Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Baumaschine

Baumaschine

Eine Baumaschine ist ein motorbetriebenes Gerät, das im Bauhaupt- und Baunebengewerbe eingesetzt wird.
- Bagger (je nach Fahrwerk: Radbagger oder Raupenbagger)
  - Abbruchbagger
  - Longfrontbagger
  - Baggerlader
  - Löffelbagger
  - Ladeschaufelbagger
  - Seilbagger
  - Schrapper
- Betonmischer
  - Fahrmischer
- Betonpumpe
  - Beton-Verteilermast
  - Betonpumpe, fahrbar
  - Betonpumpe, stationär
  - Fahrmischer-Betonpumpe
- Bodenstabilisierer
- Deckenfertiger
- Erdbohrer (Baumaschine)
- Förderband
- Grader
- Kran
  - Teleskopkran
  - Turmdrehkran
  - Autokran
- Lader
  - Baggerlader
  - Laderaupe
    - Deltalader
  - Radlader
- Muldenkipper
- Pflasterverlegemaschine
- Planierraupe
- Schürfkübelraupe
- Mäkler
  - Teleskopmäkler
  - Starrmäkler
- Ramme
  - Dampframme
  - Dieselbär
  - Fallramme
  - Vibrationsramme
- Rohrleger
- Schürfzug
- Straßenfertiger
- Straßenfräse
  - Kaltfräse
- Schweißraupe
- Teleskoplader
- Tunnelbohrmaschine
- Verdichter
- Verrohrungsgerät
- Walze
  - Gummiradwalze
  - Vibrationswalze
  - Walzenzug

Weblinks


- http://www.lkw-stefan.de - Über 10000 Bilder von Baumaschinen aller Art - Infos und Technische Daten
- http://www.die-trucker-seite.info/gallery/baumaschinen - Viele Baumaschinenbilder mit Suchfunktion Kategorie:Bauausführung

Bauhauptgewerbe

Das Bauhauptgewerbe ist eine Teil des Wirtschaftsbereichs Baugewerbe. Dazu zählen wirtschaftliche Einheiten, deren Tätigkeit darin besteht, Hochbauten zu errichten, Tiefbauarbeiten auszuführen oder bestimmte Spezialbauarbeiten vorzunehmen. Das Bauhauptgewerbe besteht aus den beiden Klassen "Hoch- und Tiefbau" sowie "Vorbereitende Baustellenarbeiten".

Siehe auch


- Baunebengewerbe Kategorie:Bauwesen

Bagger

Ein Bagger ist eine Baumaschine zur Bewegung von Schütt- und anderen Gütern. Ein Bagger zeichnet sich durch einen um 360° drehbaren Aufbau, den Ausleger aus und einen Arm, an dessen Ende ein Anbaugerät montiert werden kann. Es gibt zweigeteilte Ausleger, die Verstellausleger genannt werden, und Monoblockausleger. Die Ausleger werden durch Hydraulik bewegt. Daher wird er auch Hydraulikbagger genannt. Darüber hinaus gibt es auch Seilbagger, Schaufelradbagger (siehe Tagebau), Schürf- bzw. Löffelbagger, Saugbagger uvm. Bagger haben fast immer nur einen Fahrersitz. Es wird nur die Fahrerlaubnisklasse L benötigt, da deren bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit i.d.R. nicht höher als 20 km/h ist. Als spezielle Variante sind Zweiwegebagger in der Lage auch auf den Gleisen von Eisenbahnen zu fahren. Weiterhin gibt es Schreitbagger mit zwei Rädern und zwei Stützen speziell für unwegiges Gelände. Im Unterschied zum Radlader ist ein Bagger durch seinen weit heb- und senkbaren Ausleger in der Lage, auch deutlich unterhalb seiner eigenen Standebene zu arbeiten und wird dadurch bevorzugt zum Ausheben von Baugruben u.ä. eingesetzt. Einen Kombination der beiden stellt der Baggerlader dar.

Differenzierung

Es gibt verschiedene Kategorien von Baggern (der Größe nach sortiert):
- Minibagger mit einem Einsatzgewicht von etwa einer Tonne bis 5 t, die i.A. auf Ketten fahren,
- Midibagger mit einem Einsatzgewicht von etwa 6 t bis 10 t, die i.A. auf Rädern fahren,
- Mobilbagger mit einem Einsatzgewicht von etwa 12 t bis 30 t, die immer auf Rädern fahren,
- Raupenbagger (Kettenfahrzeug) mit einem Einsatzgewicht bis zu 900 t, die auf Raupen fahren
- Kurzheckbagger bei ihm ragt das Kontergewicht beim seitlichen Schwenken nicht über die Kette hinaus
- Hüllkreisbagger er kann den Löffel bis über den Oberwagen heranziehen, und sich daher auf engsten Raum drehen

Anbaugeräte

Es gibt folgende Anbaugeräte:
- Tieflöffel
- Grabenräumlöffel
- Schwenklöffel
- Abbaulöffel
- Greifer
- Sortiergreifer
- Kombilöffel
- Haken
- Abrissbirne
- Abbruchhämmer / Abbruchmeißel (hydraulisch betrieben)
- Abbruchzangen / Betonscheren (hydraulisch betrieben) (siehe auch Abbruch)
- Aufreißzahn
- Greifzahn / excavator thumb
- Bohrgeschirr
- Fräsen Zwischen den oben genannten Anbaugeräten und dem Baggerstiel ist meist eine Schnellwechseleinrichtung eingebaut (auf dem Foto des Raupenbaggers gut zu sehen, rot lackiert). Damit lassen sich die Anbaugeräte in kürzester Zeit vom Baggerfahrer wechseln, ohne dass er sein Führerhaus verlassen muss.

Baggertypen

Für spezielle Anwendungszwecke wie z.B. den Deichbau oder allgemein die Herstellung von Böschungsprofilen werden Bagger mit besonders langen oder Teleskopauslegern eingesetzt, die durch eine vergrößerte Reichweite bessere und genauere Flächenbearbeitungen erlauben.

Longfrontbagger

Ein Longfrontbagger besitzt eine verlängerte mehrteilige Ausrüstung, um Abbrucharbeiten bis zu einer Höhe von 40 Metern durchführen zu können.

Hersteller

Deich Wichtige Hersteller von Baggern (alphabetisch sortiert) sind:
- Caterpillar
- CNH Global (früher CASE)
- Daewoo
- Fiat Kobelco
- Hitachi Construction Machinery
- Hydrema
- JCB
- Komatsu Hanomag
- Kubota
- Liebherr
- Menzi Muck
- Neuson
- Orenstein & Koppel
- Sennebogen
- TEREX Atlas
- TEREX Fuchs
- TEREX O&K
- TEREX Schaeff
- Takeuchi
- Volvo Construction Equipment
- Zeppelin GmbH Nicht mehr existente Hersteller sind:
- Demag
- Fuchs heute TEREX Fuchs
- Schaeff heute TEREX Schaeff
- Menck
- Weserhütte

Rekorde

Der größte Hydraulik-Bagger der Welt ist der O&K RH 400-2000 mit 900 t Einsatzgewicht und einer Motorleistung von 2984 kW (4055 PS). Die Schaufel fasst 51,7 m³. (Siehe auch Schaufelradbagger)

Literatur


- Kunze/Göhring/Jacob: Baumaschinen 2002
- Ulf Böge / Stefan Heintzsch: "Bagger - Die große Chronik aller deutschen Hersteller" 2002
- Ulf Böge / Rainer Volkwein: "Weserhütte Bagger" 2004

Weblinks


- http://www.die-trucker-seite.info/gallery/baumaschinen
- http://www.bagger-und-bahnen.de/
- http://www.menckundhambrockarchiv.de/Ubersicht/Bagger/bagger.html
- http://mechanima.upb.de/Quergedacht/Bagger/
- http://www.dietersterexseite.de/meine_seite/dietersstartseiteindex.htm
- http://www.lkw-stefan.de Kategorie:Bauausführung Kategorie:Nutzfahrzeug

siehe auch


- Carl Bagger - Autor ja:油圧ショベル

Baggerlader

Ein Baggerlader ist eine Baumaschine (Erdbau), welche als Kombigerät baggern und auch laden kann. In den meisten Fällen befindet sich an der Front eines traktorähnlichen Trägergerätes eine Ladeschaufel, welche gegen eine Palettengabel getauscht werden kann. Am Heck des Gerätes findet sich ein Ausleger mit 180° Schwenkwinkel und einer Einrichtung zum Baggern. Antrieb ist ein Dieselmotor und die Kraftübertragung erfolgt über ein Hydrauliksystem mit Hydrauliköl als Medium zur Kraftübertragung. Kategorie:Nutzfahrzeug

Fahrmischer

Betonmischfahrzeuge sind fahrbare Betonmischer die Beton zur Baustelle transportieren. Dazu wird der Beton über den oberen Einfülltrichter in die sich drehende Trommel befördert. Es gibt hauptsächlich drei verwendete Trommelgrößen, die auf verschiedenen LKW transportiert werden.
- Bei einem dreiachsigen LKW ist die Trommel so groß, dass 6-7 m³ transportiert werden können.
- Bei einem vierachsigen LKW sind es 8-9 m³.
- Es gibt auch Sattelzüge, die 10 m³ transportieren können. Diese findet man aber nur selten, und dann meist im Großbaustellenbetrieb. Betonmischfahrzeuge sind speziell ausgerüstet, dass sie den Beton am Zielort auch fachgerecht übergeben können. Dazu haben sie sogenannte Rutschen, die je nach Bedarf angebaut werden können. Außerdem verfügen die meisten Betonmischer über ein Kunststoffrohr, womit man den Beton über eine Strecke von sechs Metern leiten kann. Hierzu muss der Beton allerdings sehr fließfähig sein. Um den Beton fließfähig zu machen, sind Betonmischer mit einer sogenannten Fließmittelanlage ausgestattet, die eine Flüssigkeit ausbringt und bei Zugabe nicht das Mischungsverhältnis von Wasser und Zement ändert. Zu Reinigungszwecken führen Betonmischer auch noch ca. 500 l Wasser mit. Siehe auch: Fahrmischerbetonpumpe Kategorie:Nutzfahrzeug Kategorie:Beton Kategorie:Bauausführung

