickachsen.de Internetpräsenz der Blickachsen]
- Kategorie:Ort in Hessen Kategorie:Ehemalige deutsche Landeshauptstadt Kategorie:Kurort

Kreisstadt

Mit Kreisstadt wird die Stadt bezeichnet, in der der (Land-)Kreis seinen Sitz hat. Dort befindet sich in der Regel das Landratsamt oder die Kreisverwaltung. Eine Kreisstadt muss nicht unbedingt Stadtrechte haben. Vor der Kreisreform gab es vor allem in Bayern Kreisstädte, die keine "Städte" im eigentlichen Wortsinn waren, zum Beispiel Wegscheid, Roding, Illertissen. Diese Kreissitze waren allenfalls Marktgemeinden. Die heutigen 323 Kreissitze in Deutschland tragen jedoch nahezu alle die Bezeichnung "Stadt". Lediglich Garmisch-Partenkirchen hat kein Stadtrecht, sondern ist nur Marktgemeinde. Bei einigen (Land-)Kreisen in Deutschland liegt die Kreisstadt nicht im Kreisgebiet selbst, sondern in einer benachbarten kreisfreien Stadt (Stadtkreis), z.B. beim Kreis Aachen, bei den Landkreisen Karlsruhe oder Augsburg. Vom Begriff Kreisstadt zu unterscheiden ist der besondere Rechtsbegriff Große Kreisstadt. Eine Große Kreisstadt muss nicht unbedingt Kreisstadt sein. Beispiel: die Große Kreisstadt Backnang im Rems-Murr-Kreis, dessen Sitz jedoch Waiblingen ist.

Siehe auch


- Gemeindearten
- Liste der Landkreise in Deutschland
- Liste der kreisangehörigen Städte mit Sonderstatus in Deutschland (z.B. Große Kreisstädte) Kategorie:Politische Geographie

Hochtaunuskreis

Der Hochtaunuskreis ist ein Landkreis im Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Kreisstadt ist Bad Homburg v. d. Höhe. Benachbarte sind Lahn-Dill-Kreis, Wetteraukreis, die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis und der Kreis Limburg-Weilburg.

Geografie

Der Hochtaunuskreis liegt fast vollständig im Taunus, während sein Vorland mit den »Taunusrandstädten« Bad Homburg, Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg und Königstein, in die Wetterau übergeht. Die höchste Erhebung ist der Große Feldberg (880 m), die tiefste Stelle des Kreises befindet sich bei Ober-Erlenbach (130 m). Der Hochtaunuskreis wird gerne in Vorder- und Hintertaunus unterteilt, wobei der Vordertaunus der Frankfurt zugewandten Seite entspricht (vor der Höhe) und der Hintertaunus, welcher gerne als Frankfurter Naherholungsgebiet genutzt wird, sich auf der anderen Seite des Gebirgskamms befindet.

Wirtschaft

Die Kreisstadt Bad Homburg v. d. Höhe ist ein international bekannter Kurort. In Bad Homburg sind unter anderem mit der Altana AG und der Fresenius Medical Care AG zwei DAX-30-Unternehmen angesiedelt. Als weitere bekannte Unternehmen mit Sitz im Hochtaunuskreis sind die Milupa GmbH, die Alte Leipziger Versicherung, die AVIS Autoversicherung sowie die Thomas Cook AG zu nennen. Auch haben im Hochtaunuskreis die Gillette Group (mit Braun und OralB), Jaguar Deutschland, Fidelity Investments Deutschland, die Fa. Canton und Accenture Deutschland ihre weltweiten Hauptsitze.

Verkehr

Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen A 5 Frankfurt–Hattenbacher Dreieck (Ende der A 5) und die A 661 Darmstadt–Oberursel. Ferner erschließen mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet, darunter die B 275, die B 455 und die B 456. Dem ÖPNV auf der Schiene dienen die S-Bahnlinien S 4 (Frankfurt–Kronberg) und S 5 (Frankfurt–Bad Homburg–Friedrichsdorf) sowie die von der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn betriebenen Strecken Frankfurt–Königstein (RB 12) und Bad Homburg–Usingen–Grävenwiesbach–Brandoberndorf (RB 15). Von Friedrichsdorf fährt die RB 16 nach Friedberg (Butzbach-Licher Eisenbahn).
An das Frankfurter U-Bahnnetz angeschlossen sind die Städte Bad Homburg (Linie U 2/Endstation Bad Homburg-Gonzenheim) und Oberursel (Linie U 3/Oberursel-Hohemark).

Geschichte

Das heutige Kreisgebiet gehörte im Mittelalter zu verschiedenen Herrschaften, zu Mainz, den Herren von Kronberg oder zu Eppstein. Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte der südliche Teil zur Landgrafschaft Hessen-Homburg, der nördliche Teil zum Fürstentum, später Herzogtum Nassau. Nach dem Deutschen Krieg von 1866 entstanden aus Hessen-Homburg und dem nassauischen Amt Königstein der Obertaunuskreis (Sitz Bad Homburg) und im Hintertaunus der Kreis Usingen (1. April 1886). Beide gehörten zur preußischen Provinz Hessen-Nassau. 1919 wurde der französisch besetzte Teil des Obertaunuskreises - das ehemals nassauische »Amt Königstein« - herausgebrochen und als »Hilfskreis Königstein« etabliert. Erst am 1. Oktober 1928 - nach dem Abzug der französischen Besatzungstruppen - kehrte er zum Obertaunuskreis zurück. Auf Grund der preußischen Sparverordnungen wurde am 1. August 1932 der Kreis Usingen aufgelöst. Teile des Kreises fielen an die benachbarten Landkreise Wetzlar, Oberlahn und Untertaunus, der Löwenanteil jedoch an den Obertaunuskreis. Schon ein Jahr später (1. Oktober 1933) wurde auf Betreiben der örtlichen NSDAP der Kreis Usingen wieder hergestellt. Auf Dauer waren die beiden flächenkleinsten Kreise Hessens nicht zu halten und wurden im Rahmen der Kreisreform mit Wirkung vom 1. August 1972 zum neuen Hochtaunuskreis vereinigt.

Wappen

Das Kreiswappen ist eine Kombination der Wappen des Obertaunuskreises und des Kreises Usingen. Es zeigt auf blauem Feld einen gespaltenen Löwen, dessen vordere Seite wie der hessische Löwe neunmal von Rot und Silber geteilt ist (für die ehemalige Landgrafschaft Hessen-Homburg), dessen hintere Seite ist in der goldenen Farbe des Löwen von Nassau gehalten. Die vier Eisenhüte vorne erinnern an die Herren von Kronberg, die vier Kleeblätter hinten sind dem Wappen der Stadt Usingen entnommen. Damit werden die früheren Herrschaften des Kreisgebietes versinnbildlicht. Das Wappen wurde am 12. Juli 1974 genehmigt.

