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Baton Rouge

Baton Rouge

Baton Rouge (französisch für Roter Pfahl) ist seit 1849 die Hauptstadt des US-Bundesstaats Louisiana. Die Stadt befindet sich im East Baton Rouge Parish. Im Jahr 2004 hatte Baton Rouge 224.097 Einwohner.

Geschichte

Die ersten Europäer die in das Gebiet vordrangen, auf dem sich heute die Stadt Baton Rouge befindet, waren Franzosen. Es handelte sich um eine aus 200 Franko-Kanadiern bestehende Forschungsexpedition unter der Führung von Pierre Le Moyne d'Iberville.
- Erste Besiedlung im Jahr 1718.
- Nach dem Vertrag von Paris im Jahr 1763 fiel das Gebiet an Großbritannien, die Siedlung erhielt den neuen Namen New Richmond.
- 1783 – Das Gebiet fällt nach militärischer Niederlage der Briten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg an Spanien
- 1810 – Aufstand der Bevölkerung gegen die Spanier und Proklamation der Unabhängigkeit (West Florida Republic); kurz darauf Annexion des Gebiets durch Louisiana

Bildung


- Louisiana State University
- Southern University

Söhne und Töchter der Stadt


- Carly Patterson, US-amerikanische Turnerin und Olympiasiegerin
- Bob Pettit, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
- Helen Prejean, US-amerikanische Ordensschwester und Aktivistin gegen die Todesstrafe
- Pruitt Taylor Vince, US-amerikanischer Schauspieler
- Shane West, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- Reese Witherspoon, US-amerikanische Schauspielerin

Weblinks


- [http://brgov.com/ Offizielle Webseite der Stadt] Kategorie:Hauptstadt in den USA Kategorie:Ort in Louisiana ja:バトンルージュ

Französische Sprache

Die französische Sprache (Französisch) gehört zur romanischen Gruppe der indogermanischen Sprachen. Sie wird gegenwärtig von ca. 77 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Zählt man Zweitsprachler hinzu, kommt man auf ca. 130 Millionen Sprecher (Stand für beide Zahlen 1999). Der Language Code ist fr bzw. fra oder fre (nach ISO 639); für Altfranzösisch (842 bis ca. 1400) ist der Code fro und für Mittelfranzösisch (ca. 1400 bis 1600) ist der code frm.

Geschichte der französischen Sprache

Die französische Sprache entwickelte sich nach dem Zerfall des Römischen Reiches aus dem Vulgärlatein der gallo-römischen Bevölkerung in der Nordhälfte des heutigen Frankreichs. Allerdings färbte die keltische Bevölkerung die neu entstehende Volkssprache vorwiegend im Klangbild. Einen stärkeren Einfluss übten die Germanen, insbesondere die Franken, aus. Sie eroberten das Gebiet in der Spätantike und prägten den französischen Wortschatz entscheidend mit. Dabei bildeten sich verschiedene Dialekte heraus, die als Langues d'oïl zusammengefasst werden. Die ersten Dokumente, die der französischen Sprache zugeordnet werden, sind die Straßburger Eide, die 842 sowohl auf Altfranzösisch als auch auf Althochdeutsch verfasst wurden. Unter den Kapetingern kristallisiert sich Paris allmählich als politisches Zentrum Frankreichs heraus, wodurch der dortige Dialekt, das Franzische, zur Hochsprache reift. Aufgrund der zunehmend zentralistischen Politik werden die anderen Dialekte stark zurückgedrängt. Nachdem 1066 Wilhelm der Eroberer den englischen Thron besteigt, wird das normannische Französisch für zwei Jahrhunderte die Sprache des englischen Adels. In dieser Zeit wurde die englische Sprache sehr stark vom Französischen beeinflusst. Mit den Albigenserkreuzzügen erreicht Frankreich seine heutige Ausdehnung. Dabei werden die Langues d'oc (siehe unten) zugedrängt und unterdrückt. Durch den Edikt von Villers-Cotterêts wird 1539 die Französische Sprache als Landessprache Frankreichs festgelegt. Im Jahre 1634 gründete Kardinal Richelieu die Académie Française, die sich mit der "Vereinheitlichung und Pflege der französischen Sprache" beschäftigt. Ab dem 17. Jahrhundert wird Französisch die lingua franca des europäischen Adels, zunächst in Mitteleuropa, im 18. und 19. Jahrhundert auch in Osteuropa (Polen, Russland, Rumänien). In dieser Zeit entwickelte sich Frankreich zu einer Kolonialmacht und legte damit den Grundstein für die heutige Verbreitung der französischen Sprache außerhalb Europas und der französischen Kreolsprachen. Das 1830 unabhängig gewordene Belgien erobert ebenfalls Kolonien, wo die französische Sprache eingeführt wird. Im 18. Jahrhundert übernimmt das Französische als Sprache des Adels die Domäne der internationalen Beziehungen und der Diplomatie (zuvor: Latein). Als Großbritannien im 19. Jahrhundert zur herrschenden Kolonialmacht, und die USA im 20. Jahrhundert zur Weltmacht wurden, ändert sich die Sprachsituation zu Gunsten der englischen Sprache. Mit der Dezentralisierung in den 1980er Jahren wird den Regionalsprachen sowie den Dialekten in Frankreich mehr Freiraum eingeräumt, wodurch sie eine Renaissance erfahren. 1994 wird in Frankreich das Loi Toubon erlassen, ein Gesetz, das den Schutz der französischen Sprache sichern soll.

Aussprache

Siehe: Aussprache der französischen Sprache

Verbreitung

Amtssprache

Französisch ist allein oder zusammen mit anderen Sprachen Amtssprache in folgenden Staaten (in Klammern die Anzahl der Muttersprachler) Außerdem ist Französisch eine der Amtssprachen der Europäischen, der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten sowie der Vereinten Nationen.

Sonstige Verwendung

Französisch ist darüber hinaus Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Algerien
- Andorra
- Dominica
- Kanalinseln (unter britischer Krone)
- Libanon
- Louisiana (USA)
- Marokko
- Mauretanien
- Tunesien Zudem bildet Französisch die Grundlage verschiedener Terminologien, z.B. in der gastronomischen Fachsprache und im Ballett.

Sprachvarianten der französischen Sprache

Französisch ist eine indoeuropäische Sprache und gehört zu den galloromanischen Sprachen, die in zwei Gruppen geteilt werden: langues d'oïl im nördlichen Frankreich und Belgien und langues d'oc im Süden Frankreichs. Hierbei ist der Status, was dabei Dialekt und was eigenständige Sprachen ist, umstritten. Meistens spricht man von zwei Sprachen und deren jeweiligen Patois, den französischen Dialekten. Das Französische wird den langues d'oïl zugeordnet und geht auf eine Mundart aus dem Raum Ile de France zurück. Sie grenzen sich von den langues d'oc ab, die südlich des Flusses Loire verbreitet sind und eine eigene Sprache darstellen. Die Unterscheidung bezieht sich auf die Verwendung des Wortes Ja - Oc im Süden und Oïl im Norden. Zudem ist bei den Langues d'oc, die zusammenfassend auch als Okzitanisch bezeichnet werden, der romanische Charakter stärker ausgeprägt. Daneben gibt es das Franko-Provenzalische, was mitunter keiner der beiden anderen gallo-romanischen Sprachen zugeordnet wird. Da es allerdings keine Hochsprache entwickelt hat, wird es von manchen als Dialekt der langues d'oc angesehen. Gallo-romanische Sprachen:
- langues d'oïl (Französisch)
  - Gallo, Wallonisch, Picardisch
- Franko-Provenzalisch
- langues d'oc (Okzitanisch)
  - Provenzalisch, Languedokisch, Gaskognisch Aufgrund der internationalen Verbreitung gibt es auch landestypische Eigenheiten der französischen Sprache:
- Belgisches Französisch
- Schweizer Französisch
- Französisch in den USA
  - Cajun
  - Französisch in Louisiana
  - Französisch in Neuengland
- Französisch in Kanada
  - Kanadisches oder Quebecer Französisch
  - Akadisches Französisch
  - Neufundländisches Französisch
  - Michif
- Jèrriais
- Französisch geprägte Kreolsprachen

Grammatik

Verb

Alle wichtigen Dinge zur Konjugation finden sich unter französische Konjugation

Objekt

Objektpronomen

Welches Objektpronomen ersetzt welches Objekt?
Dieses "de" kann auch ein Teilungsartikel sein.
Welches Objektpronomen steht in welcher Reihenfolge im Satz?
wobei
- [se] für ein eventuelles Reflexivpronomen steht,
Wo stehen die Objektpronomen im Satz?

- Objektpronomen stehen immer vor dem konjugierten Verb.
- Ausnahme bei Infinitivkonstruktionen: Objektpronomen stehen dann vor dem handlungstragenden Infinitiv
Beispiele

Tempus

Modus Indicatif : Modus Subjonctif : Dieses Modus existiert nicht im Deutschen. Er ist mit Konstruktionen mit "que" zu verwenden. Modus Conditionnel : Dieses Modus drückt die Bedingung aus. Außerdem hat die französische Sprache das Modus Impératif, das in Présent und Passé geteilt ist. Diese Teilung gilt auch für die Moden Participe und Infinitif.