Betonpumpe

Eine Autobetonpumpe ist eine fahrbare Pumpe zur Förderung von Beton. Einsatzgebiete sind u. a. der Bau von Gebäuden, Brücken oder auch Staudämmen. Es kann Beton mit Korngrößen von bis zu 63 mm gepumpt werden, wobei die Reichweite der Betonverteilermaste z. Zt. über 62 m beträgt. Die Autobetonpumpe wird rechtlich als eine selbst fahrende Arbeitsmaschine eingestuft. Bild:m52.jpg Eine Autobetonpumpe besteht aus einem LKW(-Chassis), einem Pumpsystem und einem Verteilermast. Es gibt jedoch auch Modelle, die keinen Verteilermast haben. Putzmeister, ein großer Hersteller von Betonpumpen, nennt diese Maschinen „Saniermobil“. =Pumpsysteme=

Kolbenpumpen

Als Einkolbenpumpen werden Betonpumpen in Deutschland seit den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eingesetzt. Heute kommen überwiegend Doppelkolbenpumpen zum Einsatz, die durch Elektro- oder Dieselmotoren mittels Ölpumpen hydraulisch angetrieben werden. Die Förderkolben sind über Antriebszylinder hydraulisch miteinander verbunden und arbeiten im Gegentakt. Die Kernpumpe besteht aus
- hydraulischem Antriebszylinder,
- Förderzylinder mit Förderkolben,
- dazwischen geschaltetem Wasserkasten,
- Betontrichter mit Rührwerk,
- sowie Rohrweiche,
- Hebel und
- Umschaltzylinder für Rohrweiche. Bild:Betonpumpe.jpg

Funktionsweise

Der rücklaufende Förderkolben des einen Förderzylinders erzeugt einen Unterdruck, das Medium aus dem Aufgabetrichter wird in den Zylinder gesaugt. Gleichzeitig drückt der vorlaufende Förderkolben den Inhalt des anderen Förderzylinders durch die Rohrweiche in die Förderleitung. Am Hubende schaltet die Pumpe um, das heißt, die Rohrweiche schwenkt vor den anderen gefüllten Förderzylinder und die Förderkolben kehren ihre Bewegungsrichtung um. Um die Pumpe zu reinigen bzw. um Leitungsstopfer beim Pumpen wieder zu lösen kann jede Maschine auch „rückwärts“ pumpen. Die Funktion Zurückpumpen ist die Bewegungsumkehr lediglich der Förderkolben durch ein hydraulisches Schaltventil, während die Rohrweiche in ihrer Stellung verbleibt und erst bei Erreichen der Endlage von den Umschaltzylindern in die gegenüberliegende Schaltstellung bewegt wird. Kolbenpumpen-Einheiten werden als „Kernpumpe“ vormontiert und können dann je nach Verwendungszweck auf Fahrgestelle als „Autobetonpumpe“ oder auf diverse Hilfsrahmen als Stationär-/ Baustellen-/ oder Tunnelbetonpumpe montiert werden. Die Antriebe für Betonpumpen erfolgen heute ausschließlich hydraulisch, wobei sich die Steuerungsvarianten der einzelnen Hersteller unterscheiden. Varianten sind rein hydraulische Folgesteuerungen, elektrohydraulische Folgesteuerungen, Antriebe im offenen und geschlossenen Hydraulikkreislauf, Ein- und Zweikreissteuerungen und Freiflusshydraulik. Jedes System hat gewisse Vor- und Nachteile. Wichtige Leistungsfaktoren sind
- Förderdruck,
- Maschinengewicht,
- Preis und
- Komplexität des Systems. Aus diesen Gründen existieren viele Varianten seit langer Zeit parallel nebeneinander. Mit Kolbenpumpen werden heute Drücke im Pumpmedium bis 250 bar und Fördermengen bis 200 m³/h erreicht.

Rotorpumpen

Die Rotorpumpe ist ein einfaches, kompaktes Pumpsystem, das ohne speziellen Betonschieber arbeitet. Die Betonförderung wird durch Rollen bewirkt, die im Rotorgehäuse umlaufen und dabei den Förderschlauch quetschen. Damit ist die Rotorpumpe das einzige System auf dem Markt, welches bei richtiger Einstellung ein vollkommen dichtes Fördersystem darstellt. Bild:Rotorpumpe.jpg

Funktionsweise

Im Rotorgehäuse wird durch eine Vakuumpumpe ständig Unterdruck erzeugt. Der höhere, atmosphärische Luftdruck auf der Betonoberfläche im Rührwerksbehälter und der statische Druck des Betons füllen den Pumpschlauch direkt hinter der Druckrolle bis zum vollen Querschnitt mit Beton auf. Im Rotorgehäuse wird der Förderschlauch (Pumpschlauch) durch das kontinuierliche Abrollen zweier Druckrollen, welche 180° zueinander versetzt sind, zusammengepresst. Der vor der Druckrolle befindliche Frischbeton wird somit gleichmäßig in die Förderleitung gedrückt. Hinter der Druckrolle richtet sich der Schlauch infolge des Unterdrucks im Rotorgehäuse wieder auf und entfaltet so eine Saugwirkung zum Aufgabetrichter. Zum Rückwärtspumpen wird die Drehrichtung des Rotorantriebs umgekehrt. Auf diese Weise saugt der Rotor Beton aus der Förderleitung und pumpt ihn zurück in den Aufgabetrichter. Angetrieben wird die Rotorpumpe über einen ölhydraulischen Getriebemotor, wobei die Fördermenge stufenlos von 0 bis maximal, je nach Drehzahl des Rotors, gesteuert werden kann. Die Standzeit und die Verschleißkosten dieses Pumpsystems sind fast ausschließlich von den Bedingungen abhängig, die auf den Pumpschlauch einwirken. In kurzer Zeit ist ein verschlissener Pumpschlauch ausgetauscht. Das Rotorpumpsystem wird heute als sehr umweltfreundlich geschätzt, da es geräuscharm arbeitet (kein Umschaltgeräusch wie bei Kolbenpumpen). Es zeichnet sich durch eine gleichbleibende Drehzahl und einen ruhigen Lauf aus. Im Aufgabetrichter verbleibt kaum Restbeton, da auch Restmengen noch in den Förder-schlauch gesaugt werden können. Neben Beton ist auch das Pumpen von anderen Medien wie Wasser, Fließestrich und Feinstmörtel möglich. Das Rotorsystem erlaubt Drücke im Pumpmedium bis max. 30 bar und Fördermengen bis 60 m³/h. Dieses Pumpsystem wird schwerpunktmäßig bei Fahrmischerbetonpumpen eingesetzt.

Schiebersysteme / Rohrweiche

Das Herz einer Betonpumpe, im mechanischen Teil, ist der Betonschieber (Rohrweiche) mit den unterschiedlichsten Ausführungsvarianten wie Flachschieber, Keilschieber, Knieschieber, Flapper, Schwenkrohr, S-Rohr, Rüssel, Rockschieber, Delta-Rohrweiche und CS-Rohrweiche. Als einziges eingesetztes Pumpsystem benötigt die Rotorpumpe keinen Schieber und wird hier nicht betrachtet. Bild:C-Rohrweiche.jpg Erst nach längerem praktischem Einsatz der unterschiedlichen Schiebersysteme kristallisieren sich alle Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme heraus. In der Rohrvariante ist der Reibungswiderstand durch die geringere Abdichtfläche im Vergleich zu anderen Schiebergebilden günstiger. Die Abdichtung einer Rohrweiche zu den Förderzylindern oder dem Pumpenausgang kann technisch einfacher und besser ausgeführt werden. Die Rohrweichenschieber sind fast absolut dicht, so dass mittels Betonpumpen heute auch problemlos Wasser gepumpt werden kann. Daher finden Betonpumpen bei manchen Großbaustellen auch zum Reinigen der Förderleitung als Wasserpumpe Einsatz. Dies ist mit anderen Schiebersystemen, wie z.B. dem Flachschieber, nur eingeschränkt machbar. Die Forderung an einen guten Betonschieber ist in erster Linie Dichtheit, da beim Pumpvorgang jeder Spalt, besonders unter hohem Druck, zum Ausbluten des Betons (d.h. Was-ser- und Feinststoffe werden aus der Betonmischung herausgedrückt) und dadurch zu Betonabsetzern (Kranzbildung) führen kann. Daraus folgen Engstellen im Betonschieber und damit höhere Pumpdrücke, eingeschränkte Pumpfähigkeit und im Extremfall Stopfer direkt an der Pumpe. Eine weitere Forderung an einen guten Betonschieber ist schnelles Durchschalten zwischen den Endlagen, um möglichst einen kurzen Betonflussabriss während des Umschaltvorgangs zu haben, so dass sich ein möglichst kontinuierlicher Betonfluss ergibt. Weiter wird von einem guten Betonschieber erwartet, dass er trotz schnellen durchschaltens möglichst ruhig, gedämpft, geräuscharm und schwingungsfrei in seine neue Endlage fährt. Dies reduziert Schwingungen der Gesamtmaschine und Schaukeln des Verteilermasts während des pumpens. Diese Forderungen an moderne Betonschieber werden heute sicher beherrscht. Eine zusätzliche, wichtige Forderung an Betonschieber ist Verschleißfestigkeit, nicht zuletzt aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Servicefreundlichkeit. Im Bedarfsfall soll die Werkstatt des Betreibers bzw. ein technisch versierter Pumpmaschinist ohne Fachspezialisten einen Betonschieber selbst tauschen können. Durch neue, verschleißfeste Materialien oder Nachbehandlung der Schieberteile versuchen die Hersteller, diesen Forderungen gerecht zu werden. Da das Verschleißverhalten sehr stark von Einsatzkriterien wie Härte der Zuschlagstoffe, Fliessgeschwindigkeit und Druck abhängig ist, kann nur aufgrund von Vergleichen der Durchsatzmengen und der Baustellenbedingungen ein mehr oder weniger besseres Verschleißverhalten erkannt werden. =Betonverteilermaste= Die Autobetonpumpe mit Betonverteilermast ist heute in vielen Ländern die meisteingesetzte Betonpumpe, wobei der Verteilermast den Aufbau der Maschine prägt. Die wesentlichen Kriterien bei einer Autobetonpumpe außer der Pumpleistung sind die Reichhöhe bzw. Reichweite des Verteilermastes, Faltungsart, Anzahl der Auslegerarme, Abstützbreiten sowie die minimale Ausfalthöhe. Der Markt bietet eine sehr große Palette von Betonverteilermasten bis zu einer maximalen Reichhöhe von über 62 m an. Die maximale Höhe des Fahrzeuges im zusammengefalteten Zustand liegt unter 4 m, die max. Breite beträgt wie beim Fahrgestell 2,50 m. Die Autobetonpumpe wird als selbstfahrende Arbeitsmaschine eingestuft, wodurch sie anderen Verkehrsverordnungen als der Transportverkehr unterliegt.

