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| Baum Des Jahres |
Baum des JahresJedes Jahr im Oktober wird der Baum des Jahres vom Kuratorium "Baum des Jahres" für das darauffolgende Jahr bestimmt.
Dieses Kuratorium wurde 1989 vom Vorsitzenden des Umweltschutzvereins Wahlstedt in Schleswig-Holstein, Dr. Silvius Wodarz, ins Leben gerufen.
Bisherige Bäume des Jahres
Baum des Jahrtausends
Zum Jahrtausendwechsel erklärte das „Kuratorium Baum des Jahres“ den Ginkgo biloba zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden, und zum Baum des Jahrtausends.
Kriterien für die Wahl
Grundsätzlich kann jede heimische Baumart "Baum des Jahres" werden.
Die Kriterien orientieren sich zwar auch an der ökologischen Bedeutung und der Seltenheit oder Bedrohtheit des Baumes, im Vordergrund steht aber die Aufklärung der Bevölkerung über die Eigenarten der jeweils ausgewählten Bäume.
Mitglieder
Unter anderem sind die folgenden Organisationen Mitglieder des Kuratoriums:
- Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
- Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.
- Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
- ROBIN WOOD
Weblinks
- http://www.baum-des-jahres.de/
Kategorie:Ausgezeichnete Natur
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1989
Jahreswidmungen
- Der Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Stieleiche (Quercus robur) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
Januar bis Dezember
- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das zwischen den USA und Kanada geschlossene Freihandelsabkommen tritt in Kraft
- 1. Januar: Der Privatsender ProSieben beginnt den Sendebetrieb; Vorläufer war Eureka TV
- 2. Januar: Ranasinghe Premadasa wird neuer Staatspräsident von Sri Lanka
- 21. Januar: Ungarns Kommunisten verzichten auf ihre verfassungsmäßig garantierte Führungsrolle
- 3. Februar: Umsturz in Paraguay. Absetzung des Diktators Alfredo Stroessner (seither im Exil in Brasilien)
- 4. Februar: Illegale Gründung des Umweltnetzwerkes Grüne Liga in der DDR
- 6. Februar: Erstes Treffen am Runden Tisch in Warschau. Die Kommunisten geben Macht ab
- 24. Februar: Staatsgäste aus 163 Ländern erweisen in Tokio dem verstorbenen Kaiser Hirohito die letzte Ehre
- 26. Februar: Ägypten. Taba-Abkommen
- 26. März: Laos. Wahl der obersten Volksversammlung
- 28. März: Serbien beendet Autonomie des Kosovo und Vojvodina
- 2. April: Tunesien. Wahl von Zine El Abidine Ben Ali als Staatspräsident
- 5. April: Wiederzulassung der Solidarność in Polen
- 9. April: Massaker vor dem Parlamentsgebäude in Tiflis, Georgische Sowjetrepublik
- 14. April: Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan
- 2. Mai: Ungarn beginnt den Abbau seiner Grenzsperren nach Österreich, der Eiserne Vorhang und die Berliner Mauer bekommen ernsthafte Risse, bis Ende des Jahres haben auch die Tschechoslowakei und die DDR ihre Grenzbefestigungen geöffnet
- 7. Mai Kommunalwahlen in der DDR, zahlreiche Wahlmanipulationen werden von Oppositionellen festgestellt
- 9. Mai: Slobodan Milošević wird Staatspräsident von Serbien
- 23. Mai: Die Bundesversammlung wählt Richard von Weizsäcker zur zweiten Amtszeit als Bundespräsident
- 3. Juni: Mit ca. 18.000 Fahrzeugen demonstrieren zigtausende Berliner gegen das vom rot-grünen Senat unter Walter Momper (SPD) verordnete Tempolimit 100 auf der AVUS und sammeln über 100.000 Unterschriften. Die AVUS war die einzige limitfreie Autobahn innerhalb West-Berlins
- 4. Juni: Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking, China
- 4. Juni: Iran. Tod von Ayatollah Khomeini. Ayatollah Chāmene'ī rückt an seine Stelle
- 4. Juni: Bei demokratischen Parlamentswahlen in Polen gewinnt das „Bürgerkomitee“ und Tadeusz Mazowiecki (Solidarność) wird designierter erster nicht-kommunistischer Ministerpräsident
- 6. Juni: Ayatollah Seyyed Alī Chāmene'ī wird Staatsoberhaupt in Iran auf unbestimmte Zeit
- 11. Juni: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 12. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kuwait. In Kraft seit dem 23. Mai 1990
- 12. Juni: Staatsbesuch des russischen Staats- und Parteichefs Michail Gorbatschow in der Bundesrepublik Deutschland (BRD)
- 16. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Äthiopien. In Kraft seit dem 7. März 1991
- 18. Juni: Demokratische Senatswahlen in Polen
- 18. Juni: Europawahl, erstmaliger Parlamentseinzug der Partei Die Republikaner
- 23. Juni: Wiederzulassung Ägyptens zur Arabischen Liga
- 30. Juni: Omar Hassan Ahmad al-Bashir wird nach einem unblutigen Militärputsch Präsident der Republik Sudan
- 17. Juli: Österreich beantragt die Aufnahme in die EG
- 6. August: Bolivien. Jaime Paz Zamora wird Präsident
- 19. August: „Paneuropäisches Picknick“ an der ungarischen Grenze zu Österreich bei Sopron, kurzzeitig wird ein Grenztor geöffnet, dabei können ca. 700 DDR-Bürger fliehen
- 24. August: Wojciech Jaruzelski wird erster Staatspräsident und Tadeusz Mazowiecki Ministerpräsident in Polen
