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Ballarat

Ballarat

Ballarat ist ein Ort mit 85.000 Einwohner im Bundesstaat Victoria in Australien, 120 km west-nordwestlich von Melbourne. Der Name Ballarat ist abgeleitet vom Aborigine-Ausdruck für „Lagerplatz“. Der Ort hatte bedeutenden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Staates Victoria und war in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Zentrum des Goldrausches. 1858 wird in Ballarat der drittgrößte australische Gold-Nugget aller Zeiten gefunden, der 62,85 kg schwere "Welcome Nugget", weshalb die Ortschaft schon damals etwa 40.000 Einwohner hatte.

Weblinks


- [http://www.ballarat.vic.gov.au/ Offizielle Website] Kategorie:Ort in Australien Kategorie:Victoria

Victoria (Australien)

Victoria ist ein Bundesstaat von Australien, der im Südosten des Kontinents liegt. Die Hauptstadt ist Melbourne.

Geographie

Victoria hat Anteil an vier Großlandschaften: dem Murraybecken im Norden, dem südlichen Bergland, der Great Dividing Range an der Grenze zu New South Wales und der schmalen Küstenebene im Osten. Die malerische Great Ocean Road mit der beeindruckenden Felsformation die „Zwölf Apostel“ (Twelve Apostles) führt an der Südküste entlang. Im Juli 2005 stürzte einer der Felsen ins Wasser. Neben der Hauptstadt Melbourne mit ca. 3,4 Mio Einwohnern zählen Geelong (154.150 EW), Ballarat (80.330 EW) und Bendigo (75.857 EW) zu den größeren Städten. Siehe auch: Liste der Orte in Victoria (Australien)

Klima

Das Klima ist mitteleuropäisch bis mediterran geprägt. Im Bergland gibt es vorwiegend Eukalyptuswald, der im relativ milden Winter durchaus auch mit Schnee bedeckt sein kann. Am Mount Buller in den australischen Alpen ist Wintersport möglich. Die Fläche von Victoria umfasst 227.600 km2. Auf Phillip Island in der Nähe der Mornington-Halbinsel können das ganze Jahr über Zwergpinguine (Eudyptula minor) im Rahmen eines gut ausgebauten und organisierten Besucherzentrums beobachtet werden, dessen Erlöse zum Erhalt der Pinguin-Population verwendet werden.

Wirtschaft

Es gibt eine vielseitige Landwirtschaft die aus Schafzucht, Mast- und Milchvieh, Getreideanbau, Obstkultivierung im Murraybecken und vielgestaltigem Weinanbau besteht. Vorkommen von Braunkohle, Erdöl, Erdgas werden gefördert. Die verarbeitende Industrie konzentriert sich um Melbourne, das auch der wichtigste Hafen ist. Der internationale Flughafen Tullamarine-Airport liegt 22 km nördlich vom Stadtzentrum Melbourne. 1998 gab es 4,69 Millionen Einwohner in Victoria.

Geschichte

Aborigines lebten schon seit ungefähr 40.000 Jahren im Gebiet des heutigen Victoria, als in den 1830er-Jahren die Besiedlung durch Europäer besonders von Tasmanien aus einsetzte. Im Jahre 1835 wurde Melbourne gegründet. Ab 1851 war Victoria eine separate britische Kolonie. Goldfunde im Jahre 1851 bei Ballarat und Bendigo lösten einen Goldrausch und damit verbunden eine Masseneinwanderung (Europäer und vor allem Chinesen) aus. 1901 wurde Victoria Mitglied des Australischen Bundes.

Universitäten


- Deakin University (DEAKIN), Geelong, Melbourne : http://www.deakin.edu.au/
- Monash University (MONASH), Geelong, Melbourne et.al. : http://www.monash.edu.au/
- RMIT University (RMIT), Melbourne : http://www.rmit.edu.au/
- Swinburne University of Technology (SWINBURNE), Swinburne et.al. : http://www.swin.edu.au/
- University of Ballarat (BALLARAT), Geelong, Ballarat : http://www.ballarat.edu.au/
- University of Melbourne (MELBOURNE), Melbourne : http://www.unimelb.edu.au/
- Victoria University (VU), Melbourne : http://www.vu.edu.au/
- Australian Catholic University (ACU), Melbourne et.al.: http://www.acu.edu.au/ Kategorie:Australischer Bundesstaat bzw. Bundesterritorium Kategorie:Victoria ja:ヴィクトリア州 ko:빅토리아 주 simple:Victoria

Melbourne

Melbourne [] ist die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria in Australien.

Überblick

Die Einwohnerzahl beträgt 3.384.671 in der eigentlichen Stadt und 3.730.212 im Ballungsraum (Stand jeweils 1. Januar 2005). Melbourne wurde 1837 nach dem damaligen britischen Premierminister Lord Melbourne benannt und ist katholischer sowie anglikanischer Erzbischofsitz. Die Stadt ist das wichtigste wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Victorias. Zur Bevölkerung der Stadt gehören zahlreiche chinesische, britische, griechische, italienische, irische und vietnamesische Einwanderer. Melbourne ist außerdem ein Zentrum der jüdischen Immigration.

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt am Yarra River nahe dessen Mündung in die Port-Phillip-Bucht durchschnittlich 14 Meter über dem Meeresspiegel. Die Metropolregion erstreckt sich von Nord nach Süd über etwa 70 Kilometer und von Ost nach West über rund 50 Kilometer. Die geografischen Koordinaten sind 37,51 Grad südlicher Breite und 144,44 Grad östlicher Länge.

Stadtgliederung

Metropolitan Melbourne gliedert sich in folgende 31 Local Government Areas: Banyule, Bayside, Boroondara, Brimbank, Cardinia, Casey, Darebin, Frankston, Glen Eira, Greater Dandenong, Hobsons Bay, Hume, Kingston, Knox, Manningham, Maribyrnong, Maroondah, Melbourne, Melton, Monash, Moonee Valley, Moreland, Mornington Peninsula, Nillumbik, Port Phillip, Stonnington, Whitehorse, Whittlesea, Wyndham, Yarra und Yarra Ranges.

Klima

Melbourne liegt in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 14,6 Grad Celsius. Der wärmste Monat ist der Februar mit einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius. Der kälteste Monat ist der Juli mit 9,4 Grad Celsius im Mittel. Die mittlere Jahresniederschlagsmenge beträgt 567 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Oktober mit durchschnittlich 62 Millimeter, der wenigste im März mit nur 34 Millimeter im Mittel.