Aufbau/Funktionsweise

Die einzelnen Auslegerarme eines Verteilermastes sind in Kastenbauweise ausgeführt. Sie werden hydraulisch bewegt. Knickgelenke mit großen Winkelbereichen ergeben zusammen mit dem kräftigen Drehwerk mit großem Schwenkwinkel sehr gute Flexibilität beim Transport des Betons an den Einbringungsort, über Hindernisse hinweg und selbst durch kleine Öffnungen, wie Fenster hindurch. Förder- und Steigleitungen bestehen meist aus genormten geraden Rohrstücken und Rohrbögen. Diese sind somit leicht austauschbar. Standardschalenkupplungen dienen gleichzeitig als Drehgelenke und Rohrverbinder. Das Rohrgelenk am Mastende wirkt als Fallbremse und mindert den Verschleiß des Endschlauches. Dieser ist durch sein Stahlkordelgewebe für Betondrücke bis 85 bar geeignet. Die Stützbeine, gleich welcher Art, sind mit hydraulischen Stützzylindern ausgerüstet und gewähren die erforderliche Standsicherheit. Das Ausfahren oder Ausklappen der Stützbeine geschieht je nach Konstruktion durch Hydraulikzylinder oder Hydraulikmotoren mit Ketten- bzw. Seilantrieb. Alle Bewegungen des Mastes erfolgen hydraulisch. Bild:Betonpumpe-Ausfalten.jpg Alle Mastzylinder haben aufgeschraubte Sicherheitsventile als Schutz gegen Überlastung des Armes bzw. gegen Absacken beim Bersten von Hydraulikleitungen. Die Hydraulikölversorgung ist so abgestimmt, dass gleichzeitig mehrere Zylinder bewegt werden können. Die Hydrauliksteuerung kann an der Betonpumpe oder über ein tragbares Fernsteuergerät bedient werden. Die Betätigung der Steuerschieber erfolgt elektrohydraulisch. Der Öltank hierfür ist im Mastbock integriert oder separat ausgeführt. Die erforderliche Stromversorgung wird am Fahrzeug entnommen.

Anforderungen

1. Schneller Auf- und Abbau durch Vollhydraulik, ohne dass sich der Pumpenfahrer abmühen muss, d.h. weitgehender Wegfall von Klapp- und Teleskopstücken am Verteilermast; vollhydraulische Stützbeine, die in der Abstützweite an die Baustellengegebenheit angepasst werden können, z.B. durch eine spezielle Schmalabstützung auch OSS (One Side Support) genannt. 2. Leicht austauschbare und genormte Standardrohrteile, möglichst nur 90° Bögen und gerade Rohrstücke, Fallbremse an der Mastspitze zur Vermeidung von herausfallenden Betonresten. 3. Steuerung aller Bewegungen durch Proportional-Funkfernsteuerung, Notsteuerung bei Ausfall der Funksteuerung über Kabelfernsteuerung oder manuell am Steuerblock. 4. Förderleitung mit möglichst großer Verschleißfestigkeit, keinerlei Förderschläuche im Verlauf der Mastleitung, möglichst Standardrohrlängen, Endschlauch maximal 4 m lang ohne Anschlusstülle wegen der Unfallgefahr. 5. Leichte Austauschbarkeit der Förderleitung durch einfache Klemmvorrichtungen und Schnellkupplungen, leichte Reinigung. 6. Mehrgliedriger flexibler Verteilermast mit möglichst geringer Ausfalthöhe und schmalen Abstützbreiten. 7. Möglichst einfache Bedienung der Mastarme, Dämpfung der Pumpstösse in den Mastarmen. Seit 1982 laufen Entwicklungen mit dem Ziel bei vielarmigen Verteilermasten die Fernsteuerung des Endschlauches für den Maschinisten sicherer und einfacher zu machen. Die Ziele waren stets:
- Einfache Bedienung des Mastes mit einem Hebel ohne die typische Sägezahnbewegung.
- Ruhiger Endschlauch bei jeder Pumpgeschwindigkeit. Das bei Putzmeister daraus entwickelte Steuerungssystem EBC (Ergonic Boom Control) zur Steuerung und Regelung des Betonverteilermastes ist eine sinnvolle Ergänzung der normalen Maststeuerung. Die EBC-Maststeuerung ermöglicht es, den Betonverteilermast mit nur einem Joystick zu fahren. Der EBC-Rechner im Schaltschrank ist dabei nicht viel größer als eine Zigarrenschachtel. Der Vorteil für den Maschinisten besteht in der einfachen Bedienung. Endschlauch vor oder zurück, rechts oder links, auf oder ab. Ist beispielsweise eine Boden-platte zu betonieren, wird die Höhe des Endschlauches bei waagerecht aufgestellter Maschine nur einmal eingestellt. Das Nachfahren der einzelnen Mastarme erfolgt rechnergesteuert. Die Arbeit des Maschinisten wird leichter und sicherer. Ein weiterer Vorteil liegt in der ruhigen Endschlauchführung. Das Aufschaukeln des Endschlauches durch das Fahren einzelner Arme und durch die Schwingungserregung der Betonpumpe ist dank der rechnergesteuerten Dämpfung nicht mehr vorhanden.

Faltungsarten


- Auf dem Markt befindliche Faltungsarten sind:
- Z - Faltung
- Überkopf - Rollfaltung
- Unterkopf - Rollfaltung
- Multi - Z - Faltung Gute Schlupfeigenschaften und Beweglichkeit des Verteilermastes sind abhängig von der Kombination Armanzahl und Faltungsart. Dies trägt entscheidend dazu bei, dass z. B. auch ein Verteilermast in der 30 m-Klasse in einer Halle ausgefahren, d. h. in Arbeitsstellung gebracht werden kann. Ein wesentlicher Faktor beim Einsatz von Autobetonpumpen mit großen Verteilermasten ist der Raumbedarf für die Abstützung. Bedingt durch enge Baustellenverhältnisse, Straßenverkehr etc. sind einzelne Betonpumpentypen nicht einsetzbar. Es ist die dafür prädestinierte Maschine vorzusehen, die bei der geforderten Reichweite/Höhe auf dem zur Verfügung stehenden Platz sicher abgestützt werden kann.

Abstützarten

Folgende Abstützungsarten sind marktüblich, wobei je nach Größe des Verteilermastes der Platzbedarf unterschiedlich ausfällt: # Diagonalabstützung vorne, hinten Ausschub # Schwenkabstützung vorne, hinten Ausschub # Schwenkabstützung vorne und hinten # Diagonalabstützung vorne, Schwenkabstützung hinten # Bogenabstützung vorne, Schwenkabstützung hinten (Ohne Bild) # Schmalabstützung / OSS (One Side Support) (ohne Bild). Bild:Abstuetzung.png Bei der Schmalabstützung können auf einer Seite die Stützbeine teilweise eingeklappt bleiben. Durch eine Sicherheitsschaltung ist gewährleistet, dass der Verteilermast gestoppt wird bevor er in den gefährdeten Bereich bewegt wird, d. h. der Arbeitsbereich des Verteilermastes ist je nach Maschine auf 120-180° eingeschränkt. Die erforderliche Abstützfläche wird wesentlich verringert, so dass heute auf relativ kleiner Abstützfläche gearbeitet werden kann. Dies ist heute oft der Fall, da in diesem Fall z.B. nur eine Straßenseite durch die Autobetonpumpe belegt wird und die andere Straßenseite für den Verkehr offen bleiben kann. Verteilermaste dürfen nicht als Hebezeug benutzt werden. Sie dienen lediglich zum Tragen der mit Beton gefüllten Förderleitung und einem Endschlauch von maximal 4 m. Der nicht bestimmungsgemäße Einsatz des Verteilermastes gefährdet die Standsicherheit der Gesamtmaschine sowie den Stahlbau des Auslegers bei Überlastung. Neben akuten Schäden kann es durch Überlastung zu Dauerschäden kommen, die oft erst nach Jahren auftreten. Betonpumpenverteilermaste unterliegen einer jährlichen, vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Sicherheitsüberprüfung nach UVV. Sie wird durch Sachkundige vornehmlich der Herstellerwerke durchgeführt. Verteilermaste können heute punktgenau mit Funkproportionalsteuerung betätigt werden.
- der Schwenkbereich beträgt mindestens 365°.
- die Standardförderleitung ist 5 ½ Zoll - lichte Weite 125 mm oder 4 Zoll, entsprechend 100 mm
- der erforderliche max. Öldruck beträgt ca. 350 bar und
- die elektrische Spannungsversorgung über das Fahrgestell beträgt 24 V Gleichspannung. Zum praxisgerechten Bedienen eines Betonverteilermastes ist besonders bei mehrgliedrigen Armen Geschick und Übung erforderlich; selbst wenn die Maschine mit der rechnerunterstützten EBC Steuerung ausgerüstet ist, bleibt die Bedienung ein komplexer Vorgang. Mehrere Bewegungen können gleichzeitig durchgeführt werden, um während des Betonierens möglichst ein Schaukeln des herunterhängenden Endschlauches zu vermeiden. Verteilermaste werden nicht nur auf Fahrgestelle aufgebaut, sondern auch in gleicher Bauart z.B. im Hochbau als Stationärmast, auf Rohrsäulen mit Klettereinrichtung oder auf Gittertürmen. Die Verteilermaste steigen dann je nach Baufortschritt mit dem Bauwerk in die Höhe, wobei die technische Ausführungsart dieser Geräte den Verteilermasten der Autobetonpumpen entsprechen. Auf dem Markt befinden sich ebenfalls Sondergeräte, wie z. B. Baustellenrundverteiler, die rein mechanisch betätigt vom Baustellenkran auf der zu betonierenden Fläche versetzt werden oder teilweise auch als Wandbefestigung anzutreffen sind sowie Sondergeräte als Spritzarm für den Feuerwehrbereich für unterschiedlichste Einsatzbedingungen.

