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Benue (Bundesstaat)

Benue (Bundesstaat)

Benue ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 5.181.652 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 34.059 km². Die Bevölkerungsdichte beträgt 152 Einwohner/km². Hauptstadt und größte Stadt ist Makurdi mit 292.664 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Benue liegt im Südosten von Nigeria und grenzt im Norden an den Bundesstaat Nassarawa, im Osten an den Bundesstaat Taraba und die Republik Kamerun, im Süden an die Bundesstaaten Cross River, Ebonyi und Enugu, sowie im Westen an den Bundesstaat Kogi.

Geschichte

Der Bundesstaat wurde am 3. Februar 1976 aus einem Teil des früheren Bundesstaates "Benue-Plateau" gebildet. Erster Gouverneur war zwischen März 1976 und Juli 1978 Abdullahi Shelleng. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 George Akume.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 23 Local Government Areas. Diese sind: Agatu, Apa, Apo, Bukuru, Gboko, Guma, Gwer East, Gwer West, Katsina-Ala, Konshisha, Kwande, Logo, Markurdi, Obi, Ogbadibo, Ohimini, Oju, Opkokwu, Oturpko, Tarka, Ukum, Ushongo und Vandeikya.

Wirtschaft

Hauptwirtschaftszweig in Benue ist die Landwirtschaft. Es werden Yams, Reis, Bohnen, Maniok, Kartoffeln, Mais, Sojabohnen, Sorghum und Hirse angebaut. Der Bundesstaat ist mit einem Anteil von 70 Prozent der größte Produzent von Sojabohnen in Nigeria. Benue ist auch reich an Bodenschätzen. Dazu gehören: Kalkstein, Gips, Anhydrid, Kaolin, Erdgas, Salz, Erdöl, Zink, Bariumsulfat, Lehm, Kohle, Calcit und Magnetit. Von diesen Rohstoffen werden nur Kalkstein und Kaolin kommerziell genutzt. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Nigeria

Die Bundesrepublik Nigeria (Federal Republic of Nigeria) ist eine ehemalige britische Kolonie in Westafrika und grenzt an Benin, Niger, Tschad und Kamerun. Es ist mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und versucht sich nach Jahren der Militärdiktatur an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Nigeria konnte bisher seine reichen Erdölvorkommen nicht zur erfolgreichen Armutsbekämpfung nutzen. Korruption, Gewalt und ethnische Konflikte zwischen dem muslimischen Norden und dem christlich-animistischen Süden sind die Haupthemmnisse, um Nigerias Bevölkerung ein besseres Leben zu ermöglichen.

Geographie


- Ausdehnung: W-O 1200 km, N-S 1100 km
- 12 % Wald und Buschland, 34 % Ackerland, 23 % Wiesen und Weiden
- Geographische Lage: zwischen 4° und 14° nördlicher Breite sowie 2° 40' und 14° 40' östlicher Länge
- Geologische Merkmale: höchster Berg --> Chappal Waddi 2.419 m; längster Fluss --> Niger (Teil) 4205 km.
- Landesgrenzen: 4047 km (Benin 773 km, Kamerun 1690 km, Tschad 87 km, Niger 1497 km)
- Küste: 853 km
- Größte Städte (Stand 1. Januar 2005): Lagos 8.789.133 Einwohner, Kano 3.626.204 Einwohner, Ibadan 3.565.810 Einwohner, Kaduna 1.582.211 Einwohner, Port Harcourt 1.148.753 Einwohner, Benin-Stadt 1.125.511 Einwohner und Maiduguri 1.112.511 Einwohner; siehe auch die Liste der Städte in Nigeria

Bevölkerung

Die Angaben zur Einwohnerzahl sind grobe Schätzungen und differieren bei verschiedenen Quellen (siehe Auswärtiges Amt). Dies betrifft auch die Einwohnerzahl von Lagos. Die Slums von Lagos wachsen stark und es gibt dort keinerlei staatliche Kontrolle. Bei allen Zahlenangabe sind daher starke Bedenken angebracht und die Zahlen sind eher nach oben zu korrigieren. 50% der Gesamtbevölkerung sind Muslime; rund 40% der Bevölkerung sind Christen, davon 2% Kopten; knapp 10% sind Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Die Hauptethnien sind Haoussa (20% der Gesamtbevölkerung) und Igbo (Ibo; 30% der Bevölkerung) ; dahinter folgen Yoruba (11,0 %), Fulbe (8,2 %), Kanuri (5,2 %), Ibibio (4,2 %), Nupe (3,2 %), Edo (2,4 %), Ijaws (1,8 %), Bura (1,7 %), Tiv (1,6 %) und andere (8,1 %). Die Lebenserwartung beträgt 51,3 Jahre bei den Männern und 51,7 Jahre bei den Frauen. Die Geburtenrate je 1000 Menschen ist 45,4. Die Todesrate je 1000 Menschen liegt bei 15,4. Gesprochen werden vor allem Yoruba, Hausa und Igbo und eine dreistellige Zahl anderer Sprachen (insgesamt 434 Sprachen). Amtssprache ist Englisch. Wegen des aus religiösen Gründen verhängten Impfverbots in Teilen Nigerias waren 2004 fast zwei Drittel der weltweit über 1.250 Polio-Fälle (Kinderlähmung) in Nigeria anzutreffen. Auch auf die Bevölkerung der Nachbarländer wirkt sich dies negativ aus.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Nigerias Ab 1861 Kolonisierung durch Großbritannien In vorkolonialer Zeit befanden sich auf dem heutigen Territorium Nigerias zahlreiche verschiedene afrikanische Staaten sowie Ethnien, die ohne zentrale Autorität lebten. 01.10.1960 Unabhängigkeit; in der Folge starke zentrifugale Kräfte in den großen Regionen des Landes - dem vorwiegend islamischen Norden (Hausa-Fulani), dem Westen (Yoruba) und dem Osten (Igbo), wo Christen dominieren 1963 Übergang zur Republik. Erster Präsident wird Nnamdi Azikiwe Januar 1966 Militärputsch durch eine Gruppe junger Offiziere - vor allem Igbos, Putsch scheitert, aber Premierminister wird umgebracht, neuer militärischer Staatschef: General Ironsi, Einheitsstaat wird angestrebt Juli 1966 Zweiter Militärputsch von Offizieren aus dem Norden, Staatschef: General Yakubu Gowon, Aufteilung der vier großen Regionen des Landes in 12 Bundesstaaten 30.05.1967 Östliche Region ruft die "Unabhängige Republik Biafra" aus, die von der Militärregierung Gowon in einem 30 Monate währenden, hohe Verluste fordernden Krieg niedergeworfen wird (Kapitulation Biafras: 12.01.1970). 29.07.1975 Dritter Militärputsch, Staatschef: Brigadier Murtala Muhammed, Verwaltung wird gesäubert, das Staatsgebiet in 19 Bundesländer gegliedert, die Befugnisse der Zentralregierung gestärkt. 13.02.1976 Radikale Offiziere versuchen, das Regime Murtala Muhammed zu stürzen, Ermordung des Staatschefs, Revolte wird niedergeschlagen, General Obasanjo übernimmt die Nachfolge, Vorbereitungen für die Rückkehr zur Zivilregierung werden fortgesetzt, neue Verfassung wird erarbeitet 01.10.1979 Übergabe der Regierungsgewalt an den aus Wahlen hervorgegangenen Präsidenten Shagari ("2. Republik") 31.12.1983 Militärputsch und Ende der 2. Republik, Militärregime unter Generalmajor Buhari 27.08.1985 Spaltung in der militärischen Führung führt zu weiterem Militärputsch, Babangida verkündet ein Demokratisierungsprogramm 1989 Neue Verfassung, Wiederzulassung politischer Parteien 1991 Parlamentswahlen 12.06.1993 Von Babangida initiierte Präsidentschaftswahlen verlaufen erfolgreich, doch annulliert er sie nach dem mutmaßlichen Sieg von Abiola (Ende der "3. Republik") August 1993 Zivile Übergangsregierung unter Leitung von Chief Shonekan November 1993 Chief Shonekan wird von General Sani Abacha zum Rücktritt gezwungen, Diktatur und außenpolitische Isolation November 1995 Hinrichtung des Schriftstellers und Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa; daraufhin Verschärfung der Sanktionen von EU und USA, Botschafter der EU und USA und auch von Polen, Ungarn, Russland usw. werden zeitweise zur Berichterstattung zurückberufen. Suspendierung der Commonwealth-Mitgliedschaft 08.06.1998 Tod von Sani Abacha, der gemäßigte General Abdulsalami Abubakar übernimmt die Macht: Entlassung aller politischen Gefangenen, Aufruf zur Bildung von politischen Parteien 27.02.1999 Früherer Staatschef Olusegun Obasanjo gewinnt Präsidentschaftswahlen 29.05.1999 Amtseinführung Präsident Obasanjos, Beginn der "4. Republik" (formale Demokratie ) April/Mai 2003 Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, in denen Präsident Obasanjo für eine zweite Amtszeit von vier Jahren bestätigt wird 23.10.2005 Tod von Stella Obasanjo, Ehefrau von Staatschef Olusegun Obasanjo, und Absturz eines Flugzeuges der Airline "Bellview" mit 117 Toten

Politik


- Gesundheit/Soziales: Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen, nur Regierungsbedienstete kommen in den Genuss öffentlicher Fürsorge. Niedrige Einkommen, die schnell wachsende Bevölkerung und die leere Staatskasse führten zum Scheitern aller Pläne, ein Gesundheits- und Rentensystem zu schaffen. Epidemien fordern unter der unterernährten und schlecht versorgten Landbevölkerung oft Tausende von Opfern.
- Bildung: Schulpflicht von 6 bis 15 Jahren. Einschulungsquote im Primärbereich: 93 %. Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen befinden sich in schlechtem Zustand. Analphabetenrate: Männer 32,7 %, Frauen 52,7 %.
- Armee: Berufsarmee mit 77.100 Mann (Heer 80,4 %; Marine 7,3 %; Luftwaffe 12,3 %). Anteil des Militärbudgets am Staatshaushalt: 0,8 % (2004).

Verwaltungsgliederung


- Gliederung: 36 Bundesstaaten (Abia, Adamawa, Akwa Ibom, Anambra, Bauchi, Bayelsa, Benue, Borno, Cross River, Delta, Ebonyi, Edo, Ekiti, Enugu, Gombe, Imo, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Kogi, Kwara, Lagos, Nassarawa, Niger, Ogun, Ondo, Osun, Oyo, Plateau, Rivers, Sokoto, Taraba, Yobe, Zamfara), 1 Hauptstadtdistrikt und 774 Local Government Areas.
- Siehe auch: Verwaltungsgliederung von Nigeria

Infrastruktur

Das Schienennetz beläuft sich auf 3.505 km. Im Straßennetz sind von 193.198 km 37.000 km befestigt. Es gibt fünf internationale Flughäfen im Land, wichtigster ist der in der Hafenstadt Lagos. Die staatliche Fluglinie Nigeria Airways ist bankrott, jedoch gibt es zahlreiche private Fluglinien für den Inlandsverkehr. Wasserwege belaufen sich auf 8.575 km. Überseehäfen finden sich in Lagos, Calabar, Warri und Port Harcourt. Ölhäfen sind Bonny und Buruti. Hauptstadt ist Abuja. Auf 1.000 Einwohner kommen 66 Fernseher, 3,8 Telefone, 6,1 Rechner und 0,01 Internet-Zugänge. 25 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 1,7 Mio. Stück existieren in Nigeria. Seit Mitte der 1990er Jahre ist ein Aufschwung im Mobilfunkbereich mit einer stetig wachsenden Zahl an Mobiltelefonen zu verzeichnen. Drei Netzbetreiber haben eine zunehmende Flächendeckung und Roaming-Verträge mit allen wichtigen europäischen Netzen

Wirtschaft


- Pro-Kopf-Einkommen im Jahr (BSP): 250 Euro
- Ausfuhrgüter: Erdöl (größter Exporteur Afrikas und 5.größtes Erdölvorkommen weltweit), Kakao, Gummi
- Einfuhrgüter: Konsumgüter, Maschinen, Transportmittel, chemische Produkte, Rohmaterialien, Nahrungsmittel und Lebendvieh
- Industrie: Erdölraffination, Bergbau, Nahrungsmittelverarbeitung, Gummi, Eisen und Stahl, Kraftfahrzeuge, Zigaretten, pharmazeutische Produkte, Zellstoff und Papier, Felle und Häute, Textilien, Schuhe, Zement, chemische Produkte, Düngemittel
- Rohstoffe: Agrar-/Forstsektor: Kakao (größtenteils im kleinbäuerlichen Anbau), Kaffee, Erdnüsse, Palmkerne, Holz Mineralsektor: Erdöl, Erdgas, kleinere Mengen anderer Mineralien
- Tourismus: Der Tourismus ist weitgehend zum Erliegen gekommen. 739.000 Besucher sorgten 1998 für Einnahmen von 118 Mio. Euro.
- Das Land leidet unter hoher Korruption. Im Jahresbericht 2004 von Transparency International wird Nigeria an drittletzter Stelle geführt ([http://www.transparency.de/Tabellarisches_Ranking.542.0.html Link]). Präsident Obasanjo, der selbst ca. 15 Jahre der Organisation vorstand, hat 2003 gemeinsam mit Professor Peter Eigen, dem Gründer von TI in Berlin, eine Kampagne vorgestellt, die zum Ziel hat, die hohe Korruptionsrate zu verringern ([http://www.transparency.org/pressreleases_archive/2003/2003.10.31.visit_obasanjo.html Link]).

Kultur


- Nationalfeiertag: 1. Oktober (Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahre 1960)
- Sehenswürdigkeiten: Reiches künstlerisches Erbe, insbesondere Skulpturen und Holzschnitzereien aus Benin und Ife
  - Die Terrakotten der eisenzeitlichen Nok-Kultur sind weltweit bekannt, jedoch bei weitem nicht die ältesten Hinterlassenschaften nigerianischer Vorgeschichte.
- Kulturelle Einflüsse: Die nigerianische Kultur ist nicht nur von Traditionen der zahlreichen Ethnien durchsetzt, sondern auch durch islamische Einflüsse im Norden und europäische Einflüsse im Süden geprägt. - Nigeria ist die weltweit größte Gemeinde von Eckankar, der Religion von Licht und Ton Gottes.
- Alphabet: Pannigerianisches Alphabet
- Literatur: Der nigerianische Schriftsteller Wole Soyinka erhielt 1986 den Nobelpreis für Literatur. Mit Chinua Achebe erhielt im Jahr 2002 ein weiterer wichtiger nigerianischer Autor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Eine in Afrika sehr erfolgreiche Autorin ist Buchi Emecheta, die sich in ihrem Werk kritisch mit der Situation der Frauen im zeitgenössischen Afrika auseinandersetzt.
- Musik: Der vielleicht berühmteste Musiker Nigerias ist der Erfinder des Afrobeat Fela Anikulapo Kuti, der mit seiner Band "Africa 70" im "Shrine" in Lagos legendäre Konzerte gab.
- Sport: Sportlich international bekannt wurde das Land vor allem durch die Nigerianische Fußballnationalmannschaft

Umwelt

Schwerste Schäden im Nigerdelta durch die seit 37 Jahren andauernde Ölförderung. Pipelines verlaufen durch Dörfer und über Äcker; Wasser und Luft sowie Nahrungsmittel sind verseucht. Geschützte Gebiete: 3,22 % der Landesfläche.

Weblinks


- [http://www.nigeria.gov.ng/ Website der Regierung (englisch)]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=125 Länderinformation des deutschen Auswärtigen Amtes]
- [http://www.afrika-heute.de/ShowC.php?country_nr=157 Länderinformation bei afrika-heute.de]
- [http://www.onlinenigeria.com Online Nigeria Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriannation.com Nigeria Web Portal (englisch)]
- [http://www.nigeriacongress.org/FGN/admin.htm Überblick über die Verwaltung in Nigeria (englisch)]
- [http://www.tlfq.ulaval.ca/axl/afrique/images/nigeria-map-prov.gif Karte der Bundesstaaten Nigerias]
- [http://www.diakadi.com/afriquedelouest/Pays/nigeria/embleme_nigeria.gif Wappen Nigerias]
- [http://areion.de/nigeriau.html Informationen über Nigeria bei Areion] ----- ! Kategorie:Staat ja:ナイジェリア ko:나이지리아 ms:Nigeria simple:Nigeria zh-min-nan:Nigeria

Quadratkilometer

Quadratmeter ist eine SI-Einheit der Fläche. Sie dient zur Messung von Flächen. Ein Quadratmeter ist ein Flächenmaß und entspricht der Fläche eines Quadrats von 1 Meter Breite mal 1 Meter Länge. Das Einheitenzeichen für Quadratmeter ist m2. Die oft verwendeten Abkürzungen „qm“ oder „m^2“ sind entsprechend dem SI-Einheitensystem nicht zulässig. Diese Bezeichnung stammt aus der Frühzeit der Schreibmaschine bzw. des Computers, als die hochgestelle '2' noch nicht darstellbar war. Umgangssprachlich wird der Quadratmeter auch „Meter im Quadrat“ oder „Geviertmeter“ (veraltet) genannt. Beispiel: Ein Garten, der 30 m lang und 10 m breit ist, hat eine Fläche von 30\ m \times 10\ m = 300\ m^2.

Umrechnungen


- 1 m2 = 1.000.000 mm2 (Quadratmillimeter)
- 1 m2 = 10.000 cm2 (Quadratzentimeter)
- 1 m2 = 100 dm2 (Quadratdezimeter)
- 10-28 m2 = 1 b (Barn (in der Kern- und Atomphysik))
- 100 m2 = 1 a (Ar)
- 10.000 m2 = 1 ha (Hektar)
- 1.000.000 m2 = 1 km2 (Quadratkilometer) Barn, Ar und Hektar sind zugelassene gesetzliche Einheiten im Messwesen mit beschränktem Anwendungsbereich. Das Barn darf nur in Kern- und Atomphysik, Ar und Hektar dürfen nur bei der Angabe der Fläche von Grund- und Flurstücken benutzt werden.

Häufige Abwandlungen der Einheit Quadratmeter

Indem man zwischen Quadrat- und -meter ein entsprechendes SI-Präfix setzt, kann man auch dezimale Vielfache und Teile des Quadratmeter bilden. Der Vorsatz wird dabei gemäß dem internationalen Einheitensystem (SI) direkt vor den Namen oder das Einheitenzeichen der Basiseinheit gesetzt. Quadriert wird folglich die dadurch entstandene Einheit (z. B. Kilometer km); es gibt keinen Milliquadratmeter.

Quadratmillimeter

Ein Quadratmillimeter entspricht der Fläche eines Quadrates von 1 Millimeter mal 1 Millimeter, also 10-6 m² Das Einheitenzeichen für Quadratmillimeter ist mm2.

Quadratzentimeter

Ein Quadratzentimeter entspricht der Fläche eines Quadrates von 1 Zentimeter mal 1 Zentimeter, also 10−4 m². Das Einheitenzeichen für Quadratzentimeter ist cm2.

Quadratdezimeter

Ein Quadratdezimeter entspricht der Fläche eines Quadrats von 1 Dezimeter mal 1 Dezimeter. Das Einheitenzeichen für Quadratdezimeter ist dm2. Umgerechnet entspricht 1 dm2 der Fläche von 0,01 m2 bzw. 100 cm2 bzw. 10.000 mm2.

Quadratkilometer

Ein Quadratkilometer entspricht der Fläche eines Quadrats mit einer Kantenlänge von einem Kilometer. Das Einheitenzeichen für Quadratkilometer ist km2. Die immer noch oft verwendete Abkürzung qkm entspricht nicht dem Internationalen Einheitensystem, den in Normen festgelegten Empfehlungen des DIN und den deutschen Rechtsvorschriften über gesetzliche Einheiten im Messwesen.

Weblinks


- [http://www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/ Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Hüterin der Einheiten]
- http://physics.nist.gov/cuu/Units/index.html (englisch) Kategorie:SI-Einheit ja:平方メートル ko:제곱미터 zh-min-nan:Pêng-hong-kong-chhioh

Hauptstadt

Die Hauptstadt ist der Sitz der Vertretung des Souveräns eines Staates (Demokratie: Parlament, Monarchie: Residenz). Normalerweise sind Hauptstädte und Regierungssitze identisch, es gibt aber auch Ausnahmen wie beispielsweise in den Niederlanden (Hauptstadt Amsterdam, Regierungssitz Den Haag). Meist ist die Hauptstadt gleichzeitig auch die größte Stadt und das wichtigste Wirtschafts-, Verkehrs-, Wissenschafts- und Kulturzentrum sowie geistiges Zentrum eines Staates. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, zum Beispiel in der Türkei: Hauptstadt ist Ankara, größte Stadt jedoch İstanbul; in Marokko: Hauptstadt Rabat, größte Stadt jedoch Casablanca; oder in den USA: Hauptstadt ist Washington, D.C., größte Stadt jedoch New York. Südafrika hat drei "Hauptstädte": Das Parlament tagt in Kapstadt, das Verwaltungs- und Regierungszentrum ist Tshwane (ehem. Pretoria), die obersten judikativen Einrichtungen (Gerichtshöfe) befinden sich in Bloemfontein, größte Stadt jedoch ist Johannesburg. Einige Länder ließen eine Planhauptstadt errichten, wie z. B. Brasília oder Canberra. De jure keine Hauptstadt haben folgende Staaten: Monaco, Nauru, Schweiz und Vatikanstadt. Jedoch erfüllt z.B. bei der Schweiz Bern dies de facto (siehe hierzu: Hauptstadtfrage der Schweiz). Bei Monaco und der Vatikanstadt gibt es auf Grund der Tatsache, dass es sich um reine Stadtstaaten handelt, keine Hauptstadt, auch wenn für Monaco häufig fälschlicherweise Monte Carlo als Hauptstadt genannt wird. In Nauru wird der Ort, an dem sich die Regierung befindet (also Yaren), als inoffizielle Hauptstadt aufgefasst. Auch Teilstaaten (beispielsweise Bundesländer in Deutschland und in Österreich, Kantone in der Schweiz, Bundesstaaten in den USA) haben Landeshauptstädte, die für ihren Landesteil außer den politischen auch die übrigen Hauptstadtfunktionen aufweisen.

Siehe auch


- Bundeshauptstadt
- Bundesstadt (zu Bern und Bonn)
- Hauptstadtfrage der Schweiz
- Liste der Hauptstädte der Welt

Hauptstädte einzelner Staaten

Hierbei handelt es sich um eine historische Aufstellung der Hauptstädte der einzelnen Staaten, ihrer eventuellen Vorgängerstaaten (z. B. Deutscher Bund, Deutsches Reich), obersten Verwaltungseinheiten (Bundesstaaten, Bundesländer, Provinzen) und abhängigen Gebiete.
- Hauptstädte Australiens
- Hauptstädte Brasiliens
- Hauptstädte Deutschlands
- Hauptstädte Kanadas
- Hauptstädte Kasachstans
- Hauptstädte Nigerias
- Hauptstädte Österreichs
- Hauptstädte Polens
- Hauptstädte der Vereinigten Staaten von Amerika

Literatur


- Hauptstadt - Zum Wesen und Wandel eines nationalen Symbols. - 2005: Kirsch, Jens Münster

Weblinks

Kategorie:Politische Geographie Kategorie:Hauptstadt als:Hauptstadt ja:首都 ko:수도 simple:Capital (city) th:เมืองหลวง zh-min-nan:Siú-to·

Taraba

Taraba ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 2.688.963 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 54.473 Quadratkilometern. Mit einer Bevölkerungsdichte von 49 Einwohnern je Quadratkilometer ist Taraba der am wenigsten besiedelte Bundesstaat in Nigeria. Hauptstadt und größte Stadt ist Jalingo mit 117.766 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Taraba liegt im Osten von Nigeria und grenzt im Norden an die Bundesstaaten Bauchi und Gombe, im Osten an den Bundesstaat Adamawa, im Süden an die Republik Kamerun und im Westen an die Bundesstaaten Benue, Nassarawa und Plateau.

Geschichte

Taraba wurde am 27. August 1991 aus einem Teil des Bundesstaates "Gongola", heute Adamawa gebildet. Erster Administrator war zwischen 28. August 1991 und Januar 1992 Adeyemi Afolahan. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 Jolly Taboro Nyame.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 16 Local Government Areas. Diese sind: Ardo-Kola, Bali, Donga, Gashaka, Gassol, Ibi, Jalingo, Karim-Lamido, Kumi, Lau, Sardauna, Takum, Ussa, Wukari, Yorro und Zing.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft ist der Hauptwirtschaftszweig in Taraba. Die klimatischen und ökologischen Verhältnisse erlauben den Anbau von Getreide, Kaffee, Tee, Erdnüssen, Baumwolle, Mais, Reis, Sorghum, Hirse, Maniok und Yams. Es werden Schafe, Ziegen, Geflügel, Kaninchen und Schweine gehalten. Bedeutend ist auch die Fischereiwirtschaft. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Kamerun

Kamerun (franz.: Cameroun, engl.: Cameroon) liegt in Zentralafrika und grenzt an Nigeria, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea.

Geographie

Das Landesinnere besteht vorwiegend aus flachen Plateaus, die sich nach Norden zum Adamawa-Hochland erheben und dann allmählich wieder zur Niederung des Tschadsees im äußersten Norden abfallen. Der Westen ist von vulkanischem Gebirge bestimmt, das in Küstennähe vom aktiven Vulkan und der höchsten Erhebung Westafrikas, dem Kamerunberg, überragt wird. Die südlichen Plateaus sind mit Regenwald bedeckt und senken sich zu breiten Ebenen in der Küstengegend ab. Das Klima ist tropisch mit niederschlagsreichen Regenperioden und hohen Temperaturen, die in den Höhenlagen gemildert sind. Im Norden des Landes, beim Tschadsee, ist das Klima trocken. Das tropische Klima insgesamt lässt eine Unterteilung in drei regionale Klimazonen zu. Im Norden des Landes ist es wechselfeucht mit einer Trockenzeit von Oktober bis April und einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von ca. 700 mm im Jahr. Hier liegen Kameruns Anteile am Tschadbecken mit Sumpfgebieten. Die Zeit, in der der geringe Niederschlag fällt, erstreckt sich von Juli bis September. Die mittlere Temperatur liegt bei 32,2° Celsius. Aufgrund der hohen Temperaturen und den dazu im Gegensatz stehenden geringen Niederschlägen liegt in diesem Raum eine mittlere Dürrewahrscheinlichkeit (alle zwei bis fünf Jahre) vor. Im sich nach Süden anschließenden inneren Hochland (1.000 bis 1.500 m über dem Meer) erreicht die Temperatur durchschnittlich 22 °C im Jahr und es fallen Niederschläge von 1.500 bis 1.600 mm jährlich. Hier vollzieht sich der Wechsel von den Savannen des Nordens zum Regenwald des Südens. Das folgende Westkameruner Bergland weist konstante Niederschläge zwischen 2.000 und 11.000 mm auf. Die Gegend an den südlichen Ausläufen des Kamerunbergs hat durchschnittliche Niederschlagsmengen von 11.000 mm und gehört deswegen zu den regenreichsten Gebieten der Welt. In diesen beiden Regionen kommt es zu einer „Trockenzeit“ zwischen Dezember und Februar, wobei auch diese Zeit nicht vollständig ohne Niederschläge bleibt. Die Küstenebene im Süden hat äquatoriales Klima mit Niederschlägen zwischen 1.500 und 2.000 mm und einer Durchschnittstemperatur von 25° Celsius. Hier gibt es dichten tropischen Regenwald. Die trockeneren Monate sind Dezember und Januar. Um den Naturraum Kamerun zusammenfassend zu kennzeichnen, lässt sich sagen, dass Kamerun ein Afrika im kleinen darstellt. Bei den in Kameruns Süden und Mitte vorkommenden Böden handelt es sich um ferrallitische Böden, also um Böden der äquatoriale Braunlehme der immerfeuchten Tropen. Im Norden, dem Bereich der Trocken- und Dornensavanne liegen typische rotbraune und rote Böden der Trockensavanne vor.
- Ressourcen: Erdöl, Kaffee, Bananen, Kautschuk, Aluminium, Bauxit, Eisenerz, Holz

Die größten Städte

# Yaoundé: 2.000.050 # Douala: 3.500.120 # Garoua: 287.586 # Bamenda: 229.109 # Maroua: 205.635 # Bafoussam: 185.635 # Kousséri: 176.241 # Ngaoundéré: 143.030 # Kumba: 143.014 # Doum: 131.319 # Nkongsamba: 114.986 # Limbe: 96.629 # Edéa: 91.917 siehe auch Liste der Städte in Kamerun

Bevölkerung

Ethnisch gliedert sich Kamerun in 286 verschiedenen Volks- und Sprachgruppen. Im Süden leben Bantu (Luanda, Ewondo, Kpe/Bakwiri, Duala [2% der Gesamtbevölkerung], Basaa, Ngoumba, Beti/Mpongwe-Fang [15% der Gesamtbevölkerung], Boulou, Makaa, Njem, Ndzimou u.a.), im Zentrum und im Norden Semibantu (Bamiléké [19% der Bevölkerung], Bamoum [1% der Bevölkerung], Chamba (Samba), Tikar, Vute und andere) sowie tschadische (Kanuri (Volk), Massa, Moundang u. a.) und sudanische Ethnien (Kirdi [11% der Bevölkerung], Kotoko, Fulbe [10% der Bevölkerung], Gbaya u. a.); der südliche Regenwald ist Lebensraum einiger Tausend Pygmäen. Die europäische Minderheit besteht meist aus Franzosen. Am dichtesten besiedelt sind das Grasland der Bamileke, die Küstenprovinz um die Hafenstadt Douala und das Gebiet um die Hauptstadt Yaoundé. Demgegenüber sind die Mitte und der Südosten des Landes menschenarm. Grasland der Bamileke

Sprachen

Es werden ungefähr ebenso viele Sprachen gesprochen, wie es Völker gibt. Als Amtssprachen werden Französisch (ca. 80% der Bevölkerung) und Englisch (ca. 20% der Bevölkerung) verwendet. Die Hauptsprache im Norden ist Ful, im Süden sind die Hauptsprachen Jaunde und Pangwe, die Sprachen der Ewondo und Fang. Etwa 40 % der Gesamtbevölkerung sprechen Bantusprachen, über 20 % sprechen Sudan- und Az-Sande-Sprachen, der Rest der Bevölkerung spricht die Sprachen der Semibantu.

Bildungswesen

Trotz der Schulpflicht beträgt der Anteil der Analphabeten noch über 25 Prozent. Staatliche Universitäten gibt es in Yaounde, Douala, Buea, Dschang und in Ngaoundéré. Die katholische zentralafrikanische Universität in Yaounde und die Bamenda-Universität der Technologie und Wissenschaften sind private Hochschulen.

Geburts- und Sterberate

Die Geburtsrate je 1000 Menschen beträgt 39,3 (Weltdurchschnitt 25,0), während die Todesrate je 1000 Menschen bei 11,9 liegt (Weltdurchschnitt 9,3).

Religion

In Kamerun sind rund 40 Prozent der Bevölkerung Christen, über 22 Prozent Muslime und der Rest sind Animisten. Die meisten Muslime leben in den nördlichen Regionen des Landes. So sind auch die Städte in den nördlicheren stark durch den Islam geprägt, zahlenmäßig sind die Muslime jedoch nur im Norden in der Überzahl. Ein überwiegender Teil der christlichen Bevölkerung pflegt nach wie vor auch lokale animistische Bräuche und Überzeugungen. Die etwa 30.000 Zeugen Jehovas im Land lehnen eine derartige Religionsvermischung jedoch kategorisch ab. Die Kameruner Baptisten unterhalten seit über 100 Jahren enge Beziehungen zum deutschen Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

Geschichte

Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden Der europäische Einfluss begann im Jahr 1472. Unter dem Kommando von Fernando do Poo landeten portugiesische Seeleute an der Küste Kameruns, im Delta des Wouri-Flusses. Aufgrund der vielen Krabben, die sie in dem Fluss Wouri entdeckten, nannten sie ihn Rio de Camarões (Krabbenfluss), von dem sich der Name Kamerun ableitet. Mit dem Auftauchen der Portugiesen setzte um 1520 ein reger Handel insbesondere mit Sklaven, Elfenbein und Palmöl ein. Haupthandelspartner waren vor allem die Küstenstämme beispielsweise die Könige von Duala. Nicht nur an der Küste sondern im ganzen Bereich des heutigen Kamerun gab es bis zum 19. Jahrhundert immer wieder bedeutende Reichsbildungen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das Maoui-Reich, das entlang der Küstenregion vom 16. bis zum 18. Jahrhundert Bestand hatte. In den folgenden Jahren nach dem Erscheinen der Portugiesen wurden erste Zuckerrohrplantagen angelegt. Außerdem gewann der Sklavenhandel immer mehr an Bedeutung. Der Sklavenhandel endete erst am 10. Juni 1840, als die Duala-Könige Bell und Akwa den ersten offiziellen Vertrag zur Beendigung des Sklavenhandels mit der britischen Regierung unterzeichneten, obwohl die Briten den Menschenhandel bereits 1807 für illegal erklärt hatten. In diesem Zeitraum begann auch die Missionierung Kameruns sowie die Erforschung des Hinterlandes. Das geschah vor allem durch den deutschen Afrikaforscher Heinrich Barth, der 1815 im Auftrag der Königlichen Geographischen Gesellschaft London die Sahara durchreiste und dabei auch den Norden Kameruns erforschte, und dem deutschen Militärarzt Gustav Nachtigal, der als erster Europäer durch das Innere der Sahara reiste. Letzterer schloss Schutzvertäge mit den Fürsten Dualas und anderen afrikanischen Herrschern ab und stellte somit die noch nicht von anderen Mächten beanspruchten Gebiete Kamerun und Togo 1884 unter deutsche Herrschaft. (Siehe auch Deutsche Kolonie)

Kamerun als deutsche Kolonie

Der Einfluss der Deutschen auf Kamerun war bereits 1868 durch die Errichtung von Handelsniederlassungen an der Mündung des Wouri durch das Hamburger Handelshaus Woermann stärker geworden. Auf Druck dieses Handelshauses kam es am 14. Juli 1884 zu dem Auftrag Bismarcks an Nachtigal, die deutsche Fahne in Kamerun zu hissen und auf diese Weise Kamerun zu deutschem Schutzgebiet zu erklären, nachdem er die oben genannten Verträge ausgehandelt hatte. Der fünf Tage später kommende britische Konsul, der Kamerun für England in Besitz nehmen wollte, konnte nur noch gegen diese Landnahme protestieren. Die Grenzen des Schutzgebiets wurden jedoch bereits ein Jahr später auf der Kongo-Konferenz (Kongo-Akte) in Berlin festgelegt. Die Befriedung des Schutzgebietes zog sich bis kurz vor den Ersten Weltkrieg hin. Erst 1901 bis 1903 wurden die islamischen Reiche Nordkameruns (Bornu, Adamawa, Mandara (Reich), Kotoko-Sultanate) durch die Schutztruppe in den deutschen Machtbereich einbezogen. Die Deutschen begannen mit der Erforschung und Erschließung des Hinterlandes und leiteten die extensive landwirtschaftliche Nutzung ein. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden große Kakao- und Ölpalmen-Plantagen, vor allem am Kamerunberg, angelegt. Zudem begann der Aufbau einer funktionierende Infrastruktur, um der aufblühenden Plantagenwirtschaft einen besseren Transport zu ermöglichen. Dem diente der Bau der Eisenbahn von Nkongsamba zum Hafen von Duala. Eine bedeutende Vergrößerung des Schutzgebietes erfolgte 1911 im Marokko-Kongo-Abkommen auf Kosten der französischen Kolonien in Zentralafrika (Neukamerun) Die Lokalverwaltung bestand aus Bezirksämtern, Regierungs- und Militärstationen und Residenturen mit indirekter Verwaltung im islamischen Norden der Kolonie. Vor der Eingliederung Neukameruns bestanden die Bezirke Rio del Rey, Victoria, Duala, Jabassi, Johann-Albrechts-Höh, Bare, Ossidinge, Bamenda, Kribi, Edea, Ebolowa, Lomië, Molundu/Jukaduma, Dume, Yaoundé und Banjo, sowie die Residenturen Adamaua und Deutsche Tschadseeländer. Zwei weitere Residenturbezirke wurden 1913 in Ngaundere durch die Teilung Adamauas und 1914 in Bamum durch die Abtrenung des gleichnamigen Kleinkönigreichs vom Bezirk Bamenda geschaffen. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges konnte sich die zahlenmäßig und materiell (vor allem durch großen Mangel an Munition) unterlegene Schutztruppe noch zwei Jahre in Kamerun halten. Das Gros der Truppe überschritt Anfang Februar 1916 die Grenze zum benachbarten spanischen Muni-Gebiet und wurde auf Fernando Póo bzw. in Spanien interniert. Am 20. Februar 1916 begab sich die letzte Garnison in Mora (Nordkamerun) nach der Zusage eines freien Abzugs in die Hände der britischen Kolonialarmee. siehe auch Liste der Gouverneure der deutschen Kolonie Kamerun

Mandatszeit

Durch den Versailler Vertrag von 1919 ging Kamerun offiziell in den Besitz des Völkerbundes über, der wiederum ein Mandat zur Verwaltung an die Briten und Franzosen gab. Daraufhin wurde Kamerun aufgeteilt. Dies erklärt die zwei Landessprachen Französisch und Englisch. Die Franzosen erhielten den größeren Teil (4/5) und errichteten eine vollkommen eigenständige Verwaltung, mit der sie versuchten, das Land möglichst stark an sich zu binden. Sie betrieben in ihrem Teil des Landes einen starken Ausbau der Kakao- und Kaffeeanbauflächen. Allerdings wurde die Produktion dieser begehrten cash crops (Kaffee/Kakao) nicht auf großen Plantagen erweitert, vielmehr förderte man den Anbau durch Kleinbauern, wodurch man sich eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung an der Produktion für den Export erhoffte. Auf diese Weise und wegen der starken Nachfrage, entwickelte sich Kamerun zu einem wichtigen Exportland für diese beiden landwirtschaftlichen Produkte. Neben dem verstärkten Engagement im ersten Sektor wurde gleichzeitig die Industrialisierung des Landes vorangetrieben, womit konkret der Beginn der Erdölförderung und der Aluminiumproduktion sowie der Aufbau von Brauereien gemeint ist. Es kehrte sogar ein gewisser Wohlstand ein, große wirtschaftliche oder soziale Fortschritte blieben jedoch, wie auch im britischen Teil, aus. Die Briten dagegen verfolgten ganz andere Ziele. Sie hatten nur geringes Interesse an einer wirtschaftlichen Ausbeutung des Landes in eigener Regie. So konnten viele der vorherigen deutschen Plantagenbesitzer ihren beschlagnahmten Grundbesitz auf einer Auktion in London wieder ersteigern. Es kam sogar zu der paradoxen Situation, dass im britischen Mandatsgebiet Kameruns selbst 1938 noch dreimal mehr Deutsche als Engländer lebten. Zudem gaben die Briten ihrem Teil Kameruns eine eigene Verwaltung und weitaus mehr Rechte. Schließlich zogen sich die Briten sogar vollständig aus Kamerun zurück. Während des Zweiten Weltkrieges schloss sich das französische Mandatsgebiet der französischen Exilregierung, den Freien Franzosen, unter General de Gaulle an. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden beide Völkerbundmandate durch die Nachfolgeorganisation, die Vereinten Nationen, in Treuhandmandate umgewandelt. Ziel der Vereinten Nationen war eine allmähliche Selbstverwaltung des Gebietes zu erreichen. In den folgenden Jahren bis 1957 kam es häufig zu Unruhen und zum Kampf um die Unabhängigkeit der französischen Kolonie. 1944 wurde in Duala der erste Gewerkschaftsverband, die Union des syndicats confédérés du Cameroun (U.S.C.C.) gegründet. Sie stand der französischen C.C.T. nahe. Sofort setzte eine heftige gewerkschaftsfeindliche Kampagne seitens des konservativen katholischen Klerus ein. 1945 organisierte die U.S.C.C. den ersten größeren Streik. Provokateure plünderten einige Gebäude und lieferten so den Siedlern den Vorwand, sich mit Waffen aus dem nur schwach bewachten Arsenal der Garnison in Duala zu versorgen und eine Treibjagd auf die Streikenden und schließlich auf Afrikaner im Allgemeinen zu veranstalten. Nach einer offiziellen Schätzung wurden mehr als 80 Menschen ermordet. 1947 wird Ruben Um Nyobé zum Generalsekretär der U.S.C.C. gewählt. 1948 wird die Union des populations du Cameroun (U.P.C.), die erste politische Massenpartei, gegründet. Ruben Um Nyobé wird ihr Generalsekretär. 1952 verlangt er als erster Kameruner, der Gelegenheit hat vor der UNO zu sprechen, ein Ende der Mandatszeit. 1953 gründet der französische Missionar Louis-Paul Aujoulat eine politische Partei mit dem Ziel, die linke U.P.C. zu bekämpfen. 1955 wird die U.P.C. verboten. 1957 finden Wahlen statt, aber ein Amnestiegesetz wird erst 12 Tage vor den Wahlen von der französischen Nationalversammlung in erster Lesung verabschiedet. Die U.P.C reagiert auf die aus ihrer Sicht gefälschten Wahlen mit der Aufnahme des bewaffneten Kampfes. 1957 kam die erste kamerunsche Regierung unter André–Marie Mbida im französischen Mandatsgebiete an die Macht und die erste Verfassung für den französischen Teil Kameruns wurde erlassen. Mbida war zunächst ein Mitarbeiter Aujoulats, entzweite sich dann aber mit diesem. Auf Anraten des französischen Hochkommisars im Kamerun Jean Ramadier tritt Ahmadou Ahidjo, der spätere Diktator, aus der Regierung Mbida aus und provoziert eine Regierungskrise. Im September 1958 wird Ruben Um Nyobé umgebracht. Im Oktober 1958 verkündet Ramadiers Nachfolger den Willen General de Gaulles, Kamerun die Unabhängigkeit zu gewähren. 1959 unterzeichnen Ahmadou Ahidjo und Michel Debré einen Vertrag über die "Zusammenarbeit" Frankreichs und Kameruns, der Frankreich weiter den entscheidenden Einfluss sichert.

Kamerun seit der Unabhängigkeit

Am 1. Januar 1960 erhält das französische Kamerun nach einer Volksabstimmung und nach dem Auslaufen des UN-Mandats die Unabhängigkeit und nannte sich Ost-Kamerun. Der Norden des britischen Mandatsgebietes stimmte bei einer vorangegangenen Volksabstimmung für den Anschluss an Nigeria, der südliche Teil entschied sich für einen Anschluss an den Staat Kamerun; so kommt es zu den beiden Amtssprachen Französisch und Englisch und dem Problem zweier komplett getrennter Verwaltungssysteme. Am 11. November 1960 wurde Kamerun Mitglied der UNESCO. Der vom Ministerpräsident zum kamerunischen Staatspräsidenten aufgestiegene Fulbe Ahmadou Ahidjo errichtet eine blutige Diktatur und lässt jede unabhängige Meinungsäußerung unterdrücken. Dabei wird er von französischen Spezialisten aus dem Milieu der extremen Rechten beraten. Die "endgültige" Niederschlagung der U.P.C. wird immer wieder verkündet, dennoch bleiben alle Reisen des Präsidenten in seinem eigenem Land aus Angst vor Anschlägen geheim. Mit Hilfe seiner französischen Berater und brutaler Repression gelingt es Ahidjo sein Regime zu festigen. Die Einheitspartei Rassemblement Democratique du Peuple Camerounais (RDPC) wird gegründet. Reformen werden erst 1972 durchgeführt. Die Bundesrepublik Kamerun wurde in einen Einheitsstaat umgewandelt (Vereinigte Republik Kamerun). Nach dem Rücktritt des Staatspräsidenten Ahidjo am 6. November 1982 wurde sein Premierminister Paul Biya zum Staatsoberhaupt und Vorsitzenden der Einheitspartei RDPC. Er gewann 1984 die Wahlen und konnte einen Putschversuch vereiteln. Biya versprach die Demokratisierung des Landes und mehr soziale Gerechtigkeit. Bei den Wahlen 1988 kandidierte Biya ohne Gegenkandidat und erhielt die Mehrheit. Belastet wurde seine Regierung durch die wirtschaftliche und soziale Krise des Landes während der 1980er Jahre, die ihm und seinem korrupten Kabinett angelastet wurde. Die Forderungen nach Pressefreiheit und Beendigung des Einparteiensystem wurden immer lauter. Mit der Zulassung der Pressefreiheit erschienen viele kritische Zeitungen und die Opposition im Land wurde immer stärker. Anfang der 1990er Jahre kam es vermehrt zu Unruhen und Generalstreiks mit der Forderung nach dem Ende der Monopolstellung der RDPC. Biya gab dem Druck der Straße zögerlich nach und ließ die Bildung von Oppositionsparteien zu, so dass 1992 die ersten freien Wahlen stattfanden, bei denen Biya erneut gewann. Die Opposition vermutete Wahlbetrug, da ausländische Wahlbeobachter behindert wurden. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Oppositionsparteien zu sehr zersplittert waren (bei der Wahl traten 32 Parteien an) um ihre Stimmen zu bündeln. Trotzdem hatte das Wahlergebnis zur Folge, dass die RDPC (89 Sitze) mit der größten Oppositionspartei UNPD (65 Sitze) koalieren musste. Durch französische Unterstützung und geschicktes Ausspielen seiner politischen Gegner konnte er bis 1997 seine Mehrheit im Parlament halten und wurde bei den Wahlen im gleichen Jahr bestätigt.

Politik

Das ehemalige französische Mandatsgebiet Ost-Kamerun ist seit dem Januar 1960 unabhängig, das britische West-Kamerun folgte im Oktober 1961. Seit 1972 ist Kamerun eine Präsidialrepublik mit einer neuen Verfassung, deren Text letztmals 1996 geändert wurde. Das Parlament mit 180 Mitgliedern wird für sieben Jahre gewählt. Staatsoberhaupt ist seit 1982 Paul Biya. Regierungschef des Landes ist Ephraim Inoni seit 2004. Kamerun ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Es ist das erste Land, das dem Bund beigetreten ist, ohne vorher eine Kolonie Großbritanniens gewesen zu sein.

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes betrug im Jahre 2004 rund 12,7 Mrd. Euro (2002: 7,5 Mrd. Euro). Das durchschnittliche Jahreseinkommen pro Einwohner liegt bei etwa 780 Euro (2002: 500 Euro). Das BIP des Landes setzt sich zusammen aus 43 Prozent Landwirtschaft, 20 Prozent Industrie und 38 Prozent Dienstleistungen. So sind auch rund 60 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig. Jedoch ist diese Zahl leicht rückläufig in den letzten Jahren. Die Arbeitslosigkeit lag im Jahre 1992 durchschnittlich bei 25 Prozent der Bevölkerung. Innerhalb von elf Jahren (1990-2001) verzeichnete man eine jährliche Inflationsrate von 4,9 Prozent. Das Land importiert Waren im Wert von 1,205 Billionen CFA-Francs. Importwaren sind vor allem mineralische und andere Rohstoffe, Halbfertigwaren, industrielle Verbrauchsgüter, Nahrungsmittel, Getränke, Tabak und Transportausrüstungen. Etwas mehr wird in andere Länder exportiert: 1,363 Billionen CFA-Francs. Darunter vor allem Erdöl, Holzprodukte, Kakao und Kaffee. Kamerun hat den höchsten Holzeinschlag aller Staaten Afrikas. Da die Korruption im Lande blüht, sind die entsprechenden Genehmigungen relativ einfach zu bekommen.

Kultur

Der Nationalfeiertag wird am 20. Mai gefeiert.

Literatur

Zu den bekannten kamerunischen Schriftstellern zählen Francis Bebey, Mongo Beti, Calixthe Beyala, Bole Butake, Papé Mongo, Ferdinad Oyono und René Philombe. Mongo Beti hatte schon in den 1950er Jahren mit seiner kritischen Darstellung der Missionare in seinem 1956 erschienen Roman Le pauvre Christ de Bomba (Der arme Christ von Bomba) für Aufsehen gesorgt.

Film

Bekannt wurden insbesondere die Regisseure Jean-Marie Teno und Jean-Pierre Bekolo.

Musik

Einer der berümtesten Musiker des Landes ist der Dichter, Sänger, Komponist und Liedermacher Francis Bebey. Sein musikethnologisches Werk Musique de L'Afrique (1969) gilt als grundlegend. Ebenfalls Manu Dibango, der mit seinem Album "Soul Makossa" berühmt wurde ist zu erwähnen. Makossa ist die Musikrichtung bzw. der Rhythmus, die/der in der Nordwestprovinz rund um Bamenda zu Hause ist. Bikutsi ist aus der Gegend um Yaoundé. Modernere PopsängerInnen sind Dora Decca aus Douala, Petit Pays und Sérgo Polo.

Sport

Sérgo Polo Die beliebteste Sportart in Kamerun ist der Fußball. Erstmalig wurde die Fußballnationalmannschaft durch Erfolge bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien bekannt, wo sie nur knapp am späteren Weltmeister Italien in der Vorrunde scheiterte. Acht Jahre später folgte der große Triumph bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, wo man als erstes afrikanisches Team ins Viertelfinale einziehen konnte (unglückliche Niederlage gegen England - 2:3 n.V.). Star der Mannschaft war Roger Milla, der zweimal zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt wurde. In der Folge konnte sich Kamerun bis 2005 jedes Mal für die WM qualifizieren. Weitere Erfolge bei den Olympischen Spielen 2000 sowie bei den gewonnenen Afrikameisterschaften 2000, 2002 folgten. In Deutschland richtete sich die Aufmerksamkeit auf den Trainer Winfried Schäfer, der am 17. November 2004 jedoch nach einer 0:3-Niederlage gegen Deutschland entlassen worden ist. Im öffentlichen Interesse war auch der Tod des kamerunischen Mittelfeldspielers Marc-Vivien Foé, der am 26. Juni 2003 im Halbfinale des Konföderationen-Pokals zwischen seinem Land und Kolumbien zusammenbrach und kurz darauf noch auf dem Weg vom Feld zum Krankenhaus verstarb.

Literatur


- M ongo Beti, Main basse sur le Cameroun. Autopsie d'une décolonisation (1972), Neuauflage bei La Découverte, Paris 2003. (Thema Neokolonialismus, das der damalige französische Innenminister Raymond Marcellin verbot)
- Andreas Eckert, Die Duala und die Kolonialmächte. Eine Untersuchung zu Widerstand, Protest und Protonationalismus in Kamerun vor dem Zweiten Weltkrieg, LIT Verlag 1997.
- Regina Fuchs/Stefanie Michels, Kamerun, Reise Know-How Verlag Därr, Juni 2004, S. 504.
- Joachim Zeller / Stefanie Michels: Kamerunischer Nationalheld – treuer deutscher Diener und Soldat. Mebenga m’Ebono alias Martin Paul Samba. In: Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.) „... Macht und Anteil an der Weltherrschaft.“ Berlin und der deutsche Kolonialismus. Unrast-Verlag. Münster 2005, ISBN 3-89771-024-2

Weblinks


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=74 Informationen des Auswärtigen Amtes]
- [http://www.inwent.org/v-ez/lis/kamerun/index.htm Landeskundliche Informationsseiten]
- [http://www.bcenter.fr/cameroun/index.php Landesinformationen auf französisch]
- [http://www.derreisefuehrer.com/data/cm/cm.asp Allgemeine Informationen und Länderprofil]
- [http://www.zebrastreifen.com/kamerun.htm Reisebericht Hintergrundinformationen]
- [http://de.indymedia.org/2003/07/57514.shtml Über den Staat Ambazonia im Süden Kameruns]
- [http://kamerun.bytestrolch.de/ Ausführliche Reise- und Erfahrungsberichte aus Kamerun]
- [http://www.pygmies.info/ Baka Pygmäen - Kamerun]
- [http://www.abenaa.de/kamerunallgemein.htm Fotos und Reiseberichte]
- [http://www.kamerun-tourismus.de Tourismus in Kamerun]
- [http://www.deutsch-kamerunische-bruecke.de Kamerun Hilfsprojekte]

Sonstiges

Ein Ortsteil der Gemeinde Malliß im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland) trägt den Namen Kamerun. Ein Dorf in Bayern südlich von Bayreuth in Oberfranken nennt sich übrigens auch Kamerun. Der Frankfurter Stadtteil Gallusviertel trägt den volkstümlichen Mamen Kamerun. Kategorie:Staat ja:カメルーン ko:카메룬 ms:Cameroon zh-min-nan:Cameroon

Ebonyi

Ebonyi ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 1.739.152 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 5.670 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 307 Einwohner je Quadratkilometer. Hauptstadt und größte Stadt ist Abakaliki mit 134.113 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Ebonyi liegt im Südosten von Nigeria und grenzt im Norden an den Bundesstaat Benue, im Osten an den Bundesstaat Cross River, im Süden an den Bundesstaat Abia und im Westen an den Bundesstaat Enugu.

Geschichte

Der Bundesstaat wurde am 1. Oktober 1996 aus einem Teil der Bundesstaaten Abia und Enugu gebildet. Erster Administrator war zwischen 7. Oktober 1996 und August 1998 Ayu Fegahabor. Gegenwärtiger Gouverneur ist seit 29. Mai 1999 Sam Ominyi Egwu.

Verwaltung

Der Staat gliedert sich in 13 Local Gouvernment Areas. Diese sind: Abakaliki, Afikpo North, Afikpo South, Ebonyi, Ezza North, Ezza South, Ikwo, Ishielu, Ivo, Izzi, Ohaozara, Ohaukwu und Onicha.

Wirtschaft

Der überwiegende Teil der erwerbstätigen Bevölkerung in Ebonyi ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Er werden Kokosnüsse, Kakao, Mais, Erdnüsse, Reis, Yams, Bananen, Maniok, Melonen, Zuckerrohr, Bohnen, Obst und Gemüse angebaut. Bedeutend ist auch die Fischereiwirtschaft. An Bodenschätzen befinden sich in Ebonyi unter anderem Kalkstein, Zink, Marmor und Salz. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria)

Kogi (Bundesstaat)

Kogi ist ein Bundesstaat in Nigeria mit 3.595.796 Einwohnern. Diese leben auf einer Fläche von 29.833 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 121 Einwohner je Quadratkilometer. Der Staat entstand am 27. August 1991. Hauptstadt ist Lokoja und größte Stadt Okene mit 479.217 Einwohnern (Stand jeweils 1. Januar 2005).

Geografie

Der Bundesstaat Kogi liegt im südlichen Zentrum von Nigeria und grenzt im Norden an das Federal Capital Territory Abuja sowie die Bundesstaaten Nassarawa und Niger, im Osten an den Bundesstaat Benue, im Süden an die Bundesstaaten Anambra und Enugu und im Westen an die Bundesstaaten Edo, Ekiti, Kwara und Ondo.

Verwaltung

Er gliedert sich in 21 Local Government Areas. Diese sind: Adavi, Ajaokuta, Anpka, Bassa, Dekina, Ibaji, Idah, Igalamela-Odolu, Ijumu, Kabba-Bunu, Kogi, Lokoja, Mopa-Muro, Ofu, Ogori-Magongo, Okehi, Okene, Olamaboro, Omala, Yagba East und Yagba West.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft und der Bergbau sind die bedeutendsten Wirtschaftszweige in Kogi. Die ökologischen und klimatischen Verhältnisse begünstigen den Anbau von Yams, Maniok, Sojabohnen, Mais, Hirse, Reis, Kokosnüssen, Bohnen, Kakao und Kaffee. Der Bundesstaat ist reich an Bodenschätzen ausgestattet. Es werden Eisenerz, Glimmer, Marmor, Kalkstein, Kohle, Erdöl, Gold, Kaolin, Kassiterit, Columbit, Tantalit, Feldspat und Dolomit gefördert. Kogi gehört zu den industriell entwickelten Bundesstaaten in Nigeria. Dort befinden sich eine Anzahl Industrieunternehmen. Dazu gehören unter anderem: Ajaokuta Iron and Steel Complex, Jakura Marble, Valley Food, Mopa Okura Sawmill, Idah Ceramic Company, Oil Palm Company und Nigeria Iron-Ore Manufacturing Company. Kategorie:Bundesstaat (Nigeria) ja:コギ州

3. Februar

Der 3. Februar ist der 34. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben 331 Tage (in Schaltjahren 332 Tage) bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1830 - Griechenland wird unabhängig, (Londoner Protokoll)
- 1913 - Rudolf Steiner gründet in Berlin die Anthroposophische Gesellschaft.
- 1945 - Bei einem schweren Bombenangriff der amerikanischen Luftwaffe auf Berlin sterben ca. 20000 Menschen.
- 1952 - Grundsteinlegung für die ersten neuen Wohngebäude an der Stalinallee in Ost-Berlin.
- 1955 - Die tschechoslowakische Regierung erklärt den Kriegszustand zu Deutschland offiziell für beendet.
- 1955 - Die Volksrepublik China, führt die allgemeine Wehrpflicht ein.
- 1958 - Der Benelux-Vertrag (Union Économique Benelux) wird von Belgien, Luxemburg und den Niederlanden unterzeichnet (Inkrafttreten 1960)
- 1959 - "Der Tag an dem die Musik starb", Buddy Holly, Richie Valens und The Big Bopper sterben gemeinsam bei einem Flugzeugabsturz.
- 1962 - US-Präsident John F. Kennedy verhängt ein totales Handelsembargo gegen Kuba.
- 1969 - Al-Fatah-Chef setzt sich an die Spitze der PLO.
- 1977 - Äthiopien. General Benti wird hingerichtet
- 1983 - Die Republik Niger wird Mitglied in der ANAD (Accord de Nonaggression et d'Assistance en matière de Défense)
- 1989 - Umsturz in Paraguay. Absetzung des Diktators Alfredo Stroessner (seither im Exil in Brasilien)
- 1990 - Bulgarien. Andrej Lukanov wird Ministerpräsident
- 1997 - Pakistan. Erneute Auflösung des Parlaments
- 1998 - Armenien. Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan tritt zurück.
- 1999 - Bosnien und Herzegowina. Haris Silajdzic und Svetozar Mihajlovic werden beide Regierungschefs im wöchentlichen Wechsel.
- 2002 - Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica
- 2002 - Erste freie Gemeindewahlen in Kambodscha

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1966 - Die Mondsonde Luna 9 der UdSSR landet auf der Mondoberfläche und überträgt Bilder vom Meer der Stürme.

Kultur


- 1625 - Uraufführung der Oper La liberazione di Ruggiero dall'isola d'Alcina (Die Befreiung Ruggieros von der Insel Alcinas) von Francesca Caccini in der Villa Poggio Imperiale in Florenz.
- 1823 - Uraufführung der Oper Semiramide (Semiramis) von Gioacchino Rossini am Teatro La Fenice in Venedig.
- 1846 - Uraufführung der komischen Oper Les Mousquetaires de la reine von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1909 - Uraufführung des Dramas Il principe di Zilah von Franco Alfano am Teatro Carlo Felice in Genua.
- 1933 - Uraufführung der Oper Gevatterin Tod von Rudolf Karel am Landestheater in Brünn (Brno).

Religion


- 993 - Bischof Ulrich von Augsburg wird in Rom heilig gesprochen.

Katastrophen


- 1959 - New York, USA. Ein Turboprop Verkehrsflugzeug Typ Lockheed L-188 Electra stürzt während der Landung am Ende der Landebahn des Flughafens LaGuardia in den East River. Viele überleben anfänglich die Katastrophe, ertrinken aber dann im eiskalten Wasser. 65 Personen sterben, 8 Menschen überleben.
- 1959 - Varese, Italien. Eine Super Constellation der TWA, auf dem planmäßigen Flug nach Paris, Frankreich, wird etwa 15 Minuten nach dem Start vom Flughafen Mailand-Malpensa von einem Blitz getroffen. Anschließend explodieren die Treibstoff-Tanks. Alle 68 Menschen an Bord sterben.
- 1996 - In Yunnan Sheng, nahe Lijiang, Volksrepublik China ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 7,0 und fordert etwa 300 Todesopfer.
- 1998 - Ein US-Militärflugzeug kappt im Tiefflug das Kabel einer Seilbahn in Cavalese in den Dolomiten. 20 Menschen, davon 5 Deutsche, sterben.
- 2002 - Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Westen der Türkei. 44 Tote
- 2002 - Afghanistan, Erdbeben der Stärke 7,2, etwa 200 Tote

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1972 - Im japanischen Sapporo beginnen die Olympische Winterspiele.
- 1980 - Larry Holmes gewinnt den Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lorenzo Zanon im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch KO

Geboren


- 1721 - Friedrich Wilhelm von Seydlitz, preußischer Offizier
- 1735 - Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller
- 1736 - Johann Georg Albrechtsberger, österreichischer Komponist und Musiktheoretiker
- 1790 - Gideon Mantell, englischer Arzt, Geologe und Paläontologe, "Entdecker" der Suarier
- 1795 - Antonio José de Sucre, südamerikanischer Freiheitsheld
- 1805 - Otto Theodor von Manteuffel, preußischer Politiker
- 1807 - Arthur Wellesley, 2. Duke of Wellington, britischer General und der zweite Herzog von Wellington
- 1807 - Joseph E. Johnston, Südstaaten-General im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1809 - Felix Mendelssohn Bartholdy, deutscher Komponist
- 1821 - Elizabeth Blackwell, US-amerikanische Ärztin
- 1843 - William Cornelius Van Horne, US-amerikanischer, später kanadischer, Eisenbahnpionier und Unternehmer
- 1845 - Ernst von Wildenbruch, deutscher Dichter und Dramatiker
- 1849 - Ilse Frapan, deutsche Schriftstellerin
- 1859 - Hugo Junkers, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1870 - Annette Kolb, deutsche Schriftstellerin
- 1873 - Karl Jatho, deutscher Flugpionier des Motorflugs
- 1874 - Gertrude Stein, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1879 - Harry Fuld, deutscher Industrieller
- 1887 - Georg Trakl, österreichischer Lyriker
- 1887 - Max Josef Metzger, katholischer Priester
- 1889 - Carl Theodor Dreyer, dänischer Regisseur
- 1890 - Paul Scherrer, Schweizer Physiker
- 1893 - Gaston Julia, französischer Mathematiker
- 1894 - Norman Rockwell, US-amerikanischer Maler und Illustrator
- 1897 - Else Reventlow, deutsche Lehrerin, Frauenrechtlerin, Sozialdemokratin, Redakteurin
- 1898 - Alvar Aalto, finnischer Architekt und Designer († 11. Mai 1976)
- 1898 - Heinrich Auge, deutscher Politiker und MdB
- 1899 - Lao She, chinesischer Schriftsteller
- 1901 - Rosamond Lehmann, englische Schriftstellerin
- 1904 - Luigi Dallapiccola, italienischer Komponist
- 1907 - James Michener, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1909 - Simone Weil, französische Philosophin
- 1911 - Jehan Alain, französischer Komponist
- 1913 - Paula Acker, SED-Funktionärin
- 1915 - Ingeborg Hunzinger, deutsche Bildhauerin
- 1916 - Jean Margéot, emeritierter Bischof von Port-Louis und Kardinal
- 1918 - Gerhard Bassarak, evangelischer Theologe
- 1918 - Joey Bishop, US-amerikanischer Schauspieler (The Rat Pack)
- 1918 - Maxine Andrews, US-amerikanische Sängerin (Andrews Sisters)
- 1921 - Herbert Baack, deutscher Politiker und MdB
- 1921 - Joseph Wang Dian Duo, Bischof der Diözese Heze in der Volksrepublik China
- 1924 - Bully Buhlan, deutscher Musiker
- 1924 - Robert Schlienz, deutscher Fußball-Nationalspieler
- 1925 - Leon Schlumpf, schweizerischer Politiker
- 1926 - Hans Jochen Vogel, deutscher Politiker
- 1928 - Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller
- 1928 - Frankie Vaughn, britischer Sänger
- 1929 - Camilo Torres, kolumbianischer Priester und Befreiungs-Theologe
- 1929 - Russell Arms, US-amerikanischer Sänger
- 1933 - Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 1934 - Johannes Kühn, deutscher Schriftsteller
- 1935 - Johnny Guitar Watson, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Jacques Barrot, französischer Politiker und EU-Kommissar
- 1938 - Tony Marshall, deutscher Schlagersänger
- 1940 - Angelo D'Aleo, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Ernst Christoph, deutscher Lehrer und Theologe
- 1946 - Stan Webb, britischer Top-Gitarrist des Bluesrock
- 1947 - Paul Auster, US-amerikanischer Schriftsteller und Regisseur
- 1947 - Dave Davis, britischer Musiker
- 1947 - Georg Jarzembowski, deutscher Politiker
- 1947 - Melanie Safka, US-amerikanischer Sängerin
- 1947 - Asmus Tietchens, deutscher Komponist
- 1948 - Carlos Filipe Ximenes Belo, Bischof und Nobelpreisträger
- 1948 - Henning Mankell, schwedischer Theaterregisseur, -intendant und Autor
- 1949 - Hennie Kuiper, niederländischer Radrennfahrer
- 1949 - Jim Lockhart, irischer Musiker
- 1951 - Blaise Compaoré, burkinischer Politiker (Präsident von Burkina Faso)
- 1955 - Bruno Pezzey, österreichischer Fußball-Nationalspieler
- 1957 - Ulrich Karger, Autor und Religionslehrer
- 1958 - Nicholas Gregory Mankiw, US-amerikanischer Ökonom
- 1958 - Piotr Sobociński, polnischer Kameramann
- 1960 - Joachim Löw, deutscher Fußballtrainer
- 1963 - Jörn Andersen, norwegischer Fußballspieler
- 1964 - Michael Rummenigge, deutscher Fußballspieler
- 1968 - Mary Onyali, nigerianische Leichtathletin und Olympionikin
- 1971 - Sarah Kane, britische Schriftstellerin und Regisseurin
- 1977 - Tammy Crow, US-amerikanische Synchronschwimmerin im Olympia-Team von 2004

Gestorben


- 619 - Laurentius von Canterbury, Zweite Erzbischof von Canterbury
- 1014 - Sven I. Gabelbart, dänischer König
- 1142 - Yo-Fei, Chinesischer Feldherr der Song-Dynastie
- 1290 - Heinrich XIII., Herzog von Niederbayern
- 1468 - Johannes Gutenberg, Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern
- 1602 - Paul Melissus, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Komponist
- 1679 - Jan Steen, holländischer Maler
- 1736 - Tommaso Ceva, italienischer Dichter und Mathematiker
- 1752 - Sophie Sabina Apitzsch, Hochstaplerin
- 1790 - Johann Bernhard Hermann, Intellektueller des 18. Jahrhunderts
- 1811 - Johann Beckmann, Landwirt und Technologe
- 1832 - Karl Viktor von Bonstetten, Schweizer Schriftsteller
- 1846 - Otto von Kotzebue, russischer Marineoffizier und Entdecker
- 1853 - August Kopisch, deutscher Maler und Schriftsteller ("Die Heinzelmännchen von Köln")
- 1862 - Jean Baptiste Biot, französischer Physiker und Mathematiker
- 1867 - Maximilian zu Wied, deutscher Naturforscher und Ethnograph
- 1868 - Karl Mathy, deutscher Bankier und Staatsminister in Baden
- 1869 - Heinrich Ritter, deutscher Philosoph
- 1874 - John Prince-Smith, Volkswirt und Manchesterliberaler in Deutschland
- 1881 - John Gould, britischer Ornithologe
- 1884 - Josefine Gallmeyer, österreichische Schauspielerin
- 1889 - Belle Starr, Räuberbraut
- 1890 - Christoph Buys-Ballot, niederländischer Wissenschaftler und Admiral
- 1919 - Edward Charles Pickering, US-amerikanischer Astronom und Physiker
- 1920 - Otto Bütschli, deutscher Zoologe
- 1924 - Thomas Woodrow Wilson, 28. US-Präsident und Friedensnobelpreisträger
- 1925 - Oliver Heaviside, britischer Mathematiker und Physiker
- 1929 - Agner Krarup Erlang, dänischer Mathematiker
- 1935 - Hugo Junkers, deutscher Ingenieur und Unternehmer
- 1935 - Quincas Laranjeiras, Gitarrist und Komponist
- 1936 - Johann Georg Eschenburg, Advokat und Notar in Lübeck, Senatssekretär, Bürgermeister
- 1945 - Roland Freisler, deutscher Richter und Präsident des Volksgerichtshofs
- 1948 - Franz Xaver Müller, österreichischer Komponist, Priester und Domkapellmeister
- 1950 - Karl Seitz, österreichischer Staatspräsident
- 1951 - August Horch, Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi
- 1956 - Eilhard Alfred Mitscherlich, deutscher Bodenkundler und Agrarwissenschaftler
- 1956 - Émile Borel, französischer Mathematiker und Politiker
- 1959 - Buddy Holly, US-amerikanischer Rock'n'Roll Musiker und Komponist
- 1959 - Ritchie Valens, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1959 - The Big Bopper, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 1967 - Joe Meek, britischer Produzent
- 1969 - Al Taliaferro, US-amerikanischer Comiczeichner
- 1974 - Erhart Kästner, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Umm Kultum, Ägyptische Sängerin
- 1979 - Fritz Berg, erster Präsident des BDI nach 1945
- 1983 - Antonio Samorè, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1983 - Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler und Gründer der Firma Campagnolo
- 1984 - Hubert Ney, deutscher Politiker
- 1986 - Alfred Vohrer, deutscher Filmregisseur und Drehhbuchautor
- 1988 - Radamés Gnattali, brasilianischer Musiker und Komponist
- 1989 - John Cassavetes, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1992 - Otto Arndt, SED-Funktionär und Minister für Verkehrswesen der DDR
- 1997 - Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller
- 1998 - Gabriel Laub, tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker
- 1999 - Juan Amenábar, chilenischer Komponist
- 2002 - Hans Paetsch, deutscher Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher
- 2003 - João César Monteiro, portugiesischer Regisseur
- 2005 - Corrado Bafile, römisch-katholischer Theologe, Diplomat und Kirchenfunktionär
- 2005 - Ernst Mayr, Deutsch-US-amerikanischer Biologe
- 2005 - Joseph Anthony De Palma, Bischof von De Aar
- 2005 - Surab Schwania, Premierminister Georgiens

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Ansgar (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox)
  - Hl. Blasius von Sebaste (katholisch)
  - Prophetin Hanna (orthodox)
- Schlenggeltag

Siehe auch


- 2. Februar - 4. Februar
- 3. Januar - 3. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0203 ja:2月3日 ko:2월 3일 simple:February 3 th:3 กุมภาพันธ์

Gouverneur

Der Gouverneur (aus dem Französischen; engl. Governor, span. Gobernador, russ. Губернатор (gubernator) dt. Regent) ist der Leiter eines zivilen oder militärischen Bereichs, der sich auf ein mehr oder weniger begrenztes Gebiet bezieht. Zivile Gouverneure gibt es z.B.
- in den Bundesstaaten der USA (wo sie den österreichischen Landeshauptmännern bzw. den deutschen Ministerpräsidenten oder Schweizer Landammännern entsprechen), vgl. Gouverneur (USA)
- in Russland, vgl. Gouverneur (Russland)
- in den Bundesstaaten Brasiliens
- in den argentinischen Provinzen
- in den Präfekturen Japans
- in denjenigen Mitgliedsländern des Commonwealth of Nations, in denen Staatsoberhaupt die britische Königin ist, wird mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs die Königin durch einen Generalgouverneur vertreten. (Der Vertreter der britischen Krone, also der Regierung des Vereinigten Königreichs ist hingegen der Hochkommissar.)
- in den türkischen Provinz als Provinzleiter. In Zeiten des Kolonialismus und Imperialismus waren die Gouverneure die Verwalter einer Kolonie, die entweder direkt vom König/Kaiser oder vom zuständigen Vizekönig/Generalgouverneur eingesetzt wurden. Gouverneur ist auch die Übersetzung, auf Französich (Zeitungen und andere Medias) für Landeshauptmann. Militär-Gouverneure sind die obersten Befehlshaber einer Festung, einer Garnison, eines militärischen Standortes oder eines militärisch besetzten Gebiets (Landes) (Okkupation), vgl. Gouverneur (Militär). Als Gouverneur wird ferner auch der Chef (Präsident) einer Notenbank bezeichnet. ja:知事 ms:Gabenor

1978

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Der Kranich (lat. Grus grus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Willy Ritschard wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Großbritannien, Irland und Dänemark werden Vollmitglieder der Europäischen Gemeinschaft
- 1. Januar: Bildung der Gemeinde Feldhorst, Kreis Stormarn, aus den bisher eigenständigen Dörfern Steinfeld und Havighorst (KO)
- 2. Januar: In Hamburg feiert die Staatsoper ihr 300jähriges Bestehen
- 17. Januar: Die Poullain-Affäre kostet den nordrhein-westfälischen Finanzminister Friedrich Halstenberg (SPD) sein Amt. Die Westdeutsche Landesbank Girozentrale kündigt am selben Tag nachträglich fristlos ihrem zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden Ludwig Poullain
- 25. Januar: Swasiland wird Mitglied in der UNESCO
- 2. Februar: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den Komoren und Deutschland
- 2. Februar: trat der damalige deutsche Verteidigungsminister Georg Leber von seinem Amt zurück. Den Anlass für den Sturz bildete dabei eine Abhör-Affäre des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), für die er die Verantwortung übernahm
- 15. Februar