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BannockburnBannockburn war der Name eines Dorfes in Mittelschottland, dessen Name sich von dem Bach Bannock (burn: schott. "Bach") ableitet, der in den Forth mündet. Aufgrund stetigen Wachstums im Zeitalter der Industrialisierung dehnte sich Bannockburn bis an die Stadtgrenze des nahegelegenen Stirling aus und wurde schließlich Teil dieser Stadt.
Stirling
Bekannt wurde das Dorf durch die Schlacht von Bannockburn, eine der entscheidenden Schlachten in den schottischen Unabhängigkeitskriegen, in der das schottische Heer unter der Führung von Robert the Bruce 1314 der englischen Armee unter Edward II. eine empfindliche Niederlage beibrachte. Auf dem ehemaligen Schlachtfeld im Süden von Stirling, dort, wo das Gefecht schließlich entschieden wurde, erinnert heute ein abstraktes Denkmal an die Schlacht. Dieses stellt zusammen mit einem Reiterstandbild von Bruce und dem angrenzenden Besucherzentrum eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Gegend dar.
Kategorie:Ort in Schottland
Schottland
Schottland (Gälisch: Alba, lat.-kelt.: Caledonia) ist ein Land im Nordwesten Europas und Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil auf Großbritannien und mehreren Inselgruppen, nämlich den Shetlandinseln, Orkney und den inneren und äußeren Hebriden.
Geografie
Schottland bildet den nördlichen Teil der Insel Großbritannien und bedeckt etwa ein Drittel der Fläche. Schottland teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Lowlands und die Southern Uplands. Der höchste Berg Schottlands (und ganz Grossbritanniens) ist der Ben Nevis, bei Fort William. Er gehört zu den Munros.
Die südlich gelegenen Lowlands sind aufgrund des leichteren Zugangs zu diesen Regionen stärker von England geprägt. So ergaben sich die kulturellen Unterschiede in den beiden Gebieten.
Die bevölkerungsreichste Gegend ist der sogenannte Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.
Bevölkerung
Die Schotten stammen ethnisch von den Angelsachsen, Kelten und Skandinaviern ab, haben zum Teil aber auch irische Einflüsse. Die meisten sprechen Englisch oder Lowland Scots, auch als 'Lallans', d.h. 'Lowlands' bekannt. Eine Minderheit, größtenteils vertreten auf den westlichen Inseln, spricht noch schottisches Gälisch. Vor der Vereinigung mit England im Jahr 1707 wurde Lowland Scots in den Gerichten und im schottischen Parlament gesprochen.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Schottlands
- seit ca. 10.000 v. Chr. erste Zuwanderung über die Landbrücke, welche bis etwa 4.000 v.Chr. die Britischen Inseln mit dem europäischen Festland verbindet und dann durch den Meeresanstieg aufgrund des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher verschwindet. Die frühesten Einwohner sind mesolitische Jäger und Fischer bzw. ab etwa 4.500 v.Chr. einwandernde neolitische Bauern.
- 6.000 v. Chr. Früheste archäologische Hinweise auf menschliche Siedlungen und Kultstätten.
- 82-208 n. Chr. Die Römer marschieren mehrmals in die Region ein, können aber keine dauerhafte Herrschaft aufrichten. Der Hadrianswall wird in den Jahren 122 bis 128 zwischen den Mündungen von Tyne und Solway gebaut und wird zur endgültigen Nordgrenze von Römisch-Britannien.
- 503 Die Skoten, Kelten aus Irland, landen an der Westküste Schottlands.
- 843 Kenneth Mac Alpin vereint die Skoten und Pikten als eine Nation. Diese keltische Monarchie dauert bis zum Ende der Regentschaft von Macbeth im Jahre 1057.
- 1057 Malcolm III. tötet Macbeth und wird König. Unter seiner Herrschaft wird der englische Einfluss stark.
- 1296 Annexion Schottlands durch den englischen König Edward I.
- 1314 Schlacht von Bannockburn: Die Schotten unter Robert the Bruce schlagen die Engländer, angeführt von Edward II.
- 1320 Die Declaration of Arbroath wird aufgesetzt. Sie soll den Papst dazu bringen, die schottische Unabhängigkeit von England anzuerkennen. Der Papst akzeptiert die Erklärung.
- 1603 James VI. von Schottland, Sohn Maria Stuarts, wird König James I. von England. So werden die beiden Kronen vereinigt. Schottland und England bleiben separate Königreiche unter einem Monarchen.
- 1692 Beim Massaker von Glencoe werden 38 Mitglieder des MacDonald Clan auf Anordnung der englischen Regierung in einer Strafaktion ermordet. Dieses Ereignis hat sich tief in das schottische Nationalbewusstsein eingebrannt.
- 1707 Act of Union: Schottland wird formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottland löst sein Parlament auf und schickt Abgeordnete ins Parlament von Westminster.
- 1746 Schlacht bei Culloden: Der von Prinz Charles Edward Stuart ("Bonnie Prince Charlie") angeführte letzte schottische Aufstand wird blutig niedergeschlagen.
- ab 1780 Highland Clearances: Beginn der Vertreibung von Kleinbauern ("Crofters") um Platz für Schafzucht zu schaffen.
- 1820 Die industrielle Revolution erreicht Schottland. Schiffbau, Kohlebergbau, Eisen- und Stahlhütten ersetzen die Textilwirtschaft als Schottlands Hauptindustrie.
