Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Bayer-Verfahren

Bayer-Verfahren

Das von Carl Josef Bayer entwickelte Bayer-Verfahren wird in der Aluminiumproduktion dazu genutzt, Bauxit zu Reinbauxit (getrocknetem Aluminiumhydroxid) zu veredeln. Aus diesem Reinbauxit kann dann durch Schmelzflusselektrolyse metallisches Aluminium gewonnen werden. Schematische Darstellung Das Verfahren nutzt aus, dass sich die Aluminiumhydroxide des fein gemahlenen Bauxits in Natronlauge bei höherer Temperatur leicht lösen und dass sich aus der vom Rückstand (Rotschlamm, hauptsächlich die unlöslichen Eisenverbindungen) abgetrennten, verdünnten Aluminatlauge beim Abkühlen nach Impfen mit frischem Aluminiumhydroxid als Kristallisationskeim reines Aluminiumhydroxid abscheidet. Aus dem getrocknetem Aluminiumhydroxid wird unter Zusatz von Kryolith eine Schmelze hergestellt, welche elektrolytisch zersetzt wird. Kategorie:Chemisch-technisches Verfahren

Carl Josef Bayer

Dr. Carl Josef Bayer (
- 4. März 1847 in Bielitz, Österreichisch-Schlesien; † 22. Oktober 1904 in Rietzdorf/ehemalige Untersteiermark) war ein österreichischer Chemiker. Seine bekannteste Entwicklung ist das nach ihm benannte Bayer-Verfahren zur Herstellung von Aluminium.

Leben

1847 in Bielitz geboren, war er zunächst im väterlichen Baumeisterbetrieb tätig und studierte 4 Semest Architektur. Seinem größten Wunsch entsprechend, wechselte er 1864 zu den Naturwissenschaften und studierte 4 Semester beim berühmten analytischen Chemiker Remigius Fresenius in Wiesbaden, um anschließend als Chemiker bei der Eisenwerken der Brüder Dorlodot in Aeroz bei Charleroi in Belgien tätig zu sein. Am 7. Dezember 1869 immatrikulierte er sich 22-jährig an der Universität in Heidelberg im Fach Chemie, wo er schon nach 2 Semestern von Robert Wilhelm Bunsen das Amt eines Assistenten übertragen bekam. Am 18. Juli 1871 richtete er das Ansuchen um Zulassung zur Doktorprüfung an die "Hochlöbliche Philosophische Facultät" der Universität in Heidelberg. Die Doktorprüfung legte er am 31. Juli 1871 im Beisein von 17 Professoren und 9 prüfenden Professoren ab. Unter den Prüfenden sind berühmte Namen wie Bunsen, Gustav Robert Kirchhoff, Blum, Kopp, Neubauer, Braun, Hermann von Helmholtz, Köchly, zu finden. Am 1. August 1871 wurde ihm die Promotionsurkunde mit der Note "insigni cum laude" überreicht.

Bayer-Verfahren

siehe Artikel Bayer-Verfahren Nicht allgemein bekannt ist, dass das Wort Bauxit von der südfranzösischen Ortschaft Les Baux de Provence stammt, wo Dr. Bayer bei Gardanne auch eine Fabrik erbaute, die das bei Les Baux gewonnene Bauxit verarbeitete. Sein erstes Patent reichte er am 17. Juli 1887 aus Tentelwa bei St. Petersburg/Russland am Kaiserlichen Patentamt ein. Es wurde unter der Nummer 43977 am 3. August 1888 veröffentlicht. Sein zweites Patent reichte er am 31. Januar 1892 aus Elabuga/Russland ein. Es wurde am 3. November 1892 veröffentlicht. Gleichzeitig reichte er seine Patente in mehreren Staaten wie Frankreich, USA, England ein und baute in England, USA, Belgien, Irland, Italien, Deutschland Fabriken nach seinem Verfahren, dem "Bayer-Verfahren". So auch in Tentelewa und Elabuga in Russland. Weltweit war er gefragt und tätig. Dr. Carl Josef Bayer arbeitete wissenschaftlich an vielen Projekten, wie z.B. über "Die Anwendung von Salicilsäure und deren Wirkung",über " Ein Beitrag zur Chemie von Indium", "Verfahren zur Herstellung von künstlichem Kryolith", u.a.m. Dr. Carl Josef Bayer heiratete am 21.September 1892 Alma geb. von Witte, eine Nichte des russischen Ministerpräsidenten in der St. Katharinenkirche in St. Petersburg. In den Jahren 1893 bis 1901 kamen 6 Kinder auf die Welt. Der erste Sohn Erich erblickte in Elabuga, Russland das Licht der Welt, der zweite Sohn Walter in Washington, USA, der dritte Sohn Guido in Cilli, Untersteiermark, heute Slowenien, der vierte Herbert, der fünfte Fritz und das sechste Kind Elsa kamen in Rietzdorf an der Pack bei Cilli (heute Recica ob Paki)zur Welt, wo er im Jahr 1896 Grundstücke erwarb, eine Fabrik, ein Laboratorium und eine Villa für die achtköpfige Familie erbaute. Berühmte Wissenschafter der ganzen Welt verkehrten bei Bayer in Rietzdorf, so auch Heroult aus Frankreich und Hall aus den USA. Die "Bayer-Villa" ist heute noch 1:1 zu besichtigen. Er sprach sieben Sprachen: Deutsch, Französisch, Englisch, Russisch, Italienisch, Slowakisch und Polnisch. Als musischer Mensch liebte er Musik und die Künste Es war sein größter Wunsch, in seiner Heimat eine Tonerde- und dann eine Aluminiumfabrik zu errichten, um die in der Steiermark, Krain und Dalmatien vorkommenden Bauxite zu verwerten. Er glaubte an den Siegeszug des Aluminiums auf der ganzen Welt. Lizenzvereinbarungen, verbunden mit Tantienmenzahlungen wurden weltweit abgeschlossen. Am 22. Oktober 1904 starb Dr. Carl Bayer 57-jährig und hinterließ seine Gattin mit 6 unversorgten Kindern. Die Witwe Alma, eine außergewöhnliche und starke Frau ermöglichte allen Kindern ein Gymnasialstudium, größtenteils in Graz, und allen Söhnen ein Hochschulstudium. Zwei Söhne traten in die Fußstapfen des Vaters und wurden Chemiker. Die Zahlungen trafen nach seinem Tode zunehmend schleppend ein und wurden zum Teil ganz eingestellt. Teure internationale Prozesse konnte sich die Witwe Alma Bayer nicht leisten, viele Verträge, die nur beangabt waren, wurden nie mehr ausbezahlt.

Ehrungen

Er erhielt die Goldmedaille der Academie Parisienne für seine wissenschaftlichen und technischen Leistungen. 1956 stiftete die Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft die "Bayer Medaille", die für besondere wissenschaftliche oder technische Leistungen auf dem Gebiet der Leichtmetalle, insbesondere des Aluminiums verliehen wurde. 1987 wurde anläßlich der 8. Internationalen Leichtmetalltagung in Leoben/Wien eine Sonderpostmarke mit einer Auflage von über 3 Mio Stück herausgegeben. 1962 wurde in der Stadt Braunau eine "Dr. Bayer-Straße" benannt, und zwar in einem Siedlungsgebiet, das hauptsächlich von Beschäftigten des Aluminiumwerkes Ranshofen bewohnt war. Die Rhein-Wasserfälle wurden zu Ehren von Dr. Carl Josef Bayer einmal mit bengalischem Licht beleuchtet. Zahlreiche Zeitungen, wie die Österreichische Chemiker Zeitung, die Wiener Zeitung und die Zeitung der Industriellen brachten Nachrufe und Ehrungen. Nachruf: "Leidensweg eines österreichischen Erfinders: Dr. Bayer hat den Marterweg des österr. Erfinders mit all seinen Leidensstationen und Hemmnissen, durch den Brotneid unwissender und böswilliger Konkurrenten, durch Unorientiertheit und Mißtrauen der Behörden, durch eine schlecht beratete Bevölkerung und durch parteiisch und oberflächlich informierte Banken und Geldinstitute bis zur physischen Erschöpfung durchlebt." Bayer, Carl Josef Bayer, Carl Josef Bayer, Carl Josef

Bauxit

Der Bauxit ist ein Gemenge von Tonerdemineralen (Aluminiumoxiden und Aluminiumhydroxiden wie Hydrargillit und Diaspor), welche zusätzlich oft noch durch andere Minerale verunreinigt sind. Seinen Namen (vom frz. bauxite) hat es nach dem ersten Fundort, Les Baux-de-Provence in Südfrankreich, wo es 1821 entdeckt wurde.

