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Baudouin I. (Belgien)

Baudouin I. (Belgien)

Baudouin I. (
- 7. September 1930 auf Schloss Stuyvenberg, Laeken/Brüssel; † 31. Juli 1993 auf Schloss Mortil/Granada, eigentlich Baudouin/Boudewijn Albert Charles Leopold Axel Marie Gustave) war von 1951 bis 1993 König der Belgier. Er war der älteste Sohn Leopold III. aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha und dessen erster Frau, Prinzessin Astrid von Schweden. Baudouin ist sein französischer Name, auf niederländisch wurde er Boudewijn genannt. Astrid von Schweden Nachdem die Königliche Famillie nach der Landung der Alliierten 1944 von den Deutschen nach Österreich verschleppt wurde und 1945 befreit wurde, sah sich der König Leopold III. mit Vorwürfen konfrontiert, er habe im Krieg gegen die Deutschen zu früh kapituliert. Er kann deshalb zunächst nicht nach Belgien zurückkehren. Prinz Charles, Graf von Flandern und Bruder des Königs nimmt, im Namen „der Unmöglichkeit zu regieren", in der sich Leopold III. befindet, die Regentschaft wahr. Da man keine politische Lösung der Kontroverse um den König findet, gibt es eine Volksabstimmung für oder gegen die Rückkehr des Königs. Die Antwort der Wählerschaft erbringt eine Mehrheit von 58% zu seinen Gunsten mit starken regionalen Unterschieden. Am 22. Juli kehrt der König nach Brüssel zurück. Doch nach schweren Unruhen vor allem von wallonischen Arbeitern schlägt Leopold III. vor, seine königlichen Befugnisse seinem Sohn, Prinz Baudouin, zu übertragen und dankt ab. So legt dieser am 17. Juli 1951 seinen Eid auf die Verfassung ab und wird der fünfte König der Belgier. Baudouin heiratete am 15. Dezember 1960 Doña Fabiola Fernanda Maria de las Victorias Antonia Adelaïda Mora y Aragon (
- 11. Juni 1928 in Madrid, Spanien), eine ehemalige Krankenschwester und Kinderbuchautorin. Die Ehe blieb aufgrund von Fruchtbarkeitsproblemen kinderlos. Nach Unruhen in Kinshasa 1959 wurde die belgische Kolonie Belgisch-Kongo 1960 unabhängig. Anlässlich seines 25jährigen Thronjubiläums 1976 wurde die König-Baudouin-Stiftung ins Leben gerufen, die sich die Verbesserung der Lebensbedingungen der belgischen Bevölkerung zum Ziel gesetzt hat. Baudouin war sehr religiös, deshalb weigerte er sich 1990, ein Gesetz zur Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes zu unterzeichen. Diese Unterzeichnung ist notwendig, damit ein Gesetz rechtskräftig werden kann, die belgische Regierung erklärte Baudouin deshalb am 4. April 1990 für unfähig zu regieren. Für diesen Fall sieht die belgische Verfassung vor, dass die gesamte Regierung die Funktion des Staatsoberhauptes übernimmt. Nachdem alle Regierungsmitglieder das Gesetz unterzeichnet hatten, erklärte die Regierung am nächsten Tag, dem 5. April 1990, Baudouin wieder für regierungsfähig. Baudouin regierte 42 Jahre bis zu seinem Tod am 31. Juli 1993, als er in der Villa Astrida in Motril in Südspanien an Herzversagen starb. Die Trauer um den Tod des "einzigen Belgiers" wurde in der Bevölkerung über alle Sprachgrenzen hinweg tief empfunden. Baudouin wurde in der königlichen Gruft in Notre-Dame de Laeken, Belgien, beigesetzt. Da er keine Kinder hatte wurde sein Bruder Albert II Nachfolger. Kategorie:Mann Kategorie:Belgier Kategorie:König (Belgien) Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Gestorben 1993 ja:ボードゥアン (ベルギー王)

7. September

Der 7. September ist der 250. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 251. in Schaltjahren) - somit bleiben 115 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1303 - Attentat auf Papst Bonifatius VIII. in seiner Sommerresidenz in Anagni
- 1522 - Juan Sebastián Elcano vollendet die erste Weltumsegelung.
- 1543 - Kaiser Karl V. nötigt Wilhelm dem Reichen, dem Herzog von Jülich-Kleve-Berg zum Vertrag von Venlo über das Herzogtum Geldern. Oranien-Nassau inklusive der Grafschaft Zütphen muss an den Kaiser abgetreten werden.
- 1631 - Niederlage kaiserlicher Truppen unter Don Baltasar von Marradas gegen schwedische Truppen unter Hans Georg von Arnim nahe Breslau im Dreißigjährigen Krieg
- 1666 - Das Great Fire, das fünf Tage lang in London gewütet hat, erlischt.
- 1701 – Tripelallianz zwischen dem Kaiser und den Seemächten im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1714 – Die Bestätigung des Rastatter Friedens beim Friedenskongress in Baden im Aargau beendet den Spanischen Erbfolgekrieg.
- 1757Schlacht von Moys im Siebenjähriger Krieg
- 1764Stanislaus II. August wird zum letzten König von Polen gewählt.
- 1812 - Napoleon Bonaparte siegt in der Schlacht von Borodino - der Weg nach Moskau ist damit frei.
- 1822 - Brasilien erklärt seine Unabhängigkeit von Portugal.
- 1836 - Ferdinand I. empfängt in Prag die Krone von Böhmen.
- 1837 - Der französische Polarforscher Jules Dumont d’Urville bricht mit den Schiffen Astrolabe und Zèlée zum Südpol auf.
- 1860 - Giuseppe Garibaldi erobert Neapel.
- 1872 - Drei-Kaiser-Treffen in Berlin zwischen Kaiser Wilhelm I., Kaiser Franz Joseph I. und Zar Alexander II.
- 1901 - Der Frieden von Peking beendet den Boxeraufstand.
- 1907 - Jungfernfahrt des britischen Passagierdampfers RMS Lusitania
- 1911 - In Hamburg wird der Elbtunnel, der erste Flusstunnel auf dem europäischen Kontinent, eröffnet.
- 1914 - Die Schlacht bei Gródek in Ostgalizien (heutige Ukraine) zwischen österreichischen und russischen Truppen geht mit einer verheerenden Niederlage für Österreich aus.
- 1919 - Die erste Waldorfschule wird in Stuttgart eröffnet.
- 1936 - Der letzte lebende Beutelwolf (auch Tasmanischer Wolf) stirbt in der Nacht vom 6. auf den 7. September im Beaumaris Zoo in Hobart, Australien.
- 1949 - In Bonn treten der 1. Deutsche Bundestag sowie der Bundesrat zur konstituierenden Sitzung zusammen. Erster Bundesratspräsident wird Karl Arnold, der somit bis zur Wahl des ersten Bundespräsidenten am 12. September auch amtierendes Staatsoberhaupt ist.
- 1949 - Die Deutsche Bundespost gibt ihre erste Briefmarke heraus. Thema: "Eröffnung des ersten Deutschen Bundestages"
- 1949 - Die Deutsche Reichsbahn wird in Deutsche Bundesbahn umbenannt.
- 1950 - Die Führung der DDR beginnt mit der Sprengung des Berliner Schlosses.
- 1951 - Das Bundesverdienstkreuz wird von Bundespräsident Theodor Heuss per Stiftungserlass eingeführt.
- 1951 - Prof. Dr. Dr. Hermann Höpker-Aschoff tritt sein Amt als erster Präsident des Bundesverfassungsgerichts an.
- 1955 - Gründung des österreichischen Bundesheers unter Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht für Männer.
- 1961 - Bundestagswahl: CDU/CSU verlieren ihre absolute Mehrheit.
- 1964 - Eine Anordnung des Nationalen Verteidigungsrates der DDR soll einen waffenlosen Militärdienst als Bausoldat ermöglichen.
- 1978 - Generalstreik im Iran
- 1982 - Das italienische Parlament verabschiedet ein Gesetz gegen das organisierte Verbrechen. Die Zugehörigkeit zur Mafia wird strafbar.
- 1987 - Der Staatsratsvorsitzende der DDR, Erich Honecker, besucht die Bundesrepublik.
- 1993 - Die Salomonen werden Mitglied in der UNESCO.
- 1994 - Der Wahlausschuss des deutschen Bundestages bestimmt Jutta Limbach zur Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts.
- 1996 - Attentat auf den Rapper Tupac Shakur in seinem Auto in Las Vegas
- 1999 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Usbekistan

