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| Barthélemy Thimonnier |
Barthélemy ThimonnierBarthélemy Thimonnier ( - 19. August 1793 in Amplepuis, Frankreich; † 5. Juli 1857 in Amplepuis) war der erste Nähmaschinenfabrikant. Er entwickelte 1829/1839 das am 17. Juli 1830 pantentierte Basismodell der heutigen Nähmaschine. Als das Modell fertiggestellt war, zog er von seinem Heimatort Amplepuis nach Paris und gründete dort die Societé Germain Petit und Cie. Cie hatte zweierlei Aufgaben: Sie produzierte neue Nähmaschinen in Serie und fertigt Uniformen für die französische Militärverwaltung.
Doch Thimonnier wollte zurück in seine Heimat. Er floh also 1831 von Paris nach Manchester. Seine zwei gegründeten Firmen arbeiteten noch Jahre erfolgreich weiter.
Doch auch in Manchester fühlte er sich nicht wohl und floh abermals, nach Amplepuis. Dort starb er verarmt am 5. Juli 1857.
Kategorie:Textilindustrie
19. AugustDer 19. August ist der 231. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 232. in Schaltjahren).
Ereignisse
- 1493 - Maximilian I. wird Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
- 1839 - Jacques Daguerre stellt seinen neuen fotografischen Prozess der Pariser Akademie der Wissenschaften vor.
- 1848 - Die Zeitung "New York Herald" berichtet von Goldfunden in Kalifornien und löst damit den Gold-Rausch aus.
- 1934 - Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches; 89,9% der Stimmberechtigten bestätigen die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitlers.
- 1935 - Berlin, Deutschland - Großbrand auf der internationalen Funkausstellung auf dem Berliner Messegelände. Hierbei brennt auch das Restaurant des Berliner Funkturms aus. Da der Brand erst nach Schließung der Messehallen ausbrach, gab es nur 3 Todesopfer.
- 1942 - Operation Jubilee, fehlgeschlagener Invasionsversuch britischer und kanadischer Truppen bei der nordfranzösischen Hafenstadt Dieppe
- 1953 - Mit dem Sturz des persischen Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh kann Schah Reza Pahlevi aus seinem ersten Exil zurückkehren.
- 1960 - Gary Powers, Pilot des über dem Gebiet der UdSSR abgeschossenen U-2-Spionageflugzeugs der USA, wird zu zehn Jahren Haft verurteilt.
- 1963 - Die Bundesrepublik Deutschland tritt dem Kernwaffenteststopp-Vertrag bei.
- 1965 - Im ersten Auschwitz-Prozess werden die Urteile verkündet.
- 1985 - Hansjoachim Tiedge, beim Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig für die Abwehr von DDR-Spionage, setzt sich in die DDR ab.
- 1989 - Beim Paneuropäischen Picknick nahe Sopron fliehen mit ungarischer Unterstützung über 600 DDR-Bürger in den Westen - der Anfang vom Ende der DDR.
- 1991 - Staatsstreich gegen den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow, der jedoch nach drei Tagen fehl schlägt.
- 1992 - Die Deutsche Botschaft in Bischkek, Kirgisistan, wird eröffnet.
- 1992 - 250 lesbische und schwule Paare beantragen bundesweit bei Standesämtern das Aufgebot zur Eheschließung, um damit auf die damals rechtlose Situation gleichgeschlechtlicher Paare aufmerksam zu machen und die Diskussion über die „Homo-Ehe“ in Gang zu setzen.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1964 - Von der NASA wird Syncom 3 als erster geostationärer Satellit auf Cape Canaveral mit einer Delta-Trägerrakete gestartet. Nahe der Internationalen Datumsgrenze stationiert wird er die Olympischen Sommerspiele in Tokyo in die USA übertragen und damit die erste Fernsehübertragung über den Pazifik ermöglichen.
Kultur
- 1820 - Uraufführung der Oper "Die Zauberharfe" von Franz Schubert am Theater an der Wien in Wien.
Religion
- 1458 - Kardinal Enea Silvio de' Piccolomini, ein früherer Lebemann und alleseits gebildeter Dichterfürst, wird nach einem dreitägigen Konklave im Vatikan zum Nachfolger von Papst Kalixt III. gewählt und nimmt den Namen Pius II. (Papst) an.
Katastrophen
- 1917 - Ein Großbrand in Saloniki zerstört die Altstadt, über 79.000 Menschen werden obdachlos.
- 1966 - Erdbeben bei Varto, Ost-Türkei, fast 2.520 Tote
- 1980 - Riad, Saudi-Arabien. Trotz Notlandung einer Lockheed L-1011 TriStar nach einem Feuer an Bord, können die 301 Passagiere nur noch tot geborgen werden. Alle sind erstickt.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1596 - Elisabeth Stuart, Titularkönigin von Böhmen, auch bekannt als die Winterkönigin
- 1646 - John Flamsteed, englischer Astronom
- 1689 - Samuel Richardson, englischer Romancier
- 1743 - Marie Gräfin Dubarry, Mätresse König Ludwigs XV.
- 1780 - Pierre-Jean de Béranger, französischer Dichter und Sänger
- 1808 - James Nasmyth, schottischer Ingenieur und Astronom (Dampfwagen, Werkzeugmaschinen, Nasmyth-Teleskop)
- 1809 - Heinrich Abeken, deutscher Theologe
- 1830 - Julius Lothar Meyer, deutscher Chemiker
- 1843 - Cyrus I. Scofield, US-amerikanischer Jurist und Theologe
- 1863 - Adele Sandrock, deutsch-niederländische Schauspielerin
- 1871 - Florine Stettheimer, US-amerikanische Malerin
- 1871 - Orville Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1881 - George Enescu, rumänischer Komponist und Violinist
- 1883 - Coco Chanel, französische Modeschöpferin
- 1893 - Richard Reitzner, deutscher Politiker der SPD, MdB 1949-1962
- 1894 - André Lefèbvre, französischer Automobilkonstrukteur (Ente, Citroën DS)
- 1895 - Arnolt Bronnen, deutschsprachiger Schriftsteller
- 1909 - Jerzy Andrzejewski, polnischer Schriftsteller
- 1913 - Philipp von Bismarck, deutscher Politiker, CDU-MdB 1969-1979
- 1913 - Harry Mills, US-amerikanischer Sänger
- 1914 - Raymond Marcellin, französischer Politiker
- 1918 - Shankar Dayal Sharma, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1921 - Gene Roddenberry, US-amerikanischer Drehbuchautor (Star Trek)
- 1923 - Magdalene Ehlers, plattdeutsche Dichterin und Schriftstellerin
- 1925 - Ottokar Runze, deutscher Regisseur, Produzent, Schauspieler
- 1928 - Richard Burdon Haldane, britischer Politiker und Philosoph
- 1930 - Frank McCourt, irisch-US-amerikanischer Autor
- 1931 - Marianne Koch, deutsche Schauspielerin
- 1934 - Gordon Bell, amerikanischer Computerpionier
- 1935 - Story Musgrave, US-amerikanischer Astronaut
- 1939 - Ginger Baker, britischer Musiker
- 1939 - Max Lorenz, deutscher Fußballspieler
- 1940 - Johnny Nash, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Jonathan, britischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Gerd vom Bruch, deutscher Fußballtrainer
- 1943 - Don Fardon, britischer Sänger
- 1943 - Billy J. Kramer, britischer Sänger
