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Bambi (Film)
Bambi, ein Leben im Walde ist ein Buch von Felix Salten, 1923 erschienen und handelt von einem jungen Reh namens Bambi.
1942 wurde die Geschichte in Disneys Trickfilm unter dem Namen Bambi – Eine Tiergeschichte aus dem Walde verfilmt. Die Arbeiten zu diesem Film dauerten rund fünf Jahre.
Bei dem Bambi im Buch handelt es sich – passend zu einem europäischen Wald – noch um ein Rehkitz. In der amerikanischen Buchübersetzung und der Filmfassung von Disney wurde es im Rahmen der Übertragung nach Nordamerika zu einem dort heimischen Weißwedelhirsch. Der Film-Bambi wird aber wegen der Ähnlichkeit von Rehkitzen und jungen Weißwedelhirschen irrtümlicherweise in Europa oft als Reh angesehen.
Filmhandlung
Im tiefen Wald wird eines Tages ein kleiner Hirsch geboren: Bambi. Schnell verbreitet sich die freudige Nachricht im Wald und alle Tiere versammeln sich, um den jungen Prinz zu begrüßen, der zuerst noch etwas ängstlich und unsicher auf den Beinen wirkt.
Kurz darauf lernt Bambi bei einer seiner Exkursionen mit seiner Mutter auch seine beiden neuen Freunde kennen: Das freche Kaninchen Klopfer und das schüchterne Stinktier Blume.
Zusammen erleben sie zunächst eine glückliche, sorglose Kindheit, doch schon bald muss Bambi die Gefahren des Lebens kennenlernen. Auf einer Wiese lernt er seine Freundin Feline kennen, aber auch die Gefahr durch die Menschen, die immer wie eine dunkle Bedrohung über dem Leben der Tiere hängt.
Sommer und Herbst vergehen wie im Fluge, Bambi wächst heran und lernt immer mehr dazu. Im Winter dann wird seine bisher relativ unbeschwerte Kindheit abrupt beendet. In einer der traurigsten Szenen der Filmgeschichte verliert er seine Mutter. Sein Vater, der große Prinz des Waldes, nimmt sich des kleinen Halbwaisen an.
Ein Jahr später ist Bambi zu einem stattlichen, jungen Hirsch herangewachsen und trifft neben Klopfer und Blume auch seine Jugendfreundin Feline wieder. Prompt verlieben sich die beiden und Bambi muss kurz darauf in einem dramatischen Kampf einem anderen Hirsch, der auch Feline begehrt, in seine Schranken weisen.
Doch das gemeinsame Glück ist nur von kurzer Dauer, denn im Herbst sind die Jäger wieder im Wald und Bambi und Feline müssen ihr größtes und gefährlichstes Abenteuer erst noch bestehen.
Charaktere
; Bambi (Bambi): Hauptdarsteller. Ein junger Hirsch der beginnend mit seiner sorglosen Kindheit, die schönen Seiten des Lebens, aber bald auch deren mitunter tödliche Gefahren kennen lernt.
; Bambis Mutter (Mother): Kümmert sich selbstlos um den kleinen Bambi und lehrt ihn die Geheimnisse des Waldes. Opfert später ihr Leben für Bambi, als sie die Aufmerksamkeit eines Jägers auf sich lenkt und erschossen wird.
; Bambis Vater (The Great Prince of the Forest): Der große Prinz des Waldes. Ältester und weisester Hirsch des Waldes. Erscheint Bambi zunächst verschlossen, unnahbar und übermächtig, hält sich aber immer im Hintergrund in Bambis Nähe auf, um ihm notfalls zu helfen. Nimmt sich des kleinen Bambi an, nachdem seine Mutter getötet wurde.
; Klopfer (Thumper): Ein freches, junges Wildkaninchen und einer von Bambis besten Freunden. Wird oft von seiner Mutter ermahnt, nicht so frech und vorlaut zu sein und muss dann häufig die Lebensweisheiten seines Vaters rezitieren, wie z. B.: „If you can't say something nice… don't say nothing at all!“ (wenn man nichts Nettes zu sagen hat … dann soll man gar nichts sagen).
; Blume (Flower): Ein kleines, schüchternes Stinktier und Bambis zweiter Freund. Kam zu seinem Namen, weil Bambi, als er sprechen lernte, ihn in einem Blumenbeet entdeckte und prompt mit „Blume“ ansprach.
Hirsch
; Feline (Faline): Bambis Freundin. Bambi und Feline lernen sich zunächst als Kinder auf der Wiese kennen. Später, als beide erwachsen sind, verlieben sie sich ineinander.
; Freund Eule (Friend Owl): Eine alte, weise Eule, die Bambi seit seiner Kindheit kennt, und die ihn schließlich, als er erwachsen ist, über die Wirkung der Liebe aufklärt.
; Ronno (Ronno): Bambis Nebenbuhler beim Kampf um Feline. Wird von Bambi in einem dramatischen Hirschkampf besiegt und muss geschlagen das Feld räumen. (Wird namentlich nicht im Film, aber in Felix Saltens Buch erwähnt)
; Tante Ena (Aunt Ena): Mutter von Feline. (Wird namentlich nicht im Film, aber in Felix Saltens Buch erwähnt.)
Weitere Filminfos
Bis heute ist der Film ein Meilenstein der Trickfilmtechnik und war auch immer Walt Disneys persönlicher Lieblingsfilm. Während der Dreharbeiten wurde im Studio ein kleiner Zoo mit Kaninchen, Stinktieren, Weißwedelhirschen und -kälbern etc. eingerichtet. Das Ziel der Disney-Zeichner war es, die Figuren vom bisherigen, relativ einfachen Cartoon-Stil früherer Filme hin zu lebensechter Darstellung im Aussehen und Verhalten zu führen, ohne jedoch den Zeichentrick-Charakter des Films zu zerstören. Sie sollten nicht, wie Disney erklärte, „wie Menschen in Hirsch-Kostümen wirken“. Besonders wichtig waren daher exakte Studien von lebenden Tieren und Menschenkindern. Bewegung, Verhalten, körperliches Aussehen der Zeichentrick-Hirsche entsprechen exakt ihren realen Vorbildern. Tausende von Studienzeichnungen, Modellen und Roh-Animationen über Bewegung, Skelettaufbau, Muskeln etc. von realen Tieren wurden angefertigt. Mimik und Gesichtsausdrücke hingegen wurden von Kleinkindergesichtern abgeschaut und auf die Tiergesichter übertragen. Auch hier wurde jeder Gesichtsausdruck, der bei kleinen Kindern auftreten kann, in aufwendigen Studien festgehalten. Durch diese Fusion gelang es, die Tiere verblüffend menschlich, aber auch ohne Verlust ihrer arttypischen Tier-Attribute glaubhaft realistisch und lebendig darzustellen.
Auch kam bei diesem Film in besonders großem Umfang die von den Disney-Studios entwickelte Multiplan-Kamera für realistisch dreidimensional wirkende Kamerafahrten (besonders gut zu sehen in der Eingangsequenz des Films) durch eine Zeichentricklandschaft zum Einsatz.
Der Film enthält weniger als 1000 Worte Dialog und arbeitet statt dessen vor allem mit der emotionellen Wucht von Musik, impressionistischer Farbgebung und den auf traditionellen, chinesischen Maltechniken beruhenden Hintergrundbildern des Künstlers Tyrus Wong. Manche haben dem Film einen übertriebenen Einsatz des Kindchenschemas und andere psychologische Manipulation des Zuschauers vorgeworfen.
Bambi wird deshalb auch oft als Beispielfilm für „die heile Disney-Welt“ herangezogen. Für den ersten Filmteil, aus dem weit mehr Auschnitte und Bilder auch den Menschen bekannt sind, die den Film noch nie komplett gesehen haben, trifft dies wohl auch noch zu, doch in der zweiten Hälfte wird die Filmhandlung wesentlich dunkler und ernster.
Filmgeschichte schrieb zum Beispiel die herzzerreißende Szene, in der Bambis Mutter stirbt. Hier arbeiteten die Filmemacher mit der so genannten Off-Camera-Technik: Der Tod von Bambis Mutter wird nicht im Bild gezeigt, ebensowenig der Jäger, der sie erschiesst. Doch gerade deshalb hat er sich wohl jedem, der Bambi als Kind im Kino sah, so unvergesslich als früher „Kinderschock“ eingeprägt, dass diese Szene sogar im Juli 2004 vom englischen "Total Film Magazine" auf Platz 6 der 50 Top Movie Death Scenes (Die 50 berühmtesten Filmtode) gewählt wurde.
