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Benito Juárez

Benito Juárez

Benito Juárez García (
- 21. März 1806 in Guelatao; † 18. Juli 1872 Mexiko-Stadt) war ein mexikanischer Staatsmann und Präsident von Mexiko 1861-1872. Er gilt als einer der größten Reformer Mexikos. 1872

Leben

Benito Juárez wurde in der Ortschaft Guelatao im Bundesstaat Oaxaca als Sohn zapotekischer Eltern geboren. Mit drei Jahren wurde er Waise und von Priestern erzogen. Bis zu seinem 15. Lebensjahr sprach er kein Spanisch. Nach seinem Studium und einer kurzen Tätigkeit als Anwalt wandte er sich der Politik zu, er wurde Parteigänger der Liberalen. Nach der Niederlage Mexikos im Krieg gegen die USA 1848 gehörte er zu der neuen Generation von Liberalen, zu deren Führer er schließlich wurde. 1854 setzte er den im Krieg unterlegenen General Antonio López de Santa Anna ab und nahm ein radikales Programm in Angriff, das als La Reforma in die Geschichte einging. Nach dem Sturz des Generals Santa Anna wurde er Justizminister und erließ Reformgesetze über die Trennung von Kirche und Staat, Zivilehe, Religionsfreiheit und Aufhebung der Klöster. Er entwickelte sich zum Verfechter der Agrarreform und wurde 1858 zum Präsidenten von Mexiko gewählt. Der nicht zuletzt dadurch 1858 ausgelöste Bürgerkrieg gegen die Konservativen konnte 1861 gewonnen werden. Da das Land finanziell ausgeblutet war, wollte Juárez die Schuldenrückzahlungen an das Ausland auf zwei Jahre einstellen. Zu den Gläubigerländern zählte auch Frankreich. Das gab Napoleon III. den Vorwand, militärisch in Mexiko zu intervenieren. England und Spanien beteiligten sich zunächst, zogen sich aber bald zurück. Die Französische Intervention (Interventionskrieg) rollte Ende 1861 an. Am 25. Januar 1862 erließ der zunächst militärisch unterlegene Juárez ein Gesetz, das alle Helfer der Franzosen mit der Todesstrafe bedroht. Juarez vertrieb 1866 die Franzosen mit Hilfe der USA aus dem Land. Nach dem Sieg über die Franzosen überwachte er 1867 persönlich die standrechtliche Exekution von Kaiser Maximilian I. in Querétaro, den Napoleon III. als Statthalter 1864 eingesetzt hat. Sein Reformwerk setzte er bis zu seinem Tode fort. Benito Juárez zählt heute zu den Nationalhelden Mexikos. 1872 starb Juarez in seinem Amtssitz an einem Herzanfall. Benito Juárez gilt als einer der größten und meistverehrten Präsidenten Mexikos, zahlreiche Straßennamen und Statuen erinnern an ihn. Gern zitiert wird auch sein Ausspruch "El respecto al derecho ajeno es la paz" (Respekt vor dem Recht des Anderen bedeutet Frieden). Der Flughafen Benito Juárez International Airport in Mexiko-Stadt wurde nach ihm benannt.

Wirkung


- Karl May: Waldröschen III. Dresden: Münchmeyer Verlag 1882-1884. (Bearbeitung durch den Karl-May-Verlag u.d.T.: Benito Juarez. Bamberg. (Gesammelte Werke; 53)).
- Der Schatz der Azteken, Film von Robert Siodmak (1964), mit Fausto Tozzi als Benito Juarez.
- Präriejäger in Mexiko, Teil 1: Benito Juarez. TV-Film von Hans Knötzsch (1988) Juarez, Benito Juarez, Benito Juarez, Benito Juarez, Benito Juarez, Benito ja:ベニート・フアレス

21. März

Der 21. März ist der 80. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 81. in Schaltjahren) - somit bleiben 285 Tage bis zum Jahresende. Tag des Frühlingsäquinoktiums (Tagundnachtgleiche)

Ereignisse

Frühlingsäquinoktiums
- 1804 - Der Code Napoleon wird Frankreichs Bürgerliches Gesetzbuch.
- 1871 - Otto von Bismarck wird Reichskanzler.
- 1913 - Albert Schweitzer und seine Frau Helene brechen zu ihrer ersten Reise nach Afrika auf, um in Lambaréné in Äquatorialafrika ein Krankenhaus aufzubauen.
- 1918 - 1. Weltkrieg: Beginn der Deutsche Frühjahrsoffensive 1918
- 1933 - Tag von Potsdam. Staatsakt in der Garnisonkirche
- 1935 - Rückbenennung Persiens in Iran
- 1938 - das Gebiet von wird von Sudetendeutschen Freikorps besetzt.
- 1939 - Litauen tritt das Memelland an Deutschland ab.
- 1960 - In Sharpeville in Südafrika kommt es zu einem Massaker, indem die Polizei auf eine Gruppe schwarzer südafrikanischer Demonstranten feuert und dabei 69 Menschen tötet und 180 verletzt.
- 1960 - Im DDR-Fernsehen startet die Sendereihe "Der schwarze Kanal", in der Karl-Eduard von Schnitzler den Kapitalismus bekämpft.
- 1965 - Bürgerrechtler beginnen mit Martin Luther King den Marsch von Selma nach Montgomery, Alabama.
- 1975 - In Äthiopien wird die Monarchie durch das Militär abgeschafft.
- 1979 - Der in Camp David ausgehandelte Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten wird vom israelische Parlament mit großer Mehrheit gebilligt.
- 1980 - US-Präsident Jimmy Carter kündigt den Boykott der Olympischen Spiele in Moskau durch die USA an.
- 1990 - Lee Teng-huis wird Präsident der Nationalversammlung in Taiwan.
- 1990 - Namibia wird als letztes afrikanisches Land unabhängig, erster Präsident ist Sam Nujoma (SWAPO).
- 1999 - Finnland. Paavo Lipponen wird in seinem Amt als Ministerpräsident bestätigt.
- 2001 - Bulgarien. Transit- und Stationierungsabkommen für Truppen der NATO.
- 2004 - Mazedonien stellt die Anträge auf die Mitgliedschaft in der NATO und die Aufnahme in die EU.
- 2004 - Franz Müntefering wird auf einem SPD-Sonderparteitag mit 95,1 % der Stimmen zum Nachfolger von Gerhard Schröder als Bundesvorsitzender der SPD gewählt.

Kultur


- 1799 - Uraufführung der Oper "Dankgefühl einer Geretteten" von Johann Nepomuk Hummel
- 1839 - Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert die postume Uraufführung von Franz Schuberts Große Sinfonie C-Dur im Gewandhaus zu Leipzig
- 1872 - Uraufführung der Oper "Hermione" von Max Bruch an der Hofoper Berlin.
- 1877 - Uraufführung der Oper "Die Folkunger" von Edmund Kretschmer in Dresden.
- 1896 - Uraufführung der Oper "Das Heimchen am Herd" von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien.

Wirtschaft


- 1967 - Honda stellt das erste japanische Importauto auf dem deutschen Markt vor - den 3,33 Meter langen Kleinsportwagen "S 800".

Wissenschaft und Technik

Religion


- 1556 - In Oxford wird der Erzbischof von Canterbury, Thomas Cranmer, auf dem Scheiterhaufen wegen Hochverrats und Häresie verbrannt.
- 1937 - Die gegen die kirchenfeindliche Haltung des Regimes in Deutschland gerichtete Enzyklika "Mit brennender Sorge" Papst Pius XI. wird in allen deutschen katholischen Gemeinden verlesen.

Katastrophen


- 1957 - Pazifik. Eine Maschine der U.S. Air Force mit 67 Menschen an Bord verschwindet etwa 400 km vor Tokyo vom Radar und ist seither verschollen.
- 1991 - Bei der Landung in Al Mishab, Saudi-Arabien, verunglückt eine Lockheed C-130 der Königlich Saudischen Luftwaffe, wobei 98 von 101 Menschen an Bord umkommen.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf gegen Tony Tubbs im Tokyo Dome durch technischen KO und wird dadurch Weltmeister im Schwergewicht .

Geboren

Tokyo Dome Tokyo Dome Tokyo Dome
- 927 - Song Taizu, Chinesischer Kaiser, Gründer der Song-Dynastie
- 1295 - Heinrich Seuse, deutscher Dominikanermönch und Mystiker
- 1474 - Angela Merici, Gründerin des Ursulinen-Ordens
- 1683 - Ludolf August von Bismarck, russischer General
- 1685 - Johann Sebastian Bach, deutscher Komponist
- 1716 - Josef Seger, böhmischer Komponist
- 1736 - Claude-Nicolas Ledoux, französischer Architekt
- 1745 - Marianne von der Leyen, Regentin in Blieskastel
- 1757 - James Sowerby, britischer Naturforscher und Maler
- 1763 - Jean Paul, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1768 - Jean Baptiste Joseph Fourier, französischer Mathematiker und Physiker
- 1775 - Lucien Bonaparte, jüngster Bruder der Bonapartes
- 1806 - Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Präsident
- 1809 - Carl Gustav Friedrich Hasselbach, Geheimer Regierungsrat und Kommunalpolitiker
- 1809 - Jules Favre, französischer Politiker
- 1810 - Johann Anzengruber, österreichischer Schriftsteller
- 1839 - Modest Mussorgski, russischer Komponist
- 1852 - Arthur Milchhöfer, deutscher Archäologe
- 1869 - Florenz Ziegfeld Jr., US-amerikanischer Theaterproduzent
- 1874 - Alfred Tysoe, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1876 - Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1876 - Walter Tewksbury, US-amerikanischer Athlet
- 1879 - Josef Steinbach, österreichischer Gewichtheber
- 1880 - Hans Hofmann, deutschstämmiger Maler
- 1882 - Fritzi Massary, österreichische Schauspielerin
- 1887 - Edwin Scharff, deutscher Bildhauer
- 1887 - Erich Mendelsohn, deutscher Architekt
- 1889 - W. S. Van Dyke, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1893 - Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1893 - Hans Zulliger, schweizerischer Volksschullehrer
- 1894 - Rudolf Nebel, deutscher Raketentechniker
- 1895 - Joseph Panholzer, deutscher Politiker (Bayernpartei)
- 1901 - Karl Arnold, deutscher Politiker (Zentrumspartei, später CDU), Ministerpräsident NRW
- 1901 - Rudolf Harms, deutscher Schriftsteller
- 1902 - Eddie James House, US-amerikanischer Musiker
- 1904 - Max Steenbeck, deutscher Physiker
- 1913 - Paul Fröhlich, Mitglied des Politbüros des ZK der SED der DDR
- 1913 - Werner Höfer, deutscher Journalist
- 1915 - Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator
- 1920 - Eric Rohmer, französischer Film- und Theaterregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker
- 1921 - Arthur Grumiaux, belgischer Violinist
- 1922 - Russ Meyer, US-amerikanischer Sexfilm-Regisseur und -Produzent
- 1925 - Hugo Koblet, Radrennfahrer der Schweiz
- 1925 - Peter Brook, britischer Theaterregisseur
- 1926 - Ralph Abernathy, US-amerikanischer Bürgerrechtskämpfer
- 1927 - Hans-Dietrich Genscher, deutscher FDP-Politiker, Innenminister 1969-1974, Außenminister 1974-1992
- 1928 - Peter Hacks, deutscher Dramatiker und Schriftsteller
- 1930 - Otis Spann, US-amerikanischer Musiker
- 1932 - Walter Gilbert, US-amerikanischer Chemiker
- 1935 - Brian Clough, englischer Fußballspieler
- 1935 - Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Anton Pfeifer, deutscher CDU-Politiker, MdB 1969-2002
- 1941 - Hubert Deittert, deutscher CDU-Politiker, MdB
- 1942 - Françoise Dorléac, französische Schauspielerin
- 1944 - Gila von Weitershausen, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Marie-Christine Barrault, französische Schauspielerin
- 1944 - Charles Greene, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1945 - Rose Stone, US-amerikanische Musikerin
- 1946 - Ray Dorset, britischer Musiker
- 1946 - Timothy Dalton, englischer Schauspieler
- 1947 - Franco Mussida, italienischer Musiker
- 1949 - Slavoj Žižek, slowenischer Psychoanalytiker und Philosoph
- 1950 - Horst Hoffmann, deutscher Schriftsteller
- 1950 - Roger Hodgson, britischer Musiker
- 1958 - Marlies Göhr, deutsche Leichtathletin
- 1958 - Gary Oldman, britischer Schauspieler
- 1959 - Nobuo Uematsu, japanischer Pianist und Komponist
- 1960 - Ayrton Senna, dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1960 - Hansrüedi Zbinden, schweizer Entertainer
- 1961 - Lothar Matthäus, deutscher Fußballspieler
- 1962 - Matthew Broderick, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Ronald Koeman, niederländischer Fußballspieler und -trainer
- 1969 - Ali Daei, iranischer Fußballspieler
- 1971 - Dirk von Lowtzow, deutscher Musiker und Texter (Tocotronic)
- 1971 - Wanja Lindner, deutscher Einradhockeyspieler und Kunstradfahr-Trainer
- 1973 - Andrei Kivilev, kasachischer Radrennfahrer
- 1974 - Eric Baumann, deutscher Radprofi
- 1975 - Mark Williams, Snooker-Profispieler
- 1978 - Rani Mukherjee, indische Schauspielerin und Fotomodell
- 1980 - Ronaldinho, brasilianischer Fußballspieler
- 1982 - Ejagayehu Dibaba, äthiopische Leichtathletin und Olympionikin

Gestorben

Ejagayehu Dibaba Ejagayehu Dibaba Ejagayehu Dibaba Ejagayehu Dibaba
- 547 - Benedikt von Nursia, italienischer Mönch, Begründer des christlichen Mönchtums im Westen
- 850 - Nimmyō, 54. Kaiser von Japan
- 1065 - Richeza von Polen, Königin von Polen
- 1073 - Alexander II., in Rom; Papst seit 1061
- 1145 - Johannes von Valence, Zisterzienser, lebte im Kloster des heiligen Bernhards in Clairvaux
- 1487 - Bruder Klaus, schweizerischer Einsiedler, Asket und Mystiker
- 1556 - Thomas Cranmer, anglikanischer Erzbischof und Reformator
- 1656 - James Ussher, irischer anglikanischer Theologe
- 1715 - Johann Baptist von Arco, Oberbefehlshaber der bayerische Armeen im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1729 - John Law, schottischer Nationalökonom
- 1743 - Philipp Karl von Eltz, Kurfürst und Erzbischof des Bistums Mainz
- 1751 - Johann Heinrich Zedler, Leipziger Buchhändler und Verleger
- 1762 - Nicolas Louis de Lacaille, französischer Astronom
- 1791 - Friedrich Bogislav Graf von Tauentzien, preußischer General
- 1795 - Guovanni Arduino, Geologe
- 1804 - Louis Antoine Henri de Condé, Herzog von Enghien, französischer Herzog
- 1830 - Johann Rudolf Wyss, schweizerischer Autor
- 1831 - José Tomás Ovalle, Präsident von Chile
- 1842 - Ignaz Anton Demeter, 1839 bis 1842 Erzbischof von Freiburg
- 1843 - Robert Southey, englischer Geschichtsschreiber und Dichter
- 1857 - William Scoresby, britischer Seefahrer und Forscher
- 1862 - Alfred I. Fürst zu Windisch-Graetz, österreichischer Adeliger und Feldmarschall
- 1891 - Joseph Eggleston Johnston, US-amerikanischer General
- 1892 - Annibale de Gasparis, italienischer Astronom
- 1896 - Isabel Burton, britische Reiseschriftstellerin
- 1906 - Carl von Siemens, deutscher Industrieller
- 1909 - Rudolf von Gottschall, deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1910 - Nadar, französischer Fotograf
- 1910 - Johannes Schilling, deutscher Bildhauer
- 1921 - Joseph Müller, Weihbischof in Köln
- 1932 - Georg Dehio, deutscher Kunsthistoriker
- 1934 - Franz Schreker, österreichischer Komponist
- 1935 - Wilhelm Niemann, deutscher Navigationsoffizier der DO-X
- 1936 - Alexander Konstantinowitsch Glasunow, russischer Komponist
- 1938 - Ernst Epstein, österreichischer Architekt
- 1939 - Evald Aav, estnischer Sänger, Komponist und Chorleiter
- 1939 - Pietro Abbà Cornaglia, Komponist aus dem Piemont
- 1940 - Felice Nazzaro, italienischer Rennfahrer
- 1945 - Arthur Nebe, Chef des Reichskriminalpolizeiamtes, beteiligt am Attentatsversuch auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944
- 1948 - Felix Linnemann, Präsident des Deutschen Fußball-Bunds
- 1951 - Willem Mengelberg, niederländischer Dirigent
- 1952 - Peter Petersen, deutscher Reformpädagoge
- 1959 - Heinrich Leuchtgens, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Hermann Burte, deutscher Maler und Schriftsteller
- 1963 - Josef Gauchel, deutscher Fußballspieler
- 1966 - Lauri Ikonen, finnischer Komponist
- 1968 - Gerhart Eisler, deutscher Journalist und Politiker
- 1970 - Marlen Haushofer, österreichische Schriftstellerin
- 1980 - Hans Dichgans, deutscher Politiker und MdB
- 1985 - Michael Redgrave, britischer Schauspieler
- 1987 - Robert Preston, US-amerikanischer Schauspieler
- 1988 - Hans Fronius, österreichischer Maler und Graphiker
- 1989 - Cesare Musatti, italienischer Mathematiker, Philosoph und Psychologe
- 1990 - Lev Yashin, russischer Fußballspieler
- 1991 - Leo Fender, amerikanischer Techniker und Firmengründer
- 1992 - René König, deutscher Soziologe
- 1995 - Wolfgang Harich, Philosoph und Journalist in der DDR
- 1998 - Galina Ulanowa, russische Primaballerina
- 2000 - Wolfgang Gress, Wirtschaftsfunktionär der DDR
- 2003 - Leonard Hokanson, US-amerikanischer Pianist
- 2003 - Wolfgang Kartte, deutscher Volkswirtschaftler
- 2004 - Hermann-Josef Weidinger, österreichischer Kräuterpfarrer
- 2004 - Mirwais Sadik, afghanischer Politiker

Feier- und Gedenktage


- Kurdisches Neujahresfest Newroz
- Neujahrfest bzw. Nouruz in Iran, Afghanistan, Tadschikistan bzw. Zentralasien
- Tag der Menschenrechte in Südafrika (siehe Ereignisse 1960)
- Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung (UNO) und Beginn der Woche der Solidarität mit den gegen Rassismus und Rassendiskriminierung kämpfenden Völkern
- Internationaler Tag des Waldes (UNO)
- Welttag der Poesie (UNESCO)

Siehe auch


- 20. März - 22. März
- 21. Februar - 21. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0321 ja:3月21日 ko:3월 21일 simple:March 21 th:21 มีนาคม

1806

Ereignisse


- München wird Hauptstadt des Königreichs Bayern
- 1. Januar: Bayern und Württemberg werden zu Königreichen
- 1. Januar: Kurfürst Friedrich II. wird als Friedrich I. König von Württemberg
- 27. Februar: Preußen proklamiert die Besetzung Hannovers
- 10. Mai Steins Denkschrift an Luise
- 12. Juli: Gründung des Rheinbundes
- 6. August: Ende des Heiligen Römischen Reiches. Kaiser Franz II. aus dem Hause Habsburg-Lothringen legt die Kaiserkrone nieder
- 26. August: Johann Philipp Palm wird in Braunau am Inn auf Befehl Napoleons hingerichtet
- 2. September: Ein Bergsturz verschüttet das Schweizer Dorf Goldau; 457 Menschen kommen dabei ums Leben
- 9. Oktober: Friedrich Wilhelm III. erklärt Frankreich den Krieg
- 14. Oktober: Napoleon I. schlägt in der Schlacht bei Jena und Auerstedt die preußische Armee. [http://www.jena1806.de/]
- 20. Oktober: Napoleon zieht mit seinen Truppen in Berlin ein
- 28. Oktober: Kapitulation des preußischen Heeres unter Fürst zu Hohenlohe-Ingelfingen an Napoleon Bonaparte bei Prenzlau
- 21. November: Napoleon erlässt das Berliner Dekret und errichtet damit die Kontinentalsperre gegen England
- 11. Dezember Frieden von Posen, Sachsen schließt Frieden mit Frankreich
- Der Walfänger Bristow entdeckt die Gruppe der Auckland-Inseln
- Napoléon Bonaparte ernennt Andorra zur Republik

Kultur


- 25. Februar: Uraufführung der Oper Faniska von Luigi Cherubini am Theater am Kärntnertor in Wien
- 14. April: Uraufführung der Oper Die Sylphen von Friedrich Heinrich Himmel an der Hofoper in Berlin
- 4. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Philoclès von Victor Dourlen an der Opéra-Comique in Paris
- 23. Dezember: Uraufführung des Violinenkonzerts von Ludwig van Beethoven in Wien
- Goethe veröffentlicht Faust 1. Teil

Geboren


- 1. Januar: Karl von Weber, deutscher Historiker († 1863)
- 1. Januar: Lionel Kieseritzky, französisch-polnischer Schachmeister († 1853)
- 3. Januar: Henriette Sontag, Opernsängerin († 1854)
- 13. Januar: Michel Chevalier, französischer Ökonom und Freihändler († 1879)
- 14. Januar: Matthew Fontaine Maury, US-amerikanischer Marineoffizier und Hydrograph († 1873)
- 19. Februar: Johannes von Kuhn, deutscher Theologe († 1887)
- 3. März: Emil Adolf Roßmäßler, deutscher Naturforscher und Volksschriftsteller († 1867)
- 10. März: Eduard Friedrich Weber, deutscher Physiologe und Arzt († 1871)
- 21. März: Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Präsident († 1872)
- 28. März: Hans Victor von Unruh, Politiker und Regierungsrat († 1886)
- 2. April: Giacomo Antonelli, römischer Kardinal und Staatssekretär († 1876)
- 2. April: Friedrich Halm, österreichischer Dichter und Dramatiker († 1871)
- 6. April: Friedrich Wilhelm Ritschl, deutscher Sprachwissenschaftler († 1876)
- 9. April: Isambard Kingdom Brunel, britischer Ingenieur († 1859)
- 11. April: Alexander Graf von Auersperg, österreichischer Dichter und Politiker († 1876)
- 15. April: Emile Souvestre, französischer Roman- und Bühnendichter († 1854)
- 29. April: Ernst von Feuchtersleben, österreichischer Popularphilosoph († 1849)
- 8. Mai: António José de Ávila, portugiesischer Politiker († 1881)
- 8. Mai: Johann Friedrich Kittl, tschechischer Komponist († 1868)
- 20. Mai: John Stuart Mill, englischer Philosoph und Ökonom († 1873)
- 26. Mai: Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio, bergischer Schriftsteller und Dichter († 1876)
- 9. Juni: Ernst von Bibra, Naturforscher und Schriftsteller († 1878)
- 12. Juni: John August Roebling, Ingenieur († 1869)
- 18. Juni: Julius Köbner, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden
- 21. Juni: Emile de Girardin, französischer Verleger († 1881)
- 27. Juni: Augustus de Morgan, englischer Mathematiker († 1871)
- 19. Juli: Lorenz Diefenbach, deutschnationaler Schriftsteller und Sprachwissenschaftler († 1883)
- 22. Juli: Johann Kaspar Zeuß, deutscher Philologe († 1856)
- 2. August: Alexander von Soiron, Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung († 1855)
- 10. August: Carl Franz Wilhelm Edel, deutscher Jurist und Politiker († 1890)
- 10. August: Julius Weisbach, deutscher Mathematiker und Ingenieur († 1871)
- 16. September: Fjodor Fjodorowitsch Andresen, Russischer Maler
- 17. September: Guillaume-Benjamin Duchenne, franzoesischer Physiologe († 1875)
- 18. September: Heinrich Laube, deutscher Schriftsteller und Dramatiker († 1884)
- 19. September: Fabre Geffrard, haitianischer Politiker († 1879)
- 19. September: William Dyce, britischer Maler († 1864)
- 29. September: Friedrich Feuerbach, Philologe und Philosoph († 1880)
- 9. Oktober: Anton von Stabel, Regierungschef von Baden († 1880)
- 13. Oktober: Otto Unverdorben, Kaufmann und Apotheker († 1873)
- 25. Oktober: Max Stirner, deutscher Philosoph († 1856)
- 20. November: Adolf Harless, deutscher protestantischer Theologe († 1879)
- 12. Dezember: François Blanc, französischer Mathematiker und Finanzier († 1877)
- 17. Dezember: Johann Christian Friedrich Tuch, deutscher Orientalist († 1867)

Gestorben


- 16. Januar: Nicolas Leblanc, französischer Arzt, Chemiker und Fabrikant (
- 1742)
- 23. Januar: William Pitt der Jüngere, Premierminister von Großbritannien (
- 1759)
- 22. Februar: James Barry, britischer Maler (
- 1741)
- 3. März: Heinrich Christian Boie, evangelischer Theologe (
- 1744)
- 2. April: Werner Marx, war Generalvikar in Köln (
- 1746)
- 27. April: Amalie von Gallitzin, Mitbegründerin des 'romantischen' Katholizismus (
- 1748)
- 8. Juni: Johann Joseph La Roche, österreichischer Schauspieler (
- 1745)
- 10. Juni: Peter Villaume, deutscher Theologe und Pädagoge (
- 1746)
- 10. Juli: Georg Stubbs, britischer Maler (
- 1724)
- 26. Juli: Karoline von Günderode, deutschsprachige Schriftstellerin (
- 1780)
- 10. August: Johann Michael Haydn, österreichischer Komponist (
- 1737)
- 22. August: Jean-Honoré Fragonard, französischer Maler (
- 1732)
- 23. August: Charles Augustin de Coulomb, französischer Physiker (
- 1736)
- 10. September: Johann Christoph Adelung, deutscher Bibliothekar (
- 1732)
- 13. September: Charles James Fox, britischer Politiker (
- 1749)
- 10. Oktober: General Louis Ferdinand Prinz von Preußen fällt bei Saalfeld (
- 1772)
- 17. Oktober: Jakob I., Kaiser von Haiti seit 1804 (
- etwa 1760)
- 26. Oktober: John Graves Simcoe, Vizegouverneur von Oberkanada (Upper Canada) (
- 1752)
- 31. Oktober: Sophie Mereau, deutsche Schriftstellerin (
- 1770)
- 10. November: Claude-Nicolas Ledoux, französischer Architekt (
- 1736)
- 10. November: Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig, preußischer Feldmarschall (
- 1735)
- 11. November: Josef Gottlieb Koelreuter, deutscher Botaniker und Professor für Naturgeschichte (
- 1733)
- 11. November: Fra Diavolo, Straßenräuber und Widerstandskämpfer (
- 1760)
- 9. Dezember: Franz, Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld (
- 1750) ko:1806년 simple:1806

Guelatao

San Pablo Guelatao ist eine Gemeinde im Bundesland Oaxaca, Mexiko, ungefähr 55 km nördlich der Stadt Oaxaca. Es ist der Geburtsort von Mexicos bekanntestem Führer, Präsident Benito Juárez. 1810 (zu Juárez' Jugendzeit) hatte Guelatao eine Bevölkerung von ungefähr 100 Menschen, 2001 hatte der Ort mehr als 1200 Einwohner. Guelatao liegt an den Ausläufern der Sierra Madre. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Zapotec. Das Dorf hat ein kleines Museum zur Geschichte dieser Bevölkerungsgruppe. Kategorie:Ort in Mexiko

1872

Ereignisse


- 1. Januar: Das Strafgesetz für alle deutschen Bundesstaaten tritt in Kraft
- 1. März: Gründung des Yellowstone-Nationalparkes in den USA
- 26. März: Erdbeben unbekannter Stärke in Owens Valley, Kalifornien, USA. 27 Tote
- April: Erdbeben in der Türkei, über 1.000 Tote
- 4. Juli: Jesuitengesetz: Verbot aller Niederlassungen des Ordens der Jesuiten auf deutschem Boden
- November: In der Nacht vom 12. auf den 13. November wird die gesamte deutsche Ostseeküste von einer schweren Sturmflut heimgesucht, 271 Tote (siehe Ostseesturmflut 1872)
- Ein Reichsgesetz verfügt die Schließung aller Spielbanken im Reichsgebiet
- Das bereits bekannte Badminton-Spiel wird vom Duke of Beaufort zum ersten Mal auf seinem Landsitz Badminton in England vorgestellt
- Das Kitab-i-Aqdas, das Heiligste Buch der Baha'i, wird von Baha'u'llah niedergeschrieben
- Berlin wird Hauptstadt des 2. Deutschen Reiches

Kultur


- 20. Februar: Das Metropolitan Museum of Art wird in New York eröffnet
- 21. März: Uraufführung der Oper Hermione von Max Bruch an der Hofoper Berlin
- 16. November: Uraufführung der Operette Sol-si-ré-pif-pan von Georges Bizet im Château d'Eau in Paris
- Gründung der Universität von Klausenburg: die spätere „Universität der Wissenschaften Szeged

Geboren


- 4. Januar: Edmund Rumpler, Ingenieur († 1940)
- 6. Januar: Alexander Nikolajewitsch Skrjabin, russischer Pianist und Komponist († 1915)
- 6. Januar: Alexander Skrjabin, russischer Pianist und Komponist († 1915)
- 11. Januar: Paul Graener, deutscher Komponist († 1944)
- 16. Januar: Edward Gordon Craig, englischer Schauspieler, Regisseur und Theatertheoretiker († 1966)
- 16. Januar: Henri Busser, französischer Komponist († 1973)
- 23. Januar: Joze Plecnik, slowenischer Architekt († 1957)
- 23. Januar: Paul Langevin, französischer Physiker († 1946)
- 28. Januar: Otto Braun, deutscher Politiker der Weimarer Republik († 1955)
- 8. Februar: Theodor Lessing, deutscher Philosoph und Publizist († 1933)
- 12. Februar: Diedrich Speckmann, deutscher Schriftsteller († 1938)
- 12. Februar: Conrad Heese, Rechtsanwalt und Justizrat († 1945)
- 6. März: Johan Bojer, norwegischer Schriftsteller († 1959)
- 6. März: Paul Juon, russischer Komponist († 1940)
- 7. März: Piet Mondrian, niederländischer Maler († 1944)
- 10. März: Aron Alexandrowitsch Solz, russischer Jurist und Revolutionär († 1945)
- 12. März: Ernst Hottenroth, Bildhauer († 1908)
- 19. März: Sergei Pawlowitsch Djagilew, russischer Herausgeber, Kunstkritiker und Kurator († 1929)
- 20. März: Bernhard Goldenberg, deutscher Manager († 1917)
- 30. März: Sergei Nikiforowitsch Wassilenko, russischer Komponist und Dirigent († 1956)
- 31. März: Alexandra Kollontai, russische Revolutionärin und Diplomatin († 1952)
- 31. März: Arthur Griffith, irischer Politiker († 1922)
- 1. April: Conrad Gröber, deutscher Bischof († 1948)
- 9. April: Léon Blum, französischer Politiker († 1950)
- 13. April: Alexander Roda Roda, österreichischer Schriftsteller und Publizist († 1945)
- 19. April: Alice Salomon, liberale Sozialreformerin in der deutschen Frauenbewegung († 1948)
- 25. April: Alexandra von Hessen-Darmstadt, Ehefrau von Zar Nikolaus II. († 1918)
- 29. April: Eyvind Alnæs, norwegischer Komponist († 1932)
- 1. Mai: Hugo Alfvén, schwedischer Komponist und Dirigent
- 1. Mai: Sidónio Pais, portugiesischer Militär und Putschist, später Präsident († 1918)
- 10. Mai: Marcel Mauss, französischer Ethnologe († 1950)
- 16. Mai: Maximilian Bayer, deutscher Offizier, Pfadfinder († 1917)
- 18. Mai: Bertrand Russell, Mathematiker und Philosoph († 1970)
- 31. Mai: Charles Greeley Abbot, US-amerikanischer Astrophysiker († 1973)
- 3. Juni: Habibullah Khan, von 1901 bis 1919 Emir von Afghanistan († 1919)
- 12. Juni: Emil Hácha, tschechischer Präsident des Protektorats Böhmen und Mähren († 1945)
- 13. Juni: Hans Erlwein, deutscher Baumeister († 1914)
- 14. Juni: Irene Abendroth, Königlich Sächsische Kammersängerin († 1932)
- 1. Juli: Louis Blériot, französischer Luftfahrtpionier († 1936)
- 4. Juli: Calvin Coolidge, 30. Präsident der USA († 1933)
- 16. Juli: Roald Amundsen, norwegischer Polarforscher († 1928)
- 22. Juli: Karl Helfferich, deutscher Politiker und Bankier († 1924)
- 23. Juli: Edward Adrian Wilson, englischer Polarforscher, Arzt und Ornithologe († 1912)
- 3. August: Christian Schreiber, deutscher Geistlicher († 1933)
- 3. August: Haakon VII., König von Norwegen († 1957)
- 13. August: Richard Martin Willstätter, deutscher Chemiker († 1942)
- 15. August: Sri Aurobindo, indischer Philosoph und Guru († 1950)
- 16. August: Siegmund von Hausegger, Komponist und Dirigent († 1948)
- 18. August: Adolf Schmal, österreichischer Fecht- und Radsportler († 1919)
- 18. August: Hugo Bettauer, österreichischer Schriftsteller († 1925)
- 21. August: Aubrey Beardsley, britischer Dichter, Zeichner, Graphiker, Karikaturist und Illustrator († 1898)
- 23. August: Elsa Neumann, deutsche Physikerin († 1902)
- 5. September: Carl Friedrich von Siemens, deutscher Industrieller († 1941)
- 7. September: Thomas Pelham Curtis, US-amerikanischer Leichtathlet († 1944)
- 10. September: Wladimir Arsenjew, russischer Forschungsreisender und Schriftsteller († [1930])
- 25. September: Carlo Graf Sforza, italienischer Politiker, Antifaschist († 1952)
- 25. September: Paul Reinecke, deutscher Archäologe
- 27. September: Karl Scheurer, Schweizer Politiker († 1929)
- 3. Oktober: Hermann Anschütz-Kaempfe, deutscher Erfinder des Kreiselkompass († 1931)
- 12. Oktober: Ralph Vaughan Williams, englischer Komponist und Dirigent († 1958)
- 14. Oktober: Reginald Doherty, englischer Tennisspieler († 1910)
- 15. Oktober: Wilhelm Miklas, Politiker († 1956)
- 22. Oktober: Alessio Ascalesi, Erzbischof von Neapel und Kardinal († 1952)
- 1. November: Friedrich Funder, Herausgeber der Wiener Tageszeitung Reichspost († 1959)
- 15. November: Hans Dominik, deutscher Science-Fiction- und Sachbuchautor († 1945)
- 26. November: Cläre Stinnes, Ehefrau des Ruhrindustriellen Hugo Stinnes († 1973)
- 30. November: Karl Friedrich Wilhelm Otto Richter, deutscher Politiker († 1927)
- 30. November: Morris Fuller Benton, Ingenieur und Schriftentwerfer († 1948)
- 4. Dezember: Pietro Fumasoni Biondi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1960)
- 5. Dezember: Harry Nelson Pillsbury, US-amerikanischer Schachspieler († 1906)
- 7. Dezember: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker († 1945)
- 10. Dezember: Ludwig Klages, deutscher Lebensphilosoph und Psychologe († 1956)
- 12. Dezember: Bruno Cassirer, deutscher Verleger und Galerist († 1941)
- 12. Dezember: Heinrich Vogeler, Künstler († 1942)
- 18. Dezember: Abdullah Abdurahman, Politiker Südafrikas († 1905)
- 30. Dezember: William Larned, US-amerikanischer Tennisspieler († 1926)
- Edward Burlingame Hill, US-amerikanischer Komponist († 1960)

Gestorben


- 2. Januar: Wilhelm Löhe, deutscher evangelischer Theologe (
- 1808)
- 21. Januar: Franz Grillparzer, österreichischer Dichter (
- 1791)
- 22. Januar: Franz von Elsholtz, deutscher Dichter und Schriftsteller (
- 1791)
- 6. Februar: James Chapman, englischer Afrikaforscher
- 6. März: Johann Jacoby, preußischer Politiker und führender deutscher Radikaldemokrat (
- 1805)
- 10. März: Giuseppe Mazzini, italienischer Nationalist und Gründer des „Jungen Italiens“ (
- 1805)
- 12. März: Zeng Guofan, chinesischer Staatsmann (
- 1811)
- 1. April: Hugo von Mohl, deutscher Botaniker (
- 1805)
- 2. April: Samuel Finley Breese Morse, US-amerikanischer Erfinder und Professor (
- 1791)
- 2. April: Samuel Morse, US-amerikanischer Erfinder (
- 1791)
- 27. April: Eugène Isabey, französischer Maler (
- 1804)
- 28. April: Moriz Adolph Briegleb, deutscher Politiker (
- 1809)
- 13. Mai: Moritz Hartmann, Journalist, Schriftsteller und Politiker jüdischer Herkunft (
- 1821)
- 28. Mai: Sophie von Österreich, Tochter von König Maximilian I. von Bayern (
- 1805)
- 31. Mai: Friedrich Gerstäcker, deutscher Abenteurer und Schriftsteller (
- 1816)
- 4. Juni: Jean-Baptiste Vaillant, französischer General und Marschall von Frankreich (
- 1790)
- 4. Juni: Stanislaw Moniuszko, polnischer Komponist (
- 1819)
- 20. Juni: Élie-Frédéric Forey, französischer General und Marschall von Frankreich (
- 1804)
- 21. Juni: Robert Prutz, deutscher Schriftsteller (
- 1816)
- 7. Juli: Pierre Lachambeaudie, französischer Fabeldichter (
- 1807)
- 18. Juli: Benito Juárez, mexikanischer Staatsmann und Staatspräsident (
- 1806)
- 26. Juli: Michele Carafa, italienischer Komponist von Opern (
- 1785)
- 3. August: Karl August Devrient, deutscher Theaterschauspieler (
- 1797)
- 5. August: Charles Eugène Delaunay, französischer Mathematiker und Astronom (
- 1816)
- 8. August: Eberhard zu Stolberg-Wernigerode, Politiker und preußischer Staatsbeamter (
- 1810)
- 8. August: Heinrich Abeken, deutscher Theologe (
- 1809)
- 11. August: Lowell Mason, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge (
- 1792)
- 21. August: David Kalisch, deutscher Schriftsteller (
- 1820)
- 26. August: Johann Christoph Lüders, Görlitzer Industriepionier, Kommunalpolitiker und Kulturförderer (
- 1803)
- 2. September: Nikolai Frederik Severin Grundtvig, dänischer Philologe, Theologe (
- 1783)
- 3. September: Paul Camille von Denis, Ingenieur und Eisenbahnpionier (
- 1796)
- 13. September: Ludwig Andreas Feuerbach, deutscher Philosoph (
- 1804)
- 18. September: Karl XV., König von Schweden von 1859 bis 1872 (
- 1826)
- 19. September: Joseph Ignatz Peter, Teilnehmer an der Badischen Revolution 1848/49 (
- 1789)
- 10. Oktober: William H. Seward, US-amerikanischer Politiker, Außenminister (
- 1801)
- 14. Oktober: Albrecht von Preußen, preußischer Prinz und General (
-  1809)
- 20. Oktober: Friedrich Welwitsch, Afrikaforscher und Botaniker (
- 1806)
- 23. Oktober: Théophile Gautier, französischer Schriftsteller (
- 1811)
- 29. Oktober: Pierre Charles Fournier Saint Amant, französischer Schahmeister (
- 1800)
- 6. November: George Gordon Meade, General der Unionsarmee im amerikanischen Bürgerkrieg (
- 1815)
- 8. NovemberMoritz Ludwig Seyffert, Philologe und Pädagoge (
- 1809)
- 21. November: Torgeir Augundsson, norwegischer Komponist (
- 1801)
- 23. November: John Bowring, britischer Staatsmann, Reisender und Schriftsteller (
- 1792)
- 6. Dezember: Fritz Anneke, deutscher Revolutionär und nordamerikanischer Offizier (
- 1818)
- 11. Dezember: Kamehameha V., König von Hawaii (
- 1830)
- 22. Dezember: Jakob Becker, deutscher Maler, Radierer und Lithograph (
- 1810)
- 23. Dezember: George Catlin, US-amerikanischer Maler, Autor und Indianerkenner (
- 1796)
- 24. Dezember: William John Macquorn Rankine, britischer Physiker und Ingenieur (
- 1820)
- 31. Dezember: Aleksis Kivi, finnischer Nationalschriftsteller (
- 1834)

Staatsoberhäupter

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (18611889)
- Schweiz: Emil Welti, Bundespräsident der Schweiz, (1872) ko:1872년 simple:1872 th:พ.ศ. 2415

Mexiko

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten (Estados Unidos Mexicanos) oder einfach nur Mexiko (México) sind ein Staat in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an die USA und im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, beides Randmeere des Atlantiks.

Geographie

Mexiko ist mehr als 5½mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und liegt auf dem nordamerikanischen Kontinent.
- Fläche komplett: 1.972.540 km², davon
- Land: 1.923.046 km²
- Wasser: 49.176 km² Mexiko grenzt im Norden an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize. Es besitzt zudem 12.540 km Meeresküste, davon
- 8.300 km Küstenland am Pazifik
- 3.200 km Küstenland am Atlantik Mexiko besitzt auf 200 Seemeilen (370 km) exklusive Nutzungsrechte. Die größten Städte Mexikos sind Mexiko-Stadt, Ecatepec de Morelos, Guadalajara, Puebla, Ciudad Juárez, Tijuana, Ciudad Nezahualcóyotl, Monterrey und León. Siehe: Liste der Städte in Mexiko

Klima

Liste der Städte in Mexiko Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Westen (Baja California) gerade noch wirksam wird.

Räumliche Gliederung

Kalifornien Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Osten und Westen herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: die Sierra Madre Oriental im Osten setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Westen aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern. Tertiär Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordilliera Neo Volcanica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, sondern zusätzlich durch eine Vielzahl von vulkanischen Kegeln und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur westlich der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde. Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeit aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.

Name

Der Staat ist nach seiner Hauptstadt benannt, deren Name auf ihre aztekischen Vorläuferin »Mexico-Tenochtitlan« zurückgeht. Dabei stammt der Teil »Mexi« vom Kriegsgott »Mexitli«, dessen Name sich wiederum aus »metztli« (Mond) und »xictli« (Nabel) zusammensetzt (»Mondkind«). Das »co« bzw. »ko« im Deutschen ist einfach ein Ortssuffix. Alle diese Wörter sowie viele weitere geographische Namen basieren in ihrer lateinischen Schreibweise auf der (kastilischen) Transkription der Spanier, der ersten Europäer dort. Sie schrieben den -Laut (deutsch: sch) der Nahuatl-Sprache wie damals bei ihnen üblich als x. Seither hat sich die Aussprache des Spanischen allerdings gewandelt und das alte x wird (deutsch: ch (nach a, o, u)) ausgesprochen – ebenso wie j und g (vor e, i), die einstmals (französisch: j) lauteten. In der Folge werden nun alle diese Worte mit j oder g geschrieben (z. B. Don Quixote -> Don Quijote) und x klingt ähnlich wie im Deutschen. Namen wurden allerdings wie auch bei anderen vergleichbaren Vorgängen anderswo nur teilweise (vgl. z. B. Celle) an die neue Buchstaben-Laut-Zuordnung angepasst. Trotzdem findet sich in spanischen Texten auch die Schreibweise Méjico statt México. In Mexiko selbst wird meist Wert auf die Schreibung mit x gelegt, da sie als eigene, nicht koloniale Schreibung gilt. Die königlich-spanische Akademie (Real Academia Española), die für die Festlegung der spanischen Orthographie zuständig ist, lässt beide Schreibweisen zu. Daneben wird das x teilweise, etwa in »Xochimilco«, als ausgesprochen (etwa »Schotschimilko«). Auf deutsch müsste es vom Original (heute: Mexihco, ) her also eher »Meschiko«, »Meeschiko« oder »Mehschiko« und von der aktuellen Aussprache eher »Mechiko« (oder »Mehchiko«) heißen, obwohl im Deutschen ch nach e üblicherweise gesprochen wird. Beide spanischen Schreibweisen (México und Méjico) erfordern von den meisten nicht spanischsprachigen Lesern zusätzliches Wissen zur Aussprache, da x und j in den meisten Sprachen für andere Laute stehen.

Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 75 % Mestizen, indigenen Völkern (unter anderem Maya, Azteken) und Europäischstämmigen (meist Spanier). Ein Teil der Mexikaner hat auch afrikanische Vorfahren, allerdings zu einem sehr geringen Prozentsatz. Die Mehrheit der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren innerhalb der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind jedoch noch einige von ihnen zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.

Religion

90 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7 %) sowie Anhänger traditioneller Religionen (3 %). Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, spielt die Religion in Mexiko und in anderen Lateinamerikanischen Ländern noch eine große Rolle.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Mexikos In den Jahren 1507 und 1574 erreichen die ersten spanischen Expeditionen unter Francisco Hernández de Córdova und Juan de Grijalva die Halbinsel Yucatán. Die neu „entdeckten“ Hochkulturen und die reichlichen Goldgegenstände machen die tierra firme, das Festland, für die Spanier interessant. In den Jahren 1519 bis 1521 gelingt es Hernán Cortés, das so genannte Azteken-Reich mit Hilfe zahlreicher indigener Verbündeter zu stürzen. Das heutige Mexiko wird zum Vizekönigreich Neuspanien. Im Jahre 1815 wurde die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, die einen langen Krieg nach sich zog, der 1821 zur endgültigen Unabhängigkeit führte. Danach verlor das mexikanische Gebiet an Größe, durch Verkauf an und durch die Invasion der USA (siehe auch Mexikanisch-Amerikanischer Krieg). Mexikanisch-Amerikanischer Krieg In den 1860ern stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Kaiser Maximilian von Mexiko einsetzte. Der von den Franzosen vertriebene Präsident Benito Juarez beendete die Kaiserzeit durch die Hinrichtung Maximilians. Die lange Diktatur Porfirio Díaz' führte 1911 zur Mexikanischen Revolution. Die revolutionären Kräfte besiegten die Armee, verloren sich aber in internen Streitereien, die das Land zwanzig Jahre lang in ständiger Unruhe hielten. Am Ende der Revolution kontrollierte die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) das Land bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Siehe auch: Liste der Präsidenten Mexikos

Politik

Mexiko ist seit 1917 eine präsidiale Bundesrepublik. Die Verfassung von 1917 wurde zuletzt im Jahr 1994 geändert. Der Präsident steht im Mittelpunkt des mexikanischen Institutionensystems und wird für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren, sexenio genannt, direkt gewählt. Das Parlament (Congreso de la Unión) besteht aus Abgeordnetenhaus (Cámara Federal de Diputados) (500 Mitglieder) und Senat (Senado) (128 Mitglieder). Die Wahl erfolgt alle drei beziehungsweise sechs Jahre. Mexiko wurde von 1929 bis 2000 von ein und der selben Partei regiert: der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Seit Dezember 2000 ist Vicente Fox Quesada (PAN) Präsident von Mexiko. Während der Regierungszeit der PRI bestand lange Zeit keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und jenen der “offiziellen Partei”, das heißt der PRI. So unterstand etwa auch die Organisation von Wahlen der PRI. Dies führte zu zahlreichen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wie beispielsweise Fälschung von Wahllisten, mehrfacher Stimmabgabe, Stimmenkauf, Kontrollen der Stimmabgabe, Wahlurnenraub und unkorrekter Stimmenauszählung. Seit 1990 ist das überparteiliche Instituto Federal Electoral (IFE) für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zuständig. Im Land werden Demokratiedefizite beklagt. So finden Maßnahmen gegen die Opposition statt. Als Beispiel sei die Aufhebung der Immunität (im Zuge eines fragwürdigen Amtsmissbrauchsverfahrens) des populären Bürgermeisters von Mexiko-Stadt Andrés Manuel López Obrador im April 2005 genannt, womit nicht zuletzt seine Präsidentschaftskandidatur verhindert werden sollte. Erst unter dem Druck von Massenprotesten wurde die Anklage fallen gelassen. Mexiko erlangte während des Faschismus in Europa große Bedeutung als Exilland [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf].

Grenzpolitik

Der Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA steht aufgrund des Wohlstandsgefälles zwischen den beiden Staaten im besonderen Blickpunkt der Behörden. Bei einem Treffen zwischen Präsident Vicente Fox und dem US-Präsidenten George W. Bush am 7. März 2004 wurde vereinbart, dass Mexikaner, die häufig in die USA reisen, von den strengen Grenzkontrollen (Fingerabdrücke, Fotografien) bei der Einreise in die USA teilweise ausgenommen werden. Diese Bestimmungen wurden von Washington vor allem zum Schutz vor terroristischen Anschlägen eingerichtet. Die USA kämpfen seit langem gegen illegal im Land lebende Mexikaner. Ein weiterer Streitpunkt mit den USA ist die Auslieferung von Gefangenen: die mexikanische Verfassung nennt in ihrem Artikel 18 als zulässigen Zweck von Bestrafung einzig die Rehabilitation von Kriminellen. Der mexikanische oberste Gerichtshof hat daher die Auslieferung von Gefangenen an Länder verboten, in denen ihnen die Todesstrafe oder eine lebenslängliche Haft ohne Aussicht auf Freilassung droht. Dies ist in den meisten Bundesstaaten der USA der Fall, wodurch der alte „Brauch“ von in den USA gesuchten Verbrechern, nach Mexiko zu fliehen, einen neuen Auftrieb erhalten hat. Karte Mexikos

Bundesstaaten

Karte Mexikos Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten (Estados) und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal), der die Hauptstadt umfasst: Siehe auch: Liste mexikanischer Staaten nach Einwohnerzahl und Fläche

Wirtschaft

Mexikos Wirtschaft wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Dominanz privater Firmen wächst ständig und die Privatisierung von Eisenbahn, See- und Flughäfen geht ihrem Ende entgegen, ebenso wie die weitere Privatisierung der Banken. Die Liberalisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen noch Reformen aus. Mexiko ist das wirtschaftlich stärkste Land Lateinamerikas und belegt momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste. Mittlerweile hat Mexiko zwölf Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern, unter anderem mit der EU (seit 2000), Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador. Seit dem 1. Januar 1994 ist Mexiko Mitglied des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). In den ersten Jahren nach dessen Inkrafttreten hatte sich die wirtschaftliche Situation des Landes nur unwesentlich verbessert. Seit Beginn des Freihandels sind die Ausfuhren bis heute um das Dreifache gestiegen, so entfallen mittlerweile 90 % der Exporte auf Freihandelsabkommen. Der höchste Zuwachs wird bei den Erdölausfuhren verzeichnet. Bedingt durch die stark gestiegenen Ölpreise konnte ein Wachstum von 27,3 % verzeichnet werden. Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Verschuldung konstant. Der Außenhandel weist ein Defizit von ca. 7,1 Mrd. Euro auf. Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei 4,9 % (BIP 2004) und die Arbeitslosenquote bei 4,3 %. Es besteht jedoch eine starke Unausgewogenheit in der Reallohn-Verteilung. So leben ca. 40 % (2003) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die Inflationsrate beträgt 4,0 % (2004). Inflationsrate Das Bruttoinlandsprodukt (571 Milliarden Euro, bei 37,73 Millionen Beschäftigten im Jahr 2004) teilt sich auf in:
- Landwirtschaft: 4 % des BSP werden erwirtschaftet durch 18 % der Beschäftigten
- Industrie: 27,2 % des BSP werden erwirtschaftet durch 24 % der Beschäftigten
- Dienstleistung: 68,9 % des BSP werden erwirtschaftet durch 58 % der Beschäftigten Quelle: http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/mx.html#Econ http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111

Kultur

Essen und Trinken

Hauptartikel: Mexikanische Küche Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden. Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle. Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Wasser aus den Wasserleitungen verschmutzt ist. Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.

Feiertage


- Día de los Muertos
- Día de la Independencia
- Guadalupana
- Día de la Revolución Mexicana

Literatur


- Octavio Paz
- Juan Rulfo
- Carlos Fuentes
- Alfonso Reyes
- José Vasconcelos
- Angeles Mastretta
- Laura Esquivel
- Mariano Azuela
- Paco Ignacio Taibo II

Malerei


- Diego Rivera (muralismo)
- Frida Kahlo
- Jesús de la Helguera
- Rufino Tamayo (muralismo)
- José Clemente Orozco (muralismo)
- David Alfaro Siqueiros (muralismo)
- José Luis Cuevas
- Dr. Atl
- Juan O'Gorman

Musik


- Mariachi
- Danzón
- Carlos Santana
- El Tri
- Lila Downs
- Lhasa de Sela
- Maná
- Molotov
- Control Machete
- Luis Miguel
- Cristian Castro
- Vicente Fernández
- Alejandro Fernández
- Thalia
- Paulina Rubio
- Café Tacuba
- Panteón Rococó