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Benedum Center

Benedum Center

Das Benedum Center (früher als Stanley Theater bekannt) ist ein Theatergebäude in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. Es wurde am 27. Februar 1928 und hat zur Zeit eine Kapazität von 2.885 Zuschauern. 1987 wurde die 43 Millionen US-Dollar teure Restauration abgeschlossen und das Theater wurde in "Benedum Center" umbenannt. Noch zuvor wurde es vom Billboard-Magazin als "Nummer-Eins-Auditorium der USA" bezeichnet. Zur Zeit werden vor allem klassische Werke und Ballette aufgeführt. Es ist jedoch auch in der Rock- und Reggaeszene bekannt. The Grateful Dead spielten zwei legendäre Konzerte im "Stanley Theater". Zudem hatte hier der Reggaestar Bob Marley am 23. September 1980 seinen letzten Auftritt, bevor er im Mai 1981 starb.

Weblinks


- [http://www.pgharts.org/venues/benedum.php pgharts.org - Benedum Center (engl.)] Kategorie:Theater (Gebäude)

Theater

Theater (v. frz. théâtre < lat. theatrum < griech.: théatron Schaustätte; v. theasthai anschauen) ist die Bezeichnung für eine szenische Darstellung eines inneren und äußeren Geschehens als künstlerische Kommunikation zwischen Akteuren (Darstellern) und dem Publikum. Mit dem Wort "Theater" kann das Gebäude gemeint sein, in dem Theater gespielt wird, oder der Prozess des Theater-Machens oder auch allgemein eine Gruppe von Menschen, welche in einer wie auch immer gearteten Organisationsform Theater machen. "Theater" ist also ein im Grunde sehr amorpher Begriff; die Theater-"Landschaft" ist so vielfältig und differenziert, dass man, selbst wenn man den Focus nur auf Europa (und vielleicht noch Nordamerika) richtet, kaum allgemein gültige Aussagen treffen kann. Publikum

Sparten des Theaters

Es gibt verschiedene Sparten des Theaters: # Sprechtheater (Tragödie, Komödie, Schauspiel) # Musiktheater (Oper, Operette, Musical) # Tanztheater (Ballett, Tanzperformance) # Performance (vereint oft verschiedene Theatersparten) # Improvisationstheater (auch: Improtheater oder Theatersport) In den jeweiligen Sparten sind jeweilig unterschiedlich ausgebildete und qualifizierte Künstler tätig.
- Im Sprechtheater: Schauspieler, Regisseure, Schauspielmusiker
- Im Musiktheater: Sänger (Solisten und Choristen), Orchestermusiker, Korrepetitoren, Dirigenten, Regisseure.
- Im Tanztheater: Tänzer, Choreografen, Korrepetitoren
- Im Theatersport: Impro-Spieler, Impro-Musiker, Impro-Techniker Theater, in denen mehrere Sparten zu Hause sind, nennt man folgerichtig Mehrsparten-Theater. Sie müssen auch die unterschiedlichen Künstler ans Haus gebunden haben. Immer mehr Stadttheater, die Mehrspartenhäuser sind, sollen aus Kostengründen Sparten einsparen. Dabei wird fast immer zuerst ans Ballett gedacht, wobei gerade das Ballett (wenn es auch modernes Tanztheater macht) eher als andere Sparten junges Publikum anspricht.

Das Wesen (tliche) des Theaters

Zum Theater gehört ein Publikum. Theater ohne Publikum ist kein Theater. Theater kann religiös, gesellschaftskritisch oder politisch orientiert sein - oder frei von solchen Ambitionen. Vor allem ist es eine Sparte der Kunst und deshalb frei, wie das Grundgesetz ausdrücklich bestimmt. Das Theater erzählt Geschichten - über Menschen, über das Leben. Die Zuschauer(innen) können - je nachdem, was dargestellt wird - wiedererkennen oder Neues entdecken; die Kunstform Theater spricht intellektuell an, wirkt durch Bilder aber auch ins Unterbewußte; insofern ist Theater ein ganzheitliches Erlebnis für ein Publikum, wie es gemischter an anderen Orten praktisch nicht mehr zusammen kommt. Ein Bühnengeschehen kann Lebensentwürfe bestätigen oder konterkarieren, kann neue Perspektiven eröffnen, den Blick für Alternativen schärfen. Während die Schauspieler sich auf der Bühne verstellen, vorgeben, jemand ganz anderes zu sein ("lügen"), sollen ihre Figuren dem Zuschauer "echt", "wirklich" erscheinen. Die Mittel, die angewandt werden müssen, um ein Publikum zu erreichen, müssen zeitgemäß sein und sind auch von regionalen Gegebenheiten abhängig. Historisch hat das Theater immer auch religiös-kultische Wurzeln. Doch schon in der Antike (im alten Athen) grenzten sich die Künstler von den Priestern (und den mit diesen verbandelten Politikern) ab, griffen mit Theatermitteln die aus ihrer Sicht überholten Götter-, Welt- und Menschenbilder an, stellten eher Fragen als dass sie Antworten geben wollten. Diese Kontroverse hat zu allen Zeiten und in unterschiedlicher Ausprägung überall auf der Welt stattgefunden. Und sie findet statt, heute, auch in Deutschland. Obwohl das Theater "nur" ein Spiel ist. Doch dieses Spiel ist auch immer wieder (Mächtigen) ein Dorn im Auge.

Geschichte des Theaters

Urtheater

Höhlenbilder der Steinzeitmenschen verraten schon frühe Formen des theatralen Spiels. Man vermutet, dass sich eiszeitliche Jäger z. B. Felle von Tieren überzogen, um so lebenswichtige Vorgänge wie die Jagd im Voraus oder im Nachhinein darzustellen und theatral zu verarbeiten. So entstanden zeremonielle Tänze, die nicht nur die Jagd, sondern auch die Ernte und Fruchtbarkeit zelebrierten, Lebenslust und Gemeinschaftsereignisse darstellten. Der Unterhaltungswert von theatralem Spiel wusste man seit jeher zu schätzen, ebenso das Bedürfnis, seine Welt und die gesellschaftlichen Ereignisse zu umspielen und zu bespielen. Diese Ereignisse machen das Theater zu Urkunst der Menschheit, die alle anderen Künste in sich birgt . In der ägyptischen Kunst zeigen verschiedene Darstellungen von Tänzern, Musiker und Akrobaten von der theatralen Entfaltung der weltlichen Vergnügungen am Hof der Pharaonen. Im vierten vorchristlichen Jahrtausend prägten die durch die gesellschaftliche Neuordnung und Staatsverwaltung, sowie die durch herrschende Priesterkönige entstandenen Mythologien die Deutung der Schöpfung und des Seins. Diese geistige Entfaltung sorgte für monumentale Prachtbauten die als Kulisse des Theaterspiels dienten, die sich später zum großen Festspieltheater entwickelten und der Präsentation der Staatsreligion dienten. Das ägyptische Abydos wurde während des mittleren Reichs (2000–1500 v.Chr.) zum Schauplatz alljährlicher Mysterienspiele um Leiden, Tod und Auferstehung des Gottes Osiris. Dank eingemeißelter Zeichnungen auf Stein konnte die Erkenntnis über einige Stationen dieser theatralen Prozesse erlangt werden.

Das antike Theater

Theater für die Polis

Das Theater der Antike gilt als Wiege des abendländlichen Schauspiels und markiert mit der Etablierung des Zuschauerraums einen entscheidenden Wendepunkt und Entwicklung in der Theatergeschichte. Mit der neuen vorchristlichen Gesellschaftsform, der Demokratie, wurde das rituelle Festspiel zur politischen Festversammlung, das kultischen Ursprüngen treu ist. Das heißt, dass sich die Spielzeiten weitgehend an Götter- und Festtage binden. Das nun entstandene Schauspiel zielte nicht mehr darauf ab, eine Verbindung von Schauspieler und Götterwelt zu verkörpern, sondern eine Brücke zum passiven Publikum zu schlagen, um ihnen eine Identität zu vermitteln, die sie auf das staatliche Gemeinwesen verpflichtet. Im 6. Jahrhundert vereinigte Peisistratos, Errichter einer Tyrannis in Athen, die so genannten und beliebten Dionysos-Kultspiele zu einem Staatsfest, den Großen Dionysien. Dionysos, Gott der Fruchtbarkeit und des Weins, wurde mit Einführung des Tragödien-Wettbewerbs (Agon) auch zum Schutzpatron des Theaters. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Spielort von der Agora, Versammlungsplatz der Polis, zu dem eigens errichteten Dionysos-Theater verlegt, welches an den Südhang der Akropolis erbaut wurde. Aus dem frühen 5. Jahrhundert werden die ersten Dichternamen und Tragödientitel überliefert, die zu dem Zeitpunkt zwar noch mythologische Motive verwendeten, aber hauptsächlich tagespolitische Fragen verarbeitete und dem Publikum näher bringen sollten. Die Schicksalsgebundenheit der Menschen, eine zentrale Botschaft der Mythen, wurde systematisch in Frage gestellt. Die Betonung auf den freien Willen und die Gestaltungsfreiheit sowie die Idee des rechtsstaatlichen Gemeinwesens und die Konsolidierung der Polis wurde immer stärker, besonders durch Schilderungen in Werken des Aischylos. Durch im 4. Jahrhundert sinkende Zuschauerzahlen führte der Stadtstaat (Polis) „Schaugeld“ ein, das die Besucher für ihren Dienstausfall entschädigen sollte. Die Bedeutung, vor allem auch politische Bedeutung, des Theaters wuchs immer mehr. Spektakuläre Szenographien und schauspielerische Virtuosität rangen der philosophischen und ernsthaften Tragödie immer mehr den Platz ab und wurden von großen Tragödienschreibern sowie Aristoteles als geltungslos beurteilt. Die Komödie (ursprünglich: ein ausgelassener tänzerischer Maskenumzug) eignete sich erfolgreich den volkstümlichen Brauch aus dem Dionysoskult an und stieg schließlich zur begehrtesten Gattung der hellenistischen Zeit auf. Im Gegensatz zu dem Satyrspiel, das stets den Abschluss einer Tragödie bildete, war die Komödie spottfreudiger, und sowohl Heroen der Mythen als auch Politiker wurden dem Gespött ausgesetzt. Doch auch Kritik an der herrschenden Politik wurde vor allem durch Aristophanes, der auch mit führenden athenischen Denkern eng befreundet war, sehr unverschlüsselt ausgelassen. Mit Ende der Demokratie jedoch wandte sich die Komödie ab von der Politik und besonn sich auf Alltagstypen.

