:: wikimiki.org ::
| Bandlaufwerk |
BandlaufwerkBandlaufwerk oder Streamer ist die Bezeichnung für ein externes Speichermedium zur zusätzlichen und selteneren Speicherung von Daten, z. B. für Datensicherungen. Ein in einer Kassette (Cartridge) enthaltenes Kunststoffband mit magnetisierbarer Oberfläche ist das eigentliche Speichermedium. Die Kapazität von Bändern hängt vom verwendeten Standard (AIT, QIC, DAT, DCC, DDS, SLR, DLT, LTO, VXA, Video8 usw.) ab und reicht von ca. 120 MB bis hinein in den dreistelligen GB-Bereich.
Zu den Vorteilen derartiger Speichermedien gehören
- hohe Kapazität,
- schnelle Übertragung großer Datenmengen,
- lange Lebensdauer (bis zu 30 Jahre),
- geringer Platzbedarf.
Zu den Nachteilen gehören:
- Empfindlichkeit gegen Staub, Feuchtigkeit, magnetische Umwelteinflüsse.
- Sehr teuer.
- Neue Daten lassen sich nur an die alten Daten an einer ganz bestimmten Stelle auf dem Band speichern.
- Üblicherweise lange Zugriffszeit im Minutenbereich auf gewünschte Daten (Suchzeit; kein Direktzugriff).
Kategorie:Speicherlaufwerk
Speichermedium
Ein Speichermedium dient zur Speicherung von Daten bzw. Informationen.
Man kann hierbei zwischen nur lesbaren, einmalig beschreibbaren und wiederbeschreibbaren Datenträgern unterscheiden.
Außerdem lassen sich solche Medien danach klassifizieren, wie die Informationen auf ihnen gespeichert werden.
Speichermedien können folgendermaßen untergliedert werden:
Physische Speicherung
Umfasst alle Speichermedien, für die mechanische Bearbeitungsprozesse benötigt werden. Als Beispiele seien genannt der Druck von Schrift auf Papier und das Erstellen von Keilschrift auf Tontafeln.
Hier finden wir auch alle klassischen, nicht EDV-spezifischen Speichermedien. Unterschiede bestehen hierbei in der Handhabung sowie der Lebensdauer (Haltbarkeit) des jeweiligen Speichermediums.
Ohne Hilfsmittel zu lesen
Die Informationen auf diesen Speichermedien können durch Menschen ohne technische Hilfsmittel unmittelbar verarbeitet werden
- Papier, auch Papyrus, Pergament, Palmblatt
- Folie
- Steintafel
- Tontafel, Tonzylinder
- Holztafel, Kerbholz
- Wachstafel
- Leder,
- Knotenschrift
- Wandzeichnung
- Schiefertafel
- Schreibfolie
- Teppich von Bayeux
Mit Hilfsmitteln zu lesen
Um die Information von den folgenden Speichermedien zu lesen, braucht man im Allgemeinen ein technisches Hilfsmittel.
(Informationen auf Lochkarten und Lochstreifen lassen sich im Notfall aber auch ohne Hilfsmittel bzw. mittels einer Tabelle entziffern.)
- Lochkarten
- Lochstreifen
- LP (Langspielplatte, Vinyl)
- Schellack-Platte
- Wachszylinder
Elektronische Speicherung / Halbleiterspeicher
Unter der Elektronischen Speicherung sind alle Speichermedien zusammengefasst, welche Informationen in oder auf Basis von elektronischen Bauelementen speichern. Die elektronische Speicherung findet heute praktisch nur noch in Silizium realisierten integrierten Schaltkreisen statt. Die einzelnen Speichermechanismen können nach der Charakteristik der Datenhaltung unterschieden werden:
- flüchtige Speicher, deren Information verloren gehen, wenn sie nicht aufgefrischt werden oder der Strom abgeschaltet wird,
- permanente Speicher, in denen sich eine einmal gespeicherte oder festverdrahtete Information befindet, die nicht mehr verändert werden kann und
- semi-permanente Speicher, die Informationen permanent speichern, in denen aber Informationen auch verändert werden können.
Um elektronische Speichermedien lesen zu können, bedarf es auch technischer Hilfsmittel.
- Flüchtig:
- DRAM, dynamisches RAM (dynamic random access memory)
- SRAM (static random access memory)
- Permanent:
- ROM (read only memory)
- PROM (programable read only memory)
- Semi-permanent:
- EPROM (erasable programable read only memory)
- EEPROM (electrically erasable programable read only memory)
- Flash-EEPROM (USB-Stick)
- FRAM
- MRAM
- Phase Change RAM
(siehe auch Permanentspeichermedium)
Der Endanwender erhält die elektronischen Speichermedien häufig jedoch nicht als einzelnen Speicherbaustein, sondern bereits als kombiniertes Produkt:
Im Fall von DRAM für die Anwendung als Arbeitsspeicher in Computern oder Peripheriegeräte werden mehrere Speicherbausteine auf sogenannte Speichermodule kombiniert.
Die für die Speicherung von Multimedia-Daten in mobilen Anwendungen beliebten Flash-Speicher kommen in vielfältigen, meist als Speicherkarte ausgeführten Gehäusen, die neben dem eigentlichen Speicherbaustein auch Controller enthalten.
Magnetische Speicherung
Die magnetische Speicherung von Information erfolgt auf magnetisierbarem Material. Dieses kann auf Bänder, Karten, Papier oder Platten aufgebracht werden. Magnetische Medien werden (außer Kernspeicher) mittels eines Lese/Schreibkopfes gelesen respektive geschrieben.
Wir unterscheiden hier zwischen rotierenden Platten(stapeln), die mittels eines beweglichen Kopfes gelesen und geschrieben werden und nicht rotierenden Medien, die üblicherweise an einem feststehenden Kopf zum Lesen/Schreiben vorbeigeführt werden.
Bild:magnetspeicher.png|Magnetspeicher
- Magneto-elektronisch
- Kernspeicher
- Nicht rotierende Speichermedien
- Magnetband
- Magnetkarte
- Magnetstreifen
- Compact Cassette (Datasette)
- Rotierende Speichermedien
- Magnet-Trommel
- Festplatte (hard disk)
- Diskette (floppy disk)
- Wechselplatte z. B. Zip-Diskette (von iomega)
Optische Speicherung
Die optische Speicherung nutzt Filter-, Reflexions- und Beugungseigenschaften von verschiedenen Materialien. Beim Film und in der Photographie werden farbfilternde Eigenschaften ausgenutzt, bei CDs die reflektiven Eigenschaften und bei Hologrammen die lichtbeugenden Eigenschaften.
- Film und Mikrofilm.
- Laserdisc.
- PD.
- CD, Unterformate: Audio-CD, CD-ROM, CD-R, CD-RW, SVCD, VCD, MVCD.
- DVD, Unterformate: DVD-Video, DVD-Audio, DVD-ROM, DVD-RAM, DVD±R, DVD±RW.
- DVD-Nachfolger: Blu-ray Disc, HD-DVD, Ultra Density Optical.
- HVD
- Holographischer Speicher.
Magneto-optische Speicherung
Die Magneto-Optische Speicherung nutzt die Tatsache, dass einige Materialien durch Magnetisierung ihre optischen Eigenschaften verändern, aber auch dass ein Laserstrahl mittels Wärmeinduktion die Magnetisierung eines magnetischen Materials aufheben kann. Ausgelesen werden magneto-optische Medien rein optisch.