- 1975 Das erste Öl wird von der Nordsee an Land gepumpt. Schottland wird ein Erdöl förderndes Land.
- 1997 Die schottische Bevölkerung stimmt mit überwältigender Mehrheit für ein eigenes Parlament mit begrenzten Kompetenzen innerhalb des Vereinigten Königreichs.
- 1999 Ein neues schottisches Parlament wird gewählt. Es wird in Zukunft über innerschottische Angelegenheiten und Einkommenssteuern entscheiden können.
siehe auch: Prinzen von Schottland
Kultur
Der Dudelsack, die Kilts und der Whisky sind die bekanntesten schottischen Kulturgüter, wobei alle drei keinen schottischen Ursprung haben. Der Whisky wurde zuerst von katholischen Mönchen in Irland gebraut und ist dann im Rahmen von Missionierungen in Schottland gelandet. Der Dudelsack kommt aus Kleinasien und der Kilt wurde zuerst in London getragen. Shortbread (Butter-, Spritzgebäck), Haggis, Harris Tweed und das schottische Clansystem sind dagegen schottischem Urpsrung und auch weitläufig bekannt.
Das Clansystem, vor allem in den Highlands, stellt eine schottische Besonderheit dar. Ein paar der bekanntesten Clans sind:
- MacGregor
- Stewart
- MacDonald
- MacLeod
- Robertson
- Campbell
- MacKenzie
Regelmäßig finden die so genannten "highland games" (Hochlandspiele) statt.
Es gibt keine offizielle Nationalhymmmne, jedoch wird traditionell Scotland the Brave verwendet; besonders bei Fußball- und Rugby-Spielen ist jedoch Flower of Scotland der schottischen Band The Corries zu hören.
- Siehe auch: Schottische Literatur
Religion
siehe auch:
- Free Church of Scotland
- Freie Presbyterianische Kirche Schottlands
- Scottish Episcopal Church
Schulsystem
siehe Schulsystem in Großbritannien
Wirtschaft
Schottland ist neben Irland das Zentrum der Whisky-Industrie. Die zweite dort gewonnene Flüssigkeit ist das Nordsee-Öl; das Zentrum der Erdölförderung ist Aberdeen. Hier hat das Ölgeschäft die Fischerei längst abgelöst. Hauptexportprodukt ist allerdings Computer Software. Als Beispiel ist z.B. Rockstar North zu nennen, welche ihre Büros in Edinburgh haben.
Eine schottische Eigenheit gibt es bei der Währung. Zwar wird in Schottland, wie im Rest des Vereinigten Königreiches, in Pfund Sterling bezahlt - allerdings dürfen die drei großen schottischen Banken Bank von Schottland, Royal Bank of Scotland und Clydesdale Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben. Zusammen mit den Noten der Bank of England gibt es in Schottland also vier verschiedene Geldscheine in jedem Nennwert.
Politik und Verwaltung
Schottland wird von einem "Ersten Minister" (vergleichbar einem deutschen Ministerpräsidenten) regiert. Seinen Amtssitz hat er in Edinburgh, wo auch das schottische Parlament seinen Sitz hat.
Siehe auch:
- Verwaltungsgliederung Schottlands
- Traditionelle Grafschaften Schottlands
Literatur
- Markus Hilpert/Bernhard Kräußlich (Hrsg.), Schottland : eine sozial- und wirtschaftsgeografische Exkursion, Augsburg 2004, 252 S., ISBN 3-923273-55-X
Weblinks
- [http://www.visitscotland.com/ visitscotland] -- Offizielle Seite des "Scottish Tourist Board"
- [http://www.schottlandportal.de/ Das Schottlandportal] -- Allgemeine und spezielle Infos rund um Schottland
- [http://www.al2.ch/boeby/scot/ Eine Schottlandreise] -- Private Seite zur Reise durch Schottland mit dem Auto mit Bildern und Karte
- [http://www.schottlandgeschichte.de/ Schottlandgeschichte.de] -- Umfangreiche Zeittafel zur Geschichte sowie Informationen zum Land, zum Clan MacLeod und zum Whisky
- [http://www.scottishmusiccentre.com/ Musik in Schottland]
- [http://www.hebriden-online.de Schottische Hebriden]
- [http://www.scottishsundials.co.uk Schottische Sonnenuhren]
- [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscoveredscotland] -- Sehr umfangreiche Reiseseite über Schottland (engl.)
- [http://www.scottishdevelopmentinternational.com/ scottishdevelopmentinternational] -- Offizielle Seite der Wirtschaftsförderung
als:Schottland
ja:スコットランド
ko:스코틀랜드
ms:Scotland
simple:Scotland
Stirling
Stirling ist eine kleine Universitätstadt in Schottland, nördlich von Edinburgh. Bekannt geworden ist Stirling durch die Schlacht 1297 zwischen den schottischen Freiheitskämpfern unter William Wallace und den Engländern.
Stirling gilt als das "Tor zu den Highlands". Von besonderer Bedeutung sind Stirling Castle (Historic Scotland) und das Wallace Monument, in dem neben dem Originalkostüm von Mel Gibson (Braveheart) das Schwert von William Wallace besichtigt werden kann. Erbaut wurde der Turm auf dem Abbey Craig 1869 als "Attraktion für Englische Touristen" (behaupten die Ortsansässigen).
