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Barre

Barre

Mit oder ohne Akzent betont, hat Barre bzw. Barré mehrere Bedeutungen:
- Barre wird in der Geographie eine an der Mündung eines Flusses ins Meer gelegene Sand-, Schlick oder Schlammbank genannt, die häufig für die Schifffahrt bzw. Binnenschifffahrt eine gefährliche „Barriere” darstellt. Ein "Barrehafen" kann deshalb nur bei Hochwasser angelaufen werden.
- Barré ist eine Spieltechnik bei Seiteninstrumenten. Auch Personen tragen Barre bzw. Barré als Namen:
- Martin Barre, britischer Musiker, Gitarrist der Gruppe Jethro Tull
- Mohammed Siad Barré (1919-1995), Präsident Somalias 1969-1991
- Raymond Barre, französischer Politiker
- Ernst Johann Barre, gründete im Jahre 1842 die [http://www.barre.de Privatbrauerei Ernst Barre] Städte in den USA:
- Barre (Massachusetts)
- Barre (New York)
- Barre (Vermont)
- Barre (Wisconsin)

Barre

Mit oder ohne Akzent betont, hat Barre bzw. Barré mehrere Bedeutungen:
- Barre wird in der Geographie eine an der Mündung eines Flusses ins Meer gelegene Sand-, Schlick oder Schlammbank genannt, die häufig für die Schifffahrt bzw. Binnenschifffahrt eine gefährliche „Barriere” darstellt. Ein "Barrehafen" kann deshalb nur bei Hochwasser angelaufen werden.
- Barré ist eine Spieltechnik bei Seiteninstrumenten. Auch Personen tragen Barre bzw. Barré als Namen:
- Martin Barre, britischer Musiker, Gitarrist der Gruppe Jethro Tull
- Mohammed Siad Barré (1919-1995), Präsident Somalias 1969-1991
- Raymond Barre, französischer Politiker
- Ernst Johann Barre, gründete im Jahre 1842 die [http://www.barre.de Privatbrauerei Ernst Barre] Städte in den USA:
- Barre (Massachusetts)
- Barre (New York)
- Barre (Vermont)
- Barre (Wisconsin)

Meer

Unter Meer (von lateinisch mare: Meer oder althochdeutsch meri: Sumpf, stehendes Gewässer, verwandt mit Moor) versteht man im Hochdeutschen die miteinander verbundenen Gewässer der Erde, die die Kontinente umgeben, im Gegensatz zu den auf Landflächen liegenden Binnengewässern. Im Niederdeutschen (und ebenso im Niederländischen) sind demgegenüber die Wortbedeutungen von "Meer" und "See" vertauscht: die an Norddeutschland angrenzenden Meere heißen Nordsee und Ostsee (die See); im Landesinneren liegen dagegen das Steinhuder Meer, das Zwischenahner Meer; in den Niederlanden wurde die Zuiderzee nach ihrer Eindeichung in IJsselmeer umbenannt. Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71% der Erdoberfläche bedeckt. 31,7% des Weltmeeres sind 4000 - 5000 m tief. Die Meeresflora produziert ungefähr 70% des Sauerstoffes, den die Menschen einatmen. Die Kontinente gliedern es in drei Ozeane: den Atlantischen, den Indischen und den Pazifischen Ozean. Insgesamt hat das Meer ein Volumen von 1,338 Mrd. km³ und damit einen Anteil von 96,5% am Weltwasservorkommen. Meerwasser ist wegen des hohen Salzgehaltes von rund 3,5% für den Gebrauch als Trink- und Bewässerungswasser nicht direkt geeignet. Nur 3,5% des gesamten Wasservorrates auf der Erde ist Süßwasser. Man unterscheidet die Ozeane (Pazifischer Ozean, Atlantischer Ozean, Indischer Ozean) und deren Nebenmeere. Zu diesen gehören unter anderem :Chinesisches Meer :Japanisches Meer :Karibisches Meer :Nordsee :Ostsee (umrandet von Skandinavien und Deutschland, Polen und Baltikum) :Mittelmeer (zwischen Europa, Afrika und Asien) :Schwarzes Meer (umrandet von Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Russland, Kaukasus, Türkei) :Rotes Meer (zwischen Asien und Afrika) :Gelbes Meer (zwischen Korea und der Volksrepublik China) Weil das Kaspische Meer und das Tote Meer auf einem Kontinent liegen; zählen sie weder zu den Meeren noch zu den Binnenseen; sie gelten als Seen. Alle Meere unterliegen den Gezeitenkräften. Durch die Anziehung des Mondes entstehen Ebbe und Flut - auch Tide genannt. Den bei Ebbe freiliegenden Meeresboden nennt man Watt.

Meeresgrund

Vor der Erfindung des Echolots stellte man sich den Meeresboden als eine weitestgehend ebene Fläche vor. Später erkannte man, dass der Meeresgrund mindestens genauso gebirgig ist wie die Erdoberfläche. Unter der Wasseroberfläche gibt es Riffe, Gebirge, Erdspalten, Graben und Rinnen. Durch die Verschiebung der Erdplatten (Tektonik) kommt es zu untermeerischen Vulkanausbrüchen und Seebeben.

