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| Bartolomeo Ferrari |
Bartolomeo FerrariBartolomeo Ferrari ( - 18. Juli 1780 in Marostica bei Vicenza; † 8. Februar 1844 in Venedig) war ein italienischer Bildhauer.
Unter der Anleitung seines Onkels Giuseppe (Bernardi-) Torretti wurde Ferrari Bildhauer. Später setzte er seine Studien in Venedig fort, wo er Schiffsfiguren im Arsenal sowie Kruzifixe und Heiligengestalten in Holz schnitzte.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Florenz kehrte er wieder nach Venedig zurück und war hier vorzugsweise auf dem Gebiet der kirchlichen Skulptur (Arbeiten für San Maurizio und die Jesuitenkirche in Venedig, für San Carmine in Padua, Grabmäler für Ferrara) tätig. Für das Grabdenkmal Canovas in den Frari schuf er die Statue der Skulptur. Er führte außerdem zwei Reliefs ("Ulysses und Kalypso" und "Ulysses und Nausikaa") sowie den Guss von Canovas Pietä für die Kirche in Possagno und der Kolossalbüste von Kaiser Franz I für das Arsenal zu Venedig aus.
Ferrari, Bartolomeo
Ferrari, Bartolomeo
Ferrari, Bartolomeo
Ferrari, Bartolomeo
Ferrari, Bartolomeo
18. JuliDer 18. Juli ist der 199. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 200. in Schaltjahren) - somit bleiben 166 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 387 v. Chr. - Das römische Heer wird in der Schlacht an der Allia von den Kelten vernichtend geschlagen. Unter dem Heerführer Brennus wird Rom in der Folge eingenommen und geplündert.
- 64 - Während der Regentschaft des römischen Kaisers Nero kommt es zum Brand von Rom.
- 1924 - Der Rote Frontkämpferbund der KPD wird gegründet.
- 1925 - Im Franz-Eher-Verlag erscheint der erste Band von Hitlers Mein Kampf.
- 1936 - Spanien. Aufstand der Militärs unter General Franco
- 1942 - Die USA erklären Ungarn, Bulgarien und Rumänien den Krieg.
- 1947 - Die "Exodus" wird vor Tel Aviv von der britischen Marine aufgebracht.
- 1969 - Am fünften Tag des so genannten Fußballkriegs zwischen Honduras und El Salvador werden die Kämpfe eingestellt.
- 1980 - Die Malediven werden Mitglied in der UNESCO.
- 1980 - Botswana. Quett Ketumile Joni Masire wird Staatspräsident.
- 1984 - Frankreich. Laurent Fabius wird Ministerpräsident.
- 1994 - Argentinien. Bombenanschlag auf das jüdische Zentrum in Buenos Aires. 88 Tote, über 150 Verletzte.
- 1995 - Auf der Karibikinsel Montserrat bricht der Vulkan Soufriere Hills aus.
- 2001 - Bosnien und Herzegowina. Ministerpräsident Bozidar Matic tritt zurück.
- 2002 - Spanien beendet den Konflikt mit Marokko um die Petersilieninsel gewaltsam.
Wirtschaft
- 1968 - Die Firma Intel Corporation wird gegründet.
Wissenschaft, Technik
- 1877 - Thomas Alva Edison gelingt zum ersten Mal eine Tonaufzeichnung auf einer mit Stanniol bespannten Stahlwalze (Phonograph).
- 1966 - Die Gemini 10 Mission startet mit vier Astronauten an Bord.
- 1980 - Indien startet als sechstes Land eine Rakete und bringt einen Satelliten ins All.
Kultur
Religion
- 1216 - Das erste Konklave in der Kirchengeschichte findet nach dem Tod von Papst Innozenz III. in Perugia statt, wobei Camerlengo Cencio Savelli innert 2 Tagen gewählt und am 24. Juli 1216 als Papst Honorius III. inthronisiert wird.
- 1870 - Das Erste Vatikanische Konzil verabschiedet Pastor Aeternus, worin die Dogmen des päpstlichen Jurisdiktionsprimats sowie der päpstlichen Unfehlbarkeit in Glaubens- und Sittenfragen festgeschrieben werden.
- 1970 - Papst Paul VI. ernennt Theresa von Ávila zum ersten weiblichen Kirchenlehrer.
Katastrophen
- 1976 - der Elbe-Seitenkanal läuft mit katastrophalen Folgen in der Nähe von Nutzfelde aus.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1995 - Bei einem Massensturz auf der 15. Etappe der Tour de France verunglückt Fabio Casartelli tödlich.
- 2004 - Bastien Salabanzi, Frankreich wird in Dortmund Street-Skateboard-Weltmeister.
Geboren
- 1013 - Hermann von Reichenau, Mönch, Historiker, Schriftsteller, Musiker, Mathematiker und Astronom
- 1504 - Heinrich Bullinger, Schweizer Kirchenreformator
- 1635 - Robert Hooke, englischer Physiker, Mathematiker und Erfinder
- 1664 - Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, Erzbischof des Bistums Trier und des Bistums Mainz
- 1775 - Karl von Rotteck, Historiker und liberaler Politiker
- 1778 - Johann Friedrich Erdmann, deutscher Mediziner
- 1779 - Gottlob König, deutscher Forstwissenschaftler
- 1780 - Bartolomeo Ferrari, italienischer Bildhauer
- 1796 - Immanuel Hermann Fichte, deutscher Theologe und Philosoph
- 1811 - William Makepeace Thackeray, englischer Schriftsteller
- 1821 - Pauline Viardot-Garcia, vielseitige Künstlerin
- 1824 - Maria A. Walpurgis, deutsche Dichterin
- 1831 - Johann Martin Schleyer, katholischer Priester, Lyriker und Philanthrop
- 1841 - Henriette Johanne Marie Müller, Hamburger Original
- 1849 - Hugo Riemann, deutscher Musiktheoretiker, -historiker, -pädagoge und -lexikograph
- 1853 - Hendrik Antoon Lorentz, niederländischer Physiker, Nobelpreis 1902
- 1863 - Franz Ferdinand, österreich-ungarischer Thronfolger
- 1864 - Ricarda Huch, deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin
- 1871 - Giacomo Balla, italienischer Maler des Futurismus
- 1874 - Otto Hörsing, deutscher Politiker
- 1883 - Hermann Baden, Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR
- 1884 - Herman Jurgens, niederländischer Fußballspieler
- 1887 - Vidkun Abraham Lauritz Jonssøn Quisling, norwegischer faschistischer Politiker und Offizier
- 1890 - Francis Michael Forde, australischer Premierminister
- 1891 - Emil Julius Gumbel, deutscher Mathematiker und politischer Publizist
- 1892 - Arthur Friedenreich, brasilianischer Fußballspieler
- 1896 - Franz Eccard von Bentivegni, deutscher General
- 1900 - Nathalie Sarraute, französische Schriftstellerin
- 1901 - Stanisław Mikołajczyk, polnischer Exilpremier
- 1906 - Clifford Odets, US-amerikanischer Dramatiker
- 1909 - Andrej Gromyko, sowjetischer Politiker und Außenminister
- 1912 - Lilly Stepanek, österreichische Schauspielerin
- 1913 - Red Skelton, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker
- 1914 - Gino Bartali, italienischer Radrennfahrer
- 1915 - Karl Bednarik, Wiener Maler und Schriftsteller mit sozialkritischem Engagement
- 1918 - Nelson Mandela, ehemaliger Präsident der Republik Südafrika
- 1921 - Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose
- 1921 - Heinz Bennent, deutscher Schauspieler
- 1921 - John Herschel Glenn, US-amerikanischer Testpilot und Astronaut
- 1922 - Georg Kreisler, österreichischer Kabarettist, Komponist, Satiriker und Schriftsteller
- 1922 - Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker
- 1924 - Wolfram Dorn, deutscher Politiker und MdB
- 1925 - Friedrich Zimmermann, deutscher Politiker, Mdb und Bundesminister
- 1925 - Shirley Strickland, australische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1927 - Kurt Masur, deutscher Dirigent
- 1927 - Ludwig Harig, deutscher Schriftsteller
- 1927 - Tadeusz Lomnicki, polnischer Schauspieler
- 1929 - Jalacy Hawkins, schwarzer US-amerikanischer Sänger
- 1931 - Thomas Sylvester Allen, US-amerikanischer Musiker