Siehe auch


- Fahrmischerbetonpumpe

Weblinks


- http://www.putzmeister.de - Homepage eines global agierenden Herstellers für Betonpumpen, Mörtelmaschinen, Industrie- und Tunnelpumpen sowie Hochdruckreiniger Kategorie:Nutzfahrzeug Kategorie:Beton

Grader

Ein Grader ist eine Baumaschine, die eingesetzt wird, um große ebene Flächen zu erstellen. Typische Grader haben drei Achsen. Der Motor und das Führerhaus sind meist über den hinteren beiden Achsen angebracht, die vordere dritte Achse ist lenkbar, in der Mitte befindet sich ein breites Schild, die sogenannte Schar. Die Schar ist bei den meisten Gradern 360° drehbar, kippbar (Schnittwinkelverstellung), seitlich verschiebbar und beidseitig ca. 90° anstellbar. Ein typisches Einsatzgebiet für Grader ist der Straßenbau, wo ein ebener Unterbau für den Asphalt benötigt wird. Marktführer in Deutschland ist CNH mit dem Brand New Holland (ehemals O&K). Siehe auch: Bagger, Planierraupe, Walzenzug Kategorie:Bauausführung

Kran

Ein Kran (Mehrzahl: Krane oder Kräne) ist eine Maschine zum vertikalen und horizontalen Transport von Stückgütern oder Schüttgütern. Er wird in der Regel zum Be- und Entladen von Eisenbahnwagen und Lastkraftwagen sowie in Montage-, Fertigungs- und Lagerhallen sowie im Hochbau eingesetzt. In der Ausführung zum Umschlagen von Schüttgütern wird er meist als Bagger bezeichnet. Der Unterschied zu einem einfachen Hebezeug, das Bestandteil des Kranes sein kann, ist, dass der Kran in der Lage ist, die Last an einem anderen Punkt abzusetzen, als er sie aufgenommen hat. Hauptanwendung ist das Be- und Entladen auch Umschlag genannt, sowie der Transport von Gütern an einen bestimmten Punkt (befördern). Letztere Anwendung ist vor allem auf Baustellen sehr wichtig.

Krantypen

Es gibt verschiedene Bauarten und Ausführungen je nach Anwendungsgebiet.
- Brückenkran
- Derrickkran
- Hängekran, Hängebahn
- Kabelkran
- Konsolkran
- Portalkran
  - Bockkran
  - Halbportalkran
  - Verladebrücke
  - Portalwippdrehkran
- Säulendrehkran
- Schwimmkran
- Stapelkran
- Turmkran
  - Turmdrehkran mit Wipp- bzw. Nadelausleger
  - Turmdrehkran mit Katzausleger (Baukran)
- Fahrzeugkran
  - Schienenkran
  - Teleskop(mast)kran
  - Gitter(mast)kran
  - Raupen(dreh)kran (z.B. [http://www.haas-minikrane.de/ MiniKrane])
- Ladekran (zum Be- und Entladen von LKWs) Ortsveränderliche Auslegerkrane werden Fahrzeugkran genannt. Auch Hubschrauber können ggf. die Funktion eines Krans übernehmen. Ihr Einsatz ist aber wegen der hohen Betriebskosten im Regelfall auf unwegsame Gebiete oder für Arbeiten an sehr hohen Bauwerken beschränkt. Speziell für den Kraneinsatz konstruierte Typen sind: K-Max, Sikorsky S-64 Skycrane, Mil Mi-10.

Literatur


- Jünemann/Schmidt: Materialflußsysteme, ISBN 3540650768
- Martin Scheffler u.a.: Fördermaschinen, Bd.1, Hebezeuge, Aufzüge, Flurförderzeuge, Friedr. Vieweg&Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden, 1998, ISBN 3-528-06626-1 In diesem Band werden die Wirkungsweise, Auslegung und Bauform von Lastaufnahmemitteln, Serienhebezeugen, Hebezeugen, Fahrzeugkranen, Aufzügen, Wagen und Schleppern, Staplern, Fahrerlosen Transportsystemen und Regalförderen dargestellt.
- Rudolf Becker: Das große Buch der Fahrzeugkrane, Band1 - Handbuch der Fahrzeugkrantechnik, KM-Verlags GmbH, ISBN 3-934518-00-1
- Rudolf Saller: Das große Buch der Fahrzeugkrane, Band 2 - Handbuch für Kranbetreiber, KM-Verlags GmbH, ISBN 3-934518-04-4
- KM-Verlag: 50 Jahre Demag Mobilkrane, KM-Verlags GmbH, ISBN 3-934518-03-6
- Walter Lütche: Giganten der Arbeit, 40 Jahre Fahrzeugkranbau in der DDR -das Typenbuch-, KM-Verlags GmbH, 64560 Riedstadt, ISBN 3-934518-05-2
- Oliver Bachmann, Heinz-Herbert Cohrs, Tim Whiteman, Alfred Wislicki: Faszination Baumaschinen - Krantechnik von der Antike zur Neuzeit, Giesel Verlag für Publizität GmbH, 1997, ISBN 3-9802942-6-9
- Hans-Otto Hannover, Fritz Mechtold, Jürgen Koop, Dieter Lenzkes: Sicherheit bei Kranen, 7. Auflage, Springer Verlag Berlin Heidelberg New York, ISBN 3-540-62730-8
- Ing. Hans Werner Friedrich, Obering. Ulrich Wiese: Fachbuch für Hebezeugführer, 3. Auflage, Verlag Technik Berlin, 1990, ISBN 3-341-00777-6
- Siegfried Zimmermann, Bernd Zimmermann: Kranführer-Ausbildung, Verlag Ingo Resch, 82156 Gräfelfing, ISBN 3-930039-31-1
- Seeßelberg, Christoph: Kranbahnen - Bemessung und konstruktive Gestaltung; Bauwerk-Verlag Berlin 2005; ISBN 3-89932-041-7

Zeitschriftenartikel

Gernot Kotte: Fahrzeugkran statt Turmdrehkran? Wann sind Fahrzeugkrane von Vorteil? In: bd baumaschinendienst, Heft 4, April 1989, S. 398-402 Heinz Herbert Cohrs: Lastmomentbegrenzer und Kranelektronik. In: Fördern und Heben, Mainz, 1989, Heft 12, S. 1008-1010 Moderne Fahrzeugkrane für den Bau. Markt und Technik in Bewegung. In: BMT Baumaschine und Bautechnik 37, 1990, Heft 5, S. 244-247 Günter Otto: Die Entwicklung des Telekrans. In: Deutsche Hebe- und Fördertechnik, Ludwigsburg, 1992, Heft 6, Heft 6, S. 44-49 (Teil I) und Heft 7/8, S. 34 u. 37 (Teil II) Josef Theiner: Neu- und Weiterentwicklungen bei Fahrzeugkranen. In: Deutsche Hebe- und Fördertechnik, Ludwigsburg, 1998, Heft 9, S. 28-34 Ulrich Hamme, Josef Hauser, Andreas Kern, Udo Schriever: Einsatz hochfester Baustähle im Mobilkranbau. In: Stahlbau 69, 2000, Heft 4, S. 295-305 G. Scheffels: Grenzen in Sicht? Stand der Technik und Trends in der Auslegertechnologie. (Teleskopkrane) In: Fördern und Heben, Mainz, 2000, Heft 6, S. 439-441 Jacques Maffini: Steuerungssysteme für mittlere und große Mobilkrane. In: Hebezeuge und Fördermittel, Berlin, 2001, Heft 11, S. 528-530 Wolfgang Beringer: Der Siegeszug der Mobilkrane. In: Deutsche Hebe- und Fördertechnik, Ludwigsburg, 2004, Heft 6, S. 96-100

Videofilme

Historischer Filmservice: [http://historischer-filmservice.de/product_info.php?products_id=268 Autokräne bei der Arbeit], Farbtonfilm von 1967-1975, ca. 28 min. Best. Nr. 177, Historischer Filmservice, Nedderndorfer Weg 19, D-22111 Hamburg Zahlreiche beeindruckende Beispiele für den Einsatz von Teleskop- und Gittermastfahrzeugkranen - die Berufsgenossenschaft demonstriert in diesem Lehrfilm Umgang und Gefahren im Zusammenhang mit Autokränen. Historischer Filmservice: [http://historischer-filmservice.de/product_info.php?products_id=325 Rosenkranz Autokran K 10001], Farbtonfilm von 1971, ca. 27 min. Best. Nr. 256, Historischer Filmservice, Nedderndorfer Weg 19, D-22111 Hamburg Der Film berichtet über Bau und Einsatz des damaligen größten Autokrans der Welt auf der Olympiabaustelle in München und beim Bau der Hamburger Köhlbrandbrücke.

Bekannte Kräne


- Kockumskranen in Malmö (demontiert)

Siehe auch


- Liebherr-Holding GmbH
- Schienendrehkran

Weblinks


- http://www.abus-kransysteme.de
- http://www.Liebherr.com
- http://www.Terex-Demag.com
- http://www.kran-modelle.de
- http://www.kran-und-schwerlast.de
- http://www.bm-m.net/deutsch/faq/ (Kran- und Schwerlast-FAQ)
- [http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/baukran/ Sendung mit der Maus: Baukran] Kategorie:Bauausführung Kategorie:Hebezeug ja:クレーン

Turmdrehkran

Ein Kran (Mehrzahl: Krane oder Kräne) ist eine Maschine zum vertikalen und horizontalen Transport von Stückgütern oder Schüttgütern. Er wird in der Regel zum Be- und Entladen von Eisenbahnwagen und Lastkraftwagen sowie in Montage-, Fertigungs- und Lagerhallen sowie im Hochbau eingesetzt. In der Ausführung zum Umschlagen von Schüttgütern wird er meist als Bagger bezeichnet. Der Unterschied zu einem einfachen Hebezeug, das Bestandteil des Kranes sein kann, ist, dass der Kran in der Lage ist, die Last an einem anderen Punkt abzusetzen, als er sie aufgenommen hat. Hauptanwendung ist das Be- und Entladen auch Umschlag genannt, sowie der Transport von Gütern an einen bestimmten Punkt (befördern). Letztere Anwendung ist vor allem auf Baustellen sehr wichtig.