- 1944 - Jakob von Uexküll, Stifter des alternativen Nobelpreises
- 1945 - Ian Gillian, britischer Sänger (Deep Purple)
- 1946 - Bill Clinton, US-amerikanischer Politiker (42. US-Präsident)
- 1946 - Beat Raaflaub, schweizerischer Dirigent
- 1946 - William Schoemaker, US-amerikanischer Jockey
- 1948 - Elliot Lurie, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1949 - Paloma Picasso, spanische Designerin
- 1949 - Inga, deutsche Sängerin (Inga & Wolf)
- 1951 - John Deacon, britischer Musiker
- 1952 - Jonathan Frakes, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Bodo Hombach, deutscher SPD-Politiker, Bundesminister für besondere Aufgaben 1998-1999
- 1953 - Nanni Moretti, italienischer Regisseur
- 1955 - Peter Gallagher, amerikanischer Filmschauspieler und Seriendarsteller
- 1956 - Maria Berger, österreichische SPÖ-Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1958 - Brendan Nelson, australischer Politiker
- 1960 - Martina Horak-Werz, deutsche Pfarrerin
- 1962 - Valérie Kaprisky, französische Schauspielerin
- 1963 - Joey Tempest, schwedischer Sänger und Songschreiber
- 1964 - Axel Roos, Fussballprofi beim 1. FC Kaiserslautern
- 1966 - Armin Wolf, österreichischer Fernsehmoderator
- 1966 - Lee Ann Womack, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1969 - Clay Walker - US-amerikanischer Country-Sänger
- 1971 - Mary Joe Fernandez, US-amerikanischer Tennisprofi
- 1972 - Sonja Naef, schweizer Skirennfahrerin
- 1973 - Mette-Marit Tjessem Høiby, Prinzessin Mette-Marit von Norwegen
- 1979 - Kate Hudson, us-amerikanisches Model
Gestorben
Kate Hudson
- 14 - Augustus, römischer Kaiser
- 1240 - Hartmann I. (Württemberg), Graf von Wirtemberg 1181-1240
- 1457 - Andrea del Castagno, italienischer Maler
- 1493 - Friedrich III., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1580 - Andrea Palladio, Architekt in Oberitalien
- 1625 - Enno III., Graf von Ostfriesland
- 1646 - Alexander Henderson, schottischer Theologe
- 1657 - Frans Snijders, belgischer Maler
- 1662 - Blaise Pascal, französischer Philosoph, Physiker und Mathematiker
- 1691 - Köprülü Fazil Mustafa, Großwesir des Osmanischen Reiches
- 1743 - Hugo Damian von Schönborn, deutscher Bischof
- 1753 - Balthasar Neumann, deutscher Baumeister des Barock
- 1771 - Daniel Schiebeler, deutscher Schriftsteller
- 1777 - Johann Christian Erxleben, deutscher Gelehrter
- 1783 - Franz Xaver Messerschmidt, deutscher Bildhauer
- 1795 - Friedrich Hartmann Graf, deutscher Komponist
- 1804 - Barthélemy-Louis-Joseph Schérer, französischer General
- 1815 - Charles-Angélique Huchet, comte de Labédoyère, französischer Generalleutnant
- 1819 - James Watt, britischer Erfinder (Dampfmaschine)
- 1822 - Jean-Baptiste Joseph Delambre, französischer Astronom
- 1842 - Alexandre Dusommerard, französischer Archäologe und Kunstsammler
- 1895 - John Wesley Hardin, US-amerikanischer Revolverheld
- 1905 - William Adolphe Bouguereau, französischer Maler
- 1909 - Ludwig Gumplovicz, Einer der Gründungsväter der europäischen Soziologie
- 1914 - Franz Xaver Wernz, deutscher Ordensgeneral
- 1915 - Tevfik Fikret, türkischer Dichter
- 1920 - Pablo Arosemena Alba, fünfter Staatspräsident von Panama
- 1929 - Sergei Pawlowitsch Djagilew, russischer Herausgeber, Kunstkritiker und Kurator
- 1932 - Johann Schober, österreichischer Jurist, Beamter und Politiker
- 1936 - Federico García Lorca, spanischer Schriftsteller
- 1944 - Günther von Kluge, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1946 - Albert de Dion, französischer Automobilpionier
- 1947 - Oskar Moll, deutscher Maler
- 1948 - Frederick Philip Grove, deutscher und kanadischer Schriftsteller und Übersetzer
- 1951 - Walter Bloem, deutscher Schriftsteller
- 1954 - Alcide de Gasperi, italienischer Politiker
- 1959 - Blind Willie McTell, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1959 - Jacob Epstein, Bildhauer, Zeichner
- 1959 - William Samuel McTell, Bluesmusiker
- 1967 - Hugo Gernsback, Verleger und Schriftsteller
- 1968 - George Anthony Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker
- 1968 - George Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker
- 1971 - Reinhold Maier, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
- 1972 - Leopold Reitz, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Konrad Swinarski, polnischer Theaterregisseur
- 1977 - Groucho Marx, US-amerikanischer Komiker
- 1978 - Max Mallowan, britischer Archäologe
- 1979 - Dorsey Burnette, US-amerikanischer Sänger
- 1980 - Otto Frank, Vater von Anne Frank
- 1986 - Willy Kramp, deutscher Schriftsteller
- 1988 - Ferdinand Käs, österreichischer Berufssoldat und Beamter
- 1990 - An Rutgers, niederländische Schriftstellerin
- 1994 - Hanna-Maria Zippelius, Verhaltensbiologin
- 1994 - Linus Carl Pauling, US-amerikanischer Chemiker
- 1994 - Robert Iwanowitsch Roschdestwenski, russischer Schriftsteller
- 1995 - Pierre Schaeffer, französischer Komponist
- 1998 - Hellmut Andics, österreichischer Journalist und Autor
- 2002 - Eduardo Chillida, spanischer Bildhauer
- 2003 - Carlos Roberto Reina Idíaquez, honduranischer Politiker
- 2003 - Hermann Withalm, österreichischer Politiker
- 2003 - Sérgio Vieira de Mello, brasilianischer Politiker
- 2004 - Günter Rexrodt, deutscher Politiker
- 2004 - Rudolf Miele, deutscher Unternehmer
- 2005 - Mo Mowlam, britische Politikerin
Feier- und Gedenktage
- Sebaldus von Nürnberg
Siehe auch
- 18. August - 20. August
- 19. Juli - 19. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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AmplepuisAmplepuis ist eine kleine Stadt in der Region Rhône-Alpes in Frankreich zwischen Lyon und Roanne. Amplepuis hat circa 2.000 Einwohner.
Bekannt geworden ist Amplepuis vor allem durch Nähmaschinen. Der Erfinder der ersten Nähmaschine, Barthélemy Thimonnier, ist in Amplepuis geboren und gestorben. In seinem Leben hatte er in Paris eine Firma gegründet. Er floh dann nach Manchester, hier sollte er in Serie produzieren. Doch dann floh er zurück nach Amplepuis zu seinen Eltern. Er starb am 5. Juli 1857.
Ihm zu Ehren hat man in Amplepuis ein Nähmaschinen-Museum eingerichtet, das Musée Barthélemy Thimonnier. Neben wertvollen Nähmaschinen und deren Zubehör (wie z.B. Fingerhüte) sind dort auch Zweiräder ausgestellt.
Amplepuis pflegt seit 1970 eine Städtepartnerschaft mit Gültstein (Teilort von Herrenberg). Jährlich findet ein Schüleraustausch statt, der aber nicht mit Gültstein, sondern mit der Herrenberger Theodor-Schüz-Realschule unternommen wird.
Herrenbergs Partnerstadt jedoch ist das von Amplepuis 15 km entfernte Tarare, welches ungefähr 12.000 Einwohner hat.
Weblinks
- [http://www.ville-amplepuis69.fr Offizielle Homepage von Amplepuis]
- [http://www.cr-rhone-alpes.fr Offizielle Homepage der Region Rhône-Alpes]
- [http://www.tarare.com Offizielle Homepage von Tarare]
Kategorie:Ort in Rhône-Alpes
5. JuliDer 5. Juli ist der 186. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 187. in Schaltjahren) – somit bleiben 179 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1811 – Venezuela erklärt als erstes Südamerikanisches Land seine Unabhängigkeit von Spanien.
- 1814 – Die Amerikaner besiegen in der Schlacht bei Chippewa eine britische Truppe und erzielen damit einen ihrer wenigen eindeutigen Erfolge des britisch-amerikanischen Kriegs von 1812 an der kanadischen Front.
- 1830 – Frankreich marschiert in Algerien ein.Algerien
- 1854 – Nach 14 Jahren als Museumsstück verbrennt der berühmte „Schachtürke“ bei einem Feuer im Peale's Museum in Philadelphia.
- 1865 – Der Engländer William Booth gründet die Heilsarmee.
- 1884 – Deutschland besetzt Kamerun.
- 1962 – Algerien erklärt die Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1973 – Staatsstreich in Ruanda
- 1975 – Kap Verde erhält die Unabhängigkeit von Portugal.
- 1977 – Sturz der Regierung Bhutto und Beendigung der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Pakistan durch die Armee. Machtergreifung durch General Muhammed Ziaul Haq.
- 1991 - Nelson Mandela wird in Durban einstimmig zum Präsidenten des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) gewählt
- 1997 – Staatsstreich in Kambodscha. Viele Politiker gehen ins Exil.
- 2002 – Angola ratifiziert das Ottawa-Abkommen über die Ächtung von Anti-Personen-Minen.
- 2002 – Algerien. Bombenanschlag in Larbaa. 50 Tote.
- 2003 – Parlamentswahlen in Kuwait
Wirtschaft
- 2004 - Der Allianz-Konzern übernimmt den größten britischen privaten Altenheimbetreiber Four Seasons Group
Wissenschaft und Technik
- 1687 – Isaac Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematica wird veröffentlicht.
- 1951 - William Shockley erfindet den Bipolartransistor.
Kultur
- 1855 – Uraufführung der Operette Le Nuit blanche von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1946 – Der moderne Bikini wird vorgestellt.
- 1954 – Der Lastwagenfahrer Elvis Presley nimmt im "Sun Studio" in Memphis (Tennessee) den alten Blues-Song "That's All Right, Mama" auf und beginnt damit seine unvergleichliche Karriere als Rock'n'Roll-Star.
Religion
Katastrophen
- 1951 - Bei der Explosion des Motors des Fahrgastschiffes "Heimatland" im Hafen von Berlin-Treptow (DDR) sterben 56 Menschen.
- 1970 – Bei Toronto stürzt eine Douglas DC-8 der Air Canada ab. Alle 108 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1975 – Arthur Ashe gewinnt als erster Schwarzer das Einzelturnier in Wimbledon
Geboren
- 1500 – Paris Bordone, italienischer Maler
- 1535 – Étienne de Silhouette, französischer Finanzminister
- 1554 – Elisabeth von Österreich, Ehefrau des französischen Königs Karl IX.
- 1717 – Peter III. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza
- 1745 – Carl Arnold Kortum, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1764 – János Lavotta, ungarischer Komponist
- 1773 – Johanna Elisabeth Bichier des Ages, französische Ordensgründerin und Heilige
- 1805 – Robert FitzRoy, britischer Marineoffizier und Meteorologe
- 1810 – P. T. Barnum, US-amerikanischer Zirkuspionier
- 1817 – Carl Vogt, deutscher Mediziner, Zoologe, Geologe und Polarforscher
- 1820 – William John Macquorn Rankine, britischer Physiker und Ingenieur
- 1853 – Cecil Rhodes, Gründer des Staates Rhodesien
- 1856 – Anna Fischer-Dückelmann, Ärztin, Autorin und Lebensreformerin
- 1857 – Clara Zetkin, deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin
- 1860 – Albert Döderlein, deutscher Gynäkologe
- 1867 – Andrew Ellicott Douglass, US-amerikanischer Astronom
- 1874 – Eugen Fischer, deutscher Anthropologe und Rassenhygieniker
- 1879 – Volkmar Andreae, schweizerischer Komponist und Dirigent
- 1879 – Dwight Davis, US-amerikanischer Tennisspieler und Gründer des Davis Cups
- 1879 – Eugen Nesper, deutscher Hochfrequenztechniker
- 1879– Wanda Landowska, polnische Cembalistin und Pianistin
- 1882 – Hazrat Inayat Khan, indischer Mystiker und Gründer des »Sufi Order International«
- 1886 – Willem Drees, niederländischer Politiker
- 1886 – Felix Timmermans, niederländischer Dichter und Maler
- 1888 – Herbert Spencer Gasser, US-amerikanischer Neurophysiologe
- 1889 – Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
- 1891 – John Howard Northrop, US-amerikanischer Chemiker
- 1897 – Paul Ben-Haim, israelischer Komponist
- 1904 – Ernst Mayr, deutsch-amerikanischer Biologe
- 1906 – René König, deutscher Soziologe
- 1907 – Ethel Smith, kanadische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1910 – Robert K. Merton, US-amerikanischer Soziologe
- 1911 – Georges Pompidou, französischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1915 – John Woodruff, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1920 – Smiley Lewis, US-amerikanischer Musiker
- 1927 – Walter Matthias Diggelmann, schweizer Schriftsteller
- 1929 – Jacqueline Harpman, belgische Autorin französischer Sprache
- 1933 – Michael Heltau, österreichischer Schauspieler
- 1935 – Christian Doermer, deutscher Regisseur und Schauspieler („Die Braut”)
- 1936 – James Mirrlees, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1937 – Anke Fuchs, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 1939 – Hermann Bachmaier, deutscher Politiker und MdB
- 1941 – Barbara Frischmuth, österreichische Schriftstellerin
- 1941 – Wolfgang Zeitlmann, deutscher CSU-Politiker und MdB
- 1942 – Hennes Löhr, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1942 – Matthias Bamert, schweizer Komponist und Dirigent
- 1944 – James Robbie Robertson, kanadischer Musiker
- 1945 – Dick Scoppettone, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1946 – Gerardus t' Hooft, niederländischer Physiker
- 1946 – Victor Unitt, britischer Musiker
- 1948 – Georges Bernanos, französischer Schriftsteller
- 1951 – Huey Lewis, US-amerikanischer Musiker, Sänger, Songschreiber und Musikproduzent
- 1953 – Jörg Tauss, deutscher SPD-Politiker und MdB
- 1954 – Michael Sadler, kanadischer Musiker und Sänger
- 1955 – Josef Haslinger, österreichischer Schriftsteller
- 1958 – Bill Watterson, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1958 – Wayne Hale, NASA-Manager
- 1966 – Kai U. Jürgens, deutscher Publizist und Künstler
- 1968 – Ken Akamatsu, japanischer Zeichner
- 1968 – Alex Zülle, schweizerischer Profi-Radrennfahrer
- 1974 – Marcio Amoroso, brasilianischer Fußballspieler
- 1975 – Hernan Jorge Crespo, argentinischer Fußballspieler
- 1977 – Nicolas Kiefer, deutscher Tennisspieler
- 1996 – Schaf Dolly, schottisches Schaf, das erste geklonte Säugetier
Gestorben
- 1044 – Sámuel Aba, König von Ungarn
- 1091 – Wilhelm von Hirsau, Benediktiner-Abt und Klosterreformer
- 1474 – Erich II., Herzog von Pommern-Wolgast, Hinterpommern und Stettin
- 1522 – Antonio de Nebrija, spanischer Humanist und Philologe
- 1676 – Carl Gustav Wrangel, schwedischer Heerführer und Staatsmann
- 1697 – Anton Wormbs, Generalvikar in Köln
- 1708 – Carlo IV. Gonzaga, Herzog von Mantua
- 1757 – Antoine Pesne, Hofmaler in Preußen
- 1795 – Antonio de Ulloa, spanischer Gelehrter und Admiral
- 1826 – Joseph-Louis Proust, französischer Chemiker
- 1826 – Thomas Stamford Raffles, Gründer von Singapur
- 1833 – Joseph Nicéphore Nièpce, Einer der Erfinder der Fotografie
- 1838 – Jean Itard, französischer Arzt und Taubstummenlehrer
- 1851 - Giovanni Scudieri, italienischer Architekt und Chefarchitekt von Tiflis
- 1854 – Emile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter
- 1873 – Giovanni Carnovali, italienischer Maler
- 1876 – Franz Graf von Pocci, Zeichner, Radierer, Schriftsteller und Musiker
- 1894 – Betty Paoli, deutsche Schriftstellerin
- 1906 – Paul Karl Ludwig Drude, deutscher Physiker
- 1908 – Jonas Lie, norwegischer Erzähler und Dramatiker
- 1911 – Maria Pia von Savoyen, Prinzessin von Italien und Königin von Portugal
- 1920 – Max Klinger, deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker
- 1922 – Karl Grossmann, Serienmörder, der mindestens drei Frauen ermordete
- 1925 – Hjalmar Borgstrøm, norwegischer Komponist
- 1925 – Otto Lummer, deutscher Physiker
- 1927 – Albrecht Kossel, deutscher Mediziner und Physiologe
- 1929 – Hans Meyer (Afrikaforscher), deutscher Geograph, Bergsteiger und Afrikaforscher
- 1938 – Otto Bauer, österreichischer Sozialdemokrat
- 1940 – Carl Einstein, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller
- 1948 – Georges Bernanos, französischer Schriftsteller
- 1961 – Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker
- 1966 - Fritz Lau, niederdeutscher Schriftsteller
- 1969 – Walter Gropius, deutsch-amerikanischer Architekt und Designer
- 1969 – Wilhelm Backhaus, deutscher Pianist
- 1971 – Thea Sternheim, deutsche Autorin
- 1974 – Erik Charell, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 1980 – Hans Bayer, deutscher Schriftsteller
- 1980 – Thaddäus Troll, deutscher Schriftsteller
- 1980 – David Christopher Haubenstock, Sohn Romy Schneider's
- 1981 – Jorge Urrutia Blondel, chilenischer Komponist
- 1983 – Harry James, US-amerikanischer Musiker
- 1983 – Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer
- 1997 – Miguel Najdorf, bedeutender Schachgroßmeister
- 2000 – Dorino Serafini, Formel-1-Rennfahrer
- 2001 – Hannelore Kohl, Ehefrau des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl
- 2003 – Fernando Arbex, spanischer Musiker
- 2003 - Barry White, US-amerikanischer Sänger
- 2003 – Karl Stix, österreichischer Politiker
- 2004 – Alexander Lerner, israelischer Kybernetiker und sowjetischer Dissident
- 2004 – Pierre Gassmann, deutsch-französischer Fotograf und Fotolaborant
- 2004 – Syreeta, US-amerikanische Sängerin
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Venezuela (Unabhängigkeitstag von 1811)
- Feiertag in Tschechien – Eintreffen der Slavenapostel Kyrill und Methodios in Großmähren – 862
- Gedenktag des Hl. Antonius Maria Zaccaria, des Gründers der Barnabiten
Siehe auch
- 4. Juli – 6. Juli
- 5. Juni – 5. August
- Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0705
ja:7月5日
ko:7월 5일
simple:July 5
th:5 กรกฎาคม
1857
- 9. Januar: Erdbeben unbekannter Stärke in Fort Tejon, Kalifornien, USA. 1 Toter
- um 1857 wurde ein fast 4.000 km langes Seekabel von Amerika nach England verlegt
Politik
- 1. Januar: Constant Fornerod wird Bundespräsident der Schweiz
- Ende der Präsidentschaft (1853–1857) von Franklin Pierce ( - 23. November 1804: † 8. Oktober 1869): vierzehnter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- Beginn der Präsidentschaft (1857–1861) von James Buchanan ( - 23. April 1791: † 1. Juni, 1868): Fünfzehnter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)
- Dänische Bücher und der Gebrauch der dänischen Sprache sind wieder in Skåneland erlaubt: 199 Jahre nach Anfang der schwedischen Okkupation
Kultur
- 9. April: Uraufführung der Operette Le Docteur Miracle (Der Wunderdoktor) von Georges Bizet am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 30. April: Uraufführung der Operette Dragonette von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 6. Mai: Uraufführung der Oper Erzsébet von Ferenc Erkel in Budapest
- 20. August: Der französische Dichter Charles Baudelaire wird wegen „Beleidigung der öffentlichen Moral und der guten Sitten“ zu einer Geldstrafe verurteilt
- 3. Oktober: Uraufführung der Oper Maître Griffard von Léo Delibes am Théâtre-Lyrique in Paris
- 27. Dezember: Uraufführung der Oper Pianella von Friedrich von Flotow in Schwerin
Wirtschaft
- 20. Februar: Gründung der Reederei Norddeutscher Lloyd in Bremen
- 17. Januar: Wilhelm Kienzl, österreichischer Komponist († 1941)
- 23. Januar: Andrija Mohorovicic, kroatischer Geophysiker († 1936)
- 11. Februar: Georg Wertheim, Kaufmann († 1939)
- 12. Februar: Eugène Atget, französischer Fotograf († 1927)
- 13. Februar: Friedrich Adler (Politiker), Politiker († 1938)
- 18. Februar: Max Klinger, Bildhauer, Maler und Grafiker († 1920)
- 22. Februar: Heinrich Rudolf Hertz, deutscher Physiker († 1894)
- 22. Februar: Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung († 1941)
- 26. Februar: Emile Coué, französischer Autor, Autosuggestion, Medizin († 1926)