Städte und Gemeinden

(Einwohner am 30. Juni 2005)

Sonstiges

Wichtigste regionale Zeitungen sind die „Taunus Zeitung“, sowie der "Usinger Anzeiger", welcher allerdings vorrangig im Hintertaunus vertreten ist.

Weblinks


- [http://www.hochtaunuskreis.de/ Offizielle Website des Hochtaunuskreises]
- [http://www.taunus-info.de/ Webseite der Taunus Tourist Information]
Kategorie:Landkreis in Hessen Kategorie:Taunus

Sonderstatusstadt

Das Kommunalrecht der Bundesländer in Deutschland unterscheidet zwischen kreisfreien Städten einerseits sowie kreisangehörigen Gemeinden oder Städten andererseits. In einigen Bundesländern werden die kreisangehörigen Städte nochmals dahingehend unterschieden, dass größere kreisangehörige Städte Aufgaben des Land-/Kreises in entsprechend größerem Umfang wahrnehmen. Sie erhalten meistens eine besondere Bezeichnung, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann. In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt existieren diese Städte mit Sonderstatus nicht. In Schleswig-Holstein wurde Norderstedt zum 1. Januar 2005 zur ersten Großen kreisangehörigen Stadt erklärt. Dieser Status soll aber zunächst nur für 6 Jahre gelten. Danach muss entschieden werden, ob und in welcher Form dieser Status weitergeführt wird und ggf. auch bei anderen Städten eingeführt werden kann. Nachfolgend werden alle (deutschen) Städte mit Sonderstatus aufgeführt, sortiert nach Bundesländern.

Baden-Württemberg

89 Große Kreisstädte
Aalen - Achern - Albstadt - Backnang - Bad Mergentheim - Bad Rappenau - Balingen - Biberach an der Riß - Bietigheim-Bissingen - Böblingen - Bretten - Bruchsal - Bühl - Calw - Crailsheim - Ditzingen - Donaueschingen - Ehingen (Donau) - Ellwangen (Jagst) - Emmendingen - Eppingen - Esslingen am Neckar - Ettlingen - Fellbach - Filderstadt - Freudenstadt - Friedrichshafen - Gaggenau - Geislingen an der Steige - Giengen an der Brenz - Göppingen - Heidenheim an der Brenz - Herrenberg - Hockenheim - Horb am Neckar - Kehl - Kirchheim unter Teck - Konstanz - Kornwestheim - Lahr/Schwarzwald - Leimen (Baden) - Leinfelden-Echterdingen - Leonberg - Leutkirch im Allgäu - Lörrach - Ludwigsburg - Metzingen - Mosbach - Mühlacker - Nagold - Neckarsulm - Nürtingen - Oberkirch - Öhringen - Offenburg - Ostfildern - Radolfzell am Bodensee - Rastatt - Ravensburg - Remseck am Neckar - Reutlingen - Rheinfelden (Baden) - Rheinstetten - Rottenburg am Neckar - Rottweil - Schorndorf (Württemberg) - Schramberg - Schwäbisch Gmünd - Schwäbisch Hall - Schwetzingen - Sindelfingen - Singen (Hohentwiel) - Sinsheim - Stutensee - Tübingen - Tuttlingen - Überlingen - Vaihingen an der Enz - Villingen-Schwenningen - Waiblingen - Waldshut-Tiengen - Wangen im Allgäu - Weil am Rhein - Weingarten (Württemberg) - Weinheim - Weinstadt - Wertheim am Main - Wiesloch - Winnenden

Bayern

27 Große Kreisstädte
Bad Kissingen - Bad Reichenhall - Dachau - Deggendorf - Dillingen a.d.Donau - Dinkelsbühl - Donauwörth - Eichstätt - Forchheim - Freising - Germering - Günzburg - Kitzingen - Kulmbach - Landsberg am Lech - Lindau (Bodensee) - Marktredwitz - Neuburg a.d.Donau - Neumarkt i.d.OPf. - Neustadt b.Coburg - Neu-Ulm - Nördlingen - Rothenburg ob der Tauber - Schwandorf - Selb - Traunstein - Weißenburg i.Bayern

Brandenburg

1 Große kreisangehörige Stadt
Eisenhüttenstadt 12 Mittlere kreisangehörige Städte
Bernau bei Berlin - Falkensee - Fürstenwalde/Spree - Guben - Hennigsdorf - Neuruppin - Oranienburg - Rathenow - Senftenberg - Spremberg - Strausberg - Wittenberge

Hessen

7 Sonderstatusstädte (mehr als 50.000 Einwohner)
Bad Homburg v.d. HöheFuldaGießenHanauMarburgRüsselsheimWetzlar

Niedersachsen

7 Große selbständige Städte
Celle - Cuxhaven - Goslar - Hameln - Hildesheim - Lingen (Ems) - Lüneburg 54 Selbständige Gemeinden
Achim - Alfeld (Leine) - Aurich - Bad Pyrmont - Barsinghausen - Bramsche - Buchholz in der Nordheide - Burgdorf (Hannover) - Buxtehude - Cloppenburg - Duderstadt - Einbeck - Ganderkesee - Garbsen - Georgsmarienhütte - Gifhorn - Hann. Münden - Helmstedt - Holzminden - Isernhagen - Laatzen - Langenhagen - Leer (Ostfriesland) - Lehrte - Melle - Meppen - Neustadt am Rübenberge - Nienburg (Weser) - Norden - Nordenham - Nordhorn - Northeim - Osterode am Harz - Osterholz-Scharmbeck - Papenburg - Peine - Rinteln - Ronnenberg - Seelze - Seesen - Seevetal - Sehnde - Springe - Stade - Stuhr - Uelzen - Varel - Vechta - Verden (Aller) - Walsrode - Weyhe - Winsen (Luhe) - Wolfenbüttel - Wunstorf