- 25. August: Deutsch-Ungarisches Geheimtreffen auf Schloss Gymnich bei Bonn, auf Initiative des ungarischen Ministerpräsident Miklós Németh mit Außenminister Gyula Horn und Botschafter Horváth. Mit Bundeskanzler Helmut Kohl, seinem Berater Horst Teltschik und Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Angeblich bundesdeutsche Kreditzusagen gegen ungarische Grenzöffnung
- 11. September: Ungarn öffnet seine Grenze zu Österreich, Deutsche aus der DDR gelangen hier in den Westen
- 23. September: Aserbaidschan. Souveränitätserklärung
- 2. Oktober: Montagsdemonstration Leipzig mit 20.000 Teilnehmern
- 4. Oktober: Vereinzelte Straßenkämpfe am Dresdner Hauptbahnhof wegen der Durchfahrt der Züge mit DDR-Flüchtlingen aus Prag zwischen ca. 5.000 Demonstranten und der Volkspolizei in der sonst zumeist friedlichen Revolution
- 7. Oktober: Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR; am Rande Ausschreitungen und Zuführungen in Berlin, Leipzig u. a.; Gründung der Sozialdemokratischen Partei SDP in der DDR in Schwante bei Berlin
- 9. Oktober: legendäre Montagsdemonstration in Leipzig mit 70.000 Teilnehmern, Durchbruch der „Wende“ in der DDR
- 16. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tansania. In Kraft seit dem 16. Juni 1992; Leipziger Montagsdemonstration mit 120.000 Teilnehmern
- 18. Oktober: Erich Honecker tritt als Staatsratsvorsitzender der DDR und Generalsekretär der SED zurück, sein Nachfolger wird Egon Krenz
- 23. Oktober: DDR: 300.000 Demonstranten in Leipzig
- 23. Oktober: Ungarn. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 23. Oktober: Ausrufung der Republik: Ende der Volksrepublik Ungarn
- 25. Oktober: Der Sprecher des sowjetischen Außenministeriums, Gennadij Gerassimow, teilt die 'Sinatra-Doktrin' ('I did it my way') mit: Die kommunistischen Bruderstaaten dürfen über ihren politischen Weg selbst und unabhängig von Moskau entscheiden
- 26. Oktober: Sozialabkommen zwischen Deutschland und Schweden;
- 26. Oktober: Dresden Demonstration mit 100.000 Teilnehmern (Cockerwiese)
- 30. Oktober: Das DDR-Fernsehen stellt Karl-Eduard von Schnitzlers montägliche Sendung Der schwarze Kanal ein
- 4. November: Ostberlin, Alexanderplatz: Demonstrationsaufruf der DDR-Künstlerverbände für Demokratie, 500.000 Teilnehmer
- 6. November: Dresden, Demonstration mit 70.000 Teilnehmern
- 6. November: Hit Radio FFH erhält als erstes Privatradio in Hessen eine Sendelizenz
- 7. November: Beginn der Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung in Namibia
- 9. November: Öffnung der Berliner Mauer und Öffnung der innerdeutschen Grenze
- 10. November: Bulgarien. Sturz von Staats- und Parteichef Todor Schivkov
- 13. November: Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein wird Staatspräsident von Liechtenstein
- 18. November: Ostberlin, die Volkskammer wählt eine neue DDR-Regierung unter Ministerpräsident Hans Modrow (SED)
- 20. November: Die Vereinten Nationen verabschieden die Kinderrechtskonvention: die Bundesregierung macht gegen die Ratifizierung Vorbehalte geltend
- 23. November: Georgien. Beginn der Sezessionsversuche in Südossetien
- 26. November: Komoren. Ermordung des Präsidenten Ahmed Abdallah unter Mitwirkung von Bob Denard
- 27. November: Bonn, Bundeskanzler Helmut Kohl gibt im Bundestag überraschend sein deutschlandpolitisches 10-Punkte-Programm bekannt, Ziel Wiedervereinigung max. in 10 Jahren
- 27. November: Der Oberste Sowjet der UdSSR sanktioniert das wirtschaftliche Selbstbestimmungsrecht von Litauen, Lettland und Estland
- 3. Dezember: Ostberlin, Generalsekretär Egon Krenz, Politbüro und ZK der SED treten zurück
- 4. Dezember: Leipzig, Demonstration mit 150.000 Teilnehmern
- 19. Dezember: Dresden, Besuch Bundeskanzler Helmut Kohl, Treffen mit Ministerpräsident Hans Modrow
- 22. Dezember: Das Brandenburger Tor in Berlin wird 28 Jahre nach dem Bau der Mauer wieder geöffnet
- 22. Dezember: Beginn des Aufstands gegen Nicolae Ceauşescu in Rumänien
- 25. Dezember: Nicolae Ceauşescu und seine Frau werden nach dem dreitägigem erfolgreichen Aufstand gegen seine Dikatur in Rumänien hingerichtet
- 27. Dezember: Verabschiedung des Programms zur Wirtschaftsreform in Polen
- 29. Dezember: Verfassungsänderung mit grundlegenden Reformen in Polen
- 29. Dezember: Václav Havel wird zum Präsidenten der Tschechoslowakei gewählt
- Die Kinderrechtskonvention wird von der VN-Generalversammlung angenommen und tritt 1990 in Kraft
Kultur und Wissenschaft
- 2. Januar: Der Schriftsteller Andrzej Szczypiorski erhält den österreichischen Staatspreis für Literatur
- 18. März: Uraufführung der komischen Oper Der heiße Ofen von Hans Werner Henze in Kassel
- 18. März: In Ägypten wird eine 4400 Jahre alte Mumie in der Cheops-Pyramide gefunden
- 27. März: Die russische Marssonde Phobos 2 geht verloren. Als offizielle Ursache hierfür gilt ein Computerdefekt
- 7. April: Beginn des planmäßigen Startbetriebs von MMR06-M-Raketen auf der Halbinsel Zingst zur Erforschung der Hochatmosphäre. Bis April 1992 werden dort insgesamt 62 Raketen gestartet
- 1. Juli: In Berlin findet die erste Love Parade statt
- 25. August: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Neptun vorbei und liefert viele Fotos von Neptun und seinen Monden
