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Batavische Republik

Batavische Republik

Die Batavische Republik (Bataafse Republiek) war eine durch französischen Revolutionsexport errichtete Tochterrepublik, gebildet aus der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande, ausgerufen am 19. Januar 1795, umgewandelt in das Königreich Holland am 5. Juni 1806. Zu Beginn des Ersten Koalitionskrieges gegen das revolutionäre Frankreich (1792-1797) blieb die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande zwar neutral. Als wichtigster Geldgeber Großbritanniens, das seinerseits zum Hauptfeind der Revolution wurde, verwickelte sie sich aber in den Konflikt, und am 1. Februar 1793 erklärte ihr die Französische Republik den Krieg. Im Winter 1794/1795 überschritt deren Heer die niederländische Grenze und nahm Amsterdam am 20. Januar 1795. Am 16. Mai 1795 schlossen die Französische und die bereits konstituierte Batavische Republik den Friedensvertrag von Den Haag; die Exklaven Maastricht, Venloo, Staats-Limburg und Staats-Flandern wurden in die bereits französisch gewordenen Österreichischen Niederlande (das heutige Belgien) integriert, und die Batavische Republik musste mit hohen Kontributionen eine französische Armee von 30 000 Mann auf ihrem Staatsgebiet unterhalten. Eine Defensiv- und Offensivallianz verband die beiden Republiken im weiteren Kampf gegen die Koalition (v. a. Österreich und Großbritannien). Die Batavische Republik war nicht bloß ein Produkt französischer Macht, sie wurde von einem ansehnlichen Teil der niederländischen Gesellschaft getragen. Eine Republik war das Land zwar bereits seit 1581, doch war dieses geprägt von einer abgeschlossenen politischen Elite aus kaufmännischer Aristokratie und dem Haus Oranien, welches das seit 1747 erbliche Statthalteramt (oberster Heer- und Marineführer) innehatte. Gegen die immer stärkere Oligarchisierung der Machtstrukturen regte sich insbesondere seit dem letzten Viertel des 18. Jh. Widerstand; am Ideengut der Aufklärung orientierte sogenannte Patrioten stellten demokratische Forderungen, konnten diese aber nach ersten Erfolgen nicht durchsetzen und mussten sich nach preußischer Intervention 1787 sogar in großer Zahl nach Frankreich flüchten. Entschieden wurde die innenpolitische Auseinandersetzung durch die Invasion der französischen Armee, dank der die zurückgekehrten Exilanten und die im Land verbliebenen Patrioten die Staatsgeschäfte übernehmen konnten. Die Batavische Republik war ein Einheitsstaat mit einer Verfassung nach dem Vorbild des französischen Direktoriums von 1795 und bedeutete den Übergang von einer im europäischen Mächtekonzert bedeutungslos gewordenen, überalterten und ineffizienten Föderation (absolutistische Monarchien wie Frankreich oder Preußen waren weitaus moderner regiert als das Bündnis von sieben weitgehend autonomen Provinzen) zu einer zentralisierten Regierung. Außenpolitisch hatte die Republik als Satellit Frankreichs weiterhin keine Stimme, aber innenpolitisch blieb der Wandel, beispielsweise in der Religionsfreiheit, nicht ohne Auswirkung; viele Neuerungen wie die Standardisierung des Niederländischen wurden später beibehalten. Die Nationalversammlung, das Parlament, das als Nachfolger der 1795 eingesetzten provisorischen Volksvertretung erstmals 1796 zusammentrat, war gekennzeichnet von Fraktionskämpfen und Verfassungskämpfen. 1798 und 1801 kam es zu Staatsstreichen, im ersten Fall, um demokratische Veränderungen voranzutreiben, im zweiten, um diese wieder rückgängig zu machen; dieser Coup wurde von einem französischen Offizier angeführt mit Unterstützung Napoleon Bonapartes, dessen Herrschaft als erster Konsul in Frankreich schon weitgehend undemokratisch geworden war. 1805 ernannte Napoleon Rutger Jan Schimmelpenninck zum „Ratspensionär“, d. h. autoritären Staatspräsidenten, und 1806 schließlich verwandelte er die Republik in eine Monarchie mit seinem Bruder Louis als König.

Bemerkungen

Rutger Jan Schimmelpenninck Rutger Jan Schimmelpenninck
- Der Staatsname geht auf die Bataver zurück, einen urtümlichen Volksstamm, der während der römischen Zeit auf dem südlichen Gebiet der heutigen Niederlande siedelte. Wie bei den meisten französischen Tochterrepubliken bedeutete der antikisierende Name, dass der neue Staat sich auf eine frühere, naturrechtliche und nicht feudale Gesellschaftsordnung berief.
- Im Gegensatz zu den anderen Tochterrepubliken musste sich die Batavische Republik keine neuerfundene Trikolore in Nachahmung der französischen geben. Am 14. Februar 1796 dekretierte sie die traditionelle niederländische Trikolore mit der waagrechten Teilung in Rot-Weiß-Blau (die nicht in Verbindung mit dem senkrechten französischen Blau-Weiß-Rot steht) per Gesetz zur Nationalfahne. Für die Schiffe der Kriegsmarine wurde jedoch eine Ergänzung der Flagge angeordnet, die wie folgt beschrieben wurde: „Es wird ein Feld eingefügt, die eine Repräsentation einer weiblichen Figur in einer graziösen Haltung enthält, auf einem Flecken grünen Laubs sitzend, sowie einen Speer mit dem Freiheitshut in der Hand haltend. Zu ihren Füßen sitzt ein Löwe, den Kopf zur Seite geneigt und mit einem wilden Gesichtsausdruck ausgestattet.“
- Die Illustration wurde selbstständig als Bugflagge (Gösch) auf allen Kriegsschiffen benutzt.
- Das Feld in der Flagge wurde 1806 mit Errichtung der Monarchie wieder abgeschafft.
- Als neuer Verbündeter Frankreichs wurde die Republik 1795 zum Feind der Koalition, der das alte niederländische Kolonialreich weitgehend schutzlos preisgegeben war. Um die überseeischen Besitzungen wenigstens in Teilen zu retten, schloss der geflohene Statthalter der Niederlande im Jahre 1796 einen Vertrag mit Großbritannien, in dem er die Kolonien in britische "Sicherheitsverwahrung" überantwortete und deren Gouverneuren die Anweisung gab, sich der neuen Hoheit zu unterstellen. Die Batavische Republik scheiterte mit ihren Rückeroberungsversuchen wie beispielsweise einer Expedition in die Kapkolonie und verlor letztlich einen großen Teil des Kolonialreiches: Guyana und Ceylon wurden durch den Frieden von Amiens 1802 britisch, die Kapkolonie blieb zwar auf dem Papier holländisch, wurde dann aber 1806 erneut, nun endgültig, von den Briten übernommen. Die übrigen Kolonien gelangten 1814 wieder unter niederländische Verwaltung. Siehe auch: Geschichte der Niederlande Kategorie:Niederländische Geschichte Kategorie:Französische Revolution Kategorie:Koalitionskriege Kategorie:Staat (historisch)

Revolutionsexport

Als Revolutionsexport wird sowohl die unbeabsichtigte als auch die kalkulierte oder manipulierte Ausbreitung einer Revolution in ein anderes Land bezeichnet. Darüber hinaus unterscheidet man zwischen Revolutionsexport durch direkte Intervention oder durch indirekte Unterstützung subversiver Kräfte. Dabei kann es sich um verschiedene Formen einer revolutionären gesellschaftlichen Veränderung handeln, so stellt z.B. die Ausbreitung der Reformation im 16. Jahrhundert eine eher religiöse Revolution als eine soziale Revolution dar, zweifellos aber begleitet von wesentlichen politischen Veränderungen und einer Revolution der Bauern (Bauernkrieg). Messianische Bewegungen können ebenfalls als religiöser Revolutionsexport angesehen werden. Die industrielle Revolution wiederum wurde im 19. Jahrhundert vor allem durch die Eisenbahn exportiert.