Krantypen

Es gibt verschiedene Bauarten und Ausführungen je nach Anwendungsgebiet.
- Brückenkran
- Derrickkran
- Hängekran, Hängebahn
- Kabelkran
- Konsolkran
- Portalkran
  - Bockkran
  - Halbportalkran
  - Verladebrücke
  - Portalwippdrehkran
- Säulendrehkran
- Schwimmkran
- Stapelkran
- Turmkran
  - Turmdrehkran mit Wipp- bzw. Nadelausleger
  - Turmdrehkran mit Katzausleger (Baukran)
- Fahrzeugkran
  - Schienenkran
  - Teleskop(mast)kran
  - Gitter(mast)kran
  - Raupen(dreh)kran (z.B. [http://www.haas-minikrane.de/ MiniKrane])
- Ladekran (zum Be- und Entladen von LKWs) Ortsveränderliche Auslegerkrane werden Fahrzeugkran genannt. Auch Hubschrauber können ggf. die Funktion eines Krans übernehmen. Ihr Einsatz ist aber wegen der hohen Betriebskosten im Regelfall auf unwegsame Gebiete oder für Arbeiten an sehr hohen Bauwerken beschränkt. Speziell für den Kraneinsatz konstruierte Typen sind: K-Max, Sikorsky S-64 Skycrane, Mil Mi-10.

Literatur


- Jünemann/Schmidt: Materialflußsysteme, ISBN 3540650768
- Martin Scheffler u.a.: Fördermaschinen, Bd.1, Hebezeuge, Aufzüge, Flurförderzeuge, Friedr. Vieweg&Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig/Wiesbaden, 1998, ISBN 3-528-06626-1 In diesem Band werden die Wirkungsweise, Auslegung und Bauform von Lastaufnahmemitteln, Serienhebezeugen, Hebezeugen, Fahrzeugkranen, Aufzügen, Wagen und Schleppern, Staplern, Fahrerlosen Transportsystemen und Regalförderen dargestellt.
- Rudolf Becker: Das große Buch der Fahrzeugkrane, Band1 - Handbuch der Fahrzeugkrantechnik, KM-Verlags GmbH, ISBN 3-934518-00-1
- Rudolf Saller: Das große Buch der Fahrzeugkrane, Band 2 - Handbuch für Kranbetreiber, KM-Verlags GmbH, ISBN 3-934518-04-4
- KM-Verlag: 50 Jahre Demag Mobilkrane, KM-Verlags GmbH, ISBN 3-934518-03-6
- Walter Lütche: Giganten der Arbeit, 40 Jahre Fahrzeugkranbau in der DDR -das Typenbuch-, KM-Verlags GmbH, 64560 Riedstadt, ISBN 3-934518-05-2
- Oliver Bachmann, Heinz-Herbert Cohrs, Tim Whiteman, Alfred Wislicki: Faszination Baumaschinen - Krantechnik von der Antike zur Neuzeit, Giesel Verlag für Publizität GmbH, 1997, ISBN 3-9802942-6-9
- Hans-Otto Hannover, Fritz Mechtold, Jürgen Koop, Dieter Lenzkes: Sicherheit bei Kranen, 7. Auflage, Springer Verlag Berlin Heidelberg New York, ISBN 3-540-62730-8
- Ing. Hans Werner Friedrich, Obering. Ulrich Wiese: Fachbuch für Hebezeugführer, 3. Auflage, Verlag Technik Berlin, 1990, ISBN 3-341-00777-6
- Siegfried Zimmermann, Bernd Zimmermann: Kranführer-Ausbildung, Verlag Ingo Resch, 82156 Gräfelfing, ISBN 3-930039-31-1
- Seeßelberg, Christoph: Kranbahnen - Bemessung und konstruktive Gestaltung; Bauwerk-Verlag Berlin 2005; ISBN 3-89932-041-7

Zeitschriftenartikel

Gernot Kotte: Fahrzeugkran statt Turmdrehkran? Wann sind Fahrzeugkrane von Vorteil? In: bd baumaschinendienst, Heft 4, April 1989, S. 398-402 Heinz Herbert Cohrs: Lastmomentbegrenzer und Kranelektronik. In: Fördern und Heben, Mainz, 1989, Heft 12, S. 1008-1010 Moderne Fahrzeugkrane für den Bau. Markt und Technik in Bewegung. In: BMT Baumaschine und Bautechnik 37, 1990, Heft 5, S. 244-247 Günter Otto: Die Entwicklung des Telekrans. In: Deutsche Hebe- und Fördertechnik, Ludwigsburg, 1992, Heft 6, Heft 6, S. 44-49 (Teil I) und Heft 7/8, S. 34 u. 37 (Teil II) Josef Theiner: Neu- und Weiterentwicklungen bei Fahrzeugkranen. In: Deutsche Hebe- und Fördertechnik, Ludwigsburg, 1998, Heft 9, S. 28-34 Ulrich Hamme, Josef Hauser, Andreas Kern, Udo Schriever: Einsatz hochfester Baustähle im Mobilkranbau. In: Stahlbau 69, 2000, Heft 4, S. 295-305 G. Scheffels: Grenzen in Sicht? Stand der Technik und Trends in der Auslegertechnologie. (Teleskopkrane) In: Fördern und Heben, Mainz, 2000, Heft 6, S. 439-441 Jacques Maffini: Steuerungssysteme für mittlere und große Mobilkrane. In: Hebezeuge und Fördermittel, Berlin, 2001, Heft 11, S. 528-530 Wolfgang Beringer: Der Siegeszug der Mobilkrane. In: Deutsche Hebe- und Fördertechnik, Ludwigsburg, 2004, Heft 6, S. 96-100

Videofilme

Historischer Filmservice: [http://historischer-filmservice.de/product_info.php?products_id=268 Autokräne bei der Arbeit], Farbtonfilm von 1967-1975, ca. 28 min. Best. Nr. 177, Historischer Filmservice, Nedderndorfer Weg 19, D-22111 Hamburg Zahlreiche beeindruckende Beispiele für den Einsatz von Teleskop- und Gittermastfahrzeugkranen - die Berufsgenossenschaft demonstriert in diesem Lehrfilm Umgang und Gefahren im Zusammenhang mit Autokränen. Historischer Filmservice: [http://historischer-filmservice.de/product_info.php?products_id=325 Rosenkranz Autokran K 10001], Farbtonfilm von 1971, ca. 27 min. Best. Nr. 256, Historischer Filmservice, Nedderndorfer Weg 19, D-22111 Hamburg Der Film berichtet über Bau und Einsatz des damaligen größten Autokrans der Welt auf der Olympiabaustelle in München und beim Bau der Hamburger Köhlbrandbrücke.

Bekannte Kräne


- Kockumskranen in Malmö (demontiert)

Siehe auch


- Liebherr-Holding GmbH
- Schienendrehkran

Weblinks


- http://www.abus-kransysteme.de
- http://www.Liebherr.com
- http://www.Terex-Demag.com
- http://www.kran-modelle.de
- http://www.kran-und-schwerlast.de
- http://www.bm-m.net/deutsch/faq/ (Kran- und Schwerlast-FAQ)
- [http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/baukran/ Sendung mit der Maus: Baukran] Kategorie:Bauausführung Kategorie:Hebezeug ja:クレーン

Autokran

Fahrzeugkrane sind mobile Auslegerkrane auf einem Rad- oder Kettenfahrwerk.

Einsatz

Einsatzgebiete

Fahrzeugkrane sind unentbehrliche Helfer für die Bauwirtschaft und den Schwertransport. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn keine stationären Krane vor Ort verfügbar sind oder diese nicht verwendet werden können. Die Einsatzgebiete von Fahrzeugkranen sind:
- die Montage von Betonfertigteilen und Stahlkonstruktionen, zum Beispiel der Bau von Funktürmen und Freileitungsmasten
- Hochbau
- Brückenbau
- Aufbau von Windenergieanlagen
- Großbaustellen, z.B. bei der Montage von Containerterminals
- Aufbau verfahrenstechnischer Anlagen, z.B. bei der Montage von Großtankbehältern
- Rettung von Personen oder Bergung von verunfallten Schienen- oder Straßenfahrzeugen.

