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| Bayreuther Festspiele |
Bayreuther FestspieleDie Richard-Wagner-Festspiele sind ein Musik- und Theaterfestival, die jedes Jahr im eigens für diesen Zweck von Wagner erbauten Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth stattfinden. Sie wurden vom Komponisten Richard Wagner ins Leben gerufen und am 13. August 1876 erstmals eröffnet. In diesem Jahr fand anlässlich der Festspiele die erste zusammenhängende zyklische Aufführung des „Ring des Nibelungen“ statt. Seitdem wird jährlich eine Auswahl aus den zehn Hauptwerken Wagners von „Der fliegende Holländer“ bis „Parsifal“ gegeben. Eine Aufführung seiner drei Frühwerke hat Wagner selbst untersagt, da diese seinen später formulierten Ansprüchen an das musikdramatische Theater nicht mehr genügten.
Träger des Bayreuther Festpielhauses ist seit 1973 die Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth. Stiftungsmitglieder sind die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Bayern, die Stadt Bayreuth, die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth, die Bayerische Landesstiftung, die Oberfrankenstiftung, der Bezirk Oberfranken und Mitglieder der Familie Wagner. Geschäftsführer des Stiftungsrates ist der Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth. Die Festspiele werden seit 1986 von der Bayreuther Festspiele GmbH durchgeführt.
Künstlerischer Leiter der Festspiele ist Wolfgang Wagner (seit 1951 gemeinsam mit seinem Bruder Wieland, seit 1966 allein). Durch die Diskussion über seine möglichen Nachfolger (Nike Wagner, Eva Wagner-Pasquier und Wieland Lafferentz oder Gudrun Mack und Katharina Wagner) ist seine Person in den 1990er- und 2000er-Jahren häufig in den Medien aufgetaucht.
Weblinks
- [http://www.festspiele-bayreuth.de/ Offizielle Seite der Bayreuther Festspiele GmbH]
- [http://www.festspiele.de/ Festspielseiten des Nordbayerischen Kurier]
- Dieter David Scholz: [http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,320368,00.html „Kinder! macht Neues!“. 125 Jahre Bayreuther Festspiele - 50 Jahre Neubayreuth.]
- [http://www.wagnermania.com/bayreuth/total.asp Besetzungs-Datenbank auf www.wagnermania.com]
Kategorie:Bayreuther Festspiele
Kategorie:Musikfestival
ja:バイロイト祝祭劇場
Musikfestival
Musikfestivals sind in der Regel alljährlich wiederkehrende Musikveranstaltungen. Sie finden häufig über mehrere Tage und gelegentlich auch mit mehreren Bühnen statt. Es gibt Veranstalter, die sich darauf spezialisiert haben, solche Ereignisse (Events) vorzubereiten. Finden solche Festivals im Freien statt, werden sie auch als Freiluftkonzert bezeichnet.
A cappella
- Deutschland
- EuropaVokal, Münster von 6-Zylinder im Jahr 2002 initiiert (im Frühjahr während des Eurocityfestes) [http://www.6-zylinder.de/de/europavokal.1.php]
- Österreich
- Vokal.total, Graz (seit 1999 jährlich Ende Juli)
- VoiceMania, Wien (seit 1997 (?) jährlich im November)
Blues
- Deutschland
- Blues-Fabrik Trossingen, Workshops und Festival in Trossingen
- Schleswig-Holstein Blues Festival Quickborn
- Schweiz
- Lucerne Bluesfestival, Luzern (1995/65 im Rollerpalast, seit 1997 im Casino Luzern)
Folk
- Deutschland
- Tanz und Folk Festival Rudolstadt, Rudolstadt
- Folkfest Duisburg
- Bardentreffen Nürnberg
- International
- Newport Folk Festival, Newport (Rhode Island), USA (seit 1959)
Jazz
- Deutschland
- Live-Jazz-Festival Bad Hersfeld
- Internationale Sonneberger Jazztage
- Jazzmeile
- Enercity Swinging Hannover
- Hot Advent in Hannover
- Swinging Hamburg
- Ostseejazz in Rostock (seit 1973)
- Düsseldorfer Jazz-Ralley
- Jazzfestival Moers
- Österreich
- Jazzfest Wiesen
- Jazzfestival Saalfelden
- Schweiz
- Blue Balls Festival, Luzern (seit 1992 rund um das Luzerner Seebecken)
- Lenkerjazz Tage, Lenk
- Montreux Jazz Festival, Montreux (seit 1967, dauert rund 16 Tagen)
- Jazznojazz-Festival, Zürich
- Jazz Festival Willisau, Willisau
- Internationales Jazzfestival Bern, Bern (seit 1976, alljährlich)
- International
- Jazz Jamboree, Polen, (seit 1958)
- North Sea Jazz Festival, Kapstadt, Südafrika, (seit 2001 im März/April)
- Newport Jazz Festival, Newport (Rhode Island), USA (seit 1954)
Klassik
- Deutschland
- Internationales Beethovenfest Bonn
- Operntage auf Schloss Hexenagger, Altmannstein im Naturpark Altmühltal
- Bad Hersfelder Festspiele, Bad Hersfeld
- Brandenburgische Sommerkonzerte (seit 2001 jährlich)
- Internationales Musikfestival Seelze, Seelze
- Klassik in der Altstadt, Hannover
- MDR MUSIKSOMMER, [http://www.mdr.de/musiksommer MDR MUSIKSOMMER], Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
- Musiksommer Herrenhausen, Hannover
- Herrenhausen Barock, Hannover
- Ludwigsburger Schlossfestspiele, Ludwigsburg
- Darmstädter Residenzfestspiele, Darmstadt (seit 2001 jährlich im Juli/August)
- Richard-Wagner-Festspiele, Bayreuth
- Schleswig-Holstein Musik Festival
- Schwetzinger Festspiele
- Xantener Sommerfestspiele
- Österreich
- Allegro Vivo
- Bregenzer Festspiele, Bregenz (seit 1946 jährlich im Juli/August)
- Brucknerfest, Linz (seit 1974 jährlich im September)
- Carinthischer Sommer, Ossiach und Villach (seit 1969 jährlich im Juli/August)
- cellensis - Festival Geistlicher Musik, Klein Mariazell, NÖ (seit 2000 jährlich im November)
- Donaufestival
- Festwochen der Alten Musik
- Haydn Festspiele, Eisenstadt (jährlich im September)
- Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Innsbruck (seit 1976 jährlich im August)
- Internationale Barocktage Stift Melk, Stift Melk
- Internationale Haydntage
- Internationales Schubertfestival Steyr, Steyr
- Jeunesse Festival
- Kammermusikfest Lockenhaus, Lockenhaus (Burgenland) (seit 1982 jährlich im Juli)
- KlangBogen Wien, Wien (jährlich im Juli/August)
- Klangspuren Schwaz, Schwaz
- Musikwochen Millstatt, Millstatt (jährlich von Mai bis Oktober)
- Niederösterreichischer Operettensommer
- Oberösterreichische Stiftskonzerte
- Osterfestspiele, Salzburg (seit 1967 jährlich zu Ostern)
- Osterklang, Wien (seit 1997 jährlich zu Ostern)
- Salzburger Festspiele, Salzburg (seit 1920 jährlich im August)
- Salzburger Pfingstfestspiele
- Schubertiade Schwarzenberg, Schwarzenberg (Vorarlberg) (seit 1976 jährlich, derzeit in vier Blöcken im Mai, Juni, Juli sowie August/September); von 1976 bis 1990 als "Schubertiade Hohenems" im Vorarlberger Ort Hohenems, von 1991 - 2000 in Feldkirch
- Seefestspiele Mörbisch, Mörbisch (Burgenland) (seit 1957 jährlich im Juli/August)
- Steirischer Herbst, Graz (seit 1968 jährlich im Oktober/November)
- Styriarte, Graz (seit 1985 jährlich im Juni/Juli)
- Tiroler Festpiele, Erl (Passionsspiele seit 1610 alle sechs Jahre, seit 1998 in den passionsspielfreien Jahren Opernfestspiele rund um Richard Wagners "Ring")
- Trigonale - Festival der Alten Musik
- Wien Modern, Wien (seit 1988 jährlich im Oktober/November)
- Wiener Festwochen, Wien (seit 1951 jährlich im Mai/Juni)
- Woche der Alten Musik
- Schweiz
- Europäisches Jugendchorfestival (EJCF), Basel (Findet alle 3 Jahre statt)
- Lucerne Festival, Luzern (seit 1938)
- Murten Classics, Murten
- International
- Glyndebourne-Festival, Großbritannien
Rock / Pop / Metal / Gothic / Punk/ Alternative
- Deutschland
- Area4, Oberhausen
- Bang Your Head, Balingen
- Bochum Total, Bochum
- Burg Herzberg Festival
- Dark & Mystery Music Nights
- Deichbrand, Cuxhaven
- Downhole-Festival, Marl, Ruhrgebiet [http://www.downhole.de]
- Earthshaker-Festival, Geiselwind [http://www.earthshaker-fest.de]
- Finkenbach Festival, Finkenbach, Odenwald [http://www.finkenbach.de]
- Force Attack, Behnkenhagen bei Rostock
- Haldern-Pop, Rees-Haldern [http://www.haldern-pop.de]
- Headbangers Open Air, Brande-Hörnerkirchen
- Highfield Festival, Hohenfelden
- Hurricane, Scheeßel
- Immergut, Neustrelitz
- KAMA Festival, Idar-Oberstein [http://www.kama-festival.de]
- Melt!, Ferropolis, Gräfenhainichen [http://www.meltfestival.de]
- Fährmannsfest Hannover
- Secret Garden Festival Hannover
- BRAVO Super-Show Hannover
- M'era Luna, Hildesheim
- Orange Blossom Special, Beverungen
- Oben Ohne Open Air, München [http://www.oben-air.de]
- Open Flair, Eschwege
- Party San, Bad Berka
- Populario, Senftenberg
- Rock am Härtsfeldsee, Gischingen
- Rock am Ring, Nürburgring
- Rock Hard Festival, Gelsenkirchen
- Rock im Mai, Dardesheim [http://www.rock-im-mai.de]
- Rock im Park, Nürnberg
- Rock im Wald, Pirmasens
- Scream Festival
- Southside, Neuhausen ob Eck
- Summer Breeze, Abtsgmünd
- Swordbrothers Festival, Andernach [http://www.swordbrothers.de]
- Taubertal Openair, Rothenburg o. d. T.
- Terremoto (ehemals Bizarre), Weeze
- Tollwood-Festival, München (seit 1988)
- Truemmernacht, Rosenheim
- Up From The Ground, Gemünden am Main [http://www.upfromtheground.de]
- Wacken Open Air, Wacken
- Wave-Gotik-Treffen, Leipzig
- Winter Breath, Landkreis Bamberg [http://www.winterbreath.de/]
- With Full Force, Flugplatz Roitzschjora
- 3K-Festival, Köngen, (seit 2001)
- VS Musik Contest, Villingen-Schwenningen, (seit 1999) [http://www.vs-mc.de]
- Zelt Musik Festial, Freiburg im Breisgau, [http://www.zmf.de]
- ZwischenWelten, Koblenz, [http://www.zwischenwelten.net]
- Österreich
- Forestglade, Wiesen
- Two Days A Week, Wiesen
- Aerodrome, Wiener Neustadt
- Frequency, Salzburg
- Nuke Festival, Pielachtal
- Nova Rock, Nickelsdorf
- Kaltenbach Open Air, Kaltenbach
- Schweiz
- Brienzersee Rockfestival
- Elements of Rock, Uster
- Gurtenfestival, Bern (seit 1983)
- Greenfield Festival, Interlaken (neu seit 2005)
- Heitere Open Air, Zofingen (seit 1991)
- Openair Frauenfeld (seit 1987)
- Open Air Gampel, Gampel (seit 1986 im August)
- Open Air Hoch-Ybrig, Hoch-Ybrig (seit 2001, auf Schweizer Bands spezialisiert)
- OpenAir St. Gallen, St. Gallen (seit 1977)
- Open Air-Wil Rock Im Bild, Wil (seit 2001)
- Paléo Festival, Nyon (seit 1976)
- Rock im Aathal, Aathal
- Soundarena, Wohlen AG
- Spirit of Music, Uster
- Winterfestival, Wolhusen (seit 1994)
- Open Air Val Lumnezia, Val Lumnezia (seit 1984)
- International
- Big Day Out, Australien
- Glastonbury Festival, Großbritannien
- Lollapalooza, USA
- MišMaš, CR
- Monsters of Rock, Großbritannien, (1980 bis 1996)
- Pinkpop, Niederlande
- Roskilde-Festival, Dänemark
- Sziget, Budapest
- Isle of Wight Festival, Großbritannien, (1968, 1969 und 1970, sowie ab 2002)
Samba / Percussion
- Deutschland
- Internationales Samba Festival Coburg, Coburg, (seit 1991) [http://www.samba-festival.de/]
- Bremer Karneval, Bremen, (seit 1985) [http://www.bremer-karneval.de/]
- Sambadwildungen, Bad Wildungen (seit 2001) [http://www.sambadwildungen.de/]
Elektronik / Techno
- Deutschland
- Airbeat One, Neustadt-Glewe (seit 2002)
- Alpha-Rave, Schwerin (seit 1996)
- Generation Move, Hamburg (seit 1995)
- Juicy Beats, Dortmund (seit 1996)
- Liberty One, Zerbst (seit 2000 jährlich im August, bis 2003 in Türkheim)
- Melt!, Ferropolis, Gräfenhainichen
- Nature One, Kastellaun (seit 1995 jährlich im August)
- Q-Base, Weeze (seit 2004)
- Reincarnation, Hannover (seit 1995) - Deutschlands größte Technoparade
- Ruhr in Love, Oberhausen (seit 2003)
- Sonne, Mond & Sterne, Saalburg (seit 1997 jährlich im August)
- Vision-Parade, Bremen (seit 2002)
- Fusion Festival, bei Mirow (seit 1997)
- Consumer Electronics (Musikfestival), Berlin
- Österreich
- Rave on Snow, Saalbach/Hinterglemm (seit 1994 jährlich im Dezember)
- Schweiz
- Streetparade, Zürich (seit 1992)
- Spanien
- Sónar, Barcelona - Advanced Music And Multimedia Art
Weltmusik
- Deutschland
- Masala Welt-Beat-Festival, Hannover
- Samba Festival Offenburg, Offenburg, (seit 2002) [http://www.sambista.de/]
- Worldmusicfestival, Willingshausen-Loshausen / Schwalm [http://www.world-music-festival.de]
- Africa Festival in Würzburg (seit 1988) [http://www.africafestival.org/]
Kostenlos & Open-Air
- Deutschland
- Abifestival, Lingen (Ems) [http://www.abifestival.de/]
- Bardentreffen Nürnberg
- City Movement [http://www.city-movement.de/home/]
- Das Fest, Karlsruhe [http://dasfest-karlsruhe.de/]
- EuropaVokal, Münster von 6-Zylinder im Jahr 2002 initiiert (im Frühjahr während des Eurocityfestes) [http://www.6-zylinder.de/de/europavokal.1.php]
- Essen Original, Essen [http://www.essen-original.de/]
- Klangfreunde Festival [http://www.worldmusicfestival.de/]
- Do it yourself Festival Kulturschock-Festival (Berlin, seit 1999) [http://www.kulturschock.org/]
- Pollerwiesen, Köln
- Rheinkultur, Bonn
- Stemweder Open Air Festival, Stemwede [http://www.jfk-stemwede.de/OA/index.htm]
- Umsonst & Draußen, Stuttgart
- Umsonst & Draußen, Vlotho [http://www.festivalkult.de]
- Umsonst & Draußen, Würzburg [http://www.umsonst-und-draussen.de/]
- Umsonst & Draußen, Wutzrock, (Hamburg, seit 1978) [http://www.wutzrock.de]
- Woodock Festival, Uetersen [http://www.wood-rock.del]
- Bochum Total, Bochum [http://www.bochumtotal.de/]
- Friedensfest, Iserlohn [http://www.friedensfestival.de/]
- Österreich
- Donauinselfest, Wien
- Schweiz
- Open air am Greifensee, Greifensee ZH [http://www.openairamgreifensee.ch/]
Reggae
- Chiemsee Reggae Summer, Übersee
- Summerjam, Köln
Schlager/Volksmusik
- Schlagermove Hamburghttp://www.schlagermove.de/index.php?page=b5&city=hamburg
- Schlagermove Köln http://www.schlagermove.de/index.php?page=home&city=koeln
- Musikparade der Nationen, Hannover
Christliche Musik
- Freakstock
Wichtige Festivals, die nicht mehr stattfinden
- American Folk Blues Festival, Tournee-Serie durch Amerika und Europa
- Bizarre-Festival
- Loveparade, Berlin, (1989 bis 2003)
- Woodstock Festival, Bethel, (1969)
- Wattstax, Los Angeles (1972)
- Anti-WAAhnsinns-Festival (1982 bis 1987)
- Monterey Pop Festival, Kalifornien, USA, (1969)
Siehe auch
- Stagediving, Pogo, Crowd surfing
Weblinks
- [http://www.festivalwelt.de Ankündigungen, Fotos, Berichte, FAQ ... Musikfestivals]
- [http://www.hyperpark.ch/musik.php Linkverzeichnis Musikfestivals]
- [http://www.festivalhopper.de Festivalhopper - Termine, Line-Ups, alle Infos]
!Musikfestival
ja:音楽祭
TheaterfestivalAls Theaterfestival bezeichnet man eine regelmäßig (zumeist jährlich) stattfindende kulturelle Veranstaltung, bei der an einem Ort mehrere Theaterstücke aufgeführt werden.
Theaterfestivals
- Deutschland
- Bad Hersfelder Festspiele, (Bad Hersfeld)
- Berliner Theatertreffen, (Berlin)
- Karl-May-Festspiele, (Bad Segeberg)
- Luisenburg-Festspiele, (Wunsiedel) auf einer Naturbühne, jährlich Juni bis August
- Richard-Wagner-Festspiele, (Bayreuth) (seit 1876 jährlich im August)
- Stücke, (Mülheim an der Ruhr)
- Tanztheater International, Hannover
- Wormser Nibelungenfestspiele, (Worms)
- Xantener Sommerfestspiele, teils im römischen Amphitheater des APX
- Österreich
- Salzburger Festspiele, (Salzburg) (seit 1920 jährlich im August)
- Steirischer Herbst, (Graz) (seit 1968 jährlich im Oktober/November)
- Szene, Salzburg
- Schweiz
- La Bâtie (Genf)
- Blickfelder - Kinder- & Jugendtheaterfestival, (Bern, Chur, Schaan, Steckborn, Zürich)
- Comedyfestival, (Bern, Gossau, Locarno, Luzern, Montreux, Zürich)
- Figura Theater Festival (Baden AG)
- Freilichttheater Aarau
- [http://www.comedysursee.ch Soorser Comedy Täg] Sursee
- Tell-Freilichtspiele Interlaken
- Tellspiele Altdorf UR
- Theatertage Aarau
- Wilhelm Tell (Rütli)
- Zürcher Festspiele (Zürich)
- Zürcher Theaterspektakel (Zürich)
Weblinks
- http://www.hyperpark.ch/tfest.php Theaterfestivals Schweiz
Grüner HügelGrüner Hügel ist ein Hügel der Stadt Bayreuth, auf dem zwischen 1872 und 1875 von Richard Wagner ein Festspielhaus errichtet wurde. Das entsprechende Grundstück wurde Wagner von der Stadt Bayreuth zu diesem Zweck kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die alljährlich stattfindenden Richard-Wagner-Festspiele wurden vom Komponisten Richard Wagner in Bayreuth ins Leben gerufen und am 13. August 1876 erstmals eröffnet.
Mit dem "Pilgern zum Grünen Hügel" ist das fast rituelle Besuchen der Festspiele durch Wagner-Freunde und Prominente gemeint.
Weblink
- [http://www.festspiele-bayreuth.de/Anfangsseite/deutsch.htm Bayreuther Festspiele]
Kategorie:Bayreuth
Bayreuth
Bayreuth ist die größte Stadt im Regierungsbezirk Oberfranken in Bayern (Deutschland). Sie liegt am Roten Main zwischen dem Fichtelgebirge und der Fränkischen Schweiz.
Bayreuth ist Sitz der Regierung von Oberfranken, des Bezirks Oberfranken und des Landratsamtes Bayreuth.
Weltberühmt ist Bayreuth durch die jährlich stattfindenden Richard-Wagner-Festspiele, die im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel stattfinden.
Geschichte
Bayreuth wurde 1194 als Baierrute in einer Urkunde des Bischofs Otto II. von Bamberg erstmals erwähnt. Bereits früher urkundlich erwähnt wurden die eingemeindeten Ortschaften Seulbitz (1035 als salisches Königsgut Silewize in einer Urkunde Kaiser Konrads II.) und St. Johannis (1149 als Altentrebgast). Während Bayreuth vorher als villa=Dorf bezeichnet wurde, erschien im Jahre 1231 in einer Urkunde zum ersten Mal der Begriff civitas=Stadt. Stadtherren waren bis 1248 die Grafen von Andechs. Nach deren Aussterben übernahmen 1260 die Burggrafen von Nürnberg aus dem Geschlecht der Hohenzollern das Erbe. Zunächst war jedoch die Plassenburg in Kulmbach Residenz und Zentrum des Landes. Die Stadt entwickelte sich daher nur langsam und war immer wieder von Katastrophen betroffen. 1430 zerstörten die Hussiten Bayreuth, 1620 wütete die Pest. Im Jahr 1605 vernichtete ein großer Stadtbrand 137 von 251 Häusern, 1621 folgte ein weiterer großer Stadtbrand. Auch im Dreißigjährigen Krieg hatte die Stadt schwer zu leiden.
Ein Wendepunkt in der Stadtgeschichte war die Verlegung der Residenz von Kulmbach nach Bayreuth im Jahre 1603 durch Markgraf Christian, dem Sohn des Kurfürsten von Brandenburg. Das 1440-1457 unter dem Markgrafen Johann dem „Alchymisten“ erbaute erste Hohenzollernschloss, der Vorläufer des heutigen „Alten Schlosses“ wurde vielfach aus- und umgebaut. Nach dem Tod Christians folgte ihm 1655 sein Enkel Christian Ernst, der das Gymnasium Christian-Ernestinum stiftete und an der Befreiung des von Türken belagerten Wiens beteiligt war. In dieser Zeit wurde der äußere Ring der Stadtmauer errichtet und die Schlosskirche erbaut. Sein Nachfolger, der Erbprinz und spätere Markgraf Georg Wilhelm begann 1701 mit der Anlage der Stadt St. Georgen am See (heutiger Stadtteil St. Georgen) mit mehreren Schlössern und einem Altenheim, dem Gravenreuther Stift. 1705 stiftete er den Orden der Aufrichtigkeit (ordre de la sincérité), der 1734 in Roter-Adler-Orden umbenannt wurde und ließ die Ordenskirche erbauen, die 1711 vollendet wurde. Auch das erste Schloss im Park der Eremitage wurde in dieser Zeit errichtet (1715-1719). 1716 wurde in St. Georgen eine fürstliche Fayencemanufaktur eingerichtet. Als Nachfolger des 1440 in der Mitte des Marktplatzes erbauten Rathauses erwarb der Stadtrat 1721 das Palais der Baronin Sponheim (das heutige „Alte Rathaus“).
Fayence
Einen Höhepunkt der Stadtgeschichte erlebte Bayreuth in der Regierungszeit (1735-1763) des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine, der Lieblingsschwester Friedrichs des Großen. In dieser Zeit entstanden zahlreiche repräsentative Bauten und Anlagen: das Markgräfliche Opernhaus als reich ausgestattetes Barocktheater (1744-1748), die Umgestaltung und Erweiterung der Eremitage mit Bau des Neuen Eremitage-Schlosses mit Sonnentempel (1749-1753), Bau des Neuen (Stadt)-Schlosses mit Hofgarten (1754 ff.), nachdem das Alte Schloss ausgebrannt war, Gründung der Friedrichs-Akademie (1742), die 1743 zur Universität erhoben, aber wegen der ablehnenden Haltung der Bevölkerung nach schweren Ausschreitungen noch im gleichen Jahr nach Erlangen verlegt wurde. 1763 bestand eine Akademie der freien Künste und Wissenschaften.
Die Herrschaft der Hohenzollern über das Fürstentum Kulmbach-Bayreuth dauerte bis zum Jahre 1806. Nach dem Verzicht des letzten Markgrafen Alexander auf die Fürstentümer Ansbach und Bayreuth übernahm Karl August Freiherr von Hardenberg die Herrschaft für Preußen. Während der französischen Besetzung von 1806 bis 1810 war Bayreuth als Provinz Teil des französischen Kaiserreiches, musste hohe Kriegskontributionen zahlen und stand unter der Verwaltung des Comte Camille de Tournon, der eine ausführliche Bestandsaufnahme des damaligen Fürstentums Bayreuth verfasste. Am 30. Juni 1810 übergab die französische Armee das ehemalige Fürstentum an das Königreich Bayern, das es für 15 Millionen Francs von Napoleon gekauft hatte.
Bayreuth wurde Kreishauptstadt des bayerischen Mainkreises.
1853 wurde die auf Kosten der Stadt Bayreuth errichtete Bahnline Bayreuth-Neuenmarkt eingeweiht, ihr folgten 1863 die Bahnlinie nach Weiden, 1879 die nach Schnabelwaid, 1896 die Lokalbahn nach Warmensteinach und 1904 die Lokalbahn nach Hollfeld.
Am 17. April 1870 besuchte Richard Wagner Bayreuth, weil er von dem Markgräflichen Opernhaus gelesen hatte, dessen große Bühne schien ihm für seine Opern passend schien. Allerdings konnte der Orchestergraben die große Anzahl der Musiker beispielsweise beim „Ring des Nibelungen“ nicht fassen. Deshalb trug er sich mit dem Gedanken, in Bayreuth ein eigenes Festspielhaus zu errichten. Die Stadt unterstützte ihn in seinem Vorhaben und stellte ihm ein Grundstück zur Verfügung, eine unbebaute Fläche zwischen Bahnhof und Hoher Warte, der spätere „Grüne Hügel“. Gleichzeitig erwarb Wagner ein Grundstück am Hofgarten zum Bau seines Wohnhauses, dem „Haus Wahnfried“. Am 22. Mai 1872 wurde der Grundstein für das Festspielhaus gelegt, das am 14. August 1876 feierlich eröffnet wurde.
Im Jahre 1932 wurden die Regierungsbezirke Ober- und Mittelfranken zusammengelegt und als Sitz der Regierung Ansbach festgelegt. 1933 wurde Bayreuth Gauhauptstadt des NS-Gaues „Bayerische Ostmark“; erster Gauleiter war Hans Schemm, zugleich Reichswalter des NS-Lehrerbundes. 1937 erfolgte der Anschluss an die neue „Reichsautobahn“.
Am 5., 8. und 11. April 1945 wurden bei schweren Luftangriffen viele öffentliche Gebäude und Industrieanlagen sowie 4500 Wohnungen zerstört, 741 Menschen fanden den Tod. Am 14. April besetzte die US-Army die Stadt.
1949 wurde Bayreuth wieder Sitz der Regierung von Oberfranken. 1951 fanden die ersten Richard-Wagner-Festspiele nach dem Krieg unter Leitung von Wieland und Wolfgang Wagner statt.
1971 beschloss der Bayerische Landtag die Errichtung der Universität Bayreuth, die am 3. November 1975 ihren Vorlesungs- und Forschungsbetrieb aufnahm.
Mittlerweile studieren ca. 9000 Studenten an der Universität. Schwerpunkte der Universität sind die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Hierbei tut sich die Universität vor allem durch interdisziplinäre Studiengänge sowie innovative Zusatzausbildungen hervor.
Beispiele hierfür sind etwa die wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung für Juristen sowie erfolgreiche Studiengänge wie Gesundheitsökonomie, Sportökonomie sowie der Bachelor-Studiengang Philosophy & Economics.
In Rankings belegt die Universität in den Bereichen Jura und BWL, aber etwa auch in Physik vordere bis Spitzenplätze.
Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach und Bayreuth
- siehe Hohenzollern
Eingemeindungen
- 1811: St. Georgen
- 1939: Colmdorf, Meyernberg, St. Johannis
- 1972: Oberkonnersreuth, Laineck
- 1976: Aichig, Oberpreuschwitz, Seulbitz, Thiergarten
- 1978: Wolfsbach mit Schlehenberg, Krugshof und Püttelshof
Einwohnerentwicklung
1978
Politik
1978
Bürgermeister
- 1818-1848: Erhard Christian von Hagen
- 1851-1863: Friedrich Karl Dilchert
- 1863-1900: Theodor von Muncker
- 1900-1918: Dr. Leopold von Casselmann
- 1919-1933: Albert Preu
- 1933-1937: Dr. Karl Schlumprecht
- 1937-1937: Dr. Otto Schmidt
- 1937-1938: Gauleiter Fritz Wächtler (kommissarisch)
- 1938-1945: Dr. Fritz Kempfler
- 1945: Dr. Joseph Kauper
- 1945-1948: Dr. Oscar Meyer
- 1948-1958: Hans Rollwagen
- 1958-1988: Hans Walter Wild
- 1988-: Dr. Dieter Mronz
Städtepartnerschaften
Die Stadt Bayreuth unterhält drei Städtepartnerschaften mit Rudolstadt, Annecy in Frankreich und La Spezia in Italien. Des Weiteren besteht eine Kulturpartnerschaft mit dem Burgenland, Österreich.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Österreich
- Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried, dem Wohnhaus Richard Wagners und Familiensitz bis 1966, seit 1976 Museum mit angegliedertem Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung
- Jean-Paul-Museum im ehemaligen Wohnhaus von Richard Wagners Tochter Eva Chamberlain mit Autographen, Erstausgaben der Werke, Porträts und anderem Bildmaterial
- Franz-Liszt-Museum im Sterbehaus Franz Liszts mit ca. 300 Bildern, Handschriften und Drucken aus der Sammlung des Münchener Pianisten Ernst Burger, die von der Stadt Bayreuth angekauft wurden. Daneben sind ein Stummklavier, der Ibach-Flügel aus dem Haus Wahnfried, Briefe und Werkerstausgaben Franz Liszts zu sehen. Biografische Tafeln, ein Abguss des Taufsteins aus Liszts Geburtsort Raiding sowie die Liszt-Büste von Antonio Galli ergänzen die Sammlung. Der Besucher wird begleitet von der Musik Franz Liszts
- Historisches Museum in der Alten Lateinschule am Kirchplatz. Es zeigt im Erdgeschoss die Geschichte und Entwicklung Bayreuths vom späten Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert mit einem Modell der Stadt im Jahr 1763. Im ersten Stock ist die Abteilung zur Kunst- und Kulturgeschichte der Bayreuther Markgrafenzeit (17. und 18. Jahrhundert) untergebracht. Eine weitere Abteilung zeigt das Kunsthandwerk in Bayreuth und Umgebung mit den Erzegnissen der Fayencemanufaktur, der Glashütten des Fichtelgebirges und der Steinzeugtöpfer aus Creußen. Malerei, Handwerk und frühe Industrieprodukte aus der Biedermeierzeit und dem späten 19. Jahrhundert runden den Museumsbesuch ab
- Kunstmuseum im Alten Rathaus mit der Helmut- und Constanze-Meyer-Kunststiftung, der Sammlung Georg Tappert, dem Archiv und der Sammlung Caspar Walter Rauh. Die Sammlungen enthalten schwerpunktmäßig Werke aus dem 20. Jahrhundert.
- Tabakhistorische Sammlung der British American Tabacco in den ehemaligen Oberbürgermeisterräumen des Alten Rathauses
- Deutsches Freimaurer-Museum im Haus der Loge "Eleusis zur Verschwiegenheit" mit der Darstellung des Brauchtums der Freimaurer und der Geschichte der Logen
- Schreibmaschinenmuseum mit einer Sammlung von über 300 historischen Schreibmaschinen der Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung in Bayreuth
- Das Archäologische Museum im Italienischen Bau des Neuen Schlosses wurde 1827 vom Historischen Verein gegründet. In acht Ausstellungsräumen sind u. a. jungsteinzeitliche Steinäxte, 80 Tongefäße aus der Hallstattzeit und keltischer Bronzeschmuck zu besichtigen. Die ausgestellten Funde, die alle aus dem östlichen Oberfranken mit Schwerpunkt Fränkische Schweiz und Bayreuther Umland stammen, reichen von der Altsteinzeit bis in das Mittelalter. Im experimentellen Bereich findet man einen rekonstruierten Webstuhl, einen Steinbohrer und eine originale Schiebemühle.
Mittelalter
- Bayreuther Fayencen
- Brauereimuseum
- Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte
- Feuerwehrmuseum
- Kleines Plakatmuseum
- IWALEWA-Haus
- Naturkundemuseum
- Schulmuseen
- Wo Sarazen Art
- Porzellanmuseum
- Museum der SpVgg. Bayreuth (Altstadt-Kult-Museum)
- Urweltmuseum
Bauwerke
Mittelalter
- Richard-Wagner-Festspielhaus
- Markgräfliches Opernhaus
- Eremitage
- Neues Schloss mit Hofgarten
- Jagdschloß Thiergarten
- Ordensschloß St. Georgen
- Schloß Colmdorf
- Ordenskirche St. Georgen
- Schlosskirche „Unsere Liebe Frau“
- Spitalkirche
- Stadtkirche - Heilig Dreifaltigkeit
- Stiftskirche
- Pfarrkirche St. Johannis
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- A9, B 2, B 22, B 85
- Bahnstrecke Nürnberg - Hof - Dresden
- Bahnstrecke Bayreuth -Weiden
- Flughafen Bayreuth
Ansässige Unternehmen
- Basell (Kunststoffe)
- Brauerei Gebrüder Maisel KG (Weißbierspezialist)
- British American Tobacco (Zigarettenproduktion)
- Burkhardt (Maschinen- und Anlagenbau)
- Cherry GmbH (Dateneingabegeräte, Schalter und Sensoren, Automotive)
- Käserei Bayreuth (größter Schnittkäsehersteller Bayerns)
- Markgraf (Bauunternehmung)
- Medi (Medizinische Hilfsmittel)
- Riedl-Gruppe (Bade- und Freizeitmode)
- Stäubli (Textilmaschinen, Kupplungstechnik, Robotik)
- Steiner-Optik (Optische Geräte)
- Steingraeber & Söhne Pianomanufaktur (Klavierherstellung)
- Zapf GmbH (Wohnungsbau, Fertiggaragen und Fertigteilwerk)
Medien
- Nordbayerischer Kurier(Tageszeitung)
- Bayreuther Anzeiger (Anzeigenblatt)
- Radio Mainwelle (Lokalradio)
- Bayerischer Rundfunk (Korrespondentenbüro Oberfranken Nord)
Öffentliche Einrichtungen
Behörden, Institutionen, Körperschaften
- Zentrum Bayern Familie und Soziales (vormals Landesamt für Versorgung und Familienförderung)
- Regierung von Oberfranken
- Bezirk Oberfranken
- Industrie- und Handelskammer für Oberfranken
- Handwerkskammer Oberfranken
- Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern
- Deutsche Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken (vormals Landesversicherungsanstalt - LVA)
- Land- und forstwirtschaftliche Sozialversicherungsträger Franken und Oberbayern
- Verteidigungsbezirkskommando (VBK) 67, Oberfranken und Unterfranken
- Bundespolizeiabteilung
- Bundesarchiv - Lastenausgleichsarchiv
- Agentur für Arbeit (vormals Arbeitsamt)
- Finanzamt
- Evang.-Luth. Kirchensteueramt
- Polizeipräsidium Oberfranken
- Vermessungsamt
- Kreiswehrersatzamt
- Zentrum Bayern Familie und Soziales, Region Oberfranken (vormals Amt für Versorgung und Familienförderung)
- Stadtjugendring Bayreuth
- Justizvollzugsanstalt
Gerichte
Steingraeber & Söhne
Bayreuth hat verschiedene Gerichte: Amts-, Land-, Arbeits-, Verwaltungs- und Sozialgericht.
Bildung
Hochschulen
In der Stadt befinden sich mit der Universität Bayreuth und der Hochschule für evangelische Kirchenmusik der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern zwei Hochschulen.
Gymnasien
- Graf-Münster-Gymnasium (Naturwissenschaftlich-Technologisches und Sprachliches Gymnasium)
- Gymnasium Christian-Ernestinum (Sprachliches Gymnasium, Humanistisches Gymnasium, Naturwissenschaftlich-Technologisches Gymnasium)
- Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (Musisches Gymnasium, Sprachliches Gymnasium)
- Richard-Wagner-Gymnasium (Sprachliches Gymnasium, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium)
- Städtisches Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt und Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium, Naturwissenschaftlich-Technologisches Gymnasium)
Real- und Oberschulen
- Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Bayreuth
- Alexander-von-Humboldt-Realschule (Staatliche Realschule Bayreuth I)
- Johannes-Kepler-Realschule (Staatliche Realschule Bayreuth II)
Berufsschulen
- Staatliche Berufsschule I ([http://berufsschule1.bnbt.de/ Gewerbliche Ausbildungsberufe] und [http://it.bs1-bt.de/ IT-Berufe])
- Staatliche Berufsschule II (Kaufmännische Ausbildungsberufe)
- Staatliche Berufsschule III (Landwirtschaft, Gartenbau, Hauswirtschaft)
Berufsfachschulen
- Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern
- Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern
- Staatliche Berufsfachschule für Hauswirtschaft
- Staatliche Berufsfachschule für Sozialpflege
- Staatliche Berufsfachschule für Kinderpflege
- Multi Lingua, Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe
- Bayreuther Berufsfachschule für Kosmetik
- Berufsfachschule für Diätassistenten
- Berufsfachschule für Ergotherapie Bayreuth der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste - DAA mbH
- Berufsfachschule für Physiotherapie beim Klinikum Bayreuth
- Berufsfachschule für medizinisch-technische Laborassistenten beim Klinikum Bayreuth
- Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Bayreuth
- Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege am Klinikum Bayreuth
- Berufsfachschule für Krankenpflege mit Weiterbildungsstätte zur Fachschwester / zum Fachpfleger für Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus
- Evangelische Berufsfachschule für Altenpflege
- Berufsfachschule für Altenpflege des Bayerischen Roten Kreuzes
- Berufsfachschule für Altenpflegehilfe des Bayerischen Roten Kreuzes
Fachschulen
- Fachschule für Heilerziehungspflege Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste - DAA mbH
- Landwirtschaftsschule Bayreuth
- Staatliche Höhere Landbauschule Bayreuth
Wirtschaftsschulen
- Städtische Wirtschaftsschule
- Private Wirtschaftsschule
Grund- und Hauptschulen
- Albert Schweitzer-Schule
- Altstadtschule
- Graserschule
- Schule Herzoghöhe
- Jean-Paul-Schule
- Schule Laineck
- Schule Lerchenbühl
- Luitpoldschule
- Schule Meyernberg
- Grund- und Hauptschule St. Georgen
- Schule St. Johannis
Sonstige Schulen
- Dietrich-Bonhoeffer-Schule (Private Schule zur Lernförderung)
- Dr.-Kurt-Blaser-Schule (Private Schule zur Lebensbewältigung)
- Markgrafenschule (Schule zur Sprachförderung)
- Staatliche Schule für Kranke
- Janusz-Korczak-Schule Private Schule zur Erziehungshilfe (Grund- und Teilhauptschule)
- Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung
- Freie Waldorfschule Bayreuth
- Montessori-Schule Bayreuth
- Städtische Musikschule
- Euro-Schulen Bayreuth (Deutschgrundlehrgänge für Aussiedler und Asylberechtigte, Kurse der beruflichen Weiterbildung, Fremdsprachenkurse für Firmen- und Privatkunden sowie Übersetzungsdienste
Sonstige Bildungseinrichtungen
- Industrie- und Handelskammer für Oberfranken - Bildungszentrum -
- Handwerkskammer für Oberfranken - Berufsbildungs- und Technologiezentrum -
- Deutsche Angestellten Akademie (DAA)Bildungswerk der DAG e. V.
- Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk e. V. (DEB)
- BDP - Institut für berufliche Bildung
- bfz - Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH
- Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Bayreuth, Zweigakademie der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Nürnberg
- Akademie Handel, Bildungszentrum des Bayerischen Handels e. V.
- TÜV Akademie GmbH Training Center Bayreuth
- Stenografenverein Bayreuth e. V. 1859, Ausbildungsstätte für Stenografie und PC-Maschinenschreiben
- Landwirtschaftliche Lehranstalten des Bezirks Oberfranken - Landmaschinenschule
- Evang.-Luth. Predigerseminar
Einrichtungen der Erwachsenenbildung
- Volkshochschule der Stadt Bayreuth
- Evangelisches Bildungswerk Bayreuth/Bad Berneck e. V.
- Evangelische Familienbildungsstätte
- Kath. Bildungswerk in der Stadt Bayreuth e. V.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- Theodor von Zwehl, Regierungspräsident (1866)
- Karl Alexander von Burchtorff, Regierungspräsident (1892)
- Otto von Bismarck, Reichskanzler (1895)
- Gustav Ritter von Meyer, Justizrat (1897)
- Adolf Wilhelm Benedikt von Groß, Förderer der Richard-Wagner-Festspiele (1901)
- Dr. Rudolph Freiherr von Roman zu Schernau, Regierungspräsident (1906)
- Dr. Hans Richter, Dirigent (1913)
- Siegfried Wagner, Sohn des Dichterkomponisten Richard Wagner (1913)
- Dr. Christian Ritter von Langheinrich, wegen besonderer Tapferkeit im 1. Weltkrieg (1916)
- Christian Ritter von Popp, wegen besonderer Tapferkeit im 1. Weltkrieg (1918)
- Dr. Leopold von Casselmann, Oberbürgermeister (1919)
- Wilhelm Ritter von Eitzenberger, wegen besonderer Tapferkeit im 1. Weltkrieg (1919)
- Houston Stewart Chamberlain, englisch-deutscher Schriftsteller und Kulturphilosoph (1922)
- Hans Paul Freiherr von Wolzogen, Schriftsteller, Herausgeber der "Bayreuther Blätter" (1922)
- Karl Muck, Generalmusikdirektor, langjähriger Dirigent der Richard-Wagner-Festspiele (1926)
- Otto Ritter von Strößenreuther, Regierungspräsident (1926)
- Heinrich Bales, Förderer der Richard-Wagner-Gedenkstätte (1928)
- Robert Bartsch, Förderer der Richard-Wagner-Gedenkstätte (1928)
- Carl Friedrich Glasenapp, Richard-Wagner-Biograph (1928)
- Zar Ferdinand I. von Bulgarien, unterstützte die Richard-Wagner-Festspiele (1928)
- Gräfin Blandine Gravina (1933)
- Hans Georg Hofmann, Regierungspräsident (1933)
- Heinrich Popp, Bürgermeister (1933)
- Albert Preu, Oberbürgermeister (1933)
- Hans Schemm, NS-Gauleiter (1933)
- Ludwig Siebert, Ministerpräsident (1933)
- Daniela Senta Thode von Bülow (1933)
- Dr. Arturo Toscanini, Dirigent (1933)
- Winifred Wagner, Schwiegertochter von Richard Wagner und Ehefrau von Siegfried Wagner (1933)
- Adolf Hühnlein, Korpsführer des NSKK (1937)
- Richard Strauss, Komponist und Dirigent (1949)
- Professor Hans Knappertsbusch, Generalmusikdirektor, langjähriger Dirigent der Richard-Wagner-Festspiele (1953)
- Hans Rollwagen, Oberbürgermeister (1958)
- Dr. Konrad Pöhner, Staatsminister (1967)
- Dr. Fritz Meyer I, Rechtsanwalt und Kommunalpolitiker (1972)
- Karl Seeser, Kommunalpolitiker (1972)
- Wolfgang Wagner, Enkel Richard Wagners, Festspielleiter (1976)
- Peter Färber, Gymnasiallehrer und Stadtrat (1996)
Söhne und Töchter der Stadt
- Wilhelm von Diez ( - 17. Januar 1839; † 25. Februar 1907 in München), Maler und Professor an der Akademie der Bildenden Künste München
- Heinrich von Gagern ( - 20. August 1799; † 22. Mai 1880 in Darmstadt) Präsident der Frankfurter Nationalversammlung 1848
- Max von der Grün ( - 25. Mai 1926; † 7. April 2005 in Dortmund), Schriftsteller
- Philipp Heinel ( - 21. Oktober 1800; † 29. Juli 1843 in München), Maler
- Magdalena Sibylle II. von Brandenburg, ( - 1. November 1612, † 20. März 1687 in Dresden), Ehefrau des Kurfürsten Johann Georgs II. von Sachsen
- Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth, ( - 19. Dezember 1671, † 1727 in Pretzsch), Ehefrau des Kurfürsten Friedrich August I. ("der Starke") von Sachsen
- Wilhelm Leuschner ( - 15. Juni 1890; † 29. September 1944 in Berlin-Plötzensee), Politiker (SPD), Widerstandskämpfer
- Florian Mayer ( - 10. Mai 1983), Tennisspieler
- August Riedel ( - 15. Dezember 1799; † 6. August 1883 in Rom), Maler, Mitbegründer des römischen Kunstvereins und Professor an der römischen Akademie San Luca
- Hans Schemm( - 6. Oktober 1891; † 5. März 1935 in Bayreuth), Gauleiter der NSDAP
- Udo Steiner ( - 1939), Richter am Bundesverfassungsgericht
- Max Stirner ( - 25. Oktober 1806; † 25. Juni 1856 in Berlin), Philosoph
- Fritz Rasp ( - 13. Mai 1891; † 30. November 1976 in Gräfelfing), Schauspieler
- Jakob Herz ( - 2. Februar 1816; † 27. September 1871 in Erlangen), Universitätsprofessor, Arzt und Philanthrop
Schiff Bayreuth
Bayreuth ist auch der Name des 2003 in Dienst gestellten Schiffes der Bundespolizei mit der Hull-Number (=Rumpfnummer: weit sichtbare Nummer auf beiden Seiten des Rumpfes zur Unterscheidung der gleich aussehenden Schiffe einer Flotte ) BG 25. Das Schiff ist in Cuxhaven stationiert und fährt Seestreife in der Nordsee. Das Schiff und die Stadt sind durch eine Patenschaft verbunden.
Flugzeug Bayreuth
Bayreuth ist auch der Name eines Airbus A 340-311 der Deutschen Lufthansa, der unter dem Kennzeichen D-AIGK am 23. Dezember 1994 in Dienst gestellt wurde.
Literatur
- Tournon, Camille de: Statistik der Provinz Bayreuth. Über das Fürstentum Bayreuth in napoleonischer Zeit, deutsche Übersetzung der im Original französischen Statistique, Neustadt/Aisch, 2003, ISBN 3-8770-7599-1
- Karl Müssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten, Geschichte der Stadt, Bindlach 1993 ISBN 3-8112-0809-8
- Rainer Trübsbach: Geschichte der Stadt Bayreuth 1194-1994, Druckhaus Bayreuth 1993 ISBN 3-922808-35-2
- Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert. Herausgeber: Nordbayerischer Kurier, Bayreuth 1999
- Bernd Mayer: Bayreuth. Die letzten 50 Jahre, Ellwanger Bayreuth, 2. Aufl. 1988
- Stadtverwaltung Bayreuth (Hsg.): Bayreuth. Mosaik einer Kulturstadt, Bayreuth 1972
- Gert Rückel: Stadtführer Bayreuth, Bindlach 1986
- Wilhelm Müller: Liebenswerte Stadt Bayreuth. Führer durch die Festspeil- und Universitätsstadt, Altenplos 1965
- Wilhelm Kneule: Kirchengeschichte der Stadt Bayreuth, I. Teil Von der Gründung des Ortes um 1180 bis zur Aufklärung um 1810, Neustadt/Aisch 1971
- Wilhelm Kneule: Kirchengeschichte der Stadt Bayreuth. II. Teil Das 19. und 20. Jahrhundert 1810-1970, Neustadt/Aisch 1973
- Marieluise Müller: Bayreuth, Bindlach 1993 ISBN 3-8112-0810-1
- Wilhelm Rauh, Ernst Peter Rudolf: Verliebt in Bayreuth, Druckhaus Bayreuth 1981 ISBN 3-922808-00-X
- Bayreuth. Eine Stadt verändert ihr Gesicht, Druckhaus Bayreuth 1996 ISBN 3-922808-40-9
- Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, Bayreuth 2000
Weblinks
- [http://www.bayreuth.de/ Homepage der Stadt]
- [http://www.weristwerinbt.de.vu/ Wer ist wer in Bayreuth]
- [http://www.bayreuthguide.de.vu/ Ein virtueller Rundgang durch Bayreuth]
- [http://www.bayreuthlexikon.de.vu/ Bayreuth-Lexikon]
- [http://bayreuth.bayern-online.de/ Bayreuth.Bayern-online.de]
- [http://www.geschichte.kees-digital.de/ Historisches in Bayreuth und Umgebung]
- [http://www.localbahnen.de/ Bahnlinie Bayreuth-Hollfeld 1904 - 1974]
-
- [http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/vaterland/content/orte/Bayreuth.shtml Bayreuth: Denkmale und Gedenktafeln bayerisch-jüdischer Soldaten (Haus der Bayerischen Geschichte)]
- [http://www.swutz.de/ Die Katakomben von Bayreuth]
- [http://www.lebwohl.de/ Bayreuther Bilder und Videogalerie -Onlinefahrten durch Bayreuth möglich]
- [http://www.tmt-teleservice.de/webcam/bayreuth.jpg Webcam mit Sicht in die Innenstadt]
- [http://www.festspiele.de/cam/festcam.jpg Webcam vom Rathausdach]
Kategorie:Ort in Bayern
!
ja:バイロイト
Richard Wagner
Wilhelm Richard Wagner ( - 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig, (Palazzo Vendramin Calergi)); deutscher Komponist.
Biografische Daten
Der Komponist wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig als neuntes Kind des Polizeiaktuarius Carl Friedrich Wagner (1770-1813) und der Bäckerstochter Johanna Rosine Wagner, geb. Pätz (1774-1848), geboren. Sechs Monate nach seiner Geburt, am 23. November 1813, starb der Vater an Typhus. Im August 1814 heiratete Wagners Mutter den Schauspieler und Dichter Ludwig Geyer, der sich der Familie nach dem Tod des Vaters angenommen hatte, den Wagner aber nie gemocht hat. Spekulationen, wonach Geyer der leibliche Vater Richard Wagners gewesen sei, sind weder bewiesen noch klar widerlegt. Geyer sei auch möglicheweise Jude gewesen. Noch 1814 übersiedelte die Familie nach Dresden. Am 16. Februar 1815 wurde Richards Halbschwester Cäcilie geboren.
Im Jahr 1817 wurde Wagner eingeschult. Zwei Jahre später erkrankte der Stiefvater Ludwig Geyer und starb am 30. September 1821 in Dresden. Richard kam zu seinem Onkel Karl Geyer in Eisleben in Pflege. Unter dem Namen Wilhelm Richard Geyer besuchte er ab 22. Dezember 1822 die Kreuzschule in Dresden. 1826 übersiedelte die Familie nach Prag. Richard blieb weiter in Dresden, besuchte aber die Familie in Prag, das erste Mal 1826, 1827 ein zweites Mal. Ab Weihnachten war er wieder bei seiner Familie in Leipzig. Hier lernte er 1828 bis 1830 unter dem Namen Wagner an der Nikolaischule sowie an der Thomasschule. Er stand zu dieser Zeit unter dem Einfluß seines Onkels Adolf Wagner. Richard Wagner las Shakespeare und die Romantiker, z. B. E.T.A. Hoffmann. Mit 16 Jahren erlebte Wagner Wilhelmine Schröder-Devrient in Beethovens Fidelio. Von nun an stand für ihn fest, dass er Musiker werden wollte, und er verfasste bald erste Sonaten, ein Streichquartett sowie den unvollendeten Opernversuch "Die Hochzeit". Ab 1831 studierte er an der Universität Leipzig Musik, außerdem nahm er Kompositions-Unterricht beim Thomaskantor Christian Theodor Weinlig, dem er auch sein erstes Werk (Klaviersonate in B-Dur) widmete. Im Jahr 1832 komponierte Wagner die C-dur-Symphonie und unternahm seine dritte Böhmen-Reise.
1833 wurde Wagner durch den Schriftsteller und Publizisten Heinrich Laube von den Ideen des Jungen Deutschland, einer revolutionär orientierten literarischen Bewegung des Vormärz, beeindruckt. Gleichzeitig begann er mit der Komposition der Feen, nachdem er als Chordirektor vom Würzburger Theater engagiert worden war. In Laubes Zeitung für die elegante Welt erschien bald darauf sein Aufsatz Die Deutsche Oper. Mit Theodor Apel unternahm er die vierte Böhmen-Reise. Als musikalischer Leiter der Sommersaison in Bad Lauchstädt und des Theaters in Magdeburg lernte er die Schauspielerin Minna Planer ( - 5. September 1809 in Oederan, † 25. Januar 1866 in Dresden) kennen.
1835 arbeitete Wagner an der Oper Das Liebesverbot und leitete die zweite Magdeburger Spielzeit. Am 29. März 1836 fand die Uraufführung der Oper Das Liebesverbot oder Die Novize von Palermo in Magdeburg statt. Über Berlin reiste Wagner nach Königsberg. Am 24. November heiratete er Minna Planer. Am 1. April 1837 wurde er Musikdirektor in Königsberg. Der Theaterbetrieb brach allerdings kurz darauf wegen der Direktion zusammen. Wagner geriet in Schulden. Im Juni 1837 gelang es ihm, eine Dirigentenstelle in Riga zu erlangen, wo er vor seinen deutschen Gläubigern sicher war. Hier entstand 1838 der Text und der Beginn der Partitur des Rienzi. Am 12. Oktober 1837 starb die Schwester Rosalie. 1839 verlor Wagner seine Stellung in Riga bereits wieder. Aus Furcht vor seinen Gläubigern überschritt er heimlich die russisch-ostpreußische Grenze und fuhr gemeinsam mit seiner Frau auf dem kleinen Segelschiff "Thetis" nach London. Die stürmische Überfahrt brachte erste Inspirationen für den Fliegenden Holländer. Anschließend fuhren sie weiter nach Paris.
Wagner verbrachte die Jahre 1840 und 1841 unter ärmlichen wirtschaftlichen Bedingungen in Paris: Er vollendete den Rienzi (1840) und den Fliegenden Holländer (1841). Er lernte Heinrich Heine und Franz Liszt kennen. In diese Zeit fiel auch die Beschäftigung mit Ludwig Feuerbachs atheistischer Philosophie und den Theorien des französischen Frühsozialisten und frühen Theoretikers des modernen Anarchismus Pierre Joseph Proudhon, die auf seine ersten Vorstellungen vom Nibelungendrama abfärbten. 1842 verließ Wagner Paris und kehrte nach Dresden zurück. Den Juni verbrachte er in Teplitz-Schönau. Auf dem Schreckenstein entstand der erste Tannhäuser-Entwurf. Die Uraufführung des Rienzi fand am 20. Oktober in Dresden statt. Franz Liszt war zu dieser Zeit Hofkapellmeister in Weimar.
1843 wurde Wagner zum Königlich-Sächsischen Kapellmeister an der Dresdner Oper ernannt. Der fliegende Holländer wurde am 2. Januar in Dresden uraufgeführt. Freundschaft mit August Röckel, mit dem er vor allem Gespräche über Politik führte. Hier befreundete er sich auch mit dem russischen Anarchisten Michail Bakunin. 1844 arbeitete Wagner weiter an der Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg. Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 geboren. Im Juli 1845 hielt sich Wagner in Marienbad auf. Er entwarf eine Skizze zu den Meistersingern und arbeitete an der Oper Lohengrin. Uraufführung des Tannhäuser am 19. Oktober in Dresden. Ludwig II. wurde am 25. August geboren. 1846 dirigierte Wagner Beethovens neunte Symphonie und begann mit der Komposition des Lohengrin.
Wagners Mutter starb am 9. Januar 1848. Wagner bekannte sich zu den Bestrebungen der März-Revolution. Er befreundete sich mit Liszt in Weimar. Die Nibelungen-Konzeption entstand. Reise Wagners nach Wien. 1849 musste er als Revolutionär wegen der Teilnahme am Dresdner Maiaufstand im späteren Verlauf der Märzrevolution im Königreich Sachsen fliehen und wurde, wie auch sein Freund Gottfried Semper, von der Polizei steckbrieflich gesucht. Seine Flucht führte ihn nach einem kurzem Aufenthalt in Paris ins Exil nach Zürich. Dort entstanden die Zürcher Kunstschriften. Wagner hatte eine Affäre mit Jessie Laussot in Bordeaux. Lohengrin wurde am 28. August in Weimar uraufgeführt. Wagner verfasste die musiktheoretische Schrift Oper und Drama.
Wagner lernte 1852 Otto und Mathilde Wesendonck kennen und vollendete die Dichtung zum Ring des Nibelungen.
Im Mai 1852 gab Wagner Konzerte in Zürich. Im Juli besuchten ihn die Liszts, bei dieser Gelegenheit kam es zum Bruderschaftstrunk mit Liszt und Georg Herwegh. Italien-Reise. Er konzipierte das Rheingold-Vorspiel. Am 10. Oktober war Wagner bei Liszt in Paris und sah Cosima zum ersten Mal. Beginn der Rheingold-Komposition.
1854 las Richard Wagner Schopenhauers Hauptwerk, Die Welt als Wille und Vorstellung. Im gleichen Jahr begann er mit der Konzeption von Tristan und Isolde. 1855 gab Wagner mehrere Konzerte in London. 1856 richtete er ein Gnadengesuch an den sächsischen König. Zwischenzeitlich lebte er auf dem Grünen Hügel neben der Villa Wesendonck in Zürich und komponierte die Wesendonck-Lieder. Die Komposition am Ring des Nibelungen wurde in dieser Zeit unterbrochen, dafür begann Wagner mit der Komposition am Tristan. Hans von Bülow und Cosima wurden am 18. August in Berlin getraut und unternahmen ihre Hochzeitsreise nach Zürich. 1858 spitzte sich Wagners Affäre mit Mathilde Wesendonck zu. Er reiste nach Venedig, seine Frau Minna nach Dresden. Nachdem Minna seine schwärmerische Freundschaft zur verheirateten Mathilde Wesendonck aufgedeckt hatte, trennte sich Wagner von seiner Frau. 1859 hielt er sich in Luzern auf und vollendete den Tristan. Danach weilte Wagner in Paris, wohin Minna ihm nachfolgte. Dort und in Brüssel gab Wagner Konzerte. Im August 1860 konnte Wagner nach Teilamnestie durch den sächsischen König zum ersten Mal wieder nach Deutschland reisen. Cosima von Bülows Tochter Daniela wurde am 12. Oktober geboren.
1861 war das Jahr des Pariser Tannhäuser-Skandals. Wagner hielt sich in Karlsruhe, Wien, Venedig, Mainz und Paris auf. Er begann mit der Arbeit an Die Meistersinger von Nürnberg. Im Jahr darauf verließ Wagner Paris. Er hielt sich mit Minna in Biebrich auf, wo es zur endgültigen Trennung zwischen den beiden kam. Im gleichen Jahr erließ der König von Sachsen eine vollständige Amnestie. Wagner unterhielt Beziehungen zu Mathilde Maier und Friederike Meyer. Im Juli traf er sich mit den Bülows, danach blieb er in Wien.
1863 gab Wagner Konzerte in Sankt Petersburg, Moskau, Budapest, Prag und Karlsruhe. Am 28. November bekannten sich Wagner und Cosima in Berlin gegenseitig ihre Liebe. Cosimas Tochter Blandine von Bülow wurde am 29. März geboren. 1864 verließ Wagner Wien und besuchte Eliza Wille in Mariafeld bei Zürich. Am 4. Mai 1863 wurde Wagner von König Ludwig II. in München empfangen, der ihn in den nächsten Jahren immer wieder unterstützte. Im Juni und Juli des gleichen Jahres weilte Cosima bei Wagner im Haus Pellet am Starnberger See. Damit war ihre Liebesbeziehung besiegelt. Isolde, Cosima von Bülows und Wagners erstes gemeinsames Kind, wurde am 10. April 1865 in München geboren. Die Uraufführung von Tristan und Isolde war am 10. Juni in München. Am 17. Juli begann Wagner an seiner Autobiographie Mein Leben zu schreiben.
Minna Wagner starb am 25. Januar 1866 in Dresden. Wagner war zu der Zeit mit Cosima in der Schweiz, beide zogen zusammen in Tribschen ein, wo sich Cosima die meiste Zeit aufhielt. Eva, Cosimas und Wagners zweites Kind, wurde dort am 17. Februar 1867 geboren. Die Uraufführung der Meistersinger fand am 21. Juni 1868 in München statt. Wagner unternahm eine Tessin-Reise mit Cosima. Am 8. November begegnete Wagner in Leipzig Nietzsche das erste Mal. Ab 16. November lebte Cosima für immer bei Wagner in Tribschen. Sie begann am 1. Januar 1869 ihre Tagebuch-Niederschrift. Friedrich Nietzsche, damals Professor in Basel, war regelmäßig in Tribschen zu Gast. Siegfried, Cosimas und Wagners drittes Kind, wurde am 6. Juni in Tribschen geboren. Am 22. September fand die Uraufführung des Rheingold in München statt.
Am 18. Juli 1870 wurde die Ehe Cosimas und Hans von Bülows geschieden, und die Uraufführung der Walküre fand am 26. Juni in München statt. Cosima und Richard Wagner wurden gleich darauf am 25. August in Luzern getraut. Wagner wählte Bayreuth als Festspielort aus und kündigt 1871 erstmals Festspiele an. Er wurde von Bismarck in Berlin empfangen. 1872 starb am 3. Januar Richard Wagners Schwester Luise. Er übersiedelte nach Bayreuth, und bereits am 22. Mai konnte der Grundstein des Festspielhauses gelegt werden.
Bayreuth
Im Bayreuther Festspielhaus schuf Wagner ein "unsichtbares Orchester", indem er den Orchestergraben mit einer Abdeckung zum Publikum hin abschirmen ließ. Die dramatische Handlung auf der Opernbühne blieb so der alleinige Blickpunkt, während das Orchester nicht zu sehen war. Außerdem lag ihm an der dadurch entstehenden Klangqualität. Die besondere Akustik beruht auch darauf, dass es ein Holzbau ist, dass der Zuschauerraum keine Logen an den Seiten hat und die Sitze ungepolstert sind. Die Idee dazu war ihm schon in Riga gekommen, wo er in einer Art Scheune dirigieren musste, von der Akustik aber begeistert war.
Im darauf folgenden Jahr war Wagner viel auf Konzertreisen unterwegs. Bruckner und Nietzsche waren zu Besuch in Bayreuth. Am 2. August 1873 war das Richtfest des Festspielhauses. In diesem Jahr hatte auch Friedrich Nietzsche seine ersten schweren Krankheitsanfälle.
Am 28. April 1874 bezogen Cosima und Richard Wagner Haus Wahnfried. Wagners Bruder Albert starb am 31. Oktober, ein halbes Jahr später, am 17. März 1875, auch die Schwester Klara. Die Partitur des Ring des Nibelungen war am 21. November 1874 beendet.
In Anwesenheit Kaiser Wilhelms I. fanden ab 13. August 1876 die ersten Bayreuther Festspiele mit demRing des Nibelungen statt. Im September reiste Wagner nach Italien und hatte eine letzte Begegnung mit Nietzsche in Sorrent. In den Jahren 1877 bis 1879 arbeitete Wagner am Parsifal. Während eines London-Aufenthalts wurde er durch Königin Victoria von England empfangen. Am 31. Dezember 1879 verreiste Wagner nach Italien und hielt sich im Folgejahr überwiegend in Neapel, Ravello, Siena und Venedig auf.
1881 wurde der Ring in Berlin aufgeführt. Wagner hielt sich ab November in Sizilien auf. Er vollendete am 13. Januar 1882 in Palermo den Parsifal. Die zweiten Bayreuther Festspiele mit dem Parsifal fanden ab 26. Juli statt. Ab 16. September hielt sich Wagner mit seiner Familie in Venedig auf. Dort entstanden seine letzten Schriften. Richard Wagner starb am 13. Februar 1883 im Palazzo Vendramin, am 16. Februar wurde sein Leichnam nach Bayreuth überführt, wo er am 18. Februar im Garten von Haus Wahnfried beigesetzt wurde.
Siehe auch: Wagner (Familie)
Die Wagnerwerke wurden schon im Kaiserreich und vor allem in der Hitlerzeit von nationalistischen Strömungen einseitig politisch vereinnahmt. Dabei wurde der universale Charakter seiner Werke jedoch nicht verstanden. Von seinen elf gewaltigen Musikdramen spielen nur zwei in Deutschland, die Meistersinger von Nürnberg und Tannhäuser. Die anderen Werke spielen in ganz Europa: Rienzi (Italien), Holländer (Norwegen), Lohengrin (Antwerpen, heutiges Belgien), Tristan (England) und Parsifal (Spanien). Der vierteilige Ring des Nibelungen handelt von einer archaischen Urzeit und basiert auf skandinavischen Sagen, vor allem der Edda. Wagner als Reisender liebte besonders Italien, wohin es ihn immer wieder zog.
Wagners antisemitische Vorurteile fanden Ausdruck in der Schrift Das Judentum in der Musik (1850). Allerdings war er sein Leben lang persönlich mit Juden befreundet. Unter den Juden, die er besonders schätzte, waren seine treuen Helfer Karl Tausig, Joseph Rubinstein, Angelo Neumann, die berühmte Sängerin Lilli Lehmann. Dem Dirigenten Hermann Levi vertraute er in Bayreuth die Uraufführung seines letzten Werkes Parsifal an.
Werke
Musikdramatische Werke
- Die Hochzeit (1832, 226 Takte erhalten)
- Die Feen (1834, UA: 29. Juni 1888 Königliches Hof und Nationaltheater München)
- Das Liebesverbot oder Die Novize von Palermo (1834-1836, UA: 29. März 1836 Stadttheater Magdeburg)
- Rienzi, der Letzte der Tribunen (1837-1840, UA: 20. Oktober 1842 Königlich Sächsisches Hoftheater Dresden)
Nur die folgenden zehn Werke wählte Wagner für Aufführungen in Bayreuth aus:
- Der fliegende Holländer (1840-1841, UA: 2. Januar 1843 Königlich Sächsisches Hoftheater Dresden. Überarbeitet 1852 (Zürich) und 1864 (München))
- Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (1842-1845, UA: 19. Oktober 1845 Königlich Sächsisches Hoftheater Dresden. Überarbeitet 1847, 1860 (Erstdruck der Partitur, sog. "Dresdener Fassung"), 1861 (Paris, in frz. Sprache), 1875 (Wien, sog. "Pariser Fassung"))
- Lohengrin (1845-1848, UA: 28. August 1850, Großherzogliches Hoftheater Weimar.)
- Der Ring des Nibelungen, mit vier Teilen:
- Vorabend: Das Rheingold (1851-1854, UA: 22. September 1869 Königliches Hof- und Nationaltheater München)
- Erster Tag: Die Walküre (1851-1856, UA: 26. Juni 1870 Königliches Hof- und Nationaltheater München)
- Zweiter Tag: Siegfried (1851-1871, UA: 16. August 1876 Festspielhaus Bayreuth)
- Dritter Tag: Götterdämmerung (1848-1874, UA: 17. August 1876 Festspielhaus Bayreuth)
- Tristan und Isolde (1856-1859, UA: 10. Juni 1865 Königliches Hof- und Nationaltheater München)
- Die Meistersinger von Nürnberg (1845-1867, UA: 21. Juni 1868 Königliches Hof- und Nationaltheater München)
- Parsifal (1865-1882, UA: 26. Juli 1882 Festspielhaus Bayreuth) - "Bühnenweihfestspiel"
Sonstiges
- Symphonie C-Dur
- Konzertouvertüren (darunter Faust-Ouvertüre d-Moll)
- 3 Klaviersonaten
- Wesendonk-Lieder
Schriften
Wagner hat zusätzlich zu den Inhaltsentwürfen, Textfassungen und Analysen seiner Musikdramen zahlreiche musiktheoretische, philosophische, politische und belletristische Schriften verfasst, u.a. "Oper und Drama", (1851), ein Essay über die Theorie der Oper, "Das Judentum in der Musik" (1850), eine Polemik gegen jüdische Komponisten und Das Kunstwerk der Zukunft (1850). Er schrieb auch eine Autobiografie "Mein Leben" (1880).
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Siehe auch: Liste deutscher Komponisten, Zukunftsmusik
Literatur
- Kurt Pahlen, Die große Geschichte der Musik, ISBN 3-471-78444-6
Weblinks
- [http://www.richard-wagner-web.de Richard Wagner-Web] - umfangreiche Informationen über Leben und Werk Richard Wagners
- [http://www.wagnerportal.de Das Wagnerportal] - umfangreiche Informationen über Richard Wagner aus der Wagnerstadt.
- [http://www.richard-wagner-postkarten.de/ Richard-Wagner-Postkarten] – große Sammlung historischer Postkarten mit Motiven aus Richard Wagners Opern
- [http://www.wagner-gesellschaft.de Die deutsche Richard Wagner-Gesellschaft]
- [http://www.oerwg.com/ www.oerwg.com] - Österreichische Richard Wagner Gesellschaft
- [http://www.richard-wagner-museum.ch/ Schweizer Richard Wagner-Museum] - Das Landhaus direkt am Vierwaldstättersee in der Schweiz war das Exil Richard Wagners und seiner zweiten Frau Cosima in den Jahren 1866 bis 1872.
- [http://www.richard-wagner-werkstatt.com Richard Wagner-Werkstatt] – Textbücher, Biographie-Datenbank, Wagner-Aufführungskalender, Hör-Beispiele
Wagner, Richard
Wagner, Richard
Wagner, Richard
Wagner, Richard
Wagner, Richard
Wagner
Wagner, Richard
Wagner, Richard
ja:リヒャルト・ワーグナー
th:ริชาร์ด วากเนอร์
1876
- 1. Januar: Die Mark wird als Einheitswährung in allen deutschen Bundesstaaten eingeführt
- 7. März: Alexander Graham Bell erhält ein US-Patent auf die Erfindung des Telefons
- Bulgarischer Aprilaufstand 1876
- 25. Juni: Schlacht am Little Bighorn River (Montana): Das siebte US-amerikanische Kavallerieregiment unter George A. Custer wurde von Indianern der Sioux und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse vernichtend geschlagen
Religion
- Gründung der unitarischen Religionsgemeinschaft Freier Protestanten in Rheinhessen
Kultur
- 16. Januar: Uraufführung der romantischen Oper Die Hochländer von Franz von Holstein in Mannheim
- 13. Februar: Uraufführung der Oper Angelo von César Cui in Moskau
- 16. August: Im Bayreuther Festspielhaus Uraufführung der Oper „Siegfried“ von Richard Wagner
- 24. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Der Seekadett von Richard Genée am Theater an der Wien in Wien
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper Wakula der Schmied (zweite Fassung als „Die Pantöffelchen“, Orig.: Tscherewitschki Wakula) von Pjotr Iljitsch Tschaikowski an der Hofoper in Sankt Petersburg
- 3. Januar: Wilhelm Pieck, deutscher Kommunist, Politiker und Präsident der DDR († 1960)
- 5. Januar: Konrad Adenauer, deutscher Politiker und Bundeskanzler († 1967)
- 9. Januar: Hans Bethge, deutscher Dichter
- 9. Januar: Robert Michels, deutscher Soziologe († 1936)
- 10. Januar: Thomas Alva Edison jr., US-amerikanischer Erfinder († 1935)
- 12. Januar: Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist († 1948)
- 12. Januar: Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller († 1916)
- 14. Januar: Gustav Schröer, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1949)
- 20. Januar: Josef Hofmann, österreichischer Pianist († 1957)
- 23. Januar: Otto Diels, deutscher Chemiker († 1954)
- 23. Januar: Rupert Mayer, Jesuitenpater († 1945)
- 25. Januar: Herbert Eulenberg, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1949)
- 29. Januar: Ludolf Nielsen, dänischer Komponist († 1939)
- 1. Februar: Prosper L'Orange, deutscher Ingenieur und Erfinder († 1905)
- 2. Februar: Martin Knopf, deutscher Komponist
- 6. Februar: Eugène-Henri Gravelotte, französischer Fechter († 1939)
- 6. Februar: Wilhelm Schmidtbonn, deutscher Schriftsteller († 1952)
- 8. Februar: Paula Modersohn-Becker, Malerin (Expressionismus) († 1907)
- 16. Februar: Mack Swain, US-amerikanischer Schauspieler († 1935)
- 17. Februar: Hans Bernoulli, Schweizer Architekt und Professor († 1959)
- 22. Februar: Ita Wegman, Ärztin, Mitbegründerin der anthroposophischen Medizin († 1943)
- 28. Februar: John Alden Carpenter, US-amerikanischer Komponist († 1951)
- 1. März: Arthur Ruppin, Zionist und Wegbereiter zur Gründung der Stadt Tel Aviv († 1943)
- 1. März: Henri de Baillet-Latour, 3. Präsident des IOC († 1942)
- 2. März: Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli, Papst von 1939 bis 1958 († 1958)
- 2. März: Pius XII., Papst († 1958)
- 4. März: Jakob Buchli, Schweizer Konstrukteur im Bereich des Lokomotivbaus († 1945)
- 8. März: Franco Alfano, italienischer Komponist († 1954)
- 11. März: Carl Ruggles, US-amerikanischer Komponist († 1971)
- 21. März: Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker († 1964)
- 21. März: Walter Tewksbury, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger († 1968)
- 26. März: Wilhelm zu Wied, Prinz von Albanien († 1945)
- 29. März: Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden († 1908)
- 31. März: Otto Nußbaumer, österreichischer Physiker und Rundfunkpionier († 1930)
- 3. April: Tomáš Baťa, tschechischer Unternehmer, Begründer des Bata-Konzerns († 1932)
- 7. April: Heinrich Tessenow, deutscher Architekt, Professor († 1950)
- 10. April: Jean-Marie Musy, Schweizer Politiker († 1952)
- 11. April: Iwane Dschawachischwili, Gründer der Universität Tiflis († 1940)
- 12. April: Carl Heinrich Becker, deutscher Politiker, preußischer Kultusminister († 1933)
- 22. April: Robert Bárány, ungarischer Mediziner, Neurochemiker und Nobelpreisträger († 1936)
- 23. April: Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller († 1925)
- 24. April: Erich Raeder, Admiral und Chef der Marineleitung († 1960)
- 26. April: Luis Zuegg, bedeutender Seilbahnpionier
- 26. April: Otto Linnemann, deutscher Glasmaler und Wand- und Dekorationsmaler († 1961)
- 26. April: Heinrich Hirtsiefer, deutscher Politiker († 1941]
- 5. Mai: Konstantin Gorbatoff, Maler († 1945)
- 6. Mai: Paul Silverberg, deutscher Industrieller († 1959)
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