- 16. Oktober: In einem Usenet-Posting wird erstmals Godwins Gesetz formuliert
- Erstmalige Vergabe des Praemium Imperiale Award
- Eröffnung des Vitra Design Museum
Gesellschaft
- 12. Februar: Joachim Kardinal Meisner wird Erzbischof von Köln
- 6. Juni: Zu chaotischen Zuständen kommt es in Teheran bei den Trauerfeierlichkeiten für Ajatollah Ruhollah Chomeini. Fünf Millionen Menschen sind auf den Straßen der iranischen Hauptstadt
Katastrophen
- 1. Januar: Vor der Küste Guatemalas kentert eine Fähre, mindestens 83 Tote
- 8. Januar: Donington, Großbritannien. Bruchlandung einer Boeing 737 der British Midland Airways durch Triebwerksprobleme und Pilotenfehler. Der Pilot schaltete das falsche Triebwerk aus. 47 Menschen starben, 79 konnten gerettet werden
- 10. März: Dryden, Kanada. Eine Fokker F-28 der Air Ontario stürzte wegen vereister Tragflächen kurz nach dem Start ab. 24 Menschen starben, 45 überlebten den Absturz
- 15. April: Sheffield, Großbritannien. 96 Menschen werden im Hillsborough-Stadion in Sheffield an Absperrgittern zum Spielfeld zerquetscht, als Tausende Fußball-Fans auf die Tribüne drängen
- 7. Juni: Paramaribo, Suriname. Eine Douglas DC-8 der Surinam Airways, auf dem planmäßigen Flug von den Niederlanden kommend, stürzte nach dem dritten Landeanflug in dichtem Nebel, in den Dschungel. 168 Menschen starben, nur 15 überlebten
- 17. Juni: Ost-Berlin, DDR. Eine Iljuschin Il-62MK der Interflug bricht den Startvorgang während des Abhebens wegen technischer Probleme ab. Nach dem Kommando die Maschine durchzustarten begeht der Flugingenieur einen verhängnisvollen Fehler: Anstatt durchzustarten schaltet er die Maschinen ab. Die Verkehrsmaschine schoss über die Landebahn hinaus und fing Feuer. 20 der an Bord befindlichen 105 Menschen starben
- 19. Juli: Sioux City Airport, Iowa, USA. Eine McDonnell Douglas DC-10 der United Airlines stürzte während einer Notlandung wegen hydraulischer Probleme auf die Landebahn. 111 Personen starben, 185 überlebten
- 27. Juli: Tripolis, Libyen. Absturz einer McDonnell Douglas DC-10 der Korean Air beim Landeanflug. 75 der 200 an Bord befindlichen Personen starben
- 8. September: Kopenhagen, Dänemark. Absturz einer Convair 580 der norwegischen Partnair. 55 Menschen starben
- 19. September: Niger. Eine McDonnell Douglas DC-10 der französischen UTA explodierte in der Luft durch eine Bombe. Alle 171 Menschen an Bord starben
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unten der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 25. Februar: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 21. Juli: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Carl (The Truth) Williams in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO
- 15. bis 17. Dezember: Deutschland (mit Boris Becker, Carl-Uwe Steeb) gewinnt erneut das Davis Cup-Finale gegen Schweden (in Stuttgart)
- 3. Januar: Alex D. Linz, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. Januar: Max Pirkis, britischer Schauspieler
- 9. Januar: Michaella Krajicek, niederländische Tennisspielerin
- 5. Februar: Jeremy Sumpter, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Februar: Rebecca Horner, österreichische Schauspielerin
- 5. März: Jake Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. März: Harry Melling, britischer Schauspieler
- 19. März: Marie-Christin Merkel, deutsche Volksmusikerin
- 25. März: Alyson Michalka, US-amerikanische Schauspielerin
- 15. April: Brandur Enni, färöischer Popstar
- 23. April: Nicole Vaidišová, tschechische Tennisspielerin
- 4. Mai: Dániel Gyurta, ungarischer Schwimmer
- 5. Mai: Chris Brown, US-amerikanischer R&B-Sänger
- 24. Mai: Tara Correa-McMullen, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 2. Juni: Freddy Adu, US-amerikanischer Fußballspieler
- 3. Juni: Katie Hoff, US-amerikanische Schwimmerin
- 18. Juni: Renee Olstead, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 27. Juni: Matthew Lewis, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Juli: Daniel Radcliffe, britischer Schauspieler
- 21. August: Judd Trump, britischer Snookerspieler
- 21. August: Hayden Panettiere, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: Lisa Hahn, deutsche Feldhockeyspielerin
- 11. Oktober: Michelle Wie, US-amerikanische Golfspielerin
- 21. Oktober: Sidonie von Krosigk, deutsche Schauspielerin
- 28. Oktober: Louis Klamroth, deutscher Schauspieler
- 29. November: Stefan Bradl, deutscher Motorradrennfahrer
- 28. Dezember: Mackenzie Rosman, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Januar: Robert Thomas, französischer Schriftsteller ( - 1927)
- 3. Januar: Sergei Lwowitsch Sobolew, russischer Mathematiker ( - 1908)
- 6. Januar: Edmund Leach, Naturwissenschaftler, Elektrotechniker und Anthropologe ( - 1910)
- 7. Januar: Hirohito, 124. Tenno- von Japan ( - 1901)
- 8. Januar: Otto Kasten, Gründer des Vereins Besucherring Dr. Otto Kasten ( - 1902)
- 8. Januar: Jan Cherniavsky, kanadischer Pianist ukrainischer Herkunft ( - 1892)
- 10. Januar: Herbert Morrison, US-amerikanischer Rundfunkreporter ( - 1905)
