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| Berber (Pferd) |
Berber (Pferd)Als eine sehr alte Pferderasse verwendete man den Berber schon früh zur Veredelung anderer Rassen. So beeinflusste der Berber die Entstehung des Andalusiers in Spanien oder des Englischen Vollbluts in England. Zur Verbreitung des Berbers trugen auch
die Mittelmeerhäfen an der nordafrikanischen Küste bei, von denen aus die Pferde über Jahrhunderte verschifft wurden. Es findet sich zwar heute in so gut wie allen nordafrikanischen Landschlägen Berberblut, die Reinzucht aber beschränkt sich vornähmlich auf die Staatsgestüte. Eine Kreuzung von Araber und Berber, der Araber-Berber, erfreut sich als Sportpferd großer
Beliebtheit.
Weblinks
- [http://www.vfzb.de/html/rasseinfos.html Rasseinfos des Vereins der Freunde und Züchter des Berberpferdes]
Kategorie:Pferderasse
PferderassePferde kann man, gegliedert nach dem ursprünglichen Zuchtgebiet, in folgende Rassen einteilen (eine alphabetische Liste befindet sich unter Wikipedia:WikiProjekt Pferdesport/Rassen).
Europa
Warmblutrassen
- Cavalli della Madonna, bzw. Einsiedler Pferd
- Deutsches Reitpferd
- Bayerisches Warmblut
- Brandenburger Warmblut
- Hannoveraner
- Hessisches Warmblut
- Holsteiner
- Mecklenburger Warmblut
- Oldenburger
- Rheinisches Warmblut
- Sachsen-Anhaltiner Warmblut
- Sächsisches Warmblut
- Thüringer Warmblut
- Trakehner
- Warmblut des Zuchtverbandes für deutsche Pferde
- Westfale
- Württemberger Warmblut
- Zweibrücker Warmblut
- British Sport Horse
- Calabreser
- Dänisches Warmblut
- Danubier
- Dutch Harness Horse oder Tuigpaard
- Frederiksborger
- Furioso
- Groninger
- Gelderländer
- Hackney (Pferd)
- Hrvatski Posavac
- Irish Sport Horse
- Kinsky-Pferd
- Kladruber
- Kleines deutsches Reitpferd
- KWPN (Koninklijk Warmbloed Paardenstamboek Nederland)
- Lettisches Warmblut
- Lipizzaner
- MaremmanoMaremmano
- Österreichisches Warmblut
- Polnisches Warmblut oder Wielkopolski
- Salerner
- Sardisches Pferd
- Schwedisches Warmblut
- Schweizer Warmblut
- Sella Italiano
- Selle Français oder Normanne
- Slowakisches Warmblut
- Tschechisches Warmblut
- Zangersheide
Iberische Pferderassen
Zangersheide 2005]]
- Altér Real
- Anglo-Luso
- Andalusier oder Raza Española
- Asturcon
- Baleare
- Burguete / Burgunder Kaltblut
- Garrano
- Iberian Sport Horse
- Kartäuser-Pferd oder Cartujano
- Lusitano
- Menorquin
- Pura Raza Española (PRE) oder Reiner Andalusier oder Reine Pferde spanischer Rasse
- Sorraia
schwere Warmblut- und leichte Kaltblutrassen
- Alt-Oldenburger / Ostfriesen
- Alt-Österreichisches Warmblut
- Alt-Württemberger
- Cleveland Bay
- Cob Normand
- Döle Traber
- Döle Pferd
- Finnischer Klepper
- Freiberger
- Irish Draught Horse
- Mérens oder Ariègeois
- Murgese
- Nonius
- Nordschwedisches Kaltblut
- Rottaler Pferd
- Schweres Warmblut
- Tori
Kaltblut]
- Abtenauer
- Altmärkisches Kaltblut
- Ardenner
- Belgischer Ardenner
- Auxois
- Boulonnais
- Brabanter oder Belgisches Kaltblut
- Bretone
- Clydesdale
- Comtois
- Italienisches Kaltblut
- Jütländer
- Mecklenburger Kaltblut
- Noriker oder Süddeutsches Kaltblut
- Cob Norman
- Percheron
Percheron]
- Pinzgauer (Pferd)
- Poitevin
- Rheinisch-Westfälisches Kaltblut
- Sächsisch-Thüringisches Kaltblut
- Schleswiger Kaltblut
- Schwarzwälder Kaltblut
- Shire
- Suffolk Punch
- Trait Mulassier
- Trait du Nord
- Anglo-Araber / AA
- Anglo-Arabisches Vollblut / AAV
- Englisches Vollblut
- Irisches Vollblut
- Shagya-Araber
Kleinpferd]
- Aegidienberger
- Albaner
- Arenberg-Nordkirchener Pony
- Arravani
- Aveglineser / Italienischer Haflinger
- Bardigiano
- Belgisches Reitpony
- Bosniake
- British Riding Pony
- British Spotted Pony
- Camargue-Pferd
- Cavallino di Monterufoli
- Connemara-Pony
- Dales-Pony
- Dartmoor-Pony
- Deutsches Reitpony
- Dülmener Wildpferd
- Exmoor Pony
- Färöerpony
- Fell Pony
- Fjord-Pferd/Norweger
- Gotland-Pony
- Haflinger
- Arabo-Haflinger
- Highland-Pony
- Holländisches Reitpony und Holländisches Kleinpferd mit arabischem Blut
- Huzule
- Isländer
- Konik
- Landais Pony
- Lehmkuhlener Pony
- Lewitzer
- Liebenthaler Pferd
- New Forest-Pony
- M%C3%A9rens
- Pindos Pony
- Pottok Pony auch Potok, Pottoka oder Pottiok
- Schweike
- Senner (Pferd)
- Shetland Pony
- Deutsches Classic Pony
- Deutsches Part-Bred Shetland Pony
- Skyros Pony
- Tinker oder Gypsy Cob
- Welsh-Pony
- Welsh Mountain Pony
- Welsh B Pony
- Welsh Pony im Cobtyp
- Welsh Cob
sonstige Pferderassen
- Friese
- Irish Draught Horse und Irish Hunter
- Knabstrupper
- Leutstettener oder Sarvar
- Tarpan
- Traber
Russland und angrenzende Staaten
Warmblüter und Vollblüter
- Achal Tekkiner
- Anglo-Karatschaever / Anglo-Kabardiner
- Belorusse
- Budjonny
- Delibos
- Don-Pferd
- Kabardiner
- Karabagh
- Karachai
- Kisberer-Felver
- Mingrelian
- Orlow-Traber
- Russisch Trakehner
- Tersker
- Tschernomor-Pferd
- Ukrainer
Kaltblüter
- Russisches Kaltblut
- Sowjetisches Kaltblut
- Weißrussisches Kaltblut
- Wladimirer Kaltblut
- Woronesch-Pferd
Ponys und Kleinpferde
- Baschkire / Bashkir Curly / Curly Horse
- Kaspisches Kleinpferd
- Konik
Südamerika
- Argentinisches Reitpferd
- Azteke (Pferd)
- Brasilianisches Warmblut
- Caballo de Paso
- Campolina
- Chilean Corralero
- Criollo
- Falabella oder Miniature Horses
- Mangalarga Marchador
- Paso Fino
- Paso Iberoamericano
- Paso Peruano
Nordamerika
- American Cream Draft Horse
- American Cream Horse
- American Quarter Horse
- American Saddlebred
- American Standardbred
- American Warmblood
- Appaloosa
- Appaloosa Sport Horse
- Ara-Appaloosa
- Brindle Horse
- Canadian Cutting Horse
- Canadian Horse
- Canadian Sport Horse
- Colorado Ranger
- Missouri Foxtrotter
- Morgan
- Mustang
- Paint Horse
- Palomino
- Tennessee Walking Horse
- American Miniature Horse
- American Paint Pony
- American Shetland Pony
- American Walking Pony
- Assateague-Pony
- Cayuse Indianer Pony
- Galiceno Pony
- Polo Pony
- Pony of the Americas
- Quarter Pony
- Rocky Mountain Pony
Afrika
- Abessiner
- Basuto Pony
- Boerperd oder Burenpferd
- Caspian Pony
- Dongolavi oder Kordofani (Western Sudan Pony)
- Namibia Wüstenpferde
- Araber-Berber
- Asil Araber / rein ägyptischer Vollblutaraber
- Berber
- Vollblutaraber oder Arabisches Vollblut
- Arabisches Partbred
Indien, Asien, Pazifik
- Australian Stock Horse
- Australian Warmblood
- Australisches Pony
- Ban-ei
- Batak Pony oder Deli Pony
- Brumby
- Cheju Pony
- China Pony
- Indianbred
- Kathiawari
- Mongolisches Pferd
- Przewalski-Pferd (mongolisches Wildpferd)
- Sumba-Pony
- Riwoche-Pony
- Waler
Verwandte Themen
- Pferd
- Wildpferde, Halbwilde Pferde, Hauspferd
- Gangpferde, Westernpferde, Barockpferde
- Farbzuchten
- Pintos
- Araberpinto
- Barockpinto
- Pinto Hunter
- Pinto Pony
- Stocktyp Pinto
- Palomino
- Cremello / Albino / Perlino
- Buckskin / Falbe
- Maultier, Maulesel
- Karossierpferd
Weblinks
- [http://www.genres.de/tgrdeu/ Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland]
- [http://www.pferde-pferderassen.de Pferderassen - Infoportal]
- [http://www.welt-der-pferde.de/rassen.htm Rasseportraits]
Pferderassen
Englisches Vollblut
Das Englische Vollblut bezeichnet eine speziell für den Rennsport gezüchtete Pferderasse aus der Gruppe der Vollblüter. In deutschen Abstammungspapieren werden englische Vollblüter durch ein xx hinter dem Namen gekennzeichnet.
Sie wurden im 17. Jahrhundert in England aus einheimischen Rennpferdstuten und drei importierten Araberhengsten gezüchtet. Diese Hengste, Byerley Turk, Darley Arabian und Godolphin Barb gelten als die Stammväter des Englischen Vollblutes. Einer neueren Studie zufolge, die auf einer Auswertung verschiedener DNA-Analysen basiert, ist Darley Arabian Stammvater von 95% aller englischen Vollblüter. Seit 1793 werden englische Vollblutpferde im "General Stud Book" in England eingetragen. Für eine Eintragung müssen die Pferde nicht nur eine entsprechende Abstammung aufweisen, sondern auch eine ausreichende Leistung auf den Rennbahnen aufweisen.
Als Rennpferde berühmt gewordene englische Vollblüter sind Northern Dancer, Eclipse, Man o'War, Seabiscuit, War Admiral.
Englische Vollblüter gelten als die schnellsten Rennpferde der Welt und erzielen auf Auktionen Höchstpreise, teilweise bis zu mehreren Millionen Dollar.
Neben ihrer Schnelligkeit sind Englische Vollblüter aber auch gute Reit- und Springpferde. So wird der Weltrekord im Hochsprung mit 2,47 m von dem Englischen Vollblüter Huaso gehalten und der Hengst Brilliant wurde 1952 Vierter im Deutschen Galoppderby und gewann sowohl 1960 als auch 1961 unter Rosemarie Springer die Deutsche Meisterschaft Dressur der Damen.
Siehe auch: Liste der Pferderassen
Weblinks
- [http://science.orf.at/science/news/36605 Zur Abstammung von Vollblütern]
- [http://www.allbreedpedigree.com/ Abstammungsdaten von Pferden - Datenbank]
Kategorie:Pferderasse
ja:サラブレッド
Mittelmeer
Das Europäische Mittelmeer (meist nur Mittelmeer bzw. auch Mittelländisches Meer genannt), das etwa 2,5 Mio. km² groß und bis zu 5.267 m tief ist, ist ein Mittelmeer zwischen Europa, Afrika und Asien das von einem eigenen schmalen Klimagürtel umschlossen und von einer eigenen Flora und Fauna geprägt wird.
Geographie
Das Europäische Mittelmeer, das auch ein Binnenmeer des Atlantiks ist, liegt als am stärksten von Festländern umgebenes bzw. vom Ozean getrenntes Mittelmeer zwischen den eben genannten Kontinenten. Im Westen ist es durch die Straße von Gibraltar mit dem Atlantik verbunden, im Nordosten über die Dardanellen, das Marmarameer und den Bosporus mit dem Schwarzen Meer und im Südosten über den Sueskanal (seit 1869) mit dem Roten Meer, einem Binnenmeer des Indiks.
Zu diesem großflächigen Mittelmeer, das zu den ozeanischen Nebenmeeren gezählt wird, gehören neben zahlreichen kleinen Inseln, großen und kleinen Inselgruppen und Eilanden die großen Inseln Korsika, Sardinien, Sizilien, Kreta, Rhodos und Zypern; in das Europäische Mittelmeer ragt von Norden her die Apenninenhalbinsel mit dem Großteil Italiens; sie trennt das eigentliche Meer von der Adria.
Daten
Das Europäische Mittelmeer bedeckt etwa 2,5 Mio km² Fläche. Seine größte Meerestiefe liegt bei 5.267 m (siehe Meeresboden).
Römischer Name
In der Antike wurde das Europäische Mittelmeer von den Römern Mare Nostrum genannt, was Unser Meer bedeutet. Diese Namensgebung resultiert daraus, dass das Römische Reich (Imperium Romanum) zeitweise das gesamte Mittelmeer umschloss.
Geschichte / Geologie
Das Europäische Mittelmeer ist ein Überrest des Tethysmeeres des Erdmittelalters. Vor 6 Millionen Jahren schloss sich die Straße von Gibraltar aufgrund der plattentektonischen Kollision Afrikas mit Europa. Teile des Mittelmeeres trockneten wiederholt aus, so dass sich am Meeresboden mächtige tertiäre Gips- und Salzlager finden. Zuletzt war das Nebenmeer des Atlantiks während der Eiszeiten zumindest teilweise ausgetrocknet. Daher fand Henry Cosquer, ein französischer Taucher, 1985 nahe Marseille eine später nach ihm benannte Höhle mit prähistorischen Felszeichnungen, deren Eingang 36 Meter unter dem Meeresspiegel liegt.
Im 2. Weltkrieg war das Europäische Mittelmeer Kriegsschauplatz (siehe hierzu unter Mediterranean Theatre of Operations).
Salinität
Der Salzgehalt des Europäischen Mittelmeeres liegt mit rund 38 Promille höher als der des Atlantiks. Dies ist eine Folge der starken Verdunstung, die nicht durch den Süßwasserzufluss der großen Flüsse und Ströme ausgeglichen wird. Daher fließt am Grund der Straße von Gibraltar ein kräftiger Salzwasserstrom in den Atlantik ab, während an der Oberfläche eine entsprechend zum Netto-Wasserverlust noch stärkere Gegenströmung salzärmeres und daher leichteres Ozeanwasser in das Mittelmeer transportiert.
Meereswelt
Meeresboden
Innerhalb des Europäischen Mittelmeeres bzw. auf dessen Meeresboden befinden sich Schwellen, Tiefseebecken und ein Meerestief.
Im Westteil des Meeres liegt das Algerisch-Provenzalische Becken, das bis zu 3.255 m tief ist. In seinem westlichen Mittelteil befindet sich das Tyrrhenische Becken im Tyrrhenischen Meer, das bis zu 3.758 m tief ist. In seinem östlichen Mittelteil liegt das Ionische Becken im Ionischen Meer, das in der Calypsotief - der tiefsten Stelle des Europäischen Mittelmeers - bis zu 5.267 m tief ist. Im Osten befindet sich das Levantische Becken im Levantischen Meer, das bis zu 4.517 m tief ist.
Horizontale Gliederung
Das Europäische Mittelmeer ist durch zahlreiche Nebenmeere, Golfe, Buchten und Meeresstraßen gegliedert; an seinem West- und Ostrand stößt es jeweils an eine Meerenge, die zum Ozean bzw. zu einem Binnenmeer überleiten.
Im Westen ist das Europäische Mittelmeer durch die Straße von Gibraltar mit dem Atlantik verbunden. Im Nordosten ist es über die Dardanellen, das Marmarameer und den Bosporus mit dem Schwarzen Meer verbunden und im Südosten über den 1869 fertiggestellten Sueskanal auch mit dem Roten Meer, ein Binnenmeer des Indischen Ozeans. Das Marmarameer - nicht aber das Schwarze Meer - wird häufig noch zum Mittelmeer gezählt.
Während sein Westteil keinen besonderen Namen trägt, ist das Europäische Mittelmeer durch eigene Nebenmeere und Buchten stark untergliedert: Im Norden liegt das Ligurische Meer mit dem Golf von Genua, im Mittelteil befinden sich das Tyrrhenische Meer, die Straße von Messina, das Ionische Meer, die Straße von Sizilien, die Kleine Syrte (Golf von Gabès), die Straße von Otranto, das Adriatische Meer, die Große Syrte, die Ägäis und im Ostteil das Levantische Meer.
Küsten
Bekannte Küstenabschnitte sind beispielsweise:
- Côte d’Azur
- Costa del Sol
- Riviera
- Sahel
Inselwelt
Die bedeutendsten Inseln, Inselgruppen und Halbinseln im Europäischen Mittelmeer sind (von West nach Ost): Balearen, Korsika, Sardinien, Sizilien, Malta, Peloponnes, Kreta, Dodekanes (Rhodos), Zypern.
: Für weitere Inseln im Europäischen Mittelmeer siehe hier.
Zuflüsse
In das Europäische Mittelmeer bzw. in dessen Randmeere münden unter anderen diese Flüsse und Ströme, die bis auf den Muluja, einige kleinere Bäche bzw. Flüsse und insbesondere den Nil alle aus nördlichen Himmelsrichtungen einmünden:
- Arno - Ligurisches Meer
- Drin - Adria
- Ebro - Westteil des Europäischen Mittelmeers
- Ebros (Ewros) - Ägais
- Etsch - Adria
- Großer Mäander - Ägais
- Júcar - Westteil des Europäischen Mittelmeers
- Kleiner Mäander - Ägais
- Muluja (Wadi al-Muluyah) - Westteil des Europäischen Mittelmeers
- Nil - Levantinisches Meer
- Piave - Adria
- Po - Adria
- Rhône - Ligurisches Meer
- Segura - Westteil des Europäischen Mittelmeers
- Seman - Adria
- Strymon - Ägäis
- Tiber - Tyrrhenisches Meer
Staaten & Abhängige Gebiete
Anrainerstaaten sind:
- Im Norden: Gibraltar, Spanien, Frankreich, Monaco, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland und die Türkei
- im Osten Syrien, der Libanon, Israel und der Gazastreifen
- im Süden Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko, sowie die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla.
Literatur
- Hofrichter, Robert: Das Mittelmeer, Bd. 1: Allgemeiner Teil. Spektrum Akademischer Verlag, 2002. - ISBN 3-82741-050-9
- Ders., Das Mittelmeer, Bd. 2/2 : Bestimmungsführer. Spektrum Akademischer Verlag, März 2006. - ISBN 3-82741-170-X
- Bergbauer, Matthias/Humberg, Bernd: Was lebt im Mittelmeer? Franckh-Kosmos Verlag, 1999. - ISBN 3-44007-733-0
- Bärtels, Andreas: Pflanzen des Mittelmeerraumes. Ulmer, 2003. - ISBN 3-80013-287-7
- Wagner, Horst-Günter: Mittelmeerraum. Geographie, Geschichte, Wirtschaft, Politik. Darmstadt 2001 (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 93 Abb., 29 Tab., 75 Bilder, 381 S. - ISBN 3-534-12339-5.
Weblinks
- [http://www.eckart-winkler.de/reise/specials/ins_mit.htm Die größten Mittelmeer-Inseln]
- [http://europa.eu.int/comm/research/rtdinfsup/de/sea1.htm Planet Ozean - Sonniges Mittelmeer] (Europäische Kommission)
Siehe auch
- Mittelmeerraum
- Nebenmeer
- Binnenmeer
- Mittelmeere
- Randmeer
!
ja:地中海
ko:지중해
th:ทะเลเมดิเตอร์เรเนียน
zh-min-nan:Tē-tiong-hái
NordafrikaAls Nordafrika bezeichnet man das Gebiet des afrikanischen Kontinents Afrika, das nördlich der Wüste Sahara liegt. Es umfasst die Maghrebstaaten und Ägypten und manchen Definitionen zufolge auch den Sudan. Die Sprache ist arabisch und die Bevölkerungsmehrheit hellhäutig.
Kontakte zwischen Nord- und Schwarzafrika beschränkten sich, auf Grund der Schwierigkeiten, die Wüste zu durchqueren, fast ausschließlich auf den Handel entlang der Ost- und Westküste des Kontinents und das Befahren des Nils. Dies blieb bis nach der arabischen Expansion und der Ausbreitung des Islam der Fall.
Obwohl die nordafrikanische Kultur wie auch seine Einwohner sowohl afrikanische als auch mittelöstliche Wurzeln hat, sind die meisten Nordafrikaner entweder arabisch oder berberisch sprechende Moslems (und nur im Falle der Kopten, Christen).
Manche nordafrikanische Länder, vor allem Ägypten und Libyen, werden politisch oft zum Nahen Ostens gezählt, wegen der intensiven Kontakte mit diesem. Zudem gehört die Sinai-Halbinsel (Teil Ägyptens) zu Asien und ist unumstrittener Teil des Nahen Ostens.
Sinai-Halbinsel
Staaten Nordafrikas
- Ägypten (Hauptstadt Kairo)
- Algerien (Hauptstadt Algier)
- Libyen (Hauptstadt Tripolis)
- Marokko (Hauptstadt Rabat)
- Sudan (Hauptstadt Khartum)
- Tunesien (Hauptstadt Tunis)
- Demokratisch-arabische Republik Sahara (DARS) (ehem. Westsahara) (Hauptstadt El Aaiun, unter marokkanischer Verwaltung)
Manchmal werden Äthiopien, Eritrea und Mauretanien ebenfalls als Teil dieser Region angesehen. Gewöhnlich sind aber Eritrea und Äthiopien ostafrikanische und Mauretanien ein westafrikanischer Staat.
Geschichte
Vorgeschichte
Epipaläolitische Fundstellen sind in Nordafrika selten, viele wurden vermutlich durch den steigenden Meeresspiegel vernichtet. In der Höhle von Haua Fteah (Libyen, Kyrenaika) fanden sich die Reste von wilden Schafen, Auerochsen und Gazellen. Schafknochen stammen auch aus der Höhle von Hagfet ed-Dabba.
Aus Fundorten im Maghreb stammen Mahlsteine und Klingen mit Sichelglanz.
Aus der Zeit des klimatischen Optimums im frühen Holozän stammen mesolithische Fundstellen mit Knochenharpunen, Mikrolithen und Mahlsteinen. Fische, Muscheln und Schnecken, Krokodile, Süßwasserschildkröten und Flusspferde wurden zur Ernährung genutzt, Knochen von Antilopen und Wildrindern zeigen, dass man auch in der Savanne jagte. In der Sahara wurden wilde Gräser wie Hirse gesammelt, in Nordafrika auch Früchte und Wurzelknollen. Keramik tritt hier sehr früh auf und ist nicht an eine voll-neolithische Wirtschaftsweise gebunden.
Fundstellen im östlichen Hoggar in Libyen belegen die Jagd vor allem auf Wildschafe. Ab dem 7. Jahrtausend sind Strukturen wie Pferche und Windschirme belegt, zum Beispiel aus der Höhle von Uan Afuda. Hier fand sich auch mit Wellenlinien verzierte Keramik. Schafkoprolithen mit zerquetschen Samen belegen eine absichtliche Fütterung und daher wohl auch Stallhaltung morphologisch wilder Schafe. Auch wilde Hirse (Panicum und Setaria) wurde nachgewiesen.
Aus dem 5. Jahrtausend sind eindeutige Belege domestizierter Rinder bekannt (Ti-n-Torha, Uan Muhuggiag, Aures, Amekni und Meniet in Algerien, Adrar Bous und Arlit im Niger), daneben wurde auch noch gejagt und Gräser und Wurzelknollen gesammelt. Auch Felsbilder stellen solche domestizierten Tiere dar. Sie stammen vor allem aus dem mittleren Holozän, als die Viehzucht immer bedeutender wurde.
Felsbilder in der Sahara zeigen teilweise Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Ob es sich dabei um die "Urbevölkerung" der Sahara handelt, ist unklar.
J. D. Clark (1962, 1964) brachte den Anfang des Ackerbaus in Nordafrika mit einer Einwanderung relativ weniger Menschen aus dem Vorderen Orient über das dem Niltal ca. 4000 v. Chr. in Verbindung. Die Ausbreitung ins Sahel, ausgelöst durch zunehmende Austrocknung, setzt er um 2000 v. Chr. an.
Aus Marokko sind Funde der neolithischen Cardial-Kultur bekannt, die auch an den Küsten Italiens, Frankreichs und Spaniens gefunden wurde.
Intensiver Ackerbau ist erst seit dem ersten Jahrtausend bekannt, als in den Oasen des südwestlichen Libyens eine dichtere Besiedlung nachzuweisen ist, und Ackerbau mit unterirdischen Bewässerungskanälen (foggara) betrieben wurde. Dies ist vermutlich mit den Garamanten zu verbinden, die aus den Werken des griechischen Schriftstellers Herodot bekannt sind.
Historische Überlieferungen
Die uns geläufige Geschichte Nordafrikas fängt sicherlich mit der Geschichte des Alten Ägyptens an, ist verbunden mit der Geschichte Karthagos und setzt sich fort mit den Eroberungen durch das Römische Reich. Anschließend ließe sich noch etwas über die Wandalen und einige andere Völker berichten, die im Zuge der Völkerwanderung über die Straße von Gibraltar bis nach Nordafrika vorgedrungen und auch hier geblieben waren.
Mittelalter
Nach 632, dem Tod Mohammeds, geriet Nordafrika sehr schnell unter islamischen Einfluss.
Neuzeit
In der frühen Neuzeit kam der Großteil des Gebietes, mit Ausnahme von Marokko und dem Innern der Sahara unter die lockere Kontrolle des Osmanischen Reichs. Im 19. und 20. Jahrhundert wurde es von Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien besetzt.
Klimaentwicklung
Das Pleniglazial um 18.000 BP war in Nordafrika durch extrem trockene Bedingungen gekennzeichnet. Man geht davon aus, dass die mittlere Temperatur bis zu 9° niedriger war als heute. Die Sahara erstreckte sich 500 km weiter südlich als heute. Das Innere der Wüste wurde unbewohnbar, und die dort ansässigen Jäger und Sammler zogen in feuchtere Gegenden, wie dem Niltal.
Am Übergang zum Holozän wanderte der Monsun-Gürtel rasch nach Norden. Dadurch wurde das Klima in Nordafrika plötzlich deutlich feuchter, und zwar feuchter als heute. Schätzungen liegen zwischen 5 und 15x feuchter als heute. Die Seespiegel waren deutlich höher als im Moment.
Im mittleren Holozän wurde das Klima zunehmend trockener, obwohl es auch einige feuchtere Klimaperioden gab.
Siehe auch:
- Afrika, Maghreb, Capsien
Quellen
- Graeme Barker, Transitions to farming and pastoralism in North Africa. In: Peter Bellwood/Colin Renfrew, Examining the farming/language dispersal hypothesis (Cambridge 2002) 151-160.
- J. D. Clark, The spread of food production in Sub-Saharan Africa. Journal of African History 3, 1962, 211-228.
- S. di Lernia/G. Manzi (Hrsg.), Before food production in North Africa (Forlí 1998).
Literatur
S. Faath (Hrsg.): Demokratie und Menschenrechte in Nordafrika. Hamburg (1992)
Kategorie:Nordafrika
ja:北アフリカ
ko:북아프리카
Araber-BerberDie Araber-Berber sind eine Pferderasse und gehören eigentlich zu den Partbred-Arabern.
Sie sind eine Mischung aus Arabern oder Vollblutarabern und Berbern. Berber sind eine aus Nordafrika stammende eher kleine Pferderasse. Sie gehören zu den Vorfahren der Iberischen Pferde und gleichen diesen stark im Typ. Die Araber-Berber sind in südlichen Regionen (vor allem Tunesien, Algerien, Marokko) sehr beliebt, weil sie die guten Eigenschaften zweier Rassen vereinen. Sie sind schnell und wendig, werden deshalb auch gerne bei Fantasia eingesetzt, dabei aber weniger grazil als die Vollblutaraber. Ihr Temperament gilt als ausgeglichener als beim Vollblutaraber.
Araber-Berber habe häufig auch eine Veranlagung zum Tölt oder Walk. Bei ihnen kommen alle Fellfarben vor. Auch in Mitteleuropa werden sie immer beliebter. Es gibt jedoch noch sehr wenige Züchter in diesem Gebiet.
Kategorie:Pferderasse
Kategorie:PferderasseDiese Kategorie enthält nur die Pferderassen, die auch als Haustiere vom Menschen gehalten werden. Verwilderte Rassen, wie zum Beispiel das Assateague-Pony sind unter der Oberkategorie Pferde einsortiert.
Eine weitere Übersicht findet sich in der Liste der Pferderassen.
Kategorie:Unpaarhufer
Kategorie:Pferd
Kategorie:Haustier
SinusvenenthromboseAls Sinusvenenthrombose wird das Auftreten von Blutgerinnseln in den großen Sammelvenen des Gehirns, der venösen Sinus, bezeichnet.
Sinusvenenthrombosen sind eine seltene, aber gefürchtete Ursache von Infarkten (Schlaganfällen) des Gehirns; im Verhältnis zu den Arterienverschlüssen sollen sie 60 x seltener auftreten. Sie führen in ca. 20 % zum Tode. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer.
Ursachen
Sinusvenenthrombosen werden gelegentlich durch eitrige Infektionen im Gesichtsbereich, Nasennebenhöhlenvereiterung oder Meningitis verursacht. Erkrankungen mit gesteigerter Blutgerinnung (Polycythämie, Antithrombinmangel u.v.a.) können eine Rolle spielen. Schwangere tragen ein erhöhtes Risiko. Einige Medikamente wie Kontrazeptiva und Kortikoide sind ebenfalls nachteilig.
Symptome
Die Symptome einer Sinusvenenthrombose sind mehrdeutig: Kopfschmerzen, epileptische Anfälle
und Wesensveränderungen sowie in fortgeschrittenen Stadien Lähmungen, Sehstörungen und Bewusstseinseintrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit können auch bei anderen Erkrankungen beobachtet werden. Bei einer entzündliche Mitbeteiligung des Sinus cavernosus (etwa bei Sinusitis, Meningitis oder zunächst banal erscheinenden Entzündungen im Augen- oder Gesichtsbereich) besteht meist zusätzlich hohes Fieber.
- Frühzeichen sind Kopfschmerzen, epileptische Anfälle, Psychotische Symptome, Wesensveränderungen
- Im Vollbild treten Lähmungen, Sehverlust, Gefühlsstörungen und Bewusstseinseintrübung auf
- Spätfolgen sind Hirndruck und Tod durch Ausfall des Großhirnes
Diagnostik
Der klinische Verdacht auf eine Thrombose kann durch eine Bestimmung des D-Dimer-Spiegels im Blutserum erhärtet werden. In der Computertomographie oder Kernspintomographie sind Infarktzonen und Blutungen erkennbar, die nicht den bekannten arteriellen Versorgungsgebieten entsprechen.
Kernspintomographie
Manchmal können die Gerinnsel auch selbst sichtbar gemacht werden. Die Abbildung zeigt eine kontrastverstärkte T1w-gewichtete Kernspintomografie. Der im Bild links gelegene Blutleiter ist gegenüber dem normalen Sinus rechts aufgetrieben und enthält geronnenes, grau dargestelltes Blut, während die normalen Venen nur weißes Kontrastmittel enthalten.
Therapie
Heparin in hoher Dosierung, später dann oral anwendbare Gerinnungshemmer wie Phenprocoumon oder Warfarin; Hirndruckvorbeugung, Sedativa und Antikonvulsiva bei Anfällen. Die Auflösung oder chirurgische Entfernung der Thromben ist nur in seltenen Fällen möglich.
Kategorie:Neurologie
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