Die römische Antike

Die römische Kultur war das Ergebnis eines gigantischen Eroberungsfeldzuges. Im 3. Jahrhundert verlegten die Römer das Zentrum der hellenistischen Kultur in ihre Stadt. Sie übernahmen die Hierarchie der olympischen Götter, ließen sich von griechischer Architektur, Kunst und Philosophie inspirieren. Griechische Sklaven wurden zu kulturellen Lehrern. Nach dem Sieg im ersten Punischen Krieg ließ der römische Senat Theateraufführungen in die Ludi romani, die Stadtfeste einführen. Livius Andronicus verfassste die erste lateinische Tragödie. Das Theater wurde fortan, wie auch zuvor in Griechenland, als staatliche Einrichtung betrachtet. Jedoch weniger als Forum für den politischen Diskurs, wie im attischen Theater, mehr als herrschaftliche Machtrepräsentation und Ablenkung von politischen Konflikten. So setzte sich auch die Komödie durch, die oft sehr diskriminierend mit ihren Protagonisten umging. Mit der Wende zur Kaiserzeit im 1. Jahrhundert v. Chr. lösten volkstümliche Spielformen, hauptsächlich Pantomime, die literarische Komödie ab. Auch das Thema Ehebruch wurde häufig verwendet und der importierte griechische Dichter Mimus verzichtete als erster auf Masken und besetzte Frauenrollen mit Frauen, was für die weitere Entwicklung des Theaters viele Konflikte mit der Kirche bringen sollte.

Wichtige Autoren der Antike


- Aischylos
- Sophokles
- Euripides
- Aristophanes
- Epikur
- Aristoteles
- Sophokles
- Seneca

Zitate

Aristoteles: Alle Abstraktion leitet sich nicht aus der Vernunft, sondern aus der Summe ersinnlicher Erfahrungen ab. Kunst ist Nachahmung. Epikur: Die Lust ist Anfang und Ende eines seligen Spiels. Platon: Die wahrnehmbare Welt ist nur das verzerrte Schattenbild einer Welt idealer Ideen – darum leitet nicht die Wahrnehmnung zu sicheren Wissen, sondern nur die Vernunft.

Theater im Mittelalter

Die kirchliche Macht und Instrumentalisierung

Schon in der späten Antike nahm die Kirche großen Einfluss auf die Theaterwelt. So wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. die Absage an das Theater ins Taufbekenntnis aufgenommen und im 5. Jahrhundert wurde der Theaterbesuch mit Exkommunikation bestraft. In den Anfängen des Mittelalters mit Entstehung des Feudalismus wurde das kulturelle Leben fast ausschließlich von der christlichen Kirche dominiert. Das Bürgertum, welches in der Antike noch Träger der Kultur war, die hauptsächlich der Götterehrung und der Tagespolitik galt, verlor nicht nur politische, sondern auch jegliche kulturelle Bedeutung. Die meist brachiale Christianisierung dauerte fast das ganze Mittelalter an und die Kirche übernahm die komplette Kontrolle des sozialen und öffentlichen Lebens – was insbesondere auch das Theater prägen sollte. Was sich der kirchlichen Kontrolle nicht unterzog, war heftigen Anfeindungen ausgesetzt und wurde im späten Mittelalter durch die Inquisition blutig verfolgt. Die Unterdrückung des theatralen Spiels, welches als unmoralisch und schamlos betrachtet wurde, führte zur Entehrung der Theaterspielenden. Sie fanden nur als Narren und Gaukler am Rande der Gesellschaft und zur Belustigung auf Jahrmärkten und am Hofe der Adligen ihren Platz und galten nun mehr als Repräsentanten des Grotesken und Animalischen. Die Bedeutung der zahlreichen Namen für mittelalterliche Unterhalter wie Histriones, Joculatoren, Ministrels und Mimen bezeichnetet kaum unterscheidbare Berufsbilder. Oft mussten die Darsteller mehrere Künste beherrschen, um Ihr Publikum mit Neuigkeiten, Spottversen und Heldensagen zu erfreuen. Die Kirche instrumentalisierte die Künste für die Verbreitung der christlichen Heilslehre. Sie versuchte, das Heilige in allen Sinnen zu erfassen und ästhetisch nachzubilden und nutze die bildende und darstellende Kunst zu Erziehungszwecken.

Mysterien- und Passionsspiele

Im 10. Jahrhundert forderte das Konzil zu Konstantinopel die Vermenschlichung des Göttlichen. Das sollte ein Wendepunkt der Theaterkultur werden. Man hob das Bilderverbot auf und bespielte geistliche Rituale. Textliche Erweiterungen der liturgischen Gesänge und der spielerische Prozess der feierlichen Zeremonie zum Tode und Auferstehung Christi trugen zur Entstehung dramatischer Rollen im Kirchentheater bei und später zu komplexeren Spielen biblischen Inhaltes, die nicht nur das Oster- und Weihnachtsfest theatral umsetzten, sondern auch Mirakelspiele beinhalteten, die das Leben und die Taten von Heiligen und Propheten oder den Kampf zwischen Himmel und Hölle beschwörten. Mit der Loslösung der Liturgie wandelte sich auch die streng symbolistische Spielweise. Jesus trat nun als Mensch auf, die geistlichen Spiele verlagerten sich im 13. Jahrhundert vom Kirchenraum auf den Kirchenvorplatz, auch die Bevölkerung wurde mit in das Spiel eingebunden, und Latein wurde gegen die Volkssprache eingetauscht. Durch diese Entwicklung entstanden dann auch Mysterien- und Passionsspiele, da man nicht mehr an den Ort der Kirche gebunden war und keine Einzelmotive, sondern Heilsgeschichten von der Entstehung der Welt bis hin zum Jüngsten Gericht erzählen wollte. Zunächst waren nur Kleriker im Schauspiel beteiligt, später zog man dann männliche Bürger heran, um den zahlreichen Rollen der tagelang dauernden Festspiele gerecht zu werden, um dann noch später das Schauspiel komplett in die Hände der Bürger zu geben. Die Passionsspiele fanden große Verbreitung und wurden zu nicht mehr nur kirchlichem Ereignis städtischer Festkultur. Im 14. Jahrhundert wurden dann auch inhaltliche Schwerpunkte verändert. Nicht mehr die Verehrung Jesu, sondern die Erniedrigung und das Leiden rückten in den Mittelpunkt. Die Passion wurde zum Spiegel des neuen Lebensgefühls, dass durch Hungersnot, Pest und der Krise der kirchlichen und politischen Autorität geprägt war, und orientierte sich immer mehr an der empirischen Wirklichkeit.

Fastnachtspiele

So entwickelten sich im Spätmittelalter weltliche Spielformen, die besonders in Frankreich geprägt wurden. Mit der französischen Farce und Sotie, die sich durch ihre kritisch-spöttische Sicht des Alltages und der Verspottung kirchlicher und staatlicher Autoritäten auszeichnet und nur zur Fastnacht gespielt wurde, emanzipierte sich auch das deutsche Fastnachtsspiel und lockte nicht nur an Karneval das Publikum in Wirtshäuser oder auf Marktplätze mit ihren meist ungehemmten Sexual- und Fäkalkomik, die meist auf Kosten von Juden, Bauern und Frauen gingen. Die Tradition der englischen Morality Plays, die den Kampf zwischen Laster und Tugend gestalten, lebt bis heute im meistgespielten Stück der europäischen Bühnen, dem Jedermann fort, der seit 1920 die Eröffnung der Salzburger Festspiele prägt.