- 1933 - Jewgeni Jewtuschenko, sowjetischer Dichter und Schriftsteller
- 1934 - Edward Bond, britischer Dramatiker
- 1936 - Hermann Wimmer, deutscher Politiker und MdB
- 1937 - Jacek Fedorowicz, polnischer Satiriker und Schauspieler
- 1937 - Roald Hoffmann, polnischer theoretischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1937 - Hunter S. Thompson, US-amerikainscher Journalist († 2005)
- 1938 - Don Allen, US-amerikanischer Musiker
- 1938 - Ian Stewart (Musiker), britischer Pianist
- 1938 - Paul Verhoeven (Niederlande), niederländischer Regisseur
- 1939 - Brian Auger, britischer Musiker
- 1939 - Dion DiMucci, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1940 - James Brolin, US-amerikanischer Schauspieler
- 1941 - Frank Farian, ist Musikproduzent, Komponist und Sänger
- 1941 - Lonnie Mack, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Martha Reeves, US-amerikanische Sängerin
- 1942 - Adolf Ogi, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1942 - Giacinto Facchetti, italienischer Fußballspieler
- 1943 - Robin McDonald, britischer Musiker
- 1944 - David Hemery, britischer Leichtathlet
- 1945 - Danny McCulloch, britischer Musiker
- 1946 - Siegfried Broß, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1946 - Tim Lynch, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Jörg Ziercke, Präsident des deutschen Bundeskriminalamts
- 1948 - Dave Reeves, US-amerikanische Sängerin
- 1948 - Hartmut Michel, deutscher Biochemiker
- 1948 - Phil Harris, britischer Musiker
- 1949 - Wally Byrson, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Cesar Zuiderwyk, niederländischer Musiker
- 1950 - Glenn Hughes (Sänger), US-amerikanischer Sänger
- 1950 - Richard Branson, britischer Unternehmer
- 1954 - Ricky Skaggs, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1957 - Edmund Becker, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1958 - Audrey Landers, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1958 - Bent Sørensen (Komponist), dänischer Komponist
- 1961 - Elizabeth McGovern, US-amerikanische Schauspielerin
- 1961 - Eberhard Wagner, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller
- 1963 - Marc Girardelli, ehemaliger erfolgreicher Skifahrer
- 1963 - Martín Torrijos, panamaischer Politiker
- 1964 - Iris Gleicke, deutsche Politikerin
- 1965 - Petra Müller, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 1967 - Miriam Meckel, ist Kommunikationswissenschaftlerin
- 1969 - Lazaros Voreadis, griechischer Schiedsrichter
Gestorben
Lazaros Voreadis]]
- 969 - Folcmar, Erzbischof von Köln
- 1100 - Gottfried von Bouillon, Anführer beim Ersten Kreuzzug
- 1328 - Engelbert II. von der Mark,
- 1374 - Francesco Petrarca, italienischer Dichter
- 1488 - Alvise Cadamosto, italienischer Seefahrer und Entdecker
- 1569 - Anton Lauterbach, lutherischer Theologe, Superintendent in Pirna
- 1583 - Johannes Thal, deutscher Arzt und Botaniker
- 1591 - Jacobus Gallus, Komponist und Sänger
- 1608 - Joachim Friedrich, Kurfürst von Brandenburg und Herzog von Preußen
- 1610 - Michelangelo Merisi da Caravaggio, italienischer Maler des Frühbarock
- 1617 - Dorothea Maria von Sachsen-Weimar, deutsche Regentin
- 1639 - Bernhard von Sachsen-Weimar, Feldherr des Dreißigjährigen Kriegs
- 1659 - Christoph Scheiner, deutscher Jesuit, Optiker und Astronom
- 1721 - Jean-Antoine Watteau, französischer Maler
- 1722 - Johann Heinrich Hävecker, deutscher Theologe und Histograph
- 1792 - John Paul Jones, Pirat, Seeheld, Marinepionier und Freiheitskämpfer
- 1817 - Jane Austen, englische Schriftstellerin
- 1826 - Isaac Shelby, US-amerikanischer Offizier und erster Gouverneur Kentuckys
- 1845 - Giovanni Salucci, italienischer Architekt
- 1868 - Emanuel Leutze, US-amerikanischer Maler
- 1869 - Laurent Clerc, amerikanischer Gehörlosen-Lehrer
- 1872 - Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Präsident
- 1876 - Karl Joseph Simrock, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1884 - Ferdinand von Hochstetter, Geologe, Naturforscher und Entdecker
- 1889 - Domingo Santa María González, chilenischer Politiker und Präsident Chiles
- 1890 - Christian Heinrich Friedrich Peters, deutscher Astronom
- 1892 - Thomas Cook, britischer Tourismus-Pionier (Gründer des gleichnamigen Reiseunternehmens)
- 1895 - Karl Schenk, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1898 - Emil Hartmann (Komponist), dänischer Komponist
- 1899 - Horatio Alger, US-amerikanischer Autor
- 1901 - Alfredo Piatti, italienischer Cellovirtuose und Komponist
- 1904 - Friedrich Jakob Dochnahl, deutscher Naturforscher und Pomologe
- 1919 - Raymonde de Laroche, erste Frau, die einen Pilotenschein machte
- 1931 - Hermann Hendrich, deutscher Maler
- 1931 - Oskar Minkowski, bedeutender Mediziner jüdischer Herkunft
- 1939 - Paul Schneider, protestantischer Pfarrer († im KZ Buchenwald)
- 1949 - Bernhard Hoetger, deutscher Bildhauer, Maler und Kunsthandwerker des Expressionismus
- 1949 - Vítězslav Novák, tschechischer Komponist
- 1957 - Hans Böhm, deutscher Politiker
- 1958 - Henri Farman, französischer Luftfahrtpionier
- 1964 - Ludwig Gruber, Komponist, Sänger, Schriftsteller und Dirigent
- 1966 - Robert Fuller, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1966 - German Germanowitsch Galynin, russischer Komponist
- 1967 - Humberto Castelo Branco, Präsident Brasiliens
- 1968 - Corneille Heymans, belgischer Pharmakologe (Nobelpreis für Medizin 1938)
- 1974 - Andreas Predöhl, deutscher Ökonom
- 1977 - Josef Korbel, tschechoslowakischer Diplomat und Autor
- 1982 - Roman Jakobson, russischer Philologe und Sprachwissenschaftler und Semiotiker
- 1985 - Stanley Rous, sechster Präsident des Weltfußballverbandes FIFA
- 1987 - Gilberto Freyre, brasilianischer Soziologe und Anthropologe
- 1988 - Christa Päffgen, deutsches Model und Sängerin
- 1989 - Shmuel Rodensky, israelischer Schauspieler (Tevje)
- 1993 - Jean Negulesco, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1994 - Jens Scheer, Atomphysiker und Atomkraftgegner
- 1995 - Fabio Casartelli, italienischer Radrennfahrer
- 1996 - Donny the Punk, US-amerikanischer Aktivist für Gefangenenrechte
- 1996 - Hans Katzer, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1997 - Eugene Shoemaker, US-amerikanischer Astronom
- 2001 - Fabio Taglioni, italienischer Motorrad-Konstrukteur
- 2002 - Hinrich Swieter, Landrat des Lankreises Aurich und Finanzminister Niedersachsens
- 2003 - Norman Rasmussen, US-amerikanischer Kernphysiker
- 2003 - Rosaly Tureck, US-amerikanische Pianistin
- 2005 - Amy Gillett, australische Radrennfahrerin
- 2005 - Hannsheinz Bauer, deutscher Politiker
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Blasius von Sebaste - Übertragung der Gebeine (katholisch)
- Apostel Matthias - Übertragung der Gebeine (katholischer Gedenktag in Trier)
Siehe auch
- 17. Juli - 19. Juli
- 18. Juni - 18. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0718
ja:7月18日
ko:7월 18일
th:18 กรกฎาคม
MarosticaMarostica ist eine Stadt mit (2001) 12.845 Einwohnern in der italienischen Provinz Vicenza, Region Venetien.
