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Bent Larsen

Bent Larsen

Bent Larsen (
- 4. März 1935 in Thisted) ist ein dänischer Schachspieler. Den Titel eines Großmeisters errang er 1956 durch ein hervorragendes Ergebnis bei der Schacholympiade in Moskau (14 aus 18 an Brett 1). Zwischen 1964 und 1971 gilt er zusammen mit Bobby Fischer als bester Spieler außerhalb der Sowjetunion. Beim prestigeträchtigen Wettkampf UdSSR gegen den Rest der Welt 1970 in Belgrad spielt er am Spitzenbrett. Im Kandidatenturnier 1971, einem Qualifikationswettkampf zur Schachweltmeisterschaft, wird er allerdings in Denver von Fischer vernichtend mit 0-6 geschlagen und verliert in den folgenden Jahren den Anschluss zur Weltspitze. 1988 geht er auch in die Geschichte des Computerschachs ein, indem er als erster Großmeister eine Partie unter Turnierbedingungen gegen einen Computer (einen Vorläufer von Deep Blue) verliert. Larsen gilt als sehr origineller Spieler. Nach ihm benannt ist die Eröffnung 1. b3 (ECO-Code A01, Larsen-System). 1980 lernte Larsen in Buenos Aires seine spätere Frau Laura, eine promovierte Juristin und Rechtsanwältin, kennen. Seitdem lebt er in Argentinien.

Bedeutenste Partien


- Larsen – Spasski, Belgrad 1970

Literatur


- Bent Larsen: Ich spiele auf Sieg. Verlag Kühnle-Woods, Zürich 1971 Larsen, Bent Larsen, Bent Larsen, Bent Larsen, Bent Larsen, Bent Larsen, Bent

4. März

Der 4. März ist der 63. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 64. in Schaltjahren) - somit bleiben 302 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1152 - Friedrich I. (Barbarossa) wird zum König gewählt
- 1553 - Gründung des Akademischen Gymnasiums in Wien
- 1789 - Die Verfassung der USA tritt in Kraft.
- 1909 - William H. Taft hält seine Antrittsrede als 27. US-Präsident.
- 1918 - Leo Trotzki wird Vorsitzender des Obersten Kriegsrates der russischen Sowjetrepubliken. Leo Trotzki
- 1933 - In Österreich kommt es aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreichs nutzt, indem er diese als "Selbstausschaltung des Parlaments" bezeichnet.
- 1964 - Im UNO-Sicherheitsrat wird die Entsendung von Friedenstruppen nach Zypern beschlossen.
- 1985 - In Ahaus nimmt der erste deutsche Bürgerbus seinen Betrieb auf.
- 1987 - Der US-Bürger Jonathan Pollard wird wegen Spionage für Israel zu lebenslanger Haft verurteilt.
- 1998 - Israel. Staatspräsident Ezer Weizman wird in seinem Amt bestätigt.
- 2000 - Sydney, Australien. Homosexuellen-Karneval mit etwa 8.000 "Darstellern".
- 2001 - In einer Volksabstimmung der Schweiz stimmen 76,8% der Wahlbeteiligten gegen die Verfassungsinitiative "Ja zu Europa" und damit gegen einen EU-Beitritt der Schweiz. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,8%.

Wirtschaft


- 2000 - Italien. Durch ein Urteil des Obersten Gerichtes dürfen Straßenhändler auch weiterhin Markenfälschungen verkaufen. Einzige Bedingung: sie müssen deutlich billiger als die Originale sein.

Wissenschaft und Technik


- 1954 - Die erste erfolgreiche Nierentransplantation am Menschen wird am Brigham Hospital in Boston durchgeführt.

Kultur


- 1833 - Uraufführung der komischen Oper Les Souvenirs de Lafleur von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1877 - Das Ballett "Schwanensee" von Pjotr Iljitsch Tschaikowski erlebt am Moskauer Bolschoi-Theater seine Uraufführung (nach damals in Russland geltendem julianischem Kalender am 20. Februar)
- 1947 - Uraufführung der Oper Die Flut von Boris Blacher in Dresden.
- 1974 - Uraufführung der TV-Oper La Cubana oder Ein Leben für die Kunst von Hans Werner Henze in New York.

Religion

Katastrophen


- 1966 - Tokio, Japan. Eine Douglas DC-8 der Canadian Pacific verunglückt während des Landeanflugs auf der Landebahn. 64 Menschen sterben, acht werden gerettet.
- 1977 - Ein Erdbeben der Stärke 7,2 in der Gegend von Ploiesti, Rumänien, fordert über 1.500 Todesopfer.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Leichtathletik
- 1394 - Heinrich der Seefahrer, Prinz von Portugal und Förderer der Seefahrt
- 1600 - Hans Christoph Graf von Königsmarck, schwedischer Feldmarschall im Dreißigjährigen Krieg Hans Christoph Graf von Königsmarck
- 1678 - Antonio Vivaldi, italienischer Komponist
- 1743 - Johann David Wyss, schweizerischer Autor
- 1756 - Henry Raeburn, schottischer Maler
- 1768 - August Friedrich Holtzhausen, deutscher Ingenieur
- 1793 - Karl Konrad Friedrich Wilhelm Lachmann, deutscher Philologe
- 1820 - Friedrich Jakob Dochnahl, deutscher Naturforscher und Pomologe
- 1822 - Jules Antoine Lissajous, französischer Physiker
- 1859 - Alexander Stepanowitsch Popow, russischer Physiker
- 1879 - Bernhard Kellermann, deutscher Autor
- 1879 - Otto Pannenbecker, deutscher Politiker der Zentrumspartei
- 1881 - Richard Chace Tolman, US-amerikanischer Physiker
- 1889 - Hans Dirscherl, deutscher FDP-Politiker und MdB
- 1894 - Gabriele Tergit, deutsche Autorin
- 1894 - Georg Mayerhofer, deutscher Politiker der Bayernpartei
- 1901 - Piotr Perkowski, polnischer Komponist
- 1903 - Karl Hamann, Minister für Handel und Versorgung der DDR
- 1903 - Luis Carrero Blanco, spanischer Politiker und Ministerpräsident
- 1904 - Edgar Jené, Maler und Grafiker, Surrealist
- 1904 - George Gamow, russisch-US-amerikanischer Physiker
- 1904 - Joseph Schmidt, deutsch-österreichischer Kammersänger und Kantor
- 1907 - Heinrich Draeger, deutscher Politiker und MdB
- 1910 - Tancredo Neves, brasilianischer Politiker
- 1913 - John Garfield, US-amerikanischer Schauspieler
- 1916 - Giorgio Bassani, italienischer Schriftsteller
- 1916 - Hans Jürgen Eysenck, deutsch-britischer Psychologe
- 1918 - Margaret du Pont, ehemalige Tennisspielerin
- 1922 - Iring Fetscher, deutscher Politologe
- 1922 - Xenia Stad-de Jong, niederländische Leichtathletin
- 1923 - Patrick Moore, englischer Amateurastronom, Autor und TV-Moderator
- 1924 - Fritz Hofmann, Schweizer Politiker
- 1927 - Dick Savitt, US-Tennisspieler
- 1928 - Alan Sillitoe, englischer Schriftsteller
- 1929 - Bernard Haitink, niederländischer Dirigent
- 1929 - Heinz Kuhrig, Minister der DDR
- 1931 - William Henry Keeler, Erzbischof von Baltimore und Kardinal
- 1932 - Miriam Makeba, südafrikanische Sängerin
- 1932 - Ryszard Kapuściński, polnischer Autor
- 1934 - Mario Davidovsky, argentinischer Komponist
- 1936 - Aribert Reimann, deutscher Komponist
- 1936 - Eric Allandale, britischer Musiker
- 1936 - Jim Clark, schottischer Rennfahrer
- 1934 - Gleb Jakunin, russischer Dissident und Politiker
- 1938 - F.W. Bernstein (Fritz Weigle), deutscher Lyriker, Grafiker und Satiriker
- 1938 - Kito Lorenc, sorbisch-deutscher Lyriker und Schriftsteller
- 1939 - Hans Jürgen Wenzel, deutscher Komponist, Dirigent und Hochschullehrer
- 1939 - Uli Holste, deutscher Jazzmusiker
- 1943 - Lucio Dalla, italienischer Cantautore rockorientierter Musik
- 1944 - Michael Wilson, britischer Musiker
- 1944 - Ulrich Roski, deutscher Liedermacher
- 1945 - Dieter Meier, schweizerischer Künstler
- 1946 - Sergio Fernández Barroso, kubanischer Komponist
- 1946 - Robert Raymond, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Sonny Henning, deutscher Musiker
- 1947 - Jan Garbarek, norwegischer Jazz-Saxophonist
- 1947 - Uschi Brüning, deutsche Jazz-Sängerin
- 1948 - Chris Squire, britischer Musiker
- 1948 - James Ellroy, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1948 - Shakin' Stevens, britischer Sänger
- 1948 - Thomas Kossendey, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1951 - Chris Rea, britischer Sänger und Songschreiber
- 1951 - Edelgard Bulmahn, deutsche SPD-Politikerin
- 1954 - St. Clair L. Palmer, britischer Sänger
- 1959 - Annette Seemann, deutsche Autorin und Übersetzerin
- 1964 - Emilia Gertrude Eberle, donauschwäbische Kunstturnerin
- 1965 - Paul W.S. Anderson, britischer Filmregisseur
- 1965 - Maximilian Lenz (Westbam), deutscher Diskjockey
- 1968 - Patsy Kensit, englische Schauspielerin und Musikerin
- 1969 - Henrik Rödl, deutscher Basketballspieler
- 1972 - Stephan Michme, Radiomoderator
- 1976 - Christian Weidner, deutscher Jazzmusiker
- 1977 - Ana Guevara, mexikanische Leichtathletin

Gestorben

Ana Guevara
- 1194 - Saladin, kurdischer Sultan von Ägypten und Syrien
- 1484 - Kasimir von Polen, polnischer und litauischer Nationalheiliger
- 1496 - Siegmund (Tirol), Erzherzog von Österreich und Regent von Tirol und Vorderösterreich
- 1589 - Alessandro Farnese, italienischer Kardinal
- 1614 - Gerhard Eobanus Geldenhauer, Magister und evangelischer Theologe
- 1615 - Hans von Aachen, deutscher Maler
- 1631 - Bénédict Turrettini, schweizerischer Theologe
- 1653 - Rudolf von Tiefenbach, kaiserlich-habsburgischer Feldherr
- 1766 - Peter Thumb, Vorarlberger Baumeister des Rokoko
- 1823 - Charles-François Dumouriez, französischer General
- 1831 - Georg Michael Telemann, deutscher Kirchenmusiker und Komponist
- 1832 - Jean-François Champollion, französischer Sprachwissenschaftler Jean-François Champollion
- 1847 - Toussaint von Charpentier, Geologe und Entomologe
- 1852 - Nikolai Wassiljewitsch Gogol, russischer Schriftsteller
- 1853 - Christian Leopold von Buch, deutscher Geologe Christian Leopold von Buch
- 1858 - Matthew Perry (Offizier), US-amerikanischer Seeoffizier
- 1887 - Pierre Jean Beckx, General der Jesuiten
- 1888 - Amos Bronson Alcott, US-amerikanischer Schriftsteller und Pädagoge
- 1914 - Benjamin Dwight Allen, US-amerikanischer Organist und Komponist
- 1916 - Franz Marc, deutscher Maler
- 1921 - Rudolf Pöch, österreichischer Ethnograph, Anthropologe und Forscher
- 1937 - Heinrich Thieslauk, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime unter Adolf Hitler
- 1940 - Karl Muck, deutscher Dirigent
- 1941 - Ludwig Quidde, deutscher Pazifist und Friedensnobelpreisträger
- 1943 - Ita Wegman, Ärztin, Mitbegründerin der anthroposophischen Medizin
- 1948 - Antonin Artaud, französischer Schauspieler, Dramatiker, Regisseur
- 1948 - Elsa Brändström, schwedische Philanthropin
- 1949 - Johannes Baptista Sproll, Bischof und Gegner des Naziregimes
- 1952 - Charles Scott Sherrington, britischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1956 - Otto Harder, deutscher Fußballspieler
- 1959 - Maxey Long, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1963 - William Carlos Williams, US-amerikanischer Schriftsteller und Arzt
- 1966 - Anna Achmatowa, russische Dichterin
- 1967 - Mohammad Mossadegh, Premierminister des Iran
- 1969 - Bernhard Traven Torsvan, deutschsprachiger Schriftsteller
- 1969 - Nicholas Schenck, Filmbranchengründer
- 1970 - Victor Otto Stomps, deutscher Verleger und Schriftsteller
- 1974 - Adolph Gottlieb, US-amerikanischer Maler
- 1976 - Walter Schottky, deutscher Physiker
- 1977 - Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk, deutscher Reichsfinanzminister
- 1979 - Mike Patto, britischer Sänger
- 1980 - Wilhelm Hoegner, deutscher Politiker
- 1983 - Robert Fischer, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1986 - Ding Ling, chinesische Schriftstellerin
- 1990 - Konstantin Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot
- 1994 - John Candy, kanadischer Komiker und Schauspieler
- 1995 - Kurt Ludwig, deutscher Synchronsprecher
- 1996 - Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen
- 1999 - Fritz Honegger, schweizerischer Politiker
- 2002 - Margarete Neumann, deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin
- 2003 - Dschaba Iosseliani, georgischer Staatschef und Krimineller
- 2003 - Fedora Barbieri, italienische Opernsängerin
- 2003 - Jean-Baptiste Rossi (Pseud.: Sebastien Japrisot), französischer Journalist, Drehbuchautor und Schriftsteller
- 2003 - Lindanor Celina, brasilianische Schriftstellerin
- 2004 - Claude Nougaro, französischer Jazz-Sänger, Dichter, Maler und Zeichner
- 2004 - John McGeoch, schottischer Gitarrist
- 2005 - Otto Gritschneder, deutscher Rechtsanwalt

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Kasimir von Polen, Königssohn (katholisch)
  - Hl. Matthias, Apostel (koptisch)

Siehe auch


- 3. März - 5. März
- 4. Februar - 4. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala 0304 ja:3月4日 ko:3월 4일 simple:March 4 th:4 มีนาคม

1935

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Rudolf Minger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Tripolitanien und Cyrenaika, Italiens nordafrikanische Kolonien, werden zur Kolonie Libia zusammengeschlossen
- 1. Januar: Umbenennung des Stadtkreises Duisburg-Hamborn in Duisburg
- 13. Januar: Volksabstimmung im Saargebiet. 90,8 % sind für die Rückgliederung an das Deutsche Reich, 8,8 % für die Selbständigkeit des Saargebietes und 0,4 % für den Anschluss an Frankreich
- 16. März: Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland
- 6. Mai: Gründung der Works Progress Administration
- 12. Juni: Beendigung des Grenzkrieges zwischen Bolivien und Paraguay (Chacokrieg)
- 18. Juni: Unterzeichnung des Deutsch-englischen Flottenabkommens
- 26. Juni: In Deutschland wurde für Männer zwischen 18 und 25 die halbjährige Reichsarbeitsdienstpflicht eingeführt
- 8. August: Das deutsche Reichsinnenministerium löst alle Freimaurerlogen auf und zieht deren Vermögen ein
- 15. September: Verabschiedung der Nürnberger Rassengesetze („Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“, „Blutschutzgesetz“)
- 3. Oktober: Italienische Truppen marschieren in Abessinien ein
- 20. Oktober - In Yan'an endet der fast einjährige "Lange Marsch" der "Roten Armee der chinesischen Sowjetrepublik" unter der Führung Mao Zedongs.
- 3. November: König Georg II. von Griechenland kehrt auf seinen Thron zurück; Auflösung der 1924 proklamierten Republik

Wissenschaft und Technik


- 22. März: Vom Funkturm Berlin wird das erste reguläre Fernsehprogramm der Welt abgestrahlt
- Erfindung von Nylon
- Entdeckung des Salto Angel, der höchste Wasserfall der Welt, durch den amerikanischen Buschpiloten Jimmy Angel

Kultur


- 30. März: Uraufführung der Operette Herz über Bord von Eduard Künneke in Zürich und Düsseldorf
- 8. April: Uraufführung der Oper Maria Malibran von Robert Russell Bennett an der Juilliard Music School in New York
- 22. Mai: Uraufführung der Oper Die Zaubergeige von Werner Egk in Frankfurt am Main
- 10. Oktober: Uraufführung der Oper Porgy and Bess von George Gershwin am Alvin Theatre in New York
- 11. Oktober - Das Ausstrahlen von Jazz-Musik wird allen deutschen Rundfunksendern von Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky verboten.
- 2. November: Uraufführung der komischen Oper Ero s onoga svijeta (Ero der Schelm) von Jakov Gotovac in Zagreb
- 30. November: Uraufführung der Operette Hopsa von Paul Burkhard in Zürich
- 21. Dezember: Uraufführung der Operette Dschainah, das Mädchen aus dem Tanzhaus von Paul Abraham in Wien
- 31. Dezember: Uraufführung der heiteren Oper Die große Sünderin von Eduard Künneke an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin

Katastrophen


- 18. Mai: Moskau, Russland. Ein Kunstflieger kollidiert mit einem am Boden befindlichem Flugzeug. 49 Tote
- 20. Mai: Erdbeben der Stärke 7,1 auf Taiwan, 3.280 Tote
- 30. Mai: ein Erdbeben mit der Stärke 7,5 zerstört die Stadt Quetta in der Provinz Balutschistan, Britisch-Indien (heute Pakistan), etwa 50.000 Tote
- 16. Juli: Erdbeben der Stärke 6,5 auf Taiwan, ca. 2.700 Tote
- 13. August: Die Staumauer Alla Sella Zerbino bei Ovada in den Ligurischen Apenninen, Italien bricht bei einem Hochwasser. Die Flutwelle richtet in Molare und Ovada großen Schaden an; es gibt 100 oder mehr Tote
- 22. August: Großbrand auf dem Berliner Messegelände, bei dem auch das Restaurant des Berliner Funkturms in Flammen aufgeht. Da der Brand erst nach Schließung der Messehallen ausbrach, gab es nur 3 Todesopfer
- 10. Oktober: In Langenberg zerstört eine Windhose den 160 Meter hohen Sendeturm. Als Folge dieses Ereignisses wird der Bau von Sendetürmen aus Holz in der Folgezeit in Deutschland praktisch vollständig eingestellt

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 3. Januar: Renate Rasp, deutsche Schriftstellerin
- 3. Januar: Richard M. Karp, US-amerikanischer Informatiker
- 4. Januar: Walter Mahlendorf, deutscher Leichtathlet
- 4. Januar: Floyd Patterson, früherer US-amerikanischer Boxer
- 7. Januar: Noam Sheriff, israelischer Komponist Klassischer Musik
- 8. Januar: Elvis Presley, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Sänger († 1977)
- 9. Januar: Bob Denver, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 10. Januar: Herb Andress, deutscher Film- und Fernsehschauspieler († 2004)
- 10. Januar: Georg Katzer, deutscher Komponist
- 10. Januar: Ronnie Hawkins, US-amerikanischer Sänger und Pianist
- 12. Januar: Horst Luthin, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Hamm
- 14. Januar: Sepp Viellechner, deutscher Sänger
- 14. Januar: Jürgen Feindt, deutscher Tänzer und Schauspieler († 1978)
- 14. Januar: Lucille Wheeler, kanadische Skirennläuferin
- 14. Januar: Jacob Yuchtman, starker SchachspielerSchachspieler († 1985)
- 15. Januar: Robert Silverberg, US-amerikanischer Autor (Science-Fiction)
- 16. Januar: Inger Christensen, dänische Dichterin
- 16. Januar: Udo Lattek, Fußballtrainer
- 17. Januar: Ruth Ann Minner, US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei
- 19. Januar: Johnny O'Keefe, australischer Rock'n'Roll-Musiker († 1978)
- 20. Januar: Achim Benning, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 20. Januar: Alexander Wladimirowitsch Men, russischer Geistlicher und Dissident († 1990)
- 23. Januar: Karl Fred Zander, deutscher Politiker
- 23. Januar: James Gordon Farrell, irisch-britischer Schriftsteller († 1979)
- 24. Januar: Herbert Stracke, deutscher Bauingenieur († 2003)
- 25. Januar: António Ramalho Eanes, Präsident von Portugal
- 26. Januar: Peter Ronnefeld, deutscher Komponist und Dirigent († 1965)
- 26. Januar: Friðrik Ólafsson, isländischer Schachgroßmeister
- 26. Januar: Hans-Kurt Mees, Richter am Bundesgerichtshof
- 28. Januar: David Lodge, englischer Schriftsteller
- 28. Januar: Gerulf Stix, österreichischer Politiker und Wirtschaftsberater
- 28. Januar: Hermann Peter Piwitt, deutscher Schriftsteller
- 29. Januar: Luboš Kohoutek, tschechischer Astronom
- 30. Januar: Richard Brautigan, US-amerikanischer, Schriftsteller († 1984)
- 31. Januar: Ōe Kenzaburō, japanischer Schriftsteller
- 1. Februar: Dieter Kühn, deutscher Schriftsteller
- 2. Februar: Michel Subor, französischer Schauspieler
- 3. Februar: Dieter Bäumle, Schweizer Komponist († 1981)
- 4. Februar: Konrad Porzner, deutscher Politiker
- 5. Februar: Bruno Hillebrand, Literaturwissenschaftler
- 5. Februar: Sandra Paretti, Schriftstellerin († 1994)
- 7. Februar: Heinz Czechowski, deutscher Lyriker und Dramaturg
- 7. Februar: Jörg Schneider, Schweizer Schauspieler
- 8. Februar: Herbert Fenn, Rechtswissenschaftler, Tanzsportler und Sportfunktionär († 2001)
- 10. Februar: Ezard Haußmann, deutscher Schauspieler
- 11. Februar: Rudolf Hoffmann, deutscher Fußballspieler
- 11. Februar: Gene Vincent, US-amerikanischer Musiker († 1971)
- 15. Februar: Roger B. Chaffee, US-amerikanischer Astronaut († 1967)
- 15. Februar: Wallace Sargent, US-amerikanischer Astronom
- 16. Februar: Sonny Bono, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Politiker († 1998)
- 20. Februar: Gottfried Tröger, deutscher Politiker und MdB
- 20. Februar: Ellen Gilchrist, US-amerikanische Schriftstellerin
- 21. Februar: Rue McClanahan, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. Februar: Danilo Kiš, serbischer Schriftsteller († 1989)
- 23. Februar: Alexander Deichsel, deutscher Soziologe
- 26. Februar: Mäni Weber, Schweizer Fernseh-Quizmaster, Moderator und Radioreporter
- 27. Februar: Theodor Hoffmann, Chef der NVA und Minister für Nationale Verteidigung der DDR
- 27. Februar: Margarete Jehn, deutsche Schriftstellerin und Liedermacherin
- 27. Februar: Mirella Freni, lyrischer Sopran
- 28. Februar: Klaus Piontek, Schauspieler († 1998)
- 1. März: Francis Folorunsho Clement Alonge, Bischof von Ondo
- 3. März: Hans Sturm, deutscher Fußballspieler
- 3. März: Malcolm Anderson, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 3. März: Schelju Schelew, Philosoph, Politiker
- 4. März: Bent Larsen, dänischer Schachspieler
- 6. März: Eva Rühmkorf, deutsche Politikerin
- 6. März: Ronald Delany, irischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 7. März: Josef Deutsch, deutscher Fußballspieler
- 10. März: Manfred Germar, deutscher Leichtathlet
- 11. März: Heinz Schemken, deutscher Politiker
- 12. März: Jacques Benveniste, französischer Mediziner († 2004)
- 12. März: Manfred Werp, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 13. März: Hilmar Kopper, deutscher Bankier
- 14. März: Jan van Nerijnen, niederländischer Komponist und Dirigent
- 14. März: Jo van den Booren, niederländischer Komponist und Musiker
- 17. März: Oscar Panno, argentinischer Schach-Großmeister
- 20. März: Sam Lay, US-amerikanischer Bluessänger und -schlagzeuger
- 21. März: Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller († 1986)
- 21. März: Brian Clough, englischer Fußballspieler und Trainer († 2004)
- 23. März: Hans Lenk, Philosoph und Leistungssportler
- 24. März: Peter Bichsel, Schweizer Schriftsteller
- 25. März: Gottfried Haschke, deutscher Politiker
- 26. März: Mahmud Abbas, palästinensischer Politiker
- 27. März: Gerhard Gottschalk, deutscher Mikrobiologe und Genomforscher
- 27. März: Julian Glover, englischer Schauspieler
- 28. März: Claus Jurichs, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2005)
- 29. März: Renate Holland-Moritz, deutsche Schriftstellerin und Journalistin
- 29. März: Wolfgang Uhlmann, deutscher Schachmeister
- 5. April: Claus Grobecker, deutscher Politiker
- 6. April: John Pepper Clark, Literaturprofessur, nigerianischer Schriftsteller
- 7. April: Bobby Bare, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. April: Lars Clausen, deutscher Soziologe
- 8. April: Avi Primor, israelischer Diplomat und Publizist
- 9. April: Aulis Sallinen, finnischer Komponist
- 12. April: Jimmy Makulis, griechischer Schlagersänger
- 14. April: Erich von Däniken, Schweizer Hotelier und Schriftsteller
- 14. April: Loretta Lynn, US-amerikanische Country-Sängerin
- 17. April: Theo Angelopoulos, griechischer Filmregisseur
- 19. April: Dudley Moore, englischer Schauspieler und Komiker († 2002)
- 19. April: Justin Francis Rigali, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 20. April: Reinhold Würth, deutscher Unternehmer
- 21. April: Charles Grodin, Schauspieler
- 21. April: Peter Frisch, Präsident des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 22. April: Paul Chambers, US-amerikanischer Jazz-Bassist († 1969)
- 28. April: Zoltán Dunai, ungarischer Maler
- 29. April: Gundi Busch, deutsche Eiskunstläuferin
- 29. April: Otto Matthäus Zykan, Komponist
- 1. Mai: Eberhardt Renz, Landesbischof der evangelische Landeskirche in Württemberg
- 2. Mai: Luis Suárez, spanischer Fußballspieler
- 3. Mai: Christoph Demke, evangelischer Theologe und Bischof
- 4. Mai: Luandino Vieira, angolanischer Schriftsteller
- 4. Mai: Rüdiger Nehberg, deutscher Menschenrechtsaktivist, Konditor und Überlebenskünstler
- 6. Mai: Klaus Immelmann, deutscher Verhaltensbiologe († 1987)
- 7. Mai: Friedrich-Adolf Jahn, deutscher Politiker
- 8. Mai: Jack Charlton, ehemaliger englischer Fußballtrainer und Fußballspieler
- 9. Mai: Wolf von Fabeck, deutscher Solar-Aktivist
- 10. Mai: Peter Pütz, Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft († 2003)
- 10. Mai: Judith Beckmann, US-amerikanische Sopranistin
- 11. Mai: Francisco Umbral, spanischer Schriftsteller
- 11. Mai: Doug McClure, US-amerikanischer Schauspieler († 1995)
- 13. Mai: Luciano Benetton, italienischer Unternehmer
- 14. Mai: René Regenass, Schweizer Schriftsteller
- 19. Mai: Fritz Rudolf Fries, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 20. Mai: Marinella, griechische Sängerin
- 21. Mai: Hisako Matsubara, japanische Schriftstellerin
- 22. Mai: Theodor Berchem, deutscher Wissenschaftler, Universitätspräsident
- 25. Mai: Dieter Strützel, deutscher Kulturwissenschaftler und Soziologe († 1999)
- 29. Mai: André Brink, südafrikanischer Schriftsteller
- 30. Mai: Dietrich Kittner, deutscher Kabarettist
- 31. Mai: Karlmann Geiß, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1. Juni: Norman Foster, britischer Architekt und Designer
- 1. Juni: Percy Adlon, deutscher Film- und Fernsehregisseur, Autor und Produzent
- 2. Juni: Wilhelm Wieben, deutscher Fernsehmoderator, Schauspieler und Autor
- 2. Juni: George Atkinson, US-amerikanischer Stuntman und Geschäftsmann († 2005)
- 5. Juni: Günter Noris, deutscher Musiker
- 5. Juni: Misha Mengelberg, niederländischer Pianist, Komponist und Bandleader
- 9. Juni: Knut Ipsen, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes
- 10. Juni: Vic Elford, britischer Automobil-Rennfahrer
- 12. Juni: Christoph Meckel, deutscher Schriftsteller und Graphiker
- 14. Juni: Dieter Forte, Schriftsteller
- 16. Juni: Bill Cobbs, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. Juni: Werner Altegoer, deutscher Fußball-Funktionär
- 18. Juni: Herbert Paulmichl, Komponist und Organist
- 21. Juni: Françoise Sagan, französische Schriftstellerin († 2004)
- 21. Juni: Agnes Simon, Tischtennisspielerin
- 22. Juni: Rudolf Lippert, deutscher Tischtennisspieler
- 26. Juni: Wilhelm Schraml, Bischof von Passau (seit 2001)
- 29. Juni: Dennis Crompton, britischer Architekt und Autor
- 1. Juli: David Prowse, britischer Schauspieler und Fitnesstrainer
- 3. Juli: Charles Brauer, deutscher Schauspieler und Sänger
- 3. Juli: Harrison H. Schmitt, US-amerikanischer Wissenschaftsastronaut
- 6. Juli: Dalai Lama, Friedensnobelpreisträger, Mitglied der tib. Exilregierung
- 7. Juli: Hans Belting, deutscher Kunstwissenschaftler und Medientheoretiker
- 9. Juli: Mercedes Sosa, lateinamerikanische Sängerin
- 9. Juli: Wim Duisenberg, Wirtschaftswissenschaftler, Präsident der Europäischen Zentralbank († 2005)
- 10. Juli: Friedel Neuber, Bankier, Politiker († 2004)
- 11. Juli: Günther von Lojewski, deutscher Journalist
- 12. Juli: Ursula Herwig, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 1977)
- 12. Juli: Hans Tilkowski, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 15. Juli: Ken Kercheval, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Juli: Donald Sutherland, kanadischer Schauspieler
- 17. Juli: James Cotton, US-amerikanischer Blues-Mundharmonikaspieler
- 17. Juli: Peter Schickele, US-amerikanischer Komponist und Satiriker
- 18. Juli: Ioan Holender, österreichischer Sänger
- 19. Juli: Gerd Albrecht, deutscher Dirigent
- 19. Juli: Thaddäus Podgorski, österreichischer Schauspieler, Radio- und Fernsehjournalist
- 20. Juli: Henk Molleman, niederländischer Politiker († 2005)
- 21. Juli: Norbert Blüm, deutscher Politiker
- 23. Juli: Wolfgang Kaus, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 24. Juli: Mel Ramos, US-amerikanischer Künstler
- 25. Juli: Adnan Kashoggi, saudi-arabischer Geschäftsmann (Waffenhändler)
- 25. Juli: Barbara Harris, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. Juli: Wolfgang Schad, deutscher Evolutionsbiologe und Goetheanist
- 29. Juli: Peter Schreier, deutscher Sänger (Tenor)
- 30. Juli: Hubert Schleichert, österreichischer Philosoph
- 31. Juli: August Paterno, österreichischer Fernsehpfarrer
- 2. August: Wolfgang Frühwald, deutscher Literaturwissenschaftler
- 2. August: Volker Brandt, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. August: Michael Ballhaus, deutscher Kameramann, erhielt 2 mal den Bundesfilmpreis
- 8. August: Donald P. Bellisario, US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent
- 9. August: Klaus Stürmer, deutscher Fußballspieler († 1971)
- 10. August: Wolfgang Herger, deutscher Politiker
- 10. August: Gia Kantscheli, georgischer Komponist
- 12. August: Karl Mickel, deutscher Lyriker, Dramatiker und Essayist († 2000)
- 12. August: Harry Kupfer, deutscher Opernregisseur
- 12. August: John Cazale, US-amerikanischer Schauspieler († 1978)
- 12. August: André Kolingba, Präsident der Zentralafrikanischen Republik
- 13. August: Michael A. Roth, deutscher Fußball-Funktionär
- 13. August: Brendan Comiskey, Bischof der Bistum Ferns im Südosten Irlands
- 14. August: Heiko Hoffmann, deutscher Politiker
- 15. August: Jürgen Werner, deutscher Fußballspieler († 2002)
- 18. August: Hifikepunye Lucas Pohamba, namibischer Politiker
- 18. August: Rafer Johnson, US-amerikanischer Leichtathlet
- 19. August: Story Musgrave, US-amerikanischer Astronaut
- 21. August: Ali Mitgutsch, deutscher Illustrator, Maler, Bilderbuchautor
- 22. August: E. Annie Proulx, nordamerikanische Journalistin und Schriftstellerin
- 29. August: Peter Kirsten, deutscher Musiker, Musikproduzent und Musikverleger († 2004)
- 29. August: William Friedkin, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 30. August: Gerhard Mitter, deutscher Rennfahrer († 1969)
- 31. August: Eldridge Cleaver, US-amerikanischer Schriftsteller, Mitbegründer der Black Panther († 1998)
- 1. September: Seiji Ozawa, japanischer Dirigent
- 4. September: Walther Kauer, Schweizer Schriftsteller († 1987)
- 5. September: Dieter Hallervorden, deutscher Komiker, Moderator und Kabarettist
- 5. September: Alfred Schmidt (Fußballer), ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 6. September: Isabelle Collin Dufresne, amerikanisch-französische Schauspielerin und Künstlerin
- 7. September: Abdou Diouf, Präsident des Senegal (1981 bis 2000)
- 8. September: Fritz Baumbach, deutscher Fernschachgrossmeister
- 9. September: Bin Kaneda, japanischer Komponist und Professor
- 11. September: Arvo Pärt, estnischer Komponist
- 11. September: Estiphan Panoussi, persisch-US-amerikanischnischer orientalischer Philologe und Philosoph
- 11. September: German Stepanowitsch Titow, sowjetischer Kosmonaut († 2000)
- 11. September: Jacques Gaillot, Titularbischof von Partenia und Bischof emeritus von Evreux
- 13. September: Heinrich Maul, Richter am deutschen Bundesgerichtshof
- 15. September: Petra Schürmann, deutsche TV-Moderatorin und Schauspielerin
- 16. September: Esther Vilar, argentinisch-deutsche Schriftstellerin
- 16. September: Billy Boy Arnold, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 17. September: Serge Klarsfeld, französischer Rechtsanwalt und Historiker
- 18. September: Dimitri, Clown und Pantomime
- 20. September: Walter Eschweiler, deutscher FIFA- und WM-Schiedsrichter
- 21. September: Sigrid Valdis, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: David Esrig, rumänischer Regisseur
- 24. September: Dieter Pavlik, deutscher Politiker († 2000)
- 24. September: Max Vogt, Richter am Bundesgerichtshof
- 28. September: Koko Taylor, US-amerikanische Blues-Sängerin
- 29. September: Jerry Lee Lewis, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Pionier
- 30. September: Luboš Fišer, tschechischer Komponist und Regisseur († 1999)
- 1. Oktober: Julie Andrews, britische Schauspielerin
- 1. Oktober: Walter de Maria, US-amerikanischer Künstler
- 2. Oktober: Omar Sivori, ehemaliger argentinischer Fußballspieler
- 4. Oktober: Horst Janson, deutscher Schauspieler
- 5. Oktober: Oswald Wiener, österreichischer Schriftsteller, Sprachtheoretiker und Kybernetiker
- 8. Oktober: Hans Joachim Schädlich, deutscher Schriftsteller
- 9. Oktober: Eduard Georg, 2. Herzog von Kent, Mitglied der britischen Königsfamilie
- 10. Oktober: Hermann Nuber, ehemaliger Fußballspieler
- 10. Oktober: W. Jason Morgan, US-amerikanischer Geophysiker
- 10. Oktober: Werner Groß, von 1982 bis 2000 Richter am Bundesgerichtshof
- 11. Oktober: Jan van Vlijmen, niederländischer Komponist († 2004)
- 12. Oktober: Luciano Pavarotti, italienischer Tenor
- 15. Oktober: Bobby Morrow, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 15. Oktober: Barry McGuire, Folkrock-Sänger
- 18. Oktober: Peter Boyle, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Oktober: Jerry Orbach, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 21. Oktober: Kurt Hartz, Politiker
- 24. Oktober: Philippe Morillon, französischer Politiker und General
- 31. Oktober: Dieter Dorn, deutscher Theaterregisseur und Intendant
- 1. November: Edward Said, Literaturtheoretiker und Kritiker († 2003)
- 3. November: Gero Bisanz, deutscher Fußballtrainer
- 3. November: Gerd Müller, deutscher Fußballspieler
- 4. November: Marianne Tralau, deutsche Künstlerin und Galeristin
- 8. November: Alfonso López Trujillo, Erzbischof von Medellín und Kardinal
- 11. November: Karl Lamers, deutscher Politiker und MdB
- 11. November: Raymund Schwager, katholischer Theologe und Jesuit († 2004)
- 11. November: Bibi Andersson, schwedische Schauspielerin
- 13. November: Hartmut Löwe, deutscher evangelischer Theologe und Militärbischof
- 14. November: Hussein II. (Jordanien), von 1952 bis 1999 König von Jordanien († 1999)
- 16. November: France-Albert René, Präsident der Seychellen
- 17. November: Anton Sailer, österreichische Schilegende und ein Schauspieler
- 18. November: Rudolf Bahro, Dt. Journalist, Politiker u. Philosoph († 1997)
- 19. November: Jack Welch, Manager
- 23. November: Wladislaw Nikolajewitsch Wolkow, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 25. November: Joseph Zoderer, Südtiroler Schriftsteller
- 27. November: Helmut Lachenmann, deutscher Komponist
- 27. November: Michel Portal, französischer Jazz-Musiker
- 30. November: Herbert Prikopa, österreichischer Dirigent und Kabarettist
- 1. Dezember: Heinz Riesenhuber, deutscher Politiker
- 1. Dezember: Preston Sturges, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur († 1959)
- 1. Dezember: Lou Rawls, US-amerikanischer Jazz/Soulsänger
- 1. Dezember: Woody Allen, US-amerikanischer Komiker, Regisseur, Autor und Schauspieler
- 3. Dezember: Hubert Weinzierl, deutscher Diplomforstwirt
- 4. Dezember: Paul O'Neill, ehemaliger Finanzminister der USA
- 5. Dezember: Marise Chamberlain, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 5. Dezember: Kaj Ikast, dänischer Offizier und Politiker
- 8. Dezember: Tatjana Jakowlewna Satulowskaja, russische Schachspielerin
- 8. Dezember: Michael Kahn, US-amerikanischer Cutter
- 11. Dezember: Ferdinand Alexander Porsche, deutscher Designer und Geschäftsführer
- 11. Dezember: Günther Bredehorn, deutscher Politiker
- 14. Dezember: Klaus Klingner, deutsche Politiker
- 14. Dezember: Lee Remick, US-amerikanische Schauspielerin († 1991)
- 15. Dezember: Adnan Badran, jordanischer Akademiker und Politiker, Ministerpräsident
- 16. Dezember: Nikos Sampson, zypriotischer Politiker, Präsident der Republik Zypern († 2001)
- 21. Dezember: John G. Avildsen, US-amerikanischer Filmregisseur
- 25. Dezember: Albín Brunovský, slowakischer Grafiker und Maler († 1997)
- 25. Dezember: Jonathan Beckwith, US-amerikanischer Biochemiker, Mikrobiologe und Genetiker
- 26. Dezember: Gnassingbé Eyadéma, togolesischer Politiker und Präsident († 2005)
- 30. Dezember: Wolfgang Dauner, Keyboarder, Jazzpianist
- 30. Dezember: Omar Bongo, Präsident von Gabun
- 31. Dezember: Peter Herbolzheimer, deutscher Posaunist und Bandleader

Gestorben


- 10. Januar: Edwin Flack, Olympionike (
- 1873)
- 28. Januar: Michail Michailowitsch Ippolitow-Iwanow, russischer Komponist und Dirigent (
- 1859)
- 31. Januar: Helene Glatzer, deutsche Widerstandskämpferin (
- 1902)
- 3. Februar: Hugo Junkers, deutscher Flugzeugkonstrukteur (
- 1859)
- 3. Februar: Quincas Laranjeiras, brasilianischer Gitarrist und Komponist (
- 1873)
- 8. Februar: Max Liebermann, deutscher Maler und Grafiker (
- 1847)
- 12. Februar: Auguste Escoffier, französischer Meisterkoch (
- 1846)
- 13. Februar: Herbert Allen Gines, britischer Sinologe (
- 1845)
- 28. Februar: Chiquinha Gonzaga, brasilianische Pianistin und Komponistin (
- 1

Thisted

Thisted ist eine
Stadt in der dänischen Amtskommune Viborg. Sie befindet sich am Nordufer des Limfjordes. Mit einer Fläche von 563,6 km² ist die gleichnamige Kommune flächenmäßig die größte dänische Kommune, die mehr als 20.000 Einwohner besitzt. Entwicklung der Einwohnerzahl (1. Januar):
- 1980 - 30.011
- 1985 - 29.668
- 1990 - 29.634
- 1995 - 29.509
- 1999 - 29.478
- 2000 - 29.499
- 2003 - 29.460
- 2005 - 29.133 Bedeutsam ist der Handel mit landwirtschaftlichen Produkten. Thisted ist nördlicher Endpunkt einer Eisenbahn aus Struer.

Orte in der Kommune Thisted


- Snedstedt
- Klitmøller
- Vorupør

Weblinks

[http://www.thisted.dk Offizielle Seite der Kommune Thisted (dän.)]
[http://www.thisted-turist.dk/siteframe.cfm?sprog=2&grp=1&menu=1 Tourismus Information der Kommune Thisted (dt.)] Kategorie: Ort in Dänemark

Schach

Schach (v. persisch: Schah: „König“; stehende Metapher: „das Königliche Spiel“) ist ein strategisches Brettspiel für zwei Spieler, bei dem der Zufall keine Rolle spielt (außer beim Losen um die Farbe, das heißt um den ersten Zug), sondern lediglich das Können der Spieler über den Spielausgang entscheidet.

Allgemeines

Zufall] Schach ist, noch vor Dame, Mühle, Halma und Mensch ärgere dich nicht, das populärste Brettspiel in Europa. Go und die dem Schach recht ähnlichen Spiele Xiangqi (siehe auch Wehrschach), Shōgi und Makruk nehmen einen ähnlichen Platz in ostasiatischen Kulturen ein. Es wird sowohl zum reinen Vergnügen, als auch wettkampfmäßig gespielt, in Schachvereinen, Turnieren, online oder per Brief und E-Mail (Fernschach). Ein weiteres Gebiet ist das Problemschach (Studien, Mehrzüger, Märchenschach, Hilfsmatt, Selbstmatt, Retroanalyse). Die Schachpartie wird auf einem quadratischen Spielbrett, dem Schachbrett gespielt, das in 64 abwechselnd schwarze und weiße quadratische Felder eingeteilt ist, auf denen 16 schwarze und 16 weiße Figuren gezogen werden. Die Spielfiguren sind gewöhnlich aus Holz oder Kunststoff, wobei es auch dekorative Spielsets gibt, die aus Stein, Glas oder Metall (z.B. Zinn) gefertigt sind. Schach ist eines der komplexesten Brettspiele. Die Zahl der theoretisch möglichen Stellungen wird auf 2
- 1043 geschätzt, die Zahl der möglichen Spielverläufe ist noch einmal um ein Vielfaches größer, wahrscheinlich größer, als die Zahl der Atome im Universum. In der Spieltheorie wird Schach den Nullsummenspielen zugeordnet. Im Sinne der Spieltheorie handelt es sich bei Schach um ein Spiel mit vollständiger Information. Theoretisch könnte man also ermitteln, ob der weiße oder der schwarze Spieler bei perfekter Spielweise immer gewinnt, oder ob ein Spiel remis ausgeht, wenn beide perfekt spielen. Die momentan zur Verfügung stehenden Computer sind aber nicht leistungsfähig genug, um diese Frage zu beantworten.

Spielregeln

Grundbegriffe, Spielbrett und Spielfiguren

Jeder der beiden Spieler besitzt zu Beginn des Spieles 16 Steine. Es sind jeweils acht Bauern und acht Figuren. Die Figuren umfassen jeweils zwei Türme, zwei Springer, zwei Läufer, eine Dame und einen König. Die Läufer und Springer werden Leichtfiguren, Türme und Damen Schwerfiguren genannt. Leicht- und Schwerfiguren werden unter der Bezeichnung Offiziere zusammengefasst. Das Schachbrett wird so zwischen den Spielern positioniert, dass sich jeweils unten rechts ein weißes Feld befindet. Die Steine werden, wie im Bild gezeigt, zu beiden Seiten des Brettes aufgestellt, in der vorletzten Reihe die Bauern, in der letzten Reihe die Figuren in der Reihenfolge (von links nach rechts für Weiß, für Schwarz umgekehrt): Turm, Springer, Läufer, Dame, König, Läufer, Springer, Turm. Dabei kommt die Dame bei beiden Seiten auf einem Feld ihrer eigenen Farbe zu stehen (lat. „regina regit colorem“, auf deutsch etwa „Die Dame bestimmt die Farbe [des Feldes]!“). Die Spieler ziehen abwechselnd mit den Steinen, wobei der Spieler mit den weißen Steinen beginnt. Die Bewegung eines Steines durch einen Spieler nennt man einen Halbzug. Haben beide Spieler einen Halbzug ausgeführt, spricht man von einem Zug. Auf einem Feld darf immer nur ein Stein stehen. Ein Stein blockiert dabei das Feld für alle Steine der eigenen Farbe, nicht jedoch für die gegnerischen: Trifft ein Stein in einem Feld auf einen gegnerischen, so wird dieser gegnerische Stein vom Spielfeld genommen. Man sagt, der Stein wird geschlagen. Kann ein weißer Stein theoretisch im nächsten Zug geschlagen werden (gibt es also einen schwarzen, der im nächsten Zug auf das von dem weißen Stein eingenommene Feld ziehen kann), so ist der Stein bedroht (altertümlich: er steht en prise). Gibt es einen weißen Stein, der gegebenenfalls im darauf folgenden Halbzug den schlagenden schwarzen Stein zurückschlagen kann, so ist der ursprüngliche weiße Stein gedeckt. Mit vertauschten Farben gilt das entsprechend. Ist einer der Könige bedroht, spricht man davon, dass er im Schach steht, dafür ist die Warnung „Schach!“ vorgeschrieben (vergleiche Gardez).

Spielende

Gardez Es gewinnt der Spieler, der den gegnerischen König schlagen könnte, ohne dass der Gegner dies verhindern kann. Diese Situation heißt Schachmatt (persisch: Schah mat = „Der König ist tot“). Der Zug, in dem der König geschlagen werden könnte, wird dabei nicht mehr ausgeführt. Eine weitere Möglichkeit zum Spielgewinn ist die Aufgabe des Gegners – es steht jedem Spieler frei, jederzeit das Handtuch zu werfen. Ebenso verliert ein Spieler die Partie, wenn er seine Bedenkzeit überschreitet (es sei denn, sein Gegner kann selbst gegen ungeschicktestes Spiel nicht mehr mattsetzen, in diesem Fall endet die Partie remis). Kann ein Spieler keinen regelgemäßen Zug mehr ausführen und steht sein König nicht im Schach, so spricht man von einem Patt, die Partie endet in diesem Fall remis (unentschieden). Ein Spiel endet auch dann remis,
- wenn es keinem der beiden Spieler selbst bei ungeschicktestem Spiel des Gegners mehr möglich ist, Matt zu setzen (tote Stellung),
- wenn sich die beiden Spieler darauf einigen,
- wenn 50 Züge lang keine Figur geschlagen und kein Bauer bewegt wurde (50-Züge-Regel) und ein Spieler dies reklamiert,
- bei dreimaliger Wiederholung (nicht unbedingt hintereinander) derselben Stellung mit demselben Spieler am Zug und den gleichen Zugmöglichkeiten (Rochade, en passant), wenn ein Spieler dies reklamiert,
- unter bestimmten Umständen, wenn die Zeit beider Spieler abgelaufen ist:
  - in einer Blitz- oder Schnellpartie unabhängig davon, wer die Zeit zuerst überschritten hat, sobald ein Spieler darauf hinweist.
  - in einer Turnierpartie, wenn es nicht nachweisbar ist, wer die Zeit zuerst überschritten hat (ansonsten verliert der Spieler, der als erster die Zeit überschritten hat) und wenn es sich um die Endspurtphase handelt (ansonsten wird die Partie fortgesetzt).

Zugregeln

Die Steine dürfen nur nach bestimmten Regeln gezogen werden:
- Steine dürfen einander grundsätzlich nicht überspringen (Ausnahmen gelten für den Springer sowie bei der Rochade). Sie dürfen also immer nur höchstens soweit gezogen werden, wie sie nicht durch einen eigenen Stein in ihrer Bewegung blockiert werden (dann müssen sie spätestens vor dem entsprechenden Feld stoppen), oder bis auf das Feld, auf dem der erste gegnerische Stein in der Bahn steht. In diesem Falle schlagen sie den gegnerischen Stein und kommen auf dessen Feld zu stehen.
- Wird ein König von mindestens einem gegnerischen Stein bedroht (die diesen König also im nächsten Zug schlagen könnte), so steht dieser König im Schach. Der Spieler, dem dieser König gehört, muss diese Situation bereinigen, er darf also keinen Zug wählen, nach dem der König weiterhin im Schach stünde. Kann er das nicht, so ist er schachmatt und hat das Spiel verloren. Der Spieler muss also entweder den Schach bietenden Stein schlagen, einen seiner Steine zwischen den König und die Schach bietende Figur ziehen (diese Möglichkeit entfällt bei einem Springer- und Doppelschach) oder den König aus dem Schach ziehen. Steht der König im Schach darf er auch nicht mittels der Rochade aus diesem entfliehen. In den Artikeln Bauer, Turm, Springer, Läufer, Dame und König werden jeweils die genauen Zugregeln der einzelnen Steine genau erklärt.

Etikette

Vor Beginn und nach Ende einer Partie ist es üblich, dass sich die Gegner die Hand geben. Eine Verweigerung des Handschlages, wie sie zum Beispiel in einem der Weltmeisterschaftskämpfe zwischen Anatoli Karpow und Viktor Kortschnoi vorkam, gilt als grobe Unsportlichkeit. Die meisten Meisterpartien enden nicht mit einem Schachmatt, sondern mit der Aufgabe eines der Spieler. Es gilt sogar als unhöflich, in einer Lage, die mit großer Wahrscheinlichkeit zur Niederlage führt, weiterzuspielen. In der Meisterpraxis ist es auch gegen die Etikette, in deutlich schlechteren Stellungen noch ein Remis anzubieten. In völlig ausgegeglichenen Stellungen ist es an dem ranghöheren Spieler, die Punkteteilung anzubieten. Während der Partie ist es verboten, den Gegner zu stören, egal auf welche Weise. Dazu zählen auch andauernde Remisangebote oder Handyklingeln. Nach einer FIDE-Richtlinie führt jeder Laut eines Handys eines Spielers während der Partie zum sofortigen Verlust. Außer im Fernschach ist es verboten, sich während einer Partie Ratschlägen Dritter zu bedienen. Da es mittlerweile sehr starke Schachprogramme gibt, wird der Überwachung dieser Regel bei Schachturnieren besondere Bedeutung zugemessen. So ist es nicht erlaubt, sich ohne Genehmigung eines Schiedsrichters aus dem festgelegten Turnierareal zu entfernen. Das Zurücknehmen bereits ausgeführter Züge ist nicht gestattet. Wenn ein Spieler eine eigene Figur berührt, muss er einen Zug mit ihr ausführen (berührt – geführt), wenn es eine regelgerechte Möglichkeit gibt. Dies gilt auch, wenn eine gegnerische Figur berührt wird – diese muss geschlagen werden. Will er stattdessen die Figur lediglich zurechtrücken, muss er das vorher bekanntgeben. Dafür hat sich der französische Ausdruck J'adoube eingebürgert. Ausnahmen zum berührt – geführt gibt es beim Blindenschach und beim Fernschach.

Spielverlauf

Jede Partie Schach beginnt mit der Eröffnung. Je nachdem, welche Bauern zuerst gezogen werden, spricht man von einer offenen, halboffenen oder geschlossenen Partie. Wird in der Eröffnung ein Bauer geopfert, um dafür anderweitige Vorteile zu erzielen, nennt man die Eröffnung ein Gambit (beispielsweise Schottisches Gambit, Damengambit, Königsgambit). Im Mittelspiel versucht der Spieler mit einer guten Strategie und mit Taktik den Spielverlauf für sich günstig zu beeinflussen. Einige häufig durchgeführte Strategien haben eigene Namen erhalten. Oft bedient sich der Schachspieler gelernter Motive. Sind nur noch wenige Figuren auf dem Schachbrett, so spricht man vom Endspiel. Im Endspiel geht es meistens darum, einen Bauern auf die gegnerische Grundlinie zu bringen und so in eine Dame umzuwandeln. Mit diesem materiellen Übergewicht kann die Partie dann meist leicht gewonnen werden.

Notation

Algebraische Notation

Zum Aufzeichnen von Schachpartien gibt es eine einheitliche Notation. Ausgehend vom linken unteren Feld, aus der Sicht des Spielers mit den weißen Figuren gesehen, werden die senkrechten Linien mit den Kleinbuchstaben a – h und die waagerechten Reihen mit den Zahlen 1–8 bezeichnet. In der ausführlichen algebraischen Notation werden die Art der Figur (S = Springer, L = Läufer, T = Turm, D = Dame, K = König, für Bauern wird die Angabe weggelassen), das Ausgangs- und das Zielfeld angegeben. Schlagzüge werden durch ein „x“ zwischen Ausgangs- und Zielfeld gekennzeichnet. Ein Schachgebot erhält ein „+“ hinter dem Zug, ein Matt „#“. Wird ein Bauer in eine andere Figur umgewandelt, so wird der Buchstabe dieser Figur hinter dem Zug angegeben. Eine kleine Rochade wird durch 0–0 gekennzeichnet, eine große Rochade durch 0-0-0. Das en-passant-Schlagen wird durch ein nachgestelltes e.p. gekennzeichnet. Beispiele: e2-e4, Sb1xc3+, Td1-d8#, e7-e8D, f5xg6 e.p.

Figurenbezeichnungen

Da die Figurenbezeichnungen von der Landessprache abhängig sind, werden bei internationalen Publikationen bevorzugt Figurensymbole (figurine Notation) dargestellt.

Verkürzte algebraische Notation

Bei der Kurznotation wird das Ausgangsfeld weggelassen. Ist ein Zug dadurch nicht mehr eindeutig, wird der Zug durch Hinzufügen von Ausgangslinie (sofern diese nicht identisch ist) oder -reihe (falls beide Figuren auf der gleichen Linie stehen) eindeutig gemacht. Beispiele: Lc4, Lxc4, b4, axb4, fxg6 e.p., Sec4, Sexc4, T1c7, cxd8D

Weitere Kennzeichnungen

Gelegentlich wird statt x auch: verwendet, beispielsweise Sb1:c3+ oder L:c4. In der Kurznotation wird der Doppelpunkt auch manchmal nachgestellt, beispielsweise Lc4:. Bei einem Schlagen mit einem Bauern wird das Schlagzeichen auch weggelassen, beispielsweise ab4 oder noch kürzer ab, wenn dies eindeutig ist. Auch heute wird nicht überall die offizielle Notation verwendet, die Zeitschrift „New in Chess“ lässt die Zeichen für ein Schachgebot und das Schlagen weg. Bei der Veröffentlichung von Schachpartien ist es außerdem üblich, gute Züge mit einem angehängten „!“, sehr gute Züge mit einem „!!“, Fehler mit einem „?“, grobe Fehler mit einem „??“, beachtenswerte Züge mit einem „!?“ und zweifelhafte Züge mit einem „?!“ zu kennzeichnen. Es gibt noch zahlreiche weitere Symbole, die eine Kommentierung von Partien ohne Sprachbarrieren ermöglichen.

Portable Game Notation

Im Internet werden Partien und Partiesammlungen oft in der Portable Game Notation, kurz auch PGN genannt, verbreitet. Die Dateien sind im klassischen ASCII-Format geschrieben und können darum nicht nur von praktisch allen Schachprogrammen, sondern auch von Texteditoren gelesen werden. Da die PGN auf der verkürzten algebraischen Notation beruht (allerdings mit englischen Abkürzungen der Figurennamen), kann sie auch ohne weiteres von Menschen gelesen und verstanden werden.

Englische Notation

In der angelsächsischen Literatur aus der Zeit bis zu den 1980er Jahren findet man überwiegend die englische Notation, im Englischen auch descriptive chess notation genannt. Bei dieser Notation werden die Felder nicht in einem für beide Spieler einheitlichen gemeinsamen Koordinatensystem beschrieben, sondern jeweils aus der Sicht des Spielers, dessen Zug beschrieben wird, ausgehend von den Figuren auf seiner eigenen Grundreihe. Beispielsweise hat das Feld d3 in dieser Notation folgende Bezeichnung:
- Q3 (queen three) aus Sicht des weißen Spielers
- Q6 aus der Sicht der schwarzen Spielers Beispiele für Züge in englischer Notation:
- Sg1-f3 wird in englischer Notation je nach Situation zu N-KB3 (knight to king's bishop three), N-B3 (knight to bishop three reicht als Beschreibung, wenn kein Springer nach c3 und nur einer nach f3 ziehen kann), KN-B3 (king's knight to bishop three, beide Springer können nach f3 ziehen), QN-B3 (queens's knight to bishop three, beide Springer können nach f3 ziehen, und der Springer g1 stand zu Partiebeginn auf b1).
- Sg8-f6 hat genau die identische Notation N-KB3 oder N-B3 oder KN-B3 oder QN-B3, da dieser Zug aus der Sicht des Schwarzspielers notiert wird.
- c7-c5 wird zu P-QB4 (pawn to queen's bishop four) oder P-B4 (wenn kein Bauer nach f5 ziehen kann). Ab etwa 1980 haben sich die großen angelsächsischen Schachverleger, insbesondere Batsford, auf die algebraische Notation umgestellt, so dass man in neuerer Literatur und in aktuellen Turnierberichten die englische Notation kaum noch vorfindet.

Forsyth-Edwards-Notation

Ausführliche Informationen siehe FEN. Die von einem Schachjournalisten eingeführte Notation erlaubt es, mit möglichst wenig Aufwand die Lage der Figuren auf dem Brett schriftlich festzuhalten. Sie ist ein Bestandteil der PGN-Spezifikation und ist besonders im Fischer-Random-Schach notwendig, da die zufällige Startposition der Figuren nicht dem normalen Schach entspricht und deshalb notiert werden muss.

Spielstärke der Schachfiguren

Bauern

Der schwächste Stein im Schachspiel ist, auf Grund seiner begrenzten Zug- und Schlagmöglichkeiten, der Bauer. Bauern sind dann besonders stark, wenn sie:
- beweglich sind, insbesondere nicht durch gegnerische Bauern auf derselben Linie blockiert sind und es keine gegnerischen Bauern auf benachbarten Linien gibt, die den Bauern schlagen könnten (Freibauer).
- wenn sie in Gruppen auftreten und dadurch gegnerische Figuren vor sich hertreiben und sich gegenseitig decken können.
- weit vorgerückt sind, wodurch das Potenzial zur Umwandlung bedeutsamer wird.

Springer und Läufer

Im Wirkungspotential sind Springer und Läufer stärker als ein Bauer, jedoch schwächer als ein Turm: Die Springer aufgrund ihrer begrenzten Reichweite, die Läufer, weil sie nur Felder einer Farbe, also nur die Hälfte aller Felder auf dem Spielbrett, überhaupt erreichen können. Ob ein Springer oder Läufer stärker ist, hängt von den Gegebenheiten der jeweiligen Stellung ab: Springer setzen sich eher in geschlossenen Stellungen durch, während Läufer in offenen Stellungen ihre Reichweite ausspielen können. Besonders stark sind Läufer, wenn sie paarweise auftreten. Man spricht dann von einem starken Läuferpaar. In einem Endspiel König gegen König kann mit einem Läuferpaar Matt gesetzt werden. Auch mit einem Springer und einem Läufer ist es möglich, Matt zu setzen. Mit zwei Springern ist dies nur möglich, wenn der Gegner einen groben Fehler macht; gewöhnlich endet die Partie im Patt. Hat der Gegner allerdings noch einen Bauern, so ist es unter Umständen möglich, mit zwei Springern Matt zu setzen, da durch den zusätzlichen Bauern das Patt aufgehoben wird und unter Umständen der zweite Springer mattsetzen kann, ehe sich der Bauer umwandelt. Ein Läufer, der sich auf den Feldern der gleichen Farbe bewegt wie blockierte Bauern der eigenen Partei, ist durch diese Bauern in seiner Beweglichkeit gehemmt. Man spricht in diesem Fall von einem "schlechten Läufer". Ein schlechter Läufer kann ein spielentscheidender Nachteil sein.

Turm

Ein Turm hat eine nur durch den Spielfeldrand begrenzte Reichweite, und er kann alle Felder des Spielbretts erreichen. Es ist möglich, nur mit Turm und König den gegnerischen König matt zu setzen. Unter sonst gleichen Voraussetzungen ist der Turm deshalb erheblich stärker als ein Springer oder Läufer. Jedoch ist ein einzelner Turm etwas schwächer als zwei dieser Figuren. Den Wertunterschied zwischen einem Turm und einem Springer oder Läufer bezeichnet man als Qualität. Man spricht von Qualitätsgewinn, wenn man einen Turm unter Preisgabe eines Springers oder Läufers erobern kann, und von Qualitätsopfer, wenn man die Qualität zu Gunsten anderer Vorteile bewusst preisgibt.

Dame

Die Dame, die in sich die Möglichkeiten von Turm und Läufer vereinigt, ist die stärkste Figur auf dem Brett. Sie ist, unter sonst gleichen Voraussetzungen, fast so stark wie zwei Türme zusammen. Im Persischen wird diese Figur Vasir (grob: der königliche Berater und Hofstratege) bezeichnet, was der militär-strategischen Auslegung des Spiels eher entspricht.

König

Der König spielt eine besondere Rolle. Wenn starke Figuren, insbesondere die Dame, auf dem Brett sind, dann muss er vor Mattangriffen versteckt und beschützt werden. Im Endspiel hingegen kann er zu einer sehr starken, aktiven Figur werden, die sehr wirksam die eigenen Bauern unterstützen und gegnerische Bauern angreifen kann. Um den Wert der Figuren zu verdeutlichen und Anfängern eine Orientierung zu geben, sagt man, dass ein Bauer 1 Punkt, Springer und Läufer je 3 Punkte, ein Turm 4,5 bis 5 Punkte und eine Dame 9 bis 10 Punkte wert sind. Der König ist unendlich wertvoll, denn ohne ihn wäre das Spiel verloren.

Weitere Begriffe

Opfer

Als Opfer bezeichnet man das absichtliche Aufgeben eines Spielsteines zu Gunsten anderweitiger strategischer oder taktischer Vorteile, beispielsweise Damenopfer oder Turmopfer. Eine besondere Form des Opfers ist das Gambit, ein Bauernopfer in der Eröffnung zwecks schnellerer Entwicklung oder Vorteilen im Zentrum (beispielsweise das Königsgambit 1. e4 e5 2. f4 exf4).

Fesselung

Von Fesselung spricht man, wenn eine Figur von ihrem Platz nicht wegziehen kann, ohne dass eine dahinter stehende wertvolle Figur in die Wirkungslinie einer gegnerischen Figur gerät. Die Fesselung ist eines der häufigsten