- 11. Januar: José Luis Bustamante y Rivero, peruanischer Präsident ( - 1894)
- 12. Januar: Willy Schneider, deutscher Volkssänger ( - 1905)
- 13. Januar: Joe Spinell, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1936)
- 14. Januar: Robert Lembke, deutscher Journalist und Fernsehmoderator ( - 1913)
- 15. Januar: Ernst Neger, deutscher Dachdecker und Fastnachtssänger ( - 1909)
- 16. Januar: Karl Pouva, 1939 Gründer der Karl Pouva KG in Freital ( - 1903)
- 18. Januar: Bruce Chatwin, britischer Schriftsteller ( - 1940)
- 20. Januar: Józef Cyrankiewicz, polnischer kommunistischer Politiker und Ministerpräsident ( - 1911)
- 21. Januar: Harald Zusanek, österreichischer Schriftsteller ( - 1922)
- 23. Januar: Salvador Dalí, surrealistischer Maler, Schriftsteller, Bildhauer, Bühnenbildner und Schauspieler ( - 1904)
- 24. Januar: Siegfried Wischnewski, deutscher Schauspieler ( - 1922)
- 24. Januar: Ted Bundy, US-amerikanischer Serienmörder ( - 1946)
- 27. Januar: Willibald Kreß, deutscher Fußballspieler ( - 1906)
- 2. Februar: Ondrej Nepela, slowakischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer ( - 1951)
- 3. Februar: John Cassavetes, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur ( - 1929)
- 4. Februar: Gustav Niermann, deutscher Politiker ( - 1919)
- 6. Februar: Chris Gueffroy, letzte Todesopfer an der Berliner Mauer ( - 1968)
- 6. Februar: King Tubby, Reggae-Musiker ( - 1941)
- 6. Februar: Barbara Tuchman, US-amerikanische Reporterin und Autorin ( - 1912)
- 8. Februar: Osamu Tezuka, japanischer Arzt und Manga-Zeichner ( - 1928)
- 9. Februar: Hermann Conring, deutscher Politiker ( - 1894)
- 11. Februar: Leon Festinger, US-amerikanischer Sozialpsychologe ( - 1919)
- 12. Februar: Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller ( - 1931)
- 16. Februar: Ida Ehre, österreichisch-deutsche Schauspielerin und Theaterleiterin ( - 1900)
- 17. Februar: Johannes Sobek, deutscher Fußballspieler ( - 1900)
- 17. Februar: Marguerite Roberts, Drehbuchautorin ( - 1905)
- 20. Februar: Erika Köth, deutsche Kammersängerin und Sopranistin ( - 1927)
- 22. Februar: Sándor Márai, ungarischer Schriftsteller ( - 1900)
- 22. Februar: Otar Taktakischwili, georgischer Komponist ( - 1924)
- 23. Februar: Alfred Dallinger, österreichischer Politiker ( - 1926)
- 26. Februar: Jupp Schlaf, deutscher Tischtennisfunktionär und -spieler ( - 1919)
- 26. Februar: Roy Eldridge, US-amerikanischen Jazztrompeter ( - 1911)
- 26. Februar: Hans Klüver, deutscher Problemkomponist ( - 1901)
- 27. Februar: Paul Oswald Ahnert, deutscher Astronom ( - 1897)
- 27. Februar: Konrad Lorenz, Biologe und Nobelpreisträger (Medizin) ( - 1903)
- 28. Februar: Hermann Burger, Schweizer Schriftsteller ( - 1942)
- 1. März: Ernst Wilm, deutscher Pfarrer und Kirchenfunktionär ( - 1901)
- 6. März: Wolfgang Haußmann, deutscher Politiker ( - 1903)
- 8. März: Stuart Hamblen, US-amerikanischer Country-Musiker ( - 1908)
- 8. März: Jelisaweta Iwanowna Bykowa, sowjetische Schachspielerin ( - 1913)
- 11. März: John Jay McCloy, war von 1949 bis 1952 amerikanischer Hoher Kommissar in Deutschland ( - 1895)
- 13. März: Carl Dahlhaus, deutscher Musikwissenschaftler ( - 1928)
- 14. März: Zita von Bourbon-Parma, letzte Kaiserin Österreichs ( - 1892)
- 15. März: Eduard Wallnöfer, österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Tirol (1963–1987) ( - 1913)
- 18. März: Harold Jeffreys, englischer Mathematiker, Statistiker, Geophysiker und Astronom ( - 1891)
- 21. März: Cesare Musatti, Mathematiker, Philosoph und Psychologe ( - 1897)
- 26. März: Manfred Seipold, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher ( - 1941)
- 28. März: Ruth Seydewitz, deutsche Journalistin und Schriftstellerin ( - 1905)
- 1. April: Erich Lüth, Publizist ( - 1902)
- 4. April: Baruch Harold Wood, englischer Schachmeister. ( - 1909)
- 5. April: Karel Zeman, tschechischer Filmregisseur ( - 1910)
- 12. April: Edi Finger, Sportjournalist und erster österreichischer TV-Sportreporter ( - 1924)
- 12. April: Abbie Hoffman, US-amerikanischer Sozial-Aktivist ( - 1936)
- 15. April: Charles Vanel, französischer Schauspieler und Regisseur ( - 1892)
- 16. April: Ishikawa Kaoru, japanischer Chemiker, entwickelte „Ishikawa-Diagramm“ ( - 1915)
- 18. April: Hilde Benjamin, Vorsitzende Richterin und Justizministerin der DDR ( - 1902)
- 19. April: Daphne du Maurier, englische Schriftstellerin ( - 1907)
- 22. April: Emilio Segrè, US-amerikanischer Physiker ( - 1905)
- 23. April: Kurt Jung, deutscher Politiker ( - 1925)
- 23. April: Marc Daniels, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor ( - 1912)
- 23. April: Hamani Diori, erster nigerischer Präsident ( - 1916)
- 24. April: Franz Binder, österreichischer Fußballspieler ( - 1911)
- 24. April: Max Eisinger, deutscher Schachspieler ( - 1909)
- 25. April: George Coulouris, britischer Schauspieler ( - 1903)
- 26. April: Lucille Ball, US-amerikanische Schauspielerin, Star von „I Love Lucy“ ( - 1911)
- 28. April: Géza von Cziffra, deutscher Regisseur und Drehbuchautor ( - 1900)
- 30. April: Sergio Leone, italienischer Filmregisseur ( - 1929)
- 1. Mai: Edward Ochab, polnischer Politiker ( - 1906)
- 2. Mai: Meindert Boekel, niederländischer Komponist und Dirigent ( - 1915)
- 2. Mai: Giuseppe Siri, italienischer Kardinal ( - 1906)
- 4. Mai: Weniamin Alexandrowitsch Kawerin, russischer Schriftsteller, Jugenbuchautor ( - 1902)
- 5. Mai: Wolfgang Neuss, Kabarettist und Schauspieler ( - 1923)
- 9. Mai: Karl Brunner, Schweizer Ökonom ( - 1916)
- 10. Mai: Hassler Whitney, Mathematiker ( - 1907)
- 17. Mai: Walter Gross, deutscher Schauspieler, Kabarettist ( - 1904)
- 18. Mai: Hermann Höcherl, deutscher Politiker ( - 1912)
- 19. Mai: C. L. R. James, Kulturkritiker, Journalist und Schriftsteller ( - 1901)
- 20. Mai: John Richard Hicks, Ökonom des 20. Jahrhunderts ( - 1904)
- 21. Mai: August Holweg, Politiker ( - 1905)
- 22. Mai: Gerd Oswald, deutscher Filmregisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Drehbuchautor ( - 1919)
- 26. Mai: Rainer Willingstorfer, österreichischer Künstler und Grafikdesigner ( - 1940)
- 28. Mai: Erwin Welke, deutscher Politiker
- 29. Mai: John Cipollina, US-amerikanischer Rockmusiker, Gitarrist ( - 1943)
- 31. Mai: Raissa Orlowa-Kopelewa, russische Schriftstellerin ( - 1918)
- 3. Juni: Ruhollah Chomeini, politischer und spiritueller Führer der islamischen Revolution im Iran
- 4. Juni: Ingeborg Kleinert, deutsche Politikerin und MdB ( - 1926)
- 7. Juni: Chico Landi, Formel-1-Rennfahrer ( - 1907)
- 9. Juni: Wolfdietrich Schnurre, deutscher Schriftsteller ( - 1920)
- 9. Juni: George Wells Beadle, US-amerikanischer Biologe ( - 1903)
- 10. Juni: Richard Quine, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Filmregisseur ( - 1920)
- 14. Juni: Joseph-Albert Malula, Erzbischof von Kinshasa und Kardinal ( - 1917)
- 15. Juni: Victor French, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur ( - 1934)
- 20. Juni: Otto Kässbohrer, deutscher Unternehmer und Fahrzeugkonstrukteur ( - 1904)
- 23. Juni: Werner Best, deutscher Jurist, Polizeichef und Nationalsozialist ( - 1903)
- 23. Juni: Richard Meier, Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz ( - 1903)
- 23. Juni: Timothy Manning, Erzbischof von Los Angeles und Kardinal ( - 1909)
- 23. Juni: Friedrich Hacker, österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Aggressionsforscher ( - 1914)
- 23. Juni: Michel Aflaq, arabischer Politiker und Mitbegründer der Ba'ath-Partei ( - 1910)
- 27. Juni: Alfred Jules Ayer, Philosoph Logiker ( - 1910)
- 28. Juni: Joris Ivens, holländischer Dokumentarfilmmacher ( - 1898)
- 2. Juli: Andrei Andrejewitsch Gromyko, sowjetischer Politiker, langjähriger Außenminister ( - 1909)
- 2. Juli: Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1920)
- 4. Juli: Dik Browne, US-amerikanischer Comiczeichner ( - 1917)
- 5. Juli: Berthold Wolpe, deutscher Typograf und Lehrer ( - 1905)
- 6. Juli: János Kádár, ungarischer Politiker ( - 1912)
- 7. Juli: Hasso von Etzdorf, deutscher Generalkonsul ( - 1900)
- 8. Juli: August Haußleiter, deutscher Politiker und Journalist ( - 1905)
- 10. Juli: Jean-Michel Charlier, belgischer Comic-Zeichner ( - 1924)
- 15. Juli: Josef Bauer, deutscher Politiker, MdB ( - 1915)
- 17. Juli: Nicolas Guillen, kubanischer Dichter und Schriftsteller ( - 1902)
- 17. Juli: Heinz Risse, deutscher Schriftsteller ( - 1898)
- 19. Juli: Kazimierz Sabbat, polnischer Jurist, Unternehmer und Politiker ( - 1913)
- 19. Juli: Carl-Heinz Schroth, österreichischer Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher ( - 1902)
- 22. Juli: Jewgeni Iwanowitsch Umnow, russischer Problemkomponist ( - 1913)
- 23. Juli: Donald Barthelme, amerikanischer Schriftsteller ( - 1931)
- 25. Juli: Steve Rubell, ( - 1943)
- 27. Juli: Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist ( - 1907)
- 2. August: Luiz Gonzaga, Sänger, Akkordeonspieler und Komponist ( - 1912)
- 4. August: Larry Parnes, britischer Musikmanager und Impresario ( - 1930)
- 6. August: Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein.
Geschichte
1150 wird Wahlstedt das erste Mal urkundlich erwähnt.
Der damahlige Bischof von Oldenburg, Vicelin, bestätigt darin der Segeberger Kirche die "Zehntenverteilung" des Kaisers Lothars III. und Herzog Heinrich für das Chorherrenstift der Augustiner in Högersdorf. Zehn Dorfschaften werden in dieser Urkunde genannt, darunter auch ein Dorf namens "Wahlstedte".
Ob sich Wahlstedt allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits im Besitz des Chorherrenstifts der Augustiner in Högersdorf befand, ist bis heute umstritten, denn offiziell ging Wahlstedt erst 1192 als Schenkung Kaiser Heinrichs VI. an das Chorherrenstift der Augustiner in Högersdorf als Besitz über.
Vor- und frühgeschichtliche Funde auf dem heutigen Gemeindegebiet zeugen allerdings von einer weitaus früheren Besiedlung.
Während des 30-jährigen Krieges wird das Dorf Wahlstedt gebrandschatzt und zerstört, und anschließend wieder aufgebaut.
Während der napoleonischen Kriege im 19. Jahrhundert wurden in Wahlstedt dänische, deutsche, schwedische und russische Truppen einquartiert.
Das Marine Artillerie-Arsenal Fahrenkrug-Wahlstedt
Im Jahre 1935 beschloss die Marineleitung in Berlin, das Marine-Artillerie-Zeugamt Kiel zu vergrößern. Dafür wurde an der Nordseite des Segeberger Forstes am Südwestrand des Dorfes Wahlstedt, ein neues Arsenal angelegt. Hier entstand nun ab 1937 das Marine-Artillerie-Nebenzeugamt Segeberg, das nach abgeschlossenem Aufbau in Marine-Artillerie-Arsenal Fahrenkrug umbenannt wurde. Man wählte den Namen Fahrenkrug wegen der Bahnstation, von der aus das Anschlussgleis zum Arsenal gelegt wurde.
Das neuentstandene Marine-Artillerie-Arsenal umfasste eine zusammenhängende Fläche von 314 ha. Das Gelände war von einem 10 km langen und 2 m hohen Maschendrahtzaun umgeben. Um eine Gefährdung der umliegenden Häuser zu verhindern, mussten noch einige Grundstücke und Häuser hinzu gekauft werden. Die darauf befindlichen Gebäude wurden abgerissen oder zu Werkswohnungen umgebaut. Da die Häuser ausreichten um das Personal unter zubringen, wurden in Wahlstedt weitere 84 ha angekauft, auf denen insgesamt drei Siedlungen für das Arsenals-Personal entstehen sollten.
Die Aufgaben des Marine-Artillerie-Arsenal Fahrenkrug-Wahlstedt waren:
- 1. Fertigung von Küsten- und Schiffsartilleriemunition aus zugelieferten Einzelteilen,
- 2. Untersuchung von Munition,
- 3. Nachschubversorgung der Marine mit Munition,
- 4. Wiederherstellung von leeren Hülsen in drei Hülsenwerkstätten und einer dazugehörigen galvanischen Anstalt,
- 5. Instandsetzung und Umrüstung von Geschützen der Küstenartillerie,
- 6. Lagerung der gefertigten Marine-Artillerie-Munition.
Die Produktion begann 1939 mit einer Belegschaft von 30 Angestellten, 300 männlichen und 200 weiblichen Arbeitern, die sich schon ein Jahr später auf 1000 verdoppelt hatte. Eine Aufstellung der Arbeitskräfte im Mai 1945 ergibt folgendes Bild:
- 488 Deutsche
- 207 Polen, Letten und Litauer
- 247 Italiener
- 74 Franzosen
- 90 Niederländer
- 33 sowjetische Kriegsgefangene
zusammen: 1139 Menschen.
Zu diesen Arbeitskräften kamen noch 680 Soldaten und 172 Zivilangestellte. Das Marine-Artillerie-Arsenal Fahrenkrug-Wahlstedt hatte damit im Mai 1945 eine Gesamtbelegschaft von 1991 Mann.
Am 3. Mai 1945 besetzten britischen Soldaten das Marine-Artillerie-Arsenal Fahrenkrug-Wahlstedt.
Der letzte Arsenalkommandant wurde nach kurzer Gefangenschaft zum Arsenaldirektor ernannt und hatte die Abwicklungsarbeiten unter britischen Befehl durchzuführen.
Im Frühjahr 1946 begannen die Sprengungen an den Bunkern.
Erst im Jahre 1953 waren die letzten Sprengungen auf dem Gebiet des Marine-Artillerie-Arsenal Fahrenkrug-Wahlstedt beendet. Die meisten Ziegelbauten, die Versorgungsanlagen und die Normalspur-Gleisanlage wurden nicht zerstört.
Die restlichen Munitions- und Pulvervorräte, ca. 50000 t (!), wurden bis 1953 vernichtet, sämtliche Einrichtungsgegenstände aus den Produktions-, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden demontiert und der Baumbestand um die einzelnen Gebäude abgeholzt und nach England verschifft.
In den freigewordenen Hallen zogen ab 1947 verschiedene Industriefirmen ein.
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Nach dem Krieg gehörte die Gemeinde Wahlstedt bis zum März 1953 dem Amt Segeberg-Land an.
Am 1. Juli 1954 wurde die Gemeinde Wahlstedt als amtsfreie Gemeinde aus dem Amt Segeberg-Land ausgegliedert.
Am 13. Dezember 1966 wurden der Gemeinde Wahlstedt durch die schleswig-holsteinische Landesregierung die Stadtrechte verliehen, die am 1, Januar 1967 in Kraft traten.
Weblinks
- [http://www.wahlstedt.de Offizielle Homepage]
- [http://www.shlink.de/deb/neumuenster_oldesloe/wahlstedt.html Bahnhof Wahlstedt]
Kategorie:Ort in Schleswig-Holstein
ÖkologischÖkologie (von griechisch oikos = Haus/Haushalt und logos = Lehre) bezeichnet:
- Ökologie (Biologie) bezeichnet in der Biologie den Wissenschaftszweig von den Wechselwirkungen der Organismen untereinander und den Wechselwirkungen zwischen Organismen und ihrer unbelebten Umwelt.
- Ökologie ist in der Umgangssprache und auch in der Politik ein Begriff, der gleichbedeutend zu Umweltschutz wie auch zum Themenkreis Nachhaltige Entwicklung meist verwendet wird. Seit den 70er Jahren entstanden in vielen Staaten des westlichen Kulturkreises starke Ökologiebewegungen.
- Die Ökologische Entwicklungstheorie ist eine Schule der Psychologie, die unter anderem von Urie Bronfenbrenner entwickelt wurde.
Okologie
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) ist eine Umweltschutzorganisation.
Er wurde 1975 von Horst Stern, Bernhard Grzimek und neunzehn weiteren Umweltschützern gegründet. Vorsitzende ist seit 1998 Angelika Zahrnt.
Der BUND ist mit 392.525 Mitgliedern und Förderern (Stand 2004) einer der großen Umweltverbände Deutschlands.
An Beiträgen, Zuwendungen und Spenden kamen 2003 11,8 Millionen Euro (7,9 % weniger als 2002) zusammen, die Eigenkapitalquote lag bei 60,4 % (2002: 65,5 %).
Der BUND sieht sich seit Jahren in der Rolle des kritischen Mahners und Beobachters, der umweltpolitische Defizite aufdeckt und die Öffentlichkeit aufklärt. Er fragt etwa danach, wie erneuerbare Energien ausgebaut werden können, wie man unsere Flüsse und Seen vor Schadstoffen schützt, wie man Strahlenbelastungen reduziert und wie der Naturschutz forciert werden kann. Aktionen und Kampagnen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene führten zur Erhaltung von Moorgebieten, zur Mobilmachung gegen die Atomkraft und zur Werbung für umwelt- und gesundheitsverträgliche Produkte. Der in mancherlei Hinsicht autonome bayerische Landesverband führt den Namen „Bund Naturschutz in Bayern e.V.“.
Daneben gibt es noch viele Landesverbände und regionale Kreis- und Ortsgruppen, die sich mit lokalen ökologischen Problemen beschäftigen. Ehrenamtliche Arbeitskreise befassen sich etwa kritisch mit der Bio- und Gentechnologie, dem Bodenschutz, umweltfreundlichen Energien, gesundheitlichen und rechtlichen Fragen etc.
Selbstständig innerhalb des BUND agiert die BUNDjugend mit ihren Untergliederungen in den Bundesländern (in Bayern der „Jugendorganisation Bund Naturschutz in Bayern“) und den einzelnen Jugendgruppen.
Der BUND ist die deutsche Sektion des Europäischen Umweltnetzwerkes [http://www.foeeurope.org Friends of the Earth Europe] und des weltweiten Netzwerkes [http://www.foei.org Friends of the Earth International].
Einige Ziele
Der BUND setzt sich für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ein.
Im Einzelnen steht er unter anderem für
- den Umbau der Energiewirtschaft hin zu regenerativen Energiequellen
- den Umbau des Verkehrssystems hin zu regenerativen Treibstoffen
- eine Förderung des öffentlichen Personenverkehrs sowie des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs
- einen sanften Tourismus: Fahrrad- und Wanderurlaube, Fernfahrten mit der Bahn
- ein Energiespar- und Sanierungsprogramm des Wohnungs- und Hausbestandes
- den Schutz von ökologisch wertvollen Flächen und Landschaften
- eine umweltfreundliche und artgerechte Land- und Forstwirtschaft
- eine Entlastung des Faktors Arbeit von den Steuern (Abschaffung der Lohnsteuer)
Projekte
Das Projekt Grünes Band Deutschland soll Biotope entlang der deutsch-deutschen Grenze schützen.
Kritik
Durch die Intervention des BUND wurde verhindert, dass der große Schlussgottesdienst (geplant war eine Messe mit dem inzwischen verstorbenen Papst Johannes Paul II.) des Weltjugendtages 2005 in Hangelar bei Bonn stattfinden konnte. Der BUND setzte vor Gericht den Schutz der Hangelarer Heide vor einer Kampfmittelräumung, die für diese Veranstaltung notwendig gewesen wäre, durch. Dies führte zu - zum Teil harscher - Kritik in den Medien und Unverständnis in Kirchenkreisen und seitens des Veranstalters.
Die als investitionsfeindlich empfundene Haltung des BUND und die damit verbundenen Aktionen werden von Seiten der Industrie zunehmend als Standortnachteil gewertet. Dagegen argumentieren Anhänger des BUND, die Organisation habe seit 20 Jahren auf die Bedeutung der Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie hingewiesen und in ihrer Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" dazu eine wegweisenden Beitrag geleistet.
Weblinks
- [http://www.bund.net BUND Bundesverband]
- [http://www.bundjugend.de BUNDjugend]
Landesverbände
- [http://www.bund.net/bawue/ BUND Baden-Württemberg]
- [http://www.bund-naturschutz.de Bund Naturschutz Bayern]
- [http://www.bund-berlin.de BUND Berlin]
- [http://www.bund-brandenburg.de BUND Brandenburg]
- [http://www.bund-bremen.net BUND Bremen]
- [http://www.bund.net/hamburg/ BUND Hamburg]
- [http://www.bund-hessen.de BUND Hessen]
- [http://www.bund.net/mv/ BUND Mecklenburg-Vorpommern]
- [http://www.bund-niedersachsen.de BUND Niedersachsen]
- [http://www.bund-nrw.org BUND Nordrhein-Westfalen]
- [http://www.bund-rlp.de BUND Rheinland-Pfalz]
- [http://www.bund-saar.de BUND Saarland]
- [http://www.bund-sachsen.de BUND Sachsen]
- [http://www.bund-sachsen-anhalt.de BUND Sachsen-Anhalt]
- [http://www.bund-sh.de BUND Schleswig-Holstein]
- [http://www.bund.net/thueringen/ BUND Thüringen]
Kategorie:Umweltschutzorganisation
Kategorie:Naturschutzorganisation
Kategorie:Verein
Bund deutscher BaumschulenDer BdB, ehemals Bund deutscher Baumschulbesitzer, heute Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., wurde im Jahr 1907 gegründet und zählt derzeit rund 1200 Mitglieder, die in 16 Landesverbänden organisiert sind. Dabei handelt es sich in der Regel um inhabergeführte Familienbetriebe die teilweise auf eine 200jährige Tradition zurückblicken können. Im BdB sind seit seiner Gründung die bedeutendsten Unternehmen der Baumschulwirtschaft mit dem Ziel einer gemeinsamen Interessenvertretung organisiert.
Interessenvertretung
Diese Interessenvertretung dient der Schaffung positiver, stabiler und verläßlicher Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit der Mitgliedsbetriebe. Dies gilt sowohl für brancheninterne Regelungen, als auch u.a. für die Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen auf EU- und Bundesebene. Weiterhin ist es Aufgabe des BdB, die Baumschulen mit ihrem breiten Produktspektrum positiv in der Öffentlichkeit darzustellen. Die Interessenvertretung auf Bundes- und Europaebene nimmt in allgemeinen berufsständischen Fragen (z.B. Ausbildungs-, Umwelt-, Rechtsfragen) der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), dessen korporatives Mitglied der BdB fast seit ZVG-Gründung ist, in enger Abstimmung mit dem Bund deutscher Baumschulen für diesen wahr. In branchenspezifischen Fragen (z.B. Bewertungs-, Aktivierungs-, Pflanzenschutz-, Kartellrechts- und Sortenschutzfragen) erfolgt die Vertretung in eigener Verantwortung des BdB. Die 16 BdB-Landesverbände lösen in enger Zusammenarbeit mit den Landesverbänden Gartenbau länderspezifische Probleme.
