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Brigg

Brigg

Die Brigg ist ein Zweimaster mit Rahsegeln an beiden Masten. Namensgeber ist das am Großmast gefahrene Gaffelsegel, welches bei dieser Takelage Briggsegel heißt. Am vorderen Mast, dem Fockmast, wurden bis Mitte des 19. Jh. drei große Rahsegel und drei Stagsegel und am hinteren Mast, dem Großmast, zwei bis drei große Rahsegel und zwei bis drei Stagsegel sowie das Briggsegel gefahren. Ursprünglich führten Briggs an der unteren Rah des Großmasts kein Segel. In späteren Jahren wurden jeweils die beiden oberen Segel nocheinmal geteilt in Ober- und Untermars sowie Ober- und Unterbram. Das vereinfachte die Bedienung der Segel in schwerem Wetter und erhöhte die Anzahl der Rahen pro Mast auf fünf. Das Oberbramsegel wird heute auf vielen Schiffen auch Royal genannt. In Europa gibt es nur wenige Schiffe dieser Taklungsart, zum Beispiel die polnische Fryderyk Chopin oder die deutsche Roald Amundsen.

Weblinks


- [http://www.elm-mission.net/deutsch/mitteilen/ausgaben/012004/seite08.html die "Candide", eine Brigg von 1853]
- [http://www.sailtraining.de/roald.php die "Roald Amundsen" - eine klassische Brigg mit der Takelung des ausgehenden 19.Jh.].
- [http://www.sku-duesseldorf.de/sail/fchopin.htm die "Fryderyk Chopin" - eine sehr schnelle Brigg mit "echten" Royals (sechs Rahen pro Mast)] Kategorie:Segelschiffstyp

Zweimaster

Juli 2005]] Juli 2005]] Großsegler, Windjammer oder Tallship meint ein mehrmastiges Segelschiff.
Der Begriff ist ebenso unpräzise wie die Bezeichnungen Zwei-, Drei-, Vier-, Fünfmaster für Schiffe mit eben so vielen Masten.
Bekannte Großsegler sind beispielsweise Gorch Fock, Passat, Pamir, Padua, Peking, Pommern, Sedow, Alexander von Humboldt Obwohl Großsegler zu Beginn des 20. Jahrhunderst wegen der rentableren maschinenbetriebenen Schiffe nahezu zum Aussterben verurteilt waren, finden sich immer wieder Liebhaber, die für die Erhaltung solcher Schiffe sorgen. Häufig werden sie als Ausbildungsschiffe der Marine, zunehmend aber auch für touristische Zwecke genutzt. Auf internationalen Regatten wie der Kieler Woche, der Travemünder Woche, der Hanse Sail und anderen finden Windjammerparaden großen Anklang. Als Dreimaster wird in der Mode auch ein Männerhut mit breiter Krempe bezeichnet. Er ist eine späte Form des Dreispitz und wurde Bestandteil vieler Volkstrachten. Siehe: Brigg, Bark, Vollschiff, Schoner, Windjammer, Takelage

Weblinks


- [http://www.waterfordtallshipsrace.ie/ THE 2005 TALL SHIPS' RACE - WATERFORD, IRELAND (engl.)]
- [http://www.usenet-replayer.com/webrings/tall-ship.html Bilder von Großseglern] die im USENET veröffendlicht wurden und mit Suchfunktion archiviert sind. Kategorie:Segelschiffstyp

Rahsegel

Das Rahsegel ist ein zumeist rechteckiges oder trapezförmiges Segel, welches unter einer Rah genannten waagerechten Stange gefahren wird. Es dient dem Vortrieb auf großen Segelschiffen durch Windwiderstand oder Windströmung (siehe auch Segeln). Segeln Segeln Der Vorteil des Rahsegels ist, dass es in nahezu beliebiger Anzahl auf einem Schiff gefahren werden kann, da es mehrfach übereinander an einem Mast und an vielen Masten hintereinander angebracht werden kann. Das erreichte Maximum ist das bisher nur in 2 Exemplaren gebaute Fünfmast-Vollschiff mit insgesamt 30 Rahsegeln (der berühmte Windjammer und Flying P-Liner PREUSSEN, 1902-1910) bzw. 26 Rahsegeln (das Luxus-Kreuzfahrtschiff ROYAL CLIPPER, seit 2000). Die Fläche des einzelnen Segels bleibt daher begrenzt und somit handhabbar. Der größte Nachteil des Rahsegels ist, dass man damit nicht so hoch am Wind segeln kann wie mit Schratsegeln. Ein weiterer Nachteil des Rahsegels ist der hohe Personalbedarf beim Setzen und Reffen. Deshalb werden auf modernen Segelyachten keine Rahsegel mehr verwendet. Moderne Nachbauten großer Segelschiffe verwenden aber immer noch Rahsegel. Bei der ROYAL CLIPPER lassen sich die Rahsegel von Deck aus in den Rahen (Hohlrahen) aufwickeln! Rahsegelschiffe haben auch einige Schratsegel: den Besan (auf Vollschiffen zusätzlich am Kreuzmast auf Barken am eigenen Besanmast und auf Briggs am Großmast) sowie die Stagsegel zwischen den Masten und als Vorsegel. Das Rahsegel entstammt der nordeuropäischen Entwicklungslinie des Schiffbaus. Als erste verwendeten die Wikinger auf ihren Langbooten ein einzelnes Rahsegel, ebenso die Koggen der Hanse. Rahsegel verwendeten schon sehr früh die Ägypter und Phönizier, wie auf alten Abbildungen von Schiffen zu sehen ist. Im Mittelmeer setzte sich aber das Lateinersegel durch und das Rahsegel kam erst wieder in Gebrauch, als die nordeuropäische und mediterrane Entcklungslinie des Schiffbaus ab dem 13. Jahrhundert verschmolzen.

Benennung verschiedener Rahsegel

Rahsegel werden nach dem Mast und der Position an selbigem bezeichnet. Dabei trägt das jeweils unterste Segel (Untersegel) an jedem Mast den Namen des Mastes (Focksegel, Großsegel, Kreuzsegel (Bagien)). Die Namen darüber sind, von unten nach oben:
- Marssegel (engl. topsail)
- Bramsegel (engl. topgallantsail)
- Royalsegel (engl. royalsail)
- Skysegel (dt. = Himmelssegel; engl. skysail)
- Mondsegel (engl. moonsail, überaus selten) Die Mars- und manchmal auch die Bramsegel wurden in Unter- und Ober- geteilt, um die Handhabung zu erleichtern. Die europäischen Windjammer des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts fuhren überwiegend geteilte Mars- und Bramsegel plus Royalsegel, selten Skysegel (wie die Fünfmast-Auxiliar-Bark MARIA RICKMERS und das Viermastvollschiff PETER RICKMERS, einziges, je für eine deutsche Reederei gebaute Schiff dieses Typs mit sieben Rahen an jedem der vier Masten). Bei vielen Rahseglern sind die Obermars- und die Oberbramrah sowie die darüber liegenden Rahen geleitend am Mast gelagert und werden bei Nichtbenutzung abgesenkt. Die Obermarsrah und die Oberbrahmrah kommen dabei sehr dicht an die jeweils zugehörige Unterrah heran. Das verschiebt den Schwerpunkt des Schiffes bei geborgenen oberen Segeln deutlich in Richtung Schiffsrumpf und verbessert so das Verhalten bei Sturm. Siehe dazu das Bild der Krusenstern. Hochgezogen (geholt) werden die Rahen beim Setzen der Segel und abgesenkt (gefiert), beim Bergen. Damit sind mit geteilter Mars und Bram bis zu acht Rahsegel übereinander möglich gewesen, jedoch waren Schiffe mit diesem Rigg extrem selten. Manche Klipper fuhren Mondsegel, hatten aber dafür meist einfache Bramsegel, so daß selbst sieben Segel am Mast nur während der Klipperära häufiger anzutreffen waren. US-amerikanische Rahschiffe bevorzugten sechs Rahen am Mast mit einfachen Bram- und geteilten Marssegeln, dazu Royals und Skysegel (sog. three-skysailyarder). siehe auch: Rah, Rigg, Segel, Segeln, Takelage Kategorie:Segel

Gaffelsegel

Der Begriff Gaffel (niederdeutsch für "Gabel") bezeichnet eine verschiebbare, an einem Mast befestigte, schräg nach oben ragende Stange. Zwischen der Gaffel und dem Baum wird das asymmetrisch trapezförmige Gaffelsegel aufgespannt. Es handelt sich bei dem Gaffelsegel um eine Weiterentwicklung der Lateinertakelung. Allerdings findet Segel seinen hinteren Druckpunkt nicht über die Spiere am Mast, sondern in einer Klaue. Diese Klaue, ursprünglich aus einer starken Astgabel, später aus Gusseisen oder Stahl hergestellt findet ihren Widerpart in der sogenannten Piek, die am Ende des Rundholzes angeschlagen ist. Beim Setzen muss darauf geachtet werden, dass das Holz bis zum Anschlagpunkt der Gaffelklaue mittels Piekfall und Klaufall parallel zum Baum gehieft wird. Klaufall Klaufall Man unterscheidet prinzipiell die Normalgaffel von der Steilgaffel. Bei der Steilgaffel kann das Fahrzeug höher an den Wind gehen, allerdings steigt die Gefahr der Verwindung des Tuchs. Schnell waren die Grenzen des damaligen Baumwollsegeltuches erreicht. Man behalf sich mit eingearbeiteten Segellatten. Als Weiterentwicklung ist das Bermudarigg oder Hochrigg mit Dreieckssegeln anzusehen, welches dem Stand der heutigen Segeltechnik entspricht. Das Bermudarigg sollte nicht mit dem Gaffelrigg in Bermuda-Takelung verwechselt werden, bei dem das Segel lediglich an der Gaffel schlanker und am Baum weiter geschnitten ist. Gaffelsegel haben gegenüber Hochsegeln den Vorteil, dass die Segelfläche im Verhältnis zur Masthöhe grösser sein kann, was erst durch moderne Materialien für den Mast ausgeglichen wird. Nachteil ist, dass statt des Achterstags in der Regel Backstagen gefahren werden müssen. Ein typisches Segelschiff, welches nur Gaffel- und Sprietsegel führt, ist der Gaffelschoner. Siehe auch: Quase Kategorie:Schiffbau

Kategorie:Segelschiffstyp

Typen von Segelschiffen. Was zu klein für die Bezeichnung "Schiff" ist, wird in :Kategorie:Segelbootstyp gelistet. (Siehe Artikel Boot.) Einzelne Schiffe (mit Namen) sind in :Kategorie:Segelschiff zu finden. Kategorie:Schiffstyp

Hmhb

Half Man Half Biscuit (Nigel Blackwell, Neil Crossley, Ken Hancock and Carl Henry) often abbreviated to "HMHB", are a UK rock band from Birkenhead, active sporadically since the mid-1980s, known for their satirical, sardonic and sometimes surrealistic songs, and often championed by DJ John Peel. The band are huge fans of Tranmere Rovers, and once famously turned down the chance to appear on seminal 80`s rock show The Tube, as Tranmere were playing that night. Their musical styles often parody simple popular genres, while their lyrics are dense with cultural allusions, usually to UK popular culture. Songwriter Nigel Blackwell has a love of language and most of the songs contain several words or terms that have never before been used in popular music. It is unlikely that any one person would be able to recognise all of the terms and allusions in the songs, and websites such as [http://www.hmhb.co.uk/] provide information to help decipher them.

Examples of their lyrics

The interpretation of the title of the band's first album, Back in the DHSS (1985), requires three items of background information: that the Beatles wrote a song called "Back in the USSR"; that the DHSS was the UK state welfare agency, and that at that time unemployment stood at high levels. "Mention the Lord of the Rings just once more and I'll more than likely kill you" is the first line in the surprisingly emotional 'Dickie Davies' Eyes' (the title of which conflates Kim Carnes' 1980s ode to Bette Davis and legendary ITV sports presenter Dickie Davies). A line from the song "Brian Moore's Head Looks Uncannily Like London Planetarium" spawned a football fanzine devoted to Gillingham F.C.. A more recent example of this lyrical style is the line "When you're in Matlock Bath, you don't need Sylvia Plath" from the album Cammell Laird Social Club.

Discography:

Sylvia Plath Singles / EPs
- The Trumpton Riots (1986)
- Dickie Davies Eyes (1986)
- Let's Not (1990)
- No Regrets (1991)
- Eno Collaboration (1996)
- Look Dad No Tunes (1999)
- Editor's Recommendation (2001)
- Saucy Haulage Ballads (2003) Albums
- Back In The DHSS (1985)
- Back Again In The DHSS (1987) (later re-released as ACD).
- MacIntyre, Treadmore and Davitt (1991)
- This Leaden Pall (1993)
- Some Call It Godcore (1995)
- Voyage To The Bottom Of The Road (1997)
- Four Lads Who Shook The Wirral (1998)
- Trouble Over Bridgwater (2000)
- Cammell Laird Social Club (2002)
- Achtung Bono (September 2005) Category:British musical groups Category:Indie rock groups

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