Geschichte

1803 wurde das Gebiet, in dem die Stadt liegt, erstmals von Europäern erkundet. 1835 siedelten sich dort rivalisierende Gruppen aus Tasmanien an und gaben ihm den Namen Port Phillip. Als Gründer gelten John Batman und John Pascoe Fawkner. Batman war ein Repräsentant der im selben Jahr durch eine Gruppe von Geschäftsmännern aus Launceston gegründeten Port Phillip Association. Er kaufte rund 240.000 Hektar Land von den ansässigen Aborigine-Stämmen und gründete auf der Nordseite des Yarra-Flusses eine Siedlung. Im Oktober 1835 schlossen sich John Pascoe Fawkner, der im Folgenden die Siedlungaktivitäten zielstrebig vorantrieb, und eine Gruppe tasmanischer Siedler an. 1835 Melbourne war im Gegensatz zu anderen Siedlungen im Südosten Australiens nie eine Strafkolonie, sondern wurde von Anfang an als Wohngebiet mit breiten Straßen und weitläufigen Parks geplant. Im Jahre 1837 erhielt die Stadt zu Ehren des damaligen Premierministers von Großbritannien, William Lamb, Second Viscount Melbourne, ihren heutigen Namen. Um 1840 lebten bereits über 10.000 Menschen in der Region rund um Melbourne. 1851 kam die Stadt von New South Wales zu der neugegründeten britischen Kolonie Victoria und wurde deren Hauptstadt. Melbournes größte Wachstumsperiode begann in den frühen 1850er Jahren, als in Victoria Gold entdeckt wurde (insbesondere bei Bendigo und Ballerat). Zu dieser Zeit entwickelte sich die Stadt zum Handels- und Geschäftsszentrum der aus Übersee herbeiströmenden Goldgräber. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, ihr Hafen wurde ausgebaut, und bedeutende Industriebetriebe siedelten sich an. Nach der Gründung des Australischen Bundes im Jahre 1901 war Melbourne zeitweise Sitz der australischen Bundesregierung. 1913 wurde Canberra die neue Bundeshauptstadt, aber die Regierung des Landes zog erst 1927 dorthin um. 1956 fanden die Olympischen Sommerspiele in Melbourne statt.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl von Melbourne hat sich seit Ende der 1950er Jahre auf 3,4 Millionen im Jahre 2005 verdoppelt. Das Stadtgebiet (Urbanized Area) hat eine Fläche von 1.705,1 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 1.985 Einwohner je Quadratkilometer. In Berlin sind es zum Vergleich 3.800. In den ländlichen Regionen außerhalb der Stadt leben etwa 350.000 Menschen auf einer Fläche von 7.125 Quadratkilometer. Dort liegt die Bevölkerungsdichte nur bei 48 Einwohnern je Quadratkilometer. In Mecklenburg-Vorpommern sind es zum Vergleich 74. In der gesamten Metropolregion (Melbourne Statistical Division) leben auf einer Fläche von 8.830 Quadratkilometer 3.730.212 Menschen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 362 Einwohner je Quadratkilometer. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1871 handelt es sich um Schätzungen, von 1881 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Die Zahlen beziehen sich auf die eigentliche Stadt ohne Vorortgürtel (Urbanized Area). Metropolregion

Politik

Melbourne umfasst 31 Bezirke (sogenannte "local councils") mit eigenständigen Bürgermeistern. Diese "local councils" sind vergleichbar mit den Stadtbezirken in den deutschen Großstädten Berlin und Hamburg, wobei es in Melbourne eine größere Anzahl von Bezirken gibt. Der Bürgermeister der City of Melbourne wird Lord Mayor genannt, obwohl er keine Jurisdiktion über die anderen Stadtteile hat. Diese liegt bei der Regierung des Bundesstaates Victoria. Der zentrale Bezirk Melbourne (City) hat circa 52.000 Einwohner.

Städtepartnerschaften

Melbourne unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften. In Klammern das Jahr der Etablierung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Mit dem Melbourne Museum wurde im November 2000 der größte Museumskomplex der Südhalbkugel eröffnet. Der architektonisch anspruchsvolle Bau beherbergt auf rund 80.000 Quadratmetern über 16 Millionen Exponate. Die bedeutendste Attraktion ist die 30 Meter hohe Forrest Gallery, in der 82 Pflanzen- und 25 Tierarten versammelt sind. Zum Museumskomplex gehören weiterhin die Royal Exhibition Hall, das Scienceworks Museum sowie das Immigration Museum. Weitere bekannte Museen im Stadtgebiet sind das Museum of Victoria, in dem das frühere National Museum of Victoria mit seinen Abteilungen für Zoologie, Geologie und Anthropologie aufgegangen ist und die National Gallery of Victoria mit Sammlungen von Gemälden und Photographien.

Bauwerke

Anthropologie Das Stadtbild Melbournes beherrschen zahlreiche Bürohochhäuser. Sehenswerte Bauwerke sind unter anderem das State Parliament House, die Royal Exhibition Buildings, die 1968 eröffnete Börse, die Saint Patrick’s Cathedral und Flinders Street Station. In den Fitzroy Gardens wurde das Haus aufgebaut, in dem der englische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728-1779) seine Kindheit verbrachte. Er nahm im Jahre 1770 die Ostküste Australiens für Großbritannien in Besitz. Ebenfalls erwähnenswert sind das Government House, das National Herbarium und die Royal Botanic Gardens. Die St. Patrick's Cathedral ist eine 105 Meter hohe Kirche, sie wurde 1937 fertiggestellt. 2005 wird das 1 Freshwater Place mit 205 Metern Höhe und 62 Stockwerken eröffnet, es wird das zweitgrößte Gebäude Melbournes hinter dem Eureka Tower sein. Für das Jahr 2006 wird die Fertigstellung des Eureka Towers bevorstehen, er wird dann das größte Gebäude Melbournes sein mit 291 Metern Höhe und 91 Stockwerken.

Freizeit und Erholung

Die Stadt Melbourne feiert jährlich den "Melbourne Cup Day", der im Stadtgebiet allgemein arbeitsfrei ist. Am ersten Dienstag im November findet das allseits beliebte Pferderennen um den Melbourne Cup statt. In den Sommermonaten läuft das "Summer-Fun-in-the-Parks"-Programm. Hier finden am Abend kostenlose Open-Air-Jazz-Konzerte in den diversen Parks und Beobachtungsnächte des Südsternhimmels von der Victoria Astronomical Society statt. Zu diesen und vielen weiteren Angeboten erscheinen die Melbourner selten ohne die Begleitung eines Picknick-Korbes. Das Künstlerviertel von Melbourne findet sich im südöstlichen Stadtteil Prahran, wo sich, vor allem in der Chapel St., viele Galerien, Boutiquen und bei jungen Leuten und Künstlern angesagte Bars und Restaurants befinden. Wichtige internationale Sportveranstaltungen, die alljährlich in Melbourne stattfinden, sind das Tennis-Grand-Slam-Turnier Australian Open und der Auftakt zur Formel 1, der Großer Preis von Australien auf dem Albert Park Circuit in St. Kilda. Ebenfalls in Melbourne findet alljährlich das Finale der Australien Football League (AFL) im Melbourne Cricket Ground (MCG) statt. Eine der bedeutendsten touristischen Attraktionen ist das zum Teil im Flussbett des Yarra River unterirdisch angelegte Aquarium. Ein beliebtes Erholungsgebiet für die Bewohner der Stadt sind auch die Dandenong Ranges, eine Bergkette östlich von Melbourne.

Wirtschaft und Infrastruktur

In Melbourne werden unter anderem Schiffe und Erdölprodukte aus den Werften und Raffinerien an der Port Phillip Bay sowie Chemikalien, Druckerzeugnisse, Metalle, Kraftfahrzeuge, elektrische und elektronische Geräte, Maschinen, Textilien, Kleidung, Papier und Nahrungsmittel hergestellt. Mit dem Stahl- und Bergbaukonzerns Broken Hill Proprietary Company, Ltd. (BHP), dessen Hauptquartier sich in der Stadt befindet, beherbergt Melbourne das größte Industrieunternehmen Australiens. Andere Firmen des Landes mit Sitz in Melbourne sind die National Australian Bank und Pacific Dunlop, ein Unternehmen, das verschiedene Konsumgüter herstellt und vermarktet.

Verkehr

Die Stadt ist ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt. Der Hauptflughafen Melbourne International Airport liegt 22 Kilometer nordwestlich vom Zentrum im Vorort Tullamarine. Ein weiterer Flughafen, der von Billig-Airlines genutzt wird, liegt südwestlich von Melbourne in Avalon. Der öffentliche Nahverkehr wird von vielen Melbournians auch seit der Privatisierung und Aufspaltung in verschiedene Firmen immer noch 'The Met' genannt. Das am 11. November 1885 eröffnete Straßenbahnnetz in Melbourne ist neben den Straßenbahnen in Adelaide und Sydney das letzte verbliebene auf dem australischen Kontinent und mit 238 Kilometern Länge eines der größten der Welt. Daneben gehört zur Met auch noch ein Eisenbahnnetz und zahlreiche Buslinien. Im Kraftfahrzeugverkehr ist der Hook Turn eine Melbourner Besonderheit. Dabei biegen Rechtsabbieger an einigen Kreuzungen aufgrund des Straßenbahnverkehrs von der linken Spur ab.

