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Benito Mussolini

Benito Mussolini

Benito Amilcare Andrea Mussolini (
- 29. Juli 1883 in Dovia di Predappio in der Emilia-Romagna; † 28. April 1945 in Giulino di Mezzegra am Comer See, erschossen) war von 1922 bis 1943 faschistischer Diktator Italiens. Mussolini war während der gesamten Zeit Ministerpräsident und Capo del Governo, außerdem zeitweise u.a. auch Außen- und Innenminister. Als Führer der faschistischen Bewegung bzw. des faschistischen Regimes führte er den Titel Duce del Fascismo.

Leben

Italien Italien Mussolinis Vater war ein politisch linksgerichteter Demagoge in der italienischen Romagna, der seinem Sohn bewusst den Vornamen des mexikanischen Revolutionärs Benito Juarez gab. Entsprechend entwickelte sich Mussolini, von Beruf Volksschullehrer. Zunächst engagierte er sich ab 1901 beim sozialistischen Partito Socialista Italiano (PSI) und stieg dort bis 1912 in das Exekutiv-Komitee auf. Er wurde Chefredakteur der linksgerichteten Tageszeitung "Avanti". Wegen Desertion, Aufrufen zu Generalstreiks (z.B. gegen den italienischen Einmarsch in Libyen 1911) und ähnlichen Aktionen verbüßte Mussolini mehrere kurze Haftstrafen. Obwohl Mussolini 1914 das Anti-Kriegsmanifest der PSI unterzeichnete, gründete er kurz darauf die Fasci d'Azione Rivoluzionaria (FAR - Bünde der revolutionären Aktion), die für den Kriegseintritt Italiens eintrat. Daraufhin wurde Mussolini aus der PSI ausgeschlossen. Nach dem Ersten Weltkrieg, aus dem er schwer verwundet zurückkehrte, beteiligte sich Mussolini im März 1919 in Mailand an der Gründung der Fasci di Combattimento ("Kampfbünde" - Squadristen), die eine autoritäre Ordnung und die Revision der Versailler Verträge zugunsten Italiens forderten. Die "Squadren", die paramilitärischen Verbände der "Fasci", übten unter Mussolinis Oberbefehl jahrelang Terror gegen Gewerkschafter, linke Parteien und unliebsame Politiker in Nord- und Mittelitalien aus. Zwei Jahre später zogen die Faschisten unter Mussolinis Führung mit 34 Abgeordneten in das italienische Parlament ein. Mussolini wandelte die Fasci im November 1921 in die Nationale Faschistische Partei (PNF) um. TerrorWährend einer sich zuspitzenden innenpolitischen Krise ging Mussolini mit faschistischen Milizen, den Squadristen, in Straßenkämpfen, vor allem aber in sogenannten "Strafexpeditionen" in ländlichen Gebieten und mit Fabrikbesetzungen, gegen die Gewerkschaften, die Sozialisten und die gemäßigten Parteien vor. Die Squadren finanzierten sich u.a. durch Werksschutz-Aufträge der Industrie. Der italienische Staat ließ aus Furcht vor einer proletarischen Revolution nach russischem Vorbild die mehrheitlich aus mittelständischen Verhältnissen stammenden, aber auch aus vielen Studenten und ehemaligen Soldaten bestehenden Fasci gewähren. Die Mitgliederzahlen der Fasci stiegen von 20.000 im Jahr 1920 auf nahezu 200.000 im Jahr 1921. Aufgrund der Unruhen traten in kurzer Folge mehrere Regierungen zurück. Daraufhin organisierte Mussolini 1922 mit 26.000 Faschisten einen Sternmarsch (später aus Propagandagründen "Marcia su Roma" - Marsch auf Rom genannt, so auch der Titel des Tagebuches von Italo Balbo) der am 28. Oktober nach zwei Tagen vor der Hauptstadt eintraf. Mussolini selbst reiste später im Schlafwagen von Mailand aus an. Wohl aus Angst um seinen Thron weigerte sich König Viktor Emanuel III., den Belagerungszustand auszurufen, und ernannte Mussolini zum Ministerpräsidenten. 1924 wurde der sozialistische Oppositionspolitiker Matteotti erschossen. Indizien deuten darauf hin, dass Mussolini wahrscheinlich selbst den Auftrag für diesen Mord gegeben hat. In der Folge zogen die Oppositionsparteien, deren Einfluss bereits im Juli 1923 durch ein neues Wahlgesetz eingeschränkt wurde, demonstrativ aus dem Parlament aus. Mussolini nutzt die Matteotti-Krise, um die Vorherrschaft des PNF weiter auszubauen. Am 3. Januar 1925 erklärte er in einer Parlamentsrede seine politische Verantwortung für das Attentat. Im Allgemeinen wird mit diesem Datum der eigentliche Beginn der faschistischen Diktatur verbunden. 1926 wurden Oppositionsparteien verboten, zu den Wahlen 1928 traten nur noch vom PNF zugelassene Kandidaten an. Spezielle Gesetze schafften den institutionellen Rahmen, unter anderem den Gran Consiglio del Fascismo (den Faschistischen Großrat), der als gemischtes Partei- und Staatsorgan fungierte. Damit war die Umstrukturierung des italienischen Staates zu einer Diktatur abgeschlossen. Diktatur 1936 verkündete Mussolini die "Achse Rom-Berlin" und gab damit einen Bündnisvertrag mit Adolf Hitler bekannt. 1937 trat Italien aus dem Völkerbund aus und dem Antikomintern-Pakt zwischen dem Deutschen Reich und Japan bei. 1938 führte Italien antisemitische Rassengesetze ein, allerdings wohl nicht auf Anregung oder gar Druck des nationalsozialistischen Deutschen Reiches, sondern aus eigenem Antrieb zur Radikalisierung der totalitären Diktatur. Im April 1939 besetzte Mussolini Albanien, was die Fähigkeiten seiner schlecht ausgebildeten und ausgerüsteten Streitkräfte bereits auf das Äußerste strapazierte. Als die Deutschen durch ihren Einmarsch in Polen den Zweiten Weltkrieg begannen, verhielt sich Mussolini zunächst abwartend. Erst 1940, als deutsche Truppen die Kanalküste erreichten und ihm der Sieg sicher erschien, erklärte er England und Frankreich den Krieg - allerdings blieb der italienische Vormarsch trotz mehrfacher zahlenmäßiger Überlegenheit gegenüber der dortigen französischen Streitmacht bereits in den Alpen stecken. Sein Einmarsch in Griechenland im Oktober desselben Jahres scheiterte kläglich an dilettantischer Planung, maßloser Selbstüberschätzung und dem entschlossenen Widerstand der Griechen. Die Briten intervenierten und leisteten Luftunterstützung, mit deren Hilfe der griechische General Papagos die Invasoren zurrückschlug. Tausende italienische Soldaten gerieten in Gefangenschaft. Die Italiener wurden immer weiter nach Albanien fast bis nach Tirana zurückgedrängt. Erst mit der deutschen Invasion gegen Griechenland konnte Mussolini einen erfolgreichen Gegenangriff starten. Da die Briten eine Luftschlacht um ihr Land ausfechten mussten, glaubte Mussolini, dass die schwachen Kolonialgarnisionen in Afrika schnell überrannt werden und auf keine britische Unterstützung zählen könnten, doch auch hier gelang es den zahlmäßig weit schwächeren Streitkräften des Commonwealth, nicht nur die Invasion abzuwehren, sondern auch alle italienischen Besitzungen in Ostafrika zu okkupieren. In Nordafrika starteten die Italiener von Libyen aus einen Angriff auf Ägypten. Doch obwohl sie ihre vorgeschobene Stellung zu befestigen und auszubauen versuchten, wurden sie bei der britischen Gegenoffensive zum Rückzug gezwungen und in Libyen vernichtend geschlagen. Bereits im Laufe des Jahres 1941 verlor Mussolini den Großteil seiner Kolonialgebiete. Schon Ende 1940 versenkten britische Flugzeuge einen großen Teil der italienischen Mittelmeerflotte und brachen so die italienische Seeherrschaft. Mussolinis Konzept eines "Parallelkriegs" war damit gescheitert. Die deshalb zwangsläufig immer enger werdende Bindung an Deutschland, die Teilnahme am Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 und die Kriegserklärung an die USA im Dezember besiegelten die militärische Niederlage Italiens und auch das politische Schicksal des "Duce". Nach der Landung der Alliierten auf Sizilien setzte der Faschistische Großrat Mussolini am 25. Juli 1943 mit einfachem Mehrheitsbeschluss ab. Mussolini wurde verhaftet und an wechselnden Orten interniert. Inzwischen verhandelte Marschall Pietro Badoglio mit den US-Amerikanern und schloss mit ihnen einen Waffenstillstand, der am 8. September öffentlich gemacht wurde. Deutsche Truppen besetzten daraufhin Italien, befreiten Mussolini vom Gran Sasso in den Abruzzen und installierten unter seiner Führung das Marionettenregime der radikalfaschistischen Italienischen Sozialrepublik (Repubblica Sociale Italiana, auch: Republik von Salò). Nach gescheiterten Verhandlungen mit den Partisanen versuchte Mussolini über die Schweiz nach Deutschland zu fliehen. Er wurde jedoch in Dongo am Comer See am 27. April 1945 von kommunistischen Widerstandskämpfern gefangen genommen und ohne Gerichtsverfahren zusammen mit seiner Geliebten Clara Petacci am 28. April 1945 in Giulino di Mezzegra erschossen. Die Leichen wurden danach geschändet und öffentlich an einer Tankstelle am Piazzale Loreto in Mailand kopfüber aufgehängt. Bis heute existieren in Italien Theorien, dass Mussolini und seine Gefährten sterben "mussten", weil sie einen großen Teil des italienischen Staatsschatzes bei sich trugen (in Italien meist als oro di Dongo bezeichnet). Der größte Teil des Geldes sei in den folgenden Jahren in den Wiederaufbau der Kommunistischen Partei Italiens (PCI) geflossen. Der größte Teil der italienischen wie auch der internationalen Geschichtswissenschaft lehnt diese Darstellung jedoch ab. Mussolini wurde kurze Zeit später beigesetzt, sein Leichnam wurde jedoch von Faschisten entführt und erst 1957 im Beisein seiner Witwe, Rachele Mussolini, in Predappio unter dem Liktorenbündel, dem Symbol seiner Machtperiode und des Faschismus, beigesetzt.

Literatur


- Richard J.B. Bosworth: The Italian dictatorship. Problems and perspectives in the interpretation of Mussolini and fascism. London u.a.: Arnold, 1998.
- Richard J.B. Bosworth: Mussolini. London u.a.: Arnold, 2002.
- Renzo De Felice: Mussolini, 8 Bde. Turin: Einaudi, 1965-1997.
- Brunello Mantelli: Kurze Geschichte des italienischen Faschismus. Berlin: Wagenbach, 1999.
- Ernst Nolte: Der Faschismus in seiner Epoche. Die Action francaise, der italienische Faschismus, der Nationalsozialismus. München: Piper, 1963. (zuletzt Neuausgabe 2000)

Siehe auch


- Giovinezza
- Faschismus
- Marsch auf Rom

Weblinks


- [http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/MussoliniBenito/index.html www.dhm.de/] LeMO-Biografie
- [http://derstandard.at/?url=/?id=882638 derstandard.at/] Die Slowenen und Kroaten unter Mussolini Mussolini, Benito Mussolini, Benito Mussolini, Benito Mussolini, Benito Mussolini, Benito Mussolini, Benito ja:ベニート・ムッソリーニ simple:Benito Mussolini

29. Juli

Der 29. Juli ist der 210. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 211. in Schaltjahren) - somit bleiben 155 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1900 - König Umberto I. von Italien wird bei einem Attentat des Anarchisten Gaetano Bresci in Monza getötet
- 1938 - Wegen Grenzstreitigkeiten kommt es zur Schlacht am Khasan-See zwischen Japan und Russland.
- 1957 - Gründung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA)
- 1975 - Militärputsch in Nigeria
- 1981 - Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana Spencer (Prinzessin Diana)

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik

Kultur


- 1789 - Uraufführung der Oper "Claudine von Villa Bella" von Johann Friedrich Reichardt am Schloßtheater Berlin-Charlottenburg
- 1856 - Otto Wagner gewinnt die Ausschreibung zur Errichtung des Wiener Postsparkassenamts.
- 1954 - Der erste Band von Tolkiens "Der Herr der Ringe" erscheint in England.

Religion

Katastrophen


- 1968 - Der Vulkan Arenal in Costa Rica zerstörte bei seinem letzten großen Ausbruch die Ortschaften Pueblo Nuevo und Tabacon. Dabei kamen etwa 80 Menschen ums Leben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1948 - Die XIV. Olympischen Sommerspiele werden in London eröffnet.

Geboren

London London London London
- 1605 - Simon Dach, deutscher Dichter
- 1793 - Ján Kollár, slowakischen Lyriker, Altertumsforscher und Sprachwissenschaftler
- 1794 - Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General und Staatsmann, Marschall von Frankreich
- 1798 - Carl Blechen, deutscher Landschaftsmaler
- 1805 - Alexis de Tocqueville, französischer Publizist und Politiker
- 1809 - Etienne Vacherot, französischer Gelehrter und Philosoph
- 1817 - Wilhelm Griesinger, deutscher Psychiater
- 1832 - Josef Schöffel, österreichischer Journalist und Politiker
- 1836 - Wilhelm Kress, Flugpionier und Konstrukteur
- 1843 - Johannes Schmidt (Sprachwissenschaftler), deutscher Sprachwissenschaftler
- 1854 - Georg Kerschensteiner, deutscher Pädagoge
- 1874 - August Stramm, deutscher Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus
- 1883 - Benito Mussolini, faschistischer Diktator Italiens
- 1884 - Fritz Neumayer, deutscher Politiker
- 1887 - Emil Phillip, Diakon der evangelischen Gemeinde Zossen
- 1887 - Rudi Stephan, deutscher Komponist
- 1888 - Robert Görlinger, deutscher Politiker und MdB
- 1889 - Ernst Reuter, deutscher Politiker
- 1891 - Bernhard Zondek, deutscher Gynäkologe
- 1892 - William Powell, US-amerikanischer Schauspieler
- 1894 - Michail Soschtschenko, russischer Schriftsteller
- 1898 - Isidor Isaac Rabi, US-amerikanischer Physiker
- 1900 - Eyvind Johnson, schwedischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger 1974
- 1905 - Clara Bow, US-amerikanische Schauspielerin
- 1905 - Dag Hammarskjöld, schwedischer Politiker (2. UN-Generalsekretär)
- 1905 - Johann Cramer, deutscher Politiker und MdB
- 1911 - Eduard Claudius, deutscher Schriftsteller
- 1913 - Erich Priebke, SS-Offizier am Massaker bei den ardeatinischen Höhlen beteiligt
- 1913 - Hermann Barche, deutscher Politiker und MdB
- 1925 - Mikis Theodorakis, griechischer Komponist
- 1927 - Harry Mulisch, niederländischer Schriftsteller
- 1930 - Gerhard Bondzin, deutscher Maler
- 1931 - Otti Pfeiffer, deutsche Lyrikerin sowie Kinder- und Jugendbuchautorin
- 1932 - Luigi Snozzi, Schweizer Architekt aus dem Tessin
- 1932 - Max Bolkart, deutscher Skispringer
- 1934 - Albert Speer (junior), Architekt und Stadtplaner in Frankfurt am Main
- 1934 - Rainer Maria Gohlke, deutscher Manager
- 1935 - Peter Schreier, deutscher Sänger und Dirigent
- 1936 - Elizabeth Dole, US-amerikanische Politikerin und Senatorin
- 1937 - Daniel McFadden, US-amerikanischer Ökonom
- 1938 - Klaus Töpfer, deutscher Politiker, Bundesminister und Unter-Generalsekretär der UN
- 1939 - Gian Piero Reverberi, italienischer Komponist
- 1940 - Bernhard Jagoda, deutscher Politiker, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit
- 1941 - May Spils, deutsche Regisseurin
- 1941 - Wolfgang Bittner, deutscher Schriftsteller
- 1942 - Bernd Weikl, österreichischer Opernsänger
- 1942 - Sten Nadolny, deutscher Schriftsteller
- 1943 - Michael Holm, deutscher Schlagersänger
- 1947 - Thomas Rosenlöcher, deutscher Schriftsteller
- 1948 - Horst Schroth, deutscher Kabarettist und Schauspieler
- 1949 - Jamil Mahuad Witt, ecuadorianischer Politiker und Staatspräsident
- 1950 - Maricica Puica, rumänische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1951 - Susan Blackmore, britische Schriftstellerin, Dozentin und Rundfunksprecherin
- 1952 - Christa Nickels, deutscher Politiker und MdB
- 1953 - Geddy Lee, kanadischer Rockmusiker (Rush)
- 1953 - Teresa Orlowski, polnische Pornodarstellerin und Produzentin
- 1955 - Christian Tramitz, deutscher Schauspieler
- 1956 - Micaela Jary, deutsche Schriftstellerin
- 1957 - Ulrich Tukur, deutscher Schauspieler
- 1959 - Klaus-Peter Dehde, deutscher Politiker
- 1962 - Carl Cox, britischer Musiker
- 1965 - Chang-Rae Lee, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1966 - Martina McBride, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1966 - Sally Gunnell, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1968 - Alan Cox, ist Programmierer
- 1971 - Lisa Ekdahl, schwedische Jazz-Pop-Sängerin
- 1972 - Wil Wheaton, amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller
- 1973 - Stephen Dorff, amerikanischer Schauspieler
- 1975 - Roman Vital, Schweizer Filmemacher
- 1979 - Andre Lakos, österreichischer Eishockeyspieler
- 1981 - Fernando Alonso, spanischer Formel 1-Pilot
- 1993 - Paramveer Singh, professioneller Jugendtorwart beim Usinger TSG (Deutschland)

Gestorben

Paramveer Singh Paramveer Singh Paramveer Singh
- 238 - Balbinus, römischer Kaiser 238
- 1030 - Olav II., "der Dicke", norwegischer König
- 1099 - Urban II., Papst seit 12. März 1088
- 1108 - Philipp I. (Frankreich), König von Frankreich von 1060 bis 1108
- 1236 - Ingeborg von Dänemark, dänische Prinzessin und Königin von Frankreich
- 1507 - Martin Behaim, deutscher Kartograf, Astronom und Kosmograph
- 1644 - Urban VIII., Papst von 1623 bis 1644
- 1694 - Safi II., Shah von Persien
- 1792 - René-Nicolas-Charles-Augustin de Maupeou, Kanzler von Frankreich
- 1827 - Johann Martin Usteri, Schweizer Dichter
- 1833 - William Wilberforce, britischer Parlamentarier und Anführer im Kampf gegen den Sklavenhandel
- 1841 - Friederike von Mecklenburg-Strelitz, mecklenburgische Prinzessin
- 1844 - Franz Xaver Wolfgang Mozart, österreichischer Komponist
- 1855 - Friedrich Daniel Bassermann, badischer Unternehmer und liberaler Politiker
- 1856 - Robert Schumann, deutscher Komponist der Romantik
- 1868 - Albrecht Theodor Middeldorpf, Mediziner, Begründer der Galvanokaustik
- 1886 - Adolf Müller, österreichisch-ungarischer Schauspieler und Komponist
- 1886 - Friedrich von Bothmer, bayerischer General der Infanterie
- 1890 - Vincent van Gogh, niederländischer Maler
- 1894 - Richard Buchta, Afrikaforscher
- 1913 - Tobias Asser, niederländischer Jurist und Politiker
- 1913 - Tobias Michael Carel Asser, niederländischer Jurist und Politiker
- 1938 - Pawel Dybenko, russischer Revolutionär und Offizier
- 1948 - Ruth Closius, deutsche Aufseherin der SS im Konzentrationslager (KZ) Ravensbrück
- 1956 - Ludwig Klages, deutscher Lebensphilosoph und Psychologe
- 1960 - Max Becker, deutscher Politiker und MdB
- 1962 - Sir Ronald Aylmer Fisher, Genetiker, Evolutionstheoretiker und Statistiker
- 1964 - Wanda Wasilewska, polnische und sowjetische Schriftstellerin.
- 1966 - Edward Gordon Craig, Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner, Grafiker
- 1966 - Johnson Thomas Umurakwe Aguiyi-Ironsi, nigerianischer Offizier
- 1973 - Henri Charrière, französischer Schriftsteller
- 1974 - Cass Elliot, US-amerikanische Sängerin und Mitglied der Band The Mamas and the Papas
- 1974 - Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Kabarettist
- 1974 - Mama Cass Elliot, US-amerikanische Sängerin der Band The Mamas and the Papas
- 1975 - James Blish, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 1979 - Herbert Marcuse, deutsch-amerikanischer Philosoph und Soziologe
- 1982 - Wladimir Kosmitsch Sworykin, russischer Ingenieur, Physiker und Erfinder
- 1983 - David Niven, britischer Schauspieler
- 1983 - Luis Buñuel, Filmemacher und surrealistischer Regisseur
- 1990 - Bruno Kreisky, österreichischer Politiker und Bundeskanzler
- 1994 - Dorothy Crowfoot Hodgkin, englische Biochemikerin, Nobelpreis für Chemie 1964
- 1994 - Dorothy Mary Hodgkin, englische Biochemikerin
- 1995 - Leo Kofler, deutscher Philosoph
- 1996 - Jason Thirsk, Bassist der US-amerikanischen Band Pennywise
- 1998 - Zlatko Cajkovski, jugoslawischer Fußballtrainer
- 1999 - Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin
- 2000 - Lothar Quinte, deutscher Maler der Avantgarde
- 2000 - Richard Kerry, Vater des US-Präsidentschaftskandidat John Kerry
- 2001 - Edward Gierek, polnischer Politiker
- 2001 - Wau Holland, deutscher Journalist (Mitgründer des Chaos Computer Clubs)
- 2003 - Foday Sankoh, sierraleonischer Rebellenführer
- 2004 - Nafisa Joseph, indisches Model und Fernsehmoderatorin

Feier- und Gedenktage


- Papst Urban II.
- Ólavsøka (Nationalfeiertag der Färöer)
- Tag des Sysadmins
- Martha von Bethanien (katholisch)

Siehe auch


- 28. Juli - 30. Juli
- 29. Juni - 29. August
- Juli - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0729 ja:7月29日 ko:7월 29일 simple:July 29 th:29 กรกฎาคม

Emilia-Romagna

Emilia-Romagna ist eine Region in Norditalien.

Geographie

Emilia-Romagna grenzt im Norden an den Po, im Osten an die Adria und im Süden an den Apennin. Im Süden grenzt Emilia-Romagna auch an die Republik San Marino Die Region hat eine Fläche von 22.123 km² und eine Bevölkerung von ca. 4 Millionen. Die Region besteht aus den Provinzen Parma, Piacenza, Modena, Reggio nell' Emilia, Bologna, Ferrara, Ravenna, Forlì-Cesena und Rimini. Emilia-Romagna ist eine der reichsten italienischen Regionen. Der Ostteil des Gebietes am Adriatischen Meer, die Romagna gehörte jahrhundertelang zum Kirchenstaat; der Name rührt jedoch aus langobardischer Zeit, die dieses römische (genauer byzantinische) Gebiet mit dem Namen Romania von ihrem eigenem Gebiet, der Langobardia (Lombardei), abgrenzten. Die Emilia gliederte sich in die Herzogtümer Parma und Modena, die ein beständiger Zankapfel zwischen Habsburgern und Bourbonen waren. Der Name Emilia stammt von der römischen Via Aemilia, die hier ihren Namen auf eine ganze Region übertrug. Hauptstadt ist Bologna, weitere Städte sind:
- Bologna
- Ferrara
- Forlì
- Cesena
- Modena
- Parma
- Piacenza
- Ravenna
- Reggio nell' Emilia
- Rimini.

Geschichte

Antike

Unter der Verwaltungseinteilung Augustus' war das Gebiet der Emilia die achte Region Italiens. Der Name leitet sich von der Via Aemilia ab, der römischen Straßen, die das Gebiet zwischen Ariminium (Rimini) und Placentia (Piacenza) Richtung Nordwesten durchquert. Er kam schon zur Zeit Martials allgemein in Gebrauch. Das Gebiet um Ravenna wurde im allgemeinen nicht als Teil der Aemilia betrachtet, deren wichtigste Stadt Placentia war. Im 4. Jahrhundert wurden Aemilia und Liguria zu einer Provinz zusammengefasst. Danach stand die Aemilia für sich, wobei Ravenna mehrmals zeitweise hinzugefügt wurde.

Pippinsche Schenkung und Bildung von Kommunen

In der byzantinischen Zeit wurde Ravenna Sitz eines Exarchats. Die Langobarden bezeichneten dieses Gebiet als Romania, um es von dem von ihnen kontrollierten Gebiet, der Langobardia, zu unterscheiden. Nachdem die Langobarden zwei Jahrhunderte lang versucht hatten, das Gebiet von Ravenna, Bologna, Forlì, Faenza, Rimini zu unterwerfen, nahm Pippin diese Städte von Aistulf und gab sie zusammen mit der Mark Ancona 755 dem Papsttum. Unter dem Namen Romagna gehörte das Gebiet von da an zumindest nominell dem Kirchenstaat. Zunächst war jedoch der Erzbischof von Ravenna vorherrschend, und die Romagna war auch weiterhin mit den Kaisern umstritten. Die anderen wichtigen Städte der Emilia – Ferrara, Modena, Reggio, Parma, Piacenza – waren dagegen unabhängig. In der Zeit der Unabhängigkeit der italienischen Stadtstaaten hatte jede der großen Städte der Emilia, ob in der Romagna oder nicht, ihre eigene Geschichte. Trotz der Fehden zwischen Guelfen und Ghibellinen erlebten sie eine Blüte. Der Einfluss des Kaisers bildete ein Gegengewicht zur päpstlichen Gewalt.

Entwicklung der Romagna

Nikolaus III. bekam die Romagna 1278 mittels eines Konkordats mit Rudolf von Habsburg unter Kontrolle, aber der Kirchenstaat zerfiel während der Avignon-Päpste beinahe und wurde nur durch die Bemühungen von Kardinal Albornoz aufrechterhalten, einem Spanier, der 1353 von Innozenz VI. nach Italien geschickt wurde. Dennoch kann man die päpstliche Oberherrschaft kaum mehr als nominell nennen. Dieser Status endete erst, als Cesare Borgia, der uneheliche Sohn von Alexander VI. die meisten der Fürsten der Romagna beseitigte, um eine eigene Dynastie zu begründen. Beim Tod Alexanders waren es seine Nachfolger im Papstamt, die Borgias Politik fortführten und von seinem Werk profitierten. Die Städte waren von da an dem Papsttum unterstellt und wurden von Legaten verwaltet.

Entwicklung der verschiedenen Herzogtümer der Emilia

Ferrara und Comacchio verblieben unter dem Haus Este, bis sie nach dem Tod Alfonso II. 1597 als vakante Lehen von Papst Clemens VIII. beansprucht wurden. Modena und Reggio, die Teil des Herzogtums Ferrara gewesen waren, bildeten nun ein eigenes Herzogtum unter einem Nebenzweig des Hauses Este, das aus dem unehelichen Sohn Cesare von Alfonso I. hervorging. Carpi und Mirandola waren kleine Fürstentümer. Carpi ging 1525 auf das Haus Este über, als Karl V. die Pio-Familie vertrieb. Mirandola wurde von der Pico-Familie regiert, bis sich Francesco Maria aus diesem Haus im Spanischen Erbfolgekrieg aus diesem Haus auf die französische Seite stellte und dem deshalb 1709 von Kaiser Joseph das Herzogtum weggenommen und 1710 an das Haus Este verkauft wurde. Parma und Piacenza waren zunächst unter den Farnese, nachdem Papst Paul III. dort 1545 seinen unehelichen Sohn Pier Luigi installiert hatte. Nachdem die Familie 1731 ausstarb, regierte dort ein sekundärer Zweig der spanischen Bourbonen.

Von der Französischen Revolution bis zur Gründung des Königreichs Italien

Von 1796 bis 1814 wurde die Emilia-Romagna erst in die Italienische Republik, dann in das napoleonische Italienische Königreich eingegliedert. Nach 1815 gab es eine Rückkehr zum Status quo ante. Die Romagna fiel an den Kirchenstaat und seine kirchliche Regierung. Das Herzogtum Parma ging an Marie Louise, die Gattin des abgesetzten Napoleon, und Modena an den Erzherzog Franz von Österreich, den Erben des letzten Este. In Romagna und Modena war die Regierung repressiv, willkürlich, korrupt und rückschrittlich, während in Parma die Dinge besser standen. 1821 gab es einen erfolglosen Versuch einer Revolte in Emilia, der streng und brutal unterdrückt wurde. Die chronische Unzufriedenheit ging weiter, und die Revolution von 1848-49 wurde abermals von österreichischen Truppen unterdrückt. 1859 war der Unabhängigkeitskampf schließlich erfolgreich, und die Emilia ging fast widerstandslos in das Königreich Italien ein.

Wirtschaft

Die Emilia-Romagna ist die Heimat der drei großen italienischen Sportwagen-Marken: Lamborghini, Ferrari und Maserati.

Weblinks


- [http://www.italien.com/Ferienregion/Adria/italien_adria_emiliaromagna.php Informationsportal über die Ferienregion Emilia Romagna]
Kategorie:Italienische Region Emilia-Romagna ja:エミリア=ロマーニャ州

1945

Ereignisse

2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd

Politik


- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles
- 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)

Kultur


- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York

Katastrophen


- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.

Vereinte Nationen


- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
  - : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
  - : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)

Militärisch


- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien

Technik


- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)

Geboren

1. Halbjahr


- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker

2. Halbjahr


- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie

Gestorben


- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker (
- 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer (
- 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer (
- 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin (
- 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer (
- 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer (
- 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist (
- 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose (
- 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker (
- 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (
- 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (
- 1884)
- 2. FebruarFriedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg (
- 1859)
- 3. Februar:

Comer See

Der Comer See (Comersee, Comosee,
ital. Lago di Como, Lario) ist ein fischreicher See in Oberitalien. Der Comer See ist 146 km² groß, 51 km lang und 4,5 km breit. Damit ist er nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der drittgrößte See Italiens und mit einer maximalen Tiefe von 410 m einer der tiefsten Seen Europas. Er liegt in einem Zungenbecken des ehemaligen Addagletschers, der sich vor der Alta Brianza in die Arme von Como und Lecco teilte. Daher hat der See heute seine charakteristische Form eines umgekehrten "Y". Der nördliche Arm beginnt bei der Stadt Colico, während die Städte Como und Lecco an den Enden des südwestlichen bzw. südöstlichen Armes liegen. Der Comersee wird von der Adda durchflossen. Die Adda mündet bei Colico in den See ein und verlässt ihn bei Lecco, während der Comer Arm keinen Abfluss besitzt. Durch das milde Klima gibt es eine reiche Vegetation. Der Comer See ist ein Touristenziel mit zahlreichen Kurorten und Parks. Die Römer nannten den See Lacus Larius. Römer Römer

Orte am See

Westufer (von Süden nach Norden)


- Como
- Cernobbio
- Moltrasio
- Brienno
- Argegno
- Ossuccio
- Lenno
- Mezzegra
- Tremezzo
- Cadenabbia
- Menaggio
- Dongo
- Gravedona
- Domaso

Ostufer (von Süden nach Norden)


- Lecco
- Varenna
- Bellano
- Colico

Südufer (von Westen nach Osten)


- Como
- Blevio
- Bellagio
- Malgrate
- Lecco

Schifffahrt

Lecco Es existiert eine Fährverbindung zwischen Varenna, Menaggio und Bellagio.

Weblinks


- http://www.comersee-info.de/ Private Infoseite zum Comer See
- http://rhein-zeitung.de/magazin/reise/galerie/comersee/main.html Comer See Informationen der Rhein-Zeitung
- http://www.comissimo.com/ Immobilien und wissenswertes um und am Comer-See Kategorie:See in Italien ja:コモ湖

1943

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Enrico Celio wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die erste Panzerarmee an der Ostfront beginnt mit ihrem Rückzug aus dem Kaukasus
- 1. Januar: auf Vorschlag des Deutschen Normenausschusses beginnt die Woche in Deutschland jeweils sonntags um 0.00 Uhr und endet am darauf folgenden Samstag um 24.00 Uhr. Erst 1976 wird der Wochenbeginn auf „Montag“ umgestellt
- 14. Januar: Casablanca-Konferenz. Westalliierte Kriegsziele: „Bedingungslose Kapitulation Deutschlands, Italiens und Japans.“
- 2. Februar: Die deutsche 6. Armee kapituliert in Stalingrad. Rund 90.000 Soldaten gehen in sowjetische Gefangenschaft
- 18. Februar – NS-Propagandaminister Joseph Goebbels fordert in einer Rede im Berliner Sportpalast den „totalen Krieg“ (siehe: Sportpalastrede)
- 22. Februar: Sophie (
-  1921) und