Die Fläche der Gemeinde umfaßt 36 km², die Einwohnerdichte beträgt 357 Einwohnern/km².
Der Ort ist wegen des lebenden Schachspiels (mit lebenden Personen in mittelalterlichen Kostümen) berühmt, das alle zwei Jahre auf der Piazza des Schlosses ausgerichtet wird. Dies wird seit 1454 aufgeführt und geht auf den legendären Kampf um die Hand der Tochter des Stadtvogts zurück. Sehenswert ist das Castello Da Basso.
Nachbargemeinden sind Bassano del Grappa, Conco, Lusiana, Mason Vicentino, Molvena, Nove, Pianezze, Salcedo und Schiavon.
Die Telefonvorwahl lautet +39-(0)424.
Weblinks
- [http://www.comune.marostica.vi.it Homepage der Stadt] (italienisch)
Kategorie:Ort im Veneto
Vicenza
Vicenza (deutsch Wiesenthein oder Cimbria), (Bevölkerung: 110.000) ist eine Industriestadt im nördlichen Italien, etwa 60 km westlich von Venedig und 200 Kilometer östlich von Mailand. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Vicenza. Bekannt ist die Stadt für ihre Schmuckwaren- und Bekleidungsindustrie. Dreimal jährlich findet hier die weltberühmte Gold Exposition in Vicenza statt (im Januar, Juni und September). Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. Die deutsche Partnerstadt ist die Goldstadt Pforzheim.
Bauwerke
Vicenzas Innenstadt ist bekannt für den großen erhaltenen Bestand von Bauten des Renaissance-Architekten Andrea Palladio und seiner Nachfolger. Bekannt ist vor allem die Villa Capra La Rotonda, die auf einem Hügel außerhalb der Stadt gelegen ist sowie die Basilica Palladiana, ein öffentliches Gebäude am Piazza dei Signori. Im unvollendet gebliebenen Teatro Olimpico, einem quasi überdachten Amphitheater mit perspektivischer Bühnenstaffage in Holz, äußert sich der Wunsch Palladios, mit dem antiken Theater auch die Lebensweise der Antike selbst wiederzubeleben. Diese Gebäude stammen aus der Zeit von 1560 bis 1590.
Kategorie:Ort im Veneto
Kategorie:Weltkulturerbe
ja:ヴィチェンツァ
8. FebruarDer 8. Februar ist der 39. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 327 Tage (in Schaltjahren 328 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1587 - Maria Stuart wird nach 19jähriger Haft hingerichtet.
- 1807 - Schlacht bei Preußisch Eylau in den Napoleonischen Kriegen.
- 1815 - Der Wiener Kongress veröffentlicht eine Erklärung gegen den Sklavenhandel.
- 1861 - Die US-amerikanischen Südstaaten schließen sich zum Bund der Konföderierten Staaten von Amerika zusammen.
- 1887 - Privatisierung des Reservationslandes der US-amerikanischen Indianer durch den Dawes Act.
- 1904 - Japanischer Überraschungsangriff auf Port Arthur, Beginn des Russisch-Japanischen Krieges.
- 1910 - Gründung der Pfadfinder in den USA als Boy Scouts of America
- 1920 - Deutschland. Abzug der deutschen Truppen aus Danzig.
- 1950 - Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der DDR
- 1952 - Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes leben 9,6 Millionen Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland
- 1963 - Im Irak putscht die Baath-Partei, stürzt General Kassem und übernimmt die Macht. Provisorischer Waffenstillstand an der kurdischen Front.
- 1974 - Militärputsch in Obervolta.
- 1980 - Island. Gunnar Thoroddson wird neuer Regierungschef.
- 1995 - Kanada. Königin Elizabeth II. ernennt Roméo LeBlanc zum neuen Generalgouverneur.
- 1997 - Vorgezogene Parlamentswahlen in Nauru.
- 1998 - Volksentscheid in Bayern bewirkt Streichung des Passus zur Todesstrafe aus der bayerischen Landesverfassung
- 2000 - Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird wieder als Staatspräsident gewählt
- 2002 - Chile. Michelle Bachelet Jeria wird als erste Frau in Lateinamerika Verteidigungsministerin.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
- 1865 - Gregor Mendel veröffentlicht mit Versuche über Pflanzenhybride erste Ergebnisse seiner Kreuzungsversuche mit Erbsen.
Kultur
- 1729 - Uraufführung der Oper I disingannati (Die Gewitzten) von Antonio Caldara am Teatrino di corte in Wien.
- 1839 - Uraufführung der romantichen Oper Die Genueserin von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1864 - Uraufführung der romantischen Oper Die Rheinnixen von Jacques Offenbach an der Hofoper in Wien.
- 1874 - Uraufführung der Oper Boris Godunow von Modest Petrowitsch Mussorgski an der Hofoper in Sankt Petersburg.
- 1970 - The Beatles lösen sich auf.
Religion
- 2004 - Prälat Joachim Angerer tritt als Abt von Stift Geras in Niederösterreich zurück.
- 2004 - Bischofsweihe von Jörg Michael Peters, er ist derzeit Weihbischof im Bistum Trier.
Katastrophen
- 1947 - Berlin-Spandau, Deutschland. Eine Brandkatastrophe auf einem Maskenball. Über 100 Tote.
- 1993 - Teheran, Iran. Kollision einer startenden Tupolew Tu-154 der Iran Air Tours mit einer landenden Suchoi Su-22 in Teheran. Alle 131 Insassen der Tupolew und die beiden der Suchoi starben.