Einsatzplanung

Um unvorhergesehene Probleme und gefährliche Improvisationen des Kranführers zu vermeiden, sind alle benötigten Informationen über den Anfahrweg, über die Erkundung der Einsatzbedingungen vor Ort, über die Hubkoordinaten des Lastentransports, den Eigenschaften und Anschlagmöglichkeiten der Last zu beschaffen. Diese Angaben dienen als wichtige Grundlage für einen sicheren und reibungslosen Einsatzablauf. In Abhängigkeit vom Gewicht der Last, der benötigten Hubhöhe und Ausladung sowie den örtlichen Gegebenheiten am Einsatzort und der Art des Kraneinsatzes wird der geeignete Kran ausgewählt. Bei Kraneinsätzen im innerstädtischen Bereich ist vorher abzuklären, ob eine Straßenteil- oder Straßenvollsperrung erforderlich ist. Dem Kranführer ist mitzuteilen, ob besondere Anschlag- oder Lastaufnahmemittel benötigt werden, ob ein Einweiser, evtl. mit Sprechfunk, erforderlich ist und ob zusätzliches Material zur Unterbauung des Kranes mitzuführen ist. Unter Beachtung der Maße von Durchfahrtshöhen- und breiten sowie den höchszulässigen Fahrbahn- und Brückenbelastungen ist die Fahrtstrecke festzulegen. Am vorgesehenen Standplatz des Kranes sind die Bodenverhältnisse zu prüfen, und ob im Umfeld befindliche Bauwerke oder Bäume bzw. elektrische Freileitungen notwendige Kranbewegungen behindern. Zur Prüfung der Durchführbarkeit der Kranarbeiten ist daher eine vorherige Besichtigung des Einsatzortes oft unumgänglich. Letztlich ist auch die Frage zu klären, ob die Wettervorhersage die bevorstehenden Kranarbeiten zulässt. Windenergie

Fahrzeugkranführer

Als unentbehrliche Hilfe für die Bauwirtschaft und den Schwertransport bedienen Autokranführer mobile Krane mit Millionenwerten und arbeiten vor allem für Kranbetreiber und Bauunternehmen. Die Einsatzgebiete sind vielseitig, sie kommen überwiegend bei der Montage von Betonfertigteilen und der Errichtung von Stahlkonstruktionen, insbesondere beim Hochbau und beim Brückenbau zum Einsatz. Daneben werden Autokranfahrer auch eingesetzt für Bergungsarbeiten, schwierige Verladearbeiten für den Schwertransport oder bei der Montage großer Turmdrehkrane. Häufig handelt es sich dabei aber um relativ kurze, rasch wechselnde Einsätze mitunter auch im schwierigem Gelände oder in Fabrikhallen. Autokranführer müssen an den verschiedensten Einsatzorten bei ständig wechselnden einsatzmäßigen Gegebenheiten den Standplatz des Autokranes sorgfältig auswählen. Am Einsatzort haben sie zu entscheiden, ob sie den Kranauftrag ausführen können oder nicht, denn auf ihnen lastet fast die gesamte Verantwortung auch für die im Umfeld arbeitenden Menschen und die dort befindlichen Sachwerte. Der Autokranführer muss am Aufstellungsort des Kranes meist selber die Beurteilung des Untergrundes vornehmen bzw. abschätzen, woraus er die nötigen Maßnahmen zu einer stabilen Unterbauung für eine kippsichere Aufstellung ableitet. Die präzise Lastförderung - auch mit großen Ausladungen und Auslegerverlängerungen - fordert von den Autokranführern ständig volle Konzentration und viel Fingerspitzengefühl. Der sichere und reibungslose Autokraneinsatz setzt vom Autokranführer umfassende Kenntnisse und laufende Übung voraus, um das Aufstellen und Aufrüsten des Kranes sowie den Lastentransport mit dem Kran auch bei beengten Baustellenverhältnissen sicher durchführen zu können. Aufgrund der umfangreichen Aufgaben der Autokranführer, den auftretenden Gefahren im Kranbetrieb und der meist schwierigen Lastförderung im Kraneinsatz ist deshalb eine Kranführerschulung zwingend erforderlich, da bei unsachgemäßer Bedienung Menschen und Sachwerte gefährdet werden und schwere Unfälle entstehen können. Zusätzlich ist eine eingehende Unterweisung auf den entsprechenden Krantyp vom Kranbetreiber bzw. vom Hersteller vorzunehmen. Der künftige bzw. der junge Autokranführer sollte erst bei verschiedenen, zunächst einfachen Kraneinsätzen unter Anleitung eines eines erfahrenen Autokranführers an die berufsübliche Tätigkeit herangeführt werden. Dabei liegt auch die Auswahl geeigneter Anschlag- und Lastaufnahmemittel im Verantwortungsbereich des Autokranführers. Für die Straßenfahrt muss der Autokranführer die einschlägigen Vorschriften des Straßenverkehrsrechts beachten. Im Kraneinsatz sind die Betriebsvorschriften für Krane der Berufsgenossenschaft und die Anweisungen des Kranherstellers einzuhalten. Darüber hinaus gehören auch Wartung, Pflege und das Beseitigen einfacher Störungen des Kranes zu den Aufgaben des Autokranführers. In Deutschland gibt es bis jetzt noch kein Berufsbild für eine Kranführer-Ausbildung und daher auch keine geregelte Ausbildug für diesen Beruf. Verschiedene Bildungseinrichtungen bieten Lehrgänge zur Erlangung grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten an. Unternehmer erwarten von angehenden Autokranführern oft berufspraktische Vorkenntnisse im Umgang mit Autokranen und eine umsichtige Arbeitsweise sowie die Eigenschaft, zuverlässig und verantwortungsbewusst handeln. In Österreich ist eine Ausbildung mit einer Prüfung nach dem Arbeitnehmerschutzgesetz erforderlich. Die Ausbildungszeit beträgt um die 33 Stunden. Ausbildungen und Prüfungen dürfen vom Wirtschaftsministerium befugte Institute aber auch Ziviltechniker abnehmen und jeweils die Kranscheine ausstellen. Nach dieser Prüfung hat man die Erlaubnis, mit allen Fahrzeugkränen zu arbeiten. Für Baukräne ist eine kürzere Ergänzungsausbildung notwendig. Besonders gefordert sind Kranführer bei Einsatzorganisationen, wie bei der Feuerwehr. Dürfen sich normalerweise keine Personen unter schwebenden Teilen des Kranes aufhalten, so ist bei Menschenrettungen oft notwendig, dass Teile über eingeklemmten oder verschütteten Personen weggehoben werden müssen. Im Gegensatz zu anderen Einsätzen trägt hier nicht der Einsatzleiter die Verantwortung sondern der Kranführer, ähnlich einem Fahrzeuglenker selbst. Gerade bei den Freiwilligen Feuerwehren, die oft nicht über die Einsatzzahlen, wie ein professioneller Kranführer verfügt, muss die notwendige vermehrt mit Übungen und Spezialausbildungen wettgemacht werden.

Technik

Gleislose Fahrzeugkrane werden gegliedert in
- Autokrane,
- Mobilkrane und
- Raupenkrane. Alle drei Arten sind Krane mit Gittermastausleger oder hydraulisch ausfahrbarem Teleskopausleger und bestehen aus einem Unter- und einem Oberwagen. Die Definition der Begriffe Mobilkran und Autokran ist im allgemeinen Sprachgebrauch nicht eindeutig festgelegt, da die Unterschiede bedingt durch die stetige technische Weiterentwicklung derartiger Krane kaum noch voneinander abzugrenzen sind. Autokrane haben bis zu zehn Achsen und unterliegen als Räderfahrzeuge den gesetzlichen Vorschriften der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Aufgrund der zulässigen Achslast von 12t/Achse auf öffentlichen Straßen können Autokrane ab ca. 50 Tonnen max. Traglast nur einen Teil des Gesamtballastes mitführen. Die restlichen Gegengewichtsteile müssen getrennt auf Transportfahrzeuge verladen werden. Die überwiegende Anzahl heutiger Fahrzeugkrane sind kompakt gebaute, straßen- und geländegängige Autokrane, sog. AT-Krane (All Terrain). Sie haben bis zu neun Achsen, die alle hydropneumatisch gefedert und für den Kranbetrieb hydraulisch blockierbar sind. Die Mehrzahl der Achsen werden angetrieben und gelenkt. Die unabhängige Lenkbarkeit der Hinterachsen zu den Vorderachsen ermöglicht kleine Wenderadien und seitliches Verfahren zum Einfachen Manövrieren des Kranes auf engem Raum. Durch die großvolumige Einzelbereifung mit Sonderprofil ist die Übertragung großer Vorschubkräfte möglich und eine hohe Bodenfreiheit gegeben. Sperrbare Längs- und Querdifferentiale bewirken zusammen mit der hydropneumatischen Achsfederung eine gute Traktion im schwierigen Gelände. Der Antrieb der Räder erfolgt durch einen Dieselmotor über Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler oder automatische Wandler-Lastschaltgetriebe. Von dort überträgt ein Verteilergetriebe mit Geländestufe die Antriebskraft über Gelenkwellen zu den Achsantrieben. Der hoch beanspruchte Fahrzeugrahmen des Unterwagens ist eine verwindungs- und biegesteife Kastenkonstruktion, in dem die Stütztunnel für die hydraulisch ausfahrbaren Abstützträger eingeschweißt sind. Im Kranbetrieb werden die in den Drehkranz vom Oberwagen eingeleiteten Kräfte und Momente vom Fahrzeugrahmen in die Abstützung abgeleitet. Die Abstützträger mit den angebauten Stützzylindern vergrößern erheblich die Standfläche, wodurch hohe Tragfähigkeiten bei ausreichender Standsicherheit erreicht werden. Zur Erhöhung der Standfestigkeit sind am hinteren Ende des drehbaren Kranaufbaus, dem Oberwagen, Ballastplatten aus Stahlguß montiert. Die Menge des Gegengewichtes am Oberwagenrahmen kann durch verschiedene Ballastvarianten an die einsatzbedingte erforderliche Traglast angepaßt werden. Entsprechend dem jeweiligen Rüstzustand ist die zulässige Traglast von der Ausladung und Auslegerlänge abhängig. Die maximale Traglast ist begrenzt durch die Standsicherheit und die Festigkeit der Bauteile, wie Ausleger, Drehkranz und Fahrzeugrahmen. Die Baugruppen für die Hauptfunktionen des Kranes, wie Hubwerk, Drehwerk, Wippwerk und das Auslegersystem sind auf dem Oberwagen untergebracht. Tragende Schweißkonstruktion des Oberwagens ist die Dehbühne; sie ist in ihrer Funktion ein Aufrichterahmen für den Ausleger und Lagerbock für Ausleger und Wippzylinder. Sie überträgt im Kranbetrieb große Kräfte aus dem Ausleger über den Drehkranz in den Fahrzeugrahmen. Am hinteren Ende der Drehbühne ist der Windenrahmen angeordnet und der Ballast angebracht. Häufig kann ein zweites Hubwerk für den Zweihakenbetrieb oder zum Verstellen einer wippbaren Gitterspitze bei großen Fahrzeugkranen am Drehbühnenende angebolzt werden. Der Oberwagenrahmen dient auch der Aufnahme der Kranführerkabine, der Oberwagenhydraulik und eines zweiten Dieselmotors zum Antrieb der Hydraukikpumpen im Oberwagen bei Kranen ab ca. 60...80 Tonnen Tragfähigkeit. Alle Kranfunktionen werden aufgrund der einfachen stufenlosen Regelung und der geringen Störanfälligkeit durch hydraulische Antriebe ausgeführt. Das von den Hydraulikpumpen erzeugte Drucköl wird über Leitungen den jeweiligen Hydromotoren und Hydraulikzylindern zugeführt. Die Betätigung der hydraulischen Antriebe für die einzelnen Kranbewegungen erfolgt über elektrisch angesteuerte Proportionalventile. Ein Lastmomentbegrenzer verhindert ein Überlasten des Kranes. Dieser schaltet unter den Kriterien der Kippgefahr und der Festigkeit von Bauteilen alle lastmomentvergrößernden Kranbewegungen ab, wenn die die höchstzulässige Belastung überschritten wird. Elektronische Anzeigen unterstützen die Tätigkeit des Kranführers, indem ihm alle relevanten Krandaten angezeigt und Grenzzustände rechtzeitig signalisiert werden. Der sehr hohe technische Entwicklungsstand heutiger Fahrzeugkrane und die besonderen Einsatzbedingungen stellen hohe Anforderungen an das Bedienungspersonal, den Mobil- und Autokranführer.