Salzgehalt (Salinität)

Meerwasser zeichnet sich durch einen relativ einheitlichen Salzgehalt aus, der durchschnittlich 3,5% beträgt. Erhöht ist er dort, wo die Verdunstung sehr hoch ist, wodurch relativ gesehen die Wassermenge weniger wird, während der Salzgehalt steigt. Zusätzlich steigt er, wenn wenige Zuflüsse bestehen, die das Meer mit dem Süßwasser verdünnen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Meere sind seit jeher eine der Nahrungsquellen. Seit Jahrtausenden leben viele Menschen an den Küsten, ja ganze Inselvölker vom Fischfang im Meer. Meere sind weiterhin für den internationalen Verkehr und Warenaustausch von größter Bedeutung. Die maritimen Branchen erreichen pro Jahr einen Weltmarktumsatz von 1 200 Milliarden Euro bei stark steigender Perspektive. Vor der Erfindung des Flugzeugs war der Transport durch Schiffe über die Meere die einzige Möglichkeit, von Europa nach Amerika oder nach Australien zu gelangen. Auch die meisten in den Ozeanen gelegenen Inseln, wie z.B. Madagaskar, und Inselgruppen, wie z.B. die Kanarischen Inseln, waren nur auf dem Meerweg zu erreichen. Da der Transport per Luftfracht viel teurer ist als per Schiff, ist der Warentransport über die Meere für Massengüter nach wie vor die erste Wahl. Nach dem Gewicht werden weiterhin 92% aller Güter im Welthandel - 5,7 Milliarden Tonnen jährlich - über den Seeweg transportiert. In den letzten Jahrzehnten wurden Ideen zur Erzeugung elektrischen Stromes in den Meeren entwickelt und in den letzten Jahren auch vermehrt umgesetzt. (Windkraft, Gezeitenkraftwerk, Osmosekraftwerk ...)

Gefahren des Meeres

Das Meer hält für den Schiffsverkehr und für die Küstenstaaten einige Gefahren bereit. So können z. B. Untiefen, Riffe und Klippen, aber auch Sturmfluten für Schiffe gefährlich werden. Wattwanderer und Badende sollten auf Ebbe und Flut sowie auf starke Strömungen achten. Küstenländer können von Sturmfluten und Springfluten bedroht sein. Seebeben und Meteoriteneinschläge können riesige Schwerewellen auslösen, die Tsunamis.

Verwandte Themen

Wasserhalbkugel, Salinität, Liste der Meere

Siehe auch


- Meeresboden
- Meereskunde
- Meerestief
- Meerestiefe
- Nebenmeer (= Oberbegriff für):
  - Binnenmeer
  - Binnensee
  - Mittelmeer
  - Randmeer
- Ozean
- Ozeanografie
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Schwelle
- Weltmeer
- [http://www.meercam.com/ Webcams am Meer] Kategorie:Ozeanologie ja:海 ko:바다 ms:Laut simple:Sea zh-min-nan:Hái

Schlick

Schlick (mittelhochdeutsch slich - Schlamm) ist ein Schlamm mit einem hohem Anteil an organischem Material und einem hohen Wassergehalt. Er ist ein weicher, feinkörniger Sedimentboden in Seen, langsam fließenden Flüssen oder an einer Flachküste wie den Watt- oder den Mangrovengebieten. Des hohen Anteils an organischem Material wegen wird der Schlick in den Geowissenschaften als Lockergestein in die Gruppe der Biopelite, als Festgestein in die der Akaustobiolithe (der nicht-brennbaren organischen Sedimentgesteine) gestellt.
Für Nautiker und Sedimentologen ist Schlick von Interesse, weil er die Echolotung und das Sonar verfälscht.

Weitere Bedeutungen


- In der Medizin wird der "Sludge" (engl. "Schlick", auch "Mikrolithiasis") als spezielle Erscheinung hervorgehoben, seit er als sonographisches Phänomen bekannt ist. Es handelt sich um viskös eingedickte Galle durchsetzt mit kleinen, ½-1 mm messenden Cholesterin-Monohydrat-Kristallen, welche die Vorstufe zu Gallensteinen darstellen.
- Die "Schlick" ist ein Schigebiet in den Stubaier Kalkkögeln im Ortsgebiet von Fulpmes und Telfes im Stubaital, Tirol, Österreich.
- Sludge ist eine subkulturelle Musikrichtung des Doom Metal, eines Subgenres des Heavy Metal. Kategorie:Geowissenschaft Kategorie:Limnologie Kategorie:Ozeanologie

Binnenschifffahrt

Die Binnenschifffahrt ist die Schifffahrt auf Wasserstraßen und Binnengewässern. Für die Binnenschifffahrt gelten andere Vorschriften als für die Seeschifffahrt. In Europa gehört das Binnenschiff zu den wichtigen Transportmitteln. Innerhalb von Europa werden ca. 5% der Transportleistung mit durch die Binnenschifffahrt erbracht, innerhalb von Deutschland (12,8%) , Belgien (14,3%) und Holland (44.2%) allerdings wesentlich mehr. Das moderne Binnenschiff hat eine Ladefähigkeit von bis zu 3.000 Tonnen.

Frachtschifffahrt

Bedeutsam ist die Binnenschifffahrt in Deutschland vor allem auf den Flüssen Rhein, Main, Donau, Mosel, Neckar, Weser, Elbe und Oder sowie auf verschiedenen Kanälen wie dem Mittellandkanal, dem Elbe-Havel-Kanal, dem Elbe-Seitenkanal, Main-Donau-Kanal, dem Oder-Havel-Kanal, dem Dortmund-Ems-Kanal, dem Rhein-Herne-Kanal, dem Datteln-Hamm-Kanal und dem Wesel-Datteln-Kanal. Die letzten vier genannten Kanäle treffen sich in Europas größten Kanalknotenpunkt in Datteln. In Deutschland gibt es ca. 7.300 km Binnenwasserstraßen, 75 Prozent Flüsse und 25 Prozent Kanäle . Dazu gehören 335 Schleusen, 280 Wehre, drei Schiffshebewerke, zwei Talsperren und etwa 1.300 Brücken. Transportierte Güter umfassen vor allem Container, Kohle, Erdöl und Autos. 56 der 74 deutschen Großstadtregionen haben einen Wasserstraßenanschluss. Jährlich werden 242 Millionen Tonnen Fracht transportiert (im Vergleich dazu durch die Bahn 294 Millionen Tonnen, durch LKWs 982 Millionen Tonnen). 2002 arbeiteten 4.462 Binnenschiffer auf 2.569 Schiffen. Einen Hafen für den Binnenschiffsverkehr nennt man Binnenhafen.