1948 - Absturz Vicker Viking in Kopenhagen
1976 - Absturz Douglas DC-6 in Los Angeles
1988 - Absturz Turboprop Maschine in Mülheim an der Ruhr
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2002 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Vaughn Bean in der Volkswagen-Halle, Braunschweig, Deutschland, durch technischen KO
Geboren
- 1291 - Alfons IV. (Portugal), König von Portugal
- 1487 - Herzog Ulrich von Württemberg
- 1552 - Théodore Agrippa d'Aubingné, französischer Schriftsteller
- 1577 - Robert Burton, englischer Schriftsteller und Gelehrter
- 1591 - Il Guernico, italienischer Maler
- 1634 - Johann IV. (Portugal), König von Portugal
- 1700 - Daniel Bernoulli, schweizerischer Mathematiker
- 1720 - Sakuramachi, Kaiser von Japan
- 1741 - André Grétry, Komponist
- 1744 - Karl Theodor von Dalberg, Erzbischof und Kurfürst von Mainz
- 1754 - Isaac Tichenor, oberster Richter, Gouverneur und Senator Vermonts
- 1777 - Bernard Courtois, französischer Chemiker
- 1795 - Friedrich Ferdinand Runge, deutscher Chemiker
- 1795 - Moritz Saphir, österreichischer Schriftsteller
- 1795 - Peter Johann Beckx, belgischer Jesuitengeneral
- 1804 - Richard Lander, britischer Afrikaforscher
- 1810 - Norbert Burgmüller, deutscher Komponist
- 1819 - Wilhelm Jordan, deutscher Schriftsteller und Politiker
- 1819 - John Ruskin, englischer Schriftsteller, Maler und Philosoph
- 1825 - Henry Bates, englischer Naturforscher
- 1828 - Jules Verne, französischer Schriftsteller
- 1834 - Dmitri Iwanowitsch Mendelejew, russischer Chemiker
- 1851 - Kate Chopin, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1872 - Theodor Lessing, deutscher Philosoph
- 1876 - Paula Modersohn-Becker, deutsche Malerin des Expressionismus
- 1877 - Albert Vögler, deutscher Ingenieur
- 1878 - Martin Buber, österreichischer Philosoph und jüdischer Religionswissenschaftler
- 1878 - Willem Hesselink, niederländischer Fußballspieler
- 1880 - Franz Marc, deutscher Maler und Grafiker
- 1883 - Joseph Schumpeter, österreichischer Volkswirtschaftler
- 1887 - Heinrich Spoerl, deutscher Schriftsteller
- 1888 - Edith Evans, britische Schauspielerin
- 1888 - Jakob Kaiser, deutscher Politiker
- 1889 - Lonni Johnson, US-amerikanischer Musiker
- 1889 - Siegfried Kracauer, Journalist, Publizist, Soziologe und Filmhistoriker, Begründer der Filmsoziologie
- 1892 - Luigi Bartolini, italienischer Schriftsteller
- 1892 - Ralph Chubb, britischer Dichter, Drucker und Künstler
- 1894 - Ludwig Marcuse, deutscher Schriftsteller und Philosoph
- 1902 - Helene Glatzer, antifaschistische Widerstandskämpferin
- 1905 - Josef Becker, deutscher Politiker
- 1906 - Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler
- 1910 - Raphael Béthenod de las Casas, französisch-argentinischer Rennfahrer
- 1911 - Elizabeth Bishop, amerikanische Lyrikerin
- 1919 - Leopold Neumer, deutscher und österreichischer Fußballspieler
- 1920 - Bob Bemer, US-amerikanischer Computerpionier
- 1920 - Lana Turner, US-amerikanische Schauspielerin
- 1925 - Jack Lemmon, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Sonja Ziemann, deutsche Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin
- 1930 - Erich Böhme, Spiegel-Chefredakteur und Moderator politischer TV-Talkshows
- 1930 - Eva Strittmatter, deutsche Schriftstellerin
- 1930 - Catherine Hardy, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1931 - James Dean, US-amerikanischer Schauspieler
- 1932 - Cliff Allison, englischer Formel-1-Rennfahrer
- 1932 - Horst Eckel, deutscher Fußballspieler
- 1932 - John Williams, US-amerikanischer Filmkomponist
- 1934 - Joachim Angerer, Universitätsprofessor und Abt
- 1936 - Elisabeth Orth, österreichische Schauspielerin
- 1936 - Larry Verne, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Manfred Krug, deutscher Schauspieler und Sänger
- 1938 - Ray Sharpe, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Nick Nolte, US-amerikanischer Schauspieler
- 1941 - Tom Rush, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Terry Melcher, US-amerikanischer Musikproduzent
- 1943 - Creed Bratton, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Sebastião Salgado, brasilianischer Fotograf und Fotoreporter
- 1945 - Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 1945 - Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 1946 - Adolpho de la Parra, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Gert Jonke, österreichischer Schriftsteller
- 1950 - England Dan, US-amerikanischer Sänger
- 1954 - Jochen Schröder, deutscher Schauspieler und Sänger
- 1955 - John Grisham, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1960 - Alfred Gusenbauer, österreichischer Politiker
- 1962 - Martin Wuttke, deutscher Theaterschauspieler
- 1965 - Mathilda May, französische Schauspielerin
- 1966 - Bruno Labbadia, ehemaliger Fußballspieler und heute Trainer
- 1966 - Christo Stoitschkow, bulgarischer Fußballspieler
- 1972 - Piotr Gładki, polnischer Marathonläufer († 2005)
- 1987 - Carolina Kostner, italienische Eiskunstläuferin
Gestorben
Carolina Kostner
- 1008 - Kazan, 65. Kaiser von Japan (984 - 986)
- 1256 - Hülägü, mongolischer Fürst und Feldherr
- 1285 - Dietrich von Landsberg, deutscher Adliger
- 1587 - Maria Stuart, Regentin von Schottland
- 1636 - Erich Hedemann, Geheimer Rat Christians IV. von Dänemark
- 1640 - Murad IV., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1676 - Akexei I., Zar von Russland
- 1704 - Philipp Jeningen, deutscher Jesuit, Volksmissionar und Mystiker
- 1709 - Giuseppe Torelli, italienischer Violinist und Komponist
- 1725 - Peter der Große, Zar von Russland
- 1740 - Klemens XII., Papst
- 1771 - Wilhelm Graf von Fermor, russischer General aus einer ursprünglich englischen Familie
- 1786 - Johann Kaspar Riesbeck, Jurist, deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Illuminat
- 1797 - Johann Friedrich Doles, deutscher Komponist und Thomaskantor
- 1844 - Bartolomeo Ferrari, italienischer Bildhauer
- 1851 - Nicholas Vansittart, 1st Lord Bexley, britischer Politiker und Staatsmann
- 1871 - Moritz von Schwind, österreichisch-deutscher Maler
- 1874 - David Friedrich Strauß, deutscher Schriftsteller, Philosoph und Theologe
- 1877 - Charles Wilkes, US-amerikanischer Marineoffizier und Polarforscher
- 1878 - Elias Magnus Fries, schwedischer Botaniker, Pilzforscher
- 1882 - Berthold Auerbach, deutscher Schriftsteller
- 1887 - Albert Adamo, deutscher Maler
- 1898 - José María Reina Barrios, Staatspräsident von Guatemala
- 1902 - Sergei Iwanowitsch Mosin, russischer Waffenkonstrukteur
- 1909 - Mieczyslaw Karlowicz, polnischer Komponist
