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Benoît MandelbrotSi
Benoît B. Mandelbrot ( - 20. November 1924 in Warschau, Polen) ist ein französischer Mathematiker polnischer Herkunft.
Benoît Mandelbrot ist zu einem großen Teil verantwortlich für das gegenwärtige Interesse an fraktaler Geometrie. Er zeigte, wie Fraktale in vielen verschiedenen Bereichen entdeckt werden können, sowohl in der Mathematik als auch in der Natur. Seine Forschungen gehen zurück auf Arbeiten von Gaston Maurice Julia.
Biographie
Mandelbrot wurde 1924 in Polen in eine Familie mit ausgeprägter akademischer Tradition geboren. Seine Mutter war Ärztin, sein Vater Kleiderhändler.
Als Junge wurde Mandelbrot von zweien seiner Onkel in die Mathematik eingeführt. Mandelbrots Arbeit an Fraktalen als Mathematiker bei IBM brachte ihm den Titel eines Emeritus Fellowship (Mitglied im Ruhestand) der T. J. Watson Research Laboratories ein. Er trat 1987 der Universität von Yale bei.
Seine wohl bekannteste Veröffentlichung ist Die fraktale Geometrie der Natur (Basel, 1991. ISBN 3-764-32646-8).
Siehe auch:
- Mandelbrot-Menge, Julia-Menge
Weblinks
-
- [http://www.fractal-dome.de/mand.shtml Ausführlicherer Lebenslauf]
- [http://www.newscientist.com/opinion/opinterview.jsp;?id=ns24731 Interview] (New Scientist, 2004, auf Englisch)
- [http://www.heise.de/tr/artikel/54311/0 Der Vater des Apfelmännchens] (Telepolis, 2005)
Mandelbrot, Benoît
Mandelbrot, Benoît
Mandelbrot, Benoît
Mandelbrot, Benoit
ja:ブノワ・マンデルブロ
ko:브누아 만델브로
20. NovemberDer 20. November ist der 324. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 325. in Schaltjahren) - somit bleiben 41 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahr
- 284 - Der Befehlshaber Diokletian wird von seinen Truppen zum römischen Kaiser ausgerufen.
- 1700 - Im Verlauf des Großen Nordischen Krieges schlägt König Karl XII. von Schweden den russischen Zaren Peter I. in der ersten Schlacht von Narva.
- 1780 - England erklärt den Niederlanden den Krieg.
- 1789 - New Jersey ratifiziert als erster US-Bundesstaat die Bill of Rights der Vereinigten Staaten.
- 1815 - Abschluss des Zweiten Friedens von Paris zwischen Großbritannien, Preußen, Russland und Österreich ("Quadrupelallianz"). Nach der Schlacht von Waterloo wird das Staatsgebiet von Frankreich von den Siegern auf den Stand von 1790 begrenzt.
- 1873 - Ungarns Hauptstadt Budapest entsteht durch die Zusammenlegung von der Städte Buda, Óbuda und Pest.
- 1910 - Francisco I. Madero ruft in Texas zur Revolution gegen Porfirio Díaz auf und erkärt sich gleichzeitig selbst zum Präsidenten Mexikos.
- 1917 - Die Schlacht von Cambrai beginnt mit einem massiven britischen Panzerangriff.
- 1940 - Im Zweiten Weltkrieg schließen sich Ungarn, Rumänien und die Slowakei den Achsenmächten an.
- 1945 - Im Justizpalast in Nürnberg beginnt mit der Verlesung der Anklage der Prozess der vier alliierten Besatzungsmächte gegen zwanzig führende Persönlichkeiten des Dritten Reichs, darunter Hermann Göring, Joachim von Ribbentrop und Julius Streicher, wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
- 1947 - Prinzessin Elisabeth heiratet in London Philip Mountbatten, Herzog von Edinburgh.
- 1955 - Der Ärztestreit von Klaksvík erreicht mit dem Attentat auf den Ministerpräsidenten der Färöer Kristian Djurhuus in Tvøroyri einen seiner dramatischsten Höhepunkte. Djurhuus bleibt unversehrt, doch für färöische Verhältnisse sollte es eine der gravierendsten innenpolitisch motivierten Gewalttaten ihrer Geschichte bleiben.
- 1966 - Der Schweizer Kanton Zürich stimmt in einer Volksabstimmung gegen das Frauenwahlrecht.
- 1977 - In einer Rede vor der Knesset erkennt der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat das Existenzrecht Israels an..
- 1979 - Bei einer Geiselnahme in der US-amerikanischen Botschaft in Teheran wird die Auslieferung des ehemaligen Schahs an den Iran gefordert.
- 1989 - Die UN-Generalversammlung nimmt die Kinderrechtskonvention an.
- 1994 - Die angolanische Regierung und die Rebellenorganisation UNITA unterzeichnen einen Friedensvertrag, das Lusaka-Protokoll.
- 1998 - Galina Starowoitowa, russische Reformpolitikerin und stellvertretende Vorsitzende der Partei "Demokratisches Russland" wird in St. Petersburg ermordet.
- 2002 - Angola. Offizieller Abschluss der Umsetzung des Lusaka-Protokolls
Wirtschaft
- 1811 - Friedrich Krupp gründet in Essen eine Fabrik zur Produktion von Gussstahl.
Wissenschaft, Technik
- 1928 - Die erste Bewegtbildübertragung durch den Sender Königs Wusterhausen leitet die Ära des Fernsehens ein.
- 1985 - Microsoft veröffentlicht die erste Version des Betriebssystems Windows.
- 2000 - Honda stellt den humanoiden Roboter ASIMO der Öffentlichkeit vor.
Kultur
- 1757 - Uraufführung der Oper "L'Isola disabitata" von Domenico Scarlatti am Teatro San Samuele in Venedig.
- 1805 - Uraufführung der Oper "Fidelio", Ludwig van Beethovens einziger Oper, im Theater an der Wien in Wien.
- 1853 - Uraufführung der Oper "Giulia oder die Corsen" von Peter Joseph von Lindpaintner in Stuttgart.
- 1889 - Die 1. Sinfonie von Gustav Mahler wird in Budapest uraufgeführt.
- 1901 - Uraufführung der Oper "Grisélidis" von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris.
- 1908 - Die Komödie "Moral" von Ludwig Thoma wird in Berlin uraufgeführt.
- 1910 - Uraufführung der Oper "Semirama" von Ottorino Respighi in Bologna.
- 1913 - Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verbietet das Tanzen von Tango in Uniform wegen Unschicklichkeit.
- 1923 - Uraufführung der Oper "Die Höhle von Salamanca" von Bernhard Paumgartner an der Staatsoper in Dresden.
- 1926 - "Dorothea Angermann" von Gerhart Hauptmann wird an siebzehn deutschsprachigen Bühnen gleichzeitig uraufgeführt.
- 1956 - Ein Kulturabkommen zwischen Deutschland und Chile wird abgeschlossen und am 24. Mai 1959 in Kraft treten.
- 1964 - Ein Kulturabkommen zwischen Deutschland und Peru wird abgeschlossen und am 14. Januar 1966 in Kraft treten.
- 1966 - Das Musical "Cabaret" von John Kander und Fred Ebb erlebt seine Premiere im Imperial Theatre am Broadway.
Religion
Katastrophen
- 1974 - Nairobi, Kenia: Eine Boeing 747-130 der Lufthansa verunglückt beim Start vom Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi 59 der 157 Personen an Bord sterben. Siehe Lufthansa Flug 540
- 1993 - Mazedonien: Eine Jakowlew Jak-42 der Avioimpex auf dem Flug von Genf, Schweiz nach Skopje wird wegen schlechten Wetters nach Ohrid umgeleitet, wo sie gegen einen Berg prallt. Nur einer der 116 Insassen überlebt.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1993 - Die Dopingsperre von Katrin Krabbe, Grit Breuer und Manuela Deer wird durch den Internationalen Leichtathletik-Verband bestätigt.
Geboren
- 1602 - Otto von Guericke, deutscher Politiker
- 1625 - Paulus Potter, niederländischer Maler
- 1752 - Thomas Chatterton, britischer Dichter
- 1761 - Pius VIII. (Papst)
- 1762 - Pierre André Latreille, französischer Etnomologe
- 1779 - Franz Haniel, deutscher Unternehmer (Stahl)
- 1787 - Johann Nikolaus von Dreyse, deutscher Erfinder, Konstrukteur und Unternehmer († 1867)
- 1792 - Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski, russischer Mathematiker
- 1806 - Adolf Harless, deutscher protestantischer Theologe
- 1825 - António de Serpa Pimentel, portugiesischer Politiker
- 1841 - Victor D'Hondt, belgischer Professor für Zivil- und Steuerrecht
- 1841 - Wilfrid Laurier, kanadischer Premierminister
- 1858 - Selma Lagerlöf, schwedische Schriftstellerin, Nobelpreisträgerin
- 1873 - Daniel Gregory Mason, US-amerikanischer Komponist
- 1875 - Friedrich Werner von der Schulenburg, deutscher Diplomat
- 1879 - Heinrich Lilienfein, deutscher Schriftsteller und Generalsekretär der Schiller-Stiftung in Weimar
- 1886 - Karl von Frisch, österreichischer Zoologe
- 1889 - Edwin Hubble, US-amerikanischer Astronom
- 1889 - Otto Koehler, deutscher Zoologe und Ethologe
- 1892 - Erik Nölting, deutscher Politiker der SPD
- 1902 - Erik Eriksen, dänischer Politiker
- 1902 - Wolfgang Kunkel, deutscher Jurist und Rechtshistoriker
- 1907 - Henri Georges Clouzot, französischer Filmregisseur
- 1911 - Jean Shiley, US-amerikanische Leichtathletin (Hochsprung)
- 1919 - Alan Brown, englischer Rennfahrer und Teambesitzer
- 1923 - Nadine Gordimer, südafrikanische Schriftstellerin
- 1923 - Tonino Delli Colli, italienischer Kameramann († 2005)
- 1924 - Benoit Mandelbrot, französischer Mathematiker
- 1925 - Maja Plissezkaja, sowjetisch-russische Tänzerin
- 1925 - Robert F. Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1925 - June Christy, US-amerikanische Sängerin
- 1929 - Raymond Lefèvre, französischer Bandleader
- 1937 - René Kollo, deutscher Tenor
- 1940 - Tony Butala, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Dr. John, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1941 - Aubrey Lee de Cordova, US-amerikanische Musikerin
- 1942 - Norman Greenbaum, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1942 - De Lisle McKenzie Harper, britischer Musiker
- 1944 - Mike Vernon, britischer Musikproduzent
- 1946 - Duane Allman, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1946 - Ray Stiles, britischer Musiker (Mud)
- 1947 - Joe Walsh, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Barbara Hendricks, US-amerikanische Sängerin
- 1948 - John R. Bolton, US-amerikanischer Politiker und Diplomat
- 1950 - Gary Green, britischer Musiker
- 1954 - Kaspar Heidelbach, deutscher Regisseur
- 1956 - Bo Derek, amerikanische Schauspielerin
- 1956 - Olli Dittrich, deutscher Schauspieler und Komiker
- 1957 - Stefan Bellof, deutscher Autorennfahrer
- 1957 - James Brown, britischer Musiker und Sänger
- 1960 - Paul King, britischer Sänger und Songschreiber
- 1961 - Veronika Maria Bellmann, deutsche Politikerin, Mitglied des Bundestages
- 1965 - Michael Clemens Frey, deutscher Musiker, Sänger, Komponist, Dirigent
- 1973 - Silke Lichtenhagen, deutsche Leichtathletin
- 1975 - Timea Vagvoelgyi, ungarische Schauspielerin
Gestorben
- 967 - Abu I-Faradj al-Isfahani, in Bagdad; arabischer Schriftsteller
- 1022 - Bernward von Hildesheim, Bischof und Gründer der Hildesheimer Werkstätten, Heiliger
- 1593 - Hans Bol, in Amsterdam; niederländischer Maler und Radierer
- 1720 - Peter Wessel Tordenskjöld, in Hannover; dänischer See- und Nationalheld
- 1758 - Johan Helmich Roman, schwedischer Komponist
- 1856 - Farkas Bolyai, in Marosvásárhely, Tîrgu Mures; ungarischer Mathematiker und Dichter
- 1861 - Christian Friedrich Brendel, deutscher Ingenieur
- 1863 - James Bruce, 8. Earl of Elgin, englischer Kolonialbeamter und Diplomat
- 1872 - Lars Johan Hierta, in Stockholm; schwedischer Verleger, Publizist und Politiker
- 1882 - Henry Draper, in New York City; US-amerikanischer Astronom
- 1882 - Béla Kéler, ungarischer Komponist
- 1889 - August Engelbrekt Ahlqvist, in Helsinki; finnischer Sprachwissenschaftler
- 1894 - Anton Rubinstein, russischer Pianist, Komponist und Dirigent
- 1907 - Paula Modersohn-Becker, in Worpswede; deutsche Malerin und Graphikerin
- 1910 - Leo Tolstoi, in Astapowo Tula; russischer Schriftsteller
- 1914 - Dimitrije Tucovic, bei Lazarevac; serbischer Jurist und Publizist
- 1918 - John Bauer, schwedischer Maler
- 1925 - Stefan Żeromski, in Warschau; polnischer Schriftsteller ( -
- 1927 - Wilhelm Stenhammar, in Stockholm; schwedischer Komponist, Dirigent und Pianist
- 1932 - Irene Aldrige, in London; britische Opernsängerin
- 1935 - Fernando António Pessoa, in Lissabon; portugiesischer Dichter
- 1940 - Emanuela Frank, in München; deutsche Mezzosopranistin
- 1945 - Francis William Aston, in Cambridge; englischer Physiker und Chemiker; Nobelpreis für Chemie 1922
- 1947 - Wolfgang Borchert, in Basel; deutscher Schriftsteller
- 1947 - Georg Kolbe, deutscher Bildhauer
- 1950 - Francesco Cilèa, in Varazze, Savona; italienischer Komponist
- 1952 - Benedetto Croce, italienischer Philosoph, Literaturhistoriker und Politiker
- 1967 - Casimir Funk, polnisch-amerikanischer Biochemiker
- 1972 - Ennio Flaiano, in Rom; italienischer Schriftsteller
- 1974 - Alessandro Momo, in Rom; italienischer Schauspieler
- 1975 - Francisco Franco, in Madrid; spanischer General und Politiker
- 1977 - Franz Baur, in Bad Homburg; deutscher Meteorologe
- 1978 - Giorgio de Chirico, italienischer Maler
- 1981 - Herbert Behrens-Hangeler, deutscher Maler und Grafiker
- 1991 - Helga Hahnemann, deutsche Entertainerin
- 1996 - Abdus Salam, pakistanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1979
- 1999 - Amintore Fanfani, in Rom; italienischer Politiker, Regierungschef
- 2003 - Loris Azzaro, italienischer Modeschöpfer
- 2003 - David Dacko, zentralafrikanischer Politiker
- 2003 - Eugene Kleiner, US-amerikanischer Investor
- 2004 - Fred Hale, ältester Mann der Welt
- 2005 - Hans-Peter Reinicke, deutscher Schauspieler
Feiertage und Gedenktage
- Weltkindertag, außer in Deutschland, dort am 20. September (UNICEF)
- Tag der Industrialisierung Afrikas (UNO)
- katholischer und evangelischer Gedenktag: Bernward (Bernward von Hildesheim)
- katholischer, anglikanischer und orthodoxer Gedenktag: Edmund (Edmund von Ostanglien)
- katholischer Gedenktag: Felix (Felix von Valois)
- Felicia
- maronitischer Gedenktag: Joachim (Joachim, Vater der Gottesmutter Maria)
Siehe auch
- 19. November - 21. November
- 20. Oktober - 20. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1120
ja:11月20日
ko:11월 20일
simple:November 20
th:20 พฤศจิกายน
1924
- 18. April: Frankreich. Raoul Pescara fliegt mit seinem Hubschrauber über 736 m (Weltrekord)
- 24. April: England, kurz vor der Küste über dem Kanal verunglückt eine Fokker F-3 der KLM. 3 Tote
- Die Mordserie des Friedrich Haarmann wird aufgeklärt
Politik
- 1. Januar: Ernest Chuard wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Großdeutsche Volksgemeinschaft wird als Ersatzorganisation für die nach dem Fehlschlag des Hitlerputsches in München verbotene NSDAP gegründet
- 9. Januar: Ein rechter Trupp unter dem Kommando Edgar Jungs ermordet in Speyer Heinz Orbis. Bischof Dr. Ludwig Sebastian verweigert Heinz Orbis kirchliches Begräbnis
- 21. Januar: UdSSR. Tod Lenins (Wladímir Iljítsch Uljánow)
- 12. Februar Die deutsche Reichsregierung erlässt die Verordnung zur Schaffung der Deutschen Reichsbahn als staatliches Unternehmen
- 12. Februar: Mit dem Sturm auf das Bezirksamt in Pirmasens endet die separatische Episode in der Pfalz. Es kommen 23 Menschen zu Tode, es gibt viele Verletzte
- 22. Februar: In Magdeburg wird das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ als Organisation aller republiktreuen Frontkämpfer gegründet
- 3. März: Die Türkei beschließt die Abschaffung des Kalifats
- 29. März: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Bayern
- 4. Mai: Bei Reichstagwahlen in der Weimarer Republik erringen die radikalen Parteien (Kommunisten und Nationalsozialisten) starke Gewinne
- 1. September Die Verträge für den Dawes-Plan zur Zahlung der Reparationen durch Deutschland werden unterschrieben
- 30. August Aufgrund der Forderungen des Dawes-Plans Gesetz zur Gründung der privatwirtschaftlichen Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft
- 26. November: Die Mongolische Volksrepublik wird gegründet.
- Max Brauer wird als Nachfolger des verstorbenen Bernhard Schnackenburg Oberbürgermeister von Altona
- Gründung des „Rotfrontkämpferbundes“ den die KPD als Gegenorganisation zum Reichsbanner gründete. Führer waren Ernst Thälmann und Willy Leow
- Deutscher Tag in Halle. Sammlung von rechtsradikalen Frontsoldaten und Freikorpskämpfer zum Sturz der Republik
- „Bevölkerungsaustausch“ (wechselseitige Vertreibung) zwischen Türkei und Griechenland (siehe Vertrag von Lausanne)
Wissenschaft und Technik
- 11. Mai: Die erste Kölner Messe wird vom Oberbürgermeister Konrad Adenauer eröffnet und findet auf dem neu errichteten Messegelände am Deutzer Ufer statt
- 14. Juni: Der erste Radiosender Ostpreußens (Ostmarken-Rundfunk AG) nimmt in Königsberg den Betrieb auf, s. Geschichte des Hörfunks
- 2. Dezember: Die erste Funkausstellung in Berlin wird eröffnet
- Louis de Broglie veröffentlicht seine These, dass Elektronen auch Welleneigenschaften besitzen
- Albert Einstein verallgemeinert die von Satyendra Nath Bose aufgestellte Statistik (Bose-Einstein-Kondensation, erst 1995 experimentell nachgewiesen)
- Patrick Maynard Stuart Blackett macht Kernreaktionen in einer Nebelkammer sichtbar
- August Pfund entdeckt die ihm benannte Serie im Spektrum des Wasserstoffs
- Hans Berger gelingt das erste Elektroenzephalogramm (EEG) des Menschen
Luftfahrt
- Erstflug der Latécoère Laté 15
- 27. August: Der Zeppelin LZ126 (später ZR-3 „USS Los Angeles“), Teil deutscher Reparationsleistungen, landet auf dem US-Marineflugplatz Lakehurst
Kunst und Kultur
- 1. Januar: Uraufführung des Films Menschen und Masken in Berlin
- 1. Januar: Die Krolloper in Berlin wird eröffnet
- 18. März: Der Stummfilm „Der Dieb von Badgad“ wird in den USA uraufgeführt
- 27. März: Uraufführung der Oper Irrelohe von Franz Schreker in Köln
- 17. Juni: Uraufführung der Oper Abenteuer des Casanova von Volkmar Andreae in Dresden
- 11. November: Uraufführung der Oper Das Herz Ilsées von Rudolf Karel am Nationaltheater in Prag
- 15. November: Uraufführung der Komödie Don Gil von den grünen Hosen von Walter Braunfels an der Staatsoper München
- 1. Dezember: Uraufführung des Musicals Lady Be Good von George Gershwin am Liberty Theatre in New York
- 25. Dezember: Der Spielfilm „Quo Vadis“ wird in Berlin uraufgeführt
- Schlager des Jahres ist „Warte, warte nur ein Weilchen“ von Walter und Willi Kollo
Katastrophen
- 10. Januar: Untergang des U-Bootes L 24 nach einer Kollision mit dem Linienschiff „Resolution“ (beide Großbritannien. Alle 48 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben
- 16. Januar: Strandung des Leichten Kreuzers „Tacoma“ USA vor dem Hafen von Veracruz (Mexiko). 5 Tote, 20 Verletzte und Totalverlust des Kreuzers
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. Mai: VIII. Olympische Spiele der Neuzeit in Paris
- Gründung des Weltschachverbandes FIDE
- Reichsarbeitersportwoche in Lübeck
- 1. Januar: Klaus Junge, deutscher Schachmeister († 1945)
- 1. Januar: Jacques Le Goff, französischer Historiker
- 1. Januar: Charles Munger, US-amerikanischer Manager
- 1. Januar: Arthur C. Danto, US-amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker
- 3. Januar: André Franquin, belgischer Comiczeichner († 1997)
- 3. Januar: Otto Beisheim, Kaufmann, Unternehmer, Gründer des Unternehmens Metro
- 4. Januar: Marianne Werner, deutsche Leichtathletin
- 6. Januar: Katy Jurado, mexikanische Schauspielerin († 2002)
- 6. Januar: Earl Scruggs, US-amerikanischer Musiker
- 7. Januar: Geoffrey Bayldon, britischer Schauspieler
- 8. Januar: Karl Schleinzer, österreichischer Politiker und Minister († 1975)
- 9. Januar: Carola Braunbock, deutsche Schauspielerin († 1978)
- 9. Januar: Josef Angenfort, deutscher Widerstandskämpfer und Politiker (KPD und DKP)
- 10. Januar: Eduardo Chillida, Bildhauer († 2002)
- 10. Januar: Max Roach, Jazz-Schlagzeuger
- 11. Januar: Slim Harpo, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1970)
- 12. Januar: Olivier Gendebien, Rennfahrer († 1998)
- 15. Januar: Georg Ratzinger (Kirchenmusiker), deutscher katholischer Geistlicher und Kirchenmusiker
- 16. Januar: Aleksandar Tišma, serbischer Schriftsteller († 2003)
- 19. Januar: Georgia Kullmann, deutsche Schauspielerin († 2005)
- 19. Januar: Friedl Hofbauer, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin
- 20. Januar: Slim Whitman, US-amerikanischer Countrysänger
- 21. Januar: Benny Hill, britischer Komödiant († 1992)
- 21. Januar: Telly Savalas, Schauspieler († 1994)
- 22. Januar: Ortvin Sarapu, neuseeländischer Schachspieler estnischer Herkunft. († 1999)
- 22. Januar: Ján Chryzostom Korec, Slowak. Jesuit, Bischof von Nitra und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 22. Januar: J. J. Johnson, US-amerikanischer Jazz-Musiker († 2001)
- 23. Januar: Eugen Glombig, deutscher Politiker († 2004)
- 23. Januar: Paul Feyerabend, österreichischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker († 1994)
- 24. Januar: Guillermo Suárez Mason, argentinischer General († 2005)
- 26. Januar: James McCord, einer der 5 Einbrecher des Watergate-Hotels
- 26. Januar: Alice Babs, schwedische Schlager- und Jazzsängerin
- 27. Januar: Sabu, indischer Schauspieler († 1963)
- 27. Januar: Rauf Denktaş, türkisch-zypriotischer Politiker
- 29. Januar: Edi Finger, Sportjournalist und erster österreichischer TV-Sportreporter († 1989)
- 30. Januar: Hans Künzi, Schweizer Politiker (FDP) († 2004)
- 31. Januar: Tengis Abuladse, georgischer Filmregisseur († 1994)
- 2. Februar: Elfi von Dassanowsky, österreichische Sängerin, Pianistin und Filmproduzentin
- 2. Februar: Sonny Stitt, US-amerikanischer Saxophonist († 1982)
- 3. Februar: Edward Palmer Thompson, britischer Historiker, Sozialist und Friedensaktivist († 1993)
- 3. Februar: Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern, Chef des „Fürstlichen Hauses Hohenzollern“
- 3. Februar: Robert Schlienz, deutscher Fußball-Nationalspieler († 1995)
- 3. Februar: Bully Buhlan, deutscher Jazz- und Schlagersänger, Pianist, Schlagerkomponist und Schauspieler († 1982)
- 3. Februar: Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller († 2000)
- 4. Februar: Karl Adam (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler († 1999)
- 5. Februar: Alexander Matwejewitsch Matrossow, eine Symbolfigur der Roten Armee und Held der Sowjetunion († 1943)
- 5. Februar: Hilde Sochor, Schauspielerin
- 8. Februar: Khamtay Siphandone, Präsident von Laos
- 11. Februar: John Patty, ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 14. Februar: Ralf Arnie, Komponist († 2003)
- 19. Februar: David Bronstein, russischer Schachgroßmeister
- 19. Februar: František Vláčil, († 1999)
- 20. Februar: Sidney Poitier, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Robert Gabriel Mugabe, Chef der ZANU-Partei und Staatsoberhaupt von Simbabwe
- 21. Februar: Silvano Piovanelli, Erzbischof von Florenz und Kardinal
- 23. Februar: Claude Sautet, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur († 2000)
- 26. Februar: Erwin Hegemann, Künstler († 1999)
- 27. Februar: Heimo Erbse, deutscher Komponist und Opernregisseur († 2005)
- 28. Februar: Christopher C. Kraft, US-amerikanischer Raumfahrtingenieur
- 29. Februar: Will Elfes, deutscher Bildhauer und Musiker († 1971)
- 1. März: Deke Slayton, US-amerikanischer Astronaut († 1993)
- 2. März: Wolf in der Maur, österreichischer Journalist und Herausgeber († 2005)
- 2. März: Günter Waldorf, österreichischer Maler
- 3. März: Johnson Aguiyi-Ironsi, 1966 Militärdiktator und Staatspräsident von Nigeria († 1966)
- 3. März: Ottmar Walter, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 3. März: Lys Assia, Schweizer Sängerin und Schauspielerin
- 4. März: Fritz Hofmann (Politiker), Schweizer Politiker († 2005)
- 6. März: Oskar Marczy, deutscher Politiker
- 7. März: Hans Schicker, bekanntester Geigenbauer in Freiburg des 20. Jhdts. († 2001)
- 7. März: Eduardo Paolozzi, ein schottischer Graphiker und Bildhauer († 2005)
- 11. März: Erich Schmitt, deutscher Karikaturist († 1984)
- 11. März: Franco Basaglia, italienischer Psychiater († 1980)
- 11. März: Jozef Tomko, Kardinal
- 13. März: Karl Ahrens, deutscher Politiker
- 16. März: Wolfgang Kieling, deutscher Schauspieler († 1985)
- 18. März: Alexandre José Maria dos Santos, Erzbischof von Maputo und Kardinal
- 20. März: Walter Klingenbeck, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1943)
- 22. März: Al Neuharth, Manager
- 24. März: Karl-Heinz Günther, deutscher Kriminalschriftsteller († 2005)
- 27. März: Sarah Vaughan, US-amerikanische Jazz-Sängerin († 1990)
- 28. März: Gerhard Fritsch, österreichischer Schriftsteller († 1969)
- 30. März: Milko Kelemen, kroatischer Komponist, Begründer der Zagreber Biennale (1959)
- 2. April: Ludwig Leo, Architekt
- 2. April: Hans Faillard, Professor für Biochemie und physiologische Chemie († 2005)
- 3. April: Doris Day, Schauspielerin und Sängerin
- 3. April: Marlon Brando, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 6. April: Rewol Samuilowitsch Bunin, russischer Komponist († 1976)
- 7. April: Johannes Mario Simmel, österreichischer Schriftsteller
- 8. April: Günter Pfitzmann, deutscher Schauspieler und Kabarettist († 2003)
- 8. April: Fritz Molden, österreichischer Widerstandskämpfer, Journalist, Verleger und Diplomat
- 10. April: Wolfgang Menge, deutscher Reporter und Drehbuchautor
- 12. April: Raymond Barre, französischer Politiker
- 13. April: Stanley Donen, US-amerikanischer Regisseur und Choreograf
- 15. April: Neville Marriner, britischer Dirigent und Geiger
- 17. April: Kazimierz Dejmek, polnischer Theaterregisseur († 2002)
- 18. April: Clarence Gatemouth Brown, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 2005)
- 19. April: Werner Kohlmeyer, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 19. April: Masaru Kawasaki, japanischer Komponist und Professor
- 21. April: Annemarie Griesinger, deutsche Sozialpolitikerin
- 23. April: Ruth Leuwerik, Star des Wirtschaftswunder-Kinos der 1950er Jahre
- 23. April: Maria von Wedemeyer, Verlobte von Dietrich Bonhoeffer († 1977)
- 25. April: Brigitte Freyh, deutsche Politikerin
- 27. April: Lena Stumpf, deutsche Leichtathletin
- 28. April: Kenneth Kaunda, Präsident Sambias von 1964 bis 1991
- 29. April: Zizi Jeanmaire, Balletttänzerin
- 30. April: Ilja Prachař, tschechischer Schauspieler († 2005)
- 1. Mai: Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker († 1976)
- 1. Mai: Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller († 2001)
- 2. Mai: Kurt Ludwig, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1995)
- 2. Mai: Günter Wöhe, Experte für Betriebswirtschaftslehre
- 3. Mai: Ken Tyrrell, britischer Rennfahrer und Gründer des Tyrrell-Formel 1-Teams († 2001)
- 3. Mai: Jehuda Amichai, deutsch-israelischer Lyriker († 2000)
- 4. Mai: Uwe Faerber, deutscher Musikwissenschaftler
- 4. Mai: Otto Grünmandl, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller († 2000)
- 6. Mai: Patricia Kennedy Lawford, Mitglied der Kennedy-Familie
- 7. Mai: Marjorie Boulton, englische Literaturwissenschaftlerin
- 9. Mai: Bulat Schalwowitsch Okudschawa, russischer Dichter und Liedermacher († 1997)
- 11. Mai: Antony Hewish, britischer Radioastronom und Nobelpreisträger
- 11. Mai: Jörg Mauthe, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker († 1986)
- 11. Mai: Luděk Pachman, tschechisch-deutscher Schachspieler († 2003)
- 15. Mai: Chargesheimer, Fotograf
- 20. Mai: Otto Häuser, satirischer Schriftsteller
- 21. Mai: Ludwig von Friedeburg, deutscher Soziologe
- 21. Mai: Alois Derfler, Präsident des österreichischen Bauernbundes († 2005)
- 22. Mai: Charles Aznavour, französischer Autor, Komponist, Sänger und Schauspieler
- 22. Mai: Claude Ballif, französischer Komponist († 2004)
- 23. Mai: Antje Huber, deutsche Politikerin
- 23. Mai: Karlheinz Deschner, deutscher Schriftsteller und Religionskritiker
- 25. Mai: Heinrich Aigner, CSU-Bundestagsabgeordneter († 1988)
- 25. Mai: Walter Schultheiß, deutscher Schauspieler, Autor und Maler
- 25. Mai: István Nyers, ungarischer Fußballspieler († 2005)
- 28. Mai: Alfonso Prinz zu Hohenlohe, deutscher Adliger und Star des internationalen Jet-Sets († 2003)
- 30. Mai: Kurt Rebmann, ehemaliger Generalbundesanwalt († 2005)
- 30. Mai: Kurt Tiedke, Politiker in der DDR
- 31. Mai: Gisela May, deutsche Schauspielerin und Diseuse
- 1. Juni: Rudi Piffl, deutscher Tischtennisspieler
- 1. Juni: Helmut Sakowski, Schriftsteller aus der DDR
- 2. Juni: Benjamin DeMott, US-amerikanischer Autor, Kulturkritiker und Professor († 2005)
- 3. Juni: Horst Sölle, Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR
- 3. Juni: Torsten N. Wiesel, schwedischer Neurobiologe
- 4. Juni: Heinz Westphal, deutscher Politiker († 1998)
- 4. Juni: Dennis Weaver, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Juni: Donald Watts Davies, Physiker († 2000)
- 8. Juni: Carl-Heinz Kliemann, deutscher Maler, Grafiker und Collagekünstler
- 8. Juni: Rolf Schneebiegl, deutscher Musiker der volkstümlichen Musik
- 10. Juni: Friedrich Ludwig Bauer, deutscher Pionier der Informatik
- 12. Juni: George H. W. Bush, 41. Präsident der USA von 1989–1993
- 14. Juni: James Whyte Black, britischer Pharmakologe, Nobelpreisträger für Medizin
- 15. Juni: Ezer Weizmann, israelischer Präsident († 2005)
- 16. Juni: Adam Hanuszkiewicz, polnischer Theaterregisseur
- 16. Juni: Radovan Richta, tschechischer Philosoph († 1983)
- 16. Juni: Robert Gist, US-amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler († 1998)
- 16. Juni: Lucky Thompson, US-amerikanischer Saxophonist und Komponist († 2005)
- 17. Juni: Ernst Wimmer, Politiker, Kommunist, Theoretiker und Journalist († 1991)
- 18. Juni: George Mikan, US-amerikanischer Basketballspieler († 2005)
- 19. Juni: Luděk Kopřiva, tschechischer Schauspieler († 2004)
- 20. Juni: Chet Atkins, Country-Musiker und Schallplattenproduzent († 2001)
- 20. Juni: Fritz Koenig, deutscher Bildhauer
- 20. Juni: Rainer Barzel, deutscher Politiker
- 20. Juni: Josip Uhac, Diplomat des Vatikans und Bischof der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 20. Juni: Audie Murphy, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1971)
- 21. Juni: Marga López, mexikanische Schauspielerin († 2005)
- 23. Juni: Wilfried Hasselmann, deutscher Politiker († 2003)
- 24. Juni: Kurt Furgler, Schweizer Politiker (CVP
- 25. Juni: Sidney Lumet, US-amerikanischer Filmregisseur
- 26. Juni: Karl-Heinz Krause, deutscher Bildhauerei
- 27. Juni: Herbert Weiz, Minister für Forschung und Technik und stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates der DDR
- 3. Juli: Peter Sandloff, deutscher Komponist und Filmkomponist
- 5. Juli: Edward Idris Cassidy, australischer Kardinal
- 5. Juli: Helga Wex, deutsche Politikerin († 1986)
- 7. Juli: Dieter Nowka, deutscher Komponist
- 8. Juli: Anton Schwarzkopf, deutscher Konstrukteur von Attraktionen und Achterbahnen († 2001)
- 8. Juli: Johnnie Johnson, US-amerikanischer Musiker und Komponist († 2005)
- 11. Juli: Helga Timm, deutsche Politikerin
- 12. Juli: Heinz von Cramer, Hörspielregisseur und Autor
- 13. Juli: Donald Osterbrock, US-amerikanischer Astronom
- 18. Juli: Wolfram Dorn, deutscher Politiker
- 19. Juli: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 21. Juli: Rebula Alojz, slowenischer Schriftsteller und Übersetzer
- 22. Juli: Hans Tuppy, Wissenschafter, österreichischer Politiker
- 27. Juli: Otar Taktakischwili, georgischer Komponist († 1989)
- 27. Juli: Inge Konradi, österreichische Film-, Kammer- und Theaterschauspielerin († 2002)
- 28. Juli: Luigi Musso, Formel-1-Rennfahrer († 1958)
- 30. Juli: Otto Borst, deutscher Historiker († 2001)
- 1. August: Georges Charpak, polnischer Physiker
- 2. August: O. F. Weidling, Talkmaster und Conférencier im Fernsehen der DDR († 1985)
- 2. August: James Baldwin, US-amerikanischer Schriftsteller († 1987)
- 3. August: Leon Uris, US-amerikanischer Schriftsteller († 2003)
- 4. August: Dom Um Romão, brasilianischer Schlagzeuger und Perkussionist († 2005)
- 6. August: Günter Caspar, Cheflektor des Aufbau Verlages († 1999)
- 6. August: Hans Neubert, deutscher Maler und Grafiker
- 9. August: Alex Quaison-Sackey, ghanaischer Politiker und Diplomat
- 12. August: Mohammed Zia ul-Haq, pakistanischer General und Staatspräsident von Pakistan († 1988)
- 13. August: Serafím Fernandes de Araújo, Erzbischof von Belo Horizonte und Kardinal
- 15. August: Hedy Epstein, deutsche Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin
- 15. August: Werner Abrolat, deutscher Schauspieler († 1997)
- 15. August: Selma Meerbaum-Eisinger, deutschsprachige jüdische Schriftstellerin († 1942)
- 15. August: Jo Benkow, norwegischer ehemaliger konservativer Politiker
- 16. August: Ralf Bendix, deutscher Schlagersänger
- 18. August: Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer († 2001)
- 20. August: Ernst Breit, Vorsitzender des DGB
- 21. August: Jürgen Girgensohn, deutscher Politiker
- 21. August: Arthur Janov, US-amerikanischer Psychologe
- 23. August: Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, Journalist und Regisseur († 2005)
- 23. August: Robert Merton Solow, US-amerikanischer Ökonom
- 24. August: Gerhard Schulz, deutscher Historiker († 2004)
- 24. August: Ahmadou Ahidjo, Präsident von Kamerun († 1989)
- 28. August: Janet Frame, neuseeländische Schriftstellerin († 2004)
- 2. September: Philipp Brucker, Alemannischer Mundartdichter und Autor
- 2. September: Peter von Oertzen, deutscher Politiker, 1970–1974 Kultusminister Niedersachsen
- 2. September: Daniel arap Moi, keyanischer Politiker, Präsident
- 2. September: Wolfgang Zeidler, Richter († 1987)
- 4. September: Joan Aiken, britische Schriftstellerin († 2004)
- 4. September: Helmut Schlesinger, ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank
- 6. September: Frolinde Balser, deutsche Politikerin und Mitglied des Bundestages
- 6. September: Billy Wright, ehemaliger englischer Fußballspieler († 1994)
- 6. September: William Auld, schottischer Esperanto-Schriftsteller
- 9. September: Rik van Steenbergen, belgischer Radrennfahrer († 2003)
- 12. September: Amílcar Cabral, kapverdischer Politiker und Unabhängigkeitskämpfer († 1973)
- 13. September: Maurice Jarre, französischer Komponist
- 16. September: Raoul Coutard, französischer Kameramann und Fotograf
- 16. September: Lauren Bacall, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. September: Eberhard Lämmert, deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler
- 20. September: Ilse Schulz, Frauenforscherin und Krankenschwester
- 21. September: Hermann Buhl, österreichischer Bergsteiger († 1957)
- 22. September: Rosamunde Pilcher, britische Schriftstellerin
- 27. September: Josef Škvorecký, tschechischer Schriftsteller
- 27. September: Bud Powell, US-amerikanischer Jazz-Pianist († 1966)
- 28. September: Barbara Noack, deutsche Autorin
- 28. September: Siegfried Unseld, deutscher Verleger (Suhrkamp-Verlag) († 2002)
- 28. September: Marcello Mastroianni, italienischer Filmschauspieler († 1996)
- 30. September: Truman Capote, US-amerikanischer Schriftsteller († 1984)
- 1. Oktober: William H. Rehnquist, US-amerikanischer Vorsitzender Richter des Supreme Courts († 2005)
- 1. Oktober: Jimmy Carter, US-amerikanischer Politiker, 1977–1981 39. Präsident der USA
- 4. Oktober: Maurice Karnaugh, US-amerikanischer Physiker
- 5. Oktober: Frederic Morton, Schriftsteller
- 6. Oktober: Süleyman Demirel, türkischer Politiker; Staatspräsident (1993–2000)
- 8. Oktober: Aloísio Lorscheider, Erzbischof von Aparecida und Kardinal
- 8. Oktober: Alphons Egli, Schweizer Politiker (CVP)
- 10. Oktober: James Clavell, britisch-amerikanischer Romanschriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur († 1994)
- 10. Oktober: Ed Wood, US-amerikanischer Filmregisseur († 1978)
- 11. Oktober: Malvin Whitfield, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Oktober: Will Berthold, deutscher Schriftsteller und Sachbuchautor († 2000)
- 12. Oktober: Hubert Trimmel, Höhlenforscher
- 12. Oktober: Franz Muhri, KPÖ-Politiker († 2001)
- 12. Oktober: Klaus Offerhaus, Von 1994 bis 1999 Präsident des Bundesfinanzhofs
- 15. Oktober: Mary Hesse, britische Wissenschaftstheoretikerin
- 15. Oktober: Lee Iacocca, US-amerikanischer Unternehmer
- 18. Oktober: Egil Hovland, norwegischer Komponist
- 21. Oktober: Sitor Situmorang, indonesischer Schriftsteller
- 29. Oktober: Zbigniew Herbert, polnischer Schriftsteller († 1998)
- 30. Oktober: Jean-Michel Charlier, belgischer Comic-Zeichner († 1989)
- 30. Oktober: Maria Sander, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Oktober: Hubert Curien, französischer Forschungsminister und Physiker († 2005)
- 31. Oktober: Enrico Baj, italienischer Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker († 2003)
- 3. November: Hasso Schützendorf, Unternehmer († 2003)
- 6. November: Otto Höpfner, deutscher Rundfunk- und Fernsehmoderator († 2005)
- 6. November: Jeanette Baroness Lips von Lipstrill, österreichische Kunstpfeiferin
- 8. November: Robert Häusser, deutscher Fotograf
- 9. November: John Brabourne, britischer Filmproduzent († 2005)
- 9. November: polnisch []) ist die Hauptstadt Polens und eines der politischen, wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Zentren Mitteleuropas. Warschau liegt an der Weichsel (Wisła) in der Woiwodschaft Masowien und hat 1,69 Mio. Einwohner (mit Agglomeration rund 2,9 Mio.).
Geografie
Stadtgliederung
Agglomeration
Seit der letzten Verwaltungsreform im Jahre 2002 ist Warschau wieder eine einheitliche Stadtgemeinde, die gleichzeitig den Status eines powiat (dt. Kreis) hat. Man kann diesen Status etwa mit dem einer Kreisfreien Stadt in Deutschland vergleichen. Vorher war Warschau ein aus mehreren unabhängigen Gemeinden (gminy) bestehender relativ loser Kommunalverband. Jetzt gliedert sich die Stadt in 18 dzielnice (dt. Stadtbezirke) die aber einer wesentlich gestärkten gesamtstädtischen Verwaltung recht stark untergeordent sind. Die meisten der neuen Bezirke sind aus den alten Gemeinden hervorgegangen. Es gibt hierbei jedoch zwei Ausnahmen:
# Die alte Gemeinde Centrum wurde aufgelöst und in sieben Bezirke aufgeteilt. Hier kehrte man zu der Einteilung und Benennung zurück, die bis Anfang der neunziger Jahre existiert hatte und die weitgehend aus Vorkiegszeiten stammte.
#Die ehemalige Umlandgemeinde Wesoła wurde zeitgleich mit dem Inkrafttreten der Verwaltungsreform eingemeindet und bildet jetzt den gleichnamigen Bezirk der Stadt Warschau.
Die (neuen) Bezirke Warschaus sind: Bemowo, Białołęka, Bielany, Mokotów, Ochota, Praga Południe, Praga Północ, Rembertów, Śródmieście, Targówek, Ursus, Ursynów, Wawer, Wesoła, Wilanów, Włochy, Wola und Żoliborz
siehe auch: Liste der Bezirke Warschaus
Geschichte
Zwischen 1281 und 1321 wurde Warschau die ersten Male urkundlich erwähnt. Seit 1334 hatte es Magdeburger Stadtrecht. Es war zunächst Hauptstadt des unabhängigen Herzogtums Masowien und wurde erst im 1526 Teil des Polnischen Staates. 1596 wurde es unter dem König Sigismund III. aus dem schwedischen Hause Wasa die Residenz der polnischen Könige und des Parlaments des Königreiches Polen-Litauen, weil es zentraler als die Hauptstadt Krakau lag.
In Jahren 1655-56 (während des sog. Schwedischen Kriegs) wurde Warschau von den Schweden zerstört. Nach der dritten Teilung Polens (1795) und der Abdankung des letzten Königs von Polen wurde Warschau von Preußen regiert. Warschau wurde zum Sitz der neuen Provinz "Südpreußen", (die Warschau, Posen und Kalisch umfasste). In napoleonischer Zeit war Warschau Sitz eines gleichnamigen Großherzogtums, bevor es 1815 Hauptstadt des russischen Satellitenstaates Kongresspolen wurde (welches immer mehr zu einem Gouvernement Russlands wurde).
Russland
Im Ersten Weltkrieg besetzten deutsche Truppen die Stadt, seit 1918 Hauptstadt des erneut unabhängigen Polens. Nach einer kulturellen Blütezeit unter Stadtpräsident Starzyński kam es 1939 zum Überfall deutscher Truppen auf Polen (Beginn des Zweiten Weltkriegs). Bei schweren deutschen Luftangriffen wurden anfangs ca. 10 % des Wohnraums zerstört. Kurz nach der Besetzung Warschaus durch die Deutsche Wehrmacht wurden die Juden der Stadt und der Umgebung im Warschauer Ghetto eingesperrt, von wo mindestens 300.000 jüdische Bürger Warschaus deportiert und ermordet (man geht aber von weit mehr aus) wurden. 1943 kam es zum Aufstand im Warschauer Ghetto, als dessen Folge ein ganzes Stadtviertel liquidiert wurde. Die überlebenden Juden wurden zumeist im KZ Treblinka ermordet.
Der Warschauer Aufstand, getragen von nationalpolnischen Widerständlern, wurde von der Wehrmacht niedergeschlagen, wobei ca. 180.000 Soldaten und Zivilisten ermordet wurden. Als Repressalie wurde die Mehrzahl der noch vorhandenen Warschauer Gebäude auf dem linken Weichselufer von den deutschen Truppen mit Sprengungen planmäßig zerstört.
Warschauer Aufstand
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt ab 1946 bis 1953 in einer als Meisterleistung gewürdigten historischen Rekonstruktion wieder aufgebaut und dafür als Weltkulturerbe der UNESCO ausgezeichnet. Die Backsteine zum Wiederaufbau wurden teilweise aus zerstörten ehemals deutschen Städten, unter anderem aus Breslau und Elbing, herbeigeschafft. Die Arbeiten orientierten sich dabei an Gemälden des italienischen Malers Bernardo Bellotto (Canaletto), der im 18. Jahrhundert viele Stadtpanoramen Warschaus geschaffen hatte.
Siehe auch: Geschichte Polens.
Gegenwart
Wie andere Zentren Mitteleuropas auch profitiert Warschau von der Wende 1989. Die Stadt beansprucht den Titel größte Baustelle Europas, denn in der Innenstadt sind in den letzten Jahren viele Läden, Einkaufszentren, Bürohochhäuser und Freizeitmöglichkeiten geschaffen worden. Warschau hat sein Blockbauten-Image abgelegt und ist nun neben Frankfurt, London und Paris die "höchste" Stadt Europas.
Warschau ist der größte Investitionsschwerpunkt in Polen. Die Arbeitslosigkeit liegt mit ca. 8% Prozent weit unter dem polnischen Durchschnitt von 17%. In der Stadt entstehen neue Bürohochhäuser, beispielsweise der 1999 fertiggestellte 208 m hohe "Warsaw Trade Tower", die dem 234 m hohen "Kulturpalast" (erbaut 1955) in der Skyline den Platz streitig machen.
Warschau ist Sitz verschiedener Universitäten, darunter der Warschauer Universität und der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität
Politik
Stadtverwaltung
Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität
Auf gesamtstädtischer Ebene gibt es einen Oberbürgermeister (Prezydent). Dieser wird vom Volk direkt, zeitgleich mit den Landesweit statfindenen Kommunalwahlen alle vier Jahre, gewählt. Gleichzeitig wird auch ein Stadtrat (Rada) gewählt. Der OB ist der höchste Repräsentant Warschaus nach innen und außen. Er ist außerdem Chef der städtischen Verwaltung und verwaltet im Namen der Stadt und unter der Aufsicht des Rates das Eigentum der Stadt. Er beruft die wichtigsten Amtsträger der Stadt, darunter seine eigenen Stellvertreter, die, jeweils für bestimmte Sachbereiche zuständig, mit ihm zusammen den Magistrat (Zarząd) bilden, und wirkt bei der Berufung der Bezirksbürgermeister (Burmistrz) mit. Der Rat hat die Kompetenz, das vom OB vorgeschlagene Budget der Stadt zu billigen bzw. abzulehnen, sowie innerhalb des Rahmens der allgemeinen Gesetze normative Akte für Warschau zu erlassen.
Partnerstädte
- Sankt Petersburg (Russland)
- Düsseldorf (Deutschland)
- Tel Aviv (Israel)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Israel]
Die Altstadt wurde als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. In ihr finden sich vor allem reich verzierte Bürgerhäuser, die nach dem Krieg äußerlich originalgetreu auf gotischen Grundmauern wiederaufgebaut wurden, v.a. auf dem Prächtigen Rynek (Markt).
Sehenswert sind: Katedra Św. Jana (St. Johanneskathedrale; 2. Hälfte des 14. Jh.), Zamek Królewski (Königsschloss; 1680-92), Kolumna Zygmunta (Sigismundssäule; 1643/44, Wahrzeichen der Stadt). Daneben gibt es den Namiestnikowski Palast (Amtssitz des Präsidenten), den Łazienkipark, mit seiner Hauptattraktion dem Pałac na Wodzie (Palast auf dem Wasser) und dem Chopin-Denkmal, sowie die Paläste Belweder und Wilanów. In der nahen Umgebung gibt es den 1896 geöffneten Ujazdowskipark mit dem großartigen Schloss Ujazdowski, wo sich heute das Zentrum für zeitgenössischer Kunst befindet.
Ein weiterer dominanter Bau in der Innenstadt ist der aus kommunistischer Zeit stammende Pałac Kultury i Nauki oder kurz Pałac Kultury (Palast der Kultur und Wissenschaft bzw. Kulturpalast) im stalinistischen Zuckerbäckerbaustil. Europas größter Basar im Stadion 10-lecia wirkt wie eine Reminiszenz an die frühe Nachwende-Zeit.
Theater
Zuckerbäckerbaustil
In Warschau gibt es ca. 30 fest arbeitende Theater. Die beiden wichtigsten sind das Nationaltheater (Teatr Narodowy) (gegründet 1765) und die Staatsoper Teatr Wielki (gegründet 1778). Darüberhinaus sind die heute wichtigsten Schauspielhäuser: Teatr Studio, Teatr Polski, Teatr Rozmaitości und Teatr Ateneum. Populäre Musicals wie Miss Saigon werden im Teatr Roma gespielt.
Berühmte Warschauer Theaterregisseure: Jerzy Grzegorzewski, Grzegorz Jarzyna, Adam Hanuszkiewicz.
Berühmte Warschauer Theaterschauspieler: Gustaw Holoubek, Daniel Olbrychski, Zbigniew Zapasiewicz, Krystyna Janda, Andrzej Seweryn.
Museen und Galerien
Andrzej Seweryn
In Warschau gibt es zahlreiche Museen und Galerien, private wie auch staatliche. Die wichtigsten sind die Galerie Zachęta, das Zentrum für zeitgenössischer Kunst (Centrum Sztuki Współczesnej) und das Museum der polnischen Armee (Muzeum Wojska Polskiego). Das größte Museum ist das Nationalmuseum (Muzeum Narodowe) mit seinen Filialen im Königsschloß und im Palast von Wilanów. Aus Anlass des 60. Jahrestages des Warschauer Aufstandes wurde am 31. Juli 2004 das Museum des Warschauer Aufstandes (Muzeum Powstania Warszawskiego) eröffnet.
Seit 1927 wird in Warschau der Chopin-Wettbewerb veranstaltet.
Wirtschaft
Chopin-Wettbewerb
Verkehr
Warschau ist das politische Zentrum von Polen. Die Stadt ist ein Anziehungspunkt für den Tourismus, wirtschaftliches Zentrum und - neben Krakau - kultureller Mittelpunkt des Landes. Außerdem ist Warschau einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Mitteleuropas als Schnittpunkt der Verkehrswege Paris/London-Berlin-Warschau-Minsk/Kiew/Moskau und Nordeuropa-Balkan.
Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) verfügt Warschau über ein ausgedehntes Bus- und Straßenbahnnetz, das allerdings, vor allem außerhalb des Zentrums, überlastet ist. Auch ist es technisch teilweise immer noch stark veraltet und wird seit der Wende nur langsam modernisiert.
Seit April 1995 verkehrt in Warschau auch eine U-Bahn. Allerdings gibt es nur eine Linie, die außerdem noch nicht ganz fertiggestellt ist und deren Weiterbau sich immer wieder verzögert. Sie verkehrt zur Zeit in Nord-Süd-Richtung vom südlichen Stadtrand ins Zentrum und etwas darüber hinaus.
Für den Regional- bzw. Vorortverkehr gibt es, neben einigen Vorort- und Überlandbussen, die WKD (Warszawska Kolej Dojazdowa; etwa: Warschauer Vorortbahn).
Für den Fernverkehr gibt es einen Zentralbahnhof (Warszawa Centralna), mehrere kleinere Bahnhöfe, einen großen Busbahnhof, einen internationalen Flughafen, der der polnischen Fluglinie LOT als Basis dient und über den man eine große Zahl von Zielen weltweit direkt erreichen kann (v.a. in Europa und Nordamerika), sowie eine Anbindung an das landesweite polnische Fernstraßennetz, allerdings keine Autobahnen.
Dienstleistung
LOT
Zur Zeit wird auf einem drei Hektar großen Areal in der Nähe des Zentralbahnhofes (Dworzec Centralny) das Einkaufszentrum Złote Terasy, Goldene Terrasse, gebaut. Es soll bis Ende 2005 nach einer Bauzeit von 37 Monaten fertiggestellt sein und eine Nutzfläche von 200.000 m² umfassen. Mit 57.000 m² Verkaufsfläche wird es eines der größten Einkaufszentren in Europa sein. Eine Besonderheit wird das 10.000 m² große Atrium, welches von einem Glasdach überspannt werden wird, darstellen. In dem Komplex wird sich zudem ein Kinokomplex und ein Parkhaus mit 1.700 Stellplätzen befinden.
Weitere sehenswerte Einkaufszentren beeindruckender Größe sind unter anderem "Galeria Mokotów", "Blue City", und "Arkadia".
Söhne und Töchter der Stadt
- Krzysztof Kamil Baczyński (1921-1944), Dichter
- Eugeniusz Bodo (1899-1943?), Schauspieler und Sänger
- Filipina Brzezińska (1800-1886), Komponistin
- Franciszek Brzeziński (1867-1944), Komponist
- Zbigniew Brzeziński (1928), Berater von US-Präsident Jimmy Carter
- Maria Skłodowska-Curie (1867-1934) Wissenschaftlerin und Nobelpreisträgerin
- Julian Fontana (1810-1869), Pianist und Komponist
- Witold Gombrowicz (1904-1969), Schriftsteller und Dramaturg
- Agnieszka Holland (1948), Regisseurin
- Jacek Kaczmarski (1957-2004), Dichter und Liedermacher
- Kazimierz Staszewski (1963) Rock/Punk-Musiker,
- Lech Kaczyński (1949), Politiker, derzeitiger Oberbürgermeister von Warschau
- Aleksander Kakowski (1862-1938), Erzbischof von Warschau und Kardinal
- Ryszard Kapuściński (1932), Schriftsteller und Journalist
- Krzysztof Kieślowski (1941-1996), Regisseur
- Ryszard Kukliński (1930-2004), Polnischer Offizier, Agent des CIA
- Janusz Korczak (1878-1942), Arzt, Kinderbuchautor und Pädagoge
- Witold Lutosławski (1913-1994), Komponist
- Adam Michnik ( - 1946), Mitbegründer der demokratischen Opposition in der VR Polen, danach Chefredakteur der Gazeta Wyborcza
- Władysław Reymont (1867-1925), Schriftsteller und Nobelpreisträger
- Wacław Sierpiński (1882-1969), Mathematiker
- Tomasz Sikorski (1939-1988), Komponist
- Antoni Słonimski (1895-1976), Dichter
- Roman Sołtyk (1791-1843), General
- Stefan Starzyński (1893-1943), OB von Warschau zur Zeit des dt. Überfalls 1939
- Władysław Szpilman (1911-2000), Komponist, Pianist und Autor der Autobiographie Der Pianist
- Stefan Wiechecki (1896-1979), Schriftsteller und Journalist
- Stanisław Ignacy Witkiewicz (1885-1939), Schriftsteller, Dichter, Maler und Fotograf
Weblinks
- [http://www.e-warsaw.pl/german/ Offizielle Homepage von Warschau]
- [http://www.e-warsaw.pl/multimedia/multimedia.htm Filme zu Warschau]
- [http://www.warsawtour.pl/index.php?lang=1&id=-2& Offizielle Tourismusseite von Warschau]
- [http://www.um.warszawa.pl/v_syrenka/perelki/index_de.php?mi_id=&dz_id= Sehenswürdigkeiten in Warschau]
- [http://skyscraperpage.com/diagrams/?c993 Wolkenkratzer in Warschau]
- [http://www.sky.s64.pl Moderne Architektur in Warschau]
- [http://www.pkin.pl/?lang=2 Sozrealistische Architektur in Warschau]
- [http://www.stalus.iq.pl/ virtueller Spaziergang durch das Vorkriegswarschau]
- [http://www.warszawa1939.pl Warschau vor 1939]
- [http://www.bfcollection.net/cities/poland/warszawa/warszawa_01.html Alte Postkarten aus Warschau]
Kategorie:Ort in Polen (dt.)
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Masowien
Kategorie:Hauptstadt in Europa
Kategorie:Weltkulturerbe
ja:ワルシャワ
ko:바르샤바
simple:Warsaw
Polen
Die Republik Polen (poln. Rzeczpospolita Polska) ist ein Staat in Mitteleuropa.
Polens Grenzen sind 3582 km lang, wobei 467 km auf die Grenze zu | | |