Bekannte Autoren von Fastnachtspielen


- Hans Sachs: Er schrieb 4000 Meisterlieder und 87 Fastnachtsspiele

Renaissance – Zeitalter der Entdeckungen

Mit dem Ende des Mittelalters gewann das Theater neue Funktionen in der höfischen und kirchlichen Repräsentanz. Während die Bürger das mittelalterliche Mysterienspiel fest übernommen hatten, erstrahlte an europäischen Höfen eine neue Elitekultur. Feiertage wurden mit Opernaufführungen zelebriert. Höfische Theaterbauten, Theater innerhalb fürstlicher Residenzen, in Gartenanlagen integrierte Heckentheater, Kirchenbauten, die die Aufführung von religiösen Opern und Oratorien zuließen zeugen vom Gebrauchswandel. Die Neuzeit war geprägt durch einschneidende geographische, naturwissenschaftliche und geistige Entdeckungen, durch das Scheitern der mittelalterlichen Kirche und durch die Besinnung der Philosophie und Kunst auf den Menschen und die Entfaltung der freien Persönlichkeit. Im Theater der Humanisten erkennt man erste Ansätze zur Tradition des „klassischen Dramas“, in dem eine spannende Handlung durch Dialoge vorangetrieben wird. So folgte auch, dass die Orte der Handlung nicht mehr simultan nebeneinander standen, sondern chronologisch durch Szenenumbau belebt wurden. Man lehrte das „antike Drama“ auch schon im Mittelalter in den Schulen, jedoch war die Vorstellungskraft für die antike Aufführungspraxis nicht vorhanden. Erst den Humanisten der Neuzeit gelang es antike Spielformen zu rekonstruieren. Aristokraten griffen die neue „klassische Kulturwelle“ mit Begeisterung auf, waren jedoch weniger an einer genauen Rekonstruktion klassischer Dramen interessiert, wie das die humanistischen Gelehrten waren, sondern mehr an prunkvoller Ausstattung und später dann an der Auflockerung des Spieles durch Zugabe von burlesken Tänzen. Während die Tragödie während der Renaissance kaum Aufmerksamkeit bekam, wurde die Komödie verehrt. Am Hofe von Ferrara entstand das erste glanzvolle Zentrum für die Wiederbelebung antiker Komödien und wenig später die Schöpfung der „Commedia erudita“, einer volkssprachlichen gelehrten Komödie. Lodovico Arisot, Leiter des Hoftheaters von Ferrara, feierte am Hofe seine größten Erfolge mit Bühnenwerken wie „La Cassaria“ und „I suppositi“. Doch die berühmtesten Renaissancekomödien schrieb Niccoló Machiavelli, der die antiken Vorbilder beiseite warf und ein scharfes Portrait der Sitten und Laster seiner Zeit in die Werke einbaute. Mit der Tragödie setzen sich Gelehrte hauptsächlich theoretisch auseinander und leiteten aus dem Werk „Poetik“ von Aristoteles Dichtungsnormen ab. Zu den wichtigsten Gesetzen gehörten die drei Einheiten von Ort, Handlung und Zeit. Doch schon früh verlor die Komödie an Bedeutung und die „Comedia dell´arte“, die Stehgreifkomödie, sowie das Schäferspiel rangen ihr den Platz ab. Das Schäferspiel vereinigte Komik und Tragik, distanzierte sich von politischen und sozialen Krisen der Gegenwart und formte eine utopische Glanzwelt. Großen Einfluss nahm das Schäferspiel auf die Entwicklung der Oper. Im 16. Jahrhundert entdeckten Humanisten den didaktischen Wert des Theaters. Zur moralischen Belehrung und als Propagandainstrument der Reformation (auch Martin Luther empfahl das Schultheater) nahm man das lateinische Theater in den Lehrplan auf.

Wichtige Vertreter der Renaissance

Komödie
- Lodovico Ariost
- Niccoló Machiavelli
- Bernardo Dovizi da Bibbienas Schäferspiel
- Torquato Tasso
- Claudio Monteverdi

Das barocke Zeitalter

Zu keiner Zeit wurde das Theater mehr geliebt als während des europäischen Barocks. Das Spiel auf der Bühne galt im 17. Jahrhundert als vollkommenes Abbild und Sinnbild einer glanzvollen Welt. Der Niedergang des Feudalismus und der Sieg des Absolutismus stürzten alte Werte und schärften das Bewusstsein für Schein und Sein. Der Vergleich zwischen Welt und Bühne, auf der jeder Mensch die ihm zugedachte Rolle spielt, beherrscht die Werke von William Shakespeare und Pedro Calderón. Der Mensch als wahres Abbild der Gesellschaft und Seinesgleichen, Gott als Regisseur und Zuschauer – diesem Bild wurde in der gesamten Barockkultur nachgeeifert und entfaltete sich in glanzvoller Theatralik. Am absolutistischen Hofe wurde sogar das Alltagsleben theatralisch arrangiert und mit jeder Inszenierung wollte man die vorherige übertreffen. Das Verlangen nach Dramatik und theatralen Festlichkeiten wurde immer stärker, welches den Berufsstand des Dramatikers in eine Blütezeit versetzte. In den Großstädten kam ein urbaner kommerzieller Theaterbetrieb hinzu. Immer größer werdender Andrang und Erweiterung des Spiels forderten bald die Abwandlung vom höfischen Theater zum Volkstheater – die ersten Guckkastenbühnen entstanden, später wurden dann Zuschauerräume eingerichtet, mit Rängen und Logen, die eine Hierarchie der Gesellschaft abbilden sollten. Hamburg erhielt im 17. Jahrhundert das Theater am Gänsemarkt, Leipzig ein zu Messezeiten bespieltes Haus. Die zur Aufführung gelangenden Stücke kosteten Tragik und Komik aus und lebten von gekonnten Gewaltinszenierungen, Tanz und Musikeinlagen. Zuschauer aller Schichten besuchten die Aufführungen. Weniger fixierbar entwickelte sich der kontinentale kommerzielle Theaterbetrieb für das bürgerliche Publikum, dem feste Aufführungsorte und lokal ansässige Truppen fehlten. Städtische Festsäle konnten hier wie Marktplätze Funktionen im Theaterbetrieb übernehmen. Textgrundlage der Truppen wurden in aller Regel nur in Manuskripten fixiert. Die Unternehmen reisten mit Repertoires von bis zu 80 Stücken durch Europa und wählten oft vor Ort das, was hier länger nicht gespielt worden war, für die Inszenierung aus. Kaum mehr als die in den 1720ern in Wien fixierte Handvoll Haupt und Staatsaktionen haben aus diesem Theaterbetrieb im Druck überlebt. Gymnasien integrierten Theateraufführungen in den Schulbetrieb – der Aufführungsort der meisten der heute als Barockdramen gehandelten Stücke. Das Barocktheater war ein Auffangbecken verschiedenster theatraler Gattungen der vorherigen Epochen und Sammelbecken verschiedenster kultureller Kunstrichtungen, die von reisenden Theatergruppen immer wieder aufgenommen wurden und in ihre Inszenierungen eingebaut wurden. Die schon in der Renaissance auftauchende „Comedia dell'arte“ galt als die Theaterform schlechthin, mit ihr emanzipierte sich das Schauspiel von der Literatur. Improvisationskunst und ein Feuerwerk mimischer, musikalischer und choreographischer Einfälle waren ihr Merkmal und begeisterten nicht nur das Bürgertum mit ihrer kommerziellen Ausrichtung. Höher angesiedelt war demgegenüber das höfische Theater, das bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts europaweit Opern und Komödien privilegierte. Keineswegs darf dies missverstanden werden: Die Opern waren seit 1600 das hohe Theater – die Stücke erschienen in der Regel gedruckt, um während der Aufführungen gelesen zu werden, um nach der Aufführung an das Stück zu erinnern, um als Poesie gelesen und geschätzt zu werden. Die berühmtesten Opern-Poeten gaben ihre Werke daneben in Sammelausgaben heraus – die Texte ohne die Musik, die den kurzfristigeren Moden unterlag und vor Ort für den Anlaß komponiert wurde. Die Oper, die von Italien aus Europa eroberte, erlebte einen Siegeszug an den aristokratischen Höfen.

Das elisabethanische Theater

1576 baute James Burbage das erste Londoner Theater und übernahm dabei die runde Form von damaligen Tierarenen. Mit diesem Bau gab James Burbage den Anstoß für einen wahren Theaterboom, alle Gesellschaftsschichten wurden von einer Theaterbesessenheit gepackt. Diese Hochkonjunktur ist vor allem auch der Monarchin Elisabeth I. zu verdanken, die mit ihrem Kunst- und Geschäftsinn nach dem Bürgerkrieg im 16. Jahrhundert ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum formte. Der Theaterbetrieb der Shakespearezeit gewann Einfluss in England und später auf das Repertoire der kontinentalen Theatertruppen. Die Englischen Schauspieltruppen umfassten ca. 15 Mitglieder, die auf genossenschaftlicher Basis arbeiteten. Die Darsteller lebten von ihrem Teil des Erlöses der Vorstellungen. Es spielten ausschließlich Männer in einer Gruppe (auch Frauenrollen). Man spielte am Tag, um das Beleuchtungsproblem zu umgehen. Auch der Vorhang war unbekannt. Requisiten wurden während des Spiels auf die Bühne getragen. Kostüme wurden angedeutet. Bedeutende Truppen waren die
- King's Men und
- Admiral's Men, die wie kleine Wirtschaftsunternehmen funktionierten. Die Schauspieler brachten als Gesellschafter Betriebskapital ein und wurden am gemeinsamen Gewinn beteiligt. Von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1642 wurden in England ca. 5000 Stücke aufgeführt, von denen heute 620 im Druck erhalten sind. Bekannte Dramatiker sind hier:
- John Lyly (1554)
- Thomas Kyd (1558)
- Robert Green (1558)
- Christopher Marlowe (1564) und
- William Shakespeare (1564)
- Ben Jonson (1573) Zwischen 1567 und 1629 entstandene Theater in London:
- Red Lion (1567)
- Boa's Head (1602)
- Theatre (1576)
- Curtain (1577)
- Bull Inn
- Cross Keys Inn
- Bell Inn
- Blackfriars
- Bel Savage Inn
- Pau's
- Salisbury Court (1629)
- Fortune (1600)
- Red Bull (1604)
- Cockpit (1616)
- Swan Theatre (1595)
- Rose (1587)
- Globe (1599) Die bezeichneten Häuser waren ähnlich gebaut: Eine Grube bildete die Stehplätze für die ärmere Bevölkerung. Um diese herum lief eine mehrgeschossige, überdachte Galerie mit Sitzplätzen für die Reichen, die sich mittlerweile gerne vom höfischen Theater abwandten und die öffentlichen Gebäude aufsuchten. In der Mitte der Grube befand sich ein erhöhtes Spielpodest, das auch von den Galerien gut einsehbar war. Auf der großen Bühne befand sich noch mal eine kleine Bühne und die Garderobe für die Darsteller. Auf der Garderobe befand sich ein Balkon, der von einem Strohdach überdeckt wurde. Auf diesem Strohdach befand sich der Turm für den Trompeter, der den Vorstellungsbeginn ankündigte. Im Turm befand sich die Flugmaschine für besondere Auftritte der Schauspieler. Auf dem Dach des Turmes wehte die Fahne mit dem Emblem des entsprechenden Theaters. Beim Swan Theater ein Schwan, beim Rose eine Rose usw.