- 1911 - Gustaf Fröding, schwedische Lyriker
- 1915 - Justus Brinckmann, Gründer des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg
- 1916 - Arwed Emminghaus, deutscher Nationalökonom
- 1916 - Gustav Falke, deutscher Schriftsteller
- 1918 - Louis Renault, französischer Jurist und Friedensnobelpreisträger
- 1920 - Richard Dehmel, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1921 - Peter Alexejewitsch Kropotkin, russischer Anarchist, Geograph und Schriftsteller
- 1926 - William Bateson, englischer Biologe
- 1935 - Max Liebermann, deutscher Maler
- 1942 - Fritz Todt, deutscher Reichsminister während der Zeit des Dritten Reiches
- 1944 - Alfons Paquet, Journalist, Schriftsteller und Dichter
- 1946 - Felix Hoffmann, deutscher Chemiker
- 1951 - Fritz Thyssen, deutscher Unternehmer
- 1957 - John von Neumann, ungarisch-US-amerikanischer Mathematiker und Computerpionier
- 1957 - Walther Bothe, deutscher Atomphysiker
- 1959 - Próspero Bisquertt, chilenischer Komponist
- 1959 - William Joseph Donovan, Geheimdienst-Koordinator
- 1960 - John Langshaw Austin, englischer Philosoph und Linguist
- 1961 - Kurt Pastenaci, wissenschaftlicher Schriftsteller und Historiker
- 1963 - Ernst Glaeser, deutscher Schriftsteller
- 1963 - Jakob Altmaier, deutscher Politiker und MdB
- 1972 - Markos Vamvakaris, griechischer Sänger, Komponist und Bouzouki-Interpret
- 1973 - Wilhelm Urban, deutscher Politiker und MdB
- 1974 - Fritz Zwicky, schweizerischer Physiker und Astronom
- 1975 - Sir Robert Robinson, britischer Chemiker
- 1977 - Eivind Groven, norwegischer Komponist
- 1978 - Hans Stuck, deutscher Autorennfahrer
- 1979 - Dennis Gábor, britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1981 - Jakob Bender, deutscher Fußballspieler
- 1981 - Konrad Wittmann, deutscher Politiker
- 1982 - Kurt Edelhagen, deutscher Musiker
- 1982 - Willy Rumpf, Minister für Finanzen der DDR
- 1985 - Ernst Brüche, deutscher Physiker und Wegbereiter der Elektronenoptik
- 1989 - Osamu Tezuka, japanischer Arzt und Manga-Zeichner
- 1990 - Del Shannon, US-amerikanischer Rock 'n' Roll-Sänger
- 1995 - Joseph Maria Bochenski, polnischer Philosoph und Logiker
- 1998 - Halldór Kiljan Laxness, isländischer Schriftsteller
- 1999 - Iris Murdoch, englische Schriftstellerin
- 2000 - Angelika Mechtel, deutsche Schriftstellerin
- 2001 - Tisa von der Schulenburg, deutsche Künstlerin und Ordensschwester
- 2002 - Elisabeth Mann Borgese, deutsch-kanadische Meeresrechtlerin und Ökologin
- 2002 - Joachim Hoffmann, deutscher Historiker
- 2002 - Nick Brignola, US-amerikanischer Musiker
- 2003 - Alice Treff, deutsche Schauspielerin
- 2005 - Gaston Rahier, belgischer Motocrossfahrer
- 2005 - Keith Knudson, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 2005 - Ovo Maltine, Aids-Aktivistin und Kabarett-Tunte
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Hieronymus Ämiliani, Ordensgründer (katholisch)
- Hl. Josefine Bakhita, Nonne (katholisch)
- Tag der Werktätigen des Post- und Fernmeldewesens in der DDR
- Prešeren-Tag, slowenischer Kulturfeiertag
Siehe auch
- 7. Februar - 9. Februar
- 8. Januar - 8. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0208
ja:2月8日
ko:2월 8일
simple:February 8
th:8 กุมภาพันธ์
1844
- 27. Februar: Die Dominikanische Republik wird von Haiti unabhängig
- 3. März: In München kommt es wegen einer Bierpreiserhöhung zu schweren Ausschreitungen
- 22. Mai: Sayyid Ali Muhmmad al-Bab begründet in Shiraz (Iran) den Babismus, aus dem später die Religion der Baha'i hervorgeht
- Juni: Weberaufstand
- 15. Juni: Charles Goodyear erhält ein Patent auf die Vulkanisation von Gummi
- 1. August: Der Zoologische Garten Berlin wird eröffnet
- Samuel Morse schickt die erste telegrafische Nachricht im Morse-Alphabet von Washington, D. C. nach Baltimore
- George Williams gründet in London den ersten CVJM
- Nicht stattgefunden hat die Wiederkunft Christi. Sie wurde von dem baptistischen Prediger William Miller für dieses Jahr verkündet. Enttäuschte Anhänger gründen später die Siebenten-Tags-Adventisten
Kultur
- 12. Januar: Uraufführung der Oper Caterina Cornaro von Gaetano Donizetti am Teatro di S. Carlo, in Neapel
- 27. Januar: Uraufführung der Oper Hunyadi László von Ferenc Erkel in Budapest
- 27. November: Uraufführung der Oper The Daughter of St. Mark von Michael William Balfe im Drury Lane Theatre in London
- Gründung des Roemer- und Pelizaeus-Museum
- 7. Januar: Carl Menzel, deutscher Unternehmer und Glashersteller († 1923)
- 16. Januar: Paul Singer, deutscher Fabrikant und Reichstagsabgeordneter († 1911)
- 24. Januar: Franziskus von Paula Schönborn, Kardinal und Erzbischof von Prag († 1899)
- 27. Januar: Numa Droz, Schweizer Politiker († 1899)
- 1. Februar: Eduard Strasburger, Botaniker († 1912)
- 2. Februar: Marie Hankel, deutsche Esperanto-Dichterin († 1929)
- 14. Februar: Josef Thyssen, deutscher Industrieller († 1915)
- 17. Februar: Bernadette Soubirous, französisches Mädchen, der die Mutter Gottes erschien († 1879)
- 20. Februar: Joshua Slocum, Seemann und Reiseschriftsteller († 1905)
- 20. Februar: Ludwig Boltzmann, österreichischer Physiker († 1906)
- 21. Februar: Charles-Marie Widor, französischer Organist, Komponist und Lehrer († 1937)
- 25. Februar: Jindřich Kafka, tschechischer Komponist († 1917)
- 26. Februar: August Hartel, Architekt († 1890)
- 10. März: Pablo de Sarasate, spanischer Geiger und Komponist († 1908)
- 18. März: Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow, russischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge († 1908)
- 19. März: Minna Canth, finnische Schriftstellerin († 1897)
- 30. März: Paul Verlaine, französischer Lyriker († 1896)
- 1. April: Johann Georg Eschenburg, Advokat und Notar, Bürgermeister Lübecks († 1936)
- 8. April: Christian Dietrich, von 1897 1919 Leiter des schwäbischen Altpietismus († 1919)
- 12. April: Franz Kullak, deutscher Pianist und Komponist († 1913)
- 16. April: Anatole France, französischer Schriftsteller († 1924)
- 17. Mai: Julius Wellhausen, protestantischer Theologe († 1918)
- 19. Mai: John Edwin Sandys, klassischer Gelehrter († 1922)
- 20. Mai: Henri Rousseau, französischer Maler († 1910)
- 23. Mai: Abdul Baha, einer der Zentralgestalten des Bahai-Glaubens ((† 1921)
- 29. Mai: Stephen Alfred Forbes, Biologe, gilt als einer der Begründer der Limnologie († 1930)
- 3. Juni: Detlev von Liliencron, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1909)
- 10. Juni: Carl Hagenbeck, Tierhändler und Zoodirektor († 1913)
- 21. Juni: Ernest François Cambier, belgischer Afrikareisender und Erbauer der ersten Eisenbahn des Kongo († 1909)
