:: wikimiki.org ::
| Beatrix |
BeatrixBeatrix ist ein weiblicher Vorname.
Beatrix bezeichnet auch den Asteroiden mit der Nummer 83, Beatrix (Asteroid).
Herkunft und Bedeutung des Namens
Neben der okzitanischen Abwandlung Beatrice ist Beatrix eine lateinische Bildung, die sich von Beate ableitet. Der Name bedeutet 'die Seligmachende' bzw. 'die Glückliche'.
Namenstag
- 12. März
Bekannte Namensträgerinnen
- Beatrix von Burgund († 1184), deutsche Kaiserin
- Königin Beatrix I. der Niederlande
Varianten
- Bea, Beate, Beatrice, Trixi
Siehe auch
- Liste gebräuchlicher Vornamen
- BeatrIX Linux
Kategorie:Weiblicher Vorname
VornameDer Vorname oder Personenname ist der Teil des Namens einer Person, der nicht die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt, sondern das Individuum innerhalb der Familie bezeichnet. Im Deutschen und in anderen europäischen Sprachen bildet er bei zusammengesetzten Namen den ersten Namensteil, während er beispielsweise im Ungarischen, Chinesischen, Japanischen oder Koreanischen hinter dem Familiennamen steht.
Bei der Auswahl, Anzahl und Klangfarbe der gewählten Vornamen spielt der soziale Hintergrund der Eltern eine gewichtige Rolle. Der weltweit vermutlich am häufigsten verwendete Vorname ist Mohammed. Besonders in islamischen Ländern ist er oft vertreten.
Funktion
In westlichen Kulturen dient der Vorname innerhalb einer Familie zur Unterscheidung zwischen den Familienmitgliedern (im Unterschied zum Familiennamen, der die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt). Keine Seltenheit ist es jedoch, wenn derselbe Vorname nach dem Tode des Kindes für ein nachgeborenes erneut vergeben wird.
Es gibt Gegenden in Deutschland (z.B. in Thüringen), in denen es durchaus möglich war, zwei oder mehrere, ja alle gleichzeitig lebenden Kinder derselben Familie mit dem selben Vornamen taufen zu lassen. Man unterschied dann zwischen "Groß-Hans" und "Klein-Hans" usw. - Manchmal ist die Gleichnamigkeit nur sekundär oder scheinbar, wenn etwa bei einem Doppelnamen wie "Johann Christoph" ein Namensteil im praktischen Gebrauch ausfiel oder vergessen wurde und nicht selten bei der Heirat oder beim Tode dieser Person dann ein neuer Doppelname erfunden worden ist. Genealogische Nachforschungen werden dadurch erschwert (siehe auch Toter Punkt).
Soziologisch gesehen gibt es einen Ablauf der Namensgebung, der sich in Wellenform immer wiederholt: Die soziale Oberschicht gibt ihren Kindern Vornamen, die besonders erwählt sind und sie vom einfachen Volk unterscheiden sollen. In den folgenden Jahrzehnten gibt die Unterschicht ihren Kindern auch diese Namen. Dadurch werden diese Namen "gewöhnlich" und die Oberschicht sieht sich veranlasst, neue Vornamen zu geben oder auf sehr alte und ungebräuchlich gewordene Namen zurückzugreifen oder Doppelnamen zu bilden. Um 1600 begann auf diese Weise die Bildung von Doppel-Vornamen. Als schließlich alle Kinder mehrere Vornamen hatten, begann die Oberschicht wieder, nur einen einzigen Vornamen zu vergeben. So folgt seit Jahrhunderten Modewelle auf Modewelle.
Die Namensgebung spielte im deutschen Sprachraum lange auch eine politische Rolle: Zum einen wurden von den Kirchen christliche und hebräische Namen gefördert (so ließ Johannes Calvin zur Taufe nur biblische Namen zu), zum anderen nahm die Zahl der gebräuchlichen unterschiedlichen Vornamen mit der Zeit ab.
Funktion (erster Teil eines zusammengesetzten Namens) und Bedeutung (Unterscheidungsname zwischen Familienmitgliedern) fallen in westlichen Kulturen zusammen. In vielen asiatischen und afrikanischen Kulturen wird allerdings erst der Familienname und danach der Familienmitgliedsname genannt. Das ist auch im Ungarischen der Fall. Im süddeutschen Sprachraum ist es gängige Praxis in der Umgangssprache. Beispiel: der "Köhlers Werner". Obwohl der Familienmitgliedsname in diesen Fällen nicht mehr vor dem Familiennamen steht, wird er trotzdem von Mitgliedern westlicher Kulturen Vorname genannt.
In einigen Ländern gibt es zwischen Vornamen und Familiennamen noch den Vatersnamen, wie zum Beispiel in Russland.
Aus einigen Vornamen haben sich im Laufe der Zeit auch Familiennamen entwickelt.
Die wissenschaftliche Disziplin der Namenforschung
beschäftigt sich mit der Bedeutung, Herkunft und Verbreitung von Namen. Erklärungen in Buchform hat unter anderem der Dudenverlag herausgebracht.
Namensgebung in Deutschland
Nach der Geburt eines Kindes wird dessen Vorname von den Eltern bestimmt. In Deutschland gibt es bestimmte Richtlinien für die Namensgebung:
Der Vorname...
- ... muss als solcher erkennbar sein.
- ... muss eindeutig männlich oder weiblich sein.
- ... darf dem Kindeswohl nicht schaden.
- ... darf kein Orts-, Familien- oder Markenname sein.
- ... muss innerhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden.
- ... kann nicht rechtlich geschützt werden (um ihn auf diese Weise als einzigartig zu erhalten).
Eine Person kann mehrere Vornamen, muss aber mindestens einen Vornamen besitzen. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dürfen einem Neugeborenen maximal fünf Vornamen gegeben werden. Bei Verwendung mehrerer Vornamen wird der Vorname, mit dem die Person "gerufen" wird, als Rufname bezeichnet. Die Reihenfolge der Vornamen stellt keine Rangfolge dar. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung steht es in Deutschland dem Namensträger frei, zwischen seinen standesamtlich eingetragenen Namen zu wählen. Ein "Rufname" ist also nicht unveränderlich festgelegt.
In Deutschland besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit, seinen Vornamen im Nachhinein ändern zu lassen. Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der Namenänderungsbehörde, die entweder beim Standesamt, der Kreisverwaltung oder beim Ordnungsamt angesiedelt ist. Damit der Vorname geändert werden kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Zum Beispiel können ausländische Vornamen nach der Einbürgerung eingedeutscht werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Vornamen ändern zu lassen, wenn jemand schon immer anders genannt wurde und sich mit seinem exotischen Vornamen nicht abfinden kann.
Entwicklung in Deutschland
In Deutschland dominierten seit dem Mittelalter Vornamen christlicher und deutscher Herkunft. Erst seit den 1950er-Jahren änderte sich dies massiv. Besonders anglophone und romanische Vornamen wie Jennifer, Mike oder aber Natalie und Marco gewannen an Bedeutung. Obwohl in beiden Teilen Deutschlands verschiedene Namen die größte Beliebtheit hatten (Peggy und Cindy sind oft zitierte Beispiele für die DDR), war die Tendenz in beiden Staaten gleich. Ende des 20. Jahrhunderts besaßen knapp zwei Drittel der Vornamen weder einen christlichen noch einen deutschen Hintergrund.
Vor allem folgende Faktoren sind für diese Änderungen verantwortlich:
- Das Aufgeben familieninterner Traditionen (z. B.: Benennung des ältesten Sohnes nach dem Vater oder Großvater, Erbnamen; Benennung nach den Taufpaten)
- Das Streben nach Individualität: Die Einzigartigkeit der Kinder soll sich auch in einzigartigen Namen widerspiegeln
- Das Vermeiden von Namen, die für die Eltern- und Großelterngeneration typisch sind
- Der Bedeutungsverlust des christlichen Glaubens in der Gesellschaft
- Der nach Shoa und Zweitem Weltkrieg als problematisch empfundene Rückgriff auf nationale deutsche Traditionen
- Das hohe Prestige der westeuropäischen und nordamerikanischen Länder in beiden Teilen Deutschlands
- Erhöhter Konsum der Massenmedien, in denen Produktionen aus den USA, Großbritannien und Frankreich dominieren
- Verstärkte Internationalisierung der Kultur
- Verstärkte Berücksichtigung phonetischer Kriterien (möglichst vokalreiche Namen für beide Geschlechter, Mädchennamen auf -a, Zurückhaltung gegenüber den Phonemen /p/, /t/ und /k/)
Einflussfaktoren, die ausgeschlossen werden können:
- Immigration nach Deutschland - Typische Vornamen der Immigrantengruppen blieben auf diese beschränkt.
- Internationaler Tourismus - Sowohl Bundesrepublik als auch die DDR erlebten die Zunahme westlicher Vornamen, obwohl die Reiseziele verschieden waren.
Bei der Übernahme fremder Namen war seit jeher eine lautliche Anpassung zu beobachten. Zuerst wurden Namen adaptiert, die an traditionelle phonetische Gewohnheiten anschlussfähig waren. So wurde im Mittelalter aus Johannes Hans, aus Christian Christen und aus Marcus zunächst Marx. Manche Namen wurden auch in ihrer geschriebenen Form übernommen, obwohl die Aussprache in den Herkunftsgebieten eine andere war: So wurde span. Xavier als Xaver übernommen und nicht als Schabier und norweg. Harald als Harald und nicht als Harall.
Literatur
Jürgen Gerhards: Die Moderne und ihre Vornamen. Eine Einladung in die Kultursoziologie. Wiesbaden 2003.
Jürgen Gerhards: Globalisierung der Alltagskultur zwischen Verwestlichung und Kreolisierung: Das Beispiel Vornamen. In: Soziale Welt. Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis. Jg. 54, Heft 2, Bonn 2003.
Siehe auch
- Kategorie:Weibliche Vornamen
- Kategorie:Männliche Vornamen
- Wikipedia:WikiProjekt Namensforschung
- Liste gebräuchlicher Vornamen
- Römische Vornamen
- Hamburger Sie
Weblinks
- [http://www.firstname.de/ Datenbank mit mehr als 76.000 Vornamen aus aller Welt]
- [http://www.gfds.de/namen.html Gesellschaft für Deutsche Sprache: Beratung Vornamen; beliebteste Vornamen]
- [http://www.vornamenarchiv.de vornamenarchiv.de]
- [http://www.vornamen.ch Vornamen.ch]
- [http://www.beliebte-vornamen.de Ranglisten der beliebtesten Vornamen seit 1890]
- [http://www.kunigunde.ch www.kunigunde.ch: Vornamen und ihre Bedeutung]
- [http://www.behindthename.com Bedeutung und Herkunft von Vornamen aus allen Teilen der Welt] (englisch)
- [http://www.rundschau-online.de/kr/KrCachedContentServer?ksArtikel.id=1107874790444&listID=1037966279508&openMenu=1039082845263&calledPageId=1039082845263 Marie und Maximilian bleiben die beliebtesten Vornamen 2004 in Deutschland]
!
