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Benjamin Franklin
Benjamin Franklin ( - 17. Januar 1706 in Boston; † 17. April 1790 in Philadelphia) war ein nordamerikanischer Verleger, Beamter (im Dienste der englischen Krone), Politiker, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer.
Er war der Begründer der American Philosophical Society und des Selbsterziehungsclubs Junto, der allerdings allgemein der Lederschurzenklub hieß und Ursprung dieser Gesellschaft war.
Diderot und D'Alembert bezeichneten Franklin als Verkörperung praktischer Weisheit.
Außerdem gilt er als der Erfinder des Blitzableiters und des Doppelfernglases. Zu seinen Ehren ist die veraltete cgs-Einheit der elektrischen Ladung mit „Franklin“ (Einheitenzeichen Fr.) benannt worden.
Leben
Benjamin Franklin wurde als 10. Sohn und 15. Kind eines Seifen- und Kerzenmachers in Boston geboren. Von früher Kindheit an eignete er sich einen immensen Wissensfundus durch intensive Lektüre geistlicher und allgemeinbildender Literatur autodidaktisch an. Er arbeitete eine zeitlang ausbildungshalber in der Druckerei seines Halbbruders James, für dessen Zeitung New England Courant er 1722 anonym 14 humorvolle Essays schrieb. 1722 wurde James Franklin wegen eines Artikels, der besonders großen Anstoß erregt hatte, für einen Monat ins Gefängnis geworfen. Daneben wurde ihm die Herausgabe der Zeitung untersagt; das Blatt erschien daher eine Weile unter Benjamins Namen.
1723 ging er nach vorzeitiger Auflösung seines Lehrverhältnisses nach Philadelphia und arbeitete dort erneut in einer Druckerei. Nach einem kurzen London-Aufenthalt macht er sich in Philadelphia einen Namen als selbständiger Buchdrucker und später auch als Verleger.
Er kümmerte sich dort unter anderem um die Straßenreinigung und Beleuchtung, Einführung einer freiwilligen Feuerwehr, die Krankenhäuser,der Einführung der ersten LeihBibliothek der Welt und der Organisation des Schulwesens. Diese Einrichtungen waren für die Neuenglandsstaaten und später für die Vereinigten Staaten mustergültig; sie fanden rasche Verbreitung.
Zudem war er naturwissenschaftlich und politisch tätig.
Von 1729–1766 war er Herausgeber der Pennsylvania Gazette, für die er auch zahlreiche Beiträge schrieb. Mittlerweile hatte Franklin Deborah Read geheiratet und mit ihr einen Sohn und eine Tochter.
1731 wurde er gegen den anfänglichen Widerstand der gesetzten Herrn der St. John's Lodge der Freimaurer doch aufgenommen und schon 1732 war er Zweiter Großaufseher. Als erster großer Amerikaner blieb er zeitlebens begeisterter Pionier der Freimaurer.
1732-58 veröffentlichte er den jährlich erscheinenden, äußerst populären Poor Richard's Almanack und das General Magazine (1741). Als erstes freimaurerisches Buch in Amerika brachte er 1734 eine Ausgabe der Andersonschen Konstitution heraus.
1748 gab Franklin seinen Druckereibetrieb durch Verkauf auf. Er wurde 1750 in das Abgeordnetenhaus von Pennsylvania (Pennsylvania Assembly) gewählt. Dort hatte er bis 1764 Sitz und Stimme. 1753 wurde er zum stellvertretenden Generalpostmeister aller englischen Kolonien ernannt. Hierbei trug er wesentlich zur Ausbildung des Postwesens in den Kolonien bei. 1754 nahm er als Abgeordneter Pennsylvanias am Albany-Kongress teil, der sich mit dem drohenden französisch-britischen Kolonialkrieg befasste. Dieser so genannte Albany-Entwurf nahm in vielerlei Hinsicht die Verfassung der Vereinigten Staaten von 1787 vorweg. Franklin war jedoch mit seinem Vorschlag regionaler Unabhängigkeit innerhalb eines kolonialen Verbundes seiner Zeit jedoch zu weit voraus, um sich damit durchsetzen zu können.
Franklin Veröffentlichungen dieser Zeit hatten einen nachhaltigen Einfluss auf das Bildungswesen in Pennsylvania. 1749 erschien seine Schrift "Vorschläge zur Erziehung der Jugend in Pennsylvania". Deren Publikation führte 1751 zur Gründung der Philadelphia Academy (später Universität Pennsylvania). Franklins Lehrplanentwurf konzentrierte sich auf Englisch und die modernen Fremdsprachen sowie auf Mathematik und die Naturwissenschaften. Damit wandte er sich von der bis dahin dominanten Klassik ab.
1751–53 veröffentlichte er die Resultate seiner naturwissenschaftlichen Arbeit über Elektrizität in seinem Werk Experiments and Observations on Electricity. Von 1751–64 war er Mitglied der Colonial Legislatur und stellvertretender Postminister von Philadelphia. 1752 erfand Franklin den Blitzableiter.
1757–62 und 1764–75 lebte Franklin wieder überwiegend in England, zunächst als Repräsentant für Pennsylvania und später auch für Georgia, New Jersey und Massachusetts. Bei seiner kurzen Rückkehr nach Philadelphia im Jahre 1769 gründete er die American Philosophical Society. Zur Zeit der Stamp Act-Krise avancierte Franklin zum gefeierten Fürsprecher amerikanischer Rechte in London.
Im Mai 1775 kehrte er nach Pennsylvania zurück und wurde Mitglied im Kongress. Wenig später saß er bereits im Komitee, das die amerikanische Unabhängigkeitserklärung konzipierte. Dort war er erneut Postminister und auch Präsident beim Verfassungs-Konvent.
Über Franklin wurde in Anspielung auf seine Erfindung des Blitzableiters und der Unabhängigkeitserklärung gesagt: eripuit coelo fulmen, sceptrumque tyrannis - Er entriss dem Himmel den Blitz, das Zepter des Tyrannen.
Unabhängigkeitserklärung
1776 Benjamin Franklin unterzeichnet mit 54 anderen Repräsentanten der damals 13 vereinigten Staaten die Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli.
1777 schickt ihn der Kongress nach Beginn des Unabhängigkeitskrieges als Gesandten der dreizehn vereinigten Staaten nach Frankreich. Dort macht er in Europa als Diplomat Karriere. Als einer von drei Beauftragten leitete er in den Jahren 1776–79 die Verhandlungen, die letztlich zur Allianz mit Frankreich führten. Franklins Wirken in dieser Zeit wird in Lion Feuchtwangers Roman Die Füchse im Weinberg beschrieben.
In Paris schloss sich Franklin der Freimaurerloge Les Neufs Sœrs an. Auf Franklin gestützt, betrat der 84jährige Voltaire diese Loge. Dort war Franklin von 1779-82 Stuhlmeister.
1786 kehrte Franklin in die Vereinigten Staaten zurück und wurde Präsident des Supreme Executive Council of Pennsylvania. 1787 wählte man ihn zum ersten Präsidenten der Gesellschaft gegen Sklaverei. Seine letzte öffentliche Handlung war, noch im selben Jahr die Verfassung zu unterzeichnen.
Sein ganzes Leben lang veröffentlichte Franklin Traktate und Essays zu allen möglichen Themen, etwa zur Politik, zu rechtlichen und erzieherischen Fragen und zur Bevölkerungskontrolle. Er korrespondierte brieflich mit den verschiedensten Geistern seiner Zeit und schrieb seit 1771 an seiner berühmten unvollendeten Autobiographie.
Am 17. April 1790 starb er im Alter von 84 Jahren in Pennsylvania. Auf seinem Grabstein steht: Hier ruht der Körper des Buchdruckers Benjamin Franklin, den Würmern zur Nahrung wie der Deckel eines alten Buches, dessen Inhalt herausgerissen, ohne Titel und Vergoldung. Jedoch das Werk selbst ist nicht verlorengegangen, sondern wird, wie er glaubte, neu erscheinen in neuer und feinerer Ausgabe, durchgesehen und verbessert vom Verfasser. Diesen Text schrieb Franklin bereits im Alter von 23 Jahren für seine Grabinschrift, damit bekannte er sich zur Lehre von der Reinkarnation.
Weblinks
-
- http://www.english.udel.edu/lemay/franklin/
- [http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&manu_id=923&tag=15&monat=6&weekd=&weekdnum=&year=2005〈=de&dayisset=1 kalenderblatt.de: Blitzableiter erfunden]
- http://en.wikipedia.org/wiki/Stamp_Act
Werke
- Die Sittlichkeit des Schachspiels
Franklin, Benjamin
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ja:ベンジャミン・フランクリン
17. JanuarDer 17. Januar (in Österreich: 17. Jänner) ist der 17. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 348 Tage (in Schaltjahren 349 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1773 - James Cook überquert bei seiner zweiten Reise als erster Mensch den südlichen Polarkreis
- 1819 - Simon Bolivar proklamiert die Republik Kolumbien.
- 1852 - In der Sand River Convention garantiert Großbritannien die Unabhängigkeit Transvaals.
- 1945 - In Warschau kapitulieren die letzten deutschen Einheiten vor den polnischen Truppen.
- 1978 - Rücktritt des nordrhein-westfälischen Finanzministers Friedrich Halstenberg (SPD) als Folge der Affäre um Ludwig Poullain
- 1991 - Der Deutsche Bundestag wählt Helmut Kohl erneut zum Bundeskanzler Deutschlands.
- 1991 - Eine Allianz unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika greift den Irak mit dem Ziel an, Kuwait von der irakischen Besetzung zu befreien.
- 1991 - König Harald V. wird Staatsoberhaupt in Norwegen
- 1991 - Ägypten stellt sich im Golfkrieg gegen den Irak.
- 1995 - Italien. Lamberto Dini wird neuer Regierungschef.
- 2002 - Parlamentswahlen in Gambia
Wirtschaft
- 2001 - Die Staaten der OPEC beschließen in Wien, 5 % weniger Erdöl zu fördern.
Wissenschaft und Technik
- 1987 - Der Münchener Biologiestudent Olaf Reinicke entdeckt als erster in 198 Meter Tiefe einen Quastenflosser in seinem natürlichen Lebensraum.
Kultur
- 1652 - Uraufführung des Dramas Eritrea von Francesco Cavalli in Venedig.
- 1773 - Uraufführung der Motette Exultate, jubilate von Wolfgang Amadeus Mozart in Mailand
- 1779 - Uraufführung der komischen Oper Das Grab des Mufti oder Die beiden (zwei) Geizigen von Johann Adam Hiller
- 1899 - Uraufführung der Oper Die Kriegsgefangene von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien.
- 1902 - Uraufführung der Oper Les Guelfes von Benjamin Godard am Théâtre des Arts in Rouen.
- 1907 - Uraufführung der Oper La Maschere von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1929 - Popeye, eine Figur von Elzie Crisler Segar, erscheint zum ersten Mal als Comic in einer Tageszeitung
Religion
- 1562 - Die französische Regentin Katharina von Medici sichert den Hugenotten in Frankreich mit dem Edikt von Saint-Germain Glaubensfreiheit zu.
- 1566 - Pius V. wird an seinem 62. Geburtstag als Papst und Nachfolger Pius VI. (Papst) inthronisiert
Katastrophen
- 1966 - Südspanien entgeht einer atomaren Katastrophe, als über Palomares ein B-52-Bomber der US-Luftwaffe mit einem Tankflugzeug kollidiert. Vier Plutoniumbomben fallen vom Himmel und werden in aufwändiger Suche geborgen, das Absturzgebiet ist durch freigesetzte Strahlung verseucht.
- 1994 - USA. Ein Erdbeben der Stärke 6,7 in Kalifornien, USA fordert 60 Tote.
- 1995 - Japan. Ein Erdbeben der Stärke 7,2 in Kobe, Japan fordert 6433 Tote. Über 300.000 Menschen in der 1,4 Millionen Einwohner zählenden Stadt werden obdachlos; auch ein halbes Jahr nach der Katastrophe leben noch 17.000 Personen auf der Straße.
- 2002 - Demokratische Republik Kongo. Ausbruck des Vulkans Nyiragongo. Ein Lavastrom zerstört mehrere Dörfer und fließt schließlich durch Goma in den Kivusee. Schätzungsweise 500 000 Menschen werden obdachlos.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Marcus Rhode in Berlin durch technischen KO
Geboren
Berlin
- 1432 - Antonio del Pollaiuolo, italienischer Maler und Bildhauer
- 1463 - Friedrich III., der Weise, Kurfürst von Sachsen
- 1501 - Leonhart Fuchs, deutscher pflanzenkundiger Mediziner
- 1504 - Pius V., Papst 1566-1572
- 1512 - Sibylle von Jülich-Kleve-Berg, älteste Tochter von Herzog Johann III.
- 1560 - Caspar Bauhin, Schweizer Anatom, Botaniker und Professor
- 1584 - Diederich von dem Werder,
- 1600 - Pedro Calderón de la Barca, spanischer Dramatiker
- 1605 - Friedrich von Logau, Dichter des Barock
- 1612 - Thomas Fairfax, 3. Lord Fairfax of Cameron, englischer General
- 1672 - Antoine Houdar de la Motte, französischer Dramatiker, Librettist und Poetiker
- 1679 - Karl Wilhelm (Baden), Markgraf von Baden, Gründer von Karlsruhe
- 1706 - Benjamin Franklin, US-amerikanischer Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Politiker
- 1732 - Stanislaus II. August (Polen), letzter König von Polen
- 1734 - François-Joseph Gossec, französischer Komponist
- 1739 - Johann Christian von Schreber, deutscher Mediziner und Naturforscher
- 1745 - Nicolas Roze, französischer Musiklehrer und Komponist
- 1746 - Paul Brigham, US-amerikanischer Politiker, Jurist und Gouverneur von Vermont
Paul Brigham
- 1749 - Vittorio Alfieri, italienischer Dichter und Dramatiker
- 1768 - Sebastian Fahrländer, Schweizer Arzt und Politiker
- 1784 - Philippe-Antoine d'Ornano, französischer General, Pair und Marschall von Frankreich
- 1786 - Nikolaus Nack, Kaufmann und Politiker
- 1795 - Anselme Payen, französischer Chemiker, Physiker und Mathematiker
- 1811 - Joshua Norton, Norton I, Kaiser der Vereinigten Staaten und Schutzherr von Mexiko
- 1812 - Ludwig Windthorst, deutscher Politiker
- 1814 - Ludwik Mieroslawski, polnischer Revolutionär
- 1820 - Anne Brontë, englische Schriftstellerin
- 1823 - Édouard Lalo, französischer Komponist
- 1829 - Catherine Booth, Frau William Booths, des Gründers der Heilsarmee
- 1832 - Marie Wieck, deutsche Pianistin
- 1833 - Adolph Bermpohl, deutscher Navigationslehrer, DGzRS-Gründer
- 1833 - Theodor Bradsky, tschechischer Komponist
- 1834 - August Weismann, deutscher Biologe und Evolutionstheoretiker
- 1834 - Franz Josef Bucher, Schweizer Hotelier, Eisenbahnpionier und Unternehmer
- 1843 - Anton Thraen, Astronom
- 1846 - Ottmar von Mohl, deutscher Diplomat und Regierungsberater in Japan
- 1847 - Nikolai Jegorowitsch Schukowski, russischer Mathematiker, Aerodynamiker und Hydrodynamiker
- 1850 - Clemens von Podewils-Dürnitz, bayerischer Politiker
- 1850 - Joaquim Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti, Erzbischof von Rio de Janeiro und Kardinal
- 1855 - Anton Stecker, Afrikareisender
- 1857 - Wilhelm Kienzl, österreichischer Komponist
- 1860 - Anton Pawlowitsch Tschechow, russischer Schriftsteller und Dramatiker
- 1860 - Douglas Hyde, irischer Dichter
- 1863 - David Lloyd George, britischer Politiker und Premierminister
- 1863 - Konstantin Stanislawski, russischer Schauspieler
- 1867 - Carl Laemmle, deutsch-amerikanischer Filmproduzent
- 1871 - David Beatty, Admiral der Royal Navy
- 1878 - Emil Helfferich, deutscher Südostasienkaufmann
- 1880 - Mack Sennett, US-amerikanischer Filmemacher
- 1881 - Alfred Radcliffe-Brown, britischer Sozialanthropologe
- 1881 - Karl Scharnagl, Oberbürgermeister von München
- 1885 - Emmy Ball-Hennings, deutsche Schriftstellerin
- 1889 - Giuseppe Beltrami, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1889 - Ralph Howard Fowler, britischer Physiker
- 1891 - Walter Eucken, deutscher Ökonom
- 1893 - Ernst Egli, österreichischer Architekt und Stadtplaner
- 1894 - Edgar André, Widerstandskämpfer, KPD-Politiker und Antifaschist
- 1894 - Werner March, deutscher Architekt
- 1895 - Hugo Karpf, deutscher Politiker
- 1897 - Werner Hilpert, deutscher Politiker
- 1899 - Al Capone, US-amerikanischer Gangster
- 1906 - Guillermo Stábile, argentinischer Fußballer
- 1907 - Henk Badings, niederländischer Komponist und Professor
- 1908 - Heinz Marten, deutscher Oratorien-Tenöre und Liedersänger
- 1909 - Freddie Frinton, englischer Komiker
- 1911 - George Stigler, US-amerikanischer Ökonom
- 1914 - Kurt Franz, Aufseher des Vernichtungslagers Treblinka
- 1917 - Matéo Maximoff, erster Schriftsteller der französischen Roma
- 1920 - Bohumil Váňa, tschechischer Tischtennisspieler
- 1922 - Betty White, US-amerikanische Schauspielerin
- 1923 - Horst E. Brandt, deutscher Film- und Fernsehregisseur
- 1925 - Walter Arendt, deutscher Politiker
- 1926 - Wolf Jobst Siedler, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1927 - Eartha Kitt, US-amerikanische Sängerin
- 1928 - Jean Barraqué, französischer Komponist
- 1931 - Lolita, österreichische Sängerin
- 1931 - Douglas Wilder, US-amerikanischer Politiker
- 1931 - Harold Miller, US-amerikanischer Sänger
- 1931 - James Earl Jones, US-amerikanischer Schauspieler
- 1931 - Nikolai von Michalewsky, deutscher Schriftsteller
- 1940 - Frieder Birzele, deutscher Politiker und MdL
- 1940 - Kipchoge Keino, kenianischer Leichtathlet
- 1940 - Tabaré Vázquez, uruguayischer Politiker
- 1942 - Muhammad Ali, US-amerikanischer Box-Weltmeister
- 1942 - Ulf Grahn, schwedischer Komponist
- 1942 - Ulf Hoelscher, deutscher Violinist
- 1943 - Billy Harper, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1943 - Chris Montez, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Hans-Jürgen Krahl, Studentenaktivist der 68er-Bewegung
- 1944 - Einar Schleef, deutscher Schriftsteller und Regisseur
- 1944 - Françoise Hardy, französische Schlagersängerin und Filmschauspielerin
- 1944 - Jan Guillou, Journalist und Romanautor
- 1945 - Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 1945 - William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Davíð Oddsson, isländischer Ministerpräsident
- 1948 - Mick Taylor, britischer Gitarrist
- 1949 - Andy Kaufman, US-amerikanischer Entertainer und Schauspieler
- 1949 - Anita Borg, US-amerikanische Computerwissenschafterin und Feministin
- 1949 - Gyude Bryant, Übergangspräsident von Liberia
- 1949 - Heini Hemmi, Schweizer Skirennläufer
- 1952 - Michael Sommer, Bundesvorsizender des DGB
- 1955 - Steve Earle, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1955 - Jost Stollmann, deutscher Unternehmer
- 1955 - Susanne Uhlen, deutsche Schauspielerin
- 1956 - Paul Anthony Young, britischer Sänger und Songschreiber
- 1957 - Bernd Hitzler, deutscher Politiker und MdL
- 1957 - Nancy Argenta, kanadische Sopranistin
- 1959 - Fabio Luisi, italienischer Dirigent
- 1959 - Gitti Goetz, deutsche Schlagersängerin
- 1959 - Salome Kammer, deutsche Schauspielerin, Musikerin
- 1959 - Susanna Hoffs, US-amerikanische Popsängerin
- 1960 - John Crawford, US-amerikanischer Musiker
- 1961 - Maja Tschiburdanidse, georgische Schachspielerin
- 1961 - Susanna Hoffs, US-amerikanische Popsängerin
- 1962 - Jim Carrey, kanadischer Komiker und Schauspieler
- 1963 - Kai Hansen, deutscher Hardrocker, Mitbegründer der Band Helloween
- 1964 - Raoul Schrott, österreichischer Schriftsteller
- 1969 - DJ Tiësto, DJ und Musiker
- 1969 - Lukas Moodysson, schwedischer Schriftsteller und Regisseur
- 1970 - Genndy Tartakovsky,
- 1970 - Jeremy Roenick, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 1971 - Kid Rock, US-Amerikanischer Rockmusiker
- 1971 - Sylvie Testud, französische Schauspielerin
- 1972 - Billie Joe Armstrong,Frontmann der Band Green Day
- 1972 - Benno Fürmann, deutscher Schauspieler
- 1973 - Adrian Hates, deutscher Musiker
- 1974 - Ladan Bijani und Laleh Bijani, iranische siamesische Zwillinge
- 1976 - Tonique Williams-Darling, Leichtathletin der Bahamas
- 1977 - Hicham Zerouali, marokkanischer Fußballspieler
- 1978 - Ingo Rust, deutscher Politiker und MdL
- 1979 - Ricardo Cabanas, Schweizer Fußballprofi
- 1982 - Dwyane Wade, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1983 - Jewgeni Dementjew, russischer Skilangläufer
- 1986 - Olympia Zacharias, naurische Leichtathletin
Gestorben
- 395 - Theodosius I., römischer Kaiser
- 1119 - Balduin VII. (Flandern), Graf von Flandern
- 1156 - André de Montbard, 5. Großmeister des Templerordens
- 1318 - Erwin von Steinbach, deutscher Baumeister der Hochgotik
- 1456 - Elisabeth von Lothringen, Wegbereiterin des Prosaromans
- 1468 - Georg Kastriota, albanischer Fürst und Nationalheld Albaniens
- 1468 - Skanderbeg, albanischer Fürst
- 1567 - Sampiero Corso, korsischer Edelmann, Freiheitskämpfer und Volksheld
- 1705 - John Ray, britischer Naturalist
- 1733 - George Byng, britischer Admiral
- 1736 - Matthäus Daniel Pöppelmann, deutscher Baumeister des Barock
- 1751 - Tomaso Giovanni Albinoni, Italienischer Komponist und Geiger
- 1823 - Zacharias Werner, deutscher Dichter und Dramatiker
- 1829 - Adam Heinrich Müller, deutscher Philosoph und Staatstheoretiker
- 1830 - Wilhelm Waiblinger, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1860 - Friedrich Georg Wieck, deutscher technologischer Schriftsteller und Industrieller
- 1860 - János Bolyai, ungarischer Mathematiker
- 1861 - Lola Montez, irische Hochstaplerin und Tänzerin
- 1861 - Malla Montgomery-Silfverstolpe, schwedische Schriftstellerin
- 1863 - Horace Vernet, französischer Militärmaler und Lithograph
- 1869 - Alexander Sergejewitsch Dargomyschski, russischer Komponist
- 1874 - Chang und Eng Bunker, namensgebende Siamesische Zwillinge
- 1882 - Adolf Mützelburg, deutscher Schriftsteller
- 1882 - Carlo Piaggia, italienischer Afrikareisender
- 1886 - Eduard Oscar Schmidt, deutscher Zoologe
- 1886 - Paul Baudry, französischer Maler
- 1890 - Salomon Sulzer, österreichischer Kantor und Kirchenmusiker
- 1891 - Léo Delibes, französischer Komponist
- 1893 - Rutherford B. Hayes, 19. Präsident der USA
- 1910 - Friedrich Kohlrausch, deutscher Physiker
- 1911 - Sir Francis Galton, britischer Mediziner
- 1921 - Joachim von Bonin, deutscher Politiker
- 1932 - Paul Guenther, US-amerikanischer Seidenstrumpffabrikant deutscher Herkunft
- 1933 - Louis Comfort Tiffany, US-amerikanischer Kunsthandwerker
- 1938 - William Henry Pickering, in den USA tätiger Astronom
- 1941 - Carl Albert Purpus, deutscher Pflanzensammler
- 1942 - Georg Hirschfeld, deutscher Schriftsteller jüdischer Herkunft
- 1942 - Walter von Reichenau, Generalfeldmarschall im Dritten Reich
- 1947 - Pjotr Nikolajewitsch Krasnow, russischer General
- 1947 - Andrei Grigorjewitsch Schkuro, russischer General
- 1955 - Anton Dietzenschmidt, deutscher Dramatiker
- 1957 - Christian von Ballmoos schweizerischer Entwicklungshelfer
- 1961 - Patrice E. Lumumba, afrikanischer Politiker Ministerpräsident des Kongo
- 1963 - Wolfgang Döring, deutscher Politiker
- 1964 - Terence Hanbury White, englischer Schriftsteller
- 1965 - Hans Marchwitza, deutscher Arbeiterdichter, Schriftsteller und Kommunist
- 1969 - Hubertus von Golitschek, deutscher Politiker
- 1970 - Billy Stewart, US-amerikanischer Sänger und Keyborder
- 1972 - Karl Gaul, deutscher Politiker
- 1973 - Cläre Stinnes, Ehefrau des Ruhrindustriellen Hugo Stinnes
- 1977 - Gary Gilmore, US-amerikanischer Raubmörder
- 1977 - Wolf Schmidt, deutscher Journalist, Kabarettist und Schauspieler
- 1979 - Gertrud Kückelmann, deutsche Schauspielerin
- 1981 - Hugo Aufderbeck, deutscher Theologe und Bischof
- 1982 - Tommy Tucker, US-amerikanischer Musiker
- 1987 - Hugo Fregonese, argentinischer Regisseur
- 1991 - Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner
- 1991 - Olav V., König von Norwegen
- 1994 - György Cziffra, ungarischer Pianist
- 1995 - Miguel Torga, portugiesischer Schriftsteller
- 1997 - Clyde Tombaugh, US-amerikanischer Astronom
- 2002 - Camilo José Cela, spanischer Schriftsteller
- 2003 - Richard Crenna, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Czesław Niemen, polnischer Rocksänger
- 2005 - Bezerra da Silva, brasilianischer Liedermacher
- 2005 - Hansjoachim Walther, deutscher Politiker
- 2005 - Hildegard Joos, österreichische Malerin
- 2005 - Virginia Mayo, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 2005 - Zhao Ziyang, chinesischer Reformpolitiker
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Antonius der Große (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
- Namenstage: Beatrix, Gamelbert, Rosaline
Siehe auch
- 16. Januar - 18. Januar
- 17. Dezember - 17. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0117
ja:1月17日
ko:1월 17일
simple:January 17
th:17 มกราคม
Boston, Massachusetts
Boston [] ist die größte Stadt in Neuengland und Hauptstadt des US-amerikanischen Bundesstaates Massachusetts. Sie hatte im Jahr 2004 569.165 Einwohner. Boston liegt an der Ostküste der USA.
USA
In Boston wird das größte öffentliche Bauprojekt in der Geschichte der USA durchgeführt. Die bisherigen Highways der Innenstadt werden auf einer Gesamtlänge von 13km unter die Erde gelegt, bei einer gleichzeitigen Erhöhung von bisher sechs auf acht bis zehn Spuren. Die Kosten belaufen sich dabei auf ca. 14 Milliarden US-Dollar. Baubeginn war 1987 und die Fertigstellung des Projektes wird für 2005 angestrebt. Dabei wird ca. dreimal soviel Erde bewegt wie beim Bau des Hoover-Staudamms und es wird mehr Beton verbaut, als bei dem Stauseeprojekt benötigt wurde. In den USA wird dieses Projekt "The Big Dig" genannt, in Anspielung auf den Bau des Panama-Kanals, der damals als "The Big Ditch" bezeichnet wurde.
Die Bewohner von Boston sind für ihre Aussprache bekannt, die ein wenig mehr britische Färbung als sonst in Nordamerika hat. Im Vergleich zu anderen amerikanischen Akzenten, sind die Einwohner Bostons (Bostonians) vor allem für das Auslassen des 'r'-Lautes bekannt ("I paak my caa in Haavaad yaad" - anstelle von "I park my car in Harvard yard.")
Geschichte
Panama-Kanal
Die Stadt wurde 1630 von englischen Puritanern gegründet. Der Name geht zurück auf eine Stadt gleichen Namens in England. Bekannt wurde die Stadt durch die Boston Tea Party am 16. Dezember 1773. Damals lösten Proteste gegen eine Erhöhung der Teesteuer durch die britische Krone den Unabhängigkeitskrieg aus. Eine rote Pflasterspur, der 4,5 km lange Freedom Trail, Amerikas "Pfad der Freiheit", führt zu 16 historischen Stätten in der Stadt.
2004 war Boston der Ort des demokratischen Parteitags 2004.
Siehe auch: Belagerung von Boston (1775/76)
Belagerung von Boston
Geographie
Boston liegt in Nordosten der Vereinigten Staaten an der Nordamerikanischen Ostküste mit der Massachusettes Bay, deren starke Zergliederung die Anlage natürlicher Häfen ermöglichte. Mystic, Neponset und Charles River mit ihren Mündungen durchschneiden beziehungsweise begrenzen die Stadt. Die ursprünglichen im Stadtgebiet vorhandenen Hügel wurden mit der Zeit abgetragen und im Bereich Back Bay und South End abgelagert, um dem Atlantik zusätzliche Landflächen abzuringen.
Der zentrale Bereich Bostons bildet sowohl den Kern von Greater Boston (3,8 Millionen Einwohner), das die Städte von Cambridge, Brookline, Quincy und vieler suburbaner Gemeinden umfasst, wie auch die Boston CMSA (Consolidated Metropolitan Statistical Area), der siebtgrößten in den USA (nach anderen Rankings an zehnter Stelle).
An Boston grenzen die Städte von Revere, Chelsea, Everett, Somerville, Cambridge, Watertown, Newton, Quincy, Winthrop, Brookline, Needham, Dedham, Canton, und Milton an.
Administrative Gliederung von Boston
Boston gehört zum Suffolk County des Commonwealth of Massachusetts und ist beider Hauptstadt. Am 4. Oktober 2002 schloss die Stadtverwaltung Bostons die Neueinteilung des Stadtgebietes ab, welches nun in 23 Neighborhoods untergliedert ist.
- Allston
- Back Bay
- Bay Village
- Beacon Hill
- Brighton
- Charlestown
- Chinatown
- Dorchester
- Downtown
- East Boston
- Fenway Kenmore
- Hyde Park
- Jamaica Plain
- Mattapan
- Mid Dorchester
- Mission Hill
- North End
- Roslindale
- Roxbury
- South Boston
- South End
- West End
- West Roxbury
Boston ist dafür bekannt, eine der attraktivsten und lebenswertesten urbanen Stadtkerne des Landes zu besitzen. Jede Nachbarschaft weist ein einzigartiges Flair auf, welches durch die ansässigen Bewohner und ihre soziale und ethnische Zugehörigkeit bestimmt wird.
Downtown, die Innenstadt, ist der Sitz des Finanzdistrikts und dort befinden sich auch Chinatown und Government Center mit dem Rathaus (Boston City Hall). Back Bay, westlich des Öffentlichen Gartens (Public Garden, 97 000 qm) gelegen, ist einer der reichsten Stadtteile der USA. Nicht weniger wohlhabend ist Beacon Hill mit dem Regierungssitz des Staates Massachusetts (State House).
South End war früher Heimstatt einer starken Mittelstandsgesellschaft von Händlern und Seeleuten sowie deren Familien. Heutzutage herrscht eine LGBT-Bevölkerung vor, daneben Künstler, Yuppies, Afroamerikaner und Latinos. Anziehungspunkte sind die dortigen Restaurants und die Bohème-Atmosphäre.
North End und East Boston haben einen dominierenden italienischen Einfluss, beherbergen aber auch andere Ethnien. Am Nordufer des Charles River gibt es mit Charlestown eine irische Enklave. Diese Bevölkerungsgruppe findet sich auch in South Boston.
Allston und Brighton werden hauptsächlich von Studenten der nahegelegenen Northeastern University, Boston University und des Boston College bewohnt. Auch Absolventen residieren gerne weiterhin in diesem Umfeld.. Die größte Vielfalt, ethnische Diversität weist Dorchester auf. Latinos und Afroamerikaner stellen gemeinsam, mit aus teurer gewordenen Wohnvierteln vertriebenen Mittelklassenfamilien (Stichwort: Outpricing), den größten Anteil in den südlich an die Innenstadt angrenzenden Bezirken Roxbury und Mattapan.
Politik
Folgende Bürgermeister regierten bislang die Stadt, dessen exekutives System ein starkes, auf vier Jahre gewähltes Gemeindeoberhaupt vorsieht.
- Hugh O'Brien (1884-1888)
- Thomas N. Hart (1889-1890) Erste Wahl-Periode
- Nathan Matthews (1891-1894)
- Edwin Curtis (1895)
- Josiah Quincy (1895-1899)
- Thomas N. Hart (1900-1902) Zweite Periode
- Patrick Collins (1902-1905)
- Daniel Whelton (1905)
- John F. Fitzgerald (1906-1907) Erste Periode
- George Hibbard (1909-1910)
- John F. Fitzgerald (1911-1913) Zweite Periode
- James Michael Curley (1914-1917) Erste Periode
- Andrew Peters (1918-1922)
- James Michael Curley (1922-1925) Zweite Periode
- Malcolm Nichols (1926-1929)
- James Michael Curley (1930-1933) Dritte Periode
- Frederick Mansfield (1934-1938)
- Maurice Tobin (1938-1944)
- John Kerrigan (1945-1946)
- James Michael Curley (1946-1949) Vierte Periode
- John Hynes (1950-1960)
- John Collins (1960-1968)
- Kevin White (1968-1983)
- Raymond Flynn (1984-1993)
- Thomas Menino (1993-heute)
Das Stadtparlament (City Council) wird alle zwei Jahre neu zusammengesetzt. Aus den neun Wards oder Neighborhoods wird je ein Vertreter gesandt. Hinzu kommen vier von der gesamten Stadtbevölkerung bestimmte Kandidaten. Das Schulkommittee wird vom Bürgermeister, wie auch die einzelnen Ressortleiter in der Stadtverwaltung ernannt.
Wirtschaft
parlament
Industrie
Boston ist ein wichtiges industrielles, künstlerisches und intellektuelles Zentrum.
Das Boston Symphony Orchestra genießt ebenso Weltruf, wie die Universitäten Harvard und MIT, die in der Vorstadt Cambridge liegen.
Verkehr
Flughafen
Der internationale Flughafen von Boston ist der Logan International Airport (IATA Airport Code: BOS).
Der ÖPNV in der Stadt wird durch die MBTA abgewickelt.
Das Nahverkehrssystem wird von den Einheimischen auch gerne als "the T" bezeichnet.
Sehenswürdigkeiten
- Freedom Trail
: Ein 5 km die Bürgersteige entlangführender, roter Strich führt zu Stätten der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Beginnend am Stadtpark, dem Boston Common, dem ältesten öffentlichen Park der USA, führt er nach Charlestown; dabei werden alle wichtigen 16 Stätten dieser geschichtlichen Periode durchlaufen. Eine Station ist u. a. das Old State House von dessen Balkon John Adams im Jahre 1776 die Unabhängigkeitserklärung verkündete.
- Museum of Science
: Viele interaktive Ausstellungen und Experimente laden zum Mitmachen ein. Nicht nur Kinder können hier spielerisch die Naturwissenschaften und Ingenieurswissenschaften erkunden. Angeschlossen an das Museum ist das “Hayden Planetarium” mit Lasershows und aktuellen Präsentationen. Ferner findet sich hier das "Mugar Omni Theatre", ein IMAX-Kino.
IMAX
- Museum of Fine Arts
: Dieses Kunstmuseum zählt zu den bedeutendsten in Neuengland. Gemälde von Rembrandt und El Greco sind zu sehen, ebenso Werke von Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Auguste Renoir, Édouard Manet, Edvard Munch und Max Beckmann.
- New England aquarium
: Direkt am Meer gelegen gibt es hier von Pinguinen über Seelöwen bis hin zu Quallen vieles zu sehen, was im Meer lebt. In einem riesigen, zylindrischen Salzwassertank, der von allen Seiten einsehbar ist, beherbergt ein künstliches Riff mehrere hundert verschiedene Fischarten sowie Schildkröten. Gleichsam als "Außenposten" organisiert das NEA täglich eine Ausfahrt, bei der Buckelwale, Delphine u.a. beobachtet werden können.
Sport
- Boston Bruins (Eishockey)
- Boston Celtics (Basketball)
- Boston Red Sox (Baseball)
- New England Patriots (Football)
- New England Revolution (Fußball)
- Boston Cannons (Lacrosse)
- Boston-Marathon
Söhne und Töchter der Stadt
- Charles Francis Adams, Sr., 6. Präsident der USA, und der Enkelsohn von John Adams, dem 2. Präsident der USA
- Henry Adams, US-amerikanischer Historiker und Schriftsteller
- Samuel Adams, US-amerikanischer Staatsmann und Revolutionär
- Tom Barrasso, ehemaliger Profi-Eishockeytorhüter in der NHL
- William Billings, US-amerikanischer Komponist
- Jonathan Borofsky, US-amerikanischer Künstler
- John Boswell, US-amerikanischer Historiker
- Charles Brenner, Psychiater und Psychoanalytiker
- William Hill Brown, Schriftsteller
- Thomas Burke, Teilnehmer der ersten olympischen Sommerspiele 1896 in Athen
- John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler
- John Cena, Profi-Wrestler Wrestler bei der WWE
- Seth Carlo Chandler, amerikanischer Astronom
- Alvin Langdon Coburn, Fotograf
- Charles Colson, Hauptberater für den US-amerikanischen Präsident Richard Nixon
- James Brendan Connolly, der erste Olympiasieger der Neuzeit
- John Singleton Copley, amerikanisch-englischer Maler
- Don Costa, US-amerikanischer Musiker und Musikproduzent
- James Mason Crafts, Chemiker, Professor und Präsident des Massachusetts Institute of Technology
- Charles Cutter, US-amerikanischer Bibliothekar
- Dick Dale, US-amerikanischer Musiker
- Daniel Dennett, US-amerikanischer Philosoph
- Eliza Dushku, US-amerikanische Schauspielerin
- Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Dichter
- William M. Evarts, US-amerikanischer Rechtsanwalt und Staatsmann
- Fannie Merrit Farmer, eine der ersten professionellen Gastronominnen, Erzieherinnen und gilt als Pionierin der US-amerikanischen Küche
- Colm Feore, US-amerikanisch-kanadischer Schauspieler
- Arthur Fiedler, Dirigent
- Irving Fine, Komponist
- Benjamin Franklin, Politiker, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
- Walter Gilbert, US-amerikanischer Physiker und Biochemiker, Nobelpreisträger
- Daniel Goldhagen, US-amerikanischer Soziologe und Politologe
- Benjamin Apthorp Gould, US-amerikanischer Astronom
- Temple Grandin, führende US-amerikanische Spezialistin für den Entwurf von Anlagen für die kommerzielle Tierhaltung
- Richard Gridley, britisch-amerikanischer Militäringenieur
- Guru, Rapper
- George C. Homans, US-amerikanischer Soziologe
- Winslow Homer, US-amerikanischer Maler
- Samuel Gridley Howe, Arzt, Bürgerrechtler, Philhellene und Gründer der ersten Blindenschule der USA
- Charles Janeway, Immunologe
- Richard M. Karp, amerikanischer Informatiker
- Henry W. Kendall, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- Rose Kennedy, Die Matriarchin des Kennedy-Clans
- Rosemary Kennedy, Schwester von John F. Kennedy
- Henry Knox, amerikanischer Buchhändler aus Boston, der oberster Artillerieoffizier der Kontinentalarmee und später der erste US-Kriegsminister
- Margaret Ruthven Lang, Komponistin
- Anton Leader, amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent
- Jack Lemmon, US-amerikanischer Schauspieler
- Joanna Levesque, US-amerikanische Pop-Sängerin
- Tony Levin, Rock-Bassist
- Abbott Lawrence Lowell, Sachbuchautor, Jurist und Politikwissenschaftler, sowie Präsident der Harvard Universität
- Robert Lowell, US-amerikanischer Dichter
- Theodore Lyman, amerikanischer Physiker
- Bob Margolin, US-amerikanischer Blues-Gitarrist und Sänger
- Charlie Mariano, amerikanischer Saxophonist
- William Mason, US-amerikanischer Pianist, Komponist und Musikpädagoge
- Cotton Mather, puritanischer Geistlicher und Gelehrter
- Christa McAuliffe, US-amerikanische Lehrerin und Astronautin
- Bruce McCandless, amerikanischer Astronaut
- John McCarthy, Logiker und Informatiker
- Scott McCloud, US-amerikanischer Comic-Künstler und -Theoretiker
- Merton H. Miller, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger
- George Richards Minot, US-amerikanischer Arzt und Nobelpreisträger
- Jack Nance, amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- Barry Newman, US-amerikanischer Schauspieler
- Leonard Nimoy, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- Edward Norton, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- Maura O'Halloran, irisch-stämmige US-Amerikanerin, studierte den Zen-Buddhismus
- James Cutler Dunn Parker, Komponist
- Wendell Phillips, US-amerikanischer Abolitionist und Politiker
- Edward Charles Pickering, US-amerikanischer Astronom und Physiker, Bruder von William Henry Pickering
- William Henry Pickering, war ein in den USA tätiger Astronom
- Albert Pike, US-amerikanischer Rechtsanwalt, Brigade-General, Journalist, Autor und Freimaurer
- Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Schriftsteller
- David Porter, US-amerikanischer Marineoffizier
- Eric Steven Raymond, Autor und Programmierer in der Hacker- und Open Source-Szene
- Paul Revere, US-amerikanischer Freiheitskämpfer
- Jonathan Richman, US-amerikanischer Musiker
- Eugene Roche, US-amerikanischer Schauspieler
- Jeremy Roenick, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- Walter Russell, Maler, Bildhauer, Architekt, Philosoph und Mystiker
- Eleonora Sears, US-amerikanische Tennisspielerin
- Irene Sharaff, US-amerikanische Kostümbildnerin
- Robert Gould Shaw, Unions -Offizier im Amerikanischen Bürgerkrieg
- Roger Hale Sheaffe, britischer Offizier und Kolonialadminstrator in Kanada
- Elaine Showalter, US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Feministin
- James Spader, US-amerikanischer Schauspieler
- Franklin Stahl, US-amerikanischer Genetiker
- Louis Sullivan, US-amerikanischer Architekt
- Donna Summer, US-amerikanische Sängerin
- James Taylor, erfolgreicher Folk/Pop-Künstler
- Uma Thurman, US-amerikanische Schauspielerin
- Maura Tierney, US-amerikanische Schauspielerin
- George Francis Train, US-amerikanischer Kaufmann, Schriftsteller, Autor und exzentrischer Reisender
- Natalie Trundy, amerikanische Schauspielerin
- Henry Theodore Tuckerman, US-amerikanischer Schriftsteller
- Mark Wahlberg, US-amerikanischer Schauspieler, Model und Sänger
- George Wein, amerikanischer Jazz-Musiker und Impresario
- Stephanie Wilson, US-amerikanische Astronautin
- Scott Wolf, US-amerikanischer Schauspieler
- Robert B. Woodward, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- Beals Wright, US-amerikanischer Tennisspieler
- Elihu Yale, Gouverneur der Britischen Ostindienkompanie in Madras
Weblinks
- [http://www.cityofboston.gov Offizielle Website der Stadt Boston]
- [http://www.bostonusa.com/ Boston USA! (Offizielle Website des Bostoner Fremdenverkehrsamts)]
- [http://www.boston.com/advertisers/bigdig/bigdig.shtml kurze Übersicht über das Tunnelprojekt]
- [http://www.masspike.com/bigdig/index.html Homepage des Bauprojektes Big Dig]
- [http://www.whdh.com/ WHDH-TV: Bostoner TV-Sender mit Live-Internetausstrahlung]
Kategorie:Hauptstadt in den USA
Kategorie:Ort in Massachusetts
Kategorie:Ort mit Seehafen
Kategorie:Neuengland
ja:ボストン
ko:보스턴
1790
- 26. Januar: Uraufführung der Oper Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart in Wien
- 14. August: Der Frieden von Värälä beendet den 1788 begonnenen Krieg zwischen Schweden und Russland ohne territoriale Veränderung
- Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft
- In München wird der Chinesische Turm gebaut
Kultur
- 26. Januar: Uraufführung der Oper Così fan tutte (So machen es alle) von Wolfgang Amadeus Mozart
- 1. März: Uraufführung der Oper Les Brouilleries von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 10. Mai: Uraufführung des historischen Dramas Jeanne d'Arc à Orléans von Rodolphe Kreutzer am Comédie-Italienne in Paris
- 23. August: Uraufführung der Oper Les Rigueurs du cloître von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- Anton David Steiger gründet als „Hainz am Stein der Wilde“ die „Wildensteiner Ritterschaft zur Blauen Erde“, damit Wiederaufleben des Rittertums des Mittelalters im Sinne der Romantik
Wissenschaft
- Der deutsche Botaniker Christian Konrad Sprengel entdeckt am Schmalblättrigen Weidenröschen die Fremdbestäubung
- 3. Februar: Gideon Mantell, englischer Arzt, Geologe und Paläontologe († 1852)
- 28. Februar: Josef Christian von Zedlitz, österreichischer Offizier und Dichter († 1862)
- 15. März: Niccolo Vaccai, italienischer Komponist († 1848)
- 29. März: Carl Theodor Welcker, Gelehrter und liberaler Politiker
- 29. März: John Tyler, 10. Präsident der USA († 1862)
- 21. April: Manuel Blanco Encalada, chilenischer Politiker († 1876)
- 23. Mai: James Pradier, französischer Bildhauer († 1852)
- 23. Mai: Jules-Sébastien-César Dumont d'Urville, französischer Seefahrer und Polarforscher († 1842)
- 27. Mai: Friedrich Wilhelm Rembert von Berg, russischer Feldmarschall († 1874)
- 27. Mai: Johann Ludwig Blesson, preußischer Militärschriftsteller († 1861)
- 27. Mai: Ludwig Blesson, deutscher Militärschriftsteller († 1861)
- 1. Juni: Ferdinand Raimund, Dramatiker († 1836)
- 19. Juni: Johann Heinrich Fischer, Schweizer Politiker
- 4. Juli: George Everest, englischer Ingenieur († 1866)
- 21. Juli: Friedrich Karl Hermann Kruse, Historiker († 1866)
- 3. August: John Cockerill, britischer Industrieller († 1840)
- 29. August: Leopold, Großherzog von Baden († 1852)
- 4. September: Joseph Anton von Maffei, deutscher Industrieller, Eisenbahnfabrikant († 1870)
- 17. September: David Hansemann, deutscher Politiker und Bankier († 1864)
- 26. September: Nassau William Senior, englischer Ökonom († 1864)
- 21. Oktober: Alphonse de Lamartine, französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker († 1869)
- 25. Oktober: Robert Stirling, schottischer Priester und Ingenieur († 1878)
- 29. Oktober: Adolf Diesterweg, deutscher Pädagoge und Verlagsgründer(† 1866)
- 6. November: Johann Jacob Wehrli, Schweizer Pädagoge († 1855)
- 12. November: Gottlieb Heinrich Schmückert, Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes († 1862)
- 17. November: August Ferdinand Möbius, deutscher Mathematiker(† 1868)
- 17. November: João Carlos de Saldanha Oliveira e Daun, portugiesischer Politiker und General († 1876)
- 22. November – Gregor Wilhelm Nitzsch, klassischer Philologe (†1861)
- 3. Dezember: Joseph Fieschi, Attentäter († 1836)
- 6. Dezember: Jean-Baptiste Vaillant, französischer General, Marschall von Frankreich († 1872)
- 9. Dezember: William Edward Parry, britischer Admiral und Polarforscher († 1855)
- 16. Dezember: Leopold I. (Belgien), erster König der Belgier († 1865)
- 23. Dezember: Jean-François Champollion, französischer Sprachwissenschaftler († 1832)
- 3. Februar: Johann Bernhard Hermann, Intellektueller des 18. Jahrhunderts ( - 1761)
- 20. Februar: Kaiser Joseph II., Sohn Maria Theresias ( - 1741)
- 23. März: Georg Christian Crollius, deutscher Historiker ( - 1728)
- 6. April: Ludwig IX., Gemahl der Henriette Karoline von Pfalz-Zweibrücken ( - 1719)
- 9. April: Nicolas-Sylvestre Bergier, französischer Theologe und berühmter Apologet ( - 1718)
- 17. April: Benjamin Franklin, US-amerikanischer Naturwissenschaftler und Politiker ( - 1706)
- 29. April: Samuel Heinicke, 'Erfinder' der Deutschen Methode der Gehörlosenpädagogik ( - 1727)
- 2. Mai: Philipp Matthäus Hahn, Pfarrer und Erfinder ( - 1739)
- 29. Mai: Israel Putnam, britischer Offizier und US-amerikanischer General im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ( - 1718)
- 7. Juli: Franz Hemsterhuis, Philosoph und Schriftsteller ( - 1721)
- 17. Juli: Adam Smith, Ökonom und Moralphilosoph ( - 1723)
- 25. Juli: Johann Bernhard Basedow, deutscher Pädagoge und Schriftsteller ( - 1723)
ko:1790년
simple:1790
Philadelphia
Philadelphia ist eine Stadt im US-Bundesstaat Pennsylvania in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer Einwohnerzahl von 1.470.000 (2004) ist sie die fünftgrößte Stadt der USA. Die Stadt liegt am Delaware River. Der Spitzname Philadelphias lautet Philly oder auch City of Brotherly Love, was eine Übersetzung des griechischen Namens von Philadelphia ist (von gr. philo "lieben" und gr. adelphos "Bruder").
Geografie
Delaware River
Nachbargemeinden
- Germantown
- Bryn Mawr
- Villanova
- Valley Forge
- King of Prussia
- Doylestown
- New Hope
Geschichte
Philadelphia ist eine der ältesten Städte der USA. Vom Stadtgründer William Penn 1681 als Hauptstadt der Quäker-Kolonie Pennsylvania geplant, war Philadelphia erste Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika bis zur Fertigstellung der neuen Hauptstadt Washington, D.C., und zwar von 1790 bis 1800.
Dort wurde am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung beschlossen und verkündet, wie auch die Verfassung am 17. Juli 1787. Bis ins frühe 19. Jahrhundert war sie auch die größte Stadt der USA und zeitweise die größte englischsprachige Stadt westlich von London.
Die berühmte Freiheitsglocke, Liberty Bell, die zuvor als Symbol der Unabhängigkeitskriege durch das Land gereist war, befindet sich seit 1915 wieder in der Stadt und hängt seit 2003 in einem eigens zu diesem Zweck geschaffenen Ausstellungsgebäude; zusammen mit der Independence Hall, in der sie einst hing, beherbergt Philadelphia damit zwei der wichtigsten symbolischen Stätten der Vereinigten Staaten von Amerika.
1683 kamen 13 deutsche Mennonitenfamilien aus Krefeld mit dem Schiff „Concord“ nach Philadelphia und ließen sich in dem von Franz Daniel Pastorius neu gegründeten Vorort namens Germantown nieder. In Germantown erblickte auch eine der berühmtesten Töchter der Stadt, die Schauspielerin Grace Kelly, das Licht der Welt.
In Philadelphia befinden sich zudem das älteste Postamt sowie die beiden ersten Banken der USA.
Politik
Städtepartnerschaften
Philadelphia hat zehn Partnerstädte: Douala (Kamerun), Florenz (Italien), Incheon (Südkorea), Nizhni Novgorod (Russland), Tel Aviv (Israel), Tianjin (China), Torun (Polen), Aix-en-Provence (Frankreich), Kobe (Japan) und Mosul (Irak).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Philadelphia Museum of Art
Musik
- Philadelphia Orchestra
- Phillysound
Sport
- Philadelphia Flyers (Eishockey; NHL)
- Philadelphia 76ers (Basketball; NBA)
- Philadelphia Eagles (American Football; NFL)
- Philadelphia Phillies (Baseball; MLB)
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
Philadelphia ist Sitz mehrerer höherer Bildungsinstitutionen, u.a.des [http://www.curtis.edu Curtis Institute of Music], der University of Pennsylvania, der [http://www.temple.edu Temple University] und der [http://www.drexel.edu Drexel University].
Söhne und Töchter der Stadt
In Philadelphia wurden viele später berühmt gewordene Bürger geboren. Siehe: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Philadelphia.
Sonstiges
Filme, die in Philadelphia gedreht wurden
- Rocky
- Philadelphia (Film)
- Twelve Monkeys
Weblinks
- [http://www.pcvb.org/de/index.asp Fremdenverkehrsamt Philadelphia (Touristik-Auskunft in deutscher Sprache)]
- [http://www.phila.gov/visitors/ Philadelphia Visitors (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.steubenparade.com/ Annual German-American Steuben Parade]
Kategorie:Ort in Pennsylvania
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:フィラデルフィア
PolitikerAls Politiker bezeichnet man Personen, die politische Ämter innehaben oder sie anstreben. Meist werden sie dabei durch Parteien und Verbände unterstützt. Politiker agieren auf allen Ebenen eines Staates (Bund, Länder oder Gemeinden). Politische Ämter können Regierungsämter (z.B. Minister), das Abgeordnetenmandat in einem Parlament oder ein Amt in einer Partei (z.B. Parteivorsitzender) sein. Politiker haben das Ziel durch ihr Handeln Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen zu nehmen. Hierzu können sie zum einen ihre durch politische Ämter gesicherten Rechte nutzen (Beispielsweise bei Abstimmungen im Parlament). Außerdem können sie durch Meinungsäußerung Einfluss nehmen.
Als Mitglied einer Partei vertritt ein Politiker deren Interessen. Es gibt jedoch auch Politiker, die sich keiner Partei anschließen (Parteilose), oder deren Aufgabe nicht die Interessenvertretung ihrer Partei ist (zum Beispiel Bundespräsident). Neben dem Berufspolitiker, der zum Beispiel als Abgeordneter, Staatssekretär oder Minister arbeitet gibt es noch den ehrenamtlich arbeitenden Politiker, der die Politik nur neben seinem Beruf ausübt.
Theorien zum politischen Handeln
Das Handeln von Politikern ist Gegenstand der Politikwissenschaft. Sie erklärt das Handeln der Politiker und den politischen Wettbewerb (Streben der Politiker nach Macht).
Ethische Ansätze zur Erklärung von Politikerhandeln
Grundsätzliche Bedeutung für die politische Motivation einzelner hat der Wunsch gute politische Entscheidungen herbeizuführen, um beispielsweise der eigenen Region oder dem ganzen Land zu helfen. Dies führt zu einem weiten und ganzheitlichen Denken und vollem Einsatz zum Wohle aller Bürger, wie es beispielsweise die Verantwortungsethik postuliert.
Oft werden diese langfristigen Ziele jedoch von den Wählern nicht als beste Wahl wahrgenommen, weswegen der politische Erfolg solcher Positionierungen begrenzt ist. Ferner gehen die Auffassungen darüber, was langfristig das "Wohl aller Bürger" bzw. "Wohl des Staatsvolkes" darstellt sowie auf welchem Weg dieses erreicht werden soll, auseinander. Auch dies trägt dazu bei, dass sich im politischen Wettbewerb nicht zwangsläufig das "beste" Modell durchsetzt.
Zweifelsohne lässt sich auch für Politiker, deren Handeln an heren Zielen orientiert ist, ein karrierebezogenes Politikerbild erklären: Die Überzeugung, selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen, führt zu einem Streben nach Macht und Einfluss.
ökonomische Theorie der Politik
Einen weniger positiven Ansatz zur Erklärung des Handelns von Politikern mit wirtschaftlichen Grundsätzen liefert die ökonomische Theorie der Politik (ÖTP). Sie erklärt Strukturen und Verhalten überwiegend auf Basis neoklassischen Theorie. Grundsätzliche Annahme ist dabei, dass sich Politiker als rationale Nutzenmaximierer verhalten. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass Politiker eine starke Wiederwahlorientierung haben und deswegen eine Politik betreiben, die bei den nächsten Wahlen zu einer Stimmenmaximierung führt.
Hierzu lassen sich zwei wichtige Stränge unterscheiden:
(1) Orientierung an kurzfristigen Zielen:
Ein gemäß der ÖTP nutzenmaximierender Politiker wird bei seinen Entscheidungen berücksichtigen, dass der Wähler eher die Erreichung kurzfristiger Ziele als das Anstreben langfristiger Ziele honoriert, da der Wähler selbst eine starke Gegenwartspräferenz aufweist, was wiederum daran liegt, dass langfristig ausgerichtete Konzepte dem politisch und ökonomisch weniger gebildeten Wähler wegen der hohen Komplexität nicht vermittelbar sind. Auf Wiederwahl bedacht wird der Politiker daher vor kurzfristig schmerzhaften Maßnahmen zurückschrecken, auch wenn diese ökonomisch unbedingt nötig sind.
Beispiele für eine solche Politik sind die dauerhaft zu beobachtende Neuverschuldung reicher Industrienationen, fehlende Rücklagen im gesetzlichen Rentensystem, zyklische statt antizyklischer Wirtschaftspolitik oder fehlender Mut zu schmerzhaften aber notwendigen Reformen.
(2) Orientierung am Medianwähler:
Ein wichtiger Ansatz in diesem Zusammenhang ist das Medianwählermodell: Geht man bei Politikern vom Ziel der Stimmenmaximierung aus, so führt ein Politiker bzw. eine Partei genau diejenige Politik aus, die der Medianwähler wünscht. Dadurch werden von den großen Parteien politische Ränder und Problembereiche vernachlässigt.
Zudem können für den Bürger sichtbare, ökonomisch aber nicht zwangsläufig vernünftige Maßnahmen unterstellt werden, während möglicherweise wichtigeren Zielen, die jedoch nicht vom Wähler als solche erkannt werden, nicht nachgegangen wird. Vielmehr können dann individuell spürbare Maßnahmen bei wenig spürbaren Belastungen für den Wähler unterstellt werden.
Siehe auch
- Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates
- Bundesregierung (Deutschland)
- Bundesregierung (Österreich)
- Liste der Bundestagsabgeordneten
- Liste der Politiker der DDR
- Hinterbänkler
Literatur
- Max Weber: Politik als Beruf. 1919. ISBN 315008833X) ([http://www.textlog.de/weber_politik_beruf.html Online Text])
- Niccolò Machiavelli: Der Fürst. 1513, ISBN 3150012198
- Hans Herbert von Arnim: Das System - Die Machenschaften der Macht, München, Droemer Knaur, 2001
- ders.: Fetter Bauch regiert nicht gern. Die politische Klasse - selbstbezogen und abgehoben, durchgesehene und mit einem aktuellen Vorwort versehene Taschenbuchausgabe, München: Droemer Knaur, 1999,
- ders.: Der Staat als Beute. Wie Politiker in eigener Sache Gesetze machen, München: Droemer Knaur, 1998.
- ders.: Diener vieler Herren. Die Doppel- und Dreifachversorgung von Politikern, München: Droemer Knaur, 1998.
Weblinks
- [http://www.rulers.org Verzeichnis von Staatsoberhäuptern und Regierungschefs] (Englisch)
!
Politiker
Politiker
Politiker
ja:政治家
Schriftsteller
Als Schriftsteller werden Personen bezeichnet, die im Verfassen eigener literarischer Texte ihren beruflichen Schwerpunkt setzen. Der Begriff stammt aus dem 18. Jahrhundert, den Eindeutschungen der Wörter Skribent und Autor. Jeder Schriftsteller ist gleichzeitig Autor (Verfasser), allerdings werden heute insbesondere die Autoren von Belletristik als Schriftsteller betrachtet. Die Verfasser von Sachtexten dagegen gelten beispielsweise als Sachbuch-Autoren.
Als Beruf ist der freie Schriftsteller gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden.
Inhalte
Bei den Werken eines Schriftstellers kann es sich sowohl um erzählende Prosa-Texte als auch um Dramen, Essays oder lyrische Werke handeln. Schriftsteller ist ein Überbegriff für Autoren oder Verfasser der genannten Textgattungen. Mitunter werden Schriftsteller, die den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf eine Gattung verlegen entsprechend als Romancier, Dramatiker, Essayist oder Dichter bezeichnet.
Ausbildung und Training
Es gibt keine bestimmte Ausbildung zum Schriftsteller. Viele Autoren haben sich das Schreiben ganz einfach selber beigebracht. Andere studieren an Universitäten oder Akademien, besuchen Kurse oder lesen Bücher.
An der Universität Hildesheim und der Universität Leipzig (Deutsches_Literaturinstitut_Leipzig) gibt es mittlerweile eine schreibhandwerkliche Ausbildung zum Schriftsteller. Auch zahlreiche Schreibwerkstätten und Schreibseminare wie z.B. das Junge Literaturforum Hessen-Thüringen oder die Marburger Sommerakademie bieten angehenden Autoren interaktives Training und manchmal Coaching durch etablierte Vertreter des Berufs. Am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig gibt es seit 1995 einen Studiengang für Schriftsteller mit Prüfung und Diplom.
Vorsichtig sollte man bei Angeboten wie "In 30 Tagen zum eigenen Buch" sein. Geld verdienen dabei zunächst die Schulen, die solche "Kurse" anbieten.
Siehe auch
- Liste der Listen mit Schriftstellern
Weblinks
!Schriftsteller
Kategorie:Kunst (Beruf)
ja:著作家
ErfinderEin Erfinder ist eine Person, die einmal oder ständig etwas Neues oder eine wesentliche Verbesserung im Bereich der Technik schafft, das als eine Erfindung bezeichnet werden kann.
Die drei konstitutiven Eigenschaft eines Erfinders sind:
# dass er ein Problem erkennt,
# den Willen hat, dieses Problem auf eine neue kreative technische Art und Weise zu lösen, und
# schon mindestens einmal in seinem Leben dabei erfolgreich war.
Das "Problem erkennen" ist die allerwichtigste Voraussetzung eines Erfinders, die besonders deutlich wird auf den zahlreichen Erfindermessen, auf denen für den Messebesucher teilweise sehr skurille Erfindungen präsentiert werden, bei welcher die eigentliche erfinderische Leistung das erkennen eines bisher nicht gelösten Problems ist.
Die drei genannten konstitutiven Eigenschaften eines Erfinders werden auch beim Patent beachtet. Beim Patent reicht es, wenn der Erfinder das zu lösende Problem beschreibt und eine Lösung präsentieren kann. Als Gegenleistung für ein Schutzrecht muss die Erfindung offen gelegt werden. Das bedeutet sie muss vom Erfinder so genau beschrieben werden, dass ein Fachmann der jeweiligen Richtung in der Lage sein sollte, die Erfindung nachzuvollziehen. Diese Offenlegung war der wahre Grund für die Etablierung der Patentämter Ende des 19. Jahrhundert. Sie ermöglichte Erfindern auf den veröffentlichten Erfindungen anderer Erfinder aufzubauen und führte zu einem Technologieschub in allen Ländern die neue Patentämter gründeten.
Auch das "Problem erkennen" der konstitutiven Definition eines Erfinders wird im Patentwesen berücksichtigt: Die Erfindungshöhe kann im Patentwesen auch im Finden von bisher nicht bekannten Problemen erreicht werden (zu welcher dann die technische Lösung auch naheliegender sein kann).
Bekannte erfolgreiche "Dauer-Erfinder" wie etwa Thomas Alva Edison und Artur Fischer sind im Regelfall gute Handwerker, Techniker oder Ingenieure.
Abzugrenzen ist der Erfinder vom Entwickler. Die meisten erfolgreichen Erfinder sind auch gute Entwickler, weil sie sonst ihre eigene Erfindung nicht umsetzen könnten zu einem Prototypen oder in ein Produkt (Herstellung).
Um die Leistungen der Erfinder für die Gesellschaft zu würdigen werden in manchen Ländern nationale Erfindertage gefeiert.
Siehe auch:
- Liste bedeutender Erfindungen
- Liste von Erfindern
- Patent
- Tag der Erfinder
Literatur
- Helmut Seiffert, Gerard Radnitzky (Hrsg.): Handlexikon zur Wissenschaftstheorie. 2. unv. Aufl. (Orig. 1989), München 1992: dtv, ISBN 3-423-04586-8, S. 364-365 (über Technik, Wissenschaft, Patent und Erfindertum).
Weblinks
- [http://www.deutscher-erfinder-verband.de www.deutscher-erfinder-verband.de] - Berufsverband der deutschen Erfinder.
- [http://www.das-erfinderforum.de www.das-erfinderfoum.de] - Deutschsprachige Community für Tüftler, Erfinder, Forscher und innovative Unternehmen.
- [http://www.dpma.de www.dpma.de] - Deutsches Patent- und Markenamt
- [http://194.59.120.3/infos/galerie/erfindergalerie/ Erfindergalerie des DPMA]
- [http://www.tag-der-erfinder.de/ Tag der Erfinder]
- [http://www.euco.de.tf Erfinder und Computer Organisation]
Kategorie:Technik
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