- 24. Juni: Placidus Riccardi, Mönch, Seliger († 1915)
- 1. Juli: Verney Lovett Cameron, berühmter Afrikareisender († 1894)
- 20. Juli: John Sholto Douglas, Marquis, schottischer Adliger († 1900)
- 28. Juli: Gerard Manley Hopkins, britischer Lyriker und Jesuit († 1889)
- 5. August: Ilja Jefimowitsch Repin, ukrainischer Maler († 1930)
- 6. August: Alfred (Sachsen-Coburg-Gotha), Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha († 1900)
- 13. August: Friedrich Miescher, Mediziner und Professor für Physiologie († 1895)
- 13. August: Otis Bardwell Boise, US-amerikanischer Komponist († 1912)
- 17. August: Menelik II., Kaiser von Äthiopien († 1913)
- 19. August: Johann Hermann Eschenburg, Bürgermeister Lübecks († 1920)
- 30. August: Friedrich Ratzel, deutscher Zoologe und Geograph († 1904)
- 5. September: Ernst Mey, Unternehmer in Paris und Leipzig († 1903)
- 11. Oktober: Henry John Heinz, US-amerikanischer Geschäftsmann und Erfinder des weltweit berühmten Heinz Ketchup († 1919)
- 12. Oktober: George Washington Cable, US-amerikanischer Schriftsteller († 1925)
- 15. Oktober: Friedrich Nietzsche, deutscher philosophischer Schriftsteller († 1900)
- 15. Oktober: Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph († 1900)
- 16. Oktober: Friedrich Mitterwurzer, österreichischer Schauspieler († 1897)
- 22. Oktober: Louis Riel, Führer der Métis in Kanada († 1885)
- 22. Oktober: Sarah Bernhardt, französische Theater- und Filmschauspielerin († 1923)
- 23. Oktober: Branly, französischer Physiker († 1940)
- 23. Oktober: Edouard Branly, französischer Physiker und Pionier in der Anfangszeit der Funktechnik († 1940)
- 23. Oktober: Wilhelm Leibl, deutscher Maler († 1900)
- 24. Oktober: Karl Lueger, Österreichischer Politiker, Wiener Bürgermeister († 1910)
- 27. Oktober: Klas Pontus Arnoldson, schwedischer Journalist, Politiker und Friedensnobelpreisträger († 1916)
- 2. November: Mehmed V., Sultan des Osmanischen Reiches († 1918)
- 25. November: Carl Benz, deutscher Ingenieur und Automobilpionier († 1929)
- 25. November: Émile Doumergue, reformierter Theologe († 1937)
- 30. November: Rudolf Lavant, deutscher Schriftsteller († 1915)
- 1. Dezember: Alexandra von Dänemark, Königin von Großbritannien und Nordirland († 1925)
- 18. Dezember: Lujo Brentano, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Sozialreformer († 1931)
- 23. Dezember: Ferdinand Mülhens, Gutsbesitzer und Unternehmer († 1928)
- 10. Januar: Hudson Lowe, britischer General, Gouverneur von St. Helena ( - 1769)
- 25. Januar: Jean-Baptiste Drouet d'Erlon, französischer General und Marschall von Frankreich ( - 1765)
- 27. Januar: Cäcilie, Prinzessin von Schweden ( - 1807)
- 27. Januar: Charles Nodier, französischer Schriftsteller ( - 1780)
- 29. Januar: Ernst I. (Sachsen-Coburg-Gotha), als Ernst III. Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld ( - 1784)
- 31. Januar: Henri-Gratien Bertrand, französischer General ( - 1773)
- 4. Februar: Willem de Clercq, niederländischer Schriftsteller ( - 1795)
- 8. Februar: Bartolomeo Ferrari, italienischer Bildhauer ( - 1780)
- 8. März: Jean-Baptiste Bernadotte, französischer General und König von Schweden und Norwegen ( - 1763)
- 20. März: Peter Buell Porter, US-Politiker, General und Kriegsminister ( - 1773)
- 24. März: Bertel Thorvaldsen, dänischer Bildhauer ( - 1770)
- 30. März: Johannes Scharrer, Unternehmer und Politiker ( - 1785)
- 22. April: Henri Montan Berton, französischer Komponist ( - 1767)
- 27. Juni: Joseph Smith, Gründer und erster Prophet der Mormonen ( - 1805)
- 11. Juli: Jewgeni Abramowitsch Baratynski, russischer Offizier, Schriftsteller und Dichter ( - 1800)
- 13. Juli: Johann Gänsbacher, österreichischer Komponist und Dirigent ( - 1778)
- 27. Juli: John Dalton, englischer Naturforscher und Lehrer ( - 1766)
- 28. Juli: Joseph Bonaparte, König von Neapel und Spanien ( - 1768)
- 29. Juli: Franz Xaver Wolfgang Mozart, österreichischer Komponist ( - 1791)
- 2. August: Jean Pierre Joseph d'Arcet, französischer Chemiker ( - 1777)
- 4. August: Jacob Aall, norwegischer Politiker ( - 1773)
- 21. August: Georg Friedrich Benecke, deutscher Gelehrter ( - 1762)
- 15. September: Gustav von Hugo, deutscher Jurist ( - 1764)
- 25. Oktober: Johann Heinrich Cotta, Forstwissenschaftler ( - 1763)
- 28. Oktober: Sándor Kisfaludy, ungarischer Dichter und Dramatiker ( - 1772)
- 8. November: Johann Anzengruber, österreichischer Schriftsteller ( - 1810)
- 14. November: Flora Tristan, französische Schriftstellerin, Sozialistin und Frauenrechtlerin ( - 1803)
- 21. November: Iwan Andrejewitsch Krylow, russischer Fabeldichter ( - 1769)
- 21. November: Philipp Emanuel von Fellenberg, Schweizer Pädagoge und Agronom ( - 1771)
- 9. Dezember: Evan Evans, englischer Spinnmeister und Maschinenbauer ( - 1765)
- 18. Dezember: Heinrich Ludwig Tschech, Jurist und Bürgermeister in Storkow, Brandenburg ( - 1789)
ko:1844년
simple:1844
Venedig
Venedig [] (ital. Venezia []) ist eine Stadt im Nordosten Italiens an der adriatischen Küste, Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig.
Die Stadt ist eines der beliebtesten touristischen Ziele in Europa und ist auch für ihren Karneval bekannt. Auf der UNESCO-Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler des Kontinents liegt Venedig auf Platz 1 - vor Český Krumlov in Südböhmen.
Lage und Stadtgliederung
Das historische Zentrum Venedigs liegt auf mehreren Inseln inmitten der Lagune von Venedig einige Kilometer nördlich der Mündung des Po. Am wichtigsten sind dabei die durch den Canal Grande (auf italienischen Karten oft auch als Canale Grande bezeichnet) in zwei Teile getrennte Hauptinsel und die durch den Canale della Giudecca von der Hauptinsel getrennte Giudecca. Auf dem Festland gehören die "hässlichen Schwestern" Mestre und Marghera dazu. Rund um die Lagune finden sich weitere Städte, unter anderem die Fischerstadt Chioggia, die auch den Übernamen "das kleine Venedig" trägt. Der Lido gehört politisch zur Stadt Venedig, ebenso Inseln wie Torcello, Murano, Burano, San Erasmo und Vignole.
Vignole
Vignole
Das historische Zentrum der Stadt ist traditionell aufgeteilt in sechs Stadtteile: Cannaregio, San Polo, Dorsoduro (mit der Insel Giudecca), Santa Croce, San Marco and Castello (mit San Pietro di Castello und Santa Elena).
Geschichte
Zur Geschichte der Republik siehe den Hauptartikel Republik Venedig.
Republik Venedig
Was heute Venedig ist, entwickelte sich schon seit der späten Antike in Form verstreuter Siedlungen auf den Inseln der entstehenden Lagune. Der Name Venedig zeugt vom Volk der Veneter,das hier ansässig gewesen war.
Die Stadt wurde durch Flüchtlinge aus Oberitalien besiedelt, die sich vor der Invasion der Hunnen 452 und später der Langobarden 568 in den Sümpfen und auf den zahllosen Inseln der Brenta-Mündung verbargen. Die vor den Hunnen Flüchtenden sollen sich mit der Losung Veni etiam (etwa: "Auch ich bin (hierher) gekommen") gegrüßt haben. Von dieser Losung soll sich nach einer anderen gängigen Erklärung der Name Venedig ableiten.
Venedig trat die politische Nachfolge der Laguneninsel Torcello an, die als bedeutende Bischofsstadt aus noch unbekannten Gründen (Malaria?) von ihren Bewohnern in Richtung Venedig verlassen wurde und dabei eine Abgegangene wurde.
Als Außenposten des Byzantinischen Reiches, gelang es den Venezianern, im Gegensatz zu den übrigen oberitalienischen Städten, ihre Selbstständigkeit gegenüber dem Fränkischen bzw. dem Heiligen Römischen Reich zu bewahren. Außerdem profitierten sie davon, dass Byzanz angesichts der Invasionen von Langobarden, Franken, Slawen, Awaren, Persern und Arabern nicht in der Lage war, diesen Außenposten wirklich zu beherrschen. Im Gegenteil gelang es Venedig sehr erfolgreich zwischen den Kaiserreichen zu lavieren und äußerst günstige Handelsverträge zu erwirken, die ihm eine jahrhundertelange Monopolstellung im Handel zwischen Westeuropa und Byzanz sicherten.
Schon früh unter Führung eines Dogen und seiner verschiedenen Ratsgremien, wie etwa des Kleinen und des Großen Rates, erreichte der venezianische Stadtadel eine Stabilisierung seiner Vorherrschaft in der Stadt durch Handelsprivilegien, Abschließung gegen aufsteigende Familien (1297) und die Einführung von Überwachungsgremien mit fast unbeschränkter Vollmacht (wie etwa dem Rat der Zehn).
Es bildete sich die Republik Venedig heraus, die sich im Lauf des 14. Jahrhunderts auch auf das Festland ausdehnte. Bereits im 10. Jahrhundert unterstützte die Stadt ihre einstige Herrin Byzanz gegen die in Süditalien eingefallenen Muslime. Der byzantinische Einfluss in der Stadt ist auch an vielen Bauten erkennbar, wie beispielsweise am Markusdom.
Markusdom
Im 9. Jahrhundert wurde der heilige Markus zum Schutzpatron erkoren, er gesellte sich zum heiligen Theodor. Die Säulen der beiden Heiligen befinden sich noch heute auf der Piazzetta, dem zum Meer weisenden Nebenplatz des Markusplatzes. In San Marco werden die Gebeine des heiligen Markus aufbewahrt, die der Legende zufolge aus Alexandria gestohlen wurden.
Dieser Akt zeugt bereits von einem gestiegenen Selbstbewusstsein. Durch ihre Beziehungen zu Byzanz konnte die Stadt in diesem Raum enorme wirtschaftliche Vorteile gewinnen. Seit sie ihre Flotte gegen die seldschukischen Türken eingesetzt hatte, gestand ihr Kaiser Alexios I. 1081 ein Handelsabkommen zu, das ihr das De-Facto-Monopol im Byzantinischen Reich gab.
Im Zuge der ersten Kreuzzüge und bedingt durch diese Handelsprivilegien, die sich auch in einem Kaufmannsviertel in der Hauptstadt niederschlugen, nahmen die Feindseligkeiten zwischen Venezianern und Byzantinern zu.
Anlässlich des Vierten Kreuzzuges nützte der Doge Enrico Dandolo die Gelegenheit, sich des reichen Konstantinopel zu bemächtigen, und "dirigierte" ihn um. 1204 wurde Konstantinopel erobert und geplündert; das neu entstandene Lateinische Kaiserreich wurde von Venedig dominiert - die Stadt hatte den ersten Höhepunkt ihrer Macht erreicht.
Zahllose geplünderte Kunstschätze gelangten von Byzanz in den Westen, so auch die bronzene Quadriga der Markuskirche. Aus diesem 'Coup' - der die Hauptursache für das bis heute andauernde misstrauische Verhältnis der orthodoxen Völker Osteuropas, insbesondere der Russen, gegenüber dem Westen war - folgte allerdings auch ein endloser Konflikt mit Genua, der Ursache für vier verheerende Kriege war. Im letzten Krieg eroberten die Genuesen 1381 das am Südrand der Lagune gelegene Chioggia, aber letztlich mussten sie erfolglos abziehen.
Während Genua den Handel über das Schwarze Meer zunehmend dominierte, herrschte Venedig im Levantehandel vor. Durch die Heirat von Caterina Cornaro mit dem letzten König von Zypern fiel die Insel nach dem Tod des Königs und auch des Thronfolgers an Venedig.
Zypern
Seit dem Fall von Konstantinopel 1453 musste Venedig seine Positionen im östlichen Mittelmeer nach und nach den Osmanen überlassen, seine Bedeutung nahm auch infolge der Verlagerung des Weltverkehrs auf den Atlantik immer mehr ab. Portugal findet den Seeweg um Afrika nach Indien (Vasco da Gama), das Monopol Venedigs auf den Gewürzhandel mit den Gebieten der Levante geht verloren.
Nach dem Verlust von Zypern an das Osmanische Reich 1571 wird das Osmanische Reich von der Heilige Liga, bestehend aus Papst, Spanien und Venedig zwar besiegt Seeschlacht von Lepanto, doch der Sieg kann den Verlust Zyperns sowie den weiteren machtpolitischen Niedergang Venedigs nicht aufhalten. Insel um Insel in der Ägäis geht an die Osmanen verloren, die Republik zieht sich mehr und mehr in die Lagune zurück.
Mit dem Aufblühen der Länder Portugal, Spanien und schließlich England sowie Holland als neue Seemächte und der einhergehenden Entdeckung und Ausbeutung Amerikas, sind die Tage Venedigs als dominierende See- und Handelsmacht gezählt.
In der Folge übernahm die Luxusindustrie (vor allem die Glasbearbeitung) die Rolle des Levantehandels, ebenso der Tourismus. Venedig und Florenz waren die ersten Orte, die zum größeren Teil vom Tourismus lebten. Venedig konnte Dalmatien und zeitweilig den Peloponnes (unter dem Namen Morea) sowie einige griechische Inseln unter seiner Hoheit halten. Der Niedergang der Stadt im 18. Jahrhundert, zumal der ökonomische, wird in der jüngsten Forschung generell zumeist als Mythos behandelt; politisch war sie seitdem unbedeutender als vorher.
1797 verlor die Republik Venedig durch Napoleon ihre Selbstständigkeit und wurde 1815 ein Teil des Lombardo-Venezischen Königreiches, das unter österreichischer Oberhoheit stand.
Im Revolutionsjahr 1848 (vgl. Märzrevolution#Italienische Staaten) wurde nach verschiedenen Aufständen in weiten Teilen der ganzen Lombardei am 23. März 1848 unter Daniele Manin erneut eine Republik in Venedig ausgerufen, die über ein Jahr ihre Unabhängigkeit von Österreich behaupten konnte. Am 24. August 1849 wurde die Stadtrepublik von österreichischen Truppen blutig niedergeschlagen, nachdem davor in zwei kurzen Revolutionskriegen zwischen Österreich und Sardinien-Piemont auch die anderen revolutionären Unabhängigkeitsbewegungen in ganz Oberitalien erfolgreich unterdrückt worden waren.
In Folge der Niederlage Österreichs gegen Preußen im Deutschen Krieg von 1866, in dem das 1861 neu gegründete Königreich Italien Verbündeter Preußens war, kam Venedig gemäß dem Wiener Friedensvertrag vom 3. Oktober 1866 an Italien (vgl. auch Risorgimento).