Die iberische Theaterkultur

Das Theater des spanischen Barocks wurzelte tief im Katholizismus. Das traditionelle allegorische Fronleichnamsspiel erfreute sich bis ins 18. Jahrhundert großer Beliebtheit, und Spaniens Theater stand stets im Dienst und unter Schutz der katholischen Kirche. Anfang des 16. Jahrhundert kehrten die ersten italienischen Schauspielreisetruppen in Spanien ein, spielten ihre Stücke in den Innenhöfen der religiöser Bruderschaften und später in den eigens erbauten „Teatro de Corral“, erstellt nach dem Vorbild der Innenhof-Bühnen und den englischen Bühnen wenig unähnlich. Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts bespielten schon heimische Schauspieltruppen die im ganzen Land errichteten Bühnen und formten somit die auf begeisterten Anklang stoßende iberische Theaterkultur. Als im 17. Jahrhundert die Weltmacht Spaniens zu zerfallen schien, hielten die Bürger ihren Glauben an Macht und prunkvollem Leben durch das Theater aufrecht. In dieser Zeit wurden mehr als 300.000 Bühnenwerke verfasst und eine große Anzahl verschiedener Gattungen bildeten sich unter dem Überbegriff Comedia:
- Autos sacramentales (einaktige allegorische Fronleichnamsspiele)
- Comedias en capa y espada (Mantel- und Degenstücke)
- Comedias del teatro (aufwendig inszenierte historische Schauspiele)
- Comedias de santos (Heiligenlegenden und Märtyrertragödien)
- Comedias de figurón (Vorläufer der Charakterkomödie)
- Entremeses (einaktige farcenhafte Zwischenspiele für Feste)
- Burlescas (Possen und Persiflagen)
- Fiestas (höfische Festspiele mit Tanz und Musik) Das Mantel- und Degenstück stellte sich als erfolgreichste und europaweit berühmteste Gattung heraus. Gegenstand der Handlung war das Leben der Hofgesellschaft und der Mantel, als Symbol der Vermummung ist die wichtigste Requisite der unverzichtbaren Liebesintrige. Lope de Vega, einer der bekanntesten Dramatiker dieser Zeit war der aristotelischen Poetik zwar vertraut, jedoch mehr um die Gunst des Publikums erpicht und versuchte sowohl tragische als komisch Elemente zu vereinen. Die spanische Barockdramatik war eher ein Gleichnistheater, weniger auf realistische Charaktere oder neuzeitlich Problematik ausgerichtet, sondern auf die Nachbildung des himmlischen und weltlichen Ordnungssystems. Bekannte Dramatiker sind hier:
- Miguel de Cervantes Saavedra 1547–1616 (Don Quijote)
- Lope de Vega 1562–1635
- Tirso de Molina 1584–1648
- Pedro Calderón de la Barca 1600–1681

Das französische Barocktheater

Den beiden gegensätzlichen Linien des europäischen Barocktheaters, das monumentale höfische Theater und das klassizistische Drama, galt in Frankreich gleichermaßen Aufmerksamkeit. Am Hofe Ludwig XIV. erlebte das Theater eine oberflächliche prunkvolle Entfaltung mit unter anderem dem Ballet du cour, eine theatrale Sonderform, bei dem nicht nur Männer und Frauen des Hofes auftraten, sondern auch der König selbst. Literarisch jedoch markierte die französische „Tragédie classique“ den Höhepunkt dieser Epoche, und nur unter dem wachsamen Auge des Kardinal Richelieu und seiner gegründeten „Académie Francaise“ konnte sich diese Gattung nach den klassizistischen Normen entfalten. Unter deren Zensur stand auch der Dichter Pierre Corneille mit seinem Werk Cid, der selbst von Richelieu unter der Académie in einem Dramatikergremium arbeitete. Von der Académie kritisiert und von dem Publikum bejubelt und als Nationalheld stilisiert, entschied sich Corneille jedoch folglich nur noch stilreine Dramen zu verfassen und schuf dabei den Prototypen eines tragischen Helden frei von individuellen Zügen, der die Ideale des französischen Barock, Schicklichkeit und Ehrbarkeit, preisen sollte. Jean Racine hingegen verlieh seinen Protagonisten einen individuellen Charakter und empfand die klassizistischen Dramenstrukturen als außerordentlich hilfreich um psychologische Intensität zu verdeutlichen. Nach dem sein Hauptwerk Phädra 1677 durch das gefälligere Werk eines Rivalen wenig Zustimmung bekam, verließ er das Theater. Sein größter Rivale war der Dichter Molière, zuvor sein Mentor und der Meister der Charakterkomödie, dem er nach seinem Theaterdebüt schnell die Zuschauer stahl. Doch Molière stand in der Gunst des Königs und verfasste unzählige Farcen, Sitten- und Typenkomödien und bediente sich dabei im Repertoire der „Comedia dell'arte“. Er entwickelte das Genre des „Comédie-ballet“, in dem Tanzszenen nicht nur schmückendes Beiwerk waren, sondern Teil der Handlung. Und sein literarischer Höhepunkt bildeten die Charakterkomödien, in denen er einen einzigen Charakterzug des Protagonisten personifiziert und überspitzt und ihn damit der Lächerlichkeit preisgibt. Er hielt die Bühne für einen theatralischen Pranger, in dem Verstöße gegen Vernunft und Sitte durch die Komödie aufgedeckt und verspottet werden sollten. Von seinen Mitstreitern gehasst ist Molière heute einer der bekanntesten und meist gespielten Dramatiker aus dem französischen Barock. Bekannte Dramatiker sind hier:
- Pierre Corneille 1606-1684
- Jean Racine 1639-1699
- Molière 1622-1673

Theater (Bau)

