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Benin-Stadt

Benin-Stadt

Benin-Stadt ist eine Stadt in Nigeria. Sie hat 1.125.126 Einwohner (Stand 1. Januar 2005) und ist Hauptstadt des Bundesstaates Edo.

Geografie

Die Stadt liegt im Süden des Landes am gleichnamigen Fluss.

Geschichte

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Hauptstadt des damaligen Reiches Benin (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Staat Benin) als „mit tiefen Gräben umgeben“ beschrieben. Sie hatte „breite Straßen mit lebhaftem Verkehr“, einen umfangreichen Palast des Herrschers und 15.000 Einwohner. In jüngster Zeit gab es in Benin eine große christliche Bewegung.

Sehenswürdigkeiten

In Benin City gibt es ein Nationalmuseum und einen Palast (Oba-Palast). Die Stadt hat mehrere Märkte.

Wirtschaft

Die Stadt ist für die Gummiindustrie bekannt. Es gibt einen Hafen und eine Universität. Kategorie:Ort in Nigeria

Nigeria

Die Bundesrepublik Nigeria (Federal Republic of Nigeria) ist eine ehemalige britische Kolonie in Westafrika und grenzt an Benin, Niger, Tschad und Kamerun. Es ist mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und versucht sich nach Jahren der Militärdiktatur an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Nigeria konnte bisher seine reichen Erdölvorkommen nicht zur erfolgreichen Armutsbekämpfung nutzen. Korruption, Gewalt und ethnische Konflikte zwischen dem muslimischen Norden und dem christlich-animistischen Süden sind die Haupthemmnisse, um Nigerias Bevölkerung ein besseres Leben zu ermöglichen.

Geographie


- Ausdehnung: W-O 1200 km, N-S 1100 km
- 12 % Wald und Buschland, 34 % Ackerland, 23 % Wiesen und Weiden
- Geographische Lage: zwischen 4° und 14° nördlicher Breite sowie 2° 40' und 14° 40' östlicher Länge
- Geologische Merkmale: höchster Berg --> Chappal Waddi 2.419 m; längster Fluss --> Niger (Teil) 4205 km.
- Landesgrenzen: 4047 km (Benin 773 km, Kamerun 1690 km, Tschad 87 km, Niger 1497 km)
- Küste: 853 km
- Größte Städte (Stand 1. Januar 2005): Lagos 8.789.133 Einwohner, Kano 3.626.204 Einwohner, Ibadan 3.565.810 Einwohner, Kaduna 1.582.211 Einwohner, Port Harcourt 1.148.753 Einwohner, Benin-Stadt 1.125.511 Einwohner und Maiduguri 1.112.511 Einwohner; siehe auch die Liste der Städte in Nigeria