National-Demokratische Revolution

Im eigentlichen Sinne aber führte die Verbreitung der Ideen der Französischen Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) seit 1789 erstmals zu einem Revolutionsexport großen Ausmaßes und zugleich einem der wenigen erfolgreichen Revolutionsexporte der Geschichte. Zunächst war die 1790 von Revolutionären in den Österreichischen Niederlanden parallel errichtete Republik der "Vereinigten Belgischen Staaten" wieder unterdrückt worden.

Frankreich

Die ab 1792 in die Nachbarländer vordringenden revolutionäre Volksheere der Republik Frankreich führten aber zur Errichtung der Mainzer Republik, 1794 zu einem Aufstand in Polen und ab 1795 zur Errichtung zahlreicher weiterer Satelliten- und Tochterrepubliken, z.B.
- Cisalpinische Republik (Cispadanische Republik und Transpadanische Republik) bzw. Italienische Republik
- Ligurische Republik (Genua)
- Batavische Republik (Niederlande)
- Helvetische Republik (Schweiz)
- Römische Republik (Vatikan)
- Parthenopäische Republik (Neapel)
- weitere

Polen und andere

Von Frankreich gingen auch nach der Julirevolution von 1830 wieder revolutionäre Impulse aus, bis 1832 vor allem nach Belgien, Polen und Italien, jedoch nur indirekt und nicht im eigentlichen Sinne eines Revolutionsexports. Durch die französische Februarrevolution 1848 erneut ausgelöst, trug aber auch Polnischer Messianismus bei den Verfassungskämpfen und nationalen Befreiungsrevolutionen von 1848/49 wesentlich zu deren Ausbreitung in ganz Europa mit bei. Die (nationalen) Revolutionen gingen zwar verloren, doch die Idee des Kommunismus und der kommunistischen Revolution wurde geboren (Kommunistisches Manifest 1848). Die kommunistisch beeinflußte Frühbürgerliche Revolution in Russland 1905/07 wiederum löste 1905/11 die bürgerlich-demokratische Jungpersische Revolution im Iran aus und diese beeinflußte dann 1908/09 die Revolution der Jungtürken im Osmanischen Reich wesentlich.

USA

Aus US-amerikanischer Sicht war der Ausbruch der Französischen Revolution seinerseits das Ergebnis eines Revolutionsexports, nachdem aus den USA zurückkehrende französische Truppen freiheitliche Ideen mitgebracht hätten. In jüngster Zeit gehen wieder von der Politik der USA Revolutionen aus, so z.B. die Umstürze in Georgien (2003), der Ukraine (2004) und Kirgistan (2005). Russland, Weißrußland und Usbekistan werfen Washington Revolutionsexport vor und verweisen in diesem Zusammenhang erneut auf die Geschichte der USA. Durch inszenierte Umstürze hatten US-Siedler bereits 1835 Texas und 1846 Kalifornien von Mexiko abgespalten und die kurzzeitig "unabhängigen" Marionettenstaaten schließlich angegliedert, ähnlich 1898 im Falle Kubas und 1903 im Falle Panamas.

Kommunistische Revolution

Während des Ersten Weltkrieges schien 1917 nicht nur der Sieg einer Oktoberrevolution in Sowjetrussland, sondern auch der Sieg der Weltrevolution in den anderen kriegsführenden Staaten möglich, da durch den Krieg und interne Nationalitätenkonflikte auch in allen Staaten eine revolutinäre Situation entstanden war. Trotz Meutereien in Frankreich sprang der revolutionäre Funke 1918 jedoch zunächst nur auf Deutschland über. Der deutschen Novemberrevolution waren Verbrüderungen deutscher und russischer Truppen sowie eine ungeschickte Schaukelpolitik des Kaiserreichs gegenüber den Sowjets vorausgegangen, nicht jedoch ein Revolutionsexport der damals noch zu schwachen Sowjets. Der Kampf um die Errichtung einer Räterepublik auch in Deutschland ging daher 1919 verloren. Inhaltlich widerspricht der Revolutionsexport in wesentlichen Punkten sowhl der kommunistischen Revolutionstheorie, die den Ausbruch der Revolution erst nach Zustandekommen bestimmter Vorbedingungen erwartet
- nichtreformierbare Gegensätze, meist Klassengegensätze, siehe Klassenkampf
- Vorhandensein einer revolutionären Klasse, aus der wiederum vor allem die revolutionäre Partei neuen Typs hervorgeht
- revolutionäre Situation (Krieg, Hungersnot, Streiks oder ähnliches) als auch der Weltrevolution, die bei gleichzeitigem Zustandekommen dieser Bedingungen in mehreren Staaten erfolgen solle, siehe Weltbrand.

Sowjetunion

Im Überlebenskampf Sowjetrußlands jedoch provozierten die russischen Kommunisten jedoch weitere Aufstände zunächst mit dem Ziel, die antisowjetische Front zu schwächen. Im Rahmen ihrer Gegenoffensive ab 1920 an allen Fronten versuchte sie darüberhinaus, Russland mit einem Schutzgürtel kommunistischer Satelittenrepubliken zu umgeben, die später als Pufferzone dienen sollten (z.B. Iranische Sowjetrepublik). Letztere wurden durch direkten Einmarsch sowjetischer Truppen geschaffen, aber auch die kommunistische Revolution in Ungarn 1919 ist das Ergebnis eines Revolutionsexport und führte dort wiederum zu einem vergeblichen Revolutionsexport in die Slowakei. Alle diese Versuche, die Revolution direkt oder indirekt zu importieren, scheiterten bis spätestens 1921. Besonders die russische Niederlage vor Warschau und das Mißlingen der Errichtung einer Polnischen Sowjetrepublik markierte dieses Scheitern deutlich, die 1921 zur sowjetischen Abkehr vom Revolutionsexport führte. Allein in der Mongolei führte der sowjetische Einmarsch 1921/24 tatsächlich zur Errichtung einer dauerhaften kommunistischen Bruderrepublik (Volksrepublik bis 1990), doch dort hatte der russische Einfluß bereits vor der Oktoberrevolution dominiert. In China führte die sowjetische Einmischung seit den 1920 Jahren zur Gründung der Chinesischen Sowjetrepublik, die jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Macht festigte und bald schon wieder dem sowjetischen Einfluß entkam. Der im Westen befürchtete Revolutionsexport blieb zwar aus, weiterhin jedoch ein Argument antisowjetischer Bedrohungsszenarien. Nicht zu Unrecht. 1943 hatte Stalin mit der Auflösung der Komintern zwar die Idee der Weltrevolution aufgegeben, nach ihrem Sieg im Zweiten Weltkrieg jedoch errichtete die Sowjetunion zahlreiche neue Satellitenrepubliken an ihren Grenzen. Wie einst die Tochterrepubliken auf den französischen Bajonetten entstanden nun Volksrepubliken auf sowjetischen Bajonetten. 1946 zogen sich die Sowjets zwar aus Sinkiang und der Mandschurei sowie Aserbaidschan und Kurdistan zurück, 1948 wurde die kommunistische Revolution aber in der Tschechoslowakei, Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Nordkorea erfolgreich exportiert, bis 1949 auch in der DDR und der Volksrepublik China. Der sowjetische Revolutionsexport fand damit seinen erneuten Anschluß, er diente seit 1921 ohnehin eher geostrategischen als revolutionären Zielen.