Eigenschaften

Bauxit besteht zu 50 bis 80% aus Aluminiumoxid, Al2O3. Außerdem sind noch wasserhaltiges Eisen(III)oxid, Kieselsäure, und Titandioxid (TiO2) enthalten. Chemisch lässt sich Bauxit am besten als Al2O3 · H2O Komplex beschreiben. Bauxit ist meist weiß, erhält aber durch Eisenverbindungen eine Rotfärbung. Bauxit ist ein Verwitterungsprodukt aus tonhaltigem Kalk-Silikatstein.

Verwendung

Bauxit ist der wichtigste Rohstoff für die Aluminiumherstellung durch Schmelzflusselektrolyse. Bauxit kommt auch bei der Herstellung von Schleifmitteln und feuerfesten Ziegeln zum Einsatz. Ebenso wird er zur Schmierölraffination und als Katalysatorträger verwendet. Außerdem wird aus Bauxit das Element Gallium industriell gewonnen.

Vorkommen und Gewinnung

Die bedeutendsten Förderländer sind Australien, Guinea, Jamaika und Brasilien, weitere Vorräte befinden sich in Frankreich, Spanien, Griechenland, Ungarn, Rumänien, Japan, Russland, Nordchina, Guyana und Suriname. Im Jahre 1998 betrug die Weltförderung rund 128 Millionen Tonnen. Die aus heutiger Sicht wirtschaftlich abbauwürdigen, gesicherten Bauxitvorkommen dürften den Bedarf der nächsten 200 Jahre decken. Bauxit wird überwiegend im Tagebau gefördert. Dabei werden im Idealfall die durch den Abbau freigesetzten humushaltigen Erdschichten im Sinne einer nachhaltigen, umweltgerechten Entwicklung zunächst zwischengelagert und später zur Rekultivierung verwendet. Gereinigtes Bauxit zur Aluminiumherstellung wird nach dem Bayer-Verfahren hergestellt. Dieses Verfahren beruht darauf, dass sich die Aluminiumhydroxide des fein gemahlenen Bauxits in Natronlauge bei höherer Temperatur leicht lösen und dass sich aus der vom Rückstand (Rotschlamm, hauptsächlich die unlöslichen Eisenverbindungen) abgetrennten, verdünnten Aluminatlauge beim Abkühlen nach Impfen mit frischem Aluminiumhydroxid als Kristallisationskeim reines Aluminiumhydroxid abscheidet. Aus dem getrocknetem Aluminiumhydroxid (Reinbauxit) wird unter Zusatz von Kryolith eine Schmelze hergestellt, welche elektrolytisch zersetzt wird. Diese Art der Aluminiumgewinnung nennt man Schmelzflusselektrolyse.

Weblinks


- [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bauxite Mineralienatlas Bauxit] Siehe auch: Liste der Gesteine. Kategorie:Gestein ja:ボーキサイト ko:보크사이트

Aluminiumhydroxid

Das Aluminiumhydroxid, Summenformel Al(OH)3 wird nach seinen Erscheinungsformen unterschieden und hat amphoteren Charakter.

Modifikationen

Vom Aluminiumorthohydroxid Al(OH)3 sind drei Modifikationen bekannt:
- monokliner Hydrargillit (α-Al(OH)3)
- hexagonaler Bayerit (β-Al(OH)3)
- Nordstrandit Weiterhin existiert das wasserärmere Aluminiummetahydroxid (Aluminiumoxidhydroxid) AlO(OH) von dem folgende Variationen existieren:
- orthorhombischer Böhmit (α-AlO(OH))
- rhombischer Diaspor (β-AlO(OH))

Vorkommen

Die Aluminiumhydroxidmodifikationen Hydrargillit und Bayerit kommen in der Natur als Bestandteile des Bauxit vor.

Synthese

Durch Fällung von Aluminiumhydroxid mit Ammoniak in wäßriger Aluminiumsalzlösung erhält man eine als Aluminiumoxidhydrat bezeichnet amorphe und voluminöse Form, die sich über die Zeit langsam über Bayerit und Böhmit in den thermodynamisch stabilen Hydrargillit wandelt. Wird Kohlendioxid in eine Natriumaluminatlösung eingeleitet bildet sich bei 80 °C kristallines α-Al(OH)3. Bei geringerer Temperatur würde zunächst Bayerit entstehen, der allmählich in α-Al(OH)3 übergeht. Durch Erhitzung von Hydrargillit auf 300 °C wird eine teilweise Entwässerung zu kristallisiertem Böhmit erwirkt. Diaspor wird dargestellt in dem Böhmit in wäßriger Natronlauge unter Druck (50 MPa) auf 380 °C erhitzt wird. Werden die verschiedenen Aluminiumhydroxidformen durch starkes erhitzen dehydriert, erhält man schließlich Aluminiumoxid Al2O3.

Reaktionsverhalten

Unter Einwirkung von Basen wird Aluminiumhydroxid in Aluminate überführt: Al(OH)_3 + OH^- \to [Al(OH)_4]^- In Säuren reagiert es zu den entsprechenden Aluminiumsalzlösungen. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist dabei abhängig von der beteiligten Modifikation, so ist die Löslichkeit in Säuren bei amorpher Struktur wesentlich größer als bei kristalliner Form.

Verwendung

Bayerit und Hydrargillit treten als Zwischenprodukte bei der Aluminiumgewinnung in Erscheinung.

Wiki-/Weblinks

Siehe auch:
- Chemikalienliste
- WikiProjekt Chemikalien
- Portal:Chemie Kategorie:Chemische Verbindung th:อะลูมิเนียมไฮดรอกไซด์

Schmelzflusselektrolyse

Kategorie:ElektrochemieDie Schmelzflusselektrolyse ist ein wichtiges Verfahren zur Herstellung bzw. Gewinnung von Aluminium, aller Alkalimetalle und den meisten Erdalkalimetallen. Außerdem ist es auch ein Verfahren zur Darstellung von Fluor. Da die unedlen Metalle Kalium, Natrium, Magnesium und Aluminium in der elektrochemische Spannungsreihe links von Hydroniumion \mathrm O+ stehen (unedel sind), können sie nicht aus wäßrigen Lösungen durch Elektrolyse abgeschieden werden. Auch Fluor kann nicht in wäßrige Lösung mittels Elektrolyse abgeschieden werden, da OH^- und Sauerstoff weniger elektronegativ sind. Zu ihrer Herstellung verwendet man deshalb die Elektrolyse aus ihrer Salzschmelze, was dem Verfahren seinen Namen gab. d

Schmelzflusselektrolyse von Aluminium

elektronegativ Der Ausgangsstoff für die Schmelzflusselektrolyse ist Bauxit, ein Gemenge aus Tonmineralien wie z.B. Aluminiumoxid und Aluminiumhydroxid. Zunächst muss das Bauxit von den enthaltenen Eisenoxiden getrennt werden, indem man das fein gemahlene Bauxit mit konzentrierter Natriumhydroxidlösung reagieren lässt (bei ca. 7 bar und etwa 180°C). \mathrm Danach wird das Siliziumoxid abgetrennt, dabei entsteht das unlösliche Natriumaluminiumsilikat (daher kommt es bei hohen Siliziumoxidanteilen zu großen Aluminiumverlusten): \mathrm Als nächstes filtert man die unlöslichen Bestandteile heraus. Das Filtrat wird mit Wasser verdünnt, die Temperatur auf 60° abgesenkt und der Druck wieder auf Normaldruck reduziert. Dadurch entsteht festes, unlösliches Aluminiumhydroxid. \mathrm Der Kristallisationsvorgang kann u.U. verzögert eintreten, weshalb man sog. Impfkristalle (auskristallisiertes Aluminiumhydroxid) hinzugibt, und es bleibt ein gewisser Anteil an gelöstem Aluminiumoxid übrig. Das entstandene feste Aluminiumhydroxid wird in Drehöfen bei einer Temperatur von 1200 °C bis 1300 °C gebrannt, wobei Aluminiumoxid entsteht. \mathrm Vor dem Arbeitsschritt der eigentlichen Elektrolyse wird das Aluminiumoxid (Schmelztemperatur 2045 °C) mit Kryolith (Na_3(AlF_6)) vermischt, um die Schmelztemperatur zu senken. Das entstehende Gemisch, welches zu 80 % bis 90 % aus Kryolith besteht, hat eine Schmelztemperatur von nur noch ca. 950 °C. Dadurch wird der erforderliche Energieaufwand erheblich verringert. Die Reduktion von Aluminiumoxid erfolgt in der Schmelzflusselektrolyse (kurz auch Schmelzelektrolyse). Die Elektrolysezelle besteht dabei aus einer Graphitwanne. In diese Wanne reichen von oben Graphitblöcke, die an den positiven Pol einer Spannungsquelle angeschlossen sind. Die Graphitwanne dagegen ist am negativen Pol angeschlossen. Durch Anlegen einer Spannung von 3,2-4 Volt und einer Stromstärke bis zu 0,8 Ampere/cm^2 wird das Aluminiumoxid (Al2O3) zerlegt: \mathrm In der Schmelze befinden sich die positiv geladenen Aluminiumionen Al3+. Sie wandern in der Schmelze zur Kathode (Minuspol). Dort nehmen sie Elektronen auf und werden zu Aluminiumatomen reduziert. Die negativen Sauerstoffionen (O2-) wandern zur Anode (Pluspol). Dort geben sie ihre überschüssigen Elektronen ab und werden zu Sauerstoffmolekülen. Diese Sauerstoffmoleküle reagieren mit dem Kohlenstoff der Graphitanode zu Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid, die dann als Gase entweichen. Das reduzierte Aluminium ist schwerer als das geschmolzene Aluminiumoxid-Kryolith-Gemisch und sammelt sich daher auf dem Boden der Graphitwanne. Von dort wird es mit einem Saugrohr abgezogen. Das so entstandene Reinaluminium enthält noch etwa 0,1 bis 1% Verunreinigungen. Diese sind im wesentlichen Eisen, Silizium und Titan. Pro Kilogramm Aluminium werden etwa 13–15 kWh Energie (Strom) verbraucht.