Auch der nie im Bild zu sehende Schütze wurde 2003 vom American Film Institute in seiner Liste 100 Greatest Heroes and Villains (Die 100 größten Helden und Schurken) auf Platz 20 der „Schurkenliste“ gewählt.
Bambi war der erste Disney-Trickfilm, in dem ein Protagonist stirbt. Nach Bambis Mutter wird im weiteren Filmverlauf während einer Jagd auch ein Fasan, der in Todesangst auffliegt, erschossen (Felix Salten beschreibt diese Szene aber auch genau so in seinem Buch).
Trivia
- Die Vorproduktion zu Bambi begann schon 1936 und ursprünglich sollte der Film nach Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937) als zweiter abendfüllernder Disney-Zeichentrickfilm in die Kinos kommen. Disneys Suche nach Perfektion verzögerte aber das Projekt immer mehr, so dass schließlich Pinocchio (1940), Fantasia (1940) und Dumbo (1941) noch vor Bambi veröffentlicht wurden.
- Nach dem Kriegseintritt der USA wurden alle zivilen Filmprojekte eingestellt und im Auftrag des Verteidigungsministeriums kurze Propagandafilme hergestellt. Nur an Bambi wurde weitergearbeitet. Zeitweise arbeiteten dreiviertel des gesamten Disney-Produktionsteams ausschließlich an Bambi.
- In der Uraufführung 1942 fuhr Bambi, wohl auch bedingt durch den Kriegseintritt der USA, noch Verluste ein. Nur ca. 1,23 Mio. US-Dollar Einnahmen standen den ca. 2,0 Mio. US-Dollar Produktionskosten gegenüber. Erst ab der Wiederaufführung 1947 erreichte "Bambi" die Gewinnzone. Anfangs ein Flop, rangiert Bambi laut http://www.worldwideboxoffice.com bis heute (2005) in der Top 200 Rangliste der weltweit erfolgreichsten Filme. Inflationsbereinigt (wobei die damaligen Gewinne auf die Kaufkraft von heute hochgerechnet werden) laut http://www.boxofficemojo.com sogar in den Top 50 (jeweils nur Kino-Einnahmen, ohne Einnahmen aus Video und DVD-Verkäufen). Noch 2005 wurden von der neuen DVD-Veröffentlichung in den USA am ersten Tag über eine Million Kopien verkauft.
- Die Filmpremiere sollte ursprünglich im Lincoln Theater in Damariscotta, Maine, USA stattfinden. Es wurde aber befürchtet, dass sich die vielen in Maine lebenden Jäger durch den Film angegriffen gefühlt hätten. Die Weltpremiere fand dann am 8. August 1942 in London statt. Die US-Premiere folgte erst am 13. August in New York.
- Bambi ist der erste von ganz wenigen Disney-Zeichentrickfilmen, in dem alle Voice-Songs nicht von den Charakteren, sondern ausschließlich aus dem Off gesungen werden. Der Chor, der am Bambi-Soundtrack mitgearbeitet hat, ist derselbe, der für Fantasia gesungen hat.
- Ursprünglich sollte auch der Jäger, der Bambis Mutter erschiesst, gezeigt werden. Ebenso Bambis tote Mutter und später nach dem Waldbrand auch ein im Feuer umgekommener Jäger. Diese Ideen wurden wieder fallengelassen.
- Die klassisch-orchestrale Filmmusik ist eines der wichtigsten Stilelemente von Bambi. Sie wird im gesamten Film nur zweimal für jeweils ca. 18 Sekunden unterbrochen: Das erste mal, als Bambi und seine Mutter fliehen mussten, und Bambis Mutter ihren Sohn aufklärt “Man was in the forest”. Und das zweite Mal, als Bambis Vater seinem Sohn den Tod seiner Mutter mitteilt “Your mother can't be with you anymore”.
- Der berühmte Satz von Klopfer “If you can't say something nice… don't say nothing at all” wurde von Peter Behn ungeplant gesprochen, als dieser bei der Vertonung seinen eigentlichen Text vergessen hatte. Die Produzenten war davon so begeistert, das für diesen Satz eine extra Szene entworfen wurde.
- Die Schweizer Première von Bambi erfolgt zwischen 1942 und 1945 in Zürich im Kino “Rex”. Der Romanautor Felix Salten wohnt der Première bei (er stirbt am 18. Oktober 1945).
- Deutschlandpremiere von Bambi war im Dezember 1950. Wiederaufführungen folgten 1964, 1973, 1983 und 1993.
- Es gibt zwei deutsche Synchronisationen. Nur die zweite wurde für die Veröffentlichungen auf Video und DVD verwendet.
- Die deutschen Übersetzungen der vier Liedtexte von Love is a Song (Liebe ist mehr als nur ein Wort), Little April Shower (Kleiner Regen im April), Let's sing a gay little Spring Song (Frühling) und Looking for Romance (Ich singe mein Lied) stammen von Heinrich Riethmüller.
- Bambis Freundin heißt sowohl in Felix Saltens Buch als auch in der englischen Originalversion des Films noch „Faline“. In der deutschen Synchronisation wurde aus unbekanntem Grund „Feline“ (mit „e“ statt mit „a“) daraus.
- Die deutsche Synchronisation weicht stellenweise stark vom Original ab. Beispiele: Die allgemeine Ansicht, dass Bambi ein Reh ist, beruht auch auf einem Synchronisationsfehler: „Bei Familie Reh gibts Nachwuchs!“ (Original: “The new Prince is born!”). Das Bambi im Original “The young Prince“ (Der junge Prinz) und sein Vater “The Great Prince of the Forest” (der große Prinz des Waldes) ist, wird in der deutschen Synchronisation komplett unterschlagen. Der Frosch, der auf der Wiese weghüpft, sagt in der dt. Synchronisation „Er hat Recht“ (in Bezug auf Klopfers Meinung zu den Blüten und dem Grünzeug), im Original aber “Watch out” (Pass auf), damit er nicht aus Versehen von Bambi gebissen oder zertreten wird. Nach dem Tod von Bambis Mutter sagt Bambis Vater nur die beiden Sätze “Your Mother can't be with you anymore… Come, my son”. Die deutsche Synchronisation ist unnötigerweise wortreicher: „Du brauchst auf deine Mutter nicht mehr zu warten. Die Jäger haben sie. Du musst jetzt ganz tapfer sein und lernen, auf dich allein aufzupassen … Komm, mein Sohn“ und auch schlecht übersetzt, da Bambi nicht „gewartet“, sondern seine Mutter verzweifelt gesucht hat.
Restaurierung
2004 wurde der Film aufwendig restauriert. Als Vorlage diente der Ur-Film, der in der Library of Congress gelagert war und zu zerfallen drohte, da er auf altem, instabilem Nitrat-Filmmaterial aufgenommen war. In etwa 9.600 Arbeitsstunden musste Bild für Bild der 110.000 Einzelbilder von Hand gereinigt und die Ursprungsfarben anhand der noch vorhandenen Originalzeichnungen und den Glasbildern der Multiplane Camera wiederhergestellt werden. Die Restaurierungsarbeiten dauerten 14 Monate. Anschließend wurde neben einer neuen, extrem hochauflösenden Digitalversion (3.000×4.000 Pixel pro Quadratzoll), auch ein neues Negativ-Masterband erstellt. Im März 2005 wurde der Film schließlich in vollständig restaurierter Fassung erstmalig auf DVD vorgestellt.
Einflüsse auf andere Filme
Bambi diente auch als Vorbild für den in den 90er-Jahren ebenfalls von Disney produzierten Zeichentrickfilm Der König der Löwen. Der König der Löwen wurde von Kritikern sogar als „Bambi in Afrika“ bezeichnet.
