Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Barbara Mandrell

Barbara Mandrell

Barbara Mandrell (
- 25. Dezember 1948 in Houston, Texas) ist eine US-amerikanische Country-Sängerin.

Anfänge

Barbara Mandrall galt als musikalisches Wunderkind, das schon in jungen Jahren zahlreiche Instrumente beherrschte. Ihr Steel-Guitar-Spiel beeindruckte sogar Chet Atkins. Im Alter von 11 Jahren trat sie erstmals in einer lokalen Fernsehshow auf. Nur wenig später stand sie mit bekannten Country-Stars, darunter Johnny Cash und Red Foley auf der Bühne. Ihre musikbegeisterten Eltern gründeten 1963 mit Barbaras jüngeren Schwestern und zwei weiteren Musikern eine Familien-Band, "The Mandrell's". Die Gruppe unternahm längere Tourneen durch Nordamerika und Asien. Barbara verliebte sich in de Drummer der Band, Ken Dudley, und heiratete ihn nach Ende ihrer Schulzeit. Zunächst zog sie sich aus dem Musikgeschäft zurück. Als ihr Mann in die US-Navy eingezogen wurde und in Übersee stationiert war, zog die Familie nach Nashville. Von ihrem Vater als Manager unterstützt, versuchte sie, in der dortigen Country-Szene Fuß zu fassen.

Karriere

1969 unterschrieb sie beim Columbia-Label einen Schallplattenvertrag. Bereits ein Jahr später gelang ihr mit Playin' Around With Love der erste Einstieg in die Hitparade. Ihre erste Top-10-Platzierung schaffte sie 1971 mit Tonight My Baby's Coming Home. Wenig später wurde sie Mitglied der Grand Ole Opry. Mit David Houston wurden einige erfolgreiche Duetts aufgenommen. 1975 wechselte sie zum ABC-Label. Unter dem Produzenten Tom Collins änderte sich ihr Musikstil in Richtung Mainstream und Pop. Fast augenblicklich zogen die Verkaufszahlen ihrer Platten an. Nach einer Serie von Top-10-Erfolgen schaffte sie 1978 mit Sleeping Single In A Double Bed ihren ersten Nummer-1-Hit. Weitere Top-Platzierungen folgten, darunter Years, I Was Country When Country Wasn't Cool und Til You're Gone. Barabara Mandrell war Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre zur weltweit erfolgreichsten Country-Sängerin aufgestiegen. 1981 und 1982 gewann sie jeweils den begehrten CMA-Award "Entertainer of the Year". Außerdem gab es zwei Grammys und zahlreiche weitere Auszeichnungen. 1980 erhielt sie eine eigene Fernsehschau, "Barbara Mandrell And The Mandrell Sisters", in der sie gemeinsam mit ihren beiden Schwestern auftrat. Nicht zuletzt wegen ihres guten Aussehens in Verbindung mit einer vorbildlichen und skandalfreien Lebensweise wurde ihre Show ein großer Erfolg. Aufgrund einer gesundheitsgefährdenden Überarbeitung musste sie 1982 ihre Fernsehauftritte einstellen. Nur ein Jahr später startete sie in Las Vegas die Bühnenshow "This Lady Is A Champ". Ihre mit großem Fleiß und Entschlossenheit gestaltete Karriere kam 1984 zu einem abrupten Halt, als sie nach einem schweren Autounfall ein Jahr im Krankenhaus verbringen musste. In der Zwischenzeit hatte sich die Country-Musik verändert. Die neuen Traditionalisten hatten die Führung übernommen. Für die mit dem glitzernden Las Vegas Image versehene Mandrell brachen schwere Zeiten heran. Ihre Schallplatten konnten sich nur noch gelegentlich in den Charts platzieren. Fortan konzentrierte sie sich auf Live-Auftritte, die nach wie vor ihr Publikum fanden. 1990 schrieb sie eine bemerkenswerte Biografie, die sich monatelang in den Bestsellerlisten hielt und einige Jahre später verfilmt wurde. Die gläubige Christin ist noch immer mit ihrer Jugendliebe Ken Dudley verheiratet und hat drei Kinder.

Diskografie (Alben)


- 1971 - Treat Him Right
- 1972 - A Perfect Match (mit David Houston)
- 1973 - The Midnight Oil
- 1974 - This Time I Almost Made It
- 1976 - This Is Barbara Mandrell
- 1976 - Midnight Angel
- 1977 - Lovers, Friends And Strangers
- 1978 - Moods
- 1979 - Just For The Record
- 1980 - Love Is Fair
- 1981 - Barbara Mandrell 'Live'
- 1982 - ... In Black & White
- 1983 - Spun Gold
- 1984 - Bill Monroe & Friends
- 1984 - Clean Cut
- 1984 - Meant For Each Other
- 1984 - Christmas At Our House
- 1985 - Get To The Heart
- 1986 - Moments
- 1987 - Sure Feels Good

Biografie


- Get To The Heart: My Story

Die bedeutendsten Auszeichnungen

Weblinks


- http://www.barbara-mandrell.com Mandrell, Barbara Mandrell, Barbara Mandrell, Barbara Mandrell, Barbara

25. Dezember

Der 25. Dezember ist der 359. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 360. in Schaltjahren) - somit bleiben 6 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 800 - Karl der Große wird in Rom von Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt. Beginn des Heiligen Römischen Reiches
- 983 - Otto III. wird in Aachen zum deutschen König gekrönt
- 1066 - Wilhelm I., "der Eroberer", wird in der Londoner Westminster Abbey zum König von England gekrönt.
- 1495 - Die Spanier unterwerfen die Guanchen, Ureinwohner der Kanarischen Inseln.
- 1683 - Kara Mustafa, Großwesir im Osmanischen Reich und Oberbefehlshaber bei der gescheiterten Zweiten Belagerung von Wien.
- 1952 - Der Nordwestdeutsche Rundfunk nimmt den regelmäßigen Fernseh-Sendebetrieb auf.
- 1978 - Vietnamesische Truppen marschieren in Kambodscha ein, um Pol Pot zu vertreiben.
- 1991 - Mit der Auflösung der Sowjetunion tritt auch Michail Gorbatschow von seinem Posten als deren Präsident zurück. Gleichzeitig gewinnt Georgien seine staatliche Souveränität.
- 1998 - Kambodscha. Khieu Samphan und Nuon Chea, zwei ehemalige Führer der Roten Khmer ergeben sich.

Kultur


- 1818 - In der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf bei Salzburg wird in der Weihnachtsmesse erstmals das Lied: "Stille Nacht, heilige Nacht" von Franz Xaver Gruber gesungen.
- 1902 - Uraufführung der Oper Der unsterbliche Kaschtschej (Orig.: Kaschtschej Bessmertny) von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow an der Solodownikow-Privatoper in Moskau.
- 1927 - Uraufführung der Operette Die blonde Liselott von Eduard Künneke in Altenburg.
- 1953 - Uraufführung der Oper Sevil von Fikrät Ämirov in Baku
- 1978 - Uraufführung der Oper Der Engel von Prag von Cesar Bresgen am Festspielhaus Salzburg

Religion


- 498 - Chlodwig I., König der Merowinger, lässt sich taufen.