Konnektoren

cause (Ursache)

conjonctions: parce que puisque, pour la simple et bonne raison que, comme, étant donné que, du fait que, attendu que, considérant que, vu que, soit parce que, sous prétexte que, ce n'est pas parce que, car, en effet, tellement, tant, d'autant plus que, d'autant moins que, d'autant mieux que, surtout que, à présent que, maintenant que, dès l'instant où, dès lors que, du moment que prépositions: à cause de, grâce à, avec, étant donné, du fait, à la lumière de, attendu que, eu égard à, vu, à la suite de, par suite de, sous, à, pour, par, de, à force de, faute de, par manque de, à defaut de, sous prétexte que, sous couleur de, sous couvert de

conséquence (Folge)

conjonctions: si bien que, de telle manière que, de telle façon que, de telle sorte que, en sorte que, tel +Nomen +que, verbe +tellement, verbe +tant, si +Adj. +que, au point que, tant et si bien que, tant et tant que, à telle enseigne que, pour que, il s'en faut de ... que, sans que, donc, partant, par conséquant, en conséquence, c'est pourquoi, voilà pourquoi, de ce fait, c'est pour cela que, alors, depuis lors, dès lors, de cette manière, ainsi, aussi, du coup, d'où, de là

but (Ziel)

conjonctions: pour, afin de, pour que, afin que, si...c'est pour que, de manière à, de façon à, de manière que, de façon que, de sorte que, de manière à ce que, de façon à ce que, de telle manière que, de telle façon que, de telle sorte que, pour ne pas, afin de ne pas, de peur de, de crainte de, il faut que, il suffit de prépositions: dans le but de, en vue de, à dessein de, histoire de, question de, affaire de, dans/avec l'intention de, dans la perspective de, dans le souci de, avec l'idée de, dans/avec l'espoir de, avec l'arrière-pensée de, dans le seul but de, à seule fin de, en vue de, en perspective de, dans un souci de

condition (Bedingung)

conjonctions: à condition que, à la seule condition que, à une seule contition, c'est que..., sous la condition que, pourvu que, pour peu que, si tant est que, pour autant que, dans la mesure où prépositions: à, à condition de, faute de, à defaut de, à moins de, quitte à, au risque de, avec, en das de, sans, en l'absence de, sauf, sous réserve de

hypothèse (Annahme)

conjonctions: à supposer que, en supposant que, supposé, une supposition, en admettant que, au cas où, dans le cas où, pour le cas où, dans l'hypothèse où, des fois que, suivant que, selon que, soit que, ...,autrement, ...,sans cela/quoi, ...,faute de quoi, à moins que

opposition (Gegensatz)

adverbes: au contraire, à l'opposé, inversement, en revanche, par contre, à la place prépositions: contrairement à, au contraire de, contre, à l'encontre de, à/au rebours de, à l'opposé de, à l'inverse de, au détriment de, face à, en face de, à côté de, auprès de, au lieu de, à la place de, loin de conjonctions: et, alors que, tandis que, alors même que, pendant que, tandis que, cependant que, là où, autant...autant..., au lieu que

concession (Einschränkung)

adverbes: pourtant, cependant, nonobstant, néanmoins, toutefois, seulement, malheureusement, quand même, tout de même, malgré tout coordonnants: mais, or, et prépositions: malgré, sans, en dépit de, au mépris de, nonobstant, avec, pour, sans, au risque de, quitte à conjonctions: bien que, quoique, sans que, encore que, même si, quand bien même, tout/pour/si/aussi/quelque +Adj. +que +Subj., quoi que ce soit, quoi qu'il arrive/advienne, où que, quel que soit

comparaison (Vergleich)

conjonctions: comme, comme pour, comme quand, comme lorsque, aussi +Adj./Adv. +que..., autant +de +Nominalgruppe +que..., rien ne...tant que, ainsi que, au même titre que, de même que, tel que, tel...,tel..., autant...,autant..., plus...que, rien de plus +Adj...que de +Inf., davantage, meilleur que, mieux que, pire que, pis que, plutôt que, à mesure que, au fur et à mesure que, tant que, plus...,plus..., moins...,moins..., d'autant plus/moins/mieux...que... prépositions: comme, de, en

Französische Wendungen im deutschen Sprachgebrauch


- à - je, zu (je), für (je); vor Preisangaben von Waren.
- à bas [a'ba] - "nieder mit".
- a condition - bedingungsweise (Lieferung).
- à deux mains - mit beiden Händen
- à discretion - nach Belieben.
- à fonds perdu - auf Verlustkonto, nichtrückzahlbar.
- à jour - "bis zu dem Tage", auf dem laufenden.
- à la ... - nach Art von ...
- à la bonne heure - ["zur guten Stunde"], sehr gut!, bravo!, ausgezeichnet!
- à la carte [-'kart] - nach der (Speise-)Karte, nach Wahl
- à la mode - nach der Mode, modisch
- à la suite[-'syit] - im Gefolge
- à propos - nebenher bemerkt
- à quatre - zu vieren
- à tout prix - um jeden Preis
- comme il faut - wie es sich gehört
- déjà-vu
- jour-fix
- peut-à-peut
- vis-à-vis

Sprachregulierung

Die Französische Sprache wird reguliert durch:
- Académie française
- Loi Toubon - Gesetz zum Schutz der französischen Sprache

Siehe auch


- Frankophonie
- Sprachen in Frankreich
- Französische Rechtschreibreform
- Französischunterricht
- Argot
- Verlan
- Gérondif
- Gallizismus

Weblinks


- [http://www.academie-francaise.fr/ L'académie française]
- [http://sf.gidoo.de/de/service/rectifications-orthographiques.html Informationen zu den orthografischen Korrekturen (rectifications orthographiques)]
- [http://www.russki-mat.net/frz/Argot.htm Wörterbuch der französischen Umgangssprache]
- [http://www.sprachurlaub.de/service/franzoesisch-lernen.htm Vollständige franzöische Grammatik - sehr anschaulich]
- [http://www.verben.info/ Französische Verben online üben]
- Kategorie:Indogermanisch Kategorie:Romanische Sprache Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Schweizer Sprache als:Französische Sprache ja:フランス語 ko:프랑스어 simple:French language th:ภาษาฝรั่งเศส zh-min-nan:Hoat-gí

US-Bundesstaat

Ein US-Bundesstaat ist einer der (derzeit) 50 Bundesstaaten, die mit dem District of Columbia die Vereinigten Staaten von Amerika bilden. Auf der Flagge der USA repräsentieren die 50 Sterne die heutigen Staaten, während die 13 Streifen für die Gründerstaaten stehen. Es gibt eine klare Trennung der Machtbefugnisse zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten und dem Bund: Entsprechend der Verfassung der USA besitzt der Bund nur jene gesetzgeberischen Kompetenzen, die ihm durch die Verfassung eindeutig übertragen wurden, der Rest fällt in die Zuständigkeit der Einzelstaaten. Vier dieser Staaten - Kentucky, Massachusetts, Pennsylvania, und Virginia - tragen die formelle Bezeichnung Commonwealth, ohne dass daraus weitere Rechte oder Pflichten entstünden - im Gegensatz zu den US-Commonwealth Territories Puerto Rico und den Nördlichen Marianen. Karte der USA mit Namen der US-Bundesstaaten