Gittermastkran

Hydraulikpumpe Gittermastkrane können durch die Vielfalt der Auslegersysteme, die sich zu verschiedenen Höhen aufbauen lassen, den unterschiedlichsten Hubaufgaben angepasst werden. Gittermastkrane werden vor allem dort eingesetzt, wo Teleskopkrane nicht mehr die geforderten Traglasten erreichen.

Teleskopkran

Teleskopkrane sind schnell am Einsatzort und sind geeignet für relativ kurze, rasch wechselnde Einsätze, Hebearbeiten aller Art und für Spezialfälle. Sie werden in Baureihen bis zu Traglasten von 1000 Tonnen gebaut und erreichen mit angebauten Spitzenauslegern Hubhöhen von weit über 100 Metern und können Lasten von mehreren hundert Tonnen bewegen. Ihr Vorteil sind kürzere Rüstzeiten, der geringe Platz- und Personalbedarf beim Aufrüstvorgang und dass Lasten meist teleskopiert (Ein- und Ausfahren des Teleskops) werden können. Die Bedienung der hydraulischen Antriebe zur Steuerung der einzelnen Kranbewegungen erfolgt über elektronisch angesteuerte Proportionalventile, wodurch drei bis vier Kranbewegungen gleichzeitig feinfühlig ausführbar sind. Der Teleskopausleger ist das Herzstück und das bestimmende Merkmal des Teleskop-Fahrzeugkranes. Der Teleskopausleger ist eine hydraulisch teleskopierbare Stahlkonstruktion; er besteht aus dem Auslegergrundkörper und meist drei bis fünf ineinander gelagerten Teleskopstufen in geschweißter Vollwandkastenkonstruktion aus hochfestem Feinkornbaustahl. Das ovale Auslegerprofil moderner Fahrzeugkrane ermöglicht hervoragende Tragfähigkeiten und reduziert im Vergleich zu bisherigen Ouerschnittsprofilen das Auslegereigengewicht. Die Teleskopstufen gleiten beim Aus- und Einfahren auf geschmierten Polyamid-Gleitbacken und sind meist auch unter Teillast ausschiebbar. Sie werden vom eingebauten Teleskopiersystem durch lange innenliegende einstufige und/oder doppelstufige Hydraulikzylinder entweder gleichzeitig oder nacheinander aus- und eingeschoben. Die Hydraulikzylinder besonders bei kleinen und auch bei mittleren Teleskopkranen können mit bewährten Ein- oder Zweifach-Seilzügen zum Ausschieben der oberen Teleskopstufen kombiniert werden, um das Gewicht des Auslegers und den Auslegerschwerpunkt niedrig zu halten. Abhängig von der Anzahl der Teleskopstufen ist die Art, Anzahl und Anordnung der Hydraulikzylinder im hohlen Innenraum des Auslegers je nach Krantyp und Hersteller unterschiedlich. Bei großen Teleskopkranen werden die Teleskopstufen nach dem Ausfahren zur Entlastung der Teleskopierzylinder formschlüssig miteinander verriegelt (ab ca. 130 t bis 160 t max. Traglast). Die Bauart vieler Teleskopierwerke erfordert zudem eine Verriegelung der Teleskopstufen miteinander, sie erfolgt bei älteren Auslegersystemen von außen an den Kragenblechen der einzelnen Auslegersektionen über pneumatische oder hydraulische Verbolzungszylinder. Bei heutigen Teleskopkranen (siehe Abbildung), die voll austeleskopiert Auslegerlängen bis zu 84 Metern erreichen, schiebt elektronisch gesteuert nur ein im Grundkörper des Auslegers montierter einstufiger Hydraulikzylinder mit Verriegelungskopf alle Teleskopstufen nacheinander aus. Die Teleskopstufen werden von innen über Druckfeder vorgespannte Auslegerbolzen miteinander verbolzt und benötigen keine Energiezufuhr. Der Verriegelungskopf im Bereich des Auslegerfußpunktes verriegelt beidseitig im Fußstück der auszuschiebenden Teleskopstufe und entbolzt sie unmittelbar danach aus der nächstgrößeren Auslegersektion. Nachdem jeweils eine Teleskopstufe austeleskopiert ist, wird diese verbolzt. Der Verriegelungskopf wird dann entriegelt und der Teleskopierzylinder zurückgefahren. Die nächste Teleskopstufe kann ausgefahren werden. Die Teleskopiermechanik ist so aufgebaut, dass zwangsgekoppelt eine Teleskopstufe erst dann entbolzt werden kann, wenn der Teleskopierzylinder mit der Teleskopstufe verriegelt ist und umgekehrt, die Teleskopstufen werden also bei jedem Ver- und Entbolzen immer vom Teleskopierzylinder gehalten. Die Teleskopstufen haben bis zu vier Positionen für die Verbolzung mit dem nächstgrößeren Teleskopteil, womit zahlreiche Ausfahrzustände des Auslegers ermöglicht werden. Nach der Vorgabe der gewünschten Auslegerlänge beim Einstellen des Rüstzustandes in den Lastmomentbegrenzer können die Teleskopstufen in optimaler Ausfahrfolge und -länge, vollautomatisch austeleskopiert werden. Herkömmliche Teleskopiersysteme haben gegenüber dem Einzylinder-Teleskopiersystem besonders bei langen Auslegern ein höheres Eigengewicht. Das Auslegerfußstück ist in den beiden Seitenschildern des Oberwagenrahmens gelagert. Durch ein oder zwei Wippzylinder kann der Teleskopausleger bis zu einem Winkel von 77-83 Grad aufgerichtet werden. Um eine größere Hubhöhe oder Ausladung zu erreichen, können Teleskopausleger mit einer starren oder wippbaren Gittermastspitze verlängert werden. Um der elastischen Durchbiegung des Teleskopauslegers entgegenzuwirken, werden oft die Teleskopausleger großer Teleskopkrane zur Steigerung der Traglast und der Arbeitspräzision bei langen Auslegern und weiten Ausladungen abgespannt. Die Teleskopauslegerabspannung besteht im wesentlichen aus einer Abspannwinde, dem Abspannbock, den Abspannstangen und dem Abspannseil.

Raupenkran

Raupenkrane werden z. B. eingesetzt um eine angehobene Last verfahren zu können, was Fahrzeugkrane auf Rädern nur bedingt bei ebenen und tragfähigen Untergrund mit geringerer Last können. Sie kommen hauptsächlich bei großen Montagen im Hochbau und Anlagenbau, aber auch beim Bau von Windkraftanlagen zum Einsatz. Raupenkrane sind schwer, langsam und nicht verkehrsfähig; die Rüstzeiten sind dementsprechend lang. Für den Transport zum Einsatzort sind mehrere Lastkraftwagen und Tieflader oder Schwertransportfahrzeuge erforderlich. Aufgrund der großen Aufstandsfläche der Raupenkette zeichnet sich das Raupenfahrwerk durch eine verhältnismäßig geringe Bodenpressung aus, welche das Verfahren unter Last erleichtert. Der Antrieb des Raupenfahrwerks erfolgt hydrostatisch. Die Raupen sind gegenläufig zueinander steuerbar, wodurch das Großgerät auch auf kleinstem Raum um die eigene Achse drehen kann. Für den Transport zur Baustelle können die Raupenschiffe abgebolzt werden und getrennt zum Einsatzort transportiert werden. Der Kranaufbau ist oft gleich wie bei Gittermastautokranen. Die Antriebsleistung kommt von einem Dieselmotor im Oberwagen, welcher über ein Pumpenverteilergetriebe sämtliche Winden, das Drehwerk und das Fahrwerk antreibt. Raupenkrane kommen dann vorwiegend zum Einsatz, wenn aufgrund fehlender Baustellenstraßen und schwierigem Gelände die Bodenverhältnisse für Autokrane ungünstig sind, z.B. beim Aufbau von Windkraftanlagen. Raupenkrane kommen vorzugsweise auch bei hohen Anforderungen an die Traglast, Hubhöhe und Reichweite zum Einsatz, z.B. bei schweren Kranarbeiten im Kraftwerks- und Industriebau.

Feuerwehrkran

Dieselmotor Ein Feuerwehrkran ist ein für die Belange der Feuerwehr ausgerüsteter Autokran. Diese Kranwagen sollen überall in möglichst kurzer Zeit vor Ort einsatzbereit sein, jedoch können sich oft nur große Gemeinden diese teueren Sonderfahrzeuge leisten. Der Feuerwehrkran rückt meistens in Kombination mit dem Rüstzug aus, um z.B. umgekippte Lkw oder Waggons wieder aufzurichten oder schwere Hindernisse zu heben. Die Beladung eines Feuerwehrkrans unterscheidet sich kaum von der eines normalen Autokrans, die Gerätekästen am Fahrzeug sind jedoch sehr umfangreich auf die Belange der Feuerwehr ausgestattet. Feuerwehrkrane verfügen sowohl über gelbe, als auch über blaue Rundumkennleuchten (Sondersignalanlage). Am Fahrzeugheck sind die Kranwagen meist mit einer Bergewinde und einer Abschleppeinrichtung ausgestattet. Meist fährt noch ein Kranbegleitfahrzeug mit, das notwendige Mannschaft und zusätzliche Anschlagmittel mitführt. In Österreich werden die Feuerwehrkräne auf Grund der hohen Kosten oft von den Landesfeuerwehrverbänden angeschafft und bestimmten Feuerwehren zugeteilt, die dann für das notwendige Personal und die Erhaltung aufkommen müssen. In Niederösterreich beispielsweise sind sechs 49 t Kräne über das Bundesland verteilt. In andere Bundesländern, wie auch in Deutschland werden mit Kranverleihern Verträge zur Vefügbarkeit von großen Kränen abgeschlossen.

