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Basotho

Basotho

Die Basotho (Singular: Mosotho) sind ein aus Lesotho stammendes Bergvolk. Eigentlich handelt es sich um ein Mischvolk, das im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand. Zwischen 1836 und 1848 wurden versprengte Stämme in die Nation des Königs Moshoeshoe I. integriert, so dass die Bevölkerung des Stammes von 25.000 auf 80.000 anwuchs. Ein Dorf im QwaQwa National Park, etwa 20 km östlich des Golden Gate National Park an der Grenze zu Lesotho demonstriert anschaulich die Geschichte, Kultur und den Lebensstil. Kategorie:Afrikanische Ethnie

Lesotho

Das Königreich Lesotho ist eine parlamentarische Monarchie in Afrika. Lesotho ist eine Enklave in Südafrika. "Lesotho" bedeutet "das Land der Sotho-sprechenden Leute", wobei mit der Sprache das Südliche Sotho gemeint ist. Nationalfeiertag ist der 4. Oktober, Tag der Unabhängigkeit (1966).

Geografie

1966 Lesotho liegt hauptsächlich auf einer Hochebene, im Osten begrenzt von den Drakensbergen (Maloti-Berge) in einer Höhe von 2.000-3.000 m, wobei nach Westen die Ausläufer auf etwa 1.400 m absinken. Der höchste Berg ist Thabana Ntlenyana mit 3.482 m. Es herrscht subtropisches Klima. Jedoch bewirken die verschiedenen Höhenlagen niedrige Temperaturen mit meist großen Schwankungen (zwischen -15° C und 35° C). Die durchschnittliche Jahrestemperatur der Hauptstadt beträgt 15° C. In den Hochlagen der Gebirge kommt Frost häufig vor. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer, und schwanken zwischen 650 mm im Vorland und 2.000 mm im nördlichen Hochplateau. Dank dem "Lesotho Highland Water Project" wird Lesotho zum Wasserlieferanten für den Grossraum Johannesburg. Geografische Lage; 28,5-30,5° südliche Breite; 27,0-29,5° östliche Länge. Das Staatsgebiet ist ringsum von Südafrika umschlossen.
- Siehe auch: Liste der Städte in Lesotho

Bevölkerung

Ethnisch sind die Lesother fast vollständig dem südlichen Bantuvolk der Basotho zuzurechnen. Etwa 45 % der Bevölkerung sind Katholiken, 30 % sind Protestanten, 7 % sind Animisten. Bis zu 40 % der Bevölkerung ist mit dem HI-Virus infiziert. Das Wachstum der Bevölkerung hat aufgehört. Das durchschnittliche Lebensalter beträgt 33 Jahre. Häufig sind die Grosseltern für die AIDS-Waisen verantwortlich, die ohne ihre traditionelle Altersvorsorge (ihre arbeitenden Kinder) überleben müssen. AIDS Ein Grossteil der Bevölkerung lebt in Maseru oder deren näheren Umgebung. Da viele ihren ursprünglichen Wohnsitz auf dem Land beibehalten haben, sind die Einwohnerzahlen von Maseru jedoch eher zu tief. Die Arbeitslosigkeit ist mit ca. 40% sehr hoch. Viele Basotho haben, nach der Machtübernahme von 1994 durch den ANC, ihre Arbeit in den südafrikanischen Minen verloren. Dies war die Folge, dass in Südafrika bevorzugt einheimische Arbeiter eingestellt wurden. Die ländliche Bevölkerung lebt häufig von der Subsistenz - Landwirtschaft.

Geschichte

Bevor sich die Basotho in Lesotho niederliessen, wurde das Land von Sans (auch: Buschmänner, Buschmenschen) bewohnt. Zeugen dieser Kultur sind die vielen Felsmalereien. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts vereinigen sich in dieser Region des südlichen Afrika die vorher eigenständigen Sotho-Clans unter Moshoeshoe I. zur Basutho-Nation. 1868 wird das Königreich von der britischen Kolonialmacht erobert und ist seit 1884 britische Kronkolonie. Die Bildung politischer Parteien Ende der 1950er führt im Jahr 1966 zur Unabhängigkeit, aus der die südafrikafreundliche Basutoland National Party (BNP) als Gewinner hervorgeht. Stärkste Partei heute ist die Lesotho Congress for Democracy (LCD), die aus der Wahl von 2002 mit 77 von 120 Sitzen hervorgegangen ist.

Politik

2002 In den Parlamentswahlen vom 23. Mai 1998 erhält die regierende LCD (Lesotho Congress for Democracy) aufgrund des Mehrheitswahlsystems 79 der 80 Sitze im Parlament. Nach wochenlangen Protesten der Opposition und einer Meuterei von Offizieren marschieren am 22. September 1998 auf Ersuchen des Premiers Bethuel Pakalitha Mosisili südafrikanische und botswanische Truppen (SADAC) in Lesotho ein. Als Protest gegen den Einmarsch, folgen Plünderungen und Brandanschläge in Maseru und verschiedenen andern grösseren Orten. Nach Vermittlung durch den südafrikanischen Sicherheitsminister Sydney Mufamadi beschließt ein Interimsrat aus Regierung und Opposition eine Wahlrechtsänderung und Neuwahlen. Am 15. Mai 1999 werden die ausländischen Truppen wieder abgezogen. Mit der Änderung des Wahlgesetzes vom 3. September 1999 wird das Parlament von 80 auf 130 Sitze vergrößert, wobei 80 Sitze durch ein Mehrheitswahlsystem und 50 Sitze im Verhältniswahlrecht bestimmt werden. Am 26. Mai 2002 finden die mehrfach verschobenen Parlamentswahlen statt. Die regierende LCD erringt mit 54 % der abgegebenen Stimmen die absolute Mehrheit, stärkste Oppositionspartei wird die Basotho National Party (BNP) mit 22,4 % der Stimmen. Das Lesotho Highland Water Project, in dem angeblich 1,6 Millionen Euro an Bestechungsgeldern von Acres International und 11 anderen internationalen Dammbauunternehmen gezahlt wurden, wird von der internationalen Nichtregierungsorganisation Transparency International als "Denkmal der Korruption" bezeichnet. Wichtige politische Zielvorgaben zu Beginn des Jahrzehnts sind umfassende Privatisierungsmaßnahmen, da viele der meist staatlichen Betriebe heruntergewirtschaftet sind, außerdem Maßnahmen gegen die Nahrungsmittelknappheit, hohe Arbeitslosigkeit und Aids. Siehe auch: Liste der Könige von Lesotho

Sicherheitspolitik

Die Armee ist mit 2.000 Soldaten (18 gepanzerten Fahrzeugen, 2 Transportflugzeuge und 5 Hubschrauber) nicht sehr schlagkräftig, daher war Lesotho gezwungen 1998 südafrikanische und botswanische Truppen zur Niederschlagung eines Putsches ins Land zu holen.

Verwaltung

Lesotho ist in zehn Distrikte aufgeteilt: Berea, Butha-Buthe, Leribe, Mafeteng, Maseru, Mohales Hoek, Mokhotlang, Qacha's Nek, Quthing, Thaba-Tseka

Infrastruktur

Flugverkehr

Regelmäßige Flüge verbindet den Moshoeshoe I. Flughafen von Maseru mit dem Flughafen von Johannesburg.

Bahn

Es gibt keine Züge in Lesotho. Einzig ein Bahnanschluss für Maseru, schließt das Land ans südafrikanische Eisenbahnnetz an. Auf dieser Linie werden jedoch nur Güter transportiert.

Busverkehr

Der öffentliche Verkehr ist in Lesotho sehr schlecht ausgebaut. Da es nur wenige Buslinien gibt, benutzen die Basotho vor allem Sammeltaxis.

Straßennetz und Autoverkehr

Lesotho verfügt im Unterland über eine gut ausgebaute Nord-Süd Hauptachse. Zudem gibt es noch neue Strassen über die Maluti-Berge zu den Bauten des Lesotho Hochland Wasser Projektes. Die Höchstgeschwindigkeitsgrenze liegt bei 80 km/h auf Landstraßen und bei 50 km/h innerhalb der Ortschaften. Auf den Strassen Lesothos sind sehr unterschiedliche Gefährte unterwegs. Es gibt praktisch alles, vom langsamen Ochsenkarren, der die Ernte einfährt, bis zum schnellen Flitzer, der mit unerlaubten 140 km/h unterwegs ist. Diese Durchmischung birgt große Gefahren und ist häufige Ursache für Unfälle. Beim Moshoeshoe I Flughafen es gibt einen Autoverleih.

Weblinks

http://www.lesotho.gov.ls/ - Offizielle Seite der Regierung von Lesotho
Kategorie:Monarchie Kategorie:Staat ja:レソト ko:레소토 ms:Lesotho simple:Lesotho zh-min-nan:Lesotho

Moshoeshoe I.

Moshoeshoe I. (Ausgesprochen: Moschweschwe) († 1870) Die Stämme der südlichen Sothos werden durch den Expansionskrieg der Zulus in die Gebirgsregion des heutigen Lesothos gedrängt. Dadurch bildet sich um 1820 unter dem Häuptling Moshoeshoe I. das Volk der Basotho. Moshoeshoe I. gilt als Gründervater der Nation und hält in Thaba Bosiu (Berg der Nacht) Hof. Dank der beratenden Unterstützung von französischen Missionaren, gelingt es Moshoeshoe I. vorerst sein Stammesgebiet gegenüber den Zulus und den Besitzansprüchen weisser Buren zu verteidigen. 1866 wird Basotholand (das heutige Lesotho) durch die Briten annektiert und 1868 zum britischen Protektorat erklärt. Moshoeshoe I. blieb König und konnte sich so dem Zugriff der Burenrepubliken entziehen. Moshoeshoe I. gilt als weiser und ehrlicher Vater der Nation und wird in Lesotho auch heute noch verehrt. Kategorie:Mann Kategorie:König Kategorie:Lesotho

Kategorie:Afrikanische Ethnie

Siehe auch: Afrikanische Ethnien Ethnie Kategorie:Ethnie Ethnie

Narew Ostrołęka

Narew Ostrołęka - klub piłkarski działający od 1962 roku w Ostrołęce, powstały z połączenia trzech istniejących wcześniej klubów. Obecnie występujący pod nazwą War-Pol Narew Ostrołęka w czwartej lidze polskiej (Mazowsze).

Informacje ogólne


- Pełna nazwa: ASPN War-Pol Narew Ostrołęka
- Rok założenia: 1962
- Barwy: niebiesko-czerwone

Stadion


- Nazwa: Stadion MOSiR
- Adres: ul. Witosa 1, Ostrołęka
- Pojemność: 5 000 widzów (2758 miejsc siedzących)
- Wymiary: 100mx70m

Zobacz też


- Ostrołęka
- Korona HiD Ostrołęka
- Piłka nożna
- Lista polskich klubów piłkarskich

Linki zewnętrzne


- [http://www.narew.ostroleka.pl Oficjalna stona klubu] Kategoria:Ostrołęka Kategoria:Polskie kluby piłkarskie

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