Nordrhein-Westfalen

35 Große kreisangehörige Städte ("mehr als 60.000 Einwohner")
Arnsberg - Bergheim - Bergisch Gladbach - Bocholt - Castrop-Rauxel - Detmold - Dinslaken - Dormagen - Dorsten - Düren - Gladbeck - Grevenbroich - Gütersloh - Herford - Herten - Iserlohn - Kerpen - Lippstadt - Lüdenscheid - Lünen - Marl - Minden - Moers - Neuss - Paderborn - Ratingen - Recklinghausen - Rheine - Siegen - Troisdorf - Unna - Velbert - Viersen - Wesel - Witten 123 Mittlere kreisangehörige Städte ("25.000 bis unter 60.000 Einwohner")
Ahaus - Ahlen - Alsdorf - Altena - Bad Honnef - Bad Oeynhausen - Bad Salzuflen - Baesweiler - Beckum - Bergkamen - Borken - Bornheim - Brilon - Brühl - Bünde - Coesfeld - Datteln - Delbrück - Dülmen - Emmerich am Rhein - Emsdetten - Ennepetal - Erftstadt - Erkelenz - Erkrath - Eschweiler - Espelkamp - Euskirchen - Frechen - Geilenkirchen - Geldern - Gevelsberg - Goch - Greven - Gronau (Westf.) - Gummersbach - Haan - Haltern am See - Hamminkeln - Hattingen - Heiligenhaus - Heinsberg - Hemer - Hennef (Sieg) - Herdecke - Herzogenrath - Hilden - Höxter - Hückelhoven - Hürth - Ibbenbüren - Jülich - Kaarst - Kamen - Kamp-Lintfort - Kempen - Kevelaer - Kleve - Königswinter - Korschenbroich - Kreuztal - Lage - Langenfeld (Rheinland) - Leichlingen (Rheinland) - Lemgo - Lennestadt - Löhne - Lohmar - Lübbecke - Mechernich - Meckenheim - Meerbusch - Menden (Sauerland) - Meschede - Mettmann - Monheim am Rhein - Netphen - Nettetal - Neukirchen-Vluyn - Niederkassel - Oelde - Oer-Erkenschwick - Olpe - Overath - Petershagen - Plettenberg - Porta Westfalica - Pulheim - Radevormwald - Rheda-Wiedenbrück - Rheinbach - Rheinberg - Rietberg - Rösrath - Sankt Augustin - Schloß Holte-Stukenbrock - Schmallenberg - Schwelm - Schwerte - Selm - Siegburg - Soest - Sprockhövel - Steinfurt - Stolberg (Kr. Aachen) - Sundern (Sauerland) - Tönisvorst - Voerde (Niederrhein) - Waltrop - Warendorf - Warstein - Wegberg - Werdohl - Werl - Wermelskirchen - Werne - Wesseling - Wetter (Ruhr) - Wiehl - Willich - Wipperfürth - Wülfrath - Würselen

Rheinland-Pfalz

8 Große kreisangehörige Städte ("mehr als 25.000 Einwohner")
Andernach - Bad Kreuznach - Bingen - Idar-Oberstein - Ingelheim am Rhein - Lahnstein - Mayen - Neuwied am Rhein

Saarland

2 Mittelstädte ("mehr als 30.000 Einwohner, die nicht Kreisstadt sind", aber z.B. ein eigenes Kfz-Kennzeichen haben)
St. Ingbert - Völklingen

Sachsen

33 Große Kreisstädte ("mehr als 20 000 Einwohner")
Annaberg-Buchholz - Auerbach (Vogtland) - Bautzen - Bischofswerda - Borna - Brand-Erbisdorf - Coswig - Crimmitschau - Delitzsch - Eilenburg - Flöha - Freiberg (Sachsen) - Freital - Glauchau - Hohenstein-Ernstthal - Limbach-Oberfrohna - Löbau - Markkleeberg - Meißen - Oelsnitz (Vogtland) - Oschatz - Pirna - Radebeul - Reichenbach (Vogtland) - Riesa - Rochlitz - Schwarzenberg (Erzgebirge) - Sebnitz - Weißwasser/O.L. - Werdau - Wurzen - Zittau - Zschopau

Schleswig-Holstein

1 Große kreisangehörige Stadt
Norderstedt

Thüringen

5 Große kreisangehörige Städte
Altenburg - Gotha - Ilmenau - Mühlhausen/Thüringen - Nordhausen
Siehe auch:
- Liste der kreisfreien Städte in Deutschland
- Liste der Landkreise in Deutschland
- Gemeindearten ! Kategorie:Kommunalpolitik Deutschland, kreisangehörige Städte mit Sonderstatus

Rhein-Main-Gebiet

Die Region Frankfurt/Rhein-Main ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Süden Hessens sowie Teilen der angrenzenden Bundesländer Rheinland-Pfalz (Rheinhessen) und Bayern (Unterfranken). Es ist die zweitgrößte der elf Europäischen Metropolregionen in der Bundesrepublik. Eine thematische Sammlung der Artikel rund um die Region Rhein-Main findet sich im Portal:Frankfurt Rhein-Main.

Kernstädte

Portal:Frankfurt Rhein-Main Obwohl die Region meist als polyzentrischer Ballungsraum bezeichnet wird, besitzt sie mit der internationalen Metropole Frankfurt am Main funktional und geografisch einen klaren Mittelpunkt. Andere städtische Zentren der Region sind Wiesbaden, Mainz, Rüsselsheim, Frankfurt-Höchst, Bad Homburg, Darmstadt, Offenbach am Main, Hanau, Aschaffenburg, Marburg, Gießen und Wetzlar.

Abgrenzung

Wetzlar Die Abgrenzung der Region ist nicht eindeutig definiert. Das IHK-Forum Rhein-Main erstreckt sich zum Beispiel über eine große Region. Verwendet man den Bereich der Industrie- und Handelskammern, die in diesem Forum Mitglied sind und der die ganze Wirtschaftsregion umfasst, zur Definition, so erhält man folgende großzügige Abgrenzung: Sieben kreisfreie Städte:
- Stadt Frankfurt am Main
- Stadt Offenbach am Main
- Stadt Wiesbaden
- Stadt Mainz (der dortigen Mündung des Mains in den Rhein verdankt die Region ihren Namen)
- Stadt Worms
- Stadt Darmstadt
- Stadt Aschaffenburg Die 18 Landkreise der Region Frankfurt / RheinMain sind: Main-Taunus-Kreis, Hochtaunuskreis, Wetteraukreis, Main-Kinzig-Kreis, Kreis Offenbach, Kreis Groß-Gerau, Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Miltenberg, Kreis Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis, Kreis Bergstraße, Landkreis Alzey-Worms, Landkreis Mainz-Bingen, Rheingau-Taunus-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis. Nach dieser Abgrenzung umfasst die Großregion 13.400 km² Fläche mit 5,8 Millionen Einwohnern. Der Kreis Bergstraße und die Stadt Worms liegen im Überschneidungsbereich zum benachbarten Rhein-Neckar-Dreieck. Rhein-Neckar-DreieckDas Gesetz zur Stärkung der kommunalen Zusammenarbeit und Planung in der Region Rhein-Main des Landes Hessen definiert hingegen explizit folgende Abmessung:
- die kreisfreien Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main,
- in den Landkreisen Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Offenbach alle Städte und Gemeinden,
- im Main-Kinzig-Kreis die Städte Bruchköbel, Hanau, Langenselbold, Maintal, Nidderau und Gemeinden Erlensee, Großkrotzenburg, Hammersbach, Neuberg, Niederdorfelden, Rodenbach, Ronneburg, Schöneck,
- im Wetteraukreis die Städte Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach, Friedberg (Hessen), Karben, Münzenberg, Niddatal, Reichelsheim (Wetterau), Rosbach v. d. Höhe und Gemeinden Florstadt, Ober-Mörlen, Rockenberg, Wölfersheim, Wöllstadt,
- im Landkreis Groß-Gerau die Städte Groß-Gerau, Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf, Raunheim, Rüsselsheim und Gemeinden Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und Nauheim. Daneben existieren noch andere (meist enger gefasste) Abgrenzungen, die etwa die Kreise Gießen, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Vogelsberg oder Bergstraße nicht mit zur Region zählen. Der engere Ballungsraum, der in etwa der Ausdehnung des S-Bahn-Netzes entspricht, reicht von Wiesbaden und Mainz im Westen bis Aschaffenburg im Osten sowie von Friedberg und Bad Nauheim im Norden bis Darmstadt im Süden. Dieses Gebiet zählt 3,4 Millionen Einwohner auf 5.500 km² Fläche. Der Einzugsbereich des Rhein-Main-Gebiets ist sehr groß. Etwa 350000 Einpendler kommen jeden Tag in den Frankfurter Raum, die z.t. weit mehr als hundert km von ihrem Arbeitsplatz entfernt wohnen. Der Pendler-Einzugsbreich umfaßt den ganzen Odenwald, die Südpfalz, die Rhön, den Westerwald, die Region Marburg/Gießen/Wetzlar und die Kurpfalz. Der RMV ist deshalb nicht zufällig der größte deutsche Verkehrsverbund. Im Zentrum des Rhein-Main-Raums liegt die engere Stadtregion Frankfurt, zu der z.B. Offenbach, Hanau, Bad Homburg und Rüsselheim gehören. Die übrigen Kernstädte Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Aschaffenburg bilden mit ihrem Umland eigene Stadtregionen.