- MiniDisc
- MO-Disk
Sonstige Speicherung
- Laufzeitspeicher
- "biologische Speicher": siehe Deinococcus radiodurans
- Wasser als Speichermedium [http://www.stmugv.bayern.de/de/aktiv/schule/48/home/ch_forsh.htm]
Weitere Kriterien zur Untergliederung
- Beschreibbarkeit
- Kapazität und Zugriffsgeschwindigkeit
- Lebensdauer
Siehe auch
- Kategorie: Speichermedium - Eine alphabetische Liste aller Artikel über Speichermedien in Wikipedia.
- Backupserver
- Digitales Vergessen
- Datenrettung
- ECM-Komponenten
- Elektronische Archivierung
- Information Lifecycle Management
- Revisionssichere Speicher
Weblinks
- [http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=984&item=222111 netzeitung.de: Strahlenresistente Bakterien als dauerhafte Datenspeicher]
- [http://zeus.zeit.de/text/2003/09/DNA-Text_10 Die Zeit: Biologische Festplatte]
- [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249875.html www.wissenschaft.de: Plastikkugeln schlagen DVD - Neues Speichermedium punktet mit deutlich höherer Speicherdichte]
- [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/255413.html www.wissenschaft.de: Scharfe Superdisk - Nachkömmling der DVD kann 100 Gigabyte speichern]
Kategorie:Fototechnik
Kategorie:Speichermedium
ja:記憶装置
CartridgeEine Cartridge (englisch – Kassette, Steckmodul) ist ein in elektronische Geräte einsetzbares Bauteil bestimmter Größe, was von einem festen Gehäuse umschlossen ist – mit dem Begriff Cartridge kann aber auch nur das Gehäuse des Bauteils gemeint sein. Das Gehäuse, welches meist aus Kunststoff gefertigt ist, soll das Innere des Bauteils vor äußeren Einflüssen wie Berühren, Herunterfallen oder Feuchtigkeit schützen.
Datenträger
Elektronisch
Cartridge]]
Insbesondere elektronische Datenträger von Spielekonsolen waren bis etwa Mitte der 1990er häufig als Cartridge konstruiert, auch Spielmodul genannt. Da es zwischen den Spielekonsolen-Herstellern kein einheitliches Cartridge-Format gab, wurde das Schwarzkopieren erschwert.
Optisch
Schwarzkopie
Zur Anfangszeit der CD-ROM-Laufwerke war es üblich die Compact Disc erst in ein Schutzgehäuse einzulegen, hier oft auch Caddy (englisch – Büchse) genannt. Anschließend wurden Caddy und CD komplett in das Laufwerk geschoben. Caddys sind keine CD-Verpackungen.
Die Vorteile einer Cartridge sind die einfache Handhabung und die Unempfindlichkeit der durch sie geschützten Medien. Optische Medien ohne Cartridge erlauben jedoch eine kostengünstigere Mechanik für die Lese- und Schreibgeräte sowie preisgünstigere Medien. Da sich CDs als nicht so empfindlich erwiesen haben, wie anfangs befürchtet, nahmen spätere CD-ROM-Laufwerke keine Caddys mehr auf. Bei heutigen CD-Laufwerken legt man die CD in eine Schublade (Tray) oder schiebt sie in einen Schlitz (Slot-in).
Bei manchen später entwickelten optischen Datenträgern wurden wieder Cartridges eingesetzt, so etwa bei der 1995 veröffentlichten Phasewriter Dual oder der 2004 standardisierten Ultra Density Optical. Auch manche DVD-RAM-Laufwerke verlangen eine Cartridge.
Magnetisch
Seltener wird der Begriff Cartridge auch für magnetische Datenträger verwendet. Medien mit magnetischer Scheibe werden eher als Diskette und Medien mit einem Magnetband eher als Kassette bezeichnet.
Drucker
Vom Englischen ausgehend werden gelegentlich auch im deutschsprachigen Raum Tintenpatronen und Tonerkartuschen von Druckern als Cartridge bezeichnet. Neben der Tinte oder dem Toner können diese auch Druckkopf oder Lasereinheit enthalten.
Kategorie:Hardware
ja:ロムカセット
KunststoffAls Kunststoffe bezeichnet man Stoffe, deren Grundbestandteil synthetisch oder halbsynthetisch erzeugte Polymere sind.
Durch die Auswahl des Ausgangsmaterials, das Herstellungsverfahren und die Beimischung von Additiven lassen sich technische Eigenschaften von Kunststoffen wie Formbarkeit, Härte, Elastizität, Bruchfestigkeit, Temperatur- und chemische Beständigkeit in weiten Grenzen variieren. Solche mit Zuschlagsstoffen versehene Formmassen werden dann nach DIN EN ISO 1043 (Thermoplaste) und nach DIN 7708 (Duroplaste) gekennzeichnet. Kunststoffe werden zu Formteilen, Halbzeugen, Fasern oder Folien weiterverarbeitet.
Halbsynthetische Kunststoffe entstehen durch die Verarbeitung natürlicher Polymere (zum Beispiel Zellulose zu Zelluloid). Synthetische Kunststoffe werden durch Polymerisation (Polyaddition, Polykondensation usw.) aus einem Monomer erzeugt. Rohstoff ist meist gecracktes Naphta.
Umgangssprachlich und abwertend wird Kunststoff oft als Plastik oder Plaste bezeichnet, selbst wenn das Material eigentlich elastisch ist. Daher wird in der Wissenschaft der Begriff Kunststoffe bevorzugt.
Charakterisierung nach Eigenschaften
- Thermoplaste
:Kunststoffe, die aus langen, linearen Molekülen bestehen. Durch Energiezufuhr werden diese Materialien formbar bis plastisch und können mit verschiedenen Verfahren verarbeitet werden. Nachdem das jeweilige Werkstück wieder abgekühlt ist, behält es seine Form. Dieser Prozess ist reversibel (wiederholbar).
:Die meisten der heute verwendeten Kunststoffe fallen unter diese Gruppe. Für einfache Konsumwaren, Verpackungen etc. werden häufig Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET) und Polystyrol (PS) eingesetzt. Technische Teile werden meist aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS), Polyacetal (POM), Polyamid (PA), Polybutylentherephthalat (PBT), Polyethersulfon (PES), Polycarbonat (PC), Polyphenylensulfid (PPS), Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyetheretherketon (PEEK) oder Polyimid (PI) gefertigt. In der Bauindustrie, insbesondere für Dachbahnen, Fensterprofile und Rohre wird vielfach der Werkstoff Polyvinylchlorid (PVC) verwendet, der aber in der Regel mit Zusatzstoffen in den Eigenschaften (hart oder weich) modifiziert wird.
:Um neue bisher noch nicht vorhandene Eigenschaften zu erzeugen, können auch zwei oder mehrere Thermoplaste vermischt werden. Dieser neue Kunststoff ist dann ein Polyblend.
- Duroplaste
:Kunststoffe, die bei der Verarbeitung räumlich eng vernetzen. Diese Vernetzung erfolgt chemisch zwischen den Molekülen der Ausgangsmaterialien. Dieser Vorgang ist nicht umkehrbar. Sobald ein derartiges Material vernetzt ist, kann es nur noch mechanisch bearbeitet werden. Duroplaste sind meistens hart und spröde.