Zu Beginn der neunziger Jahre hat der BdB die Gründung eines europäischen Baumschulverbandes initiiert, der gegenwärtig unter deutscher Präsidentschaft europäische Gütebestimmungen für Baumschulgehölze und einen europäischen Standard zum Datenaustausch auf Basis eines europäischen Artikelstammes für Gehölze erarbeitet.
Weitere berufsständische Zusammenarbeit besteht auf Bundesebene im Ausstellungsbereich, wo ZVG, BGL und BdB als Gesellschafter der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft mbH, (DBG) die Geschicke, die Inhalte und die Durchführung der ideellen gärtnerischen Ausstellungen (z.B. Bundesgartenschauen, Internationale Gartenschauen) mitbestimmen.
Organisation
Der BdB wird geleitet von einem sechsköpfigen Präsidium. Operative Fragen von Gewicht entscheidet der Hauptausschuss, der sich aus dem Präsidium und Vertretern der 16 Landesverbände zusammensetzt.
Über 30 ständige, ehrenamtlich besetzte Gremien diskutieren und bearbeiten die aktuellen Fragestellungen innerhalb des Verbandsgeschehens auf Bundesebene. Die Arbeitsgremien des BdB gliedern sich in die Bereiche Wirtschaftspolitik, Produktion und Marketing und beschäftigen sich hier jeweils mit einem klar umrissenen Teilbereich der Produktion und des Handels mit Gehölzen.
Die vom Ehrenamt getragenen Aktivitäten werden auf Bundesebene durch neun hauptamtlich tätige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der BdB-Bundesgeschäftsstelle in Pinneberg unterstützt.
Die Arbeit des Verbandes ruht auf den Schultern der ehrenamtlich tätigen Unternehmer und Unternehmerinnen der Baumschulwirtschaft. In einer Vielzahl von Gremien diskutieren sie aktuelle Fragen der Branche, geben Arbeitsziele vor und analysieren mögliche Entwicklungen, die die Baumschulwirtschaft in ihren Rahmenbedingungen beeinflusst.
Weblinks
- [http://www.bund-deutscher-baumschulen.de Bund deutscher Baumschulen]
Kategorie:Forstwirtschaft
Schutzgemeinschaft Deutscher WaldDie Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) e.V. wurde 1947 als erste Bürgerinitiative nach dem 2. Weltkrieg gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Belange des deutschen Waldes in der Öffentlichkeit zu vertreten und somit dem vielfältigen Lebensraum Wald zu dienen.
Bei Gründung war das wichtigste Ziel der SDW die Wiederaufforstung des Waldes. Dieser wurde, um die von den Siegermächten des 2. Weltkrieges geforderten Wiedergutmachungszahlungen leisten zu können, sehr intensiv und großflächig abgeholzt. Mitbegründer der Schutzgemeinschaft waren Klaus Gundelach und Wilhelm Münker.
Heute leistet die SDW bundesweit überwiegend ehrenamtliche Arbeit in der Umweltbildung von Jugendlichen und Erwachsenen.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 7 und 27 Jahren sind Mitglieder in der Jugendorganisation der SDW, der Deutschen Waldjugend. Nach Vollendung des 27. Lebensjahres gehen die Mitglieder der Deutschen Waldjugend automatisch in die SDW über.
Weblinks
- [http://www.sdw.de www.sdw.de] - Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
- [http://www.waldjugend.de www.waldjugend.de] - Jugendorganisation: Deutsche Waldjugend
Kategorie:Naturschutzorganisation
Kategorie:Wald
ROBIN WOODDie Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD - Gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umwelt e.V. wurde 1982 von einem Dutzend Umweltschützerinnen und -schützern in Bremen gegründet. Der Name ist angelehnt an die Figur des Robin Hood.
Seitdem versucht ROBIN WOOD durch gewaltfreie Aktionen, wie die Erkletterung und Besetzung von Industrieschornsteinen, Aufsehen zu erregen und damit die drängendsten Probleme ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.
Die Arbeit des Vereins begann mit dem Thema Waldsterben und Saurer Regen.
Mit der Zeit kamen weitere Themen wie die Zerstörung der Tropenwälder, Energie (zum Beispiel Regenerative Energie, Atomenergie, Ökostrom), Verkehrspolitik und Papier (Recyclingpapier) hinzu.
Aktionen, Informationsstände, Vorträge und Veröffentlichungen werden ganz überwiegend von ehrenamtlichen Aktiven getragen.
Mittlerweile hat der Verein rund 2.300 Mitglieder; in rund 10 Städten arbeiten Regionalgruppen.
Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen. Regelmäßig versammeln sich die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Regionalgruppen, um über Politik und Aktivitäten des Vereins zu entscheiden.
ROBIN WOOD Pressestelle
Nernstweg 32, 22765 Hamburg, Tel: 040-380 89 2-22, Fax: 040-380 89 2-14, mailto:presse@robinwood.de
ROBIN WOOD Bundesgeschäftsstelle
Postfach 102 122, 28021 Bremen, mailto:geschaeftsstelle@robinwood.de
Weblinks
- [http://www.robinwood.de/ www.robinwood.de]
Kategorie:Umweltschutzorganisation
Kategorie:Verein
Kategorie:Baum
Baumarten
Siehe auch: Wikipedia:Leitlinien Biologie
Kategorie:Lebewesen - sonstige Kategorien
ja:Category:木
Chūō-LinieAls Chūō-Linie (jap. chūō-sen 中央線; wörtl. Zentrallinie) werden mehrere Bahnlinien in Japan bezeichnet:
- Die Chūō-Hauptlinie (Tōkyō - Nagoya), auf der der Chūō-Express und die Chūō-Sōbu-Linie verkehren.
- Die Chūō-Linie der U-Bahn Ōsaka
ja:中央線
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