Katastrophen


- 1932 - Erdbeben der Stärke 7,6 in Gansu, Volksrepublik China, etwa 70.000 Tote
- 1976 - Bangkok, Thailand. Absturz einer Boeing 707 der Egypt Air beim Landeanflug etwa 2 km vor der Landebahn in ein Industriegebiet. Alle 53 Menschen an Bord starben, ebenfalls 19 Personen aus dem Industriegebiet.
- 1986 - Saudi Arabien. Eine Boeing 737 der Iraqi Airlines mit einer Schießerei an Bord zwischen Entführern und Sicherheitspersonal versucht eine Notlandung. 71 Menschen starben, 36 konnten gerettet werden.

Geboren


- 1424 - Margarethe von Schottland, Tochter von Jakob I. (Schottland), Ehefrau von Ludwig XI. (Frankreich)
- 1564 - Abraham Bloemaert, niederländischer Maler
- 1595 - Johann Konrad Varnbüler, württembergischer Politiker und Diplomat
- 1601 - Ernst I. von Sachsen-Gotha, Sohn von Herzog Johann III. von Sachsen-Weimar
- 1616 - Christian Hofmann von Hofmannswaldau, deutsch-schlesischer Lyriker und Epigrammatiker, Politiker und Diplomat
- 1697 - Marie Anne du Deffand, französische Salondame
- 1700 - Leopold II. (Anhalt-Dessau), Fürst des Kleinstaats Anhalt-Dessau und preußischer General
- 1709 - Julien Offray de La Mettrie, französischer Arzt und Philosoph
- 1711 - Jean Cassanéa de Mondonville, französischer Violinvirtuose und Komponist
- 1720 - Anna Maria Mozart, Mutter von Wolfgang Amadeus Mozart
- 1721 - William Collins (Dichter), englischer Dichter.
- 1728 - Johann Adam Hiller, deutscher Komponist, Musikschriftsteller und Kapellmeister
- 1742 - Charlotte von Stein, Freundin von Johann Wolfgang von Goethe
- 1764 - Ferdinand August von Spiegel, Erzbischof von Köln
- 1771 - Charles Athanasie Walckenaer, französischer Staatsbeamter und Wissenschaftler
- 1785 - Christian Gottlob Wild, Pfarrer und Begründer der Mundartdichtung des Erzgebirges
- 1789 - August von Goethe, Sohn von Johann Wolfgang von Goethe
- 1799 - Manuel Bulnes Prieto, chilenischer Politiker und General
- 1811 - Wilhelm Emmanuel von Ketteler, Bischof von Mainz
- 1812 - Francis de la Porte, comte de Castelnau, französischer Naturforscher und Forschungsreisender
- 1813 - Friedrich Wilhelm Weber, deutscher Epiker
- 1820 - Edouard Imer, französischer Maler
- 1821 - Clara Barton, Gründerin des US-amerikanischen Roten Kreuzes
- 1827 - Friedrich Wilhelm Grimme, deutscher Schriftsteller, Heimatdichter und Botaniker
- 1828 - Felix Prinz zu Salm-Salm, preußischer Major, amerikanischer und mexikanischer Oberst
- 1831 - Johann von Herbeck, österreichischer Dirigent und Komponist
- 1837 - Cosima Wagner, Komponistengattin, Festspielleiterin, Tagebuchschreiberin
- 1840 - Agnes Leclerq Joy, Amerikanerin, Zirkusreiterin, Schauspielerin, Krankenschwester
- 1847 - William Anthony Shinkman, US-amerikanischer Schachproblemkomponist
- 1849 - Nogi Maresuke, General in der kaiserlichen Armee Japans
- 1850 - Wilhelm Viëtor, deutscher Sprachwissenschaftler und Neuphilologe
- 1851 - Hermann Frasch, deutsch-US-amerikanischer Chemiker und Technologe
- 1856 - Hans von Bartels, deutscher Maler
- 1859 - Ludwig von Estorff, General der Infanterie im Deutschen Kaiserreich
- 1863 - Charles Pathe, französischer Filmpionier
- 1864 - Hermann Baum, Anatom
- 1866 - Max Wien, deutscher Physiker
- 1867 - Alfred Kerr, deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist
- 1867 - Ali Jinnah, Politiker in Britisch-Indien, gilt als Gründer des Staates Pakistan
- 1868 - La Belle Otéro, Revue-Tänzerin, Sängerin
- 1869 - Karl von Collas, Ungar deutscher Abstammung, ungarischer Unter-Staatssekretär
- 1875 - Theodor Innitzer, Erzbischof und Kardinal in Wien
- 1876 - Adolf Otto Reinhold Windaus, deutscher Chemiker
- 1877 - Emil Adamič, slowenischer Komponist
- 1878 - Louis Chevrolet, US-amerikanischer Autobauer
- 1879 - Igo Etrich, österreichischer Pilot und Flugzeugkonstrukteur
- 1881 - Christian Hülsmeyer, deutscher Erfinder des Radars und Unternehmer
- 1881 - John Dill, britischer Feldmarschall
- 1883 - Samuel Hugo Bergman, Philosoph
- 1883 - Walter Friedrich, deutscher Biophysiker
- 1885 - Albert Betz, deutscher Physiker und Pionier der Windkrafttechnik
- 1885 - Hermann Dieckmann, deutscher Politiker
- 1885 - Maria Kühne, deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus
- 1886 - Franz Rosenzweig, deutscher Historiker und Philosoph
- 1887 - Conrad Hilton, US-amerikanischer Hotelier
- 1888 - Bodewin Keitel, deutscher General
- 1889 - Hermann Conrad, deutscher Heimatforscher
- 1889 - Kid Ory, US-amerikanischer Musiker
- 1890 - Robert Ripley, US-amerikanischer Comiczeichner und Weltreisender
- 1892 - Otto Nebel, deutscher Maler, Dichter und Schauspieler
- 1892 - Rebecca West, irische Schriftstellerin
- 1899 - Humphrey Bogart, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1900 - Antoni Zygmund, US-amerikanischer Mathematiker
- 1900 - Jan Filip, Archäologe
- 1901 - Alice Herzogin von Gloucester, Tante von Königin Elisabeth II.
- 1901 - Eduard Bargheer, Maler
- 1901 - Milada Horáková, tschechoslowakische Frauenrechtlerin
- 1902 - Georg Dertinger, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
- 1902 - Tassilo Tröscher, deutscher Politiker und hessischer Minister
- 1904 - Gerhard Herzberg, deutscher Chemiker und Physiker
- 1905 - Anton Ackermann, SED-Funktionär und Kandidat des Politbüros des ZK der SED
- 1905 - Sergio Guerri, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1906 - Ernst Ruska, deutscher Erfinder des Elektronenmikroskops und Nobelpreisträger
- 1907 - Cab Calloway, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1909 - Oldřich Nejedlý, tschechoslowakischer Fußballspieler
- 1911 - Louise Bourgeois, französische Malerin und Bildhauerin
- 1913 - Henri Nannen, deutscher Verleger und Publizist
- 1913 - Tony Martin, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Schauspieler
- 1915 - Per Hækkerup, dänischer sozialdemokratischer Politiker
- 1916 - Ahmed Ben Bella, algerischer Politiker und ehemaliger Staatschef
- 1918 - Anwar as-Sadat, ägyptischer Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger
- 1918 - Dirk Helms, deutscher Freiwirtschaftler
- 1921 - Walter Than, deutscher Tischtennisspieler
- 1923 - René Girard, Sprach- und Literaturwissenschaftler
- 1924 - Alexander Loulakis, Schellackplattensammler
- 1924 - Atal Bihari Vajpayee, indischer Premierminister
- 1924 - Moktar Ould Daddah, ehemaliger Präsident von Mauretanien
- 1924 - Rod Serling, US-amerikanischer Drehbuch-Autor und Produzent
- 1925 - Carlos Castaneda, südamerikanischer Schriftsteller
- 1925 - Jürgen Roland, deutscher Regisseur und Drehbuchautor ("Stahlnetz")
- 1925 - Ossi Reichert, Skirennläuferin, Olympiasiegerin im Riesenslalom
- 1927 - Alan King, Schauspieler
- 1927 - Gerhard Holtz-Baumert, deutscher Schriftsteller
- 1927 - Rudi Georgi, Wirtschaftsfunktionär der DDR
- 1928 - Christian Geissler, deutscher Schriftsteller
- 1928 - Heinrich Poos, deutscher Komponist
- 1929 - Billy Horton, US-amerikanischer Sänger
- 1929 - Chris Kenner, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1931 - Konrad Löw, deutscher Jurist und Politologe
- 1933 - Joachim Meisner, deutscher Kardinal und Erzbischof von Köln
- 1935 - Albín Brunovský, slowakischer Grafiker und Maler
- 1935 - Jonathan Beckwith, US-amerikanischer Biochemiker, Mikrobiologe und Genetiker
- 1935 - Little Richard, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Ismail Merchant, indisch-britischer Filmproduzent
- 1937 - Ernst Röhl, deutscher Satiriker und Kabarettist
- 1937 - Maung Aye, Vize-Staatschef von Myanmar
- 1937 - O'Kelly Isley, US-amerikanische Sängerin
- 1939 - Bob James, US-amerikanischer Komponist und Musiker
- 1940 - Pete Brown, britischer Songschreiber
- 1941 - Don Pullen, US-amerikanischer Jazzpianist
- 1941 - Lex Hixon, US-amerikanischer Poet, Philosoph und spiritueller Lehrer
- 1943 - Hanna Schygulla, deutsche Schauspielerin
- 1943 - Trevor Luvas, australischer Musiker und Sänger
- 1943 - William Bowrey, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 1944 - Henry Vestine, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Jairzinho, brasilianischer Fußballspieler und Trainer|-trainer
- 1945 - Hector Ruiz, Präsident und CEO des US-Chipherstellers AMD
- 1945 - Noel Redding, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Rick Berman, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1946 - Jimmy Buffett, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1946 - Tina Rainford, deutsche Schlagersängerin
- 1947 - Antje Blumenthal, deutsche Politikerin und MdB
- 1948 - Barbara Mandrell, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1948 - Noël Mamère, französischer Politiker
- 1949 - Joe Louis Walker, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 1949 - Sissy Spacek, US-amerikanische Schauspielerin
- 1950 - Karl Rove, Parteistratege und Spin Doctor
- 1952 - Christine Lehder, deutsche Politikerin
- 1952 - Desireless, französische Sängerin
- 1953 - Jürgen Röber, ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger Trainer
- 1954 - Annie Lennox, britische Sängerin und Songschreiberin
- 1954 - Robert Campbell, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (UB40)
- 1954 - Steve Wariner, US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter
- 1955 - Ingrid Schmidt, Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts
- 1956 - Stefan Grüttner, deutscher Politiker
- 1957 - Shane MacGowan, irischer Musiker
- 1958 - Douglas Wolfsperger, Regisseur
- 1961 - Eva Herzog, Schweizer Politikerin
- 1961 - Ingrid Betancourt, kolumbianische Politikerin
- 1962 - Arnold Jonke, österreichischer Ruderer
- 1962 - Fennesz, österreichischer Musiker
- 1962 - Francis Dunnery, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1967 - Jason Thirsk, Ex-Bassist der US-amerikanischen Band Pennywise
- 1968 - Helena Christensen, dänisches Topmodel
- 1971 - Dido Armstrong, britische Popsängerin
- 1972 - Josh Freese, Schlagzeuger
- 1972 - Qu Yunxia, chinesische Leichtathletin und Olympionikin
- 1973 - Nova Meierhenrich, deutsche Moderatorin und Schauspielerin
- 1976 - Armin van Buuren, Trance-DJ und -Produzent
- 1978 - Jasmin Gerat, Schauspielerin
- 1979 - Bettina Rausch, österreichische Politikerin
- 1981 - Mario Santana, argentinischer Fußballnationalspieler
- 1990 - Marie Luise Stahl, deutsche Jung-Schauspielerin