Auch der japanische Manga-Künstler Osamu Tezuka ließ sich für seine Figur Kimba, der weiße Löwe von Bambi inspirieren. Somit ist der seit langen Jahren schwelende Streit, ob Disney seinen Film Der König der Löwen von Kimba abgeschaut hat, eigentlich unsinnig, da beide Werke nachweislich von Bambi inspiriert wurden: “Osamu Tezuka was happy to acknowledge the inspiration that the works of Walt Disney and his employers had on his own creations. He even acknowledged that ‘Bambi’ assisted the creation of his lion king story. It is reasonable and responsible of artists to be inspired by others and to study their techniques, and there is no shame in admitting so.” (Robin Pen in Eidolon, Page 65-71, 16. Februar 1995)
Das düstere Musikthema, das bei Bambi gespielt wird wenn die Menschen in den Wald eindringen und die Tiere jagen, basiert auf einer einfachen Dreitonfolge, die sich zuerst langsam, dann immer schneller und immer bedrohlicher klingend von Instrument zu Instrument aufbaut. Der Komponist John Williams ließ sich von diesem Musikthema zu seiner berühmte Musik zum Film Der weiße Hai inspirieren. In Der weiße Hai ließ er einfach die mittlere Note weg und nahm eine Zweitonfolge als Basis.
Kontroversen
Besonders zwei Kontroversen gibt es bis heute zu dem Film. Die erste dreht sich darum, ob der Film für jüngere Kinder geeignet ist. “Bambi ist ein sehr ernster Film. Ich weiss nicht, ob einige kleine Kinder dafür schon bereit sind” schrieb z.B. der Filmkritiker Roger Ebert zur Kino-Wiederaufführung 1988.
In der Tat schrieb dann die wohl bekannteste Szene, der Tod von Bambis Mutter, auch Filmgeschichte. Die Berichte von Eltern, die mit ihren hemmungslos weinenden und völlig aufgelösten Kindern nach dieser einschneidenden Szene das Kino verließen, sind Legion. Ebenso ängstigte der Waldbrand im großen Finale viele kleine Kinobesucher und sorgte auch immer wieder auch für überraschte, je geschockte Eltern, die in einem Disney-Film solche Szenen nicht erwartet hätten.
Walt Disney jedoch nahm Kinder immer sehr ernst und vermied es, ihnen alles nur in einfachen, harmlosen Geschichten ohne jede ernsthaften Probleme darzustellen. Er setzte sie auch gewissen Schocks und Ängsten aus: Die Furcht, die Mutter zu verlieren, die Angst vor dem Feuer u.v.m.
Seltsam ist, daß bis heute insbesondere die niedlichen Szenen des Films im Kollektivgedächtnis der Menschen verankert sind. Die nicht minder zahlreichen düsteren und ernsten Szenen hingegen kaum. Dies ist wohl der Hauptgrund, warum der Film, in dem auch der Tod, die Angst und der Schrecken in genauso eindringlichen Bildern und Szenen dargestellt wird wie die harmlosen und niedlichen Sequenzen den Ausdruck Bambi-Syndrom für einen sentimental verklärten, verniedlichten Blick auf die Natur prägte.
Eltern sollten sich den Film also vorher ansehen und dann selbst entscheiden, ob ihre Kinder dafür bereit sind. Und sich auch schon Erklärungen zu Fragen wie “wieso kommt Bambis Mama nicht wieder?” bereitlegen.
Die zweite Kontroverse dreht sich um die Darstellung des Menschen, insbesondere der Jäger, im Film. Schon vor der Premiere kam es zum Konflikt mit Jägern, die sich durch den Film diskreditiert sahen. Disney folgte mit dem Film zwar recht genau dem Thema von Saltens Buchvorlage, änderte aber die Darstellung der Menschen dahingehend, daß sie nie zu sehen sind und nur ihr Wirken gezeigt wird. Er stellt sie mehr wie eine höhere Naturgewalt, ein Erdbeben, eine Sturmflut oder ein Orkan dar. Er wollte Jäger nicht allgemein als Bösewichte darstellen. In der Originalfassung ist dann auch nur von "Man" (Menschen) die Rede, erst die deutsche Filmsynchro machte fälschlicherweise "Jäger" daraus.
Auch Felix Salten, der übrigens selbst ein passionierter Jäger war, legte den Blickwinkel der Geschichte voll und ganz auf die Tiere. Die Geschichte wird komplett aus ihrer Sicht erzählt. Sowohl Salten als auch Disney ging es also wohl mehr darum, die Menschen vor zu sorglosem Umgang mit der Natur und ihren Geschöpfen zu warnen. Einige Kritiker betitelten den Film sogar als einer der ersten Filme mit Öko-Botschaft. Radikale Tierrechtler spannen aber bis heute sowohl Buch als auch Film für ihre Ziele ein, während viele Jäger, besonders in den USA, den Film "Anti-Jagd-Propaganda" beschimpfen.
Kritikerstimmen zur DVD-Wiederveröffentlichung 2005
- Bambi ist möglicherweise einer der besten Filme, die je gemacht wurden, wenn nicht DER Beste – David Keyes, cinemaphile.org
- Wunderschön in jedem Sinne des Wortes. Ich denke, der beste Disney-Film überhaubt – Scott Winberg, efilmcritic.com
- Dadurch, daß der Film aber nie eine Bedrohung und Gefahr ganz aus den Augen verliert, wirkt er auf mich deutlich erwachsener als etwas 'Schneewittchen', ist aber dennoch voll und ganz ein Kinderfilm geblieben. Dieser Zusammenfluss beider Ansprüche erhebt den Film in die Dimension des Zeitlosen. – Urs Wiki, dvd-center.de
- Kurz und auf den Punkt gebracht: Bambi ist ein zeitloser Klassiker. – John J. Puccio, dvdtown.com
- Fazit: Als 'Klassiker' ist er in die Geschichte des Filmes eingegangen und genau diese Bezeichnung verdient der Film auch. Ganz grosses Trickfilmkino der alten Schule. – outnow.ch
- Viele der frühen Disney-Filme zeichnen sich durch eine gewisse Lyrik und eine universelle Wahrheit aus - aber Bambi ist so einfach, so unschuldig, so rein - beinahe schon transparent, oder anders ausgedrückt: Bambi trifft mitten ins Herz. – Robert Horton, amazon.de
- Bambi - Walt Disneys unvergeßliches Zeichentrick-Meisterwerk ist die wohl fesselndste und eindrucksvollste Geschichte über das Erwachsenwerden, die je auf Zelluloid gebannt wurde. – Dirk Jasper, djfl.de
- Ein unvergänglicher Klassiker der von jeder Generation neu entdeckt wird und in Erinnerung bleibt, wenn andere Filme längst dem Vergessen anheimgefallen sind. – Roger Ebert, rogerebert.com
Fortsetzung
Fortsetzung: Bambi - Herr der Wälder (Bambi and the great prince of the forest). Vorraussichtlich ab 27. April 2006 in den Kinos.
Literatur
- Felix Salten: Bambi - Eine Lebensgeschichte aus dem Walde in ders.: Bambi, Perri, Hops & Co.. Müller, Rüschlikon-Zürich, Stuttgart und Wien 1977, ISBN 3-275-00663-0 (enthält u.a. auch die Fortsetzung Bambis Kinder - Eine Familie im Walde) - Sammelband; daneben zahlreiche weitere Ausgaben -
Weblinks
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- [http://www.filmsite.org/50bestdeaths3.html 50 Top Movie Deaths Scenes]
- [http://www.filmsite.org/scenes2.html Great Moments and Scenes from the greatest Films]
- [http://www.filmsite.org/afi100heroesvillb.html 100 Greatest Heroes and Villains (the Villains)]
- [http://www.djfl.de/entertainment/djfl/1010/101114pr.html Dirk Jasper Filmlexikon: Produktionsnotitzen zu Bambi]
- [http://www.animationarchive.net/Feature%20Films/Bambi/Script/ Dialogscript von Bambi (Englisch)]
Bambi
Bambi
Bambi
Bambi
Kategorie:Filmtitel
Kategorie:Zeichentrickfilm
Kategorie:Literaturverfilmung
Kategorie:Disney-Film
Kategorie:1942
Felix SaltenFelix Salten ( - 6. September 1869 in Budapest; † 8. Oktober 1945 in Zürich) (eigentlich Siegmund Salzmann) wurde als Schriftsteller durch seine Tiergeschichte Bambi, ein Leben im Walde (1923) weltbekannt. Er soll Karl Kraus zufolge angeblich auch den stark pornografischen Prostituiertenroman Josefine Mutzenbacher verfasst haben. Die Geschichte einer Wienerischen Dirne. Von ihr selbst erzählt. (1906) verfasst haben, hat das jedoch nie bestätigt.