Geschichte

Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 von England bestanden die USA zunächst aus 13 Staaten (in Klammer die jeweiligen Unterzeichner der Deklaration):
- New Hampshire, (Josiah Bartlett, William Whipple, Matthew Thornton)
- Massachusetts, (John Hancock, Samuel Adams, John Adams, Robert Treat Paine, Elbridge Gerry)
- Rhode Island, (Stephen Hopkins, William Ellery)
- Connecticut, (Roger Sherman, Samuel Huntington, William Williams, Oliver Wolcott)
- New York, (William Floyd, Philip Livingston, Francis Lewis, Lewis Morris)
- New Jersey, (Richard Stockton, John Witherspoon, Francis Hopkinson, John Hart, Abraham Clark)
- Pennsylvania, (Robert Morris, Benjamin Rush, Benjamin Franklin, John Morton, George Clymer, James Smith, George Taylor, James Wilson, George Ross)
- Delaware, (Caesar Rodney, George Read, Thomas McKean)
- Maryland, (Samuel Chase, William Paca, Thomas Stone, Charles Carroll of Carrollton)
- Virginia, (George Wythe, Richard Henry Lee, Thomas Jefferson, Benjamin Harrison, Thomas Nelson, Jr., Francis Lightfoot Lee, Carter Braxton)
- North Carolina, (William Hooper, Joseph Hewes, John Penn)
- South Carolina, (Edward Rutledge, Thomas Heyward, Jr., Thomas Lynch, Jr., Arthur Middleton)
- Georgia, (Button Gwinnett, Lyman Hall, George Walton) Die dreizehn Staaten bildeten zunächst nur einen lockeren Staatenbund, zusammengehalten durch die Konföderationsartikel. Ein Bundesstaat entstand erst mit Inkrafttreten der US-Verfassung am 4. März 1789. Mit diesem Jahr sind 12 der Gründungsstaaten in der Tabelle verzeichnet. Rhode Island ratifizierte die Verfassung erst 1790. Mit der Annahme der Verfassung traten die 13 Staaten die vorher unter ihnen aufgeteilten Landgewinne zwischen Appalachen und Mississippi an die Union ab, so dass dort nach und nach neue Staaten gebildet werden konnten. Schon 1791 wurde aus einem vorher zwischen New York, New Hampshire und Massachusetts strittigen Gebiet der vierzehnte Staat, nämlich Vermont, gebildet. 1792 wurde mit Kentucky der erste Staat westlich der Appalachen gebildet, also jenseits der in Kolonialzeiten gültigen Siedlungsgrenze für Weiße. Von 1796 bis 1819 wurden in den 1783 eroberten Gebieten die Staaten Tennessee, Ohio, Indiana, Mississippi, Illinois und Alabama gebildet. Louisiana wurde schon 1812 rund um die 1803 von Frankreich gekaufte Stadt New Orleans gebildet. Damit und mit der 1821 erfolgenden Gründung von Missouri, dem ersten Staat, der komplett westlich des Mississippi liegt, verschob sich das Gewicht zugunsten der sklavenhaltenden Staaten. Deshalb wurde 1820 aus der nordöstlichen Landreserve von Massachusetts der Bundesstaat Maine als freier Staat gebildet. Arkansas und Michigan als sklavenhaltender beziehungsweise freier Staat wurden kurz nacheinander aufgenommen. 1845 wurde das 1819 von Spanien gekaufte Florida Bundesstaat, ebenso Texas, das sich 1836 von Mexiko gelöst hatte (außer den 13 Gründungsstaaten der einzige, der nicht aus einem Territorium gebildet wurde, das vorher bereits den USA gehörte). Als Ausgleich für diese beiden Sklavenstaaten wurden 1846/48 Iowa und Wisconsin aufgenommen. Der Sieg über Mexiko in dem durch die Annexion Texas' ausgelösten Krieg drohte das Gleichgewicht aus der Waage zu bringen, wenn ganz Mexiko annektiert würde und auf seinem Territorium neue sklavenhaltende Staaten gebildet würden. Daher wurde „nur“ etwa die Hälfte des Landes annektiert. Nach den Goldfunden 1848 im neu erworbenen Kalifornien wuchs die Bevölkerung so schnell, dass es schon 1850 als erster Staat am Pazifik in die Union aufgenommen wurde. Mit Minnesota und Oregon wurden zwei weitere freie Staaten aufgenommen, Kansas wurde 1861 nach blutigen Kämpfen nur knapp als sklavenhaltender Staat Mitglied, einer der Auslöser für den Bürgerkrieg. 1861 traten elf Südstaaten aus der Union aus, was von Präsident Abraham Lincoln als nicht zulässig betrachtet wurde und zum Bürgerkrieg führte. Die Frage, ob individuelle Staaten ein Recht zur Sezession von der Union der Vereinigten Staaten hätten, wurde bis zum Ausbruch des Sezessionskrieges diskutiert. Der Gewinn des Krieges durch die unionstreuen Nordstaaten führte zur Überzeugung, dass sie dieses Recht nicht besitzen. 1863 wurde (nicht ganz verfassungskonform) aus dem in den Appalachen gelegenen Teil des abtrünnigen Virginia ein neuer Staat gebildet, West Virginia. Im Westen wurde der Mormonenstaat Nevada aufgenommen. Von 1867 bis 1890 wurde fast der ganze Westen in Staaten organisiert. Colorado wurde 1876, genau 100 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, ein eigener Bundesstaat und trägt daher den Spitznamen "Centennial State". Das Indianer-Territorium wurde 1907 als Oklahoma ebenfalls Staat, als letzte der 48 territorial zusammenhängenden Staaten wurden 1912 Arizona und New Mexico in die Union aufgenommen. 1959 wurden das 1867 von Russland gekaufte Alaska sowie das 1898 annektierte Hawaii (erster Staat außerhalb des Kontinents Amerika) als bisher letzte Staaten Mitglieder der Union. Nicht als Staat organisiert ist der District of Columbia, die Bundeshauptstadt Washington, D.C. Deren Einwohner nehmen nicht an den Wahlen zum Kongress teil, wählen aber den Präsidenten mit. Die nördlichen Marianen und Puerto Rico sind wie oben erwähnt Commonwealth-Territorien. Ihre Einwohner zählen als US-Bürger, sind aber zu den Bundesorganen nicht wahlberechtigt, solange sie nicht in einem der Staaten ihren Wohnsitz nehmen. Die Bevölkerung Puerto Ricos hat sich in Volksabstimmungen mehrfach gegen die Aufnahme in die Union als Staat ausgesprochen. US-Bundesstaaten in der Reihenfolge ihres Beitritts:

Die Adressierkürzel der amerikanischen Post

(United States Postal Service)
- Staaten: zweibuchstabige Kürzel (siehe die obige Tabelle)
- Bundesdistrikt: DC = District of Columbia
- Inselterritorien: AS = American Samoa, GU = Guam, MP = Northern Mariana Islands, PR = Puerto Rico, VI = U.S. Virgin Islands
- Freie assoziiierte Staaten: FM = Federated States of Micronesia, MH = Marshall Islands, PW = Palau
- Militärregionen: AE = Armed Forces Africa, AA = Armed Forces Americas (except Canada), AE = Armed Forces Canada, AE = Armed Forces Europe, AE = Armed Forces Middle East, AP = Armed Forces Pacific, APO = Army/Air Force Post Office, FPO = Fleet Post Office
- abgeschaffte Kürzel: CZ = Canal Zone, TT = Trust Territory of the Pacific Islands

Siehe auch


- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Einwohnerzahl
- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Fläche
- US-Bundesstaaten und der Postleitzahlen-Code ZIP Code

Weblinks


- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/outline/states_capitals.pdf Hochaufgelöste Karte der US-Bundesstaaten und der jeweiligen Hauptstädte. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,1 MB)]
- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/territory/pagetacq3.pdf Hochaufgelöste Karte der historischen Entwicklung der USA. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,9 MB)] Bundesstaat ! ja:アメリカ合衆国の地方行政区画 simple:List of U.S. states th:มลรัฐของสหรัฐอเมริกา

Louisiana

Louisiana (Abkürzung: LA), auch "Pelican State" genannt, ist ein Bundesstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Louisiana liegt im Süden der USA, an der Mündung des Mississippi in den Golf von Mexiko und hat eine Größe von 112.836 km2.

Geschichte

Golf von Mexiko Der Name wurde zu Ehren von König Ludwig XIV. von Frankreich gewählt. Louisiana wurde früh entdeckt; bereits der Spanier Hernando de Soto erforschte 1539-1542 das Mississippigebiet, der Franzose de la Salle setzte diese Forschungen 1681 fort, woraufhin Frankreich das Gebiet für sich beanspruchte und 1699 erstmals dauerhaft besiedelte. [siehe Louisiana (Kolonie)]

18. Jhdt.

Die Besitzverhältnisse änderten sich im Laufe der Jahre mehrmals: Auf Grund der Übereinkünfte im Pariser Frieden, kam der westliche Teil 1762 an Spanien, der östliche ein Jahr später an Großbritannien, das ihn 1783 an die USA abgeben musste. 1800 erwarb Napoleon I. den spanischen Anteil zurück.

19. Jhdt.

Am 30. April 1803 kaufte US-Präsident Thomas Jefferson Louisiana von
Napoleon I. für 15 Mio $ ab (Louisiana Purchase). Die USA verdoppelten damit ihr Staatsgebiet auf einen Schlag, denn das damalige "Louisiana" umfasste noch große Gebiete des Mittleren Westen der USA. Louisiana wurde am 10. März 1804 in einer förmlichen Zeremonie an die USA übergeben, wurde aber erst am 30. April 1812 zum 18. Bundesstaat der USA. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) gehörte das Land der Südstaaten-Union der Konföderierten Staaten von Amerika an. Hauptstadt von Louisiana ist Baton Rouge, größte und bekannteste Stadt ist New Orleans.

21. Jhdt.

Im August 2005 wurde der Südosten des Staates vom Hurrikan Katrina heimgesucht. Die Stadt New Orleans und umliegende Regionen erlitten dabei schwerste Schäden.
- Liste der Gouverneure von Louisiana

Kultur

Das Leben in Louisiana ist von zahlreichen Kulturen, Sitten und Gebräuchen geprägt, beispielsweise auch dem Voodoo-Kult. Noch heute ist der französische Einfluss spürbar. Eine weitere Besonderheit ist, dass in Louisiana als einzigem US-Bundesstaat das römische Bürgerliche Recht als Basis des Rechtssystems benutzt wird, nicht das angelsächsische Gemeine Recht.

Bevölkerung

Louisiana hat keine offizielle Amtssprache. Aufgrund der starken Präsenz des Französischen wurden bis zum Amerikanischen Bürgerkrieg offizielle Dokumente sowohl auf Englisch als auch auf Französisch herausgegeben. Die Verfassung von 1845 und ein Gesetz von 1847 sicherten die Zweisprachigkeit. Eine weitere sprachliche Minderheit bilden die Islenos, welche im 18. Jahrhundert von den Kanarischen Inseln nach Louisiana auswanderten. Louisiana hat 4.496.334 Einwohner (Stand: Juli 2003). Davon sind 62,5 % Weiße (darunter 16 % französischer Herkunft und 7 % deutschstämmig), 32,5 % Afro-Amerikaner, 2,4 % Hispanics, 1,2 % Asiaten (hauptsächlich Vietnamesen), 0,6 % Amerikanische Ureinwohner. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 22.910 US-Dollar.

Wirtschaft

Neben der Landwirtschaft (Baumwolle, Reis und Zuckerrohr), Salz- und Schwefelförderung ist seit Ende des 20. Jahrhunderts Louisiana zweitgrößter Erdöl- und Erdgasproduzenten der USA. Daneben ist noch der Hafen und der Tourismus in New Orleans von größerer Bedeutung.

Größte Städte

:
- Liste der Städte in Louisiana :
- Liste der Parishes in Louisiana

Siehe auch


- Französisch in Louisiana
- Cajuns
- Cajun (Sprache)
- Französisch in den USA
- German Coast (Louisiana)

Weblinks


- [http://www.louisiana.gov/wps/portal/ Offizielle Homepage von Louisiana] Kategorie:US-Bundesstaat ja:ルイジアナ州 ko:루이지애나 주 simple:Louisiana

Frankreich

Frankreich (franz.: La France) ist ein demokratischer, noch immer stark zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. Es grenzt an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u. a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Marteen aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien.

Geographie

Hauptartikel: Geographie Frankreichs Insgesamt hat das „französische Mutterland” in Europa eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs Landschaftsbild prägen überwiegend Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen. Der Rest ist gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg Frankreichs und höchster Berg Europas ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Aufgrund seiner Form wird Frankreich auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet. Mit Abstand wichtigste und größte Stadt in Frankreich ist die Hauptstadt Paris mit rund 12 Millionen Einwohnern im Großraum Paris (Region Île-de-France). Die Großräume um Marseille, Lille und Lyon haben ebenfalls mehr als eine Million Einwohner. Siehe auch: Städte in Frankreich, Nationalparks in Frankreich

Geschichte

Nationalparks in Frankreich Hauptartikel: Geschichte Frankreichs Durch die Französische Revolution 1789 wurde die mehr als 1.200 Jahre währende Monarchie gestürzt. So begann eine Periode des Umbruchs, in der wechselnd republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen herrschten. Seit der Niederlage Napoleons III. 1870 ist Frankreich endgültig Republik. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Frankreich einer der Hauptgegner Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Frankreich seine größten Kolonien, Vietnam und Algerien, nach kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit 1958 (Fünfte Republik) hat der Präsident umfassende Exekutivgewalt. Beim europäischen Einigungsprozess spielt Frankreich heute gemeinsam mit Deutschland eine tragende Rolle.

Politik

Politisches System

Frankreich ist eine zentralistisch organisierte Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. In der Verfassung der V. Republik nimmt der direkt durchs Volk gewählte Staatspräsident eine starke Stellung ein. Er ernennt den Premierminister und das Kabinett, hat gegenüber Gesetzbeschlüssen des Parlaments ein Veto-Recht und kann die Nationalversammlung auflösen. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, der Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 577 vom Volk gewählten Abgeordneten und dem indirekt gewählten Senat mit 331 Mitgliedern. Siehe auch: Politisches System Frankreichs, französische Regierung, Francophonie, französische Präsidenten, französische Premierminister, Cohabitation, Finanzministerium

Aktuelle politische Lage

Finanzministerium Momentan stellt die Partei UMP unter Führung des früheren Wirtschaftsministers und aktuellen Innenministers Nicolas Sarkozy mit 363 Sitzen die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung. Am 29. Mai 2005 wurde die neue EU-Verfassung mit 54,87% Gegenstimmen von der Bevölkerung abgelehnt. Darauf trat die Regierung des seit 2002 amtierenden Premierministers Jean-Pierre Raffarin zurück. Als neuer Premierminister wurde Dominique de Villepin eingesetzt. Seit dem 27. Oktober 2005 wird Frankreich von einer Welle gewalttätiger Ausschreitungen heimgesucht. Angefangen in der Pariser Banlieue, griffen die Unruhen inzwischen auf viele, über das gesamte Land verteilte, Großstädte wie Lille, Rouen, Nizza oder Marseille über. Auslöser war der Tod zweier Jugendlicher im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois, welche sich vor der Polizei in einem Starkstromhaus verstecken wollten. Die Regierung hat zwischenzeitlich den Notstand ausgerufen und es somit den Präfekten der Départements ermöglicht, in besonders stark betroffenen Gebieten Ausgangssperren zu verhängen. Bisher haben die Ausschreitungen einem Menschen das Leben gekostet und viele Schwerverletzte hervorgebracht.

Außen- und Sicherheitspolitik

Frankreich war 1949 Gründungsmitglied des Nordatlantikvertrages (NATO) und erhielt militärischen Schutz durch die USA. Mit der Machtübernahme von de Gaulle 1958 änderten sich die Beziehungen zu den USA und zu der von den USA dominierten NATO. Unter de Gaulles Führung entwickelte sich Frankreich 1960 zu einer Atommacht und verfügte ab 1965 mit der Force de Frappe über Atomstreitkräfte, die zunächst 50 mit Atombomben (Kernwaffen) ausgestattete Flugzeuge in Dienst stellte. 1968 hatte Frankreich bereits 18 Abschussrampen für Mittelstreckenraketen aufgestellt, die 1970 und 1971 mit Atomsprengköpfen ausgestattet wurden. 1968 verlässt Frankreich den militärischen Teil der NATO, bleibt aber im politischen Teil des Bündnisses integriert. In den 1970er Jahren erweiterte Frankreich ihre Atommacht auch auf See. Vier Atom-U-Boote verfügten über jeweils 16 atomar bestückten Mittelstreckenraketen. In der aktuellen Außenpolitik bemüht sich Frankreich um ein gutes Verhältnis zu seinem Nachbarn Deutschland (siehe auch „Kerneuropa“) und steht mit diesem gemeinsam der Vormachtstellung der USA mit einer gewissen Skepsis gegenüber. Dies führte zu einem Austritt Frankreichs aus der militärischen Organisation der NATO und vielen Eigeninitiativen Frankreichs in weltpolitischen Entscheidungen. Hinzu kommt ein Engagement auch nach Ende der Kolonialherrschaften in Afrika, wo Frankreich bis heute in vielen Ländern die bestimmende Ordnungsmacht geblieben ist. Frankreich ist zudem ständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat mit Vetorecht. Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 abgeschafft. Siehe auch: Fremdenlegion, Gendarmerie Nationale

Administrative Gliederung

Frankreich ist in 26 Regionen aufgeteilt, welche sich ihrerseits in 100 Départements untergliedern. Zweiundzwanzig dieser Regionen befinden sich im europäischen Kernland (France métropolitaine), darunter auch die Mittelmeerinsel Korsika, welche allerdings als collectivité territoriale einen Sonderstatus hat. Die übrigen vier Regionen bestehen aus jeweils nur einem Département und werden daher Départements et régions d'outre-mer (D.R.O.M.) genannt (bis zur Verfassungsänderung 2003 Départements d'outre-mer, Abk. D.O.M.). Im Deutschen spricht man von Überseedépartements. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Guadeloupe (971), Martinique (972), Französisch-Guayana (973) und La Réunion (974). Abgesehen davon gibt es
- die Départementskörperschaft (Collectivité départementale, Abk. C.D.) Mayotte (976)
- die Gebietskörperschaft (Collectivité territoriale, Abk. C.T.) Saint-Pierre und Miquelon (SPM)
- die vier Überseeterritorien (Territoires d'outre-mer, Abk. T.O.M.) Französisch Polynesien (P), Neukaledonien (NC), Wallis und Futuna (WF) und die Französischen Süd- und Antarktisgebiete (Terres australes et antarctiques françaises, T.A.A.F.)
- die Îles éparses und die Insel Clipperton Die D.R.O.M. sind wie das französische Kernland Teil der EU, für die T.O.M. gilt das nicht. Auch in Frankreich erlassene Gesetze gelten in den TOM nur, wenn dies ausdrücklich erwähnt ist. Siehe auch: Liste der französischen Regionen, Liste der französischen Départements (nach Regionen geordnet)

Demographie

Zum 1. Januar 2004 wurde die Bevölkerung, einschließlich der Menschen in den Überseegebieten, auf 61,9 Millionen geschätzt. Nach Deutschland nimmt Frankreich in der EU den zweiten Platz bei der Bevölkerungszahl ein. Innerhalb der EU hat Frankreich einen Bevölkerungsanteil von 13 %. Im Jahre 2003 kamen auf 792.600 Geburten 560.300 Sterbefälle, das entspricht einem Überschuss von 232.300 Personen. 2004 betrug die Geburtenrate 1,9. Am Stichtag 1. Januar 2004 waren 16,2 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre, gegenüber 14,6 % im Jahre 1994. Im selben Zeitraum ist der Anteil der unter 20-Jährigen von 26,7 % auf 25,3 % gesunken. 2003 wurden 280.300 Ehen geschlossen, das sind 6.000 (-2,1 %) weniger als 2002, wobei das Durchschnittsalter bei den Männern 30,4 Jahre und bei den Frauen 28,3 Jahre betrug. Die Kindersterblichkeit beträgt zur Zeit 4,28 ‰. Der durchschnittliche männliche französische Staatsbürger hat eine Lebenserwartung von 76,7 Jahren, während die Frauen auf 83,8 Jahre kommen.

Ethnische Gruppen


- Franzosen
- Bretonen
- Basken
- Italiener (einschließlich Korsen)
- Elsässer/Alemannen, Rheinfranken/Franken
- Flamen (Niederfranken)
- 4,5 Millionen Araber
- Katalanen
- Flamen
- Polen
- andere Ausländer

Sprachen

Neben der (einzigen) Amtssprache Französisch gibt es zahlreiche Minderheitssprachen, über deren Sprecherzahlen aber keine auch nur halbwegs gesicherten Daten vorliegen:
- Bretonisch,
- Deutsch in den Dialekten
  - Elsässisch (Elsass)
  - Rheinfränkisch bzw. Lothringisch (nördliches und östliches Lothringen),
- Niederfränkisch bzw. Flämisch (Flandern, an der Grenze zu Belgien),
- Baskisch (in den zentralen und östlichen Pyrenäen),
- Katalanisch (im Roussillon),
- Korsisch,
- Italienisch (an der französischen Riviera),
- Okzitanisch (in Südfrankreich) mit dem Dialekt
  - Provenzalisch (nur noch wenige Sprecher)
- Polnisch Daneben existieren in Nordfrankreich mehrere enger mit dem Französischen verwandte romanische Oïl-Sprachen, die teilweise als französische Dialekte angesehen werden: Picard, Normannisch, Gallo, Poitevin-Saintongeais, Champanois und Morvandiau.

Religionen

Frankreich ist offiziell ein laizistischer Staat, das heißt, Staat und Religionsgemeinschaften sind vollkommen voneinander getrennt. Da von staatlicher Seite keine Daten über die Religionszugehörigkeit der Einwohner erhoben werden, beruhen alle Angaben über die konfessionelle Zusammensetzung der Bevölkerung auf Schätzungen oder den Angaben der Religionsgemeinschaften selbst und weichen deshalb oft erheblich voneinander ab, weshalb auch die folgenden Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind. 85 % der Franzosen sind katholisch (also etwa 51 Mio.) und etwa 8 % Muslime (etwa 4,8 Mio.). Daneben gibt es protestantische und jüdische Minderheiten, die zusammen etwa 3 % ausmachen. 4 % gehören keiner Religion an, Tendenz davon steigend. Das sind jedoch Schätzungen.

Bildungswesen

Wie in fast allen europäischen Staaten (Ausnahme: z. B. Deutschland) herrscht eine Bildungspflicht, die im Ggs. zur Schulpflicht auch durch Hausunterricht (Homeschooling) oder durch selbstständiges Lernen abgegolten werden kann. Die Zahl der unbeschulten Kinder und Jugendlichen wird gegenwärtig auf etwa 10.000 geschätzt. Der Staat bietet folgende Schulformen an: Lernen
- Vorschule: Maternelle
- Grundschule: école élémentaire
- weiterführende Schulen: collège (das mit dem brevet abgeschlossen wird), gefolgt von
  - lycée
  - lycée professionnel
  - oder CFA für Auszubildende in Betrieben
- Hochschulreife:
  - baccalauréat nach insgesamt 12 Schuljahren; nach elf Schuljahren wird je nach Schulzweig (naturwissenschaftlich, wirtschaftlich oder literarisch) schon ein Teil der Prüfungen bewältigt
  - baccalauréat professionnel nach 13 Schuljahren für Abgänger des lycée professionnel oder des CFA
- Studium (1. und 2. Jahr):
  - Normalweg: DEUG
  - Eliteweg: classe préparatoire (zur Vorbereitung auf Grande école)
- Studium (3. und 4. Jahr):
  - Normalweg: licence und maîtrise oder école d'ingenieur oder école de commerce
  - Eliteweg: Grande école (ENS, ENA etc.)
- Studium (5. Jahr):
  - DESS oder DEA. Letzteres dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse) Im Zuge der europaweiten Harmonisierung der Studienabschlüsse im Rahmen des Bologna-Prozess wird auch an französischen Hochschulen das System LMD eingeführt. LMD bedeutet, dass nacheinander die Licence bzw. Bachelor (nach 3 Jahren), der Master (nach 5 Jahren) und das Doktorat (nach 8 Jahren) erworben werden können. Die bisherigen nationalen Diplome (DEUG, Maîtrise, DEA/DESS) werden an manchen Universitäten übergangsweise noch bescheinigt, fallen ab Ende 2006 aber weg. Siehe auch: Schulsystem in Frankreich, Liste der Bildungsminister von Frankreich, Liste der Universitäten in Frankreich, École Polytechnique (Paris), Kindergeld

Wirtschaft

Traditionell ist in Frankreich die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus – im Speziellen des Colbertismus – im Land eine Rolle. Frankreich ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die Schlüsselindustrien, besonders Energiewirtschaft, sind bislang unter staatlicher Kontrolle; Frankreich ist ein bedeutender Produzent von Atomstrom, und Deutschland sein wichtigster Kunde. In Frankreich wird ca. 80 Prozent der Elektrizität mit Atomkraftwerken produziert. Damit hat Frankreich neben Litauen momentan (Anfang 2005) den höchsten Prozentsatz an Atomstromproduktion der Welt. (Siehe auch: Liste der Kernkraftanlagen) Wein steht in der französischen Ausfuhrliste an fünfter Stelle: nach Autos, Flugzeugen, pharmazeutischen Produkten und Elektronik. (Siehe auch: Weinbaugebiete in Frankreich)
- Tourismus (z. B. Logis de France) Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im 1. Quartal 2004 um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im 4. Quartal 2003 waren es 0,6 Prozentpunkte. Die Erwerbstätigenstruktur hat sich gegenüber früher grundlegend gewandelt, so arbeiteten 2003 nur mehr 4 % der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, in der Industrie waren es 24 %, wohingegen 72 % im Dienstleistungsbereich tätig waren. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs (2003): Es exportiert 14,9 % seines Exportvolumens nach Deutschland, das seinerseits am Import mit 19,1 % beteiligt ist. Die Inflationsrate betrug 2,1 % (2004). Die Arbeitslosenzahl belief sich im Januar 2005 auf 10 %, das sind 2.716.000 Erwerbslose.

Die größten französischen Unternehmen 2003 (ohne Banken und Versicherungen)

# Total – Umsatz 104,7 Mrd. € – 11.000 Beschäftigte # Carrefour – Umsatz 70,5 Mrd. € – 419.000 Beschäftigte # PSA Peugeot Citroën – Umsatz 54,2 Mrd. € – 200.000 Beschäftigte # France Télécom – Umsatz 46,1 Mrd. € – 222.000 Beschäftigte # EDF – Umsatz 44,9 Mrd. € – 167.000 Beschäftigte # Suez – Umsatz 39,6 Mrd. € – 171.000 Beschäftigte # Les Mousquetaires – Umsatz 38,4 Mrd. € – 112.000 Beschäftigte # Renault – Umsatz 37,5 Mrd. € – 140.000 Beschäftigte # Publicis Groupe – Umsatz 32,2 Mrd. € – 35.000 Beschäftigte # Saint-Gobain – Umsatz 29,6 Mrd. € – 172.000 Beschäftigte # Groupe Auchan – Umsatz 28,7 Mrd. € – 156.000 Beschäftigte # Veolia Environnement – Umsatz 28,6 Mrd. € – 257.000 Beschäftigte # Centres Leclerc – Umsatz 27,2 Mrd. € – 84.000 Beschäftigte

Kultur

Frankreich leitet seinen Rang in Europa und der Welt auch aus den Eigenheiten seiner Kultur ab, die sich insbesondere über die Sprache definiert (Sprachschutz- und -pflegegesetzgebung). In der Medienpolitik wird die eigene Kultur und Sprache durch Quoten für Filme und Musik gefördert. Frankreich verfolgt in der Europäischen Union, der UNESCO und der WTO mit Nachdruck seine Konzeption der Verteidigung der kulturellen Vielfalt („diversité culturelle“): Kultur ist keine Ware, die schrankenlos frei gehandelt werden kann. Landesweite Pflege und Erhalt des reichen materiellen kulturellen Erbes wird als Aufgabe von nationalem Rang angesehen. Dieses Verständnis wird durch staatlich organisierte oder geförderte Maßnahmen, die zur Bildung eines nationalen kulturellen Bewusstseins beitragen, wirksam in die Öffentlichkeit transportiert. Im jährlichen Kulturkalender fest verankerte Tage des nationalen Erbes, der Musik oder des Kinos beispielsweise finden lebhaften Zuspruch in der Bevölkerung. Großzügig zugeschnittene kulturelle Veranstaltungen entsprechen dem Selbstverständnis Frankreichs als Kulturnation und von Paris als Kulturmetropole. Die Förderung eines kulturellen Profils der regionalen Zentren in der Provinz wird verstetigt. Siehe auch: Liste französischer Schriftsteller, Liste französischer Komponisten, Burgen und Schlösser in Frankreich

