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Bayelsa

Bayelsa

Bayelsa ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 1.998.358 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 10.773 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 185 Einwohner je Quadratkilometer. Hauptstadt und größte Stadt ist Yenagoa mit 24.335 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Bayelsa liegt im Süden von Nigeria und grenzt im Norden an den Bundesstaat Delta, im Osten an den Bundesstaat Rivers sowie im Süden und Westen an den Atlantischen Ozean.

Geschichte

Der Bundesstaat wurde am 1. Oktober 1996 aus einem Teil des Bundesstaates Rivers gebildet. Erster Administrator war zwischen 7. Oktober 1996 und 28. Februar 1997 Oladipo Phillips Ayeni. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 Diepreye S. P. Alamieyeseigha.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in acht Local Government Areas. Diese sind: Brass, Ekeremor, Kolokuma-Opokuma, Nembe, Ogbia, Sagbama, Southern Ijaw und Yenagoa.

Wirtschaft

Die Hauptwirtschaftszweige in Bayelsa sind die Fischerei und die Landwirtschaft. Der überwiegende Teil der erwerbstätigen Bevölkerung ist in beiden Bereichen beschäftigt. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Nigeria

Die Bundesrepublik Nigeria (Federal Republic of Nigeria) ist eine ehemalige britische Kolonie in Westafrika und grenzt an Benin, Niger, Tschad und Kamerun. Es ist mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und versucht sich nach Jahren der Militärdiktatur an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Nigeria konnte bisher seine reichen Erdölvorkommen nicht zur erfolgreichen Armutsbekämpfung nutzen. Korruption, Gewalt und ethnische Konflikte zwischen dem muslimischen Norden und dem christlich-animistischen Süden sind die Haupthemmnisse, um Nigerias Bevölkerung ein besseres Leben zu ermöglichen.

Geographie


- Ausdehnung: W-O 1200 km, N-S 1100 km
- 12 % Wald und Buschland, 34 % Ackerland, 23 % Wiesen und Weiden
- Geographische Lage: zwischen 4° und 14° nördlicher Breite sowie 2° 40' und 14° 40' östlicher Länge
- Geologische Merkmale: höchster Berg --> Chappal Waddi 2.419 m; längster Fluss --> Niger (Teil) 4205 km.
- Landesgrenzen: 4047 km (Benin 773 km, Kamerun 1690 km, Tschad 87 km, Niger 1497 km)
- Küste: 853 km
- Größte Städte (Stand 1. Januar 2005): Lagos 8.789.133 Einwohner, Kano 3.626.204 Einwohner, Ibadan 3.565.810 Einwohner, Kaduna 1.582.211 Einwohner, Port Harcourt 1.148.753 Einwohner, Benin-Stadt 1.125.511 Einwohner und Maiduguri 1.112.511 Einwohner; siehe auch die Liste der Städte in Nigeria

Bevölkerung

Die Angaben zur Einwohnerzahl sind grobe Schätzungen und differieren bei verschiedenen Quellen (siehe Auswärtiges Amt). Dies betrifft auch die Einwohnerzahl von Lagos. Die Slums von Lagos wachsen stark und es gibt dort keinerlei staatliche Kontrolle. Bei allen Zahlenangabe sind daher starke Bedenken angebracht und die Zahlen sind eher nach oben zu korrigieren. 50% der Gesamtbevölkerung sind Muslime; rund 40% der Bevölkerung sind Christen, davon 2% Kopten; knapp 10% sind Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Die Hauptethnien sind Haoussa (20% der Gesamtbevölkerung) und Igbo (Ibo; 30% der Bevölkerung) ; dahinter folgen Yoruba (11,0 %), Fulbe (8,2 %), Kanuri (5,2 %), Ibibio (4,2 %), Nupe (3,2 %), Edo (2,4 %), Ijaws (1,8 %), Bura (1,7 %), Tiv (1,6 %) und andere (8,1 %). Die Lebenserwartung beträgt 51,3 Jahre bei den Männern und 51,7 Jahre bei den Frauen. Die Geburtenrate je 1000 Menschen ist 45,4. Die Todesrate je 1000 Menschen liegt bei 15,4. Gesprochen werden vor allem Yoruba, Hausa und Igbo und eine dreistellige Zahl anderer Sprachen (insgesamt 434 Sprachen). Amtssprache ist Englisch. Wegen des aus religiösen Gründen verhängten Impfverbots in Teilen Nigerias waren 2004 fast zwei Drittel der weltweit über 1.250 Polio-Fälle (Kinderlähmung) in Nigeria anzutreffen. Auch auf die Bevölkerung der Nachbarländer wirkt sich dies negativ aus.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Nigerias Ab 1861 Kolonisierung durch Großbritannien In vorkolonialer Zeit befanden sich auf dem heutigen Territorium Nigerias zahlreiche verschiedene afrikanische Staaten sowie Ethnien, die ohne zentrale Autorität lebten. 01.10.1960 Unabhängigkeit; in der Folge starke zentrifugale Kräfte in den großen Regionen des Landes - dem vorwiegend islamischen Norden (Hausa-Fulani), dem Westen (Yoruba) und dem Osten (Igbo), wo Christen dominieren 1963 Übergang zur Republik. Erster Präsident wird Nnamdi Azikiwe Januar 1966 Militärputsch durch eine Gruppe junger Offiziere - vor allem Igbos, Putsch scheitert, aber Premierminister wird umgebracht, neuer militärischer Staatschef: General Ironsi, Einheitsstaat wird angestrebt Juli 1966 Zweiter Militärputsch von Offizieren aus dem Norden, Staatschef: General Yakubu Gowon, Aufteilung der vier großen Regionen des Landes in 12 Bundesstaaten 30.05.1967 Östliche Region ruft die "Unabhängige Republik Biafra" aus, die von der Militärregierung Gowon in einem 30 Monate währenden, hohe Verluste fordernden Krieg niedergeworfen wird (Kapitulation Biafras: 12.01.1970). 29.07.1975 Dritter Militärputsch, Staatschef: Brigadier Murtala Muhammed, Verwaltung wird gesäubert, das Staatsgebiet in 19 Bundesländer gegliedert, die Befugnisse der Zentralregierung gestärkt. 13.02.1976 Radikale Offiziere versuchen, das Regime Murtala Muhammed zu stürzen, Ermordung des Staatschefs, Revolte wird niedergeschlagen, General Obasanjo übernimmt die Nachfolge, Vorbereitungen für die Rückkehr zur Zivilregierung werden fortgesetzt, neue Verfassung wird erarbeitet 01.10.1979 Übergabe der Regierungsgewalt an den aus Wahlen hervorgegangenen Präsidenten Shagari ("2. Republik") 31.12.1983 Militärputsch und Ende der 2. Republik, Militärregime unter Generalmajor Buhari 27.08.1985 Spaltung in der militärischen Führung führt zu weiterem Militärputsch, Babangida verkündet ein Demokratisierungsprogramm 1989 Neue Verfassung, Wiederzulassung politischer Parteien 1991 Parlamentswahlen 12.06.1993 Von Babangida initiierte Präsidentschaftswahlen verlaufen erfolgreich, doch annulliert er sie nach dem mutmaßlichen Sieg von Abiola (Ende der "3. Republik") August 1993 Zivile Übergangsregierung unter Leitung von Chief Shonekan November 1993 Chief Shonekan wird von General Sani Abacha zum Rücktritt gezwungen, Diktatur und außenpolitische Isolation November 1995 Hinrichtung des Schriftstellers und Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa; daraufhin Verschärfung der Sanktionen von EU und USA, Botschafter der EU und USA und auch von Polen, Ungarn, Russland usw. werden zeitweise zur Berichterstattung zurückberufen. Suspendierung der Commonwealth-Mitgliedschaft 08.06.1998 Tod von Sani Abacha, der gemäßigte General Abdulsalami Abubakar übernimmt die Macht: Entlassung aller politischen Gefangenen, Aufruf zur Bildung von politischen Parteien 27.02.1999 Früherer Staatschef Olusegun Obasanjo gewinnt Präsidentschaftswahlen 29.05.1999 Amtseinführung Präsident Obasanjos, Beginn der "4. Republik" (formale Demokratie ) April/Mai 2003 Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, in denen Präsident Obasanjo für eine zweite Amtszeit von vier Jahren bestätigt wird 23.10.2005 Tod von Stella Obasanjo, Ehefrau von Staatschef Olusegun Obasanjo, und Absturz eines Flugzeuges der Airline "Bellview" mit 117 Toten