Natronlauge

Natronlauge ist die Bezeichnung für eine wässrige, stark alkalische Lösung von Natriumhydroxid (NaOH). Das Natriumhydroxid löst sich unter starker Wärmebildung sehr gut in Wasser. Die konzentrierte Natronlauge enthält pro Liter 762 g Natriumhydroxid. Die Dichte beträgt 1,524 g/ml. Natronlauge ist eine der am häufigsten verwendeten Labor- und Industriechemikalien. Konzentrierte Natronlaugen wirken auf der Haut stark ätzend und selbst stark verdünnte Natronlauge kann die Hornhaut der Augen so schädigen, dass es zur Erblindung kommt. Einmolare Natronlauge (eine Lösung, die ein Mol (40 g) in einem Liter enthält) hat einen pH-Wert von 14.

Gewinnung

Natronlauge wird meistens durch Elektrolyse aus Natriumchlorid gewonnen (zu über 90 % der Weltproduktion). Dabei wird auch Chlor produziert. Der große Bedarf der chemischen Industrie an Natronlauge hat maßgeblich zur Entwicklung der Chlorchemie beigetragen (Beispiel: Polyvinylchlorid als Weiterverwendung des Chlors). Kategorie:Chemische Lösung

Kryolith

Kryolith (Eisstein) ist ein Mineral, dessen einziges bekanntes Vorkommen der Welt in Ivittuut (Ivigtut) in Grönland war. Abgebaut wurde es dort zwischen 1865 und 1987. Chemische Formel Na_3AlF_6 bzw. genauer AlF_3 \cdot 3 NaF. Synthetisch erzeugtes Kryolith findet Verwendung in der Hülle von Schweißelektroden, allgemein als Flussmittel und als sogenannte schleifaktive Substanz in Kunstharz-gebundenen Schleifmitteln und in Schleifmitteln auf Unterlagen. Die Vorstellung ist, dass Kryolith bei den Temperaturen, die an der Spitze eines Schleifkornes während des Schleifens herrschen, schmilzt, der geschmolzene Kryolith den abgeschliffenen Stahlspan korrodiert und auf diese Weise ein Zusetzen des Schleifkörpers verhindert. Eine weitere großtechnische Anwendung von Kryolith ist die Schmelzflusselektrolyse zur Gewinnung von Aluminium. Dort wird die Eigenschaft des relativ niedrigen Schmelzpunktes von Kryolith genutzt. Aluminiumoxid (Korund), der Ausgangsstoff der Elektrolyse, hat eine Schmelztemperatur von 2015 °C, gelöst in Kryolith sinkt diese Temperatur auf ca. 950 °C. Erst diese relativ niedrige Arbeitstemperatur ermöglicht die großtechnische Anwendung der Schmelzflusselektrolyse.

Siehe auch


- Kryolithglas Kryolith wird ausserdem in einem wichtigen Zubehörteil der Giessereiindustrie eingesetzt. Speiser für Eisengiessereien enthalten als Grundbestandteile Wasserglas, Aluminiumpulver und Kryolith. Literarisches Vorkommen: Peter Hoeg: "Fräulein Smillas Gespür für Schnee"

Weblinks


- [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Kryolith Mineralienatlas - Kryolith] Kategorie:Mineral

Zamfara

Zamfara State is a state in Nigeria. It is in the north-west of the country, and its capital is Gusau. Until 1996 the area was part of Sokoto State. The state was the first in Nigeria to introduce the Sharia law. Category:States of Nigeria

Kredyt hipoteczny katpar penisy Barcellona hotel alojamientos en edimburgo










































:: RELATED NEWS ::
SR-71
Die Lockheed SR-71 ist das bekannteste Modell einer Reihe ähnlicher Flugzeugtypen der Lockheed Corporation. Die Entwicklung erfolgte durch die Lockheed Advanced Development Projects Unit (besser bekannt als Skunk Works). Die Modelle dieser Reihe wurden in der amerikanischen Armee als Blackbird bezeichnet, waren insbesondere für Read More...
Liste fiktionaler Tiere
Diese Liste fiktionaler Tiere enthält erfundene Tiere nach einem biologischen Vorbild in der Literatur, Kinofilmen, Comics und Fernsehserien. Nicht enthalten sind sagenhafte oder mythologische Tiere. Siehe auch: Liste fiktiver Tiere
Ifrit
Die Ifrit(arab.: Staub), auch Afrit, Afarit oder Efreet (alte Schreibweise), gehören zur zweitstärksten der fünf Klassen der Dschinn, arabische Wesen, die aus Feuer geschaffen wurden und auf das Leben der Menschen sowohl zum Guten als aus auf böse Art und Weise einwirken konnten. Er ist ein Dämon der Unterwelt, ein Totengeist mit Hörnern, Löwenklauen und Eselshufen (27. Sure 39) Die Erscheinung der Ifrit variiert von Darstellung zu Darstellung, jedoch wer
Mitbestimmung
Die Mitbestimmung bezeichnet die Gewährung von Entscheidungsbefugnissen für diejenigen, die zwar von den Ergebnissen der Entscheidungen betroffen sind, aufgrund formaler Rechts- oder Besitzverhältnisse aber zunächst keinen Einfluss auf den Entscheidungsprozess haben. Häufig bezieht sich Mitbestimmung auf den Zugewinn von Einflussmöglichkeit von Arbeitnehmern auf (im weitesten Sinne) wirtschaftliche Entscheidungen.

Ziele der Mitbestimmung

Die derzeitig gültige Mitbestimmung in Deutschland ist im wesentlichen zustande gekomme
Filetieren
Filetieren ist eine Technik der Kochkunst, worunter man zweierlei versteht:
- Fisch möglichst elegant und intakt von seinen Gräten zu befreien (seltener wird der Begriff auch für Geflügel und anderes Fleisch sinngemäß verwandt)
- bei Zitrusfrüchten das Fruchtfleisch aus den Trennhäuten zu lösen. Das Filetieren von Fisch geschieht
Daboll
Celadon Leeds Daboll ist der Erfinder des Nebelhorns. Er wurde am 18. Juli 1818 in Centre Groton, Connecticut geboren und starb am 13. Oktober 1866 in New London, Connecticut.
Goldparmäne
Die Goldparmäne, auch Wintergoldparmäne genannt, ist eine Sorte des Kulturapfels. Der Apfel galt über viele Jahrhunderte als eine der besten Tafelobstsorten. Die hohe Wertschätzung dieser Sorte drückt sich auch in der französischen Sortenbezeichnung Reine des Reinettes (Königin der Prinzessinen) aus. Aus dem Sortiment des modernen Erwerbsanbaus ist die Goldparmäne jedoch nahezu verschwunden, da er sehr krankheits- und schädlingsanfällig ist und nur mit großem Sachverstand, was Schnitt und Pflege angeht, zu produzieren
Martin Suter
Martin Suter (
- 29. Februar 1948 in Zürich) ist ein Schweizer Autor. Er lebt mit seiner Frau abwechselnd in Spanien und Guatemala, war Werbetexter und erfolgreicher Werber, hat parallel dazu immer auch geschrieben, unter a
Ragnarok
Die Ragnarök (altnordisch „Schicksal der Götter“; aus regin, gen. pl. ragna = Gott + rök = Ursache, Sinn des Ursprungs) bezeichnet die Geschichte und den Untergang der Götter (Weltuntergang) in der Nordischen Mythologie, wie sie in der Völuspá prophezeit wird.
Grenzland
Grenzland ist ein Überbegriff für mehrere Arten von Grenzbereichen zwischen menschlichen Gesellschaften. Sie können deutliche Unterschiede in der Kultur bzw. der Weltanschauung aufweisen, in der staatlichen Organisationsform oder in anderen, eine gegenseitige Fremdheit ausmachenden Aspekten.

Politisch

All Rights Reserved 2005 wikimiki.org