Wirtschaft

Stadtregion Die zentrale und verkehrsgünstige Lage in Südwestdeutschland förderte schon Mitte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung der Region. Unternehmen aus vielen Branchen haben hier ihren Sitz und beschäftigen in der Region etwa 1,8 Mio Arbeitnehmer. Dabei überwiegen in der Rhein-Main-Metropole Frankfurt Handel und Dienstleistungen (Banken und Versicherungen, Frankfurter Messe). Industrie ist vor allem in den Bereichen Chemie (Höchst, Wiesbaden, Offenbach) und Fahrzeugbau (Rüsselsheim) vertreten. Darmstadt hat sich als Wissenschaftsstadt, Wiesbaden als Sitz von Versicherungsunternehmen und Bundesbehörden etabliert. Der Logistikbereich ist besonders durch den Flughafen Frankfurt und die zentrale Anbindung (Autobahnen, Eisenbahn) stark begünstigt. Das Frankfurter Kreuz und der Frankfurter Hauptbahnhof sind jeweils die verkehrsreichsten in Europa. Im Umkreis von 6 Stunden Fahrt erreicht man Hamburg, die Benelux-Staaten, Paris, die Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen und Berlin. Weitere wichtige Bahnhöfe im Fernverkehr sind Mainz und Frankfurt-Flughafen. Über den Frankfurter Flughafen ist jedes wichtige Flugziel weltweit als Direktflug verfügbar. Die Infrastruktur im Rhein Main Gebiet gilt als sehr gut ausgebaut.

Naturraum

InfrastrukturDie landschaftliche Attraktivität der Region ergibt sich aus dem Gegensatz zwischen den Ebenen der beiden namensgebenden Flüsse und den die Region begrenzenden Mittelgebirgen. Die Untermainebene ist der nördliche Ausläufer der Oberrheinischen Tiefebene, die etwa von Basel bis Frankfurt reicht. Die Mainmündung gilt als die Grenze zwischen Ober- und Mittelrhein. Letzterer durchbricht in einem engen, teilweise schluchtartigen Tal das Rheinische Schiefergebirge. Außer den beiden genannten Strömen sind Nidda, Kinzig und Nahe wichtige Flüsse der Region, an ihrem Nordrand außerdem die Lahn. Fünf Mittelgebirge begrenzen die Region: Taunus, Vogelsberg, Spessart, Odenwald und Hunsrück. Der Südhang des Taunus (Rheingau und Vordertaunus) und der Westhang des Odenwalds (Bergstraße) gehören klimatisch zu den mildesten Gegenden in Deutschland. Der Rheingau, das linksrheinische Gebiet Rheinhessen sowie das unterfränkische Maintal sind Weinbaugebiete. Die Landwirtschaft in der Wetterau im Norden der Region verfügt über Böden, die zu den ertragsreichsten in Deutschland zählen. Im dicht besiedelten Kernraum der Region um Frankfurt dienen die Freiflächen mehr der Naherholung als der Landwirtschaft. Typisch für das dortige Landschaftsbild sind Streuobstwiesen, deren Erträge meist zur Produktion des Frankfurter Apfelweins dienen.