Bevölkerung

Die Angaben zur Einwohnerzahl sind grobe Schätzungen und differieren bei verschiedenen Quellen (siehe Auswärtiges Amt). Dies betrifft auch die Einwohnerzahl von Lagos. Die Slums von Lagos wachsen stark und es gibt dort keinerlei staatliche Kontrolle. Bei allen Zahlenangabe sind daher starke Bedenken angebracht und die Zahlen sind eher nach oben zu korrigieren. 50% der Gesamtbevölkerung sind Muslime; rund 40% der Bevölkerung sind Christen, davon 2% Kopten; knapp 10% sind Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Die Hauptethnien sind Haoussa (20% der Gesamtbevölkerung) und Igbo (Ibo; 30% der Bevölkerung) ; dahinter folgen Yoruba (11,0 %), Fulbe (8,2 %), Kanuri (5,2 %), Ibibio (4,2 %), Nupe (3,2 %), Edo (2,4 %), Ijaws (1,8 %), Bura (1,7 %), Tiv (1,6 %) und andere (8,1 %). Die Lebenserwartung beträgt 51,3 Jahre bei den Männern und 51,7 Jahre bei den Frauen. Die Geburtenrate je 1000 Menschen ist 45,4. Die Todesrate je 1000 Menschen liegt bei 15,4. Gesprochen werden vor allem Yoruba, Hausa und Igbo und eine dreistellige Zahl anderer Sprachen (insgesamt 434 Sprachen). Amtssprache ist Englisch. Wegen des aus religiösen Gründen verhängten Impfverbots in Teilen Nigerias waren 2004 fast zwei Drittel der weltweit über 1.250 Polio-Fälle (Kinderlähmung) in Nigeria anzutreffen. Auch auf die Bevölkerung der Nachbarländer wirkt sich dies negativ aus.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Nigerias Ab 1861 Kolonisierung durch Großbritannien In vorkolonialer Zeit befanden sich auf dem heutigen Territorium Nigerias zahlreiche verschiedene afrikanische Staaten sowie Ethnien, die ohne zentrale Autorität lebten. 01.10.1960 Unabhängigkeit; in der Folge starke zentrifugale Kräfte in den großen Regionen des Landes - dem vorwiegend islamischen Norden (Hausa-Fulani), dem Westen (Yoruba) und dem Osten (Igbo), wo Christen dominieren 1963 Übergang zur Republik. Erster Präsident wird Nnamdi Azikiwe Januar 1966 Militärputsch durch eine Gruppe junger Offiziere - vor allem Igbos, Putsch scheitert, aber Premierminister wird umgebracht, neuer militärischer Staatschef: General Ironsi, Einheitsstaat wird angestrebt Juli 1966 Zweiter Militärputsch von Offizieren aus dem Norden, Staatschef: General Yakubu Gowon, Aufteilung der vier großen Regionen des Landes in 12 Bundesstaaten 30.05.1967 Östliche Region ruft die "Unabhängige Republik Biafra" aus, die von der Militärregierung Gowon in einem 30 Monate währenden, hohe Verluste fordernden Krieg niedergeworfen wird (Kapitulation Biafras: 12.01.1970). 29.07.1975 Dritter Militärputsch, Staatschef: Brigadier Murtala Muhammed, Verwaltung wird gesäubert, das Staatsgebiet in 19 Bundesländer gegliedert, die Befugnisse der Zentralregierung gestärkt. 13.02.1976 Radikale Offiziere versuchen, das Regime Murtala Muhammed zu stürzen, Ermordung des Staatschefs, Revolte wird niedergeschlagen, General Obasanjo übernimmt die Nachfolge, Vorbereitungen für die Rückkehr zur Zivilregierung werden fortgesetzt, neue Verfassung wird erarbeitet 01.10.1979 Übergabe der Regierungsgewalt an den aus Wahlen hervorgegangenen Präsidenten Shagari ("2. Republik") 31.12.1983 Militärputsch und Ende der 2. Republik, Militärregime unter Generalmajor Buhari 27.08.1985 Spaltung in der militärischen Führung führt zu weiterem Militärputsch, Babangida verkündet ein Demokratisierungsprogramm 1989 Neue Verfassung, Wiederzulassung politischer Parteien 1991 Parlamentswahlen 12.06.1993 Von Babangida initiierte Präsidentschaftswahlen verlaufen erfolgreich, doch annulliert er sie nach dem mutmaßlichen Sieg von Abiola (Ende der "3. Republik") August 1993 Zivile Übergangsregierung unter Leitung von Chief Shonekan November 1993 Chief Shonekan wird von General Sani Abacha zum Rücktritt gezwungen, Diktatur und außenpolitische Isolation November 1995 Hinrichtung des Schriftstellers und Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa; daraufhin Verschärfung der Sanktionen von EU und USA, Botschafter der EU und USA und auch von Polen, Ungarn, Russland usw. werden zeitweise zur Berichterstattung zurückberufen. Suspendierung der Commonwealth-Mitgliedschaft 08.06.1998 Tod von Sani Abacha, der gemäßigte General Abdulsalami Abubakar übernimmt die Macht: Entlassung aller politischen Gefangenen, Aufruf zur Bildung von politischen Parteien 27.02.1999 Früherer Staatschef Olusegun Obasanjo gewinnt Präsidentschaftswahlen 29.05.1999 Amtseinführung Präsident Obasanjos, Beginn der "4. Republik" (formale Demokratie ) April/Mai 2003 Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, in denen Präsident Obasanjo für eine zweite Amtszeit von vier Jahren bestätigt wird 23.10.2005 Tod von Stella Obasanjo, Ehefrau von Staatschef Olusegun Obasanjo, und Absturz eines Flugzeuges der Airline "Bellview" mit 117 Toten

Politik


- Gesundheit/Soziales: Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen, nur Regierungsbedienstete kommen in den Genuss öffentlicher Fürsorge. Niedrige Einkommen, die schnell wachsende Bevölkerung und die leere Staatskasse führten zum Scheitern aller Pläne, ein Gesundheits- und Rentensystem zu schaffen. Epidemien fordern unter der unterernährten und schlecht versorgten Landbevölkerung oft Tausende von Opfern.
- Bildung: Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Einschulungsquote im Primärbereich: 93 %. Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen befinden sich in schlechtem Zustand. Analphabetenrate: Männer 32,7 %, Frauen 52,7 %.
- Armee: Berufsarmee mit 77.100 Mann (Heer 80,4 %; Marine 7,3 %; Luftwaffe 12,3 %). Anteil des Militärbudgets am Staatshaushalt: 0,8 % (2004).

Verwaltungsgliederung


- Gliederung: 36 Bundesstaaten (Abia, Adamawa, Akwa Ibom, Anambra, Bauchi, Bayelsa, Benue, Borno, Cross River, Delta, Ebonyi, Edo, Ekiti, Enugu, Gombe, Imo, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kogi, Kwara, Lagos, Nassarawa, Niger, Ogun, Ondo, Osun, Oyo, Plateau, Rivers, Sokoto, Taraba, Yobe, Zamfara), 1 Hauptstadtdistrikt und 774 Local Government Areas.
- Siehe auch: Verwaltungsgliederung von Nigeria

Infrastruktur

Das Schienennetz beläuft sich auf 3.505 km. Im Straßennetz sind von 193.198 km 37.000 km befestigt. Es gibt fünf internationale Flughäfen im Land, wichtigster ist der in der Hafenstadt Lagos. Die staatliche Fluglinie Nigeria Airways ist bankrott, jedoch gibt es zahlreiche private Fluglinien für den Inlandsverkehr. Wasserwege belaufen sich auf 8.575 km. Überseehäfen finden sich in Lagos, Calabar, Warri und Port Harcourt. Ölhäfen sind Bonny und Buruti. Hauptstadt ist Abuja. Auf 1.000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 3,8 Telefone, 6,1 Rechner und 0,01 Internet-Zugänge. 25 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 1,7 Mio. Stück existieren in Nigeria. Seit Mitte der 1990er Jahre ist ein Aufschwung im Mobilfunkbereich mit einer stetig wachsenden Zahl an Mobiltelefonen zu verzeichnen. Drei Netzbetreiber haben eine zunehmende Flächendeckung und Roaming-Verträge mit allen wichtigen europäischen Netzen

Wirtschaft


- Pro-Kopf-Einkommen im Jahr (BSP): 250 Euro
- Ausfuhrgüter: Erdöl (größter Exporteur Afrikas und 5.größtes Erdölvorkommen weltweit), Kakao, Gummi
- Einfuhrgüter: Konsumgüter, Maschinen, Transportmittel, chemische Produkte, Rohmaterialien, Nahrungsmittel und Lebendvieh
- Industrie: Erdölraffination, Bergbau, Nahrungsmittelverarbeitung, Gummi, Eisen und Stahl, Kraftfahrzeuge, Zigaretten, pharmazeutische Produkte, Zellstoff und Papier, Felle und Häute, Textilien, Schuhe, Zement, chemische Produkte, Düngemittel
- Rohstoffe: Agrar-/Forstsektor: Kakao (größtenteils im kleinbäuerlichen Anbau), Kaffee, Erdnüsse, Palmkerne, Holz Mineralsektor: Erdöl, Erdgas, kleinere Mengen anderer Mineralien
- Tourismus: Der Tourismus ist weitgehend zum Erliegen gekommen. 739.000 Besucher sorgten 1998 für Einnahmen von 118 Mio. Euro.
- Das Land leidet unter hoher Korruption. Im Jahresbericht 2004 von Transparency International wird Nigeria an drittletzter Stelle geführt ([http://www.transparency.de/Tabellarisches_Ranking.542.0.html Link]). Präsident Obasanjo, der selbst ca. 15 Jahre der Organisation vorstand, hat 2003 gemeinsam mit Professor Peter Eigen, dem Gründer von TI in Berlin, eine Kampagne vorgestellt, die zum Ziel hat, die hohe Korruptionsrate zu verringern ([http://www.transparency.org/pressreleases_archive/2003/2003.10.31.visit_obasanjo.html Link]).

Kultur


- Nationalfeiertag: 1. Oktober (Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1960)
- Sehenswürdigkeiten: Reiches künstlerisches Erbe, insbesondere Skulpturen und Holzschnitzereien aus Benin und Ife
  - Die Terrakotten der eisenzeitlichen Nok-Kultur sind weltweit bekannt, jedoch bei weitem nicht die ältesten Hinterlassenschaften nigerianischer Vorgeschichte.
- Kulturelle Einflüsse: Die nigerianische Kultur ist nicht nur von Traditionen der zahlreichen Ethnien durchsetzt, sondern auch durch islamische Einflüsse im Norden und europäische Einflüsse im Süden geprägt. - Nigeria ist die weltweit größte Gemeinde von Eckankar, der Religion von Licht und Ton Gottes.
- Alphabet: Pannigerianisches Alphabet
- Literatur: Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka erhielt 1986 den Nobelpreis für Literatur. Mit Chinua Achebe erhielt im Jahr 2002 ein weiterer wichtiger nigerianischer Autor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine in Afrika sehr erfolgreiche Autorin ist Buchi Emecheta, die sich in ihrem Werk kritisch mit der Situation der Frauen im zeitgenössischen Afrika auseinandersetzt.
- Musik: Der vielleicht berühmteste Musiker Nigerias ist der Erfinder des Afrobeat Fela Anikulapo Kuti, der mit seiner Band "Africa 70" im "Shrine" in Lagos legendäre Konzerte gab.
- Sport: Sportlich international bekannt wurde das Land vor allem durch die Nigerianische Fußballnationalmannschaft

Umwelt

Schwerste Schäden im Nigerdelta durch die seit 37 Jahren andauernde Ölförderung. Pipelines verlaufen durch Dörfer und über Äcker; Wasser und Luft sowie Nahrungsmittel sind verseucht. Geschützte Gebiete: 3,22 % der Landesfläche.

Weblinks


- [http://www.nigeria.gov.ng/ Website der Regierung (englisch)]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=125 Länderinformation des deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.afrika-heute.de/ShowC.php?country_nr=157 Länderinformation bei afrika-heute.de]
- [http://www.onlinenigeria.com Online Nigeria Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriannation.com Nigeria Web Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriacongress.org/FGN/admin.htm Überblick über die Verwaltung in Nigeria (englisch)]
- [http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/afrique/images/nigeria-map-prov.gif Karte der Bundesstaaten Nigerias]
- [http://www.diakadi.com/afriquedelouest/Pays/nigeria/embleme_nigeria.gif Wappen Nigerias]
- [http://areion.de/nigeriau.html Informationen über Nigeria bei Areion] ----- ! Kategorie:Staat ja:ナイジェリア ko:나이지리아 ms:Nigeria simple:Nigeria zh-min-nan:Nigeria

Hauptstadt

Die Hauptstadt ist der Sitz der Vertretung des Souveräns eines Staates (Demokratie: Parlament, Monarchie: Residenz). Normalerweise sind Hauptstädte und Regierungssitze identisch, es gibt aber auch Ausnahmen wie beispielsweise in den Niederlanden (Hauptstadt Amsterdam, Regierungssitz Den Haag). Meist ist die Hauptstadt gleichzeitig auch die größte Stadt und das wichtigste Wirtschafts-, Verkehrs-, Wissenschafts- und Kulturzentrum sowie geistiges Zentrum eines Staates. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, zum Beispiel in der Türkei: Hauptstadt ist Ankara, größte Stadt jedoch İstanbul; in Marokko: Hauptstadt Rabat, größte Stadt jedoch Casablanca; oder in den USA: Hauptstadt ist Washington, D.C., größte Stadt jedoch New York. Südafrika hat drei "Hauptstädte": Das Parlament tagt in Kapstadt, das Verwaltungs- und Regierungszentrum ist Tshwane (ehem. Pretoria), die obersten judikativen Einrichtungen (Gerichtshöfe) befinden sich in Bloemfontein, größte Stadt jedoch ist Johannesburg. Einige Länder ließen eine Planhauptstadt errichten, wie z. B. Brasília oder Canberra. De jure keine Hauptstadt haben folgende Staaten: Monaco, Nauru, Schweiz und Vatikanstadt. Jedoch erfüllt z.B. bei der Schweiz Bern dies de facto (siehe hierzu: Hauptstadtfrage der Schweiz). Bei Monaco und der Vatikanstadt gibt es auf Grund der Tatsache, dass es sich um reine Stadtstaaten handelt, keine Hauptstadt, auch wenn für Monaco häufig fälschlicherweise Monte Carlo als Hauptstadt genannt wird. In Nauru wird der Ort, an dem sich die Regierung befindet (also Yaren), als inoffizielle Hauptstadt aufgefasst. Auch Teilstaaten (beispielsweise Bundesländer in Deutschland und in Österreich, Kantone in der Schweiz, Bundesstaaten in den USA) haben Landeshauptstädte, die für ihren Landesteil außer den politischen auch die übrigen Hauptstadtfunktionen aufweisen.

Siehe auch


- Bundeshauptstadt
- Bundesstadt (zu Bern und Bonn)
- Hauptstadtfrage der Schweiz
- Liste der Hauptstädte der Welt

Hauptstädte einzelner Staaten

Hierbei handelt es sich um eine historische Aufstellung der Hauptstädte der einzelnen Staaten, ihrer eventuellen Vorgängerstaaten (z. B. Deutscher Bund, Deutsches Reich), obersten Verwaltungseinheiten (Bundesstaaten, Bundesländer, Provinzen) und abhängigen Gebiete.
- Hauptstädte Australiens
- Hauptstädte Brasiliens
- Hauptstädte Deutschlands
- Hauptstädte Kanadas
- Hauptstädte Kasachstans
- Hauptstädte Nigerias
- Hauptstädte Österreichs
- Hauptstädte Polens
- Hauptstädte der Vereinigten Staaten von Amerika

Literatur


- Hauptstadt - Zum Wesen und Wandel eines nationalen Symbols. - 2005: Kirsch, Jens Münster

Weblinks

Kategorie:Politische Geographie Kategorie:Hauptstadt als:Hauptstadt ja:首都 ko:수도 simple:Capital (city) th:เมืองหลวง zh-min-nan:Siú-to·

Edo (Bundesstaat)

Edo ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 3.497.514 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 17.802 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 196 Einwohner je Quadratkilometer. Hauptstadt und größte Stadt ist Benin-Stadt mit 1.125.126 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Edo liegt im Süden von Nigeria und grenzt im Norden und Osten an den Bundesstaat Kogi, im Osten an den Bundesstaat Anambra, im Westen an den Bundesstaat Ondo und im Süden an den Bundesstaat Delta.

Geschichte

Der Bundesstaat entstand am 27. Mai 1967 unter dem Namen "Mid-Western". Am 3. Februar 1976 ist er in "Bendel" umbenannt worden. Am 27. August 1991 erhielt er seinen heutigen Namen Edo. Erster Gouverneur war zwischen 29. Mai 1967 und Juni 1967 David Akpode Ejoor. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 Lucky Igbinedion.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 18 Local Government Areas. Diese sind: Akoko-Edo, Egor, Esan Central, Esan North-East, Esan South-East, Esan West, Etsako Central, Etsako East, Etsako West, Iguegben, Ikpoba-Okha, Ohionmwon, Oredo, Ovia North-East, Ovia South-West, Owan East, Owan West und Uhunmwonde.

Wirtschaft

Edo ist reich an Bodenschätzen und so werden Erdöl, Erdgas, Lehm, Kreide und Marmor gefördert. Die überwiegende Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Es werden Kautschuk, Kakao, Kokos, Getreide, Yams, Maniok, Reis, Bananen, Mais sowie Obst und Gemüse angebaut. Des Weiteren befinden sich im Staat Betriebe der pharmazeutischen und Zementindustrie sowie eine Anzahl Brauereien.

Sprache

Edo hat eine eigene Sprache, die ebenfalls Edo oder auch Bini genannnt wird. Sind wird von etwa 1 Millionen Menschen gesprochen. Im Bundesstaat Edo wird Edo oder Pidgin English gesprochen, Yoruba als Verkehrssprache Nigerias oft zumindest verstanden. [http://www.dawodu.net/edolang1.htm Edo-Wörterbuch]

Links

[http://www.binicommunityberlin.org Edo Kulturverein in Berlin mit vielen Infos und Fotos] Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Benin

Benin (frz.: Bénin) ist ein Staat in Afrika. Benin grenzt an Nigeria, Niger, Burkina Faso, Togo und im Süden an den Golf von Guinea, genauer die Bucht von Benin. Bis 1975 hieß das Land Dahomey, nach dem historischen Königreich Dahomey, das bis zur Eroberung durch die Franzosen Ende des 19. Jahrhunderts etwa den südlichen Teil des modernen Staates und des Nachbarstaates Togo umfaßte. Dann wurde es in Benin umbenannt - der Name bezieht sich auf das vom 13. bis zum 19. Jahrhundert existierende schwarzafrikanische Königreich Benin, das allerdings zum größten Teil auf dem Gebiet des heutigen Nigeria lag. Nationalfeiertag ist der 1. August.

Geographie

Lage

Die geographische Lage ist zwischen 6° 25' und 12° 30' nördlicher Breite sowie 0° 45' und 4° östlicher Länge. Ausdehnung: Nord-Süd 650 km, West-Ost 320 km Die Landesgrenzen belaufen sich auf gesamt 1.989 km, zu Burkina Faso 306 km, zu Niger 266 km, zu Nigeria 773 km und zu Togo 644 km. Die Länge der Küste ist 121 km.

Landschaftsbild

Hinter den Lagunen der Küste steigt das Land zu einer fruchtbaren, intensiv landwirtschaftlich genutzten Ebene an, an die sich - als Fortsetzung des Togo-Gebirges - die Atakora-Berge anschließen. Die nordöstliche Ebene senkt sich zum Tal des Niger-Flusses ab. Der höchster Berg ist der Mont Tanekas in der Atakora-Kette mit einer Höhe von 641 m ü. NN. Die Landesfläche beträgt 112.622 km² (Weltrang 100), davon 30 % Wald, 12 % Ackerland, 4 % Wiesen und Weiden

Städte

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Cotonou 690.584 Einwohner, Abomey-Calavi 385.755 Einwohner, Porto Novo 234.168 Einwohner, Parakou 163.753 Einwohner, Djougou 85.519 Einwohner, Bohicon 82.901 Einwohner und Natitingou 80.892 Einwohner.
- Siehe auch: Liste der Städte in Benin

Bevölkerung

2004 wurde die Bevölkerung auf 7 250 000 Einwohner festgestellt, wovon die Mehrheit in der landwirtschaftlich Künstenregion und im c.a. 200 km. ins Landesinnere reichende Gebiet liegen. Tendenz steigend ( 1998 5 700 000 )

Ethnische Gruppen

Es gibt in Benin über 60 Sprachgruppen. Etwa 60% der Gesamtbevölkerung gehören der Sprachgruppe der Ewe an, davon 45% der Sprecher der Fon, 16% sind Bariba, 9% Sprecher von Atakora-Sprachen (pejorativ Somba] genannt)und 7% Yoruba.

Sprache

Neben französisch werden noch an die 90 afrikanischen Sprachen und Dialekte, vor allem die der Kwa-Gruppe gesprochen (z.B. Fon, Adja, Gun, Yoruba, Mina, Bariba, Dendi, Hausa, Fulani, Aizo, Pedah u.a.).

Religion

70 % der Bevölkerung orientieren sich vor allem an Naturreligionen → Voodoo, 15% (im Süden) sind christlich und ebenfalls weitere 15% (vor allem im Norden) muslimisch.

Geschichte


- Hauptartikel: für das Königreich Dahomey: → Dahomey (Königreich)
- Hauptartikel: für die Zeit seit Ende des 19. Jahrhunderts: → Geschichte Benins

Politik

Die Nationalversammlung von Benin hat 83 Abgeordnete und wird alle vier Jahre gewählt. Präsidentschaftswahlen finden aller 5 Jahre statt. Es ist ein Mehrparteinsystem.

Kultur

Am 9. April 2005 zelebrierte im Stadion von Natitingou in der Provinz Atakora im Nordwesten Benins in Anwesenheit der deutschen Ministerin für Entwicklung und Zusammenarbeit Heidemarie Wieczorek-Zeul Benin als erster afrikanischer Staat öffentlich und offiziell das Ende der Beschneidung von jungen Mädchen. Bereits 2003 war die weibliche Genitalverstümmelung in Benin verboten worden. In der Feier präsentierten über 200 ehemalige Beschneiderinnen ihr teilweise archaisches Handwerkszeug, das nicht wenigen Opfern das Leben gekostet und Unzähligen lebenslange Leiden eingebracht hatte.

Verwaltungsgliederung

Benin gliedert sich in zwölf Departements (in Klammern die Hauptstadt): Alibori (Kandi), Atakora (Natitingou), Atlantique (Ouidah), Borgou (Parakou), Collines (Savalou), Couffo (Dogbo-Tota), Donga (Djougou), Littoral (Cotonou), Mono (Lokossa), Ouémé (Porto Novo), Plateau, (Sakété) und Zou (Abomey). Die Departements unterteilen sich in 77 Kommunen, die wiederum in Arrondissements und schließlich in Dörfer oder in Stadtbezirke geteilt sind.

Weblinks


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=21 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.mediabenin.org/ Presseportal mit Medien aus der Republik Benin]
- [http://www.gouv.bj/ Seiten der Regierung der Republik Benin]
- [http://www.pendjari.net/ Pendjari-Nationalpark Benin]
Kategorie:Staat ja:ベナン ko:베냉 ms:Benin zh-min-nan:Bénin

Palast

] Der Palast, (ital. palazzo, franz. palais, engl. palace) ist ein in einer Stadt erbauter, repräsentativer Prachtbau. Das Wort Palast entstammt dem Namen eines der Hügel im antiken Rom, dem Palatin. In der Zeit der Republik seit dem Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. wurde der Hügel zum bevorzugten Wohnviertel der Stadt. Seit Augustus residierten dort einige römische Kaiser. Der Palas war im Mittelalter der Wohnteil einer Burg oder Festung oder der repräsentative Festsaal. Die mittelalterliche Pfalz war eine repräsentative Burg (des Königs oder Kaisers) vom Pfalzgrafen (dem Palatin) verwaltet und vom Herrscher zeitweise bewohnt; sie lässt den späteren Palastbau bereits vorausahnen. Später, etwa seit der Renaissance, war ein Palast ein monumentales, unbefestigtes Wohngebäude des weltlichen oder kirchlichen Bauherrn, meistens mit großzügigen Innenhöfen ausgestattet. Ältere und älteste Paläste sind bereits aus dem Altertum, aus Ägypten und Mesopotamien bekannt. Staaten und Herzogtümer in Italien hatten in der jeweiligen Residenzstadt einen "Palazzo Ducale" (Herzogspalast). Die bekanntesten Beispiele dieser Gattung sind die Dogenpaläste in Venedig und Urbino. In den Städten selbst entstanden zahlreiche Prachtbauten adliger und bürgerlicher Auftraggeber, zum Beispiel in der Renaissance der Palazzo Pitti und Palazzo Strozzi in Florenz sowie in Rom der später barock umgestaltete Palazzo Spada. In Frankreich existieren bis heute zahlreiche Palais - Palais du Luxembourg in Paris, in Russland, in Sankt Petersburg der Winterpalast und die Sommerpaläste (Peterhof, Katharinenpalast) der Zaren, in Wien Palais Schwarzenberg und Palais Liechtenstein). Seit der Französischen Revolution wurden auch andere repräsentative Bauobjekte als Paläste bezeichnet, im nachrevolutionären Russland etwa die "Paläste der Kultur" und "Paläste der Pioniere", in Berlin der „Palast der Republik“ - heute ein abbruchgefährdeter Kulturtreffpunkt. In Las Vegas heißen Hotels und Unterhaltungskomplexe sehr häufig „Palace“. Das Gebäude der Weltausstellung von 1851, der Crystal Palace in London beeinflusste maßgeblich die Eisen- und Glasarchitektur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Palazzo in Fortezza

Als Palazzo in Fortezza wird ein von Festungsanlagen umgebener Palast bezeichnet. Diese Bauform entstand im frühen 16. Jahrhundert in Italien und war bis weit in das 17. Jahrhundert hinein üblich. Im Auftrag des Kardinals Alessandro Farnese begann der Ingenieur Antonio da Sangallo der Ältere 1515 bei Caprarola mit dem Bau des befestigten Erdgeschosses eines Palazzo in Fortezza. Von 1559 bis 1573 folgte unter Giacomo Barozzi da Vignola der Bau des eigentlichen Palastes, der Villa Farnese. Unter Alessandro Pasqualini entstand seit 1549 der erste Palazzo in Fortezza auf deutschem Boden, die Zitadelle Jülich. Besonderer Beliebtheit erfreute sich diese Bauweise bei polnischen Adeligen, die ihre Landhäuser von italienischen Baumeistern befestigen ließen. So wurde das im 14. Jahrhundert errichtete Schloss bei Wiśnicz von 1621 bis 1625 mit Befestigungsanlagen umgeben. Neu errichtete Residenzen wie in Podhorce und Krzyztopor wurden nach dem Vorbild des Palazzo in Caprarola oft auf einem bastionierten Erdgeschoss errichtet. Ein derartiger Palazzo in Fortezza findet sich auch im mährischen Austerlitz.

siehe auch


- Burgpalast
- Saray

Weblinks


- [http://www.juelich.de/pasqualini/ "Alessandro Pasqualini (1493-1559) Ein italienischer Baumeister in Jülich"]
-
ja:宮殿 ko:궁전

Gummi

Der Begriff Gummi (aus dem ägyptischen kami- Gummi arabicum) bezeichnete ursprünglich Kautschuk oder andere kautschukähnliche Pflanzensäfte (Milchsaft), die beim Eintrocknen durch Polymerisation zu plastisch - elastischen Feststoffen verhärten. Sie enthalten einen wasserlöslichen Anteil und Gummiharze (Latex). Gummi ist heute ein vielseitiger Werkstoff.

Gummi als Werkstoff

Als Werkstoff Gummi wird heute vulkanisierten Kautschuk bezeichnet. Kautschuk ist im Milchsaft (Latex) von tropischen Pflanzen enthalten und wird hauptsächlich aus dem Gummibaum (Hevea brasiliensis, ein Wolfsmilchgewächs) gewonnen. In der Natur dient er dem Schutz des Baumes, denn er dichtet verletzte Stellen vor Bakterienbefall ab. Der Latex besteht aus langen Polyisopren-Ketten, welche durch Zusatz von Schwefel unter Druck und Hitze vernetzt werden können, wodurch dieses sehr elastische Material entsteht. Dieser Vulkanisierung genannte Vorgang wurde 1839 von Charles Goodyear entdeckt. Die Besonderheit des Gummis besteht darin, dass er extrem dehnungsfähig ist. Ein Großteil der industriellen Gummiproduktion geht in die Reifenherstellung, wobei verschiedene Kautschuksorten verwendet werden, um ein Optimum an Belastbarkeit, Abrieb und Straßenhaftung zu erzielen. Naturkautschuk ist bernsteinfarben und wird für Autoreifen mit künstlich hergestelltem Ruß zur Modifikation der Eigenschaften (z.B. des Abriebes, Reißfestigkeit, Härte) gemischt. Daraus resultiert die schwarze Färbung. Für Reifen, die in verschiedenen Farben bereits zum Kauf angeboten werden, wird hingegen hochaktives Silikat verwendet um die Eigenschaften zu verbessern. Gummi ist nicht unbegrenzt lagerfähig. Alte Radiergummis werden mit der Zeit spröde, trocknen aus und radieren nicht mehr. Alte Gummi-Reifen am Auto sind eine Gefahr, weil sie während der Fahrt platzen können.

Einsatz von Gummi

Gummi kann in vielen Bereichen eingesetzt werden.
- Die Eigenschaft der Haftfähigkeit ohne zu kleben wird beim Radiergummi ausgenutzt, der Bleistift-Striche (eigentlich Striche aus Graphit) von Papier entfernt.
- Gummi kann während der Vulkanisation durch ein Treibmittel aufgeschäumt werden. Das so entstandene Schwammgummi wird zu Isolationsmaterialien und ähnlichem weiterverarbeitet.
- Geschäumter Gummi wird fast ausschließlich aus synthetischen Gummisorten (z.B. Neopren) hergestellt und findet als Isolation oder elastische Dämmung vielfälltige Anwendung, vom Taucheranzug bis zur Bettmatratze.
- Für besondere Anwendungen wird auch synthetischer Gummi oder Silikongummi verwendet, letzterer ist ein Polymer auf Basis von Silizium- Sauerstoff-Ketten mit organischen Seitengruppen (Siehe auch: Silikon).
- Gummi ist auch wasserabweisend und kann deshalb als Farbe an die Wand gestrichen werden.
- Auch im Bergbau kommt Gummi oft vor. Vor allem zum Schutz der Karkasse von Fördergurten.

Umgangssprachliche Bedeutungen des Begriffs

„Gummi“ hat auch spezielle umgangssprachliche Bedeutungen:
- Einweg-Gummihandschuhe aus einem reinen und nicht vulkanisierten Naturkautschuk hergestellt.
- „Gib Gummi!“ = sinnloses Gasgeben - also dafür sorgen, dass möglichst viel von dem Rohstoff auf der Straße liegen bleibt.
- Gummi als Synonym für Kondom.
- Gummihose, eine wasserdichte Windelhose, meist auch synonym für vergleichbare Höschen aus PVC oder PE-beschichteten Materialien verwendet.
- „Gummi spielen“ meinen Kinder in einer Verkürzung, wenn sie Gummitwist spielen möchten.
- Der Gummibär wird nicht aus Kautschuk, sondern aus einer anderen (essbaren) Substanz mit gummiartigen Eigenschaften, z.B. Pektin oder Gelatine, hergestellt. Wegen der glatten und elastischen Eigenschaften ist Gummi auch ein Fetischobjekt.
siehe auch: Hartgummi

Weblinks


- [http://www.wilhelmi-gmp.de Gummi/Metall-Verbindungen]
- [http://www.geocities.com/rubbermuseum/ Virtuelles Gummimuseum]
- [http://www.hofftech.com/frames/frame_gummi.html Hoffmann Gummilexikon]
- [http://www.industrystock.com/html/Gummi--und-Kunststoffmaschinen/Gummimaschinen/hersteller_kategorie_show-de-1501-0.html Firmenadressen: Gummiherstellung und Verarbeitung] Kategorie:Weiche Materie Kategorie:Kunststoff ja:ゴム

Iinatti (Oulu)

Iinatti on yksi Oulun kaupunginosista. Se sijaitsee Oulun itäpuolella, Oulusta Kajaaniin johtavan rautatien ja valtatien 22 välisellä alueella. Pääosin rakennuskanta on 1990-luvulla rakennettuja omakotitaloja, joskin osa rakennuksista on peräisin aiemmilta vuosikymmeniltä. Palvelut alueella ovat varsin rajalliset, ja lähin palvelukeskus onkin Maikkulan suuralueen keskus. Varsinaisesti Kaakkurin kaupunginosassa sijaitseva Iinatin moottoriurheilukeskus joutuu muuttamaan tulevaisuudessa Ylikiiminkiin valtatien 20 varteen. Luokka:Oulun kaupunginosat

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Programma

Le gare sono indicate in grassetto
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