Risorgimento
Kunsthistorisch ist Venedig zur Zeit der Renaissance und des Barock von höchster Bedeutung: es war der "Gegenpol" zu Florenz und beherbergte viele Künstler wie Correggio, Giorgione, Giovanni Bellini, Tizian und später Tintoretto und Giovanni Battista Tiepolo. Der venezianische Stil ist dem Florentiner komplementär: während in Florenz mehr Wert auf Zeichnung und Komposition eines Bildes gelegt wurde, dominierten in Venedig Licht und Farbe. Man kommt allerdings nicht umhin zu konstatieren, dass das Seicento, also das 17. Jahrhundert, in Bezug auf die Kunst in Venedig eine weniger glückliche Zeit war.
17. Jahrhundert
Die Kunst, einen Gegenstand durch Farbe und Lichteffekte plastisch erscheinen zu lassen, wurde hier erfunden. So wurde auch ein großer Reichtum in der Farbpalette entwickelt. Dieser "Widerstreit" zwischen Florenz und Venedig lässt sich durch die ganze spätere abendländische Kunstgeschichte bis 1900 weiterverfolgen.
Hochwasser
1900
Die Gebäude Venedigs sind auf Holzpfählen erbaut, die in verschiedene Schichten von Ton und Sand eingerammt sind. Die Technik der "palificazione" hat sich, abgesehen von einer Mechanisierung, bis heute im Wesentlichen nicht geändert.
Venedig ist oft von Hochwasser (Acqua Alta) bedroht. Auf dem Markusplatz steht im Schnitt inzwischen an etwa 100 Tagen im Jahr das Wasser. 1966 ereignete sich eine große Sturmflut. Der Meeresspiegel in der Lagune liegt heute 23 cm höher als noch zu Beginn des 20. Jhdts., teils wegen der inzwischen gestoppten Absenkung des Lagunenbodens durch Wasserentnahme und durch den allgemeinen Anstieg des Meeresspiegels. Diese Entwicklung bedroht die historische Bausubstanz der Stadt.
Ein Schleusensystem an den Hafeneinfahrten soll die Stadt vor den wiederkehrenden Hochwassern schützen. Das seit Ende 2004 in Bau befindliche Projekt MOSE (modulo sperimentale elettromeccanico) besteht aus 79 Schleusentoren auf dem Meeresgrund, die ab einem Hochwasser von 110 cm über dem Normalpegel durch Druckluft aufgerichtet werden sollen. Die Fertigstellung ist für 2011 vorgesehen.
2011
Kritiker führen gegen das Projekt an, dass der Meeresspiegel durch die weltweite Klimaerwärmung noch weiter steigen könnte und die Ökologie in der Lagunenstadt durch die Schleusen beeinträchtigt wird. In der Tat sind die zur Befriedigung der Bedürfnisse der Erdölindustrie (Industriehafen Porto Marghera) und des Fremdenverkehrs (Kreuzfahrtschiffe) immer weiter vertieften Hafeneinfahrten, darunter namentlich die nördliche bei Punta Sabbioni, das Hauptproblem.
Verkehr
Neben den Landverkehrswegen in der Altstadt in Form von Gassen (Calle, pl. Calli) bilden für den Warentransport noch immer die rund 180 Kanäle das Rückgrat. Wasserbusse (vaporetti) wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Für ihren Betrieb zeichnet heute die städtische Verkehrsgesellschaft ACTV (Azienda del Consorzio Trasporti Veneziano) verantwortlich.
Über die 3,6km lange, sog Ponte della Libertà (Brücke der Freiheit) für KFZ und Eisenbahn ist die Altstadt an das Festland angebunden. Es bestehen zwei Hauptbahnhöfe: Venezia Santa Lucia als Kopfbahnhof auf der Insel sowie der Knotenbahnhof Venezia Mestre im gleichnamigen Festlandsstadtteil, dem sich westlich ein stillgelegter, aber noch für den örtlichen Güterverkehr benützter Rangierbahnhof anschliesst.
Unter Bürgermeister Paolo Costa wurde zuletzt die Schaffung einer U-Bahn-Linie mit direktem Ausstieg auf dem Markusplatz und Murano forciert. Costas seit April 2005 amtierender Nachfolger, der Philosoph Massimo Cacciari, mißt dem Projekt hingegen keine hohe Priorität bei, so daß mittelfristig nicht mit dem Bau einer Metro zu rechnen ist.
Venedig verfügt über zwei Flughäfen: Flughafen Venedig (Marco Polo) und den von Billigfluggesellschaften angeflogenen Flughafen Venedig (Treviso).
Kultur
Architektur
Profanbauten
Ein Palast wird im allgemeinen in Venedig als Casa (abgekürzt Ca′) bezeichnet. In der öffentlichen Wahrnehmung gab es nur drei Paläste, die als solche bezeichnet wurden: den Dogenpalast (Palazzo Ducale), den Bischofspalast sowie die Residenz des Patriarchen von Grado.
Von den sogenannten byzantinischen Palästen gibt es heute nur noch wenige, und diese sind im 19. Jahrhundert weitgehend verändert worden. Viel alte Substanz ist noch an der Ca' da Mosto (am Canal Grande nordwestlich der Rialtobrücke) erhalten. Die dekorativen Details des Komplexes Loredan und Farsetti, heute Rathaus und Kommunalverwaltung, entstammt weitgehend dem 19. Jahrhundert. Dennoch lässt sich die Fassadenkomposition einer typischen "casa-fondaco" noch klar ablesen: eine Arkadenreihe im Erdgeschoss, welche zum Ein- und Ausladen von Waren geeignet war und ein ebenfalls durchgehend aufgerissener Piano Nobile. Im Grundriss äußert sich dies in einem zentralen Saal, der sich zur Fassade T-förmig erweitert.
Im Verlaufe der Gotik wurden die Saalproportionen steiler, und der T-förmige Grundriss wurde zugunsten eines leicht L-artigen, später nur noch geraden durchgehenden Saales aufgegeben. Der sogenannte "gotico fiorito" (keine Übersetzung sinnvoll) verwendet im 15. Jahrhundert an manchen Architekturen am Canal Grande Maßwerk, welches sich vom Dogenpalast herleitet. Der größenmäßig bedeutendeste Bau ist die Ca' Foscari an der ersten Biegung des Canal Grande. Für die Ca'd'Oro ("Goldenes Haus") wurde kürzlich eine farbige Bemalung in Blau und Gold nachgewiesen. Bilder, insbesondere von Vittore Carpaccio und Gentile Bellini, lassen eine intensive Polychromie der gotischen Architektur erkennen.
Gentile Bellini]
Bedeutende Häuser des 16. Jahrhunderts sind vor allem die beiden Paläste Mauro Codussis, die Ca' Vendramin und der Pal. Corner Spinelli, ersterer mit einem Rückgriff auf einen T-förmigen Saal. Was den Profanbau angeht, so konnte, ganz im Gegensatz zum Sakralbau, Andrea Palladio in Venedig nie Fuß fassen. In seinen "Quattro Libri" sind zwar Entwürfe für die Ca'Corner della Ca' Granda und den Palazzo Grimani überliefert, doch war die konservative Haltung der Venezianer in Bezug auf die architektonische Gestaltung Ihrer Heimatstadt hier nicht zu überwinden. Eben die nach Entwurf von Jacopo Sansovino entstandene Ca' Corner, ein am Canal Grande gelegener Palast der Familie Cornaro, ist ein epochemachender Bau der Hoch-Renaissance mit einen | | |