Weblinks
- [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/stirling/wallace/ Wallace Monument]
- [http://www.historic-scotland.gov.uk/ Homepage Historic Scotland]
- [http://www.stirling.co.uk/ Homepage der Stadt Stirling]
Kategorie:Ort in Schottland
Schlacht von Bannockburn
Die Schlacht von Bannockburn am 23. und 24. Juni 1314 war eine der entscheidenden Schlachten in den Schottischen Unabhängigkeitskriegen des späten 13. und des 14. Jahrhunderts. Im Sumpfland von Bannockburn in der Nähe von Stirling trat das ungefähr 9.000 Mann starke schottische Heer unter der Führung von Robert the Bruce der mit etwa 25.000 Soldaten fast dreimal so großen englischen Armee unter Eduard II. entgegen und rieb diese fast vollständig auf.
Vorgeschichte
Im Frühjahr 1314 wurde das seit 1304 unter englischer Oberherrschaft stehende Stirling Castle durch ein schottisches Heer belagert. Als die Lage für die englische Besatzung aussichtslos schien, entschloß sich der Kommandant Sir Philip Mowbray, die strategisch wichtige Festung dem schottischen Befehlshaber zu übergeben, falls bis Ende Juni kein englisches Entsatzheer eingetroffen wäre. Der englische König Eduard II. stellte eine Streitmacht zusammen, die sich zunächst bei Berwick-upon-Tweed sammelte, bevor sie die Grenze bei Coldstream überquerte und sich dann nach Stirling wandte.
Die Schlacht
Am Sonntag, dem 23. Juni 1314, hatte die englische Streitmacht die Furt bei Bannockburn einige Kilometer südlich von Stirling erreicht, an der das etwa 9.000 Mann starke schottische Heer unter dem Befehl von Robert Bruce Stellung bezogen hatte. In dieser Streitmacht befanden sich Mitglieder von 21 Clans, unter anderem der MacDonalds unter Angus Og, der sich trotz einer Clanstreitigkeit zwischen Robert Bruce und den MacDonalds von Islay dort eingefunden hatten. In Vertrauen auf die schottische Schiltron-Aufstellung (einer eigens gegen die englischen Ritter entwickelten kreisförmigen Formation, die nach außen hin mit Schilden und Langspeeren geschützt wurde) beabsichtigten die schottischen Soldaten einen Kampf auf kurze Distanz, um so die Überlegenheit der englischen schweren Reiterei zu verringern. Ebenfalls auf Seiten Robert the Bruce' standen Ritter des Templerorderns, welche aus Frankreich geflohen in Schottland Schutz fanden. Die Schlacht selbst fand in einem Gebiet von wenigen Kilometern Breite zwischen den Flüssen Bannock und Forth statt.
Die Schlacht dauerte zwei Tage, und obgleich die ersten Auseinandersetzungen im Vergleich zum Zusammentreffen der beiden Heere am zweiten Tag eher unbedeutend verliefen, stand das Ergebnis aufgrund der in strategischer Hinsicht außerordentlich ungünstigen Position der Stellungen der englischen Streitkräfte von Anfang an fest, die im sumpfigen Gebiet zwischen den beiden Flüssen Bannock und Pelstream und dem Ufer des Flusses Forth in ihrer Manövrierfähigkeit extrem eingeschränkt waren.
Zuerst trafen 500 englische Kavalleristen, die auf dem Weg nach Stirling waren, mit einem kleinen Teil der schottischen Infanterie-Streitmacht aufeinander. Die Schiltrons bewährten sich erneut und die englischen Angriffe wurden unter geringen Verlusten zurückgeschlagen, so daß sich die englische Kavallerie zum Rückzug gezwungen sah. Gleichzeitig gab es eine Reihe kleinerer Scharmützel rund um die Kernstreitmacht, als einige englische Soldaten den Bannock überquerten, um den schottischen Truppen entgegenzutreten. Überliefert ist hierbei der Kampf zwischen dem englischen Ritter Henry De Bohun (einem Neffen von Humphrey de Bohun, Earl of Hereford) und Robert Bruce: De Bohun hatte Bruce auf einem Pony vor der schottischen Schlachtreihe ausgemacht, legte seine Lanze an, und ritt auf den einzelnen Kämpfer zu. Im letzten Moment wich das Pony dem heranstürmenden Schlachtroß aus, wodurch es Bruce gelang, mit seiner Streitaxt einen Schlag gegen De Bohuns Helm zu führen. Als nach einigen weiteren unbedeutenden Geplänkeln der Abend dämmerte, zog sich das englische Heer zurück, um sein Lager zwischen Bannock und Pelstream aufzuschlagen.
Zur Hauptschlacht kam es am 24. Juni. Die englische Armee rückte über den Bannock vor, während das schottische Heer in Schiltrons aufgestellt wartete. Die erste englische Kavallerieattacke war ungeordnet und verlustreich, nur wenige Ritter schafften es, die Schiltrons zu durchbrechen und wurden sofort getötet. Die schottische Streitmacht rückte daraufhin vor und zwang die Kavallerie in die Reihen der englischen Infanterie zurück, die noch immer versuchte, zu der Kavallerie über den Bannock zu gelangen. Ein Angriff englischer Bogenschützen deckte Engländer und Schotten mit Pfeilen ein, doch bevor diese für die vorrückende schottische Infanterie eine Bedrohung darstellen konnten, trieb ein Ausfall der leichten Kavallerie die Bogenschützen wieder zurück. Die englische zahlenmäßige Überlegenheit machte jeden Versuch zunichte, die eigenen Truppen zu sammeln, während die schottischen Streitkräfte die Menschenmassen zum Fluß hin zurückdrängte. Eduard II. floh frühzeitig vom Schlachtfeld, und zog, als ihm der Eintritt in Stirling verwehrt worden war, über Winchburgh nach Dunbar und schließlich per Schiff zurück nach England.