Er wurde unter dem Namen Siegmund Salzmann als Sohn eines ungarischen Ingenieurs in Budapest geboren und übersiedelte kurz nach seiner Geburt nach Wien. Aufgrund hoher Schulden seines Vaters brach er das Gymnasium frühzeitig ab. Um für die Familie sorgen zu können, nahm er eine Arbeit bei der Phönix-Versicherung auf.
Nebenher schrieb er unter dem Namen Felix Salten Kurzgeschichten und für mehrere Zeitungen. Der Journalismus wurde zu seinem Hauptfeld. Jedoch schrieb er gleichzeitig Prosa, Theaterstücke und Operettenlibretti.
In Kooperation mit anderen Autoren schrieb er Drehbücher und arbeitete sehr erfolgreich als Regisseur.
International bekannt wurde Salten vor allem durch die Verfilmungen seiner Bücher Bambi, Perri und Der Hund von Florenz durch Walt Disney.
1938 floh er in die Schweiz. Als heimatverbundenem Mann setzte ihm die Entfernung zu seiner Heimatstadt Wien sehr zu. Er starb mit 76 Jahren kurz nach Kriegsende.
Weblinks
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1923
Politik
- 1. Januar: Karl Scheurer wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das anthrophosopische Zentrum Goetheanum bei Basel brennt bis auf die Grundmauern nieder
- 2. Januar: Konferenz über die durch die Weimarer Republik zu leistenden Reparationszahlungen
- 11. Januar: Ruhrbesetzung: Nachdem französische und belgische Truppen 1921 die Städte Duisburg und Düsseldorf besetzt haben, rücken sie von dort in das Ruhrgebiet ein. Es kommt zu Streiks, Sabotageakten, Anschlägen auf die Besatzungstruppen und einer großen Anzahl von Todesurteilen
- 16. Februar: Das von Gustav Radbruch entworfene erste deutsche Jugendgerichtsgesetz (RJGG) wird erlassen
- 24. Juli: Die Türkei erreicht im Vertrag von Lausanne eine Revision des Vertrags von Sèvres
- 11. August: Deutschland stellt die Reparationslieferungen ein
- 12. August: Sturz der Regierung Wilhelm Cuno
- 13. August: Gustav Stresemann (DVP) wird neuer Reichskanzler
- 24. September: Gustav Stresemann erklärt das Ende des passiven Widerstands
- 27. September: In Deutschland wird wegen des Separationsversuchs von Bayern nach dem Ende des passiven Widerstandes der Ausnahmezustand erklärt
- 9. Oktober: Gründung der Preußischen Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft (Preussag AG)
- 22. Oktober: Die Duisburger Gruppe des Rheinischen Unabhängigkeitsbundes ruft die „Rheinische Republik“ aus.
- 23. Oktober: Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Johannes Hoffmann erklärt sich mit einigen Sozialdemokraten bereit, einen unabhängigen Pfälzischen Staat innerhalb des Deutschen Reiches zu gründen. Der Vorschlag stößt bei der Beamtenschaft und den Parteien auf Ablehnung. Auch die pfälzische Sozialdemokratie distanziert sich von Hoffmann
- 23. Oktober: Beginn des Hamburger Aufstandes der KPD in Hamburg und Schleswig-Holstein
- 29. Oktober: Reichsexekution gegen Sachsen wegen der Regierungsbeteiligung der KPD unter Ministerpräsident Erich Zeigner SPD
- 29. Oktober: Ausrufung der Republik Türkei durch Kemal Atatürk
- 6. November: Reichsexekution gegen Thüringen wegen der Regierungsbeteiligung der KPD unter Ministerpräsident August Frölich SPD
- 9. November: Sturm auf die Feldherrenhalle in München, erster Versuch Hitlers, die Macht zu erlangen. (Hitlerputsch)
- 11. November: NSDAP und KPD werden verboten
- 12. November: Heinz Orbis proklamiert in Speyer die Autonome Pfälzische Republik
- 15. November Einführung der Rentenmark zur Bekämpfung der Hyperinflation in Deutschland
- 30. November: Wilhelm Marx, Mitglied der Zentrumspartei, wird Reichskanzler
- „Bevölkerungsaustausch“ (wechselseitige Vertreibung) zwischen Türkei und Griechenland und Bulgarien und Griechenland (siehe Vertrag von Lausanne)
- Übernahme des bay. Heeres in die Reichswehr
- Ende eines Bürgerkrieges in Irland nach der Teilung in Nordirland und die irische Republik
Wissenschaft und Technik
- 15. August bis 30. September: Die erste Bauhaus-Ausstellung findet in Weimar statt, u. a. mit der Präsentation eines Musterhauses
- 29. Oktober: Der deutsche Rundfunk wird offiziell gestartet. Seine erste Sendung fand am 29. Oktober von 8 bis 9 Uhr abends statt, die von der Gesellschaft „Radiostunde“, der späteren bekannten „Berliner Funkstunde“, aus dem Voxhaus gesendet wurde
- 7. Dezember: Edwin Hubble beweist die Existenz von Himmelskörpern, die außerhalb unserer Milchstraße liegen anhand des Andromedanebels
Kultur
- 9. Februar: Uraufführung der Operette Die gelbe Jacke von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 1. April: Uraufführung der Operette Mädi von Robert Stolz in Berlin
- 21. April: Uraufführung der Operette Lagunenzauber von Nico Dostal im Opernhaus Graz
- 14. Mai: Uraufführung der Oper The Perfect Fool von Gustav Holst in London
- 14. September: Uraufführung der Operette Ein Märchen aus Florenz von Ralph Benatzky am Johann Strauß-Theater in Wien
- 15. November: Uraufführung der Oper Srdce (Das Herz) von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 20. November: Uraufführung der Oper Die Höhle von Salamanca von Bernhard Paumgartner an der Staatsoper in Dresden
- 22. Dezember: Uraufführung der Operette Marietta von Walter Kollo in Berlin
- Gründung der Jugendbewegung Bund Neudeutschland
Katastrophen
- 24. März: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in der Republik China, etwa 5.000 Tote
- 25. Mai: ein Erdbeben der Stärke 5,7 im Iran, etwa 2.200 Tote
- 1. September: Großes Erdbeben in der Region Kanto, Japan, 140.000 Tote
- 8. September: Durch einen Navigationsfehler der Geschwaderführung stranden 7 Zerstörer der US-Navy am Point Arguello nördlich von Los Angeles. 22 Tote und Totalverlust aller 7 Schiffe. Siehe: Honda Point Katastrophe
- 1. Dezember: Die Gleno-Talsperre im Valle di Scalve in Bergamo/Italien bricht; bei der Katastrophe sterben bis zu 600 Menschen
- 21. Dezember: Mittelmeer, Sahara. Das französische Luftschiff Dismude verschwand bei einem Flug Richtung Sahara. Die 50 Personen der Besatzung gelten als vermißt
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert ihr Länderspiel gegen Italien in Mailand mit 3:1
- 28. April: Das Wembley-Stadion in London wird mit dem Cupfinale zwischen West Ham United und den Bolton Wanderers eröffnet
- 3. Januar: Nell Rankin, US-amerikanische Opernsängerin († 2005)
- 5. Januar: Sam Phillips, Gründer der Plattenfirma Sun Records († 2003)
- 8. Januar: Joseph Weizenbaum, deutscher-amerikanischer Informatiker und Computerkritiker
- 8. Januar: Bryce DeWitt, US-amerikanischer theoretischer Physiker († 2004)
- 9. Januar: Karl-Heinz Metzner, deutscher Fußballspieler († 1994)
- 10. Januar: Ingeborg Drewitz, deutsche Schriftstellerin († 1986)
- 10. Januar: Franz Schönhuber, deutscher Journalist, Buchautor und Gründer der Partei Die Republikaner
- 11. Januar: Ernst Nolte, deutscher Historiker
- 11. Januar: Carroll Shelby, Rennfahrer, Konstrukteur, Unternehmer
- 17. Januar: Horst E. Brandt, deutscher Film- und Fernsehregisseur
- 19. Januar: Markus Wolf, Leiter des Nachrichtendienstes der DDR
- 19. Januar: Jean Stapleton, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Januar: Richard Herrmann, deutscher Fußballspieler († 1962)
- 23. Januar: Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller († 1996)