Geschichte

Apfelwein Eine bis heute gültige Besonderheit der Region ist, dass es niemals in der Geschichte eine territoriale Einheit des Rhein-Main-Gebiets gab. Der tausendjährigen Kleinstaaterei verdankt die Region ihre kulturelle Vielfalt, aber auch die im Gegensatz zu konkurrierenden Metropolregionen schmerzhaft fehlende Kooperation und Koordination, die angesichts der Metropolkonkurrenzen einer globalisierten Weltwirtschaft einen schädlichen Anachronismus darstellt. In römischer Zeit lag die Region an der Grenze des Imperiums. Mainz war unter dem Namen Mogontiacum Hauptstadt der Provinz Obergermanien, der Limes schützte die Reichsgrenze und verlief über den Kamm des Taunus und quer durch die Wetterau. Außer Mainz gab es zahlreiche römische Kastelle in der Region (Hofheim, Höchst, Frankfurt, Kleiner Feldberg, Saalburg, u.a.) sowie eine kleine Stadt (Nida bei Frankfurt-Heddernheim). Wiesbaden war schon damals ein wichtiger Badeort (Aquae Mattiacorum). Bereits in der spätrömischen Antike (seit 343) wurde Mainz zu einem Bischofssitz, der im frühen Mittelalter einer der wichtigsten des fränkischen, später Deutschen Reichs wurde. Fränkische Könige (Merowinger, später Karolinger) errichteten Königshöfe, u.a. in Frankfurt und Ingelheim. Das Kloster Lorsch wurde durch Landschenkungen eines der mächtigsten in Deutschland. Durch die günstige Verkehrslage konnte die Region Handelsverkehr an sich ziehen, wichtige Straßen entstanden, so die Via Regia. Im Hohen Mittelalter löste Frankfurt Mainz als wichtigste Stadt der Region ab. Frankfurt, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen (letzteres eine Kaiserpfalz der Staufer) waren Freie Reichsstädte. Die Erzbischöfe von Mainz waren Erzkanzler des Reichs und einer der sieben Kurfürsten. Frankfurt verdankte seinen Aufstieg der Rolle als bedeutende Messestadt und als Wahl-, später auch Krönungsstätte der deutschen Kaiser. Das Erzbistum Mainz umfasste große Gebiete im Westen und Osten (um Aschaffenburg) des Rhein-Main-Gebietes, als es 1803 aufgelöst wurde. Nach dem Wiener Kongress verteilte sich ab 1816 die Region auf folgende Territorien:
- Großherzogtum Hessen (Hauptstadt Darmstadt), mit den Provinzen Starkenburg (Darmstadt, Offenbach), Rheinhessen (Mainz, Worms, Bingen) und Oberhessen (Gießen, Friedberg).
- Kreis Wetzlar, heute Lahn-Dill-Kreis, in der preußischen Rheinprovinz
- Herzogtum Nassau (Hauptstadt Wiesbaden), mit Limburg und Höchst.
- Kurfürstentum Hessen (Hauptstadt Kassel), mit Gelnhausen, Hanau, Bergen und Bockenheim
- Landgrafschaft Hessen-Homburg (Bad Homburg)
- Königreich Bayern (Aschaffenburg)
- Freie Stadt Frankfurt (Stadtstaat) Freie Stadt FrankfurtNach dem Preußisch-Deutschen Krieg 1866 annektierte Preußen alle genannten Territorien außer dem Großherzogtum Hessen und dem Königreich Bayern, die kleinere Gebietsteile abtreten mußten. Die territoriale Zersplitterung bestand allerdings weiter, da das Großherzogtum Hessen durch das Stadtgebiet Frankfurt und den anschließenden Kreis Hanau in zwei Teile geteilt blieb. 1945 wurde das Rhein-Main-Gebiet durch die amerikanische Armee vom Faschismus befreit. Die Grenze zur später auf Kosten der britischen und amerikanischen Zone eingerichteten Französische Besatzungszone wurde von den Alliierten willkürlich im Rhein festgelegt. Die Besatzungsmächte gründeten in der Folge die noch heute bestehenden Bundesländer jeweils auf ihrem Territorium. Durch die (französische) Gründung des neuen Landes Rheinland-Pfalz wurde Rheinhessen von Hessen abgetrennt, die Region (und sogar das Stadtgebiet von Mainz) wurde erneut administrativ geteilt. Im Kern der Region wurde die preußisch-hessische Landesgrenze aufgehoben, durch die Eingemeindung zweier kleiner Vororte wuchs das Frankfurter Stadtgebiet 1972 über die ehemalige Grenze hinweg.

Kirchliche Zuständigkeiten

Mit Ausnahme des bayerischen Gebietsanteils gehört das Rhein-Main-Gebiet zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Bei der katholischen Kirche haben drei Diözesen Anteil an der Region, nämlich Mainz an den früher zu Hessen-Darmstadt gehörenden Gebieten, Limburg an den früher zu Nassau, Frankfurt und Hessen-Homburg gehörenden Gemeinden und Fulda an den früher kurhessischen Orten. In dieser Hinsicht ist die Stadt Frankfurt dreigeteilt.

Wichtigste Sehenswürdigkeiten (Auswahl)


- FuldaIn Frankfurt: Altstadt mit Kaiserdom, Paulskirche, Römerberg, Goethehaus und Mainufer; weitere City mit Alter Oper, Hauptwache, Hochhaus-Skyline, Hauptbahnhof, Messe, Museumsufer, Zoo und Palmengarten; außerdem die erhaltene Höchster Altstadt mit der Justinuskirche und dem Höchster Schloss sowie der Rhein-Main-Flughafen.
- In Offenbach: Deutsches Ledermuseum, Isenburger Schloss, Büsing Palais, Rumpenheimer Schlossße
- In Mainz: Dom, Stephanskirche, Kurfürstliches Schloss, Gutenbergmuseum, Römisch-Germanisches Museum.
- In Rheinhessen: Wormser Dom, Ingelheimer Kaiserpfalz
- In Wiesbaden: Bowling Green mit Kurhaus und Staatstheater, Kurpark, Wilhelmstraße und Warmer Damm, Schlossplatz mit Marktkirche und Hessischem Landtag (Stadtschloss), Luisenplatz, Ringstraße mit Ringkirche, Neroberg mit Nerobergbahn, Schloss Biebrich.
- Im Taunus: Schlösser und Burgen in Bad Homburg, Kronberg, Königstein, Falkenstein und Eppstein; Limes mit Feldbergkastell und Saalburg; Großer Feldberg und Altkönig; Kuranlagen in Bad Homburg und Bad Soden.
- In Hanau und Umgebung: Hanau mit Goldschmiedehaus, Schloss Philippsruhe, Kuranlage Wilhelmsbad und Altstadt Steinheim, Gelnhausen mit Kaiserpfalz und Marienkirche, Seligenstadt mit Altstadt und Einhard-Basilika.
- Im Rheingau: Zahlreiche Klöster, u.a. Eberbach und Johannisberg; Weinorte wie Rüdesheim, Oestrich-Winkel, Geisenheim und Eltville; Niederwalddenkmal
- In der Wetterau: Altstädte von Friedberg (Burg) und Büdingen (Stadtbefestigung), Jugendstil-Kuranlagen in Bad Nauheim.
- In Wetzlar: Dom, Altstadt, Goethe-Stätten und Museen.
- In Darmstadt: Luisenplatz mit Ludwigsmonument, Stadtschloss, Künstlerkolonie Mathildenhöhe mit Hochzeitsturm, Hessisches Landesmuseum, Fossilienfundstätte Grube Messel (10 km nördlich)
- An der Bergstraße, im Ried und im Odenwald: Kloster Lorsch, Heppenheim mit Starkenburg, Zwingenberg, Erbach und Michelstadt
- In Aschaffenburg und Umgebung: Schloss Johannisburg, Pompejanum, Englischer Garten (Park Schönbusch), Schloss von Mespelbrunn, Stiftskirche und Altstadt.

Weblinks


- [http://www.pvfrm.de/ Planungsverband Ballungsraum Frankfurt / Rhein-Main]
- [http://www.region-frankfurt-rheinmain.de/ Region Frankfurt RheinMain online]
- [http://www.frankfurt-airport.de/ Frankfurter Flughafen]
- [http://www.rmv.de/ Rhein-Main-Verkehrsverbund]
- [http://www.rheinkultur.net/index2.php Veranstaltungen, Nachrichten]
- [http://www.wirtschaftsfoerderung-frankfurt.de/ Wirtschaftsförderung Frankfurt (u.a. Wirtschaftsreport)]
- [http://www.hallo-rhein-main.de/ Hallo-Rhein-Main: Nicht kommerzielles Regionalportal für die Rhein-Main-Region (Gewerbe, Gratis-Anzeigen, News, Vereinsregister)] Rhein-Main-Gebiet, Metropolregion Kategorie:Geographie (Hessen) Kategorie:Region in Hessen Kategorie:Region in Bayern Kategorie:Region in Rheinland-Pfalz Kategorie:Frankfurt am Main

Dornholzhausen (Bad Homburg)

Dornholzhausen liegt unterhalb der Saalburg im Taunus und ist ein Stadtteil von Bad Homburg vor der Höhe.

