Basizität, auch Alkalität (engl.: alkalinity), bezeichnet die Stärke einer Base. Es gilt: Je höher die Basizität, desto höher ist auch die Stärke der Base. Als basisch gelten Milieus mit pH-Werten über 7.
Die Basizität einer Base ist umso größer, je stärker ihre Fähigkeit, ein oder mehrere Protonen (-Ionen) aufzunehmen, ausgeprägt ist. Eine Maßzahl hierfür liefert der pKB-Wert.
Die Bestimmung der Alkalität erfolgt durch Titration mit einer Säure (Salzsäure) bis zu einem bestimmten pH-Wert (4,3). Das Ergebnis ist die zur Erreichung dieses pH-Wertes erforderliche (einwertige) Säuremenge pro Volumseinheit ausgedrückt als Säureäquivalent/l (mol/l).
Siehe auch:Acidität (Gegenteil)
Kategorie:Chemie
Base
Die Base bezeichnet:
- verwandtschaftlich (germanisch)
- heute weniger gebräuchliche Bezeichnung für einen weiblichen Verwandten mit dem Verwandtschaftsgrad Kusine (Schweiz: Cousine).
- früher auch die Tante und weibliche entferntere Verwandte
- einen im Deutschen selteneren, alternativen Begriff für die Basis in etwas anderen Bedeutungszusammenhängen (von griechisch βάση, wássi - die Ausgangs-, Grundlage, das Fundament):
- in der Chemie das Gegenteil einer Säure: sieheBase (Chemie) - in der Biochemie: siehebasische Aminosäuren (Biochemie) - in der Genetik einen Einzelbaustein der Erbsubstanz Desoxyribonukleinsäure (DNA), dort präziser "organische Basen" oder "Nukleobase"
- im Tabletop-Bereich eine Plattform auf der ein Modell steht: sieheBase (Tabletop) - beim Fallschirmspringen - oft in Großbuchstaben (BASE) - eine Aufzählung der Anfangsbuchstaben verschiedener englischsprachiger Objektbezeichnungen, die bei der Sonderform des BASE-Jumping mögliche Absprungorte bezeichnen.
- Ecke des Infields beim Baseball - eine wissenschaftliche Suchmaschine: sieheBASE (Suchmaschine) - den belgischen Mobilfunknetzbetreiber BASE, der zum KPN-Konzern gehört.
- eine Marke des deutschen Mobilfunknetzbetreibers E-Plus (Namenswahl in Anlehnung an den belgischen Mobilfunkknetzbetreiber gleichen Namens).
- die Datenbankkomponente des OpenOffice-Paketes
Basenkonstante
Die Basenkonstante (abgekürzt mit KB) ist eine Größe, welche angibt, in welchem Maße eine Base in einem Lösungsmittel dissoziiert. Sie wird eher selten verwendet, da sie sich direkt aus der Säurekonstante KS berechnen lässt.
Für in Wasser gelöste Säuren und Basen gilt dabei folgende Beziehung: KS - KB = 10-14Kategorie:Chemie
Titration
Die Volumetrie ist eine Methode der quantitativen Analyse in der Chemie. Mit einer Bürette wird zu einem Stoff ein Reagenz bekannter Konzentration (Maßlösung genannt) hinzugetropft, bis die Konzentrationen ausgeglichen sind und sich der in der Maßlösung enthaltene Indikator färbt. An der Bürette wird das verbrauchte Volumen abgemessen und über stöchiometrische Umrechnungen die Menge oder die Konzentration des gesuchten Stoffes berechnet. Man unterscheidet die verschiedenen Titrationsarten unter drei Gesichtspunkten:
Reaktionstypen:
stöchiometrische (NaOH)]]
- Säure-Base-Titrationen werden unter Zusatz von pH-Indikatoren wie Phenolphthalein durchgeführt
- Fällungsreaktion (z.B. Silberionen Ag+ mit Chloridionen Cl-) zeigen den Endpunkt manchmal durch Zusammenballen des milchigen Niederschlages an, manchmal unterstützt durch die Zugabe eines Farbstoffes wie Eosin.
- Komplexometrische Bestimmungen beruhen auf Komplexbildungsreaktionen; dabei können Farbstoffe zugesetzt werden oder die Farbänderung durch Bildung eines Komplexesphotometrisch verfolgt werden.
- Redox-Titrationen
- Phasentransfer. Die 2-Phasen-Titration nach Epton dient zur Bestimmung von ionischen Tensiden in wässriger Lösung. Der Endpunkt ist der Farbumschlag einer Farbstoffmischung in der organisch-chlorierten Phase.
Leitfähigkeit - Direkte Titration ... Probelösung und Reagenzlösung werden unmittelbar miteinander umgesetzt - Direkte Titration im engeren Sinne ... Die Probelösung wird vorgelegt und mit der Reagenzlösung direkt titriert - Inverse Titration ... Eine abgemessene Menge an Reagenzlösung mit der Probelösung titriert - Indirekte Titration ... Der zu untersuchende Stoff wird vor der Titration in einer chemischen Reaktion umgesetzt - Rücktitration ... Die Probelösung wird mit einem bestimmten Volumen an Reagenslösung vollständig umgesetzt. Anschließend wird der unverbrauchte Teil der Reagenslösung durch eine Titration bestimmt. - Indirekte Titration im engeren Sinne ... Der zu bestimmende Stoff wird in einer chemischen Reaktion zu einem genau festgelegten anderen Stoff umgesetzt, der dann titrimetrisch bestimmt wird - Substitutionstitration
Salzsäure (systematischer Name Chlorwasserstoffsäure) ist eine wässrige Lösung des Gases Chlorwasserstoff (Summenformel HCl). Sie ist eine starke anorganische Säure und zählt zu den Mineralsäuren. Die Salze der Chlorwasserstoffsäure heißen Chloride. Das bekannteste Chlorid ist das Natriumchlorid (NaCl, Kochsalz)
In der Natur sind nur die Salze der Salzsäure zu finden. In freier Form kommt sie im Magensaft der Wirbeltiere vor (0,1 bis 0,5 Gewichtsprozent).
Gewinnung und Darstellung
Hergestellt wird Salzsäure im Labor aus konzentrierter Schwefelsäure und Kochsalz (daher der Name):
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Die Schwefelsäure verdrängt den Chlorwasserstoff aus seinem Salz, obwohl Chlorwasserstoff die stärkere Säure ist.
Das ist möglich, weil HCl gasförmig ist und sich praktisch nicht in Schwefelsäure löst. Dadurch wird dem Gleichgewicht ständig Chlorwasserstoff entzogen.
In der chemischen Industrie wird hochreiner Chlorwasserstoff/Salzsäure durch die Verbrennung von Chlorknallgas (ein Gemisch aus Wasserstoff und Chlor) gewonnen.
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Technisch reine Salzsäure fällt hauptsächlich als Nebenprodukt bei der Chlorierung organischer Verbindungen an.
Eigenschaften
HCl-Gas löst sich bei 0 °C sehr gut in Wasser (825 g beziehungsweise 525 l in einem Liter). Dabei entsteht Wärme. Bei 20 °C enthält ein Liter gesättigte Salzsäure 485 g HCl (40,4 %). Die Dichte der Lösung beträgt 1,20 g/cm³. Die Konzentrationsabhängigkeit der Dichte ist in der nebenstehenden Tabelle gezeigt. Zwischen der Dichte D und dem prozentualen Gehalt an HCl besteht ein zufälliger mathematischer Zusammenhang: Die verdoppelten Nachkommastellen entsprechen der Konzentration, z. B. 1,10 g/cm³ ist die Dichte von 20 %iger Salzsäure.
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Salzsäure mit Gehalten von über 36 Gewichtsprozent HCl wurde früher auch als rauchende Salzsäure bezeichnet, da sich über offenen Gefässen ein weisser Nebel bildet.
Reine Salzsäure kann ohne Rückstände verdampft werden. Wird Salzsäure mit einem HCl-Gehalt von über 20 Gewichtsprozent erhitzt, so entweicht mehr HCl als Wasser, bis ein Gemisch von 20 % HCl und 80 % Wasser übrig bleibt, das man als Azeotrop bezeichnet. Der genaue Gehalt an HCl im Azetrop bei 1013 mbar ist 20,17 %, der Siedepunkt liegt bei 110 °C.
Verdünnte Salzsäure hat einen pH-Wert von etwa 0-2, konzentrierte Salzsäure von -0,8, rauchende Salzsäure von -1. Salzsäure kommt aber in der Regel nur stark verdünnt vor. An feuchter Luft bildet HCl-Gas einen Nebel aus feinen Salzsäure-Tröpfchen.
Verdünnte Salzsäure ist ein guter elektrischer Leiter.
Reaktionen
Salzsäure löst die meisten Metalle mit Ausnahme von Edelmetallen wie z. B. Tantal, Germanium, Kupfer und Quecksilber (nur bei Anwesenheit von Sauerstoff) und Silber unter Bildung von Chloriden und Wasserstoff, sofern diese nicht durch Passivierung geschützt sind.
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Metalloxide reagieren mit Salzsäure zu Chloriden und Wasser:
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Eine Mischung von Salzsäure und Salpetersäure wird Königswasser genannt, weil sie auch Gold, den "König der Metalle", zu lösen vermag. Dazu trägt neben der oxidierenden Wirkung des Nitrosylchlorids und des nascierenden Chlors auch die Verringerung der effektiven Goldkonzentration durch Komplexbildung bei:
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Verwendung
Salzsäure ist in der chemischen Industrie als anorganische Säure von großer Bedeutung. Salzsäure wird beispielsweise bei der Aufarbeitung von Erzen und Rohphosphat eingesetzt. Sie wird bei der Säurebehandlung von Erdöl- und Erdgas-Quellen verwendet sowie in der Metallverarbeitung beim Beizen, Ätzen und Löten.
Salzsäure ist ein wichtiges Reagenz in der chemischen Analyse. Sie vermag eine Gruppe von Metallen durch Fällung von anderen Metallen abzutrennen. Anschließend können diese getrennt weiter analysiert werden (→ Salzsäure-Gruppe). Die Alkalimetrie ist ein weiteres Verwendungsgebiet von Salzsäure.
Als Lebensmittelzusatzstoff trägt Salzsäure die Bezeichnung E 507.
Biologische Bedeutung
Bei Mensch und Tier ist die Salzsäure ein Bestandteil des Magensaftes, wo sie unter anderem die Hydrolyse von Fetten bewirkt.
Sicherheitshinweise
Kontakt mit der Haut führt zu Verätzungen. Die Dämpfe sind reizend.
Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.
Bei Gebrauch immer Schutzkleidung tragen d.h. Schutzbrille, Schutzhandschuhe und eine Schutzschürze.
Nachweis
Salzsäure wird zum einen durch ihren Säurecharakter nachgewiesen. Ergänzend dazu identifiziert man das Chlorid-Anion in stark verdünnter Lösung durch eine Fällung mit Silbernitrat in Form von Silberchlorid:
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Der entstandene weiße Niederschlag löst sich in Ammoniakwasser oder in konzentrierter Salzsäure unter Komplexbildung auf:
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Wird Salzsäure bei Anwesenheit von Braunstein erhitzt, so entsteht Chlorgas:
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Der prozentuale Gehalt einer Salzsäure wird durch Titration mit Natronlauge ermittelt (→ Acidimitrie, Maßanalyse). Fotometrisch lässt sich diese Bestimmung sowie die von Chloriden mit Hilfe des Quecksilbersalzes der Chloranilsäure durchführen. Der Gehalt an Salzsäure im Magensaft bestimmt man mit Grünzburgs Reagenz.
Das Wort Acidität (von lateinisch acidus: „sauer“) bezeichnet
- das Maß für die Fähigkeit einer Substanz, Protonen (-Ionen) abzugeben, also ihr Säureverhalten, ausgedrückt durch den pKs-Wert. (Das Gegenteil von Basizität)
- den Säuregehalt (Protonenkonzentration) einer Lösung, (siehe pH-Wert)
Im ersten Sinn bedeutet CH-Acidität die Fähigkeit, das an und für sich kovalent gebundene H-Atom in einer Kohlenstoff-Wasserstoff-Atombindung als -Ion abzuspalten. Diese Acidität ist jedoch in jedem Fall deutlich schwächer ausgeprägt als die Acidität einer klassichen Säure.
Motorrijtuigenbelasting
De motorrijtuigenbelasting of populair "wegenbelasting" is een belasting die onder meer in Nederland wordt geheven op het bezit van een motorvoertuig. De hoogte van de belasting is afhankelijk van het type en gewicht van het voertuig (personenauto, vrachtauto, autobus), het gebruik (privé of zakelijk) en de soort brandstof (benzine, diesel, LPG).
De motorrijtuigenbelasting heet in België de verkeersbelasting.
De Nederlandse Belastingdienst stelt een rekenprogramma ter beschikking voor de berekening van de motorrijtuigenbelasting op personenauto's, bestelauto's, motoren, aanhangwagens, kampeerauto's, caravans, bussen of rijdende winkels. Voor vrachtauto's is er een tabel "Tarief vrachtauto's".
Wie in Nederland, België, Luxemburg, Denemarken of Zweden met een vrachtauto of vrachtautocombinatie over de autosnelweg rijdt, moet naast de motorrijtuigenbelasting ook nog belasting zware motorrijtuigen (BZM) betalen. Wie deze BZM heeft betaald krijgt een Eurovignet.
Landbouwwetenschap
Landbouwkunde of agronomie is een breed multidisciplinair gebied dat natuurlijke, economische en sociale wetenschappen omvat die in de landbouw worden gebruikt (veeartsenijkunde wordt vaak uitgesloten van de definitie).
Landbouw en landbouwkunde
De termen landbouwkunde en landbouw worden vaak verward. Toch hebben zij betrekking op verschillende concepten.
De landbouw is de reeks activiteiten met als doel de productie van dieren en planten voor menselijk gebruik. De landbouw betreft tec
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Antananarivo
Antananarivo, voorheen Tananarive, is de hoofdstad en de grootste stad van Madagaskar. Het ligt in het middenoostelijk deel van het land. Antananarivo werd gesticht in de 17e eeuw als ommuurde citadel. Tegenwoordig heeft de stad 1,4 miljoen inwoners.
Economie
Antananarivo is het bestuurlijk, logistiek en economisch centrum van Madagaskar. Het is het handelscentrum voor een productief landbouwgebied, waar voorname
Tananarive
Antananarivo, voorheen Tananarive, is de hoofdstad en de grootste stad van Madagaskar. Het ligt in het middenoostelijk deel van het land. Antananarivo werd gesticht in de 17e eeuw als ommuurde citadel. Tegenwoordig heeft de stad 1,4 miljoen inwoners.
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