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Benedikt von Nursia
Benedikt ( - um 480 in Nursia; † 21. März 547 auf dem Monte Cassino bei Cassino) gilt als der Begründer des christlichen Mönchtums im Westen.
Leben und Legenden
Benedikt wurde vermutlich unter einem anderen Vornamen - denn schon Papst Gregor der Große spricht in der Vita des hl. Benedikt von "chiamato il benedetto" - in der Nähe von Nursia (Norcia) in Umbrien als Sohn eines reichen Landbesitzers als Zwillingskind geboren. Seine Zwillingsschwester war die später ebenfalls als Heilige verehrte Scholastika.
Er begann in Rom ein Studium, das er jedoch nicht abschloss, da er ein kontemplatives Leben in einer asketischen Gemeinschaft in Enfide (Affile) in den Sabiner Bergen im südlichen Latium der weltlichen Karriere vorzog. Dann lebte er für drei Jahre als Einsiedler in einer Höhle im Aniotal in der Nähe von Subiaco, mit Brot versorgt durch den Mönch Romanus des benachbarten Klosters Vicovario (bei Tivoli in Norditalien). Diese Höhle wurde später zur "Heiligen Grotte", zumal in der Heiligenvita von Versuchungen des Teufels die Rede ist, die er darin bestanden hat.
Daraufhin zog sich Benedikt erneut ins Aniotal zurück, wo ihn in wachsender Zahl Schüler aufsuchten. Für sie gründete er rund ein Dutzend kleine Klöster mit je zwölf Mönchen, von denen zwei heute noch bestehen (Kloster San Benedetto und Kloster Santa Scholastica). Dort entwickelte er seine Regeln für ein gemeinschaftliches Klosterleben fort. Die Legenden berichten für diesen Zeitraum von zahlreichen wunderbaren Ereignissen.
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Schließlich gründete er auch das Kloster von Montecassino in der Nähe von Neapel. In diesem Kloster lebte er ab 529 selbst und führte die dortige Gemeinschaft. Für sie schrieb er nun auch seine berühmte "Regula Benedicti".
Benedikt war bei der einheimischen Bevölkerung sehr beliebt, weil er den Menschen in Notzeiten beistand. Auch Heilungen, sogar Totenerweckungen, werden in den Legenden berichtet. Angeblich soll ihn 542 auch der Gotenkönig Totila besucht haben, dem er dabei den Tod "in zehn Jahren" vorausgesagt haben soll. Totila starb dann tatsächlich 552 bei der Schlacht bei Tagina.
Und in Montecassino starb Benedikt schließlich am Gründonnerstag des Jahres 547, dem 21. März,während er am Altar der Klosterkirche betete. Seine Mitbrüder berichten davon, dass sie sahen, wie er von Engeln auf teppichbelegter, lichterfüllter Straße gen Himmel getragen wurde.
Papst Gregor schrieb über Benedikts Leben in seinen "Vier Bücher der Dialoge über die Wunder der italischen Väter". Davon ist das zweite "Leben und Wunder des ehrwürdigen Abtes Benedikt" betitelt; es gilt als Ursache für Benedikts Ruf als "Ahnvater des abendländischen Mönchtums".
Wirkung und Regel des Benedikt
Benedikt ist also zunächst berühmt für seine Regel (die Regula Benedicti), auf deren Grundlage sich zahlreiche Klöster für Mönche, die Benediktiner, und für Nonnen, die (Benediktinerinnen), gründeten.
Benedikt war vom spätantiken Mönch- und Eremitentum des oströmischen Reiches inspiriert worden, insbesondere von den Gemeinschaften des Pachomios in Ägypten, und der Mönchsregel von Basilius von Caesarea aus dem vierten Jahrhundert, die heute noch in der orthodoxen Kirche gilt, und übertrug Teile dieser Ideen durch seine Regel in den Westen.
Benedikt hat zwar einige Klöster, allerdings keine Ordensgemeinschaft im heutigen Sinn gegründet. Für die verschiedenen Gruppen von Männern, die sich um ihn ansammelten, entwickelte er ein Konzept von Zucht und Maß:
- zölibatäres Leben,
- einfache Ernährung, (auf das Fleisch vierfüßiger Tiere wird verzichtet, maximal eine gekochte Hauptmahlzeit am Tag, Beschränkung des Weinkonsums.)
- feste Zeiten für Gebet, Lesung, Arbeit und Schlaf.
Das Modell des monastischen Lebens für Benedikt war die Familie mit dem Abt als Vater und den Mönchen als Brüdern.
Wenn auch seine frühen Biographen schon über Wundertaten zu Lebzeiten berichten, ist sein bedeutsamstes Lebensmerkmal wohl eher, dass er als ein Mitglied der gesellschaftlichen Elite sich der körperlichen Arbeit widmete und dies seinen Nachfolgern mit auf dem Weg gab. Dabei ist das irrtümlich oft ihm selbst zugeschriebene benediktinische Motto "Ora et labora (et lege)" ("Bete und arbeite (und lies)") erst Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommen. Dabei wird heute darunter die in der Regel grundgelegte, hilfreiche Ausgewogenheit zwischen wie auch immer gearteter Arbeit und dem Gebet verstanden. Benedikt selbst verbindet in seiner Regel Arbeit mit Lesung (RB 48) und gibt dem Tag eine klare Struktur. Auch im weiteren Umfeld dieser Ordensgemeinschaften wurde diese Grundhaltung rezipiert und bis heute wird seine Ordensregel auch als Maßstab für intelligentes Wirtschaften angesehen (siehe z.B. Anselm Bilgris Buch " Finde das rechte Maß" oder Baldur Kirchners Buch "Benedikt für Manager").
Weiter wurde Benedikt aber immer auch als Friedensstifter wahrgenommen. Auch viele Bestimmungen in der Regel zielen auf diesen Frieden im Verhältnis zwischen den Oberen und den Mitbrüdern oder zwischen den in der Gemeinschaft vertreten Generationen ab. Daher führen die heutigen Benediktiner als zweites Motto- und Wappenwort pax', pacis' ("Friede").
Benedikt und die Benediktiner
Der heilige Benedikt hat eine viel beachtete Regel geschrieben, die nach ihm benannte Ordensgemeinschaft der Benediktiner aber nicht selbst gegründet. Die viel spätere Bezeichnung Benediktinerorden resultierte von dem Bestreben des Vatikans, die Benediktiner kirchenrechtlich wie einen religiösen Orden behandeln zu können. In Antwort darauf gründeten die verschiedenen Benediktinerklöster daher nach und nach nationale oder anderweitig gleichinteressierte Kongregationen (z.B. die Cassionese, die Englische, die Camaldolese, die Olivetan, die Österreicher, die Bayrische), die alle heutzutage in der Benediktiner-Konföderation repräsentiert sind. Benediktinerabteien haben jedoch kein Mutterhaussystem wie religiöse Orden sondern sind völlig autonom. Demzufolge ist die Benediktiner-Konföderation kein Generalat und ihr Abtprimas kein Generalvorsteher.
Benediktiner
Verehrung
Benedikt wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Schon immer wurde seine Bedeutung für das christliche Abendland betont. Zudem wird er als Patron der Schulkinder und Lehrer der Bergleute und Höhlenforscher, der Kupferschmiede und der Sterbenden geehrte sowie gegen Fieber, Entzündungen, Nieren- und Gallensteine Vergiftung und Zauberei angerufen.
Seit 1964 gilt er als einer der Patrone Europas.
Seit dem 11. Jahrhundert wurde der Gedenktag des heilige Benedikt an seinem Todestag, dem 21. März begangen; und die Benediktinerklöster, vor allem Montecassino, behalten dieses Fest auch heute noch bei. In den Jahren, in denen das Fest in die Karwoche fällt, wird es jedoch auf den frühestmöglichen Tag nach Ostern verlegt.