Politik


- Gesundheit/Soziales: Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen, nur Regierungsbedienstete kommen in den Genuss öffentlicher Fürsorge. Niedrige Einkommen, die schnell wachsende Bevölkerung und die leere Staatskasse führten zum Scheitern aller Pläne, ein Gesundheits- und Rentensystem zu schaffen. Epidemien fordern unter der unterernährten und schlecht versorgten Landbevölkerung oft Tausende von Opfern.
- Bildung: Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Einschulungsquote im Primärbereich: 93 %. Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen befinden sich in schlechtem Zustand. Analphabetenrate: Männer 32,7 %, Frauen 52,7 %.
- Armee: Berufsarmee mit 77.100 Mann (Heer 80,4 %; Marine 7,3 %; Luftwaffe 12,3 %). Anteil des Militärbudgets am Staatshaushalt: 0,8 % (2004).

Verwaltungsgliederung


- Gliederung: 36 Bundesstaaten (Abia, Adamawa, Akwa Ibom, Anambra, Bauchi, Bayelsa, Benue, Borno, Cross River, Delta, Ebonyi, Edo, Ekiti, Enugu, Gombe, Imo, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kogi, Kwara, Lagos, Nassarawa, Niger, Ogun, Ondo, Osun, Oyo, Plateau, Rivers, Sokoto, Taraba, Yobe, Zamfara), 1 Hauptstadtdistrikt und 774 Local Government Areas.
- Siehe auch: Verwaltungsgliederung von Nigeria

Infrastruktur

Das Schienennetz beläuft sich auf 3.505 km. Im Straßennetz sind von 193.198 km 37.000 km befestigt. Es gibt fünf internationale Flughäfen im Land, wichtigster ist der in der Hafenstadt Lagos. Die staatliche Fluglinie Nigeria Airways ist bankrott, jedoch gibt es zahlreiche private Fluglinien für den Inlandsverkehr. Wasserwege belaufen sich auf 8.575 km. Überseehäfen finden sich in Lagos, Calabar, Warri und Port Harcourt. Ölhäfen sind Bonny und Buruti. Hauptstadt ist Abuja. Auf 1.000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 3,8 Telefone, 6,1 Rechner und 0,01 Internet-Zugänge. 25 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 1,7 Mio. Stück existieren in Nigeria. Seit Mitte der 1990er Jahre ist ein Aufschwung im Mobilfunkbereich mit einer stetig wachsenden Zahl an Mobiltelefonen zu verzeichnen. Drei Netzbetreiber haben eine zunehmende Flächendeckung und Roaming-Verträge mit allen wichtigen europäischen Netzen

Wirtschaft


- Pro-Kopf-Einkommen im Jahr (BSP): 250 Euro
- Ausfuhrgüter: Erdöl (größter Exporteur Afrikas und 5.größtes Erdölvorkommen weltweit), Kakao, Gummi
- Einfuhrgüter: Konsumgüter, Maschinen, Transportmittel, chemische Produkte, Rohmaterialien, Nahrungsmittel und Lebendvieh
- Industrie: Erdölraffination, Bergbau, Nahrungsmittelverarbeitung, Gummi, Eisen und Stahl, Kraftfahrzeuge, Zigaretten, pharmazeutische Produkte, Zellstoff und Papier, Felle und Häute, Textilien, Schuhe, Zement, chemische Produkte, Düngemittel
- Rohstoffe: Agrar-/Forstsektor: Kakao (größtenteils im kleinbäuerlichen Anbau), Kaffee, Erdnüsse, Palmkerne, Holz Mineralsektor: Erdöl, Erdgas, kleinere Mengen anderer Mineralien
- Tourismus: Der Tourismus ist weitgehend zum Erliegen gekommen. 739.000 Besucher sorgten 1998 für Einnahmen von 118 Mio. Euro.
- Das Land leidet unter hoher Korruption. Im Jahresbericht 2004 von Transparency International wird Nigeria an drittletzter Stelle geführt ([http://www.transparency.de/Tabellarisches_Ranking.542.0.html Link]). Präsident Obasanjo, der selbst ca. 15 Jahre der Organisation vorstand, hat 2003 gemeinsam mit Professor Peter Eigen, dem Gründer von TI in Berlin, eine Kampagne vorgestellt, die zum Ziel hat, die hohe Korruptionsrate zu verringern ([http://www.transparency.org/pressreleases_archive/2003/2003.10.31.visit_obasanjo.html Link]).

Kultur


- Nationalfeiertag: 1. Oktober (Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1960)
- Sehenswürdigkeiten: Reiches künstlerisches Erbe, insbesondere Skulpturen und Holzschnitzereien aus Benin und Ife
  - Die Terrakotten der eisenzeitlichen Nok-Kultur sind weltweit bekannt, jedoch bei weitem nicht die ältesten Hinterlassenschaften nigerianischer Vorgeschichte.
- Kulturelle Einflüsse: Die nigerianische Kultur ist nicht nur von Traditionen der zahlreichen Ethnien durchsetzt, sondern auch durch islamische Einflüsse im Norden und europäische Einflüsse im Süden geprägt. - Nigeria ist die weltweit größte Gemeinde von Eckankar, der Religion von Licht und Ton Gottes.
- Alphabet: Pannigerianisches Alphabet
- Literatur: Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka erhielt 1986 den Nobelpreis für Literatur. Mit Chinua Achebe erhielt im Jahr 2002 ein weiterer wichtiger nigerianischer Autor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine in Afrika sehr erfolgreiche Autorin ist Buchi Emecheta, die sich in ihrem Werk kritisch mit der Situation der Frauen im zeitgenössischen Afrika auseinandersetzt.
- Musik: Der vielleicht berühmteste Musiker Nigerias ist der Erfinder des Afrobeat Fela Anikulapo Kuti, der mit seiner Band "Africa 70" im "Shrine" in Lagos legendäre Konzerte gab.
- Sport: Sportlich international bekannt wurde das Land vor allem durch die Nigerianische Fußballnationalmannschaft

Umwelt

Schwerste Schäden im Nigerdelta durch die seit 37 Jahren andauernde Ölförderung. Pipelines verlaufen durch Dörfer und über Äcker; Wasser und Luft sowie Nahrungsmittel sind verseucht. Geschützte Gebiete: 3,22 % der Landesfläche.

Weblinks


- [http://www.nigeria.gov.ng/ Website der Regierung (englisch)]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=125 Länderinformation des deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.afrika-heute.de/ShowC.php?country_nr=157 Länderinformation bei afrika-heute.de]
- [http://www.onlinenigeria.com Online Nigeria Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriannation.com Nigeria Web Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriacongress.org/FGN/admin.htm Überblick über die Verwaltung in Nigeria (englisch)]
- [http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/afrique/images/nigeria-map-prov.gif Karte der Bundesstaaten Nigerias]
- [http://www.diakadi.com/afriquedelouest/Pays/nigeria/embleme_nigeria.gif Wappen Nigerias]
- [http://areion.de/nigeriau.html Informationen über Nigeria bei Areion] ----- ! Kategorie:Staat ja:ナイジェリア ko:나이지리아 ms:Nigeria simple:Nigeria zh-min-nan:Nigeria

Hauptstadt

Die Hauptstadt ist der Sitz der Vertretung des Souveräns eines Staates (Demokratie: Parlament, Monarchie: Residenz). Normalerweise sind Hauptstädte und Regierungssitze identisch, es gibt aber auch Ausnahmen wie beispielsweise in den Niederlanden (Hauptstadt Amsterdam, Regierungssitz Den Haag). Meist ist die Hauptstadt gleichzeitig auch die größte Stadt und das wichtigste Wirtschafts-, Verkehrs-, Wissenschafts- und Kulturzentrum sowie geistiges Zentrum eines Staates. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, zum Beispiel in der Türkei: Hauptstadt ist Ankara, größte Stadt jedoch İstanbul; in Marokko: Hauptstadt Rabat, größte Stadt jedoch Casablanca; oder in den USA: Hauptstadt ist Washington, D.C., größte Stadt jedoch New York. Südafrika hat drei "Hauptstädte": Das Parlament tagt in Kapstadt, das Verwaltungs- und Regierungszentrum ist Tshwane (ehem. Pretoria), die obersten judikativen Einrichtungen (Gerichtshöfe) befinden sich in Bloemfontein, größte Stadt jedoch ist Johannesburg. Einige Länder ließen eine Planhauptstadt errichten, wie z. B. Brasília oder Canberra. De jure keine Hauptstadt haben folgende Staaten: Monaco, Nauru, Schweiz und Vatikanstadt. Jedoch erfüllt z.B. bei der Schweiz Bern dies de facto (siehe hierzu: Hauptstadtfrage der Schweiz). Bei Monaco und der Vatikanstadt gibt es auf Grund der Tatsache, dass es sich um reine Stadtstaaten handelt, keine Hauptstadt, auch wenn für Monaco häufig fälschlicherweise Monte Carlo als Hauptstadt genannt wird. In Nauru wird der Ort, an dem sich die Regierung befindet (also Yaren), als inoffizielle Hauptstadt aufgefasst. Auch Teilstaaten (beispielsweise Bundesländer in Deutschland und in Österreich, Kantone in der Schweiz, Bundesstaaten in den USA) haben Landeshauptstädte, die für ihren Landesteil außer den politischen auch die übrigen Hauptstadtfunktionen aufweisen.

Siehe auch


- Bundeshauptstadt
- Bundesstadt (zu Bern und Bonn)
- Hauptstadtfrage der Schweiz
- Liste der Hauptstädte der Welt

Hauptstädte einzelner Staaten

Hierbei handelt es sich um eine historische Aufstellung der Hauptstädte der einzelnen Staaten, ihrer eventuellen Vorgängerstaaten (z. B. Deutscher Bund, Deutsches Reich), obersten Verwaltungseinheiten (Bundesstaaten, Bundesländer, Provinzen) und abhängigen Gebiete.
- Hauptstädte Australiens
- Hauptstädte Brasiliens
- Hauptstädte Deutschlands
- Hauptstädte Kanadas
- Hauptstädte Kasachstans
- Hauptstädte Nigerias
- Hauptstädte Österreichs
- Hauptstädte Polens
- Hauptstädte der Vereinigten Staaten von Amerika

Literatur


- Hauptstadt - Zum Wesen und Wandel eines nationalen Symbols. - 2005: Kirsch, Jens Münster

Weblinks

Kategorie:Politische Geographie Kategorie:Hauptstadt als:Hauptstadt ja:首都 ko:수도 simple:Capital (city) th:เมืองหลวง zh-min-nan:Siú-to·

Delta (Bundesstaat)

Delta ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 4.170.222 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 17.698 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 236 Einwohner je Quadratkilometer. Hauptstadt ist Asaba und größte Stadt Warri mit 536.068 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Der Bundesstaat Delta liegt im Süden von Nigeria und grenzt im Norden an den Bundesstaat Edo, im Osten an den Bundesstaat Anambra, im Südosten an den Bundesstaat Rivers, im Süden an den Bundesstaat Bayelsa, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Nordwesten an den Bundesstaat Ondo.

Geschichte

Der Bundesstaat wurde am 27. August 1991 aus einem Teil des Bundesstaates Edo gebildet. Erster Administrator war zwischen 28. August 1991 und Januar 1992 Luke Chijiuba Ochulor. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 James O. Ibori.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 25 Local Government Areas. Diese sind: Aniocha Nortn, Aniocha South, Bomadi, Burutu, Ethiope East, Ethiope West, Ika North, Ika South, Isoko North, Isoko South, Ndokwa East, Ndokwa West, Okpe, Oshimili North, Oshimili South, Patani, Sapele, Udu, Ughelli North, Ughelli South, Ukwuani, Uvwie, Warri North, Warri South und Warri South-West.

Wirtschaft

Wichtige Wirtschaftszweige im Bundesstaat sind die Fischerei sowie die Land- und Forstwirtschaft. Es werden unter anderem Maniok, Yams und Kartoffeln angebaut aber auch Glas und Bauholz hergestellt sowie Erdöl gefördert. Delta liegt in der Rohölförderung hinter dem Bundesstaat Rivers an zweiter Stelle. In Warri befinden sich die zweitgrößte Erdölraffinerie des Landes und eine Anzahl petrochemischer Betriebe. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria) ja:デルタ州

Atlantischer Ozean

Der bis 9.219 m tiefe Atlantische Ozean bzw. Atlantik (umgangssprachlich in Deutschland Großer Teich genannt) bedeckt mit 106,57 Mio. km² Fläche etwa ein Fünftel der gesamten Erdoberfläche und ist damit der zweitgrößte Ozean der Erde.

Geografie

Der Atlantik, der sich bis auf seinen äußersten Nordostteil und seinen Südostteil auf der Westhalbkugel der Erde befindet, liegt zwischen der Arktis im Norden, Europa im Nordosten, Afrika im Südosten, der Antarktis im Süden, Südamerika im Südwesten und Nordamerika im Nordwesten. Im Norden grenzt er an das Nordpolarmeer, im Süden an das Südpolarmeer.

Daten

Ohne Nebenmeere, wie zum Beispiel Karibik, Mittelmeer und Nordsee beträgt die Fläche des 106,57 Mio. km² großen Atlantiks "nur" noch 83,4 Mio. km². Seine Wassermassen umfassen diesbezüglich ein Volumen von 354,7 Mio. km³ (bzw. 323,6 Mio. km³). Während seine mittlere Tiefe dementsprechend 3.926 m (bzw. 3.332 m) beträgt, liegt seine tiefste Stelle bei 9.219 m unter NN (s.u.).

Namensherkunft

Der Name des Atlantiks entstammt der griechischen Mythologie und bedeutet Meer des Atlas.

Meeresboden

Innerhalb des Atlantiks bzw. auf dessen Meeresboden befindet sich ein hoher und sehr langgestreckter Mittelozeanischer Rücken, viele niedrigere Schwellen, Tiefseebecken, Tiefseerinnen und verschiedene Meerestiefs. Zu den Mittelozeanischen Rücken gehört der Mittelatlantische Rücken, der sich ungefähr in der Mitte des Atlantiks von Nord nach Süd durch den Ozean zieht. Er stellt eine divergierende Plattengrenze dar. Der Ozeanboden wird immer älter, je weiter er vom Mittelozeanischen Rücken entfernt ist. Durch die ständig aus dem Mittelozeanischen Rücken hervorquellende Lava verbreitert sich der Atlantik und schiebt die Kontinente auseinander. Zu den Tiefseerinnen bzw. Meerestiefs gehört der Puerto-Rico-Graben mit seiner 9.219 m unter NN liegenden Milwaukeetief, welche die tiefste Stelle des Atlantiks darstellt. Man kann den Atlantik in Nord-, Zentral- und Südatlantik einteilen. Hierbei weisen die Böden des Zentralatlantiks das größte Alter auf - hier öffnete sich der Ozean zuerst.

Nebenmeere

Inseln

Einige der größten Inseln der Erde liegen im Atlantischen Ozean, so beispielsweise Grönland, Island, Großbritannien, Irland und Neufundland. Inselgruppen im Atlantik sind die Kanaren, die Azoren, die Bahamas, die Antillen, die Kapverden und die Falklandinseln. Kleinere, isolierte Inseln sind Madeira, Ascension, St. Helena und Tristan da Cunha.

Literatur


- Holger Afflerbach (2001): Das entfesselte Meer. Die Geschichte des Atlantik, ISBN 3492239897

Siehe auch


- Globales Förderband
- Meerestief
- Meerestiefe
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Wasser Kategorie:Ozean als:Atlantik ja:大西洋 ko:대서양 simple:Atlantic Ocean th:มหาสมุทรแอตแลนติก zh-min-nan:Tāi-se-iûⁿ