Theater (Bau) Stadt-Theater, Landesbühnen und Staatstheater sind meist, auch architektonisch gesehen, besondere Bauten. Neubauten werden auch heute noch als architektonische Highlights geplant und gebaut. Besonders herausgefordert werden die Architekten durch den Zwang, ästhetische Vorstellungen (Träume, Utopien) und praktischen Erfordernisse miteinander vereinen zu müssen, bis hin zu dem Umstand, dass ein Theater vor allem auch von der Akustik im Inneren her hohen Ansprüchen genügen und zudem gegen Außenlärm praktisch schalldicht sein soll/muss. Wie alt oder neu Theaterbauten auch sind, sie müssen als Versammlungsstätten strengen Sicherheitsvorschriften genügen. Es gibt mannigfache Auflagen für alle Bereiche, für die Bühne, den Zuschauerraum (bis hin zur "Bestuhlung"), für das Foyer (die - häufig bewirtete - Begegnungsstätte des Publikums), auch für die Zuschauergarderobe und selbst für sowas Profanes, aber keineswegs Unwichtiges wie die Toiletten sowie für alle Verwaltungs- und Werkstätteneinheiten bis hin zu Sozialräumen, Kantine und Arztraum, in dem (womöglich notwendig werdende) Erste Hilfe geleistet werden kann. Was bei Klein- oder Zimmertheatern (bis maximal 99 Zuschauerplätze) noch durchgeht, ist in größeren Häusern nicht möglich. Bei jeder größeren Bühne müssen verantwortliche Bühnenmeister angestellt sein; zu jeder Vorstellung müssen je nach Größe des Hauses eine bestimmte Anzahl Feuerwehrleute präsent sein, die vor der Vorstellung die Bühne inspizieren und sich während der Vorstellung unmittelbar an der Bühne aufhalten. In den großen Theatern ist (in Deutschland seit 1889) ein "Eiserner Vorhang" Pflicht, der im Falle einer Gefahr (Brand) von oben herabgelassen wird und als Schutz-"Wand" Bühne und Zuschauerraum trennt. Alle Stoffe (Vorhänge) müssen schwer entflammbar sein, alle technischen Geräte müssen den "TÜV"-Standards entsprechen und dürfen nur von ausgebildetem Personal (z. B. von Veranstaltungstechnikern) bedient werden - um nur einige der zahlreichen bau-, brand- und sicherheitstechnischen Auflagen zu erwähnen. Zum modernen Theater-Betrieb gehören aufwändige Licht- und Tonanlagen (beides heute in der Regel Computer-gesteuert), wofür auch nur geschultes Fachpersonal einzusetzen ist. Die großen Häuser haben ausreichend große Seitenbühnen, auf denen die Kulissen und Requisiten für die verschiedenen Szenen des laufenden Stückes "versteckt" werden können. Die Hinterbühne wird heutzutage in modernen Inszenierungen als willkommene Möglichkeit gesehen, große Tiefe der Spielfläche zu erreichen. Die Oberbühne, der Schnürboden ("Bühnen-Himmel"), ist (schon wegen des Eisernen Vorhangs) mindestens ebenso hoch wie die sichtbare Bühne selbst. Da oben hängt, was beim Umbau der Bühne von einer Szene zur anderen an Vorhängen, Bühnenbildern u. a. mit Hilfe von "Zügen" herabgelassen werden kann. In Bühnennähe findet man die Künstler-Garderoben sowie Handmagazine für den Tagesbedarf an Requisiten und Dekorationen. Neben den ausgedehnten Magazinen, in denen Kulissen und Requisiten aller abgespielten Produktionen und der Repertoire-Stücke gelagert werden, gibt es auch einen großen Fundus, wo der häufig riesige Bestand (zum Teil schon sehr alter) Kostüme aufbewahrt wird, auf den immer wieder zurückgegriffen werden kann. Im Theaterbau sind auch viele Werkstätten (Malersaal, Schreinerei, Schlosserei, Schneiderei, Maskenbildnerei, Elektrowerkstatt) untergebracht sowie die Büros der Verwaltung. In Opernhäusern und Mehrsparten-Häusern sitzt zwischen der ersten Sitzreihe und der Bühnenrampe das Orchester im Orchestergraben, der bei Musicals, Opern und Operetten abgesenkt ist, aber bei Schauspiel-Inszenierungen hoch gefahren wird, wodurch die Bühne nach vorne erweitert wird. Große Häuser haben Drehbühnen. Das erleichtert den Szenenwechsel und ermöglicht ebenso inszenatorische Besonderheiten wie die Möglichkeit, den Bühnenboden in Segmenten hydraulisch absenken oder über das Normal-Niveau hoch fahren zu können. Der Zuschauerraum im Theater ist normalerweise völlig abzudunkeln, was insbesondere zu Begin einer Vorstellung praktiziert wird, um das Publikum in dieser Phase sozusagen in eine andere Welt zu führen, von dem "Vorher" wegzubringen. Der dunkle Zuschauerraum ermöglicht auch Blackouts (bei denen durch "Ausschalten" der Bühnen-Scheinwerfer der gesamte Raum auf einen Schlag dunkel wird). Weil der Zuschauerraum während des Spiels dunkel, die Bühne aber aus Richtung der Zuschauer mit Scheinwerfern ausgeleuchtet ist, sind die Akteure auf der Bühne "geblendet". Sie sehen das Publikum nicht. Sie spielen gegen die "vierte Wand", die durch die Helligkeit der en face-Beleuchtung errichtet wird. Außer der Bühne im Großen Haus haben die großen Theater Probebühnen, Foyerbühnen und Ähnliches. Seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, als Kleinbühnen mit damals neuen Stücken und vielen Experimenten Furore machten, haben die großen Häuser in der Regel auch Studio-Bühnen, Werkstattbühnen und Podien, welche diesen avantgardistischen Konkurrenten äußerlich nachempfunden sind (bis hin zur "offenen" Technik), und in denen ein "junger" Spielplan gepflegt wird. Viele Neubauten wenden sich ab von der traditionellen Guckkastenbühne hin zur Raumbühne, Arenabühne und Rundumbühne, um eine andere Zuschauer-Darsteller-Zuordnung zu erreichen (die so neu allerdings auch nicht ist, denkt man an die Shakespeare-Bühne, das "Globe"). Damit das Geschehen eine direkte Verbindung zum Publikum hat, gehen Bühne und Zuschauerraum architektonisch ineinander über. Es gibt einen (immer mal wieder aufflammenden) Disput unter Theatermachern darüber, ob es nicht dem Wesen des Theaters widerspricht, die Zuschauer rund um eine Bühne zu setzen. Kritiker dieser aus ihrer Sicht nur scheinbar modernen Praxis meinen, dabei entstünde kein (Bühnen-)"Raum", das Geheimnis des "Dahinter", der imaginären anderen, nicht sichtbaren Räume ginge verloren. Außerdem fehle der Zuschauer-Focus auf das Geschehen, die Phantasie über das "Dahinter" werde beschnitten. Man werde zum Beobachter der jeweiligen anderen Besucher, was die Beobachteten an der völligen Konzentration hindere, sie negativ beeinflusse und die Rezeption des Bühnengeschehens mit allen Sinnen unmöglich mache. Beobachtet man das aktuelle Theater-Geschehen, stellt man fest: Auch ansonsten frei und unkonventionell arbeitende Theatermacher greifen, was die Zuordnung Bühne / Zuschauerraum angeht, eher wieder zur "alten" Praxis.

Aufbau eines heutigen Theaters

In einem Theater arbeiten Menschen zusammen, die sehr unterschiedliche Berufe haben. Vor allem in den Theatern in öffentlicher Trägerschaft, aber auch in den meisten mit diesen vergleichbaren größeren Privattheatern wird arbeitsteilig "produziert". Dort dürfen Schauspieler beispielsweise keine technischen Arbeiten verrichten. Von der guten Kooperation der künstlerisch und nichtkünstlerisch Beschäftigten hängt der Erfolg der Theater-Produktionen ab. Es gibt allerdings mehr Theater, in denen solch geteiltes Arbeiten nicht möglich und/oder nicht gewollt ist.

Organisatorischer Bereich

Theater in öffentlicher Trägerschaft werden in der Regel künstlerisch geleitet vom Intendanten (von der Intendantin). Intendanten von Stadttheatern zum Beispiel werden (für eine bestimmte Zeit) vom Rat der Kommune gewählt. Meist ist ein (beamteter) Verwaltungsdirektor zur Seite gestellt. Die Intendanten-Verträge legen den Aufgabenbereich fest. Dazu gehören Einzelheiten, zum Beispiel ob und wie oft der Intendant (die Intendantin) selbst im eigenen Hause inszeniert, ob und wieviele auswärtige Regie-Arbeiten er/sie übernehmen darf. Es werden auch Rahmenbedingungen festgeschrieben, so die Zahl der (Neu-)Inszenierungen (in den Sparten und Genres) pro Spielzeit und vieles mehr. In enger Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen wird für ein, besser zwei Jahre im voraus der komplette Spielplan ergestellt. Er ist Grundlage für alle Dispositionen bis hin zum Lösen bisheriger Verträge und zu (Neu-)Verpflichtungen im Bereich künstlerisches Personal. Das Künstlerische Betriebsbüro (KBB) ist Anlaufstelle und Sammelpunkt für alle Teilbereiche. Das KBB ist eine organisatorische Einheit, die alle Aufgaben, Personen und Vorgänge koordiniert. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist für die Verbindungen nach "draußen", zu den Medien und anderen Ansprechpartnern, verantwortlich; sie gibt Pressemitteilungen heraus, sie steuert die Werbung (Plakate, Flyer, Postkarten und Monatsleporello etc.), und es gibt in vielen Häusern Spezialisten für die Zusammenarbeit mit Besucherringen, Schulen, mit dem jungen Publikum und anderen Zielgruppen. Die Arbeit der Marketingabteilungen der Musicalhäuser und anderer Privattheater wird als zentral für den Erfolg des Hauses angesehen. Die Leiter von Theatern in öffentlicher Trägerschaft setzen eher auf die vermeintliche Attraktivität ihres künstlerischen Angebotes, stehen dem "Verkauf" ihrer Produkte reserviert gegenüber und verlassen sich auf immer weniger greifende herkömmliche Mittel und Wege beim Bemühen, ihr - oder ein neues - Publikum zu erreichen. Siehe dazu auch [http://www.theaterportal.de/portal/downloads/Theatermarketing_April_04_Prof_Klein.pdf Das Theater und seine Besucher] von Armin Klein. Die Verwaltung, zu der auch eine Personalabteilung gehört, plant, kontrolliert und bilanziert alle finanz- und verwaltungstechnischen Vorgänge. Der Etat der öffentlich getragenen Theater wird von den Trägern vorgegeben, inklusive der zu erzielenden Eigeneinnahmen. Dabei wird in den letzten Jahren nicht mehr nach dem kameralistischen System verfahren, vielmehr erhalten die Theater Budgets, die mehr Spielraum beim Verwenden der Gelder lassen. Schon kleinere Stadttheater haben allein im nichtkünstlerischen Bereich mehrere hundert Mitarbeiter.

Künstlerischer Bereich

Im Theater arbeiten viele Künstlerinnen auf und hinter der Bühne:
- Autoren
- Komponisten
- Regisseure
- Musikalische Leiter/Dirigenten
- Choreographen
- Bühnenbildner
- Lichtdesigner
- Kostümbildner
- Dramaturgen
- Maskenbildner
- Schauspieler
- Sänger
- Tänzer
- Chor: Frauen: Sopran, Mezzosopran, Alt, Männer: Tenor, Bariton, Bass
- Orchester mit den verschiedensten Instrumenten
- Theatermusiker (außerhalb des Orchesters)
- Korrepetitoren
- Inspizientin
- Souffleusen / Souffleure
- Komparsen
- Statisten

Technischer Bereich

Die meisten Theater haben eigene technische Abteilungen, unterteilt in
- Technische Leitung (Technischer Direktor mit Assistenten) für die Gesamtverantwortung und Organisation aller technischen Abteilungen,
  - Konstruktionsabteilung (Entwurf und Konstruktion der Bauten, Planung und Statik),
  - Werkstättenleitung (Organisation der Herstellung des

Pittsburgh

Pittsburgh ist eine Stadt im Südwesten des amerikanischen Bundesstaates Pennsylvania.
- Einwohner: 322.450 (2004), metropolitan area: 2,4 Mio. (2000)
- Fläche: 151,1 km²

Geografie

Pennsylvania Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Allegheny und Monongahela im Südwesten Pennsylvanias, die hier den Ohio River bilden. Durch Staumauern und Schleusen sind alle drei ganzjährig schiffbar. Wichtige Rohstoffe der Region sind Steinkohle (überwiegend historisch) und Erdgas.