:Bei Hitzeeinwirkung werden Duroplaste nicht weich. Deshalb werden sie häufig für Elektroinstallationen verwendet. Einer der verbreitetsten und ältesten Kunststoffe dieser Klasse ist Bakelit. In diese Gruppe fallen auch praktisch alle Kunstharze wie beispielsweise Epoxide.
- Elastomere
:Zu den Elastomeren gehören alle Arten von vernetztem Kautschuk. Die Vernetzung erfolgt beispielsweise durch Vulkanisation mit Schwefel, mittels Peroxiden, Metalloxiden oder Bestrahlung.
:Die Elastomere sind weitmaschig vernetzt und daher flexibel. Elastomere werden beim Erwärmen nicht weich und sind in den meisten Lösemitteln nicht löslich. Daher werden sie für Hygieneartikel oder Chemikalienhandschuhe verwendet. Die Gummimischung von Autoreifen ist ebenfalls ein Elastomer, diese erhält ihre Eigenschaften durch Vulkanisation.
:Beispiele für Elastomere sind Naturkautschuk (NR), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), Chloropren-Kautschuk (CR), Butadien-Kautschuk (BR) und Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM).
Verarbeitung
- Extrudieren
- Spritzgießen
- Kalandrieren
- Schäumen
Wichtige Massenkunststoffe
Etwa 90% der weltweiten Produktion entfallen in der Reihenfolge ihres Anteils auf die folgenden sechs Kunststoffe:
Sonstige Kunststoffe
Entwicklungsgeschichte der Kunststoffe
Vorläufer von Kunststoffen gab es in allen Kulturen. In Arabien wurden Wasserbecken und Kanäle mit natürlichem Asphalt abgedichtet. Ebenso wurden dort bestimmte Baumharze als Gummi Arabicum eingesetzt und nach Europa exportiert. Aus Osteuropa ist Bernstein als fossiles Harz für die Verwendung bei Pfeilspitzen und Schmuckgegenständen bekannt. Im Mittelalter wurde Tierhorn durch bestimmte Verfahrensschritte in einen plastisch verformbaren Stoff verwandelt.
Naturforscher brachten aus Malaysia und Brasilien im 17. und 18. Jahrhundert elastische Massen, gewonnen aus milchigen Baumsäften, mit. Hierfür wurde der Begriff Gummi in Deutschland eingeführt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine rasch wachsende Gummi-Industrie. Der Erfinder Charles Goodyear stellte fest, dass sich Gummi durch Zusatz von Schwefel und durch Vulkanisation in einen guten Reifenwerkstoff verwandeln lässt. Ebenso entdeckte er Hartgummi, eine bei Wärme verformbare aber bei Raumtemperatur harte Masse, welche anfangs Ebonit genannt wurde. Daraus wurden zum Beispiel Schmuckstücke, Füllfederhalter, Teile von Musikinstrumenten und Telefonen gemacht. Dieser erste Duroplast startete die Entwicklung der Kunststoffe als Werkstoff im Umfeld des Menschen.
Später wurde in England Cellulosenitrat zur Imprägnierung von Textilien und in den USA Schellack entwickelt. Im Jahre 1869 erfand John Wesley Hyatt das Celluloid und 3 Jahre später die erste Spritzgußmaschine. Der Werkstoff Casein (Galalith) wurde 1897 erfunden, und ähnelt stark Horn oder Elfenbein. Hierraus wurden in verschiedenen Farben zum Beispiel Knöpfe, Anstecknadeln, Gehäuse für Radios, Zigarettendosen, Spielzeug, Griffe für Regenschirme u. ä. hergestellt. Der Kunststoffverbrauch lag im Jahre 1930 schon bei ca. 10.000 t. Das von Otto Röhm 1928 angemeldetete Patent zu Polymethylmetacrylat (PMMA) startete eine Ära, die bis heute anhält. Weiterhin kommen in dieser Zeit die Phenolharze zur Geltung, wobei der Erfinder Leo Hendrik Baekeland mit dem Werkstoff Bakelite sehr erfolgreich ist. Durch die guten elektrischen Eigenschaften wird er u. a. rasch in der aufstrebenden Elektroindustrie eingesetzt.
Der Münchner Chemiker Dr. Ernst Richard Escales gibt 1910 der Werkstoffgruppe den Namen „Kunststoffe“. Die von ihm gegründete gleichnamige Zeitschrift erscheint erstmals 1911. Fritz Klatte entdeckt 1912 die Hintergründe des Polymerisationsvorganges von PVC welches bereits 1838 erstmals erzeugt wurde. 1926 veröffentlichte Hermann Staudinger wichtige Theorien über den Aufbau von Kunststoff. Hierfür erhielt er 1952 den Nobelpreis. 1930 wird in Ludwigshafen die „PS“-Produktion begonnen. 1931 wird bei ICI in Großbritannien erstmals Polyethylen hergestellt. In Ludwigshafen wird 1934 die Herstellung von Epoxidharzen von Paul Schlack begonnen. In Jahre 1935 wird gleichzeitig von Henkel (Mainkur) und Ciba (Schweiz) die Entwicklung von Melamin-Formaldehydharz und von DuPont die Entwicklung von Polyamid 6 (Nylon) beschrieben. Das von Paul Schlack 1937 hergestellte Polyamid 6 auf Basis von Caprolactam wird dann Perlon getauft. Etwa zeitgleich wird in den Buna-Werken der IG Farben die Fertigung von Buna S und Buna N als synthetischer Gummi-Ersatz begonnen. Otto Bayer entwickelte in diesem Jahr Polyurethan in Ludwigshafen. Bei DuPont wird 1938 der Kunststoff Polytetrafluorethylen (Teflon) entwickelt. 1939 folgen bei ICI Low-Density Polyethylen (PE-LD). Der Werkstoff Polyethylenterephthalat (PET) wurde von J. R. Whinfielt und J. T. Dickson bei Calico Printers im Jahre 1941 erfunden. 1942 entdeckte Harry Coover (USA) bei Eastman Kodak den „Sekundenkleber“ Methylcyanoacrylat.
Methylcyanoacrylat
Im Zeitraum von 1910 bis 1950 wurde Kunststoff von einem Ersatzstoff mit besonderer Bedeutung zu einem Werkstoff für die industrielle Massenfertigung. Die Weltproduktion überschritt 1949 die Grenze von 1 Mio. t. Die Thermoplaste setzten sich von 1950 bis 1980 durch. In diesen Jahren wurden Werkstoffe wie PS, PE-HD, PP, PC, FEP, PVF, PES, PSU, PPE, PPO und einige andere entwickelt. Im Jahre 1976 lag die Weltproduktion bereits bei 50 Mio. t. Im Jahre 1971 folgten LCP und PPS sowie im Jahre 1972 PBT. Im Jahre 2003 erreichte die Weltproduktion ca. 200 Mio. t. Hierbei ging der Anteil der Duroplaste stetig zurück, und lag im Jahre 2000 nur noch bei ca. 15 %. Der Pro Kopf-Verbrauch an Kunststoffen im Jahr 2000 bei 92 kg in West-Europa, 13 kg in Ost-Europa, 130 kg in NAFTA, 19 kg in Lateinamerika, 86 kg in Japan, 13 kg in Südost-Asien und im mittleren Osten/Afrika bei 8 kg. Die Kunststoffindustrie ist bis heute weiterhin eine Wachstumsbranche, wobei die Herstellkapazitäten in Asien etwa im Jahre 2006-2008 die führenden und etwa gleichstarken Regionen Europa und Nord-/Südamerika überholen werden.