Bildung

Die 1853 erbaute Universität von Melbourne befindet sich in Parkville. Weitere Bildungseinrichtungen der Metropolregion sind die La Trobe University (eröffnet 1964) in Bundoora, die Monash University (eröffnet 1958) in Clayton, die Swinburne University of Technology in Hawthorn (eröffnet 1968), die Deakin University (eröffnet 1974)in Geelong sowie das Royal Melbourne Institute of Technology - RMIT(eröffnet 1882) und die Victoria University of Technology (eröffnet 1990), die sich beide in der City of Melbourne befinden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks


- [http://www.melbourne.vic.gov.au Homepage der Stadt] (englisch)
- [http://www.theage.com.au The Age Newspaper (Melbournes größte Tageszeitung)]
- [http://www.metlinkmelbourne.com.au/ Metlink - Öffentlicher Nahverkehr] (englisch)
- [http://abc-australien.de/melbourne/ Reiseführer Melbourne] (deutsch) Kategorie:Ort in Australien Kategorie:Victoria ja:メルボルン ko:멜버른 simple:Melbourne

Aborigine

] Als Aborigines [] (v. lat. ab origine „von Beginn an“; engl. []) oder auch Aboriginals werden die Ureinwohner Australiens bezeichnet. Das Wort wird seltener auch für Ureinwohner anderer Kontinente benutzt.

Allgemeines

Die Aborigines Australiens sind kein Volk, sondern bestehen aus mehreren Völkern und Stämmen. Sie selbst nennen sich Yolngu (in Nordaustralien), Murri (in Ostaustralien), Koori (Südosten), Nanga (Süden), Nyungar (Südwesten) und Wonghi (Westaustralien). Die Torres-Strait-Insulaner, welche von den Torres-Strait-Inseln stammen, sind mit den Aborigines nicht verwandt. Die Bewohner der vorgelagerten Insel Tasmanien lebten – trotz gemeinsamer Vorfahren – tausende von Jahren durch die Bass-Straße getrennt und entwickelten daher eine völlig eigenständige Kultur. Alle australischen Ureinwohner sind von brauner bis tiefschwarzer Hautfarbe mit schwarzem Haar, ihre Stirn ist fliehend. Die Lippen sind meist sehr ausgeprägt. Der Name wurde 1770 erstmals von den ersten weißen Entdeckern (James Cook) eingeführt. Eigentlich sind die Aborigines keine einzelne Kultur, sondern eine ganze Ansammlung entfernt miteinander verwandter Kulturen. Sie sprechen heute nur noch einen Teil ihrer Sprachen und Dialekte (bei der Entdeckung Australiens waren es noch 200 - 300). Diese Sprachen und Dialekte sind möglicherweise alle untereinander verwandt, dies bleibt aber Gegenstand weiterer linguistischer Forschungen. Die meisten Stämme leben halbnomadisch und ziehen mit den Jahreszeiten innerhalb eines abgegrenzten Areals umher, dessen Größe sich nach der Fruchtbarkeit des Landes richtet. Verbreitet ist bei fast allen Stämmen eine Religion, die sich um die Traumzeit entwickelt hat, ein durch Meditation einsehbares Totenreich, in dem viele mystische Kreaturen der Vorzeit und die alten Vorfahren leben. Zahlreiche Höhlenmalereien und Schnitzkunstwerke, die von den Ureinwohnern regelmäßig erneuert werden, zeigen die Wesen der Traumzeit und stammen laut den meisten Stämmen auch ursprünglich von diesen. Vor der Ankunft der Weißen führten die Aboriginal People eine konsequente Geburtenkontrolle durch, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Diese basierte primär auf sexuellen Tabus, Abtreibungen und Kindstötungen und wurde damit begründet, dass es für die Nomadenvölker nicht möglich war, mehr als ein Kleinkind pro erwachsene Person mit sich zu tragen.

Soziale Struktur und Politik

Die soziale Gliederung der australischen indigenen Völker geschieht nach Alter und Wissen. Die Stammesältesten (Elders) haben den größten Einfluss. Insgesamt ist die Kultur jedoch sehr egalitär, da die Elders durch den Gruppenkonsens bestimmt werden und jede Person die Chance hat, sich genügend Wissen anzueignen, um selbst zu einem Elder zu werden. Die Elders haben großen Einfluss auf die Entscheidungen der Gruppen. Ihr Rat ist meistens ausschlaggebend. Obwohl der Entscheidungsprozess auf dem Gruppenkonsens beruht, haben die Elders ein Vetorecht – wenn die Ältesten nicht zustimmen, gilt der Vorschlag als abgelehnt. Das Leben der Aboriginal People wird von ihren eigenen Gesetzen („The Law“ genannt) bestimmt. The Law bestimmt die Heiratsregeln, Tabus, territoriale Ansprüche usw. Durch die Interpretation des Gesetzes haben die Ältesten auf diese Weise großen Einfluss auf das Alltagsleben der einzelnen Menschen

Philosophie

Die einheimische Bevölkerung Australiens sieht sich als Teil ihrer natürlichen Umgebung. The Law kennt sehr strikte Verhaltensregeln im Umgang mit der Natur, was dazu führt, dass die Repräsentanten der Aborigines in den australischen Gremien Neuerungen gegenüber sehr zurückhaltend sind.

Musik

Die Aborigines spielen das Didgeridoo, ein Blasinstrument mit sehr tiefem Klang. Es gibt aber auch vereinzelt Instrumente, die einen hohen Klang haben. Das Schwirrholz oder auch Bull-Roarer wird nicht als Instrument eingesetzt, sondern ist als Werkzeug spiritueller Wahrnehmungstechniken einzustufen. Schlaginstrumente finden sich seltener, Saiteninstrumente in der traditionellen Musik überhaupt nicht. Das wichtigste Instrument der Aborigines ist die menschliche Stimme.

Kunst

Schwirrholz Die Aborigines kennen keine Schrift. Deshalb ist die Kunst eines ihrer wichtigsten Ausdrucksmittel. Aus diesem Grund sind die Traditionen und die Geschichte der Aborigines durch Malereien festgehalten worden. Als Untergrund für die Malereien dienen Holz, Rinde, Felsen, aber auch Höhlenwände. Gerade Kunst (Rock Art) die auf Felswänden zu finden ist, wurde im Verlauf von Jahrhunderten mehrfach übermalt, so dass an einigen Stellen mehrere zig Bilder übereinander liegen. Dabei dürfen aber längst nicht alle Bilder übermalt werden. Bilder an spirituellen Plätzen dürfen höchstens erneuert werden, und das dann auch nur von ganz bestimmten Malern.