Wirtschaft


- 1998 - Gründung der Suchmaschine Google durch Larry Page und Sergey Brin

Wissenschaft, Technik


- 2004 - Die Wikimedia Commons werden gestartet, ein Aufbewahrungsort für freie Bilder, Musik, Videos und gesprochene Texte.

Kultur

Wikimedia Commons
- 1905 - Siegfried Jacobsohn gründet in Berlin die Wochenzeitung Die Weltbühne (noch unter dem Titel Die Schaubühne).
- 1926 - Europapremiere der Erstverfilmung von Ben Hur
- 1945 - Das Deutsche Theater Berlin wird mit Lessings "Nathan der Weise" eröffnet.

Religion


- 1159 - Rolando Bandinelli wird von Volk und Klerus als Nachfolger von Hadrian IV. zum Papst gewählt und 13 Tage später als Papst Alexander III. (Papst) inthronisiert.

Katastrophen


- 1955 - Überschwemmungen in Indien machen etwa 45 Millionen Menschen obdachlos, die Anzahl der Toten ist unbekannt.
- 1999 - Ein Erdbeben der Stärke 6,0 fordert in Griechenland 143 Menschenleben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1892 - James J. Corbett wird durch K.O.-Sieg über John Sullivan Boxweltmeister im Schwergewicht.
- 2002 - Bei der Qualifikation zur Fussball-EM 2004 konnten die Färöer nur einen Punkt erreichen: Sie spielten gegen die Auswahl aus Schottland 2:2, nachdem sie zur Pause bereits mit 2:0 geführt hatten. Als Konsequenz erhöhte sich der Druck auf den Nationaltrainer Schottlands, Berti Vogts.
- 2005 - Die rechtsextreme Politikerin Kerstin Bärbel Lorenz stirbt nach einem Hirnschlag, den sie am 5. September 2005 bei einer Wahlkampfkundgebung der NPD am 5. September erlitt.

Geboren

2005
- 786 - Saga, 52. Kaiser von Japan
- 1533 - Elisabeth I., Königin von England
- 1633 - Katharina Regina von Greiffenberg, geistliche Lyrikerin
- 1683 - Maria Anna von Österreich, Erzherzogin von Österreich und Königin von Portugal
- 1705 - Matthäus Günther, deutscher Maler
- 1707 - Georges-Louis Leclerc de Buffon, französischer Naturforscher
- 1726 - André Danican Philidor, französischer Komponist
- 1749 - Anton Sprickmann, deutscher Schriftsteller und Jurist
- 1801 - Hans von und zu Aufseß, deutscher Museumsgründer
- 1810 - Hermann Heinrich Gossen, preußischer Volkswirtschaftler
- 1829 - Friedrich August Kekulé von Stradonitz, deutscher Chemiker und Naturwissenschaftler
- 1836 - Sir Henry Campbell-Bannerman, britischer Politiker und Regierungschef
- 1842 - Johannes Zukertort, polnisch-deutsch-britischer Schachspieler
- 1858 - Franz Boas, deutscher Ethnologe
- 1860 - Grandma Moses, US-amerikanische Malerin
- 1867 - Albert Bassermann, deutscher Schauspieler
- 1878 - Laura Schradin, erste weibliche Landtagsabgeordnete im württembergischen Landtag
- 1882 - August Friedrich Thienemann, deutscher Zoologe und Ökologe
- 1887 - Edith Sitwell, englische Schriftstellerin
- 1887 - Herman Peltzer, niederländischer Fußballspieler
- 1889 - Albert Plesman, niederländsicher Luftfahrtpionier und Gründer der KLM
- 1900 - Taylor Caldwell, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1903 - Shimaki Kensaku, japanischer Autor
- 1907 - Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist
- 1908 - Michael Ellis De Bakey, US-amerikanischer Herzchirurg Kunstherz
- 1909 - Elia Kazan, US-amerikanischer Regisseur und Schriftsteller
- 1909 - Kurt A. Körber, deutscher Industrieller, Begründer der Kurt-A.-Körber-Stiftung
- 1911 - Todor Schiwkow, bulgarischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1912 - David Packard, amerikanischer Unternehmer, mItbegründer der Firma Hewlett-Packard
- 1914 - James van Allen, US-amerikanischer Physiker
- 1917 - John Warcup Cornforth, australischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1919 - Michael Guttenbrunner, österreichischer Dichter und Schriftsteller
- 1920 - Al Caiola, US-amerikanischer Bandleader
- 1921 - Arthur Ferrante, US-amerikanischer Musiker
- 1922 - Peter Wapnewski, deutscher Germanist
- 1923 - Peter Lawford, britischer Schauspieler
- 1926 - Josef Holub, deutscher Kinder- und Jugendbuchautor
- 1926 - Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler
- 1928 - Lilian Uchtenhagen, Schweizer Politikerin
- 1929 - Sonny Rollins, US-amerikanischer Musiker
- 1930 - Baudouin I., König von Belgien
- 1931 - Johnny Duncan, US-amerikanischer Musiker
- 1934 - Little Milton, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1935 - Abdou Diouf, senegalesischer Politiker (2. Präsident des Senegal 1981-2000)
- 1936 - Buddy Holly, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1939 - Christine Bergmann, deutsche Politikerin (SPD), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 1998-2002
- 1940 - Ronnie Dove, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Lena Valaitis, deutsche Sängerin
- 1946 - Alfa Anderson, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Olgierd Łukaszewicz, polnischer Schauspieler
- 1946 - Francisco Varela, chilenischer Biologe and Philosoph
- 1949 - Gloria Gaynor, US-amerikanische Sängerin
- 1951 - Chrissie Hynde, US-amerikanische Musikerin, Sängerin und Songschreiberin (Pretenders)
- 1953 - Dagmar Pohle, Berliner Politikerin
- 1953 - Dave King, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Efim Zelmanov, russischer Professor der Mathematik
- 1957 - Margot Chapman, US-amerikanische Sängerin
- 1960 - Stephan Kuhnert, deutscher Fußballspieler
- 1964 - Eazy-E (eigentlich Eric Wright), amerikanischer Musiker
- 1964 - Andy Hug, Schweizer Kampfsportler
- 1965 - Angela Gheorghiu, rumänische Opernsängerin
- 1965 - Jörg Pilawa, deutscher TV-Moderator
- 1965 - Andreas Thom, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1966 - Gunda Niemann-Stirnemann, deutsche Eisschnellläuferin
- 1966 - Wladimir Andrejew, russischer Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
- 1967 - Susan Stahnke, ehemalige deutsche Tagesschausprecherin
- 1968 - Marcel Desailly, französischer Fußballspieler
- 1973 - Shannon Elizabeth, US-amerikanische Schauspielerin
- 1980 - Sara Carrigan, australische Radrennfahrerin
- 1982 - Lorne Berfield, US-amerikanischer Schauspieler