Siehe auch


- Schienenkran
- Schwimmkran Kategorie:Bauausführung Kategorie:Nutzfahrzeug Kategorie:Feuerwehrfahrzeug

Baggerlader

Ein Baggerlader ist eine Baumaschine (Erdbau), welche als Kombigerät baggern und auch laden kann. In den meisten Fällen befindet sich an der Front eines traktorähnlichen Trägergerätes eine Ladeschaufel, welche gegen eine Palettengabel getauscht werden kann. Am Heck des Gerätes findet sich ein Ausleger mit 180° Schwenkwinkel und einer Einrichtung zum Baggern. Antrieb ist ein Dieselmotor und die Kraftübertragung erfolgt über ein Hydrauliksystem mit Hydrauliköl als Medium zur Kraftübertragung. Kategorie:Nutzfahrzeug

Laderaupe

Bei der Laderaupe handelt es sich um eine Baumaschine auf Stahlketten für den unebenen Einsatz mit einer Ladeschaufel für das Beladen von Transportern, z. B. LKWs. Bekanntester Hersteller ist die Firma Caterpillar.

Weblinks

[http://www.caterpillar.com Homepage der Firma Caterpillar] Kategorie:Nutzfahrzeug

Radlader

Ein Radlader ist eine Baumaschine zum Laden und Transportieren von Gütern über kurze Strecken. Er ist ein Fahrzeug mit vier Rädern und einem Anbaugerät an einem beweglichen Arm an der Front, daher wird er manchmal auch Frontlader genannt. Es gibt Radlader mit einem Gewicht von weniger als 2 t (z. B. von Neuson Kramer) bis zu einem Gewicht von über 200 t. Kompaktlader werden wie ein Panzer durch unterschiedliche oder gegenläufige Umdrehungen der Radseiten gelenkt - Bekannteste Vertreter Bobcat. Radlader können mit einer Waage ausgestattet sein, um beim Laden direkt die Menge zu ermitteln.

Anbaugeräte


- Standardschaufel für Schüttgüter, wie Kies oder Mutterboden
- Leichtgutschaufel mit größerem Volumen für leichte Güter, wie Getreide
- Kombi-/Klappschaufel mit hydraulischer Frontklappe zur einfacheren Aufnahme von Gütern
- Paletten-/Ladegabel für palettierte Güter
- Kehrmaschine zur Reinigung von Straßen
- Mischkübel zum mischen von Beton

Rekorde

Der größte Radlader der Welt ist im Moment der LeTourneau L-2350 mit einem Gewicht von 262.176 kg, einer Motorleistung von 2300 PS und einem standardmäßigem Schaufelinhalt von 40,52 m³. Dieser Radlader wird im Tagebau eingesetzt. Vom L2350 gibt es zur zeit nur eine Maschine im Einsatz (7.8.2005) Die Le Tourneau Maschinen sind Dieselelektrisch angetrieben und das ist eine Besonderheit für Radlader.

Lenkung

Die Lenkung bei Radladern erfolgt meist durch Knicklenkung. Das Gelenk befindet sich etwa in der Mitte der Maschine und wird hydraulisch angetrieben. Der Fahrer sitzt meist auf dem Hinterwagen, seltener auf dem Vorderwagen, was zu einem ganz anderen Fahrgefühl führt. Die Kramerlader haben keine Knicklenkung, sondern die Lenkung erfolgt über eine Allradachsschenkel-Lenkung. Dieses Prinzip zeichnet sich durch eine höhere Standsicherheit im eingelenkten Zustand aus, hat aber den Nachteil, daß sich die Lenkbewegung nur während der Fahrt auswirkt. Beim Knicklenker kann man auch im Stand den Löffel seitlich ausrichten. Die Stereolenkung von Liebherr verbindet beide Prinzipien Stereolenkung. Die Panzerlenkung der Kompaktlader hat den Nachteil, daß die Geräte bei Richtungsänderungen den Untergrund aufwühlen. Ihr Einsatz sollten daher auf feste Flächen begrenzt sein, dort können sie keinen Schaden anrichten und drehen leichter.

Hersteller


- Ahlmann
- Atlas Weyhausen
- Caterpillar
- Case
- Fiat Kobelco
- Furukawa
- Hitachi
- Komatsu Hanomag
- LeTourneau Inc.
- Liebherr
- Neuson Kramer
- O&K (Orenstein und Koppel)
- TEREX Schaeff
- Volvo

Weblinks


- [http://www.lkw-stefan.de Über 10000 Bilder und technische Informationen / Daten von Baumaschinen und LKWs aller Art]
- [http://www.bauforum24.biz/ Bauforum24 (Diskussions- & Infoforum rund um Baumaschinen)] Kategorie:Nutzfahrzeug Kategorie:Bauausführung

Muldenkipper

Bei einem Muldenkipper handelt es sich um ein großes, geländegängiges Nutzfahrzeug für den Erdbau, hier vorwiegend für den Tagebau. Weltweit gibt es nur wenige Hersteller die sich auf die Produktion dieses Großgeräts verstehen. Als größter und stärkster in Serie gebauter Muldenkipper gilt derzeit (2004) der Liebherr T282B. Er ist 14,5 m lang, 6,9 m hoch und 8,5 m breit. Das Einsatzgewicht des LKW beträgt maximal 592 t bei einer Nutzlast von 360 t. Bekannte Hersteller von Großmuldenkippern in Alphabetischer Reihenfolge:
- Caterpillar
- Euclid
- Faun
- Liebherr
- Kaelble
- Komatsu
- Terex Kategorie:Nutzfahrzeug Der Begriff des Muldenkippers wird zudem auch für ein Reihe von Anhängern verwendet, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Planierraupe

Eine Planierraupe, auch Schubraupe oder Bulldozer, ist eine Baumaschine, die zum Lösen oder Transportieren sowie zum Einbau und Verdichten von Erdreich dient. Bulldozer sind zumeist Kettenfahrzeuge (dann auch als Kettendozer bezeichnet), sie sind auch mit Rädern (Raddozer) erhältlich. Sie besitzen an der Vorderseite eine großes Stahlschild, mit dem sie das Erdreich wegschieben können; Man kann die Planierraupen mit verschiedenen Zusatzgeräten ausrüsten; als da wären: Aufreißer (Ripper) (einfach, mehrfach), mit dem der Untergrund aufgerissen und gelockert werden kann. Das geht bis zum Reißeinsatz in Steinbrüchen. Es gibt Seilwinden, Pflüge und Lasersteuerungsanlagen mit denen automatisch nivelliert werden kann. D.h. die Schildsteuerung wird automatisch vorgenommen. Es gibt GPS-Steuerungen um in großen Sanierungs- oder Bauprojekten den Einbau des Materials zu steuern. Planierschilde gibt es in drei Hauptbauformen: U-Schild zur Bewegung von großen Mengen Erdreich, S-Schild überwiegend für Feinplanierung, SU-Schild als Kompromiss zwischen diesen beiden Formen. Kleinere Dozer haben ein sog. 6-Wege-Schild welches sich in 3 Ebenen verstellen läßt. Die Laufwerke von Kettendozern gibt es in Standardausführung für normale Bodenverhältnisse sowie mit breiten Bodenplatten als sog. LGP-Versionen (Low Ground Pressure) In Wintersportgebieten sind Pistenraupen (auch Pistenwalzen oder Pistenbully) üblich, die typischerweise einen sehr niedrigen Schwerpunkt und eine sehr große Auflagefläche haben. Sie können steile Hänge leicht überwinden. Ihre Aufgabe besteht darin, Schnee zu planieren und für den Skibetrieb aufzubereiten. Siehe auch: Bagger, Radlader Kategorie:Nutzfahrzeug Kategorie:Kettenfahrzeug Kategorie:Bauausführung ja:ブルドーザー

Sternutere

Nyse. ---- Kilder/henvisninger
- Lexopen

t³uszcze bia³ko best online casino gu Links Calling Cards










































:: RELATED NEWS ::

Colorado River-reservatet
Colorado River-reservatet, hovedsæde i byen Parker, Arizona, USA. Placering: 303 km vest for Phoenix i Yuma County, langs Colorado River i Arizona og i Californien. Stamme: Chemehuevi, Ho

Fort McDowell-reservatet
Fort McDowell-reservatet, hovedsæde i byen Fort McDowell, Arizona, USA. Placering: 58 km øst for Phoenix i Maricopa County. Stamme: Yavapai Apache, Apache og Mojave Apache. Kendt for: Kurvevævning.

Kilde/Ekstern henvisning


- [http://www.sitecenter.dk/arizonarejseguide/ I bil igennem Arizona]
-
Fort Mohave-reservatet
Fort Mohave-reservatet, hovedsæde i Californien, USA. Placering: 377 km nordvest for Phoenix i Mohave County, langs med Colorado River i Arizona, Nevada og Californien. Stamme: Mojave. Kendt for: Kurvevævning.

Kilde/Ekstern henvisning


- [http://www.sitec
Fort Yuma-reservatet
Fort Yuma-reservatet, hovedsæde 6 km øst for byen Yuma, Arizona, USA. Placering: 296 km sydvest for Phoenix i Yuma County, men det meste af reservatet er i Californien. Stamme: Quechan. Kendt for: Perlefremstilling og kunstgenstande.

Kilde/Ekstern henvisning


- [http://www.sitecenter.dk/arizonarejseguide/ I b
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org