Gestorben


- 1513 - Johann Amerbach, Basler Drucker und Verleger
- 1842 - Friedrich Dionys Weber, böhmischer Komponist
- 1845 - Wilhelm Friedrich Ernst Bach, deutscher Komponist
- 1853 - Joseph von Radowitz, preußischer General, Politiker und Diplomat
- 1861 - Natale Abbadia, italienischer Komponist und Gesangslehrer
- 1862 - Adolph Kullak, deutscher Pianist und Musikschriftsteller
- 1880 - Fridolin Anderwert, schweizer Politiker und Bundesrat
- 1914 - Bernhard Stavenhagen, deutscher Komponist
- 1926 - Yoshihito, 123. Tennō (Kaiser) von Japan
- 1938 - Karel Čapek, tschechischer Schriftsteller
- 1938 - Theodor Fischer, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1954 - Johnny Ace, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1956 - Robert Walser, schweizer Schriftsteller
- 1957 - Käthe Dorsch, deutsche Schauspielerin
- 1961 - Anton Flettner, deutscher Ingenieur und Wissenschaftler
- 1963 - Kazys Viktoras Banaitis, litauischer Komponist
- 1977 - Charlie Chaplin, britischer Filmregisseur und Schauspieler
- 1978 - Alfred Wickenburg, österreichischer Maler und Grafiker
- 1979 - Lee Bowman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1983 - Joan Miró, spanischer Künstler (Surrealismus)
- 1986 - Frederick Ledebur, österreichischer Schauspieler
- 1989 - Nicolae Ceauşescu, rumänischer Diktator
- 1989 - Elena Ceauşescu, Ehefrau von Nicoale Ceausescu
- 1991 - Curt Bois, deutscher Schauspieler
- 1993 - Blandine Ebinger, deutsche Sängerin und Schauspielerin
- 1995 - Ferdinand Eckhardt, österreichischer Kunsthistoriker
- 1995 - Emmanuel Lévinas, jüdisch-französischer Philosoph
- 1995 - Dean Martin, US-amerikanischer Entertainer
- 1997 - Giorgio Strehler, italienischer Theaterregisseur
- 2000 - Wilhelm Willms, deutscher Schriftsteller
- 2004 - Gennadi Strekalow, sowjetischer Kosmonaut

Feier- und Gedenktage


- Weihnachten

Siehe auch


- 24. Dezember - 26. Dezember
- 25. November - 25. Januar
- Dezember - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1225 ja:12月25日 ko:12월 25일 simple:December 25

1948

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Enrico Celio wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Enrico De Nicola wird erster italienischer Staatspräsident
- 1. Januar: Neuer Generaldirektor bei VW (Wolfsburger Volkswagenwerk) wird Heinrich Nordhoff
- 1. Januar: Das GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) tritt in Kraft
- 1. Januar: Verstaatlichung der Eisenbahnen in Großbritannien
- 1. Januar: Das Zollabkommen zwischen den Benelux-Staaten Belgien, Niederlande und Luxemburg tritt in Kraft
- 1. Januar: Die zuvor beschlossene republikanische Verfassung tritt in Kraft und macht Italien zur Republik
- 4. Januar: Myanmar (Birma, Burma) erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien
- 31. Januar: Hunderttausende von Menschen finden sich zur Verbrennung des Leichnams von Mahatma Gandhi und der anschließenden Versenkung der Asche im Ganges ein
- 4. Februar: Sri Lanka wird unabhängig
- 27. Januar: Italien wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Februar: Die Bank deutscher Länder wird Zentralbank für die Bizone
- 17. März: Der Brüsseler Pakt wird unterzeichnet
- 20. März: Der regierende Alliierte Kontrollrat kommt das letzte Mal zusammen. Sowjet-Marschall Sokolowski verlässt den Kontrollrat
- 31. März/1. April: Die Färöer erhalten eine weitgehende Autonomie innerhalb des Dänischen Königreichs
- 3. April: US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet den Marshall-Plan. 5,3 Milliarden Dollar werden für Europa freigegeben
- 7. April: Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird gegründet
- 16. April: Gründung der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC)
- 7. April: Syrien wird Mitglied in der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
- 19. April: Birma, seit 1989 Myanmar, wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 23. April: Berliner Studenten fordern eine Freie Universität Berlin
- 28. April: El Salvador wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Mai: Gründung des Staates Israel. Erster Ministerpräsident ist Ben Gurion. Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien erklären Israel den Krieg (siehe: Palästinakrieg)
- 19. Mai: Deutscher Schriftstellerkongress zur 1848-Jahrfeier in der Paulskirche zu Frankfurt
- 31. Mai: Die Israelische Armee Zahal wird gebildet
- 2. Juni: Einige Ärzte der NS-Zeit wurden nach dem Urteil des Nürnberger Ärzteprozesses hingerichtet
- 20. Juni: Währungsreform in den drei deutschen Westzonen. Gegen Vorlage von Kenn- und Lebensmittelkarten werden 40 Deutsche Mark pro Person ausgezahlt
- 23. Juni: Einführung einer eigenen Währung in der SBZ
- 23. Juni: Kommunistische Tumulte vor dem Berliner Stadthaus im Sowjetischen Sektor Berlins
- 24. Juni: Einführung der Westmark mit Aufdruck "B" in den drei Westsektoren von Berlin
- 24. Juni: Beginn der Berliner Blockade
- 26. Juni: Die erste Maschine der Berliner Luftbrücke, eine DC-4, landet in Berlin (Pilot: Jack O. Bennett)
- 28. Juni: Die britische Luftbrücke startet unter dem Namen „Plainfair“
- seit Mitte Juli: Bau des neuen Flughafen Tegel in nur 85 Tagen
- 28. Juni: Jugoslawien bricht die Partnerschaft mit Moskau
- 8. Juli-10. Juli: Auf der Rittersturz-Konferenz in Koblenz wird der Zusammenschluss der drei westlichen Besatzungszonen zur Bundesrepublik Deutschland beschlossen
- 13. August: Österreich wird Mitglied in der UNESCO
- 23. August: In Amsterdam wird der Ökumenische Rat der Kirchen gegründet
- 30. August: Costa Rica erlangt die endgültige Unabhängigkeit
- 1. September: Der Parlamentarische Rat wählt Konrad Adenauer zum Vorsitzenden
- 6. September: Die Islamische Republik Iran wird Mitglied in der UNESCO
- 9. September: Die Berliner Bevölkerung demonstriert zu Hundertausenden vor dem Reichstag in Berlin für die Freiheit
- 14. September: Ungarn wird Mitglied in der UNESCO
- 15. September: Argentinien wird Mitglied in der UNESCO
- 18. September: Luftbrückenrekord: 897 Flüge nach Berlin
- 2. Oktober: Die UdSSR beginnt in Sibirien mit dem Bau von Atomwaffen
- 13. Oktober: Der Bergmann Adolf Hennecke fördert in einer Schicht 24,4 m³ Kohle und überbietet damit das Tagessoll um 387 %. Er wird dadurch zum Auslöser der so genannten Hennecke-Bewegung in der DDR
- 19. Oktober: Der Wirtschaftsrat der Bizone nimmt gegen die Stimmen der KPD das Gesetz Notopfer für Berlin an
- 21. Oktober: Irak wird Mitglied in der UNESCO
- 22. Oktober: Walter Ulbricht erklärt die Oder-Neiße-Grenze zwischen Deutschland und Polen für endgültig
- 4. Dezember: Gründung der Freien Universität Berlin in West-Berlin, Antwort auf die kommunistische Einflussnahme auf die Wissenschaft in der SBZ
- 10. Dezember: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschließt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
- 11. Dezember: Gründung der FDP in Heppenheim. 1. Vorsitzender: Theodor Heuss
- 31. Dezember: Die 100.000 Flugzeuglandung in Berlin seit Errichtung der Luftbrücke

Wissenschaft und Technik


- Die ersten Schallplatten aus Polyvinylchlorid kommen auf den Markt
- Beginn der Ausgrabungsarbeiten bei Eridu durch irakische Archäologen

Kultur


- 22. Februar: Uraufführung des musikalischen Dramas Die Nachtschwalbe von Boris Blacher in Leipzig
- 15. August: Uraufführung der Oper Le vin herbé von Frank Martin bei den Salzburger Festspielen
- 28. Oktober: Uraufführung der Oper Drei Haare des Väterchens Allwissend von Rudolf Karel am Nationaltheater in Prag
- 18. Dezember: Uraufführung der Oper Circe von Werner Egk in Berlin
- Gründung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Katastrophen


- 28. Juni: Erdbeben der Stärke 7,3 in Fukui, Japan, 5.390 Tote
- 25. Juli: Absturz zweier Luftbrückenflugzeuge über Berlin
- 1. August: Atlantik, Afrika. Das französische Wasserflugzeug Latecoere 631 verunglückte über dem Atlantik mit 52 Menschen an Bord
- 5. Oktober: Erdbeben der Stärke 7,3 in Aschgabat, Turkmenistan

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 30. Januar bis 8. Februar: V. Olympische Winterspiele in St. Moritz
- 13. Februar: der Kölner BC und Köln-Sülz 07 fusionieren zum 1. FC Köln
- 29. Juli bis 14. August: XV. Olympische Sommerspiele in London
- 8. August: 1. Deutsche Fußballmeisterschaft nach dem Krieg. Meister: 1. FC Nürnberg

Sonstiges


- 16. Dezember: Der Holzsendeturm des Rundfunksenders Berlin-Tegel wird gesprengt, da er den Flugverkehr auf dem im Bau befindlichen Flughafen Berlin-Tegel gefährden würde

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Pawel Sergejewitsch Gratschow, russischer Offizier
- 2. Januar: Kerry Minnear, englischer Musiker
- 3. Januar: Manfred Kokot, deutscher Leichtathlet
- 5. Januar: Giuseppe Impastato, italienischer Politiker und Anti-Mafia-Kämpfer († 1978)
- 5. Januar: František Václav Lobkowicz, tschechischer Weihbischof
- 7. Januar: Bernd Scheelen, deutscher Politiker
- 7. Januar: Kenny Loggins, US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter
- 9. Januar: Peter Strüber, deutscher Politiker
- 9. Januar: William Cowsill, US-amerikanischer Musiker
- 10. Januar: Bernard Thévenet, ehemaliger französischer Radrennfahrer
- 10. Januar: Donald Fagen, Sänger und Keyboarder
- 11. Januar: Wajima Hiroshi, japanischer Sumo-ringer und 54. Yokozuna
- 11. Januar: Madeline Manning, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 11. Januar: Helga Anders, österreichische Schauspielerin und Synchronspecherin († 1986)
- 14. Januar: Waleri Borissowitsch Charlamow, russischer Eishockeyspieler († 1981)
- 15. Januar: Ronald Wayne Van Zant, US-amerikanischer Musiker († 1977)
- 16. Januar: Gregor Gysi, deutscher Politiker
- 16. Januar: John Carpenter, US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Filmmusikkomponist
- 17. Januar: Mick Taylor, britischer Gitarrist
- 17. Januar: Davíð Oddsson, isländischer Ministerpräsident
- 20. Januar: Mel Pritchard, britischer Musiker († 2004)
- 20. Januar: Melvyn Prichard, britischer Schlagzeuger
- 22. Januar: Marianne Birthler, deutsche Politikerin
- 28. Januar: Heinz Flohe, deutscher Fußballspieler
- 28. Januar: Michail Barischnikow, US-amerikanischer Ballett-Tänzer, Choreograph und Schauspieler
- 29. Januar: Guido Knopp, deutscher Historiker, Publizist und Moderator
- 1. Februar: Rick James, US-amerikanischer Funk-Musiker († 2004)
- 2. Februar: Roger Williamson, britischer Formel-1-Rennfahrer († 1973)
- 2. Februar: Al McKay, US-amerikanischer Musiker
- 3. Februar: Carlos Filipe Ximenes Belo, Friedensnobelpreisträger und römisch-katholischer Bischof
- 4. Februar: Martin Hohmann, deutscher Politiker
- 4. Februar: Alice Cooper, US-amerikanischer Rockmusiker
- 5. Februar: Christopher Guest, anglo-amerikanischer Schauspieler, Autor, Regisseur, Komponist und Musiker
- 5. Februar: Sven-Göran Eriksson, schwedischer Fußballtrainer
- 5. Februar: Barbara Hershey, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Februar: Stefan Baron, Chefredakteur der WirtschaftsWoche
- 6. Februar: Felix Mitterer, österreichischer Schauspieler und Dramatiker
- 7. Februar: Josef Ackermann (Bankier), Sprecher des Vorstands der deutsche Bank AG
- 11. Februar: Hannelore Conradsen, deutsche Film- und Fernsehregisseurin
- 11. Februar: Gerhard Wucherer, deutscher Leichtathlet
- 11. Februar: Fritz Raff, Intendant des Saarländischen Rundfunks
- 12. Februar: Clemens Bollen, deutscher Politiker
- 12. Februar: Bernd Franke (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Bernd Pischetsrieder, deutscher Manager
- 15. Februar: Laurenz Meyer, deutscher Politiker
- 15. Februar: Holger Ellerbrock, deutscher Politiker
- 16. Februar: Eckhard Uhlenberg, deutscher Politiker und MdB
- 18. Februar: Georg Brunnhuber, deutscher Politiker
- 19. Februar: Hartmut Schulze-Gerlach, deutscher Sänger und Moderator
- 19. Februar: Tony Iommi, Gitarrist
- 19. Februar: Pim Fortuyn, niederländischer Politiker und Publizist († 2002)
- 21. Februar: Elmar Müller (Fußballtrainer), deutscher Fußballtrainer
- 25. Februar: Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart
- 27. Februar: Helmut Nerlinger, ehem. deutscher Fußballspieler
- 27. Februar: Reinhard Tramontana, österreichischer Journalist († 2005)
- 28. Februar: Mercedes Ruehl, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Februar: Steven Chu, US-amerikanischer Physiker
- 29. Februar: Rainder Steenblock, deutscher Politiker
- 29. Februar: Patricia A. McKillip, US-amerikanische Autorin
- 29. Februar: Karen Lafferty, US-amerikanische Sängerin und Musiklehrerin
- 2. März: Achim Vandreike, Bürgermeister und Dezernent für Sport und Wohnungswesen in Frankfurt am Main
- 2. März: Rory Gallagher, irischer Gitarrist († 1995)
- 2. März: Andrei Linde, russischer Kosmologe
- 3. März: Frank W. Abagnale, Hochstapler und Scheckbetrüger, Sachverständiger
- 4. März: Thomas Kossendey, deutscher Politiker und MdB
- 4. März: Chris Squire, englischer Musiker
- 5. März: Eddy Grant, Popmusiker, Sänger, Songwriter und Gitarrist
- 5. März: Leslie Marmon Silko, US-amerikanische Schriftstellerin
- 9. März: Chris Thompson, Sänger
- 10. März: Waldemar Hartmann, Journalist und Moderator
- 11. März: Franz Lambert, deutscher Komponist und Organist
- 11. März: Dominique Sanda, Schauspielerin
- 12. März: Ole Thestrup, dänischer Schauspieler
- 12. März: James Taylor, Folk/Pop-Künstler
- 13. März: Lillian Board, britische Leichtathletin und Olympionikin († 1970)
- 14. März: Bernd Stange, deutscher Fußballtrainer
- 14. März: Hans Georg Faust, deutscher Politiker
- 14. März: Jochen Schimmang, deutscher Schriftsteller
- 15. März: Gerhard Seyfried, deutscher Schriftsteller und Karikaturist
- 15. März: David Albahari, serbischer Schriftsteller
- 16. März: Margaret Weis, US-amerikanische Autorin von Fantasy-Literatur
- 17. März: William Gibson, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 20. März: Bobby Orr, kanadischer Eishockeyspieler
- 20. März: John de Lancie, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. März: Scott E. Fahlman, Professor für Computerwissenschaften und „Erfinder“ der Emoticon
- 22. März: Bernard Dietz, deutscher Fußballspieler
- 22. März: Andrew Lloyd Webber, englischer Komponist
- 24. März: Volker Finke, deutscher Fußballtrainer und Fußballspieler
- 24. März: Günter Bentele, Professor für Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations
- 25. März: Walter Keim, Hochschullehrer
- 25. März: Rob Goorhuis, niederländischer Komponist
- 25. März: Bonnie Bedelia, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. März: Edgar Selge, deutscher Schauspieler
- 29. März: Joachim Stünker, deutscher Politiker und MdB
- 29. März: Johnny Dowd, US-amerikanischer Alternative-Country-Musiker
- 31. März: Thijs Van Leer, niederländischer Musiker und Sänger
- 31. März: Al Gore, US-amerikanischer Politiker, 45. Vizepräsident der USA
- 1. April: Jimmy Cliff, Reggaekünstler
- 1. April: Philippe Garrel, Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur
- 1. April: Urs Allemann, Schweizer Schriftsteller