- 23. Januar: Franz Rieger (Schriftsteller), österreichischer Schriftsteller († 2005)
- 24. Januar: Vlado Kristl, deutsch-kroatischer Filmkünstler († 2004)
- 25. Januar: Arvid Carlsson, schwedischer Pharmakologe
- 27. Januar: Waldir Azevedo, Komponist und Cavaquinhospieler († 1980)
- 29. Januar: Paddy Chayefsky, US-amerikanischer Autor († 1981)
- 29. Januar: Eddie Taylor, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1985)
- 30. Januar: Václav Chochola, tschechischer Fotograf († 2005)
- 31. Januar: Hermann Schmitt-Vockenhausen, deutscher Politiker und MdB († 1979)
- 31. Januar: Jorge Maria Mejia, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 31. Januar: Norman Mailer, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Februar: Svetozar Gligorić, serbischer Schachmeister
- 4. Februar: Kurt Brumme, Sportmoderator im Hörfunk († 2005)
- 6. Februar: Gyula Lóránt, ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer († 1981)
- 9. Februar: Brendan Behan, irischer Schriftsteller, Journalist und IRA-Aktivist († 1964)
- 10. Februar: Ahti Karjalainen, finnischer Politiker, der dem Zentrum angehörte († 1990)
- 11. Februar: Antony Flew, britischer Philosoph, Vertreter des Libertarismus und Atheismus
- 12. Februar: Franco Zeffirelli, italienischer Regisseur
- 13. Februar: Chuck Yeager, General der US-Airforce und Testpilot
- 14. Februar: Vera Ferra-Mikura, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin († 1997)
- 15. Februar: Arno Hamburger, erster Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) in Nürnberg
- 15. Februar: Jelena Georgijewna Bonner, sowjetische Dissidentin, russische Menschenrechtlerin
- 16. Februar: Karl Otto Mühl, Schriftsteller
- 17. Februar: Kihachi Okamoto, japanischer Filmregisseur († 2005)
- 18. Februar: Wilhelm Hennis, deutscher Politologe
- 19. Februar: Giulio Cabianca, italienischer Rennfahrer († 1961)
- 20. Februar: Forbes Burnham, guyanischer Politiker und Präsident von Guyana († 1985)
- 22. Februar: Billy Mo, deutscher Jazz-Trompeter und Schlagersänger († 2004)
- 25. Februar: Kurt Blecha, SED-Funktionär in der DDR
- 27. Februar: Dexter Gordon, US-amerikanischer Tenorsaxophonist († 1990)
- 28. Februar: Charles Durning, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. März: Barney Martin, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 4. März: Patrick Moore, englischer Astronom, Autor und Fernsehmoderator
- 6. März: Jürgen von Manger, deutscher Schauspieler, politischer Kabarettist und Komiker († 1994)
- 6. März: Albert Leibenfrost, österreichischer Politiker († 2005)
- 6. März: Wes Montgomery, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist († 1968)
- 7. März: Milo Dor, österreichischer Schriftsteller
- 8. März: Walter Jens, deutscher Literaturhistoriker, Kritiker, Hochschullehrer und Schriftsteller
- 10. März: Hedy Schlunegger, Schweizer Skirennläuferin
- 10. März: Zdenka Bergrová, tschechische Dichterin, Übersetzerin und Autorin eine Märchenbuches
- 10. März: John Donald Abney, US-amerikanischer Jazzpianist († 2000)
- 10. März: Val Fitch, US-amerikanischer Physiker
- 11. März: Louise Brough, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 12. März: Hanne Hiob, deutsche Schauspielerin
- 12. März: Norbert Brainin, österreichisch-britischer Violinist († 2005)
- 12. März: Walter Schirra, US-amerikanischer Astronaut
- 16. März: Heinz Wallberg, deutscher Dirigent († 2004)
- 17. März: Wolfgang O. Sack, deutsch-amerikanischer Veterinäranatom († 2005)
- 17. März: Friedrich W. Bauschulte, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2003)
- 19. März: Giuseppe Rotunno, italienischer Kameramann
- 19. März: Oskar Fischer, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
- 19. März: Dietrich Katzenstein, Richter am deutschen Bundesverfassungsgericht
- 22. März: Marcel Marceau, französischer Pantomime
- 22. März: David L. Hoggan, tionalsozialistischer Geschichtsrevisionist († 1988)
- 25. März: Reimar Lüst, Astrophysiker und Wissenschaftsmanager
- 26. März: Gert Bastian, ehemaliger General und deutscher Politiker (Die Grünen) († 1992)
- 28. März: Thad Jones, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1986)
- 30. März: Walter Niephaus, deutscher Schachspieler († 1992)
- 30. März: Herbert Asmodi, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 31. März: Don Barksdale, US-amerikanischer Basketballspieler († 1993)
- 2. April: George Spencer-Brown, Philosoph und Mathematiker
- 4. April: Dorothy Hart, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
- 5. April: Ernest Mandel, marxistischer Ökonom, Theoretiker († 1995)
- 8. April: Edward Mulhare, Schauspieler († 1997)
- 10. April: Hans Terofal, deutscher Schauspieler († 1976)
- 12. April: Ernst Aust, deutscher Politiker († 1985)
- 12. April: Ann Miller, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin († 2004)
- 13. April: Lothar Quinte, deutscher Maler der Avantgarde († 2000)
- 13. April: Don Adams, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 14. April: Roberto Schopflocher, argentinischer Schriftsteller
- 14. April: Erich Auer, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 14. April: John Caldwell Holt, US-amerikanischer Autor und Pädagoge († 1985)
- 16. April: Warren Barker, US-amerikanischer Komponist
- 18. April: Leif Panduro, dänischer Schriftsteller und Zahnarzt († 1977)
- 18. April: Ferenc Sido, ungarischer Tischtennisspieler († 1998)
- 20. April: Tito Puente, Jazz-, Salsa- und Mambo-Musiker († 2000)
- 21. April: Jakow Borissowitsch Estrin, russischer Schachspieler († 1987)
- 22. April: Paula Fox, US-amerikanische Schriftstellerin
- 22. April: Aaron Spelling, US-amerikanischer Film- und Fernsehproduzent
- 22. April: Bettie Page, US-amerikanisches Fotomodell
- 25. April: Albert King, Bluesmusiker
- 30. April: Percy Heath, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Kontrabassist) († 2005)
- 1. Mai: Joseph Heller, US-amerikanischer Schriftsteller († 1999)
- 2. Mai: Patrick Hillery, Irischer Präsident
- 2. Mai: Albert Nordengen, norwegischer Politiker, langjähriger Bürgermeister von Oslo († 2004)
- 8. Mai: Cheikha Rimitti, algerische Raï-Sängerin
- 10. Mai: Heydər Əliyev, aserbaidschanischer Politiker († 2003)
- 10. Mai: Nicolaus Sombart, deutscher Kultursoziologe und Schriftsteller
- 10. Mai: Gerhard Wahrig, deutscher Lexikograph († 1978)
- 13. Mai: Beatrice Arthur, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. Mai: Adnan Patschatschi, irakischer Politiker
- 15. Mai: Richard Avedon, Fotograf († 2004)
- 15. Mai: Reinhard Raffalt, Schriftsteller und Journalist († 1976)
- 15. Mai: Adolf Grünbaum, US-amerikanischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker
- 16. Mai: Erwin Leiser, deutsch-schwedischer Publizist († 1996)
- 16. Mai: Merton H. Miller, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger († 2000)
- 20. Mai: Peter Steinforth, deutscher Künstler († 1981)
- 21. Mai: Clarence Gaines, US-amerikanischer College-Basketballtrainer († 2005)
- 22. Mai: Max Velthuijs, niederländischer Autor und Zeichner († 2005)
- 22. Mai: Karl Otto Zimmer, Richter am deutschen Bundessozialgericht († 2004)
- 26. Mai: Horst Tappert, deutscher Schauspieler