Literatur
- Oberbach et al. (Hrsg.): Saechtling Kunststoff-Taschenbuch. 29. Auflage. Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3-446-22670-2
- Otto Schwarz:Kunststoffkunde ISBN 3802319176
- Gottfried W. Ehrenstein: Polymer-Werkstoffe. 2. Auflage. Carl Hanser Verlag, München 1999, ISBN 3-446-21161-6
- Brigitta Huckestein, Thomas Plesnivy: Möglichkeiten und Grenzen des Kunststoffrecyclings. Chemie in unserer Zeit 34(5), S. 276 - 286 (2000), ISSN 0009-2851
Weblinks
- [http://www.peterlutz.ch/lernen/werkstoff/kunststoffe/mkun1a.html Geschichte der Kunststoffe] (von Peter Lutz)
- [http://www.kunoscoolekunststoffkiste.de Experimentierkoffer: Kunststoffe spielerisch kennenlernen]
- [http://www.greenplastics.com/ Green Plastics: Biopolymere] (engl.)
- [http://www.deutsches-kunststoff-museum.de Deutsches Kunststoff Museum, Kunststoff-Museums-Verein e. V. Düsseldorf]
Kunststoffdatenbanken:
- [http://www.campusplastics.com/ CAMPUS Werkstoffdaten]
- [http://www.format.mwn.de/ FORMAT Werkstoffdatenbanken und Werkstoff-Informationsvermittlung]
Institute und Verbände:
- [http://dki-online.de/ Deutsches Kunststoff-Institut]
- [http://www.gkv.de/ Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)]
- [http://www.plasticseurope.org PlasticsEurope - Der Verband der Kunststofferzeuger in Europa (eng.)]
- [http://www.skz.de/ Süddeutsches Kunststoff Zentrum (SKZ)]
- [http://www.ikv-aachen.de Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV)]
Fachinformationen und Branchenmedien für die Kunststoffindustrie:
- [http://www.kiweb.de/ Kunststoff Information, Branchendienst mit Marktinformationen (Rohstoffpreisen) und Unternehmensnachrichten]
- [http://www.kunststoff-magazin.de/ Kunststoff Magazin, Fachmagazin für die Kunststoff-Industrie (Kennziffern-Zeitschrift)]
- [http://www.k-zeitung.de/ Kunststoff-Zeitung, Fachzeitung der Kunststoff- und Kautschukbranche]
- [http://www.kunststoffe.de/ Kunststoffe, Ältestes Fachmagazin für die Kunststoff-Industrie und Organ mehrerer Verbände]
- [http://www.KunststoffWeb.de/ KunststoffWeb, Portal mit Fachinformationen für die Kunststoffbranche]
Siehe auch
- Polymerisation
- Polykondensation
- Polyaddition
!
ja:????
simple:Plastic
Advanced Intelligent TapeAdvanced Intelligent Tape (AIT) ist ein Magnetband-System zur Datenspeicherung. Es wurde 1996 vorgestellt und ist eine Weiterentwicklung des Digital Audio Tape (DAT) von Sony, das metallbeschichtete Bänder (Advanced Metal Evaporated, AME) verwendet und eine im Vergleich zu DAT etwa vierfach höhere Speicherkapazität ermöglicht.
AIT-Technologie wird – im Gegensatz zu DAT – ausschließlich im Bereich der Datensicherung eingesetzt.
Technik
- 8mm Helical Scan
- Indextechnologie: MIC (Memory-in-Cassette)
- Kompressionsverfahren: ALDC (Advanced Lossless Data Compression)
- Kompressionsrate: ca. 2,6:1
Varianten
AIT-Technologie: 25-200 GB, 4 - 24 MB/s
- AIT-1 (ab 1996, 25 GB, 3 MB/s; ab 1999 35 GB bei längeren Bändern; ab 2001 4MB/s)
- AIT-2 (ab 1999, 50 GB, 6 MB/s)
- AIT-3 (ab 2001, 100 GB, 12 MB/s)
- AIT-4 (ab 2004, 200 GB, 24 MB/s)
- AIT-5 (400 GB, 48 MB/s; angekündigt für ca. 2006)
- AIT-6 (800 GB, 96 MB/s; angekündigt für ca. 2008)
- AIT-E Turbo (ab 2004, 20GB, 6MB/s; low-cost-Lösung für low-end Markt)
- AIT-1 Turbo (ab 2004, 40GB, 6MB/s; low-cost Lösung für low-end Markt)
- AIT-2 Turbo (ab 2005, 80GB, 12MB/s; low-cost Lösung für low-end-Markt)
SAIT-Technologie: 500 GB, 30 MB/s
- SAIT-1 (ab 2002, 500 GB, 30 MB/s)
- SAIT-2 (1 TB; 60 MB/s; angekündigt für ca. 2006)
- SAIT-3 (2 TB; 120 MB/s; angekündigt für ca. 2008)
- SAIT-4 (4 TB; 240 MB/s; angekündigt für ca. 2010)
Weblinks
- [http://www.aittape.com/ AIT Tape and SAIT Tape - Advanced Intelligent Tape (AIT) Forum] (englischsprachig) - Spezifikationen und Roadmaps.
Kategorie:Speichermedium
QIC
QIC (Quarter-Inch Cartridge) ist ein Magnetband-System für die Sicherung (Backup) und Archivierung von Daten. Sie verwendet Kassetten mit z. Z. bis zu 460 m langem und 6 mm (¼ Zoll) breitem Magnetband.
QIC wird von der [http://www.qic.org/ Quarter-Inch Cartridge Drive Standards, Inc.] normiert, einer internationalen Vereinigung von Laufwerks- und Medienherstellern.
Formate
Kategorie:Speichermedium
Digital Audio Tape
Das Digital Audio Tape (DAT) ist ein digitales Audio-Tonband.
Geschichte
DAT wurde 1987 von der DAT-Konferenz entwickelt. Es wurden zwei Verfahren entwickelt: R-DAT, das schließlich auf den Markt kam, und S-DAT. R-DAT sollte als Ablösung der Compact Cassette dienen. Tatsächlich gab es eine Zeit lang eine kleine Auswahl an bespielten DATs im Handel zu kaufen. Allerdings wurde das Format von der [http://www.ifpi.org International Federation of the Phonographic Industrie] aus Angst vor Piraterie bekämpft. Schon damals wurde den potentiellen DAT-Importeuren in Amerika mit Millionenklagen gedroht. Aus diesem Grund konnte DAT im Consumer-Bereich keinen Durchbruch erreichen. Im professionellen Bereich hat sich DAT aber unerwartet gut etabliert. Dank seiner Zuverlässigkeit wurde DAT von HP auch als Basis für das DDS-Format zur Datensicherung verwendet.
Technik
Qualität und Komfort sind deutlich erhöht gegenüber analogen Tonbandgeräten. Mit einer Samplingfrequenz von bis zu 96 kHz und einer Auflösung von maximal 24 Bit ist das Klangpotenzial höher als das der CD.