Geschichte

Die ersten europäischen Bauwerke entstanden im Zusammenhang mit den englischen und französischen Hegemonialbestrebungen in der Mitte des 18. Jahrhunderts während des Franzosen- und Indianerkriegs (Siebenjähriger Krieg) (1754-1763). Das französische Fort Duquesne wurde 1754 am Zusammenfluss von Allegheny und Monongahela errichtet, nachdem die Franzosen dort britische Soldaten vertrieben hatten, die mit dem Bau einer Befestigung begonnen hatten. Aufgrund seiner strategisch wichtigen Position spielte Fort Duquesne in diesem Krieg eine Schlüsselrolle und war mehrfach umkämpft. Nachdem die Franzosen noch 1754 einen ersten Angriff von britischen Soldaten unter George Washington und 1755 eine zweite großangelege Offensive in der Schlacht am Monongahela abwehren konnten, mussten sie das Fort 1758 räumen und zerstören, als eine englische Übermacht anrückte. Das Camp der Engländer wurde nach dem damaligen englischen Premierminister William Pitt Pittsburgh benannt und das Fort wiederaufgebaut als Fort Pitt. Während des Pontiac-Aufstands (1763-1764) widerstand das Fort erfolgreich einer Belagerung durch ein Indianerheer. Die Siedlung Pittsburgh wuchs schon bis 1816 zur Stadt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zum größten Stahlerzeuger der USA. Die Dominanz der Stahlindustrie blieb bis zur Stahlkrise in den 1970er Jahren bestehen.

Politik

Städtepartnerschaften

Pittsburgh unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
- Zagreb (Kroatien), seit 1980
- Dortmund (Deutschland), seit 2000 für 10 Jahre PiDo Projekt

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Durch die reichen Steinkohlevorkommen in der Region und seine Schifffahrtsverbindungen konnte sich Pittsburgh zu dem Standort der US-Stahlindustrie entwickeln ("The Steel City"). Insbesondere die 1970er Jahre waren dann geprägt vom Niedergang dieser Industrie und Banken, Biotechnologie und Dienstleistungsgewerbe haben seither die Rolle als wichtigste Arbeitgeber übernommen. Bekannte, in Pittsburgh ansässige Firmen sind zum Beispiel Alcoa, Bayer Corporation, H.J. Heinz, Mellon Bank, PNC Bank, PPG Industries, US Airways, U.S. Steel.

Bildung

U.S. Steel Pittsburgh beheimatet vier Universitäten, die University of Pittsburgh ("Pitt"), Carnegie Mellon University (CMU), Duquesne University und Robert Morris University. Pitt und CMU sind landesweit und international bekannt, Pitt zum Beispiel für das Medical Center UPMC und die Mannschaften im College Football und Basketball ("Pitt Panthers"), die CMU zum Beispiel für die School of Computer Science.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

Pittsburgh ist in der National Football League durch die Steelers, im Major League Baseball durch die Pirates und in der National Hockey League durch die Penguins vertreten.

Persönlichkeiten


- George Romero, US-amerikanischer Filmregisseur. Der gebürtige New Yorker studierte in Pittsburgh an der 88 Carnegie Mellon University. Seine Filme Die Nacht der lebenden Toten, Dawn of the Dead, Day of the Dead und Land of the Dead spielen in Pittsburgh oder in der Umgebung.

Söhne und Töchter der Stadt


- F. Murray Abraham, US-amerikanischer Schauspieler
- Kurt Angle, Freistilringer und Olympiasieger
- George Benson, Jazz-Gitarrist und Sänger
- Art Blakey, Jazz-Schlagzeuger
- Lewis H. Brereton, Militärperson
- Ray Brown, Jazz-Bassist
- Kenneth Burke, Schriftsteller, Philosoph, Literatur- und Kommunikationstheoretiker
- Mary Cassatt, Malerin
- Paul Chambers, US-amerikanischer Jazz-Bassist
- Kenny Clarke, Jazz-Schlagzeuger und Neuerer des Bebop-Schlagzeugstils
- Billy Eckstine, Jazzsänger und Bandleader, der auch Trompete, Posaune und Gitarre spielte
- Barbara Feldon, Schauspielerin
- Rita Gam, Schauspielerin
- Frank Gorshin, Schauspieler
- Charles Graner, Soldat im Irak-Krieg
- Martha Grimes, Schriftstellerin
- Henry John Heinz, Erfinder von Heinz Ketchup
- Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator
- Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt
- George Simon Kaufman, US-amerikanischer Autor
- Gene Kelly, Schauspieler und Tänzer
- James Benson Irwin, Astronaut und Pilot der Mondlandefähre auf der Apollo 15 Mission
- Dan Marino, NFL-Quarterback bei den Miami Dolphins
- Adolphe Menjou, US-amerikanischer Schauspieler
- Stewart O'Nan, amerikanischer Schriftsteller
- William Powell, Schauspieler
- Tom Regan, US-amerikanischer Philosoph und ein Aktivist in der Tierrechtsbewegung
- Tom Ridge, Politiker und Gründer des Heimatschutzministeriums
- Zelda Rubinstein, US-amerikanische Schauspielerin
- Charles Taze Russell, Gründer der Internationalen Bibelforscher
- Tom Savini, US-amerikanischer Make-Up- & Spezialeffekt-Künstler, Stuntman, Schauspieler und Regisseur
- David O. Selznick, US-amerikanischer Filmproduzent
- Clifford Shull, US-amerikanischer Physiker
- William Henry Singer, US-amerikanischer Kunstsammler und Maler
- Syreeta, US-amerikanische Soul-Sängerin und Songschreiberin
- Jack Twyman, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
- Andy Warhol, Pop-Art-Künstler
- Jeff "Tain" Watts, Jazz-Schlagzeuger
- Earl Wild, US-amerikanischer Pianist und Komponist

Weblinks


- http://www.city.pittsburgh.pa.us/ Die Stadt Pittsburgh
- http://www.visitpittsburgh.org/
- http://www.city.pittsburgh.pa.us/portal/tourism.html Tourismusseite
- http://www.pitt.edu/ Die Universität von Pittsburgh
- http://www.cmu.edu/ Carnegie Mellon University, sehr renommierte Technische Universität
- http://www.duq.edu/ Duquesne University, katholische Universität Kategorie:Ort in Pennsylvania tr;Pittsburgh ja:ピッツバーグ

Pennsylvania

Pennsylvania [] beziehungsweise deutsch Pennsylvanien (lat. für „Penns Waldland“), offizieller Name "Commonwealth of Pennsylvania", ist ein nach William Penn benannter Bundesstaat im Osten der USA. Er grenzt im Osten an New Jersey, im Südosten an Delaware, im Süden an Maryland, im Südwesten an West Virginia, im Westen an Ohio und im Norden an New York und den Eriesee.

Geschichte

Eriesee Ursprünglich war Pennsylvania das Siedlungsgebiet der von Irokesen und europäischen Kolonisten ausgerotteten Susquehannock. 1643 ließen sich die ersten Siedler aus Schweden kommend nieder. Später gelangte es unter die Kontrolle von England. König Charles II. verlieh an William Penn eine Besitzurkunde für das Gebiet des heutigen Staates, dort siedelten sich Quäker an. Die Stadt Philadelphia wird als Wiege der Nation bezeichnet: die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung der USA wurden hier unterzeichnet. Seit dem ausgehenden 19.Jahrhundert, als bedeutende Ölvorkommen entdeckt wurden, wuchs die Schwerindustrie beständig. Für die Kohleförderung und die Stahlindustrie wurden viele Arbeiter benötigt, so dass der Staat viele Einwanderer aus Europa anzog. Seit dem Niedergang der Schwerindustrie unternimmt Pennsylvania große Anstrengungen, den nötigen Strukturwandel durchzuführen. Siehe auch Liste der Gouverneure von Pennsylvania

Bevölkerung

Pennsylvania ist mit 103 Einwohnern/km² einer der am dichtest besiedelten Bundesstaaten der USA. Circa 88 Prozent der Einwohner sind Weiße und 9 Prozent sind afroamerikanischer Herkunft. Der Bundesstaat wurde zu einem Zentrum deutschsprachiger Einwanderer, der Pennsylvania Dutch, unter ihnen Mennoniten und Amische. Diese ließen sich vor allem im Süden, besonders im Lancaster County, nieder. Berks County wurde im 18. Jahrhundert überwiegend von evangelischen Deutschen besiedelt.

Geografie

Der Hauptfluss durch das Land heißt Allegheny River. Ab Pittsburgh heißt der Fluss Ohio River. Pennsylvania ist geprägt durch Laubwälder und Hügelland. Im Osten des Landes findet man das Mittelgebirge der Appalachen. Im Süden des Bundesstaates liegt die archäologisch interessante Ausgrabungsstätte Meadowcroft.
- Liste der Countys in Pennsylvania

Größte Städte

Siehe auch Liste der Städte in Pennsylvania

Sport

Es gibt zwei bekannte Eishockey-Teams: In Pittsburgh die Pittsburgh Penguins und in Philadelphia die Philadelphia Flyers. Außerdem ist dort die Basketball-Mannschaft der Philadelphia 76ers, die Football-Mannschaft der Philadelphia Eagles und die Baseball-Mannschaft der Philadelphia Phillies beheimatet.