- 26. Mai: James Arness, ein US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Mai: Inge Morath, österreichische Fotografin († 2002)
- 27. Mai: Henry Kissinger, US-amerikanischer Diplomat und Friedensnobelpreisträger
- 28. Mai: Wolfgang Schmitz, österreichischer Politiker
- 28. Mai: György Ligeti, ungarischer Komponist
- 31. Mai: Rainer III. (Monaco), Fürst von Monaco († 2005)
- 31. Mai: Ellsworth Kelly, US-amerikanischer Maler
- 2. Juni: Fritz Baier, deutscher Politiker, MdB
- 3. Juni: Werner Danz, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juni: Wolfgang Stegmüller, deutsch-österreichischer Philosoph († 1991)
- 3. Juni: Alfred Beni, österreichischer Schachmeister († 1995)
- 4. Juni: Hans Sauer, Erfinder († 1996)
- 5. Juni: Jesús Rafael Soto, venezolanischer Künstler († 2005)
- 7. Juni: Carlos Thompson, Schauspieler und Schriftsteller, zweiter Ehemann von Lilli Palmer († 1990)
- 9. Juni: Gerald Götting, CDU-Vorsitzender und Präsident der Volkskammer der DDR
- 10. Juni: Georg Moser, katholischer Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart († 1988)
- 10. Juni: Heinrich Rombach, Ordinarius für Philosophie († 2004)
- 10. Juni: Sergiu Samarian, rümänischer Schachspieler und Schachschriftsteller († 1991)
- 14. Juni: Judith Kerr, deutsche Malerin, Designerin und Autorin
- 14. Juni: Gerhard Pfeiffer, deutscher Schachspieler († 2000)
- 14. Juni: Thomas Zhao Fengwu, römisch-katholischer Bischof von Yanzhou († 2005)
- 14. Juni: Robert Watts, US-amerikanischer Künstler und Bildhauer
- 15. Juni: Walter Jansen, deutscher Weihbischof († 2004)
- 15. Juni: Erland Josephsson, schwedischer Schauspieler
- 16. Juni: Ron Flockhart, britischer Rennfahrer und Pilot († 1962)
- 17. Juni: Anthony Joseph Bevilacqua, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 22. Juni: José Giovanni, französisch-Schweizer Schriftsteller und Filmemacher († 2004)
- 23. Juni: Silkirtis Nichols, indianischer Schauspieler
- 25. Juni: Georg Kossack, deutscher Vorgeschichtsforscher († 2004)
- 26. Juni: Hans-Joachim Preil, deutscher Theaterautor, Regisseur und Komiker († 1999)
- 27. Juni: Jacques Berthier, französischer Organist und Komponist († 1994)
- 29. Juni: Wen-chung Chou, US-amerikanischer Komponist chinesischer Herkunft
- 2. Juli: Karl Otmar Freiherr von Aretin, deutscher Historiker
- 2. Juli: Wisława Szymborska, polnische Dichterin und Nobelpreisträgerin
- 3. Juli: Charles Hernu, französischer Politiker († 1990)
- 4. Juli: Rudolf Friedrich, Schweizer Politiker (FDP)
- 5. Juli: Gustaaf Joos, belgischer Theologe und Kardinal († 2004)
- 6. Juli: Wojciech Jaruzelski, polnischer Politiker und Militär, Staatspräsident von Polen von 1989 bis 1990
- 6. Juli: Josef Plöger, Weihbischof in Köln († 2005)
- 7. Juli: Rollo Gebhard, Einhandsegler, Autor und Tierschützer
- 8. Juli: Harrison Dillard, US-amerikanischer Leichtathlet
- 9. Juli: Molly O'Day, US-amerikanische Countrysängerin († 1987)
- 11. Juli: Germain Muller, französischer Kulturpolitiker, Kabarettist und Dichter († 1994)
- 12. Juli: Erwin Halletz, österreichischer Komponist, Arrangeur und Dirigent
- 12. Juli: Georgi Iwanowitsch Salnikow, russischer Komponist und Professor
- 14. Juli: Primo Nebiolo, italienischer Sportfunktionär († 1999)
- 17. Juli: John Cooper, britischer Autokonstrukteur († 2000)
- 19. Juli: Alex Hannum, US-amerikanischer Basketballtrainer († 2002)
- 19. Juli: Joseph Hansen, US-amerikanischer Schriftsteller († 2004)
- 21. Juli: Rudolph Arthur Marcus, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 22. Juli: Nettie Witziers-Timmer, niederländische Leichtathletin († 2005)
- 22. Juli: Bob Dole, US-amerikanischer Politiker
- 27. Juli: Ōyama Masutatsu, Begründer des Kyokushin-Karate-Stiles († 1994)
- 27. Juli: Peter Cabus, belgischer Komponist († 2000)
- 29. Juli: Boris Pawlowitsch Bugajew, Minister für zivile Luftfahrt der Sowjetunion
- 3. August: Shenouda III., 117. Papst von Alexandrien und Patriarch des Stuhles vom Heiligen Markus der Koptische Kirche
- 4. August: Franz Karl Stanzel, österreichischer Anglist und Literaturwissenschaftler
- 6. August: Hans Jacobus, deutscher Journalist (DDR)
- 6. August: Hans Aebli, Schweizer Pädagoge († 1990)
- 7. August: Liane Berkowitz, deutsche Widerstandskämpferin († 1943)
- 7. August: Curth Anatol Tichy, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 8. August: Antonio Quarracino, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 10. August: Jean Graton, belgischer Comic-Zeichner und -Autor
- 10. August: Dietmar Walther, deutscher Dirigent, Komponist und Akkordeonist
- 15. August: Schimon Peres, israelischer Politiker, Ministerpräsident und Premierminister, Friedensnobelpreisträger
- 17. August: Robert Sabatier, französischer Schriftsteller und Literaturkritiker
- 19. August: Magdalene Ehlers, Bremer Autorin
- 20. August: Jim Reeves, Country-Sänger († 1964)
- 21. August: Keith Allen, ehem. General Manager in der NHL
- 21. August: Chris Schenkel, US-amerikanischer Sportreporter († 2005)
- 23. August: Edgar F. Codd, US-amerikanischer Mathematiker und Datenbankforscher († 2003)
- 24. August: Arthur Jensen, US-amerikanischer Psychologe
- 25. August: Ayya Khema, Buddhistische Nonne († 1997)
- 25. August: Fernando Távora, portugiesischer Architekt († 2005)
- 26. August: Wolfgang Sawallisch, deutscher Dirigent und Pianist
- 26. August: Hans Kolditz, deutscher Komponist und Dirigent
- 27. August: Uwe Dallmeier, deutscher Schauspieler († 1985)
- 28. August: Fernando Rielo, spanischer Philosoph und Gründer der Missionare Identes
- 29. August: Richard Attenborough, britischer Schauspieler und Regisseur
- 30. August: Vic Seixas, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1. September: Kenneth Thomson, Unternehmer
- 1. September: Rocky Marciano, US-amerikanischer Boxer († 1969)
- 2. September: René Thom, französischer Professor für Mathematik († 2002)
- 5. September: Otto Knefler, deutscher Fußballtrainer († 1986)
- 5. September: Gustavo Rojo, Schauspieler in der spanischsprachigen Welt
- 6. September: Peter II., König von Jugoslawien († 1970)
- 6. September: Karlheinz Rudolph, deutscher Fernsehjournalist, Moderator des heute-journals († 1994)
- 7. September: Peter Lawford, britischer Schauspieler († 1984)
- 9. September: Daniel Carleton Gajdusek, Entdecker der so genannten langsamen Viren
- 10. September: Uri Avnery, israelischer Journalist, Schriftsteller, Friedensaktivist
- 10. September: Shmuel N. Eisenstadt, Soziologe
- 10. September: Rolf Bossi, Strafverteidiger
- 15. September: Anton Heiller, österreichischer Komponist, Organist und Musikpädagoge († 1979)
- 17. September: Hank Williams, US-amerikanischer Countrymusiker († 1953)
- 18. September: Peter Smithson, britischer Architekt († 2003)
- 18. September: Anna von Bourbon-Parma, Königin von Rumänien
- 21. September: Horst Buhtz, ehemaliger deutscher Fußballspieler und -trainer
- 22. September: Dannie Abse, britischer Autor und Dichter
- 24. September: Ladislav Fuks, tschechischer Prosa-Autor und Verfasser psychologischer Romane († 1994)
- 24. September: Fats Navarro, US-amerikanischer Jazztrompeter († 1950)
- 25. September: Gisela Niemeyer, Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 25. September: Martin Aku, togolesischer Politiker
- 28. September: Tuli Kupferberg, US-amerikanischer Beatnik-Poet, Autor, Cartoonist
- 2. Oktober: Margarete Rabe, Aufseherin im KZ Ravensbrück
- 2. Oktober: Judith Hemmendiger, isrealische Autorin
- 3. Oktober: Edward Oliver LeBlanc, dominicanischer Politiker († 2004)
- 3. Oktober: Stanisław Skrowaczewski, polnischer Dirigent
- 4. Oktober: Charlton Heston, US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliger Präsident der NRA
- 5. Oktober: Philip Berrigan, Friedensaktivist und römisch-katholischer Priester († 2002)
- 6. Oktober: Nanna Ditzel, dänische Designerin († 2005)
- 7. Oktober: Irma Grese, Aufseherin in den KZs Auschwitz und Bergen-Belsen († 1945)
- 12. Oktober: Fernando Sabino, brasilianischer Schriftsteller und Journalist († 2004)
- 15. Oktober: Italo Calvino, italienischer Schriftsteller († 1985)
- 17. Oktober: Barney Kessel, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist († 2004)
- 18. Oktober: Ilse Donath, deutsche Tischtennisspielerin
- 20. Oktober: Otfried Preußler, deutscher Kinderbuchautor
- 21. Oktober: Eva Maria Bauer, deutsche Schauspielerin
- 21. Oktober: Horst Herold, Richter, Polizeipräsident von Nürnberg, Präsident des Bundeskriminalamtes
- 22. Oktober: Göke Frerichs, deutscher Politiker und MdB
- 22. Oktober: Bert Trautmann, ehemaliger deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 23. Oktober: Ned Rorem, US-amerikanischer Komponist
- 25. Oktober: Achille Silvestrini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 26. Oktober: Robert Hinde, britischer Verhaltensforscher
- 29. Oktober: Carl Djerassi, Chemiker und „Vater der Antibabypille“
- 29. Oktober: Dietrich Manicke, deutscher Komponist und Musiktheoretiker
- 29. Oktober: Gerda van der Kade-Koudijs, ehemalige niederländische Leichtathletin
- 29. Oktober: Grigori Danilowitsch Jastrebenezki, russischer Bildhauer
- 30. Oktober: Artur Woll, Prof. für Volkswirtschaftslehre
- 31. Oktober: Emilinha Borba, brasilianische Sängerin und Schauspielerin († 2005)
- 1. November: Egon von Neindorff, Hippologe († 2004)
- 2. November: Cesare Rubini, italienischer Basketballtrainer
- 3. November: Carl-Ludwig Furck, deutscher Erziehungswissenschaftler und Bildungsreformer
- 4. November: Barbara Bartos-Höppner, deutsche Schriftstellerin
- 4. November: Harry Valérien, deutscher Sportjournalist und Fernsehmoderator
- 5. November: Rudolf Augstein, deutscher Journalist, Gründer des Magazins Der Spiegel († 2002)
- 8. November: Jack Kilby, gilt als Erfind
1942
- 1. Januar: Philipp Etter wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Der weitere Ausbau der Reichsautobahn wird eingestellt. Nahezu 4.000 km wurden fertiggstellt
- 1. Januar: In Schweden werden Textilien ab sofort rationiert: Einführung der Kleiderkarte
- 1. Januar: Venezuela bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Italien, Japan und dem Deutschen Reich ab
- 1. Januar: Unterzeichnung der Gründungserklärung der Vereinten Nationen durch 26 Staaten in Washington, D.C.
- 2. Januar: Die 39. sowjetische Armee durchbricht die Ostfront der 9. deutschen Armee
- 2. Januar: Die deutschen und italienischen Truppen in Bardijja, Libyen, kapitulieren
- 2. Januar: Die britische Kronkolonie Singapur wird von der japanischen Luftwaffe bombardiert
- 2. Januar: Japanische Truppen besetzen Manila, die Hauptstadt der Philippinen
- 20. Januar: Wannsee-Konferenz in Berlin
- 20. Januar: Japan marschiert in Burma ein
- 29. Januar: Ecuador verliert fast die Hälfte seines Landes an Peru. (Protokoll von Rio de Janeiro)
- 28. März-29. März: Lübeck wird als erste deutsche Großstadt bombardiert
- 1. Mai: Joseph Frings wird Erzbischof von Köln
- 10. Juni: Vernichtung des tschechischen Dorfes Lidice und seiner erwachsenen Einwohner durch den Nazi-Terror
- 15. Juni: Japans 4 größte Flugzeugträger werden Nähe der Midway-Inseln durch US-amerikanische Kriegsschiffe vernichtet
- 17. August: erster Luftangriff der USAAF in Europa im 2. Weltkrieg (Ziel ist ein Verschiebebahnhof bei Le Havre)
- 19. August: Kommandounternehmen britischer und kanadischer Truppen bei der nordfranzösischen Hafenstadt Dieppe
- 31. August: Generalstreik in Luxemburg gegen die deutsche Besatzungsmacht
- 3. Oktober 15.58 Uhr: erster erfolgreicher Versuchstart der A4-/V2-Rakete in Peenemünde mit einer Gipfelhöhe von 84,5 Kilometern und einer Reichweite von 190 Kilometern. Diesem erfolgreichen Start gingen drei Fehlstarts am 16. März, 13. Juni und 17. August des gleichen Jahres voraus
- 19. November - Zweiter Weltkrieg: In der Schlacht um Stalingrad beginnt die Gegenoffensive der Roten Armee.
- Dezember: Schlacht von Stalingrad, entscheidende Niederlage Deutschlands
- 2. Dezember: Erste Energiegewinnung durch Atomspaltung
- Zusammenschluss der deutschen Baptisten- Elim- und Brüdergemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
- Gründung der Widerstandsgruppe Weiße Rose
- Schlacht um Singapur
Kultur
- 10. Januar: Uraufführung der Oper Birgitta von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 15. August der Fotograf Toni Catany wird in Llulcmajor auf Mallorca geboren
Katastrophen
- 18. Februar: Der Zerstörer „Truxtun“ (USA) strandet bei schlechtem Wetter während eines Geleiteinsatzes in der Plancentia Bay (Kanada), bricht auseinander und sinkt. Über 100 Tote
- 24. Februar: Der bulgarische Dampfer Struma wird mit 764 jüdischen Flüchtlingen an Bord in der Nähe des Bosporus durch ein sowjetisches U-Boot versenkt. Es gibt nur einen Überlebenden. Die Struma war zuvor von türkischen Behörden zur Rückkehr in das Schwarze Meer gezwungen worden. Man hatte weder eine Weiterreise noch eine Landung der Flüchtlinge gestattet
- 22. August: Untergang des zur Geleitsicherung eingesetzten Zerstörers „Ingraham“ (USA) westlich von Halifax im Nordatlantik nach der Kollision mit dem Tankschiff Chemung. Von den 200 Mann Besatzung des Zerstörers sterben 189 Mann, der Tanker wurde schwer beschädigt
- 2. Oktober: Untergang des Flakkreuzers „Curacoa“ vor der Nordküste Irlands nach einer Kollision mit dem als Truppentransporter fahrenden Passagierschiff „Queen Mary“ (beide Großbritannien). 331 Mann von der 430 Mann starken Besatzung des Kreuzers kommen ums Leben
- 26. November: Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
- 20. Dezember: Erdbeben der Stärke 7,3 in Erbaa, Türkei, rund 3.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
1. Halbjahr
- 1. Januar: Anne Duden, deutsche Schriftstellerin
- 1. Januar: Alassane Ouattara, ehemaliger Ministerpräsident der Republik Côte d'Ivoire
- 1. Januar: Joe McDonald, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1. Januar: Edward Joseph Hoffman, US-amerikanischer Wissenschaftler († 2004)
- 2. Januar: Hans Werner Schmöle, deutscher Politiker
- 3. Januar: László Sólyom, ungarischer Politiker, Präsident Ungarns
- 4. Januar: John McLaughlin (Musiker), britischer Musiker, Gittarist, Songwriter
- 5. Januar: Ernst Meincke, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. Januar: Maurizio Pollini, italienischer Pianist und Dirigent
- 6. Januar: Bernd Neumann, deutscher Politiker
- 6. Januar: Hilmar Kabas, österreichischer Politiker
- 7. Januar: Wassili Iwanowitsch Alexejew, sowjetischer Gewichtheber