Nationalparks

Die heutigen Nationalparks haben eine Gesamtfläche von 992.000 ha. Die Kernbereiche, die rund 371.000 ha ausmachen, stehen unter strengem Schutz. Es gibt 30 regionale Naturparks, die eine Fläche von 5.020.000 ha haben.
- Naturreservat Cap Sizun
- Regionalpark Armorique
- Naturreservat Les Sept lles
- Naturreservat Cap Frehel
- Naturreservat Pointe d' Arcay
- Naturreservat Golfe du Morbihan
- Regionalpark Briere
- Naturreservat Baie de Bourgneuf
- Naturreservat St. Denis-du-Payre
- Naturreservat Baie de l' Aiguillon
- Naturreservat Banc d' Arguin
- Vogel-Naturreservat Marquenterre
- Naturreservat Vallee de La Grande Pierre et de Vitain
- Naturreservat Le Lac de La Foret d'Orient
- Pyrenäen -Nationalpark
- Regionalpark Vosges du Nord
- Regionalpark Volcans d'Auvergne
- Nationalpark Cevennen
- Naturreservat und Vogelschutzpark Villars-les-Dombes
- Regionalpark Pilat
- Regionalpark Vercors
- Naturreservat Aiguilles Rouges
- Naturreservat Marais du Bout du Lac d' Annecy
- Nationalpark Vanoise
- Nationalpark Ecrins
- Regionalpark Luberon
- Nationalpark Mercantour
- Naturreservat und Regionalpark Camargue
- Nationalpark Port-Cros
- Korsischer Regionalpark
- Scandola Naturreservat
- Korsischer Nationalpark

Sport

Die populärste Sportart Frankreichs ist der Fußball. Als identitätsstiftendes Band gerade zwischen den verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen Frankreichs gilt die französische Fußball-Nationalmannschaft, die so genannte équipe tricolore (siehe auch: Fußball in Frankreich). Aktuell stellt Lyon den französischen Fussballmeister. Weitere populäre Sportarten sind der Radsport (insbesondere im Juli, während der dreiwöchigen Tour de France), Rugby, Leichtathletik, Formel 1 (Großer Preis von Frankreich in Magny Cours) und Tennis (French Open in Paris). In Frankreich fanden bereits mehrmals Olympische Spiele statt: Sommerspiele 1900 und 1924 in Paris, Winterspiele in Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992. Siehe auch: Skigebiete in Frankreich

Medien

Die wichtigsten französischen Printmedien sind die nationalen Tageszeitungen:
- Le Monde und Libération (linksorientiert, Druckauflage 2003 ca. 500.000 bzw. 200.000 Exemplare)
- Le Figaro (konservativ, Auflage: 450.000 Exemplare)
- Les Echos, La Tribune (Wirtschaft, 180.000 bzw. 125.000 Exemplare)
- L'Humanité (kommunistisch, 74.000 Exemplare)
- La Croix (katholisch, 114.000 Exemplare)
- L'Equipe (Sport, 485.000 Exemplare und damit die meistgelesene Zeitung überhaupt mit sieben Lesern pro Ausgabe) Die wichtigsten Nachrichtenmagazine in Frankreich:
- Le Nouvel Observateur (400.000 Exemplare)
- L'Express (400.000 Exemplare)
- Le Point (400.000 Exemplare)
- L'événement du Jeudi Größte Regionalzeitung ist die Ouest France mit einer Druckauflage von 900.000 Exemplaren. Bedeutend ist auch das jeweils mittwochs erscheinende Investigations- und Satireblatt Le Canard enchaîné mit einer Auflage von 550.000 Exemplaren.

Feiertage

Militär

Frankreich hat eine Berufsarmee mit 300.000 Soldaten.

Siehe auch


- Chronologie französischsprachiger Zeitungen und Zeitschriften
- Französische Küche
- Nachrichtendienste Frankreichs
- Liste bedeutender Franzosen
- Liste der Präsidenten Frankreichs
- Die schönsten Dörfer Frankreichs
- Weinbaugebiete in Frankreich

Literatur


- Alfred Pletsch: Länderkunde Frankreich. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 2. Auflage 2003, ISBN 3534116917
- Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, 1995 ISBN 3-596-10860-8
- Bernhard Schmidt, Jürgen Doll, Walther Fekl, Siegfried Loewe und Fritz Taubert: Frankreich-Lexikon. Schlüsselbegriffe zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Presse- und Bildungswesen. 2. überarbeitete Auflage 2005, 1224 Seiten, ISBN 3-503-06184-3
- Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34793-3

Weblinks

20px Portal:Frankreich
- [http://www.diplomatie.gouv.fr/index.de.html Website des französischen Außenministeriums]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=46 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.frankreich-forum.de/ Frankreich Forum]
- [http://www.lesvilles.de/ Lokalportal für alle französischen Regionen und Städte]
- [http://www.tu-dresden.de/sulcifra/romanistik/ Romanistik im Internet: Kultur, Literatur und Politik]
Kategorie:Staat !Frankreich Kategorie:Land in der EU Kategorie:Mittelmeer als:Frankreich fiu-vro:Prantsusmaa ja:フランス ko:프랑스 ms:Perancis simple:France th:ประเทศฝรั่งเศส zh-min-nan:Hoat-kok

Pariser Frieden 1763

Der Pariser Frieden 1763 beendet den Siebenjährigen Krieg in Europa bzw. den Franzosen- und Indianerkrieg in Nordamerika. Großbritannien und Portugal schließen am 10. Februar den Frieden von Paris mit Frankreich und Spanien. Spanien verliert Florida an Großbritannien (1783 im Vertrag von Versailles zurück an Spanien), Frankreich tritt als Entschädigung seine Gebiete westlich des Mississippi an Spanien ab (1800 an Napoleon I. zurück). Kanada, die Gebiete östlich des Mississippi und die Gebiete um die Großen Seen werden von Frankreich an Großbritannien abgetreten. In Nordamerika behält Frankreich nur die Westhälfte von Hispaniola (das heutige Haiti) sowie die Fischerinsel St. Pierre et Miquelon, die nicht befestigt werden darf. Die indischen Besitzungen Frankreichs gehen ebenfalls an Großbritannien, hier behält Frankreich nur einige Handelsstützpunkte (u. a. Pondicherry, Karikal, 1954 indisch). Auch Senegambien (heute Senegal (1783 wieder französisch) / Gambia) und einige kleinere Besitzungen werden britisch. Weitere in Paris geschlossene Friedensverträge beschreibt Pariser Frieden. Kategorie:Siebenjähriger Krieg Kategorie:1763 Kategorie:Paris Kategorie:Geschichte (Gambia) Kategorie:Geschichte (Senegal)

Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg (American Revolutionary War oder American War of Independence) fand von 1775 bis 1783 zwischen Siedlern 13 nordamerikanischer Kolonien einerseits und der englischen Kolonialmacht andererseits statt. 1783 Er endete mit dem Sieg der nordamerikanischen Seite und führte zur Entstehung der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Kriegshandlungen endeten im Jahre 1781 nach der Schlacht von Yorktown, der Krieg selbst wurde mit der Unterzeichnung des Friedens von Paris am 3. September 1783 offiziell beendet.

Vorgeschichte

Bereits zu Beginn der Herrschaft Georgs III. (1760 - 1820) sind die Spannungen zwischen dem englischen Mutterland und den Kolonien groß. Ursachen sind die kolonialen Handlungshemmnisse (u.A. Verbot von Industrie in den Kolonien, was selbige dazu zwang, Endprodukte aus dem Mutterland zu beziehen), englische Siedlungsverbote westlich der Appalachen sowie die erheblichen steuerlichen Belastungen. Wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen hat auch, dass den Kolonien 1751 die weitere Verwendung ihrer eigenen Währung 'Colonial Scrip' untersagt worden war und die sinkende Umlaufmenge des Tauschmittels Geld beziehungsweise dessen Zinsbelastung zu sinkendem Wohlstand und steigender Arbeitslosigkeit geführt hat. Nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) in Europa versuchte England die hohen Kriegskosten unter anderem durch erhöhte Steuern und Abgaben ihrer Überseekolonien auszugleichen. Die Kolonisten forderten Handelsfreiheit und mehr Mitsprache und Eigenständigkeit, die Selbständigkeit wurde nicht angestrebt. Das britische Parlament lehnte 1767 die Kolonistenwünsche ab, stattdessen wurden frei gewordene Truppen nach Amerika geschickt. Die Unabhängigkeitsbewegung wird zunächst von Samuel Adams und Thomas Jefferson geführt. Mehrfach kommt es zu Übergriffen in Boston. Nach dem ersten Boykott 1770 kommt es 1773 zur Boston Tea Party. Die englische Regierung verhängt daraufhin den Ausnahmezustand in der Stadt. 1774 tritt der erste Kontinentalkongress zusammen. Alle 13 Kolonien (Connecticut, Delaware, Georgia, Maryland, Massachusetts, New Hampshire, New Jersey, New York, North Carolina, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, Virginia) verweigern von nun an den Handel mit England. 1775 verhängt König George III. ein totales Handelsembargo gegen Nordamerika.

Ausbruch

Am 19. April 1775 findet das erste Scharmützel einer amerikanischen Miliz mit britischen Truppen bei Lexington statt. Dies ist der Beginn des Unabhängigkeitskrieges. Zunächst ist die Lage der 3 Millionen aufständischen Siedler aussichtslos: weder reguläre Truppen noch finanzielle Mittel oder Kriegsmaterial sind in ausreichender Menge vorhanden. George Washington, ein Gutsbesitzer aus Mount Vernon, (Virginia) erhält den Oberbefehl über die Kontinentalarmee genannten Miliztruppen. Neben den britischen Truppen, verstärkt durch Söldner aus Braunschweig und Hessen, stehen mehrere englandtreue Indianerstämme und die Loyalisten, englandtreue Siedler, auf der gegnerischen Seite. Der Versuch von Truppen unter dem Kommando von Benedict Arnold, Kanada den Briten zu entreißen, scheiterte nach Anfangserfolgen mit der Niederlage in der Schlacht bei Québec am 31. Dezember 1775. Die Amerikaner räumten daraufhin ihre Eroberungen und unternahmen in der Folge keinen ernsthaften Versuch mehr, Kanada anzugreifen. Am 4. Juli 1776 deklarieren die aufständischen 13 Staaten ihre Unabhängigkeit.

Weiterer Verlauf des Krieges

Im August desselben Jahres nehmen die Briten New York ein. Washington gelingt es nach dieser Reihe von Niederlagen im Dezember 1776 mit seinem Sieg in der Schlacht von Trenton die Situation der Aufständischen zu stabilisieren. Die heimliche Unterstützung der Aufständischen mit Waffen durch Frankreich ab 1776 spielt zweifellos eine entscheidende Rolle (als Agent war Beaumarchais tätig). Im September 1777 besetzen die britischen Truppen Philadelphia. Mit ihrem Sieg in der Schlacht bei Saratoga gelingt der amerikanischen Armee jedoch die Kriegswende. Die Briten und ihre Verbündeten leiden zunehmend unter Zersplitterung der Kräfte und Nachschubproblemen, die sich mit dem Kriegseintritt Frankreichs 1778, Spaniens 1779 und der Niederlande 1780 auf Seiten der Amerikaner weiter verschärfen. Der Konflikt wird jetzt auch zunehmend zur See ausgetragen. Insbesondere Frankreich verlegt in größerem Maße Truppen in die Neue Welt.

Zusammenbruch der britischen Streitkräfte und Friedensschluss

Der entscheidende Schlag gelingt den amerikanischen Truppen und ihren französischen Verbündeten im Oktober 1781, als nach der Belagerung von Yorktown, Virginia eine britische Armee kapituliert. Im Frieden von Paris 1783 erkennt Großbritannien die Unabhängigkeit der ehemalig britischen Kolonien an. England verzichtet auf alle Gebiete bis zum Mississippi. Die Vereinigten Staaten dehnen ihre Nordgrenze bis an die Großen Seen aus, Florida fällt wieder an Spanien.

Galerie

Bild:Die_Americaner_wiedersetzen_sich_de_Stempel-Acte,_und_verbrennen_das_aus_England_nach_America_gesandte_Stempel-Papier_zu Boston,_im_August_1764.jpg|Stempelgesetz 1765. Originale Bildunterschrift: „Die Americaner wiedersetzen sich de Stempel-Acte, und verbrennen das aus England nach America gesandte Stempel-Papier zu Boston, im August 1764.“ Der Stich zeigt Bürger in Boston, die die Bekanntmachungen aus England betreffs des Stempelgesetzes von 1765 verbrennen. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Die_Einwohner_von_Boston_werfen_den_englisch-ostindischen_Thee_ins_Meer_am_18._December_1773.jpg|Boston Tea Party. Originale Bildunterschrift: „Die Einwohner von Boston werfen den englisch-ostindischen Thee ins Meer am 18. December 1773.“ Der Stich zeigt Bürger von Boston, verkleidet als Indianer, die Schiffe im Bostoner Hafen betreten haben und Kisten mit Tee über Bord werfen. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Das_erste_Bürger_Blut,_zu_Gründung_der_americanischen_Freyheit,_vergossen_bey_Lexington_am_19ten_April_1775.jpg|Schlacht von Lexington und Concord. Originale Bildunterschrift: „Das erste Bürger Blut, zu Gründung der americanischen Freyheit, vergossen bey Lexington am 19ten April 1775.“ Der Stich zeigt britische Truppen, die in der Schlacht von Lexington in die Front der amerikanischen Milizionäre schießen. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Der_Congress_erklärt_die_13_vereinigten_Staaten_von_Nord-America_für_independent_am_4ten_July_1776.jpg|Amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Originale Bildunterschrift: „Der Congress erklärt die 13 vereinigten Staaten von Nord-America für independent am 4ten July 1776.“ Der Stich zeigt eine Versammlung des Kontinentalkongresses. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Die_Hessen,_vom_General_Washington_am_25ten_Dec._1776,_zu_Trenton_überfallen,_werden_als_Kriegsgefangne_in_Philadelphia_eingebracht.jpg|Schlacht von Trenton. Originale Bildunterschrift: „Die Hessen, vom General Washington am 25ten Dec. 1776, zu Trenton überfallen, werden als Kriegsgefangne in Philadelphia eingebracht.“ Der Stich zeigt hessische Soldaten, die während der Schlacht von Trenton gefangen genommen wurden auf dem Weg nach Philadelphia. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Die_Americaner_machen_das_Corps_des_General_Bourgoyne_zu_Gefangnen,_bey_Saratoga,_am_16ten_Octobr._1777.jpg|Schlacht von Saratoga. Originale Bildunterschrift: „Die Americaner machen das Corps des General Bourgoyne zu Gefangnen, bey Saratoga, am 16ten Octobr. 1777.“ Der Stich zeigt britische Truppen, die nach der Kapitulation von Saratoga ihre Waffen nieder legen. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Dr_Franklin_erhält,_als_Gesandter_des_Americanischen_Frey_Staats,_seine_erste_Audienz_in_Frankreich,_zu_Versailles,_am_20ten_Märtz_1778.jpg|Originale Bildunterschrift: „Dr. Franklin erhält, als Gesandter des Americanischen Frey Staats, seine erste Audienz in Frankreich, zu Versailles, am 20ten Märtz 1778.“ Der Stich zeigt Dr. Benjamin Franklin am französischen Hof in Versailles. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Landung_einer_Französischen_Hülfs-Armee_in_America,_zu_Rhode_Island,_am_11ten_Julius_1780.jpg|Originale Bildunterschrift: „Landung einer Französischen Hülfs-Armee in America, zu Rhode Island, am 11ten Julius 1780.“ Der Stich zeigt die Ausschiffung französischer Truppen unter dem Kommando von Jean-Baptiste-Donatien de Vimeur, comte de Rochambeau in Newport (Rhode Island). Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Major_André,_von_drey_Americanern_angehalten_zu_Tarrytown_am_23ten_Septembr._1780.jpg|Major John André. Originale Bildunterschrift: „Major André, von drey Americanern angehalten zu Tarrytown am 23ten Septembr. 1780.“ Der Stich zeigt Major John André, der von drei Männern, John Paulding, Isaac Van Wart und David Williams nahe Tarrytown (New York) in Gewahrsam genommen wird. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Die_Americaner_machen_den_Lord_Cornwallis_mit_seiner_Armee_zu_Gefangnen,_bey_Yorktown_den_19ten_Octobr._1781.jpg|Schlacht von Yorktown. Originale Bildunterschrift: „Die Americaner machen den Lord Cornwallis mit seiner Armee zu Gefangnen, bey Yorktown den 19ten Octobr. 1781.“ Der Stich zeigt britische Truppen, die nach der Kapitulation nach der Schlacht von Yorktown ihre Waffen übergeben. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:Ende_dee_Feindseeligkeiten,_die_Engländer_räumen_den_Americanern_Neu-Yorck_ein._1783.jpg|Originale Bildunterschrift: „Ende der Feindseeligkeiten, die Engländer räumen den Americanern Neu-Yorck ein. 1783.“ Der Stich zeigt Soldaten, einen Mann und eine Frau und eine Eingeborenenfamilie während der Evakuierung New York Citys am 25. Dezember 1783 in den Straßen stehend. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:1_Americanischer_Scharffschütz_oder_Jäger_(Rifleman)_2_regulaire_Infanterie_von_Pensylvanien.jpg|Originale Bildunterschrift: „1 Americanischer Scharffschütz oder Jäger (Rifleman) 2 regulaire Infanterie von Pensylvanien.“ Der Stich zeigt deutsche Versionen eines amerikanischen Jäger (Militär) und eines Soldaten der Pennsylvania Infanterie als Ganzkörperbild, sich gegenüber stehend, militärische Uniformen tragend und Gewehre haltend. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Bild:1_General_Washington's_reitende_leibgarde_2_die_independent_company,_chef_general_Washington.jpg|Originale Bildunterschrift: „1 General Washington's reitende leibgarde 2. die independent company, chef general Washington.“ Der Stich zeigt deutsche Versionen eines Angehörigen der Leibgarde und eine Kompaniesoldaten unter George Washingtons Kommando als Ganzkörperbild sie gegenüber stehend und militärische Uniformen tragend. Kupferstich von Daniel Berger nach einer Vorlage von Daniel Chodowiecki 1784. Siehe auch:
- Schlacht von Trois-Rivières
- Liste von Kriegen,
- Liste von Schlachten,
- Soldatenhandel unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel

Weblinks


- [http://www.authentichistory.com/images/antebellum/revolution/revolution01.html The Authentic History Center: Bilder zum amerikanischen Unabhängigkeitskampf]
- [http://memory.loc.gov/cgi-bin/query/r?pp/fsaall,app,brum,detr,swann,look,gottscho,pan,horyd,genthe,var,cai,cd,hh,yan,bbcards,lomax,ils,prok,brhc,nclc,matpc:@FIELD(SUBJ+@band(++United+States++History++Revolution,+1775+1783++)) Bilder zum amerikanischen Unabhängigkeitskampf in der Bibliothek des US-Kongresses] Kategorie:Krieg Unabhängigkeitskrieg Unabhängigkeitskrieg Kategorie:Revolution Kategorie:1770er Kategorie:1780er Kategorie:1775 Kategorie:1776 Kategorie:1777 Kategorie:1778 Kategorie:1779 Kategorie:1780 Kategorie:1781 Kategorie:1782 Kategorie:1783 Unabhängigkeitskrieg ja:アメリカ独立戦争 ko:미국 독립전쟁