Folgen
Nach diesem Sieg war Schottland zunächst vollständig unabhängig von England und wurde wieder ein eigenständiges Königreich unter der Herrschaft von Robert Bruce (Robert I.).
Heute gedenkt die schottische nationalistische Bewegung, allen voran die Scottish National Party, jährlich der Schlacht mit einem Marsch von Stirling Stadtzentrum zum Feld von Bannockburn, wo an der Statue von Robert Bruce ein Kranz niedergelegt wird, sowie mit einer Festveranstaltung.
Bannockburn
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Kategorie:1314
Robert I. (Schottland)
Robert I. ( - 11. Juli 1274; † 7. Juni 1329) war von 1306 bis zu seinem Tod König von Schottland. Im modernen Englisch ist er heute besser bekannt als Robert (the) Bruce, die normannisch-französische Schreibweise war Robert de Brus, die mittelalterliche gälische Schreibweise Roibert a Briuis. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher Schottlands. Als einer der berühmtesten Krieger seiner Zeit war er während der Schottischen Unabhängigkeitskriege gegen England Anführer der aufständischen Schotten. Er war ein Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel von König David I. und begründete damit seinen Anspruch auf den Thron.
Leben
Familiärer Hintergrund und frühe Lebensjahre
Er wurde als erstes Kind und ältester Sohn von Robert Bruce, Earl of Carrick und seiner Ehefrau Marjorie von Carrick geboren. Der Legende nach soll Roberts Mutter seinen Vater gefangen gehalten haben, bis er schließlich nachgab und sie heiratete. Von seiner Mutter erbte er das gälische Fürstentum Carrick (ein Teil von Ayrshire) und von seinem Vater die Abstammung von einer königlichen Linie, die es ihm später ermöglichen sollte, Anspruch auf den Thron zu erheben. Das Datum seiner Geburt ist definitiv gesichert, nicht jedoch sein Geburtsort; wahrscheinlich war es Turnberry Castle in Ayrshire, doch auch Lochmaben in Dumfriesshire wird genannt.
Über seine Jugendjahre ist wenig bekannt. Er wurde wahrscheinlich von einer anderen Familie aus der Gegend aufgezogen, was den damaligen lokalen Gebräuchen entspricht. Es kann angenommen werden, dass er fließend Gälisch und Normand (normannischer Dialekt des Französischen) sprach, daneben Latein und wahrscheinlich Englisch. Einem englischen Chronisten zufolge lebte er die meiste Zeit am Hofe Eduards I. Die Thronbesteigung von Edward Balliol im Jahr 1292 empfand er als ungerecht. Der neue, durch England eingesetzte Herrscher verwehrte damit seiner Familie das rechtmäßige Erbe.
Bald darauf übergab sein Großvater Robert Bruce, 5. Lord of Annandale, einer der erfolglosen Anwärter auf den schottischen Thron, seinen Lordtitel an seinen Sohn, Roberts Vater. Nach dem Tode seiner Ehefrau im Jahr 1292 übergab Roberts Vater den Titel des Earl von Carrick an seinen Sohn. Der Vater wie auch der Sohn verbündeten sich mit Eduard I. gegen John Balliol. Im April 1294 erhielt der jüngere Bruce die Erlaubnis, während eineinhalb Jahren Irland zu besuchen. Als weiteres Zeichen von Eduards Gunst erhielt er einen Zahlungsaufschub auf alle Schulden beim englischen Königshaus.
1295 heiratete Robert seine erste Ehefrau Isabella von Mar, der Tochter von Donald, 6. Earl of Mar. Isabella starb ein Jahr später, gebar aber ein Kind. Roberts Tochter Marjorie Bruce heiratete Walter Stewart, den Truchsessen (High Stewart) von Schottland und gebar den zukünftigen König Robert II.
Beginn der Unabhängigkeitskriege
Im August 1296 leisteten Vater und Sohn Bruce bei Berwick-upon-Tweed dem englischen König Eduard I. gegenüber einen Treueschwur und erneuerten diesen in Carlisle. Doch bereits ein Jahr später brach der jüngere Bruce den Schwur und schloss sich der schottischen Revolte an. Im Sommer 1297 wurde er aufgefordert, Eduards Kommandanten John de Warenne zu unterstützen. Doch anstatt dem Befehl zu gehorchen, verwüstete Robert Bruce mit seinen Anhängern das Land jener Leute, die zu Eduard hielten. Am 7. Juli wurde Bruce zu einem Waffenstillstand gezwungen, der "Kapitulation von Irvine". Den schottischen Lords wurde versichert, dass sie nicht gegen ihren Willen in Frankreich dienen mussten. Nach einem erneuten Treueschwur würden ihnen die Gewalttaten verziehen. Der Bischof von Glasgow, der Truchsess James und Sir Alexander Lindsay übernahmen die Bürgschaft für Bruce, bis er seine kleine Tochter Marjorie als Geisel übergab.
Kurz nach der Schlacht von Stirling Bridge am 11. September 1297 schlug sich Robert Bruce wieder auf die Seite seiner Landsleute. Er verwüstete Annandale und zerstörte die von den Engländern gehaltene Burg bei Ayr. Als Eduard nach seinem Sieg in der Schlacht von Falkirk nach England zurückkehrte, entzog er Robert Bruce die Herrschaftsrechte über Annandale und Carrick, gab ihm aber die Chance, seine Loyalität ihm gegenüber zu beweisen.