- 7. Januar: Danny Williams (Musiker), südafrikanischer Musiker
- 7. Januar: Paul Revere (Musiker), US-amerikanischer Musiker
- 8. Januar: Stephen Hawking, britischer Physiker
- 8. Januar: Koizumi Junichirō, japanischer Premierminister
- 8. Januar: John Peterson (Musiker), US-amerikanischer Musiker
- 10. Januar: Walter Hill, Action-Regisseur in Hollywood
- 16. Januar: Nicole Fontaine, französische Politikerin
- 16. Januar: Sigrid Combüchen, schwedische Schriftstellerin und Literaturkritikerin
- 16. Januar: Barbara Lynn, US-amerikanische Sängerin, Gitarristin und Songautorin
- 17. Januar: Muhammad Ali, Boxweltmeister
- 17. Januar: Ulf Hoelscher, deutscher Violinist
- 17. Januar: Rudolf Hickel, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 17. Januar: Ulf Grahn, schwedischer Komponist
- 19. Januar: Michael Crawford, britischer Schauspieler
- 20. Januar: Heinz-Günter Bargfrede, deutscher Politiker, MdB
- 20. Januar: Billy Powell, US-amerikanischer Sänger († 1977)
- 21. Januar: Freddy Breck, deutscher Schlagersänger
- 22. Januar: Anke Hartnagel, deutsche Politikerin († 2004)
- 23. Januar: Willy Bogner junior, deutscher Skirennläufer
- 23. Januar: Hans Alser, schwedischer Tischtennisspieler († 1977)
- 24. Januar: Ingo Friedrich, deutscher Politiker
- 25. Januar: Martin Dolde, Ingenieur und Kirchenpolitiker
- 25. Januar: Eusébio, portugiesischer Fußballspieler
- 27. Januar: Steve Wynn (Unternehmer), Multimillionär und Kasinobetreiber
- 28. Januar: André Waignein, belgischer Komponist und Dirigent
- 28. Januar: Hans-Jürgen Bäumler, deutscher Eiskunstläufer
- 29. Januar: Claudine Longet, französische Sängerin und Schauspielerin
- 29. Januar: Karen Susman, US-amerikanische Tennisspielerin
- 30. Januar: Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1991)
- 31. Januar: Derek Jarman, britischer Filmregisseur († 1994)
- 31. Januar: Daniela Bianchi, ehemalige italienische Schauspielerin
- 31. Januar: Daniel Goeudevert, französischer Autoverkäufer, Manager und Unternehmensberater
- 1. Februar: Terry Jones, britischer Komiker, Regisseur und Schriftsteller
- 1. Februar: Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist († 1996)
- 1. Februar: Vural Öger, Türkischstämmiger deutscher Unternehmer („Öger Tours“) und Politiker
- 2. Februar: Graham Nash, britischer Sänger und Songwriter
- 2. Februar: Ron Williams, deutsch-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Kabarettist und Moderator
- 3. Februar: Otto Fräßdorf, Fußballspieler
- 4. Februar: Frank Zander, deutscher Musiker und Fernsehstar
- 8. Februar: Terry Melcher, US-amerikanischer Musikproduzent und Songwriter († 2004)
- 9. Februar: Carole King, US-amerikanische Rock-/Pop-Musikerin
- 10. Februar: Lawrence Weiner, US-amerikanischer bildender Künstler, Vertreter der Konzeptkunst
- 11. Februar: Fritz Hähle, deutscher Politiker
- 12. Februar: Ehud Barak, israelischer General, Politiker und Ministerpräsident
- 13. Februar: Otto Bernhardt, deutscher Politiker
- 13. Februar: Volker Bigl, Mediziner († 2005)
- 14. Februar: Michael Gwisdek, deutscher Schauspieler
- 14. Februar: Michael Rubens Bloomberg, US-amerikanischer Politiker
- 14. Februar: Andrew Robinson, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Februar: Glyn Johns, britischer Toningenieur und Musikproduzent
- 16. Februar: Gabriel Brnčić, chilenischer Komponist
- 16. Februar: Kim Jong-il, Machthaber Nordkoreas
- 17. Februar: Heinrich Breloer, deutscher Filmregisseur
- 17. Februar: Dieter Laser, deutscher Schauspieler
- 18. Februar: Martin Ness, deutscher Tischtennisspieler († 1987)
- 18. Februar: Katsuaki Asai, japanischer Aikido--Lehrer, tätig in Deutschland
- 20. Februar: Phil Esposito, Eishockeyspieler (NHL)
- 20. Februar: Claude Miller, französischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 20. Februar: Mitch McConnell, US-Politiker, Senator
- 21. Februar: Margarethe von Trotta, Regisseurin und Drehbuchautorin
- 24. Februar: Chris Doerk, deutsche Schlagersängerin
- 24. Februar: Keto von Waberer, deutsche Schriftstellerin
- 24. Februar: Joseph Lieberman, Kandidat der Demokraten
- 24. Februar: John Neumeier, Tänzer, Choreograph
- 26. Februar: Franz Romer, deutscher Politiker
- 27. Februar: Klaus-Dieter Sieloff, deutscher Fußballspieler
- 27. Februar: Robert Grubbs, US-amerikanischer Chemiker
- 28. Februar: Brian Jones (Musiker), britischer Musiker (The Rolling Stones) († 1969)
- 28. Februar: Dino Zoff, italienisches Fußball-Torwart-Idol
- 28. Februar: Bernado Adam Ferrero, spanischer Komponist und Dirigent
- 1. März: Bernhard Heitz, altkatholischer Bischof Österreichs
- 1. März: Harald Kujat, deutscher General
- 2. März: Lou Reed, US-amerikanischer Musiker und Songautor
- 2. März: John Irving, US-amerikanischer Romanautor
- 5. März: Felipe González, spanischer Rechtsanwalt und Politiker
- 6. März: Paco Cepero, spanischer Flamenco-Gitarrist
- 6. März: Robin Kenyatta, US-amerikanischer Saxofonist († 2004)
- 8. März: Ann Elizabeth Packer, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 9. März: John Cale, britischer Artrock-Musiker
- 10. März: Peter Friedrich (Altenburg), deutscher Politiker
- 11. März: Willi Weber, Manager
- 12. März: Ratko Mladić, ehemaliger Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Truppen
- 12. März: Fred Julsing, niederländischer Cartoonzeichner († 2005)
- 13. März: David N. Cutler, Leiter der Entwicklung von RSX-11, VMS und Windows NT
- 13. März: Scatman John, US-amerikanischer Scat-Sänger († 1999)
- 15. März: Klaus Buß, deutscher Politiker
- 17. März: Monika Wulf-Mathies, Gewerkschaftsfunktionärin
- 17. März: Dietmar Keller, Minister für Kultur in der DDR
- 17. März: John Wayne Gacy, US-amerikanischer Serienmörder († 1994)
- 18. März: Doris Pack, deutsche Politikerin
- 21. März: Françoise Dorléac, französische Schauspielerin († 1967)
- 21. März: Fradique de Menezes, Präsident von São Tomé und Príncipe
- 22. März: Jorge Ben, brasilianischer Popmusiker
- 22. März: Gerhard Stratthaus, deutscher Politiker
- 22. März: Bernd Herzsprung, deutscher Schauspieler
- 23. März: Walter Rodney, Historiker und Politiker aus Guyana († 1980)
- 23. März: Michael Haneke, österreichischer Theater- und Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmkritiker
- 25. März: Aretha Franklin, Bluesmusiker
- 25. März: Eden Kane, britischer Sänger
- 25. März: Richard O'Brien, englischer Schauspieler, Autor und Komponist
- 26. März: Alfred Kieser, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Organisation
- 26. März: Erica Jong, US-amerikanische Schriftstellerin
- 27. März: Michael York, britischer Schauspieler
- 27. März: John E. Sulston, britischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger
- 27. März: Dick Advocaat, niederländischer Fußballtrainer
- 28. März: Mike Newell, britischer Regisseur
- 28. März: Hartmut Perschau, deutscher Politiker
- 28. März: Conrad Schumann, erster Grenzflüchtling der NVA († 1998)
- 28. März: Jerry Sloan, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. März: Daniel Dennett, US-amerikanischer Philosoph
- 28. März: Neil Kinnock, Vizepräsident der EU-Kommission
- 1. April: Samuel R. Delany, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 2. April: | | |