Carly Patterson

Carly Rae Patterson (
- 4. Februar 1988 in Baton Rouge, Louisiana) ist eine US-amerikanische Turnerin. Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 holte sie drei Medaillen, zweimal Silber und einmal Gold. Carly ist am 4. Februar 1988 in Baton Rouge, Louisiana geboren und lebt heute in Allen, Texas mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester. Sie fing 1994 an zu Turnen, nachdem sie eine Geburtstagsfeier ihres Cousins besuchte, welche in der Turnhalle der "Elite Gymnastics" in Baton Rouge statt fand. Dort wurde ihr Talent sofort erkannt und sie konnte weiter gefördert werden. Weniger als ein Jahrzehnt später gab sie ihr Debüt im "Senior International Elite Level", gewann die "American Cup" Titel 2003 und 2004 und bekam außerdem den Titel des "2004 US Co-National Champion". Des Weiteren war Carly ein Teil des "2003 World Championship Team", bei welchem sie die Silbermedaille im Mehrkampf (All-Around) gewann und den Staaten zum ersten Mal zur "World Championship Team Goldmedaille" verhalf! Ebenfalls gab Carly bei diesen Meisterschaften ihren spektatulären Balken-Abgang (ein doppelter Vorwärtssalto) zum Besten, welcher daraufhin offiziell zum "Patterson" benannt wurde. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen schafften es Carly und ihre Teamkolleginnen Mohini Bhardwaj, Annia Hatch, Terin Humphrey, Courtney Kupets, und Courtney McCool die Silbermedaille im Team-Finale zu erreichen. Zudem erturnte sich Carly den zweiten Platz im Balken-Finale und wurde nur noch von Catalina Ponor, der 1987-geborenen Rumänin, geschlagen. Jedoch waren diese zwei silbernen Erfolge für Carly nicht genug und sie schaffte es auch noch sich an die Weltspitze des Mehrkampfes zu turnen und gewann Olympisches Gold vor der Russin Svetlana Khorkina. Damit ist Carly die erste Amerikanerin, die nach Mary-Lou Retton Olympisches Gold im Mehrkampf gewonnen hat, und geht damit in die amerikanische Sportgeschichte ein. Carlys Leben hat sich nach diesem olympischen Erfolg drastisch geändert. Heute wird sie zu einer Award Show nach der anderen geladen, war bereits in einigen, in den USA sehr bekannten, Talkshows zu Gast und wird in den Staaten wie ein großer Star gefeiert. Autogramme und Interviews liegen bei ihr nun an der Tagesordnung und sie plant bereits für die Zukunft: Sie arbeitete schon mit der "American Dental Association" zusammen und nahm ein Album mit ihrer eigenen Rop/Rock-Musik auf und im Moment arbeitet sie selber als Trainerin junger Nachwuchstalente. Ob sie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking aktiv dabei sein wird, steht noch in den Sternen. Allerdings stehen der jungen, hübschen Amerikanerin zur Zeit alle Türen offen...

Zitate

"Ich war nervös vor diesem Wettkampf, aber ich dachte mir, dass ich mich gut vorbereitet habe. Mein Trainer sagte nur: "Du schaffst das!" und ich glaubte an mich und sagte mir ich kann es wirklich schaffen!" Carly Patterson, 2004 Olympic Games Original: "I was nervous for this competition but I thought I'd prepared really well. My coach said, 'You can do it.' And I believed in myself and said that I could do it."

Weblinks


- [http://www.carlypatterson.com/ CarlyPatterson.com] Patterson, Carly Patterson, Carly Patterson, Carly Patterson, Carly Patterson, Carly

Bob Pettit

Robert E. Lee Pettit (
- 12. Dezember 1932 in Baton Rouge, Louisiana) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Zwischen 1954 und 1965 spielte er in der NBA für die Mannschaft der Milwaukee Hawks/Saint Louis Hawks. Pettit war 2,06 m groß und spielte auf der Position des Power Forward. Er war der erste NBA-Spieler, der die 20'000 Punkte Marke erreichte. Pettit, Bob Pettit, Bob Pettit, Bob Pettit, Bob

Helen Prejean

Sr. Helen Prejean CSJ (
- 21. April 1939 in Baton Rouge, Louisiana) ist eine US-amerikanische Ordensschwester und Aktivistin gegen die Todesstrafe. 1957 trat Prejean den Sisters of Saint Joseph bei. Sie studierte Lehramt Englisch und Religion. Seit 1981 betreut sie, anfangs mittels Brieffreundschaften, Todeskandidaten wie den 1984 auf dem Elektrischen Stuhl hingerichten Elmo Patrick Sonnier. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie in dem Buch "Dead Man Walking", das 1993 für den Pulitzer-Preis nominiert wurde. Das Buch wurde 1996 mit Susan Sarandon und Sean Penn verfilmt. 2000 entstand eine Oper.

Auszeichnungen


- Dignitas Humana Award 2002
- Pacem in Terris Award 1998
- Laetare-Medaille 1996
- Christopher Award 1993
- Nominierung für den Friedensnobelpreis 1998

Literatur


- Helen Prejean: Dead Man Walking - Sein letzter Gang. Goldmann-Verlag, München 1996. ISBN 3-442-43542-0

Weblinks


- [http://www.prejean.org/ www.prejean.org]
- [http://www.kuhnert.ch/ts/prejean/prejean.htm Engel der Todeskandidaten] Prejean, Helen Prejean, Helen Prejean, Helen Prejean, Helen Prejean, Helen

Shane West

Shane West (
- 10. Juni 1978 in Baton Rouge, Louisiana als Shannon Bruce Snaith) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Musiker. Shane strebte im Alter von 15 Jahren eine Schauspielkarriere an. Seine erste große Filmrolle hatte er in Nochmal mit Gefühl. Neben der Schauspielerei schreibt Shane, der aus einer musikalischen Familie kommt, Lieder für seine Band Average Jo, bei der er auch Gitarre spielt.

Filmografie (Auswahl)


- 1997 - Abenteuerliche Erbschaft (The Westing Game)
- 1999 - Nochmal mit Gefühl (Once and Again)
- 1999 - Liberty Heights
- 2000 - A Time for Dancing
- 2000 - Hoffnungslos verliebt (Whatever it takes)
- 2000 - Wes Craven präsentiert Dracula 2000 (Dracula 2000)
- 2001 - Ran an die Braut (Get over it)
- 2002 - Nur mit Dir (A Walk to Remember)
- 2003 - Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen (The League of Extraordinary Gentlemen)
- 2004– - Emergency Room
- 2005 - The Optimist
- 2005 - What We Do Is Secret

Weblinks

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Reese Witherspoon

Laura Jean Reese Witherspoon (
- 22. März 1976 in Baton Rouge, Louisiana) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Reese wuchs in Nashville, Tennessee, auf und besuchte eine Privatschule für Mädchen. Bereits mit sieben Jahren begann sie zu modeln und hatte einige Auftritte in Fernsehspots. Nach der Highschool studierte sie englische Literatur an der Stanford University. Am 5. Juni 1999 heiratete sie den Schauspieler Ryan Phillippe, den sie beim Dreh zu Eiskalte Engel kennen lernte. Mit ihm hat sie heute zwei Kinder: Tochter Ava und Sohn Deacon. Reese Witherspoon ist 1,57 m groß. Ihre Eltern sind beide Ärzte. Sie hat einen Bruder namens John Draper.

Filmografie


- 1991 Der Mann im Mond (The Man in the Moon)
- 1991 Wilde Sehnsucht (Wildflower)
- 1992 Der Preis des Lebens (Desperate Choices: To Save My Child)
- 1993 Die Spur des Windes (A Far Off Place)
- 1993 Mein Vater - Mein Freund (Jack the Bear)
- 1993 Wildes Land (Return to Lonesome Dove)
- 1994 36 Tage Terror (S.F.W.)
- 1996 Freeway
- 1996 Fear - Wenn Liebe Angst macht (Fear)
- 1998 Im Zwielicht (Twilight)
- 1998 Liebe per Express (Overnight Delivery)
- 1998 Pleasantville
- 1999 Eiskalte Engel (Cruel Intentions)
- 1999 Election
- 1999 Best Laid Plans
- 2000 American Psycho
- 2000 Little Nicky - Satan Junior (Little Nicky)
- 2001 Natürlich blond (Legally Blonde)
- 2002 Ernst sein ist alles (The Importance of Being Earnest)
- 2002 Sweet Home Alabama
- 2003 Natürlich Blond 2 (Legally Blonde 2: Red, White & Blonde)
- 2004 Vanity Fair
- 2005 Walk the Line
- 2005 Solange du da bist (Just Like Heaven, If Only It Were True)

Weblinks


- [http://www.reese-witherspoon.de/ Deutsche Fanseite mit vielen Infos]
- Witherspoon, Reese Witherspoon, Reese Witherspoon, Reese Witherspoon, Reese ja:リーズ・ウィザースプーン

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