William Wallace war nach Falkirk von seinem Amt als "Wächter Schottlands" (Guardian of Scotland) zurückgetreten. Auf ihn folgten Robert Bruce und John Comyn, die sich das Amt teilten, das demjenigen eines Reichsverwesers entsprach. Doch die beiden konnten ihre persönlichen Differenzen nicht beilegen. Als Neffe und Anhänger von John Balliol hatte Comyn ebenso ein Anrecht auf den Thron und war deshalb Bruces Konkurrent. 1299 wurde William Lamberton, der Bischof von St Andrews, zum dritten neutralen Wächter gewählt, um den sich anbahnenden Konflikt zwischen Bruce und Comyn zu entschärfen. 1300 trat Bruce von seinem Amt zurück und wurde durch Sir Ingram de Umfraville ersetzt. De Umfraville, Comyn und Lamberton traten im Mai 1301 ihrerseits zurück. Neuer alleiniger Wächter Schottlands wurde John de Soulis. Er war vor allem deshalb gewählt worden, weil er weder zum Bruce-Lager noch zum Comyn-Lager gehörte und darüber hinaus ein Patriot war. De Soulis setzte sich aktiv dafür ein, John Balliol wieder als schottischen König einzusetzen.
Im Juli 1301 begann Eduard mit dem sechsten Feldzug nach Schottland. Obwohl er Bothwell und Turnberry Castle eroberte, konnte er die Schotten nicht entscheidend schlagen und einigte sich im Januar 1302 auf einen neunmonatigen Waffenstillstand. Etwa um diese Zeit unterwarfen sich Bruce und andere Adlige dem englischen König, obwohl sie bis vor kurzem auf der Seite der Rebellen gekämpft hatten. Es gab verschiedene Gründe für diesen Schritt. Bruce wollte seine Anhänger nicht länger für eine aussichtslose Sache opfern. Es gab Gerüchte, dass John Balliol mit einer französischen Armee wieder nach Schottland zurückkehren würde. Dies hätte jedoch bedeutet, dass Bruce jegliche Chance verlieren würde, jemals selbst den schottischen Thron zu besteigen. Edward wiederum sah ein, dass es zu diesem Zeitpunkt besser war, einen schottischen Adligen als Verbündeten denn als Feind zu haben; er selbst sah sich mit einer Exkommunikation durch den Papst und einer möglichen französischen Invasion konfrontiert.
1302
Robert Bruce heiratete 1302 ein zweites Mal (seine erste Ehefrau Isabella war 1296 verstorben). Er lernte Elizabeth de Burgh, die Tochter von Richard Og de Burgh (Earl von Ulster und enger Freund des englischen Königs) wahrscheinlich am englischen Königshof kennen. Die Hochzeit fand in Writtle bei Chelmsford in Essex statt. Elizabeth gebar vier Kinder, den späteren König David II. sowie John, Mathilda und Margaret.
1303 marschierte Eduard erneut in Schottland ein, erreichte Edinburgh und wandte sich nach Perth. John Comyn, mittlerweile der neue "Guardian of Scotland" konnte nicht hoffen, sich gegen die englische Armee verteidigen zu können. Eduard blieb bis Juli in Perth und zog dann weiter über Dundee, Montrose und Brechin nach Aberdeen, wo er im August eintraf. Danach kehrte er über Moray und Badenoch nach Dunfermline zurück. Da Eduard nun praktisch das ganze Land kontrollierte, unterwarfen sich ihm im Februar 1304 alle führenden schottischen Adligen, mit Ausnahme von William Wallace. John Comyn führte die Verhandlungen. Die Gesetze und Freiheiten Schottlands, wie sie unter der Herrschaft von Alexander III. bestanden hatten, sollten weiterhin gültig sein. Bei zukünftigen Gesetzesänderungen behielt sich Eduard jedoch ein Mitspracherecht vor.
Robert Bruce und William Lamberton, die beide Zeugen der heroischen schottischen Verteidigung von Stirling Castle gewesen waren, schlossen am 11. Juni 1304 eine Allianz. Sollte einer der beiden den geheimen Pakt brechen, würde er dem anderen eine Buße von zehntausend Pfund bezahlen. Obwohl beide sich den Engländern unterworfen hatten, war die Allianz ein Zeichen ihres tief verwurzelten Patriotismus und ihres Kampfes für die Freiheit Schottlands. Sie beabsichtigten, die Zeit bis zum Tod des englischen Königs abzuwarten, der bereits im fortgeschrittenen Alter war.
Eduard begann unterdessen mit der vollständigen Integration des wehrlosen Schottlands ins englische Königsreich. Die Adligen schworen erneut Treue. Eine Parlamentssitzung wurde einberufen, um jene zu wählen, die mit dem englischen Parlament die Regeln für die Verwaltung Schottlands festzulegen. Die wirkliche Macht lag in den Händen der Engländer, die schottischen Regierungsmitglieder waren lediglich Marionetten. Eduards Neffe, der Earl of Richmond, führte die untergeordnete schottische Regierung an.
In der Zwischenzeit war William Wallace in der Nähe von Glasgow gefangen genommen und am 23. August 1305 in London brutal hingerichtet worden. Eduard hatte aus Wallace einen Märtyrer gemacht, einen überlebensgroßen patriotischen Helden für die Schotten. Anstatt die "schottische Frage" endgültig zu lösen, legte er damit die Grundlage für weitere Aufstände.
Exkommunikation und Krönung
Eduard befahl im September 1305 Robert Bruce, das Kommando über Kildrummy Castle abzugeben. Er vermutete, dass Bruce nicht völlig vertrauenswürdig sei und womöglich hinter seinem Rücken eine Verschwörung organisierte. Der geheime Pakt, den Bruce mit Lamberton geschlossen hatte, wurde durch einige Adlige aufgedeckt. Bruce hielt mit John Comyn eine Konferenz ab, die mit einer Einigung endete. Comyn würde Bruces Anspruch auf den schottischen Thron unterstützen und im Gegenzug seine Ländereien erhalten, oder auch umgekehrt. Doch aus unbekannte Gründen, wahrscheinlich aber um seinen Rivalen zu schädigen, verriet Comyn die Verschwörung. Bruce, der sich gerade am englischen Königshof aufhielt, wurde gewarnt und floh nach Schottland.
Robert Bruce traf am 10. Februar 1306 in Dumfries ein und brachte in Erfahrung, dass Comyn sich ebenfalls dort aufhielt. In der dortigen Franziskanerkirche trafen sich die beiden zu einem privaten Gespräch. Bruce beschuldigte Comyn, ihn verraten zu haben, was dieser jedoch verneinte. Voller Zorn zog Bruce seinen Dolch und verletzte seinen Widersacher schwer. Als Bruce aus Angst aus der Kirche floh, betrat sein Begleiter Sir Roger de Kirkpatrick das Gebäude, fand den noch lebenden Comyn und tötete ihn. (Bruce wurde später ob dieser Freveltat auf heiligem Boden von Papst Klemens V. mit dem Kirchenbann belegt.)
Nach dem Mord konnte der englische König Bruce jedoch nicht mehr decken. Er hatte damit alle Brücken hinter sich abgebrochen und musste sehr schnell handeln. Es gab nur den Weg nach vorn: Um nicht alles zu verlieren - vor allem den Anspruch auf den schottischen Thron - ließ er sich nur wenige Tage später am 25. März 1306 in Scone zum König der Schotten krönen. Obwohl er nun König war, hatte er noch kein Königreich. Seine Bemühungen, das Land zurückzuerobern, erwiesen sich bis nach dem Tod von Eduard I. als katastrophale Fehlschläge.
Rückeroberung
Viele Angehörige des altgälischen und auch des normannischen Adels misstrauten Bruce wegen seiner früheren engen Beziehungen zum englischen Königshaus noch immer und unterstützten ihn nicht. Außerdem hatten die normannischen Fürsten noch immer Ländereien beiderseits der Grenze in England und Schottland und wagten es daher nicht, sich gegen den englischen König zu stellen. So war Robert zunächst ein so gut wie machtloser König und ständig auf der Flucht vor Eduard, der sich an seinem untreuen Vasallen rächen wollte und ihm seine Häscher nachsandte. Im Juni 1306 wurde er in der Schlacht bei Methven besiegt und im August bei Strathfillan, wohin er sich zurückgezogen hatte, von englischen Truppen überrascht. Die weiblichen Familienangehörigen schickte er im Januar 1307 nach Kildrummy Castle, um sie in Sicherheit zu bringen.
Im Frühling 1307 marschierten Eduards Truppen erneut nach Norden. Auf dem Weg dorthin enteignete er die schottischen Ländereien von Robert Bruce und dessen Anhängern und verteilte sie unter seinen eigenen Gefolgsleuten. Darüber hinaus veröffentlichte er den durch den Papst verhängten Kirchenbann über Robert Bruce. Seine Ehefrau Elizabeth de Burgh, seine Tochter Marjorie und seine Schwester Christina gerieten nach der Belagerung von Kildrummy Castle in Gefangenschaft, während seine drei jüngeren Brüder exekutiert wurden. Doch am 7. Juli starb Eduard I und wurde durch seinen schwächlichen Sohn Eduard II. abgelöst. Das Blatt begann sich zu wenden.
Nach einer von Legenden umwobenen Flucht auf die Äußeren Hebriden kehrte Robert Bruce im Februar 1307 nach Schottland zurück und begann vom Südwesten aus sein Reich von seinen inneren und äußeren Feinden zurückzuerobern. Er griff unermüdlich - meist aus dem Hinterhalt - an und wurde dabei zu einem Meister der Guerillataktik. Dadurch gewann Bruce ganz allmählich doch den Respekt und die dringend notwendige Unterstützung des schottischen Adels. Seinen ersten großen Sieg über die Engländer errang er bei Glen Trool und besiegte dann Aymer de Valence in der Schlacht von Loudoun Hill.
Robert Bruce übergab dann das Kommando über die Truppen in Galloway seinem Bruder Edward Bruce, während er selbst seine Operationen nach Aberdeenshire verlegte. Er überrannte Buchan und - nach einer schweren Krankheit - besiegte er im Mai 1308 in der Schlacht bei Inverurie den Earl of Buchan. Bruce begab sich mit seinen Truppen nach Argyll, besiegte in der Schlacht bei Brander weitere interne Feinde und eroberte Dunstaffnage Castle. Im Mai 1309 berief er in St Andrews seine erste Parlamentssitzung ein und im August kontrollierte er alle Gebiete nördlich des Flusses Tay. Bei einer Generalversammlung im Jahr 1310 anerkannte ihn der schottische Klerus als König. Dass er trotz der Exkommunikation die Unterstützung der lokalen Kirchenoberhäupter erhielt, war von großer Bedeutung und war wahrscheinlich auf den Einfluss seines Freundes Lamberton zurückzuführen.
1310
Während der nächsten drei Jahre fielen mehrere englische Burgen und Außenposten in die Hand der Schotten. Linlithgow wurde 1310 erobert, Dumbarton 1311 und Perth im Januar 1312 (diesen Feldzug führt Bruce persönlich an). Bruce führte auch Raubzüge nach Nordengland an. Im März 1313 eroberte James Douglas die Stadt Roxburgh, während Thomas Randolph zur gleichen Zeit Edinburgh Castle einnahm. Im Mai führte Bruce erneut einen Raubzug durch den Norden Englands an und unterwarf die Isle of Man.
In der Auseinandersetzung um Stirling Castle, der letzten von Engländern gehaltenen Burg in Schottland, wurde am 23. und 24. Juni 1314 das scheinbar überlegene englische Heer in der historischen Schlacht an dem kleinen Bach Bannockburn, der Schlacht von Bannockburn, von den Schotten vernichtend geschlagen. Die rund 9.000 Schotten rieben die ca. 25.000 Engländer fast vollständig auf und Robert Bruce wurde zum schottischen Nationalhelden. Der unerwartete Sieg garantierte die vollständige Akzeptanz von Robert Bruce als König im eigenen Land. Von der englischen Bedrohung befreit, zogen die schottischen Armeen nach England, schlugen eine weitere englische Armee nördlich der Grenze zurück und unternahmen Raubzüge in Yorkshire und Lancashire. Eduard II. sah sich gezwungen, einen Waffenstillstand anzunehmen.
Feldzug in Irland und Diplomatie
Bestärkt durch die militärischen Erfolge, starteten die schottischen Truppen 1315 eine Invasion Irlands. Angeblich wollten sie die Insel von der englischen Herrschaft befreien, doch ist es wahrscheinlicher, dass sie im andauernden Konflikt mit England eine zweite Front schaffen wollten. 1316 wurde Edward Bruce zum Irischen Hochkönig gekrönt und Robert Bruce begab sich mit einer weiteren Armee dorthin, um seinen Bruder zu unterstützen.
Die Schotten warben mit einer "pan-gälischen Allianz" um die Gunst der irischen Anführer und betonten dabei die Gemeinsamkeiten wie Sprache, Gebräuche und kulturelles Erbe. Die diplomatischen Bemühungen brachten einige Erfolge, wenigstens in Ulster, wo die Schotten volle Unterstützung genossen. Doch außerhalb von Ulster stießen die Schotten auf wenig Begeisterung und konnten im Süden der Insel keine nennenswerten Erfolge verbuchen.
Nach dem Trauma der Unabhängigkeitskriege machten die Freien und Mächtigen des Reichs im Jahr 1320 ihrem König allerdings klar, dass er nicht vollkommen willkürlich handeln konnte. In der Deklaration von Arbroath erklärten sie, dass sie ihn nur solange unterstützen würden, wie er die Rechte der Nation zu wahren bereit war. In der entscheidenden Passage aus dieser Erklärung heißt es:
: Doch Robert selbst, sollte er sich von dieser Aufgabe, die er begonnen hat, abwenden und sich einverstanden erklären, dass wir oder unser Reich dem englischen König oder seinem Volk unterworfen würden, würden wir ihn als unser aller Feind ausstoßen, als einen, der unsere und seine Rechte untergraben hat, und würden einen anderen König wählen, damit er unsere Freiheit verteidigt; denn so lange, als nur Hundert von uns noch überleben, werden wir uns in keiner Weise englischer Herrschaft beugen. Denn wir kämpfen weder für Ruhm, noch für Wohlstand, noch für Ehre; sondern wir kämpfen allein für die Freiheit, die kein rechtschaffener Mann aufgibt - außer mit seinem Leben.
Zwar hielt der Kriegszustand zwischen den beiden Ländern noch an, doch wurde 1328 die Unabhängigkeit Schottlands durch den englischen König Edward III. im Abkommen von Edinburgh und Northampton anerkannt.
Familie und spätes Leben
Robert Bruce hatte neben seiner Frau Elizabeth und seinen Kindern eine große Familie. Da waren seine Brüder Edward, Alexander, Thomas und Nigel, seine Schwestern Christina, Isabel (später Königin von Norwegen), Margaret, Matilda und Mary sowie seine Neffen Donald und Thomas Randolph. Alexander, Thomas und Nigel wurden von den Engländern gefangen genommen und exekutiert, Edward starb 1318 in Irland auf dem Schlachtfeld.
Zusätzlich zu seinem legitimen Nachkommen hatte Robert Bruce mehrere illegitime Kinder von unbekannten Geliebten. Die Söhne waren Robert (starb 1332 in der Schlacht von Dupplin) und Nigel (starb 1346 in der Schlacht von Durham). Seine Töchter waren Elizabeth, Margaret und Christina.
Robert Bruce starb am 7. Juli 1329 im Alter von 55 Jahren beim Rittergut Cardross in Dumbartonshire (der exakte Ort ist ungewiss und war vielleicht gar nicht einmal in der Nähe des heutigen Dorfes Cardross). Seit einigen Jahren hatte er laut zeitgenössischen Berichten an einer "unsauberen Krankheit" gelitten. Laut der traditionellen Ansicht soll er an Lepra gestorben sein, doch wird dies heute bezweifelt. Allerdings bleibt unklar, um welche Krankheit es sich gehandelt hat, doch liegen Syphilis, Schuppenflechte oder eine Reihe von Schlaganfällen im Bereich des Möglichen.
Seine sterblichen Überreste wurden in der Dunfermline Abbey beigesetzt. Doch gemäß seinem letzten Willen sollte James Douglas das Herz entnehmen und es auf dem Kreuzzug in das Heilige Land bringen. Doch Douglas kam nur bis nach Spanien, wo er von den Mauren angegriffen und getötet wurde. Das Herz wurde später gefunden, nach Schottland zurückgebracht und auf dem Gelände der Melrose Abbey in Roxburghshire begraben. Roberts einziger überlebender Sohn, bestieg als David II. den schottischen Thron.
Literatur
- Ronald McNair Scott: Robert the Bruce - King of Scots. Canongate Books Ltd, Edinburgh 1999, ISBN 0862416167 (Biographie)
- Geoffrey Barrow: Robert Bruce and the Community of the Realm of Scotland. Edinburgh University Press, Edinburgh 1988, ISBN 0852246048 (Studie über Bruce und die Idee einer schottischen Nation)
- Alan Young: Robert the Bruce's Rivals - The Comyns, 1212-1314. Tuckwell Press Ltd, Edinburgh 1997, ISBN 1862320535 (Geschichte der Comyns, die bedeutendsten Rivalen der Familie Bruce)
Weblinks
Kategorie:Mann
Kategorie:König (Schottland)
Kategorie:Haus Bruce
Kategorie:Geboren 1274
Kategorie:Gestorben 1329
ja:ロバート1世 (スコットランド王)
Kategorie:Ort in SchottlandKategorie:Ort in Großbritannien
Kategorie:Schottland Kunio MaekawaKunio Maekawa (1905-1986), architetto giapponese, è uno dei maestri dell'architettura giapponese nel periodo successivo alla seconda guerra mondiale.
Dopo essersi laureato in architettura a Tokyo nel 1928, parte per la Francia dove lavora nello studio di Le Corbusier dal 1928 al 1930, la cui influenza sarà fortissima nei suoi lavori. Di ritorno in Giappone, lavora nello studio di Antonin Raymond fino al 1935.
Nei suoi progetti, spesso realizzati in calcestruzzo, riesce a fusionare il modernismo e la tradizione giapponese. Fu maestro di Kenzo Tange che lavorò presso il suo studio per quattro anni.
Principali opere
- 1952 : Banca Nihon Sogo a Tokyo
- 1954 : Auditorium e biblioteca a Yokohama
- 1957 : Harumi Apartments a Tokyo, derivati dallUnité d'Habitation de Le Corbusier a Marsiglia (Francia)
- 1959 : Centro comunitario Setagaya a Tokyo
- 1960 : Palazzo del festival a Tokyo
- 1961 : Palazzo del festival a Kyoto
- 1961 : Università Gakashuin a Tokyo
- 1975 : Metropolitan Museum of Art a Tokyo
- 1977 : Museo delle Arti Asiatiche a Colonia (Germania)
- 1979 : Ampliamento del Museo d'Arte Occidentale a Tokyo
Bibliografia
Jonathan M. Reynolds, Maekawa Kunio and the ermergence of japanese modernist architecture, 2001
Maekawa, Kunio
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Armour-piercing, fin stabilised, discarding sabot
A kinetic energy penetrator is a type of ammunition which, like a bullet, does not contain explosives, but uses kinetic energy to penetrate the target. The most common modern type of kinetic energy penetrator is known as armour-piercing fin-stabilized discarding sabot (APFSDS) or a long-rod penetrator. The term is used for more powerful Read More... |
Colonel abrams
Colonel Abrams is a dance music musician who was born in Detroit, Michigan and raised in Brooklyn, New York. In 1985 he signed to MCA Records for a debut album Colonel Abrams, featuring a hit entitled "Trapped", which reached the UK Top 5.
He also enjoyed a string of very successful entries on the river in Khabarovsk Krai, in the Russian Far East. It flows into the Sea of Okhotsk near the small town Chumikan. Length 457 km.
See also Uda River, Buryatia.
Categor
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Uda River, Buryatia
Uda (Уда́) is a river in the republic of Buryatia, Russia. It is a right tributary of the river Selenga, which it meets near the city Ulan-Ude. Length 467 km.
See also Uda River, Khabarovsk Krai.
Category:Rivers of Russia
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High Templar
A High Templar is a powerful Protoss psychic in the fictional StarCraft universe.
High Templar are almost always members of the Templar Caste and are sometimes referred to, simply, as Templar. They give up their rage and martial training in order to more perfectly command their awesome psionic abilities, gained through following the Khala.
High Templar use the Archives to directly commune with their an
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Cosimo
Cosimo may refer to:
- Pope Innocent VII (c. 1336–1406), born Cosimo de' Migliorati.
- Cosimo de' Medici (1389–1464), ruler of Florence.
- Piero di Cosimo, (1462–1521), Italian painter.
- Cosimo I de' Medici, Grand Duke of Tuscany (1519–1574).
- December 28 1916 – 1994) also known as "Little Axe," "Wilbur," "Willie," and "Wilmer," was one of the great post-war gospel quartet singers. A tiny man with glasses and a high, powerful tenor voice, he worked and recorded with many of the most famous and influential groups of his day.
Broadnax was born in Houston in 1916. After movin
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