- 2. April: Michael Gerhardt, Richter am Bundesverfassungsgericht seit Juli 2003
- 3. April: Hans Georg Schwarzenbeck, deutscher Fußballspieler
- 3. April: Oliver Grimm, deutscher Schauspieler
- 3. April: Carlos Salinas de Gortari, mexikanischer Politiker und Präsident
- 3. April: Jaap de Hoop Scheffer, niederländischer Politiker
- 3. April: Miguel Herz-Kestranek, Schauspieler und Buchautor
- 3. April: René Bardet, Schweizer Pressesprecher des Schweizer Fernsehens (SF DRS) († 2005)
- 4. April: Jacques Voigtländer, deutscher Politiker
- 4. April: Dan Simmons, US-amerikanischer Schriftsteller
- 5. April: Karin Gündisch, Schriftstellerin
- 6. April: Friederike Roth, deutsche Schriftstellerin
- 6. April: Jo Leinen, deutscher Europaabgeordneter
- 6. April: Bengt-Arne Wickström, ist Finanzwissenschaftler
- 7. April: Rudolf Hartung, deutscher Politiker
- 8. April: Dagmar Schmidt, deutsche Politikerin († 2005)
- 8. April: Danuta Hübner, polnische Politikerin und EU-Kommissarin
- 9. April: Bernhard-Marie Koltès, französischer Dramatiker und Theaterregisseur
- 9. April: Jaya Bachchan, indische Schauspielerin
- 10. April: Bernd Clüver, deutscher Schlagersänger
- 11. April: Anke Maggauer-Kirsche, deutsche Lyrikerin und Aphoristikerin
- 11. April: Marcello Lippi, italienischer Fußballtrainer
- 12. April: Joschka Fischer, deutscher Politiker
- 13. April: Sonja Viola Senghaus, deutsche Schriftstellerin
- 13. April: Drago Jančar, slowenischer Schriftsteller
- 15. April: Michael Kamen, US-amerikanischer Komponist († 2003)
- 18. April: Ina Lenke, deutsche Politikerin
- 18. April: Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München
- 18. April: Catherine Malfitano, US-amerikanische Sopranistin
- 21. April: Claire Denis, französische Regisseurin
- 26. April: Herbert Landau, ab 1. Oktober 2005 Richter des Bundesverfassungsgerichts
- 26. April: Klaus Minkel, deutscher Politiker und MdB
- 26. April: Josef Bierbichler, deutscher Schauspieler
- 27. April: Josef Hickersberger, Fußballspieler, Fußballtrainer
- 28. April: Terry Pratchett, englischer Fantasy-Schriftsteller
- 4. Mai: Rolf Verres, Arzt
- 6. Mai: Caspar Einem, Politiker, Nationalratsabgeordneter
- 7. Mai: Ingrid Pieper-von Heiden, deutsche Politikerin
- 7. Mai: Holger Astrup, deutscher Politiker
- 8. Mai: Norbert Nigbur, deutscher Fußballspieler
- 8. Mai: Peggy March, US-amerikanische Schlagersängerin und Texterin
- 9. Mai: Astrid Höfs, deutsche Politikerin
- 12. Mai: Steve Winwood, Musiker
- 15. Mai: Irmingard Schewe-Gerigk, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Mai: Peter Hussing, deutscher Schwergewichtsboxer
- 16. Mai: Rainer Stephan, deutscher Autor, Journalist und Regisseur
- 17. Mai: Winfried Kretschmann, deutscher Politiker und MdL
- 17. Mai: Horst Köppel, ehemaliger Fußballspieler und Trainer
- 17. Mai: Bill Bruford, Schlagzeuger
- 17. Mai: Thérèse Meyer, Schweizer Politikerin
- 18. Mai: Tom Udall, US-amerikanischer Politiker
- 19. Mai: Grace Jones, Sängerin, Fotomodell und Schauspielerin
- 20. Mai: Jon Amiel, britisch-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent
- 21. Mai: Günter Zöller, deutscher Eiskunstläufer
- 24. Mai: Richard Dembo, französischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent († 2004)
- 25. Mai: Brian Eno, britischer Musiker
- 25. Mai: Klaus Meine, Sänger und Komponist der Hard-Rock Formation Scorpions
- 26. Mai: Leon Kieres, Präsident des Institutes für Nationales Gedenken (IPN)
- 26. Mai: Stevie Nicks, US-amerikanische Sängerin
- 27. Mai: Christina Emmrich, deutsche Politikerin
- 29. Mai: Peter Paziorek, deutscher Politiker und MdB
- 29. Mai: Günter Sebert, Fußball-Bundesliga-Spieler und jetziger Trainer
- 30. Mai: Dieter Kosslick, deutscher Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin
- 31. Mai: Martin Hannett, Musikproduzent († 1991)
- 31. Mai: Jürgen Stark, Ökonom, Vize-Präsident der Deutschen Bundesbank
- 31. Mai: Paulinho da Costa, Perkussionist
- 31. Mai: John Bonham, Schlagzeuger († 1980)
- 1. Juni: Rolf Hempelmann, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juni: Wolfgang Neskovic, deutscher Politiker und Richter am Bundesgerichtshof
- 4. Juni: Jürgen Sparwasser, deutscher Fußballer
- 4. Juni: Jim Wallis, US-amerikanischer Prediger, christlicher Geistlicher und Buchautor
- 5. Juni: Sergio Abreu, Gitarrist
- 6. Juni: Jürgen Marcus, deutscher Schlagersänger
- 6. Juni: Rocco Buttiglione, italienischer Politiker
- 7. Juni: Diethelm Sack, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG
- 8. Juni: Jürgen von der Lippe, Dt. Fernsehmoderator und Komiker
- 8. Juni: Hans-Josef Becker, Erzbischof von Paderborn
- 9. Juni: Gudrun Schyman, schwedische Politikerin und Feministin
- 11. Juni: Sumayya Farhat Nasir, palästinensische Friedensvermittlerin im Westjordanland
- 12. Juni: Jossi Beilin, pazifistischer israelischer Staatsmann
- 12. Juni: Lyn Collins, US-amerikanische Soulsängerin († 2005)
- 15. Juni: Doris Papperitz, deutsche Sportjournalistin
- 16. Juni: Hans-Werner Kammer, deutscher Politiker und MdB
- 17. Juni: Alpo Suhonen, finnischer Eishockeytrainer und Theaterdirektor
- 17. Juni: Hrafn Gunnlaugsson, isländischer Filmemacher
- 17. Juni: Joaquín Almunia, spanischer Politiker und EU-Kommissar
- 19. Juni: Nick Drake, britischer Gitarrist und Liedermacher († 1974)
- 19. Juni: Erik Schinegger, erfolgreiche(r) österreichische(r) Skirennläufer(in)
- 20. Juni: Ludwig Scotty, amtierende Präsident der Republik Nauru
- 20. Juni: Anne-Marie Barat, französische Organistin († 1990)
- 20. Juni: Johannes Friedrich, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern
- 21. Juni: Ian McEwan, britischer Schriftsteller
- 21. Juni: Wolfgang Seel, deutscher Fußballspieler
- 21. Juni: Andrzej Sapkowski, polnischer Schriftsteller
- 21. Juni: Don Airey, Rockmusiker
- 22. Juni: Todd Rundgren, US-amerikanischer Musiker, Texter und Produzent
- 23. Juni: Margret Mönig-Raane, Vorstandsmitglied von Ver.di
- 24. Juni: Annemarie Lütkes, deutsche Politikerin
- 24. Juni: Georg Boomgaarden, deutscher Diplomat und Botschafter
- 24. Juni: Gerulf Pannach, deutscher Liedermacher und Texter vieler DDR-Rockbands († 1998)
- 24. Juni: Patrick Moraz, Schweizer Musiker
- 26. Juni: Sergej Wladimirowitsch Bodrow, russischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 28. Juni: Ellen Wellmann, deutsche Leichtathletin
- 28. Juni: Ellen Kießling, deutsche Leichtathletin
- 28. Juni: Kathy Bates, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Juni: Ian Paice, Schlagzeuger der Gruppe Deep Purple

2. Halbjahr


- 2. Juli: Jürgen Klimke, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juli: Peter Ruzicka, Komponist, Intendant
- 4. Juli: Andreas von Schoeler, deutscher Politiker
- 6. Juli: Nathalie Baye, französische Schauspielerin
- 9. Juli: Robert Gratzer, österreichischer Schriftsteller, Journalist, Dramaturg und Verleger († 2004)
- 10. Juli: Michael Müller (Politiker), deutscher Politiker
- 10. Juli: Heinz Fromm, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 12. Juli: Richard Dewes, deutscher Politiker
- 12. Juli: Elias Khoury, libanesischer Schriftsteller
- 12. Juli: Günter Freiherr von Gravenreuth, Rechtsanwalt und Verleger
- 12. Juli: Ben Burtt, US-amerikanischer Sounddesigner und Tontechniker
- 13. Juli: Catherine Breillat, französische Filmregiseurin
- 16. Juli: Angelica Schwall-Düren, deutscher Politiker und MdB
- 16. Juli: Pinchas Zukerman, israelischer Geiger und Dirigent
- 16. Juli: Lars Lagerbäck, Trainer der schwedischen Fußball-Nationalmannschaft
- 17. Juli: Luc Bondy, Schweizer Theaterregisseur
- 19. Juli: Jürgen Kerth, Blues-Gitarrist
- 19. Juli: Jobst Hirscht, deutscher Leichtathlet
- 21. Juli: Yusuf Islam, britischer Sänger und Songwriter
- 22. Juli: Otto Waalkes, deutscher Komiker, Cartoonist und Schauspieler
- 22. Juli: Ana de Palacio, spanische Außenministerin
- 22. Juli: Susan E. Hinton, US-amerikanische Schriftstellerin
- 23. Juli: Thomas Schäuble, Baden-Württembergischer Politiker
- 23. Juli: Ludger Stratmann, deutscher Kabarettist
- 23. Juli: Wilhelm Dietzel, deutscher Politiker
- 25. Juli: Peggy Fleming, US-amerikanische Eiskunstläuferin und Olympiasiegerin 1968
- 27. Juli: Brunhilde Irber, deutsche Politikerin und MdB
- 28. Juli: Herbert Henck, deutscher Pianist
- 30. Juli: Jean Reno, französischer Schauspieler
- 30. Juli: Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes
- 1. August: Ditmar Staffelt, deutscher Politiker
- 2. August: Inga Rumpf, deutsche Sängerin und Komponistin
- 2. August: Andy Fairweather-Low, walisischer Sänger und Gitarrist
- 3. August: Jean-Pierre Raffarin, französischer Politiker, Premierminister
- 3. August: Mirko Kovats, österreichischer Investor
- 5. August: Ray Clemence, englischer Fußballspieler
- 6. August: Nikolai Awilow, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 7. August: Wolfgang Haas, liechtensteinischer Erzbischof
- 7. August: Hans-Jürg Fehr, Schweizer Politiker
- 8. August: Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja, russische Kosmonautin
- 11. August: Jan Palach, sich selbst verbrennender Philosophie-Student in der Tschechoslowakei († 1969)
- 12. August: Sam Neely, US-amerikanische Country-Sänger
- 13. August: Kathleen Battle, US-amerikanische Sopranistin
- 16. August: Gisela Hilbrecht, deutsche Politikerin
- 16. August: Annemarie Huber-Hotz, Schweizer Bundeskanzlerin
- 18. August: Eleonore Weisgerber, deutsche Schauspielerin
- 18. August: Carsten Bohn, deutscher Musiker
- 18. August: Heiner Pudelko, deutscher Rocksänger († 1995)
- 19. August: Robert Hughes, australischer Schauspieler
- 20. August: John Noble, australischer Schauspieler und Theaterdirektor
- 20. August: Robert Plant, britischer Rockmusiker
- 20. August: Bernhard Russi, Schirennläufer, Olympiasieger
- 20. August: Barbara Allen Rainey, US-amerikanische Pilotin und erste Pilotin der US-Streitkräfte († 1982)
- 23. August: Jurij Jechanurow, ukrainischer Politiker
- 24. August: Jean Michel Jarre, französischer Vertreter der Elektronischen Musik
- 24. August: Nana Dschordschadse, georgische Filmregisseurin
- 24. August: Nana Djordjadze, georgische Filmregisseurin
- 25. August: Helga Zepp-LaRouche, deutsche Journalistin und Politikerin
- 26. August: Gertrud Gabl, österreichische Skirennläuferin († 1976)
- 30. August:

Texas

Texas (The Lone Star State) ist ein
Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas liegt im Südwesten der USA und grenzt im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas, im Osten an Louisiana, im Südosten an den Golf von Mexiko, im Südwesten an Mexiko und im Westen an New Mexico. Texas ist, nach Alaska, flächenmäßig der zweitgrößte Staat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist es der zweitgrößte Staat, nach Kalifornien.
- Fläche: 692.405 km²
- Einwohner: 20.851.820 (2000)
- Hauptstadt: Austin

Geographie

Austin Texas besteht aus drei verschiedenen Klimagebilden. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relatives Flachland, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst, großenteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. "llano estacado", engl. "staked plain"). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert. An Flüssen ist Texas reich, wenn auch die wenigsten während des gesamten Jahres schiffbar sind. Der Red River scheidet es von dem Indianergebiet, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von Mexiko. Das Klima gilt im Vergleich zu den übrigen südlichen Staaten der USA als gesund. Die größte Stadt Houston liegt geografisch im Südosten des Landes. Dallas, die zweitgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.

Größte Städte


- Liste der Städte in Texas
- Liste der Countys in Texas

Geschichte

Die Geschichte von Texas (oder auch
Tejas, von ind. Techas, Freunde) beginnt bereits 10.000 Jahre vor Christus. In dieser Zeitperiode erreichten die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexiko. Im Jahre 1519 entstand durch den Spanier Pineda die erste kartografische Erfassung der texanischen Küste. Dies war auch der Beginn der spanischen Besitznahme des Territoriums. Neun Jahre später, im Jahre 1528 erreichte der Spanier Cabeza de Vaca die Gegend des heutigen Galveston. Er erlitt mit seinem Schiff Schiffbruch. Die kleine Gruppe Überlebender marschierte quer durch die Indianergebiete bis nach Mexiko-Stadt und sorgte später für die Verbreitung der Legende von den „Sieben Städten aus Gold“. Der spanische Abenteurer Coronado, angezogen durch die Geschichten über die sieben Städte, durchquerte den westlichen Teil von Texas und Teile des heutigen Neu-Mexiko bis hinauf nach Kansas. Er fand keine goldenen Städte. Das Gerücht hielt sich trotzdem über die Jahrhunderte. In der Folgezeit wurden viele Ortschaften und vor allem Missionen im heutigen Staatsgebiet von Texas gegründet. 1621 gründeten spanische Einwanderer, beziehungsweise spanische Mexikaner, die Stadt Corpus Christi de la Isleta. Corpus Christi Zu einem französischen Kolonisierungsversuch auf dem Territorium von Texas kam es 1685. Der Abenteurer René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle erreichte per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. Die Ansiedlung litt jedoch stark unter Indianerangriffen, Krankheiten und dem Verlust wichtigen Materials durch Schiffbrüche. Bereits zwei Jahre später wurde La Salle von seinen eigenen Leuten ermordet, als er versuchte, Hilfe zu holen. St. Louis wurde daraufhin aufgegeben. Texas war wieder spanisch. In den Besiedelungen im Delta des Mississippi jedoch konnten sich die Franzosen behaupten. 1718 wurde die Mission San Antonio de Valero gegründet. Über 100 Jahre später wird diese Mission in die Geschichte eingehen als The Alamo. 1821 wurde Texas ein Teil des von Spanien unabhängig gewordenen Mexiko. Schon während des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes sammelten sich hier viele Abenteurer aus den Vereinigten Staaten an. Nachdem der nordamerikanische Oberst Stephen F. Austin 1823 die Genehmigung der Zentralregierung Mexikos erhalten hatte, mit 300 Familien im Staatsgebiet von Texas zu siedeln, gründete er die Stadt San Felipe de Austín. Die Vereinbarung mit Austin war sehr einfach. Er musste seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft gegen eine mexikanische eintauschen. Er unterstand somit der mexikanischen Gerichtsbarkeit. Immer mehr Siedler aus dem Norden erreichen den Golf von Mexiko. Es ist der Beginn der angloamerikanischen Kolonisation. Bis 1835 siedelten etwa 45.000 Menschen aus dem Norden in Texas. Mexiko Die Spannungen zwischen amerikanischen Siedlern auf der einen und den Mexikanern und der mexikanischen Regierung unter Präsident Santa Anna auf der anderen Seite wurden immer heftiger. Besonders religiöse, kulturelle und politische Probleme schienen unüberbrückbar. Stephen F. Austin wurde bei einem Besuch in Mexiko-Stadt sogar inhaftiert. Santa Anna entsandte kurz darauf Truppen (4.000 – 5.000 Mann) in den mexikanischen Bundesstaat. Am 2. Oktober 1835 kam es zur ersten Schlacht zwischen den Parteien. Die Schlacht von Gonzales ist der erste Kampf zur Unabhängigkeit Texas'. Am 2. März 1836 erklärten sich die Texaner, im Vertrauen auf den Beistand der herrschenden Partei in den Vereinigten Staaten, welche eine Vermehrung der Sklavenstaaten wünschte, für unabhängig und ernannten den General Sam Houston (Namenspatron der Stadt Houston) zum militärischen Oberbefehlshaber. Das mexikanische Heer unter dem Präsidenten und General Santa Anna besetzte im Zuge der Feindseligkeiten die Hauptstadt von Texas, San Felipe de Austín. San Felipe de Austín Am 6. März 1836 wurde die Missionsstadt Alamo (bei San Antonio) von den Mexikanern nach dreizehntägiger Belagerung eingenommen. Dabei kamen alle Verteidiger (weniger als 190) ums Leben, unter ihnen waren auch David Crockett, Jim Bowie (der Erfinder des Bowie Messers) und William B. Travis. Die mexikanischen Truppen (etwa 1.600 Soldaten) wurden am 21. April 1836 nahe dem Río San Jacinto River (heute östlich von Houston gelegen) von den Texanern unter Sam Houston überraschend geschlagen, wobei der mexikanische Präsident General A. L. de Santa Anna in Gefangenschaft der Texaner kam. Weitere Expeditionen der Mexikaner in den folgenden Jahren scheiterten ebenfalls. Als unabhängige Republik wurde Texas von Frankreich und England am 23. November 1839 beziehungsweise am 14. November 1841 anerkannt. Erster Präsident der unabhängigen Nation und Republik Texas wurde der General Sam Houston. Mit Unterbrechung war er es bis kurz vor dem Zusammenschluss mit den USA. Von 1856 – 1861 war Sam Houston Gouverneur des US-Bundesstaates. Stephen F. Austin wurde Außenminister seines Staates, starb aber bereits zwei Monate nach Amtsantritt an einem Lungenleiden. In Texas selbst aber verlangte die Mehrheit den Anschluss an die Vereinigten Staaten. Das Land wurde darauf am 19. Februar 1845 von den USA annektiert (Billigung durch den US-Kongress am 1. März 1845). Die förmliche Aufnahme in den Staatenbund erfolgte am 29. Dezember 1845. Hierüber entbrannte 1846 ein Krieg zwischen den USA und Mexiko, der am 2. Februar 1848 mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo endete. Mexiko verzichtete auf seine Ansprüche auf Texas und das Gebiet zwischen Rio Grande und Nueces River, doch schlug die Regierung der USA durch Beschluss vom 7. September 1850 einen Teil dieses Gebiets New Mexico zu, das inzwischen als Territorium an die Union angegliedert worden war. Texas erhielt hierfür eine Entschädigung von 10 Millionen Dollar. New Mexico Im amerikanischen Bürgerkrieg gehörte Texas zur der Südstaaten-Konföderation. Texas durfte erst als letzter Kriegsgegner als Bundesstaat zurück in die Union (15. Februar 1876). Seit 1977 ist Chili con Carne offiziell das "State Food" des Bundesstaates, nachdem sich mehrere Hersteller von Chili (unter anderem der Hersteller des heute in den USA noch weit verbreiteten Wolf Brand Chilis) durch starke Lobbyarbeit vor der Regierung Texas' für dieses Gericht eingesetzt haben. Deutsche Einwanderer haben den US-Bundesstaat nicht unwesentlich geprägt. Die organisierte deutsche Einwanderung begann 1834 und ist vor allem dem "Verein zum Schutze deutscher Einwanderer in Texas" zu verdanken, auch bekannt als "Mainzer Adelsverein". Noch um die Wende zum 20. Jahrhundert waren etwa 100.000 Texaner deutschsprachig. Die meisten siedelten in Zentraltexas im sogenannten "Texas Hill Country" im Bereich von Austin und San Antonio. Vor allem der Einfluss des Ersten Weltkriegs führte zu einem rapiden Rückgang des deutschsprachigen Elements in Texas. Den Einfluss deutscher Einwanderer kann man heute an Ortsnamen wie New Braunfels (Neu-Braunfels – gegründet 1845 vom Prinzen Carl zu Solms-Braunfels) oder dem des Wasserparks "Schlitterbahn" ablesen. In New Braunfels, etwa 65 km südlich der Hauptstadt Austin, wird alljährlich das "Wurstfest" gefeiert. Im Ortsteil Gruene, gegründet 1872 von Henry D. Gruene, befindet sich die älteste erhaltene Dance Hall in Texas, die "Gruene Hall". Sie ist noch heute ein historischer Ort von Live-Musik und Tanzveranstaltungen. Auch bei Fredericksburg (Friedrichsburg – gegründet 1846 und zu Ehren des ranghöchsten Mitgliedes des Adelsvereins, des Prinzen Friedrich von Preußen (1794-1863), benannt) ist eine deutsche Kolonie. Die Homepage der Stadt begrüßt Besucher noch heute mit "Willkommen", die Speisekarten der Restaurants sind teilweise noch zweisprachig. Bekannt wurde hier auch die Ansiedlung Luckenbach, welche in einem Lied, interpretiert von Waylon Jennings und Willie Nelson mit dem Titel "Luckenbach, Texas" erwähnt wurde. Das Lied brachte es immerhin zur Nummer 1 der US-Country-Charts. Etwa 10-20.000 ältere Texaner sind heute noch deutschsprachig, weil sie in ihrer Kindheit mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. (siehe auch: Texasdeutsch) Liste der Gouverneure von Texas

Rechtsordnung

In Texas ist die Todesstrafe möglich. Sie wird von den Strafgerichten bei entsprechender Schwere des Vergehens verhängt und kann z.B. durch Begnadigung durch den Gouverneur wieder aufgehoben werden. Bei der Zahl der auf die Todesstrafe wartenden sowie bei der Zahl der Vollstreckungen nimmt Texas die Spitzenposition in den USA ein. Wie auch bei den einfachen Gefängnisinsassen sind in Texas die farbigen Menschen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, bei weitem in d