Fortbewegung

Traditionell wurden Boote und Kähne durch Segeln, Rudern, Staken oder - nur in der Flussschifffahrt: - Treideln (Bomätschen) fortbewegt. Seit der Erfindung der Dampfmaschine Ende des 18. Jahrhundert wurden diese Fortbewegungen zurück gedrängt. Bevor Schaufelraddampfer technologisch ausgereift waren, wurde Kettenschifffahrt betrieben, bei der eine in der Fahrrinne verlegte Kette maschinell über und durch das Schiff gezogen wurde. Moderne Binnenschiffe sind der Schubverband, bestehend aus zusammengekoppelten Leichtern (1-4) und einem Schubboot. Diese ersetzen, vor allem Reederei-Intern, zunehmend die Selbstfahrer oder Schleppschiffe. Schleppschiffe]] Die Grundlage der deutschen Binnenschifffahrt bildet die Mannheimer Akte oder Rheinstrom Akte, sie geht auf das Jahr 1868 zurück und beinhaltet:
1. die Schifffahrtsfreiheit, 2. die Abgabefreiheit durch: a) Gleichbehandlung der Flaggen, b) Wegfall der Schifffahrtsabgaben, Durchfahrzölle, Umschlags- und Stapelrechte c) Vereinfachte Zollabfertigung, einheitliches technische und schifffahrtspolizeiliche Vorschriften. In der Binnenschifffahrt gelten Sendungen bis 300 Tonnen noch als Stückgut. Zum Vergleich: bei einem Straßentransport gilt bis 3 Tonnen als Stückgut und in der Seeschifffahrt sind noch 800 Tonnen als Stückgut zu werten.

Begriffe aus der Binnenschifffahrt


- Partikulier: Er besitzt in der Regel ein bis drei Schiffe. Das Schiff dient gleichzeitig als Arbeits- und Wohnstätte. Er verfügt über keine kaufmännische Landorganisation.
- Reeder: Sie setzen eigenen oder fremden Schiffsraum zum Erwerb ein. Es herrscht eine strikte Trennung zwischen der kaufmännischen Landorganisation und der technischen Transportdurchführung.
- Befrachter: Er schließt mit dem Absender Frachtverträge und mit dem ausführenden Frachtführer Unterfrachtverträge, er hat also eine Doppelfunktion (Frachtführer und Absender). ACHTUNG: In der Seeschifffahrt ist ein Befrachter nur der frachtbriefmäßige Absender! Absender]

Passagierschifffahrt

Passagierschifffahrt spielt auf Binnengewässern sowohl für Freizeitzwecke, als auch als Verkehrsmittel eine Rolle. Fähren ergänzen an großen Flüssen die weit voneinander entfernten Brücken durch Nahverkehrsverbindungen geringer Kapazität, oft mit eingeschränkter Betriebszeit. Auch an langgestreckten Seen ersparen sie Umwege. Für schnelle Verbindungen in Längsrichtung der Gewässer kommen oft Tragflächenboote zum Einsatz. Eine sehr große Binnenschiffsreederei war die DDSG in Wien. Heute sind als große Binnenreedereien die Passagierschifffahrt betreiben die Reederei Wurm & Köck in Passau sowie die Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrt.

Siehe auch

Deutsche Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung Elektronisches Wasserstraßen-Informationssystem der deutschen Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen ELWIS

Weblinks


- [http://www.binnenschiff.de/ Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e. V. (BDB)]
- [http://www.lauritzen-hamburg.de/binnenschifffahrt_hamburg.html Historische Fotos]
- [http://www.jura.uni-mannheim.de/bischi/archiv/Rheinschiffahrtsakte/index.htm Rheinschiffahrtsakte von 1831]
- [http://www.rechnungswesenforum.de/verzeichniss/index/World/Deutsch/Wirtschaft/Verkehr_und_Logistik/Schifffahrt/Aus-_und_Weiterbildung/ Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Schifffahrt]
- [http://www.bund.net/verkehr/themen/themen_6/themen_6.htm Infos des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Thema "Naturverträgliche Binnenschifffahrt.] Kategorie:Binnenschifffahrt

Barriere

Das Wort Barriere bezeichnet allgemein ein Hindernis, das zwei räumliche Bereiche voneinander trennt. Es zu überwinden ist mit mehr oder weniger Aufwand verbunden oder unmöglich. Es können auch Widerstände äußerer oder innerer Struktur sein, die sich den Bedürfnissen oder Zielen entgegenstellen. Neuerdings findet sich als Gegenteil auch der Begriff der Barrierefreiheit.
- eine Bahnschranke
- einen Schlagbaum
- eine Sperre
- eine Schranke Aus der Soziologie: soziale Einflüsse, kommunikationshemmend (Sprachbarriere, Bildungsbarriere) Als Diffusionsbarriere, siehe zum Beispiel
- Permeabilität
- Tight junction