Da das Fest des hl. Benedikt als Patron Europas zum liturgischen Festtag der Gesamtkirche erhoben wurde, wird es seit 1970 am 11. Juli gefeiert, um nicht mehr mit der Fastenzeit kollidieren zu können. Am 11. Juli wurde traditionell in Fleury das Fest der Translation der Reliquien gefeiert, mitunter auch sein Geburtstag ("Natale sancti Benedicti abbatis"). Die dortige Verehrung hatte im 8. Jh. zum Wechsel des Patroziniums von Petrus zu Benedikt geführt. Der Streit zwischen Fleury und Montecassino um die Reliquien führte Ende des 11. Jahrhunderts dazu, dass Leo Marsicanus in seiner Geschichte des Kloster Monte Cassino die französische Darstellung ausführlich widerlegte. Der 11. Juli galt für die Äbte von Monte Cassino als "verbotenes Fest", wenn es unter dem Titel "Translatio" gefeiert wurde.
Am 21. März geltende Wetterregeln: "Sankt Benedikt den Garten schmückt" und "Sankt Benedikt macht Zwiebeln dick", auch in der Form "Willst Du Gersten, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe an St. Benedikt."
Reliquien befinden sich in:
- Kloster Montecassino
- Fleury. Der Tradition nach entführte der hl. Aigulf um 673 die Reliquien des hl. Benedikt aus dem durch die Langobarden verwüsteten Monte Cassino nach Fleury.
- Kloster Benediktbeuern. Der Klostertradition zufolge überbrachte Karl der Große selbst dem dritten Abt Elilant die große Reliquie vom rechten Arm des Hl. Benedikt, was dazu führte, dass sich die Abtei, die bislang nur Buron hieß, in Benediktbeuern umbenannte, ebenso wie den naheliegenden Berg in Benediktenwand.
- Kloster Einsiedeln
- Kloster Metten
- Hohenfurth
- St. Ulrich, Wien
- St. Ulrich, Groeden
Siehe auch:
- Benedictus-Kreuz
- Benedikt-Medaille
Literatur
- Die Regel des heiligen Benedikt. Beuroner Kunstverlag, Beuron 1990. ISBN 3-87071-060-8
Benedikt-Medaille]]
- Heinrich Suso Mayer: Benediktinisches Ordensrecht in der Beuroner Kongregation. Beuron 1929 ff.
- Raphael Molitor: Aus der Rechtsgeschichte benediktinischer Verbände - Untersuchungen und Skizzen. Münster 1929 ff.
Weblinks
-
- [http://www.benediktiner.de Die Benediktiner im Deutschen Sprachraum]
-
- [http://www.benediktiner.de/regula Die Regel des Heiligen Benedikt online]
- [http://www.kloster-ettal.de/vita_benedicti/deutsch.htm Biographie von Papst Gregor I. (dt.)]
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Kategorie:Geboren 480
Kategorie:Gestorben 547
ja:ベネディクトゥス
480
Politik und Weltgeschehen
- Odoaker vereitelt den Versuch des früheren Kaisers Julius Nepos, Italien zurückzugewinnen. Julius Nepos kommt ums Leben, Odoaker gewinnt Dalmatien für sein Reich.
- Seinei wird 22. Kaiser von Japan.
- Dem Mathematiker Zu Chongzhi im Kaiserreich China gelingt die Berechnung der Kreiszahl Pi auf 7 Dezimalstellen genau.
- Oenopides berechnet die Neigung der Erdachse zu 24°.
- 475/480 - Anicius Manlius Severinus Boëthius († 524 oder 525)
- um 480 - Gelimer, letzter König der Vandalen († 553)
- um 480 - Benedikt von Nursia, Ordensgründer († 547)
- um 480 - Scholastika von Nursia, Heilige, Schwester von Benedikt († um 542)
- Skandagupta, Herrscher des indischen Guptareiches
Staatsoberhäupter
Afrika
- Vandalisches Königreich - Hunerich, König der Wandalen und Alanen (477 - 484)
Asien
- Kaiserreich China -
- Nördliche Wei-Dynastie - T'o-pa Hongyan, Kaiser (471-499)
- Japan -
- Seinei, japanischer Kaiser (480 - 484)
- Persien (Sassaniden) - Peroz I. (459 - 484)
Europa
- Burgundisches Königreich - Gundobad, König der Burgunder (473 - 516)
- Godegisel - Unterkönig der Burgunder (473 - 501)
- Chilperich II. (Burgund) - Unterkönig der Burgunder (473 - 493)
- Godomar I. - Unterkönig der Burgunder (473 - 486)
- Byzantinisches Reich - Zenon, byzantinischer Kaiser (476 - 491)
- Frankenreich - Childerich I., Herzog der Salfranken (458 - 482)
- Königreich von Kent - Hengest, König in Canterbury (473 - 488)
- Ostgotisches Reich - Theoderich der Große, König der Ostgoten (474 - 526)
- Tolosanisches Reich - Eurich, König der Westgoten (466 - 484)
- Italien - - Odoaker, König von Italien (476 - 493)
Ohne eigenen Staat
- Simplicius, Papst (468 - 483)
- Acacius von Konstantinopel, Patriarch von Konstantinopel (471 - 488)
ko:480년
21. MärzDer 21. März ist der 80. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 81. in Schaltjahren) - somit bleiben 285 Tage bis zum Jahresende.
Tag des Frühlingsäquinoktiums (Tagundnachtgleiche)
Ereignisse
Frühlingsäquinoktiums
- 1804 - Der Code Napoleon wird Frankreichs Bürgerliches Gesetzbuch.
- 1871 - Otto von Bismarck wird Reichskanzler.
- 1913 - Albert Schweitzer und seine Frau Helene brechen zu ihrer ersten Reise nach Afrika auf, um in Lambaréné in Äquatorialafrika ein Krankenhaus aufzubauen.
- 1918 - 1. Weltkrieg: Beginn der Deutsche Frühjahrsoffensive 1918
- 1933 - Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 1935 - Rückbenennung Persiens in Iran
- 1938 - das Gebiet von Aš wird von Sudetendeutschen Freikorps besetzt.
- 1939 - Litauen tritt das Memelland an Deutschland ab.
- 1960 - In Sharpeville in Südafrika kommt es zu einem Massaker, indem die Polizei auf eine Gruppe schwarzer südafrikanischer Demonstranten feuert und dabei 69 Menschen tötet und 180 verletzt.
- 1960 - Im DDR-Fernsehen startet die Sendereihe "Der schwarze Kanal", in der Karl-Eduard von Schnitzler den Kapitalismus bekämpft.
- 1965 - Bürgerrechtler beginnen mit Martin Luther King den Marsch von Selma nach Montgomery, Alabama.
- 1975 - In Äthiopien wird die Monarchie durch das Militär abgeschafft.
- 1979 - Der in Camp David ausgehandelte Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten wird vom israelische Parlament mit großer Mehrheit gebilligt.
- 1980 - US-Präsident Jimmy Carter kündigt den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau durch die USA an.
- 1990 - Lee Teng-huis wird Präsident der Nationalversammlung in Taiwan.
- 1990 - Namibia wird als letztes afrikanisches Land unabhängig, erster Präsident ist Sam Nujoma (SWAPO).
- 1999 - Finnland. Paavo Lipponen wird in seinem Amt als Ministerpräsident bestätigt.
- 2001 - Bulgarien. Transit- und Stationierungsabkommen für Truppen der NATO.
- 2004 - Mazedonien stellt die Anträge auf die Mitgliedschaft in der NATO und die Aufnahme in die EU.
- 2004 - Franz Müntefering wird auf einem SPD-Sonderparteitag mit 95,1 % der Stimmen zum Nachfolger von Gerhard Schröder als Bundesvorsitzender der SPD gewählt.
Kultur
- 1799 - Uraufführung der Oper "Dankgefühl einer Geretteten" von Johann Nepomuk Hummel
- 1839 - Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert die postume Uraufführung von Franz Schuberts Große Sinfonie C-Dur im Gewandhaus zu Leipzig
- 1872 - Uraufführung der Oper "Hermione" von Max Bruch an der Hofoper Berlin.
- 1877 - Uraufführung der Oper "Die Folkunger" von Edmund Kretschmer in Dresden.
- 1896 - Uraufführung der Oper "Das Heimchen am Herd" von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien.
