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Beier

Beier

Beier ist der Name von
- Grete Beier, Mörderin
- Karin Beier, Regisseurin
- Peter Beier, (1934-1996), deutscher Theologe siehe auch: Beyer, Baier, Bayer

Grete Beier

Marie Margarethe Beier, genannt Grete Beier (
- 15. September 1885 in Erbisdorf; † 23. Juli 1908 in Freiberg hingerichtet) war eine Mörderin. Ihre Hinrichtung war die letzte öffentliche im Königreich Sachsen. Grete Beier war die Tochter des Brander Bürgermeisters Ernst Theodor Beier und seiner Frau Ida Karoline, geborene Clausnitzer. Im Jahre 1905 hatte Grete Beier den Handlungsgehilfen Johannes Heinrich Merker kennengelernt und sich ohne Wissen ihrer Eltern heimlich mit ihm verlobt. Nachdem sie die Beziehung zu ihm wegen seiner Untreue abgebrochen hatte, lernte sie 1906 den Oberingenieur Heinrich Moritz Curt Preßler kennen und verlobte sich auf Wunsch der Eltern mit ihm. Gretes Verhältnis zu Preßler blieb stets kühl und wegen dessen herrischer Art kam es recht bald zu Streit zwischen beiden. Daraufhin nahm sie heimlich den Kontakt zu Merker, gegen den inzwischen wegen Unterschlagungen ermittelt wurde, wieder auf. Aus diesem Verkehr wurde sie schwanger und ließ das Kind im November 1906 abtreiben. Ihr offizieller Verlobter Preßler plante für den 14. Mai 1907 die Hochzeit. Grete suchte dies zu verhindern und machte gleichzeitig Merker Hoffnungen, in dem sie ihm gefälschte Liebesbriefe einer nicht existenten Italienerin namens Ferroni an Preßler zuspielte. Nachdem im April 1907 ein Verwandter, der Verwalter des Armenhauses in Freiberg, Kröner, verstorben war, fälschte sie dessen Testament, entwendete Geld aus einer im Hause ihrer Eltern aufbewahrten Kassette Kröners und hob dessen Erspartes ab, wobei sie sich das Geld mit Merker teilte. Zur gleichen Zeit wurde in einer Freiberger Zeitung eine Leseranfrage zur Gestaltung eines Testamentes zur Einsetzung der Braut als Alleinerbin beantwortet und abgedruckt. Wenige Tage später setzte Grete Beier ein gefälschtes Testament ihres Bräutigams auf und vergiftete ihn am Vortag der Hochzeit in Chemnitz mit Zyankali, schoss ihm dann mit einem Revolver in den Mund, um seinen Suizid vorzutäuschen. Unmittelbar nach der Tat verschickte sie weitere Briefe der Frau Ferroni, um den Suizid glaubhaft zu machen. Im Mai 1907 wurde der Diebstahl aus der Kassette festgestellt. Im Zuge der Ermittlungen versuchte sie mit weiteren Fälschungen und Lügen, den Verdacht auf andere zu lenken. Nach ihrer Verhaftung im Juni 1907 wurde auch ein Verfahren wegen illegaler Abtreibung eingeleitet. Wenig später wurde auch ihr Geliebter Merker verhaftet. Im November folgte dann ihr Geständnis des Mordes an Preßler. Nachdem ein Gnadengesuch vom König abgelehnt worden war, wurde Grete Beier am 23. Juli 1908 im Alter von 22 Jahren auf dem Schafott im Albertpark in Freiberg durch den Landesscharfrichter Moritz Brand guilottiniert. Siehe auch: Todesstrafe

Literatur


- Günter Spranger: Das Lügenspiel. Der Kriminalfall Grete Beier. Greifenverlag, Rudolstadt 1980

Weblinks


-
- [http://www.ysio.de/beier/homepage.htm Der Prozess gegen Grete Beier]
- [http://www.bew-bed.de/projekte/bed_n/beier.html Hinrichtung der Grete Beier] Beier, Grete Beier, Grete Beier, Grete Beier, Grete Beier, Grete

Peter Beier

Peter Beier (
- 5. Dezember 1934 in Friedeberg, Kreis Löwenberg (Niederschlesien); † 10. November 1996 in Düsseldorf) war ein deutscher evangelischer Theologe. Nach dem 2. Weltkrieg wurde seine Familie aus Schlesien vertrieben und kam ins Rheinland. Peter Beier legte 1955 sein Abitur in Grevenbroich ab und studierte anschließend Ev. Theologie in Heidelberg, Bonn und Wuppertal. Von 1963 bis 1989 war Peter Beier Pfarrer der Evangelischen Gemeinde zu Düren und zugleich von 1972 bis 1989 Superintendent des Kirchenkreises Jülich. Peter Beiers Theologie war geprägt von Rudolf Bultmann. Er trat für neue Perspektiven in der Gemeindegestaltung und für neue Bekenntnisformulierungen ein. Anfang der 1980er Jahre engagierte sich Peter Beier in der kirchlichen Friedensbewegung, die sich gegen die Pläne der damaligen Bundesregierung unter Kanzler Helmut Schmidt wandte, in Deutschland neue Pershing II-Raketen aufzustellen. Peter Beier war seit 1969 Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland und seit 1980 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche der Union. Die Landessynode wählte Peter Beier schließlich am 11. Januar 1989 zum Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Als Präses hat er sich besonders um ein erneuertes Verhältnisses von Christen und Juden auf der Grundlage des rheinischen Synodenbeschlusses von 1980 verdient gemacht. Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Fachbereich 1 (Philosophie - Religionswissenschaft – Gesellschaftswissenschaften) der Gerhard-Mercator-Universität - Gesamthochschule Duisburg verliehen ihm Ehrenpromotionen. Peter Beier starb in den Morgenstunden des 10. November 1996 an den Folgen eines Myokardinfarktes. Beier, Peter Beier, Peter Beier, Peter Beier, Peter Beier, Peter

Beyer

Beyer ist der Name von
- Adam Beyer (
- 1976), schwedischer DJ
- Alexander Beyer (
- 1973), deutscher Schauspieler
- Charles Beyer (1813 - 1876), Lokomotivbauer und Unternehmer
- Claire Beyer, Autorin
- Frank Beyer (
- 1932), deutscher Filmregisseur
- Hans Beyer (1905 - 1971), deutscher Chemiker
- Heinrich Beyer (1806 - 1886), deutscher Archivar und Historiker
- Helmut Beyer (
- 1925), deutscher Fußballfunktionär
- Johann Samuel Beyer (1669 - 1744), deutscher Kantor und Komponist
- Karin Beyer (
- 1941), deutsche Schwimmerin
- Karl Beyer (1848 - 1900), deutscher Archivar und Historiker
- Karl Adalbert von Beyer (1764-1842), Bischof von Köln
- Kurt Beyer (1881 - 1952), deutscher Bauingenieur und Wissenschaftler
- Lucie Beyer (
- 1914), deutsche Politikerin (SPD)
- Marcel Beyer (
- 1965), deutscher Schriftsteller
- Markus Beyer (
- 1971), deutscher Boxer
- Olaf Beyer (
- 1957), deutscher Leichtathlet (Mittelstreckenläufer)
- Susanne Beyer (
- 1961), deutsche Leichtathletin
- Udo Beyer (
- 1955), deutscher Leichtathlet (Kugelstoßer)
- Uwe Beyer (1945 - 1993), deutscher Leichtathlet (Hammerwerfer) siehe auch: Baier, Bayer, Beier Kategorie:Familienname

Bayer

Bayer bezeichnet
- einen Einwohner des heutigen Bundeslandes Bayern oder Angehörigen des Volkes Bayern (historisch)
- ein Chemieunternehmen, siehe Bayer AG
- einen Sportverein, siehe Bayer 04 Leverkusen
- eine Namenskonvention für Sterne, siehe Bayer-Bezeichnung
- eine spezielle Art eines Baumes in der Graphentheorie, siehe B-Baum
- einen Farbfilter für Kameras, siehe Bayer-Sensor Bayer ist der Familienname von:
- Alexander Bayer (
- 1964), deutscher Theologe und Liedermacher
- Carl Josef Bayer (1847 - 1904), österreichischer Chemiker, siehe auch Bayer-Verfahren
- Christoph Bayer (
- 1948), deutscher Politiker (SPD)
- Friedrich Bayer (1855 - 1888), deutscher Unternehmer, Gründer der heutigen Bayer AG
- Hans Bayer (1914 - 1980), bekannt als Thaddäus Troll, deutscher Schriftsteller
- Hieronymus von Bayer, Prozessualist
- Johann Bayer(1572 - 1625), deutscher Astronom
- Josef Bayer (1852 - 1913), österreichischer Komponist
- Konrad Bayer (1932 - 1964), österreichischer Schriftsteller
- Ludwig der Bayer (1281/82 - 1347), als Ludwig IV. Kaiser des Heiligen Römischen Reichs
- Robert von Bayer (auch: Robert Byr), Schriftsteller
- Rudolf Bayer (
- 1939), Informatiker, Mit-Erfinder des B-Baumes bzw. Bayer-Baumes (siehe B-Baum)
- Thommie Bayer (
- 1953), deutscher Schriftsteller, Musiker und Maler
- Xaver Bayer, Autor Siehe auch: Baier, Beier, Beyer

Fugitives and Refugees: A Walk in Portland, Oregon

Fugitives and Refugees: A Walk in Portland, Oregon is a travelogue by novelist Chuck Palahniuk. The book alternates between autobiographical chapters, and lists of the author's favourite activities in his home city of Portland in the north western USA. Palahniuk guides you to eviction court for evocative storytelling, to a massive Goodwill (charity sale) for purchasing clothes by the pound, to clubs and sexual fetish organizations. Category:2003 books Category:Chuck Palahniuk books Category:Travel books Category:Portland, Oregon

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