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Bayerische Alpen

Bayerische Alpen

Der Begriff Bayerische Alpen ist ein Sammelbegriff für alle Gebirge der Alpen auf bayerischem (deutschem) Staatsgebiet. Der Begriff wird häufig verwendet, entspricht aber nicht der von den deutschsprachigen Alpenvereinen entwickelten Einteilung der Gebirge der Ostalpen. Er ist nicht mit dem Begriff der Bayerischen Voralpen zu verwechseln. Letztere umfassen nur den bayerischen Anteil der Voralpen zwischen der Loisach im Westen und dem Inn im Osten. Die Bayerischen Alpen sind Teil der Nördlichen Kalkalpen und umfassen
- die Allgäuer Alpen (überwiegend)
- die Ammergauer Alpen (überwiegend)
- das Wettersteingebirge (teilweise)
- die Bayerischen Voralpen mit dem Estergebirge, den Walchenseebergen, der Benediktenwandgruppe und dem Mangfallgebirge
- den Karwendel (teilweise)
- die Chiemgauer Alpen (überwiegend)
- die Berchtesgadener Alpen (teilweise) Berchtesgadener Alpen)]] Die höchste Erhebung der Bayerischen Alpen und damit Deutschlands ist die Zugspitze. Sie liegt im westlichen Teil des Wetterstein-Gebirges und hat mit einer Höhe von 2.962 m ü. NN sowie zwei kleinen Gletschern hochalpinen Charakter. Wie die Alpen insgesamt, so sind auch die Bayerischen Kalkalpen stark durch die letzte Eiszeit geprägt worden. So entstanden Kare, Seen und die typischen U-Täler durch Gletscher. Ablagerungen der eiszeitlichen Flüsse sowie vor allem die Gletscher ließen insbesondere im Alpenvorland eine hügelige Landschaft mit Seen und Mooren entstehen.

Literatur


- DAV: Alpenvereins-Jahrbuch "Berg '84": Die Einteilung der Ostalpen

Weblinks


- [http://www.alpinisten.info/touren.bayern.html Tourenbeschreibungen für die Bayerischen Alpen] Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Alpen Kategorie:Region in Bayern

Bayerische Voralpen

Die Bayerischen Voralpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Sie umfassen den bayerischen Voralpenanteil zwischen der Loisach im Westen und dem Inn im Osten. Der Begriff ist nicht politisch definiert, kleine Teile der Bayerischen Voralpen liegen in Tirol (z.B. das Hintere Sonnwendjoch südlich der Rotwand). Nicht zu verwechseln ist der Begriff mit den Bayerischen Alpen bzw. dem Begriff bayerisches Alpenvorland. Diese Begriffe umfassen den gesamten Alpenanteil (mit Teilen des Wettersteins, des Karwendels, etc.) bzw. das gesamte Alpenvorland auf bayerischem Staatsgebiet. Die Bayerischen Voralpen sind hingegen rein alpingeographisch definiert.

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Bayerischen Voralpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
- Chiemgauer Alpen (im Osten)
- Kaisergebirge (im Südosten)
- Rofangebirge (im Süden)
- Karwendel (im Süden)
- Wettersteingebirge (im Südwesten)
- Ammergauer Alpen (im Westen) Im Norden grenzen die Bayerischen Voralpen an das Alpenvorland.

Umgrenzung

Nach der Einteilung der Ostalpen durch den DAV von 1984 umfassen die Bayerischen Voralpen folgendes Gebiet: Voralpengebiet von Murnau über Benediktbeuern, Bad Tölz bis Rosenheim - Inn bis Kiefersfelden - Klausbach - Glemmbach - Ellbach - Kaiserhaus - Brandenberger Ache - Erzherzog-Johann-Klause - Sattelbach - Ampelsbach - Achenbach - Walchen - Isar bis Krün - Kranzbach - Kankerbach - Garmisch-Partenkirchen - Loisach bis Murnau.

Unterteilung

Den westlichsten Teil der Bayerischen Voralpen bildet das Estergebirge mit dem Krottenkopf (2.086 m), dem höchsten Gipfel der Voralpen. Östlich schließt sich die Gruppe von Herzogstand und Heimgarten und die langgestreckte Gruppe der Benediktenwand an. Der östliche Teil der Voralpen zwischen Isar und Inn wird als Mangfallgebirge bezeichnet, denn die Bäche Rottach, Weißach, Schlierach und Leitzach münden in die Mangfall, die das gesamte Gebiet entwässert und einen wichtigen Grundwasserspeicher für die Millionenstadt München bildet.

Tourismus

Bergsteigen

Viele Gipfel der Bayerischen Voralpen zählen zu den Münchner Hausbergen und werden praktisch während des ganzen Jahres zu Fuß, mit Skiern oder Schneeschuhen bestiegen. Auf die meisten Gipfel führen gute und einfache (auch familientaugliche) Wege. Einige Gipfel bieten auch schöne, meist gut gesicherte Kletterrouten in einem großen Schwierigkeitsbereich (UIAA II bis X): Roß- und Buchstein, Plankenstein (Direkter Ostgrat: IV+, Nadel Südwand: X), Ruchenköpfe (Münchner Riß: III, Dülfer Riß: IV). Ein Skitourenklassiker ist insbesondere die Rotwand-Reib'n, die auf die Rotwand führt.

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Bayerischen Voralpen. Der Violette Weg der Via Alpina verläuft mit 9 Etappen durch die Bayerischen Voralpen wie folgt:
- Etappe A51 verläuft von Oberaudorf zum Brünnsteinhaus
- Etappe A52 verläuft vom Brünnsteinhaus zum Rotwandhaus über das Ursprungtal
- Etappe A53 verläuft vom Rotwandhaus nach Sutten über den Spitzingsee
- Etappe A54 verläuft von Sutten nach Kreuth über den Risserkogel
- Etappe A55 verläuft von Kreuth nach Lenggries über die Hirschberghütte und die Lenggrieser Hütte
- Etappe A56 verläuft von Lenggries zur Tutzinger Hütte über das Brauneck
- Etappe A57 verläuft von der Tutzinger Hütte zum Herzogstand über die Kesselberghöhe
- Etappe A58 verläuft vom Herzogstand zur Weilheimer Hütte über Eschenlohe
- Etappe A59 verläuft von der Weilheimer Hütte nach Garmisch-Partenkirchen über den Wank Der Traumpfad München-Venedig führt auch durch die Bayerischen Voralpen. Dies ist zwar kein offizieller Weitwanderweg. Der im Jahr 1977 zum ersten Mal propagierte Weg hat jedoch inzwischen einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt als so mancher von Wandervereinigungen oder Staaten geschaffener Weg. Der 3. Tag des Traumpfads führt von Geretsried zum Brauneck-Gipfelhaus über Bad Tölz und Lenggries. Der größere Teil dieser Etappe befindet sich noch im Alpenvorland. Der 4. Tag führt vom Brauneck-Gipfelhaus in die Jachenau über die Benediktenwand. Der 5. Tag führt von der Jachenau nach Vorderriß, wo der Weg in das Karwendel eintritt. Endziel des 5. Tages ist Hinterriß.

Literatur


- DAV: Alpenvereins-Jahrbuch "Berg '84": Die Einteilung der Ostalpen
- Zebhauser, M. u. E.: Alpenvereinsführer Bayerische Voralpen Ost, Rother-Verlag, 1992, ISBN 3-7633-11203
- Ritschel, Bernd / Roeper, Malte: Bayerische Alpen zwischen Oberammergau und Bayrischzell mit Beiträgen von Hermann Magerer, Michael Pause, Hans Steinbichler u.a., 1. Auflage 2001, Rother-Verlag, ISBN 3-7633-7505-8

Bildergalerie

Bild:Krottenkopf HQ.jpg|Der Krottenkopf im Estergebirge (Oktober 2004) Bild:Bischof HQ.jpg|Bischof (2033 m) vom Krottenkopf (2086 m), Estergebirge Image:Fricken HQ.jpg|Der Hohe Fricken vom Bischof, Estergebirge, im Hintergrund die Zugspitze Image:Estergebirge vom Simetsberg HQ.jpg|Blick vom Gipfel des Simetsberg in das westliche Estergebirge Bild:Plankenstein von Sueden HQ.jpg|Plankenstein vom Risserkogel Image:Ross- und Buchstein vom Schoenberg HQ.jpg|Roß- und Buchstein vom Schönberg, Bayerische Voralpen Image:Plankenstein und Risserkogel im Winter HQ.jpg|Plankenstein und Risserkogel, Tegernseer Berge Image:Hirschberg HQ.jpg|Der Gipfel des Hirschberg, im Hintergrund die Kampen, Tegernseer Berge, Mangfallgebirge Image:Rotwand HQ.jpg|Rotwand (Bayern), Mangfallgebirge Bild:Benediktenwand Nordwand HQ.jpg|Nordwand der Benediktenwand (1801 m) Image:Heimgarten HQ.jpg|Heimgarten (1790 m) vom Herzogstand Image:Heimgartenhuette HQ.jpg|Heimgartenhütte, knapp unterhalb des Heimgarten, mit Blick auf Estergebirge und Wetterstein Image:Herzogstand HQ.jpg|Herzogstand (1731 m) vom Heimgarten (8. Dezember 2002) Image:Sonnwendjoch HQ.jpg|Das Hintere Sonnwendjoch (1986 m)

Weblinks

http://www.steinmandl.de/Voralpen - Tourenbechreibungen Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Alpen

Nördliche Kalkalpen

Der Begriff Nördliche Kalkalpen wird verwendet im Rahmen einer Dreiteilung der Ostalpen in der Längsrichtung. Die Definition und Umgrenzung der Nördlichen Kalkalpen orientiert sich sowohl nach geologischen als auch nach geographischen Kriterien. Außer den nördlichen Kalkalpen umfassen die Ostalpen gemäß der Dreiteilung noch die Zentralalpen und die Südlichen Kalkalpen. Die Einteilung der Ostalpen parallel zum Verlauf des Hauptkamms in der Längsrichtung ist passend und sinnvoll. Im Gegensatz zu vielen anderen Gebirgen der Welt werden die Ostalpen von einer Reihe von Längstälern geprägt. Dazu gehören das Inntal, das Salzachtal, das Ennstal und das Murtal. Die Grenze zwischen den Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen folgt auf weiten Strecken diesen Längstälern. Der Begriff der Nördlichen Kalkalpen bezeugt den zweifachen Bezug zur Geologie und zur Geographie. Einerseits umfassen sie die im nördlichen Drittel der Ostalpen gelegenen Untergruppen. Andererseits nimmt der Name Bezug auf die vorherrschende Gesteinsart in diesem Alpengebiet. Jedoch sind weder die geographischen noch die geologischen Verhältnisse im Sinne eines Ausschließlichkeitskriteriums zu sehen. So gibt es Kalkberge auch in den Zentralalpen. Einige Untergruppen der Stubaier Alpen (zu den Zentralalpen gehörend) zum Beispiel bestehen ebenfalls aus Kalk. Das Rätikon gehört zu den Zentralalpen, obwohl über zwei Drittel der Untergruppe aus Sedimentgesteinen bestehen. Jedoch ist das Rätikon geographisch so eindeutig mit der Silvretta und damit mit den Zentralalpen zusammenhängend, dass das geologische Kriterium bei der Zugehörigkeit nur eine untergeordnete Rolle spielen kann. Andererseits gibt es innerhalb der Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen Gebiete, die aus anderen Sedimentgesteinen als Kalk bestehen. Die Untergruppen Karwendel, Wetterstein oder Totes Gebirge bestehen überwiegend aus einer Gesteinsart. Demgegenüber gibt es Untergruppen mit einem häufigen Wechsel der Gesteine, wie z.B. die Allgäuer Alpen, die Lechtaler Alpen, das Lechquellengebirge oder das Bregenzerwaldgebirge. Dort gibt es neben dem Kalk den Dolomit, Mergel, Liasgesteine, Flysch und Molasse. Um den geologischen Einordnungsproblemen aus dem Weg zu gehen, wird in der Literatur auch die Bezeichnung "Nordalpen" für die Nördlichen Kalkalpen verwendet. Der Begriff der Nördlichen Kalkalpen wie auch die Definition der Ostalpen stellen Bezeichnungen dar, die über viele Jahrzehnte bei deutschsprachigen Bergsteigern und Touristen (ohne die Schweiz) Anwendung gefunden haben. Sie haben auch Niederschlag gefunden in "offiziellen" Einteilungen der Alpen bzw. Ostalpen. Die nach wie vor für den deutschsprachigen Raum (ohne die Schweiz) gültige Einteilung ist die "AVE", die Alpenvereinseinteilung der Ostalpen, die vom Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenverein erarbeitet wurde. Diese Einteilung mag ebenfalls teilweise Schwachstellen aufweisen. Mangels anderer und besserer Einteilungen vor allem auf internationaler Ebene müssen die AVE jedoch nach wie vor als gültig angesehen werden.

Verlauf der Nördlichen Kalkalpen

Die Nördlichen Kalkalpen erstrecken sich vom Alpenrheintal in einer Breite von 25 bis 45 km durch Vorarlberg, Tirol, die bayerischen Bezirke Schwaben und Oberbayern, durch Salzburg, die nördliche Steiermark, Ober- und Niederösterreich. Jenseits des Wiener Beckens taucht nochmals Kalk im Leithagebirge des Burgenlandes auf. Im Süden werden die Nördlichen Kalkalpen von einer markanten Längsfurche begleitet, im Westen zunächst von der Arlberglinie, nach Osten anschließend dann von Landeck über Innsbruck bis Wörgl vom Inntal. Weiter ostwärts verläuft die Furche weniger markant über St. Johann und Dienten nach Bischofshofen, folgt dann wieder sehr markant dem oberen Ennstal bis etwa zur Pyhrn-Autobahn, anschließend über den Schoberpaß an die Mur, und über den Semmering bis gegen Wiener Neustadt. Lediglich das Rätikon ganz im Westen ist ohne eine entsprechende Abgrenzung nach Süden. Die Gipfelhöhen der Nördlichen Kalkalpen sind zwischen Alpenrhein und Steiermark im wesentlichen bei etwa 2700 - 3000 m konstant und nehmen dann ostwärts gegen das Wiener Becken bis auf rund 2000 m ab. Die hohen Ketten der Nördlichen Kalkalpen werden nördlich von den niedrigeren, bewaldeten, etwa 1700 m hohen Kalkvoralpen begleitet.

Territoriale Gliederung

Anteil an den Nördlichen Kalkalpen haben Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Schweiz hat nur insofern Anteil, als durch die Rheinbegradigung eine Rheinschlinge abgeschnitten worden ist und das Gebiet mit dem Schweizer Ort Diepoldsau jetzt nicht mehr linksrheinisch, sondern rechtsrheinisch, also in den Ostalpen und Nördlichen Kalkalpen liegt. In Deutschland hat der Freistaat Bayern Anteil an den Nördlichen Kalkalpen. Bayern ist das einzige deutsche Bundesland, das Anteil an den Nördlichen Kalkalpen wie auch den Alpen insgesamt hat. Das Bundesland Baden-Württemberg hat nur dann einen kleinen Anteil an den Nördlichen Kalkalpen, wenn die Nordgrenze der Allgäuer Alpen nicht im engeren Sinne (also zwischen Immenstadt und Oberstaufen), sondern in einem weiteren Sinne gezogen wird und die Erhebung des Adelegg bei Isny mit einschließt. In Österreich haben die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich und Wien Anteil an den Nördlichen Kalkalpen. In Bayern befinden sich die folgenden Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen: Allgäuer Alpen (teilweise), Wettersteingebirge (teilweise), Karwendel (teilweise), Ammergauer Alpen (teilweise), Bayerische Voralpen (teilweise), Berchtesgadener Alpen (teilweise), Chiemgauer Alpen (teilweise) In Vorarlberg befinden sich die folgenden Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen: Bregenzerwaldgebirge (ganz), Allgäuer Alpen (teilweise), Lechquellengebirge (ganz), Lechtaler Alpen (teilweise). In Tirol befinden sich die folgenden Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen: Allgäuer Alpen (teilweise), Lechtaler Alpen (teilweise), Wettersteingebirge (teilweise), Mieminger Kette (ganz), Karwendel (teilweise), Rofangebirge (ganz), Ammergauer Alpen (teilweise), Bayerische Voralpen (teilweise), Kaisergebirge (ganz), Loferer und Leoganger Steinberge (teilweise), Chiemgauer Alpen (teilweise). Im Bundesland Salzburg befinden sich die folgenden Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen: Loferer und Leoganger Steinberge (teilweise), Berchtesgadener Alpen (teilweise), Chiemgauer Alpen (teilweise), Salzburger Schieferalpen (teilweise), Tennengebirge (ganz), Dachsteingebirge (teilweise), Salzkammergut-Berge (teilweise). In Oberösterreich befinden sich die folgenden Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen: Dachsteingebirge (teilweise), Totes Gebirge (teilweise), Ennstaler Alpen (teilweise), Salzkammergut-Berge (teilweise), Oberösterreichische Voralpen (teilweise), Ybbstaler Alpen (teilweise). In der Steiermark befinden sich die folgenden Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen: Salzburger Schieferalpen (teilweise), Dachsteingebirge (teilweise), Totes Gebirge (teilweise), Ennstaler Alpen (teilweise), Hochschwab-Gruppe (ganz), Mürzsteger Alpen (ganz), Rax-Schneeberg-Gruppe (teilweise), Ybbstaler Alpen (teilweise), Türnitzer Alpen (teilweise). In Niederösterreich befinden sich die folgenden Untergruppen der Nördlichen Kalkalpen: Oberösterreichische Voralpen (teilweise), Rax-Schneeberg-Gruppe (teilweise), Ybbstaler Alpen (teilweise), Türnitzer Alpen (teilweise), Gutensteiner Alpen (ganz), Wienerwald (ganz). Das Bundesland Wien hat nur Anteil am Wienerwald und teilt diese Untergruppe mit Niederösterreich.

Gebirgsgruppen

Für die Definition der Nördlichen Kalkalpen und ihre Unterteilung in einzelne Gebirgsgruppen ist die "AVE" maßgebend, die Alpenvereinseinteilung der Ostalpen. Sie wurde im Jahr 1984 vom Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Alpenverein veröffentlicht. Bereits Jahrzehnte vorher wurden wichtige Vorarbeiten für diese Einteilung der Nördlichen Kalkalpen geleistet. In anderen Ländern des Alpenraums wie auch außerhalb (z.B. Großbritannien) werden die Alpen teilweise anders eingeteilt. Maßgebend für eine deutschsprachige Enzyklopädie muss jedoch die AVE sein. Denn die nördlichen Kalkalpen befinden sich vollumfänglich im deutschen Sprachraum und im Arbeitsgebiet der genannten Alpenvereine. Eine international anerkannte Einteilung der Alpen ist nach wie vor nicht vorhanden. Sollten die UIAA oder sogar die EU eines Tages eine solche Einteilung vornehmen, wird diese selbstverständlich hier übernommen werden. Nach der AVE werden die Nördlichen Kalkalpen in die folgenden Untergruppen unterteilt (die Reihenfolge und Nummerierung der Untergruppen verläuft von West nach Ost):
- 1) Bregenzerwaldgebirge, höchster Berg: Glatthorn, 2134 m
- 2) Allgäuer Alpen, höchster Berg: Großer Krottenkopf, 2657 m
- 3a) Lechquellengebirge, höchster Berg: Große Wildgrubenspitze, 2753 m
- 3b) Lechtaler Alpen, höchster Berg: Parseierspitze, 3036 m
- 4) Wettersteingebirge und Mieminger Kette, höchster Berg: Zugspitze, 2964 m
- 5) Karwendel, höchster Berg: Birkkarspitze, 2749 m
- 6) Brandenberger Alpen oder Rofangebirge, höchster Berg: Hochiß, 2299 m
- 7a) Ammergauer Alpen, höchster Berg: Daniel, 2340 m
- 7b) Bayerische Voralpen, höchster Berg: Krottenkopf im Estergebirge, 2086 m
- 8) Kaisergebirge, höchster Berg: Ellmauer Halt, 2344 m
- 9) Loferer und Leoganger Steinberge, höchster Berg: Birnhorn, 2634 m
- 10) Berchtesgadener Alpen, höchster Berg: Hochkönig, 2941 m
- 11) Chiemgauer Alpen, höchster Berg: Sonntagshorn, 1960 m
- 12) Salzburger Schieferalpen, höchster Berg: Hundstein, 2117 m
- 13) Tennengebirge, höchster Berg: Raucheck, 2431 m
- 14) Dachsteingebirge, höchster Berg: Hoher Dachstein, 2995 m
- 15) Totes Gebirge, höchster Berg: Großer Priel, 2513 m
- 16) Ennstaler Alpen, höchster Berg: Hochtor, 2365 m
- 17a) Salzkammergut-Berge, höchster Berg: Gamsfeld, 2028 m
- 17b) Oberösterreichische Voralpen, höchster Berg: Hohe Nock, 1963 m
- 18) Hochschwab-Gruppe, höchster Berg: Hochschwab, 2277 m
- 19) Mürzsteger Alpen, höchster Berg: Hohe Veitsch, 1982 m
- 20) Rax - Schneeberg - Gruppe, höchster Berg: Schneeberg, 2075 m
- 21) Ybbstaler Alpen, höchster Berg: Hochstadl, 1910 m
- 22) Türnitzer Alpen, höchster Berg: Tiroler Kogel, 1377 m
- 23) Gutensteiner Alpen, höchster Berg: Reisalpe, 1399 m
- 24) Wienerwald, höchster Berg: Schöpfl, 893 m

Gipfel

Der höchste Gipfel der Nördlichen Kalkalpen ist die Parseierspitze, 3036 m in den Lechtaler Alpen. Die international bekanntesten Gipfel sind:
- Pfänder, 1064 m bei Bregenz (Allgäuer Alpen)
- Nebelhorn, 2224 m bei Oberstdorf (Allgäuer Alpen)
- Zugspitze, 2961 m bei Garmisch-Partenkirchen (Wetterstein)
- Wendelstein, 1838 m bei Bayrischzell (Bayerische Voralpen)
- Watzmann, 2713 m bei Berchtesgaden (Berchtesgadener Alpen)
- Dachstein, 2995 m bei Schladming (Dachsteingebirge)
- Schafberg, 1783 m bei Sankt Wolfgang (Salzkammergut-Berge)
- Hochkar, 1808 m bei Göstling an der Ybbs (Ybbstaler Alpen)
- Schneeberg, 2076 m bei Puchberg (Rax-Schneeberg-Gruppe)
- Kahlenberg, 425 m bei Wien (Wienerwald)

Naturausstattung

Gletscher

In den Nördlichen Kalkalpen gibt es einige kleine und kleinste Gletscher. Der größte Teil der Nördlichen Kalkalpen ist jedoch gletscherfrei. Die noch verbliebenen Gletscher der Nördlichen Kalkalpen sind zudem sehr klein im Vergleich zu den Gletschern der zentralen Ostalpen oder gar der Westalpen. Selbst in den südlichen Kalkalpen der Ostalpen gibt es größere Gletscher. Die Gletscher der Nördlichen Kalkalpen sind - wie viele andere Gletscher der Alpen und weltweit - in einem Schrumpfungsprozess begriffen. Nur noch wenige Gletscher, die diesen Namen tragen, weisen in den Nördlichen Kalkalpen die für Gletscher typischen Eigenschaften auf, wie Spalten, Randkluft und Fließen des Eises. Bei einem Anhalten der gegenwärtigen Klimatendenz werden die letzten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen spätestens in 50 bis 100 Jahren verschwunden sein. Im bajuwarischen Sprachbereich - in Bayern und in Tirol - werden die Gletscher mit "Ferner" bezeichnet. In den anderen Gebieten der Nördlichen Kalkalpen wird der hochdeutsche Begriff verwendet. Die mit Abstand größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen befinden sich in der Dachstein-Gruppe. Der Hallstätter Gletscher ist der größte Gletscher des Dachstein. Die Untergruppe beherbergt noch zwei weitere größere Gletscher, den Großen Gosaugletscher und den Schladminger Gletscher. Die anderen Gletscher des Dachsteingebirges sind heute kaum mehr als Schneefelder, wie der Edelgrießgletscher, der Südliche und Nördliche Torsteingletscher, der Gosaugletscher und der Schneelochgletscher. Der Schneeferner im Wettersteingebirge ist der größte deutsche Gletscher. Vor Jahren noch wurde hier Sommerskilauf betrieben. Jedoch ist auch dieser Gletscher inzwischen so geschrumpft, dass er sich längst in zwei Teile gespalten hat (Nördlicher und Südlicher Schneeferner) und kaum mehr als ein Eisfeld darstellt. Das Schmelzen dieses Gletschers vor allem im Sommer während der aperen Periode kann live unter http://www.zugspitze.de mitverfolgt werden. Das Wetterstein beherbergt mit dem Höllentalferner noch einen weiteren Gletscher, über den der berühmte Höllentalanstieg auf die Zugspitze führt. In den Berchtesgadener Alpen befindet sich an der Nordabdachung des Hochkönig die Übergossene Alm, ein ehemaliger Plateaugletscher. Er ist dabei, sich in einzelne Schneefelder aufzuteilen. Das Blaueis am Hochkalter gilt (oder galt?) als nördlichster Gletscher der Alpen. Inzwischen dürfte hier die Bezeichnung Gletscher ebenfalls nicht mehr zutreffend sein. In den Allgäuer Alpen befindet sich am Südhang(!) der Mädelegabel der Schwarzmilzferner, heute ebenfalls nur noch ein großes Schneefeld. Der berühmte Heilbronner Weg führt am Rande vorbei. Auch die Gletscher der Lechtaler Alpen sind heute kaum mehr als größere Schnee- bzw. Eisfelder. Dies gilt für den Fallenbacher Ferner, den Vorderseeferner, den Parseierferner und den Grinner Ferner. Im Lechquellengebirge befindet sich am Nordhang der Roten Wand ein ewiges Schneefeld, das diesen Berg von Norden her gesehen unverwechselbar macht. Auch hier ist die Bezeichnung Gletscher nicht mehr passend. Die ewigen Schneefelder sind also im steten Schwinden begriffen. Für die jährliche Schneebedeckung der Berge scheint dies jedoch nur eingeschränkt zu gelten. Es ist kaum festzustellen, dass die Hochregionen der Berge früher im Jahr schneefrei werden.

Geologie

Die Nördlichen Kalkalpen sind zum größeren Teil aus Kalkstein aufgebaut. Daneben gibt es aber auch andere Gesteine wie Tonschiefer, Dolomit, Mergel und Sandstein. An Mineralen kommen vor Calcit, Quarz und Fluorit. Die Nördlichen Kalkalpen sind im Gegensatz zu den Kalkalpen der Schweiz (Helvetikum) nicht, auch nicht annähernd, autochton, sondern von Süden her überschoben. Im Süden grenzen die sie an ihre ursprüngliche geologische Unterlage, eine Grauwackenzone. Sie sind ein typisches Deckengebirge, das durch Aufschiebung über die Zentralalpen auf die nördlich gelegene Flyschzone und die Molasse entstand. Wesentliche Bestandteile sind Gesteine des Mesozoikums, zu denen die alpine Trias die größten Kalkmassen beisteuert. Bekannte Formationen und stratigrafisch markante Ausbildungen sind der Wettersteinkalk, die Werfener Schichten und Lunzer Schichten, sowie Dachsteinkalk und Hauptdolomit). Es handelt sich um das Ostalpin. Im Gegensatz dazu bestehen die schweizerischen Kalkalpen (Helvetikum) fast ausschließlich aus Kalken der Jura- und Kreidezeit.

Schutzgebiete

Nationalparks

Kreide in den Ammergauer Alpen]] In den Nördlichen Kalkalpen befinden sich drei Nationalparks. Der Nationalpark Berchtesgaden liegt südlich des gleichnamigen Orts in Deutschland im Freistaat Bayern in den Berchtesgadener Alpen. Er wurde im Jahr 1978 gegründet und hat eine Fläche von 20.808 ha. Der Nationalpark Kalkalpen liegt südlich von Steyr in Österreich im Bundesland Oberösterreich in den Oberösterreichischen Voralpen. Er wurde im Jahr 1997 gegründet und hat eine Fläche von 23.221 ha. Der Nationalpark Gesäuse liegt bei Admont in Österreich im Bundesland Steiermark in den Ennstaler Alpen. Er wurde im Jahr 2002 gegründet und hat eine Fläche von 11.052 ha.

Biosphärenreservate

In den Nördlichen Kalkalpen befinden sich zur Zeit zwei Biosphärenreservate, ein weiteres ist geplant. Das Biosphärenreservat Großes Walsertal umfasst das gleichnamige Tal mit der umgebenden Bergwelt in Österreich im Bundesland Vorarlberg in Teilen des Bregenzerwaldgebirges und des Lechquellengebirges. Die Gesamtfläche beträgt 19.200 ha. Davon befinden sich 4.010 ha in den Kernzonen, 12.366 ha in den Pufferzonen und 2.824 ha in der Entwicklungszone. Das Biosphärenreservat Berchtesgadener Alpen umfasst größere Teil der Berchtesgadener Alpen in Deutschland im Freistaat Bayern. Die Gesamtfläche beträgt 46.742 ha. Davon befinden sich 16.982 ha in der Kernzone (Nationalpark Berchtesgaden), 3.835 ha in der Pufferzone und 25.925 ha in der Entwicklungszone. Das Biosphärenreservat Wienerwald ist geplant.

Tourismus

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Nördlichen Kalkalpen Der Rote Weg der Via Alpina erreicht die Nördlichen Kalkalpen bei Schwaz im Inntal. Er verläuft durch das Karwendel, das Wetterstein, die Mieminger Kette, die Lechtaler Alpen, die Allgäuer Alpen, das Lechquellengebirge und das Bregenzerwaldgebirge bis Feldkirch, wo er die Nördlichen Kalkalpen verlässt. Der Gelbe Weg der Via Alpina erreicht die Nördlichen Kalkalpen bei Zams am Inn. Er verläuft durch die Lechtaler Alpen und die Allgäuer Alpen, wo er in Oberstdorf endet. Der Violette Weg der Via Alpina erreicht die Nördlichen Kalkalpen bei Trieben. Er verläuft durch die Ennstaler Alpen, das Tote Gebirge, die Salzkammergut-Berge, das Dachsteingebirge, das Tennengebirge, die Berchtesgadener Alpen, die Chiemgauer Alpen, die Bayerischen Voralpen, die Ammergauer Alpen und die Allgäuer Alpen, wo er in Oberstdorf endet. Der europäische Fernwanderweg E5 (Atlantik - Bodensee - Alpen - Adria) erreicht die Nördlichen Kalkalpen bei Bregenz. Er führt durch die Allgäuer Alpen und die Lechtaler Alpen bis Zams im Inntal, wo er in die Zentralalpen übertritt.

Bergbahnen

Zahnradbahnen

In den Nördlichen Kalkalpen gibt es fünf Zahnradbahnen.
- Die bayerische Zugspitzbahn befindet sich in Bayern im Wettersteingebirge.
- Die Wendelsteinbahn befindet sich in Bayern in den Bayerischen Voralpen.
- Die Achenseebahn befindet sich in Tirol am Rand des Rofangebirges.
- Die Schafbergbahn befindet sich im Bundesland Salzburg in den Salzkammergut-Bergen.
- Die Schneebergbahn führt auf den höchsten niederösterreichischen Berg, dem Schneeberg. Hinweis: Die Berchtesgadener-, Chiemgauer-, Ammergauer- sowie Teile der Allgäuer Alpen und anderer Gebirgseinheiten werden oft auch als Bayerische Alpen bezeichnet. Für die Berchtesgadener Alpen, die Loferer und Leoganger Steinberge, Tennengebirge und die Berge des Salzkammerguts wird oft der Begriff Salzburger Kalkalpen verwendet. Kategorie:Region in Österreich Kategorie:Gebirgsgruppe in Österreich Kategorie:Gebirgsgruppe (Alpen)

Ammergauer Alpen

Die Ammergauer Alpen, auch Ammergebirge genannt, sind eine Untergruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Anteil an den Ammergauer Alpen haben die Länder Deutschland mit dem Freistaat Bayern sowie Österreich mit dem Bundesland Tirol. Tirol)]] Die Ammergauer Alpen sind wegen der vergleichsweise geringen Höhe ihrer Gipfel und der Lage am Nordrand der Alpen mit ihrer Nähe zu den Ballungszentren Süddeutschlands ein ideales Gebiet für den durchschnittlichen Bergwanderer. Das Gebirge zerfällt in einzelne Bergstöcke, die durch tiefe und vergleichsweise breite Täler voneinander getrennt sind. Dadurch sind die meisten Touren als Tagestouren ab den Talorten ausführbar. Daraus resultiert eine nur kleine Zahl an Hütten des Alpenvereins. Im Gegensatz zu den Nachbargruppen im Westen und Südwesten weisen die Ammergauer Alpen nur wenige Wiesen und Almen auf. Der größte Teil des Gebirges ist mit Wald bedeckt. Dies hat seine Ursache darin, dass weite Teile der Ammergauer Alpen königliches Jagdgebiet waren. In den Ammergauer Alpen liegen Baukunstwerke von internationalem Rang. Dazu gehören die Schlösser Linderhof und Neuschwanstein sowie das Kloster Ettal. Die Grenze zwischen den bayerischen Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben, die zugleich die Landkreisgrenze zwischen Garmisch-Partenkirchen und dem Ostallgäu ist, verläuft von Süd nach Nord durch die Ammergauer Alpen.

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Ammergauer Alpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
- Allgäuer Alpen (im Westen)
- Lechtaler Alpen (im Südwesten)
- Wettersteingebirge und Mieminger Kette (im Süden)
- Bayerische Voralpen (im Osten) Im Norden grenzen die Ammergauer Alpen an das Alpenvorland.

Umgrenzung

Im Norden bildet das Alpenvorland die Grenze vom Lech bis zur Loisach. Der Lech bildet die Grenze im Westen von seinem Austritt in das Alpenvorland flussaufwärts bis Reutte. Die Loisach begrenzt die Ammergauer Alpen im Osten, Südosten und Süden von ihrem Austritt in das Alpenvorland flussaufwärts bis in das Ehrwalder Becken. Im Südwesten stellt das "Zwischentoren" genannte Tal mit der Porta Claudia die Verbindung zwischen dem Ehrwalder Becken und dem Reuttener Talkessel her. Das Zwischentoren genannte Tal bildet auch einen kaum ausgeprägten Pass aus, der die Ammergauer Alpen mit den Lechtaler Alpen verbindet.

Untergruppen

Der Alpenvereinsführer Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen teilt die Ammergauer Alpen in die folgenden Untergruppen auf:
- Trauchberge (höchster Gipfel ist die Hohe Bleick, 1638 m)
- Klammspitzkamm (höchster Gipfel ist die Klammspitze, 1924 m)
- Laber-Hörnle-Gruppe (höchster Gipfel ist der Laber 1686 m)
- Hochplatten-Tegelberg-Gruppe (höchster Gipfel ist die Hochplatte 2082 m)
- Säulinggruppe (höchster Gipfel ist der Säuling, 2047 m)
- Kreuzspitzgruppe (höchster Gipfel ist die Kreuzspitze, 2185 m)
- Kramergruppe (höchster Gipfel ist der Kramer, 1985 m)
- Südlicher Hauptkamm (Danielkamm) (höchster Gipfel ist der Daniel, 2340 m) Zwischentoren

Gipfel

Die 10 höchsten Gipfel der Ammergauer Alpen:
- Daniel, 2.340 m
- Upsspitze, 2.332 m
- Plattberg (Hochschrutte), 2.247 m
- Kohlbergspitze, 2.202 m
- Großes Pfutjöchle, 2.197 m
- Kreuzspitze, 2.185 m
- Pitzenegg, 2.179 m
- Geierköpfe, 2.164 m
- Kleines Pfutjöchle, 2.145 m
- Kesseljoch, 2.131 m Weitere Gipfel der Ammergauer Alpen: In den Ammergauer Alpen gibt es knapp 200 benannte und mit Höhenkote versehene Gipfel. Zu den bekannteren gehören (geordnet nach der Höhe):
- Hochplatte, 2.082 m
- Friederspitz, 2.050 m
- Säuling, 2.047 m
- Krähe, 2.012 m
- Gabelschrofen, 2.010 m
- Kramerspitz, 1.985 m
- Hoher Straußberg, 1.934 m
- Klammspitze, 1.924 m
- Notkarspitze, 1.889 m
- Geiselstein, 1.885 m
- Brandnerschrofen (Tegelberg), 1.881 m
- Laber, 1.686 m
- Hohe Bleick, 1638 m
- Ettaler Mandl, 1.633 m
- Großer Aufacker, 1.542 m
- Kofel, 1.342 m

Tourismus

Hütten

Im bayerischen Teil der Ammergauer Alpen gibt es drei Hütten des Alpenvereins. Im Tiroler Teil des Gebirges befinden sich keine Alpenvereinshütten.
- August-Schuster-Haus: 1564 m, bewirtschaftet ganzjährig, im November geschlossen, 54 Betten, 12 Matratzenlager, Talort: Unterammergau, Gehzeit von Unterammergau: 2 Stunden
- Brunnenkopfhäuser: 1602 m, bewirtschaftet von Pfingsten bis Oktober, 35 Matratzenlager, Talort: Oberammergau, Gehzeit von Schloss Linderhof: 1,75 Stunden
- Hörndlhütte: 1390 m, bewirtschaftet sommers von Anfang Mai bis Ende Oktober, winters von Anfang Dezember bis Ende März, im April und im November geschlossen, 23 Matratzenlager, Talort: Bad Kohlgrub, Gehzeit von Bad Kohlgrub: 1,25 Stunden

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Ammergauer Alpen. Der violette Weg der Via Alpina verläuft mit drei Etappen durch die Ammergauer Alpen wie folgt:
- Etappe A60 verläuft von Garmisch Partenkirchen nach Linderhof
- Etappe A61 verläuft von Linderhof zur Kenzenhütte
- Etappe A62 verläuft von der Kenzenhütte nach Füssen In den Tälern zwischen Unterammergau, Oberammergau, Ettal und Schloss Linderhof gibt es im Winter weitverzweigte und sehr schneesichere Loipenverbindungen. Jedes Jahr findet hier am ersten Wochenende im Februar der bekannte König-Ludwig-Lauf statt. Alpinskimöglichkeiten existieren in Oberammergau, Bad Kohlgrub und Unterammergau. In Bad Kohlgrub gibt es vom Hörnle eine 4,5 km lange Rodelbahn. Im Sommer steht ein großes Wanderwege-Netz zur Verfügung, so z. B.:
- Oberammergau - Unterammergau (Der Altherrenweg)
- Oberammergau - Ettal (Der Vogelherdweg)
- Oberammergau - Linderhof (Der Sonnenweg) Ein Großteil des Gebirges bildet das 288 km² große Naturschutzgebiet Ammergebirge, das größte Naturschutzgebiet Bayerns.

Weblink


- [http://www.steinmandl.de/Ammergauer.htm Tourenbeschreibungen]
- [http://www.alpic.net/ Informationsseite über die Ammergauer Alpen] Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Alpen Kategorie:Gebirge

Wettersteingebirge

Das Wettersteingebirge ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Es ist ein relativ kompaktes Gebirge zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld und Ehrwald. Anteil haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und Österreich mit dem Bundesland Tirol. Im Wetterstein befindet sich der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze. Das Wettersteingebirge ist ein ideales Revier für Bergsteiger und für Kletterer. Bergwanderer müssen teilweise große Höhenunterschiede bewältigen. Die Nähe des Gebirges zu den süddeutschen Ballungszentren, die landschaftliche Attraktivität und die gute Erschließung mit Seilbahnen bewirken, dass das Gebirge zu manchen Zeiten überlaufen ist. Wie fast überall gibt es jedoch auch im Wetterstein Gebiete, wo der Naturfreund (fast) alleine mit der gewaltigen Hochgebirgsnatur sein kann.

Benachbarte Gebirgsgruppen

Das Wetterstein grenzt an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
- Ammergauer Alpen (im Westen und Norden)
- Bayerische Voralpen (im Nordosten)
- Karwendel (im Osten)
- Mieminger Kette (im Süden) In der "AVE", der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen, veröffentlicht im Jahr 1984, sind das Wetterstein und die Mieminger Kette als eine einzige Gebirgsgruppe dargestellt.

Umgrenzung

Im Westen und Norden bildet die Loisach die Grenze vom Ehrwalder Becken bis Garmisch-Partenkirchen. Im Nordosten verläuft die Grenze von Garmisch-Partenkirchen bis Mittenwald entlang des Kankerbachs, des Kranzbachs und der Isar. Im Osten bildet die Isar die Grenze von Mittenwald bis Scharnitz. Südlich von Scharnitz setzt sich die Grenze entlang des Drahnbachs fort bis auf Höhe Seestadeln. Im Süden verläuft die Grenze von Ehrwald entlang des Gaisbachs und über die Ehrwalder Alm bis ins Gaistal (Leutascher Ache) und weiter über Leutasch - Oberweidach und nördlich des Simmelbergs vorbei zum Drahnbach. Der Sattel zwischen dem Kankerbach und dem Kranzbach (Wasserscheide Loisach - Isar) verbindet das Wetterstein mit den Bayerischen Voralpen. Der Sattel bei der Ehrwalder Alm stellt die Verbindung zwischen Wetterstein und Mieminger Kette her.

Untergruppen

Der Alpenvereinsführer teilt das Wetterstein in die folgenden Untergruppen ein:
- Zugspitze und Plattumrahmung (die Gipfel rund um das Zugspitzplatt)
- Riffelwandkamm (der nördlichste der von der Zugspitze ausgehenden Seitenkämme)
- Waxensteinkamm (die Fortsetzung des Riffelwandkamms)
- Blassenkamm (der mittlere der Kämme des Wetterstein, von der Zugspitze zur Alpspitze und darüber hinaus)
- Wettersteinkamm (der südlichste und längste der drei Kämme des Wetterstein)
- Arnstock (ein einzelstehender Gebirgsstock bei Scharnitz)

Gipfel

Scharnitz] Die 10 höchsten Gipfel des Wetterstein:
- Zugspitze, 2964 m
- Schneefernerkopf, 2875 m
- Zugspitzeck, 2820 m
- Nördliche Wetterspitze, 2750 m
- Mittlere Wetterspitze, 2750 m
- Hochwanner, 2746 m
- Mittlere Höllentalspitze, 2745 m
- Innere Höllentalspitze, 2743 m
- Äußere Höllentalspitze, 2721 m
- Östliche Wetterspitze, 2720 m Im Wetterstein gibt es über 150 benannte und mit Höhenkote versehene Gipfel. Zu den bekannteren gehören (geordnet nach der Höhe):
- Hochblassen, 2706 m
- Leutascher Dreitorspitze, 2682 m
- Partenkirchner Dreitorspitze, 2633 m
- Alpspitze, 2629 m
- Schüsselkarspitze, 2538 m
- Oberreintalschrofen, 2522 m
- Ofelekopf, 2479 m
- Musterstein, 2478 m
- Großer Waxenstein, 2277 m
- Große Arnspitze, 2196 m
- Osterfelderkopf, 2050 m
- Schachen, 1866 m
- Hoher Kranzberg, 1391 m
- Eckbauer, 1239 m Der Jubiläumsgrat ist der Ostgrat der Zugspitze und verbindet den höchsten deutschen Berg über die Gipfel Innere, Mittlere und Äußere Höllentalspitze mit der Alpspitze. Die Zugspitze wird auf verschiedenen Routen sehr häufig bestiegen, auch die Alpspitze ist durch mehrere Steiganlagen ein beliebtes Gipfelziel. Das Gebiet rund um die Oberreintalhütte sowie die Südseite der Schüsselkarspitze und der Scharnitzspitze sind bekannt für alpine Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade in festem plattigem Kalk. Die Südseite über dem Gaistal ist deutlich ruhiger als die Nordseite. Für den Kletter sind die Berge nördlich von Leutasch sehr interessant, im Besonderen der Oberreintal-Schrofen, die Scharnizspitze, sowie die Schüsselkarspitze. In den Südwänden dieser drei Grenzberge sind alpine Kletterrouten in großer Zahl vorhanden. In den letzten Jahren wurde von Heinz Zak mit der Sanierung einiger alpiner Klassiker begonnen. Diese Tatsache lockt immer mehr Kletterer in dieses Gebiet.

Tourismus

Hütten

Der Deutsche Alpenverein unterhält sechs bewirtschaftete Alpenvereinshütten mit Übernachtungsmöglichkeit im Wettersteingebirge: Das Münchner Haus (2964 m), die Meilerhütte (2366 m), die Knorrhütte (2052 m), das Kreuzeckhaus (auch: Adolf-Zoeppritz-Haus, 1652 m), die Höllentalangerhütte (1379 m) und die Reintalangerhütte (1366 m). Darüber hinaus bieten das privat bewirtschaftete Schachenhaus (1866 m) und die Wiener Neustädter Hütte (2209 m, unterhalten vom österreichischen Touristenklub) Verpflegung, Schutz und Unterkunft für Bergsteiger und Wanderer. Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins pachtet seit 1920 die Waxensteinhütte (auch Alpl- oder Aiplehütte) und betreibt sie als Selbstversorgerunterkunft.

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch das Wetterstein. Der Rote Weg der Via Alpina verläuft mit drei Etappen durch das Wetterstein wie folgt:
- Etappe R44 verläuft von Scharnitz zur Meilerhütte über Leutasch Gasse
- Etappe R45 verläuft von der Meilerhütte zur Reintalangerhütte über das Schachenhaus
- Etappe R46 verläuft von der Reintalangerhütte zur Coburger Hütte (der zweite Teil dieser Etappe befindet sich in der Mieminger Kette) Der Nordalpine Weitwanderweg 01 (Kalkalpenweg) verläuft mit seiner Teilstrecke 15 in zwei Varianten durch das Wetterstein. Von Scharnitz über den Hohen Sattel nach Puidbach Arn haben beide Varianten den gleichen Verlauf. In Puidbach Arn gabelt sich der Weitwanderweg in eine hochalpine und in eine leichtere Variante. Die hochalpine Variante führt über die Meiler Hütte ins Reintal und weiter zum Zugspitzgipfel. Von dort wird nach Ehrwald abgestiegen. Die leichtere Variante führt durch das Leutascher Achental und über die Ehrwalder Alm ebenfalls nach Ehrwald.

Klettersteige

Im Wetterstein gibt es die folgenden Klettersteige:
- Steig auf die Riffelscharte
- Klettersteig durch das Höllental auf die Zugspitze
- Klettersteig über die Wiener Neustädter Hütte auf die Zugspitze
- Steig auf den Schneefernerkopf
- Alpspitz-Ferrata
- Brunntalgratsteig von der Knorrhütte auf den Jubiläumsgrat
- Klettersteig auf die Dreitorspitze (Hermann-Von-Barth-Weg)

Weblink


- [http://www.alpic.net/ Informationsseite über das Wettersteingebirge] Kategorie:Alpen Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Garmisch-Partenkirchen Kategorie:Gebirge

Bayerische Voralpen

Die Bayerischen Voralpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Sie umfassen den bayerischen Voralpenanteil zwischen der Loisach im Westen und dem Inn im Osten. Der Begriff ist nicht politisch definiert, kleine Teile der Bayerischen Voralpen liegen in Tirol (z.B. das Hintere Sonnwendjoch südlich der Rotwand). Nicht zu verwechseln ist der Begriff mit den Bayerischen Alpen bzw. dem Begriff bayerisches Alpenvorland. Diese Begriffe umfassen den gesamten Alpenanteil (mit Teilen des Wettersteins, des Karwendels, etc.) bzw. das gesamte Alpenvorland auf bayerischem Staatsgebiet. Die Bayerischen Voralpen sind hingegen rein alpingeographisch definiert.

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Bayerischen Voralpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
- Chiemgauer Alpen (im Osten)
- Kaisergebirge (im Südosten)
- Rofangebirge (im Süden)
- Karwendel (im Süden)
- Wettersteingebirge (im Südwesten)
- Ammergauer Alpen (im Westen) Im Norden grenzen die Bayerischen Voralpen an das Alpenvorland.

Umgrenzung

Nach der Einteilung der Ostalpen durch den DAV von 1984 umfassen die Bayerischen Voralpen folgendes Gebiet: Voralpengebiet von Murnau über Benediktbeuern, Bad Tölz bis Rosenheim - Inn bis Kiefersfelden - Klausbach - Glemmbach - Ellbach - Kaiserhaus - Brandenberger Ache - Erzherzog-Johann-Klause - Sattelbach - Ampelsbach - Achenbach - Walchen - Isar bis Krün - Kranzbach - Kankerbach - Garmisch-Partenkirchen - Loisach bis Murnau.

Unterteilung

Den westlichsten Teil der Bayerischen Voralpen bildet das Estergebirge mit dem Krottenkopf (2.086 m), dem höchsten Gipfel der Voralpen. Östlich schließt sich die Gruppe von Herzogstand und Heimgarten und die langgestreckte Gruppe der Benediktenwand an. Der östliche Teil der Voralpen zwischen Isar und Inn wird als Mangfallgebirge bezeichnet, denn die Bäche Rottach, Weißach, Schlierach und Leitzach münden in die Mangfall, die das gesamte Gebiet entwässert und einen wichtigen Grundwasserspeicher für die Millionenstadt München bildet.

Tourismus

Bergsteigen

Viele Gipfel der Bayerischen Voralpen zählen zu den Münchner Hausbergen und werden praktisch während des ganzen Jahres zu Fuß, mit Skiern oder Schneeschuhen bestiegen. Auf die meisten Gipfel führen gute und einfache (auch familientaugliche) Wege. Einige Gipfel bieten auch schöne, meist gut gesicherte Kletterrouten in einem großen Schwierigkeitsbereich (UIAA II bis X): Roß- und Buchstein, Plankenstein (Direkter Ostgrat: IV+, Nadel Südwand: X), Ruchenköpfe (Münchner Riß: III, Dülfer Riß: IV). Ein Skitourenklassiker ist insbesondere die Rotwand-Reib'n, die auf die Rotwand führt.

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Bayerischen Voralpen. Der Violette Weg der Via Alpina verläuft mit 9 Etappen durch die Bayerischen Voralpen wie folgt:
- Etappe A51 verläuft von Oberaudorf zum Brünnsteinhaus
- Etappe A52 verläuft vom Brünnsteinhaus zum Rotwandhaus über das Ursprungtal
- Etappe A53 verläuft vom Rotwandhaus nach Sutten über den Spitzingsee
- Etappe A54 verläuft von Sutten nach Kreuth über den Risserkogel
- Etappe A55 verläuft von Kreuth nach Lenggries über die Hirschberghütte und die Lenggrieser Hütte
- Etappe A56 verläuft von Lenggries zur Tutzinger Hütte über das Brauneck
- Etappe A57 verläuft von der Tutzinger Hütte zum Herzogstand über die Kesselberghöhe
- Etappe A58 verläuft vom Herzogstand zur Weilheimer Hütte über Eschenlohe
- Etappe A59 verläuft von der Weilheimer Hütte nach Garmisch-Partenkirchen über den Wank Der Traumpfad München-Venedig führt auch durch die Bayerischen Voralpen. Dies ist zwar kein offizieller Weitwanderweg. Der im Jahr 1977 zum ersten Mal propagierte Weg hat jedoch inzwischen einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt als so mancher von Wandervereinigungen oder Staaten geschaffener Weg. Der 3. Tag des Traumpfads führt von Geretsried zum Brauneck-Gipfelhaus über Bad Tölz und Lenggries. Der größere Teil dieser Etappe befindet sich noch im Alpenvorland. Der 4. Tag führt vom Brauneck-Gipfelhaus in die Jachenau über die Benediktenwand. Der 5. Tag führt von der Jachenau nach Vorderriß, wo der Weg in das Karwendel eintritt. Endziel des 5. Tages ist Hinterriß.

Literatur


- DAV: Alpenvereins-Jahrbuch "Berg '84": Die Einteilung der Ostalpen
- Zebhauser, M. u. E.: Alpenvereinsführer Bayerische Voralpen Ost, Rother-Verlag, 1992, ISBN 3-7633-11203
- Ritschel, Bernd / Roeper, Malte: Bayerische Alpen zwischen Oberammergau und Bayrischzell mit Beiträgen von Hermann Magerer, Michael Pause, Hans Steinbichler u.a., 1. Auflage 2001, Rother-Verlag, ISBN 3-7633-7505-8

Bildergalerie

Bild:Krottenkopf HQ.jpg|Der Krottenkopf im Estergebirge (Oktober 2004) Bild:Bischof HQ.jpg|Bischof (2033 m) vom Krottenkopf (2086 m), Estergebirge Image:Fricken HQ.jpg|Der Hohe Fricken vom Bischof, Estergebirge, im Hintergrund die Zugspitze Image:Estergebirge vom Simetsberg HQ.jpg|Blick vom Gipfel des Simetsberg in das westliche Estergebirge Bild:Plankenstein von Sueden HQ.jpg|Plankenstein vom Risserkogel Image:Ross- und Buchstein vom Schoenberg HQ.jpg|Roß- und Buchstein vom Schönberg, Bayerische Voralpen Image:Plankenstein und Risserkogel im Winter HQ.jpg|Plankenstein und Risserkogel, Tegernseer Berge Image:Hirschberg HQ.jpg|Der Gipfel des Hirschberg, im Hintergrund die Kampen, Tegernseer Berge, Mangfallgebirge Image:Rotwand HQ.jpg|Rotwand (Bayern), Mangfallgebirge Bild:Benediktenwand Nordwand HQ.jpg|Nordwand der Benediktenwand (1801 m) Image:Heimgarten HQ.jpg|Heimgarten (1790 m) vom Herzogstand Image:Heimgartenhuette HQ.jpg|Heimgartenhütte, knapp unterhalb des Heimgarten, mit Blick auf Estergebirge und Wetterstein Image:Herzogstand HQ.jpg|Herzogstand (1731 m) vom Heimgarten (8. Dezember 2002) Image:Sonnwendjoch HQ.jpg|Das Hintere Sonnwendjoch (1986 m)

Weblinks

http://www.steinmandl.de/Voralpen - Tourenbechreibungen Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Alpen

Estergebirge

Das Estergebirge, auch Krottenkopfgebirge genannt, liegt in den bayerischen Alpen zwischen Loisach und Walchensee und ist somit Teil der Nördlichen Kalkalpen. Es ist eines der größten zusammenhängenden Karstgebiete in den Bayerischen Alpen. Bayerischen Alpen]] Wichtige Gipfel sind der Krottenkopf (2.086 m), der Bischof (2.033 m), die Hohe Kisten (1.922 m), der Hohe Fricken (1.940 m) und der Simetsberg (1.836 m). Die Anstiege sowohl aus dem Loisachtal als auch von Südosten von Krün bzw. Wallgau sind relativ lang, daher ist es im Estergebirge mit Ausnahme des mit einer Seilbahn von Garmisch-Partenkirchen erschlossenen Wank (1.780 m) mit dem fast ganzjährig bewirtschafteten Wankhaus noch recht ruhig geblieben. Im Estergebirge sind sowohl Sommer- als auch Wintertouren möglich. Die einzige DAV-Hütte des Gebiets, die Weilheimer Hütte am Krottenkopf, ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Touren. Eine lohnende Tour geht zum Kühfluchtfall am Hohen Fricken, den man schön von Farchant aus sehen kann. Der Bach entspringt mitten aus einer senkrechten Felswand in dickem Strahl (wetterabhängig). Dort kann man auch einen langsamen Bergsturz beobachten, dessen Bewegung seit Jahren von Geologen mittels Lasern an Hand von im Fels verankerten Messpunkten vermessen wird. Für Laien gut sichtbares Zeichen ist ein "betrunkener Wald" (das sind nach verschiedenen Seiten geneigte Bäume), der durch Bewegungen des Hangs bedingt ist. Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Alpen

Benediktenwand

Die Benediktenwand mit 1.801 m Höhe liegt in den Bayerischen Voralpen nördlich der Jachenau zwischen dem Walchensee und der Isar. Direkt unter der Nordwand der Benediktenwand liegt die Tutzinger Hütte (1.327 m). Zur Berggruppe der Benediktenwand gehören auch die Achselköpfe und das Brauneck (1.555 m). Der normale Anstieg zur Benediktenwand führt von Benediktbeuern über die Tutzinger Hütte zum Gipfel. Auch von der Jachenau aus über die Glaswand oder den Altweibersteig und vom Isarwinkel führen Anstiege auf den Gipfel. Besonders schön ist hier der Weg durch das Längental über die Probstalm (1.376 m), eine DAV-Hütte, zur Benediktenwand. Zum Gipfel des Brauneck führt eine Seilbahn, die Brauneck-Bergbahn. Durch die weithin sichtbare Nordwand der Benediktenwand führen zahlreiche Kletterrouten vom II. bis zum VII. Schwierigkeitsgrad.

Weblinks


- [http://www.brauneck-bergbahn.de Brauneck-Bergbahn]
- [http://harry.ilo.de/projekte/berge/berg.php?tour=1 Ausführliche Beschreibung diverser Anstiege]
- [http://www.dav-tutzinger-huette.de/seite4g.htm Übersicht über die Kletterrouten der Nordwand] Kategorie:Alpen Kategorie:Berg in Bayern

Karwendel

Das Karwendel ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Anteil am Karwendel haben die Länder Österreich (Bundesland Tirol) und Deutschland (Freistaat Bayern). Der größere Teil des Karwendel befindet sich in Tirol. Die Grenze zwischen Bayern und Tirol verläuft über die Nördliche Karwendelkette (dort sind zahlreiche Grenzsteine zu finden) und durch das Vorkarwendel. Vier Gebirgsketten ziehen sich von West nach Ost; hinzu kommen zahlreiche Seitenketten und -gruppen und nach Norden ein weitläufiges Vorgebirge. Der Begriff Karwendel wird für das gesamte Gebirge zwischen Isar, Inn und Achensee verwendet.

Benachbarte Gebirgsgruppen

Das Karwendel grenzt an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
- Bayerische Voralpen (im Norden)
- Rofangebirge (im Osten)
- Tuxer Alpen (im Süden)
- Stubaier Alpen (im Südwesten)
- Mieminger Kette (im Osten)
- Wetterstein (im Osten)

Gliederung

Hermann von Barth, der Karwendelerschließer, begründete die Tradition der Benennung der Ketten nach den Tälern, die sie im Süden begrenzen: Karwendeltal, Hinterautal und Vomper Loch, Gleirsch- und Halltal, Inntal: Nördliche Karwendelkette, Hinterautal-Vomper-Kette (auch Karwendelhauptkette), Gleirsch-Halltal-Kette und Inntalkette (auch Solstein- oder Nordkette genannt). Seitengruppen sind Erlspitzgruppe, Soierngruppe und Vorkarwendel, Falken-, Gamsjoch- und Sonnjochgruppe sowie die Rauhe-Knöll-Verzweigung.

Aufbau

Sonnjochgruppe Das Karwendel besteht aus Kalkstein und Dolomit (letzterer insbesondere in der Erlspitzgruppe). Die Hauptketten sind aus mächtigen Kalkbänken aufgebaut, die durch die Auffaltung nach Süden geneigt sind. Der charakteristische Bau des Karwendels ist in den Lalidererwänden der mittleren Hauptkette besonders gut zu erkennen. Die Bruchkanten der Auffaltung bilden senkrechte bis zu 1.000 Meter hohe Wände auf der Nordseite, aus der sanfteren Südseite haben die Gletscher der Eiszeiten weite Kare ausgefräst, die durch mächtige Grate voneinander getrennt werden.

Erschließungsgeschichte


- 1843: Markus Vincent Lipold, Haller Berg- und Salinenpraktikant bestieg mehrere Gipfel, darunter die Speckkarspitze, Pleisenspitze
- Sommer 1870: Hermann von Barth bestieg als Alleingänger 88 Gipfel (davon 12 erstmalig).
- 1888: Heinrich Schwaiger gibt den ersten Karwendelführer heraus
- 6. Oktober 1901: Melzer und Spötl stürzen beim Versuch der Erstbesteigung der Nordwand der Praxmarerkarspitze tödlich ab (daran erinnert ein Denkmal am Weg zur Suntiger Spitze)
- 9. August 1911: Erstbesteigung der Nordkante der Laliderer Spitze (heute Herzogkante) durch Otto, Christian und Paula Herzog

Verkehrserschließung

Im Süden wird das Karwendel durch das Inntal begrenzt, das die wichtigste Verkehrsachse in Tirol (mit Autobahn und Bahnlinie) bildet. Gut ausgebaute Straßen erschließen auch die West- (Mittenwald, Scharnitz), Nord- (Vorderriß, Fall), Ostseite (Achensee, Pertisau, Achenkirch) des Gebirges. Nur eine öffentliche Straße führt von Norden (Vorderriß) über Hinterriß (die einzige ganzjährig bewohnte Siedlung im Karwendel) in das Herz des Gebirges zum Großen Ahornboden (Eng). Die Straße ist ganzjährig bis Hinterriß befahrbar. Das letzte Stück bis in die Eng ist mautpflichtig und nur von Mai bis zum Wintereinbruch geöffnet, hier befindet sich die Engalm. Die großen Ost-West-Täler sind durch gute Schotterpisten erschlossen, aber für den motorisierten Verkehr gesperrt (ausgenommen Anrainer und Taxiservice) und entsprechend beliebt bei Mountainbikern. Das Hinterautal (Ursprungstal der Isar) ist von Scharnitz aus ca. 15 km bis zur Kastenalm (bewirtschaftet) gut mit normalem Fahrrad (auch 3-Gang) befahrbar. Ab Kastenalm bis zum Alpenvereinshaus Hallerangerhaus nur für extreme Mountainbike-Fahrer. Die öffentliche Verkehrsanbindung ist weniger gut. Die Mittenwaldbahn (auch Karwendelbahn) von Garmisch nach Innsbruck erschließt die Westseite mit den Bahnhöfen Mittenwald, Scharnitz, Gießenbach, Seefeld und Hochzirl. Ganzjährig verkehrt ein Bus von Tegernsee zum Achensee bis nach Pertisau. Im Sommer fährt ein Bus von Lenggries bis in die Eng.

Bergsteigen im Karwendel

Das Karwendel hat einen ursprünglicheren und wilderen Charakter als die benachbarten Gruppen der nördlichen Kalkalpen. Dies wird ganz besonders bei Touren im zentralen Bereich der beiden mittleren Ketten spürbar. Schon die Hüttenzustiege sind lange Talhatscher. Von den Gipfeln schweift der Blick über eine weite wilde Kalklandschaft aus schottrigen Karen, Graten, Türmen, Wänden. Das Grün der Täler liegt weit unten, der Siedlungs- und Verkehrsraum mit seinem Lärm ist weit entfernt. Nur wenige Gipfel der beiden mächtigen mittleren Ketten sind durch gute Weganlagen erschlossen. Die meisten anderen Gipfel sind zwar auch von Süden ohne allzu große klettertechnische Schwierigkeiten erreichbar, die Anstiege durch steile Schrofen, Latschen- und Geröllfelder sind jedoch teilweise weglos und daher nicht immer einfach zu finden, langwierig und mühsam. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gestein im Karwendel vielerorts überaus brüchig ist und so in festem Fels eigentlich problemlose Klettereien teils sehr unangenehm werden, vor allem, da es in vielen Fällen nicht oder nur unzureichend möglich ist, ordentliche Sicherungen aufzubauen. Im Winter werden die Gipfel des Vorkarwendels (z. B. Schafreuter, Juifen, Schönalmjoch) gerne mit Skiern bestiegen, im Frühjahr und Frühsommer auch die großen Gipfel der Hauptkette (Birkkarspitze, Seekarspitze).

Naturschutz

Birkkarspitze Sowohl der Tiroler als auch der Bayerische Teil des Karwendels sind als Naturschutzgebiete geschützt. Der Tiroler Anteil am Alpenpark Karwendel besitzt eine Größe von 730 km² und ist damit das größte Naturschutzgebiet Österreichs. Das direkt angrenzende bayerische Naturschutzgebiet "Karwendel und Karwendelvorgebirge" misst weitere 190 km². Im Naturschutzgebiet sind insbesondere Zelten und Feuermachen verboten. Ungeachtet dieses Schutzes gibt es auch in jüngerer Zeit Erschließungsmaßnahmen, die Kritik hervorgerufen haben (neue Almstraßen, überdimensionierte Almgebäude). Insbesondere die Erschließung des Isar-Ursprungs im Hinterautal im Jahr 2003 hat eine Gegeninitiative zum Schutz des Karwendels auf den Plan gerufen ("Jetz werds eng"). Umweltschützern ist seit Jahren der starke Autoverkehr in die Eng ein Dorn im Auge. Auf Initiative der Sektionen München und Oberland des Deutschen Alpenvereins wurde die zwischenzeitlich eingestellte Buslinie von Lenggries in die Eng im Sommer wiederbelebt. Auch um die Erschließung der Gipfel des Karwendels gab es in jüngster Zeit Konflikte. 2004 wurden Markierungen und Versicherungen an der Dreizinkenspitze (Roßloch) entfernt. Die an der Herzogkante angebrachten Bohrhaken wurden von Unbekannten umgeschlagen. Im Juli 2005 wurden die Gipfelkreuze des Gamsjochs und der Kaltwasserkarspitze aus ihren Verankerungen gebrochen und den Berg hinunter geworfen. Daneben gab es Nacherschließungen von vormals unmarkierten Gipfelanstiegen (Wörner, Gipfel um die Pfeishütte), die Kritik hervorriefen.

Gipfel

Wörner Wörner] Es gibt 125 Gipfel über 2.000 m im Karwendel. Hier ein Auszug der wichtigsten: Wörner

Tourismus

Hütten

Wörner] Wörner Im Karwendelgebirge werden 21 Berghütten bewirtschaftet, 18 davon sind Alpenvereinshütten des deutschen bzw. österreichischen Alpenvereins. Die meisten Hütten sind nur im Sommer (von Mai/Juni bis Oktober) geöffnet, haben aber Winterräume, die außerhalb der Bewirtschaftungszeit zugänglich sind. Die Pleisenhütte ist ganzjährig an Wochenenden geöffnet. Außerdem gibt es drei Biwakhütten/Biwakschachteln:

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch das Karwendel. Der Rote Weg der Via Alpina verläuft mit drei Etappen durch das Karwendel wie folgt:
- Etappe R41 verläuft von Schwaz im Inntal zur Lamsenjochhütte
- Etappe R42 verläuft von der Lamsenjochhütte zur Falkenhütte über das Hohljoch
- Etappe R43 verläuft von der Falkenhütte nach Scharnitz über das Karwendelhaus Der Traumpfad München-Venedig führt auch durch das Karwendel. Dies ist zwar kein offizieller Weitwanderweg. Der im Jahr 1977 zum ersten Mal propagierte Weg hat jedoch inzwischen einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt als so mancher von Wandervereinigungen oder Staaten geschaffene Weitwanderweg. Der 5. Tag des Traumpfads führt von der Jachenau in den Bayerischen Voralpen nach Hinterriß über Vorderriß, wo er in das Karwendel eintritt. Der 6. Tag führt von Hinterriß zum Karwendelhaus über den Kleinen Ahornboden. Der 7. Tag führt vom Karwendelhaus zum Hallerangerhaus über den Schlauchkarsattel und das Hinterautal. Von allen Etappen des Traumpfads zwischen München und Venedig ist dies die anstrengendste, weshalb sie auch Königsetappe genannt wird. Der 8. Tag führt vom Hallerangerhaus nach Hall in Tirol über das Lafatscher Joch.

Klettersteige

Im Karwendel gibt es die folgenden Klettersteige:
- Mittenwalder Höhenweg von der Westlichen Karwendelspitze zur Tiroler Hütte
- Herzogensteig in der Soierngruppe
- Brendlsteig über die Ödkarspitzen und zur Birkkarspitze
- Freiungen-Höhenweg und Steig auf die Reither Spitze
- Zirler Klettersteig auf die Erlspitze
- Kaiser-Max-Klettersteig durch die Martinswand (der schwierigste Klettersteig im Karwendel)
- Julius-Pock-Weg auf die Vordere Brandjochspitze
- Innsbrucker Klettersteig von der Bergstation Hafelekar zum Frau-Hitt-Sattel
- Klettersteig auf den Großen und Kleinen Bettelwurf
- Felix-Kuen-Steig auf den Hundskopf
- Klettersteige auf die Lamsenspitze und die Hochnißlspitze

Bergbahnen

Standseilbahnen

Im Karwendel gibt es zwei Standseilbahnen.
- Die Hungerburgbahn ist die erste Sektion der Bergbahn von Innsbruck zum Hafelekar.
- Von Seefeld führt eine Standseilbahn zur Rosshütte. Von dort führen Luftseilbahnen weiter zum Seefelder Joch und zum Härmelesgrat.

Literatur


- Heinz Zak: Karwendel. Bruckmann, ISBN 3-7634-1022-8
- Alpenvereinsführer Karwendel bis zur 13. Auflage, Bergverlag Rudolf Rother, München, vergriffen
- Alpenvereinsführer Karwendel alpin, ab 14. Auflage, Bergverlag Rudolf Rother, München ISBN 3-7633-1121-1 Der Alpenvereinsführer enthält ab der 14. Auflage Berg- und Klettertouren, die den II. Schwierigkeitsgrad der Alpenskala übersteigen, nicht mehr. Damit gibt es zur Zeit kein Werk, das das Karwendel aus bergsteigerischer und touristischer Sicht umfassend beschreibt.

Weblinks


- http://www.karwendel.org/ - Offizielle Website der Tiroler Landesregierung zum Alpenpark Karwendel. Mit Ausflugstipps, Informationen zum Naturschutz und einem Online-Shop.
- http://www.steinmandl.de/Karwendel.htm - Allgemeine Artikel zum Karwendelgebirge und Beschreibungen zu ausgewählten Touren.
- http://www.aletschhorn.de/berge/karwendel/karwendel.html - Zahlreiche Tourenbeschreibungen
- http://www.jetz-werds-eng.de/ - Initiative gegen den Ausverkauf des Naturschutzgebiets Karwendel Kategorie:Gebirgsgruppe in Tirol Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Garmisch-Partenkirchen

Chiemgauer Alpen

Die Chiemgauer Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Anteil haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und Österreich mit den Bundesländern Tirol und Salzburg. Im zentralen Teil zwischen Prien und Traun direkt südlich des Chiemsees finden sich die touristisch bestens erschlossenen Aussichtsgipfel Kampenwand (1664 m), Geigelstein (1813 m), Hochgern (1748 m), Hochfelln (1674 m) und Rauschberg (ca. 1660 m). Ganz im Osten der Chiemgauer Alpen, nördlich von Bad Reichenhall, befindet sich der Hochstaufen (1771 m), ebenfalls ein beliebter Aussichtsgipfel, mit Übergangsmöglichkeit zum westlich liegenden, fast ebensohohen Zwiesel (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ort Zwiesel im Bayerischen Wald) und zum Gamsknogel.

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Chiemgauer Alpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
- Berchtesgadener Alpen (im Osten)
- Loferer und Leoganger Steinberge (im Süden)
- Kaisergebirge (im Südwesten)
- Bayerische Voralpen (im Westen) Im Norden grenzen die Chiemgauer Alpen an das Alpenvorland.

Gipfel

Der höchste Gipfel der Chiemgauer Alpen ist das Sonntagshorn (1961 m) an der Grenze zwischen Bayern und Salzburg südlich von Ruhpolding. Die Gipfelformen sind in der Regel nicht besonders schroff und laden insbesondere zu Wandertouren ein. Allerdings gibt es auch zwei gute Kletterberge: die Kampenwand (1664 m) und die Hörndlwand (1684 m). Auch an der Steinplatte, in den südlichen Chiemgauer Alpen auf der Grenze zwischen Chiemgau, Tirol und Salzburg gelegen, finden sich zahlreiche Kletterrouten. An Bergbahnen gibt es die Kampenwandbahn Aschau, die Hochfellnbahn, die Geigelsteinbahn, die Hochplattenbahn sowie die Rauschberg- und Unternbergbahn. Größtes Skigebiet ist das Skigebiet Winklmoos-Steinplatte im bayrisch-tirolerischen Grenzgebiet. Es gibt daneben zahlreiche kleinere Skilifte. Viele Gipfel der Chiemgauer Alpen lassen sich im Winter auch mit Schneeschuhen oder mit Skiern besteigen (z.B. Hochgern, Sonntagshorn).

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Chiemgauer Alpen. Der Violette Weg der Via Alpina verläuft mit sechs Etappen durch die Chiemgauer Alpen wie folgt:
- Etappe A45 verläuft von Unken im Saalachtal nach Ruhpolding
- Etappe A46 verläuft von Ruhpolding nach Marquartstein
- Etappe A47 verläuft von Marquartstein zur Kampenwand Bergstation
- Etappe A48 verläuft von der Kampenwand Bergstation zur Priener Hütte
- Etappe A49 verläuft von der Priener Hütte zum Spitzsteinhaus
- Etappe A50 verläuft vom Spitzsteinhaus nach Oberaudorf im Inntal

Siehe auch


- Portal:Bayern
- [http://www.derchiemgauer.de/Sehenswuerdigkeiten/geologie.htm derChiemgauer.de - Geologische Entstehungsgeschiche]
- [http://www.roberge.de/ roBerge.de - Bergwander-, Mountainbike-, Skitouren, Klettersteige und Rodeln im Chiemgau] Kategorie:Geographie (Bayern) ! Chiemgauer Alpen Kategorie:Alpen

Berchtesgadener Alpen

Die Berchtesgadener Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Anteil haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und Österreich mit dem Bundesland Salzburg. Das Gebirge befindet sich zwischen Saalach und Salzach, dem Zeller See, dem nördlichen Alpenvorland und Bad Reichenhall. Den höchsten Punkt bildet der Hochkönig mit 2941 m über NN.

Benachbarte Gebirgsgruppen

Die Berchtesgadener Alpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
- Salzkammergut-Berge (im Osten)
- Tennengebirge (im Südosten)
- Salzburger Schieferalpen (im Süden)
- Kitzbüheler Alpen (im Südwesten)
- Loferer und Leoganger Steinberge (im Westen)
- Chiemgauer Alpen (im Nordwesten)

Gliederung

Die Berchtesgadener Alpen gliedern sich in folgende Gebirgsgruppen (von Nord nach Süd und von West nach Ost betrachtet): Untersberg, Lattengebirge, Reiter Alpe, Göllstock, Hochkalter, Watzmannstock, Hagengebirge, Steinernes Meer, Hochkönigstock. Der Gebirgsstock des Watzmann-Massivs bildet dabei das Zentrum der Berchtesgadener Alpen. Westlich wird er durch das Wimbachtal vom Hochkalter getrennt. Die steil abfallende Watzmann-Ostwand endet im Königssee, auf den in nordöstlicher Richtung der Göllstock und südöstlich das Hagengebirge folgen. Das Berchtesgadener Haupttal im Norden trennt durch seine Nebentäler die Reiteralpe, das Lattengebirge und den Untersberg voneinander. Im Süden des Watzmanns schließt ohne große Unterbrechung das Steinerne Meer an, das mit einer Fläche von rund 100 km² der größte Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen ist.

Geologie

Im unteren Teil der Berchtesgadener Alpen herrscht Dolomit vor, der hier Ramsaudolomit genannt wird. Die Schottermassen des Wimbachtales bestehen vor allem aus diesem Material. Die aus Dolomit gebildeten Hänge zeichnen sich häufig durch den Bewuchs mit Bergkiefern aus - zu sehen z.B. am Sockel des Untersbergs und im Steinernen Meer. Über dem Dolomit liegt häufig eine bis zu 1000 Meter mächtige Schicht aus Kalk, der hier Dachsteinkalk genannt wird. Die häufig im gebankten Dachsteinkalk anzutreffenden Muschelschalen (aufgrund ihrer Halbmondform genannt Kuhtritte) und die in dünnen Dolomitschichten eingelagerten Algenmatten lassen darauf schließen, dass die Ablagerungen in einem tropischen Flachmeer stattgefunden haben. In einem Zeitraum von ca. 15 Millionen Jahren produzierten die dortigen Organismen Kalk, während sich die Erdkruste kontinuierlich senkte. Eine andere Art von Dachsteinkalk findet man z.B. am Massiv des Hohen Gölls: Das Gestein besteht aus eingelagerten Korallen, Kalkschwämmen und Kalkalgen, das auf ein vorhandenes Korallenriff mit starker Brandung hindeutet. Während der Eiszeit haben sich riesige Firnmassen gebildet, die als Gletscher in das Vorland strömten. Das Tal des Königssees wurde dabei über 200 m unter die normale Talsohle ausgehobelt - daher die beachtliche heutige Tiefe des Sees. Durch die Erosion der Gletscher bildete sich die heutige U-Form der Täler. Die Schuttbildung nach dem Rückzug der Gletscher sorgt (auch heute noch) für die Abtrennung des oberen Teil vom unteren Teil des Königssees. Die Übergossene Alm am Hochkönig und der Blaueisgletscher unterhalb des Hochkaltergipfels sind heute die einzigen verbliebenen Gletscher in den Berchtesgadner Alpen. Infolge der allgemeinen Erwärmung sind beide in ihrer Existenz gefährdet.

Bergbau

Das salzführende Gestein im Bereich Berchtesgaden - Bad Reichenhall wird Haselgebirge genannt. Der typische Salzgehalt beträgt um die 50%, kann aber zwischen 0 und 90% schwanken. Im Bergwerk Berchtesgaden wird es nass abgebaut, d.h., dass es mittels Wasser aus dem umgebenden Stein gelöst wird. Die so entstandene Sole wird mittels Soleleitungen nach Bad Reichenhall transportiert, wo es in der dortigen Saline zu Salz aufbereitet wird. In früheren Jahren wurde in den Berchtesgadener Alpen noch Silber, Mangan, Kupfer und Eisenerz abgebaut. Bis in die 70er Jahre wurde bei Mühlbach am Hochkönig ein Kupferbergbau (Mitterberg) betrieben.

Berge

Die bedeutendsten Erhebungen:
- Hochkönigstock
  - Hochkönig, 2.941 m
  - Kummetstein, 2.875 m
  - Bratschenkopf, 2.859 m
  - Lammkopf 2.844 m
  - Hochseiler, 2.793 m
  - Torsäule 2.587 m
- Watzmannstock
  - Watzmann Hocheck, 2651 m
  - Watzmann Mittelspitze, 2713 m
  - Watzmann Südspitze, 2712 m
  - Kleiner Watzmann (Watzmannfrau), 2.307 m
- Steinernes Meer
  - Selbhorn, 2655 m
  - Schönfeldspitze, 2653 m
  - Funtenseetauern, 2.578 m
  - Wildalmrotkopf, 2.516 m
  - Schottmalhorn, 2.232 m
  - Großer Hundstod, 2.594 m
  - Schindlkopf, 2.357 m
  - Sommerstein, 2.308 m
- Hochkaltergebirge
  - Hochkalter, 2.607 m
  - Hocheisspitze, 2.521 m
  - Ofentalhörndl, 2.513 m
  - Kammerlinghorn, 2.484 m
  - Blaueisspitze, 2.481 m
  - Steintalhörndl, 2.468 m
  - Großes Palfelhorn, 2.222 m
  - Schärtenspitze, 2.153 m
- Göllstock
  - Hoher Göll, 2.522 m
  - Großer Archenkopf, 2.396 m
  - Hohes Brett, 2.338 m
  - Pflughörndl, 1.920 m
  - Jenner, 1.874 m
  - Kehlstein, 1.834 m
- Hagengebirge und Röth
  - Großes Teufelshorn, 2.361 m
  - Kahlersberg, 2.350 m
  - Kleines Teufelshorn, 2.283 m
  - Schneibstein, 2.275 m
  - Windschartenkopf, 2.211 m
- Reiteralpe (Reiteralm)
  - Stadelhorn, 2.286 m
  - Großes Häuslhorn, 2.284 m
  - Wagendrischlhorn, 2.251 m
  - Großes Mühlsturzhorn, 2.235 m
  - Kleines Mühlsturzhorn, 2.141 m
  - Großes Grundübelhorn, 2.098 m
  - Kleines Grundübelhorn, 2.085 m
- Untersberg
  - Berchtesgadener Hochthron, 1.973 m
  - Gamsalmkopf, 1.888 m
  - Salzburger Hochthron, 1.853 m
- Lattengebirge
  - Karkopf, 1.735 m
  - Hochschlegel, 1.688 m
  - Dreisesselebrg, 1.679 m
  - Predigtstuhl, 1.618 m
  - Signalkopf (Bayerischer Löwe),1.393 m
  - Großer Rotofenturm, 1.369 m

Tourismus

Hütten

In den Berchtesgadener Alpen befinden sich die folgenden Alpenvereinshütten:
- Bergheim Hirschbichl bei Hintersee
- Blaueishütte bei Hintersee
- Eckbert-Hütte bei Tenneck
- Erichhütte bei Dienten
- Ingolstädter Haus bei Weißbach
- Kärlingerhaus am Funtensee bei St. Bartholomä
- Ostpreußenhütte bei Werfen
- Peter-Wiechenthaler-Hütte bei Saalfelden
- Purtschellerhaus bei Berchtesgaden
- Riemannhaus bei Saalfelden
- Stahlhaus bei Golling
- Stöhrhaus auf dem Untersberg bei Berchtesgaden
- Neue Traunsteiner Hütte bei Oberjettenberg
- Watzmannhaus bei Ramsau
- Zeppezauerhaus bei Grödig

Fern-/ Weitwanderwege

Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Berchtesgadener Alpen. Der Violette Weg der Via Alpina verläuft mit 9 Etappen durch die Berchtesgadener Alpen wie folgt:
- Etappe A36 verläuft von Werfen im Salzachtal zum Arthur Haus
- Etappe A37 verläuft vom Arthur Haus zur Erichhütte
- Etappe A38 verläuft von der Erichhütte nach Maria Alm
- Etappe A39 verläuft von Maria Alm zum Riemannhaus
- Etappe A40 verläuft vom Riemannhaus zum Kärlingerhaus
- Etappe A41 verläuft vom Kärlingerhaus nach Königssee (mit Schifffahrt über den Königssee)
- Etappe A42 verläuft von Königssee nach Engedey bei Berchtesgaden
- Etappe A43 verläuft von Engedey zur Neuen Traunsteiner Hütte
- Etappe A44 verläuft von der Neuen Traunsteiner Hütte nach Unken im Saalachtal Siehe auch: Nationalpark Berchtesgaden, Salzbergwerk Berchtesgaden

Weblinks


- http://www.berchtesgaden.de/ Gemeinde Berchtesgaden
- http://www.berchtesgadener-land.com/ Berchtesgadener Land
- http://www.nationalpark-berchtesgaden.de/ Nationalpark Berchtesgaden
- http://www.berchtesgadener.com/ Berchtesgadener Alpen
- http://www.m-klueber.de/Foto/Alpen/Berchtesgadener/Berchtesgadener_Alpen.htm Bildgalerie Kategorie:Alpen Kategorie:Geographie (Bayern) Kategorie:Berchtesgadener Land Kategorie:Berchtesgadener Alpen

Deutschland

Deutschland (die Langform der amtlichen Staatsbezeichnung lautet Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa und hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen. Bundeshauptstadt und Regierungssitz ist Berlin; einige Bundesministerien befinden sich in der Bundesstadt Bonn, dem ehemaligen Regierungssitz. Das politische System ist föderal und als parlamentarische Demokratie organisiert: Nach Artikel 20 des Grundgesetzes versteht sich Deutschland als demokratischer und sozialer Bundesstaat und Rechtsstaat. Dieser Bundesstaat besteht aus 16 teilsouveränen Bundesländern. Deutschland ist mit über 82 Mio. Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat Europas. Die Bundesrepublik Deutschland ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der NATO und der G8. Viele Links zu Artikeln mit Deutschlandbezug finden sich im Portal Deutschland.

Geografie

Lage

Deutschland liegt in Mitteleuropa zwischen 47°16′15″ und 55°05′33″ nördlicher Breite und 5°52′01″ und 15°02′37″ östlicher Länge. Die Nord-Süd-Ausdehnung reicht von List auf Sylt (Schleswig-Holstein) bis Oberstdorf (Bayern) und beträgt 876 km; die West-Ost-Ausdehnung zwischen der Gemeinde Selfkant (NRW) und Deschka (Sachsen) beträgt 640 km. Nachfolgend sind die an Deutschland angrenzenden Staaten und Meere im Uhrzeigersinn aufgeführt. Die Grenzlänge (insgesamt 3.757 km lang) ist hinter den jeweiligen Staaten in Klammern angegeben. Im Norden grenzt Deutschland an Dänemark (67 km), im Nordosten an Polen (442 km), im Osten an Tschechien (811 km), im Südosten an Österreich (815; ohne Grenze im Bodensee), im Süden an die Schweiz (316 km; mit Grenzen der Exklave Büsingen, aber ohne Grenze im Bodensee), im Südwesten an Frankreich (448 km), im Westen an Luxemburg (135 km) und Belgien (156 km) und im Nordwesten an die Niederlande (567 km). Während im Nordwesten die Küsten der Nordsee und im Nordosten die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen bilden, hat Deutschland im Süden Anteil an den Alpen.

Exklaven

Eine Exklave Deutschlands ist das am Hochrhein gelegene Büsingen, das zum Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg gehört. Sie ist 7,62 km² groß und gänzlich von den drei Schweizer Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich umgeben. Daneben existiert eine zweite Exklave auf irischem Territorium, unweit von Dublin. Es handelt sich um einen Friedhof, auf dem während des Zweiten Weltkrieg gefallene deutsche Soldaten beerdigt wurden. Um nach dem Krieg eine kostspielige und aufwändige Überführung der Leichen zu vermeiden, wurde das Gebiet an die Bundesrepublik Deutschland übergeben.

Mittelpunkt Deutschlands

Der geographische Mittelpunkt Deutschlands liegt laut dem Statistischen Jahrbuch Deutschland (Stand: 2000) in der Gemeinde Niederdorla im westlichen Thüringen auf der .

Großlandschaften

Die landschaftlichen Großräume unterscheiden sich vor allem in der Abfolge von Nord nach Süd, da das Gelände nach Süden hin tendenziell höher und steiler wird. Der nördliche Teil Deutschlands, die Norddeutsche Tiefebene, ist ein hauptsächlich von den Eiszeiten geformtes Tiefland, an das sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge im Zentrum und in südlicheren Teilen des Landes anschließen. Insbesondere in Bayern, aber auch in Baden-Württemberg, gehen diese Landschaften in das relativ hoch liegende Nördliche Alpenvorland und dies wiederum in das Hochgebirge der Alpen über.

Geologie

Deutschland ist geologisch vielgestaltig. Während die glazial geprägten Landschaften, die Flussniederungen und -becken erst ab dem Tertiär ihre Gestalt annahmen, sind die Mittelgebirge deutlich älteren Datums. Die kristallinen Rumpfgebirge (z. B. der Schwarzwald) sind bereits im Erdaltertum entstanden und bestehen hauptsächlich aus metamorphem und Tiefengestein wie Gneisen und Granit. Ähnlich alt ist das Rheinische Schiefergebirge, dessen Entstehung auf Silur und Devon zu datieren ist. An dessen Nordrand finden sich auch Formationen aus dem Karbon, in denen die gewaltigen Steinkohlevorkommen im Ruhrgebiet eingelagert waren. Die süddeutsche Landschaft ist größtenteils auf die Entwicklungen im Erdmittelalter zurück zu führen: Während die Pfalz, Thüringen, Teile Bayerns und Sachsens geologisch im Trias gebildet wurden, ist die sich quer durch den süddeutschen Raum ziehende Schwäbische und Fränkische Alb ein Ergebnis der Auffaltung und Hebung von Meeresboden aus dem Jurazeitalter. Erstere Regionen weisen Sandstein, letztere Kalkstein als vorherrschende geologische Formation auf. Vulkanismus wird in Deutschland nicht beobachtet. Dennoch findet sich in einigen Gebiet