Wirtschaft
- 1967 - Honda stellt das erste japanische Importauto auf dem deutschen Markt vor - den 3,33 Meter langen Kleinsportwagen "S 800".
Wissenschaft und Technik
Religion
- 1556 - In Oxford wird der Erzbischof von Canterbury, Thomas Cranmer, auf dem Scheiterhaufen wegen Hochverrats und Häresie verbrannt.
- 1937 - Die gegen die kirchenfeindliche Haltung des Regimes in Deutschland gerichtete Enzyklika "Mit brennender Sorge" Papst Pius XI. wird in allen deutschen katholischen Gemeinden verlesen.
Katastrophen
- 1957 - Pazifik. Eine Maschine der U.S. Air Force mit 67 Menschen an Bord verschwindet etwa 400 km vor Tokyo vom Radar und ist seither verschollen.
- 1991 - Bei der Landung in Al Mishab, Saudi-Arabien, verunglückt eine Lockheed C-130 der Königlich Saudischen Luftwaffe, wobei 98 von 101 Menschen an Bord umkommen.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf gegen Tony Tubbs im Tokyo Dome durch technischen KO und wird dadurch Weltmeister im Schwergewicht .
Geboren
Tokyo Dome
Tokyo Dome
Tokyo Dome
- 927 - Song Taizu, Chinesischer Kaiser, Gründer der Song-Dynastie
- 1295 - Heinrich Seuse, deutscher Dominikanermönch und Mystiker
- 1474 - Angela Merici, Gründerin des Ursulinen-Ordens
- 1683 - Ludolf August von Bismarck, russischer General
- 1685 - Johann Sebastian Bach, deutscher Komponist
- 1716 - Josef Seger, böhmischer Komponist
- 1736 - Claude-Nicolas Ledoux, französischer Architekt
- 1745 - Marianne von der Leyen, Regentin in Blieskastel
- 1757 - James Sowerby, britischer Naturforscher und Maler
- 1763 - Jean Paul, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1768 - Jean Baptiste Joseph Fourier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1775 - Lucien Bonaparte, jüngster Bruder der Bonapartes
- 1806 - Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Präsident
- 1809 - Carl Gustav Friedrich Hasselbach, Geheimer Regierungsrat und Kommunalpolitiker
- 1809 - Jules Favre, französischer Politiker
- 1810 - Johann Anzengruber, österreichischer Schriftsteller
- 1839 - Modest Mussorgski, russischer Komponist
- 1852 - Arthur Milchhöfer, deutscher Archäologe
- 1869 - Florenz Ziegfeld Jr., US-amerikanischer Theaterproduzent
- 1874 - Alfred Tysoe, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1876 - Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1876 - Walter Tewksbury, US-amerikanischer Athlet
- 1879 - Josef Steinbach, österreichischer Gewichtheber
- 1880 - Hans Hofmann, deutschstämmiger Maler
- 1882 - Fritzi Massary, österreichische Schauspielerin
- 1887 - Edwin Scharff, deutscher Bildhauer
- 1887 - Erich Mendelsohn, deutscher Architekt
- 1889 - W. S. Van Dyke, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1893 - Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1893 - Hans Zulliger, schweizerischer Volksschullehrer
- 1894 - Rudolf Nebel, deutscher Raketentechniker
- 1895 - Joseph Panholzer, deutscher Politiker (Bayernpartei)
- 1901 - Karl Arnold, deutscher Politiker (Zentrumspartei, später CDU), Ministerpräsident NRW
- 1901 - Rudolf Harms, deutscher Schriftsteller
- 1902 - Eddie James House, US-amerikanischer Musiker
- 1904 - Max Steenbeck, deutscher Physiker
- 1913 - Paul Fröhlich, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1913 - Werner Höfer, deutscher Journalist
- 1915 - Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator
- 1920 - Eric Rohmer, französischer Film- und Theaterregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker
- 1921 - Arthur Grumiaux, belgischer Violinist
- 1922 - Russ Meyer, US-amerikanischer Sexfilm-Regisseur und -Produzent
- 1925 - Hugo Koblet, Radrennfahrer der Schweiz
- 1925 - Peter Brook, britischer Theaterregisseur
- 1926 - Ralph Abernathy, US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer
- 1927 - Hans-Dietrich Genscher, deutscher FDP-Politiker, Innenminister 1969-1974, Außenminister 1974-1992
- 1928 - Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller
- 1930 - Otis Spann, US-amerikanischer Musiker
- 1932 - Walter Gilbert, US-amerikanischer Chemiker
- 1935 - Brian Clough, englischer Fußballspieler
- 1935 - Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Anton Pfeifer, deutscher CDU-Politiker, MdB 1969-2002
- 1941 - Hubert Deittert, deutscher CDU-Politiker, MdB
- 1942 - Françoise Dorléac, französische Schauspielerin
- 1944 - Gila von Weitershausen, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Marie-Christine Barrault, französische Schauspielerin
- 1944 - Charles Greene, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Rose Stone, US-amerikanische Musikerin
- 1946 - Ray Dorset, britischer Musiker
- 1946 - Timothy Dalton, englischer Schauspieler
- 1947 - Franco Mussida, italienischer Musiker
- 1949 - Slavoj Žižek, slowenischer Psychoanalytiker und Philosoph
- 1950 - Horst Hoffmann, deutscher Schriftsteller
- 1950 - Roger Hodgson, britischer Musiker
- 1958 - Marlies Göhr, deutsche Leichtathletin
- 1958 - Gary Oldman, britischer Schauspieler
- 1959 - Nobuo Uematsu, japanischer Pianist und Komponist
- 1960 - Ayrton Senna, dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1960 - Hansrüedi Zbinden, schweizer Entertainer
- 1961 - Lothar Matthäus, deutscher Fußballspieler
- 1962 - Matthew Broderick, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Ronald Koeman, niederländischer Fußballspieler und -trainer
- 1969 - Ali Daei, iranischer Fußballspieler
- 1971 - Dirk von Lowtzow, deutscher Musiker und Texter (Tocotronic)
- 1971 - Wanja Lindner, deutscher Einradhockeyspieler und Kunstradfahr-Trainer
- 1973 - Andrei Kivilev, kasachischer Radrennfahrer
- 1974 - Eric Baumann, deutscher Radprofi
- 1975 - Mark Williams, Snooker-Profispieler
- 1978 - Rani Mukherjee, indische Schauspielerin und Fotomodell
- 1980 - Ronaldinho, brasilianischer Fußballspieler
- 1982 - Ejagayehu Dibaba, äthiopische Leichtathletin und Olympionikin
Gestorben
Ejagayehu Dibaba
Ejagayehu Dibaba
Ejagayehu Dibaba
Ejagayehu Dibaba
- 547 - Benedikt von Nursia, italienischer Mönch, Begründer des christlichen Mönchtums im Westen
- 850 - Nimmyō, 54. Kaiser von Japan
- 1065 - Richeza von Polen, Königin von Polen
- 1073 - Alexander II., in Rom; Papst seit 1061
- 1145 - Johannes von Valence, Zisterzienser, lebte im Kloster des heiligen Bernhards in Clairvaux
- 1487 - Bruder Klaus, schweizerischer Einsiedler, Asket und Mystiker
- 1556 - Thomas Cranmer, anglikanischer Erzbischof und Reformator
- 1656 - James Ussher, irischer anglikanischer Theologe
- 1715 - Johann Baptist von Arco, Oberbefehlshaber der bayerische Armeen im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1729 - John Law, schottischer Nationalökonom
- 1743 - Philipp Karl von Eltz, Kurfürst und Erzbischof des Bistums Mainz
- 1751 - Johann Heinrich Zedler, Leipziger Buchhändler und Verleger
- 1762 - Nicolas Louis de Lacaille, französischer Astronom
- 1791 - Friedrich Bogislav Graf von Tauentzien, preußischer General
- 1795 - Guovanni Arduino, Geologe
- 1804 - Louis Antoine Henri de Condé, Herzog von Enghien, französischer Herzog
- 1830 - Johann Rudolf Wyss, schweizerischer Autor
- 1831 - José Tomás Ovalle, Präsident von Chile
- 1842 - Ignaz Anton Demeter, 1839 bis 1842 Erzbischof von Freiburg
- 1843 - Robert Southey, englischer Geschichtsschreiber und Dichter
- 1857 - William Scoresby, britischer Seefahrer und Forscher
- 1862 - Alfred I. Fürst zu Windisch-Graetz, österreichischer Adeliger und Feldmarschall
- 1891 - Joseph Eggleston Johnston, US-amerikanischer General
- 1892 - Annibale de Gasparis, italienischer Astronom
- 1896 - Isabel Burton, britische Reiseschriftstellerin
- 1906 - Carl von Siemens, deutscher Industrieller
- 1909 - Rudolf von Gottschall, deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1910 - Nadar, französischer Fotograf
- 1910 - Johannes Schilling, deutscher Bildhauer
- 1921 - Joseph Müller, Weihbischof in Köln
- 1932 - Georg Dehio, deutscher Kunsthistoriker
- 1934 - Franz Schreker, österreichischer Komponist
- 1935 - Wilhelm Niemann, deutscher Navigationsoffizier der DO-X
- 1936 - Alexander Konstantinowitsch Glasunow, russischer Komponist
- 1938 - Ernst Epstein, österreichischer Architekt
- 1939 - Evald Aav, estnischer Sänger, Komponist und Chorleiter
- 1939 - Pietro Abbà Cornaglia, Komponist aus dem Piemont
- 1940 - Felice Nazzaro, italienischer Rennfahrer
- 1945 - Arthur Nebe, Chef des Reichskriminalpolizeiamtes, beteiligt am Attentatsversuch auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944
- 1948 - Felix Linnemann, Präsident des Deutschen Fußball-Bunds
- 1951 - Willem Mengelberg, niederländischer Dirigent
- 1952 - Peter Petersen, deutscher Reformpädagoge
- 1959 - Heinrich Leuchtgens, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Hermann Burte, deutscher Maler und Schriftsteller
- 1963 - Josef Gauchel, deutscher Fußballspieler
- 1966 - Lauri Ikonen, finnischer Komponist
- 1968 - Gerhart Eisler, deutscher Journalist und Politiker
- 1970 - Marlen Haushofer, österreichische Schriftstellerin
- 1980 - Hans Dichgans, deutscher Politiker und MdB
- 1985 - Michael Redgrave, britischer Schauspieler
- 1987 - Robert Preston, US-amerikanischer Schauspieler
- 1988 - Hans Fronius, österreichischer Maler und Graphiker
- 1989 - Cesare Musatti, italienischer Mathematiker, Philosoph und Psychologe
- 1990 - Lev Yashin, russischer Fußballspieler
- 1991 - Leo Fender, amerikanischer Techniker und Firmengründer
- 1992 - René König, deutscher Soziologe
- 1995 - Wolfgang Harich, Philosoph und Journalist in der DDR
- 1998 - Galina Ulanowa, russische Primaballerina
- 2000 - Wolfgang Gress, Wirtschaftsfunktionär der DDR
- 2003 - Leonard Hokanson, US-amerikanischer Pianist
- 2003 - Wolfgang Kartte, deutscher Volkswirtschaftler
- 2004 - Hermann-Josef Weidinger, österreichischer Kräuterpfarrer
- 2004 - Mirwais Sadik, afghanischer Politiker
Feier- und Gedenktage
- Kurdisches Neujahresfest Newroz
- Neujahrfest bzw. Nouruz in Iran, Afghanistan, Tadschikistan bzw. Zentralasien
- Tag der Menschenrechte in Südafrika (siehe Ereignisse 1960)
- Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung (UNO) und Beginn der Woche der Solidarität mit den gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfenden Völkern
- Internationaler Tag des Waldes (UNO)
- Welttag der Poesie (UNESCO)
Siehe auch
- 20. März - 22. März
- 21. Februar - 21. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0321
ja:3月21日
ko:3월 21일
simple:March 21
th:21 มีนาคม
547
Politik und Weltgeschehen
- Belisar gelingt im Krieg gegen die Ostgoten die Einnahme Roms, das er zwei Jahre halten kann.
- Der Überlieferung nach gründet König Ida in diesem Jahr das nordenglische Königreich Bernicia. Der britische König von Bryneich wird von ihm aus Bamburgh vertrieben.
- 547 oder 552 - Feldzug des jemenitischen Herrschers Abraha gegen Mekka.
- nach 547 - Phokas, oströmischer Kaiser († 610)
- 21. März - Benedikt von Nursia, Ordensgründer ( - um 480)
- Ende 547/Anf. 548 - Theudebert I., Frankenkönig ( - um 500)
ko:547년
Monte CassinoMonte Cassino ist ein 516 m hoher felsiger Hügel in Italien, westlich des Ortes Cassino (dem Romanischen Cassinum, später San Germano genannt) zwischen Rom (138 km nordwestlich) und Neapel gelegen. Das Kloster Monte Cassino gilt als eines der geistlichen, abendländischen Zentren des Mittelalters.
Geschichte
Mittelalter
Benedikt von Nursia gründete an der Stelle einer früheren römischen Befestigungsanlage (Municipium von Casium) das erste Kloster des nach ihm benannten Benediktinerordens im Jahr 529, welcher vor allen anderen das Christentum über Europa verbreitete. Die Gebeine Benedikts von Nursia liegen in der von gewaltigen Mauern geschützten Krypta begraben.
Nach der Zerstörung des Klosters durch die Langobarden im Jahre 577 erhielt Petronax von Brescia im Jahr 717 durch Papst Gregor II. den Auftrag zum Wiederaufbau des Klosters.
Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten besuchten im Anschluss das Kloster, unter anderem die Mönche Willibald und Sturmius. Karl der Große weilte 787 in Monte Cassino und stattete das Kloster mit umfangreichen Privilegien aus.
787
Das Kloster wurde 883 von den Sarazenen ausgeplündert und in Brand gesteckt, doch bereits im 10. Jahrhundert und 11. Jahrhundert kam es wieder zu politischer und geistlicher Blüte.
Die Äbte und späteren Päpste Friedrich von Lothringen und Desiderius ließen das Kloster prächtig ausbauen, und die nahegelegene Schule von Salerno erlangte unter der Schirmherrschaft der Benediktiner einen hervorragenden Ruf als medizinische Ausbildungsstätte.
Im Jahre 1349 wurde das Kloster durch ein Erdbeben zum dritten Mal fast völlig zerstört und in der Folge wieder aufgebaut.
Mit Ausnahme der Krypta wurde das Kloster 1944 im Zweiten Weltkrieg während der Schlacht um Monte Cassino binnen drei Stunden durch Bombenangriffe der Amerikaner bis auf die Grundmauern zerstört. Viele Flüchtlinge fanden dabei den Tod. Nach dem Kriege wurde die Abtei mit Hilfe des italienischen Staates in zehn Jahren nach den ursprünglichen Bauplänen wiederaufgebaut.
Weblinks
- [http://www.officine.it/montecassino/main_d.htm Homepage des Klosters Monte Cassino]
Kategorie:Benediktinerkloster
Kategorie:Ort im Latium
Kategorie:Kloster in Italien
ja:モンテ・カッシーノ
CassinoCassino ist der Name
eines Ortes in Italien
- Cassino (Latium) mit dem Monte Cassino
und eines Kartenspieles
- Cassino (Spiel)
Gregor I. (Papst)Der Heilige Gregor I., genannt der Große ( - um 540 in Rom; † 12. März 604 in Rom) war von 590 bis 604 Papst der römisch-katholischen Kirche. Er gilt als einer der bedeutendsten Päpste überhaupt und ist der jüngste der vier großen lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike.
Spätantike
Spätantike und Johannes dem Täufer auf einem Bild von Andrea Mantegna (1459)]]
Leben
Gregor entstammte einer alten römischen Patrizier-Familie, den Aniciern. Zu seinen Vorfahren zählt Papst Felix III. († 530). Gregors Vater Gordianus war hoher Beamter der Stadt Rom, und auch Gregor ging zunächst einer weltlichen Karriere als Politiker nach. Nach einer kurzen Amtszeit als Praefectus urbi der Stadt Rom entschied er sich 575 jedoch für ein Leben als Mönch - vielleicht nicht zuletzt aufgrund fehlender Perspektiven für eine weitere Karriere in kaiserlichen Diensten. Die elterliche Villa auf dem Monte Celio wandelte er in ein Benediktinerkloster um. Sein Vorgänger als Papst, Pelagius II., holte ihn 579 in den Kirchendienst und sandte ihn als Apokrisiar nach Konstantinopel, wo er sechs Jahre lang blieb. Nach seiner Rückkehr wurde Gregor Berater Pelagius' II. und am 3. September 590 selbst zum Papst gewählt, der erste Mönch, der in dieses Amt gewählt wurde.
Gregor war nie auf Konflikt mit dem oströmischen Kaiser Maurikios aus, riskierte aber dessen Ungnade, als er 593 den Abzug der Langobarden aushandelte und auf ihre Forderung nach einem jährlichen Tribut von 500 Goldpfunden einging. Um den Titel "ökumenischer Patriarch" kam es zu Auseinandersetzungen mit Konstantinopel und nicht zuletzt dem dortigen Patriarchen Kyriakos. Gregor war der von Innozenz I. aufgestellte Anspruch der Vormacht Roms in der Gesamtkirche bewußt. Historisch bedeutend wurde seine Entscheidung, Missionare nach England zu entsenden. In Folge dessen trat der englische König Æthelberht zum katholischen Glauben über. Damit wurde der Grundstein für ein neues gesamtabendländisches Kirchenbewußtsein gelegt, mit dem römischen Papsttum an der Spitze.
Als "Mönchspapst" nannte sich Gregor "Knecht der Knechte Gottes", was bis heute Bestandteil der päpstlichen Selbsttitulatur blieb. Die Armenfürsorge wurde ein wichtiges Element seines Pontifikats. Die Getreidevorsorgung der damals wohl noch immer etwa 100.000 Einwohner zählenden Stadt Rom, die eigentlich dem Kaiser oblag, war mangelhaft, weshalb er die riesigen Ländereien der Kirche in Süditalien und Sizilien neu organisierte und bewirtschaften ließ. Zu Anfang jeden Monats fand eine allgemeine Verteilung von Lebensmitteln statt. Ebenso mahnte Gregor die anderen Bischöfe, dass der Darbende nur dann für die Predigt empfänglich sei, wenn ihm zuvor eine "helfende Hand" gereicht wurde. Almosen betrachtete er als Gott dargebrachtes Opfer, das letztlich Gnade im Gottesgericht erwirkt.
Gregor schrieb den Begriff "Papst" als ausschließliche Amtsbezeichnung für den Bischof von Rom gesetzlich fest.
Nachwirken
Sizilien
Durch seine zahlreichen Schriften erlangte Gregor über Jahrhunderte in der katholischen Kirche hohe Bedeutung. Daneben findet er als einer von ganz wenigen westlichen Heiligen auch in der orthodoxen Kirche viel Beachtung und Verehrung.
Obwohl weder das gregorianische Sakramentar noch der gregorianische Choral seine Schöpfungen sind, wurde ihm im Mittelalter deren Urheberschaft zugesprochen, um ihnen zusätzliche Autorität zu geben. Dem katholischen Messbuch gab Gregor in der Liturgie seine noch heute gültige Form.
Gedenktage
- kath. Gedenktag: 3. September (der Tag seiner Wahl zum Papst 590)
- kath. gebotener Gedenktag: 12. März (Tag der Bestattung 604)
- evangelischer Gedenktag: 12. März (Tag der Bestattung 604)
- anglikanischer Gedenktag: 3. September (der Tag seiner Wahl zum Papst 590)
- orthodoxer Gedenktag: 12. März (Tag der Bestattung 604)
Die Heiligsprechung erfolgte 1295 durch Papst Bonifatius VIII. Seine Attribute sind die Tiara, Buch, Taube, Arme bedienend. Er ist Patron des kirchlichen Schulwesens, der Bergwerke; des Chor- und Choralgesanges; der Gelehrten, Lehrer, Schüler, Studenten, Sänger, Musiker, Maurer, Knopfmacher; gegen Gicht und Pest.
Werke
Gregors Werke haben zwar nicht die literarische Qualität, die man bei andern Kirchenvätern findet, aber sie waren unter den Geistlichen im Mitterlalter sehr populär und rege im Gebrauch.
- Moralia
:ein 35-bändiger Kommentar zum Buch Job, das zum prägenden Moral-Handbuch des Mittelalters wurde
- Der Heilige Benedikt, EOS-Verlag, St. Ottilien 1995, ISBN 3-88096-730-X
:Beschreibung der großen Asketen Italiens; im Mittelpunkt steht der Heilige Benedikt von Nursia, weshalb Gregor lange Zeit als "Benediktinerpapst" galt. In der orthodoxen Kirche wird Gregor u.a. als Gregorios ho Dialogos verehrt. Die mittelalterlichen Lehren vom Fegefeuer haben ihre Grundlage in den Dialogi.
- Homilien zu Ezechiel, Johannes-Verlag, Einsiedeln 1983, ISBN 3-235-10268-8
:22 Predigten über Ezechiel
- Regula pastoralis. Wie die Seelsorger, der ein untadeliges Leben führt, die ihm anvertrauten Gläubigen belehren und anleiten sollen, Verlag Styria, Graz 1986, ISBN 3-222-11690-3
:dieses Buch in vier Teilen galt in weiten Teilen Europas des Mittelalters als das führende Werk der Pastoraltheologie
- Homiliae in evangeliae (Evangelienhomilien, Herder, Freiburg/B.
- 1. - 1997, (Fontes Christiani; Bd. 28,1) ISBN 3-451-23811-X
- 2. - 1998, (Fontes Christiani; Bd. 28,2) ISBN 3-451-23812-8
Des weiteren sind über 800 Briefe erhalten, die Gregor an Bischöfe, Fürsten, Missionare u.a. Personen im geasmten Bereich des Christentums schrieb. Die Briefe behandeln Themen, wie Theologie, Moral, Politik, Diplomatiu, Mönchsdtum, bischöfliche und päpstliche Verwaltung und geben Aufschluß über Gregors Charakter und seine Amtsführung.
Literatur
- Arnold Angenedt: Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400 bis 900, Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-017225-5, S. 239-243
- Karlheinz Deschner: Das Frühmittelalter, Rowohlt, Reinbek 1997, ISBN 3-499-60344-6 (Kriminalgeschichte des Christentums; Bd. 4), S. 155-220
- Hartmut Leppin: Die Kirchenväter und ihre Zeit. Von Athanasius bis Gregor dem Großen, Beck, München 2000, ISBN 3-406-44741-4
- Pierre Riché: Gregor der Große. Leben und Werk, Verlag Neue Stadt, München 1996, ISBN 3-87996-353-3
- Bernd Wißner u.a: Der große Gregor. Freund der Kinder, Wißner, Augsburg 2004, ISBN 3-89639-424-X
Siehe auch
- Liste der Seligen und Heiligen
- Liste der Päpste
Weblinks
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- [http://www.kloster-ettal.de/vita_benedicti/deutsch.htm Gregor der Große: Vita Benedicti (deutsch)]
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Kategorie:Mann
Kategorie:Papst
Kategorie:Heiliger
Kategorie:Kirchenvater
Kategorie:Kirchenlehrer
Kategorie:Spätantike
Kategorie:Theologe (6. Jh.)
Kategorie:Benediktiner
Kategorie:Bischof (6. Jh.)
Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (7. Jh.)
Gregor I. (Papst)
Kategorie:Geboren 6. Jahrhundert
Kategorie:Gestorben 604
ja:グレゴリウス1世 (ローマ教皇)
ko:교황 그레고리오 1세
Umbrien
Umbrien (italienisch Umbria) ist eine Region Italiens mit 815.000 Einwohnern, die zwischen der Toskana, Latium, Marken und Abruzzen liegt. Es ist die einzige Region Italiens, die weder eine Küste noch eine Grenze zum Ausland hat. Der Trasimenische See liegt in Umbrien. Hauptstadt ist Perugia. Die Region besteht nur aus den beiden Provinzen Perugia und Terni.
Wichtige Städte
- Perugia
- Terni
- Assisi
- Orvieto
- Spoleto
- Gubbio
- Todi
- Città di Castello
Geschichte
Ursprünglich Bezeichnung des Siedlungsgebietes der Umbrer, zwischen Etrurien und Adriaküste. Die Umbrer waren ein Stamm der Italiker und gegen 1200 v. Chr. eingewandert, ab etwa 1000 v. Chr. etruskischer Einfluss. Perusia ist um 400 Mitglied des etruskischen Zwölfstädtbundes.
Städte der Umbrer: Ameria (Amelia), Ariminum (Rimini), Asisium (Assisi), Iguvium (Gubbio, Fundort einer umbrischne Schrifttafel), Interamna (Terni), Perusia (Perugia), Spoletium (Spoleto).
Weblinks
- [http://www.italien.com/Ferienregion/Umbrien/italien_umbrien.php Informationsportal über die Ferienregion Umbrien]
- [http://www.umbriatravel.com/indexde.asp Umbrien]
Kategorie:Italienische Region
ja:ウンブリア州
AsketischAskesea
Kloster San BenedettoDas Kloster San Benedetto um die Sacro Speco (Heilige Höhle) in Subiaco gilt als das älteste christliche Kloster mit sesshaften Mönchen. Es wurde um 550 vom heiligen Benedikt von Nursia (als eines von ersten 12 kleineren Klöstern der Gegend) gegründet und später nach ihm benannt. Es liegt etwa 50 km östlich von Rom über dem Aniene-Tal in den Monti Simbruini, Ausläufern des Apennin.
Es handelt sich um einen Gebäudekomplex in einem Felsabhang. In der Mitte dieses Komplexes liegt die sogenannte "Heilige Höhle", in der der heilige Benedikt drei Jahre als Einsiedler verbracht haben soll.
Das Kloster wird auch noch heute von Benediktinern als Abtei genutzt.
Gründungslegende
Der Legende nach soll Benedikt, von einer Krankheit schwer gezeichet, auf den Berg, auf welchem das Kloster noch heute steht, gegangen sein, um sich selbst zu Tode zu betten und um seinem Gott den letzten Dienst zu erweisen. Auf dem Berggipfel fand er hinter einem Busch ein Taubenei. Mit letzter Kraft versuchte er es warm zu halten. Als seine Kräfte schwanden, legte er es auf einen warmen Felsen. Aus dem Ei begann nun etwas zu schlüpfen. Doch anstatt eines Kükens schlüpfte daraus eine Art riesiger Fisch, welcher sich niederlegte und eine Art Grotte bildete.
Die Grotte existiert noch heute und wurde von den frühen nicht sesshaften Einsiedlermönchen vor der Klostergründung als Unterschlupf genutzt.
Fresken
Kunstgeschichtlich ist das Kloster aufgrund der vielen sehr gut erhaltenen Fresken aus dem 6. bis 15. Jahrhundert bedeutsam. Nicht zuletzt dieser Fresken wegen wird das Kloster von vielen als Weltkulturerbe betrachtet, auch wenn es noch nicht in die entsprechende UNESCO-Liste aufgenommen wurde.
Unter diesen Fresken befinden sich unter anderem auch bekannte Porträts vom hl. Benedikt und von Papst Innozenz III.
Innozenz III.
Links
- [http://www.lochstein.de/hrp/orte/subiaco/subiaco.htm Informationen mit Bildern]
Kategorie:Kloster
MontecassinoMonte Cassino ist ein 516 m hoher felsiger Hügel in Italien, westlich des Ortes Cassino (dem Romanischen Cassinum, später San Germano genannt) zwischen Rom (138 km nordwestlich) und Neapel gelegen. Das Kloster Monte Cassino gilt als eines der geistlichen, abendländischen Zentren des Mittelalters.
Geschichte
Mittelalter
Benedikt von Nursia gründete an der Stelle einer früheren römischen Befestigungsanlage (Municipium von Casium) das erste Kloster des nach ihm benannten Benediktinerordens im Jahr 529, welcher vor allen anderen das Christentum über Europa verbreitete. Die Gebeine Benedikts von Nursia liegen in der von gewaltigen Mauern geschützten Krypta begraben.
Nach der Zerstörung des Klosters durch die Langobarden im Jahre 577 erhielt Petronax von Brescia im Jahr 717 durch Papst Gregor II. den Auftrag zum Wiederaufbau des Klosters.
Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten besuchten im Anschluss das Kloster, unter anderem die Mönche Willibald und Sturmius. Karl der Große weilte 787 in Monte Cassino und stattete das Kloster mit umfangreichen Privilegien aus.
787
Das Kloster wurde 883 von den Sarazenen ausgeplündert und in Brand gesteckt, doch bereits im 10. Jahrhundert und 11. Jahrhundert kam es wieder zu politischer und geistlicher Blüte.
Die Äbte und späteren Päpste Friedrich von Lothringen und Desiderius ließen das Kloster prächtig ausbauen, und die nahegelegene Schule von Salerno erlangte unter der Schirmherrschaft der Benediktiner einen hervorragenden Ruf als medizinische Ausbildungsstätte.
Im Jahre 1349 wurde das Kloster durch ein Erdbeben zum dritten Mal fast völlig zerstört und in der Folge wieder aufgebaut.
Mit Ausnahme der Krypta wurde das Kloster 1944 im Zweiten Weltkrieg während der Schlacht um Monte Cassino binnen drei Stunden durch Bombenangriffe der Amerikaner bis auf die Grundmauern zerstört. Viele Flüchtlinge fanden dabei den Tod. Nach dem Kriege wurde die Abtei mit Hilfe des italienischen Staates in zehn Jahren nach den ursprünglichen Bauplänen wiederaufgebaut.
Weblinks
- [http://www.officine.it/montecassino/main_d.htm Homepage des Klosters Monte Cassino]
Kategorie:Benediktinerkloster
Kategorie:Ort im Latium
Kategorie:Kloster in Italien
ja:モンテ・カッシーノ
529
Politik und Weltgeschehen
- Benedikt von Nursia gründet auf dem Monte Cassino ein Kloster und damit den Benediktinerorden.
- Die Akademie des Platon in Athen wird als heidnisches Überbleibsel von Kaiser Justinian I. geschlossen. Einige der Akademie-Philosophen (z.B. Simplikios) finden später Aufnahme in Persien.
- in Orange (Frankreich) findet das Konzil von Arausio statt. Unter anderem verurteilt es den Semipelagianismus.
- Arethas der Lahme wird zweiter König der Ghassaniden.
- Einfall des zentralarabischen Stammes der Kinda ins mesopotamische Lachmidenreich, dessen Hauptstadt Hira sie erobern können, doch werden sie noch im selben Jahr wieder vertrieben.
- Aufstand der Samaritaner in Palästina, wobei auch die Geburtskirche in Betlehem beschädigt wird. Justinian I. lässt sie daraufhin neu errichten.
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Staatsoberhäupter
Afrika
- Vandalisches Königreich - Hilderich, König der Wandalen und Alanen (523 - 530)
Asien
- Ghassanidenreich - Arethas der Lahme, König (529 - 559)
- Japan - Keitai, japanischer Kaiser (507 - 531)
- Lachmidenreich - Mundir III., König der Lachmiden (505 - 554)
- Persien (Sassaniden) - Kavadh I. (498 - 531)
- Korea (Geumgwan Gaya) - Guhyung Wang (521 - 532)
Europa
- Burgundisches Königreich - Godomar II., König der Burgunder (524 - 534)
- Byzantinisches Reich - Justinian I., byzantinischer Kaiser (527 - 565)
- Frankenreich -
- Theuderich I., Herrscher des Königreichs von Reims (511 - 533)
- Childebert I., Herrscher des Königreichs von Paris (511 - 558)
- Chlothar I., Herrscher des Königreichs von Soissons (511 - 561)
- Königreich Essex - Aescwine von Essex, König (527 - 587)
- Königreich von Kent - Ohta, König in Canterbury (512 - 540)
- Ostgotisches Reich - Athalarich, König der Ostgoten ((526 - 534)
- Amalasuntha, übt als Vormund die Macht aus (526 - 535)
- Tolosanisches Reich - Amalrich, König der Westgoten (511 - 531)
Ohne eigenen Staat
- Felix III., Papst (526 - 530)
- Epiphanios, Patriarch von Konstantinopel (520 - 535)
ko:529년
TotilaTotila, auch bekannt unter dem Namen Baduila, war von 542-52 König der Ostgoten. Er starb 552 in der Schlacht von Busta Gallorum.
Herkunft
Totila war ein Neffe des Ostgotenkönigs Hildebad. Nach den verheerenden Niederlagen der Ostgoten gegen den oströmischen Feldherrn Belisar und der Gefangennahme des Witiges 540, war es den Ostgoten mit Mühe gelungen, nördlich des Flusses Po einen Reststaat am Leben zu erhalten. Totila war der Comes (sehr frei mit Graf wiedergegeben) von Treviso und wurde wohl Mitte 542 zum König gewählt.
Der Kampf gegen Ostrom und die erfolgreichen ersten Jahre
Das Ziel Totilas war es, die Politik des oströmischen Kaisers Justinian I. zu vereiteln, die auf eine Inbesitznahme Italiens und damit auf eine Restauratio imperii hinauslief. Tatsächlich war Totila zu Anfang sehr erfolgreich, wobei er davon profitierte, dass Justinians beste Truppen im Orient gebunden waren, wo sie seit 540 Krieg gegen die Sassaniden führen mussten. So nahm Totila zweimal Rom ein (Ende 546 und Anfang 550). Allerdings waren seine Möglichkeiten damit erschöpft, was sich auch daran ablesen lässt, dass ihm zwar die Eroberung der Ewigen Stadt gelang, nicht aber, diese auch längerfristig zu halten. Dennoch gelangen Totila auch im Feld einige bemerkenswerte Erfolge, zumal unter seiner Führung eine ostgotische Flotte ins Leben gerufen wurde.
Nach der zweiten Einnahme Roms startete Totila zudem eine Propagandakampagne, in der er das Bild einer einträchtigen Lebensweise von Ostgoten und Italikern zu Zeiten Theoderichs des Großen den Jahren des Leidens und des Krieges und der harten Steuerpolitik Justinians gegenüber stellte. Tatsächlich war es aber nicht zuletzt die Taktik Totilas, die diesen so genannten zweiten Gotenkrieg viel blutiger verlaufen ließ als den ersten in den Jahren 535-40. Für Italien bedeutete dieses Blutvergießen faktisch das Ende der Antike. Dennoch gewann Totila einigen Zulauf, zumal er Sklaven aufnahm, was aber auch im Rahmen seiner Politik zu sehen ist, die damit die Senatoren und Unterstützer Konstantinopels traf.
Außenpolitisch war ihm weniger Erfolg beschieden. Weder gelang es ihm die Franken zu einem Ehebündnis zu bewegen noch die (wohl von vornherein illusorische) Anerkennung des Ostgotenreiches durch Ostrom zu erhalten. Als die oströmischen Truppen unter Narses zu einer groß angelegten Landoffensive ansetzten, war es absehbar, dass Totila es auf einen Entscheidungskampf ankommen lassen musste.
Totilas Ende
Narses' Truppen - mit gut 30.000 Elitesoldaten ein für damalige Verhältnisse sehr großes Heer - überquerten den Balkan und rückten von Norden nach Italien ein, wobei sie die gotischen Verteidigungslinien umgingen. Über Verona und Rom marschierte das Heer auf Totila zu, der sich in Umbrien bei Busta Gallorum in der Nähe von Taginae am 1. Juli des Jahres 552 zum Kampf stellte. In dieser Schlacht verblutete das Ostgotenheer unter den Pfeilen der berittenen oströmischen Bogenschützen. Totila fiel entweder während der Schlacht oder kurz danach auf der Flucht. Damit war der Traum von einer Behauptung der Ostgoten in Italien zu Ende. Zwar konnten sich die Ostgoten unter Teja noch einmal sammeln, dennoch bedeutete der Verlust eines Großteils der ostgotischen Reiterei auch die Beendigung des effektiven Widerstandes.
Totila lebte später als Heldenfigur weiter - schon Prokopios von Caesarea versagte ihm nicht den Respekt, ebenso der deutsche Schriftsteller Felix Dahn in seinem 1876 erschienenen Historienroman "Ein Kampf um Rom".
Literatur
J. Martindale: The Prosopography of the Later Roman Empire IIIb. Cambridge 1992, S. 1328-1332.
Kategorie:Mann
Kategorie:König (Goten)
Kategorie:Gestorben 552
ko:토틸라
21. MärzDer 21. März ist der 80. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 81. in Schaltjahren) - somit bleiben 285 Tage bis zum Jahresende.
Tag des Frühlingsäquinoktiums (Tagundnachtgleiche)
Ereignisse
Frühlingsäquinoktiums
- 1804 - Der Code Napoleon wird Frankreichs Bürgerliches Gesetzbuch.
- 1871 - Otto von Bismarck wird Reichskanzler.
- 1913 - Albert Schweitzer und seine Frau Helene brechen zu ihrer ersten Reise nach Afrika auf, um in Lambaréné in Äquatorialafrika ein Krankenhaus aufzubauen.
- 1918 - 1. Weltkrieg: Beginn der Deutsche Frühjahrsoffensive 1918
- 1933 - Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 1935 - Rückbenennung Persiens in Iran
- 1938 - das Gebiet von Aš wird von Sudetendeutschen Freikorps besetzt.
- 1939 - Litauen tritt das Memelland an Deutschland ab.
- 1960 - In Sharpeville in Südafrika kommt es zu einem Massaker, indem die Polizei auf eine Gruppe schwarzer südafrikanischer Demonstranten feuert und dabei 69 Menschen tötet und 180 verletzt.
- 1960 - Im DDR-Fernsehen startet die Sendereihe "Der schwarze Kanal", in der Karl-Eduard von Schnitzler den Kapitalismus bekämpft.
- 1965 - Bürgerrechtler beginnen mit Martin Luther King den Marsch von Selma nach Montgomery, Alabama.
- 1975 - In Äthiopien wird die Monarchie durch das Militär abgeschafft.
- 1979 - Der in Camp David ausgehandelte Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten wird vom israelische Parlament mit großer Mehrheit gebilligt.
- 1980 - US-Präsident Jimmy Carter kündigt den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau durch die USA an.
- 1990 - Lee Teng-huis wird Präsident der Nationalversammlung in Taiwan.
- 1990 - Namibia wird als letztes afrikanisches Land unabhängig, erster Präsident ist Sam Nujoma (SWAPO).
- 1999 - Finnland. Paavo Lipponen wird in seinem Amt als Ministerpräsident bestätigt.
- 2001 - Bulgarien. Transit- und Stationierungsabkommen für Truppen der NATO.
- 2004 - Mazedonien stellt die Anträge auf die Mitgliedschaft in der NATO und die Aufnahme in die EU.
- 2004 - Franz Müntefering wird auf einem SPD-Sonderparteitag mit 95,1 % der Stimmen zum Nachfolger von Gerhard Schröder als Bundesvorsitzender der SPD gewählt.
Kultur
- 1799 - Uraufführung der Oper "Dankgefühl einer Geretteten" von Johann Nepomuk Hummel
- 1839 - Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert die postume Uraufführung von Franz Schuberts Große Sinfonie C-Dur im Gewandhaus zu Leipzig
- 1872 - Uraufführung der Oper "Hermione" von Max Bruch an der Hofoper Berlin.
- 1877 - Uraufführung der Oper "Die Folkunger" von Edmund Kretschmer in Dresden.
- 1896 - Uraufführung der Oper "Das Heimchen am Herd" von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien.
Wirtschaft
- 1967 - Honda stellt das erste japanische Importauto auf dem deutschen Markt vor - den 3,33 Meter langen Kleinsportwagen "S 800".
Wissenschaft und Technik
Religion
- 1556 - In Oxford wird der Erzbischof von Canterbury, Thomas Cranmer, auf dem Scheiterhaufen wegen Hochverrats und Häresie verbrannt.
- 1937 - Die gegen die kirchenfeindliche Haltung des Regimes in Deutschland gerichtete Enzyklika "Mit brennender Sorge" Papst Pius XI. wird in allen deutschen katholischen Gemeinden verlesen.
Katastrophen
- 1957 - Pazifik. Eine Maschine der U.S. Air Force mit 67 Menschen an Bord verschwindet etwa 400 km vor Tokyo vom Radar und ist seither verschollen.
- 1991 - Bei der Landung in Al Mishab, Saudi-Arabien, verunglückt eine Lockheed C-130 der Königlich Saudischen Luftwaffe, wobei 98 von 101 Menschen an Bord umkommen.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf gegen Tony Tubbs im Tokyo Dome durch technischen KO und wird dadurch Weltmeister im Schwergewicht .
Geboren
Tokyo Dome
Tokyo Dome
Tokyo Dome
- 927 - Song Taizu, Chinesischer Kaiser, Gründer der Song-Dynastie
- 1295 - Heinrich Seuse, deutscher Dominikanermönch und Mystiker
- 1474 - Angela Merici, Gründerin des Ursulinen-Ordens
- 1683 - Ludolf August von Bismarck, russischer General
- 1685 - Johann Sebastian Bach, deutscher Komponist
- 1716 - Josef Seger, böhmischer Komponist
- 1736 - Claude-Nicolas Ledoux, französischer Architekt
- 1745 - Marianne von der Leyen, Regentin in Blieskastel
- 1757 - James Sowerby, britischer Naturforscher und Maler
- 1763 - Jean Paul, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1768 - Jean Baptiste Joseph Fourier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1775 - Lucien Bonaparte, jüngster Bruder der Bonapartes
- 1806 - Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Präsident
- 1809 - Carl Gustav Friedrich Hasselbach, Geheimer Regierungsrat und Kommunalpolitiker
- 1809 - Jules Favre, französischer Politiker
- 1810 - Johann Anzengruber, österreichischer Schriftsteller
- 1839 - Modest Mussorgski, russischer Komponist
- 1852 - Arthur Milchhöfer, deutscher Archäologe
- 1869 - Florenz Ziegfeld Jr., US-amerikanischer Theaterproduzent
- 1874 - Alfred Tysoe, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1876 - Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1876 - Walter Tewksbury, US-amerikanischer Athlet
- 1879 - Josef Steinbach, österreichischer Gewichtheber
- 1880 - Hans Hofmann, deutschstämmiger Maler
- 1882 - Fritzi Massary, österreichische Schauspielerin
- 1887 - Edwin Scharff, deutscher Bildhauer
- 1887 - Erich Mendelsohn, deutscher Architekt
- 1889 - W. S. Van Dyke, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1893 - Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1893 - Hans Zulliger, schweizerischer Volksschullehrer
- 1894 - Rudolf Nebel, deutscher Raketentechniker
- 1895 - Joseph Panholzer, deutscher Politiker (Bayernpartei)
- 1901 - Karl Arnold, deutscher Politiker (Zentrumspartei, später CDU), Ministerpräsident NRW
- 1901 - Rudolf Harms, deutscher Schriftsteller
- 1902 - Eddie James House, US-amerikanischer Musiker
- 1904 - Max Steenbeck, deutscher Physiker
- 1913 - Paul Fröhlich, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1913 - Werner Höfer, deutscher Journalist
- 1915 - Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator
- 1920 - Eric Rohmer, französischer Film- und Theaterregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker
- 1921 - Arthur Grumiaux, belgischer Violinist
- 1922 - Russ Meyer, US-amerikanischer Sexfilm-Regisseur und -Produzent
- 1925 - Hugo Koblet, Radrennfahrer der Schweiz
- 1925 - Peter Brook, britischer Theaterregisseur
- 1926 - Ralph Abernathy, US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer
- 1927 - Hans-Dietrich Genscher, deutscher FDP-Politiker, Innenminister 1969-1974, Außenminister 1974-1992
- 1928 - Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller
- 1930 - Otis Spann, US-amerikanischer Musiker
- 1932 - Walter Gilbert, US-amerikanischer Chemiker
- 1935 - Brian Clough, englischer Fußballspieler
- 1935 - Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Anton Pfeifer, deutscher CDU-Politiker, MdB 1969-2002
- 1941 - Hubert Deittert, deutscher CDU-Politiker, MdB
- 1942 - Françoise Dorléac, französische Schauspielerin
- 1944 - Gila von Weitershausen, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Marie-Christine Barrault, französische Schauspielerin
- 1944 - Charles Greene, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Rose Stone, US-amerikanische Musikerin
- 1946 - Ray Dorset, britischer Musiker
- 1946 - Timothy Dalton, englischer Schauspieler
- 1947 - Franco Mussida, italienischer Musiker
- 1949 - Slavoj Žižek, slowenischer Psychoanalytiker und Philosoph
- 1950 - Horst Hoffmann, deutscher Schriftsteller
- 1950 - Roger Hodgson, britischer Musiker
- 1958 - Marlies Göhr, deutsche Leichtathletin
- 1958 - Gary Oldman, britischer Schauspieler
- 1959 - Nobuo Uematsu, japanischer Pianist und Komponist
- 1960 - Ayrton Senna, dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1960 - Hansrüedi Zbinden, schweizer Entertainer
- 1961 - Lothar Matthäus, deutscher Fußballspieler
- 1962 - Matthew Broderick, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Ronald Koeman, niederländischer Fußballspieler und -trainer
- 1969 - Ali Daei, iranischer Fußballspieler
- 1971 - Dirk von Lowtzow, deutscher Musiker und Texter (Tocotronic)
- 1971 - Wanja Lindner, deutscher Einradhockeyspieler und Kunstradfahr-Trainer
- 1973 - Andrei Kivilev, kasachischer Radrennfahrer
- 1974 - Eric Baumann, deutscher Radprofi
- 1975 - Mark Williams, Snooker-Profispieler
- 1978 - Rani Mukherjee, indische Schauspielerin und Fotomodell
- 1980 - Ronaldinho, brasilianischer Fußballspieler
- 1982 - Ejagayehu Dibaba, äthiopische Leichtathletin und Olympionikin
Gestorben
Ejagayehu Dibaba
Ejagayehu Dibaba
Ejagayehu Dibaba
Ejagayehu Dibaba
- 547 - Benedikt von Nursia, italienischer Mönch, Begründer des christlichen Mönchtums im Westen
- 850 - Nimmyō, 54. Kaiser von Japan
- 1065 - Richeza von Polen, Königin von Polen
- 1073 - Alexander II., in Rom; Papst seit 1061
- 1145 - Johannes von Valence, Zisterzienser, lebte im Kloster des heiligen Bernhards in Clairvaux
- 1487 - Bruder Klaus, schweizerischer Einsiedler, Asket und Mystiker
- 1556 - Thomas Cranmer, anglikanischer Erzbischof und Reformator
- 1656 - James Ussher, irischer anglikanischer Theologe
- 1715 - Johann Baptist von Arco, Oberbefehlshaber der bayerische Armeen im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1729 - John Law, schottischer Nationalökonom
- 1743 - Philipp Karl von Eltz, Kurfürst und Erzbischof des Bistums Mainz
- 1751 - Johann Heinrich Zedler, Leipziger Buchhändler und Verleger
- 1762 - Nicolas Louis de Lacaille, französischer Astronom
- 1791 - Friedrich Bogislav Graf von Tauentzien, preußischer General
- 1795 - Guovanni Arduino, Geologe
- 1804 - Louis Antoine Henri de Condé, Herzog von Enghien, französischer Herzog
- 1830 - Johann Rudolf Wyss, schweizerischer Autor
- 1831 - José Tomás Ovalle, Präsident von Chile
- 1842 - Ignaz Anton Demeter, 1839 bis 1842 Erzbischof von Freiburg
- 1843 - | | |