China und Kuba

Um 1960 jedoch wurde auch Kuba kommunistisch und China löste sich aus der sowjetischen Vorherrschaft. Diese beiden Staaten betrieben in den nächsten Jahren und Jahrzehnten im Gegensatz zur Sowjetunion wieder einen massiven und von Moskau unkontrollierten Revolutionsexport, der jedoch überall scheiterte. Ernesto Che Guevara, der bereits im Kongo vergeblich die Revolution entfacht hatte, fiel 1967 als Martyrer bei dem Versuch, den kubanischen Kommunismus nach Bolivien zu exportieren. Kubanische Revolutionäre wirkten auch in Guevaras Heimat Argentinien vergeblich, bis 1989 standen kubanische Truppen in Angola, Äthiopien und vielen anderen lateinamerikanischen, afrikanischen und asiatischen Staaten. Der (vermeintliche) Revolutionsexport nach Grenada wurde 1983 durch eine massive US-Invasion gegen die winzige Insel unterbunden. Ebenso unterstützte China, das zunächst auch die Weltrevolution nicht aufgegeben hatte, in den 1960ern massiv maoistische Rebellen und kommunistische in Asien und Afrika, z.B. Peru (Leuchtender Pfad und Volksrepublik Ayacucho), den Philippinen, Nepal (bis heute), Indien, Malaysia, Irak (1959), Burma, Laos und Kambodscha. Im Falle der letzteren beiden Staaten war der Revolutionsexport von Vietnam aus (bis 1965 chinesisch unterstützt) 1975 erfolgreich und führte zur Errichtung weiterer Volksrepubliken. Das Scheitern des chinesisch-kubanischen Revolutionsexports ist jedoch 1968 mit dem Scheitern der weltweiten Studentenrevolte anzusetzen, die weder Kuba noch China unter ihre Kontrolle oder zum Erfolg hatten führen können.

Islamische Revolution

Ebenfalls in den 1960ern setzten von Sowjets, Chinesen und Kubanern unterstütze Regimes in arabischen Staaten zum Export ihrer panarabischen und islamisch-sozialistischen Ideen an, allen voran Ägyptens Präsident und Revolutionsführer Nasser. Bereits 1954 hatte die nationale Revolution in Ägypten den antikolonialen Aufstand in Algerien mitverursacht, was Frankreich (zusammen mit Großbritannien und Israel) 1956 zum (erfolglosen) Angriff auf Ägypten veranlaßt hatte.

Arabischer Sozialismus

1962 marschierten ägyptische Truppen in Nordjemen ein, um die dort errichtete Republik gegen jemenitische und saudische Monarchisten zu verteidigen, die syrische Baath-Partei putschte 1963 im Irak. Die PLO versuchte 1970 eine Revolution in Jordanien und mischte seit 1975 im Bürgerkrieg im Libanon auf seiten der Revolutionäre mit. Irak wiederum errichtet 1990 auf irakischen Bajonetten die kurzlebige "Volksrepublik Kuwait". Vor allem aber Libyens Revolutionsführer Ghadafi sah sich seit Nassers Tod (1970) als dessen Nachfolger und inszenierte zahllose republikanische Umsturzversuche und revolutionäre Aufstände in Marokko ("Republik Marokko"), Sudan, Aceh (Indonesien), Mindanao (Philippinen), ja sogar in Trinidad und Tobago. Im Nachbarland Tschad griffen die Libyer mehrmals vergeblich ein, trugen aber letztlich zum Sturz mehrerer Regimes mit bei.

Iran

Die meiste internationale Beachtung fanden die seit 1979 von der Islamischen Revolution in der Islamischen Republik Iran ausgehenden, aber überbewerteten Revolutionsexportversuche. Schiitisch ausgerichtet, hatte das Mullah-Regime fast gleichzeitig mit der Machtübernahme in Teheran 1979 die Ausweitung der Islamischen Revolution zunächst auch in den ebenfalls mehrheitlich schiitischen Irak, Nordjemen und ab 1982 in den Libanon beabsichtigt. Umsturzversuche jedoch scheiterten, und ab 1980 griff der Irak im Gegenzug den Iran an (Erster Golfkrieg). Die faktische Niederlage Irans 1988 offenbarte das Scheitern des Exports der Islamischen Revolution, insofern kommt Saddam Hussein der "Verdienst" zu, sie vom Irak und der übrigen Islamischen Welt ferngehalten zu haben. Zwar rief Irans Revolutionsführer Ayatollah Khomeini auch den sowjetischen Staats- und Parteichef Gorbatschow zur Annahme des Islam und zur Umwandlung der UdSSR in eine "Union der Islamischen Sowjetrepubliken" auf, der von den Sowjets befürchtete Revolutionsexport in die islamischen Republiken Mittelasiens blieb jedoch aus. Mit Khomeinis Tod 1989 schien der Revolutionsexport zu den Akten gelegt, doch schon 1991 (nach Iraks Niederlage im Zweiten Golfkrieg) versuchte Iran erneut, mit massiver Unterstützung irakischer Aufständische durch eigene Truppen, auch im Irak die Islamische Revolution zum Sieg zu führen. Das algerische Regime warf dem Iran 1992 eine ähnliche, gegen Algier gerichtete Politik vor. Seit dem Dritten Golfkrieg beschuldigen auch die USA Iran des erneut versuchten Revolutionsexports nach Irak. Trotz der Abkehr Teherans vom Revolutionsexport hat die Zahl der Anhänger und Befürworter der Islamischen Revolution stattdessen vor allem in Ägypten und der Türkei stark zugenommen, eine ausreichende revolutionäre Situation ist dort jedoch noch nicht entstanden.

Sonderfall Afghanistan

Als Nachbarland sowohl Irans als auch der ehemaligen Sowjetunion traf Afghanistan 1979 das Schicksal, Opfer gleich zweier (gescheiterter) Revolutionsexporte zu sein. Die Kommunisten in Moskau hatten mit einem außenpolitischen Erfolg von innenpolitischen Problemen (Stagnation unter Breschnew) ablenken wollen und eine kommunistische Marionettenregierung in Kabul installiert, die sich bald untereinander zerfleischte. Dagegen erhob sich die muslimische Bevölkerung nach dem Vorbild Irans und mit direkter iranischer Unterstützung (bewaffnete Freiwillige, Hilfszahlungen) zum bewaffneten Aufstand. Die Sowjetunion ihrerseits sah sich zur direkten Invasion zugunsten Kabuls gezwungen, siehe Afghanischer Bürgerkrieg und sowjetische Invasion Nach einem jahrelangen Bürgerkrieg zwischen Kommunisten und Mudschaheddin in Afghanistan zogen die Sowjets 1988 ab, die Mudschaheddin besiegten 1992 die Kommunisten und wurden selbst 1996 von den sunnitischen Taliban besiegt. Sowohl der wiederaufgenommene kommunistische Revolutionsexport der Sowjets als auch die schiitische Islamische Revolution des Iran waren gescheitert.

Literatur


- Luis Baez: Geheimnisse von Generälen. Havanna 1997
- Curzio Malaparte: Technik des Staatsstreiches. Berlin 1988 (1920, Polnisches Zwischenspiel)

Weblinks


- [http://www.zeit.de/2004/51/Ukraine Exportschlager Orange - Ist die ukrainische Revolution ansteckend?]
- [http://www.gegenargumente.at/radiosend/radiosend_05/frei_wahl_II.htm Wenn der Ruf nach freien Wahlen von außen erschallt]
- [http://www.derfunke.de/rubrik/international/amerika/kuba/interview-hart.html Kuba, Venezuela und Lateinamerika - Springt der revolutionäre Funke über?]
- [http://countrystudies.us/iran/100.htm Iranian Concept of Export of the Revolution]
- [http://www.fordham.edu/halsall/mod/castro-revolution.html Fidel Castro about Export of Revolution] Kategorie:Revolution Kategorie:Sowjetische Geschichte Kategorie:Kommunismus

Tochterrepublik

Tochterrepubliken, ab 1792 von der Französischen Republik durch Militärintervention und Revolutionsexport errichtete Staaten mit Verfassungen nach dem eigenen Vorbild. Im Übergang zur kontinentaleuropäischen Hegemonie Frankreichs unter Kaiser Napoleon verschwanden die Tochterrepubliken zugunsten eines konstitutionell-monarchischen Staatensystems. Der Begriff betonte die Verwandtschaft und Verbundenheit zwischen diesen Republiken gegenüber Monarchien, aber auch auch anderen, vorrevolutionären (Adels-)Republiken wie die Vereinigten Niederlande oder Venedig. Die Eroberung benachbarter Staaten und ihre Umwandlung zu Tochterrepubliken stellten im ersten Koalitionskrieg und später den grösstenteils geglückten Versuch dar, ein militärisches Glacis für Frankreich zu schaffen; insofern diente anfangs das aggressive Mittel noch einem defensiven Zweck. Die meisten Tochterrepubliken entstanden aber erst nach der jakobinischen Phase der Französischen Revolution 1793-1794, und ihr Schicksal hing eng mit der Karriere Napoléon Bonapartes seit 1796 zusammen. Sie waren ein wesentliches Element der Innenpolitik Frankreichs, deren Takt Napoleon vorgeben konnte, indem er während seinen italienischen Feldzügen eine Vielzahl von Republiken ausrief. Frankreich bewegte sich damals bereits in Richtung der Herrschaft eines "starken Mannes" (Konsulat ab 1799) und letztlich des Kaiserreichs ab 1804; diese Tochterrepubliken waren nicht dazu bestimmt, die Revolution zu exportieren, sondern Autorität zu importieren, und konsequenterweise waren in der zweiten, imperialen Phase der Ausdehnung des französischen Machtbereichs ab 1805 (Spanien, Rheinbund) die auf die Tochterrepubliken folgenden Königreiche und weitere von Frankreich abhängige Fürstentümer mit Verwandten des Kaisers (Napoleoniden) als Staatsoberhäupter besetzt.

Bemerkungen


- Die Namen der Tochterrepubliken wie Batavische Republik oder Cisalpinische Republik leiteten sich meist von geo- und ethnographischen Begriffen der Antike her. Die besondere Namensgebung für die Verbündeten des revolutionären Frankreichs rührt von einem damals anderen Verständnis her, worin das Wesen der Revolution bestünde. Der später gültige Sinn - radikaler Neubeginn und gewaltsamer Fortschritt - steckt gerade nicht im Wort Revolution. Dieses bedeutet ursprünglich "Rückwendung" (lat. re-volutio), nämlich weg von einer degenerierten feudalen Gegenwart hin zu früheren naturrechtlichen Zuständen. Verwirklicht glaubten die Vordenker der Revolution diese freieren Gesellschaften in der Antike, in der Römischen Republik oder bei den keltisch-germanischen Völkern, auf die man sich also in sprachlicher Weise berief. Diese Namensgebung ist auch ein Beispiel für die "Erfindung der Tradition". Das hohe und bis in die Anfänge der damals bekannten Geschichte zurückreichende Alter der Begriffe sollte sowohl für ein Gegengewicht zur Künstlichkeit der Staatenbildung sorgen als auch den neuen Republiken eine grössere Legitimation als der im Mittelalter verwurzelten Feudalordnung verschaffen.
- In ähnlicher Weise wie "Tochterrepublik", allerdings mit dem Aspekt der Gleichrangigkeit wird der Begriff "Schwesterrepublik" verwendet. So idealisierten Ende des 18. Jahrhunderts die USA die Schweiz als "sister republic", indem sie ihren Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten mit der Existenz der Eidgenossenschaft in einem sonst monarchischen Europa verglichen. Um dem Vorwurf der Abhängigkeit entgegenzutreten nannten sich auch die napoleonischen Schöpfungen oft Frankreichs "républiques soeurs". Als "Bruderländer" bezeichneten sich wiederum die osteuropäischen Volksdemokratien, die nach dem Zweiten Weltkrieg gemäss sowjetischem Vorbild errichtet wurden und die bekannteste Weiterentwicklung des Konzepts der Tochterrepubliken darstellen. Die bis weit in die 1960-er Jahre führende Stellung der UdSSR in der Raumfahrt führte im Westen zum insbesondere auf sie angewendeten Begriff "Satellitenstaaten".

Liste von Tochterrepubliken

Zunächst war die 1790 von Revolutionären in den Österreichischen Niederlanden parallel zur Französischen Revolution errichtete Republik der "Vereinigten Belgischen Staaten" wieder unterdrückt worden. Später aber folgten z.B. die
- Raurakische Republik (1792-1793)
- Mainzer Republik (1792-1793)
- Batavische Republik (1795-1806)
- Cispadanische Republik (1796-1797)
- Transpadanische (Lombardische) Republik (1796-1797).
- Cisalpinische (Italienische) Republik (1797-1799 und 1801-1805)
- Cisrhenanische Republik (1797)
- Ligurische Republik (1797-1805)
- Römische Republik (1798-1799)
- Helvetische Republik (1798-1803)
- Piemontesische Republik 1798-1799)
- Parthenopeische Republik (1799)
- Lucchesische Republik (1799/1800 und 1802-1805)
- Subalpinische Republik (1800-1802) Die Liste ist nicht vollständig, es gab eine bedeutende Anzahl kleinerer und ephemerer Republiken, die oft nur in der Spezialliteratur der Geschichtsschreibung Erwähnung finden. Auf dem Gebiet der vorrevolutionären Eidgenossenschaft mit ihrer ausgeprägten lokalen Selbstverwaltung und territorialen Zergliederung erklärten sich während der Umbruchsphase des Frühjahrs 1798 Untertanenorte und -gebiete zu Republiken (Léman bzw. Kanton Waadt) oder Freistaaten (Toggenburg), bevor sie in der Helvetischen Republik zusammengefasst wurden. Die damaligen Verhältnisse widerspiegeln sich immer noch in den divergenten Selbstbezeichnungen der Schweizer Kantone als "Stand" oder "Republik". Die bereits vor der Revolution bestehenden Kantone bevorzugen das traditionelle "Stand", während die (Westschweizer) Kantone, die sich in der revolutionären und napoleonischen Ära besonders verwurzelt sehen, ein Selbstverständnis als "Republik" haben. Der Kanton Jura, der seine Loslösung von Bern erst in den 1970-er (!) Jahren erlangte, bezeichnet sich als "République et Canton"; er ist damit wohl das fernste eigenstaatliche Echo der Tochterrepubliken und schliesst gleichzeitig einen Kreis, da er territorial zum grossen Teil mit der Raurakischen Republik von 1792 übereinstimmt, die ihrerseits die erste aller Tochterrepubliken war. Kategorie:Französische Revolution Kategorie:Koalitionskriege Kategorie:Staatsform Kategorie:Politischer Begriff

19. Januar

Der 19. Januar (in Österreich: 19. Jänner) ist der 19. Tag des Gregorianischen Kalenders.

Ereignisse


- 1838 - Der Mainzer Carneval-Verein (MCV) wird gegründet.
- 1853 - Uraufführung der Oper "Il trovatore" (Der Troubadour) von Giuseppe Verdi.
- 1883 - Der deutsche Passagierdampfer Cimbria sinkt nach einer Kollision bei Borkum, 437 Menschen sterben.
- 1909 - Gründung der Deutschen Höheren Privatschule Windhoek in Namibia
- 1905 - das erste alpine Skirennen wird von Mathias Zdarsky bei Lilienfeld in Niederösterreich organisiert.
- 1915 - Deutschland. Deutsche Zeppeline bombardieren London, Großbritannien.
- 1919 - Deutschland. Erstmals aktives und passives Wahlrecht für Frauen bei den Wahlen zur deutschen Nationalversammlung.
- 1947 - Griechenland. Das Passagierschiff Himara läuft auf eine Mine und sinkt. 392 Tote.
- 1955 - Das Brettspiel Scrabble wird nach seinem Erfolg in den USA erstmals auch in Australien und Großbritannien verkauft.
- 1961 - Amtsübergabe von US-Präsident Dwight D. Eisenhower an John F. Kennedy.
- 1962 - Burundi. Ausbruch des ethnischen Konflikts zwischen Tutsi und Hutu.
- 1978 - Emden, Deutschland. Der letzte VW-Käfer läuft vom Band.
- 1992 - Deutschland nimmt zu Kroatien diplomatische Beziehungen auf.
- 1993 - Slowakei wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1997 - Bulgarien. Petar Stojanov wird Staatspräsident
- 1997 - Masako Chiba, Japan, läuft den Halbmarathon der Damen in 66:43,00 Minuten und stellt damit einen neuen Weltrekord auf
- 2000 - Italien. Der ehemalige Regierungschef Bettino Craxi stirbt in Tunesien im Exil.
- 2003 - Kuba. Dritte Direktwahlen zur Nationalversammlung

Kultur


- 1786 - Uraufführung der tragischen Oper Gustav Wasa von Johann Gottlieb Naumann an der Königlichen Oper in Stockholm.
- 1953 - Uraufführung des Musicals Wonderful Town von Leonard Bernstein im Shubert Theater in New Haven.

Geboren


- 399 - Pulcheria, Byzantinische Prinzessin
- 1200 - Dogen, japanischer Zen-Meister
- 1544 - Franz II., französischer König
- 1736 - James Watt, britischer Erfinder (Dampfmaschine)
- 1737 - Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre, französischer Schriftsteller
- 1747 - Johann Elert Bode, deutscher Astronom
- 1757 - Auguste, Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld
- 1807 - Robert Edward Lee, General der US-Armee und Oberbefehlshaber im Sezessionskrieg
- 1808 - Franz Kugler, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller
- 1809 - Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1813 - Henry Bessemer, britischer Ingenieur und Erfinder
- 1821 - Ferdinand Gregorovius, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1821 - Robert Spiske, Gründer der Hedwigschwestern
- 1822 - Joseph Gottsleben, Buchdruckereibesitzer und Zeitungsverleger in Mainz
- 1836 - Gottlieb Graf von Haeseler, preußischer Generalfeldmarschall
- 1838 - Carl Alexander von Martius, deutscher Chemiker
- 1839 - Paul Cézanne, französischer Maler
- 1843 - Arnold Bovet, Pionier des Blauen Kreuzes
- 1845 - Richard Buchta, Afrikaforscher
- 1848 - Matthew Webb, erster Mensch, der ohne technische Hilfen durch den Ärmelkanal schwamm
- 1851 - Jacobus Cornelius Kapteyn, niederländischer Astronom
- 1863 - Werner Sombart, deutscher Soziologe und Volkswirt
- 1866 - Karl Heckmann, deutscher Heimatforscher
- 1868 - Gustav Meyrink, österreichischer Schriftsteller
- 1871 - Ludwig Maria Hugo, Bischof von Mainz
- 1872 - Heinrich Laufenberg, Historiker, Journalist und Politiker
- 1873 - Dr. Owlglass, deutscher Arzt, Schriftsteller und Lyriker
- 1874 - Bruno Paul, Architekt und Kunsthandwerker
- 1879 - Guido Fubini, italienischer Mathematiker
- 1880 - Julius Perlis, österreichischer Schachspieler
- 1883 - Hermann Abendroth, deutscher Dirigent
- 1887 - Andrei Grigorjewitsch Schkuro, russischer General
- 1888 - Ernesto Ruffini, katholischer Geistlicher, Bischof und Kardinal
- 1889 - Sophie Taeuber-Arp, Schweizer Künstlerin
- 1893 - Johannes Dieckmann, deutscher Journalist und Politiker in der DDR
- 1897 - Karl Kerényi, klassischer Philologe und Religionswissenschaftler
- 1897 - Max Tau, deutsch-jüdischer Humanist, Philosoph und Dichter
- 1899 - Hans Reif, Deutscher Politiker
- 1900 - Heinrich Hohl, deutscher Politiker
- 1901 - Hermann Heimpel, deutscher Historiker
- 1903 - Boris Blacher, deutscher Musikwissenschaftler und Komponist
- 1907 - Lilian Harvey, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1909 - Hans Hotter, deutsch-österreichischer Bassbariton
- 1912 - Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch, russischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger
- 1914 - Bob Gerard, britischer Rennfahrer
- 1914 - Friedrich Hacker, US-amerikanischer Psychiater und Psychoanalytiker
- 1918 - Joseph Marie Anthony Cordeiro, Erzbischof von Karachi und Kardinal
- 1920 - Javier Pérez de Cuéllar, peruanischer Politiker, Generalsekretär der UN
- 1921 - Patricia Highsmith, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1922 - Jerzy Kawalerowicz, polnischer Filmregisseur
- 1922 - Miguel Muñoz, spanischer Fußballspieler und Trainer
- 1923 - Hellmut Lange, deutscher Schauspieler
- 1923 - Jean Stapleton, US-amerikanische Schauspielerin
- 1923 - Markus Wolf, deutscher Politiker (Spionagechef der DDR)
- 1924 - Friedl Hofbauer, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin
- 1924 - Georgia Kullmann, deutsche Schauspielerin
- 1925 - Günter Spielmeyer, Richter am deutschen Bundessozialgericht
- 1925 - Rudolf Wessely, österreichischer Schauspieler
- 1925 - Werner Riegel, deutscher Lyriker und Essayist
- 1926 - Fritz Weaver, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Hans-Jürgen Massaquoi, deutsch-liberiaischer Schriftsteller und Journalist in den USA
- 1928 - Hans Georg Wunderlich, deutscher Geologe
- 1931 - Ingrid Andree, deutsche Schauspielerin
- 1931 - Richard Lester, US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Autor
- 1931 - Tippi Hedren, US-amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Patsy Rowlands, britische Schauspielerin
- 1935 - Johnny O'Keefe, australischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1937 - Günter Litfin, der erste Tote an der Berliner Mauer
- 1937 - Joseph Nye, US-amerikanischer Politologe, Politiker und Autor
- 1938 - Hartwig Henze, Richter am Bundesgerichtshof
- 1939 - Phil Everly, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Bernhard Sinkel, deutscher Regisseur, Autor und Produzent
- 1940 - Paolo Borsellino, italienischer Richter und Mafia-Jäger
- 1942 - Michael Crawford, britischer Schauspieler
- 1943 - Janis Joplin, US-amerikanische Rocksängerin
- 1943 - Margriet von Oranien-Nassau, Prinzessin der Niederlande
- 1944 - Laurie London, britische Sängerin
- 1944 - Pehr Henrik Nordgren, finnischer Komponist
- 1944 - Shelley Fabares, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Thom Mayne, US-amerikanischer Architekt
- 1945 - Maria Jepsen, deutsche Theologin und Bischöfin
- 1946 - Alexander Kostinskij, ukrainisch-jüdischer Dichter, Schriftsteller, Illustrator
- 1946 - Dolly Parton, US-amerikanische Countrysängerin
- 1946 - Julian Barnes, britischer Schriftsteller
- 1946 - Reinhard Lakomy, Komponist der DDR
- 1947 - Leszek Balcerowicz, polnischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker
- 1947 - Rod Evans, britischer Sänger
- 1949 - Robert Palmer, britischer Musiker
- 1951 - Dewey Bunnell, US-amerikanischer Sänger
- 1953 - Jürgen Gelsdorf, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1954 - Cindy Sherman, US-amerikanische Fotografin
- 1954 - Evelyne Gebhardt, deutsche Politikerin und Mitglied des EU-Parlaments
- 1954 - Joachim Deckarm, deutscher Leichtathlet und Handballspieler
- 1954 - Katharina Thalbach, deutsche Schauspielerin und Regisseurin
- 1955 - Simon Rattle, britischer Dirigent
- 1955 - Uwe Reinders, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1955 - Wulf-Paul Werner, deutscher Lokalpolitiker und Bürgermeister
- 1956 - Katey Sagal, US-amerikanische Schauspielerin
- 1957 - Michael Virtue, britischer Musiker (UB40)
- 1958 - Thomas Gsella, deutscher Schriftsteller
- 1960 - Al Joyner, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1966 - Stefan Edberg, schwedischer Profi-Tennisspieler
- 1967 - Michael Schjönberg, dänischer Fußballspieler
- 1970 - Steffen Freund, deutscher Fußballspieler
- 1973 - Junxia Wang, chinesische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1973 - Karen Lancaume, französische Schauspielerin
- 1973 - Silvio Meissner, deutscher Fußballspieler
- 1978 - Bernard Williams, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1980 - Jenson Button, britischer Formel-1-Rennfahrer
- 1983 - Hikaru Utada, japanische Pop-Musikerin