Hochwasser

Hochwasser wird der Zustand bei Gewässern genannt, bei dem der Wasserstand sich deutlich über dem normalen Pegelstand des Gewässers befindet. In Tidegewässern bezeichnet Hochwasser den Eintritt des höchsten Wasserstand einer Tide beim Übergang von der Flut zur Ebbe. Es wird zwischen regelmäßig wiederkehrenden Hochwassern (Gezeiten, Frühjahrshochwasser) und unregelmäßigen oder einmaligen Ereignissen (Tsunami, Sturmfluten, Jahrhundertflut an der Elbe und an der Donau) unterschieden. Länder mit geringen Reliefhöhen wie die Niederlande, Deutschland und Dänemark versuchen, sich durch massive Deichbaumaßnahmen und Sperrwerke (z.B. das Emssperrwerk bei Emden) vor (Meeres-)Hochwasser zu schützen. Wird kein intensiver Hochwasserschutz betrieben, kann es wie in Bangladesch am Mündungsdelta des Ganges häufiger zu humanitären Katastrophen und vielen tausend Toten kommen. In Kriegssituationen kann eine vorsätzliche Überflutung eine Verteidigungswaffe gegen Angreifer sein. Unter anderem den Niederlanden hat diese Strategie oft Erfolg gegen Feinde gebracht. Siehe: Achtzigjähriger Krieg, Alkmaar, Inundierung. Hochwasser-Situationen entstehen auch im Landinneren durch das Anschwellen der Flüsse und Seen sowie durch die Gefahren des Wildbaches. Ebenso können durch Eisstau Hochwassergefahren entstehen. Grundsätzlich sind Hochwasser Bestandteile des natürlichen Geschehens. Zur Katastrophe werden sie erst, wenn menschliche Werte betroffen sind. Im Zuge der fortschreitenden Landnutzung wurden immer größere Flächen, die Hochwassergefahren ausgesetzt sind, genutzt. Somit stieg die Bedrohung durch Hochwasser ständig. Zudem wirkt die menschliche Flächennutzung (Versiegelung der Landschaft) sowie der Ausbau der Gewässer (lineare Regulierung, Verminderung der Retentionsräume) verschärfend auf den Hochwasserabfluss. Weiters können bestehende Regulierungen durch mangelnde Instandhaltung (z.B. wegen Bewuchs, Anlandungen) ihre Leistung verlieren. Gewässer in Sachsen]] Extreme Hochwasserereignisse in mittleren und großen Einzugsgebieten sind auf extreme Niederschläge zurückzuführen. Bei diesen Extremereignissen sind die Auswirkungen menschlicher Eingriffe gering. Ebenso ist der Einfluss der Versiegelung der Landschaft gering, da wegen der Sättigung des Bodens durch den Regen der Abflussbeiwert auch in natürlichen Einzugsgebieten hoch ist. Besonders trifft dies auf Niederschlagsereignisse zu, die nach Vorregen folgen oder auf gefrorenen Boden treffen. Signifikante Änderungen des Abflussgeschehens durch die Bodenversiegelung sind vor allem in kleinen Einzugsgebieten zu erwarten. Der Beitrag des Klimawandels zum Hochwassergeschehen ist strittig und von den örtlichen Verhältnisse abhängig (Steigerung von Extremereignissen, Verschiebung von Schnee zum Regen etc.). In manchen Regionen ist mit einer Steigerung des Jahresniederschlages, in anderen mit einer Verminderung oder einer anderen Verteilung zu rechnen. Das Hochwasserrisiko lässt sich durch zwei Komponenten beschreiben:
- Die Verwundbarkeit, das heißt die Empfindlichkeit der betroffenen Einrichtung oder Nutzung gegenüber Überflutungen und
- Das Ausmaß und die Häufigkeit der Überflutung. Maßnahmen zum Hochwasserschutz können daher folgende Aspekte umfassen: Klimawandel
- Anpassung der Nutzung an die Hochwassergefährdung (Absiedelung, Änderung der landwirtschaftlichen Nutzung, sichere und schadensarme Gestaltung von Bauwerken)
- Schutz vor dem Hochwasser durch
  - Rückhalt des Niederschlagswassers in der Fläche oder durch Rückhaltebecken
  - Schutz betroffener Gebiete oder Objekte durch Deiche (in Österreich auch als Hochwasserschutzdämme bezeichnet)
  - Erhöhung der Abfuhrkapazität der Gewässer durch Querschnittserweiterung und Flutmulden
- Rechtzeitige Warnungen und Alarmierung durch automatische Pegelmessstationen. Zwischen den einzelnen Maßnahmen bestehen Abhängigkeiten. Z. B. können Regulierungen und Deichbaumaßnahmen zu einer Verschärfung der Hochwassergefahr für Unterlieger oder Anrainer führen. Die Errichtung von Hochwasserrückhaltebecken (Retentionsbecken) verringert das Risiko einer häufigen Überflutung zu Lasten eines seltenen, aber katastrophalen Dammbruchs durch ein Totalversagen des Rückhaltebeckens. Eine umfassende Strategie zur Verminderung der Folgen eines Hochwassers gibt das Hochwassermanagement.

Qualifikation von Hochwassern

Hochwasser werden zumeist als Ereignisse mit Wiederkehrsintervallen angegeben. Beispielhaft ist das 100jährliche Hochwasser (HQ100) ein Ereignis, das statistisch gesehen in 100 Jahren einmal auftritt. Das heißt nicht, dass nach einem Jahrhunderthochwasser hundert Jahre kein Ereignis dieser Größe folgt. Ein Ereignis kann durchaus einem anderen folgen. Zudem ist zu beachten, dass sich die Wahrscheinlichkeit, im Zuge der Nutzungsdauer eines Gebäudes von einem Ereignis getroffen zu werden, akkumuliert. Bei einer Nutzungsdauer von 30 Jahren beträgt die Wahrscheinlichkeit von einem HQ100 getroffen zu werden circa 24 Prozent und sollte somit nicht vernachlässigt werden.

Niederlande

Das Parlament der Niederlande hat nach der verheerenden Sturmflut von 1953, als große Teile des Landes unter Wasser standen, festgelegt, dass ein Schutz gegen ein 1.250-jährliches Hochwasser erreicht werden muss. Dieses Schutzniveau gilt sowohl für Flüsse als auch die Küste. Dem Beschluß folgten gründliche wissenschaftliche Untersuchungen und ein technisch und finanziell aufwendiges Sicherungsprogramm. Das festgelegte Schutzniveau wurde 30 Jahre später, mit dem Abschluss der großen Küstenbauwerke, überall erreicht. Zur Zeit prüfen die Niederlande, ob durch Klimawandel, nämlich Klimaerwärmung und/oder vermehrte Klimaextreme, die früheren Einschätzungen der Dimension der 1.250-jährlichen Hochwasser nach oben angepasst werden müssen. Dann soll der Schutz weiter verstärkt werden.

USA

In den USA wurde der Hochwasserschutz vom dafür zuständigen US Army Corps of Engineers (http://www.usace.army.mil/) auf das Niveau eines 230-jährlichen Hochwassers festgelegt. Dieses Niveau ist auch gewährleistet, jedoch hat die Überflutung von New Orleans zu der Erkenntnis geführt, dass dieses Schutzniveau nicht ausreicht.

Österreich

In Österreich werden folgende Schutzziele angestrebt: :HQ30 Untergeordnete Objekte :HQ100 Standardschutz :HQ150 Ausbaugrad Wildbach Darüber hinausgehende Schutzgrade werden bei besonderer Schutzerfordernis (z. B. für die Stadt Wien) angestrebt. Bei allen Hochwasserschutzmaßnahmen ist jedoch zu beachten, dass stets ein Restrisiko besteht (Anlageversagen, Überschreitung des Bemessungshochwassers).

Deutschland

Bemessungshochwasser In Deutschland schreibt das Wasserhaushaltsgesetz vor, Flächen, die statistisch gesehen ein mal in hundert Jahren überschwemmt werden können, als Überschwemmungsgebiete in amtlichen Karten auszuweisen und in die Bauleitplanung zu übernehmen. In solchen Überschwemmungsgebieten werden nach den Landesgesetzen oder Gemeindesatzungen weitere Vorschriften erlassen. So ist zum Beispiel bei Eingriffen die zuständige Wasserbehörde zu konsultieren. Die Bauleitplanung oder die Wasserbehörde kann Maßnahmen, wie eine Gebäudeerweiterung oder eine Aufforstung, auch auf privaten Grundstücken verbieten. Hochwassergefährdete Flächen (HQ > 100, z. B. Versagen eines Deiches) sind in Deutschland ebenfalls zu kennzeichnen. Die Kommune ist verpflichtet, die Bevölkerung auf diese Gefahren hinzuweisen, damit eine private Vorsorge ermöglicht wird. Gesetzliche Vorschriften über das Schutzniveau gibt es nicht. Es gibt lediglich ein Urteil des BGH, dass Hauseigentümer bei Flutschäden einen Amtshaftungsanspruch gegen den Träger des Hochwasserschutzes haben, wenn der Schutz nicht wenigsten gegen ein 50-jährliches Hochwasser gewährleistet ist. Dieser Mindestschutz ist (auch wegen dieser Rechtsprechung) weitgehend erreicht. Am Oberrhein bis Basel besteht ein Schutz gegen ein 1000-jährliches Hochwasser. Im Oberrheingraben bestand früher ein Schutz gegen ein 200-jährliches Hochwasser. Durch den Ausbau des Oberrheins durch Frankreich gingen aber riesige Auen entlang des früheren natürlichen Flußlaufes verloren. Außerdem benötigt eine Flutwelle von Basel bis Mannheim zur Mündung des Neckars statt ca. 72 nur ca. 36 Stunden, so dass die Überlagerung mit der Flutwelle aus dem Neckar bei großflächigen schweren Regenfällen möglich ist. Das Schutzniveau ist abgesunken auf ein 100-jährliches Hochwasser, das 1998 beinahe erreicht wurde. Es wurde daher beschlossen das Schutzniveau wieder durch Deicherhöhungen, Deichverstärkungen und Bau von Poldern auf ein 200-jährliches Hochwasser anzuheben. Das Prgramm soll bis 2015 abgeschlossen sein stockt aber teilweise aus rechtlichen, teilweise aus finanziellen Gründen. Zuständig für die Koordination der Forschung und Ort für die Absprachen der Rheinanlieger zum Hochwasserschutz ist die "Internationale Kommission zum Schutz des Rheins", die sich ursprünglich vor alle mit der Verwirklichung des Umweltschutzes am Rhein beschäftigte. Die IKSR hat auch einen Hochwasseratlas Rhein herausgegeben, der die wesentlichen Erkenntnisse enthält und bisher angestrebten Schutzziele definiert. Der Altas kennzeichnet alle Gebiete, die bei einen 200-jährlichen Hochwasser überflutet werden Vor dem Hintergrund der Klimaänderung und der veralteten Klimadaten (Berechnungsgrundlagen) wird auch z.B. in Sachsen inzwischen angestrebt, Durchflussmengen von „HQ 200“ schadlos ableiten zu können.

Organisation des Hochwasserschutzes

Für Österreich gilt: Die unmittelbare Hilfe und Abwehr im Hochwasserfall erfolgt durch die örtliche Feuerwehr. Langfristigere Hilfe erfolgt durch den Katastrophenhilfsdienst der Feuerwehr und Assistenzeinsätze des Bundesheeres. Das meist benutzte Hilfsmittel beim Hochwasserschutz ist der Sandsack. Die Errichtung, Erhaltung und Betrieb von Hochwasserschutzmaßnahmen erfolgt durch die individuell Betroffenen, Wassergenossenschaften, Kommunen und Wasserverbände. Siehe auch: Portal:Hilfsorganisationen/Feuerwehr, Wiener Donauregulierung

Weblinks


- [http://www.bafg.de Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) Koblenz]
- [http://www.bwg.admin.ch/ Schweizerisches Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG)]
- [http://www.noezsv.at/wastun/hochwasser/hochwasser.htm Hochwasser und Hochwasserschutz]
- [http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/hochwasser/ Sachgeschichte Hochwasser] von Sendung mit der Maus (Real Video-Format)
- [http://www.thw-deich.de Seiten des THW zum Thema Deichverteidigung und Hochwasserschutz]
- [http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/thema/hochwasser.htm Hochwasser: Aktuelles, Hintergrund, Daten/Statistiken, Unterrichtsmaterialien] "Agenda 21 Treffpunkt" im Bildungsserver learn:line NRW
- Kategorie:Gewässer Kategorie:Naturkatastrophe Kategorie:Feuerwehreinsatzart ja:洪水 simple:Flood

Barr

Barr ist der Name von
- einem französischen Kanton im Département Bas-Rhin, siehe Barr (Kanton).
- einer Kommune in diesem Kanton, siehe Barr (Bas-Rhin).
- ein amerikanischer Generika-Hersteller, siehe Barr Laboratories Inc.
- einem französischen Schauspieler, siehe Jean-Marc Barr

Martin Barre

Martin Lancelot Barre, (
- 17. November 1946 in Birmingham, England) ist seit 1969 Leadgitarrist der britischen Musikgruppe Jethro Tull. Barre gilt in Fachkreisen als einer der besten Rockgitarristen der Welt. Gleichzeitig ist er einer der in der Öffentlichkeit am meisten unterbewerteten und unterschätzten Musiker seines Fachs. Der Grund dafür ist, dass sich der bescheidene Ausnahmekönner permanent in den Schatten des charismatischen Jethro-Tull-Chefs und Flötenvirtuosen Ian Anderson stellt. Obwohl dieser selbst oft darauf hinweist, dass Jethro Tull ohne Barre vielleicht gar nicht mehr existieren würde, wird das von den Fans und Medien meistens schlicht ignoriert. Nach dem Ausscheiden von Tull-Mitbegründer Mick Abrahams ließ Anderson auf der Suche nach einem Gitarristen verschiedene Musiker vorspielen und entschied sich letztlich für Martin Barre, der sich damit beispielsweise vor Tony Iommy (später bei Black Sabbath) durchsetzte. Außer Gitarre beherrscht Barre noch andere Instrumente, darunter auch die Querflöte, was ihn letztlich erst auf Jethro Tull aufmerksam machte. Er ließ sich nie von Vorbildern an seinem Instrument leiten, sondern entwickelte seinen eigenen Stil. Der besteht unter anderem in seinem Talent, Gehörtes handwerklich perfekt nachzuspielen, aber dabei eigene Akzente zu setzen. Zu einer Art Markenzeichen wurden spätestens seit dem Album Aqualung die messerscharfen Riffs und ausgedehnte Zwischensoli. Sehr ausgeprägt ist das im Titelsong des Tull-Albums Minstrel In The Gallery zu hören. Martin Barre hat sein Musikerleben vollkommen in den Dienst von Jethro Tull gestellt und ist zur tragenden Säule der Band geworden. Gelegentlich findet er aber auch Zeit, an eigenen Projekten zu arbeiten. Das Ergebnis sind inzwischen drei Soloalben, in denen er - frei von den Zwängen der Band - seinen Ideen freien Lauf lassen und seine Stärken voll ausspielen kann. Wie Anderson und fast alle anderen der zahlreichen ehemaligen und aktuellen Jethro-Tull-Mitglieder, gab Barre nie Anlass für die im Rock-und Popbusiness obligatorischen Skandalschlagzeilen der Boulevardpresse. Statt durch Sex-, Drogen- und Alkoholexzesse oder Schlägereien macht er ausschließlich durch musikalisches Können auf sich aufmerksam . Barre ist seit Jahren verheiratet und besitzt inzwischen ein eigenes Tonstudio. Neben Tennisspielen betätigt er sich als Hobby-Langstreckenläufer, fährt gerne Ski und betreibt Windsurfen.

Alben


- A Trick Of Memory (1994)
- The Meeting (1998)
- Stage Left (2003)

Weblinks


- [http://www.martinbarre.com/ Homepage von Martin Barre](englisch)
- [http://www.j-tull.com Offizielle Jethro-Tull-Homepage](englisch)
- [http://www.laufi.de/tull/d/index.html Laufi´s Jethro Tull World] (deutsch) Barre, Martin Barre, Martin Barre, Martin Barre, Martin Barre, Martin

Siad Barré

Mohamed Siad Barré (
- 1919 in Ganane, Somalia; † 2. Januar 1995 in Lagos, Nigeria) war zwischen 1969 und 1991 somalischer Präsident.

Leben

Nach der Ermordung des somalischen Präsidenten Abdirashid Ali Shermarke im Jahr 1969 kam Barré im Zuge eines Militärputsches an die Macht, die er in den nächsten 22 Jahre mit harter Hand verteidigte. Unter ihm wurde der bis dahin starke sowjetische Einfluß in Somalia zurückgedrängt, während er seit 1975 im verfeindeten Äthiopien massiv zunahm. Schließlich ließ er sich 1976 zum Überfall auf das Nachbarland hinreißen und besetzte Ogaden, das er jedoch schon 1977 wieder verlor, da ihn die USA nicht in jenem verabredeten Maße unterstützten wie die Sowjetunion demgegenüber das kommunistische Regime in Addis Abeba verstärkte. Ins Blickfeld Deutschlands geriet Barré im Herbst 1977, als er der deutschen Spezialeinheit GSG9 gestattete, die in Mogadischu gelandete entführte Lufthansa-Maschine Landshut zu stürmen. Diese Erlaubnis war eine Überraschung, galt Barré doch als überzeugter Sozialist und Sympathisant terroristischer Vereinigungen, wie beispielsweise bestimmter radikaler Gruppen innerhalb und außerhalb der PLO. Während seiner diktatorischen Alleinherrschaft ist ihm zumindest anzurechnen, daß er durch seinen Nationalismus die traditionell in Clans zerstrittenen Somalis einen und durch seinen "sozialistischen" Sonderweg die sozialen Grundlagen der Clan-Bindung beseitigen wollte. Dies gelang ihm jedoch auch mit Gewalt nicht. Nach jahrelangen politischen Unruhen in Somalia und einer seit 1988 in Nordsomalia (Somaliland) aktiven Sezessionsbewegung (SNM) wurde Barré schließlich am 26. Januar 1991 abgesetzt. Seine Flucht fand in Nigerias Hauptstadt Lagos ein Ende, wo er am 2. Januar 1995 an einem Herzinfarkt starb. Mohamed Siad Barré wurde in seinem Heimatdorf in Südwestsomalia begraben. Sein Schwiegersohn Mohamed Siad Hersi "Morgan" kämpfte als Warlord im somalischen Bürgerkrieg im Raum Kismayo, war aber auch mit einer Fraktion der Puntland-Separatisten verbündet. Barré, Mohamed Siad Barré, Mohamed Siad Barré, Mohamed Siad Barré, Mohamed Siad ja:モハメド・シアド・バーレ

1842

Ereignisse


- 1. Januar: In Köln wird die Rheinische Zeitung als Blatt des bürgerlichen Liberalismus gegründet
- 5. Mai bis 8. Mai: Hamburger Brand (Großbrand)
- 29. August Unterzeichnung des Vertrags von Nanking zwischen China und England
- 4. September: Grundsteinlegung für den Weiterbau des Kölner Doms
- 18. Oktober: Eröffnung der Walhalla
- Carl Wilhelm von Nägeli entdeckt die Chromosomen
- Einführung der Pickelhaube in der preußischen Armee
- Beginn der Niltalexpedition von Karl Richard Lepsius
- In Köln wird ein Dombau-Verein zur Förderung des Kölner Doms gegründet
- Erste deutsche Missionsniederlassungen in Namibia

Kultur


- 19. Mai: Uraufführung der Oper Linda di Chamounix von Gaetano Donizetti am Theater am Kärntnertor in Wien
- 31. Dezember: Uraufführung der komischen Oper Der Wildschütz von Albert Lortzing am Stadttheater in Leipzig

Geboren


- 5. Januar: Carl Oswald Viktor Engler, deutscher Chemiker († 1925)
- 11. Januar: William James, US-amerikanischer Psychologe und Philosoph († 1910)
- 12. Januar: Teobert Maler, Fotograf, Entdecker und Erforscher von Maya-Ruinen († 1917)
- 13. Januar: Heinrich Hofmann, deutscher Komponist († 1902)
- 15. Januar: Josef Breuer, Wiener Arzt, Physiologe und Philosoph († 1925)
- 29. Januar: Alfred Friedrich Bluntschli, Sohn des Johann Caspar Bluntschli († 1930)
- 4. Februar: Georg Brandes, dänischer Schriftsteller († 1927)
- 7. Februar: Alexandre Ribot, französischer Politiker, Ministerpräsident
- 23. Februar: Karl Robert Eduard von Hartmann, Philosoph
- 24. Februar: Arrigo Boito, italienischer Schriftsteller und Komponist († 1918)
- 25. Februar: Karl May, deutscher Schriftsteller († 1912)
- 26. Februar: Camille Flammarion, französischer Astronom und Autor († 1925)
- 26. Februar: Hugo Bußmeyer, deutscher Komponist († 1912)
- 26. Februar: Nicolas Camille Flammarion, französischer Astronom und Autor († 1925)
- 1. März: Wilhelm Jordan, deutscher Geodät und Mathematiker († 1899)
- 18. März: Stéphane Mallarmé, französischer Schriftsteller († 1898)
- 2. April: Domenico Savio, Schüler bei Don Bosco († 1857)
- 3. April: Hermann Karl Vogel, deutscher Astronom und Physiker († 1907)
- 29. April: Karl Millöcker, österreichischer Operettenkomponist († 1899)
- 29. April: Paul Soleillet, französischer Afrikareisender († 1886)
- 12. Mai: Jules Massenet, französischer Komponist († 1912)
- 13. Mai: Arthur Sullivan, englischer Organist, Dirigent und Komponist († 1900)
- 23. Mai: Maria Konopnicka, Dichterin († 1910)
- 3. Juni: Eugen Bracht, deutscher Maler und Professor
- 10. Juni: Adolf Stoltze, deutscher Journalist und Lokaldichter († 1933)
- 11. Juni: Carl von Linde, deutscher Ingenieur († 1934)
- 12. Juni: Rikard Nordraak, Norwegischer Komponist († 1866)
- 18. Juni: António Mendes Bello, Erzbischof von Lissabon und Kardinal († 1929)
- 19. Juni: Carl Zeller, österreichischer Jurist und Komponist († 1898)
- 24. Juni: Ambrose Bierce, US-amerikanischer Schriftsteller († 1905)
- 25. Juni: Heinrich Seidel, deutscher Ingenieur und Schriftsteller († 1906)
- 1. Juli: Julius Falkenstein, deutscher Arzt und Afrikareisender († 1917)
- 2. Juli: Norbert Hanrieder, österreichischer Mundartdichter und Priester († 1913)
- 7. Juli: Sebastiano Turbiglio
- 17. Juli: Georg von Schönerer, österreichischer Gutsbesitzer und Politiker († 1921)
- 25. Juli: Daniel Paul Schreber, Jurist und Autor († 1911)
- 26. Juli: Alfred Marshall, Nationalökonom († 1924)
- 26. Juli: Berthold Delbrück, deutscher Linguist († 1922)
- 13. August: Albert Sorel, französischer Schriftsteller († 1906)
- 14. August: Jean Gaston Darboux, französischer Mathematiker († 1917)
- 23. August: Osborne Reynolds, britischer Physiker († 1912)
- 31. August: Josef Riehl, maßgeblich an der Erschließung Tirols beteiligt († 1917)
- 3. September: Albert Ladenburg, deutscher Chemiker († 1911)
- 7. September: Johannes Zukertort, Schachspieler († 1888)
- 13. September: Guglielmo Ciardi, italienischer Maler († 1917)
- 13. September: Jan Maurycy Pawel Puzyna de Kosielsko, Kardinal und Bischof von Krakau († 1911)
- 15. September: Carl Diercke, deutscher Kartograf († 1913)
- 20. September: James Dewar, britischer Chemiker und Physiker († 1923)
- 20. September: James Dewar, schottischer Physiker und Chemiker († 1923)
- 21. September: Abdülhamid II., Sultan des Osmanischen Reiches († 1918)
- 25. September: Franz Darpe, Gymnasialprofessor am Gymnasium am Ostring in Bochum
- 12. Oktober: Adolf Marschall von Bieberstein, deutscher Politiker († 1912)
- 13. Oktober: Stanislas-Arthur-Xavier Touchet, Bischof von Orléans und Kardinal († 1926)
- 29. Oktober: Gerhard Bunnemann, Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Bielefeld († 1925)
- 8. November: Eugen Gura, österreichischer Opernsänger († 1906)
- 12. November: John William Strutt, 3. Baron Rayleigh, englischer Physiker, Nobelpreisträger († 1919)
- 3. Dezember: Ellen Swallow Richards, US-amerikanische Chemikerin und Ökologin († 1911)
- 4. Dezember: Franz Xaver Wernz, deutscher Ordensgeneral († 1914)
- 6. Dezember: Alphonse Louis Nicolas Borrelly, französischer Astronom († 1926)
- 6. Dezember: Wilhelm Rühlmann, deutscher Orgelbauer († 1922)
- 9. Dezember: Peter Alexejewitsch Kropotkin, russischer Anarchist, Geograph und Schriftsteller († 1921)
- 16. Dezember: Melitta Otto-Alvsleben, deutsche Sängerin († 1893)
- 17. Dezember: Sophus Lie, norwegischer Mathematiker († 1899)
- Jean Marie Charles Abadie, französischer Ophthalmologe († 1932)