Sprachen

Alle Sprachen der Aborigines werden heute einer einzigen Sprachfamilie zugerechnet (dies ist jedoch nicht unumstritten). Keine andere Sprache oder Sprachgruppe zeigt Gemeinsamkeiten mit diesen Sprachen; lediglich im Nordosten Australiens lebende Aborigines haben in ihre Sprachen einige wenige Ausdrücke aus Neuguinea aufgenommen. Diese Beobachtungen gelten (neben anderen) als deutlicher Hinweis auf eine lange Isolation der Aborigines von Menschengruppen außerhalb Australiens. Gleichzeitig ist die Einheitlichkeit sowie Vielfalt der Sprachen ein weiterer Hinweis auf das hohe Alter ihrer Kultur; allen Sprachen liegt eine Ursprache zugrunde, und es muss schon viel Zeit vergangen sein, um die beobachtete Differenzierung zu erreichen. Sprachwissenschaftler kennen heute etwa 200 bis 300 Sprachen sowie eine Vielzahl von Dialekten. Eine Grenzziehung zwischen Sprache und Dialekt ist immer subjektiv, so dass die genannten Zahlen schwanken. Diese Sprachen wurden erst 1845 „entdeckt“, als der deutsche Forscher Ludwig Leichhardt bei seiner Reise ins Inland bemerkte, dass seine Begleiter-Aborigines (von der Ostküste) die Inlands-Aborigines nicht verstanden. Davor dachte man, dass alle Aborigines die gleiche Sprache sprechen. Heute werden höchstens noch 25 (bis 50) dieser Sprachen gesprochen, die auch als Muttersprache noch erlernt werden. Erst in jüngster Zeit wird deren Gebrauch von der australischen Regierung gefördert, während noch im 20. Jahrhundert alle eigenständigen kulturellen Äußerungen der Ureinwohner sanktioniert wurden. Seit der Arbeit von Pater Wilhelm Schmidt (siehe [http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schmidt_wi.shtml hier]) im Jahre 1919 werden die australischen Sprachen in die nordaustralischen und südaustralischen Sprachgruppen eingeteilt, später durch Arthur Capell in Sprachen mit Suffixen und Sprachen mit Suffixen und Präfixen. Die Einteilung der letzten Jahre in Sprachfamilien zeigte, dass von den zirka 26 Familien diejenige der Pama-Myungan-Sprachen zirka 90 Prozent der Landmasse Australiens abdeckt, während die restlichen hauptsächlich im Nordwesten des Kontinents gesprochen werden. (Quelle: Fritz Schweiger: „Australische Sprachen und Papua-Sprachen“; in „Der Turmbau zu Babel“, Kulturhistorisches Museum Wien)

Sozialgeographie

Die indigenen Völker Australiens lebten vor der Ankunft der Weißen in Australien vor allem an der Ostküste des Kontinents. Jedoch waren auch die Wüsten im australischen Outback besiedelt. Die Aboriginal People lebten in Gemeinschaften von ungefähr 500 Menschen, denen sie sich zugehörig fühlten. Diese Gruppen unterteilen sich in kleinere Verbände von zirka 20 bis 50 Personen, von denen einige sesshaft sind, die meisten jedoch als Nomaden leben. Zwischen den Gruppen gab es häufig kriegerische Auseinandersetzungen wegen territorialer Ansprüche. Die Aboriginal People bewirtschaften das Land nicht im herkömmlichen Sinne. Sie verbrennen das Land kontrolliert („fire-stick farming“), um es vor den verheerenden Buschbränden zu schützen und landwirtschaftlich nutzen zu können.

Geschichte

Vor der Ankunft der Weißen

Man geht heute davon aus, dass die Aborigines Australien von Indonesien aus erreicht haben, als vor ca. 50.000 - 60.000 Jahren die Meeresspiegel tiefer lagen (Eiszeit), so dass die zu überquerenden Meeresarme schmaler waren, als sie heute sind. Sie können daher als erste Seefahrer der Geschichte der Menschheit gesehen werden. Die seitdem angestiegenen Meeresspiegel haben die ersten in Küstennähe vermuteten Ansiedlungen und Spuren überschwemmt.

Auswirkungen der Besiedelung durch die Weißen auf die Urbevölkerung

1836 wurden den Aborigines von der britischen Kolonialverwaltung sämtliche Landrechte abgesprochen. Australien wurde als Niemandsland angesehen und die Weißen verloren keinen Gedanken daran, dass die Ureinwohner das Land organisiert und gezielt nutzten. Durch die Vertreibung von ihren Territorien verloren die Aborigines nicht nur ihre Lebensgrundlagen, sondern auch ihren sozialen Zusammenhalt. Sie wurden von den weißen Siedlern teilweise sogar gejagt, vergiftet und erschossen. Die Ureinwohner Tasmaniens rebellierten dagegen und wurden fast vollständig vernichtet. Noch in den 1920er Jahren fanden (illegale) Treibjagden auf „Abos“ statt. Eingeschleppte Krankheiten und Seuchen (z. B. Pocken und Masern) dezimierten die einheimische Bevölkerung Australiens weiter. Selbst nach Beendigung der offiziellen Diskriminierung wurden, auf offiziellem Weg, Kinder der Aborigines von ihren Müttern weggenommen, um in staatlichen Anstalten aufzuwachsen und damit ihrer kulturellen Identität beraubt ("stolen generations", von den 1870ern bis in die 1970er Jahre).

Bürgerrechtsbewegung

Die Aboriginal People erhielten erst im jahre 1961 das Wahlrecht in Australien. Erst in den 1980er Jahren wurde die Rassentrennung in den Schulen aufgehoben. 1993 erkämpften sich die Organisationen der Native People of Australia mit dem Mabo-Gesetz eine wichtige rechtliche Errungenschaft.

Situation heute

Heute leben die Aboriginal People einen Kompromiss zwischen ihrem traditionellen und dem westlichen Lebensstil. Etwa die Hälfte der Urbevölkerung lebt in der Nähe von Städten und muss sich deshalb bis zu einem gewissen Grad anpassen. Nach wie vor kämpfen sie gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch, schlechte medizinische Versorgung und eine sehr hohe Arbeitslosigkeit (38 % auf Arbeitssuche; die Arbeitslosigkeit in Australien beträgt ca. 6-7% (2005)). Zu den Bestrebungen der Bürgerrechtsbewegung, der ATSIC und anderer Organisationen der indigenen Bevölkerung gibt es eine Gegenbewegung, an deren Spitze die politisch weit rechts stehende Partei „One Nation“ steht. „One Nation“ versucht, aus dem nach wie vor existierenden latenten Rassismus in Teilen der Bevölkerung Profit zu ziehen.

Prominente Aborigines

Sport


- Graham Farmer, auch „Polly“ Farmer, ein Noongar war einer der bekanntesten Spieler des Australian Football.
- Cathy Freeman, eine olympische Athletin, die bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney das olympische Feuer entzündete und im 400m-Lauf die Goldmedaille gewann.
- Evonne Goolagong, Tennisstar, die sieben Grand Slam-Turniere gewann.
- Patrick Johnson, Athlet. Er war der erste Nichtafrikaner, der den 100-Meterlauf in weniger als 10 Sekunden schaffte.
- Michael Long und Nicky Winmar, Australian Football.
- Douglas Nicholls, ein Yorta Yorta und Footballstar. Später wurde er als Geistlicher akzeptiert und wurde der erste Gouverneur eines australischen Staates aus dem Volk der Aborigine.
- Lionel Rose, Boxer.
- Gavin Wanganeen und Adam Goodes, Gewinner der Brownlow Medaille des Australian Football.
- Harry Williams, Fußballer, der erste Aboriginal, der in den 1970er Jahren für die australische Nationalelf spielte.
- Charles Perkins, Fußballer, spielte in den 1950er Jahren kurz beim FC Everton in England. Nach seiner Rückkehr stark engagiert für die Rechte seines Volkes. Schrieb das Buch "A Bastard Like Me".

Kunst


- Christina Anu von Torres Straight Island, Teil der [http://www.bangarra.com.au Bangarra Dance Company]
- Mark Atkins, international bekannter Didgeridoo-Spieler
- Burnum Burnum, Aktivist, Schauspieler, Künstler, Autor, Lehrer und Geschichtenerzähler
- Destiny Deacon, Foto- und Objektkünstlerin, Teilnehmerin der Documenta 11
- Ernie Dingo, Film- und Fernsehschauspieler
- David Gulpilil, Film- und Fernsehschauspieler
- Djalu Gurruwiwi, Ältester des Galpu Clan und traditioneller Spieler des Didgeridoo
- David Hudson, international bekannter Musiker, spezialisiert auf das Didgeridoo
- Sally Morgan, Autorin und Künstlerin
- Albert Namatjira, Maler
- George Rrurrambu, Mitglied der Band Indigenous Roots
- Mandawuy Yunupingu, Mitglied der Band Yothu Yindi
- The Stiff Gins, eine Akustikgruppe ([http://www.stiffgins.com])
- Harold Thomas, Künstler, entwarf die Flagge der Aborigines

Politik


- Neville Bonner, erster Aborigine im australischen Parlament
- Ernie Bridge, ehemaliger Cabinet Minister in Western Australia
- Linda Burnley, Mitglied des New South Wales Parliament
- John Ah Kit, Deputy Chief Minister des Northern Territory
- Carol Martin, Mitglied des Western Australian Parliament
- Pat O'Shane, New South Wales Magistrat
- Aden Ridgeway, Mitglied der Australian Democrats und Senator für New South Wales
- Marion Scrymgour Die erste indigene Frau im Northern Territory Parliamant ([http://notes.nt.gov.au/lant/members/Members1.nsf/49bd8676b89a70656925636c0021e38a/dc3d77549553d5d169256370001586d3?OpenDocument])

Andere


- Alison Anderson ATSIC Commisioner als gewählter indigener Repräsentant ([http://www.atsic.gov.au/About_ATSIC/Commissioners/anderson.asp])
- Isabell Coe, Aktivist für die Rechte der Aborigines
- Mudrooroo, Autor und Drehbuchautor
- Oodgeroo Noonuccal, Autor, Schauspieler, Lehrer
- Charles Perkins, der erste Aborigine mit Universitätsabschluss.
- David Unaipon, Prediger und Erfinder

Literatur


- Jürg Helbling: „Die Organisation des sozialen und natürlichen Raumes bei den australischen Aborigines“ (S. 281?303). In: Paul Michel (Hrsg.): Symbolik von Ort und Raum. Bern: P. Lang 1997

Weblinks


- [http://www.ididj.com.au Australian Aboriginal Didgeridoo]
- Ethnographische Landkarte (Norman Barnett Tindale: Aboriginal Tribal Boundaries) -- http://www.samuseum.sa.gov.au/page/default.asp?site=2&page=TIN_Tribal
- http://home.t-online.de/home/310053825467 – Die Aborigines Tasmaniens: Tasmanier
- http://www.australien-info.de/aborigines.html – Geschichte und Kultur der Aborigines Kategorie:Australien Kategorie:Ozeanische Ethnie Kategorie:Indigene Völker ja:アボリジニ

Goldrausch

Als Goldrausch (engl. Gold Rush) bezeichnet man eine Periode der verstärkten Einwanderung von Arbeitern in ein Gebiet, in dem es entweder industriell verwertbare Mengen von Gold oder zumindest Gerüchte über solche Vorkommen gibt. Die Goldräusche des 19. Jahrhunderts brachten viele tausende von Arbeitern der ganzen Welt dazu, ihre tägliche Arbeit in den Fabriken der industriellen Revolution aufzugeben und mit Kind und Kegel in die Goldfelder zu ziehen, um dort ihr Glück zu suchen.

Geschichte und Entstehung des Goldrausches

Gold ist das einzige Edelmetall, das den Menschen von jeher auch im Rohzustand, als Nugget, schon so sehr fasziniert hat, dass er bereit war, dafür seine Gesundheit und/oder sein Leben aufs Spiel zu setzen. Durch die besonderen Eigenschaften des Goldes und seine Seltenheit wurde ihm eine eigene Mystik zugeschrieben. Immer wieder kursierten Gerüchte von sagenhaften Städten oder Ländern, in denen "das Gold auf der Straße liegt". Schon in der Bibel wird ein sagenhaftes Goldland namens Ophir erwähnt. Auch die spanischen Konquistadoren in Mittel- und Südamerika suchten nach einer goldenen Stadt namens Eldorado. So gibt es in verschiedenen Mythen der Welt immer wieder ein Goldland. Die Entstehung eines Goldrausches ist abhängig von Information und Transport, weswegen es nicht weiter verwundert, dass alle bekannten Goldräusche in einer Zeit und Gesellschaft stattfanden, die bereits über Dampfmaschinen (Eisenbahn, Dampfschiff) und Telegrafen verfügte. Gleichzeitig fanden große gesellschaftliche Umstrukturierungen statt. Durch die Maschinisierung von Industrie und Landwirtschaft wurden viele Menschen in ihrer Heimat entwurzelt und in die Emigration getrieben, wo sie sich dann unter größtenteils abenteuerlichen Bedingungen eine neue Existenz aufbauen mussten.Diese von ihrem Schicksal getriebenen bildeten den Grundstock jedes echten Goldrausches. Dabei konnten Städte, auch große, entstehen, und in manchen Fällen (wie im Kalifornischen Goldrausch) begünstigte er die Verbreitung der Einwohner über ein ganzes Land. Faktoren, die einen Goldrausch möglich machten, waren unter anderem:
- verbesserte Transportwege zu den Goldfeldern
- erste moderne Kommunikationswege, welche Gerüchte schnell transportieren konnten
- Unzufriedenheit der Arbeiter mit ihren Lebensumständen
- Gold-basierendes Weltwirtschaftssystem

Folgen eines Goldrausches

Gerade bei Goldräuschen wie dem in Alaska bzw. Kanada, bei denen der Weg der Goldsucher beschwerlich und gefährlich ist, gibt es viele Goldsucher, die bereits auf dem Hinweg sterben. Oft kommt es auch - gerade bei länger andauernden Goldräuschen, wie dem Colorado Gold Rush - vor, dass die Goldsucher auch noch Ende des Goldrausches noch dort weiterleben, wo sie nun einen beträchtlichen Teil ihres Lebens verbracht haben, weil sie sich diesem Ort zugehöriger fühlen als ihrer ursprünglichen Heimat.

Berühmte Goldräusche

Goldräusche in USA und Kanada

Bisher gab es drei große Goldräusche in Nordamerika. Der größte war der Kalifornische Goldrausch (siehe unten).Des weiteren gehören dazu auch der "Colorado Gold Rush" und der Goldrausch am Klondike River in Alaska und am Yukon in Kanada. 1874 wurde in den Black Hills in South Dakota Gold entdeckt und es entstand ein Goldrausch. Die Cheyenne wurden vertrieben. Goldfunde gab es auch in St. Virginia/Montana 1863, in Comstock Lode (auch Silberfunde) Nevada 1859, in Oregon 1850, in British Columbia 1850 und Idaho 1863. Diese Funde lösten keinen oder nur einen kleinen Goldrausch aus. Idaho

Kalifornischer Goldrausch

Hauptartikel siehe: Kalifornischer Goldrausch
- Jahr des Beginns: 1848
- Höhepunkt: 1849
- Ort: um San Fransisco, Sacramento, etc.
- Einwanderer: meist von der Ostküste der USA Am 24. Januar 1848 entdeckte James W. Marshall die ersten Goldstücke beim Bau einer Sägemühle am Sacramento River, nahe bei der heutigen kalifornischen Hauptstadt Sacramento. An einem Frühlingstag 1848 fand der Ladenbesitzer Sam Brannon aus der damaligen Kleinstadt San Francisco im America River einen Goldnugget. Diese Funde lösten den Goldrausch in den jeweiligen Gebieten aus. 1849 kamen die meisten Einwanderer per Schiff (um ganz Südamerika herum, der Panamakanal wurde erst später gebaut) oder über Land. Mehr als 80.000 Menschen kamen allein in einem Jahr. Gefunden wurden täglich durchschnittlich 30 g Gold, welches dem 20-fachen Tageslohn eines Arbeiters von der Ostküste entsprach. 1853 wurde die Goldsuche durch die Einführung eines Hochdruck-Wasserstrahlgerätes revolutioniert. Am 3. September 1850 wurde Kalifornien (u. a. wegen der Goldfunde und der hohen Besiedlung) zum 31. Bundesstaat der USA.

Colorado Gold Rush


- Jahr des Beginns: 1858
- Höhepunkt: 1860er und 1870er
- Ort: im South Platte River, um Denver, etc.
- Einwanderer: meist aus Kalifornien (aufgrund der dort selten gewordenen Goldfunde) 1858 fand man im South Platte River (nördlich von Pike's Peak) Gold und später auch Silber. In den 1870ern hatte der Staat Colorado schon über 60.000 Einwohner. Viele Siedlungen wie Denver entstanden und wuchsen. 1876 wurde Colorado US-Bundesstaat.

Goldrausch am Klondike River

1876
- Jahr des Beginns: 1896
- Höhepunkt: 1897/1898
- Ort: Dawson City am Bonanza Creek, ElDorado Creek etc. (Alaska und Yukon)
- Einwanderer: erst aus Kalifornien (um San Fransisco), dann Europa und Asien Bereits 1872 wurde in Alaska Gold entdeckt. Es waren Joe Juneau und Richard Harris, denen dies in Sitka gelang. 1873 folgten die Goldfunde in Circle und 1886 in Forty Mile. Städte wie Dawson City oder Juneau, die Hauptstadt Alaskas, wurden gegründet. Am 16. August 1896 fanden George Carmack und seine indianischen Verwandten Tagish Charley und Skookum Jim Gold im Rabbit Creek, der flugs in Bonanza Creek umbenannt wurde, in der Nähe des Zuflusses des Klondike River in den Yukon River. Die Gegend war so abgelegen, dass die Kunde vom großen Goldfund erst am 14. Juli 1897 mit dem Raddampfer Exelsior die Außenwelt erreichte. Sofort begann der Goldrausch. Zuerst reisten vor allem Goldsucher aus San Francisco und der umliegenden Westküste zum Klondike River. Später kamen auch Europäer (z. B. Deutsche, Italiener, Norweger, Briten) und Asiaten (Chinesen und Japaner) dazu. Die meisten Goldsucher fuhren mit Dampfern nach Skagway bzw. Dyea in Alaska. Von dort ging es zu Fuß über den White oder den Chilkoot Pass bis zum Bennett Lake. Auf den Passhöhen befindet sich die Grenze zwischen den USA und Kanada und die Royal Canadian Mounted Police ließ damals nur diejenigen passieren, die eine Tonne an Lebensmitteln und Ausrüstung mit sich führten. Am See wurden Boote und Flöße gebaut, mit denen man nach dem Eisaufbruch in den Yukon River und auf diesem die etwa 740 Kilometer bis zur Boomtown Dawson City fuhr.Viele kehrten auf dem strapaziösen Weg um, einige bezahlten das Wagnis mit ihrem Leben. Etwa 40.000 Abenteurer erreichten die legendären Goldfelder bei der ehemaligen Elchweide. Die wenigsten wurden reich, denn sie kamen viel zu spät, da sich die bereits in der Region befindlichen Goldsucher die besten Claims gesichert hatten. Künstlerisch verarbeitet wurde der Goldrausch in Werken Jack Londons, in Gedichten von Robert W. Service. Weltruhm erlangte Charlie Chaplins Film Goldrausch, ein ironischer Kommentar zur Geldgier. Noch heute gibt es viele Goldsucher in Alaska und in der nach dem Fluss benannten, kanadischen Provinz Yukon. Diese gehen ihrer Arbeit jedoch nicht mehr mit Spitzhacke, Schaufel und Goldwaschpfanne nach sondern benutzen modernste Maschinen. Das Erdreich wird mittels großen Planierraupen und Baggern bewegt und in sogenannten Sluicsboxes gewaschen. Diese Art des Goldschürfens ist um einiges effizienter, da auch geringste Mengen an Gold herausgewaschen werden können.

Australischer Goldrausch

Yukon
- Jahr des Beginns: 1851
- Höhepunkt: 1850er
- Orte: überall, besonders New South Wales und Victoria
- Einwanderer: meist Kalifornier, Briten und Chinesen Der Newsouthwalsier Opportunist Edward Hargraves entdeckte am 12. Februar 1851 in einem Gewässer in der Nähe von Bathurst den ersten Goldnugget in Australien. Es war ein Quarzgoldblock mit einem Goldgehalt von 40 kg Gewicht. Hargrave hatte schon zwei Jahre zuvor in Kalifornien erfolglos nach Gold gesucht, bevor es ihn nach Australien verschlug. Die australische Regierung wollte den Fund geheim halten, aus Angst vor einem ähnlichen Goldrausch wie in Kalifornien. Doch es gab weitere Goldfunde in der Nähe von Melbourne, in Victoria und in zahlreichen weiteren Orten Australiens. Bereits 1852 versiebenfachte sich die Zahl der Einwanderer nach Australien auf 95.000. In nur einem Jahrzehnt wuchs die Bevölkerungszahl auf 1.200.000 Einwohner an. Die Bürger wurden immer reicher, aber es gab immer mehr Unruhen. In der ursprünglich als reines Straflagersystem angelegten britischen Kolonie waren die Rechte und Ansprüche freier Bürger nicht mit eingeplant.Es gab zwar von Anfang an zivile, nicht zur Verwaltung der Straflager gehörende Personen, aber alle waren doch von den Lagern abhängig. Sie bildeten mit den Justizangestellten eine eigene Klasse, die den Neueinwanderern wie den entlassenen Sträflingen ein deutliches Misstrauen entgegenbrachte.
Die Goldsuchereinwanderer mussten hohe Lizenzgebühren zahlen, besaßen kein Wahlrecht und durften sich nicht zur Kandidatur vorstellen, da sie keine Ländereien besaßen. 1854 wurde in Ballarat ein Goldsucher im Zuge der Eureka Stockade von Polizisten getötet, worauf es zu Aufständen in Victoria kam. Zahlreiche Goldsucher starben. Die Regierung beschloss darauf, doch auf die Forderungen (keine Lizenzgebühren, Wahlrecht,...) einzugehen. 1861 gründeten Chinesen eine Goldschürfgesellschaft, die jedoch bald darauf von den britischen Kolonialbehörden geschlossen wurde, weil die Chinesen das Gold direkt nach China schickten und so die Krone um die Steuer betrogen.

Neuseeländischer Goldrausch


- Jahr des Beginns: um 1861
- Höhepunkt: 1860er
- Ort: Otago
- Einwanderer: meist aus Australien und Kalifornien, später aus dem Kaiserreich China Im Juni 1861 wurde auf der neuseeländischen Halbinsel Otago von Gabriel Reid, der vorher auf den Goldfeldern Kaliforniens und Australiens geschürft hatte, Gold entdeckt. Reids Entdeckung wurde zu einer Zeit publik, als kapitalkräftige Minengesellschaften in Australien die unabhängigen Digger verdrängten oder durch billigere chinesische Lohnarbeiter ersetzten. Deshalb fand die Nachricht großen Zuspruch bei den australischen Diggern, die zu Zehntausenden nach Neuseeland übersetzten. In den ersten drei Jahren wurden dort über 60.000 kg Gold abgebaut. Später übernahmen Chinesen die verlassenen Stätten.

Südafrikanischer Goldrausch


- Jahr des Beginns: 1886
- Höhepunkt: 1890er, 1900er, ...
- Ort: Transvaal, bes. Witwatersrand
- Einwanderer: nur wenige 1886 wurde am Witwatersrand südl. von Pretoria in Transvaal Gold gefunden. Im Gegensatz zu anderen Goldvorkommen gab es in dem unwirtlichen südafrikanischen Wüstengebiet nur wenige Einwanderer. Diese Ausländer kauften die einheimischen Goldminen auf. Viele Schwarze und auch arme Weiße mussten für die Minenbesitzer das Gold abbauen. Nur wenige "echte" Goldgräber kamen. Um 1900 wurde Transvaal der größte Goldproduzent der Welt. Siehe auch: Silberrausch

Literatur


- Rohrbough, Malcolm: Days of Gold. The California Gold Rush and the American Nation, University of California Press : Berkeley CA. 1997, S. 353 (Standardwerk)
- Weber Johnson, William: Der Goldrausch, Time Life : Amsterdam 2. Aufl.1995, 240 S. (reich bebilderter Time Life-Band)

Weblinks


- http://dikigoros.tripod.com/leipzig.htm
- http://www.wilder-westen-web.de/gr-vor.htm Kategorie:Gold Kategorie:Bergbau Kategorie:Wilder Westen Kategorie:19. Jahrhundert

Nugget (Metallurgie)

Als Nugget bezeichnet man einen Gold- oder Platinklumpen, der auf natürliche Weise entstanden ist. Sie kommen in Seifen vor und sind normalerweise staub- oder korngroß. Die beiden größten Goldnuggets sind der Riesennugget Holtermann Nugget aus Australien, der im Oktober 1872 gefunden wurde und 214,32 kg wog, und ein Nugget aus Chile mit mehr als 153 kg. Im Ural (Russland) wurde 1843 ein 12 kg schwerer Platinnugget gefunden. Am 10. Mai 2004 fand ein Spaziergänger im Thüringer Wald ein Goldnugget von 9,64 Gramm. Damit handelt es sich um das zweitschwerste je in Deutschland gefundene Nugget. Es war der erste Fund in Deutschland seit ca. 400 Jahren. Kategorie:Gold

Kategorie:Ort in Australien

Australien Kategorie:Australien

East Asian philosophy

The usefulness of dividing philosophy into Western philosophy and other philosophies is open to challenge, not the least for speaking down to those other philosophies. To say this is not to deny that there are important traditions in philosophy that are intimately bound up with historical and geographical circumstances. The term Eastern philosophy refers very broadly to the various philosophical (or more usually pseudo-philosophical and religious movements) in Iran, India, China, and Japan. When one uses the unqualified term "philosophy" in an academic context, it typically refers to the philosophical tradition beginning with the ancient Greeks. The so-called "Eastern philosophies" are typically overlooked.

Philosophical and religious traditions

The following is an overview of the so-called Eastern philosophic traditions. Each tradition has a separate article with more detail on sects, schools, etc. (c.f.)

Hinduism

Main article: Hinduism Hinduism (सनातन धर्म; Sanātana Dharma, roughly Perennial Faith) is generally considered to be the oldest major world religion still practised today and first among Dharma faiths. Hinduism is characterized by a diverse array of belief systems, practices and scriptures. It has its origin in ancient Vedic culture at least as far back as 3000 BC. It is the third largest religion with approximately 1.05 billion followers worldwide, 96% of whom live in the Indian subcontinent. Hinduism rests on the spiritual bedrock of the Vedas, hence Veda Dharma, and their mystic issue, the Upanishads, as well as the teachings of many great Hindu gurus through the ages. Many streams of thought flow from the six Vedic/Hindu schools, Bhakti sects and Tantra Agamic schools into the one ocean of Hinduism, the first of the Dharma religions. What can be said to be common to all Hindus is belief in Dharma, reincarnation, karma, and moksha (liberation) of every soul through a variety of moral, action-based, and meditative yogas. Still more fundamental principles include ahimsa (non-violence), the primacy of the Guru, the Divine Word of Aum and the power of mantras, love of Truth in many manifestations as gods and goddessess, and an understanding that the essential spark of the Divine (Atman/Brahman) is in every human and living being, thus allowing for many spiritual paths leading to the One Unitary Truth. See Also: Hindu philosophy -- Hindu scripture -- Samkhya -- Yoga -- Vedanta -- Bhakti -- Hindu deities

Sufism & Islamic philosophy

The rise of Islam led to emergence of various philosophical school of thought. Amongst them sufism established esoteric philosophy, mu'tazilah (inspired from Greek Philosophy) reconstructed rationalism while asharites cast significant impact on the non-reliability of reason and reshaped logical and rational interpretation of God, justice, destiny and universe. Sufism (تصوف taṣawwuf) is a school of esoteric philosophy in Islam, which is based on the pursuit of spiritual truth as a definite goal to attain. In order to attain this supreme truth, Sufism has marked Lataif-e-Sitta (the six subtleties), Nafs, Qalb, Sirr, Ruh (spirit), Khafi and Akhfa. Apart from conventional religious practices, they also perform Muraqaba (meditation), Dhikr (Zikr or recitation), Chillakashi (asceticism) and Sama (esoteric music and dance). al-mu`tazilah (المعتزلة) or Mu'tazilite is another controversial theological school of philosophy in early Islam. They called themselves Ahl al-'Adl wa al-Tawhid ("People of Justice and Monotheism"). They were the first who advocated free will and expanded the (western) rationalism in Islamic society. They also developed Kalam based on Greek dialectic. They ascended dramatically during 8th and 9th century due to support of intellectual and elites, but could not appeal masses. Leter in 13th century, they lost official support and most of their valuable work were destroyed. See Also: Islamic philosophy -- Sufism -- Mu'tazilah -- Asharite

Confucianism

Main article: Confucianism Confucianism developed around the teachings of Confucius and is based on a set of Chinese classic texts. It was the mainstream ideology in China and the sinosphere since the Han dynasty and may still be a major founder element in Far-East culture. It could be understood as a social ethic and humanist system focusing on human beings and their relationships. Confucianism emphasizes formal rituals in every aspect of life, from quasi-religious ceremonies to strict politeness and deference to one's elders, specifically to one's parents and to the state in the form of the Emperor.

Taoism

Main article : Taoism Taoism, whose essence is centered around letting things take their natural course, is the traditional foil of Confucianism. Taoism's central books are the Tao Te Ching, traditionally attributed to Lao Zi (Lao tse) and the Zhuang Zi (Chuang Tse). The core concepts of Taoism are traced far in Chinese History, incorporating elements of mysticism dating back to prehistoric times, linked also with the Book of Changes (I Ching), a divinatory set of 64 geometrical figures describing states and evolutions of the world. Taoism emphasizes Nature, individual freedom, refusal of social bounds, and was a doctrine professed by those who "retreated in mountains". At the end of their lives --or during the night, Confucian officers often behaved as Taoists, writing poetry or trying to "reach immortality". Yet Taoism is also a government doctrine where the ruler's might is ruling through "non-action" (Wuwei).

Legalism

Main article: Legalism Legalism advocated a strict interpretation of the law in every respect. Morality was not important; adherence to the letter of the law was paramount. Officials who exceeded expectations were as liable for punishment as were those who underperformed their duties, since both were not adhering exactly to their duties. Legalism was the principal philosophic basis of the Qin Dynasty in China. Confucian scholars were persecuted under Legalist rule.

Buddhism

Main article: Buddhism Buddhism is a system of beliefs based on the teachings of Siddhartha Gautama, an Indian prince later known as the Buddha, or one who is Awake - derived from the Sanskrit 'bud', 'to awaken'. Buddhism is a non-theistic religion, one whose tenets are not especially concerned with the existence or nonexistence of a God or gods. The Buddha himself expressly disavowed any special divine status or inspiration, and said that anyone, anywhere could achieve all the insight that he had. The question of God is largely irrelevant in Buddhism, though some sects (notably Tibetan Buddhism) do venerate a number of gods drawn in from local indigenous belief systems. The Buddhist soteriology is summed up in the Four Noble Truths: # Dukkha: All worldly life is unsatisfactory, disjointed, containing suffering. # Samudaya: There is a cause of suffering, which is attachment or desire (tanha) rooted in ignorance. # Nirodha: There is an end of suffering, which is Nirvana. # Marga: There is a path that leads out of suffering, known as the Noble Eightfold Path. However, Buddhist philosophy as such has its foundations more in the doctrines of anatta, which specifies that all is without substantial metaphysical being, pratitya-samutpada, which delineates the Buddhist concept of causality, and Buddhist phenomenological analysis of dharmas, or phenomenological constituents. Most Buddhist sects believe in karma, a cause-and-effect relationship between all that has been done and all that will be done. Events that occur are held to be the direct result of previous events. One effect of karma is rebirth. At death, the karma from a given life determines the nature of the next life's existence. The ultimate goal of a Buddhist practitioner is to eliminate karma (both good and bad), end the cycle of rebirth and suffering, and attain Nirvana, translated as nothingness or blissful oblivion and characterized as the state of being one with the entire universe. See also: Buddhist philosophy -- Schools of Buddhism -- Buddhism in China

Zen Buddhism

Zen is a fusion of Mahayana Buddhism with Taoist principles. Bodhidharma was a semilegendary Indian monk who traveled to China in the 5th century. There, at the Shaolin temple, he began the Ch'an school of Buddhism, known in Japan and in the West as Zen Buddhism. Zen philosophy places emphasis on existing in the moment, right now. Zen teaches that the entire universe is one's mind, and if one cannot realize enlightenment in one's own mind now, one cannot ever achieve enlightenment. Zen practitioners engage in zazen (
just sitting) meditation. Several schools of Zen have developed various other techniques for provoking satori, or enlightenment, ranging from whacking acolytes with a stick to shock them into the present moment to koans, Zen riddles designed to force the student to abandon futile attempts to understand the nature of the universe through logic. Entheogens are also used in some Zen sects, especially in the West.

Jainism

Main article: Jainism

Maoism

Maoism is a Communist philosophy based on the teachings of 20th century Communist Party of China revolutionary leader Mao Zedong. It is based partially on earlier theories by Marx and Lenin, but rejects the urban proletariat and Leninist emphasis on heavy industrialization in favor of a revolution supported by the peasantry, and a decentralized agrarian economy based on many collectively worked farms. Many people believe that though the implementation of Maoism in Mainland China led to the victory of communist revolution, it also contributed to the widespread famine, with millions of people starving to death. Chinese Communist leader Deng Xiaoping reinterpreted Maoism to allow for the introduction of market economics, which eventually enabled the country to recover. As a philosophy, Deng's chief contribution was to reject the supremacy of theory in interpreting Marxism and to argue for a policy of seeking truth from facts. Despite this, Maoism has remained a popular ideology for various Communist revolutionary groups around the world, notably the Khmer Rouge in Cambodia, Sendero Luminoso in Peru, and an ongoing (as of early 2005) Maoist insurrection in Nepal.

Shinto

Shinto is the indigenous religion of Japan, a sophisticated form of animism that holds that spirits called kami inhabit all things. Worship is at public shrines, or in small shrines constructed in one's home.

Arguments against the "Eastern philosophy" designation

Many have argued that the distinction between Eastern and Western schools of philosophy is arbitrary and purely geographic, that this artificial distinction does not take into account the tremendous amount of interaction between European and Asian schools of thought, and that the distinction is more misleading than enlightening. Furthermore, it has been argued that the term Eastern philosophy implies similarities between philosophical schools which may not exist and obscures the differences between Eastern schools of philosophy. For example, Indian and Western schools of thought, with their robust mind-body conceptual dualism, share consequent tendencies to subjective idealism or dualism. Formally, they share the rudiments of Western "folk psychology" --a sentential psychology and semantics e.g. belief and (propositional) knowledge, subject-predicate grammar (and subject-object metaphysics) truth and falsity, and inference. These concepts underwrote the emergence (or perhaps spread) of logic in Greece and India (In contrast to pre-Buddhist China). Other noticeable similarities include structural features of related concepts of time, space, objecthood and causation -- all concepts hard to isolate within ancient Chinese conceptual space.

The perception of God and the gods

Because of the influence of monotheism and especially the Abrahamic religions, Western philosophies have been faced with the question of the nature of God and His relationship to the universe. This has created a dichotomy among Western philosophies between secular philosophies and religious philosophies which develop within the context of a particular monotheistic religion's dogma regarding the nature of God and the universe. Eastern philosophies have not been as concerned by questions relating to the nature of a single God as the universe's sole creator and ruler. The distinction between the religious and the secular tends to be much less sharp in Eastern philosophy, and the same philosophical school often contains both religious and philosophical elements. Thus, some people accept the metaphysical tenets of Buddhism without going to a temple and worshipping. Some have worshipped the Taoist deities religiously without bothering to delve into the philosophic underpinnings, while others embrace Taoist philosophy while ignoring the religious aspects. This arrangement stands in marked contrast to most philosophy of the West, which has traditionally enforced either a completely unified philosophic/religious belief system (e.g. the various sects and associated philosophies of Christianity, Judaism, and Islam), or a sharp and total repudiation of religion by philosophy (e.g. Nietzsche, Marx, Voltaire, etc.) The distinction between religion and philosophy is not so important in the East.

Gods' relationship with the universe

Another common thread that often differentiates Eastern philosophy from Western is the belief regarding the relationship between God or the gods and the universe. Western philosophies typically either disavow the existence of God, or else hold that God or the gods are something separate and distinct from the universe. This comes from the influence of the Abrahamic religions, which teach that this universe was created by a single all-powerful God who existed before and separately from this universe. The true nature of this God is incomprehensible to us, his creations. Eastern philosophic traditions generally tend to be less concerned with the existence or non-existence of gods. Although some Eastern traditions have supernatural spiritual beings and even powerful gods, these are generally not seen as separate from the universe, but rather as a part of the universe. Conversely, most Eastern religions teach that ordinary actions can affect the supernatural realm.

The role and nature of the individual

It has been argued that in most Western philosophies, the same can be said of the individual: Western philosophies generally assume as a given that the individual is something different from the universe, and Western philosophies attempt to describe and categorize the universe from a detached, objective viewpoint. Eastern philosophies, on the other hand, typically hold that people are an intrinsic and inseparable part of the universe, and that attempts to discuss the universe from an objective viewpoint as though the individual speaking was something separate and detached from the whole are inherently absurd.

Syntheses of Eastern and Western philosophy

There have been many modern attempts to integrate Western and Eastern philosophical traditions. German philosopher Georg Wilhelm Friedrich Hegel was very interested in Taoism. His system of dialectics is sometimes interpreted as a formalization of Taoist principles. Hegel's rival Arthur Schopenhauer developed a philosophy that was essentially a synthesis of Hinduism and Buddhism with Western thought. He anticipated that the
Upanishads (primary Hindu scriptures) would have a much greater influence in the West than they have had. However, Schopenhauer was working with heavily flawed early translations (and sometimes second-degree translations), and many feel that he may not necessarily have accurately grasped the Eastern philosophies which interested him. Recent attempts to incorporate Western philosophy into Eastern thought include the Kyoto School of philosophers, who combined the phenomenology of Husserl with the insights of Zen Buddhism. Watsuji Tetsurô, a 20th century Japanese philosopher attempted to combine the works of Søren Kierkegaard, Nietzsche, and Heidegger with Eastern philosophies. Much of the work of Ken Wilber also focuses on bringing together truths of Eastern and Western philosophies into a coherent and integrated framework or Integral theory.

See also


- Buddhist philosophy
- Chinese philosophy
- Hindu philosophy
- Indian philosophy
- Iranian philosophy
- Western philosophy

External links


- [http://www.dharmaWeb.org/ DharmaWeb.org]
- [http://www.atmajyoti.org/spirwrit.asp atmajyoti.org] Articles and commentaries on a wide range of topics related to practical Eastern Philosophy
- [http://www.utm.edu/staff/jfieser/vita/research/Eastphil.htm Jim Fieser: Intro to Eastern Philosophy]
- [http://i.webring.com/hub?ring=easternphilosoph Eastern Philosophy Webring]
- [http://www.kheper.net/topics/eastern/ Kheper Website: Eastern Philosophy]
- [http://manjushri.acumaestro.com/MAIN/TJapanese.html Japanese Buddhism] Category:Philosophy Category:Eastern culture ja:東洋哲学 th:ปรัชญาตะวันออก

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