1996

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1. Januar: Türkei tritt der EU-Zollunion bei
- 18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun
- 18. Januar: In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
- 27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
- 5. Februar: Andorra wird Mitglied in der Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
- 5. Februar: Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal
- 7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
- 7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in Luxemburg zusammen
- 22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus
- 24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 25. Februar: Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
- 28. Februar: Russland wird Mitglied im Europarat
- 9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal
- 11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien
- 16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki
- 18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident
- 19. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien. In Kraft seit dem 13. August 1997
- 25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
- 27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
- 29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
- 18. April: Durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird entschieden, dass die in den Jahren 1945 bis 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone durchgeführten Enteignungen von Grundbesitz im Sinne des Einigungsvertrages von 1990 nicht rückgängig zu machen sind
- 21. April: Armenien unterzeichnet das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der EU in Luxemburg
- 22. April: Aserbaidschan unterzeichnet in Brüssel das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU
- 22. April: Umsturzversuch in Paraguay durch General Lino Oviedo. Danach im Exil in Brasilien
- 24. April: Andorra wird Mitglied in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
- 5. Mai: Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident
- 25. Mai: Der ehemalige bulgarische Zar Simeon II. besucht Bulgarien
- 29. Mai: Mazedonien unterzeichnet die Helsinki Schlussakte
- 29. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Russland
- 12. Juni: Bangladesch. Freie Parlamentswahlen
- 20. Juni: Handels- und Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 22. Juni: Ägypten. Der Arabische Gipfel in Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden; erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen
- 30. Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 3. Juli: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen
- 4. Juli: Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 7. Juli: Republik Niger. Präsidentschaftswahlen
- 25. Juli: Burundi. Militärputsch durch Major Pierre Buyoya
- 31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident
- 4. September: Madagaskar. Per Gericht wird Präsident Albert Zafy die Amtsausübung untersagt
- 27. September: Der frühere afghanische Staatschef Mohammed Nadschibullah wird von Taliban-Kämpfern in Kabul hingerichtet
- 2. Oktober: Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Lukanov
- 12. Oktober: Parlamentswahlen in Neuseeland
- 17. Oktober: Nauru wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Sambia
- 27. Oktober: Bulgarien. Petar Stojanovs wird Präsident
- 6. November: Kroatien wird in den Europarat aufgenommen
- 12. November: Mena-Konferenz in Kairo, Ägypten
- 14. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Weißrussland
- 22. November: Polen tritt der OECD bei
- 24. November: Erste Regionalwahlen in Senegal
- 29. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Estland
- 1. Dezember: Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO
- 1. Dezember: Komoren. Parlamentswahlen
- 2. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Lissabon, Portugal
- 21. Dezember: Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov
- 31. Dezember: Bayern. Das Sicherheitswachtgesetz tritt in Kraft

Wissenschaft und Technik


- 30. Januar: Komet Hyakutake entdeckt
- 9. Februar: Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt
- 10. Februar: Deep Blue besiegt erstmals Schachmeister Garry Kasparow
- 20. März: Britische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen BSE und Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- 30. Juni: Der amerikanische Unterhaltungselektronik-Hersteller Atari fusioniert mit dem Festplatten-Hersteller JTS
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier der Welt, wird geboren
- 22. September, der Fernsehsender h1 geht als Offener Kanal Hannover erstmals auf Sendung
- 19. Oktober: Greenpeace stellt das erste Dreiliterauto vor, einen umgebauten Serienwagen, den Twingo Smile

Kultur


- Eröffnung des Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia
- Erstmaliges stattfinden der Kunstaustellung Manifesta
- Schulen ans Netz
- Das nürnberger Kulturzentrum K4 wird eröffnet
- Gründung des Virginia Holocaust Museum

Katastrophen


- 8. Januar: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Eine Antonow An-32 der African Air stürzte in ein Stadtzentrum. 237 Menschen starben
- 3. Februar: In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0, etwa 300 Tote
- 6. Februar: 189 Menschen starben beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Fluggesellschaft Birgenair kurz nach dem Start vom Flughafen der Küstenstadt Puerto Plata/Dominikanische Republik ins Meer. Das Flugzeug war von einem deutschen Reiseveranstalters gechartert worden und sollte Touristen aus Deutschland nach Frankfurt bringen. Ursache des Absturzes war technisches Versagen gefolgt von menschlichem Versagen
- 17. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 8,2 in der Region Irian Jaya, Indonesien. 166 Tote
- 29. Februar: Arequipa, Peru. Eine aus Lima kommende Boeing 737 der Faucett prallte beim Landeanflug gegen einen Berg, wobei alle 123 Personen umkamen
- 18. März: In Manila sterben bei einem Brand in einer Diskothek wegen verschlossener Notausgänge 150 Menschen
- 19. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 24 Tote
- 28. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Ecuador. 27 Tote
- 11. April: Bei einem Brandunglück im Abfertigungsgebäude des Düsseldorfer Flughafens starben 17 Menschen. Die Terminals wurden weitgehend zerstört. Ursache waren unsachgemäß ausgeführte Schweißarbeiten
- 11. Mai: Everglades, Florida, USA: Nach einem Feuer im Frachtraum stürzt auf dem Flug von Miami nach Atlanta eine Douglas DC-9 der ValueJet Airlines ab. Alle 110 Insassen sterben
- 4. Juni: Absturz der Rakete Ariane 5 beim Start in Französisch-Guayana
- 15. Juli: Eindhoven, Niederlande. Eine Lockheed C-130 Hercules fängt bei einer Bruchlandung Feuer. 34 Menschen starben, 7 wurden gerettet
- 17. Juli: Kurz nach dem Start von New York City explodierte die Boeing 747–131 des TWA-Fluges 800 in gut 4 km Höhe. Alle 230 Menschen an Bord kommen ums Leben. Die Teile der Maschine können zu 95 % wiederaufgebaut und zusammengesetzt werden
- 29. August: Spitzbergen, Norwegen. Eine russische Tupolew Tu-154 prallte gegen einen Berg. Alle 141 Menschen an Bord starben
- 2. September: Bei Wartungsarbeiten stürzt auf dem Areal der Sendeanlage Langenberg ein 165 Meter hoher Sendemast um. Es gab keine Verletzten, es entstand aber ein Sachschaden von 5,3 Millionen DM
- 25. September: Waddenzee, Niederlande. Eine Douglas DC-3 stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 32 Menschen an Bord starben
- 30. September: Bei einem Auffahrunfall der Achterbahn Eurostar auf dem Münchner Oktoberfest werden 26 Menschen verletzt
- 2. Oktober: Lima, Peru. Eine Boeing 757 der Aero Peru stürzte kurz nach dem Start vom Lima International Airport ins Meer. Alle 70 Menschen an Bord starben
- 7. November: Lagos, Nigeria. Absturz einer Boeing 727. Alle 143 Menschen starben
- 12. November: Indien. Kollision in der Luft zwischen einer Boeing 747 der Saudi Arabian Airways und einer Iljuschin Il-76 der Kazak Airlines. Alle 349 Personen in beiden Flugzeugen starben
- 23. November: Komoren. Eine entführte Boeing 767 der Ethiopian Airlines zerbricht bei der Notwasserung und sinkt, 125 der 175 Insassen kamen dabei um
- 24. Dezember: Indien. Absturz einer Hindustan Aeronautics 748 der Indischen Luftwaffe. Alle 22 Menschen an Bord starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. März: Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Frank Bruno im MGM Grand, Las Vegas, durch technischen K. o
- 15. Mai: FC Bayern München wird UEFA-Cup-Sieger
- 10. Juni: Uwe Krupp schießt die Colorado Avalanche zum ersten Stanley Cup-Sieg ihrer Geschichte
- 30. Juni: Deutschland wird Fußball-Europameister, mit dem ersten Golden Goal in der Geschichte durch Oliver Bierhoff
- 19. Juli bis 4. August: XXVI. Olympische Sommerspiele in Atlanta/USA
- 23. November: Henry Maske verliert im letzten Kampf seiner Profi-Karriere gegen Virgil Hill nach Punkten

Geboren


- 14. Juni: Christian Maldini, italienischer Fußballer
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier († 14. Februar 2003)
- 25. Juli: Prinzessin Maria-Olympia, Tochter von Kronprinz Pavlos von Griechenland, und Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland
- 17. Oktober: Prinzessin Marie-Caroline, Tochter von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern

Gestorben


- 4. Januar: Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler (
- 1952)
- 5. Januar: Thomas Ruf, deutscher Politiker (
- 1911)
- 5. Januar: Fritz Huschke von Hanstein, deutscher Motorsportler (
- 1911)
- 6. Januar: Kurt Schmücker, deutscher Politiker (
- 1919)
- 6. Januar: Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist (
- 1901)
- 8. Januar: François Mitterrand, französischer Politiker, 1981–1995 Staatspräsident von Frankreich (
- 1916)
- 11. Januar: Walter M. Miller, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1923)
- 12. Januar: Bartel Leendert van der Waerden, niederländischer Mathematiker (
- 1903)
- 15. Januar: Moshoeshoe II., ehemaliger König von Lesotho (
- 1938)
- 19. Januar: Ulrich Hausmann, deutscher Archäologe (
- 1917)
- 21. Januar: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist (
- 1927)
- 25. Januar: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters (
- 1927)
- 25. Januar: Sigi Sommer, deutscher Chronist und Journalist (
- 1914)
- 28. Januar: Jerry Siegel, US-amerikanischer Autor und Mit-Erfinder des Comics Superman (
- 1914)
- 28. Januar: Joseph Brodsky, Russisch-US-amerikanischer Dichter und Literaturnobelpreisträger (
- 1940)
- 1. Februar: Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB (
- 1926)
- 2. Februar: Gene Kelly, US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer (
- 1912)
- 5. Februar: Ludwig Ratzel, Politiker (
- 1915)
- 7. Februar: Boris Alexandrowitsch Tschaikowski, russischer Komponist (
- 1925)
- 9. Februar: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger (
- 1912)
- 9. Februar: August Kühn, deutscher Schriftsteller (
- 1936)
- 11. Februar: Pierre Verger, Fotograf (
- 1902)
- 13. Februar: Martin Balsam, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1914)
- 14. Februar: Cenek Kottnauer, tschechisch-britischer Schachspieler (
- 1910)
- 15. Februar: McLean Stevenson, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1928)
- 17. Februar: Michel Pablo, Trotzkist aus Griechenland (
- 1911)
- 17. Februar: Hervé Bazin, französischer Schriftsteller (
- 1911)
- 18. Februar: Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler (
- 1913)
- 20. Februar: Solomon Asch, polnisch-US-amerikanischer Gestaltpsychologe (
- 1907)
- 20. Februar: Toru Takemitsu, japanischer Komponist (
- 1930)
- 21. Februar: Morton Gould, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist (
- 1913)
- 21. Februar: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller (
- 1924)
- 23. Februar: Helmut Schön, deutscher Fußballtrainer und -spieler (
- 1915)
- 23. Februar: William Bonin, Serienmörder (
- 1947)
- 24. Februar: Akram al-Haurani, syrischer Politiker (
- 1915)
- 24. Februar: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG (
- 1927)
- 26. Februar: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung (
- 1919)
- 27. Februar: Sarah Palfrey Cooke, US-amerikanische Tennisspielerin (
- 1912)
- 3. März: John Joseph Krol, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal (
- 1910)
- 3. März: Marguerite Duras, französische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin (
- 1914)
- 4. März: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen (
- 1912)
- 9. März: George Burns, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1896)
- 9. März: Alfredo Vicente Scherer, Erzbischof von Porto Alegre und Kardinal (
- 1903)
- 10. März: Joseph Braunstein, Musiker, Schriftsteller, Bergsteiger (
- 1892)
- 13. März: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent (
- 1927)
- 13. März: Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor (
- 1941)
- 15. März: Wolfgang Koeppen, er bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit (
- 1906)
- 17. März: René Clément, französischer Filmregisseur (
- 1913)
- 18. März: Odysseas Elytis, Künstler (
- 1911)
- 18. März: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik (
- 1933)
- 19. März: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie (
- 1918)
- 26. März: Käte Strobel, deutsche Politikerin (
- 1907)
- 26. März: David Packard, Mitbegründer des US-amerikanischen Technologiekonzern Hewlett-Packard (
- 1912)
- 27. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt (
- 1931)
- 28. März: Hans Blumenberg, deutscher Philosoph (
- 1920)
- 2. April: Josef Fuchs, Totengräber (
- 1906)
- 4. April: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1918)
- 5. April: Monika Dannemann, deutsche Freundin des Musikers Jimi Hendrix (
- 1946)
- 6. April: Greer Garson, britische Filmschauspielerin (
- 1904)
- 7. April: Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart (
- 1920)
- 16. April: Stavros Niarchos, griechischer Reeder (
- 1909)
- 17. April: Paul Bleiß, deutscher Politiker (
- 1904)
- 17. April: José Luis López-Aranguren, Philosoph und Essayist (
- 1909)
- 18. April: Piet Hein (Wissenschaftler), dänischer Wissenschaftler, Mathematiker, Erfinder und Literat (
- 1905)
- 22. April: Dschochar Mussajewitsch Dudajew, erster tschetschenische Präsident (
- 1944)
- 23. April: P. L. Travers, australische Schriftstellerin (Mary Poppins) (
- 1899)
- 29. April: Peter Griese, deutscher Science-Fiction-Autor (
- 1938)
- 1. Mai: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin (
- 1928)
- 2. Mai: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller (
- 1928)
- 3. Mai: Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller (
- 1900)
- 6. Mai: Léon-Joseph Suenens, belgischer Theologe, Erzbischof von Mecheln und ein Kardinal (
- 1904)
- 8. Mai: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist (
- 1907)
- 10. Mai: Gerd Duwner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1925)
- 11. Mai: Nnamdi Azikiwe, nigerianischer Politiker (Staatspräsident) (
- 1904)
- 13. Mai: Hans Sauer, Erfinder (
- 1923)
- 14. Mai: Ludwig Preiß, deutscher Politiker (
- 1910)
- 17. Mai: Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler (
- 1958)
- 19. Mai: Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor (
- 1907)
- 21. Mai: Fritz Ligges, deutscher Vielseitigkeits- und Springreiter (
- 1938)
- 23. Mai: Bernhard Klodt, deutscher Fußballspieler (
- 1926)
- 23. Mai: Peter Pasetti, deutscher Schauspieler (
- 1916)
- 25. Mai: Bradley Nowell, Sänger/Gitarrist (
- 1968)
- 29. Mai: Antonín Mrkos, tschechischer Astronom (
- 1918)
- 30. Mai: Léon-Etienne Duval, Erzbischof von Algier und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1903)
- 31. Mai: Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor (
- 1920)
- 1. Juni: Otto Meier, deutscher Künstler (Keramik) (
- 1903)
- 2. Juni: Amos Tversky, Psychologe (
- 1937)
- 3. Juni: Tito Okello, Staatsoberhaupt Ugandas 1985–1986 (
- 1914)
- 5. Juni: Jan Kerouac, US-amerikanische Autorin (
- 1952)
- 6. Juni: George Davis Snell, US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin (
- 1903)
- 8. Juni: Gustav Heckmann, deutscher Philosoph (
- 1898)
- 11. Juni: Brigitte Helm, deutsche Filmschauspielerin (
- 1908)
- 15. Juni: Ella Fitzgerald, US-amerikanische Jazz-Sängerin (
- 1917)
- 17. Juni: Reinhard Lettau, Schriftsteller (
- 1929)
- 17. Juni: Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker (
- 1922)
- 20. Juni: Herbert Gerigk, deutscher Musikwissenschaftler und Nationalsozialist (
- 1905)
- 21. Juni: Gerhard Wendland, deutscher Schlagersänger (
- 1921)
- 26. Juni: Veronica Guerin, irische Journalistin (
- 1958)
- 28. Juni: Julio Bolbochan, Schachgroßmeister (
- 1920)
- 2. Juli: Margaux Hemingway, US-amerikanische Schauspielerin und Model (
- 1955)
- 5. Juli: Predrag Ostojić, jugoslawischer Schachmeister (
- 1938)
- 7. Juli: J. Hermann Siemer, deutscher Politiker (
- 1902)
- 8. Juli: Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach (
- 1933)
- 8. Juli: Mario Camorani, italienischer Schachproblemkomponist (
- 1912)
- 8. Juli: Richard Groschopp, Regisseur und Kameramann (
- 1906)
- 8. Juli: Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller (
- 1936)
- 12. Juli: Gottfried von Einem, Komponist (
- 1918)
- 14. Juli: Jean Rudolf von Salis, Schweizer Historiker, Schriftsteller und Publizist (
- 1901)
- 15. Juli: Erwin Fischer, deutscher Jurist (
- 1904)
- 16. Juli: Adolf von Thadden, deutscher Politiker (
- 1921)
- 17. Juli: Chas Chandler, war britischer Musiker, Musikproduzent und Manager (
- 1938)
- 18. Juli: Donny the Punk, US-amerikanischer Aktivist für Gefangenenrechte (
- 1946)
- 18. Juli: Hans Katzer, deutscher Politiker (
- 1919)
- 21. Juli: Waluliso, Friedensaktivist und stadtbekanntes Original in Wien (
- 1914)
- 22. Juli: Tamara Danz, Sängerin (
- 1952)
- 22. Juli: Peter Ludwig, deutscher Industrieller und Kunst-Mäzen (
- 1925)
- 23. Juli: Alfred Kunze, Dozent für Fußball an der deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport (
- 1909)
- 30. Juli: Magda Schneider, deutsche Schauspielerin (
- 1909)
- 31. Juli: Hans Schwier, deutscher Politiker (
- 1926)
- 1. August: Mohammed Farah Aidid, Führer des somalischen Habr Gidr-Klans (
- 1936)
- 1. August: Tadeus Reichstein, Schweizer Chemiker (
- 1897)
- 2. August: Michel Debré, französischer Politiker (
- 1912)
- 5. August: Roman Schnur, deutscher Staatsrechtler (
- 1927)
- 8. August: Joseph Asajirō Satowaki, Erzbischof von Nagasaki und Kardinal (
- 1904)
- 8. August: Nevill F. Mott, englischer Physiker (
- 1905)
- 9. August: Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann (
- 1907)
- 11. August: Rafael Kubelík, Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft (
- 1914)
- 12. August: Viktor Ambarzumjan, armenischer Astrophysiker (
- 1908)
- 13. August: António de Spínola, portugiesischer General und Politiker (
- 1910)
- 13. August: David Tudor, Pianist und einer der Pioniere für elektronische und experimentelle Musik (
- 1926)
- 14. August: Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent (
- 1912)
- 14. August: Camilla Horn, deutsche Schauspielerin (
- 1903)
- 15. August: Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin (
- 1919)
- 15. August: Max Thurian, Schweizer Theologe (
- 1921)
- 15. August: Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen (
- 1919)
- 20. August: Rio Reiser, deutscher Rockmusiker (Ton Steine Scherben) (
- 1950)
- 22. August: Erwin Leiser, deutsch-schwedischer Publizist (
- 1923)
- 23. August: Jurriaan Andriessen, niederländischer Komponist und Lehrer (
- 1925)
- 25. August: Reinhard Libuda, deutscher Fußballspieler (
- 1943)
- 27. August: Wayne D. Overholser, US-amerikanischer Westernautoren (
- 1906)
- 30. August: Josef Müller-Brockmann, Grafikdesigner, Typograph, Autor und Lehrer (
- 1914)
- 1. September: Vagn Holmboe, dänischer Komponist (
- 1909)
- 2. September: Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist (
- 1942)
- 2. September: Otto Luening, US-amerikanischer Komponist (
- 1900)
- 5. September: Anselm Strauss, US-amerikanischer Soziologe (
- 1916)
- 9. September: Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker (
- 1911)
- 10. September: Hans List, erfolgreicher österreichischer Unternehmer (
- 1896)
- 12. September: Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens während der Militärdiktatur der 1970er Jahre (
- 1907)
- 13. September: Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper (
- 1971)
- 16. September: Gene Nelson, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent (
- 1920)
- 17. September:

Administrator

Ein Administrator (v.
lat. administrare: „verwalten“) ist im Allgemeinen ein Verwalter und Betreuer. Den Begriff Administrator findet man
- in Computersystemen und der Informationstechnik:
  - als Rolle: in Computersystemen, Netzwerken oder Websites ein Benutzer mit speziellen Aufgaben, dessen Benutzerkonto dafür mit erweiterten Rechten ausgestattet ist, siehe Administrator (Rolle)
  - als IT-Beruf: Systemadministratoren sind Personen, die beruflich Computersysteme verwalten und betreuen (Personen mit diesem Beruf füllen meist auch die Rolle)
  - in einigen Computersystemen als voreingestellten Namen für ein privilegiertes Benutzerkonto
- in der Kirche:
  - Von der katholischen Kirche können in bestimmten Fällen Apostolische Administratoren und Diözesanadminstratoren eingesetzt werden. Siehe Administrator (Katholische Kirche)
  - nach der Reformation wurden in lutherisch-evangelisch gewordenen Bistümern Administratoren eingesetzt, die einerseits geistliche Bischofsfunktionen und in ihren jeweiligen Stiften landesherrlich-weltliche Funktionen ausübten. Erstere gingen jedoch mitunter auf die jeweiligen Domkapitel bzw. Stiftskapitel über. Siehe Administrator (Evangelische Kirche) Siehe auch: Administration

1996

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1. Januar: Türkei tritt der EU-Zollunion bei
- 18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun
- 18. Januar: In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
- 27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
- 5. Februar: Andorra wird Mitglied in der Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
- 5. Februar: Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal
- 7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
- 7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in Luxemburg zusammen
- 22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus
- 24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 25. Februar: Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
- 28. Februar: Russland wird Mitglied im Europarat
- 9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal
- 11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien
- 16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki
- 18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident
- 19. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien. In Kraft seit dem 13. August 1997
- 25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
- 27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
- 29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
- 18. April: Durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird entschieden, dass die in den Jahren 1945 bis 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone durchgeführten Enteignungen von Grundbesitz im Sinne des Einigungsvertrages von 1990 nicht rückgängig zu machen sind
- 21. April: Armenien unterzeichnet das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der EU in Luxemburg
- 22. April: Aserbaidschan unterzeichnet in Brüssel das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU
- 22. April: Umsturzversuch in Paraguay durch General Lino Oviedo. Danach im Exil in Brasilien
- 24. April: Andorra wird Mitglied in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
- 5. Mai: Spanien. José María Aznar wird Ministerpräsident
- 25. Mai: Der ehemalige bulgarische Zar Simeon II. besucht Bulgarien
- 29. Mai: Mazedonien unterzeichnet die Helsinki Schlussakte
- 29. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Russland
- 12. Juni: Bangladesch. Freie Parlamentswahlen
- 20. Juni: Handels- und Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 22. Juni: Ägypten. Der Arabische Gipfel in Kairo bestätigt den arabischen Willen zum Frieden; erteilt Ägypten das Mandat, gegenüber Israel auf Fortsetzung des Friedensprozesses zu drängen
- 30. Juni: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 3. Juli: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen
- 4. Juli: Kriegsgräber-Abkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 7. Juli: Republik Niger. Präsidentschaftswahlen
- 25. Juli: Burundi. Militärputsch durch Major Pierre Buyoya
- 31. Juli: Wirtschaftssanktionen gegen Burundi als Folge des Militärputsches
- 16. August: Dominikanische Republik. Dr. Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident
- 4. September: Madagaskar. Per Gericht wird Präsident Albert Zafy die Amtsausübung untersagt
- 27. September: Der frühere afghanische Staatschef Mohammed Nadschibullah wird von Taliban-Kämpfern in Kabul hingerichtet
- 2. Oktober: Bulgarien. Ermordung des ehemaligen Ministerpräsidenten Andrej Lukanov
- 12. Oktober: Parlamentswahlen in Neuseeland
- 17. Oktober: Nauru wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Sambia
- 27. Oktober: Bulgarien. Petar Stojanovs wird Präsident
- 6. November: Kroatien wird in den Europarat aufgenommen
- 12. November: Mena-Konferenz in Kairo, Ägypten
- 14. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Weißrussland
- 22. November: Polen tritt der OECD bei
- 24. November: Erste Regionalwahlen in Senegal
- 29. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Estland
- 1. Dezember: Bulgarien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation WTO
- 1. Dezember: Komoren. Parlamentswahlen
- 2. Dezember: OSZE-Gipfeltreffen in Lissabon, Portugal
- 21. Dezember: Bulgarien. Rücktritt des Ministerpräsidenten Shan Videnov
- 31. Dezember: Bayern. Das Sicherheitswachtgesetz tritt in Kraft

Wissenschaft und Technik


- 30. Januar: Komet Hyakutake entdeckt
- 9. Februar: Forscher der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt geben die Entdeckung des Ununbiums bekannt
- 10. Februar: Deep Blue besiegt erstmals Schachmeister Garry Kasparow
- 20. März: Britische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen BSE und Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- 30. Juni: Der amerikanische Unterhaltungselektronik-Hersteller Atari fusioniert mit dem Festplatten-Hersteller JTS
- 5. Juli: Schaf Dolly, erstes geklontes Säugetier der Welt, wird geboren
- 22. September, der Fernsehsender h1 geht als Offener Kanal Hannover erstmals auf Sendung
- 19. Oktober: Greenpeace stellt das erste Dreiliterauto vor, einen umgebauten Serienwagen, den Twingo Smile

Kultur


- Eröffnung des Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia
- Erstmaliges stattfinden der Kunstaustellung Manifesta
- Schulen ans Netz
- Das nürnberger Kulturzentrum K4 wird eröffnet
- Gründung des Virginia Holocaust Museum

Katastrophen


- 8. Januar: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Eine Antonow An-32 der African Air stürzte in ein Stadtzentrum. 237 Menschen starben
- 3. Februar: In