Okzitanische SpracheOkzitanisch ist eine galloromanische Sprache, die im südlichen Drittel Frankreichs sowie in Randgebieten Italiens (piemontesische Alpen) und Spaniens (Val d'Aran in Katalonien) gesprochen wird. Die Sprache wird nur im Val d'Aran als Amtssprache verwendet (in ihrer lokalen Form, dem Aranesischen), auf französischem Gebiet ist hingegen ausschließlich Französisch Amtssprache.
Language Codes:
:ISO 639-1: oc
:ISO 639-2: oci
Der Name
Der Name okzitanisch ist abgeleitet vom okzitanischen Wort òc für 'ja'. Die galloromanischen Sprachen (Französisch und Okzitanisch) werden eingeteilt in die Langues d'oïl (oïl = altfranzösisch für 'ja', aus dem sich das heutige oui entwickelt hat) und langue d'oc (òc = altokzitanisch für 'ja'), von der letztgenannten Bezeichnung kommt auch der Name für die Region Languedoc, die nur ein Teil des okzitanischen Sprachgebietes ist. Erstmals erwähnt wurde diese Unterscheidung der galloromanischen Sprachen (mit dem Italienischem, der langue de si) vom Dichter Dante.
Dialekte
Das Okzitanische gliedert sich in zahlreiche Dialekte, die sich in drei Gruppen einteilen lassen:
- Nordokzitanisch
- Limousinisch (im Limousin)
- Auvergnatisch (in der Auvergne)
- alpinen Varietäten (im südlichen Teil der französischen Alpen)
- Südokzitanisch
- Languedokisch (im Languedoc)
- Provenzalisch (in der Provence)
- Nissart (im Gebiet um Nizza, wird oft auch zum Provenzalischen gezählt)
- Gaskognisch (in der Gascogne). Zum Gaskognischen gehört auch das Aranesische im Val d'Aran. Aufgrund seines Systemabstandes zu den anderen Dialekten wird das Gaskognische teilweise auch als eigene Sprache angesehen.
Einige Romanisten sehen eine enge Verwandtschaft zwischen der Okzitanischen und katalanischen Sprache. Die Unterschiede sehen sie hierbei bei dem Einfluss der dominierenden Sprachen, von denen sie umgeben werden. So orientiert sich die Schreibweise des Okzitanischen am Französischen, während die katalanische Schreibweise eher am Spanischen angelehnt ist.
Geschichte
Das Okzitanische entwickelte sich aus dem Vulgärlatein im südlichen Drittel des heutigen Frankreich. Da dort die Gallo-römische Kultur stärker ausgeprägt war als im Norden, entwickelte sich die Sprache auch anders. Sie wurde nicht so sehr vom Fränkischen geprägt wie die Langues d'oïl und behielten somit einen stärkeren romanischen Charakter.
Bis zum 12. Jahrhundert bildeten sich auf der Grundlage der sprachlichen Varietäten, die im Raum des heutigen Frankreich aus dem Vulgärlatein entstanden waren, zwei verschiedene Literatursprachen heraus. Nördlich der Loire entwickelte sich die Langue d'oïl, die weitgehend dem heutigen Französisch entspricht, südlich das Okzitanische, das damals als Langue d'oc, Provenzalisch (provençal) oder Limousinisch (limousin) bekannt war. Es spielte als Literatursprache (vor allem der Trobador-Lyrik) im 12. und 13. Jahrhundert eine wichtige Rolle, die nicht auf die Höfe Südfrankreichs beschränkt blieb, sondern auch in Nordspanien, vor allem in Katalonien, und in Norditalien der Literarisierung der dortigen romanischen Dialekte vorausging. Der Albigenserkreuzzug beendete diese kulturelle Blüte des Okzitanischen jäh.
Im Zuge der durch Ludwig XIV. begonnenen Zentralisierung auf sprachlicher Ebene wurde das Okzitanische als Unterrichtssprache in öffentlichen Schulen abgeschafft und der Gebrauch im Alltag zurückgedrängt. Vor allem seit der Französischen Revolution ab 1789 verlor die Sprache an Bedeutung, da nun die gesamte Bevölkerung in das politische Leben des französischen Zentralstaates und das von diesem organisiserte Bildungswesen, das sich auschließlich des Französischen bediente, einbezogen wurde.
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es in intellektuellen Kreisen Bestrebungen, eine moderne okzitanische Literatursprache zu schaffen.
Heutige Verbreitung
Okzitanisch sprechen heute im südlichen Drittel Frankreichs, das die Anhänger einer okzitanischen Literatursprache Okzitanien nennen, höchstens noch 2-3 Mio. Menschen, das ist etwa ein Zehntel der Bevölkerung, allerdings vor allem ältere Leute auf dem Land.
Es gewinnt, vor allem aus touristischen Gründen, wieder an Bedeutung, wird in einigen Schulen, den Calandretas, parallel zum Französischen gelehrt und Straßenschilder werden zweisprachig ausgeführt. So heißen die Städte Toulouse und Carcassonne z.B. auf Okzitanisch Tolosa und Carcassona. Amtssprache ist jedoch ausschließlich Französisch.
Es existiert eine kodifizierte okzitanische Literatursprache, deren Normen vom Institut d'estudis occitans in Toulouse festgelegt wurden und unter anderem in einigen Regionen im fakultativen Okzitanischunterricht in den Schulen gelehrt werden. Diese wird jedoch nur von einem Teil des Sprecher anerkannt und verwendet. Insbesondere in der Provence wird sie von vielen abgelehnt und die Anerkennung des Provenzalischen als eigenständige Schriftsprache gefordert.
Außerhalb Frankreichs gehören das Val d'Aran in Katalonien, wo die lokale Varietät, das Aranesische, lokale Amtssprache ist, und einige Täler der piemontesischen Alpen in Italien zum Sprachgebiet des Okzitanischen.
Bibliographie
Sprachgeschichte
- Bec, Pierre, La langue occitane, Paris, PUF, 1995 (6. Auflage).
- Kremnitz, Goerg, Das Okzitanische. Sprachgeschichte und Soziologie, Tübingen, Niemeyer, 1981.
Literaturgeschichte
- Garavini, Fausta, La letteratura occitanica moderna, Firenze, Sansoni, 1970.
- Gardy, Philippe, Une écriture en archipel. Cinquante ans de poésie occitane (1940-1990), Église-Neuve-d'Issac, Fédérop, 1992.
- Lafont, Pierre / Anatole, Christian, Nouvelle histoire de la litérature occitane, Paris, PUF, 1970/71.
- Rouquette, Jean, La littérature d'Oc, Paris, PUF, 1980 (3. Auflage).
Anthologie (mit deutschen Übersetzungen)
- Kirsch, Fritz-Peter, Okzitanische Erzähler des 20. Jahrhunderts. Ausgewählte Texte mit deutscher Übersetzung und Kommentar, Tübingen, Narr, 1980.
Wörterbücher
- Alibert, Louis, Dictionnaire occitan-français d'après les parlers languedociens, Toulouse, Institut d'études occitanes, 1966.
- Barthes, Roger, Lexique Occitan-Français, Paris, Collection des Amis de la langue d'Oc, 1980.
- Lagarde, André, Dictionnaire occitan-français, français-occitan, Toulouse, CRDP, 1996.
- Mistral, Frédéric, Lou Trésor dóu Felibrige, La Calada/Aix en Provence, Edisud, 1979 (Erste Auflage 1878).
Grammatiken/Sprachlehrbücher
- Cichon, Peter, Einführung in die okzitanische Sprache, Bonn, Romanistischer Verlag, 1999.
- Taupiac, Jacme, Gramatica occitana, Puèglaurenç, Institut d'Estudis Occitans, 1995.
Weblinks
Kategorie:Romanische Sprache
Kategorie:Frankreich
als:Okzitanische Sprache
ja:オック語
BeatriceBeatrice ist ein weiblicher Vorname.
Herkunft und Bedeutung des Namens
Er stammt ursprünglich aus dem Okzitanischen, hat sich aber vor allem über das Italienische verbreitet. Inzwischen gibt es auch die neulateinische Bildung Beatrix. Der Name bedeutet 'die Seligmachende'.
Die Popularität des Namens geht auf eine Figur aus Werken des italienischen Dichters Dante Alighieri zurück: In Vita Nuova berichtet er erstmalig von einer früh verstorbenen Beatrice (Beatrice Portinari), die er als junge Frau in Florenz getroffen habe. Später taucht Beatrice dann als Führerin des Erzählers durch das Paradies in Dantes Göttlicher Komödie wieder auf – ganz passend zu ihrem Namen ('Seligmachende'). Ob Beatrice wirklich existiert hat oder nur eine Figur der Dichtung ist, bleibt unklar.
Metaphorisch (und mitunter scherzhaft) bezeichnet man eine Führerin als Beatrice, während man einen sehr redseligen Führer als Cicero bezeichnet. In der Literatur kann mit Beatrice auch eine unerreichbare Geliebte metaphorisch gemeint sein.
Namenstag
23.10.1989
Bekannte Namensträgerinnen
- Beatrice Straight, Schauspielerin
- Beatrice Webb, englische Soziologin
- Rose Ausländer (eigentlich: Rosalie Beatrice Ruth Scherzer), Dichterin
Varianten
Bea, Beke, Beate, Beatrix
Kategorie:Weiblicher Vorname
12. MärzDer 12. März ist der 71. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 72. in Schaltjahren) - somit bleiben 294 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1171 - Manuel I. Komnenos lässt alle Venezianer im Byzantinischen Reich verhaften und enteignen. Bruch der Beziehung zwischen Byzanz und Venedig.
- 1664 - New Jersey wird eine britische Kolonie.
- 1864 - Das Schutzzeichen des Roten Kreuzes (rotes Kreuz auf weißem Grund) wird das erste Mal, vom schweizerischen Arzt Dr. Louis Appia, im deutsch-dänischen Krieg getragen.
- 1913 - Canberra wird Hauptstadt von Australien.
- 1922 - Die Transkaukasische Republik wird in Tiflis proklamiert.
- 1930 - Mahatma Gandhi bricht mit 78 Männern zum sogenannten Salzmarsch auf, um in einem Akt des zivilen Ungehorsams das britische Salzmonopol zu brechen.
- 1938 - Das nationalsozialistische Deutschland besetzt - von den meisten Österreichern bejubelt - Österreich.
- 1940 - Mit der Unterzeichnung des Moskauer Friedensvertrags endet der Winterkrieg zwischen Finnland und der Sowjetunion.
- 1945 - Einer der größten Luftangriffe des 2. Weltkriegs zerstört Dortmund.
- 1947 - Die Truman-Doktrin, die die Ausbreitung des Kommunismus verhindern soll, wird veröffentlicht.
- 1967 - Suharto übernimmt in Indonesien die Macht von Sukarno und wird Präsident.
- 1968 - Mauritius wird von Großbritannien unabhängig.
- 1968 - Gabun. Gründung der Einheitspartei "Parti Démocratique Gabonais"
- 1971 - Das Militär putscht unter Führung von General Tagmac und Nihat Erim in der Türkei erneut. Linke Parteien und Organisationen werden verboten. Mehrere tausend Menschen werden verhaftet und eingesperrt.
- 1986 - Bei einem Referendum stimmen die Spanier mehrheitlich für den Verbleib ihres Landes in der NATO.
- 1987 - Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg erklärt das deutsche Reinheitsgebot für Bier (seit 1516) für unzulässig.
- 1992 - Ausrufung der Republik Mauritius
- 1994 - Erstmals weiht die Anglikanische Kirche Englands 32 Frauen zu Priesterinnen, nachdem in der Generalversammlung der anglikanischen Kirche die Ordination von Frauen bereits 1975 für möglich erklärt wurde.
- 1996 - Die USA entsenden einen Flugzeugträgerverband in taiwanische Küstengewässer vor der Volksrepublik China.
- 1999 - Ungarn, Polen und Tschechien treten der NATO bei.
- 2001 - Irans Staatspräsident Mohammad Chātemī und Russlands Staatspräsident Wladimir Putin unterzeichnen ein Kooperationsabkommen beider Staaten.
- 2002 - In Algerien wird die Berbersprache Tamazight zur offiziellen Landessprache erklärt.
- 2003 - Der serbische Ministerpräsident Zoran Đinđić wird in Belgrad vor dem Regierungsgebäude aus dem Hinterhalt von Scharfschützen erschossen.
Wirtschaft
- 1894 - Coca-Cola wird zum ersten Mal in Flaschen verkauft.
Wissenschaft, Technik
- 1365 - Gründung der Universität Wien
- 1933 - In London gelingt Chemikern der britischen Imperial Chemical Industries (ICI) die Polymerisation von Ethen zu Hochdruck-Polyethylen.
- 1993 - Der erste Kühlschrank (ohne FCKW und FKW) wird vorgestellt.
Kultur
- 1953 - Das Musical "Can-Can" von Cole Porter wird im New Yorker Schuberttheater uraufgeführt.
Religion
- 515 v. Chr. - Der Tempel von Jerusalem wird vollendet.
- 1088 - Urban II. wird als Nachfolger von Papst Viktor III. inthronisiert.
- 1622 - Papst Gregor XV. spricht Ignatius von Loyola, Franz Xaver, Theresa von Ávila, Isidor von Sevilla und Philipp Neri heilig.
Katastrophen
- 1928 - Die Staumauer der St.-Francis-Talsperre in der Nähe von Los Angeles bricht: ca. 400 Tote.
- 1934 - Das japanische Torpedoboot "Tomozuru" kentert während einer Übung im Sturm vor Sasebo. Von den 113 Besatzungsmitgliedern kommen ca. 100 Mann ums Leben.
- 1950 - Sigginston, Wales: Eine Avro Tudor V stürzt während des Landeanflugs ab. Alle 83 Menschen an Bord sterben dabei.
- 1993 - In New York City fordert ein drei Tage anhaltender Blizzard 243 Todesopfer und verursacht 3 Milliarden USD Sachschaden.
- 2001 - Die Buddha-Statuen von Bamiyan werden durch Taliban-Milizen auf Anordnung von Mullah Mohammed Omar gesprengt.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1515 - Caspar Othmayr, deutscher Priester, Theologe und Komponist
- 1606 - Johann Caspar Bauhin, schweizerischer Arzt und Botaniker
- 1607 - Paul Gerhardt, deutscher Kirchenlieddichter
- 1613 - André Le Nôtre, französischer Landschaftsarchitekt
- 1637 - Anne Hyde, erste Gattin König Jakob II. von England
- 1685 - George Berkeley, irischer Theologe und Philosoph
- 1728 - Anton Raphael Mengs, aus Böhmen stammender Maler
- 1732 - Joseph Gärtner, deutscher Botaniker
- 1769 - Archibald Campbell, britischer General
- 1776 - Hester Stanhope, US-amerikanische Abenteurerin
- 1784 - William Buckland, englischer Geologe und Paläontologe
- 1809 - Gustav Werner, evangelischer Pfarrer und Gründer der gleichnamigen Stiftung
- 1821 - John Joseph Caldwell Abbott, kanadischer Anwalt, Politiker und Premierminister
- 1821 - Luitpold von Bayern, Prinzregent von Bayern
- 1824 - Gustav Robert Kirchhoff, deutscher Physiker
- 1825 - Alexei Uwarow, russischer Archäologe
- 1832 - Charles Cunningham Boycott, britischer Gutsverwalter in Irland
- 1832 - Charles Friedel, französischer Chemiker
- 1835 - Gregorio María Aguirre García, Erzbischof von Toledo und Kardinal
- 1837 - Alexandre Guilmant, französischer Organist und Komponist
- 1838 - William Henry Perkin, britischer Chemiker
- 1848 - Karl Hagemeister, deutscher Maler
- 1854 - Gottfried Straßer, schweizerischer Pfarrer und Dichter
- 1862 - Alfredo Peri-Morosini, schweizerischer katholischer Bischof
- 1862 - Richard Skowronnek, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1863 - Gabriele D'Annunzio, italienischer Dichter und Politiker
- 1863 - Wladimir Iwanowitsch Wernadski, russischer Geologe, Geochemiker und Mineraloge
- 1870 - Grigol Zereteli, georgischer Altphilologe und Stalin-Opfer
- 1872 - Ernst Hottenroth, deutscher Bildhauer
- 1874 - Edmund Eysler, österreichischer Komponist
- 1877 - Wilhelm Frick, deutscher NS-Politiker
- 1878 - Richard Goldschmidt, deutsch-US-amerikanischer Zoologe und Genetiker
- 1879 - Alfred Abel, deutscher Schauspieler
- 1881 - Kemal Atatürk, Gründer und erster Staatspräsident der türkischen Republik
- 1883 - Oskar Wackerzapp, deutscher Politiker
- 1884 - Gustav Friedrich Hartlaub, deutscher Kunsthistoriker
- 1886 - Vittorio Pozzo, italienischer Fußballtrainer
- 1888 - Erich Rothacker, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1888 - Hans Knappertsbusch, deutscher Dirigent
- 1888 - Waslaw Nijinski, russischer Tänzer, Choreograph
- 1890 - Idris I., König von Libyen
- 1890 - William Dudley Pelley, US-amerikanischer Antisemit
- 1891 - Michel Polanyi, ungarisch-britischer Chemiker und Philosoph
- 1893 - Erwin Planck, deutscher Politiker
- 1896 - Jesse Fuller, US-amerikanischer Musiker
- 1904 - Adolf Arndt, deutscher Politiker und MdB
- 1904 - Bodo Uhse, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, deutscher Verleger
- 1911 - Gustavo Díaz Ordaz, mexikanischer Politiker und Präsident
- 1911 - Harry Fisher, US-amerikanischer Gewerkschafter, Friedensaktivist
- 1915 - Alberto Burri, italienischer Künstler
- 1916 - Nikolaj Iwanowitsch Pejko, russischer Komponist
- 1921 - Giovanni Agnelli, italienischer Industrieller und geschäftsführender Gesellschafter von Fiat
- 1922 - Arnim Dahl, deutscher Stuntman
- 1922 - Jack Kerouac, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1923 - Norbert Brainin, österreichisch-britischer Primgeiger des Amadeus-Quartetts
- 1925 - Georges Delerue, französischer Filmkomponist
- 1925 - Harry Harrison, US-amerikanischer Science Fiction Autor
- 1925 - Leo Esaki, japanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1925 - Louison Bobet, französischer Radrennfahrer
- 1926 - Eberhard Heinrich, Mitglied beim Politbüro des ZK der SED der DDR
- 1927 - Raúl Alfonsín, argentinischer Politiker und Präsident
- 1928 - Edward Albee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1928 - Paul Kuhn, deutscher Pianist, Bandleader und Sänger
- 1928 - Walter Althammer, deutscher Politiker und MdB
- 1928 - Werner Krolikowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1929 - Hans Müllejans, Dompropst in der Domkirche zu Aachen
- 1931 - Gordon MacRae, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1932 - Barbara Feldon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Adolf Frohner, österreichischer Maler und Grafiker
- 1935 - Jacques Benveniste, französischer Mediziner
- 1940 - Al Jarreau, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Mauri Antero Numminen, finnischer Sänger, Komponist, Entertainer, Buchautor und Filmemacher
- 1941 - Brian O'Hara, britischer Musiker
- 1942 - Mark Valentino, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Paul Kantner, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Ratko Mladić, ehemaliger Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Truppen
- 1943 - Christean Wagner, hessischer Politiker und Landesminister
- 1944 - Ernst Theodor Menke, deutscher Manager
- 1946 - Liza Minnelli, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1946 - Ricky King, deutscher Musiker
- 1947 - Kalervo Palsa, finnischer Maler des Expressionismus
- 1947 - Peter Harry Carstensen, deutscher Politiker, MdB
- 1947 - Peter Orloff, deutscher Sänger und Songschreiber
- 1948 - James Taylor, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Les Holroyd, britischer Musiker (Barclay James Harvest)
- 1949 - Mike Gibbins, britischer Musiker
- 1949 - Reinhard Weis, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Yasuhiko Okudera, japanischer Fußballspieler
- 1953 - Alwin Fitting, deutscher Arbeitnehmervertreter der RWE Power AG
- 1953 - Ron Jeremy, US-amerikanischen Pornodarsteller
- 1956 - Steve Harris, britischer Musiker
- 1957 - Marlon Jackson, US-amerikanischer Sänger
- 1957 - Patrick Battiston, französischer Fußballspieler
- 1962 - Andreas Köpke, deutscher Fußballspieler und -manager
- 1963 - Joaquim Cruz, brasilianischer Leichtathlet
- 1963 - Kazik Staszewski, polnischer Rock- und Punkmusiker
- 1964 - Dieter Eckstein, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Graham Coxon, britischer Musiker und Maler
- 1973 - Tim Fischer, deutscher Chansonier
- 1977 - Rita König, rumänisch-deutsche Florettfechterin
- 1978 - Arina Tanemura, japanische Manga-Zeichnerin
- 1979 - Tim Wieskötter, deutscher Kanurennsportler
- 1987 - Teymur Rəcəbov, aserbaidschanischer Großmeister im Schach
Gestorben
- 417 - Papst Innozenz I., katholischer Heiliger
- 604 - Papst Gregor I., katholischer Heiliger, Kirchenvater und Kirchenlehrer
- 1316 - Stefan Dragutin, serbischer König
- 1447 - Schah-Rukh, Timuriden-Fürst
- 1507 - Cesare Borgia, italienischer Renaissanceherrscher
- 1628 - John Bull, englischer Organist und Cembalist
- 1648 - Tirso de Molina, spanischer Dichter
- 1737 - Karl Alexander, 11. Herzog von Württemberg
- 1772 - Franz de Paula Penz, Tiroler Pfarrer und Kirchenbaumeister
- 1801 - Paul I., Zar von Russland von 1796 bis 1801
- 1812 - Johann Jakob Griesbach, deutscher Professor
- 1832 - Friedrich Kuhlau, deutsch-dänischer Komponist
- 1834 - Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
- 1846 - Maria Katharina Tismar, deutsche Stiftungsgründerin
- 1861 - August Bier, deutscher Chirurg
- 1869 - Ernst Haberbier, deutscher Komponist und kaiserlich russischer Hofpianist
- 1872 - Zeng Guofan, chinesischer Staatsmann
- 1885 - Ysaac Brons, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
- 1889 - Johannes IV. (Äthiopien), Kaiser von Äthiopien
- 1898 - Johann Jakob Balmer, schweizerischer Mathematiker und Physiker
- 1898 - Zacharias Topelius, finnisch-schwedischer Dichter und Schriftsteller
- 1905 - Rudolf von Alt, österreichischer Landschafts- und Architekturmaler
- 1906 - Joseph Monier, französischer Gärtner, erfand den Stahlbeton
- 1909 - Herrmann Julius Meyer, deutscher Verleger
- 1914 - George Westinghouse, US-amerikanischer Erfinder
- 1916 - Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin
- 1925 - Sun Yat-sen, chinesischer Politiker
- 1932 - Ivar Kreuger, Gründer der Svenska Tändsticks AB (STAB)
- 1937 - Jenö Hubay, ungarischer Komponist und Violinvirtuose
- 1937 - Charles-Marie Widor, französischer Organist, Komponist und Lehrer
- 1942 - Robert Bosch, deutscher Industrieller und Philanthrop
- 1942 - Sir William Henry Bragg, englischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1943 - Gustav Vigeland, norwegischer Bildhauer
- 1945 - Anne Frank, deutsche Jüdin, Opfer des Holocaust
- 1945 - Friedrich Fromm, deutscher NS-Offizier
- 1950 - Heinrich Mann, deutscher Schriftsteller
- 1951 - Alfred Hugenberg, Unternehmer und Politiker der Weimarer Republik
- 1954 - Marianne Weber, deutsche Frauenrechtlerin, Soziologin und Rechtshistorikerin
- 1955 - Charlie Parker, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 1955 - Leo Wohleb, Staatspräsident des ehemaligen deutschen Bundeslandes Baden
- 1955 - Theodor Plievier, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Bolesław Bierut, kommunistischer polnischer Politiker
- 1960 - Semjon Iljitsch Bogdanow, Chef der sowjetischen Militäradministration in Brandenburg
- 1966 - Sidney Camm, englischer Luftfahrtingenieur
- 1978 - John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler
- 1984 - Heinz Oskar Wuttig, deutscher Drehbuchautor
- 1990 - Philippe Soupault, französischer Dichter und Schriftsteller
- 1991 - Ragnar Arthur Granit, schwedischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1991 - William Heinesen, Dichter der Färöer
- 1992 - Heinz Kühn, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
- 1993 - Robert Giscard, französischer Arzt und Mönch
- 1999 - Yehudi Menuhin, US-amerikanischer, später britischer Violinist und Dirigent
- 2001 - Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent
- 2002 - Spyros Kyprianou, griechisch-zypriotischer Politiker und Präsident
- 2003 - Andrei Kivilev, kasachischer Radrennfahrer
- 2003 - Howard Melvin Fast, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2003 - Zoran Đinđić, serbischer Ministerpräsident
- 2004 - Finn Carling, norwegischer Schriftsteller
- 2004 - Yvonne Cernota, deutsche Bobfahrerin
- 2005 - Karl Blessing, deutscher Verleger
- 2005 - Lisa Fittko, österreichische Schriftstellerin
Feier- und Gedenktage
- katholischer Gedenktag für Innozenz I.
- katholischer, evangelischer und orthodoxer Gedenktag für Gregor I. (Gregorstag)
Siehe auch
- 11. März - 13. März
- 12. Februar - 12. April
- März - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0312
ja:3月12日
ko:3월 12일
simple:March 12
th:12 มีนาคม
Beatrix von Oranien-Nassau
Beatrix Wilhelmina Armgard van Oranje-Nassau, Prinzessin von Oranien-Nassau, Prinzessin zur Lippe-Biesterfeld ( - 31. Januar 1938 in Baarn) ist seit 30. April 1980 Königin der Niederlande.
Beatrix ist die älteste der vier Töchter von Königin Juliana und ihrem Ehemann Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld. Sie gehört dem Haus Lippe an.
Im Mai 1940 floh die königliche Familie vor der Invasion Deutschlands in die Niederlande im Zweiten Weltkrieg nach Großbritannien und von dort nach Ottawa (Kanada). 1945 kehrte sie zurück.
In Kanada besuchte sie die Grundschule und nach ihrer Rückkehr in die Niederlande setzte sie ihre Schulausbildung in De Werkplaats, einer fortschrittlichen Schule von Kees Boeke in Bilthoven fort.
Am 31. Januar 1956 feierte die Prinzessin Beatrix ihren 18. Geburtstag und von diesem Tag an trat sie als offizielle Thronfolgerin in den Staatsrat ein.
Im selben Jahr begann Beatrix ihr Studium an der Universität Leiden. In ihrem ersten Jahr an der Universität besuchte sie Vorlesungen in Soziologie, Rechtswissenschaft, Ökonomie, Parlamentsgeschichte und Verfassungsrecht. Im Laufe ihres Studiums besuchte sie auch Vorlesungen der Kultur Surinames und der Niederländischen Antillen, die Charta des Königreiches der Niederlande, zwischenstaatliche Angelegenheiten, Geschichte und europäisches Recht.
Während ihrer Zeit an der Universität besuchte sie verschiedene europäische und internationale Organisationen in Genf, Straßburg, Paris und Brüssel. Sie war ebenfalls ein aktives Mitglied der Leidener Studentinnenvereinigung. Im Sommer 1959 legte sie ihr Vorexamen in Recht ab und erhielt ihren Abschluss in Rechtswissenschaften im Juli 1961.
Am 10. März 1966 heiratete sie den deutschen Diplomaten Claus von Amsberg. Am Anfang gab es eine nicht zu unterschätzende Opposition gegen ihre Hochzeit. Angesichts der noch frischen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg konnten sich viele nicht mit dem deutschen Adeligen einverstanden erklären. Diese Zeit ging allerdings vorbei und Claus wurde mit der Zeit eines der populärsten Mitglieder der niederländischen Königsfamilie.
Nachdem ihre Mutter abgedankt hatte, wurde Beatrix am 30. April 1980 Königin der Niederlande und führte ihre Funktion mit mehr Formalität als ihre Vorgängerin Juliana aus. Wegen ihrer Professionalität konnte sie auf eine große Anhängerschaft bauen, aber während der 1990er wuchs die Kritik an ihr.
Beatrix ist Langzeitmitglied des Club of Rome.
Die Königin hat drei Söhne:
- Prinz Willem-Alexander ( - 1967)
- Prinz Johan-Friso ( - 1968)
- Prinz Constantijn ( - 1969)
Am 6. Oktober 2002 starb ihr Ehemann Prinz Claus nach langer Krankheit.
Weblinks
- [http://www.koninklijkhuis.nl/english/content.jsp?objectid=5488 Lebenslauf auf der Website des Niederländischen Königshauses] (en, nl)
- [http://www.personal.psu.edu/users/j/f/jff134/Art2/Queen%20Beatrix.jpg Foto von Beatrix]
Kategorie:Frau
Kategorie:Niederländer
Kategorie:König (Niederlande)
Kategorie:Niederländisches Königshaus
Kategorie:Staatsoberhaupt
Kategorie:Karlspreis
Kategorie:Geboren 1938
ja:ベアトリクス (オランダ女王)
ko:네덜란드의 베아트릭스 여왕
Kategorie:Weiblicher VornameDiese Kategorie enthält eine Liste gebräuchlicher weiblicher Vornamen. Zur Zeit existiert parallel noch die Liste gebräuchlicher Vornamen.
Siehe auch: :Kategorie:Männlicher Vorname, :Kategorie:Familienname, Formatvorlage_Name, WikiProjekt Namensforschung
Kategorie:Vorname Crazy Horse
Szalony Koń, właściwie Tasunka Witko lub Tashunka uitko (ang. Crazy Horse, 4 grudnia 1849 - 5 września 1877), wódz Indian plemienia Oglalów należących do konfederacji Teton Dakotów (Siuksów).
Urodził się w obecnej Dakocie Południowej, niedaleko Rapid City. Data urodzenia nie jest pewna - podaje się także ok. 1842 rok. W 1865 roku sprzeciwił się zbrojnie planom wybudowania drogi do złotonośnych pól w Montanie. W 1874 roku odmówił opuszczenia terenów przyznanych Siuksom, a które stały się obiektem zainteresowania poszukiwaczy złota. Doprowadziło to do zwycięskiej dla Indian bitwy nad Powder Creek (17 czerwca 1876). W walce tej brali też udział Czejenowie.
Później Szalony Koń ruszył na północ, by tam nad rzeką Little Big Horn połączyć się z głównymi siłami Siuksów. Był jednym z głównych wodzów Indian i autorów zwycięstwa w bitwie nad Little Big Horn, zakończonej kompletnym zniszczeniem pułku kawalerii Custera. Powrócił następnie wraz z resztą plemienia w rodzinne strony. Ścigany przez generała Crooka, poddał się mu w Nebrasce. Internowano go w Forcie Robinson w Nebrasce, gdzie został zabity bagnetem przez wartownika podczas próby ucieczki.
Ogromny pomnik Szalonego Konia wykuty w skale, autorstwa polskiego rzeźbiarza Korczaka Ziółkowskiego, można obejrzeć niedaleko Custer (Dakota Południowa).
Crazy Horse de Paris to także nazwa popularnego kabaretu Paryskiego, założonego w 1951 r. oferującego program rozrywkowy, którego głównym elementem jest taniec erotyczny.
Kategoria:wodzowie indiańscy
ja:クレイジー・ホース
darmowe statystyki prace magisterskie Venezia alberghi online casinos gu Links |
|
|
|
|