Geografie

Dornholzhausen liegt im Nordwesten von Bad Homburg vor der Höhe mit 4.359 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2004). Dornholzhausen wird vom übrigen Homburger Stadtgebiet durch die B 456 getrennt, westlich von Dornholzhausen liegt der Oberurseler Stadtteil Oberstedten, ansonsten ist der Stadtteil von den Wäldern des Taunus umgeben. Im wesentlichen ist Dornholzhausen ein gehobenes Wohngebiet mit Ein- oder Mehrfamilienhäusern, teilweise auch Villen. Lediglich im Ortskern befindet sich ein Hochhaus, das wohl als Bausünde der 70er Jahre gelten darf. Verkehrstechnisch ist Dornholzhausen gut von der A 661 und dann über die B 456 zu erreichen. ÖPNV-Nutzer erreichen Dornholzhausen mit den Stadtbuslinien 1, 11, 21 (Nachtbus) und 31 (Schulbus). Nachtschwärmern die gerne in Frankfurt ausgehen, steht die Nachtbuslinie n32 zur Verfügung.

Geschichte

Bereits 1222 wird auf dem Gebiet des heutigen Dornholzhausen ein Dorf namens "Dürreholzhusin" erwähnt, dass jedoch vermutlich militärischen Auseinandersetzungen oder der Pest zum Opfer fiel (es wird 1580 als "zerstört" erwähnt). 1699 gestattete Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg französischen Glaubensflüchtlingen, den Waldensern, sich hier anzusiedeln. Rund um das Gebiet der heutigen Dornholzhäuser Straße entstanden die ersten Wohnhäuser, die bis heute erhalten sind - 1726 wurde schließlich die heutige Waldenserkirche erbaut. In dem Dorf wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts auf französisch unterrichtet und Gottesdienste abgehalten. 1897 zog das 1890 von Victoria Kaiserin Friedrich in Kronberg-Kronthal gegründete „Victoria-Pensionat“ 1897 nach Dornholzhausen um; Kaiserin Victoria übernahm weiterhin das Protektorat für dieses Lehrinstitut das viele „höhere Töchter“ anlockte. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die Lehrtätigkeit eingestellt und im Haus ein Lazarett eingerichtet. 1920 wurde das „Victoria-Pensionat“ ganz aufgehoben und mit dem „Haus Elim" eine Haushaltungs- und Kochschule der Marburger Blauen Schwestern ins Leben gerufen. Im zweiten Weltkrieg wiederum Lazarett und später ein Genesungsheim. Im März 1981 wurde das gebäude durch einen Brand komplett vernichtet. 1972 wird Dornholzhausen schließlich im Zuge der Gebietsreform nach Bad Homburg eingemeindet.

Freizeit

Dornholzhausen besitzt mehrere Hotels und Restaurants, sowie einige Kneipen. Für sportlich Begeisterte dürften die Tennisplätze, die Eislaufbahn (welche nur von Dezember bis Februar offen hat, jedoch demnächst geschlossen wird) und der Bolzplatz interessant sein. Die Waldwege sind gut ausgebaut und eignen sich nicht nur für Wanderer und Jogger, sondern auch für Radfahrer. Wer größere sportliche Veranstaltungen schätzt, kann z.b. das zwischen Dornholzhausen und Kirdorf gelegene "Sportzentrum Nordwest" besuchen. Das Dornholzhäuser Vereinsleben hat neben diversen Angeboten für ältere Menschen (Liederkranz, Geschichtskreis, etc) auch ein paar Angebote für jüngere Einwohner (z.b. den Pfadfinderbund Kreuzfahrer mit seimem Stamm [http://www.franz-von-assisi.com Franz von Assisi] (FvA) oder die Dornholzhäuser [http://www.fwdhz.de Jugendfeuerwehr]. Ansonsten locken die Freizeit-Möglichkeiten Bad Homburgs oder natürlich Frankfurt am Main. Der in Dornholzhausen in den Röderweisen gelegene Golfplatz des "Homburger Golf Club 1899" ist der älteste Golfclub in Deutschland.

Siehe auch


- Dornholzhausen Begriffsklärung
- Gotisches Haus Schloss in Dornholzhausen

Weblinks


-
- [http://www.taunus-info.de/de/gaesteinfo/historisches/museen/angebot.807.html Museum im Gotischen Haus]
- [http://www.franz-von-assisi.com Pfadfinderstamm Franz von Assisi]
- [http://www.waldenserkirche.de/ Geschichte der Waldenser-Kirchengemeinde Dornholzhausen]
- [http://home.arcor.de/waldenserorte/dornholzhFoto.htm Bilder der Waldenserkirche]
- [http://www.skfvbhg.de/sites/dornholzhausen/ Internetpräsenz der Feuerwehr Dornholzhausen]
- [http://www.die-dornis.de Eine Jugendgruppe aus Dornholzhausen] Kategorie:Ort in Hessen

Gonzenheim (Bad Homburg)

Gonzenheim ist ein Stadtteil von Bad Homburg vor der Höhe im Hochtaunuskreis, an der nördlichen Stadtgrenze von Frankfurt am Main. Der Ortsname Gonzenheim stammt von dem fränkischen Personennamen "Gonzo" oder "Gunzo" mit der Nachsilbe -heim. Zahlreiche archäologische Funde weisen die Besiedlung des heutigen Gonzenheim schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit nach. Für die Annahme, die erste urkundliche Erwähnung hätte 1290 in dem "Eppsteinschen Lehensbuch" stattgefunden, spricht allerdings lediglich die Nennung des Heinricus de Guncenheim im "Lehensverzeichnis Gottfrieds III. von Eppstein" Nr.283. Er könnte aber ebenso gut aus Gonsenheim bei Mainz stammen. Die erste unbestritten auf Gonzenheim bezogene Erwähnung des Ortes erfolgt in einer Urkunde vom 5. Juni 1367 über eine Vereinbarung des Heinrich Fryß von Homburg und seines Sohnes Hermann mit Wilhelm von Homburg. In dieser Urkunde werden Äcker und Wiesen genannt, die teils in der Ober-Eschbacher und teils in der Gonzenheimer Gemarkung lagen. In den Jahren 1525-1527 wurde das bis dahin katholische Gonzenheim protestantisch. Wie viele andere Ortschaften im Rhein-Main-Gebiet auch, wurde Gonzenheim im Jahre 1866 preußisch. Im Jahre 1937 erfolgte die Eingemeindung nach Bad Homburg v.d.H. Seitdem ist Gonzenheim ein Stadtteil Bad Homburgs. Aufgrund der vielen Flüchtlinge, die nach dem Krieg nach Bad Homburg gekommen sind, erhielt der Stadtteil Gonzenheim im Jahre 1953 dann auch wieder eine katholische Kirche. Weblink

- Kategorie: Ort in Hessen

Kirdorf (Bad Homburg)

Kirdorf ist ein Stadtteil im Norden von Bad Homburg vor der Höhe, nordwestlich von Frankfurt am Main.