Gestorben


- 1565 - Diego Laínez, Jesuit
- 1571 - Paris Bordone, italienischer Maler
- 1576 - Hans Sachs, deutscher Schuhmacher, Sänger und Dichter
- 1629 - Abbas I. (Persien), persischer Herrscher aus der Dynastie der Safawiden
- 1629 - Abbas I. der Große, Schah von Persien
- 1729 - William Congreve, englischer Dramatiker und Dichter
- 1819 - Karl IV., König von Spanien
- 1865 - Pierre Joseph Proudhon, französischer Ökonom, Soziologe und Anarchist
- 1869 - Carl Reichenbach, Industrieller, Chemiker, Naturforscher und Philosoph
- 1874 - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, deutscher Lyriker
- 1879 - Johann Eduard Heuchler, deutscher Architekt und Baumeister
- 1880 - Jules Favre, französischer Politiker
- 1883 - Georg Howaldt , war ein bekannter Goldschmied, Bildhauer und Erzgießer
- 1887 - André-Charles-Victor Reille, französischer General
- 1888 - Heinrich Anton de Bary, deutscher Naturwissenschaftler, Mediziner und Botaniker
- 1895 - Moritz Carrière, deutscher Schriftsteller und Philosoph
- 1898 - Ernst Ludwig Taschenberg, deutscher Entomologe
- 1906 - Bartolomé Mitre, Staatsmann, militärischer Führer und Historiker
- 1909 - Gustav Ritter von Meyer, Justizrat und Ehrenbürger von Bayreuth
- 1924 - Emil Adam, deutscher Maler
- 1930 - Frank Plumpton Ramsey, britischer Mathematiker und Logiker
- 1938 - Rosa Mayreder, österreichische Frauenrechtlerin
- 1952 - Wilhelm Schäfer, deutscher Schriftsteller
- 1953 - Hans Albrecht Freiherr von Rechenberg, deutscher Politiker
- 1959 - Hans Venatier, deutscher Schriftsteller
- 1960 - Ralph Peer, Protagonist der Country-Musik
- 1964 - Firmin Lambot, belgischer Radrennfahrer
- 1966 - Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1967 - Casimir Funk, polnischer Biochemiker
- 1969 - Jan Palach, Philosophie-Student in der ehemaligen Tschechoslowakei
- 1974 - Franz Nabl, österreichischer Schriftsteller
- 1981 - Francesca Woodman, Fotografin
- 1982 - Elis Regina, brasilianische Sängerin
- 1984 - Wolfgang Staudte, deutscher Regisseur
- 1985 - Eric Voegelin, Politologe und Philosoph
- 1986 - Sammy Drechsel, deutscher Kabarettist, Journalist und Sportreporter
- 1988 - Jewgeni Alexandrowitsch Mrawinski, russischer Dirigent
- 1990 - Bhagwan Shree Rajneesh, indischer Sektenführer
- 1990 - Herbert Wehner, deutscher Politiker
- 1991 - Jean Mantelet, Gründer der Firma Moulinex
- 1991 - Gernot Reinstadler, österreicherischer Skirennläufer
- 1995 - Hermann Henselmann, deutscher Architekt
- 1998 - Carl Perkins, US-amerikanischer Musiker und Pionier des Rockabilly
- 1999 - Günter Strack, deutscher Theater- und Fernsehschauspieler
- 2000 - Bettino Craxi, ehemaliger italienisher Ministerpräsident
- 2000 - G. Ledyard Stebbins, US-amerikanischer Biologe, Botaniker
- 2000 - Hedy Lamarr, österreichische Filmschauspielerin
- 2002 - Franz Innerhofer, österreichischer Schriftsteller
- 2003 - Françoise Giroud, französische Politikerin und Journalistin
- 2003 - Ralf Arnie, deutscher Komponist
- 2004 - Wilhelm Clemens Maria Buckermann, dt. Kommunalpolitiker
- 2005 - Anita Kulcsár, ungarische Handballspielerin

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Marius, Martha, Pia, Ratmund, Sarah

Siehe auch

:18. Januar - 20. Januar :19. Dezember - 19. Februar :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0119 ja:1月19日 ko:1월 19일 simple:January 19 th:19 มกราคม

Königreich Holland

Das Königreich Holland 1806-1810 (niederl.: Koninkrijk Holland, franz.: Royaume d'Hollande) wurde von Napoléon Bonaparte als Marionetten-Königreich für seinen dritten Bruder Louis Bonaparte eingerichtet. Dadurch sollten die Niederlande besser kontrolliert werden können. Louis konnte aber die Erwartungen Napoléons nicht erfüllen und so wurde das Königreich 1810 wieder aufgelöst. Bis 1813 waren die Niederlande dann von Frankreich annektiert. siehe auch: Geschichte der Niederlande Holland, Königreich simple:Kingdom of Holland

5. Juni

Der 5. Juni ist der 156. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 157. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 209 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 8498 v. Chr. - Nach einer Berechnung begann damals der Maya-Kalender.
- 719 - Bonifatius erhält in Rom von Papst Gregor II. den Missionsauftrag. Er reist in der Folgezeit durch Friesland, Thüringen, Sachsen, Hessen und Bayern und predigt.
- 754 - Bonifatius stirbt den Märtyrertod an der friesischen Nordseeküste bei Dokkum.
- 774 - Nach erfolgreichem Feldzug gegen Desiderius ernennt sich Karl der Große zum "rex Francorum et Langobadorum" (dt.: König der Franken und Langobarden).
- 1288 - Schlacht von Worringen, veränderte das Machtgefüge im gesamten Nordwesten Mitteleuropas
- 1305 - Bertrand de Got wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Clemens V. an.
- 1654 - Christina I. verzichtet auf den schwedischen Thron und konvertiert heimlich zum Katholizismus.
- 1783 - Die Brüder Montgolfier führen ihren Heißluftballon erstmals öffentlich vor.
- 1837 - Houston wird die provisorische Hauptstadt von Texas, verliert 2 Jahre später aber diesen Status.
- 1849 - Dänemark wird eine konstitutionelle Monarchie und erhält eine Verfassung.
- 1900 - Im Burenkrieg nehmen die Briten Pretoria ein.
- 1942 - Schlacht um Midway zwischen Japan und USA
- 1944 - Zur Vorbereitung der Invasion werfen 1000 britische Bomber 5000 Tonnen Bomben auf deutsche Stellungen in der Normandie.
- 1945 - Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt in Deutschland.
- 1947 - US-Außenminister Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
- 1953 - Der dänische König Frederik IX. setzt eine Verfassungsreform in Kraft.
- 1966 - Willy Brandt wird zum Vorsitzenden der SPD gewählt.
- 1967 - Beginn des Sechs-Tage-Kriegs zwischen Israel und seinen Nachbarn
- 1968 - Ermordung von Robert Kennedy
- 1972 - Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wird seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert
- 1977 - Staatsstreich auf den Seychellen, France-Albert René wird Staatspräsident
- 1981 - Erste Fälle der Imunschwächekrankheit AIDS entdeckt.
- 1984 – Im Konflikt zwischen Sikhs und der indischen Zentralregierung um Pandschab gibt Indira Gandhi den Befehl zur Erstürmung des Goldenen Tempels.
- 1991 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 1992 - Albanien wird in den NATO-Kooperationsrat aufgenommen.
- 1993 - Guatemala. Ramiro de León Carpio wird zum neuen Staats- und Regierungschef gewählt.
- 1995 - Zum ersten Mal gelingt die Herstellung eines Bose-Einstein-Kondensats, wofür die beteiligten Forscher 2001 den Physik-Nobelpreis erhalten.
- 1998 - Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien.
- 2002 - Osttimor wird Mitglied in der UNESCO
- 2003 - Der EU-Ministerrat beschließt die Gründung der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA).