R-DAT (R für rotary Head) verwendet wie sein Vorbild VHS ein Azimut-Aufzeichnungsverfahren. Beide Köpfe haben 6° Schräglage. Das Band des R-DAT ist ein datendichtes Metallpulverband. Auf ihm werden zusätzlich zum Audiosignal auch noch Subcodes aufgezeichnet, die herstellerspezifische Codes oder Angaben zu einzelnen Tracks enthalten können. Ein Track auf einem DAT-Band kann ähnlich wie bei der Audio-CD über die Startmarkierungen auch im schnellen Suchlauf zuverlässig gefunden werden. Weiterhin lassen sich Sprung und Endmarken setzen, um bestimmte Teile einer Aufnahme einfach überspringen zu können oder das Bandende "vorzuverlegen".
Das Band ist in einer Kassette geschützt aufbewahrt. Wie beim Videorecorder wird das Band von der Mechanik aus dem Kassettengehäuse herausgezogen und - in Form eines "auf dem Kopf" stehenden Omegas - um die Köpfe transportiert. Der Umschlingungswinkel beträgt dabei in der Regel 90°. Dadurch wird der Ton in endlichen Segmenten, die deutlich länger sind als das Band breit, aufgezeichnet und gelesen. Die tatsächliche Bandtransportgeschwindigkeit beträgt 8,15 mm pro Sekunde (im Gegensatz zu 4,75 cm/s bei der Compact Cassette). Durch die mit 2000 U/min rotierende Kopftrommel (üblicherweise mit 30 mm Durchmesser) wird eine relative Bandgeschwindigkeit von 313 cm/s erreicht.
Pro Minute benötigt die Aufzeichnung knapp einen halben Meter Bandmaterial. Bei Standard-Bandgeschwindigkeit sind je nach Bandlänge Spielzeiten von 15 bis 180 Minuten möglich. Von der Verwendung von Bändern mit mehr als 60 Metern Länge als auch von der Verwendung von DDS-Bändern (Digital Data Storage ) raten die Hersteller ab, auch wenn dadurch bis zu 11,5 Stunden Aufzeichnung (DDS5-Band) im Longplay-Modus möglich sind. Longplay verdoppelt diese Werte, wohingegen Aufnahmen mit doppelter Samplingfrequenz (96kHz) die Spielzeit halbieren. Die Kassette wird nur in einer Richtung bespielt.
Abspiel- und Aufnahmegeräte ("DAT-Recorder") waren ursprünglich nur für eine Samplingfrequenz von 48000 Hertz ausgelegt. Geräte der zweiten Generation ermöglichten auch die Aufnahme mit einer Abtastrate von 44100 Hz um eine digitale 1:1-Kopie von einer CD herzustellen. Solche Geräte mussten jedoch in Europa und den USA mit dem Kopierschutz Serial Copy Management System (SCMS) ausgestattet sein. Weitere Samplingfrequenzen sind je nach Ausstattung 32 kHz, womit auch Longplay-Aufnahmen möglich sind (Verdoppelung der Spielzeit bei einer Verringerung der Bitauflösung von 16 auf 12 Bit mit nichtäquidistanter Quantisierung) sowie 96 kHz für hochwertige Heim- und Studiogeräte. Longplay- und "High resolution" - Aufnahmen sind jedoch nicht mit jedem Gerät kompatibel.
Im Studiobereich gibt es auch Geräte, die mit einer Auflösung von 24 Bit arbeiten. Außerdem verfügen diese über XLR Anschlüsse anstatt der bei Home-Hifi üblichen RCA-Verbindungen(auch als Cinch bezeichnet), wodurch sie nur schwierig in bestehende Anlagen abseits eines Studios integrierbar sind. Ebenfalls werden AES/EBU Digitalverbindungen verwendet. Viele Studiogeräte erlauben ein Setzen der SCMS-Bits und eine Anzeige der Lesefehler. Diese liegen normalerweise im Bereich von 0-50 Fehler pro Sekunde; laut einem Handbuch von Panasonic sind Werte unter 300 normal. Darüber ist entweder der Kopf verschmutzt, verschlissen oder aber die Bandführung verstellt - was besonders häufig bei Geräten von Sony der Fall ist. Bei den verwandten DDS Geräten wird eine Kopftrommellebensdauer von 100.000-200.000 Stunden angegeben, demnach sollte einem die Kopftrommel ein Leben lang erhalten bleiben.
Als einziger Bauteil sind bei direkt betriebenen Rekodern die Bremsfilze in regelmäßigen Intervallen (jährlich) zu wechseln. Einige Federelemente etwa alle 10 Jahre, davon betroffen sind meistens Geräte mit Panasonic Laufwerken (Panasonic, Technics, Tascam, Pioneer, Onkyo, Studer uvm.) . Bei den nicht direkt angetriebenen Modellen, die meisten Consumergeräte von Sony besonders im unteren Preissegment, sind zusätzlich noch diverse Riemen, Kupplungen und anderen mechanisch belastete Teile anfällig für Defekte und sollten ebenfalls regelmäßig kontrolliert werden.
Wie bei jeder Hifikomponente sind in den Netzteilen Elkos verbaut die oftmals austrocknen und zu Fehlfunktionen, im schlimmsten Fall zu ireperablen Schäden, führen können. Außerdem sind einige Transistoren zu schlecht gekühlt was sich spätestens nach ein paar Stunden betrieb bemerkbar macht (Aussetzter, Spulprobleme). Davon oft betroffen sind viele Consumergeräte aber auch einige ältere Studiorekorder von Sony.
Siehe auch
- ADAT
- DTRS
- Digital Data Storage
Weblinks
- [http://perso.club-internet.fr/farzeno/edat.htm Umfangreiche Informationen zu einem Großteil aller je gebauten Geräte]
Kategorie:Speichermedium Kategorie:TonträgerKategorie:Tonträger
ja:DAT
Digital Compact CassetteVon Philips entwickelte Alternative zur althergebrachten analogen Compact Cassette, die ebenfalls eine Philips-Erfindung ist.
Die Digital Compact Cassette wurde anfangs intern als S-DAT (Static-heads Digital Audio Tape) bezeichnet (wegen Ähnlichkeit mit dem professionellen DAT-Aufnahmesystem). Wie MP3 oder die MiniDisc benutzt auch dieses Medium Datenreduktion. Dazu verwendete man ein System namens "PASC" (Precision Adaptive Subband Coding), welches das Musikstück auf ca. 1:4 komprimierte. "PASC" ist nahezu identisch mit dem MP3-Codec und codiert die Titel mit 384 kBit. Im Gegensatz zum direkten Konkurrenzprodukt, der MiniDisc, hatte dieses System keine anfänglichen Probleme mit der Klangqualität. Jedoch standen der weiteren Verbreitung Mängel bezüglich der Handhabung im Weg. Das Auffinden eines Liedes in der Mitte einer 90-Minuten-Kassette konnte schon einmal mehr als eine Minute dauern. Features, welche bei MiniDisc zu finden waren (sekundenschnelles Löschen eines Stücks, beliebiges Verschieben und vor allem die schnelle Ansteuerung von Titeln) konnte dieses Medium systembedingt nicht bieten. Jedoch bot das System ebenfalls die Möglichkeit, Titel und Interpret einzugeben; bei manch fertig bespielten Kassetten wurden sogar Liedtexte angezeigt. Trotz geringerer Gerätepreise und deutlichen Fortschritten in der Bedienung ("TurboDrive"-Laufwerk, 90-Min-Kassette in einer Minute umgespult) konnte sich die DCC nicht durchsetzen.
Revolutionär war die Kombination des Portablen DCC-Rekorders 175 mit einem handelsüblichen Windows-PC. Damit konnte man schon 1995 Stücke direkt vom Rekorder auf die Festplatte des Computers überspielen, editieren, archivieren, oder den Rekorder direkt vom PC mittels Software bedienen. In der Mitte der 90er Jahre wollte man aufgrund der hervorragenden Klangeigenschaften dieses System (18-Bit-Auflösung) in der Studioproduktion etablieren, was nicht gelang. Schlussendlich wurden die Entwicklung und die Produktion 1996 eingestellt.
Kategorie:Tonträger
ja:デジタルコンパクトカセット
Digital Data Storage
Digital Data Storage (DDS) ist ein Magnetbandspeicherformat für die Sicherung und Archivierung von Daten, das auf dem DAT-Format aus der Tontechnik basiert. Das ursprüngliche DDS-Format (nachträglich auch als DDS-1 bezeichnet) wurde 1989 von HP und Sony entwickelt.
Bänder, die dem DDS-Format entsprechen, können sowohl in DAT- als auch DDS-Laufwerken verwendet werden. DDS-Laufwerke können jedoch üblicherweise weder Musik von DAT-Kassetten abspielen, noch sie zur Datenaufzeichnung verwenden.
DDS benutzt ein etwa 4 mm (3,800 mm ± 0,005 mm) breites Magnetband in einer Kassette. Die Abmessungen der Kassette betragen 73,0 mm ± 0,3 mm × 54,0 mm ± 0,3 mm × 10,5 mm ± 0,2 mm. Bei DDS wird das Verfahren der Schrägspuraufzeichnung (engl. helical scan) eingesetzt (wie z. B. auch bei VHS). DDS-Laufwerke haben je zwei Lese- und Schreibköpfe, wobei beim Schreiben die Leseköpfe zur Überprüfung der geschriebenen Daten verwendet werden.
Das DDS-Format war vor allem in den 1990er Jahren eine der am weitesten verbreiteten Datensicherungstechnologien in kleineren Netzwerken.
DDS-Laufwerke werden in der Regel über die SCSI-Schnittstelle angeschlossen, einige Hersteller bieten inzwischen aber auch DDS-Laufwerke mit der gebräuchlichen USB-Schnittstelle an.
Normierung
Im Laufe der Zeit wurden die Bandlängen und Kapazität des DDS-Formats immer wieder erhöht. Die Formate DDS, DDS-DC, DDS-2, DDS-3 und DDS-4 sind in den folgenden ECMA- und ISO/IEC-Normen spezifiziert:
; [http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-139.htm ECMA-139 (1990)], ISO/IEC 10777 : 3,81 mm Wide Magnetic Tape Cartridge for Information Interchange – Helical Scan Recording – DDS format
; [http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-150.htm ECMA-150 (1991)], ISO/IEC 11557 : 3,81 mm Wide Magnetic Tape Cartridge for Information Interchange – Helical Scan Recording – DDS-DC Format using 60 m and 90 m Length Tapes, 2nd Edition
; [http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-170.htm ECMA-170 (1992)], ISO/IEC 12247 : 3,81 mm Wide Magnetic Tape Cartridge for Information Interchange – Helical Scan Recording – DDS Format using 60 m and 90 m Length Tapes
; [http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-198.htm ECMA-198 (1995)], ISO/IEC 13923 : 3,81 mm Wide Magnetic Tape Cartridge for Information Interchange – Helical Scan Recording – DDS-2 Format using 120m Length Tapes
; [http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-236.htm ECMA-236 (1996)], ISO/IEC 15521 : 3,81 mm Wide Magnetic Tape Cartridge for Information Interchange – Helical Scan Recording – DDS-3 Format using 125 m Length Tapes
; [http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-288.htm ECMA-288 (1999)], ISO/IEC 17462 : 3,81 mm Wide Magnetic Tape Cartridge for Information Interchange – Helical Scan Recording – DDS-4
Die verschiedenen DDS-Formate sind alle abwärtskompatibel, so dass z. B. ein DDS-4-Laufwerk ein DDS-1-Band lesen und schreiben können sollte.
Die Weiterentwicklung von DDS erfolgt durch die [http://www.datmgm.com/ DDS/DAT Manufacturers Group].
Kapazität
Die Kapazitäten der verschiedenen DDS-Varianten können der folgenden Tabelle entnommen werden:
Datenkompression
Alle DDS-Varianten seit DDS-DC ermöglichen die Verwendung von Datenkompression. Die Komprimierung und Dekomprimierung erfolgt dabei im Laufwerk; das dabei eingesetzte Verfahren ist eine als DCLZ bezeichnete Variante des LZW-Verfahrens, die als [http://www.ecma-international.org/publications/standards/Ecma-151.htm ECMA 151]] und ISO/IEC 11557 unter dem Namen Data Compression for Information Interchange – Adaptive Coding with Embedded Dictionary – DLCZ Algorithm normiert ist.
Häufig werden daher von Laufwerks- und Medienherstellern komprimierte Kapazitäten angegeben, die ein optimales Kompressionsverhältnis von 2:1 annehmen, z. B. 24 GB für DDS-3. Das tatsächliche Kompressionsverhältnis hängt aber von den zu komprimierenden Daten ab; ein Verhältnis von 2:1 wird in der Praxis jedoch kaum erreicht, insbesondere nicht bei bereits komprimierten Daten. Bei gemischten Daten (Text, Bilder, Videos, ...) passen typischerweise etwa 14–15 GB auf ein DDS-3-Medium.
Lebensdauer der Medien
Das bei DDS verwendete kleine Bandformat führt zu sehr dünnen Trägerfilmen, die mechanisch nur eingeschränkt belastbar sind. Das Format ermöglicht daher nur etwa 25 bis maximal 100 Benutzungszyklen. Die empfohlene maximale Lagerungsdauer liegt bei etwa zehn Jahren.
Siehe auch
Andere Magnetbandformate: AIT, ADR, LTO, DLT, Mammoth, QIC, DAT, SLR, Travan, VXA
Weblinks
- [http://www.findarticles.com/p/articles/mi_m0BRZ/is_7_23/ai_108112608 From DDS-1 to DAT 72: a brief history of DDS media]
Kategorie:Speichermedium
Digital Linear Tape
Das Digital Linear Tape (DLT) ist in der Informationstechnik ein ehemals von Digital Equipment Corporation, inzwischen Quantum [http://www.quantum.com/de] entwickeltes magnetisches Speichermedium für die Datensicherung (Backup) und Archivierung von digitalen Daten.
In der DEC MicroVAX II wurde ab ca. 1984 erstmalig das bei Experten sehr bekannte DEC TK50 Laufwerk serienmäßig eingebaut, welches zusammen mit seinem Nachfolger TK70 und den Medien CompacTape I bzw. CompacTape II Vorläufer der heutigen DLT Technik war.
Mit DLT-Medien können Daten im Vergleich mit anderen Technologien aus diesem Bereich wie QIC schneller übertragen werden; derzeit zählt die aktuelle Variante S-DLT zu den drei performantesten Bandtechnologien.
Die Laufwerke besitzen eine zuschaltbare Hardwarekompression mit der die zu sichernden Daten komprimiert werden können. Die Hersteller gehen meistens von einer 2:1 Kompression aus - also Reduzierung auf die Hälfte. Diese Angabe hängt stark von den zu sichernden Daten ab und ist in der Praxis meistens nicht realistisch. Daher wird in diesem Artikel ausschließlich die unkomprimierte Kapazität angegeben.
Im Midrange-Segment stehen DLT-Libraries und Roboterlösungen zur automatisierten Archivierung großer Datenbestände zur Verfügung.
Technologie
Bei DLT-Medien verlaufen die Spuren parallel zur Kante des Bandes, beim Schreiben und Lesen wird das Band präzise geführt am in mehreren Richtungen beweglichen Schreib-/Lesekopf serpentinenartig vorbeigezogen; dieses Verfahren wird als lineare Aufzeichnung bezeichnet (vgl. dazu: Schrägspuraufzeichnung bei DAT-Medien).
Technologische Besonderheiten von DLT sind:
- Schräg stehender Azimut der Magnetspaltes bei DLT-7000 und DLT-8000 je nach Laufrichtung zur optimalen Ausnutzung der Bandbreite durch Vermeidung von (Magnet-) Spur-Abständen
- Parallelaufzeichnung von 4 Spuren gleichzeitig
- S-DLT: Weiterentwicklung zu höheren Kapazitäten mit höherer Spurdichte duch Laserabtastung mit einer rückseitigen optischen Servo-Spur.
Die Laufwerke zeigen Probleme durch verschmutzten Schreib-/Lesekopf durch eine LED am Gerät an. In diesem Fall muß ein spezielles Reinigungsband (Cleaning Cartridge) eingelegt werden welches den Laufwerkskopf reinigt. Die Reinigungsbänder sind in der Regel für 20 Anwendungen vorgesehen.
Varianten
Geplante Weiterentwicklungen: 320 GB, 32 MB/s (ca. ab 2005); 640 GB, 64 MB/s (ca. ab 2007); bis ca. 1,2 TB, 128 MB/s (ab ca. 2010).
Je nach verwendetem Laufwerk kann die Kapazität variieren (ein DLT 8000 Laufwerk kann z.B. 40 GB auf ein DLT IV Band schreiben, ein DLT 7000 Laufwerk dagegen nur 35 GB, und ein DLT 4000 Laufwerk nur 20 GB). Laufwerke für DLT III und IV Medien sind untereinander größtenteils abwärtskompatibel. SDLT Laufwerke können DLT IV Medien nur lesen und nicht beschreiben. DLT III Medien können mit SDLT Laufwerken nicht mehr gelesen werden.
DLT-Medien
2010
DLT-Medien enthalten ein 1/2 Zoll (12,6mm) breites Magnetband, das in einer Cartridge (Kassette) gekapselt ist. Die Verwendung der DLT und SDLT Logos (Warenzeichen) wurde von Quantum nur an die Firmen lizenziert (gegen Entgelt), die die strengen Qualitätsanforderungen erfüllen. Die eigentlichen Medien-Hersteller sind Fujifilm, Hitachi/Maxell und Imation (ehemals 3M). Das Patent auf das eigentliche (ATOMM) Magnetband hält Fujifilm. DLT-Medien gelten als zuverlässiger und besser geeignet für die Langzeitarchivierung, da sie nur etwa 5% ihrer Magnetisierung in 30 Jahren verlieren sollen.
Der Medien-Hersteller Imation verklagte im Oktober 2001 die Firma Quantum wegen Verletzung des Kartellrechtes, da Quantum die DLT / S-DLT Warenzeichen-Rechte (Trademarks) nur an bestimmte Firmen lizenziere und dafür angeblich überhöhte Lizenzgebühren verlange. Das US-amerikanische Gericht wies die Beschwerde von Imation ab und entschied, dass das Unternehmen 30 Prozent seiner Erträge aus dem Verkauf von DLT-Medien als Lizenzgebühren an Quantum abführen müsse (vgl. zu den Vorwürfen: [http://www.golem.de/0110/16152.html], [http://www.heise.de/newsticker/meldung/21499]; zum Gerichtsentscheid: [http://www.golem.de/0111/16681.html]). Auf Druck des Gerichtes hatte man sich geeinigt und Imation ist jetzt (wieder) der dritte Band- und DLT Kassetten Hersteller weltweit.
Siehe auch
- Oberbegriffe: Portal:Informatik, Bandlaufwerk, Datensicherung
- Bandlaufwerke: AIT, DAT, DLT, S-DLT, LTO, Mammoth, SLR, Travan, VXA
Weblinks
- http://www.dlttape.com/ - DLTtape
- http://www.useddlt.com/ - Grundlagen der Magnetbandtechnik, DLT Technik, viele Fotos, Tipps und Hilfen sowie umfangreiche Historie
- http://www.useddlt.com/dlt-formate.0.html - alte und aktuelle DLT Formate
- http://www.useddlt.com/dec-tk50.0.html - Das DEC TK50, das Urgestein der DLT Laufwerke
Kategorie:Speichermedium
- http://www.useddlt.com/das_dlt_band.0.html - mehr über die DLT Formate, dazu S-DLT und LTO und DAT72
LTOLinear Tape Open, kurz LTO, ist ein Standard für Magnetbänder und die entsprechenden Laufwerke. Der Standard wurde von IBM, HP und Seagate als Gemeinschaftsprojekt erarbeitet.
Das besondere an LTO ist, dass es von Anfang an als offener Standard entwickelt wurde, so dass es keine proprietäre Lösung eines einzelnen Hersteller oder Herstellerkonsortiums ist. So werden von den verschiedensten Herstellern LTO-Laufwerke, LTO-Autochanger, LTO-Libraries und LTO-Bänder angeboten.
Ursprünglich war geplant, zwei Formate innerhalb des LTO-Standards zu etablieren. Die beiden Formatreihen trugen die Namen LTO-Ultrium und LTO-Accelis. Während die Ultrium-Bänder für die Sicherung von Daten vorgesehen waren, sollten die Accelis-Bänder der Archivierung von Daten dienen. Die Accelis-Bänder sollten daher einen wesentlich schnelleren Zugriff auf einzelne Dateien auf dem Band ermöglichen. Die Accelis-Bänder sind jedoch nie über das Entwicklungsstadium hinausgekommen und wurden vor der Markteinführung wieder verworfen.
Zur Marktreife geführt wurden zuletzt nur die LTO-Ultrium-Produkte. Sie sind derzeit in den Subreihen LTO-Ultrium 1, 2 und 3 erhältlich.
Die Ultrium-Bänder verfügen, ähnlich wie die AIT-Bänder, über einen Hardware-Speicher. In diesem 32 Mbit großen Speicherchip werden unter anderem folgende Informationen abgelegt: die Seriennummer des Bandes und die Nutzungslogdateien der letzten 100 Tapemounts.
Siehe auch: AIT, ADR, DDS, DLT, Mammoth, QIC, SLR, Travan, VXA
Übersicht der LTO-Ultrium Generationen
VXA
Bei der Entwicklung der LTO-Ultrium-Bänder wurde speziell Rücksicht auf die Anforderungen der automatisierten Datensicherung genommen, so verfügen die Ultrium-Bänder über eine leichte Keilform sowie spezielle Aussparungen, die es einem Roboter besser ermöglichen, das Band zu fassen. Die Keilform ist dabei von Nutzen, wenn der Roboter das Band ins Laufwerk schießt, da durch die Keilform die Versatztoleranz erhört wird. LTO-Ultrium-Tape-Libraries sind erhältlich in den Größenordnungen von 1 TB bis knapp über 10 PB (PetaByte). An die Host-Rechner anbinden lassen sich die LTO-Ultrium-Laufwerke über SCSI und Fibre Channel.