Geschichte

Eine schriftliche Erwähnung Kirdorfs findet erstmals 892 im Lorscher Codex statt. Im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs wird der Ort in der Schlacht bei Kirdorf am 5. Juni 1622 von Truppen des Herzogs Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel niedergebrannt. 1849 wird der erste Bürgermeister gewählt. 1902 wird die Landgemeinde Kirdorf nach Bad Homburg v. d. Höhe eingemeindet. 1914 wird Kirdorf an das elektrische Stromnetz angeschlossen. Am 24. und 25. August 1942 werden Brandbomben über Kirdorf abgeworfen.

Freizeit

In Kirdorf haben eine Vielzahl von Vereinen ihr zu Hause. Diesen wird mit dem Bürgerhaus Kirdorf eine Veranstaltungsplattform neben den eigenen Vereinshäusern geboten. Sportvereinen steht ein Fußballplatz sowie das Sportzentrum Nordwest zur Verfügung. Dem Sportzentrum Nordwest ist auch eine Minigolfanlage angegliedert.

Natur

Im Nordosten Kirdorfs befindet sich das Kirdorfer Feld, eine ca. 160 Hektar große Streuobstwiesenlandschaft von der ca. 60 Hektar unter Naturschutz stehen.

Weblinks


- [http://www.kirdorf.de Offizielle Seite des Stadtteils Kirdorf der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe]
- [http://www.unser-kirdorf.de Arbeitsgemeinschaft "Unser Kirdorf"]
- Kategorie:Ort in Hessen

Ober-Eschbach

Geschichte

Ober-Eschbach erscheint als eigenständiger Ort zum ersten Mal urkundlich im Jahre 1219 mit der Erwähnung der Pfarrei in "superiori askebach". Natürlich ist der Ort wesentlich älter; wegen des fast quadratischen Grundrisses des Ober-Eschbacher Stadtkerns und seiner Maße bestehen Vermutungen, dass sich dort einst eine römische Befestigungsanlage befunden hat. Ebenso gibt es weitere römische Funde in der Ober-Eschbacher Gemarkung. Nähere Erkenntnisse über diesen eventuell römischen Ursprung Ober-Eschbachs sind jedoch (noch) nicht gewonnen worden. Die insgesamt 35 Erwähnungen von "Aschebach" im Lorscher Codex mit Bezug zum 8. und 9. Jahrhundert sind nicht eindeutig Ober- oder Nieder- Eschbach zuzuordnen; eine entsprechende Unterscheidung nimmt der Codex nicht vor. Allerdings bezieht sich die im Codex genannte Schenkung des Warin vom 26.9.773 eher auf Nieder- als auf Ober-Eschbach, wenn nicht gar auf Eschborn (siehe dazu den folgenden Absatz). Warin übergab dem Kloster Lorsch unter anderem zwei Quellen zur Salzgewinnung und einen Hörigen. In Ober-Eschbach und seiner Gemarkung sind jedoch keine Salzquellen nachgewiesen; die heute zu Bad Homburg gehörenden Quellen lagen ursprünglich auf Gonzenheimer Grund. Bei Nieder-Eschbach jedoch gab es Salzquellen (in Richtung Bonames gelegen), wie das Grundstücksverzeichnis der Rilind von Hohenhaus aus dem Jahre 1333 zeigt, und im heutigen Bad Soden, das Eschborn benachbart ist, finden sich ebenfalls Heilquellen. Zudem ist davon auszugehen, dass die Mönche, die im 12. Jahrhundert die Abschriften der im Kloster Lorsch vorliegenden Urkunden vornahmen, die Ortsnamen "Aschebach" bzw. "Aschebrunne" in den Codex übernahmen, ohne die Lokalitäten zu überprüfen. Da "-bach" und "-brunne" (mundartlich zu "born" gewandelt) jedoch im Alt- wie im Mittelhochdeutschen auch die Bedeutung von "fließendem Wasser" (von der Quelle her) haben können, ist eine genaue Unterscheidung von "Eschbach" und "Eschborn" für das frühe Mittelalter nur schwer möglich. Ein Beispiel für die sich daraus ergebende Problematik ist die Schenkung des oder der Erschenswind (es ist aus den Angaben im Lorscher Codex nicht zu entnehmen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt) einer Hofreite mit der "Kirche des Heiligen Lambert" am 18. September 774 an das Kloster Lorsch. Die Annahme, damit sei die Alte Kirche (das heutige "Alte Rathaus") im Stadtkern von Ober-Eschbach gemeint, ist als unzutreffend einzustufen: diese Kirche war dem Heiligen Petrus geweiht. Eine Kirche des Heiligen Lambert gibt es hingegen in Eschborn. Ein Wechsel des Patroziniums der Kirche in Ober-Eschbach zu unbekannter Zeit ist unwahrscheinlich, weil archäologische Untersuchungen in den Jahren 1996/97 ergeben haben, dass ihr Vorgängerbau dem 9. oder 10. Jahrhundert als Entstehungszeitraum zuzuweisen ist, es sich also auch aus diesem Grund nicht um das in der Erschenswind-Schenkung erwähnte Gotteshaus handeln kann. 1255 fällt das Dorf an die Herren von Falkenstein. 1269 wird Gottfried von Eppstein als Eigner des Oberhofs genannt. Im Jahr 1416 gelangt Ober-Eschbach an das Erzbistum Mainz. 1419 wird der Ort Lehen der Herren von Eppstein. 1487 wird Ober-Eschbach als homburgische Enklave zusammen mit Homburg an Graf Philipp von Hanau verkauft. 1527 fällt der Ort wieder in Eppstein-Königsteiner Besitz zurück. 1535 wiederum durch Erbschaft an die Grafen von Stolberg-Königstein. 1548 wird die 1526 durchgeführte Reformation nach lutherischem Bekenntnis erwähnt. 1596 wechselt die Konfession des Ortes von lutherischem zu reformiertem Bekenntnis. Im gleichen Jahr findet erstmalig auch eine Schule Erwähnung. 1672 wird die lutherische Gemeinde gegründet. 1731 wird die lutherische Kirche eingeweiht. 1736 fällt Ober-Eschbach an Hessen-Kassel. 1810 wird der Ort von Hessen-Darmstadt übernommen. 1823 kommt es zur Union der beiden Glaubensrichtungen lutherisch und reformiert. Man einigt sich auf die Kirche "Zur Himmelspforte" als gemeinsames Gotteshaus und profanisiert die reformierte Kirche. Diese wurde dann u.a. auch als Rathaus genutzt. 1933 wird die Reichsautobahn auf Ober-Eschbacher Gemarkung erbaut. 1934 werden die Grenzsteine zwischen Ober- Eschbach und Gonzenheim durch Mitglieder der HJ entfernt. 1941 wird die Freiwillige Feuerwehr von Ober-Eschbach gegründet. 1953 findet die "1200 Jahre" Feier mit Festumzug statt. 1957 wird die neue Schule eingeweiht. Ober-Eschbach ist seit 1972 durch den freiwilligen Grenzänderungsvertrag zu einem von fünf Stadtteilen von Bad Homburg v.d. Höhe geworden. 1984 waren die ersten Anfänge des Gewerbegebietes "Am Atzelnest" mit der Einweihung der deutschen Vertriebszentrale von Hewlett-Packard getan. Später folgten Du Pont de Nemours und Norsk Data. 1987 wurde im Neubaugebiet "An der Leimenkaut" das evangelische Gemeindezentrum eingeweiht. 1993 wurde die Ostumgehung von Ober-Eschbach eröffnet.Im gleichen Jahr öffnete auch der Kindergarten in den Hessengärten seien Pforten. 1994 wurde die Außenstelle der Stadtverwaltung im "Alten Rathaus" geschlossen. 1995 wird die neue katholische Kirche St. Elisabeth mit dazugehörigem Gemeindezentrum feierlich eingeweiht. Sie steht in direkter Nachbarschaft zum evangelischen Gemeindezentrum.

Infrastruktur

Ober-Eschbach liegt im östlichen Teil der Stadt Bad Homburg zwischen den Autobahnen A5 und A661 und grenzt im Westen an den Stadtteil Gonzenheim, im Norden an den Stadtteil Ober-Erlenbach, im Osten an den Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach und im Süden an Bommersheim, einen Stadtteil von Oberursel. Die Frankfurter Stadtbahnlinie U2 hat in Ober-Eschbach einen Haltepunkt und verbindet den Ort mit der Stadtmitte Frankfurts, nicht jedoch mit dem Zentrum von Bad Homburg. Bis 1971 fuhren statt der Stadtbahnen die Straßenbahnen der Frankfurter Lokalbahn AG, diese allerdings noch bis zum Homburger Marktplatz. Im Süden des Stadtteils liegt das Bad Homburger Kreuz der Autobahnen A5 und A661, Ober-Eschbach besitzt jedoch keinen direkten Autobahnanschluss.

Vereine


- Aale Eschbächer e.V. Verein zur Brauchtumspflege
- AWO Arbeiterwohlfahrt Ortsgruppe Ober- Eschbach/ Ober- Erlenbach
- Freiwillige Feuerwehr Ober- Eschbach 1941 e.V.
- Gesangverein Ober- Eschbach Eintracht Liederkranz 1842
- Eschbacher Bomber e.V.
- NABU Deutschland e.V. Ortsgruppe Ober- Eschbach
- Tennisverein Ober- Eschbach e.V.
- TSG Ober- Eschbach 1898 e.V.
- Vereinsring Ober- Eschbach e.V.

Weblinks


-
- [http://radek.com/unser-ober-eschbach/geschichte/ Materialien zur Geschichte Ober-Eschbachs]
- [http://aale-eschbaecher.de Aale Eschbächer e.V. Verein zur Brauchtumspflege]
- [http://www.feuerwehr-ober-eschbach.de Freiwillige Feuerwehr Ober-Eschbach] Kategorie: Ort in Hessen

1901

Ereignisse

Bewegende Ereignisse


- 9. Januar: Nach dem Bekanntwerden eines tödlichen Pestfalles in Konstantinopel (heute Istanbul) wird der Personen- und Güterverkehr zwischen Rumänien und dem Osmanischen Reich vorläufig eingestellt. Auch der Orient-Express verkehrt nicht mehr. In den folgenden Wochen häufen sich weltweit Meldungen über Pestfälle in Hamburg, Kingston upon Hull und Kapstadt
- 10. Dezember: Der schwedische König verleiht zum ersten Mal den nach seinem Stifter Alfred Nobel benannten Nobelpreis

Politik und Wirtschaft


- 1. Januar: Die bislang selbständigen Gebiete New South Wales, Victoria, Queensland, South Australia, Western Australia und Tasmanien schließen sich zum Bundesstaat Australien (Commonwealth of Australia) zusammen. Gleichzeitig wird eine einheitliche Bundesverfassung verabschiedet. Als Vertreter der britischen Königin wird Lord John Adrian Hopetown als erster Generalgouverneur vereidigt. Premierminister der ersten Regierung wird Edmund Barton
- 1. Januar: In Berlin wird auf allen Straßenbahnlinien ein Einheitstarif von zehn Pfennig eingeführt
- 1. Januar: Das deutsche Urheberrechtsgesetz tritt in Kraft
- 1. Januar: Hamburg, das Hafenkrankenhaus wird in Betrieb genommen
- 2. Januar: In Berlin feiert die Deutsche Reichsbank ihr 25jähriges Bestehen
- 4. Januar: In Weimar beginnt der erste Kongress der in den Vorjahren gegründeten Freien Deutschen Studentenschaften. Hauptthema des dreitägigen Treffens ist die Wahrung „freistudentischer“ Interessen in Abgrenzung zu denen der politisch rechts stehenden Burschenschaften
- 6. Januar: In Berlin wird die Gesellschaft für soziale Reform gegründet. Hauptziel ist die Erweiterung des Arbeiterschutzes. Initiator und Vorsitzender ist der preußische Minister Hans Hermann Freiherr von Berlepsch. Weitere Gründungsmitglieder sind der Nationalliberale Ernst Bassermann und die zu den „Kathedersozialisten“ zählenden Nationalökonomen Lujo von Brentano und Gustav von Schmoller
- 10. Januar
  - China akzeptiert nach der Niederschlagung des Boxeraufstands, die von den Großmächten diktierten, für China sehr nachteiligen, Friedensbedingungen. (siehe auch Imperialismus)
  - Erdölfunde in Spindletop bei Beaumont. Sie begründeten die Erdölindustrie in Texas
- 11. Januar: Gründung der König-Friedrich-Stiftung durch die die Berliner Stadtverordnetenversammlung. Sie wurde mit 1 Million Mark finanziert, um die schlechte Wohnsituation in der Reichshauptstadt zu verbessern
- 18. Januar: Ernst von Wolzogen gründet in Berlin mit dem Überbrettl das erste deutsche Kabarett
- 22. Februar: Ausschluss des russischen Schriftstellers Leo N. Tolstoi wegen „blasphemischer Äußerungen“ aus der russisch-orthodoxen Kirche. Es kommt zu Menschenaufläuf