Kultur


- 1843 - Uraufführung der Oper Maria di Rohan von Gaetano Donizetti am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1851 - Harriet Beecher Stowe veröffentlicht Onkel Toms Hütte als Fortsetzungsroman in einer Zeitung.
- 1918 - Uraufführung der Oper Theophano von Paul Graener in München.
- 1920 - Eröffnung der von George Grosz, Raoul Hausmann, und John Heartfield veranstalteten Dada-Messe in Berlin.
- 2003 - Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland

Katastrophen


- 1950 - Florida, USA. Ein Flugzeug stürzt etwa 200 Meilen vor der Küste von Florida in den Atlantik. Für 28 der 65 Menschen kommt jede Hilfe zu spät.
- 2000 - Indonesien. Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra. Über 100 Tote.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jose Ribalta in Hamburg, Deutschland, durch technischen KO

Geboren


- 1455 - Johann I. (Dänemark), dänischer König
- 1676 - Marco Ricci, italienischer Maler
- 1695 - Johann Conrad Schlaun, deutscher Baumeister
- 1718 - Thomas Chippendale, englischer Möbeldesigner
- 1723 - Adam Smith, britischer Philosoph und Ökonom
- 1760 - Johan Gadolin, finnischer Chemiker
- 1771 - Ernst August I. (Hannover), König von Hannover
- 1805 - Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Komponist
- 1819 - John Couch Adams, britischer Mathematiker
- 1825 - Louis Victor Robert Schwartzkopff, deutscher Unternehmer
- 1844 - Ilja Jefimowitsch Repin, russischer Maler
- 1845 - Hermann von Barth, deutscher Bergsteiger
- 1850 - Pat Garrett, Sheriff
- 1852 - Oscar Drude, deutscher Botaniker
- 1857 - Árpád Doppler, ungarisch-deutscher Komponist
- 1862 - Allvar Gullstrand, schwedischer Augenarzt, Nobelpreis für Medizin 1910
- 1868 - James Connolly (Gewerkschafter), irischer Gewerkschafter und Politiker
- 1868 - Jan Thorn-Prikker, niederländischer Maler
- 1874 - Eugen Fischer, deutscher Anthropologe
- 1875 - Henry Hallett Dale, britischer Physiologe
- 1876 - Anton Günther, Volksdichter und Sänger des Erzgebirges
- 1878 - Pancho Villa, mexikanischer Revolutionär
- 1879 - Marcel Tournier, Harfenist und Komponist
- 1881 - Axel Leonard Wenner-Gren, schwedischer Großindustrieller
- 1883 - John Maynard Keynes, englischer Mathematiker und Ökonom
- 1884 - Ralph Benatzky, österreichischer Komponist
- 1887 - Ruth Benedict, US-amerikanische Anthropologin
- 1888 - Max Picard, Schweizer Schriftsteller
- 1889 - Helene Thimig, österreichische Schauspielerin
- 1890 - Konrad Frühwald, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Hans Constantin Paulssen, Industrieller und Präsident der BDA
- 1895 - George Grant Blaisdell, US-amerikanischer Erfinder und Ingenieur
- 1898 - Federico García Lorca, spanischer Dichter
- 1900 - Dennis Gábor, ungarisch-britischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1903 - Adolf Kainz, österreichsicher Kanusportler
- 1907 - Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker
- 1909 - Hanus Burger, tschechischer Regisseur
- 1912 - Josef Neckermann, deutscher Versandkaufmann und Dressurreiter
- 1920 - Kurt Edelhagen, deutscher Musiker
- 1925 - Boy Gobert, deutscher Schauspieler und Intendant
- 1926 - Bill Hayes, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1926 - Johannes von Thurn und Taxis, deutscher Adeliger, Oberhaupt der Familie Thurn und Taxis
- 1928 - Otto F. Walter, Schweizer Schriftsteller
- 1928 - Tony Richardson, britischer Regisseur
- 1928 - Umberto Maglioli, italienischer Rennfahrer
- 1929 - Hermann Josef Unland, deutscher Politiker und MdB
- 1930 - Ursula Lehr, deutsche Psychologin und Gerontologin
- 1938 - Karin Balzer, deutsche Leichtathletin
- 1939 - Manuel de Elías, mexikanischer Komponist
- 1941 - Floyd Butler, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Martha Argerich, argentinische Pianistin
- 1942 - Charles Dodge, US-amerikanischer Komponist
- 1944 - Rainer Ortleb, deutscher Politiker und Minister
- 1944 - Reinhard Günzel, Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr
- 1944 - Whitfield Diffie, amerikanischer Experte für Kryptographie
- 1944 - Tommie Smith, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Don Reid, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1946 - Freddy Stone, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Michael Monarch, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Stefania Sandrelli, italienische Schauspielerin
- 1947 - David Hare, britischer Regisseur und Dramatiker
- 1947 - Tom Evans, britischer Musiker
- 1948 - Sergio Abreu, brasilianischer Musiker
- 1949 - Ken Follett, britischer Schriftsteller
- 1950 - Albrecht Beutelspacher, deutscher Professor für Mathematik
- 1950 - Johannes Voggenhuber, Mitglied des EU-Parlaments für Österreich
- 1950 - Ronnie Dyson, US-amerikanischer Popsänger
- 1950 - Thea Dückert, deutsche Politikerin und MdB
- 1952 - Bernd Busemann, Deutscher Politiker und Kultusminister von Niedersachsen
- 1954 - Peter Erskine, US amerikanischer Jazzdrummer
- 1954 - Robert Hochbaum, deutscher Politiker
- 1957 - Thomas Kling, deutscher Lyriker
- 1961 - Mary Kay Bergman, US-amerikanische Synchronsprecherin
- 1967 - Simon Stockhausen, deutscher Komponist
- 1971 - Mark Wahlberg, US-amerikanischer Schauspieler
- 1975 - Britta Siebert, deutsche Politikerin und MdL
- 1978 - Stephan Görgl, österreichischer Skirennläufer
- 1985 - Bashir Ahmad Rahmati, afghanischer Ringer

Gestorben


- 754 - Bonifatius, britischer Benediktinermönch
- 1017 - Sanjo, 67. Kaiser von Japan (1011 - 1016)
- 1243 - Constantia von Österreich, österreichische Adlige
- 1325 - Eberhard I., Graf von Württemberg
- 1400 - Friedrich, Herzog von Braunschweig und Lüneburg
- 1443 - Ferdinand der Heilige, Infant von Portugal, Spanischer Heiliger
- 1568 - Lamoral Graf von Egmond, Ritter und Statthalter von Flandern und Artois
- 1688 - Maximilian Heinrich von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1722 - Johann Kuhnau, deutscher Organist, Komponist und Jurist
- 1785 - Gottfried August Homilius, deutscher Komponist, Kantor und Organist
- 1802 - Johann Christian Gottlieb Ernesti, deutscher klassischer Gelehrter
- 1816 - Giovanni Paisiello, italienischer Komponist
- 1825 - Ferdinand von Bubna und Littitz, österreichischer Feldmarschallleutnant
- 1826 - Carl Maria von Weber, deutscher Komponist
- 1878 - Ernst von Bibra, deutscher Naturforscher und Schriftsteller
- 1885 - Julius Benedict, britischer Komponist und Kapellmeister deutscher Herkunft
- 1887 - Hans von Marées, deutscher Maler
- 1893 - Julio Popper, Kartograph von Havanna, Freimaurer
- 1910 - O. Henry, (William Sydney Porter), US-amerikanischer Schriftsteller
- 1912 - Quintin Steinbart, Schulleiter
- 1914 - George Hendrik Breitner, niederländischer Maler
- 1916 - Horatio Herbert Kitchener, britischer General und Politiker
- 1916 - Karl August Lingner, deutscher Unternehmer und Philantrop
- 1919 - Eugen Leviné, Revolutionär und KPD-Politiker
- 1931 - Adolf von Groß, langjähriger Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele
- 1932 - Arthur Schloßmann, Kinderarzt, Gründer der ersten Säuglingsklinik
- 1942 - Albert Hensel, Widerstandskämpfer
- 1943 - Heinrich Backhaus, deutscher Politiker
- 1944 - Jacob Dahl, färöischer Propst und Bibelübersetzer
- 1948 - Glen Edwards, Testpilot
- 1958 - Maurice-Yves Sandoz, schweizer Schriftsteller
- 1964 - Ernst Waldow, deutscher Schauspieler
- 1965 - Eleanor Farjeon, britische Kinderbuchautorin, Lyrikerin und Dramatikerin
- 1965 - Karl Wilhelm, Herzog von Södermanland
- 1968 - Robert Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1970 - Hans Wilhelmi, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1974 - Bruno Brehm, österreichischer Schriftsteller
- 1975 - Paul Keres, estnischer Schachspieler
- 1976 - Robert Pohl, deutscher Physiker
- 1977 - Sleepy John Estes, US-amerikanischer Musiker
- 1979 - Heinz Erhardt, deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter
- 1980 - Lauritz Lauritzen, deutscher Politiker, MdB und Bundesministzer
- 1980 - Margret Dünser, deutsche Journalistin
- 1982 - Roger Bonvin, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1983 - Kurt Tank, deutscher Ingenieur, Flugzeugkonstrukteur
- 1985 - Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope
- 1991 - Rudolf Vogel, deutscher Politiker
- 1993 - Conway Twitty, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1993 - Wolf Stefan Traugott Graf von Baudissin, deutscher General und Friedensforscher
- 1998 - Dieter Roth, Schweizer Dichter, Grafiker und Aktions- und Objektkünstler
- 1999 - Mel Tormé, US-amerikanischer Sänger
- 2000 - Huschang Golschiri, Iranischer Schriftsteller
- 2000 - Martin "Kleinti" Simon, deutscher Liedermacher
- 2002 - Dee Dee Ramone, Bassist der US-amerikanischen Band Ramones
- 2003 - Heinz Behling, Karikaturist, Zeichner und Kinderbuchautor
- 2003 - Jürgen Möllemann, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 2003 - Manuel Rosenthal, französischer Komponist
- 2003 - Maria Singer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Iona Brown, britische Violinistin
- 2004 - Karl-Ernst Maedel, Eisenbahn-Autor und Eisenbahn-Fotograf
- 2004 - Necdet Mahfi Ayral, türkischer Schauspieler
- 2004 - Robert Quine, US-amerikanischer Musiker und Gitarrist
- 2004 - Ronald Reagan, US-amerikanischer Schauspieler und 40. Präsident der USA
- 2005 - Susi Nicoletti, deutsch-österreichische Schauspielerin
- 2005 - Lothar Warneke, deutscher Regisseur