Gestorben


- 13. Januar: Wilhelm Traugott Krug, deutscher Philosoph (
- 1770)
- 6. März: Constanze Mozart, Ehefrau von Wolfgang Amadeus Mozart (
- 1762)
- 7. März: Christian Theodor Weinlig, Komponist und Chordirigent in Dresden und Leipzig (
- 1780)
- 7. März: Paul Friedrich, Großherzog von Mecklenburg-Schwerin (
- 1800)
- 15. März: Luigi Cherubini, italienischer Komponist (
- 1760)
- 21. März: Ignaz Anton Demeter, 1839 bis 1842 Erzbischof von Freiburg (
- 1773)
- 23. März: Stendhal, französischer Schriftsteller (
- 1783)
- 4. April: Jean François Moufot, französischer Mathematiker und Philosoph (
- 1784
- 6. April: Johann Anton André, deutscher Komponist und Musikverleger (
- 1775)
- 13. April: Wilhelm August Lampadius, deutscher Chemiker (
- 1772)
- 20. April: Bon Adrien Jeannot de Moncey, französischer General und Marschall von Frankreich (
- 1754)
- 21. April: Bertrand Clausel, französischer General und Marschall von Frankreich (
- 1772)
- 21. April: Karl Adalbert von Beyer, Abt von Hamborn und Weihbischof in Köln (
- 1764)
- 8. Mai: Jules Dumont d'Urville, französischer Seefahrer und Polarforscher (
- 1790)
- 20. Juni: Antal Deák, Politiker (
- 1789)
- 28. Juli: Clemens Brentano, deutscher Schriftsteller (
- 1778)
- 18. August: Louis de Freycinet, französischer Entdecker (
- 1779)
- 19. August: Alexandre Dusommerard, französischer Archäologe und Kunstsammler (
- 1779)
- 1. September: Edward Somerset, bedeutender britischer Kavalleriegeneral (
- 1776)
- 15. September: Francisco Morazán, Präsident der Zentralamerikanischen Föderation (
- 1792)
- 15. September: Pierre Baillot, Violinspieler und Komponist (
- 1771)
- 8. Oktober: Christopher Ernst Friedrich Weyse, dänischer Komponist (
- 1774)
- 23. Oktober: Wilhelm Gesenius, Theologe, Sprachgelehrter (
- 1786)
- 24. Oktober: Bernardo O'Higgins, Präsident von Chile (
- 1776)
- 24. November: Pehr Frigel, schwedischer Komponist (
- 1750)
- 26. November: Robert Smith, US-amerikanischer Außenminister (
- 1757)
- 12. Dezember: Wilhelm I. (Niederlande), erster König der Niederlande (
- 1772)
- 16. Dezember: Georg Christian Kessler, Gründer der ersten deutschen Sektkellerei (
- 1787)
- 25. Dezember: Friedrich Dionys Weber, böhmischer Komponist (
- 1766)
- João Domingos Bomtempo, portugiesischer Komponist (
- 1775) ko:1842년

Places inhabited by Rusyns

Places inhabited by Rusyns include or have included the following places inhabited by each of the smaller ethnicities:
- Lemko:
  - Poland: Subcarpathian Voivodship
- Boyko:
  - Poland: Subcarpathian Voivodship
  - Ukraine: Zakarpattya Province
  - Slovakia: Presov Region
- Hucul:
  - Ukraine: Ivano-Frankivs'k region, Chernivtsi region
- Rusins-proper
  - Trans-Carpathian Rus (Red Rus) & former Yugoslavia These can also be referred to as Carpathian Ruthenia but that term is nowadays restricted to the Zakarpattya region of Ukraine only. There are also Rusyns in Serbia and Croatia, in and around Vojvodina.

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