Kategorie:Speichermedium
Video8
Video 8 wurde 1985 von einigen japanischen und amerikanischen Firmen (vor allem Sony und Polaroid) entwickelt, um die bislang benutzten 1/2" Videokassetten wie VHS oder Betamax im portablen Bereich zu ersetzen.
Das Magnetband ist 8 mm breit und die Kassette etwa so groß wie eine Philips-Musikkassette. Die geringe Größe der Kassetten versetzte Sony in die Lage, ähnlich wie andere Firmen mit VHS-C, kompakte Amateur-Videokameras zu bauen. Nachfolger von Video 8 wurde Hi8.
Verfahren
Dieses Format war speziell darauf ausgelegt, möglichst klein zu sein. Im Gegensatz zu den meisten Formaten braucht Video 8 keine Synchron- und Tonköpfe. Die ersten wurden durch eine Technologie ersetzt, die auch schon in Video 2000 Verwendung fand. Die Tonköpfe wurden durch die konsequente Benutzung von FM-Ton eingespart. Zusätzlich gab es auch noch die Möglichkeit bei einigen Rekordern digitalen (PCM) Ton aufzuzeichnen. Wie auch bei VHS wird das Farbsignal auf einer niedrigeren Frequenz als das Helligkeitssignal ("Color under") aufgezeichnet.
Anwendung
Besonders populär ist Video 8 bei Camcordern, aber es gab auch Heimvideorekorder in diesem Format. Diese waren aber eher exotisch und konnten, im Gegensatz zu den tragbaren Geräten, keinen nennenswerten Marktanteil erreichen.
Kategorie:Speichermedium
Kategorie:Videobandformat
ja:8ミリビデオ
GigabyteGigabyte hat folgende Bedeutungen:
- Gigabyte ist eine Einheit, in der Speicherkapazität in der EDV gemessen wird.
- Gigabyte (Firma) ist ein taiwanesischer Hersteller von Computer-Hardware
Kategorie:SpeicherlaufwerkSiehe auch:
- :Kategorie:Speichertechnologie → Speichertechnologie (Überblicksartikel).
- :Kategorie:Speichermedium → Speichermedium (Überblicksartikel).
- :Kategorie:Speicherlaufwerk → Laufwerk (EDV) (Überblicksartikel).
Beachte auch: Diskussion über geeignete Kategorien
Kategorie:Hardware
Shôgakukan is a Japanese publisher of dictionaries, literature, manga, nonfiction, children's DVDs, and other media in Japan.
Shogakukan founded Shueisha which founded Hakusensha. These companies together are called the Hitotsubashi group, one of the biggest publishing groups in Japan.
Shogakukan in the US
Shogakukan, along with Japanese manga publisher Shueisha, owns Viz Media, which publishes manga from both companies in the United States.
Shogakukan's licensing arm in North America is ShoPro Entertainment.
Shogakukan's production arm is Shogakukan Productions Co.,Ltd.
List of fashion magazines published by Shogakukan
- CanCam
List of manga magazines published by Shogakukan
- Shonen Sunday (for boys, shōnen)
- Ciao (for girls, shōjo)
- Big Comics
- Big Comic Original
- Big Comic Superior
- Big Comic Spirits
- Big Comic Business
- IKKI
- CoroCoro Comic
- Bessatu CoroCoro Comic
- Shonen Sunday Super
- Weekly Young Sunday
- Monthly Sunday GX
- Shojo Comic
- Cheese!
- Betsucomi
- Petit Comic
- flowers
- Judy
- Pochette
List of manga published by Shogakukan
- Chicago
- Detective Conan (Case Closed)
- Doraemon
- Doubt!!
- Fushigi Yūgi
- G Senjou Heaven's Door
- Godzilla
- H3 School! (Happy Hustle High)
- InuYasha
- Kare First Love
- Kekkaishi
- Kikaider
- Konjiki no Gash Bell! (Zatch Bell)
- MÄR
- Midori no Hibi (Midori Days)
- Monster
- Pluto
- Mobile Police Patlabor
- Ranma ½
- Revolutionary Girl Utena (sometimes titled Urusula's Kiss)
- Rockman EXE (MegaMan NT Warrior)
- Saikano
- Selfish Fairy Mirumo de Pon (Mirmo Zibang!)
- SP: Security Police
- Spriggan
- Sonic the Hedgehog
- Tottoko Hamutaro (Hamtaro)
- Yaiba
- Yakitate!! Japan
External links
- [http://www.shogakukan.co.jp/english/ Shogakukan website] (in English)
- [http://www.shogakukan.co.jp/ Shogakukan website] (in Japanese)
Category:Manga distributors
Category:Media companies of Japan
Category:Book publishers
ja:小学館
th:โชกาคุคัน
Szkolenia bhp tekst yciorys tekst kalorie
|
|
|
| :: RELATED NEWS :: |
Sitx
StuffIt is a family of software utilities for archiving and compressing files on the Apple Macintosh, Microsoft Windows and Linux platforms: Macintosh users in particular utilise the software. The proprietary compression format used by the StuffIt utilities is also termed StuffIt.
StuffIt was originally developed by
|
Mt Nelson, Tasmania
Mount Nelson is a suburb of the city of Hobart, Tasmania, Australia. As its name suggests, it is located upon a mountain. In the stricktest sense of the word Mount Nelson is not really a mountain as its highest peak is approximately 350m above sea level. Many local residents affectionately refer to the suburb as "The Mountain". Mount Nelson is located directly above the Hobart suburb of
Cenex is a brand of a U.S. cooperative which since 2003 has been part of CHS Incorporated, a Fortune 500 cooperative corporation.
Cenex gasoline and diesel produced at refineries in
|
Ionthas
Ionthas is a fictional deity in the Dragonlance universe.
Ionthas was the most powerful god created by the high god, and was tasked with the creation of the universe. He created the world of Krynn and directed the lesser gods in the shaping of it. Ionthas soon became greedy and diverted from the high god's plan, the Tobril for the world in exchange for his own creation. The lesser gods rebelled against
|
Curt LeMay
Curtis Emerson LeMay (November 15, 1906 – October 1, 1990) was a General in the United States Air Force. He is credited with designing and implementing an effective systematic strat
|
Northampton Public Schools
Northampton Public Schools is a school district in Northampton, Massachusetts. As of 2005, the superintendent is Dr. Isabelina Rodriguez-Babcock.
Schools
High school
- Northampton High School, Northampton
Middle school
- John F. Kennedy Middle School, Florence
Princepal Mrs. Wilson -
Vice Princepal Mr. Kanata
Teams: 6th Grade:Mighty Oaks, Statley Elms, Suga
|
Maleny, Queensland
Maleny () is a small scenic town 90 km north of Brisbane in the Blackall Range hinterland overlooking the Sunshine Coast, Queensland, Australia. Nearby towns include Landsborough, Montville and March 29 1880 in Kiev, Russia (now Ukraine) - November 9 1976 in Glendale, California), Russian pianist and piano pedagogue.
Rosina Bessie was the daughter of a prosperous jeweler and began piano lessons at age 6 with a local teacher in Mos
|
|