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Benjamin Netanjahu
Benjamin Netanjahu (hebr.: בנימין נתניהו, auch Binjamin und in Israel landläufig Bibi), (geb. 21. Oktober 1949 in Tel Aviv) ist ein israelischer Politiker des konservativen Likud-Blocks.
Netanjahu war von April 1996 bis Mai 1999 israelischer Ministerpräsident. 1998 und in den Jahren 2002 bis 2003 bekleidete der das Amt des Außenminister Israels. 2003 wurde er zum Finanzminister ernannt, legte das Amt jedoch Mitte 2005 aus Protest gegen die Siedlungspolitik der Scharon-Regierung nieder.
Familie und persönlicher Hintergrund
Benjamin ist der Sohn von Zila und Ben-Zion Netanjahu. Sein Vater, Ben-Zion, ist ein Professor für jüdische Geschichte und ehemaliger Herausgeber der Hebräischen Enzyklopädie. Sein älterer Bruder Jonatan gilt in Israel als Kriegsheld und kam bei der Operation Entebbe im Jahre 1976 ums Leben. Sein jüngerer Bruder Iddo ist Radiologe und Schriftsteller. Alle drei Brüder dienten in der Sajeret Matkal-Einheit.
Netanjahu ist zum dritten Mal verheiratet; aus erster Ehe hat er eine Tochter, Noa, und mit seiner heutigen Ehefrau Sarah hat er zwei Kinder. Obwohl er in Israel geboren ist, wuchs er in Cheltenham, US-Bundesstaat Pennsylvania auf. Er bekam seinen High-School-Abschluss von der Cheltenham High School. Er hat einen Bachelor of Science in Architektur vom Massachusetts Institute of Technology und einen Master of Science in Management von der MIT Sloan School of Management, außerdem hat er Politische Wissenschaften in Harvard und am MIT studiert.
Ministerpräsident (1996-1999)
Netanjahu wurde im Jahre 1996 nach einer Reihe von palästinensischen Selbstmordanschlägen auf israelische Zivilisten gewählt. Schimon Peres, der in den Umfragen führte, konnte die Terrorattacken nicht stoppen, weshalb das öffentliche Vertrauen in ihn rapide nachließ. So kam es am 3. und 4. März 1996 zu zwei tödliche Anschlägen, die von palästinensische Terroristen verübt wurden. In ihnen kamen 32 israelische Bürger ums Leben. Diese beiden Anschläge waren der hauptsächliche Anlass für den rapiden Vertrauensverlust Peres'.
Anders als Peres vertraute Netanjahu nicht auf den guten Willen Yassir Arafats und machte jeglichen Fortschritt im Friedensprozess davon abhängig, dass die palästinensische Autonomie ihren Verpflichtungen - hauptsächlich den Terror zu bekämpfen - nachkam. Der Slogan seiner Kampagne war "Netanjahu - einen sicheren Frieden schaffen".
Als Ministerpräsident verhandelte er mit Yassir Arafat das Wye-Abkommen aus, aber viele meinten, er versuche jeden Fortschritt aufzuhalten.
Seine kompromisslose Politik schien zunächst zu wirken: anders als unter seinem Vorgänger und Nachfolger gab es unter seiner Regierung relativ wenige Selbstmordanschläge innerhalb Israels. Im Jahre 1996 entschieden er und der Bürgermeister Jerusalems Ehud Olmert allerdings, einen Ausgang für den Klagemauer-Tunnel zu öffnen. Dies hatte dreitäge Unruhen der Palästinenser mit zahlreichen Toten auf beiden Seiten zur Folge.
Trotz seiner teilweisen Erfolge gegen den Terrorismus lehnten die meisten Eliten und linken Medien Netanjahus Politik ab. Nach einer langen Kette von Skandalen (einschließlich Gerüchten um seine Ehefrau), und nachdem eine Untersuchung wegen Korruption gegen ihn initiiert wurde, verlor Netanjahu Vertrauen in der israelischen Öffentlichkeit.
Netanjahu wurde in den Wahlen von 1999 von Ehud Barak geschlagen und zog sich zeitweise aus der Politik zurück.
Politische Aktivität von 2000 bis 2005
Im Jahre 2002, nach dem Rückzug der Arbeitspartei aus der Regierung, ernannte Ministerpräsident Ariel Scharon Netanjahu zum Außenminister. Netanjahu forderte Scharon als Vorsitzenden des Likud heraus, scheiterte aber damit, Scharon seines Amtes zu entheben.
Nach den Wahlen von 2003 akzeptierte Netanjahu das Amt des Finanzministers in der neuen Regierung Scharons.
Netanjahu gilt innerhalb des Likud als Hardliner; er gehört zu den Gegnern eines unabhängigen Palästinenserstaates (er bevorzugt eine Selbstverwaltung unter israelischer Kontrolle), stimmte jedoch für den Scharon-Plan, den er eigentlich ablehnte. Innerparteilich ist er ein Konkurrent des derzeitigen israelischen Premierministers Ariel Scharon und versuchte dessen Position durch die Forderung nach einem Referendum über den Abzugsplan zu schwächen.
Als Finanzminister unternahm Netanjahu gewagte Pläne, um Israels Wirtschaft aus den Schwierigkeiten, in die sie während der Al-Aqsa-Intifada geraten war, zu befreien. Die Pläne waren relativ wirtschaftsliberal und provozierten deshalb starke Widersprüche.
Am 7. August 2005 trat Netanjahu aus Protest gegen die Zustimmung des israelischen Kabinetts zur ersten Phase des Abzugs israelischer Siedler aus dem Gazastreifen vom Amt des Finanzministers zurück. Er begründete diesen Schritt damit, dass ein unilateraler Abzug Israel keine Vorteile brächte, vielmehr sei das Gegenteil der Fall. Der Abzug unterminiere die Sicherheit, spalte die Nation und sei nicht der Weg zum Frieden. Außerdem sei dies ein Schritt zu den Grenzen von vor 1967, die nicht militärisch zu verteidigen seien. Der Aktienmarkt reagierte mit Kursverlusten auf seinen Rücktritt.
Weblinks
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ja:ベンヤミン・ネタニヤフ
21. OktoberDer 21. Oktober ist der 294. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 295. in Schaltjahren) - somit bleiben 71 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1520 - Ferdinand Magellan gelingt die Durchfahrt durch die Magellanstraße und damit der Beweis, dass die Erde eine Kugel ist.
- 1600 - Schlacht von Sekigahara in Japan
- 1805 - In der Schlacht von Trafalgar scheitern Napoléons Invasionspläne durch Horatio Nelson, Tod von Horatio Nelson
- 1850 - Die Staaten des Deutschen Bundes vereinbaren in der Dresdner Konvention die Einführung der Passkarte und damit die Abschaffung der Visumpflicht im innerdeutschen Reiseverkehr.
- 1904 - In der Nordsee beschießt die russische Flotte englische Fischerboote, die sie für japanische Torpedoboote hält, bei der Doggerbank. Die Beziehungen zwischen England und Russland werden schwer belastet.
- 1918 - Deutschland stellt den uneingeschränkten U-Boot-Krieg ein.
- 1919 - Die Republik Deutschösterreich wird in Republik Österreich umbenannt.
- 1921 - Exkaiser Karl I. von Österreich versucht zum zweiten Mal, auf den ungarischen Thron zurückzukehren.
- 1922 - Separatisten rufen in Aachen die Rheinische Republik aus.
- 1928 - Alfred Hugenberg wird Vorsitzender der DNVP.
- 1930 - Carl Severing wird neuer preußischer Innenminister.
- 1935 - Der deutsche Austritt aus dem Völkerbund wird rechtswirksam.
- 1937 - Nach der Besetzung der nordspanischen Gijón ist die gesamte spanische Nordküste unter Kontrolle der nationalistischen Truppen Francos.
- 1938 - Eroberung der südchinesischen Stadt Kanton durch japanische Truppen im chinesisch-japanischen Krieg.
- 1939 - Deutsch-Italienisches Abkommen zur Umsiedelung von Südtirolern ins Reich.
- 1944 - Aachen wird als erste deutsche Großstadt von den Alliierten erobert.
- 1944 - Mitglieder der Roten Armee verüben in dem ostpreußischen Dorf Nemmersdorf das erste größere Massaker bei ihrem Einmarsch in das damalige Reichsgebiet.
- 1945 - Frauenwahlrecht in Frankreich.
- 1948 - Die UNO lehnt den sowjet. Antrag auf Zerstörung aller Atomwaffen ab.
- 1950 - Die Franzosen räumen mit Langson weitere Festungen in Vietnam.
- 1956 - Wiederwahl von Wladislaw Gomulka zum Parteichef der KP Polen.
- 1969 - Willy Brandt wird zum Bundeskanzler in Westdeutschland gewählt. Die erste sozialliberale Bundesregierung nimmt ihre Arbeit auf.
- 1971 - Der Kongostaat wird umbenannt in Zaire.
- 1973 - Archibald Cox, Sonderankläger im Watergate-Fall wird von Richard Nixon entlassen. Justizminister Richardson tritt aus Protest zurück.
- 1976 - Die UN-Vollversammlung wählt die Bundesrepublik Deutschland für zwei Jahre in den Sicherheitsrat.
- 1993 - Burundi. Putschversuch. Ermordung von Staatspräsident Melchior Ndadaye
- 2002 - König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 2004 - In den kubanischen Zeitungen sorgt die doppeldeutige Schlagzeile "Fidel Castro gestürzt!" für Aufsehen - Der Ministerpräsident zog sich mehrere Knochenbrüche zu, als er nach einem öffentlichen Auftritt eine Treppe hinabstürzte
Wirtschaft
- 2002 - In Mexiko beginnt die Gipfelversammlung der Asia-Pacific Economic Cooperation APEC.
Wissenschaft und Technik
- 1879 - Die erste markttaugliche Glühbirne Edisons besteht einen Dauertest von über 40 Stunden im Menlo Park-Labor von New Jersey.
- 1970 - Freigabe der Brücke über den kleinen Belt für den Verkehr.
- 1971 - Die Hohen Tauern werden zum ersten österreichischen Nationalpark erklärt.
Kultur
- 1727 - Uraufführung des Melodrams "Teuzzone" von Attilio Ariosti am King's Theatre in London.
- 1891 - Uraufführung der tragischen Oper "Vendetta" von Alexander von Fielitz in Lübeck.
- 1913 - Uraufführung der Oper "Der Jahrmarkt von Sorotschinzy" (Orig.: Sorotschinskaja jarmarka) von Modest Petrowitsch Mussorgski am Freien Theater in Moskau.
- 1919 - Uraufführung der Oper "Fennimore und Gerda" von Frederick Delius am Opernhaus in Frankfurt am Main.
- 1925 - Der Maler Paul Klee zeigt in Paris erstmals einige seiner Werke.
- 1951 - Gottfried Benn erhält den Georg-Büchner-Preis.
- 1959 - Das Guggenheim-Museum in New York wird eröffnet.
- 1964 - "My Fair Lady" mit Audrey Hepburn kommt in deutsche Kinos.
Religion
- 1945 - Bischof Stepinac protestiert gegen die Kirchenverfolgung in Jugoslawien.
Katastrophen
- 1868 - Ein Erdbeben unbekannter Stärke fordert in Hayward, Kalifornien, 30 Tote.
- 1907 - Ein Erdbeben der Stärke 8,1 in Zentralasien fordert ca. 12.000 Tote
- 1930 - Bei einem schweren Grubenunglück in Alsdorf bei Aachen gibt es 250 Tote.
- 1948 - Prestwick, Schottland. 34 Personen sterben bei einem Absturz einer Lockheed Constellation. Kapitän der Maschine war der niederländische Luftfahrtpionier Koene Dirk Parmentier.
- 1973 - Bei einer Überschwemmung nahe dem spanischen Grenada sterben rund 500 Menschen.
- 2005 - Hurrikan Wilma wütet über der mexikanischen Halbinsel Yucatán
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1959 Die bundesdeutsche Fußballauswahl gewinnt in Köln vor 70.000 Zuschauern gegen die Niederlande 7:0 (2:0).
Geboren
- 1595 - Lucas van Uden, belgischer Maler
- 1660 - Georg Ernst Stahl, Chemiker und Mediziner
- 1675 - Higashiyama, 113. Kaiser von Japan
- 1764 - János Bihari, ungarischer Komponist ("Zigeunergeiger")
- 1772 - Samuel T. Coleridge, englischer Dichter
- 1790 - Alphonse de Lamartine, französischer Dichter
- 1807 - Napoléon-Henri Reber, französischer Komponist
- 1832 - Gustav Langenscheidt, deutscher Verleger
- 1833 - Alfred Nobel, schwedischer Erfinder und Industrieller
- 1839 - Georg von Siemens, deutscher Bankier
- 1847 - Edvard Brandes, dänischer Kulturpolitiker und Schriftsteller
- 1850 - Hermann Müller, schweizerischer Weinforscher
- 1874 - Henri Guisan, Schweizer General während des Zweiten Weltkriegs
- 1877 - Oswald Theodore Avery, kanadischer Mediziner
- 1884 - Claire Waldoff, deutsche Kabarettistin
- 1891 - Ted Shawn, US-amerikanischer Tänzer
- 1892 - Otto Nerz, deutscher Fußballspieler und erster Reichstrainer des DFB
- 1897 - Georg Ritter von Hengl, deutscher General der Gebirgstruppe (Wehrmacht)
- 1898 - Heinrich Walter, Schweizer Geobotaniker und Öko-Physiologe
- 1901 - Margarete Buber-Neumann, deutsche Autorin
- 1902 - Kurt Scharf, deutscher Theologe
- 1905 - Arnold Verhoeven, deutscher Politiker
- 1911 - Vladimir Ussachevski, russisch-amerikanischer Komponist
- 1912 - Georg Solti, britisch-ungarischer Dirigent
- 1917 - John Dizzy Gillespie, US-amerikanischer Musiker
- 1917 - Heinz Oskar Vetter, deutscher Gewerkschafter, Vorsitzender des DGB
- 1923 - Horst Herold, Präsident des Bundeskriminalamtes
- 1925 - Celia Cruz, kubanische Sängerin
- 1925 - Isaiah Doctor Ross, US-amerikanischer Musiker
- 1926 - Eberhard Fechner, deutscher Regisseur
- 1926 - Leo Kirch, deutscher Medienmogul
- 1929 - Ursula K. Le Guin, amerikanische Science-Fiction- und Fantasy-Autorin
- 1932 - Cesare Perdisa, italienischer Rennfahrer
- 1937 - Michael Landon, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937 - Norman Wright, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Jimmy Beaumont, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Manfred Mann, südafrikanischer Musiker und Songschreiber
- 1941 - Steve Crooper, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Elvin Bishop, US-amerikanischer Musiker
- 1943 - Ron Elliot, US-amerikanischer Musiker
- 1945 - Nikita Mikhalkov, russischer Regisseur
- 1945 - Kathy Young, US-amerikanische Sängerin
- 1945 - Michael Kraus, deutscher Grafiker und Künstler aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 1946 - Lee Loughnane, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Tetsu Yamauchi, japanischer Musiker (Free und The Faces)
- 1948 - John Bundrick, US-amerikanischer Musiker, Musikproduzent, Sänger und Songschreiber
- 1951 - Bernd Rohwer, deutscher Politiker
- 1953 - Robert Meyer, österreichischer Schauspieler
- 1953 - Charlotte Caffey, US-amerikanische Musikerin
- 1954 - Rhillip Chen, britischer Musiker
- 1954 - Eric Faulkner, britischer Musiker (Bay City Rollers)
- 1957 - Wolfgang Ketterle, deutscher Physiker
- 1958 - Julio Médem, spanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1958 - Udo Wachtveitl, deutscher Schauspieler (Tatort)
- 1967 - Paul Ince, englischer Fußballspieler
- 1968 - Kerstin Andreae, deutsche Politikerin
- 1976 - Mélanie Turgeon, kanadische Skirennläuferin
- 1978 - Markus Pistrol, österreichischer Fußballspieler
- 1982 - Jeremiah Rutherford, nauruischer Gewichtheber
Gestorben
- 1125 - Cosmas von Prag, böhmischer Chronist des Mittelalters
- 1266 - Birger Jarl, schwedischer Staatsmann
- 1422 - Karl VI. (Frankreich), König von Frankreich
- 1500 - Go-Tsuchimikado, 103. Kaiser Japans
- 1535 - Christian Beyer, sächsischer Kanzler
- 1556 - Pietro Aretino, italienischer Schriftsteller
- 1558 - Julius Caesar Scaliger, Humanist
- 1805 - Horatio Nelson, britischer Admiral
- 1881 - Eduard Heine, deutscher Mathematiker
- 1892 - Anne Charlotte Leffler, schwedische Schriftstellerin
- 1904 - Isabelle Eberhardt, russisch-schweizerische Entdeckerin und Reiseschriftstellerin
- 1916 - Karl Reichsgraf von Stürgkh, österreichischer Ministerpräsident
- 1924 - Martin Marsick, belgischer Violinvirtuose und -lehrer
- 1931 - Arthur Schnitzler, österreichischer Erzähler und Dramatiker
- 1944 - Alois Kayser, deutscher Missionar auf Nauru
- 1948 - Koene Dirk Parmentier, niederländischer Luftfahrtpionier
- 1951 - Willy Fischer, deutscher Politiker
- 1961 - Karl Korsch, Erneuerer einer marxistischen Philosophie und Theorie.
- 1964 - Andrej Afanassowitsch Babajew, aserbaidschanischer Komponist
- 1965 - Bill Black, US-amerikanischer Musiker
- 1967 - Ejnar Hertzsprung, dänischer Astronom
- 1968 - Gertrude Pritzi, österreichische Tischtennisspielerin
- 1969 - Jack Kerouac, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1969 - Waclaw Sierpinski, polnischer Mathematiker
- 1970 - Ernest Haller, US-amerikanischer Kameramann
- 1974 - Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Mitbegründer der psychologischen Anthropologie
- 1975 - Charles Reidpath, US-amerikanischer Stadtbaumeister, Stadtplaner, Leichtathlet und Olympiasieger
- 1980 - Hans Asperger, österreichischer Kinderarzt
- 1982 - Hermann Berg, deutscher Politiker und MdB
- 1984 - François Truffaut, französischer Regisseur, Filmkritiker, Schauspieler und Produzent
- 1992 - Jim Garrison, Staatsanwalt von New Orleans
- 1994 - Burt Lancaster, US-amerikanischer Filmschausspieler
- 1995 - Hans Helfritz, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Schriftsteller
- 1995 - Shannon Hoon, Sänger der US-amerikanischen Band Blind Melon
- 2002 - Manfred Ewald, oberster Sportfunktionär der ehemaligen DDR
- 2003 - Elliott Smith, US-amerikanischer Liedermacher
- 2004 - Weronika Tscherkassowa, weißrussishe Journalistin
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Ursula von Köln und Gefährtinnen, Märtyrinnen (katholisch)
Siehe auch
- 20. Oktober - 22. Oktober
- 21. September - 21. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1021
ja:10月21日
ko:10월 21일
simple:October 21
th:21 ตุลาคม
1949
- In Afghanistan erklären die Afghanen die Durand-Linie für ungültig, als der Staat Pakistan entstand und fordern ihre besetzten Gebiete zurück
- In Berlin wird von Herta Heuwer am 4. September die Currywurst erfunden
Politik
- 1. Januar: Ernst Nobs wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die vom Wirtschaftsrat erlassene Kraftfahrzeug-Benutzungsverordnung tritt in Kraft, womit Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten sind
- 1. Januar: Österreich erhält von Großbritannien die Kontrolle über die Grenze zu Italien zurück
- 1. Januar: Juan Manuel Gálvez tritt sein Amt als Staatspräsident von Honduras an
- 1. Januar: Indien und Pakistan vereinbaren einen Waffenstillstand zur Beilegung des Konflikt über Kaschmir
- 1. Januar: Thailand wird Mitglied in der UNESCO
- 2. Januar: Die neue Regierung von Südkorea wird von den USA anerkannt
- 3. Januar: Dreimächtenote an die Sowjetunion wegen Rückführung deutscher Kriegsgefangener
- 25. Januar: Wahlen zur ersten Knesset
- 28. Januar: Schweiz wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Februar: David Ben Gurion wird erster Ministerpräsident Israels
- 24. Februar: Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Ägypten nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg (23. März mit dem Libanon, 3. April mit Transjordanien, 20. Juli mit Syrien)
- 4. April: Gründung der NATO
- 8. April: Durch den Beitritt der französischen Besatzungszone wird die Bizone zur Trizone
- 16. April: Chaim Weizmann wird zum Staatspräsidenten Israels gewählt
- 23. April: Die deutsche Kommune Selfkant wird als Ausgleich für die im 2. Weltkrieg erlittenen Schäden unter niederländische Verwaltung gestellt
- 5. Mai: Gründung des Europarates
- 8. Mai: Costa Rica. Neue Verfassung, Abschaffung des Militärs
- 9. Mai: Rainer III. wird Fürst von Monaco
- 11. Mai: Israel wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. Mai: Die Sowjetunion hebt die Berlin-Blockade auf
- 23. Mai: Gründung der Bundesrepublik Deutschland und Verkündung des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat
- 27. Juni: Myanmar wird Mitglied in der UNESCO
- 6. Juli: Monaco wird Mitglied in der UNESCO
- 8. August: Bhutan erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien
- 29. August: Die Sowjetunion zündet ihre erste Atombombe
- 7. September: Gründung der Deutschen Bundesbahn
- 12. September: Theodor Heuss wird erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
- 14. September: Pakistan wird Mitglied in der UNESCO
- 15. September: Konrad Adenauer wird erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
- 16. September: Israel wird Mitglied in der UNESCO
- 30. September: Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke
- 1. Oktober: Gründung der Volksrepublik China
- 7. Oktober: Gründung der DDR. Erster Ministerpräsident: Otto Grotewohl
- 14. November: Sri Lanka wird Mitglied in der UNESCO
- 26. November: Indien konstituiert sich als Republik.
- In Deutschland wird die Todesstrafe nicht wieder eingeführt
- Verbot des Ku Klux Klan
- Einrichtung einer Beobachtergruppe der Vereinten Nationen im Grenzgebiet von Jammu und Kashmir (Indien/Pakistan)
Wissenschaft und Technik
- 27. April: Harald E. Thompson erreichte mit seinem Hubschrauber Sikorsky S-52 den Geschwindigkeitsweltrekord von 208,5 km/h
- 21. Mai: Capt. H. D. Gaddis erreichte mit seiner Sikorsky S-52 eine Weltrekord-Höhe von 6.468 m
Kultur
- 30. April: Uraufführung der Oper Il Dottor Antonio von Franco Alfano am Teatro dell'Opera in Rom
- 25. Juni: Uraufführung der Oper Das verzauberte Ich von Ottmar Gerster in Wuppertal
- 28. August: In der Frankfurter Paulskirche wird die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gegründet
- 8. September: Uraufführung der Operette Abschiedswalzer von Ludwig Schmidseder in Wien
- 31. Oktober: Uraufführung der Oper Regina von Marc Blitzstein in New York
- Erstmalige Vergabe des Hansischer Goethe-Preis
Katastrophen
- 12. Juli: Simi Mountains, Kalifornien, USA. Absturz eines Flugzeugs der Standard Airlines
- 5. August: Erdbeben der Stärke 6,8 in Ambato, Ecuador
- 1. November: Washington D. C., USA. Ein P-38 Kampfflugzeug stieß über dem Flughafen mit einem DC-4 Verkehrsflugzeug zusammen. 55 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 10. Februar: Philadelphia, Pennsylvania: Basketballspieler Joe Fulks erzielt mit 63 Punkten gegen die Indiana Jets einen neuen NBA-Rekord
- 10. Oktober: Josef „Sepp“ Herberger wird Fußballtrainer der deutschen Nationalelf
- 12. November: In München wird der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) neu gegründet. Ihm gehören die drei Landesverbände aus der Bundesrepublik (3 Westzonen) an. Vorsitzender wird Max Danz.
1. Halbjahr
- 23. November: Reinhard Lohölter, Dekanatsleiter und Tischtennisspieler
- 1. Januar: Uschi Reich, Filmproduzentin
- 1. Januar: Pablo Escobar, kolumbianischer Politiker und Drogenhändler († 1993)
- 1. Januar: Borys Tarasjuk, ukrainischer Diplomat und Politiker, Außenminister der Ukraine
- 5. Januar: Erich Buck, deutscher Eiskunstläufer
- 5. Januar: Klaus-Dieter Bieler, deutscher Leichtathlet
- 5. Januar: Gerd Puls, deutscher Schriftsteller, Maler und Grafiker
- 8. Januar: Walter Witzel, deutscher Politiker und MdL
- 9. Januar: Mary Roos, deutsche Schlagersängerin
- 10. Januar: George Foreman, Schwergewichts-Profiboxer und christlicher Geistlicher
- 10. Januar: Linda Lovelace, US-amerikanische Pornodarstellerinn († 2002)
- 11. Januar: Hermann Korte, deutscher Germanist
- 11. Januar: Helmut Zenker, österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 2003)
- 12. Januar: Ottmar Hitzfeld, ehemaliger deutscher Fußballer und heutiger Trainer
- 12. Januar: Murakami Haruki, japanischer Autor
- 12. Januar: Paul Barresi, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur
- 13. Januar: Klaus Brandner, deutscher Politiker
- 14. Januar: Christoph Haas, Kapellmeister
- 14. Januar: Lawrence Kasdan, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- 15. Januar: Götz Kauffmann, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Buchautor
- 16. Januar: Amama Mbabazi, ugandischer Politiker
- 17. Januar: Anita Borg, Informatikerin und Frauenenrechtlerin († 2003)
- 17. Januar: Heini Hemmi, Schweizer Skirennläufer
- 17. Januar: Gyude Bryant, Übergangspräsident von Liberia
- 17. Januar: Andy Kaufman, US-amerikanischer Entertainer und Schauspieler († 1984)
- 18. Januar: Philippe Starck, französischer Designer und Architekt
- 19. Januar: Robert Palmer, britischer Musiker († 2003)
- 19. Januar: Dennis Taylor, professioneller Snooker-Spieler
- 20. Januar: Göran Persson, schwedischer sozialdemokratischer Politiker, Premierminister
- 21. Januar: Kristín Marja Baldursdóttir, isländische Schriftstellerin
- 22. Januar: Steve Perry, US-amerikanischer Sänger
- 24. Januar: Nikolaus Brender, Journalist, Chefredakteur des ZDF
- 24. Januar: John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler († 1982)
- 25. Januar: Paul M. Nurse, britischer Mediziner
- 26. Januar: David Strathairn, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Januar: Per Røntved, ehemaliger dänischer Fußballnationalspieler
- 28. Januar: Gregg Popovich, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 29. Januar: Vincent Klink, deutscher Koch
- 29. Januar: Tommy Ramone, Schlagzeuger der Ramones
- 31. Januar: Maria Rauch-Kallat, österreichische Politikerin
- 31. Januar: Ken Wilber, US-amerikanischer Philosoph und interdisziplinärer Denker
- 2. Februar: Lilo Friedrich, deutsche Politikerin
- 2. Februar: Brent Spiner, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Februar: Hennie Kuiper, niederländischer Radrennfahrer
- 4. Februar: Helmut Heiderich, deutscher Politiker
- 5. Februar: Kurt Beck, deutscher Politiker
- 5. Februar: Manuel Orantes, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 6. Februar: Karin Roth, deutsche Politikerin
- 6. Februar: Michael Fuchs, deutscher Politiker, MdB
- 6. Februar: Jim Sheridan, irischer Regisseur und Drehbuchautor
- 7. Februar: Alan Lancaster, britischer Bassist, Sänger und Gründungsmitglied der Rockgruppe Status Quo
- 9. Februar: Konrad Elmer, evangelischer Pfarrer und Gründungsmitglied der SDP in der DDR
- 12. Februar: Barbara Honigmann, deutsche Schriftstellerin und Malerin
- 13. Februar: Judy Dyble, britische Folkrocksängerin
- 13. Februar: Peter Kern, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Autor
- 16. Februar: Michael D. Eschner, spiritueller Berater, Buch- und Softwareautor
- 17. Februar: Anne Lonnberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. Februar: Doyle Bramhall, US-amerikanischer Bluesrockgitarrist, -sänger und -schlagzeuger
- 18. Februar: Gary Ridgway, US-amerikanischer Serienmörder
- 19. Februar: Eddie Hardin, britischer Rockmusiker
- 19. Februar: Günther Sare, († 1985)
- 20. Februar: Stefan Waggershausen, deutscher Sänger, Komponist und Autor
- 20. Februar: Bernhard Suttner, österreichischer Politiker
- 20. Februar: Ivana Trump, tschechisch-US-amerikanisches Model
- 21. Februar: Ronnie Hellström, schwedischer Fußball-Torwart
- 22. Februar: Joachim Witt, deutscher Musiker
- 22. Februar: Amin Maalouf, französischsprachiger Schriftsteller libanesischer Herkunft
- 22. Februar: Manfred Deix, österreichischer Karikaturist und Cartoonist
- 23. Februar: Hans Hollenstein, Schweizer Politiker (CVP)
- 24. Februar: Thomas Weisbecker, Mitglied der „Bewegung 2. Juni“ († 1972)
- 25. Februar: Irma Krauß, deutsche Schriftstellerin
- 25. Februar: Ireen Sheer, deutsch-englische Schlagersängerin
- 25. Februar: Ric Flair, Wrestler
- 26. Februar: Emma Kirkby, englische Sopranistin
- 28. Februar: Jenny Lamy, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1. März: Swen Schulz, deutscher Politiker und MdB
- 2. März: Isabelle Mir, französische Skirennläuferin
- 2. März: Eddie Money, Rockmusiker
- 2. März: Gates McFadden, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Roberta Alexander, US-amerikanische Sopranistin
- 4. März: Winfried Wolf, deutscher Politiker, MdB
- 5. März: Franz Josef Jung, deutscher Politiker
- 5. März: Bernard Arnault, französischer Unternehmer und Milliardär
- 6. März: Schaukat Aziz, Premier- und Finanzminister von Pakistan
- 7. März: Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG
- 8. März: Antonello Venditti, italienischer (Liedermachern)
- 8. März: Teófilo Cubillas, peruanischer Fußballspieler
- 12. März: Reinhard Weis, deutscher Politiker und MdB
- 12. März: Rob Cohen, US-amerikanischer Regisseur
- 13. März: Jürgen Banscherus, deutscher Schriftsteller
- 13. März: Jutta Braband, Vertreterin der Bürgerrechtsbewegung der DDR
- 17. März: Hartmut Briesenick, deutsche Leichtathletin
- 17. März: Patrick Duffy, US-amerikanischer Fernsehschauspieler
- 18. März: Jacques Secretin, französischer Tischtennisspieler
- 18. März: Alex Higgins, Snookerspieler
- 18. März: Rodrigo Rato, spanischer Politiker; Direktor des IWF
- 20. März: Josip Bozanić, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
- 21. März: Slavoj Žižek, Philosophieprofessor, Psychoanalytiker und Kulturkritiker
- 23. März: Trevor Jones, Filmkomponist und Arrangeur
- 23. März: Max Stadler, Richter, Politiker
- 24. März: Erwin Kremers, deutscher Fußballspieler
- 24. März: Helmut Kremers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 24. März: Ruud Krol, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 26. März: Uwe Beckmeyer, deutscher Politiker
- 26. März: Patrick Süskind, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 26. März: Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin von Bonn
- 27. März: John Lagrand, niederländischer Musiker († 2005)
- 28. März: Peter Alltschekow, deutscher Politiker
- 28. März: Ernst Diehl, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 29. März: Christoph Leitl, österreichischer Unternehmer und Politiker
- 29. März: Michael Brecker, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 30. März: Hans Zach, deutscher Eishockey-Trainer
- 30. März: José Natividad González Parás, Gouverneur des Bundesstaates Nuevo León in Mexiko
- 1. April: Gil Scott-Heron, US-amerikanischer Musiker
- 3. April: Richard Thompson, englischer Folkrocksänger und -gitarrist
- 4. April: Shing-Tung Yau, chinesischer Mathematiker
- 4. April: Abdullah Öcalan, kurdischer Terrorist
- 5. April: Judith A. Resnik, US-amerikanische Astronautin († 1986)
- 5. April: Martin Hellwig, deutscher Volkswirtschaftler
- 6. April: Horst Ludwig Störmer, deutscher Physiker
- 6. April: Brigitte Schwaiger, österreichische Schriftstellerin
- 7. April: Ernst Küchler, deutscher Politiker
- 7. April: Walentina Iwanowna Matwijenko, Gouverneurin von St. Petersburg
- 7. April: Evelyn Haas, Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 8. April: John Madden, britischer Filmregisseur
- 10. April: Larry Wall, Erfinder der Programmiersprache Perl
- 11. April: Bernd Eichinger, deutscher Filmproduzent und Regisseur
- 12. April: Anke Eymer, deutsche Politikerin und MdB
- 12. April: Scott Turow, US-amerikanischer Jurist und Autor
- 14. April: Peter Bursch, deutscher Musiker und Autor
- 14. April: John Shea, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. April: Matthias Wissmann, deutscher Politiker
- 15. April: Alla Borissowna Pugatschowa, russisch Sängerin und Komponistin
- 19. April: Joachim Sauer, deutscher Physikochemiker
- 19. April: Paloma Picasso, spanisch-französische Designerin
- 20. April: Toller Cranston, kanadischer Eiskunstläufer und Künstler
- 20. April: Alexander Nikoljewitsch Malzew, sowjetischer Eishockeyspieler
- 20. April: Jessica Lange, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 21. April: Frank Hofmann, deutscher Politiker
- 22. April: Spencer Haywood, US-amerikanischer Basketballspieler
- 23. April: John Miles, englischer Musiker und Komponist
- 28. April: Christian Neureuther, deutscher Skifahrer
- 28. April: Peter Reber, Schweizer Liedermacher und Sänger
- 29. April: Carlos Bianchi, argentinischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 30. April: Karl Meiler, ehemaliger deutscher Tennisspieler
- 30. April: António Guterres, portugiesischer Politiker und Ministerpräsident
- 1. Mai: Lewis Perdue, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Mai: Alfons Schuhbeck, Sternekoch und Buchautor
- 3. Mai: Hans Michelbach, deutscher Politiker
- 3. Mai: Rüdiger Veit, deutscher Politiker und MdB
- 4. Mai: Graham Swift, Schriftsteller
- 5. Mai: Klaus Ludwig, Autorennfahrer
- 5. Mai: Henning Höppner, deutscher Politiker
- 6. Mai: Peter Sellin, deutscher Politiker und MdB
- 7. Mai: Florian Gerster, deutscher Politiker
- 7. Mai: Lia Roberts, rumänische Politikerin und Präsidentschaftskandidatin, November 2004
- 7. Mai: Keith, US-amerikanischer Sänger
- 9. Mai: Peter Niehenke, Astrologe, Psychologe, Sexualtherapeut und FKK-Aktivist
- 9. Mai: Ibrahim Baré Maïnassara, nigerischer Politiker und Präsident des Landes († 1999)
- 9. Mai: Bob Margolin, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 9. Mai: Billy Joel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 12. Mai: Hans Leyendecker, deutscher Journalist
- 12. Mai: Harry Wijnvoord, niederländischer TV-Moderator
- 16. Mai: Karlheinz Hackl, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 17. Mai: Elke Leonhard, deutsche Politikerin
- 18. Mai: Rick Wakeman, britischer Musiker
- 18. Mai: Uschi Eid, deutsche Politikerin
- 19. Mai: Donald R. Haurin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 21. Mai: Arno, Musiker
- 22. Mai: Gila Altmann, deutscher Politiker und MdB
- 23. Mai: Sepp Trütsch, Moderator und Sänger aus Volksmusiksendungen
- 23. Mai: Alan García, Präsident Perus von 1985 bis 1990
- 24. Mai: Jim Broadbent, britischer Schauspieler
- 26. Mai: Ward Cunningham, Informatiker und Erfinder des Wiki-Konzeptes
- 26. Mai: Pam Grier, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. Mai: Hank Williams Jr., US-amerikanischer Countrymusiker
- 28. Mai: Ernst Burgbacher, deutscher Politiker
- 29. Mai: Johann Krieger, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Ehingen
- 29. Mai: Francis Rossi, britischer Komponist, Sänger und Gitarrist
- 30. Mai: Hans Baumgartner, deutscher Leichtathlet
- 31. Mai: Ulrich Horstmann, deutscher Schriftsteller
- 31. Mai: Tom Berenger, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Juni: Neil Shicoff, US-amerikanischer Opernsänger
- 3. Juni: Philippe Djian, französischer Schriftsteller
- 4. Juni: Jan Gulbransson, deutscher Künstler und Comiczeichner
- 4. Juni: Rainer Ulrich, Fußballspieler und Fußballtrainer
- 6. Juni: Robert Englund, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Juni: Emanuel Ax, US-amerikanischer Pianist polnischer Herkunft
- 9. Juni: Hildegard Falck, deutsche Leichtathletin
- 10. Juni: Jan Brokken, niederländischer Schriftsteller
- 10. Juni: Simon Webb, Schachspieler aus Großbritannien († 2005)
- 12. Juni: Jens Böhrnsen, Bremer Politiker
- 12. Juni: Christoph Strässer, deutscher Politiker
- 13. Juni: Ulla Schmidt, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 14. Juni: Alan White, Schlagzeuger der Gruppe Yes
- 14. Juni: Harry Turtledove, US-amerikanischer Historiker und Roman-Schriftsteller
- 15. Juni: Simone Rethel, deutsche Schauspielerin
- 15. Juni: Elmar Hörig, deutscher Radiomoderator
- 16. Juni: Michael Cramer, deutscher Politiker
- 17. Juni: Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist († 1987)
- 18. Juni: Jarosław Kaczyński, polnischer Politiker
- 18. Juni: Lech Kaczyński, polnischer Politiker und Mitbegründer der rechten Partei PiS
- 18. Juni: Jean-Philippe Maitre, Schweizer Politiker, Nationalratspräsident
- 20. Juni: Bernd Eilert, deutscher Schriftsteller
- 20. Juni: Alan Longmuir, Musiker
- 20. Juni: Lionel Richie, US-amerikanischer Sänger
- 21. Juni: Thomas Schmidt-Kowalski, deutscher Komponist
- 22. Juni: Peter Gauweiler, deutscher Politiker
- 22. Juni: Meryl Streep, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Juni: Ulrich Steinwedel, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 27. Juni: Rafael Chirbes, spanischer Schriftsteller
- 28. Juni: Peter Gruss, deutscher Biologe
- 29. Juni: Joan Clos, Bürgermeister Barcelonas seit 1997
- 29. Juni: Ann Veneman, US-amerikanische Politikerin
2. Halbjahr
- 1. Juli: John Farnham, englischer Sänger
- 1. Juli: Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Robert Bosch GmbH
- 2. Juli: Hanno Pöschl, österreichischer Schauspieler
- 4. Juli: Horst Seehofer, deutscher Politiker
- 4. Juli: Werner Seifert, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse AG
- 5. Juli: Sylvia Wetzel, buddhistische Feministin
- 8. Juli: Christina Heinich, deutsche Leichtathletin
- 8. Juli: Johannes Mötsch, deutscher Archivar und Historiker
- 8. Juli: Jochen-Konrad Fromme, deutscher Politiker
- 9. Juli: Rolf Büttner, deutscher Gewerkschafter
- 10. Juli: Ronnie James Dio, US-amerikanischer Rock-Sänger
- 11. Juli: Liona Boyd, Gitarristin
- 12. Juli: Susanne Jaffke, Mitglied der Volkskammer der DDR
- 15. Juli: Trevor Horn, britischer Musiker und Musikproduzent
- 15. Juli: Heinrich Peuckmann, deutscher Schriftsteller
- 15. Juli: Carl Bildt, schwedischer Politiker und Premierminister
- 15. Juli: Richard Russo, US-amerikanischer Schriftsteller
- 18. Juli: Jerzy Gorgoń, polnischer Fußballspieler
- 21. Juli: Ljudmila Smirnowa, russische Eiskunstläuferin
- 22. Juli: Lasse Virén, ehemaliger finnischer Leichtathlet
- 22. Juli: Alan Menken, US-amerikanischer Komponist
- 24. Juli: Joan Enric Vives i Sicília, Bischof von Urgell und Co-Fürst von Andorra
- 24. Juli: Josef Pirrung, Fußballspieler
- 26. Juli: Thaksin Shinawatra, Ministerpräsident von Thailand
- 26. Juli: Roger Meddows-Taylor, Schlagzeuger der Rockgruppe Queen
- 27. Juli: Bernt Jansen, deutscher Tischtennisspieler
- 29. Juli: Roland Schäfer, deutscher Verwaltungsjurist und Kommunalpolitiker
- 29. Juli: Ron Sommer, Manager
- 31. Juli: Bernd Ettel, deutscher Architekt
- 1. August: Kurmanbek Salijewitsch Bakijew, kirgisischer Präsident
- 3. August: Fritz Egner, deutscher Hörfunk- und Fernseh-Moderator
- 3. August: Christoph Geiser, Schweizer Schriftsteller
- 3. August: Waleri Iwanowitsch Wassiljew, sowjetischer Eishockeyspieler
- 5. August: Helga Seidler, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 5. August: Rosi Mittermaier, deutsche Skirennläuferin und Olympiagewinnerin
- 6. August: Horst Wohlers, deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 7. August: Walid Dschumblat, libanesischer Politiker
- 8. August: Werner Weinhold, DDR-Flüchtling, der zwei Grenzsoldaten erschoss
- 8. August: Keith Carradine, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Sänger
- 12. August: Fernando Collor de Mello, Präsident Brasiliens zwischen 1990 und 1992
- 12. August: Mark Knopfler, schottischer Musiker (Dire Straits)
- 13. August: Bartholomäus Kalb, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 14. August: Morten Olsen, dänischer Fußballspieler und Trainer
- 16. August: Klaus Ehl, deutscher Leichtathlet
- 17. August: Edgar Schneider, deutscher Fußballspieler
- 18. August: Martin Lamble, britischer Folkrockschlagzeuger († 1969)
- 20. August: Phil Lynott, Bassist und Sänger († 1986)
- 20. August: Hans-Heinrich Ehlen, deutscher Politiker
- 23. August: Shelley Long, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. August: David Zwilling, österreichischer Skirennläufer
- 24. August: Natalja Lebedjewa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 24. August: Charles Rocket, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 25. August: Gene Simmons, Bassist der Hardrockgruppe Kiss
- 25. August: Rosemarie Will, deutsche Richterin und Professorin
- 25. August: Wolfgang Meckelburg, deutscher Politiker und MdB
- 25. August: Martin Amis, englischer Schriftsteller
- 25. August: John Savage, US-amerikanischer Filmschauspieler und Produzent
- 27. August: Istvan Kantor, Künstler, Musiker
- 28. August: Svetislav Pesic, Basketball-Spieler und -Trainer
- 28. August: Conny Torstensson, ehemaliger schwedischer Fußballspieler
- 29. August: Kurt Mehlhorn, deutscher Informatiker
- 29. August: Wolfgang Dziony, deutscher Musiker
- 30. August: Peter Maffay, gebürtig rumänischer Sänger
- 31. August: David Politzer, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 31. August: Richard Gere, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. September: Frank Ripploh, deutscher Schauspieler und Regisseur († 2002)
- 2. September: Hans-Hermann Hoppe, deutscher Volkswirt
- 2. September: Joachim Erwin, Oberbürgermeister von Düsseldorf
- 3. September: Volker Kauder, deutscher Politiker
- 3. September: José Pekerman, ehemaliger Fußballspieler
- 3. September: Petros VII., orthodoxer Patriarch von Alexandria († 2004)
- 5. September: Wolfgang Schuster, Stuttgarter Oberbürgermeister
- 6. September: Helmut Kuhne, deutscher Europaabgeordneter
- 7. September: Gloria Gaynor, US-amerikanische Disco-Sängerin
- 8. September: Barbara Kisseler, Staatssekretärin für Kultur bei der Berlienr Senatsverwaltung
- 9. September:
Tel-AvivTel Aviv-Jaffa (hebräisch תל אביב-יפו für Hügel des Frühlings) ist eine Stadt in Israel, bis 1949 auch die Hauptstadt.
Bedeutung der Stadt
Tel Aviv-Jaffa ist die zweitgrößte Stadt Israels und das Wirtschaftszentrum des Landes. Es hat darüber hinaus eine erhebliche politische Bedeutung; als Israel nach 1980 Jerusalem statt Tel Aviv zur Hauptstadt erklärte, wurde dies als ein Bruch internationaler Gesetze angesehen und von der internationalen Gemeinschaft (mit drei Ausnahmen) nicht anerkannt. Auf internationaler Ebene wird Tel Aviv als de jure Hauptstadt von Israel angesehen, was dazu führt, dass die Botschaften nahezu aller Länder in Tel Aviv zu finden sind.
Zum jetzigen Zeitpunkt (2003) akzeptieren lediglich die USA, Costa Rica sowie El Salvador Jerusalem als Hauptstadt.
Agglomeration
Der Großraum von Tel Aviv schließt einige Gemeinden ein, die im zersiedelten Gebiet bis zu 14 km von der Mittelmeerküste entfernt liegen, sodass der Großraum Tel Aviv (Gusch Dan) – zugleich das größte Ballungsgebiet Israels – auf ca. 1,5 Millionen Einwohner kommt.
Tel Aviv selbst hat 371.000 Einwohner (2005) und ist damit die zweitgrößte Stadt in Israel.
Verkehr
Nahe Tel Aviv befindet sich in Lod mit dem Ben-Gurion-Flughafen der größte Flughafen des Landes. Die Stadt ist zudem der zentrale Knotenpunkt für die Busverbindungen der staatlichen Busgesellschaft Egged, die in Tel Aviv ihren größten Busbahnhof (das mehrstöckige Gebäude gilt als größter Busbahnhof der Welt) unterhält. Im Bereich der Stadt laufen mehrere Autobahnen und Eisenbahnlinien zusammen.
Als großes Problem gilt der Individualverkehr auf den Einfallstraßen nach Tel Aviv. Staus sind an der Tagesordnung, viele Zufahrtsstraßen sind chronisch verstopft. Diese Situation ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass in den zurückliegenden Jahren der Regionalverkehr auf der Schiene durch die Israel Railways erheblich verbessert und ausgeweitet wurde. Ein U-Bahn-System ist seit vielen Jahren in Planung.
Geschichte
Die Siedlung im Gebiet des heutigen südlichen Tel Aviv wurde in den 1880ern gegründet, um damit einen Ersatz für die eher teuren arabischen Viertel in Jaffa zu haben.
Der Grundstein für die Stadt Tel Aviv selbst wurde am 11. April 1909 gelegt. Die erste Siedlung dort hieß Ahuzat Bayit (zu ihren Gründerfamilien gehört auch die Familie des späteren Ministerpräsidenten Mosche Scharet). Sie vereinigte sich mit zwei anderen neuen Vierteln, nämlich Nahalat Binyamin und Geula und das neue Gebilde wurde, nach dem Titel der hebräischen Übersetzung des utopischen Romans "Altneuland" von Theodor Herzl, "Tel Aviv" genannt. Den Namen hatte der Übersetzer seinerseits dem biblischen Buch Ezechiel entnommen, wo er einen Ort in Babylonien bezeichnet, an dem der Prophet Ezechiel seine Offenbarungen empfängt.
Die Stadt wuchs schnell und wurde zum Zentrum städtischen Lebens in Israel, und ist es auch noch heute. Eine Besonderheit stellen die mehr als 4000 Häuser im Bauhausstil dar. Sie wurden alle in den 1930er-Jahren gebaut, als viele Professoren und Studenten aus Dessau und Berlin flohen, um dem nationalsozialistischen Terror zu entgehen.
1950 wurden Tel Aviv und Jaffa zu einer Stadtgemeinde zusammengeführt.
Bildungseinrichtungen
Die Universität Tel Aviv (TAU), die größte Universität in Israel, liegt im Viertel Ramat-Aviv im Norden von Tel-Aviv.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Abu Nidal, palästinensischer Terrorist und der Gründer des Fatah-Revolutionsrates
- Hila Bronstein, deutsche Popsängerin
- Dan Chalutz, israelischer General
- Carmela Corren, israelische Schlagersängerin
- Elisa Gabbai, israelische Sängerin
- Uri Geller, Bühnenmagier (Löffelbieger)
- Batya Gur, israelische Schriftstellerin
- Ofra Haza, israelische Sängerin
- Dana International, israelische Popsängerin
- Menashe Kadishman, israelischer Zeichner, Maler und Bildhauer
- Daniel Kahneman, israelisch-US-amerikanischer Psychologe, Nobelpreisträger
- Sagi Kalev, israelischer Bodybuilder
- Dani Karavan, israelischer Bildhauer
- Liel Kolet, israelische Sängerin
- Samy Molcho, einer der bekanntesten Pantomimen des 20. Jahrhunderts
- Avi Primor, israelischer Diplomat und Publizist
- Doron Rabinovici, Schriftsteller, Historiker
- Rafael Seligmann, israelischer Schriftsteller
- Adi Shamir, Mathematiker und Kryptologe
- Ezer Weizmann, israelischer Präsident
- Michael Wolffsohn, deutscher Historiker und Politikwissenschaftler
- Pinchas Zukerman, israelischer Geiger und Dirigent
Städtepartnerschaften
Tel Aviv-Yaffo unterhält eine grosse Anzahl von Städtepartnerschaften weltweit:
Weblinks
- [http://www.tel-aviv.gov.il/english/ Offizielle Homepage von Tel-Aviv] (engl.)
- [http://www.tau.ac.il/ Universität von Tel-Aviv]
- [http://www.wams.de/data/2004/10/10/342949.html Hymne auf Tel Aviv in der Welt]
Kategorie:Ort in Israel
Kategorie:Weltkulturerbe
Kategorie:Nahost
Kategorie:Hauptstadt in Asien
Kategorie:Ort mit Seehafen
Kategorie:Ort in der Bibel
ja:テルアビブ
simple:Tel-Aviv
LikudDer Likud (ליכוד) (dt.: Zusammenschluss) ist das größte konservative Parteienbündnis in Israel.
Geschichte
Der Ursprung Likuds liegt in der 1948 gegründeten Partei Cherut (חירות) (dt.: Freiheit), deren Parteiprogramm stark nationalistisch geprägt war. Menachem Begin war von der Gründung der Partei bis 1983 ihr Vorsitzender. 1965 schloss sich Cherut mit der Liberalen Partei zusammen und bildete den GaCHaL= Gush Cherut-Liberalim = Block Freiheit-Liberale (die Unabhängigen Liberalen, meist deutschsprachige Juden, spalteten sich ab).
Vor den Knesset-Wahlen 1973 wurde dann auf Betreiben des gerade aus der Armee ausgeschiedenen Ariel "Arik" Scharon aus dem Zusammenschluss des Gachal mit kleineren Rechtsparteien der Likud gebildet, um ein bürgerliches Gegengewicht zum - von der Arbeitspartei angeführten - Maarach-Block zu etablieren.
Bei den Wahlen 1977 wurde der Likud-Block stärkste Fraktion und übernahm zum ersten Mal die Regierungsverantwortung mit Menachem Begin als Ministerpräsident. 1983 trat Yitzhak Shamir an die Spitze der Partei. Im Folgejahr 1984 bildete der Likud erstmals eine Regierung der „Nationalen Einheit“ mit der Arbeitspartei. Von 1990 bis 1992 regierte Schamir in einer Koalition mit rechtsgerichteten und religiösen Parteien. Von 1996 bis 1999 war Benjamin Netanjahu Ministerpräsident. Nach dem Scheitern der Gespräche von Camp David und Taba und dem Beginn der zweiten Intifada im September 2000 wurde mit Ariel Sharon im Februar 2001 erneut ein Likud-Politiker zum Ministerpräsidenten gewählt.
Programm
Der Likud-Block wird traditionell von den ärmeren Bevölkerungsgruppen gewählt, die die ärmeren Stadtteile der Großstädte und die Entwicklungsstädte in den Randgebieten des Landes bewohnen und meist aus den arabischen Ländern Asiens und Afrikas eingewandet sind. Da viele Politiker dieser Gruppierung die jüdischen Siedlungen als Teil des historischen Israel (Eretz Israel) betrachten, wurde der Ausbau dieser Gebiete im Westjordanland befürwortet. Dagegen war der Likud in Bezug auf die Rückgabe des Sinai ideologisch weniger festgelegt, wodurch er 1978 den Abschluss des Camp-David-Abkommens und 1979 den Friedensvertrag mit Ägypten und die darin vereinbarte Rückgabe dieser Halbinsel an Ägypten erreichte.
Das Programm des Likud-Blocks ist teilweise von nationalkonservativen Grundsätzen getragen. So sieht er es als seine Pflicht an, die Einheit des jüdischen Volkes zu pflegen und zu bewahren, sowie die jüdische und zionistische Erziehung zu vertiefen und die Assimilation von jüdischen Jugendlichen in der Welt zu verhindern. Das Recht des jüdischen Volkes auf das Land Israel sei ein ewiges Recht, das nicht angefochten werden könne. Die Existenz Israels als selbstständiger jüdischer Staat im Nahen Osten steht an allererster Stelle der Sicherheit. Daher erhalten die verschiedenen Sicherheitsabwägungen oberste Priorität. Der Frieden gilt als eines der zentralen Ziele des Staates Israel. Israel strebe weiter nach stabilen und dauerhaften Friedensverträgen und guten Nachbarschaftsbeziehungen mit den Palästinensern und allen arabischen Staaten, wobei die Sicherheit auf allen Ebenen als zwingende Bedingung betrachtet wird, ohne die ein dauerhafter Frieden im Nahen Osten nicht möglich sei.
Ministerpräsidenten
Bisher stellte der Likud folgende Ministerpräsidenten:
- Menachem Begin (1977-1983)
- Jitzhak Schamir (1983-1984 und 1986-1992),
- Benjamin Netanjahu (1996-1999)
- Ariel Sharon (seit 2001)
Der Likud hält derzeit (seit 2003) 40 der 120 Sitze in der Knesset und ist damit die stärkste Partei.
Siehe auch
- Liste israelischer Parteien
- Politisches System Israels
Kategorie:Israelische Partei
ja:リクード
1996
Jahreswidmungen
- Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Habichtspilz (Sarcodon imbricatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
- 1. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Slowenien wird Mitglied in der CEFTA (Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)
- 1. Januar: Türkei tritt der EU-Zollunion bei
- 18. Januar: Neue Verfassung in Kamerun
- 18. Januar: In Lübeck sterben bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft 10 Menschen
- 27. Januar: Republik Niger. Militärputsch des Generalstabschefs Oberst Baré
- 5. Februar: Andorra wird Mitglied in der Welttourismusorganisation (World Tourism Organisation)
- 5. Februar: Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal
- 7. Februar: Lesotho. Letsie III. wird als Staatspräsident vereidigt
- 7. Februar: Die gemischte Kulturkommission tritt in Luxemburg zusammen
- 22. Februar: Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus
- 24. Februar: Abschuss von 2 kleinen Verkehrsflugzeugen über internationalen Gewässern durch Kuba
- 25. Februar: Äquatorialguinea, vorgezogene Präsidentschaftswahlen
- 28. Februar: Russland wird Mitglied im Europarat
- 9. März: Dr. Jorge Sampaio wird Staatspräsident in Portugal
- 11. März: John Howard wird Regierungschef in Australien
- 16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Taki
- 18. März: In Benin wird Mathieu Kérékou Staatspräsident
- 19. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien. In Kraft seit dem 13. August 1997
- 25. März: Jan Philipp Reemtsma wird für 32 Tage entführt
- 27. März: Die Europäische Union verhängt ein Einfuhrverbot für britisches Rindfleisch
- 29. März: Dr. Ahmad Tejan Kabbah wird Staatspräsident in Sierra Leone
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