Weblinks


- [http://www.state.pa.us/ Website des Bundesstaates Pennsylvania]
- [http://www.visitpa.com/visitpa/home.pa VisitPA (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.padutchcountry.com/ Pennsylvania Dutch Country / Land der Pennsylvania-Deutschen (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.dpak.de/ Deutsch-Pennsylvanischer Arbeitskreis e.V.]
- [http://www.pennsylvania.de/ Wirtschaftsförderung von Pennsylvania in Deutschland]
- [http://www.dcnr.state.pa.us/ Umwelt- und Naturschutzbehörde]
- [http://www.dcnr.state.pa.us/rails/index.html Mit dem Fahrrad auf alten Eisenbahnstrecken]
Kategorie:US-Bundesstaat ja:ペンシルバニア州 ko:펜실베이니아 주 simple:Pennsylvania

27. Februar

Der 27. Februar ist der 58. Tag des Gregorianischen Kalenders.

Ereignisse


- 1531 - Mit dem Schmalkaldischen Bund reagieren die evangelischen Reichsstände auf die Ablehnung des protestantischen Bekenntnisses Confessio Augustana auf dem Reichstag zu Augsburg 1530 durch Kaiser Karl V.
- 1844 - Die Dominikanische Republik wird unabhängig von Haiti
- 1885 - Kaiser Wilhelm I. gibt einen Schutzbrief heraus, der die Besetzung ostafrikanischer Gebiete legitimiert.
- 1900 - In Großbritannien wird das Labour Representation Committee gegründet, Vorläufer der Labour Party.
- 1900 - Nach einem Streit mit der Vereinsführung des MTV 1879 München spalten sich elf Fußballspieler ab und gründen den FC Bayern München.
- 1901 - Eine erste Friedenskonferenz im Burenkrieg endet ohne Ergebnis, die Buren wollen ihre Autonomie.
- 1904 - Die Eisenbahn über das Eis des Baikalsees wird fertig gestellt.
- 1905 - Der Schriftsteller Maxim Gorki wird frei gelassen, was dem Zarenreich Russland wieder Ruhe beschert.
- 1905 - Einweihung des Berliner Doms.
- 1912 - Im Sudan wird die Eisenbahnstrecke von Khartum nach El-Obeid eröffnet.
- 1913 - Eisiger Frost beschert dem Balkankrieg einen kurzen Waffenstillstand.
- 1914 - In Großbritannien scheitert die Einführung der Wehrpflicht am liberalen Premierminister Herbert Henry Asqith.
- 1925 - In München wird die NSDAP neu gegründet und bundesweit organisiert. Erster Auftritt von Adolf Hitler nach seiner Haft.
- 1930 - Die unbewohnte Bouvetinsel im Südatlantik wird Staatsgebiet von Norwegen.
- 1933 - Reichstagsbrand in Berlin. Als Täter werden Marinus van der Lubbe und andere junge Kommunisten verhaftet.
- 1934 - In Deutschland geht die Zahl der Arbeitslosen um 400.000 auf 3,3 Mio zurück.
- 1939 - Das Regime von Francisco Franco wird von Großbritannien und Frankreich als Regierung Spaniens anerkannt.
- 1941 - Mit großer Mehrheit stimmt das britische Unterhaus für die Fortführung des Zweiten Weltkrieges.
- 1943 - Die letzten in Berlin verbliebenen Juden werden verhaftet und deportiert. Über 7.000 kommen nach Auschwitz. Etwa 1.700 (so genannte arisch Versippte) werden in Berlin festgehalten, wo sie nach Demonstrationen von Verwandten (so genannter Rosenstraße-Protest) wieder freigelassen werden.
- 1945 - Nach erfolgreicher Rückeroberung der Philippinen aus japanischer Hand übergibt US-General Douglas MacArthur das Land an Präsident Sergio Osmena.
- 1945 - Die Stadt Mainz wird bei dem schwersten Bombenangriff zu fast 80% zerstört.
- 1947 - Ein Streit zwischen einer Zigarettenverkäuferin und einem Anti-Schmuggel-Beamten in Taipeh löst den Zwischenfall vom 28. Februar aus.
- 1948 - Zwischen Juho Kusti Paasikivi (Finnland) und Stalin (Sowjetunion) kommt ein Verteidigungsvertrag zustande. Beide Länder profitieren wirtschaftlich voneinander.
- 1953 - Die BRD übernimmt durch das Londoner Schuldenabkommen die Auslandsschulden des Reiches seit dem Ersten Weltkrieg.
- 1954 - In Ägypten kehrt General Ali Muhammad Nagib ins Amt des Staatspräsidenten zurück.
- 1955 - Nach einer Dauersitzung nimmt der Deutsche Bundestag die Pariser Verträge an.
- 1957 - In der Volksrepublik China wird von Mao Zedong die Kulturrevolution ausgerufen.
- 1962 - In Indien erringt die Kongresspartei von Ministerpräsident Jawaharlal Nehru eine Mehrheit von 70%
- 1963 - Dominikanische Republik erhält eine liberale Verfassung. Juan Bosch Gavino wird Staatspräsident.
- 1965 - 800-Jahr-Jubiläumsmesse in Leipzig.
- 1967 - Jordanien und die BRD nehmen wieder diplomatische Beziehungen auf.
- 1969 - US-Präsident Richard Nixon besucht die BRD und West-Berlin
- 1973 - USA ziehen Truppen aus Vietnam ab
- 1973 - Indianer besetzen die Ortschaft Wounded Knee im US-Bundesstaat South Dakota
- 1975 - Der Berliner CDU-Vorsitzende Peter Lorenz wird von der Bewegung 2. Juni entführt und kommt am 5. März wieder frei.
- 1980 - In Bogotá (Kolumbien) werden 16 Botschafter und 41 weitere Geiseln von Guerilleros gefangen genommen. Die Geiselnehmer fliehen mit dem Lösegeld nach Kuba.
- 1981 - Spanien. Leopoldo Calvo Sotelo wird neuer Ministerpräsident
- 1991 - US-Präsident George Bush sen. beendet den Golfkrieg zur Befreiung Kuwaits
- 1992 - Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien
- 1999 - König Abdullah II. wird Staatspräsident in Jordanien
- 2004 - Asahara Shōkō, Gründer der japanischen Aum-Sekte, wird wegen des Giftgasattentats in der U-Bahn von Tokio im Jahr 1995 zum Tode verurteilt.

Wirtschaft


- 1980 - In Oberhausen wird das größte deutsche Elektrostahlwerk in Betrieb genommen.

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1801 - Uraufführung der Oper Flaminius à Corinthe von Rodolphe Kreutzer in Paris.
- 1811 - Uraufführung der Oper La Victime des arts ou La Fête de famille von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1833 - Uraufführung der Oper Gustav III. oder Der Maskenball von Daniel-François-Esprit Auber an der Grand Opéra Paris.
- 1833 - Uraufführung der romantischen Oper Melusina von Conradin Kreutzer in Berlin.
- 1886 - Uraufführung des Dramas Edmea von Alfredo Catalani am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1910 - Uraufführung der Oper Die Hauptmannstochter von César Cui am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.
- 1921 - Der Höhepunkt des expressionistischen Films, "Das Cabinet des Dr. Caligari" kommt in die Kinos. Dargestellt werden Brutalität und Wahnsinn von Autoritäten.
- 1925 - Uraufführung der Oper Hassan der Schwärmer von Wilhelm Kienzl in Chemnitz.
- 1933 - Die Komödie "Intermezzo" von Jean Giraudoux wird in Paris uraufgeführt.
- 2005 - In Los Angeles fand die Oscarverleihung 2005 statt. Clint Eastwood und sein Film Million Dollar Baby waren die großen Gewinner.

Religion


- 380 - Das Dreikaiseredikt "Cunctos populos" wird in Thessaloniki von den römischen Kaisern Theodosius I., Gratian und Valentinian II. verabschiedet. Es beendet die nominelle Religionsfreiheit des vierten Jahrhunderts und gilt als ein wesentlicher Schritt um das Christentum zur Staatsreligion zu machen.

Katastrophen


- 1997 - Ein Erdbeben der Stärke 7,1 in Pakistan fordert 60 Todesopfer.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1980 - In der Fußball-EM-Qualifikation revanchiert sich Deutschland bei Malta für das 0:0 vom Vorjahr mit einem grandiosen 8:0.

Geboren


- 280 - Konstantin I. der Große, römischer Kaiser
- 1427 - Ruprecht von der Pfalz, Erzbischof von Köln
- 1766 - Thomas R. Malthus, britischer Nationalökonom
- 1807 - Henry Wadsworth Longfellow, amerikanischer Schriftsteller
- 1846 - Franz Mehring, deutscher Politiker
- 1856 - Mattia Battistini, italienischer Opernsänger
- 1859 - Bertha Pappenheim, Frauenrechtlerin und Sozialarbeiterin
- 1861 - Rudolf Steiner, österreichischer Anthroposoph
- 1863 - George Herbert Mead, Professor für Philosophie und Sozialpsychologie an der Universität Chicago
- 1865 - Jacques Mieses, deutsch-britischer Schachspieler
- 1873 - Enrico Caruso, italienischer Opernsänger
- 1881 - Luitzen Egbertus Jan Brouwer, holländischer Mathematiker
- 1888 - Lotte Lehmann, deutsch-US-amerikanische Opernsägerin
- 1891 - Arie Bijvoet, niederländischer Fußballspieler
- 1897 - Marian Anderson, afro-amerikanische Sängerin
- 1899 - Charles Best, US-amerikanischer Physiologe und Biochemiker
- 1900 - Valentin Tomberg, christlicher Mystiker
- 1901 - Marino Marini, italienischer Bildhauer und Grafiker
- 1902 - John Steinbeck, US-amerikanischer Schriftsteller (Nobelpreisträger)
- 1902 - Lúcio Costa, brasilianischer Architekt
- 1903 - Fred Oelßner, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1903 - Grethe Weiser, deutsche Schauspielerin
- 1904 - André Leducq, französischer Radrennfahrer
- 1904 - James Thomas Farrell, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1904 - Josef Maria Camenzind, schweizerischer katholischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1904 - Theodor Ritterspach, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1906 - Emil Bahr, deutscher Kraftsportler (stärkster Mann der Welt)
- 1909 - Ben Webster, US-amerikanischer Musiker
- 1910 - Joan Bennett, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1911 - Clarence Joseph Garlow, US-amerikanischer Musiker
- 1911 - Heinz Starke, deutscher Politiker
- 1912 - Lawrence Durell, anglo-indischer Dichter
- 1913 - Irwin Shaw, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1913 - Paul Ricoeur, französischer Philosoph
- 1920 - Helmuth Johannsen, deutscher Fußball-Trainer
- 1922 - Tilemann Grimm, deutscher Sinologe
- 1923 - Dexter Gordon, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Egidius Braun, Präsident des Deutschen Fußballbundes
- 1926 - Elisabeth Borchers, deutsche Schriftstellerin
- 1928 - Alfred Hrdlicka, österreichischer Bildhauer
- 1928 - Ariel Scharon, israelischer Ministerpräsident
- 1928 - Klaus Dick, Kölner Weihbischof
- 1932 - Elizabeth Taylor, US-amerikanische Schauspielerin
- 1933 - Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1934 - N. Scott Momaday, indianisch-amerikanischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Maler
- 1934 - Ralph Nader, US-amerikanischer Anwalt
- 1935 - Mirella Freni, italienische Sopranistin
- 1935 - Theodor Hoffmann, Chef der NVA und Minister für Nationale Verteidigung der DDR
- 1936 - Roger Michael Mahony, Erzbischof von Los Angeles und Kardinal
- 1939 - Kenzo Takada, japanischer Modedesigner
- 1941 - Rudolf Kraus, deutscher Politiker und MdB
- 1941 - Gabriel Zubeir Wako, Erzbischof von Khartoum und Kardinal
- 1942 - Klaus-Dieter Sieloff, deutscher Fußballspieler
- 1943 - Morten Lauridsen, US-amerikanischer Komponist
- 1945 - Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 1947 - Gidon Kremer, lettischer Violinist
- 1951 - Steve Harley, britischer Sänger und Songschreiber
- 1954 - Monika Heubaum, deutsche Politikerin und MdB
- 1954 - Neal Schon, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Rainhard Fendrich, österreichischer Sänger und Liedermacher
- 1956 - Vic Faulkner, britischer Musiker
- 1957 - Adrian Smith, britischer Musiker
- 1957 - Viktor Markin, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1958 - Nancy Spungen, Freundin von Sid Vicious, Musiker
- 1959 - Johnny Van Zant, US-amerikanischer Rock-Musiker
- 1960 - Paul Humphries, britischer Musiker
- 1965 - Oliver Reck, ehemaliger Fußballspieler
- 1975 - Aitor González Jiménez, spanischer Radrennfahrer
- 1980 - Chelsea Clinton, Tochter des US-Präsidenten Bill Clinton

Gestorben


- 1598 - Friedrich Dedekind, deutscher Schriftsteller und Theologe
- 1619 - Georg von Schoenaich, deutscher Humanist und Förderer der Reformation
- 1699 - Franz Ulrich Graf Kinsky, tschechischer Diplomat und Staatsmann.
- 1735 - John Arbuthnot, britischer Mediziner und Schriftsteller
- 1760 - Anna Magdalena Bach, zweite Frau von Johann Sebastian Bach
- 1784 - Graf von Saint Germain, angeblich Sohn des Fürsten Franz II.
- 1829 - Charles-Michel de Salaberry, kanadischer Soldat, Politiker und Held des Kriegs von 1812 mit den USA
- 1852 - Joseph Drechsler, Komponist und Musikpädagoge
- 1854 - Wilhelm Friedrich Christian Gustav Krafft, deutscher Politiker
- 1881 - Peter Joseph Rottmann, hunsrücker Mundartdichter
- 1883 - Julius Stern, deutscher Musikpädagoge, Dirigent und Komponist
- 1887 - Alexander Porfirjewitsch Borodin, russischer Komponist, Chemiker und Mediziner
- 1890 - Christoph Moufang, Diözesanadministrator von Mainz
- 1892 - Louis Vuitton, französischer Unternehmer
- 1898 - Leopold Kaufmann, Oberbürgermeister von Bonn
- 1906 - Samuel Pierpont Langley, Astrophysiker und Flugpionier
- 1908 - Adolf Kirchhoff, deutscher Philologe
- 1908 - Ernst Hottenroth, Bildhauer
- 1920 - Ludwig Rubiner, deutscher Dichter, Literaturkritiker und Essayist
- 1920 - Carl Alexander von Martius, deutscher Chemiker
- 1921 - Carl Menger, österreichischer Ökonom
- 1929 - Freiherr Hugo von Habermann, deutscher Maler
- 1934 - Lester Parkinson, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 1936 - Iwan Petrowitsch Pawlow, russischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1939 - Nadeschda Konstantinowna Krupskaja, Ehefrau und Kampfgefährtin Lenins
- 1940 - Peter Behrens, deutscher Architekt, Maler und Designer
- 1942 - Karel Willem Frederick Marie Doorman,niederländischer Konteradmiral
- 1946 - Marie Villinger, Schweizer Führerin der Arbeiterinnenbewegung
- 1950 - Yvan Goll, deutsch-französischer Schriftsteller
- 1956 - Günther Ramin, deutscher Organist, Thomaskantor in Leipzig
- 1957 - Otto Nuschke, deutscher Politiker und stellvertretender Ministerpräsident der DDR
- 1960 - Hermann Lindrath, deutscher Politiker
- 1963 - Rajendra Prasad, erster Staatspräsident Indiens
- 1968 - Johannes Tralow, Romanautor, Erzähler, Dramatiker und Publizist
- 1975 - Muriel Hazel Wright, US-amerikanische Historikerin
- 1977 - Lotte Neumann, deutsche Schauspielerin
- 1986 - Gedeon Barcza, ungarischer Schachspieler
- 1989 - Konrad Lorenz, österreichischer Verhaltensforscher, Nobelpreisträger
- 1989 - Paul Oswald Ahnert, deutscher Astronom
- 1993 - Lillian Gish, US-amerikanische Schauspielerin
- 1997 - Fritz Eschmann, deutscher Bundestagsabgeordneter
- 1998 - J. T. Walsh, US-amerikanischer Schauspieler
- 1998 - George Herbert Hitchings, US-amerikanischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1999 - Stéphane Sirkis, französischer Musiker
- 2002 - Spike Milligan, irischer Komiker, Schriftsteller, Dichter und Jazz-Musiker

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Marko
- Nationalfeiertag der Dominikanischen Republik
- Nationalfeiertag der Sahararepublik

Siehe auch

:26. Februar - 28. Februar :27. Januar - 27. März :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0227 ja:2月27日 ko:2월 27일 simple:February 27 th:27 กุมภาพันธ์

1928

Ereignisse


- 8. Januar: Rural Grove, New York, USA. Eine FC-2 der Colonial Western Airways machte eine Bruchlandung. 3 Tote
- 10. Februar: erste Funksprechverbindung von Deutschland in die USA
- 24. Mai: Umberto Nobile überfliegt mit seinem Luftschiff „Italia“ zum zweiten Mal den Nordpol. Auf dem Rückflug wird das Luftschiff am 25. Mai auf das Packeis gedrückt, Nobile und weitere neun Expeditionsmitglieder werden auf eine Eisscholle geschleudert. Das geleichterte Luftschiff steigt mit 6 Mann wieder auf und wird nicht wiedergefunden. Bei einer internationalen Rettungsaktion ist Roald Amundsen verschollen. Nobile und die übrigen Expeditionsmitglieder können gerettet werden
- 4. Juni: Gustav Hartmann, der Eiserne Gustav erreicht mit seiner Pferdedroschke Paris
- 2. Juli: In Großbritannien erhalten Frauen ab 21 das Wahlrecht
- 8. Juli: Das Luftschiff LZ 127 wird auf den Namen „Graf Zeppelin“ getauft
- Richard Halliburton durchschwimmt als erster Mensch den Panama-Kanal auf gesamter Länge

Politik


- Staatsbesuch des Afghanenkönigs Amanullha und des äthiopischen Prinzen Tafari (1930 als Haile Selassi, Kaiser von Äthiopien) in Berlin
- 1. Januar: Die Visumpflicht zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien wird aufgehoben
- 1. Januar: Edmund Schulthess wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Sierra Leone wird die Sklaverei per Gesetz abgeschafft
- 14. Juni: Paul Löbe, Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird in Berlin erneut zum Reichstagspräsidenten gewählt
- 27. August: In Paris wird der Briand-Kellogg-Pakt unterzeichnet, der Kriege als Mittel der Politik ablehnt

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik

Luftfahrt


- Erstflug der Short S8 Calcutta
- Erstflug der Sikorsky S-38
- Erstflug der Bernard 190T im Frühling
- August: Erstflug der Boeing 80

Wissenschaft


- Alexander Fleming entdeckt durch Zufall das erste Antibiotikum Penicillin
- George Paget Thomson zeigt fast gleichzeitig mit Clinton Davisson und Lester Germer die Welleneigenschaften der Elektronen (veröffentlicht in: