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| Becken (Geomorphologie) |
Becken (Geomorphologie)Ein Becken im Sinn der Geomorphologie ist eine über oder unter dem Meeresspiegel liegende, in sich geschlossene und abflusslose Einmuldung der Erdkruste; sie liegt also auf der Oberfläche eines Landes oder im Meer bzw. Ozean.
Becken an Land
Oberhalb der Meeresoberfläche liegende Becken befinden sich über NN bzw. der 0-Meter-Höhenlinie - also auf dem Land:
Solche Becken sind im Gegensatz zur Niederung zumindest oberirdisch abflusslose Einsenkungen, die aber im Unterschied zur so genannten Depression oberhalb des Meeresspiegels - der 0-Meter-Höhenlinie - liegen. Diese Becken befinden sich zumeist innerhalb eines Landstriches, weit ab vom offenen Meer oder Ozean in Feucht-, Sumpfgebieten oder in Trockengebieten. In letzteren bilden sich oftmals innerhalb dieser Becken große Seen (z.B. Salzseen) oder Salzpfannen.
Beispiele für solch große Becken sind:
- Aralsee - Asien; Usbekistan, Kasachstan
- Großes Becken - (Great Basin) Nordamerika; USA
- Okawangobecken - Afrika; Botswana
- Tarimbecken mit dem Becken des Lop Nor - Asien; China
Becken im Meer
Unterhalb der Meeresoberfläche liegende Becken befinden sich unter NN bzw. der 0-Meter-Höhenlinie: Diese bezeichnet man als Seebecken bzw. - wenn sie in der Tiefsee liegen - als Tiefseebecken.
Siehe auch
- Becken (Geologie)
Kategorie:Geomorphologie
GeomorphologieDie Geomorphologie (von griechisch γη, ge = Erde, μορφή, morphé = Gestalt, Form und λόγος, lógos = Wort, Lehre, Vernunft), ein Teilgebiet der Physischen Geographie, untersucht die Formen und formbildenden Prozesse der Oberfläche der Erde, aber auch des Mondes, des Mars und anderer Planeten. Die Geomorphologie untersucht die Zusammenhänge und gegenseitigen Beeinflussungen von Lithosphäre (von griechisch λίθος, líthos = Stein und σφαίρα, sfära = Kugel), Atmosphäre (griechisch ατμός, atmós = Luft, Druck, Dampf), Hydrosphäre (altgriechisch ύδωρ, hýdor = Wasser) und Biosphäre (griechisch βίος, bíos = Leben).
Ein entscheidender Faktor für das Verständnis der Geomorphologie ist die Kenntnis des derzeitigen Klimas und seiner Ausprägungen in vergangenen Erdzeitaltern. Die Veränderungen des Formenschatzes in Verknüpfung mit klimatologischen Veränderungen der jüngeren Erdgeschichte werden von der Klimageomorphologie untersucht.
Die Geomorphologie umfasst 5 Teilbereiche:
- Geomorphographie
- Geomorphometrie
- Geomorphogenese
- Geomorphodynamik
- Geomorphochronologie beschäftigt sich mit der Altersbestimmung (Datierung) und Einordnung der Formen in erdgeschichtliche Abläufe.
Die Untersuchung der feineren Gestaltung der Oberflächenformen durch exogene Prozesse (Abtragungsvorgänge) steht im Vordergrund, die Geologie liefert wichtiges Hintergrundwissen vor allem für die endogene Formbildung (Tektonik, Seismik, Vulkanismus).
Literaturhinweise
- F. Machatschek, Geomorphologie, B.G. Teubner, Stuttgart 1973, ISBN 3-443-07136-8
- H. Wilhelmy, Geomorphologie in Stichworten Bd. I-III, Hirt's Stichwortbücher, Verlag Ferdinand Hirt
- F. Ahnert, Einführung in die Geomorphologie, 3. Aufl., Ulmer, Stuttgart 2003
Siehe auch
Senke (Geomorphologie), Auswaschung
Weblinks
- [http://www.wissen.swr.de/sf/begleit/bg0011/gm00a.htm SWR Schulfernsehen Geomorphologie]
- http://www.supplement.de/geographie/geomor/index.htm
Kategorie:Geographischer Begriff
Kategorie:Geologie
Kategorie:Topografie
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MeeresspiegelDer Meeresspiegel bezeichnet, wie hoch das Meer gerade steht.
Der Meeresspiegel ist im Gegensatz zu Normalnull keine Konstante.
Er richtet sich zum Beispiel nach den Gezeiten, die vom Mond abhängig sind, und
außerdem hängt die Höhe des Meeresspiegels langfristig von Klimaschwankungen und anderen Einflüssen ab. So steigt heute der Meeresspiegel durch das Abtauen der Gletscher aufgrund der globalen Klimaerwärmung an, möglicherweise auch durch eine geringe Ausdehnung der obersten Meeresschichten (Deckschicht) oberhalb der Thermokline. Auswertungen von Pegelmessungen und Satellitenmessungen von Topex/Poseidon weisen darauf hin, dass der Meeresspiegels zur Zeit um etwa 18 cm pro Jahrhundert ansteigt.
Siehe auch:
- Meer
- Gezeiten
- Wasserstand
- Überschwemmung
- Normalnull
Kategorie:Geographischer Begriff
Landfläche
In der Geografie ist die Landfläche oder Landmasse ist derjenige Teil der Erdoberfläche, der sich über den Meeresspiegel erhebt und nicht von Wasser bedeckt ist.
Kleinere und verstreute Landflächen innerhalb von Gewässern werden Inseln beziehungsweise früher auch Eilande genannt. Kontinentale Landmassen bezeichnet man als Festland, wobei dieses kleiner als die zugehörigen kontinentalen Lithosphärenplatten und somit auch der Kontinente ist, da zu diesen auch die Schelfgebiete gehören. Landflächen, die direkt an das Meer grenzen, heißen Küsten bzw. früher auch Gestade. Dazu steht im Gegensatz das Binnenland, eine nach allen Seiten weit von einem Meer entfernte Landfläche. Löst sich eine Landfläche und treibt auf dem Gewässer, so entsteht eine Schwimmende Insel.
Landflächen reagieren im Gegensatz zu Wasserflächen sehr schnell und stark auf eine variierende Sonneneinstrahlung, weshalb sich diese auch beispielsweise über Nacht schneller abkühlen bzw. am Tag schneller erwärmen und somit im Tagesgang teils erhebliche Temperaturunterschiede aufweisen. Gleiches gilt jedoch auch für den Jahresgang im Verlauf der Jahreszeiten. Je größer die Landmasse dabei ist, desto deutlicher zeigt sich dieser Effekt, welcher daher auch typisch für ein kontinentales Klima ist.
Siehe auch: Land, Kontinent, Erde
Kategorie:Geomorphologie
Meer
Unter Meer (von lateinisch mare: Meer oder althochdeutsch meri: Sumpf, stehendes Gewässer, verwandt mit Moor) versteht man im Hochdeutschen die miteinander verbundenen Gewässer der Erde, die die Kontinente umgeben, im Gegensatz zu den auf Landflächen liegenden Binnengewässern.
Im Niederdeutschen (und ebenso im Niederländischen) sind demgegenüber die Wortbedeutungen von "Meer" und "See" vertauscht: die an Norddeutschland angrenzenden Meere heißen Nordsee und Ostsee (die See); im Landesinneren liegen dagegen das Steinhuder Meer, das Zwischenahner Meer; in den Niederlanden wurde die Zuiderzee nach ihrer Eindeichung in IJsselmeer umbenannt.
Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71% der Erdoberfläche bedeckt. 31,7% des Weltmeeres sind 4000 - 5000 m tief. Die Meeresflora produziert ungefähr 70% des Sauerstoffes, den die Menschen einatmen.
Die Kontinente gliedern es in drei Ozeane: den Atlantischen, den Indischen und den Pazifischen Ozean. Insgesamt hat das Meer ein Volumen von 1,338 Mrd. km³ und damit einen Anteil von 96,5% am Weltwasservorkommen. Meerwasser ist wegen des hohen Salzgehaltes von rund 3,5% für den Gebrauch als Trink- und Bewässerungswasser nicht direkt geeignet. Nur 3,5% des gesamten Wasservorrates auf der Erde ist Süßwasser.
Man unterscheidet die Ozeane (Pazifischer Ozean, Atlantischer Ozean, Indischer Ozean) und deren Nebenmeere. Zu diesen gehören unter anderem
:Chinesisches Meer
:Japanisches Meer
:Karibisches Meer
:Nordsee
:Ostsee (umrandet von Skandinavien und Deutschland, Polen und Baltikum)
:Mittelmeer (zwischen Europa, Afrika und Asien)
:Schwarzes Meer (umrandet von Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Russland, Kaukasus, Türkei)
:Rotes Meer (zwischen Asien und Afrika)
:Gelbes Meer (zwischen Korea und der Volksrepublik China)
Weil das Kaspische Meer und das Tote Meer auf einem Kontinent liegen; zählen sie weder zu den Meeren noch zu den Binnenseen; sie gelten als Seen.
Alle Meere unterliegen den Gezeitenkräften. Durch die Anziehung des Mondes entstehen Ebbe und Flut - auch Tide genannt. Den bei Ebbe freiliegenden Meeresboden nennt man Watt.
Meeresgrund
Vor der Erfindung des Echolots stellte man sich den Meeresboden als eine weitestgehend ebene Fläche vor. Später erkannte man, dass der Meeresgrund mindestens genauso gebirgig ist wie die Erdoberfläche. Unter der Wasseroberfläche gibt es Riffe, Gebirge, Erdspalten, Graben und Rinnen. Durch die Verschiebung der Erdplatten (Tektonik) kommt es zu untermeerischen Vulkanausbrüchen und Seebeben.
Salzgehalt (Salinität)
Meerwasser zeichnet sich durch einen relativ einheitlichen Salzgehalt aus, der durchschnittlich 3,5% beträgt. Erhöht ist er dort, wo die Verdunstung sehr hoch ist, wodurch relativ gesehen die Wassermenge weniger wird, während der Salzgehalt steigt. Zusätzlich steigt er, wenn wenige Zuflüsse bestehen, die das Meer mit dem Süßwasser verdünnen.
Wirtschaftliche Bedeutung
Meere sind seit jeher eine der Nahrungsquellen. Seit Jahrtausenden leben viele Menschen an den Küsten, ja ganze Inselvölker vom Fischfang im Meer. Meere sind weiterhin für den internationalen Verkehr und Warenaustausch von größter Bedeutung. Die maritimen Branchen erreichen pro Jahr einen Weltmarktumsatz von 1 200 Milliarden Euro bei stark steigender Perspektive.
Vor der Erfindung des Flugzeugs war der Transport durch Schiffe über die Meere die einzige Möglichkeit, von Europa nach Amerika oder nach Australien zu gelangen. Auch die meisten in den Ozeanen gelegenen Inseln, wie z.B. Madagaskar, und Inselgruppen, wie z.B. die Kanarischen Inseln, waren nur auf dem Meerweg zu erreichen.
Da der Transport per Luftfracht viel teurer ist als per Schiff, ist der Warentransport über die Meere für Massengüter nach wie vor die erste Wahl. Nach dem Gewicht werden weiterhin 92% aller Güter im Welthandel - 5,7 Milliarden Tonnen jährlich - über den Seeweg transportiert.
In den letzten Jahrzehnten wurden Ideen zur Erzeugung elektrischen Stromes in den Meeren entwickelt und in den letzten Jahren auch vermehrt umgesetzt. (Windkraft, Gezeitenkraftwerk, Osmosekraftwerk ...)
Gefahren des Meeres
Das Meer hält für den Schiffsverkehr und für die Küstenstaaten einige Gefahren bereit. So können z. B. Untiefen, Riffe und Klippen, aber auch Sturmfluten für Schiffe gefährlich werden. Wattwanderer und Badende sollten auf Ebbe und Flut sowie auf starke Strömungen achten. Küstenländer können von Sturmfluten und Springfluten bedroht sein. Seebeben und Meteoriteneinschläge können riesige Schwerewellen auslösen, die Tsunamis.
Verwandte Themen
Wasserhalbkugel, Salinität, Liste der Meere
Siehe auch
- Meeresboden
- Meereskunde
- Meerestief
- Meerestiefe
- Nebenmeer (= Oberbegriff für):
- Binnenmeer
- Binnensee
- Mittelmeer
- Randmeer
- Ozean
- Ozeanografie
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Schwelle
- Weltmeer
- [http://www.meercam.com/ Webcams am Meer]
Kategorie:Ozeanologie
ja:海
ko:바다
ms:Laut
simple:Sea
zh-min-nan:Hái
NormalnullMit Normalnull (Abkürzung: N.N. oder NN), auch Nullniveau, wird ein Referenzwert für Höhenangaben auf der Erdoberfläche bezeichnet (z. B. die Höhe von Bergen oder die Tiefe von Meeresgräben).
In der Luftfahrt werden die Höhen der Lufträume in der Regel über NN angegeben. Auch Luftfahrtkarten wie die ICAO-Karte besitzen Angaben über NN.
Die Angabe der Höhe bzw. Tiefe erfolgt dabei meist in einer der folgenden Formen: „Meter über NN“, „m ü. NN“, „m NN“ oder „müM“ (umgangssprachlich und in der Schweiz offiziell „Meter über (dem) Meer(esspiegel)“, korrekt „Meter über dem mittleren Meeresspiegel“). In der Luftfahrt und manchmal auch in der Schifffahrt spricht man vom Mean Sea Level (MSL), der mittleren Meereshöhe und gibt die barometrisch gemessene Höhe in Fuß an.
Hat man eine Referenz bestimmt, kann man sich durch Nivellement die Höhe in das Landesinnere übertragen. Systematische Fehler können bei unsachgemäßem Nivellement zu Messfehlern im Bereich von mehreren Metern führen:
- Auf lange Strecken summieren sich die Messfehler der Einzelmessungen auf. (Fehlerrechnung)
- Die Abweichung der Erde von der Kugelgestalt führt zu weiteren Fehlern. So kam es bei den Höhenangaben der Stadt Saarbrücken zu großen Höhenunterschieden, je nachdem, ob man die Messung an der Nordsee oder am Atlantik begann.
- Brückenbau mit Stufe: Beim Bau der neuen Rheinbrücke zwischen dem deutschen und dem schweizer Teil der Stadt Laufenburg ist eine peinliche Panne passiert: Zwischen beiden Seiten tut sich ein Höhenunterschied von 54 Zentimetern auf. Während die Schweiz das Niveau des Mittelmeers zu Grunde legt, orientiert sich Deutschland an der Nordsee: „Die Differenz von 27 Zentimetern ist natürlich bekannt, und auf dem Papier war alles klar“, erläuterte Beat von Arx, Abteilungsleiter im Bauamt des Schweizer Kantons Aargau. In der Praxis habe es dann aber gehapert: „Auf Schweizer Seite hätte das Niveau um 27 Zentimeter angehoben werden müssen. Stattdessen sei es aber um 27 Zentimeter gesenkt worden.“
Deutschland
Der Referenzwert ist für Deutschland seit 1879 definiert durch den mittleren Pegel von Amsterdam. In der DDR war die Bezeichnung Höhennormal HN und als Datum galt von 1958 bis zur Einführung des gesamtdeutschen Höhensystems NHN der rund 14 Zentimeter niedrigere Pegel von Kronstadt, d.h. H(NN)=H(HN)+14cm. Die HN-Höhen unterschieden sich nicht nur in der Pegelhöhe, sondern auch vom Höhensystem her, da HN-Höhen genauso wie NHN-Höhen sogenannte Normalhöhen sind. In Ost-Berlin, beim Höhensystem der Deutschen Reichsbahn und an den Binnenwasserstraßen wurden auch in der DDR unverändert NN-Höhen weiter verwendet.
Meter über Normalhöhennull (NHN)
Die neueste Entwicklung ist das 1992 eingeführte gesamtdeutsche amtliche Nivellementsnetz 1. Ordnung, das DHHN 92.
Die neuen Höhen werden als Höhen über Normalhöhennull (NHN) bezeichnet. Für die Normalhöhen wurde das genauere Höhensystem entsprechend der Theorie von Molodenskij (System HN) gewählt, Bezugspegel ist der Nullpunkt des Pegels von Amsterdam (System NN). Der NHN wurde eingeführt, da beim NN das Schwerefeld der Erde nicht berücksichtigt wurde. Das Schwerefeld der Erde bildet keine Kugel sondern ähnelt mehr einer Kartoffel. Diese „Kartoffel“ beschreibt als Geoid eine nur mit Wasser bedeckte Erde, auf der nur die Zentrifugalkraft und die Gravitation wirken. Die Bestimmung des Schwerefeld-Geoids gelingt auf Meereshöhe gut, kann aber im Falle eines Berges wie dem Mont Blanc um zwei Meter differieren. Neben dem Deutschen Haupthöhennetz (DHHN92) nimmt auch das United European Levelling Net (UELN) diese „Kartoffel“ als Bezugssystem
Damit ändern sich sowohl die bisher normal-orthometrischen westdeutschen NN-Höhen (neue Berechnungsmethode), als auch die Normalhöhen Ostdeutschlands (Bezug auf einen neuen Pegel).
Schweiz
Für die Schweiz gilt der Repère Pierre du Niton mit 373,6 m über mittlerem Meeresspiegel von Marseille als Ausgangspunkt der Vermessung (der Pierre du Niton ist ein großer Findling im Genfersee bei Genf). Die schweizerischen Höhenangaben weichen um + 0,32 m von den deutschen ab. Die offizielle Bezeichnung lautet: m ü. M.
Österreich
Für Österreich gilt der mittlere Pegel von Triest an der Adria (Meter über Adria) als Nullpunkt. Die österreichischen Höhenangaben weichen um + 0,25 m von den deutschen ab.
Sonstiges
NN ist nur eines von vielen möglichen Höhensystemen.
Daneben kann man als Referenzwert das so genannte Geoid verwenden, das man durch die Vermessung von Satellitenbahnen bestimmt. Es markiert die Oberfläche, die sich bilden würde, wenn die ganze Erde von Meer bedeckt wäre. Physikalisch handelt es sich dabei um eine Äquipotenzialfläche, eine Fläche, die überall senkrecht zur Richtung der Schwerkraft steht und auf der das Schwerepotenzial (die potentielle Energie) überall denselben Wert hat. Die Erde hat nun nicht mehr Kugelform, sie gleicht auch nicht mehr einem abgeplatteten Ball (Rotationsellipsoid), sondern – übertrieben gesagt – eher einer Kartoffel. Allerdings sind die Abweichungen so klein, dass sie aus dem All gesehen nach wie vor wie eine Kugel aussieht.
Im englischen Sprachraum wird die Bezeichnung Sea Level (kurz SL) für NN verwendet.
Weblinks
- [http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Vorhersagen/Gezeiten/808.jsp Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie – Begriffserklärungen]
- [http://www.gfz-potsdam.de/pb1/media/champ/eigen-cg01c/anim_web_EIGEN-CHGR01C.gif Gravitationsmodell der GfZ an der Uni Potsdam. Das Eiern der Erde stark überzeichnet]
- [http://www.wissenschaft-online.de/artikel/690951 Wo liegt eigentlich Normalnull?, spektrumdirekt]
Siehe auch
- Geodäsie
- Geografische Lage
- DHDN
- Haupthöhenpunkt
- Höhenmessung
- Kartennull
- Nivellement
- Höhennetz
- Fehlerrechnung
- Ausgleichungsrechnung
- Deutsches Haupthöhennetz
Kategorie:Geodäsie
Kategorie:Geographischer Begriff
Kategorie:Ozeanologie
als:Normalnull
ja:海抜
Landfläche
In der Geografie ist die Landfläche oder Landmasse ist derjenige Teil der Erdoberfläche, der sich über den Meeresspiegel erhebt und nicht von Wasser bedeckt ist.
Kleinere und verstreute Landflächen innerhalb von Gewässern werden Inseln beziehungsweise früher auch Eilande genannt. Kontinentale Landmassen bezeichnet man als Festland, wobei dieses kleiner als die zugehörigen kontinentalen Lithosphärenplatten und somit auch der Kontinente ist, da zu diesen auch die Schelfgebiete gehören. Landflächen, die direkt an das Meer grenzen, heißen Küsten bzw. früher auch Gestade. Dazu steht im Gegensatz das Binnenland, eine nach allen Seiten weit von einem Meer entfernte Landfläche. Löst sich eine Landfläche und treibt auf dem Gewässer, so entsteht eine Schwimmende Insel.
Landflächen reagieren im Gegensatz zu Wasserflächen sehr schnell und stark auf eine variierende Sonneneinstrahlung, weshalb sich diese auch beispielsweise über Nacht schneller abkühlen bzw. am Tag schneller erwärmen und somit im Tagesgang teils erhebliche Temperaturunterschiede aufweisen. Gleiches gilt jedoch auch für den Jahresgang im Verlauf der Jahreszeiten. Je größer die Landmasse dabei ist, desto deutlicher zeigt sich dieser Effekt, welcher daher auch typisch für ein kontinentales Klima ist.
Siehe auch: Land, Kontinent, Erde
Kategorie:Geomorphologie
NiederungEine Niederung - auch Flussniederung genannt - im Sinne der Geomorphologie ist ein durch zwei Hochufer begrenzter und in sich nicht geschlossener Bereich der Erdoberfläche über NN mit Abfluss, der sich durch einen Fluss oder mehrere Flüsse in eine Niederterrasse eingegraben hat bzw. weiterhin eingräbt.
Definition
Solche Niederungen sind - weit ausgedehnte - Einsenkungen (manchmal auch Grabenbrüche) der Erdoberfläche, langgestreckte und weitläufige Täler, die im Unterschied zur so genannten Depression oberhalb des Meeresspiegels - der 0 m-Höhenlinie - liegen, zumal sie im Gegensatz zum Becken einen Abfluss haben, so dass das Wasser aus diesen Niederungen abfließen kann, um in einem anderen Fluss, einem See, einem Meer bzw. Ozean oder vielleicht sogar in einem Becken zu münden. Sie befinden sich zumeist innerhalb eines Landstriches, weit ab vom offenen Weltmeer - nicht nur in Feucht- oder Sumpfgebieten.
Beispiele
- Niger in der Massina, Mali, Afrika
- Oberrheinische Tiefebene (Rhein) in Deutschland und Frankreich
- Pantanal in Brasilien, Bolivien und Paraguay
Kategorie:Geomorphologie
Höhenlinie
Höhenlinien, auch Isohypsen oder Höhenschichtlinien genannt, werden in Karten benutzt, um in der ebenen Abbildung des Geländes die Höheninformationen darzustellen. Hierzu werden in regelmäßigen Intervallen (Äquidistanz) alle Punkte gleicher Höhe durch eine Kurve verbunden.
Tiefenlinien (auch Isobathen) sind Höhenlinien in Gewässern. Sie geben das Relief des Meeres- oder Seegrundes wieder.
Arten von Höhenlinien
Haupthöhenlinien
Haupthöhenlinien werden die Höhenlinien genannt, die mit einem Vielfachen der Äquidistanz vom der Normalnull (N.N.) aus erreicht werden. Also bei einer Äquidistanz von 10 Metern wären das z.B. die Höhenlinien bei 270, 280, 290, 300 und 310 Metern.
Zähllinien
Zähllinien bezeichnet man die meist dicker dargestellten und/oder beschrifteten Haupthöhenlinien bei oft runden Höhenwerten z.B. 300 Meter.
Hilfshöhenlinien
Hilfshöhenlinien bezeichnet man Höhenlinien, die zwischen zwei benachbarten Haupthöhenlinien eingezeichnet werden um die Reliefform insbesondere in flacherem Gelände besser durch die Höhenlinien darstellen zukönnen, beispielsweise 282,5, 285 und 287,5 Meter. Ohne die Hilfshöhenlinien würden in ebenen Relief Strukturen, die nicht mehr mit der Äquidistanz dargestellt werden können, entfallen.
Darstellung von Höhenlinien
Haupthöhenlinien werden oft durch eine schwarze oder braune durchgezogene Linie mit einer Strichstärke von 0,1 oder 0,15 mm dargestellt. Zähllinien werden wie Haupthöhenlinien dargestellt, nur das ihre Strichbreite um die 0,2 mm beträgt. Hilfshöhenlinien werden in der selben Farbe wie Haupthöhenlinien aber als unterbrochene Linie mit einer Strichbreite kleiner 0,1 mm dargestellt.
Tiefenlinien aber auch Höhenlinien auf Gletschern werden in Karten oft mit einer blauen Strichfarbe wiedergegeben.
Beschriftung
Höhenlinien sollten an runden Höhenlinienwerten beschriftet werden. Je nach Bedarf können auch weiter Höhenlinien beschriftet werden. Im Flachland sind die Beschriftungen auch an Hilfshöhenlinien sinnvoll. Der Fuß der Höhenlinienzahl ist insbesondere im deutschsprachigem Raum immer talwärts ausgerichtet.
Ist bei einzeln stehenden, kleinen Höhenlinien nicht erkennbar, ob diese einen Hügel oder eine Senke kennzeichnen, wird die Abwärtsrichtung durch einen Pfeil in die Senke oder durch kleine, senkrecht an den Höhenlinien angebrachte Fallstriche gekennzeichnet.
Weglassen von Höhenlinie
Bei sehr steilem Gelände kann es dazu kommen, dass die Höhenlinien zu eng beieinander liegen. Deshalb werden dort oft einige Höhenlinien weggelassen oder in felsigem Gelände stattdessen eine Felssignatur genutzt.
Erstellung von Höhenlinien
Manuelle Erstellung
Zwischen einzelnen Punkten, die das Gelände darstellen, werden durch Interpolation jene Punkte konstruiert, die auf den gewünschten Höhen liegen. Anschließend werden jene so entstandenen Punkte, die auf gleicher Höhe liegen, durch Kurven miteinander verbunden. Voraussetzung ist, dass die Ausgangspunkte lage- und höhenmäßig bekannt sind.
Photogrammetrisch
Für die photogrammetrische Erstellung von Höhenlinien ist es notwendig, dass ein "Stereobildpaar" des Geländes vorliegt (d. h. es gibt zwei Bilder, auf welchen das Gelände mit unterschiedlichen Blickrichtungen dargestellt wird). Daraus kann ein "Stereomodell" gebildet werden, welches im Auswertegerät oder am Computer dreidimensional betrachtet werden kann. In diesem Modell wird eine Zeigemarke auf der gewünschten Höhe so auf das Gelände gesetzt, dass sie in der Geländeoberfläche liegt. Mit dieser Marke wird nun das Gelände entlanggefahren und der zurückgelegte Weg mitprotokolliert. Dieser stellt die gewünschte Höhenlinie dar.
Geländemodell
photogrammetrische
Aus einer großen Anzahl von Einzelpunkten, die das Gelände repräsentieren, wird ein digitales Geländemodell erstellt. Das kann entweder durch eine Dreiecksvermaschung (Triangulation) erfolgen, oder durch Approximation eines rechteckigen Gitternetzes. Dieses Höhenmodell wird mit einer horizontalen Ebene in der gewünschten Höhe geschnitten; das Ergebnis ist die Höhenlinie.
Anwendung
Neben ihre allgemeinen Verwendung in verschiedensten Karten, meist als Hilfestellung zum Beispiel für Wanderer, besitzen die Höhenlinien eine gesonderte Bedeutung im Rahmen der Abgrenzung von oberirdischen Wassereinzugsgebieten und bei geologischen Kartierungen - speziell des Bankverfahrens.
Siehe auch
Isolinie, Hypsografische Kurve
Weblinks
- [http://www.solv.ch/karten/isom/331ch.htm Darstellung]
- [http://avc.comm.nsdlib.org/cgi-bin/wiki_print.pl?Drawing_Contour_Plots Drawing Contour Plots] (engl.)
Kategorie:Kartografie
FeuchtgebietEin Feuchtgebiet ist eine Landschaftsform bzw. ein kompliziertes Ökosystem, das oftmals in Becken oder in Niederungen entsteht.
Die darin lebenden Flora und Fauna ist an das Vorhandensein von Wasser gebunden, wenn dies zum Beispiel in den Regenzeitgebieten teilweise auch nur periodisch einfließt bzw. niederregnet.
Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pantanal.
Siehe auch
Feuchtwiese, Moor, Sumpf, Ramsar-Konvention
Kategorie:Ökosystem
ja:湿原
TrockengebietMan spricht von einem ariden Klima (lateinisch aridus = trocken, dürr), wenn der Niederschlag in einer Region geringer als die mögliche Verdunstung ist. Dies hat eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit zur Folge.
Dabei wird unterschieden zwischen
- vollarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für 10 bis 12 Monate im Jahr
- semiarides Klima: Niederschlag < Verdunstung gilt für 6 bis 9 Monate im Jahr.
Zwar liegen die meisten Trockengebiete im subtropischen Wüstengürtel, weil die Passatwinde nur bis zu den sogenannten Rossbreiten gelangen, doch gibt es aride Klimate ebenso in anderen Regionen, zum Beispiel in vielen Hochgebirgen und den „Polarwüsten“.
Auch auf dem Planeten Mars herrscht eine Art Wüstenklima, das trotz der sehr dünnen CO2-Atmosphäre oft langandauernde Sandstürme hervorruft. Dies hat auch dazu geführt, dass die „Marskanäle“ jahrzehntelang als natürliche oder künstliche Wasserrinnen gedeutet wurden.
Siehe auch:
- Humides Klima, Semihumides Klima, Isothermen, Solarenergie
- Aridität, Dampfdruck, Klimatologie, Lufttemperatur, wolkenlos, Strahlungsbilanz, Wetterdienst
Kategorie:Klimazonen und Vegetation
Kategorie:Meteorologie
Kategorie:Planetologie
See (Gewässer)]
Ein See (nicht zu verwechseln mit Binnensee) ist ein Stillgewässer mit oder ohne Zu- und Abfluss durch Fließgewässer, das vollständig von einer Landfläche umgeben ist.
Er stellt ein weitgehend geschlossenes Ökosystem dar - siehe: Ökosystem See.
Definition
Ein See ist ein Binnengewässer, das eine (größere) Ansammlung von Wasser in einer Bodenvertiefung einer Landfläche darstellt und im Gegensatz zum Binnensee auf der 0-Meter-Höhenlinie keine direkte Verbindung zum Weltmeer hat. Damit weist er keinen durch Meeresströmungen bedingten Zu- und/oder Abfluss auf. Allerdings kann ein über NN liegender See insbesondere in niederschlagsreichen Regionen über einen Bach, Fluss bzw. Strom - also ein Fließgewässer bzw. Gewässersystem mit Gefälle - mit dem Weltmeer verbunden sein. Zu- und Abfluss-Menge sind in der Regel gegenüber der Gesamtwassermenge eines Sees gering. Im Gegensatz zu einem Fließgewässer weist ein See kein Gefälle auf.
Ein See im Sinn der limnologischen Definition ist in der Regel wesentlich tiefer als ein Teich, Tümpel oder Weiher, so dass sich eine über Tage bis Monate stabile Temperaturschichtung ausbilden kann. Die Frequenz ihrer Durchmischung wird zu einer Einteilung der Seen benutzt, da sie auch weitreichende ökologische Folgen hat (siehe Ökosystem See). Deshalb gelten auch Flachseen wie der Neusiedler See oder der Plattensee nicht als "echte" Seen.
Allerdings ist die genaue Abgrenzung zwischen Seen und Tümpeln/Weihern etc. unscharf und immer subjektiv. Deshalb sehen einige Limnologen (Seenkundler) jede mit Wasser gefüllte Senke als See an. Es ist dabei unerheblich, ob ein See ständig, periodisch oder nur episodisch mit Wasser gefüllt ist.
Ein See enthält meistens Süßwasser, es gibt aber auch große salzhaltige Seen, wie z.B. das Kaspische Meer, den Aralsee und das Tote Meer oder sodahaltige Seen wie die des Great Rift Valley in Afrika oder einige der "Lacken" um den Neusiedler See.
Seearten
Limnologisch unterscheidet man folgende Seearten:
- Auf natürliche Weise entstandene Gewässer dieser Art bezeichnet man als See.
- Künstliche angelegte Gewässer bezeichnet man - je nach der Art ihrer Anlage - als Baggersee oder Stausee.
Natürlich entstandene Seen kann man nach der Art ihrer Entstehung weiter untergliedern:
- Glazialseen entstanden durch die abtragende bzw. aufschüttende Wirkung von Gletschern bzw. von Gletscherschmelzwasser. Das ist weltweit der häufigste Seentyp (z.B. die Großen Seen in Nordamerika oder die Seen in Norddeutschland).
- Tektonische Seen entstanden durch Bewegungen der Erdkruste; oft innerhalb von Grabenbrüchen. Es gibt relativ wenige, meist aber große Seen wie z.B. der Baikalsee. Zu den tektonischen Seen zählen auch die meisten abflusslosen Endseen in Trockengebieten, da sie für gewöhnlich innerhalb von Senkungsgebieten liegen.
- Adämmungsseen entstehen durch Bergstürze im Gebirge bzw. an Küsten durch Abschnürung von Meeresbuchten.
- Karstseen entstehen durch Karbonat- und Salzlösung (Subrosion) im Untergrund und Nachsacken der Erdoberfläche wie z.B. der Arendsee und der Süße See in Sachsen-Anhalt.
- Seen, die durch vulkanische Aktivitäten entstanden sind. Beispiele in Deutschland sind die Maare in der Eifel, inklusive Laacher See.
- Seen innerhalb von Meteoritenkratern wie z.B. der Elgygytgyn.
- Altwasserseen entstehen durch natürliche Verlagerung von Flussläufen. Das alte Flussbett bleibt dann als langgestreckter See zurück (z.B. Kamernscher See bei Havelberg).
- Thermokarstseen entstehen in Gebieten mit Dauerfrostboden, z.B. in Alaska oder Nordsibirien.
- Seen mit einer komplexen Entstehungsgeschichte. So liegt der Vätternsee in Schweden z.B. innerhalb eines Grabenbruches, das Becken wurde aber vor allem von Gletschern ausgeschürft.
Nutzung
Natürliche und künstlich angelegte Seen bieten neben ihrer Bedeutung für die Natur auch einige Nutzungsmöglichkeiten für den Menschen.
Viele Seen werden wegen ihres Fischreichtums zum Angeln genutzt. Daneben können Seen auch als Badesee für Freizeit- und Erholungszwecke (Schwimmen, Baden, Sonnenbaden) genutzt werden. Größere Seen bieten weitere Nutzungsmöglichkeiten, zum Beispiel zum Wasserskifahren, Windsurfen und Segeln, und werden zum Teil auch in der Binnenschifffahrt genutzt.
Die Seen der Erde
Binnenschifffahrt
Flächenmäßig größte Stillgewässer
See
Binnenschifffahrt]
Stausee
Hier befindet sich eine Liste der größten Stauseen der Erde.
Höchstgelegener See
Der Tilicho Lake im Annapurna-Gebirge (Nepal) liegt 4.920 m hoch.
Tiefste Seen
Tiefstgelegener See
Das Tote Meer liegt rund 400 m unter dem Meeresspiegel (unter NN).
Siehe auch
- Binnensee
- Eutrophierung
- Gewässer
- Fließgewässer
- Stillgewässer
- Hypsografische Kurve
- Liste der Seen
- Ökosystem See
- Stausee
- Trinkwasser
- Wasser
Kategorie:Limnologie
Kategorie:Physische Geographie
Kategorie:Ökosystem
Kategorie:Biotop
ja:湖
ko:호수
simple:Lake
SalzpfanneSalztonebenen, auch Sebcha genannt, sind in den Wüstengebieten der Erde eine weitverbreitete Erscheinung, weshalb man sie oft auch als Salzwüsten bezeichnet.
Entstehung von Salztonebenen
Sie bilden sich im Inneren geräumiger abflussloser Becken wie Salzseen. Wird von periodischen (wiederkehrenden) oder episodischen (vereinzelt auftretenden) Zuflüssen feinstes Material eingeschwemmt, bleibt beim Verdunsten des Wassers salzreicher Ton zurück.
Die jeweils nur geringen Ablagerungen addieren sich im Laufe der Zeit zu mächtigen Schichten. Zur Regenzeit sind die Salztonebenen mit flachen Salzseen oder völlig ungangbaren Salzsümpfen bedeckt. Während der Trockenzeit bilden sich auf der brettebenen Fläche Trockenrisse.
Die Salztonebenen der Erde
Je nach Vorkommen haben Salztonebenen unterschiedliche Namen:
- in Utah (USA): Salt Flats
- in Mexiko: Playa
- in Südamerika: Salar oder Salina
- im Turkmenistan: Takyr
- in Innerasien: Schala oder Bajir
- im Iran: Kawir oder Kewir
- in Nordafrika: Schott oder Sebcha
Ihre großflächige absolute Ebenheit machte die Salt Flats in Utah zum Austragungsort für Geschwindigkeitsrekorde.
Kategorie:Ökosystem
Kategorie:Klimazonen und Vegetation
Kategorie:Salz
Großes BeckenDas Große Becken (engl. Great Basin) ist eine trockene Großlandschaft, die sich im Westen der USA zwischen der Wasatchkette im Osten sowie der Sierra Nevada und der Kaskadenkette im Westen über mehrere Bundesstaaten, überwiegend jedoch in Nevada erstreckt. Kleinere Anteile haben ferner Oregon, Idaho, Utah, Arizona und Kalifornien. Sein riesiges, abflussloses Gebiet ist mit rund 540.000 km² etwas größer als Spanien.
Das Große Becken besteht aus rund 100 Teilbecken oder Tälern, in den sich zahlreiche „Gebirgsinseln“ befinden. Es wird von steppenhaften Gebieten, Stein- und Sandwüsten, meist trocken liegenden Bach- und Flussläufen, Canyons, Salzseen und -pfannen und einigen kleinen und großen Seen (z.B. Großer Salzsee, Utahsee und Pyramid Lake) geprägt. Kein Tropfen Wasser erreicht aus der abflusslosen Gegend auf oberirdischem Weg das Weltmeer, weil es sich in den erwähnten Landschaftsfomen sammelt, um dort in der Wüstenluft zu verdunsten.
Während die Gesteinsschichten bis zu 4,5 Milliarden Jahre alt sind, ist die Oberflächengestalt des Großen Beckens nur etwa 17 Millionen Jahre alt.
Berge
- Boundary Peak (4.007 m) - am Osthang der Sierra Nevada
- Wheeler Peak (3.982 m) - im 312 km² großen Great-Basin-Nationalpark
Städte
- Las Vegas
- Reno
- Salt Lake City
- Henderson
- Provo
- Sparks
- Carson City
Kategorie:Wüste in Nordamerika
ja:グレートベースン
Okawangobecken
Das Okawango-Becken ist ein Feuchtgebiet im nordwestlichen Botsuana (Afrika).
Lage
Oftmals wird diese wasserreiche, inselartige Flusslandschaft, die im obig erwähnten Land im Binnendelta des Okawangos in einem abflusslosen Becken in der nordöstlichen Kalahari liegt, als eines der "letzten großen Paradiese der Erde" bezeichnet.
Überschwemmungsland
Während das Okawango-Becken etwa 22.000 km² groß ist (das ist etwas mehr als die Fläche Hessens), beträgt die Größe des Binnendeltas, die von den Niederschlägen abhängt, zwischen 15.000 und 20.000 km². Im Jahresdurchschnitt liefert der Okawango dorthin etwa 10 Mia. m³ Wasser. Während der Regenzeit überschwemmt er das Becken zwischen 30 und 50 cm hoch und liefert dabei nährstoffreiche Sedimente in diese Großlandschaft; den höchsten Pegel erreicht das Wasser im Regelfall Ende August, so dass sich dann riesige Seen zwischen den Flussinseln ausbilden und, so dass das Delta auf bis zu 20.000 km² anschwillt.
Flora und Fauna
Die zuvor genannten Überschwemmungen sind der Grund, dass seit Jahrhunderttausenden auf dem Wüstenboden der Kalahari das sumpfige Okawango-Becken entstehen konnte. Darin entwickelt sich nach wie vor eine einzigartige Flusslandschaft mit artenreicher Flora und Fauna - ein intaktes und unter Naturschutz stehendes Ökosystem, in dem auch das Moremi Wildlife Reserve liegt.
Flora
Die Sumpflandschaft stellt für die afrikanische Flora ein äußerst fruchtbares Feuchtgebiet dar, in dem ungezählte Pflanzenarten gedeihen.
- Schilfrohr
- Palmen
- Seerosen
Fauna
Die Sumpflandschaft stellt für die afrikanische Fauna eine äußerst wichtige Oase inmitten der Wüste dar, in der Tausende Tierarten leben.
Einige Tiere mit - soweit bekannt - jeweiliger Anzahl der einzelnen Gattungen:
- Antilopen
- Elefanten - 2.000
- Fische - verschiedenster Arten - ungezählte Millionen
- Flusspferde
- Giraffen
- Gnus
- Hyänen
- Impalas
- Insekten - darunter Milliarden von Moskitos
- Kaffernbüffel - etwa 20.000
- Krokodile - Zehntausende
- Kudus
- Leoparden
- Löwen - bis zu 2.000
- Paviane
- Riedböcke
- Schakale
- Steinböcke
- Vögel - mindestens 400 verschiedene Arten, darunter:
- Fischadler
- Geier
- Pelikane
- Störche
- Warzenschweine
- Wasserböcke
- Wildhunde
- Zebras - 12.000
Ort
Größter Ort am Okawango-Becken ist die Stadt Maun, in der es einen kleinen Flugplatz gibt.
Kategorie:Geographie (Afrika)
Kategorie:Geographie (Botsuana)
Tarimbecken (NASA/MODIS/Blue Marble)]]
Mit etwa 530.000 km² ist das Tarimbecken, das sich im äußersten Westen von China befindet, die größte Beckenlandschaft in Zentralasien.
Geographie
Die abflusslose Großlandschaft, die in West-Ost-Richtung etwa 1.500 km lang und in Nord-Südrichtung rund 600 km breit ist, befindet sich im "Chinesisch Autonomen Gebiet" Xinjiang zwischen 780 m ü. NN (am See Lop Nor) im Osten und 1.410 m Höhe (bei Khotan) im Süden.
Während sich das Becken in Richtung Osten über verhältnismäßig niedrige Berge zum Hauptteil von China und in Richtung Mongolei öffnet, wird es in die übrigen Himmelsrichtungen von zahlreichen Hochgebirgen eingerahmt: Im Norden ragt der Tienshan (Pik Pobeda, 7.439 m) auf, im Westen der Pamir (Pik Ismail Samani, 7.495 m), im Südwesten der Karakorum (K2, 8.611 m) und im Süden der Kunlun (Kongur, 7.719 m).
Im Zentrum des Tarimbeckens, das vom Tarim in West-Ost-Richtung durchflossen wird, erstreckt sich die Wüste Taklamakan, die sich im Lauf der Jahrmillionen wegen des Kontinentalklimas und der nur wenigen Niederschläge, die aus der Abschirmung der zuvor erwähnten Gebirge resultieren, bestens entwickeln konnte bzw. kann.
Wirtschaft
Ungefähr in der Mitte der Taklamakan sind große Erdöl- und Gasvorkommen entdeckt worden. Zu ihrer Erschließung baute man mit Kosten von ca. 10 Millionen € pro Kilometer eine asphaltierte Straße, welche die Wüste von Luntai (Bügür) nach Minfeng (Niya) in Nord-Süd-Richtung vollständig durchquert. Diese Straße mit beidseitigen Sanddünenbefestigungen und permanentem Straßenreinigungsservice wird deshalb auch hinsichtlich ihres Baus und ihrer Erhaltung als die teuerste Straße der Welt angesehen.
Oasenwirtschaft besteht am Tarim und seinen Zuflüssen sowie am Rand des Beckens.
Siehe auch
- Sven Hedin
- Sino-Swedish Expedition
- Lop Nor
- Loulan
- Taklamakan
- Seidenstraße
Kategorie:Geographie (China)
ja:タリム盆地
NormalnullMit Normalnull (Abkürzung: N.N. oder NN), auch Nullniveau, wird ein Referenzwert für Höhenangaben auf der Erdoberfläche bezeichnet (z. B. die Höhe von Bergen oder die Tiefe von Meeresgräben).
In der Luftfahrt werden die Höhen der Lufträume in der Regel über NN angegeben. Auch Luftfahrtkarten wie die ICAO-Karte besitzen Angaben über NN.
Die Angabe der Höhe bzw. Tiefe erfolgt dabei meist in einer der folgenden Formen: „Meter über NN“, „m ü. NN“, „m NN“ oder „müM“ (umgangssprachlich und in der Schweiz offiziell „Meter über (dem) Meer(esspiegel)“, korrekt „Meter über dem mittleren Meeresspiegel“). In der Luftfahrt und manchmal auch in der Schifffahrt spricht man vom Mean Sea Level (MSL), der mittleren Meereshöhe und gibt die barometrisch gemessene Höhe in Fuß an.
Hat man eine Referenz bestimmt, kann man sich durch Nivellement die Höhe in das Landesinnere übertragen. Systematische Fehler können bei unsachgemäßem Nivellement zu Messfehlern im Bereich von mehreren Metern führen:
- Auf lange Strecken summieren sich die Messfehler der Einzelmessungen auf. (Fehlerrechnung)
- Die Abweichung der Erde von der Kugelgestalt führt zu weiteren Fehlern. So kam es bei den Höhenangaben der Stadt Saarbrücken zu großen Höhenunterschieden, je nachdem, ob man die Messung an der Nordsee oder am Atlantik begann.
- Brückenbau mit Stufe: Beim Bau der neuen Rheinbrücke zwischen dem deutschen und dem schweizer Teil der Stadt Laufenburg ist eine peinliche Panne passiert: Zwischen beiden Seiten tut sich ein Höhenunterschied von 54 Zentimetern auf. Während die Schweiz das Niveau des Mittelmeers zu Grunde legt, orientiert sich Deutschland an der Nordsee: „Die Differenz von 27 Zentimetern ist natürlich bekannt, und auf dem Papier war alles klar“, erläuterte Beat von Arx, Abteilungsleiter im Bauamt des Schweizer Kantons Aargau. In der Praxis habe es dann aber gehapert: „Auf Schweizer Seite hätte das Niveau um 27 Zentimeter angehoben werden müssen. Stattdessen sei es aber um 27 Zentimeter gesenkt worden.“
Deutschland
Der Referenzwert ist für Deutschland seit 1879 definiert durch den mittleren Pegel von Amsterdam. In der DDR war die Bezeichnung Höhennormal HN und als Datum galt von 1958 bis zur Einführung des gesamtdeutschen Höhensystems NHN der rund 14 Zentimeter niedrigere Pegel von Kronstadt, d.h. H(NN)=H(HN)+14cm. Die HN-Höhen unterschieden sich nicht nur in der Pegelhöhe, sondern auch vom Höhensystem her, da HN-Höhen genauso wie NHN-Höhen sogenannte Normalhöhen sind. In Ost-Berlin, beim Höhensystem der Deutschen Reichsbahn und an den Binnenwasserstraßen wurden auch in der DDR unverändert NN-Höhen weiter verwendet.
Meter über Normalhöhennull (NHN)
Die neueste Entwicklung ist das 1992 eingeführte gesamtdeutsche amtliche Nivellementsnetz 1. Ordnung, das DHHN 92.
Die neuen Höhen werden als Höhen über Normalhöhennull (NHN) bezeichnet. Für die Normalhöhen wurde das genauere Höhensystem entsprechend der Theorie von Molodenskij (System HN) gewählt, Bezugspegel ist der Nullpunkt des Pegels von Amsterdam (System NN). Der NHN wurde eingeführt, da beim NN das Schwerefeld der Erde nicht berücksichtigt wurde. Das Schwerefeld der Erde bildet keine Kugel sondern ähnelt mehr einer Kartoffel. Diese „Kartoffel“ beschreibt als Geoid eine nur mit Wasser bedeckte Erde, auf der nur die Zentrifugalkraft und die Gravitation wirken. Die Bestimmung des Schwerefeld-Geoids gelingt auf Meereshöhe gut, kann aber im Falle eines Berges wie dem Mont Blanc um zwei Meter differieren. Neben dem Deutschen Haupthöhennetz (DHHN92) nimmt auch das United European Levelling Net (UELN) diese „Kartoffel“ als Bezugssystem
Damit ändern sich sowohl die bisher normal-orthometrischen westdeutschen NN-Höhen (neue Berechnungsmethode), als auch die Normalhöhen Ostdeutschlands (Bezug auf einen neuen Pegel).
Schweiz
Für die Schweiz gilt der Repère Pierre du Niton mit 373,6 m über mittlerem Meeresspiegel von Marseille als Ausgangspunkt der Vermessung (der Pierre du Niton ist ein großer Findling im Genfersee bei Genf). Die schweizerischen Höhenangaben weichen um + 0,32 m von den deutschen ab. Die offizielle Bezeichnung lautet: m ü. M.
Österreich
Für Österreich gilt der mittlere Pegel von Triest an der Adria (Meter über Adria) als Nullpunkt. Die österreichischen Höhenangaben weichen um + 0,25 m von den deutschen ab.
Sonstiges
NN ist nur eines von vielen möglichen Höhensystemen.
Daneben kann man als Referenzwert das so genannte Geoid verwenden, das man durch die Vermessung von Satellitenbahnen bestimmt. Es markiert die Oberfläche, die sich bilden würde, wenn die ganze Erde von Meer bedeckt wäre. Physikalisch handelt es sich dabei um eine Äquipotenzialfläche, eine Fläche, die überall senkrecht zur Richtung der Schwerkraft steht und auf der das Schwerepotenzial (die potentielle Energie) überall denselben Wert hat. Die Erde hat nun nicht mehr Kugelform, sie gleicht auch nicht mehr einem abgeplatteten Ball (Rotationsellipsoid), sondern – übertrieben gesagt – eher einer Kartoffel. Allerdings sind die Abweichungen so klein, dass sie aus dem All gesehen nach wie vor wie eine Kugel aussieht.
Im englischen Sprachraum wird die Bezeichnung Sea Level (kurz SL) für NN verwendet.
Weblinks
- [http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Vorhersagen/Gezeiten/808.jsp Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie – Begriffserklärungen]
- [http://www.gfz-potsdam.de/pb1/media/champ/eigen-cg01c/anim_web_EIGEN-CHGR01C.gif Gravitationsmodell der GfZ an der Uni Potsdam. Das Eiern der Erde stark überzeichnet]
- [http://www.wissenschaft-online.de/artikel/690951 Wo liegt eigentlich Normalnull?, spektrumdirekt]
Siehe auch
- Geodäsie
- Geografische Lage
- DHDN
- Haupthöhenpunkt
- Höhenmessung
- Kartennull
- Nivellement
- Höhennetz
- Fehlerrechnung
- Ausgleichungsrechnung
- Deutsches Haupthöhennetz
Kategorie:Geodäsie
Kategorie:Geographischer Begriff
Kategorie:Ozeanologie
als:Normalnull
ja:海抜
SeebeckenSeebecken sind unterhalb der Meeresoberfläche des Weltmeers liegende Becken bzw. zusammenhängende größere Gebiete eines Meeres im Bereich des Meeresbodens. Wenn sie sich in der Tiefsee (unterhalb von 1.000 m Meerestiefe) befinden, nennt man sie Tiefseebecken.
Seebecken werden entweder von zwei oder mehreren Schwellen eingerahmt oder sie befinden sich zwischen solchen Schwellen und den am Rand der Meere angrenzenden Kontinentalschelfe. Teils liegen am Rand oder in den Becken die kleinflächigen Meerestiefs und die meist langgestreckten Tiefseerinnen („-gräben“), die jeweils zumeist noch tiefer als die Seebecken sind.
Seebecken und Tiefseebecken weltweit
Beispiele für im Ozean und seinen Nebenmeeren liegende Seebecken und Tiefseebecken (alphabetisch sortiert) sind:
See-Becken im Nordpolarmeer sind:
- Eurasisches Becken [bis 5.449 m tief (Litketief); zwischen der Lomonossow-(Harris)-schwelle im Norden, der Laptewsee im Osten, den Neusibirischen Inseln, dem Gakkelrücken im Süden und Grönland im Westen]
- Kanadisches Becken (bis 4.994 m tief; zwischen dem Fletcherrücken im Norden, den Königin-Elisabeth-Inseln im Osten, Kanada und Alaska im Süden, der Tschuktschensee im Südosten und der Tschuktschenschwelle im Westen)
- Zentralarktisches Becken (bis 3.290 m tief; zwischen dem Lomonossow-(Harris)-schwelle im Norden, der Ellesmere-Insel im Osten, dem Fletcherrücken im Süden und der Nahtstelle des Kanadischen- und des Zentralarktischen Beckens im Westen)
See-Becken im Atlantik u.a. mit Amerikanisches Mittelmeer und Europäisches Mittelmeer sind:
- Agulhasbecken (siehe nachfolgend unter Indik)
- Algerisch-Provenzalisches Becken (bis 3.255 m tief; es liegt im Westen des Europäischen Mittelmeer zwischen Frankreich im Norden, Korsika und Sardinien im Osten, Algerien im Süden und Spanien im Westen; innerhalb dieses Beckens liegen die Balearen)
- Angolabecken [bis 5.841 m tief; zwischen der Guineaschwelle im Nordwesten, der in Afrika liegenden Niederguineaschwelle im Osten, der Walfischschwelle im Süden und der Insel Helena (hinter der sich der Südatlantische Rücken erhebt) im Westen]
- Argentinisches Becken (bis 6.202 m tief; zwischen der Rio Grande-Schwelle im Norden, dem Südatlantischen Rücken im Osten), Südgeorgien hinter dem bis 8.264 m tiefen (Meteortief) Süd-Sandwich-Graben im Südosten, den Falkland-Inseln im Südwesten und dem südamerikanischen Kontinent im Westen)
- Atlantisch-Indisches-Südpolarbecken (bis 5.872 m tief; liegt an der Nahtstelle von Süd-Atlantik und Süd-Indik zwischen dem Südausläufer des Südatlantischen Rückens mit Bouvet und dem Atlantisch-Indischen-Rücken im Norden, dem Kerguelen-Gaußberg-Rücken im Osten, der Antarktis im Süden und den Südsandwichinseln im Westen; die zuletzt genannten Inseln befinden sich westlich des bis 8.264 m tiefen Süd-Sandwich-Grabens)
- Baffinbecken (bis 2.377 m tief; bildet das Zentrum der nordamerikanischen Baffinbai; zwischen Grönland im Norden und Osten, der Davisstraße im Süden, der Baffininsel im Westen und den Königin-Elisabeth-Inseln im Nordwesten)
- Brasilianisches Becken (bis 6.537 m tief; besteht aus dem großen Nördlichen- und dem kleinen Südlichen Brasilianischen Becken; zwischen dem Südausläufer des Nordatlantischen Rückens im Norden, dem bis 7.730 m tiefen Romanchegraben im Nordosten, dem Nordausläufer des Südatlantischen Rückens im Osten, der Rio Grande-Schwelle im Süden und Brasilien im Westen); quer durch dieses Becken verläuft in West-Ost-Richtung die Trindadeschwelle mit Trindade
- Grönlandbecken [bis 4.846 m tief (Schwedentief); liegt im Europäischen Nordmeer zwischen Spitzbergen im Nordosten, der Bäreninsel im Osten, dem Lofotbecken hinter der Island-Jan-Mayen-Schwelle im Südosten, dem Norwegischen Becken und Jan Mayen im Süden und der Dänemarkstraße im Südwesten und Grönland im Westen]
- Guineabecken (bis 5.695 m tief; zwischen der auf dem afrikanischen Festland liegenden Oberguineaschwelle im Norden und der Niederguineaschwelle im Osten, der Guineaschwelle im Südosten und dem Südatlantischen Rücken im Südwesten)
- Guyanabecken (bis 6.671 m tief; der Südausläufer des Nordamerikanischen Beckens; zwischen dem Nordamerikanischen Becken im Norden, dem Nordatlantischen Rücken im Osten, dem Nordosten von Südamerika im Süden und den Kleinen Antillen im Westen)
- Hudsonbecken (bis 218 m tief; bildet das Zentrum der nordamerikanischen Hudsonbai; liegt innerhalb des Kanadischen Schilds)
- Iberisches Becken (bis 5.925 m tief; zwischen der Biscayaschwelle im Norden, Portugal im Osten, der Azorenschwelle im Süden und dem Nordatlantischen Rücken im Westen; an der Nahtstelle der zwei zuletzt genannten Schwellen befinden sich die Azoren)
- Ionisches Becken [bis 5.267 m tief; tiefste Stelle im Europäischen Mittelmeer (Calypsotief) im Ionischen Meer zwischen Griechenland im Nordosten, der Insel Kreta und dem Levantischen Becken im Osten, Libyen im Süden, Sizilien im Westen und Süd-Italien im Nordwesten]
- Islandbecken (bis 5.047 m tief; zwischen Island im Norden, dem Nordatlantischen Rücken im Westen und dem Westeuropäischen Becken im Südwesten)
- Kanarisches Becken (bis 6.407 m tief; besteht aus dessen kleineren Nordbecken' und dem größeren Südbecken; zwischen der Azorenschwelle im Norden den Kanaren im Osten, der Kapverdenschwelle im Süden und dem Nordatlantischen Rücken im Westen; quer durch dieses Becken verläuft in West-Ost-Richtung die Kanarenschwelle, an deren Ostende sich die Kanaren erheben)
- Kapbecken (bis 5.415 m tief; zwischen der Walfischschwelle im Nordwesten, der Südspitze Afrikas im Nordosten und Osten, der Kapschwelle im Südosten, dem Atlantisch-Indischen-Rücken im Süden und dem Südatlantischen Rücken im Südwesten und Westen)
- Kapverdisches Becken (bis 7.292 m tief; zwischen der Kapverdenschwelle im Norden, den Kapverden im Osten, der Sierra-Leone-Schwelle im Südosten und dem Nordatlantischen Rücken) im Südwesten und Westen)
- Karibisches Becken (bis 5.649 m tief; auch Venezulanisches Becken genannt; es liegt insbesondere im Ostteil des Karibischen Meeres; zwischen Hispaniola und Puerto Rico im Norden, den Kleinen Antillen im Osten und Südosten, dem Golf von Venezuela im Süden und dem Westteil der Karibik im Westen)
- Levantisches Becken [bis 4.517 m tief; es liegt im Europäischen Mittelmeer bzw. im Levantischen Meer zwischen der Türkei im Norden, Zypern (größte Insel dieses Beckens) im Osten, Israel im Osten, Ägypten im Süden, dem Ionischen Becken und dem Ostende von Kreta im Westen und Rhodos im Nordwesten]
- Labradorbecken (bis 4.459 m tief; zwischen Grönland im Norden, der Dänemarkstraße im Nordosten dem Nordatlantischen Rücken im Osten, dem Neufundlandbecken im Süden, Neufundland im Südosten und Labrador im Osten)
- Lofotbecken (bis 3.378 m tief; liegt im Europäischen Nordmeer zwischen der Bäreninsel im Norden, Norwegen im Osten, Südosten und Süden, der Jan-Mayen-Schwelle im Südwesten, Jan Mayen im Westen und dem Grönlandbecken im Nordwesten)
- Marmarabecken (bis 1.355 m tief; bildet das Zentrum des eurasischen Marmarameeres)
- Mexikanisches Becken (bis 4.375 m tief; es liegt im zentralen Golf von Mexiko)
- Neufundlandbecken (bis 5.883 m tief; zwischen dem Labradorbecken im Norden, dem Nordatlantischen Rücken im Osten, dem Nordamerikanischen Becken im Südwesten und Neufundland im Westen)
- Nordamerikanisches Becken [bis 6.995 m tief; es umfasst etwa die Sargassosee mit den Bermudas; zwischen Neufundland im Norden, dem Neufundlandbecken im Nordosten, dem Nordatlantischen Rücken im Osten Puerto Rico hinter dem bis 9.219 m tiefen Puerto-Rico-Graben (Milwaukeetief = tiefste Stelle des Atlantik) im Süden, den Bahamas im Südwesten und Nordamerika im Westen]
- Norwegische Rinne (bis 725 m tief; enthält die tiefste Stelle der Nordsee im Skagerrak; zwischen Süd-Norwegen im Norden, der schwedischen Küste im Osten, dem Kattegat im Südosten, der dänischen Doppelinsel Vendsyssel/Thy im Süden, der eigentlichen Nordsee im Westen und dem Norwegischen Becken im Nordwesten)
- Norwegisches Becken (bis 4.020 m tief; liegt im Europäischen Nordmeer zwischen dem Grönlandbecken im Norden, der Jan-Mayen-Schwelle im Nordosten, Norwegen im Osten, der Nordsee und den Shetlandinseln im Süden, Färöer im Südwesten, Island im Westen und Jan Mayen im Nordwesten)
- Ostseebecken [bis 459 m tief (Landsorttief: 459 m; Gotlandtief: 249 m); zwischen der schwedischen Ostküste bei Stockholm im Nordwesten und Westen und der estnisch-lettischen Küste im Osten und Südosten; Gotland liegt innerhalb dieses Beckens]
- Schwarzes Becken (bis 2.244 m tief; bildet das Zentrum des eurasischen Schwarzen Meeres)
- Sierra-Leone-Becken (bis 6.040 m tief; zwischen der sich auf dem afrikanischen Festland anschließenden Oberguineaschwelle im Nordosten, der Liberiaschwelle im Osten, dem Nordausläufer vom Südatlantischen Rücken und dem bis 7.730 m tiefen Romanchegraben im Süden, dem Südausläufer vom Nordatlantischen Rücken im Südwesten und der Sierra-Leone-Schwelle im Westen)
- Südantillenbecken (bis 7.756 m tief; zwischen den Falkland-Inseln im Nordwesten, Südgeorgien im Norden, den Südsandwichinseln im Osten, den Orkney-Inseln im Süden, der Westantarktis im Südwesten, dem Pazifischen Südpolarbecken im Westen und der Südspitze des südamerikanischen Kontinents im Nordwesten)
- Tyrrhenisches Becken (bis 3.758 m tief; es liegt im Europäischen Mittelmeer bzw. im Tyrrhenischen Meer zwischen Italien im Norden und Osten, Sizilien im Süden, Tunesien im Südosten und Korsika und Sardinien im Westen)
- Venezulanisches Becken (siehe Karibisches Becken)
- Westeuropäisches Becken (bis 6.325 m tief; zwischen dem Islandbecken im Nordwesten, Irland und Großbritannien im Nordosten, Nord-Spanien im Südosten, der Biscayaschwelle im Süden und dem Nordatlantischen Rücken im Westen)
- Yucatanbecken (bis 4.901 m tief; liegt im Nordwesten des Karibischen Meeres; zwischen Yucatan im Nordwesten, Kuba im Nordosten, Jamaika im Südosten, Honduras im Südwesten und Belize im Westen; im Südosten grenzt der bis 7.680 m tiefe Kaimangraben an)
See-Becken im Indik u.a. mit Andamanensee sind:
- Agulhasbecken (bis 5.742 m tief; zwischen dem Kap Agulhas an der Südspitze von Afrika im Norden, der Crozetschwelle im Osten, dem Atlantisch-Indischen Rücken im Süden und der Kapschwelle im Westen)
- Andamanenbecken (bis 4.198 m tief; zwischen Myanmar im Norden, Thailand im Osten, Sumatra im Süden, den Nikobaren im Südwesten und den Andamanen im Westen)
- Arabisches Becken (bis 5.875 m tief; zwischen der Arabischen Halbinsel im Nordwesten, Indien im Nordosten, den Lakkadiven und den Malediven im Osten bzw. Südosten und dem Carlsbergrücken im Westen
- Atlantisch-Indisches-Südpolarbecken (siehe oben bei Atlantik)
- Indisches Südpolarbecken (bis 5.455 m tief; auch Östlich-Indisches Südpolarbecken genannt; zwischen der Macquarieschwelle im Nordosten und Osten, der Antarktis im Süden, dem Kerguelen-Gaußberg-Rücken im Westen und dem Südausläufer des Zentralindischen Rückens im Norden)
- Keelingbecken (bis 6.335 m tief; zwischen Sumatra im Norden, Java hinter dem bis 7.455 m tiefen Sundagraben im Nordosten, der Weihnachtsinsel im Osten, den Kokosinseln und dem Westteil des Nordwestaustralischen Beckens im Süden und der Bengalischen Schwelle im Westen und Nordwesten)
- Madagaskarbecken (bis 6.400 m tief; zwischen dem Maskarenenbecken und dem Maskarenenrücken mit den südlichen Maskarenen im Norden, dem Zentralindischen Rücken im Nordosten, dem Südwestindischen Becken im Südosten, der Crozetschwelle im Süden, dem Natalbecken im Südwesten und dem Südteil der Insel Madagaskar im Nordwesten)
- Maskarenenbecken (bis 5.322 m tief; zwischen den Seychellen im Norden, den Maskarenen auf dem Maskarenenrücken im Osten, dem Madagaskarbecken im Süden und Madagaskar im Westen)
- Natalbecken (bis 5.779 m tief; zwischen Madagaskar im Norden, dem Madagaskarbecken im Nordosten, dem Südwestindischen Becken im Osten, den Prinz-Edward-Inseln (Crozetschwelle) im Süden, dem Agulhasbecken im Südwesten und dem Südlichen Afrika im Westen)
- Nordaustralisches Becken [bis 6.840 m tief (Berlintief); zwischen Sumbawa und Sumba hinter dem bis 7.455 m tiefen Sundagraben im Norden, der Timorsee im Osten, dem nordwestlichen Australien im Südosten und Süden, dem Nordwestaustralischen Becken im Südwesten und der Weihnachtsinsel im Westen]
- Nordwestaustralisches Becken [bis 7.001 m tief; zwischen der Weihnachtsinsel und dem hinter dem bis 7.455 m tiefen Sundagraben liegenden Java im Norden, dem Nordaustralischen Becken im Nordosten, dem westlichen Australien im Osten, dem Westaustralischen Becken im Südosten, dem K XVIII-Rücken im Süden, dem südlichen Teil des Zentralindischen Beckens und der Bengalischen Schwelle im Westen und dem Keelingbecken sowie den Kokosinseln im Nordwesten]
- Omanbecken (bis 4.122 m tief; der Nordwestteil des Arabischen Beckens; dieses Becken umfasst den Golf von Oman und die der Ostküste des Omans vorgelagerten Seebereiche des Indiks)
- Östlich-Indisches Südpolarbecken (siehe Indisches Südpolarbecken)
- Rotes Becken (bis 2.604 m tief; bildet das Zentrum des Roten Meeres)
- Somalibecken (bis 5.825 m tief; zwischen den Sokotra-Inseln im Norden, dem Carlsbergrücken im Osten, den Seychellen im Süden und dem Horn von Afrika im Nordwesten)
- Südaustralisches Becken [bis 5.998 m tief (Jeffreytief); zwischen Australien im Norden, Tasmanien im Osten, der Tasmanschwelle im Südosten, der Macquarieschwelle im Süden, dem südöstlichsten Ausläufer - Südindischer Rücken - des Zentralindischen Rückens im Südwesten und dem Südostindischen Becken im Westen]
- Südostindisches Becken [bis 8.047 m tief (Diamantinatief = tiefste Stelle des Indik); zwischen dem Westaustralischen Becken im Norden, dem südöstlichen Australien im Nordosten, dem Südaustralischen Becken im Osten, dem Südindischen Rücken im Süden, dem Zentralindischen Rücken im Südwesten und dem K XVIII-Rücken im Nordwesten]
- Südwestindisches Becken (bis 5.605 m tief; zwischen dem Madagaskarbecken im Norden, dem Zentralindischen Rücken im Norden und Osten, den Kerguelen im Südosten und den Crozetinseln im Südwesten)
- Westaustralisches Becken [bis 5.850 m tief; zwischen dem Nordwestaustralischen Becken im Nordwesten und Norden, dem westlichen Australien im Osten, dem Südostindischen Becken im Süden und dem K XVIII-Rücken im Westen]
- Zentralindisches Becken (bis 5.386 m tief; zwischen Sri Lanka im Norden, der Bengalischen Schwelle im Osten, dem K XVIII-Rücken im Südosten, dem Zentralindischen Rücken im Südwesten und Westen und dem Tschagosrücken mit Tschagos, den Malediven und den Lakkadiven im Nordwesten)
See-Becken im Pazifik u.a. mit Australasiatisches Mittelmeer und Japanisches Meer sind:
- Aleutenbecken (siehe Beringbecken)
- Arubecken (bis 3.680 m tief; liegt im Norden der Arafurasee zwischen dem indonesischen Teil der Insel Neuguinea im Norden, Aru im Osten, der eigentlichen Arafurasee im Süden, den Tanimbar-Inseln im Südwesten und Kai im Westen)
- Bacanbecken (bis 4.972 m tief; liegt im Indonesischen Archipel in der Molukkensee zwischen dem Ostausläufer von Sulawesi im Westen, dem Nordostausläufer dieser Insel im Nordwesten, Bacan im Nordosten und Osten, Obi im Südosten, der Seramsee und den Sula-Inseln im Süden und Peleng im Südwesten)
- Bandabecken (bis 5.801 m tief; besteht aus dem bis 5.801 m tiefen Nord-Bandabecken und dem bis 5.400 m tiefen Süd-Bandabecken; an letzteren grenzt im Osten die bis 7.440 m tiefe Webertief an; liegt im Indonesischen Archipel in der Bandasee zwischen Sulawesi im Nordwesten, Seram im Nordosten, den Tanimbar-Inseln im Südosten und Timor im Süden)
- Beringbecken (auch Aleutenbecken genannt; bis 4.096 m tief; bildet insbesondere den Aleuten vorgelagerten Südtteil des Beringmeeres)
- Burubecken (bis 5.318 m tief; liegt im Indonesischen Archipel der Seramsee zwischen Obi im Norden, Misool im Osten, Seram im Süden, Buru im Südwesten und den Sula-Inseln im Westen)
- Celebesbecken (bis 6.218 m tief; auch Sulawesibecken genannt; umfasst die Celebessee im Indonesischen Archipel zwischen dem philippinischen Sulu-Archipel und Mindanao im Norden, dem Sangi-Archipel im Osten, dem indonesischen Sulawesi im Süden und der zum zuletzt genannten Staat gehörenden Ostküste von Borneo im Westen)
- Chilebecken (bis 5.470 m tief; zwischen der Nazcaschwelle im Nordwesten, dem Atacamagraben im Nordosten und Osten und dem Juan-Fernández-Rücken im Südwesten)
- Fanningbecken (bis 8.584 m tief; ein südlicher Teil des Nordpazifischen Beckens; zwischen dem Marcus-Necker-Rücken im Norden, z.B. dem Johnston Atoll und der Fanning-Insel auf dem Fanningrücken im Osten, den Gesellschaftsinseln im Südosten, den Cook-Inseln im Süden, Samoa und den Phönix-Inseln im Südwesten und den Marshall-Inseln im Nordwesten; im Nordwesten dieses Beckens liegt der bis 7.315 m tiefe Marshallgraben östlich der gleichnamigen Inseln und im mittleren Teil des Beckens liegt der gleichtiefe Phoenixgraben)
- Fidschibecken [bis 6.150 m tief; besteht aus dem bis 6.150 m tiefen Nord-Fidschibecken und dem bis 5.303 m tiefen Süd-Fidschibecken (an letzteres grenzt im Nordwesten der Fidschigraben an, der ebenfalls bis 6.150 m tief ist), die nördlich und südlich der Hunterschwelle liegen; zwischen dem Südausläufer des Nordpazifischen Beckens im Norden, den Elliceinseln im Nordosten, Fidschi im Osten, den Kermadecinseln auf dem Kermadec-Tonga-Rücken im Südosten, der Nordinsel von Neuseeland im Süden, der Neukaledonische Schwelle im Südosten, Vanuatu im Westen und den Santa-Cruz-Inseln im Nordwesten]
- Floresbecken (bis 6.961 m tief; liegt im Indonesischen Archipel in der Floressee zwischen Sulawesi im Norden, dem Bandabecken im Osten Flores im Süden, Sumbawa im Südwesten und der Javasee im Westen)
- Guatemalabecken (bis 6.276 m tief; Teil des Zentralpazifischen Beckens; liegt südwestlich des bis 6.662 m tiefen Guatemala- oder Mexikograbens, hinter dem die Pazifik-Küste von z.B. Mexiko, Guatemala und El Salvador liegt)
- Japanbecken (bis 4.225 m tief; zwischen Russland im Norden; Japan im Osten und Süden und der Halbinsel von Korea im Westen)
- Karolinenbecken (bis 6.950 m tief; besteht aus den durch die Neuguineaschwelle geteilten West- und Ostkarolinenbecken; zwischen den Karolinen im Norden, den Marshall-Inseln im Nordosten, den Kiribati im Osten, Tuvalu und Fidschi im Südosten, den Santa-Cruz-Inseln und Salomonen, Neubritannien und Neuguinea im Süden, dem Morotaibecken im Südwesten, den Palau-Inseln hinter dem bis 8.138 m tiefen Palaugraben im Westen und den Ngulu- und Yap-Inseln hinter dem bis 8.597 m tiefen Yapgraben im Nordwesten)
- Korallenbecken (bis 4.718 m tief; es liegt östlich des Great Barrier Reef zwischen dem Ostende von Neuguinea im Norden, dem Salomonenbecken im Nordosten, dem Neuhebridenbecken im Osten, Neukaledonien im Südosten, dem Ostaustralischen Becken im Süden und Australien im Südwesten und Westen)
- Marianenbecken [bis 6.674 m tief; ein Teil des Nordpazifischen Beckens; es liegt zwischen der Marcusinsel im Norden, der Wake-Insel im Nordosten, den Marshall-Inseln und dem Marshallbecken im Südosten, den Karolinen im Süden und den Marianen hinter dem bis 11.034 m tiefen Marianengraben (Witjastief 1 = tiefste Stelle des Pazifiks und des Weltmeeres) im Westen]
- Marshallbecken (bis 5.634 m tief; zwischen den Marshall-Inseln im Norden, den Gilbert-Inseln im Osten, dem Nord-Fidschibecken im Südosten, den Salomonen im Südwesten und den Karolinen im Westen)
- Morotaibecken (bis 4.930 m tief; zwischen Morotai im Nordwesten, dem bis 10.540 m tiefen Philippinengraben (Galatheatief) im Norden, dem Westkarolinenbecken im Nordosten und Osten, Waigeo im Südosten und Halmahera im Südwesten)
- Neuhebridenbecken (bis 6.765 m tief; zwischen dem bis 7.388 m tiefen Santa-Cruz-Graben hinter dem Santa-Cruz-Becken im Norden, den Santa-Cruz-Inseln im Nordosten, Vanuatu im Osten, dem Fidschibecken hinter dem bis 7.570 m tiefen Neuhebridengraben im Süden, Neukaledonien im Südwesten und dem Korallenbecken im Westen)
- Nord-Fidschibecken (bis 6.150 m tief; siehe Fidschibecken)
- Nordpazifisches Becken - (bis 7.407 m tief; teils auch Nordpazifisches Großbecken genannt umfasst es nahezu den gesamten Nord-Pazifik und reicht in Richtung Süden bis über den Äquator; es liegt zwischen den Aleuten hinter dem bis 7.678 m tiefen Aleutengraben im Norden, Nordamerika im Nordosten und Osten, dem Zentralpazifischen Becken und der Fanning-Insel im Südosten, den Phönix-Inseln im Süden, den Elliceinseln und den Gilbert-Inseln im Südwesten, den Marshall-Inseln und der auf dem Marcus-Necker-Rücken liegenden Wakeinsel im Westen und dem Nordwestpazifischen Rücken im Nordwesten; die zentrale Inselgruppe sind die Hawaii-Inseln)
- Nordpazifisches Großbecken (bis 7.407 m tief; siehe Nordpazifisches Becken)
- Nordwestpazifisches Becken [bis 7.276 m tief; zwischen den Kurilen hinter dem bis 10.542 m tiefen Kurilengraben (Witjastief 3) im Nordwesten, Kamtschatka im Norden, dem Nordwestpazifischen Rücken im Osten, dem Marcus-Necker-Rücken im Süden und Japan hinter dem b | | |