- 7. März: Julius Wagner-Jauregg, österreichischer Arzt und Psychiater († 1940)
- 10. März: Christian Berrenrath, deutscher Theologe, Offizial im Erzbistum Köln († 1941)
- 27. März: Karl Pearson, britischer Mathematiker und Philosoph († 1936)
- 30. März: Gabriela Zapolska, polnische Schriftstellerin († 1921)
- 5. April: Alexander I., Fürst von Bulgarien
- 14. April: Sir Victor Alexander Haden Horsley, britischer Physiologe und Neurologe († 1916)
- 20. April: Herman Bang, dänischer Schriftsteller († 1912)
- 25. April: Ruggiero Leoncavallo, italienischer Komponist († 1919)
- 27. April: Johannes Chrzaszcz, schlesischer Priester und Historiker († 1928)
- 30. April: Eugen Bleuler, Schweizer Psychiater († 1939)
- 5. Mai: António Teixeira de Sousa, portugiesischer Politiker († 1905)
- 13. Mai: Ronald Ross, englischer Mediziner und Nobelpreisträger († 1932)
- 19. Mai: John Jacob Abel, US-amerikanischer Biochemiker († 1938)
- 31. Mai: Pius XI. (Papst), Papst († 1939)
- 2. Juni: Edward Elgar, englischer Komponist († 1934)
- 2. Juni: Karl Gjellerup, dänischer Schriftsteller
- 5. Juni: Árpád Doppler, ungarisch-deutscher Komponist († 1927)
- 6. Juni: Alexander Michailowitsch Ljapunow, russischer Mathematiker und Physiker († 1918)
- 14. Juni: Ignaz Petschek, böhmischer Bankier, Großindustrieller († 1934)
- 18. Juni: Arthur Hoffmann, Schweizer Politiker und Bundesrat († 1927)
- 30. Juni: Friedrich von Ingenohl, Chef der deutschen Hochseeflotte († 1933)
- 5. Juli: Clara Zetkin, deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin († 1933)
- 9. Juli: Friedrich II. (Baden), Großherzog des Großherzogtums Baden († 1928)
- 11. Juli: Alfred Binet, französischer Pädagoge und Psychologe († 1911)
- 23. Juli: Carl Meinhof, Pastor und ein bedeutender deutscher Afrikanist († 1944)
- 24. Juli: Henrik Pontoppidan, dänischer Schriftsteller († 1943)
- 30. Juli: Thorstein Bunde Veblen, US-amerikanisch-norwegischer Ökologe und Soziologe († 1929)
- 31. Juli: Ernest Chuard, Schweizer Politiker († 1942)
- 6. August: Ludwig von Höhnel, österreichischer Marineoffizier, Afrikaforscher und Geograph († 1942)
- 8. August: Cécile Chaminade, französische Pianstin und Komponistin († 1944)
- 8. August: Maurice Yvon, französischer Architekt († 1911)
- 15. August: Albert Ballin, Hamburger Reeder († 1918)
- 18. August: Eusebius Mandyczewski österreichischer Musikwissenschaftler und Komponist († 1929)
- 8. September: Georg Michaelis, deutscher Jurist und Politiker († 1936)
- 15. September: William H. Taft, 27. Präsident der USA († 1930)
- 17. September: Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski, russischer Pionier der Raumfahrt († 1935)
- 21. September: Johann Heinrich Louis Krüger, bearbeitete geodätische Aufzeichnung von Carl Friedrich Gauß († 1923)
- 22. September: Anita Augspurg, deutsche Juristin und Frauenrechtlerin († 1943)
- 26. September: Joachim von Bonin, deutscher Politiker († 1921)
- 30. September: Hermann Sudermann, Schriftsteller und Dramatiker († 1928)
- 5. Oktober: Fedor von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1934)
- 31. Oktober: Axel Munthe, schwedischer Arzt und Autor († 1949)
- 7. November: Paul Mankiewitz, deutscher Bankier († 1924)
- 11. November: Nathan Stein, erster Jude als Gerichtspräsident († 1927)
- 16. November: Jón Sveinsson, isländischer Schriftsteller („Nonni“) († 1944)
- 22. November: George Robert Gissing, englischer Schriftsteller († 1903)
- 26. November: Ferdinand de Saussure, Schweizer Sprachwissenschaftler († 1913)
- 27. November: Charles Scott Sherrington, britischer Neurophysiologe († 1952)
- 28. November: Alfons XII. (Spanien), spanischer König († 1885)
- 3. Dezember: Joseph Conrad, polnisch-englischer Schriftsteller († 1924)
- 6. Dezember: Adalbert Matkowsky, Berliner Schauspieler († 1909)
- 8. Dezember: Johann Albrecht zu Mecklenburg, Regent von Braunschweig († 1920)
- 12. Dezember: Max Devrient, deutscher Schauspieler († 1929)
- 16. Dezember: Edward Barnard, US-amerikanischer Astronom († 1923)
- 19. Dezember: Siegmund Lustgarten, österreichischer Arzt († 1911)
- Frederic Cliffe, englischer Komponist († 1931)
- Augustine Henry, irischer Pflanzenjäger († 1930)
- 2. Januar: Andrew Ure, englischer Mediziner und Professor für Naturgeschichte und Chemie ( - 1778)
- 6. Januar: Albert Schwegler, Theologe, Philosoph und Historiker ( - 1819)
- 15. Februar: Michail Glinka, russischer Komponist ( - 1804)
- 9. März: Dominikus Savio, italienischer Heiliger ( - 1842)
- 21. März: William Scoresby, britischer Seefahrer und Forscher ( - 1789)
- 8. April: Heinrich Eduard Bethmann, deutscher Schauspieler und Theaterdirektor ( - 1774)
- 2. Mai: Alfred de Musset, französischer Schriftsteller ( - 1810)
- 14. Mai: Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Kapellmeister und Komponist ( - 1805)
- 23. Mai: Augustin Louis Cauchy, französischer Mathematiker ( - 1789)
- 8. Juni: Karl Friedrich Nebenius, badischer Beamter ( - 1784)
- 15. Juni: Carl Czerny, österreichischer Pianist und Klavierpädagoge ( - 1791)
- 21. Juni: Louis Jacques Thénard, französischer Chemiker ( - 1777)
- 16. Juli: Pierre-Jean de Béranger, französischer Dichter ( - 1780)
- 19. Juli: Stefano Franscini, Schweizer Politiker ( - 1796)
- 10. August: John Wilson Croker, englischer Parlamentsredner, Dichter und Journalist ( - 1780)
- 12. August: William Conybeare, englischer Geologe und Paläontologe ( - 1787)
- 5. September: Auguste Comte, Begründer der Soziologie ( - 1798)
- 5. Oktober: Wenzel Scholz, österreichischer Schauspieler ( - 1787)
- 7. Oktober: Louis McLane, US-amerikanischer Außenminister ( - 1786)
- 9. Oktober: Josef Ressel, österreichischer Forstbeamter ( - 1793)
- 23. Oktober: Friedrich Kammerer, Erfinder des Streichholzes ( - 1796)
- 28. Oktober: Louis Eugène Cavaignac, Premierminister der zweiten französischen Republik ( - 1802)
- 26. November: Joseph Freiherr von Eichendorff, deutscher Dichter ( - 1788)
- 3. Dezember: Christian Daniel Rauch, deutscher Bildhauer ( - 1777)
ko:1857년
simple:1857
BasisBasis bedeutet im deutschen Grundlage und wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet.
Begriffsherkunft
Lateinisch bedeutet basis der Sockel aus älterem, gelehrtem Griechisch βάσις, wássis - die Ausgangs-, Grundlage, das Fundament, von altgriechisch bainein - gehen.
Spezielle Basen
Basis bezeichnet
- in der Architektur den Sockel einer Säule oder eines Pfeilers, siehe Basis (Architektur)
- in der Elektronik einer der drei Anschlüsse eines Transistors, siehe Bipolartransistor
- in der Geodäsie eine mit sehr hoher Genauigkeit gemessene Grundlinie zur Maßstabsfestlegung bei der Triangulation
- in der Mathematik:
- das a in einer Potenz , das n-mal mit sich selbst multipliziert wird, siehe Potenz (Mathematik)
- davon abgeleitet die Basis eines Logarithmus, siehe Basis (Logarithmus)
- die Grundzahl eines Stellenwertsystems
- ein minimales Erzeugendensystem eines Vektorraums, siehe Basis (Vektorraum)
- allgemeiner ein linear unabhängiges Erzeugendensystem eines Moduls, siehe Basis (Modul)
- in der Aussagenlogik, siehe Basis (Aussagenlogik)
- in der Festkörperphysik die Grundstruktur eines Kristalles, die periodisch wiederholt wird, siehe Basis (Kristall)
- allgemein den Ausgangspunkt zu verschiedenen Operationen, z.B. eine Basisstation beim Bergsteigen oder eine Militärbasis als Ausgangspunkt für militärische Operationen
- eine politische Größe, siehe Basis (Politik)
- einen von Karl Marx geprägten Begriff der Philosophie, siehe Basis und Überbau (Marxismus)
- bei Pilzen die Wurzel, siehe Basis (Pilz)
- in der Stereofotografie den Abstand zwischen den aufnehmenden Objektiven, siehe Basis (Stereofotografie)
- in der Fliegerei die Höhe, in der die aufsteigende Warmluft der Thermik zu Wolken kondensiert, siehe Wolkenbasis
Siehe auch Base
Paris
Paris (dt. [], frz. []) ist die Hauptstadt Frankreichs und der Region Île-de-France. Der Fluss Seine teilt die Stadt in einen nördlichen Teil (rive droite „rechtes Seineufer“) und einen südlichen Teil (rive gauche „linkes Seineufer“). Paris hat im separat verwalteten Stadtgebiet offiziell 2.138.551 Einwohner, in der Agglomeration leben 11.564.680 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005).
Die außerhalb der Ringautobahn (französisch boulevard périphérique, umschließt die 20 arrondissements) liegenden Ortschaften der Banlieue sind selbständig verwaltet und zählen dadurch nicht zur Stadt Paris im verwaltungsrechtlichen Sinne. Paris ist eine der bedeutendsten Weltstädte und das überragende politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum eines zentralistisch organisierten Landes und sein größter Verkehrsknotenpunkt (unter anderem mit drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfen). Paris ist auch UN-Stadt (UNESCO).
Geografie
Geografische Lage
UNESCO
UNESCO]
Die Stadt liegt im Zentrum des Pariser Beckens durchschnittlich 65 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist umgeben von großen Wäldern, die der Bevölkerung als Naherholungsgebiete dienen.
Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 105,4 Quadratkilometern. Die höchste natürliche Erhebung innerhalb der Stadtgrenzen ist der Hügel Butte Montmartre mit einer Höhe von 129 Metern.
Stadtgliederung
Im Jahre 1790 wurde Paris Verwaltungssitz des Départements Seine (75). Seit der Neugliederung der Départements der Île-de-France im Jahre 1968 ist Paris gleichzeitig Stadt und Département.
Die Stadt ist in 20 nummerierte Gebiete aufgeteilt, die Arrondissements genannt werden und die Postleitzahlen 75001 bis 75020 tragen. Jedes Arrondissement besteht aus vier Quartiers. Die Arrondissements von Paris sind:
Louvre, Bourse, Temple, l'Hôtel de Ville, Panthéon, Luxembourg, Palais Bourbon, l'Élysée, l'Opéra, l'Entrepôt, Popincourt, Reuilly, Gobelins, l'Observatoire, Vaugirard, Passy, Batignolles-Monceaux, Butte-Montmartre, Buttes-Chaumont und Ménilmontant.
Klima
Paris befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 10,6 Grad Celsius und die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge 639 Millimeter.
Der wärmste Monat ist der Juli mit 18,4 Grad Celsius im Mittel, der kälteste der Januar mit durchschnittlich 3,4 Grad Celsius. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juni mit 65 Millimeter im Mittel, der wenigste im Februar und April mit jeweils durchschnittlich 45 Millimeter.
Geschichte
April]]
Die Stadt entwickelte sich seit Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. aus der keltischen Siedlung Lutuhezi des Stammes der Parisier auf der Seine-Insel, die heute Île de la Cité heißt. Der erste Bestandteil des Namens stammt von der keltischen Wurzel luta „Sumpf“, so dass der gesamte keltisch-römische Name Lutetia Parisiorum, also „Sumpfebene der Parisier“ bedeutet. Der Hinweis auf den Sumpf ging im Laufe der Zeit verloren.
Nach der Eroberung der Siedlung durch die Römer im Jahr 52 v. Chr. brannten die Parisii ihr Inselfort nieder und überließen es den Römern. Diese bauten die Stadt als Lutetia wieder auf und dehnten die nunmehr befestigte Stadt auf das linke Seineufer aus. Dort entstanden Thermen, ein Forum und ein Amphitheater. Die Stadt wurde im römischen Reich als Civitas Parisiorum oder Parisia bekannt, blieb aber im besetzten Gallien zunächst recht unbedeutend.
52 v. Chr.
Im 5. Jahrhundert wurde die römische Herrschaft durch die Merowinger beendet. Im Jahre 508 ist Paris Hauptstadt des Merowingerreiches unter Chlodwig I. (466-511) geworden. Danach wurde sie unter einem seiner Söhne zu einem fränkischen Teilkönigreich Paris. Während der Karolingerherrschaft überfielen die Normannen wiederholt die Stadt. Die Kapetinger machten Paris zur Hauptstadt Frankreichs. Philipp II. Augustus (1165-1223) ließ die Stadt befestigen. 1190 wurden eine Mauer am rechten Ufer der Seine und im Jahre 1210 ein Wall am linken Ufer errichtet. Zu jener Zeit gab es am rechten Seineufer zahlreiche Händler. Auf Veranlassung Philipp II. entstand am westlichen Stadtrand der Louvre.
1181 ist die erste überdachte Markthalle eröffnet worden und 1301 ist auf der Île de la Cité ein Königspalast gebaut worden. Die Sorbonne im Süden von Paris hat sich aus mehreren kleinen Schulen entwickelt. Karl V. (1338-1380) ließ am linken Seineufer die Mauer zum Schutz der Stadt vor den Engländern erneuern. 1370 ist auf seine Veranlassung am rechten Ufer, wo heute die grands boulevards verlaufen, ebenfalls eine Mauer errichtet worden. Während des Hundertjährigen Krieges war Paris von 1420 bis 1436 von englischen Streitkräften besetzt.
1436]
Während der Hugenottenkriege zwischen 1562 und 1598 blieb die Stadt in katholischem Besitz. In der Bartholomäusnacht am 24. August 1572 sind in Paris Tausende von Hugenotten ermordet worden. Auf Veranlassung Ludwig XIV. (1638-1715) sind Straßenbeleuchtungen angebracht, die Wasserversorgung modernisiert und die Krankenhäuser Invalides und Salpêtrière erbaut worden. Er ließ die Stadtmauern von Paris abtragen und an deren Stelle die „Großen Boulevards“ errichten. Die Residenz des Königs wurde nach Versailles verlegt. Dennoch blieb Paris das politische Zentrum Frankreichs, was auf seine hohe Bevölkerungszahl und seine führende wirtschaftliche Rolle im Land zurückzuführen war.
Als im Jahre 1789 die Französische Revolution ausbrach, war es die Bevölkerung von Paris, die den Weg zur Abschaffung der Monarchie und zur Einführung der ersten französischen Republik ebnete. 1844 ist zu Verteidigungszwecken an Stelle des heutigen Boulevard Périphérique eine neue Stadtbefestigung errichtet worden. Diese hatte eine Länge von 39 Kilometern und ist mit ihren 94 Bastionen und 16 Forts die größte Befestigungsanlage der Welt gewesen.
Paris war in den Jahren 1855, 1867, 1878, 1889, 1900 und 1937 Veranstaltungsort von sechs Weltausstellungen, welche die kulturelle und politische Bedeutung der Stadt unterstrichen. Nach dem Niedergang des 2. Kaiserreiches und der Einnahme der Stadt durch deutsche Truppen erhob sich 1871 die so genannte Pariser Kommune, die sich aus Arbeitern, Handwerkern und Kleinbürgern zusammensetzte, gegen die konservative provisorische Regierung der Republik. Paris erlebte zwischen 1871 und 1914 eine Blütezeit in der belle époque. Am Gare de Lyon, der Pont Alexandre III. und den U-Bahnstationen ist der Stil dieser Zeit beispielhaft zu erkennen.
1921 hatte Paris mit knapp drei Millionen die höchste Einwohnerzahl seiner Geschichte erreicht. Der städtische Wohnungsbau konnte mit der Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Während des 2. Weltkrieges war die Stadt zwischen 1940 und 1945 von der deutschen Wehrmacht besetzt. 1968 kam es in der Stadt zu Studentenrevolten und Massenstreiks.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Paris zu einer multikulturellen, kosmopolitischen Stadt. Kamen anfangs noch Italiener, so gibt es mittlerweile eine kulturelle Vielfalt, die in einigen Gegenden die Quartiers dominiert. Sehr bekannt sind vor allem das ostasiatisch-chinesisch geprägte 13. Arrondissement und das afrikanisch-maghrebinisch geprägte 18. Arrondissement. Darüber hinaus gibt es auch jüdisch, japanisch und tamilisch dominierte Viertel.
2005 kommt es zu großen Ausschreitungen von Randalierern in den Vorstädten von Paris, die sich zu einem Flächenbrand über ganz Frankreich ausweiteten.
Einwohnerentwicklung
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1784 handelt es sich um Schätzungen, von 1790 bis 1999 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Ausschreitungen
Politik
Städtepartnerschaften
Paris unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften. In Klammern das Jahr der Etablierung.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Siehe auch: Sehenswürdigkeiten in Paris
Theater
Sehenswürdigkeiten in Paris
Die wichtigsten Musical- und Theaterensembles des Landes haben ihren Sitz in Paris.
Die Comédie-Française oder Théâtre français ist ein Nationaltheater mit vorwiegend klasssischem Repertoire in der Tradition von Molière. Es entstand 1680; berühmte Schauspieler waren unter anderem Sarah Bernhardt und Jean-Louis Barrault. Weitere Theater sind das Moulin Rouge, das Théâtre des Bouffes-Parisiens, das Théâtre des Champs-Elysées und das Théâtre Feydeau.
Museen
Die Vielzahl bedeutender Museen in Paris ist einzigartig.
Der 1793 eröffnete Louvre mit über 30000 Exponaten von der Antike bis zum Ende des 19. Jhds zählt zu größten und wichtigsten Museen der Welt.
In einem ehemaligen Bahnhof am linken Seineufer befindet sich seit 1986 das Musée d'Orsay, welches gemalte und plastische Werke von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg beherbergt.
Das 1977 eröffnete Centre National d’Art et de Culture Georges-Pompidou (Centre Pompidou) ist eine der touristischen Hauptattraktionen der Stadt.
Im Jahre 1985 ist das Picasso-Museum, das die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers beherbergt, eröffnet worden. Es ist im Hôtel Salé untergebracht. Anfang des Jahres 1997 öffnete das Musée de la Musique seine Tore für die interessierte Öffentlichkeit.
Bauwerke
- Straßen und Plätze
Die Avenue des Champs-Élysées ist die wahrscheinlich berühmteste Straße der Welt. Der 71 Meter breite Boulevard bildet das Rückgrat einer einzigartigen südöstlich-nordwestlichen Sichtachse, die beim Louvre und den Tuilerien beginnt, der Place de la Concorde und den Arc de Triomphe umfasst und bis zur Grande Arche im neuen westlichen Stadtteil La Défense reicht.
Der Place de la Concorde ist der größte und letzte der Königsplätze von Paris. Ab 1755 errichtet, war während der Revolutionszeit auf dem in Place de la Révolution umbenannten Platz die Guillotine aufgestellt. Seit 1836 wird der Platz vom Obelisk von Luxor dominiert. Neben dem 23 Meter hohen Obelisken befinden sich zwei aufwändig gestaltete Brunnen.
Der Place des Vosges ist ein unter Heinrich IV. angelegter quadratischer Platz im Distrikt Marais. Der Platz bietet heute ein einzigartig geschlossenes Ensemble von Bauten des frühen 17. Jahrhunderts. Das Ensemble der Place Vendôme wurde für den „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. zwischen 1690 und 1720 erbaut. Der von einem geschlossen erhalten gebliebenen, harmonisch angeordneten Palais umfasste Platz wird heute von einer 44 Meter hohen Triumphsäule dominiert, die Napoléon Bonaparte 1806 errichten ließ.
Der Pont Neuf (Neue Brücke) ist die älteste noch erhaltene Brücke über die Seine. Auf dem Place Igor Strawinsky neben dem Centre Pompidou sieht man den bekannten Strawinsky-Brunnen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle.
- Weltliche Bauwerke
Niki de Saint Phalle]]
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Eiffelturm, eine Stahlkonstruktion aus dem Jahre 1889, die für die Weltausstellung eigentlich nur temporär errichtet werden sollte. Der Triumphbogen wurde von 1806 (unter Napoléon) bis 1836 (unter Louis-Philippe) errichtet. Als Inspiration diente der allerdings deutlich kleinere Titusbogen in Rom. Das Hôtel de Ville ist das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete neoklassizistische Rathaus von Paris.
Paris hat eine Reihe kunstgeschichtlich bedeutender Adelspaläste, ehemalige Stadtresidenzen bedeutender Adliger, Prälaten und Ministerialen. Erhalten sind zahlreiche Bauwerke aus dem späten 15. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in den Distrikten Marais und St-Germain-des-Près.
Das Panthéon, errichtet von 1764 bis 1790, wechselte mehrmals seine Bestimmung: Als Kirche konstruiert, wurde der Kuppelbau nach der französischen Revolution 1789 zur nationalen Ruhmeshalle erklärt. Nach mehreren Umwidmungen im 19. Jahrhundert ist sie seit 1885 erneut Ruhmeshalle Frankreichs. Entsprechend illuster ist die Liste hier beigesetzten Personen: Voltaire, Victor Hugo, Émile Zola, Jean-Jacques Rousseau, Marie Curie. 1849 gelang dem Physiker Foucault mit dem nach ihm benannten Pendel hier der empirische Nachweis der Erdrotation. Das Pendel befindet sich heute in der Kapelle des Musée des arts et métiers. Im ausgehenden 19.Jahrhundert entstand auch der so typische Pariser Haussmann-Stil.
Die Sorbonne ist die älteste Universität nördlich der Alpen. Sie wurde im 13. Jahrhundert im Quartier Latin gegründet. An der Universität studierten und lehrten einige der bedeutendsten Philosophen des Mittelalters. Der heutige Bau der Sorbonne wurde 1885 bis 1901 errichtet.
Im seit Ende der 1950er Jahre im Westen von Paris entstandenen Büro- und Geschäftsviertel La Défense, in dem Wolkenkratzer dominieren, befindet sich als westliche Fortführung der berühmten Pariser Achse die so genannte Grande Arche. Der gigantische, 110 Meter hohe Kubus des dänischen Architekten Johann Otto von Spreckelsen wurde 1989 eingeweiht.
Der Elysée-Palast ist der Amtssitz des französischen Präsidenten.
Das [http://fr.wikipedia.org/wiki/Grand_Palais| Grand Palais] war Ausstellungshalle zur Weltausstellung vergleichbar mit dem Londoner Spiegelpalast. Im Unterschied dazu - er steht noch.
- Kirchen
Elysée-Palast]
Die ehemalige Abteikirche Saint-Denis nördlich von Paris war seit dem 8. Jahrhundert Grablege fast aller französischen Könige. Der 1147 begonnene Neubau der Klosterkirche markierte überdies den Beginn der Gotik. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris gilt allgemein als der Inbegriff frühgotischer Baukunst. Sie wurde als Bischofskirche im 12. und 13. Jahrhundert auf der Île de la Cité erbaut und erreicht eine Höhe von 69 Metern. Die gotische Kirche Sainte-Chapelle, in einer kurzen Zeitspanne in den 1240er Jahren entstanden, liegt gegenüber von Notre-Dame auf der Île de la Cité. Sie diente dem König als Aufbewahrungsort für religiöse Reliquien.
Der Invalidendom wurde im 17. und 18. Jahrhundert errichtet. Die prächtige Kuppelkirche dient als Grabstätte bedeutender französischer Feldherren, darunter Napoléon, der 1840 hierher überführt wurde. Die zwischen 1876 und 1914 im Zuckerbäckerstil errichtete Kuppelkirche Sacré-Cœur befindet sich weithin sichtbar auf dem Hügel Montmartre.
Im Quartier Latin befinden sich St. Séverin-et-St-Nicolas, St. Julien-le-Pauvre und St. Etienne-du-Mont, im Marais Temple des Filles de la Visitation Sainte-Marie, St. Paul-et-St-Louis und St-Gervais-et-St-Protais sowie im Stadtteil St-Germain-des-Prés die Kirchen St. Germain-des-Prés und St. Sulpice. Weitere bedeutende Kirchen in Paris sind St. Nicolas-des-Champs, St. Martin-des-Champs, St. Eustache, St. Germain-l'Auxerrois, St. Roch, Ste-Marie-Madeleine, Chapelle Expiatoire, St. Augustin und Ste-Trinité.
- Friedhöfe
Zu den bekanntesten religiösen Bauwerken zählen in Paris auch die neuen Friedhöfe, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die alten ersetzten. Außerhalb der damaligen Grenzen der Hauptstadt wurden der Cimetière de Montmartre im Norden, der Cimetière du Père Lachaise im Osten, der Cimetière du Montparnasse im Süden, sowie im Zentrum der Stadt der Cimetière de Passy angelegt. Die Bekanntheit dieser Friedhöfe beruht im Wesentlichen darauf, dass hier eine große Anzahl von berühmten Persönlichkeiten beerdigt sind.
- Hotels
Paris ist bekannt für seine vornehmen und eleganten Hotels, die hauptsächlich um die „Tuilerien“ und die „Place Vendôme“ angesiedelt sind. Hier findet man beispielsweise das berühmte „Hotel Ritz“, das „George V“ oder aber das „Hotel Intercontinental“ mit seinem repräsentativen Patio.
Natürlich findet man aber Hotels und Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Besonders reizvoll sind die kleinen Stadthotels mit dem berühmten Pariser Charme, auf die man oft ganz unverhofft trifft. Für all diejenigen, die für mehr als drei Monate nach Paris kommen, bietet sich die Anmietung eines „möblierten Appartements“ an.
Parks
Einer der bekanntesten städtischen Parks ist der Jardin du Luxembourg im VI. Arrondissement von Paris, im Quartier Latin. Er wurde im Jahre 1612 angelegt und beherbergt das Palais du Luxembourg, den Sitz des Senats, der zweiten Kammer der französischen Parlaments. Der Garten umfasst streng geometrisch angelegte Partien, aber auch freier gestaltete Zonen.
Weitere bedeutende Parks in Paris sind die Tuilerien, Bois de Boulogne, Bois de Vincennes, Jardin des Plantes, Parc des Buttes-Chaumont, Parc Montsouris, Parc de la Villette und Parc André Citroën.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Parc André Citroën
Paris ist das bedeutendste Wirtschaftszentrum Frankreichs. In der Metropolregion Paris hat sich etwa ein Viertel der Produktionsbetriebe des Landes niedergelassen. Durch den riesigen Absatzmarkt, den die Stadt bietet, übt sie seit jeher große Anziehungskraft auf Hersteller von Konsumgütern aus. Paris ist bekannt für die Produktion von Luxusgütern (Haute Couture und Schmuck). Zu den wichtigsten Erzeugnissen der Stadt zählen chemische Produkte, Elektrogeräte, Kraftfahrzeuge und Maschinen.
Fast alle großen Dienstleistungsunternehmen Frankreichs, insbesondere Banken und Firmen des Finanzwesens, haben ihren Sitz in Paris. Seit den 1990er Jahren werden vermehrt Anstrengungen unternommen, multinationale Konzerne anzusiedeln. Die Stadt ist heute eine der wichtigsten Handelsmetropolen in Europa.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist die Lage der Stadt inmitten einer der fruchtbarsten Agrarlandschaften in Europa. Die Landwirtschaft war deshalb schon in den früheren Jahrhunderten die bedeutendste Wirtschaftsgrundlage der Region und sicherte die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung in der Stadt.
Verkehr
- Nahverkehr
Der Verkehr in Paris wird überwiegend über die U-Bahn (Métro) abgewickelt. Sie wird täglich von rund fünf Millionen Menschen genutzt und besteht aus 14 Linien mit einer Gesamtlänge von mehr als 200 Kilometern.
An das Métro-Netz angeschlossen sind die Schnellbahnen (RER, Réseau Express Régional), die Paris mit den Vororten verbinden.
Am 21. November 1853 fuhren in Paris die ersten Pferdestraßenbahnen, es waren die ersten in Europa. Mit der Elektrifizierung des Straßenbahnnetzes begann man am 6. November 1881. Der Betrieb wurde am 14. August 1938 eingestellt. Nach 54 Jahren Unterbrechung verkehrt seit dem 6. Juli 1992 wieder eine Straßenbahn durch die Vororte. Heute befahren zwei Linien ein 23 Kilometer langes Streckennetz, eine dritte nach Paris ist in Planung.
Trolleybusse fuhren zum ersten Mal während der Weltausstellung in Paris zwischen dem 15. April 1900 und dem 12. November 1900, ein weiteres Mal zwischen 1912 und 1914 sowie nach einer Unterbrechung durch den 1. Weltkrieg vom 7. April 1925 bis 8. Juli 1935. Nach einer siebeneinhalbjährigen Pause wurde der Betrieb noch während des 2. Weltkrieges am 18. Januar 1943 wieder aufgenommen und am 1. April 1966 dann endgültig eingestellt.
- Fernverkehr
1966
Paris besitzt den zweitgrößten | | |