Gestorben


- 355 - Silvanus, römischer Gegenkaiser
- 1151 - Gottfried V. von Anjou, Graf von Anjou, Maine und der Touraine, Herzog der Normandie
- 1464 - Friedrich II., "der Sanftmütige", Kurfürst des Kurfürstentums Sachsen
- 1496 - Ferdinand II. von Neapel, König von Neapel
- 1534 - Lazarus Spengler, deutscher Dichter geistlicher Lieder
- 1548 - Catherine Parr, sechste und letzte Gattin von König Heinrich VIII.
- 1654 - Axel Oxenstierna, Schwedischer Kanzler
- 1719 - John Harris, britischer Geistlicher und Mathematiker
- 1721 - Bernhard Albinus, deutscher Mediziner
- 1722 - Gerhard Wolter Molanus, evangelischer Abt des Klosters Loccum
- 1743 - Johann Peter von Ludewig, Historiker
- 1745 - Erdmann II. Graf von Promnitz,
- 1809 - Caroline Böhmer-Schlegel-Schelling, deutsche 'femme de lettres'
- 1809 - Rama I., König von Siam, Begründer der noch heute regierenden Chakri-Dynastie
- 1838 - Johann Georg Heine, deutscher Orthopädiemechaniker und Arzt
- 1850 - Julius Minding, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1866 - Friedrich Beckmann, deutscher Komiker
- 1866 - Matthias William Baldwin, US-amerikanischer Industrieller
- 1878 - Mehmed Ali Pascha, türkischer Feldherr deutscher Abstammung
- 1879 - Georg Westermann, deutscher Verlagsbuchhändler
- 1899 - Johann Joseph Otto Duvigneau, Magdeburger Kommunalpolitiker und Ehrenbürger
- 1902 - Franz Wüllner, deutscher Komponist und Dirigent
- 1907 - Sully Prudhomme, französischer Dichter
- 1910 - William Holman Hunt, britischer Maler
- 1912 - Martin Kähler, deutscher protestantischer Theologe
- 1933 - Edward Grey, britischer Politiker, Außenminister
- 1936 - Marcel Grossmann, Schweizer Mathematiker
- 1936 - Victor Franke, deutscher Kommandeur der Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika
- 1940 - Edmund Rumpler, Ingenieur
- 1943 - Karlrobert Kreiten, deutscher Pianist
- 1945 - Charles Spearman, britischer Psychologe
- 1945 - Harry Kuneman, niederländischer Fußballspieler
- 1946 - Paul Zech, deutscher Schriftsteller und Publizist des Expressionismus
- 1951 - Maria Montez, US-amerikanische Schauspielerin
- 1956 - Karl Blodig, österreichischer Bergsteiger, Augenarzt und Publizist
- 1956 - Otto Juljewitsch Schmidt, sowjetischer Geophysiker und Arktisforscher
- 1960 - Wilhelm Pieck, deutscher Kommunist, Politiker und Präsident der DDR
- 1962 - Georg Ulrich Handke, Minister für Innerdeutschen Handel und Außenhandel der DDR
- 1962 - Morris Louis, US-amerikanischer Maler
- 1962 - Tania Blixen, dänische Schriftstellerin
- 1962 - Yoshikawa Eiji, Japanischer Schriftsteller
- 1964 - Herman Jurgens, niederländischer Fußballspieler
- 1973 - Hans Lorbeer, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Wilhelm Thiele, österreichischer Regisseur
- 1976 - Daniel F. Galouye, US-amerikanischer Journalist und Science Fiction-Schriftsteller
- 1978 - Keith Moon, britischer Musiker
- 1979 - Erich Schumm, Erfinder von ESBIT
- 1981 - Werner Berg, deutscher Maler
- 1984 - Liam O'Flaherty, irischer Schriftsteller
- 1985 - George Pólya, US-amerikanischer Mathematiker
- 1985 - Rodney Robert Porter, britischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1988 - Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1990 - Ahti Karjalainen, finnischer Politiker
- 1990 - Erich Kosiol, deutscher Professor für Betriebswirtschaft
- 1991 - Edwin Mattison McMillan, US-amerikanischer Physiker
- 1991 - Joe Bain, US-amerikanischer Ökonom
- 1994 - James Clavell, britisch-amerikanischer Romanschriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur
- 1994 - Terence Young, britischer Filmregisseur
- 1997 - Mobutu Sese Seko, Präsident Zaires
- 2002 - Katrin Cartlidge, britische Schauspielerin
- 2002 - Uziel Gal, israelischer Techniker
- 2003 - Warren Zevon, amerikanischer Musiker
- 2004 - Eberhard Gwinner, Ornithologe und Verhaltensforscher
- 2004 - Siegward Sprotte, deutscher Maler
- 2005 - Kerstin Lorenz, rechtsextreme Politikerin
- 2005 - Henry Luce III, US-amerikanischer Verleger.
- 2005 - Otto Roegele, deutscher Publizist

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag Brasiliens

Siehe auch


- 6. September - 8. September
- 7. August - 7. Oktober
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0907 ja:9月7日 ko:9월 7일 simple:September 7 th:7 กันยายน

Brüssel

Brüssel (frz. Bruxelles [] oder [], niederl. Brussel []) ist die Hauptstadt von Belgien. Als Sitz wichtiger Institutionen, wie Europäische Kommission oder Rat der Europäischen Union (Ministerrat) wird die Stadt inoffiziell häufig als Hauptstadt der Europäischen Union bezeichnet.

Stadtgliederung und Zahlen

Europäischen Union Brüssel umfasst eine Fläche von 32 km². Mit 142.853 Einwohnern (Stand:01.01.2005) stellt sie mit 16 % die größte Bevölkerungszahl aller Gemeinden der Hauptstadtregion Brüssel, in der insgesamt 1.007.000 Menschen wohnen. Die Stadt Brüssel gliedert sich in sechs Bezirke:
- Brüssel-Haren
- Brüssel-Laeken / Laken
- Brüssel-Neder-Over-Heembeek
- Brüssel-Pentagone / de Vijfhoek
- Brüssel-Quartier Louise / de Louizawijk
- Brüssel-Espace Nord / de Noordwijk
- Brüssel-Nord-Est / de Noord-Oostwijk Brüssel-Nord-Est Die Hauptstadtregion Brüssel, Region de Bruxelles Capitale/ Brussels Hoofdstedelijk Gewest, ist ein Zusammenschluss von Brüssel-Stadt und 18 umliegenden Kommunen, die zwar dicht zu einer Stadt verwachsen sind, jedoch bis heute ihre Selbstständigkeit völlig bewahrt haben. Die Region, also Brüssel, ist die Hauptstadt eines zweisprachigen Landes (im Norden niederländisch / im Süden französisch), um Eupen und St. Vith gibt es auch ein kleines deutschsprachiges Gebiet. Aufgrund der Umstände und Brüssels Hauptstadtfunktion ist die Stadt offiziell zweisprachig (niederländisch/französisch). Mit etwa 80 % überwiegt aber die französische Sprache in Brüssel.

Verkehr

KFZ: Brüssel ist das Zentrum des gut ausgebauten, nachts zum Teil beleuchteten belgischen Autobahnnetzes. Die Autobahnen laufen strahlenförmig nach Brüssel bis zur Ringautobahn zu. Bahn: In Brüssel gibt es mehrere große Bahnhöfe (Brüssel-Nord, Brüssel-Central und Brüssel-Süd), die miteinander durch eine Nord-Süd-Tunnelstrecke verbunden sind. Zugreisende aus dem Ausland kommen meist in Brüssel-Süd (frz. Bruxelles Midi) an, wo Verbindungen aus Paris, Amsterdam, Köln (mit dem Thalys oder aus Köln auch mit dem ICE) und London (Eurostar) bestehen. Ebenso hat man direkten RER-Anschluss zu einem der vielen kleineren Brüsseler Bahnhöfe. Die Station Brüssel Luxemburg, abseits der Haupttunnelstrecke Nord-Süd, ist eigentlich ein Bahnhof zur Anbindung der EU-Institutionen, der jetzt nach der Renovierung immer mehr von der allgemeinen Bevölkerung angenommen wird. EU U-Bahn: Sie besteht aus den drei Linien 1a, 1b, und 2. Die ersten beiden verbinden Vororte mit der Stadt, Linie 2 fährt in einem erst 2007 vollständig geschlossenen Kreis um das Zentrum herum. Hinzu kommen 16 Straßenbahnlinien und über 50 Buslinien (bis etwa 00.30 Uhr). Nachts: Ein Nachtverkehr existiert in Brüssel - abgesehen von einer Nachtbuslinie - nicht. Taxis haben ein relativ hohes Preisniveau. Flugverkehr: Bei der Nachbargemeinde Zaventem befindet sich ein internationaler Flughafen mit Zuganbindung zum Zentrum. Ebenfalls in Reichweite (60 min entfernt) ist der Flughafen Charleroi, der vor allem von Billigfliegern frequentiert wird.

Wirtschaft

Brüssel ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort in Belgien. Volkswagen betreibt hier ein Werk, in dem u.A. das Modell VW Golf gefertigt wird. Die Europäischen Institutionen sowie der Sitz des Nato-Hauptquartiers sind der Grund, dass sich viele internationale Großunternehmen sowie Interessensverbände und Lobbyistenbüros in Brüssel niedergelassen haben. Auch Länderbüros, Kulturinstitute und Botschaften aus aller Welt bringen eine große Kaufkraft nach Brüssel. Natürlich ist auch die weltweite Presse ständig mit einem Großaufgebot vertreten. Dieses stößt nicht immer nur auf Gegenliebe der Brüsseler.

Geschichte

Die Anfänge

VW Golf Der Name Brüssel kommt von einer Wortzusammensetzung des keltischen Wortes bruoc, Sumpf, und des lateinisch-keltischen Wortes sella, Tempel oder Kapelle. Der Stadtname bedeutet also Kapelle im Sumpf. Der Legende nach wird Brüssel im 6. Jahrhundert durch den heiligen Goorik gegründet. Im Dokument nachweisbar ist die Siedlung jedoch erst 966, in einer Urkunde Otto des Großen, die Bruocsella erwähnt. 977 bis 979 errichtet Karl von Niederlothringen eine Burg und eine Kapelle auf einer Insel im Flüsschen Senne und damit die Grundlage für die weitere Stadtentwicklung. Im 11. Jahrhundert wird erste Stadtmauer angelegt. Die Stadtbefestigung des 14. Jahrhunderts spiegelt sich in den Boulevards des kleinen Rings wider.

Das mittelalterliche Brüssel und die Habsburger

14. Jahrhundert 1430 erbt Philipp der Gute, Herzog von Burgund, das Herzogtum Brabant. Er macht Brüssel zur Hauptstadt seines Burgunderreiches. In dieser Zeit entstehen das Rathaus und die ersten Zunfthäuser am Großen Markt. Die Stadt blüht in dieser Zeit wirtschaftlich auf. Bildhauer, Teppichwirker und Goldschmiede finden ihr Auskommen. Künstler wie Pieter Brueghel der Ältere und Rogier van der Weyden lassen sich der Stadt nieder. Die Enkelin Philipps des Guten, Maria von Burgund, heiratet 1477 Maximilian von Habsburg, Kaiser des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Dadurch kommt Brabant unter die Herrschaft des Habsburgerreiches. Nach einer kurzen Unterbrechung durch Margarete von Österreich, welche die Hauptstadt nach Mecheln verlegt, wird Brüssel nach 1531 erneut Hauptstadt von Burgund. Nach dem Tode Karls V., unter seinem Sohn Philipp II. wird der größere Teil des heutigen Belgien, mit Brüssel, Bestandteil der spanischen Niederlande. Unter Philipp II. kommt es zu Erhebungen gegen die spanische Herrschaft, unter anderem zu den Aufständen der Grafen Hoorn und Egmont. Mit der Hinrichtung der beiden Adligen auf dem Großen Marktplatz werden diese Aufstände 1568 blutig niedergeschlagen. In Folge dieses gescheiterten Aufstandes kommt es 1578-1579 zur Gründung der Union von Utrecht, der Keimzelle der späteren unabhängigen nördlichen Niederlande. Unter dem Statthalter Spaniens, des Herzogs von Alba, wurden die Anhänger des Protestantismus gnadenlos verfolgt. Diese Repression hat den Exodus der wirtschaftlichen und geistigen Elite, vorwiegend nach Amsterdam, und den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt Brüssel zur Folge. Amsterdam

Brüssel nach dem Dreißigjährigen Krieg

Im Westfälischen Frieden von 1648 werden die nördlichen Niederlande unabhängig, während die südlichen Niederlande und damit Brüssel unter spanischer Herrschaft bleiben. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts kämpft Frankreich unter Ludwig XIV um die Vormachtstellung in Europa. Die Truppen Ludwigs XIV. erobern Westflandern und den Hennegau. Brüssels Großer Markt wird 1695 drei Tage lang mit Kanonen bombardiert und fast völlig zerstört. Im Frieden von Rijswijk 1697 muss Frankreich die belgischen Gebiete wieder abtreten. In Folge des spanischen Erbfolgekrieges, 1701 - 1714, erhalten die österreichischen Habsburger die Herrschaft über die südlichen Niederlande und damit über Brüssel.

Kampf um die Unabhängigkeit

1714 1789 wird im Brabanter Aufstand die Unabhängigkeit gegen die Habsburger unter Joseph II. errungen. Diese ist jedoch nur von kurzer Dauer, weil 1794 die Truppen der revolutionären französischen Republik das Land erobern. Die französische Herrschaft endet 1815 mit der Niederlage Napoleons auf dem Schlachtfeld von Waterloo, das sich unmittelbar südlich der heutigen Hauptstadtregion Brüssel befindet. Im Wiener Kongress 1814 - 1815 werden die südlichen Niederlande mit den nördlichen Niederlanden unter Wilhelm I. von Oranien vereinigt. Doch in Folge der divergenten politischen und kulturellen historischen Entwicklung sind Konflikte zwischen den beiden Landesteilen im Keim angelegt. Der zum Teil französischsprachige und hauptsächlich katholische Süden fühlt sich gegenüber dem protestantischen, holländischen Norden in der politischen Mitsprache, im Unterrichtswesen und in wirtschaftlicher Hinsicht benachteiligt. Der Aufstand im Süden wird zunächst militärisch unterdrückt. Die ausländischen Großmächte England, Österreich und Russland haben jedoch ein Interesse daran, den Konflikt friedlich beizulegen, um einer möglichen Einflussnahme und damit einem Wiedererstarken Frankreichs entgegenzuwirken. Durch ihre Intervention kommt es 1831 zur Konferenz von London. Das Königreich Belgien wird als Staat anerkannt, Brüssel wird Hauptstadt dieses neuen Staates, Leopold I. von Sachsen-Coburg wird der erste König einer neuen konstitutionellen Monarchie.

Das moderne Brüssel

Durch die neue Rolle als Hauptstadt eines unabhängigen Staates und durch den industriellen Aufschwung Belgiens im 19. Jahrhundert erlebt Brüssel einen gewaltigen Aufschwung. Die Bevölkerung wächst dramatisch, auch in Folge einer lebhaften Zuwanderung aus Wallonien und Frankreich. Ehemals ländliche Gemeinden um den alten Brüsseler Stadtkern herum verschmelzen zu einem urbanen Konglomerat; riesige neue Stadtgebiete wachsen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert scheinbar aus dem Nichts. In dieser Zeit entstehen große Gebäude wie der Justizpalast (1863 - 1866), die Börse (1873), der Königspalast auf dem Mont des Arts (Fertigstellung 1903), der Triumphbogen (Fertigstellung 1905), und die berühmten Jugendstilbauten der Stadt, beispielsweise Victor Hortas Bauten. Victor Horta Obwohl Belgien in beiden Weltkriegen als Vormarschgebiet Opfer der deutschen Offensivstrategie war, blieb Brüssel von Kriegszerstörungen weitgehend verschont. Deshalb prägen die Architektur und die Straßenzüge der Gründerzeit immer noch das allgemeine Stadtbild. Ein Zankapfel, der Belgien seit seiner Gründung zu spalten drohte, macht sich auch in jüngster Vergangenheit in Brüssel noch bemerkbar: Der sprachliche und kulturelle Konflikt zwischen der wallonischen, französisch sprechenden Bevölkerung im Süden und der flämischen Bevölkerung im Norden. Das kleinstädtische Brüssel des frühen 19. Jahrhunderts ist flämisch geprägt, im heutigen urbanen Brüssel dominiert das französische Element. Diese Verschiebung der Gewichte in der Hauptstadt verschärft eine Zeit lang den Konflikt, auch begünstigt durch das nationalsozialistische Deutschland und rechtsextreme Gruppen in Belgien, die darin in den 1930er Jahren politischen Profit suchen. 1932 - 1938 wird Brüssel zweisprachig. Straßennamen, Namen von Stadtteilen und Stationen des öffentlichen Nahverkehrs sind seitdem konsequent zweisprachig beschildert, sofern die Namen nicht in beiden Landessprachen übereinstimmen. 1988 verabschiedet das belgische Parlament ein Gesetz, das Belgien zum Bundesstaat macht, mit den autonomen Regionen Flandern und Wallonien und der Region Brüssel mit besonderem Status. In den letzten Jahren, mit der zunehmenden Internationalisierung Brüssels, verliert dieser Konflikt mehr und mehr seine Schärfe. Siehe auch: Flämisch-wallonischer Konflikt Nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert sich Brüssel auch international als Zentrum: 1958 wird es zum Sitz der EWG, der Vorläuferin der heutigen Europäischen Union. 1958 findet auch die Weltausstellung in Brüssel statt, die uns eines seiner berühmtesten Bauten, das Atomium, hinterlässt. 1967 wird der Sitz der NATO von Paris nach Brüssel verlegt.

Sehenswürdigkeiten / Kultur

1967 1967 Hauptsehenswürdigkeiten sind der Grand Place/Großer Platz mit dem gotischen Rathaus im alten Zentrum, die Kathedrale Saint Michel/Sint-Michiels und das Atomium in Laeken/Laken, das Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958. Die 9 Kugeln der 165-milliardenfachen Vergrößerung eines Eisenmoleküls sind zusammen 102 Meter hoch und 2400 Tonnen schwer. Der Architekt A. Waterkeyn widmete das Atomium dem wissenschaftlichen Fortschritt. Auch das "Männeken Pis", eine 60 Zentimeter hohe Bronzefigur in der Altstadt ist bei den Touristen sehr beliebt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Triumphbogen im Park Cinquantenaire, die Art-Deco-Basilika Sacre-Coeur, die Börse, das Brüsseler Königsschloss mit dem Park, der Kunstberg, der Justizpalast, das Königsschloss (Palais Royal), das Schloss mit den Gewächshäusern in Laeken, sowie die Gebäude der Europäischen Union im Europaviertel Leopold. Zum großen Kulturangebot Brüssels gehören viele Theater (darunter das international vielbeachtete Opernhaus Théâtre de la Monnaie/Muntschouwburg) und Museen aller Art – vom königlichen Kunstmuseum bis zum Comicmuseum. Zudem gibt es in den einzelnen Brüsseler Vierteln weitere Sehenswürdigkeiten und eigene kulturelle Angebote. Das Stadtbild im Zentrum wird von flämischen Bürgerhäusern geprägt. Besonders auffällig ist der Jugendstil, der durch den Brüsseler Architekten Victor Horta ins Leben gerufen wurde. In der Blütezeit des Jugendstils schossen in Brüssel neue Vorstädte aus dem Boden. Die Architektur der Viertel Schaerbeek/Schaarbeek, Etterbeek, Ixelles/Elsene und Saint-Gilles/Sint-Gillis ist daher besonders sehenswert. Ein absolutes Highlight des Jugendstil ist das in der Avenue de Tervueren 281 gelegene Palais Stoclet von dem Wiener Architekten Josef Hoffmann (leider nicht von innen zu besichtigen). Die modernen Gebäude im Quartier Leopold/Leopoldswijk oder Espace Nord runden das Bild ab. In der Stadt gibt es seit jeher eine große Künstlerszene. Der berühmte belgische Surrealist René Magritte beispielsweise hat in Brüssel gelernt. Die Stadt gilt auch als eine Hauptstadt des Comics: In Deutschland am bekanntesten sind Lucky Luke, Tim und Struppi, Cubitus, Gaston und Marsupilami. Graue Häuserwände werden mit riesigen Bildern belgischer Comichelden bemalt, Metrostationen werden von Künstlern gestaltet. Im Centre Nationale de la Bande Dessinnée verbinden sich zwei künstlerische Leitmotive Brüssels, denn dieses nationale Comicmuseum ist im ehemaligen, 1906 errichteten und von Victor Horta entworfenene Jugendstil-Kaufhaus Waucquez untergebracht. Kulinarische Spezialitäten Brüssels sind besonders Waffeln (Gaufres), Schokolade (vor allem dunkle), Pralinen und Muscheln (Moules). Die Pommes frites wurden von einem Belgier erfunden und werden wie auch die Waffeln überall in Brüssel auf der Straße verkauft. Zudem genießt das belgische Bier einen guten Ruf – Hoegaarden, Leffe,Duvel, Jupiler, Stella Artois und Kriek (Kirschbier) sind Beispiele dafür.

Söhne und Töchter der Stadt


- Lucas Achtschellinck, belgischer Landschaftsmaler
- Chantal Akerman, belgische Filmregisseurin und Professorin für Film an der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz
- Albert I. (Belgien), König der Belgier
- Albert II. (Belgien), regierender König der Belgier
- Maria Viktoria Pauline von Aremberg, Markgräfin von Baden-Baden
- Leopold Philipp von Arenberg, kaiserlicher Feldmarschall
- Ludwig-Engelbert von Arenberg,
- Jacques d'Arthois, Flämischer Landschaftsmaler
- Konstantin Aspre, ein österreichischer General
- Bernard van Orley, Maler
- Victor Boin, belgischer Sportjournalist, Sportler und Sportfunktionär
- Adolphe van Soust de Borkenfeldt, belgischer Dichter und Kunsthistoriker
- Thierry Boutsen, Autorennfahrer
- Jan Brueghel der Ältere, flämischer Maler
- Georg Franz August, Graf von Buquoy, Sohn von Leopold Albert de Longueval
- Maria von Burgund, Herzogin von Burgund
- René Carcan, belgischer Künstler
- Philippe de Champaigne, französischer Maler
- Clemens August I. von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- Johann Ludwig Graf Cobenzl, österreichischer Staatsmann
- Julio Cortázar, Argentinischer Schriftsteller
- Christl Cranz, deutsche Skirennläuferin
- Peyo, belgischer Comiczeichner
- Ivo Van Damme, belgischer Leichtathlet
- François Duquesnoy, flämischer Bildhauer
- Marc Dutroux, belgischer Serienmörder
- Maria von Eicken, Ehefrau des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden
- Henri La Fontaine, belgischer Jurist und Politiker
- Lucien Emile Francqui, belgischer Afrikaforscher und Staatsmann
- André Franquin, belgischer Comiczeichner
- Olivier Gendebien, Rennfahrer
- Paul Gilson, belgischer Komponist und Professor
- Raymond Goethals, belgischer Fußballtrainer
- Jean Jérôme Hamer, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Johan Baptista van Helmont, Universalwissenschafter, Arzt, Naturforscher und Chemiker
- Audrey Hepburn, Schauspielerin britisch-niederländischer Herkunft
- Gustav René Hocke, Journalist, freier Schriftsteller und Kulturhistoriker
- Wilhelm Hyacinth, Prinz von Prinz von Oranien
- Jacky Ickx, belgischer Formel 1- und Sportwagen-Rennfahrer
- E. P. Jacobs, belgischer Zeichner von Comics.
- Joséphine Charlotte (Luxemburg), Mutter des Luxemburger Großherzogs Henri (Luxemburg) | Henri
- Karl Eugen (Württemberg), Herzog von Württemberg
- Karl Theodor (Pfalz), Kurfürst von der Kurpfalz|Pfalz und von Bayern
- Karl VII. (HRR), Kaiser des Heiliges Römisches Reich deutscher Nation|Heiligen Römischen Reiches
- Ferdinand Käs, österreichischer Berufssoldat und antifaschisticher Widerstandskämpfer
- Leopold II. (Belgien), König von Belgien (1865-1909)
- Leopold III. (Belgien), König der Belgien|Belgier
- Claude Lévi-Strauss, Ethnologe und Anthropologe
- Ursula von der Leyen, deutsche Politikerin
- Eugène de Ligne, belgischer Politiker
- Margarete von Österreich, österreichische Prinzessin, Regentin der Niederlande
- Philips van Marnix, niederländischer Schriftsteller
- Jean-Philippe-Eugène de Merode-Westerloo, kaiserlicher Feldmarschall
- Jos Moerenhout, belgischer Komponist und Dirigent
- Brian Molko, britisch-amerikanischer Musiker
- Jacques Neirynck, französischer Elektrotechniker, Verbraucherschützer und Autor
- Charles de Noyelle, Ordensgeneral
- Paul Otlet, Pionier der Informationsmanagements und Begründer der moderen Dokumentationswissenschaft
- Philipp von Belgien, belgischer Thronfolger, Herzog von Brabant
- Jacques Piccard, Schweizer Tiefseeforscher und Ozeanographie|Ozeanograph
- Pierre Alechinsky, belgischer Maler
- Plastic Bertrand, belgischer New Wave-Musiker
- Joseph Antoine Ferdinand Plateau, Physiker
- Jean Toots Thielemans, Jazz-Mundharmonikaspieler, -gitarrist, und -pfeifer
- Jean-Philippe Toussaint, Schriftsteller
- Philippe Vandevelde, belgischer Comiczeichner
- Agnès Varda, belgische Filmregisseurin
- Pierre-François Verhulst, belgischer Mathematiker
- Andreas Vesalius, belgischer Anatom und gilt als Begründer der neuzeitlichen Anatomie sowie des morphologischen Denkens in der Medizin
- Heinrich von Brederode, Vorkämpfer für die Befreiung der Niederlande|Niederländer von der spanischen Herrschaft
- Jean-Remy von Matt, deutscher Werber
- Wilhelm III. (Niederlande), niederländischer König
- Alfred I. Fürst zu Windisch-Graetz, österreichischer Feldmarschall
- Marguerite Yourcenar, Schriftstellerin
- Yslaire, Ist ein belgischer Comiczeichner

Weblinks


- [http://www.bruessel-gui.de Die deutsche Website rund um Brüssel]
- [http://www.bruxelles.be Offizielle Website der Stadt]
- [http://www.ilotsacre.be/site/de/stadtplan_brussel.htm Interaktiver Stadtplan von Brüssel]
- [http://www.europa-digital.de/laender/bel/bruessel/ Das kleine abc von Brüssel] Kategorie:Hauptstadt in Europa Kategorie:Ort der Hauptstadtregion Brüssel ! Kategorie:Belgien Kategorie:Sprachinsel ja:ブリュッセル ko:브뤼셀 ms:Brussels simple:Brussels

1993

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1993 ist „Internationales Jahr der Indigenen Völker
- Der Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Speierling (Sorbus domestica) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Wildkatze (Felis silvestris) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 26. Februar: Bei einem Bombenanschlag auf das World Trade Center in New York werden 6 Menschen getötet und über 1000 verletzt
- 29. Mai: In Solingen sterben fünf türkische Frauen und Mädchen bei einem von Neonazis verübten Brandanschlag
- 27. Juni: In Bad Kleinen bei Schwerin missglückt eine Festnahme der RAF-Mitglieder Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld. Ein Polizist und Grams sterben bei dem Einsatz der GSG 9
- 1. Juli: In Deutschland werden fünfstellige Postleitzahlen eingeführt
- 2. Juli: Bei einem Angriff von Islamisten auf ein alevitisches Kulturfestival in Sivas (Türkei) sterben 37 Künstler. Aziz Nesin, dem der Brandanschlag galt, entkommt leichtverletzt
- UN Weltkonferenz über Menschenrechte in Wien

Politik


- 1. Januar: Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Entstehung der Staaten Tschechien und Slowakei durch Auflösung der Tschechoslowakei
- 1. Januar: Abkommen zwischen Neuseeland und Australien über engere Zusammenarbeit
- 7. Januar: Jerry Rawlings wird Staatspräsident von Ghana
- 15. Januar: Slowenien wird Mitglied im IMF (Internationaler Währungsfonds) und der Weltbank
- 19. Januar: Slowakei wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 20. Januar: Bill Clinton wird als Nachfolger von George H. W. Bush (Senior) US-amerikanischer Präsident
- 25. Januar: Offizieller Besuch von Bundeskanzler Helmut Kohl in den Niederlanden
- 28. Januar: Kasachstan nimmt neue Verfassung an
- 1. Februar: Finnland, Schweden und Österreich. Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU
- 9. Februar: Slowakei wird Mitglied in der UNESCO
- 15. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ukraine
- 22. Februar: Tschechien wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Mexiko
- 25. Februar: Slowenien wird Mitglied in der IBRD (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)
- 6. April: Tadschikistan wird Mitglied in der UNESCO
- 8. April: Mazedonien wird Mitglied der Vereinten Nationen
- 20. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Lettland
- 21. April: Mazedonien wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 27. April: Erste demokratische und geheime Wahlen im Jemen
- 28. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Usbekistan. In Kraft seit dem 20. Februar 2002
- 29. April: Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Estland
- 29. April: Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen Deutschland und Estland
- 3. Mai: Mazedonien wird Mitglied der WHO (Weltgesundheitsorganisation)
- 4. Mai: Mazedonien wird Mitglied in der ITU (internationale Fernmeldeunion)
- 5. Mai: Kirgisistan gibt sich eine neue Verfassung
- 10. Mai: Juan Carlos Wasmosy wird demokratisch gewählter Staatspräsident in Paraguay
- 11. Mai: Litauen wird in den Europarat aufgenommen
- 12. Mai: Kirgisistan führt eine neue nationale Währung ein: den Som
- 14. Mai: Estland und Slowenien werden Mitglied im Europarat
- 15. Mai: Ermordung des stellvertretenden Präsidenten des senegalesischen Verfassungsgerichts in Senegal
- 23. Mai: In Kambodscha finden unter UN-Aufsicht die ersten freien Wahlen seit mehr als 20 Jahren statt
- 24. Mai: Unabhängigkeit von Eritrea
- 25. Mai: In Den Haag wird das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien gegründet
- 28. Mai: Monaco wird real unabhängig durch die Aufnahme als 183. Staat in die UNO
- 28. Mai: Monaco und Eritrea werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 28. Mai: Mazedonien wird Mitglied in der IRU (Internationale Arbeitsorganisation)
- 1. Juni: Burundi. Präsidentschaftswahlen
- 2. Juni: Bosnien-Herzegowina wird Mitglied in der UNESCO
- 12. Juni: Präsidentschaftswahlen in Nigeria
- 14. Juni: Malawi. Entscheidung für ein Mehrparteiensystem
- 16. Juni: Parlamentswahlen in Madagaskar
- 18. Juni: Die Seychellen geben sich eine neue Verfassung
- 18. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Slowenien. In Kraft seit dem 28. Juni 1994
- 23. Juni: Bilaterales Kulturabkommen zwischen Deutschland und Paraguay. In Kraft seit dem 19. August 1994
- 25. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Georgien
- 28. Juni: Mazedonien wird Mitglied in der UNESCO
- 29. Juni: Burundi. Parlamentswahlen
- 1. Juli: Bildung einer Übergangsregierung in Kambodscha
- 7. Juli: Lettland. Guntis Ulmanis wird Staatspräsident
- 9. Juli: Offizielle Inbetriebnahme der HGÜ-Kurzkupplung Etzenricht
- 10. Juli: Burundi. Melchior Ndadaye wird Staatspräsident
- 12. Juli: Mazedonien wird Mitglied im UPU (Weltpostverein)
- 19. Juli: Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine ist in Kraft
- 20. Juli: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 21. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 28. Juli: Andorra wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 6. August: Bolivien. Gonzalo Sánchez de Lozada wird Präsident
- 11. August: Vertrag zwischen Paraguay und Deutschland über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen
- 17. August: Turkmenistan wird Mitglied in der UNESCO
- 18. August: Ägypten. Attentat auf Innenminister Al-Alfi
- 23. August: In Bischkek, Kirgisistan wird das Kulturabkommen zwischen Kirgisistan und Deutschland unterzeichnet. In Kraft seit dem 22. Juli 2002
- 2. September: Eritrea wird Mitglied in der UNESCO
- 7. September: Salomonen wird Mitglied in der UNESCO
- 12. September: Christian Ude wird Oberbürgermeister von München
- 24. September: Aserbaidschan. Beitritt zur GUS
- 24. September: Norodom Sihanouk wird König von Kambodscha
- 24. September: Verkündung der Verfassung als Königreich Kambodscha
- 27. September: Mazedonien wird Mitglied der IAEO (Internationale Atomenergiebehörde)
- 30. September: Niederlage Georgiens gegen Abchasien
- 3. Oktober: Aserbaidschan. Heydär Äliyev wird Präsident
- 3. Oktober: Somalia. Operation Irene (bekannt als Black Hawk Down)
- 3. Oktober: Russland. Bewaffnete Revolte
- 4. Oktober: Mazedonien wird Mitglied der Interpol
- 4. Oktober: Slowenien wird Mitglied WTO (Welthandelsorganisation)
- 5. Oktober: Die UNAMIR-Mission der Vereinten Nationen wird nach Ruanda gesandt
- 8. Oktober: Georgien stellt Antrag auf Aufnahme in die GUS
- 20. Oktober: Andorra wird Mitglied in der UNESCO
- 21. Oktober: Burundi. Putschversuch. Ermordung von Staatspräsident Melchior Ndadaye
- 26. Oktober: Usbekistan und Niue werden Mitglied in der UNESCO
- 1. November: Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft
- 8. November: Slowenien wird Mitglied in der FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
- 12. November: In Afghanistan ist nach 100 Jahren von 1893 bis 1993 die Durand-Linie der Briten abgelaufen
- 12. November: Andorra wird Mitglied in der UIT (Unión Internacional de Telecomunicaciones)
- 22. November: Armenien. Neues Zahlungsmittel: der Dram
- 2. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Namibia
- 5. Dezember: El Hadi Omar Bongo Ondimba wird nach demokratischen Wahlen erneut Staatspräsident von Gabun
- 5. Dezember: der Wiener Bürgermeister Helmut Zilk wird bei einem Briefbombenattentat verletzt
- 7. Dezember: Côte d'Ivoire. Tod des Staatspräsidenten Félix Houphouët-Boigny
- 12. Dezember: Erste freie Wahlen in Russland
- 19. Dezember: Guinea. Erste demokratische Präsidentschaftswahlen. Staatspräsident Lansana Conté wird in seinem Amt bestätigt
- 30. Dezember: Israel und der Heilige Stuhl beschließen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen
- 31. Dezember: Peru gibt sich eine neue Verfassung und wird Republik

Kultur


- 24. Oktober: Eröffnung der Straße der Menschenrechte

Katastrophen


- 13. Januar: Erdbeben der Stärke 6,9 auf Papua Neuguinea. 60 Tote
- 14. Januar: Vor der Insel Rügen sinkt das polnische FährschiffJan Heweliusz“. 55 Menschen starben
- 8. Februar: Teheran, Iran. Kollision zwischen einer iranischen Verkehrsmaschine und einer iranischen Militärmaschine nach dem Start in Teheran. Alle 132 Menschen sterben
- 12. März: New York, USA. Ein Blizzard hält sich 3 Tage über der Stadt. 3 Milliarden USD Sachschaden und 243 Tote
- 10. Mai bei dem Brand in der Spielzeugfabrik Kader am Stadtrand von Bangkok sterben etwa 188 Arbeiter und Arbeiterinnen, 500 werden schwer verletzt. Das Ausmaß der Katastrophe wurde verschlimmert durch dem Umstand, dass die Ausgänge der Fabrik verschlossen gewesen waren, um Plünderungen zu verhindern
- 19. Mai: Kolumbien. Ein kolumbianisches Verkehrsflugzeug prallt in Nordwesten Kolumbiens gegen einen Berg. Alle 132 Menschen an Bord sterben
- 12. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf Hokkaidō, Japan. 243 Tote
- 31. Juli: Nepal. Eine Dornier Do 228 der Everest Air stürzt im Hochland ab. Alle 19 Menschen an Bord sterben
- 28. August: Khorugh, Tadschikistan. Entführer zwingen den Piloten einer Jakowlew Jak-40 der Taijkistan Airlines, die überladene Verkehrsmaschine zu starten, aber diese konnte nicht abheben, sondern schoss über die Startbahn hinaus und fiel in ein Flussbett. 82 Menschen sterben, 49 können gerettet werden
- 14. September: Warschau, Polen. Ein Airbus A320 der Lufthansa fängt nach der Landung Feuer. 2 Personen sterben, 68 überleben
- 24. September: Überschwemmung in Brig (Schweiz). 2 Tote und Sachschäden von ca. 600 Mio. CHF
- 29. September: Erdbeben der Stärke 6,2 in der Region Latur/Killari, Indien, 9.750 Tote
- Dezember: Jahrhunderthochwasser an Rhein und Mosel

Wirtschaft


- 1. Januar: Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes

Wissenschaft


- 28. März: Entdeckung des zweiten Transneptun-Asteroiden 1993 FW. Seine Umlaufzeit ist 288 Jahre, seine Größe etwa 300 km
- 16. August: Das Debian-Projekt wird durch Ian Murdock gegründet
- 9. September: In Trier wird bei Ausschachtungsarbeiten für eine Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2.558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,6 Millionen Euro
- 14. September: Entdeckung von 1993 RO, des ersten Plutino unter den transneptunischen Asteroiden. Seine Umlaufzeit ist wie bei Pluto 249 Jahre, seine Größe etwa 140 km
- 16. September: Entdeckung von 1993 SB und 193 SC, des zweiten und dritten Plutino. Die Umlaufzeiten sind 248–251 Jahre, die Größen etwa 200 und 300 km

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 8. Mai: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tony Tucker im Thomas & Mack Center, Las Vegas, durch Sieg nach Punkten
- 4. Juli: Deutschland gewinnt in München zum ersten Mal die Basketball-Europameisterschaft
- 12. Juli: Bayer Leverkusen gewann den DFB-Pokal
- 1. Oktober: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im Arms Park, Cardiff, Wales, durch technischen K.O
- 3. bis 5. Dezember: Deutschland (mit Michael Stich, Marc-Kevin Goellner) gewinnt das Davis Cup-Finale gegen Australien (in Düsseldorf)

Geboren


- 1. September: Ilona Mitrecey, französische Sängerin
- 6. Dezember: Elián González, kubanisches Flüchtlingskind

Gestorben


- 1. Januar: Anna Wimschneider, deutsche Bäuerin und Schriftstellerin (
- 1919)
- 5. Januar: Juan Benet, spanischer Schriftsteller (
- 1927)
- 6. Januar: Rudolf Chametowitsch Nurejew, einer der bedeutendsten Ballett-Tänzer (
- 1938)
- 6. Januar: Elke Kast, deutsche Fernsehansagerin (
- 1946)
- 6. Januar: Dizzy Gillespie, US-amerikanischer Jazzmusiker, Komponist, Sänger und Bandleader (
- 1917)
- 13. Januar: René Pleven, französischer Politiker (
- 1901)
- 13. Januar: Ludwig Metzger, deutscher Politiker (
- 1902)
- 14. Januar: Gregor Determann, deutscher Politiker (
- 1911)
- 15. Januar: Henry Iba, US-amerikanischer Basketballtrainer (
- 1904)
- 20. Januar: Audrey Hepburn, Schauspielerin britisch-niederländischer Herkunft (
- 1929)
- 22. Januar: Jim Pollard, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1922)
- 23. Januar: Thomas A. Dorsey, Blues- und Gospel-Sänger und Pianist (
- 1899)
- 24. Januar: Thurgood Marshall, Bürgerrechtler, Mitglied des Obersten Gerichtshofs der USA (
- 1908)
- 26. Januar: Axel von dem Bussche, Offizier des Heeres während des 2. Weltkrieges (
- 1919)
- 27. Januar: André the Giant, Wrestler und Schauspieler (
- 1946)
- 29. Januar: Walter Kolbenhoff, deutscher Schriftsteller, Journalist und Rundfunkredakteur (
- 1908)
- 2. Februar: Helmut Schoeck, österreichischer Soziologe (
- 1922)
- 5. Februar: Hans Jonas, deutsch-jüdischer Philosoph und Ethiker (
- 1903)
- 5. Februar: Joseph L. Mankiewicz, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1909)
- 6. Februar: Arthur Ashe, US-amerikanischer Tennispieler (
- 1943)
- 8. Februar: Franz Schnyder, Schweizer Filmregisseur (
- 1910)
- 11. Februar: Robert W. Holley, US-amerikanischer Biochemiker (
- 1922)
- 12. Februar: James Bulger, Mordopfer (
- 1990)
- 15. Februar: Louis Haefliger, Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (
- 1904)
- 20. Februar: Ferruccio Lamborghini, Autobauer und Vater der Automarke Lamborghini (
- 1916)
- 21. Februar: Inge Lehmann, dänische Seismologin (
- 1888)
- 21. Februar: Jean Lecanuet, französischer Politiker (
- 1920)
- 24. Februar: Bobby Moore, britischer Fußballspieler (
- 1941)
- 25. Februar: Eddie Constantine, US-amerikanischer Filmschauspieler (
- 1917)
- 28. Februar: Honda Ishirō, Filmregisseur (
- 1911)
- 1. März: Arnold Dannenmann, evangelischer Theologe (
- 1907)
- 3. März: Albert Sabin, Arzt, Virologie, Entwickler der Polio-Schluckimpfung (
- 1906)
- 4. März: Art Hodes, Jazz-Pianist, -Komponist, -Bandleader und -Journalist (
- 1904)
- 5. März: Cyril Collard, französischer Regisseur (
- 1957)
- 6. März: Walther Geiser, Schweizer Komponist und Musikpädagoge (
- 1897)
- 8. März: Anna Oppermann, deutsche bildende Künstlerin (
- 1940)
- 8. März: Don Barksdale, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1923)
- 8. März: Wilhelm Georg Berger, Komponist und Musikwissenschaftler aus Rumänien (
- 1929)
- 9. März: Bob Crosby, US-amerikanischer Sänger und Big Band-Leiter (
- 1913)
- 9. März: Cyril Northcote Parkinson, britischer Historiker und Publizist (
- 1909)
- 9. März: Max August Zorn, US-amerikanischer Professor der Mathematik (
- 1906)
- 10. März: Guido Wieland, österreichischer Kammer- und Filmschauspieler, Regisseur (
- 1906)
- 12. März: Robert Giscard, Arzt und einer der ersten sieben Brüder der Communauté de Taizé (
- 1923)
- 15. März: Karl Mai, deutscher Fußballspieler (
- 1928)
- 15. März: Ricardo Manuel Arias Espinoza, 29. Staatspräsident von Panama (
- 1912)
- 16. März: Chishu Ryu, japanischer Schauspieler (
- 1904)
- 17. März: Helen Hayes, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1900)
- 19. März: Georges Garvarentz, französischer Komponist und Arrangeur (
- 1931)
- 20. März: Polykarp Kusch, US-amerikanischer Physiker (
- 1911)
- 21. März: Sebastiano Baggio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1913)
- 22. März: Gret Palucca, deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin (
- 1902)
- 24. März: John Hersey, US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist (
- 1914)
- 26. März: Reuben Fine, US-amerikanischer Schachspieler und Psychoanalytiker (
- 1914)
- 31. März: Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler; Sohn von Bruce Lee (
- 1965)
- 4. April: Fritz Trautwein, Architekt (
- 1911)
- 6. April: Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin (
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