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Bagger

Bagger

Ein Bagger ist eine Baumaschine zur Bewegung von Schütt- und anderen Gütern. Ein Bagger zeichnet sich durch einen um 360° drehbaren Aufbau, den Ausleger aus und einen Arm, an dessen Ende ein Anbaugerät montiert werden kann. Es gibt zweigeteilte Ausleger, die Verstellausleger genannt werden, und Monoblockausleger. Die Ausleger werden durch Hydraulik bewegt. Daher wird er auch Hydraulikbagger genannt. Darüber hinaus gibt es auch Seilbagger, Schaufelradbagger (siehe Tagebau), Schürf- bzw. Löffelbagger, Saugbagger uvm. Bagger haben fast immer nur einen Fahrersitz. Es wird nur die Fahrerlaubnisklasse L benötigt, da deren bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit i.d.R. nicht höher als 20 km/h ist. Als spezielle Variante sind Zweiwegebagger in der Lage auch auf den Gleisen von Eisenbahnen zu fahren. Weiterhin gibt es Schreitbagger mit zwei Rädern und zwei Stützen speziell für unwegiges Gelände. Im Unterschied zum Radlader ist ein Bagger durch seinen weit heb- und senkbaren Ausleger in der Lage, auch deutlich unterhalb seiner eigenen Standebene zu arbeiten und wird dadurch bevorzugt zum Ausheben von Baugruben u.ä. eingesetzt. Einen Kombination der beiden stellt der Baggerlader dar.

Differenzierung

Es gibt verschiedene Kategorien von Baggern (der Größe nach sortiert):
- Minibagger mit einem Einsatzgewicht von etwa einer Tonne bis 5 t, die i.A. auf Ketten fahren,
- Midibagger mit einem Einsatzgewicht von etwa 6 t bis 10 t, die i.A. auf Rädern fahren,
- Mobilbagger mit einem Einsatzgewicht von etwa 12 t bis 30 t, die immer auf Rädern fahren,
- Raupenbagger (Kettenfahrzeug) mit einem Einsatzgewicht bis zu 900 t, die auf Raupen fahren
- Kurzheckbagger bei ihm ragt das Kontergewicht beim seitlichen Schwenken nicht über die Kette hinaus
- Hüllkreisbagger er kann den Löffel bis über den Oberwagen heranziehen, und sich daher auf engsten Raum drehen

Anbaugeräte

Es gibt folgende Anbaugeräte:
- Tieflöffel
- Grabenräumlöffel
- Schwenklöffel
- Abbaulöffel
- Greifer
- Sortiergreifer
- Kombilöffel
- Haken
- Abrissbirne
- Abbruchhämmer / Abbruchmeißel (hydraulisch betrieben)
- Abbruchzangen / Betonscheren (hydraulisch betrieben) (siehe auch Abbruch)
- Aufreißzahn
- Greifzahn / excavator thumb
- Bohrgeschirr
- Fräsen Zwischen den oben genannten Anbaugeräten und dem Baggerstiel ist meist eine Schnellwechseleinrichtung eingebaut (auf dem Foto des Raupenbaggers gut zu sehen, rot lackiert). Damit lassen sich die Anbaugeräte in kürzester Zeit vom Baggerfahrer wechseln, ohne dass er sein Führerhaus verlassen muss.

Baggertypen

Für spezielle Anwendungszwecke wie z.B. den Deichbau oder allgemein die Herstellung von Böschungsprofilen werden Bagger mit besonders langen oder Teleskopauslegern eingesetzt, die durch eine vergrößerte Reichweite bessere und genauere Flächenbearbeitungen erlauben.

Longfrontbagger

Ein Longfrontbagger besitzt eine verlängerte mehrteilige Ausrüstung, um Abbrucharbeiten bis zu einer Höhe von 40 Metern durchführen zu können.

Hersteller

Deich Wichtige Hersteller von Baggern (alphabetisch sortiert) sind:
- Caterpillar
- CNH Global (früher CASE)
- Daewoo
- Fiat Kobelco
- Hitachi Construction Machinery
- Hydrema
- JCB
- Komatsu Hanomag
- Kubota
- Liebherr
- Menzi Muck
- Neuson
- Orenstein & Koppel
- Sennebogen
- TEREX Atlas
- TEREX Fuchs
- TEREX O&K
- TEREX Schaeff
- Takeuchi
- Volvo Construction Equipment
- Zeppelin GmbH Nicht mehr existente Hersteller sind:
- Demag
- Fuchs heute TEREX Fuchs
- Schaeff heute TEREX Schaeff
- Menck
- Weserhütte

Rekorde

Der größte Hydraulik-Bagger der Welt ist der O&K RH 400-2000 mit 900 t Einsatzgewicht und einer Motorleistung von 2984 kW (4055 PS). Die Schaufel fasst 51,7 m³. (Siehe auch Schaufelradbagger)

Literatur


- Kunze/Göhring/Jacob: Baumaschinen 2002
- Ulf Böge / Stefan Heintzsch: "Bagger - Die große Chronik aller deutschen Hersteller" 2002
- Ulf Böge / Rainer Volkwein: "Weserhütte Bagger" 2004

Weblinks


- http://www.die-trucker-seite.info/gallery/baumaschinen
- http://www.bagger-und-bahnen.de/
- http://www.menckundhambrockarchiv.de/Ubersicht/Bagger/bagger.html
- http://mechanima.upb.de/Quergedacht/Bagger/
- http://www.dietersterexseite.de/meine_seite/dietersstartseiteindex.htm
- http://www.lkw-stefan.de Kategorie:Bauausführung Kategorie:Nutzfahrzeug

siehe auch


- Carl Bagger - Autor ja:油圧ショベル

Hydraulik (Technik)

Hydraulik ist in der Technik die Verwendung von Flüssigkeit zur Kraftübertragung.

Prinzip

Durch das Einleiten von unter Druck stehender Flüssigkeit in Zylinder werden die darin befindlichen Kolben und Kolbenstangen in lineare Bewegung versetzt, die für Arbeitsvorgänge und zum Antrieb von Maschinen ausgenutzt wird. Auch rotierende Antriebe können durch Flüssigkeitsdruck realisiert werden, etwa mit dem Hydraulikmotor. Hydraulische Systeme ähneln prinzipiell den Antrieben der Pneumatik, bei der Druckluft zur Kraft- und zur Signalübertragung verwendet wird, hat aber davon abweichende Eigenschaften. So wird in der Hydraulik immer ein geschlossener Kreis benötigt (Hin- und Rücklauf), während in der Pneumatik die Abluft - meist über einen Schalldämpfer - in die Umgebung abgeblasen wird. Gegenüber der Pneumatik hat die Hydraulik den Vorteil, dass wesentlich höhere Kräfte übertragen werden können und sehr gleichförmige und exakte Fahrbewegungen möglich sind, da die Verdichtung der Hydraulik-Flüssigkeit so gering ist, dass sie bei technischen Anwendungen kaum beeinträchtigend wirkt. Der Hauptvorteil dieser Antriebe, liegt in der aufgelösten Bauweise. Als Verbindung zwischen Motor und Pumpe dienen Rohr- und Schlauchleitungen, die weitgehend frei verlegbar sind. Bei mechanischen Antrieben hingegen ist es notwendig, eine direkte Verbindung zwischen Motor und Getriebe und weiter zu Differential über z.B. eine Kardanwelle oder eine Kette herzustellen. Daher ist dort die Position des Getriebes durch die Position des Motors weitgehend festgelegt. Der Nachteil der hydraulischen Antriebe liegt in ihrem geringen Wirkungsgrad, der zu einem relativ hohen Energie- bzw. Kraftstoffverbrauch führt. Während ein mechanischer Antrieb einen Wirkungsgrad zwischen Motor und den Rädern von ca. 85% hat, liegt ein hydraulischer Antrieb im Extremfall nur bei ca. 30% - von 100 kW Motorleistung kommen nur 30 kW an den Rädern an.

Anwendungen

Wegen ihrer spezifischen Vor- und Nachteile werden Hydraulik-Antriebe häufig bei mobilen Arbeitsmaschinen wie Baumaschinen oder Mähdreschern verwendet. Hier erfolgt das Heben und Senken von Lasten (Gabelstapler, Bagger, Aufzüge, Fahrzeugkrane etc.) vor allem durch linear bewegliche Hydraulikzylinder Fahrzeuge werden dagegen oft mit rotierenden hydraulischen Getrieben bzw. Flüssigkeitswandlern angetrieben, beispielsweise mit so genannten Schrägachsen- und Schrägscheibenmaschinen, mit denen hohe Leistungen übertragen werden können. Das Besondere daran ist, daß die Hydraulikgetriebe die Bewegung eines unflexibel bzw. mit festgelegter Drehzahl arbeitenden Motors flexibler an die Betriebsbedingungen anpassen können, wie vor allem bei Diesellokomotiven. Weitere typische Anwendungspeispiele sind:
- Aufzüge mit geringer Hubhöhe aber hoher Zuladung
- Kfz und Motorrad: Bremsen (Bremsflüssigkeit), Servolenkung
- Flugzeug: gesamte Steuerung der Flügelklappen, sowie Ein- und Ausfahren des Fahrwerks
- Walzwerk: Regelung der Dicke des gewalzten Materials mittels sog. hydraulischen Anstellzylindern
- Gleisbremsen im Rangierbahnhof
- Landwirtschaft bei Traktoren, um Anbaugeräte zu heben und teilweise zu steuern

Steuerungen

Traktor Eine zeitlang wurden auch hydraulische Logiken verwendet. Dabei existierten auch Schaltelemente die wie Transistoren und Dioden arbeiteten und wie eine elektronische Steuerung Arbeitsabläufe kontrollieren konnten. Häufiger wurden jedoch analoge Hydraulikrechner verwendet, die abhängig von Eingabesignalen (Druck, Drehzahl, Temperatur) Steuerungsaufgaben und Regelaufgaben lösten. Im Grossserieneinsatz wurden diese Steuerungen bis Mitte der 1990er Jahre in Automatikgetrieben verwendet.

Literatur


- D. Merkle, B. Schrader, M. Thomes: Hydraulik, Grundstufe. Festo Didactic GmbH & Co. KG. Esslingen 1997, ISBN 3-540-62091-5
- D. Merkle, K. Rupp, D. Scholz: Elektrohydraulik, Grundstufe. Festo Didactic GmbH & Co. KG. Esslingen 1997
- Der Hydraulik Trainer: Hydraulik. Grundlagen und Komponenten Bosch Rexroth AG didactic, ISBN 3-933698-30-8 Kategorie:Technik

Schaufelradbagger

] Schaufelradbagger sind große Bagger zum Abbau von Rohstoffen und für den Einsatz auf Großbaustellen. Besonders große Schaufelradbagger mit Ausmaßen von mehreren hundert Metern werden im Braunkohlebergbau eingesetzt.

Braunkohlebagger

Schaufelradbagger zählen zu den größten und spektakulärsten Baggern der Welt. Der 1978 von Krupp Industrietechnik gebaute Schaufelradbagger "288" arbeitet z.Zt. im Tagebau Garzweiler (Rheinbraun) und ist seit seiner Inbetriebnahme bis heute der größte Bagger der Welt. Er erreicht eine Tagesleistung von 240 000 Tonnen Kohle oder Abraum.

Verlegung von Braunkohlebagger in einen anderen Tagebau

Um einen Braunkohlebagger in einen anderen Tagebau zu verlegen, gibt es entweder die Möglichkeit ihn zu demontieren und wieder zusammenzubauen, was sehr zeitaufwendig ist, oder - sofern keine größeren Hindernisse wie Flüsse im Weg sind, ihn einfach überland fahren zu lassen. In den letzteren Jahren wurde insbesondere bei der Rheinbraun AG letzteres Verfahren angewandt. Da ein Braunkohlebagger über ein Raupenfahrwerk verfügt, ist er geländegängig. Ein großes Problem stellen bei derartigen Aktionen Hindernisse aller Art dar. So müssen Freileitungen vor der Ankunft des Baggers demontiert werden und Straßen, Autobahnen und Schienenwege gesperrt und zum Schutz mit einer dicken Schicht Erde bedeckt werden. Da Braunkohlebagger elektrisch fahren, werden sie bei solchen Aktionen aus dem 20kV-Netz über ein aufrollbares Kabel mit Strom versorgt. Verlegungen von Braunkohlebaggern ziehen häufig viele Schaulustige an.

Technische Daten von Baggern

Bagger der Rheinbraun

Der Schaufelradbagger 288 ist der größte Bagger der Welt.

Bagger von Tagebauten in Sachsen und Leipzig

(bitte ergänzen)

Durchgeführte Baggerverlegungen


- 2001: Verlegung des Bagger 288 von Rheinbraun aus dem Tagebau Hambach zum Tagebau Garzweiler und Verlegung von Bagger 259 von Bergheim nach Hambach. Beide Bagger überquerten dabei die Autobahn A61.
- 2004: Verlegung des Absetzers 755 von Bergheim zum Tagebau Garzweiler und die gleichzeitig durchgeführte Verlegung von Bagger 260, Absetzer 744 und BSW 931 vom Tagebau Garzweiler zum Tagebau Hambach. Für den Transport wurde teilweise die gleiche Trasse genutzt. (hier nur solche Aktionen eintragen, bei denen der Bagger über Land fuhr)

Zwischenfälle beim Betrieb

1974 blieb auf einem Tagebau von Rheinbraun ein Braunkohlebagger stecken und drohte umzustürzen. Zu seiner Sicherung und Bergung wurde eine aufwändige Aktion eingeleitet, die wohl die bis dato aufwändigste Aktion zur Bergung einer Arbeitsmaschine in Deutschland war.

Modellbau

Braunkohlebagger sind auch als Modelle verfügbar (http://www.derricks-home.de/modellbau/Revell/revell_08813.htm).

Museum

Der Bagger 1452 kann besichtigt werden. (http://www.bagger1452.de)

Weblinks


- [http://www.oih.rwth-aachen.de/~hendrik/bagger.html Schaufelradbagger] Kategorie:Nutzfahrzeug Kategorie:Bergbau

Saugbagger

Baggerschiff, Schiff das eigens zum Ausbaggern von Häfen, Flussmündungen, Meeresbuchten usw. ausgerüstet ist. Dieses Ausbaggern ist in Mündungen von vielen Flüssen wiederholt notwendig, da diese Gewässer aus ihrem Oberlauf Sedimente absetzen, die zu Untiefen werden, welche die Schifffahrt beeinträchtigen können. Auch in Kies- und Sandwerken werden Schwimmbagger eingesetzt, wenn das Trockenlegen des Abbaugebietes nicht möglich ist (Baggersee). Moderne Baggerschiffe sind mit leistungsstarken Saug- und Pumpanlagen versehen. Sie werden meistens von anderen Frachtern begleitet, die das ausgebaggerte Material, das durch menschliche Aktivität an den Ufern (wie Industrie, Landwirtschaft und Kanalisationen) oft stark verschmutzt ist, in eigens dafür gebaute Entsorgungsbecken befördern sollen (beispielsweise vor der niederländischen Küste vor Rotterdam). Darüberhinaus existieren Baggerschiffe mit Eimerkettenbaggern. Oftmals wird für kleinere Arbeiten auch ein Seilbagger mit Greiferschaufel auf einem Lastkahn verankert. Insbesondere für küstennahe Saugbaggereinsätze werden an Land Spülfelder eingerichtet, auf die die abgesaugte Sand-Wasser-Suspension über Rohrleitungen gespült wird. Kategorie: Schiffstyp

Zweiwegebagger

Ein Zweiwegefahrzeug ist ein Fahrzeug, das sowohl auf der Straße, als auch auf Gleisen fahren kann. Fahrzeuge dieser Art sind zumeist Baumaschinen, Wartungsfahrzeuge oder Fahrzeuge für den (Bahn-)Rangierdienst. Beim Fahren auf den Schienen gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
- Mit Schienenführungseinrichtung: Die für das Befahren der Straße vorhandenen Gummireifen dienen auch der Fahrt auf den Schienen, jedoch sind zur Spurhaltung zusätzlich separate Führungsrollen vorhanden. Der Antrieb erfolgt auf Gleisen ebenso wie auf der Straße über die Gummireifen.
- Mit Schienenfahreinrichtung: Können die vorhandenen Reifen nicht auf den Schienen Fahren (z.B. wegen unterschiedlicher Spurweite), wird stattdessen auf gesonderten Rädern mit Spurkranz gefahren. Diese können entweder über einen separaten Antriebsstrang getrieben sein, oder indirekt über die vorhandenen Gummireifen angetrieben werden. Beispiele: LKW der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, Schienenreinigungsfahrzeug, Schienen-Straßen-Omnibus der Deutschen Bundesbahn, Zweiwege Unimog z.B. bei der Bundeswehr. Das Zweiwegefahrzeug ist nicht zu verwechseln mit dem Zweisystemfahrzeug. Literatur Stoffels, Wolfgang Die Schienen-Straßen-Omnibusse, Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte Folge 25 Weblinks
- [http://epoche-3.de/schistrabus.html Der Schienen-Straßen-Bus]
- [http://www.zweiweg.com Link zu einem Hersteller von Zweiwegefahrzeugen]
- [http://www.zwiehoff.com/main.htm Link zu einem Hersteller von Zweiwege-Fahrzeugen.] Kategorie:Fahrzeug

Eisenbahn

Die Eisenbahn ist ein schienengebundenes Verkehrsmittel zum Transport von Personen und Gütern. Die Fahrzeuge der Eisenbahnen fahren mit zumeist stählernen Rädern auf stählernen Schienen. Spurkränze an den Rädern gewährleisten im Regelbetrieb den Verbleib der Fahrzeuge auf den Schienen. Die Fortbewegung erfolgt heutzutage durch verschiedenartige maschinelle Antriebe in den Fahrzeugen selbst (Triebwagen) oder durch spezielle Zugfahrzeuge (Lokomotiven). Nach dem selben technischen Prinzip funktionieren auch andere Verkehrsmittel, die keine Eisenbahnen im engeren Sinne sind, beispielsweise Straßenbahnen, Stadtbahnen, U-Bahnen, Hochbahnen und Bergbahnen (siehe auch Bahn). Sie sind nach deutschem Recht keine Eisenbahnen. International gelten sie als spezialisierte Eisenbahnen. deutschem Recht

Bezeichnung

Die Eisenbahn entstand aus der Verknüpfung der Rad-und-Schiene-Technik mit maschinellen Antrieben. Das Gewicht der Maschinenantriebe und die Anforderungen an einen glatten Fahrweg führten zum Einsatz von eisernen Schienen anstelle der damals verwendeten Materialien Holz und Stein für Räder und Fahrwege. Daraus leitet sich auch der Name ab: „eiserne Bahn“. Die Bahn ist zunächst der Fahrweg; erst davon abgeleitet wird das Wort „Bahn“ für das ganze Verkehrsmittel (Fahrweg und Fahrzeuge) benutzt (Pars pro toto). Auch in anderen Sprachen bezeichnet das Grundwort ursprünglich den Fahrweg und jetzt das ganze Verkehrsmittel: französisch chemin de fer, niederländisch spoorweg, spanisch ferrocarril, russisch: dschelesnaya daroga (Die eiserne Straße) , englisch: railway. – Im Deutschen aber ist das Wort für den Fahrweg so unscharf geworden, dass es auch für das rollende Material allein benutzt wird: Umgangssprachlich sagt man „Da kommt die Bahn“. Die Deutsche Bahn AG wirkt daran mit: Sie nennt nicht nur eine Zuggattung Regionalbahn, sondern sogar den Zug selbst.

Geschichte und Bedeutung

Regionalbahn Siehe Hauptartikel: Geschichte der Eisenbahn Als historischer Anfang wird allgemein das Jahr 1804 angesehen, als Richard Trevithick die erste Dampflokomotive in Betrieb nahm. Die erste öffentliche Eisenbahn war die 1825 eröffnete Stockton and Darlington Railway in England, die neben Gütern erstmalig auch Personen beförderte. Das Aufkommen der ersten Eisenbahnverbindungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde von den damaligen Zeitgenossen unterschiedlich aufgenommen. Die einen fürchteten sich vor dem Qualm und dem Rauch der Lokomotiven, weitblickendere und unternehmerisch denkende Menschen sahen in der Eisenbahn ein willkommenes Mittel zur Überwindung kleinstaatlicher Bevormundung, speziell in Deutschland. Die eigentliche Bedeutung des Vorgangs hat jedoch zu jener Zeit niemand richtig erkannt, auch nicht das Militär mit seinen Vordenkern. Er lag in der Geschwindigkeit, in der sich die Eisenbahn zu einem vernetztem Verkehrsmittel entwickelte. Aus den bescheidensten Anfängen einer bloßen Transport- und Grubenbahn entstand die Eisenbahn als ein System, das für die damalige Vorstellungen Raum und Zeit überwand. Heinrich Heine schrieb im Pariser Exil: „[...] Ich rieche schon den Duft der deutschen Linden, vor meiner Haustür brandet die Nordsee.“ Siehe auch: Geschichte der Eisenbahn in Deutschland, Geschichte der Eisenbahn in Österreich, Geschichte der Schweizer Eisenbahn

Fahrzeuge

Schienenfahrzeuge der Eisenbahn werden als Züge geführt, die aus einem oder mehreren hintereinander gekuppelten Eisenbahnwagen (Waggons) bestehen. Ein solcher Zug wird meistens von einer Lokomotive gezogen oder geschoben. Ein Triebzug hat eine eigene Antriebsanlage, die sich entweder im Kopf- und/oder Endwagen (Triebkopf) befindet oder über die Wagen verteilt ist (Triebwagenzug). Lokomotiven, Triebköpfe und Triebwagen fasst man unter dem Begriff Triebfahrzeug zusammen. Entsprechend spricht man bei der Bahn von Triebfahrzeugführer (Lokführer ist umgangssprachlich) für den Mitarbeiter, der das Fahrzeug führt. Im Fachjargon gebraucht man auch den Oberbegriff rollendes Material oder Rollmaterial für alle Fahrzeuge der Eisenbahn.

Antrieb

Der Antrieb erfolgte in den Anfangszeiten der Eisenbahn durch Zugtiere (Pferdebahn), später mit Dampfmaschinen-Antrieb, ab 1879 mit Elektroantrieb (erfunden von Werner von Siemens), ab 1900 auch mit Otto- bzw. Dieselmotor-Antrieben und in modernerer Zeit auch mit Turbinen. Die Motoren- und Maschinen-Antriebe drehen meist die Räder, die auf den Schienen (oder mittels anderer Hilfsmittel, z.B. einer Zahnstange zwischen den Schienen, Reibradantrieb (Fell-Lokomotive) o.ä.) abrollen und dadurch das Fahrzeug bewegen. Experimentell wurden auch Propeller- und Strahlantriebe erprobt, die sich jedoch nicht bewährt haben. Die früher üblichen ortsfesten Seilwinden, um Züge auf Steilstreckenabschnitten zu befördern, sind durch die Entwicklung des Lokomotivantriebs mittlerweile unnötig geworden. Auf Hauptstrecken und in dichtbesiedelten Gebieten wird der Elektroantrieb bevorzugt, ansonsten Dieselantriebe. Siehe auch: Baureihenregister

Bahnanlage

Baureihenregister Als Bahnanlage bezeichnet man die Eisenbahn-Infrastruktur. Sie umfasst das Schienennetz, Gebäude und weitere technische Anlagen, die zum Betrieb einer Eisenbahn nötig sind.

Gleis und Unterbau

Beim herkömmlichen Gleis werden die Schienen in kurzen Abständen auf quer liegenden Schwellen befestigt. Die Befestigung erfolgt mit verschiedenen Systemen, z. B. Nägel oder Klemmen. Die Befestigung stellt die Spurweite sicher und verhindert ein Wandern der Schiene in Längsrichtung. Die Schwellen bestehen aus imprägniertem Holz oder in neuerer Bauweise aus Spannbeton. In geringerem Umfang werden Schwellen aus Stahl verwendet. Der Gleisrost aus Schwellen und Schienen wird in einem Gleisbett (meist aus Schotter) gelagert, das die statischen und dynamischen Kräfte aufnimmt und in den Unterbau weiterleitet. Der Oberbau besteht aus dem Gleis und seiner Bettung. Ein moderner Oberbau (z. B. auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Frankfurt am Main nach Köln) hat ein Gleisbett aus Beton, auf dem die Schienen mit Dämpfungselementen montiert sind. Diese Feste Fahrbahn genannte Bauweise erlaubt sehr hohe Geschwindigkeiten bei größerer Laufruhe. Feste Fahrbahn Eisenbahnstrecken erlauben keine große Steigung und erfordern große Kurvenradien. Dafür ist besonders im Gebirge ein aufwändiger Unterbau mit Kunstbauten nötig. Viele Gebirgsstrecken sind wegen ihrer Brücken und Tunnels berühmt. Beispiele sind die Semmeringbahn in Österreich oder die Albulabahn und die Berninabahn in der Schweiz. Wichtige Eisenbahnstrecken (Hauptbahnen) und solche mit einer großen Verkehrsdichte werden meistens zweigleisig gebaut. Auf mehrgleisigen Strecken können Eisenbahnzüge unterwegs kreuzen und mit Einschränkungen überholen, was auf eingleisigen Strecken nur in Bahnhöfen möglich ist.

Elektrifizierung

Elektrische Triebfahrzeuge benötigen eine Fahrstromversorgung. Der Strom wird meistens über eine Oberleitung über dem Gleis zugeführt, seltener (hauptsächlich bei U-Bahnen) über eine Stromschiene seitlich neben dem Gleis. Zum System der Stromversorgung gehören auch die Unterwerke, über die der Strom eingespeist wird. Größere Eisenbahngesellschaften betreiben auch eigene Kraftwerke und Übertragungsleitungen für Bahnstrom.

Bahnhöfe

Die Bahnhöfe entlang der Eisenbahnstrecken sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, halten, überholen, wenden und kreuzen können. "Bahnhöfe" ohne Weichen sind Haltepunkte und gehören zu den Bahnanlagen der freien Strecke. Dort können Züge beginnen, enden und halten.

Bahnbetrieb

Bahngesellschaft

Für den Bahnbetrieb, d. h. die sichere und pünktliche Durchführung von Zugfahrten, sind die Eisenbahngesellschaften zuständig. Bei den Bahngesellschaften unterscheidet man Staatsbahnen -- wo die Eisenbahn in Staatsbesitz ist -- von Privatbahnen. Traditionell werden die Züge meistens von der selben Gesellschaft wie die Infrastruktur betrieben. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts fordert die Politik in Europa eine Trennung der Organisationen in Infrastruktur und Verkehr, um einen diskriminierungsfreien Netzzugang zu gewährleisten.

Sicherheit

Netzzugang Die Technik der Schienenfahrzeuge hat viele Vorteile, birgt aber auch Gefahren. Eisenbahnzüge haben wegen der geringen Reibung einen langen Bremsweg. Wegen der Spurführung ist es unmöglich, einem anderen Zug oder einem Hindernis auf der Strecke auszuweichen. Neben frontalen und seitlichen Kollisionen (in der Fachsprache Gegenfahrt und Flankenfahrt) führen auch Entgleisungen zu Schaden. Dass die Bahn dennoch als sicheres Verkehrsmittel gilt und es nur selten zu Katastrophen im Schienenverkehr kommt, ist verschiedenen organisatorischen und technischen Massnahmen zu verdanken. Triebfahrzeuge und Bahnanlagen haben Sicherheits-Einrichtungen, die einen möglichst gefahrenfreien Betrieb gewährleisten sollen. Dazu gehören Eisenbahnsignale, Stellwerke und Zugsicherungssysteme, auf den Fahrzeugen die Bremsen und Sicherheitsfahrschaltungen. Diese Systeme sind jedoch noch nicht länderübergreifend standardisiert. Daher muss an den Grenzen häufig noch die Lok mit den zugehörigen Sicherungseinrichtungen gewechselt werden. Das neue System ETCS soll ein europaweiter Standard zur Zuglenkung und -beeinflussung werden. Bevor jedoch ETCS die Sicherheit im Bahnbetrieb gewährleisten wird, werden die bewährten Systeme mit Blockabschnitten bzw. der Linienzugbeeinflussung verwendet. Nachdem sich vom Fahren auf Sicht in den Anfangsjahren der Bahnen verabschiedet hatte, wurde eine Strecke in Abschnitte unterteilt, sog. Streckenblöcke. Ein Streckenblock wird vor einfahrenden Zügen mit einem Signal geschützt Auf Hochgeschwindigkeitsstrecken bzw. für Züge mit Regelgeschwindigkeiten von über 160 km/h wurde in Deutschland die Linienzugbeeinflussung eingeführt. Hierbei werden dem Triebfahrzeugführer Informationen über vor ihm verkehrende Züge per zwischen den Gleisen verlegten Datenkabeln auf eine Anzeige im Führerstand übermittelt. Bahnübergänge, wo Straßen die Eisenbahn kreuzen, müssen ebenfalls gesichert werden, beispielsweise durch Schranken.

Fahrplan

Das wichtigste Werkzeug im Bahnbetrieb ist der Fahrplan. Er wird so gestaltet, dass ein optimaler Zugsverkehr möglich ist. Bei der Planung müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden: Kreuzungsmöglichkeiten in Bahnhöfen und auf der Strecke, die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Zuges, Mindestabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zügen (gegeben durch den Abstand der Blocksignale auf der Strecke) und Anschlüsse zu anderen Zügen sowie weitere Abhängigkeiten. Wesentlich für einen wirtschaftlichen Betrieb sind auch der optimale Einsatz von Fahrzeugen und Personal: sie können gleichzeitig nur an einem Ort sein, sollen aber nicht unnötig herumstehen. Ein guter Fahrplan enthält genügend, aber nicht zuviel Reserven, damit kleine Verspätungen nicht auf andere Züge übertragen werden. Fahrgäste schätzen den Taktfahrplan, weil er mit seinem regelmässigen Aufbau leicht zu merken ist. Für den Planer liegen die Vorteile im durchgängigen, symmetrischen System. Taktfahrpläne werden als Netzplan konstuiert. Im Fahrplan werden Züge in verschiedene Zuggattungen eingeteilt, z. B. InterCity für Züge im Fernverkehr oder S-Bahn im städtischen Nahverkehr. Im internen Fahrplan für das Betriebspersonal sind auch Güterzüge und Leerfahrten enthalten.

Betrieb und Automatisierung

Nahverkehr Der Disponent überwacht den Zugsverkehr, besonders, ob der Fahrplan eingehalten wird. Bei Störungen und Verspätungen kann er Massnahmen anordnen, beispielsweise Zugkreuzungen zu einem anderen Bahnhof verlegen oder Züge vorzeitig wenden. Er entscheidet auch darüber, ob Anschlüsse abgewartet oder gebrochen werden. Die betrieblichen Entscheide werden vom Fahrdienstleiter umgesetzt, der im Stellwerk die Verantwortung trägt. Das Einstellen des Fahrweges wurde in der Geschichte der Eisenbahn immer weiter zentralisiert und automatisiert. Stellwerke übernahmen die Bedienung der Weichen und Signale vor Ort. Mit dem Einsatz der Betriebsleittechnik können auch die Stellwerke ganzer Regionen fernbedient werden. Eine automatische Zuglenkung stellt Fahrstraßen anhand von elektronisch gespeicherten Fahrplandaten ein. Auch die Disposition wird durch Computersysteme unterstützt und weitgehend automatisiert.

Rechtliches

Deutschland

Eine Begriffsbestimmung für Eisenbahn findet sich heute in § 2 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG): :„(1) Eisenbahnen sind öffentliche Einrichtungen oder privatrechtlich organisierte Unternehmen, die Eisenbahnverkehrsleistungen erbringen oder eine Eisenbahninfrastruktur betreiben. :(2) Eisenbahnverkehrsleistungen sind die Beförderung von Personen oder Gütern auf einer Eisenbahninfrastruktur. Eisenbahnverkehrsunternehmen müssen in der Lage sein, die Zugförderung sicherzustellen. :(3) Das Betreiben einer Eisenbahninfrastruktur umfasst den Bau und die Unterhaltung von Schienenwegen sowie die Führung von Betriebsleit- und Sicherheitssystemen. [...]“ Keine Eisenbahnen im Sinne dieses Gesetzes sind dabei „andere Schienenbahnen wie Magnetschwebebahnen, Straßenbahnen und die nach ihrer Bau- oder Betriebsweise ähnlichen Bahnen, Bergbahnen und sonstige Bahnen besonderer Bauart“ (§ 1 Abs. 1 S. 2 AEG). Für den Betrieb regelspuriger öffentlicher Eisenbahnen wurde gemäß § 26 Abs. 1 AEG die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) erlassen. Darüberhinaus haben die Bundesländer für nichtöffentliche Eisenbahnen Verordnungen über den Bau und Betrieb von Anschlussbahnen (BOA bzw. EBOA) erlassen. Eine Vereinheitlichung von EBO und BOA/EBOA wird angestrebt. Dabei gibt es das Problem der Bund-Länder-Zuständigkeiten. Die Eisenbahn als Verkehrsmittel wird zum Umweltverbund gerechnet.

Schweiz

Das schweizerische Eisenbahngesetz [http://www.admin.ch/ch/d/sr/c742_101.html] definiert: :„Eisenbahnen im Sinne dieses Gesetzes sind Unternehmungen, die nach ihrer Zweckbestimmung von jedermann zur Beförderung von Personen und Gütern benützt werden können und deren Fahrzeuge auf oder an Schienen laufen. Der Bundesrat entscheidet über die Unterstellung von Bahnanlagen unter dieses Gesetz.“ (Art. 1, Ziff. I) :„Das schweizerische Eisenbahnnetz besteht aus Haupt- und Nebenbahnen. Hauptbahnen sind die normalspurigen Bahnen, die dem inländischen und internationalen Durchgangsverkehr dienen; Nebenbahnen sind die normalspurigen Bahnen, die in der Hauptsache nur dem Verkehr einer bestimmten Landesgegend dienen, ferner alle Schmalspurbahnen, Zahnradbahnen, Strassenbahnen und Standseilbahnen.“ (Art. 1, Ziff. II)

Siehe auch


- Portal:Bahn
- Bahn (Verkehr)
- Register Bahn - mit über 3000 weiteren Artikeln
- Liste der Listen zu Bahnen
- Deutsche Bahn
- Schweizerische Bundesbahnen
- Österreichische Bundesbahn

Literatur


- Franz Czygan (Hrsg.): Die Eisenbahn in Wort und Bild: Grundzüge des praktischen Eisenbahnwesens nach neuestem Stand der eisenbahntechnischen Wissenschaft in leicht faßlicher Darstellung, Nordhausen, 1928 (2 Bände)Railion Deutschland AG (ehem. DB Cargo AG) (Hrsg.)

Weblinks


- Kategorie:Schienenverkehr ja:鉄道 th:ทางรถไฟ zh-min-nan:Thih-lō· ūn-su

Radlader

Ein Radlader ist eine Baumaschine zum Laden und Transportieren von Gütern über kurze Strecken. Er ist ein Fahrzeug mit vier Rädern und einem Anbaugerät an einem beweglichen Arm an der Front, daher wird er manchmal auch Frontlader genannt. Es gibt Radlader mit einem Gewicht von weniger als 2 t (z. B. von Neuson Kramer) bis zu einem Gewicht von über 200 t. Kompaktlader werden wie ein Panzer durch unterschiedliche oder gegenläufige Umdrehungen der Radseiten gelenkt - Bekannteste Vertreter Bobcat. Radlader können mit einer Waage ausgestattet sein, um beim Laden direkt die Menge zu ermitteln.

Anbaugeräte


- Standardschaufel für Schüttgüter, wie Kies oder Mutterboden
- Leichtgutschaufel mit größerem Volumen für leichte Güter, wie Getreide
- Kombi-/Klappschaufel mit hydraulischer Frontklappe zur einfacheren Aufnahme von Gütern
- Paletten-/Ladegabel für palettierte Güter
- Kehrmaschine zur Reinigung von Straßen
- Mischkübel zum mischen von Beton

Rekorde

Der größte Radlader der Welt ist im Moment der LeTourneau L-2350 mit einem Gewicht von 262.176 kg, einer Motorleistung von 2300 PS und einem standardmäßigem Schaufelinhalt von 40,52 m³. Dieser Radlader wird im Tagebau eingesetzt. Vom L2350 gibt es zur zeit nur eine Maschine im Einsatz (7.8.2005) Die Le Tourneau Maschinen sind Dieselelektrisch angetrieben und das ist eine Besonderheit für Radlader.

Lenkung

Die Lenkung bei Radladern erfolgt meist durch Knicklenkung. Das Gelenk befindet sich etwa in der Mitte der Maschine und wird hydraulisch angetrieben. Der Fahrer sitzt meist auf dem Hinterwagen, seltener auf dem Vorderwagen, was zu einem ganz anderen Fahrgefühl führt. Die Kramerlader haben keine Knicklenkung, sondern die Lenkung erfolgt über eine Allradachsschenkel-Lenkung. Dieses Prinzip zeichnet sich durch eine höhere Standsicherheit im eingelenkten Zustand aus, hat aber den Nachteil, daß sich die Lenkbewegung nur während der Fahrt auswirkt. Beim Knicklenker kann man auch im Stand den Löffel seitlich ausrichten. Die Stereolenkung von Liebherr verbindet beide Prinzipien Stereolenkung. Die Panzerlenkung der Kompaktlader hat den Nachteil, daß die Geräte bei Richtungsänderungen den Untergrund aufwühlen. Ihr Einsatz sollten daher auf feste Flächen begrenzt sein, dort können sie keinen Schaden anrichten und drehen leichter.

Hersteller


- Ahlmann
- Atlas Weyhausen
- Caterpillar
- Case
- Fiat Kobelco
- Furukawa
- Hitachi
- Komatsu Hanomag
- LeTourneau Inc.
- Liebherr
- Neuson Kramer
- O&K (Orenstein und Koppel)
- TEREX Schaeff
- Volvo

Weblinks


- [http://www.lkw-stefan.de Über 10000 Bilder und technische Informationen / Daten von Baumaschinen und LKWs aller Art]
- [http://www.bauforum24.biz/ Bauforum24 (Diskussions- & Infoforum rund um Baumaschinen)] Kategorie:Nutzfahrzeug Kategorie:Bauausführung

Baggerlader

Ein Baggerlader ist eine Baumaschine (Erdbau), welche als Kombigerät baggern und auch laden kann. In den meisten Fällen befindet sich an der Front eines traktorähnlichen Trägergerätes eine Ladeschaufel, welche gegen eine Palettengabel getauscht werden kann. Am Heck des Gerätes findet sich ein Ausleger mit 180° Schwenkwinkel und einer Einrichtung zum Baggern. Antrieb ist ein Dieselmotor und die Kraftübertragung erfolgt über ein Hydrauliksystem mit Hydrauliköl als Medium zur Kraftübertragung. Kategorie:Nutzfahrzeug

Kettenfahrzeug

Kettenfahrzeuge werden durch spezielle Flach-Gliederketten (auch Gleisketten oder Raupen genannt) auf einem sogenannten Kettenlaufwerk angetrieben. Die Ketten jeder Seite sind unabhängig voneinander angetrieben und können bei einigen Bauformen sogar gegenläufig betrieben werden. Dadurch ist es bei den Lenkungsbauformen 2 und 3 (siehe unten) möglich, auf der Stelle zu drehen. Heute gibt es auch Bauformen mit "Gummi-Ketten", sogenannten Laufbändern, die ähnlich, wie eine Reifenlauffläche aufgebaut sind. Mehrere Lagen aus Gewebe und Stahl werden mit Reifengummi umspritzt und profiliert. Zuerst wurden diese Laufbänder bei den sog. Minibaggern eingesetzt, heute aber auch bei Ackerschleppern mit Raupenantrieb, so z.B. dem John Deere Typ T8000 und bei den CAT-Traktoren des AGCO-Konzerns. Die Vorteile sind eine wesentlich bessere Laufruhe des Laufbandes, höhere Geschwindigkeiten und Schonung des befahrenen Untergrundes. Der Nachteil kann ein wesentlich höherer Verschleiß bzw. eine geringe Lebensdauer sein. Lenkungsbauformen: # Zentrales Schaltgetriebe und Kombination von Kupplungen und Bremsen, jeweils rechts und links # Zweistängiger Antrieb mit 2 stufenlosen Getrieben, meist hydrostatisch # Antrieb mit zentralem Schaltgetriebe und 2 Überlagerungsgetrieben rechts und links, die Überlagerung der Lenkgeschwindigkeit erfolgt meist mit einem hydrostatischen Getriebe. Die erste funktionsfähige Laufkette wurde am 24. November 1904 von dem Kalifornier Benjamin Holt konstruiert. Seine Firma, The Holt Manufacturing Company, wurde 1925 durch eine Fusion zu der heute noch existierenden Firma Caterpillar. Die ersten Kettenfahrzeuge wurden ausschließlich durch einseitigen Bremseneingriff gelenkt, was zu hohem Verschleiß führte. Ein wesentlicher Fortschritt der Lenktechnik wurde durch das sog. Doppeldifferential erreicht, das von der Fa. Cletrac entwickelt wurde. Vor der Hydrostat-Getriebe-Ära war es mit dieser Technik möglich, die Gleisketten separat ohne Bremseneingriff zu steuern. Namhafte deutsche Hersteller von Kettenfahrzeugen waren, bzw. sind: Demag Hanomag (heute Komatsu), Stock, LHB, Lanz, Deutz AG, Famo.

Liste der Kettenfahrzeuge


- Bagger
- Panzer
- Planierraupe
- Pistenraupe
- Expeditionsfahrzeuge

Literatur/Weblinks


- [http://www.baublatt.de/archiv/2004_2/21.pdf Das Raupenfahrwerk: Geburtsstunde einer epochalen Erfindung] (PDF) Deutsches Baublatt Nr. 305, März/April 2004 Kategorie:Kettenfahrzeug Kategorie:Kraftfahrzeug ja:無限軌道

Abrissbirne

Eine Abrissbirne ist ein Werkzeug zum Abbruch von Gebäuden. Eine Abrissbirne besteht aus einem birnenförmigen oder kugelförmigen Eisengewicht von 500 kg bis 8000 kg Gewicht. Sie wird an einen Seilbagger gehängt und zum Pendeln gebracht. Durch die Pendelbewegung nimmt sie kinetische Energie auf. Trifft sie auf die abzureißende Wand, wird diese überlastet und zerbricht. Das Verfahren eignet sich gut für Mauerwerk, bei dickem Stahlbeton ist es nur begrenzt verwendbar. Dies liegt an der hohen (Zug-)Festigkeit von armiertem Beton. Andere Bezeichnungen sind "Eisensack", "Prallkugel", "Abrisskugel" und "Trümmerbirne". Siehe auch: Abbruchfirma Kategorie:Werkzeug

Abbruch (Bauwesen)

Der Abbruch im Bauwesen bezeichnet das komplette oder teilweise Zerstören und Entsorgen von Hoch- und Tiefbauten aller Art durch einen Bauunternehmer oder durch eine Abbruchfirma. Hierbei kommen grobe Gerätschaften wie die Abrissbirne, Bagger mit Hydraulikhammer oder Longfrontbagger mit Betonzange oder Sortiergreifer zum Einsatz. Gerade bei Betonbauten kann der Abbruch ein Prozess von Monaten mit viel Lärm- und Staubentwicklung sein. Bei größeren Bauten wird daher die Sprengung bevorzugt, sofern es die örtlichen Gegebenheiten erlauben. Sollen nur Teile abgebrochen werden, so kommen eher "sanfte Abbruchgeräte" wie Betonsäge oder Kernbohrgeräte zum Einsatz. Die unterschiedlichen Abbruchverfahren, die einzeln und kombiniert angewendet werden können, lauten wie folgt:
- Abgreifen
- Einschlagen
- Eindrücken
- Einziehen
- Stemmen
- Pressschneiden
- Scherschneiden
- Spalten
- Demontieren
- Sprengen
- Bohren
- Sägen
- Thermisches Trennen (Brennen)
- Fräsen
- Hochdruckschneiden und -fräsen Oft wird ein Abbruch vorgenommen, um auf der frei gewordenen Fläche ein neues Bauwerk zu errichten. Beim teilweisen Abbruch werden anschließend oft Veränderungen in Form und Qualität der Bausubstanz vorgenommen. Da nicht nur beim Abbruch sondern auch bei einem zum Abbruch vorgesehenes Bauwerk oder Abbruchhaus besondere Gefahren auftreten, ist die Abbsicherung gegen unbefugtes Betreten besonders wichtig. Kategorie:Bauwesen

Deich

Ein Deich (v. niederdeutsch dik: ausgehobener/ausgestochener Teich) ist ein Bauwerk, das als künstlich aufgeschütteter Damm längs eines Fluss- oder Meerufers liegt. In Österreich wird er eher als Schutzdamm bezeichnet. Im technischen Sprachgebrauch befindet sich der Deich an einem natürlichen Gewässer (z.B. Fluss, Meer) und dient der Abwehr von vorübergehenden Gefahren (Hochwasserschutz). Hingegen befinden sich der Damm meist an einem künstlichen Gewässer (z.B. Stauanlage, Talsperre, Kanal) oder dient der dauerhaften Lenkung des Wassers in einem natürlichen Gewässer (Leitdamm). Leitdamm]] Ein Deich schützt wie etwa in den Niederlanden oder an der deutschen Nordseeküste (Ostfriesland, Oldenburg, Kreis Dithmarschen, Kreis Nordfriesland) tieferliegendes Gelände gegen Überflutung oder in den meisten Fällen Land, das knapp über dem Meeresspiegel liegt vor Sturmfluten oder Überschwemmungen. Im Laufe der Geschichte wurden Deiche immer höher und breiter. Die Wasserseite der Deiche ist flacher als die Landseite, um Wellen weniger Angriffsfläche zu bieten. Theodor Storm beschreibt dies anschaulich in seinem Roman Der Schimmelreiter: “Vor dreißig Jahren ist der alte Deich gebrochen; dann rückwärts vor fünfunddreißig, und wiederum vor fünfundvierzig Jahren. ... Der neue Deich aber soll trotz solcher hundert und über hundert Jahre stehen; denn er wird nicht durchbrochen werden, weil der milde Abfall nach der Seeseite den Wellen keinen Angriffspunkt entgegenstellt.” Vor dem Deich liegt meist noch das Deichvorland, ebenfalls um die Wellen zu brechen. Theodor Storm Die Landseite des Deiches muss einen Deichwehrweg (Deichverteidigungsweg) besitzen, an dem zum Beispiel Sandsäcke herantransportiert werden können. Ebenfalls darf sie auch nicht zu steil abfallen, um Deichbruch zu verhindern. Deiche bestehen meist aus einem Sandkern, der von einer ein bis zwei Meter dicken Schicht aus bindigem Material bedeckt wird. Darauf wird zur Vermeidung von Erosion bzw. zur Erhöhung der Stablität Gras angepflanzt. Sowohl um die Grasnarbe kurz und dicht zu halten als auch um den Boden fest zu trampeln werden Deiche oft von Schafen beweidet. Wenige Deiche haben eine Teerdecke. Die Deichhöhe ist von der jeweiligen Landschaft und Flutgefahr abhängig. Die Flussdeiche sind an der Elbe haben in bestimmten Abschnitten z. B. eine Höhe von 8 m, Seedeiche sind bedeutend höher und teilweise über 100 m breit. Gras Gras Heutzutage gibt es verschiedene Begriffsbestimmungen für Deiche:
- Volldeich
- Teilschutzdeich
- Qualmdeich
- Notdeich
- Schlafdeich
- Ringdeich
- Flügeldeich
- Leitdeich
- Schardeich
- Rückstaudeich
- Banndeich
- Sommerdeich Mussten Deiche früher noch von den Bewohnern der Küstengebiete selbst gebaut werden, so gehört der Küstenschutz in den industrialisierten Ländern seit der Industrialisierung zu den Staatsaufgaben. Wenn durch Landgewinnung neue Köge gewonnen werden, werden diese neu eingedeicht. Der Seedeich muss zur regelmäßigen Entwässerung mit einem Siel ausgestattet sein. Der alte Deich erhält die Bezeichnung Schlafdeich. Ein Problem, insbesondere bei Flussdeichen, ist mancherorts die Unterminierung der Anlagen durch die Wühltätigkeit von Bisamratten. Hierdurch entstehen dem Tief- und Wasserbau hohe Kosten für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten. In Deutschland findet die DIN 19712 "Flußdeiche" für den Deichneubau Anwendung. Kategorie:Deich

Caterpillar

Caterpillar ist als Aktiengesellschaft der weltgrößte Hersteller von Baumaschinen, schnell- und mittelschnelllaufenden Diesel- und Gasmotoren. Sitz des Unternehmens ist in Peoria, Illinois (USA). Es entstand 1925 aus einem Zusammenschluss der Holt Manufacturing Company und der C. L. Best Tractor Company und erhielt den Namen Caterpillar Tractor Company. Benjamin Holt war der Erste, der einen Schlepper mit einer Laufwerkskette ausrüstete und gilt somit als Erfinder des Kettenlaufwerks, welches heute bei Dozern und Kettenbaggern angewandt wird. Die Produktion der Maschinen ist weltweit angesiedelt, zumeist dort wo die Hauptabsatzmärkte für die Produkte sind. Caterpillar beschäftigt ca. 80.000 Mitarbeiter weltweit. Caterpillar produziert unter anderem Muldenkipper, Bagger, Radlader, Bulldozer, Motorgrader und Baggerlader. Zum Einsatz kommen die Geräte im Erdbau, der Bauwirtschaft, vor allem aber in Minen und Tagebauen. Die Produktion von Raupenschleppern für die Landwirtschaft wurde aufgegeben und 2002 mit dem Markennamen Challenger an den AGCO-Konzern verkauft.

Kontroversen

Weblinks


- [http://www.cat.com Offizielle Homepage von Caterpillar] Englisch Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller

Daewoo

Daewoo (대우 „Großes Weltall“) ist ein großer südkoreanischer Jaebeol. Die Firma ist heute aufgeteilt in Daewoo International, Daewoo Engineering & Construction und Daewoo Corporation. Sie ist in vielen Firmen aktiv darunter Stahlverarbeitung, Schiffbau und Finanzgeschäft. Der Automobilhersteller Daewoo Motors gehört heute als GM Daewoo zu General Motors und hat außer dem Namen nichts mehr mit der Mutterfirma gemein. Daewoo Heavy Industries wurde im Mai 2005 von der Firma Doosan Infracore übernommen. Die Produkte wie Werkzeugmaschinen werden vorläufig unter dem Namen Doosan-Daewoo von Doosan Infracore vertrieben. Das Konglomerat wurde 1967 gegründet. Seit 1994 ist Daewoo Motors auch in Deutschland präsent. Seit 1998 geriet das Unternehmen in eine finanzielle Krise und verkaufte die Automobilsparte an eine Investorengruppe um General Motors, woraufhin die Sparte nun als GM Daewoo Auto & Technology fortbesteht. Seit Juli 2005 gehört GM Daewoo mit absoluter Mehrheit zu General Motors. Siehe auch: GM Daewoo Kategorie:Montanunternehmen Kategorie:Finanzunternehmen Kategorie:Unternehmen (Südkorea)

JCB

JCB steht für:
- Japan Credit Bureau, japanische Kreditkartenfirma
- Joseph Cyril Bamford, englische Baumaschinenfirma Kategorie:Abkürzung

Liebherr

Liebherr ist eine Firmengruppe mit 22.245 Mitarbeitern in 96 Gesellschaften auf der ganzen Welt. Das Stammhaus ist in Biberach an der Riß in Baden-Württemberg. Im Jahr 2004 erreichte die Firmengruppe einen Gesamtumsatz von 4,59 Milliarden Euro.

Firmengründer

Gegründet wurde das Unternehmen 1949 in Kirchdorf an der Iller im (Landkreis Biberach) durch Hans Liebherr (
- 1. April 1915 in Kaufbeuren; † 7. Oktober 1993). Sein erstes Produkt war ein Turmdrehkran, der mobil, leicht abbau- und wieder montierbar war. Die typisch gelben Krane der Marke Liebherr sind bis heute auf vielen Baustellen zu finden. Dachgesellschaft der Firmengruppe ist die Liebherr-International AG in Bulle/Schweiz, deren Inhaber ausschließlich Mitglieder der Familie Liebherr sind. Das Familienunternehmen wird in der zweiten Generation von den Geschwistern Isolde und Willi Liebherr geleitet.

Produktpalette und Produktionsstandorte

Schweiz] Schweiz]] Produktpalette:
- Krane, z.B. Container-, Fahrzeug-, Hafenkrane, aber auch Offshorekrane für Bohrinseln
- Lkw-Aufsätze für sog. Fahrmischer ("Betonmischer"), sonstige Mischanlagen,
- Bagger, Planierraupen, Radlader, Bohrgeräte, Bergbau-Equipment wie Muldenkipper usw.
- Im Maschinen- und Anlagenbau Werkzeugmaschinen, Materialflusstechnik und Engineeringprojekten
- dem privaten Konsumenten ist Liebherr wohl vor allen wegen seiner Haushaltsgeräte bekannt. Produktionsstandorte:
- Hydraulikbagger am Gründungsstandort Kirchdorf an der Iller
- Radlader in Bischofshofen / Österreich
- Krane in Nenzing / Österreich
- Turmdrehkrane im Stammhaus Biberach an der Riß
- Werkzeugmaschinen in Kempten
- Raupen- und Fahrzeugkrane in Ehingen (Donau)
- Lade- und Planierraupen in Telfs / Österreich
- Kühlschränke und Gefrierschränke in Ochsenhausen und Lienz / Österreich
- Dieselmotoren in Bulle / Schweiz

Sponsoring

Liebherr ist der Hauptsponsor des österreichischen Fußball-Klubs GAK.

Weblinks


- [http://www.liebherr.com/ Offizielle Internetseite des Unternehmens]
- [http://www.biberach-riss.de/content/lang1/int_451.1817.1_0.html Sonderausstellung: Liebherr - Kräne & Mehr in Biberach an der Riß]
- [http://www.blix.info/pdffiles/Liebherr.pdf Hans Liebherr]
- [http://www.jaeggle.de/hansliebherrbrun.html Hans-Liebherr-Brunnen in Kirchdorf an der Iller] Kategorie:Unternehmensgruppe Kategorie:Unternehmen (Baden-Württemberg)

Sennebogen

Die Sennebogen Maschinenfabrik GmbH ist ein deutsches Maschinenbau-Unternehmen. Das Unternehmen wurde 1952 durch den damals 21jährigen Erich Sennebogen gegründet und begann mit der Fertigung von Landmaschinen. 1959 erfolgte die Errichtung des Stammwerks in Straubing. 1991 kam ein zweites Werk in Wackersdorf hinzu. Sennebogen ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen und produziert Seilbagger und verschiedenste Spezialkrane.

Weblinks


- [http://www.sennebogen.de Homepage des Unternehmens] Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller Kategorie:Unternehmen (Bayern)

Nine (musical)

Nine is a musical with music and lyrics by American composer Maury Yeston. The show is a theatrical adaptation of the Federico Fellini film 8 1/2. Fellini's essentially autobiographical story concerns the difficulties of the film director Guido Contini, fresh off the greatest hit of his career so far, to endure a midlife crisis that has blocked his creative impulses and entangled him in a web of romantic difficulties. Supposedly, Fellini was not overstating his writer's block; just like Guido, he had no clue what to make his next movie about. The conundrum reached such proportions that he named the film 8 1/2 in recognition that his prior body of work had included six full-length films, two short films, and one film that he co-directed. Therefore, assigning half-credits as appropriate, the project in question (assuming he ever finished it) represented a potential advance in Fellini's total output from 7.5 to 8.5 films. Yeston's title for his musical is a joke on this story, counting the musical adaptation as another half-credit notch in the ledger. The original 1983 Broadway production, directed by Tommy Tune and starring Raul Julia as Guido, the only man in an otherwise all-female cast, was not a particular box-office success, although Yeston's score earned widespread critical approval. A 2003 Broadway revival starred Antonio Banderas as Guido, Mary Stuart Masterson as his wife (Luisa), Jane Krakowski as his mistress (Carla), Laura Bernanti as his erotic obsession of the moment, and Chita Rivera as his producer (Liliane).

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