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Bonifatius, Ferdinand
- Weltumwelttag (UNO)
- Nationalfeiertag in Dänemark

Siehe auch


- 4. Juni - 6. Juni
- 5. Mai - 5. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0605 ja:6月5日 ko:6월 5일 simple:June 5 th:5 มิถุนายน

1806

Ereignisse


- München wird Hauptstadt des Königreichs Bayern
- 1. Januar: Bayern und Württemberg werden zu Königreichen
- 1. Januar: Kurfürst Friedrich II. wird als Friedrich I. König von Württemberg
- 27. Februar: Preußen proklamiert die Besetzung Hannovers
- 10. Mai Steins Denkschrift an Luise
- 12. Juli: Gründung des Rheinbundes
- 6. August: Ende des Heiligen Römischen Reiches. Kaiser Franz II. aus dem Hause Habsburg-Lothringen legt die Kaiserkrone nieder
- 26. August: Johann Philipp Palm wird in Braunau am Inn auf Befehl Napoleons hingerichtet
- 2. September: Ein Bergsturz verschüttet das Schweizer Dorf Goldau; 457 Menschen kommen dabei ums Leben
- 9. Oktober: Friedrich Wilhelm III. erklärt Frankreich den Krieg
- 14. Oktober: Napoleon I. schlägt in der Schlacht bei Jena und Auerstedt die preußische Armee. [http://www.jena1806.de/]
- 20. Oktober: Napoleon zieht mit seinen Truppen in Berlin ein
- 28. Oktober: Kapitulation des preußischen Heeres unter Fürst zu Hohenlohe-Ingelfingen an Napoleon Bonaparte bei Prenzlau
- 21. November: Napoleon erlässt das Berliner Dekret und errichtet damit die Kontinentalsperre gegen England
- 11. Dezember Frieden von Posen, Sachsen schließt Frieden mit Frankreich
- Der Walfänger Bristow entdeckt die Gruppe der Auckland-Inseln
- Napoléon Bonaparte ernennt Andorra zur Republik

Kultur


- 25. Februar: Uraufführung der Oper Faniska von Luigi Cherubini am Theater am Kärntnertor in Wien
- 14. April: Uraufführung der Oper Die Sylphen von Friedrich Heinrich Himmel an der Hofoper in Berlin
- 4. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Philoclès von Victor Dourlen an der Opéra-Comique in Paris
- 23. Dezember: Uraufführung des Violinenkonzerts von Ludwig van Beethoven in Wien
- Goethe veröffentlicht Faust 1. Teil

Geboren


- 1. Januar: Karl von Weber, deutscher Historiker († 1863)
- 1. Januar: Lionel Kieseritzky, französisch-polnischer Schachmeister († 1853)
- 3. Januar: Henriette Sontag, Opernsängerin († 1854)
- 13. Januar: Michel Chevalier, französischer Ökonom und Freihändler († 1879)
- 14. Januar: Matthew Fontaine Maury, US-amerikanischer Marineoffizier und Hydrograph († 1873)
- 19. Februar: Johannes von Kuhn, deutscher Theologe († 1887)
- 3. März: Emil Adolf Roßmäßler, deutscher Naturforscher und Volksschriftsteller († 1867)
- 10. März: Eduard Friedrich Weber, deutscher Physiologe und Arzt († 1871)
- 21. März: Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Präsident († 1872)
- 28. März: Hans Victor von Unruh, Politiker und Regierungsrat († 1886)
- 2. April: Giacomo Antonelli, römischer Kardinal und Staatssekretär († 1876)
- 2. April: Friedrich Halm, österreichischer Dichter und Dramatiker († 1871)
- 6. April: Friedrich Wilhelm Ritschl, deutscher Sprachwissenschaftler († 1876)
- 9. April: Isambard Kingdom Brunel, britischer Ingenieur († 1859)
- 11. April: Alexander Graf von Auersperg, österreichischer Dichter und Politiker († 1876)
- 15. April: Emile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter († 1854)
- 29. April: Ernst von Feuchtersleben, österreichischer Popularphilosoph († 1849)
- 8. Mai: António José de Ávila, portugiesischer Politiker († 1881)
- 8. Mai: Johann Friedrich Kittl, tschechischer Komponist († 1868)
- 20. Mai: John Stuart Mill, englischer Philosoph und Ökonom († 1873)
- 26. Mai: Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio, bergischer Schriftsteller und Dichter († 1876)
- 9. Juni: Ernst von Bibra, Naturforscher und Schriftsteller († 1878)
- 12. Juni: John August Roebling, Ingenieur († 1869)
- 18. Juni: Julius Köbner, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden
- 21. Juni: Emile de Girardin, französischer Verleger († 1881)
- 27. Juni: Augustus de Morgan, englischer Mathematiker († 1871)
- 19. Juli: Lorenz Diefenbach, deutschnationaler Schriftsteller und Sprachwissenschaftler († 1883)
- 22. Juli: Johann Kaspar Zeuß, deutscher Philologe († 1856)
- 2. August: Alexander von Soiron, Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung († 1855)
- 10. August: Carl Franz Wilhelm Edel, deutscher Jurist und Politiker († 1890)
- 10. August: Julius Weisbach, deutscher Mathematiker und Ingenieur († 1871)
- 16. September: Fjodor Fjodorowitsch Andresen, Russischer Maler
- 17. September: Guillaume-Benjamin Duchenne, franzoesischer Physiologe († 1875)
- 18. September: Heinrich Laube, deutscher Schriftsteller und Dramatiker († 1884)
- 19. September: Fabre Geffrard, haitianischer Politiker († 1879)
- 19. September: William Dyce, britischer Maler († 1864)
- 29. September: Friedrich Feuerbach, Philologe und Philosoph († 1880)
- 9. Oktober: Anton von Stabel, Regierungschef von Baden († 1880)
- 13. Oktober: Otto Unverdorben, Kaufmann und Apotheker († 1873)
- 25. Oktober: Max Stirner, deutscher Philosoph († 1856)
- 20. November: